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Solarkraftwerke und die unaufrichtige Atomdebatte: "Ich möchte den Politiker sehen, der ..." | Andreas Schell (ib vogt)

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Solarkraftwerke und die unaufrichtige Atomdebatte: "Ich möchte den Politiker sehen, der ..." | Andreas Schell (ib vogt)

Andreas Schell hat eine bemerkenswerte Karriere hinter sich: vom Dieselmotoren- und Gasturbinenchef bei Rolls-Royce Power Systems über den Energiekonzern NBW bis hin zum CEO von IB Vogt, einem globalen Entwickler großer Solarkraftwerke. Er betont, dass ihn persönliche Erfahrungen – wie die kritische Frage seines Sohnes zur Zukunft des Verbrennungsmotors – dazu bewogen haben, sich ganz den erneuerbaren Energien zuzuwenden. Bei IB Vogt baut er heute Anlagen ab 80 Megawatt aufwärts, etwa ein 500-MW-Kraftwerk in Spanien, das eine halbe Stunde Fahrzeit benötigt. In Deutschland sieht er Herausforderungen durch langsame Genehmigungsverfahren und gesellschaftliche Konflikte („Nicht in meinem Hinterhof“), die jedoch durch Dialog überwunden werden müssen. Im Vergleich zu Ländern wie den USA oder Indien fehle es in Deutschland an Pragmatismus und Geschwindigkeit. Besonders kritisiert Schell die politische Debatte als unaufrichtig, vor allem die Diskussion um eine Wiederinbetriebnahme alter Kernkraftwerke. Diese sei technisch und wirtschaftlich nicht realisierbar – ein Austausch von Küche oder Bad sei etwas völlig anderes als die Reaktivierung einer komplexen Nuklearanlage. Für eine resiliente Energieversorgung müsse Deutschland den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent vorantreiben.

Transcription

5161 Words, 33959 Characters

German
Hallo miteinander, hier spricht Christian. Unser heutiger Gast hat eine längere berufliche Reise hinter sich. Von 2016 bis 2022, weil er war er Chef der Rolls-Royce-Power-Systems AG in Friedrichshafen und hat Antriebe für Schiffe, Schienverzeuge, Landverzeuge, Industriemaschinen, sowie Energieanlagen auf Basis von diesen Motoren, Gasmotoren, Gas-Tubinen hergestellt. Von 2022 bis 2024 war er dann Chef von NBW und hat die Gas-Tubinen gewissermaßen genutzt, NBW, das ist der große Wadenwürttembergische Energiekonzern aus Karlsruhe. Der viel Geld in erneuerbare Energien investiert, der Wirtschaftsmisterin Katharina Reiche zuletzt aber auch beraten haben soll, wie man in Deutschland eher Gaskraftwerke als Batteriespeicher bauen kann. Inzwischen ist unser Gast Chef von IB Vogt und baut solare Großanlagen. Er ist praktisch vom Dieselmotor über das Gaskraftwerk bei den erneuerbaren Energien gelandet. Und sagt über die aktuelle Politik enttäuscht, sie ist unaufrichtig und unerlich. Wieso, weshalb, warum, das erzählt er uns jetzt im Klimaler Bohr, ich sage, hallo und herzlich willkommen an Andreas Schell. Guten Morgen, freue mich dazu sein. Guten Morgen. Bevor es losgeht, wie man die Hinweis, wenn ihr Fragen und Anregungen habt, dann schreibt Clara und mir eine E-Mailer Bohr, enttv.de und falls ihr uns unterstützen möchtet, bewertet das Klimaler Bohr gerne bei App-Pot-Casts oder Spotify. Dankeschön. Herr Schell, was hat Ihnen bei Rolls-Royce und NBW nicht gefallen? Warum sind Sie vom Dieselmotor und vom Gaskraftwerk zu den erneuerbaren Energien gewechselt? Zunächst einmal gab es ja schon eine Zeit vor Rolls-Royce-Power-Systems. Ich habe meine berufliche Laufbahn bei Dymler später Dymler Kreisler begonnen und habe dort damals die Fahrzeugantriebe mitentwickelt. Brennstoffzellenfahrzeuge, Elektrofahrzeuge, Brütfahrzeuge, 1998 zu einer Zeit, wo das gar keine große, gar keine großen Themen waren, die in der Öffentlichkeit bekannt waren. Bin dann in die USA gewechselt. In 2002 habe dort bei Kreisler gearbeitet. Bin dann in die Luftfahrtindustrie gewechselt, wo ich elektrische Energieversorgung, Verflugzeuge entwickeln und dann verkaufen durfte. Bin dann zurückgegangen nach Deutschland und habe für Rolls-Royce-Power-Systems Dieselmotoren entwickelt und mit Fug und Recht vermutlich die besten Dieselmotoren der Welt. Ich bin in kaum nicht aus Deutschland oder kann man dann auch sagen, weil es in Friedrichshafen ist, das sind auch deutsche Dieselmotoren. Das hält sich ja immer. So Deutschland, das ist der Dieselmotor. Auch deutsche Dieselmotoren, aber man muss doch ganz klar zu Kenntnis nehmen, Rolls-Royce-Power-Systems, einen enorm globales Geschenk mit Ausnahmen von 10, 15 Ländern um den Klobesserum, haben wir uns so Produkt in alle Welt verkauft und auch für diese Anforderungen dort entwickeln. Und dann der Wechsel zur NBW. Und ich bin auf jede Station meiner beruflichen Laufbahn sehr, sehr stolz und er hat mich als Person weiterentwickelt. Dann 2016, als ich nach Deutschland gekommen bin, gab es für mich einen Denkmoment in der war ausgelöst durch einen meiner beiden Söhne. Wir sind als Familie sehr oft umgezogen in den USA, dann nach Großbritannien, wieder zurück in die USA und dann final nach Deutschland gezogen. Und mein Sohn hat damals zu mir gesagt, dann werden wir eigentlich das nächste Mal umziehen und ich habe gefragt, was meinst du? Da waren die Zeit als Diskussion "Fridays for Future" gehabt. Und er sagt, "Nein, aber das für Dieselmotoren, wie lange läuft denn dieses noch?" Und das hat mich schon zum Nachdenken gebracht, darüber, dass wir als CEO, als Geschäftsführer, eben auch in der Verpflichtung stehen, darüber nachzudenken, was für Rosachen unsere Produkte für die Gesellschaft. Und das hat mich schon ein Stück weit zum Nachdenken gebracht. Meine berufliche Laufbahn dann auch nochmal in eine neue Richtung zu entwickeln und damit wenig zur Energie gekommen, zur Asteroz zu NVW. Und jetzt heute zur IB fokt einem globalen, erneuerbaren Entwickler und erneuerbaren Entwickler klingt so ein bisschen abstrakt. Wir bauen letztlich Großkraftwerke mit PV1-Lagen. Darf ich bei den Dieselmotoren nochmal nachhaken? Ich vermute, sie sind in der Automobilbranche, Bestens-Fanetz, war der Wechsel in der Energiebranche auch ein Wechsel, weil sie so ein bisschen den abgesangen auf den Verbrennermotor schon erkannt haben. Das ist ja eine Debatte, die auch in Deutschland und Europa tobt. Wie lange wollen wir eigentlich noch Verbrennerautos fahren? Sollten wir sie verbieten oder lassen wir das einfach auslaufen? Nein, ganz begegnteilig, denke, das war für mich eine weitere Entwicklung und vielleicht ein Stück weit geprägt davon nochmal etwas Neues anzugehen, auch nochmal in einer neue Industrie zu gehen, mich mit neuen Themen zu beschäftigen. Ich denke auch als Führungskraft kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo man seinem Unternehmen nur noch begrenzt neu im Puls gegeben kann und das aus dem Grundeben einwechseln in eine neue Branche. Aber es ist jetzt tatsächlich, also sie würden jetzt nicht sagen, der Dieselmotor der steht kurz vor dem Aus oder kurz vor dem Ende? Ich denke nicht, dass Verprennungsmotoren grundsätzlich vor dem Ende stehen. Wir müssen nur zu Kenntnis nehmen, dass dann eine gewisse Schlagnation und auch einer Satz kommt durch eben neue Technologien. Ich kann mich noch sehr gut dran erinnern. Ich habe in den USA in den USA Ielen Maskennen gelernt, mit dem damals ersten Prototyp eines Elektrofahrzeugs. Das war für uns in der Automobilindustrie zu diesem Zeitpunkt schlicht und denkbar, dass die Elektromobilität so weit kommen wird. Jetzt haben sich die Zeiten geändert und ich glaube, dass die Elektromobilität durchaus in der Zukunft deutlich mehr an Marktantel und Gewinn wird. In unterschiedlichen Ländern der Welt, unterschiedlich stark und unterschiedlich schnell. Aber es ist einfach die Technologie der Zukunft. Und dann kam der Sprung zu NBW und dann kam ich vermutels war ein Angebot von IB-Fogt erneuerbare Energien ausschließlich zu entwickeln. Was hat damals gegen NBW gesprochen? War in dort das Tempo nicht schnell genug bei den erneuerbaren oder war das einfach eine neue Option, die sich da geben hat? Das war einfach, ich bin bei der NBW ausgeschieden und das war dann danach eine neue Option, die sich ergeben hat. Ich habe in der Zwischentheit ein paar Monate Hostzeit genommen, die für mich aus sehr wichtig war. Und ich habe in dieser Auszeit zum Beispiel auch mein eigenes Unternehmen gegründet und mich mit diesem Unternehmen an acht Start-ups beteiligt. Gemeinsam erglammer wirklich Dekabonisierung, Energiewende, eine sehr spannende Erfahrung. Auch dort nochmal was Neues zu neues Känzeln. Die Start-up Welt ist toll und wenn wir in Deutschland so oft zu besprechen, was uns nicht gelingt, dann muss man mal teilweise mit diesen jungen Menschen sprechen, die wirklich gründer sind, in deren Deutschland. Das ist eine Normaspirita. Es gibt sie in Deutschland, diese Gründertypen. Sehr spannender Erfahrung und dann bin ich irgendwann in das Gespräch gekommen, wenn wir den Eigentümern der EV folgt und habt das Angebot bekommen, dort CEO zu werden. Das ist für mich ein sehr spannendes Thema. Wir sind ein globaler, erneuerbaren Entwickler. Das heißt, wir entwickeln rund um den Globus große PV-Anlagen. Wir werden uns mit dem Thema Speicherung, Kohlercation von Speichern, im Beschäftigen bei diesen PV-Anlagen. Aber das sind wirklich Utilities-Gel, das heißt wirklich große Anlagen. Unsere größte Anlage in Spanien hat ein halbes Gigawatt-Anleistung. Nehmen Sie uns mal mit und erklären Sie uns vielleicht mal, was genau macht er eigentlich? Ich hatte das am Anfang eine Solar-Großanlage genannt. Was macht er eine Solaranlage zur Großanlage? Sie hatten von einem großen Kraftwerk gesprochen. Es gibt bei Solaranlagen, bei PV-Anlagen, auch eine Kategorisierung. Fangen wir an, viele Menschen haben auf den Deuer-Eir-Eir-Dechern-Brivat-Anlage. Die hatten einige Kilo-Watt, 10, 15 Kilo-Watt von der Größe. Dann kann man in größere Anlagen gehen, die auf Industrie gebeuten sind auf den Dechern. Das sind dann in zweistelligen Kilo-Watt-Bereich. Dann kommt man irgendwann in den Bereich rein, dass man größere Freiflächenanlagen-Baut, die man einfach auf den Erboden montiert. Dann ist man schnell im Megawatt-Bereich. In dieser Kopierung der Megawatt-Großanlagen setzen wir uns an das oberer Ende. Wir fühlen uns dann wohl, wenn es in die Größe Nordnung 80-100 Megawatt aufwärts geht. Das sind schon enorm große Anlagen, das eben angesprochenen Kraftwerk in Spanien. Das sind vier Teilprojekte gewesen, ob ein Nullkommar 5 Gigawatt 500 Megawatt in einem einzigen Solarkraftwerk. Das ist eine große Energiemenge, die da produziert wird. In Deutschland stehen wir bei ein bisschen mehr als 100 Gigawatt, installierte Solarleistung, korrigieren sie mich, wenn ich falsch schliege. Das sind überwiegend, aber noch tatsächlich Dachanlagen. Ich weiß gar nicht, wie groß der Anteil von Balkonkraftwerken ist, aber so waren sie nicht viele Großanlagen, so Freiflächenanlagen, die gibt's in Deutschland noch nicht. Oder ist das falsch? Ja, wir haben schon auch. Wir müssen ja zu kennen, es nehmen, dass die Energie, wenn den Deutschland schon sehr weit gekommen ist und die erneuerbaren einen großen Anteil dazu beitragen. Der kommt nicht alleine von den Auftragern lang, sondern primär von den großen Freiflächenanlagen, gerade in Nordosten, Deutschland, wo es eben große Flächen auch zur Verfügung stehen. Dort werden im Prinzip genauso, ich große Anlagen auch gebaut. Gibt's der Konflikte aus dem Windkraftbereich? Die Leute möchten keine Windschmühlen, sag ich mal vor dem Fenster sehen, weil man das aus irgendwelchen Gründen nicht besonders schön findet. Jetzt ist in meinen Augen Windrad tatsächlich estätisch irgendwie noch spannender als so eine Solaranlage, die da auf dem Feld steht, weil man dann auch Platz ja zwei, zwei für andere Dinge wegnimmt. Windrad hat wenig Platzanspruch eigentlich. gibt es Konflikte? Natürlich gibt es Konflikte und über diese Konflikte muss man auch in der Gesellschaft zu sprechen. Natürlich habe ich, wenn ich in Kraftwerkspark habe, wie in einem sehr dicht besiedeln Landwimel in Deutschland sind. Natürlich habe ich dort bei der Mützung von Flächen schruhen auch Konfliktsituationen, die man besprechen muss. Im Leben des Thema Windonshow angesprochen, die Windtubien. Deswegen gibt es dort z.B. Abstandsregeln. Bei PVF-Flechens sind das eben sehr große Flächen, die man dort natürlich dann für einen anderen Speck einsetzt. Das sind teilweise Flächen aus der Landwirtschaft. Aber es ist eben mit nicht so, dass man die besten landwirtschaftlichen Flächen dann plötzlich sozusagen mit PVF überbaut und die der Landwirtschaft nicht mehr zur Verfügung stehen. Ja, das muss natürlich diskutiert, wenn das wird auch diskutiert, wenn diese Flächen gehören eben Grundstücks-Eigentümer, das ist auch dann der erste Schritt, dass man auf die Grundstücks-Eigentümer zugeht, mit denen über die Nutzung spricht, diese Flächen entsprechend pachtet. Und dann das Projekt entsprechend entwickelt. Wir waren vor, ich meine, dass es zwei Wochen her am Wochenende in Brandenburg unterwegs und dort war tatsächlich, ich frags mich jetzt nicht, welche Ort das war, aber wieder transparent auch in der Orthaft auf Gang Windenergie verhindern, gibt es so was tatsächlich auch bei Solaranlagen, dass man so Bürgerbewegung oder Vereine hat, die sich bewusst dafür einsetzen. Ich möchte keine Solaranergie bei mir sehen. Ja, deutlich weniger als bei der Windtechnologie, ganz klar. Aber es gibt es vereinzelt natürlich schon, dass es lokale Bürgerinitiativen oder Interessensgruppen geht. Und ich glaube, es ist auch ein wichtiges Thema, das anzusprechen, wenn wir eine saubere und zukunftsorientierte Energieversorgung wollen, dann müssen wir in den Dialog dahinter, darüber, wie wir dahin kommen, dieses Nord-in-Mybackyard, das Nimbys sind rum, gerne machen, aber nicht bei mir. Das ist eine Diskussion, es ist ein Dialog, den wir führen müssen. Und das ist ja auch die Aufgabe von Unternehmen, wie der EB-Fogt und meinen Kollegen im Team, dass wir diese Diskussion führen. Und was sagen Sie dann als Proargument für die große Solaranlage für das Solarkraftwerk? Das ist natürlich in einer konzentrierten Anlage professionell gemanaged eben, beziehbar einen Beitrag zu Energieversorgung unseres Landes, beiträgt. Und wir reden ja hier auch über das Thema Resilience. Das ist, glaube ich, für mich ein ganz wichtiges Argument, warum der Ausbau an der neuer Bahnen vorangehen muss. Es ist nun mal Energie, die hier produziert wird bei uns im Land. Ja, und die hat auch Konsequenzen, die auch auch, da gibt es auch auch Interessens Konflikte, die man eben dann besprechen muss. Aber wir können nicht von einer Resilientenenergieversorgung sprechen und dann nicht auch sozusagen das kommende Abgeben des Wohnzins in unserem Land zu entwickeln und aufzubauen. Und sind mit Solarkraftwerken, mit Windparks, mit anderen erneuerbaren eben nicht abhängig von irgendwelchen Flüssiggas tankern, die jetzt nicht mehr durch die Straße von Humus kommen. Ganz richtig. Ist es denn in Deutschland schwieriger, so ein Solariskraftwerk zu bauen? Sie hatten am Anfang angesprochen, sie sind weltweit aktiv in Spanien. Das Projekt haben sie angesprochen. Sind andere Länder offen dafür solche Projekte als Deutsche? Ich glaube, dass man das nicht pauschal so beantworten kann mit einem klaren Jahr. Aber differenziert muss man sagen, es geht im Ausland oftmals mit mehr Pragmatismus zu. Wir sind als Unternehmen in Stagg in den USA unterwegs. Wir sind Stagg in in Asien engagiert. Wir haben ein großes Team in Indien, das am Arbeitnis und natürlich nicht da auch vor Ort mit den Teams zu gangen und gerade jungs war ich in Asien. Und was ich dort erlebe, ist ein deutlich größerer Pragmatismus. Der Zugang zu Flächen, der erleichtert wird, Netzanschluss Genehmigungen, Genehmigungen, die generell schneller teilt werden. Gehen wir mal ans andere Ende, gehen wir nach Westen in den USA. Bei uns in der Zeitung liest man, dass die USA generell gegen erneuerbare Energien sind und dass dort klare Kapazitäten zugebaut werden und Thermagegraffwerke zugebaut werden. Die USA sind hochkradig dann interessiert, möglichst schnell ihre Energie knappeit zu beheben und der schnellste und kosteneficenteste Weg ist der Ausbau der neuerwahnenergien. Deswegen ist in USA ein ganz klarer Dank zum Ausbau von großen PV-Anlagen. Ist das dann Pragmatismus nur auf politischer Ebene eher auf gesellschaftlicher Ebene oder ist das beides? Sind da auch Leute generell, man kennt das ja auch die Deutschen sind jetzt. Ich würde sagen, wir sind keine Angsthasen, aber Veränderungen stehen wir doch oft sehr skeptisch gegenüber, anders als andere Länder, die das dann eher annehmen. Und das ist ja eine gesellschaftspolitische Frage. Entscheidend unsere Politiker nicht schneller oder geben keine klare, geben keine klare Mass oder geben keine klare Regeln vor, weil sie es von sich selbst zu wollen oder weil sie in Dressensvertreter sind. Und ich glaube, dass wir in Deutschland generell uns mit dem Thema Fortschritt und Weiterentwicklung unseres Landes intensiver beschäftigen müssen und auch den damit verbundenen Konsequenzen. Zum Beispiel auch ein Bereich künstliche Intelligenz oder? Ich glaube, das gilt für viele Themen, die Transformation unserer Gesellschaft in Deutschland ist ein komplexes Thema. Wir sind in sehr hochentwickeltes Land, wir leben wir leben sehr dicht zusammen. Wir haben sehr viele Menschen mit unterschiedlichen Ansichten, wir diskutieren Themen gerne aus. Die Konsequenzen davon ist, dass bei uns Transformation und Veränderungen deutlich langsamer stattfindet und um auf ihre Frage zu antworten, im Vergleich zu anderen Ländern dauert es, uns einfach länger Dinge zu verändern. Gibt es denn ein Land oder ein Projekt, das sind ja immer die spannenden Geschichten, wir sollen das viele Schweißperlen auf die Stören kommen. Irgendwie weiß ich denken, mein Gott, nicht schon wieder dort. Nein, nicht unbedingt. Ich glaube, jedes dieser Großprojekte, das gilt, das gilt ja nicht nur für die Energie, Erzeugung oder für die Energiewirtschaft, jedes Großprojekte hat seine Komplexitäten, muss sauber durchgemändisch werden. Das sind ja auch Themen an diesem Unternehmen, die unseres Berrschen muss eben große Projekte aufsetzen, planen durchführen. Wir haben eben gerade das Thema angesprochen, Menschen mitnehmen bei der Diskussion. Nein, da fällt mir kein Projekt, da ein Wus. Besonders große Schweißperlen geht. Dann probier es einmal umgekehrt, gibt es in ein Projekt oder eine Nation, wo es besonders viel Spaß macht, zu ein Projekt umzusetzen oder ein Projekt, auf das sie besonders stolz sind, was sie das geschafft haben. Das angesprochene Projekt in Cigoovia, ein Spanien, ist eines davon, ein enorm großes Projekt, also wenn man mit einem Fahrzeug durch die Andere durchfährt, fährt man über eine halbe Stunde durch das Projekt durch. Die Penels aufgestapelt ist 3,5 mal die Höhe des Mount Everest. Also wir reden von einer enorm großen Andere, und so etwas zu stemmen. Und auch dort gab es viel, viel Notwendigkeit zum Dialog, die lokalen Bürgermeisterin, der Wanne-Bürgermeisterin, erst wenig begeistert von der Idee, die dann also überzeugt worden ist. Das ganze Projekt echt unterstützt hatte. Da gibt es eine Anneckdote des Teams, das ist, als die LKW sind gefahren, dann haben diese PV-Panäle angeliefert, war die Straße sehr stabbig und der aufgewöhnliches Stab hat dann die Bürgerinnen und Bürger genaft. Man sich zusammengesetzt hat die Straße zweimal täglich im Prinzip kurz bewässert, dass die Stab in die Glühne so stark war. Das waren miteinander um dieses Projekt Gangbar zu machen. Ich glaube, das Team heute noch stolz drauf. Sehr schön, das hört man gerne. Dann lassen Sie uns einmal ganz kurz von den Solaren Großkraftwerken ein bisschen ein Sprung machen zu einem anderen Thema. Ich habe mich in der Vorbereitung mit ihrem Linktin Profil beschäftigt und dort im März, ich glaube, neu Deutsch sagt man "Rand", ich glaube, ein bisschen traditioneller sagt man, sie haben sich beschwert und haben dort geschrieben. Ich zitiere jetzt einfach mal, um die Leute auch unsere Hörerinnen und Hörer mitzunehmen. In den letzten Monaten habe ich viele Gespräche geführt in der Energiebranche, in der Industrie mit Menschen aus Politik und Wirtschaft. Ich muss ehrlich sagen, mich enttäuscht die Unaufrichtigkeit, die wir aktuell in der Politik erleben und ein bisschen später die größte Gefahr für die Energiewende ist nicht die Einführung neuer Technologie, es ist die fehlende Ehrlichkeit in der politischen Debatte. Können Sie uns einmal appulen, was meinen Sie damit? Ein Thema zum Beispiel ist die ewig fortwärnde Debatte um die Wiederinführung der Kanäne in der Gehen-Deutschland. Das war glaube ich der Beitrag, der kam auch kurz nachdem Ursula von der Leyen, die Kommissionspräsidentin öffentlich erklärt hat, der Thomas Stiegwein strategischer Fehler. Das hat mich unter anderem auch dazu gebracht, meine Meinung dazu zu äußern. Und ich halte die Diskussion für unaufrichtig geführt und ich verstehe auch nicht ganz richtig, warum diese Diskussion immer wieder aufgebracht wird. Das genau ist daran unaufrichtig? Die Diskussion, also zum fangen wir einmal an, das Thema, die bereits abgeschalteten Kernkraftwerke wieder zu reaktivieren. Selbst wenn das technisch noch möglich wäre, wäre das so unokonomisch, dass man auch niemand von den Betreibern an dieses Thema ran möchte. Wir reden hier nicht davon, dass in einer Wohnung die Küche ausgetauscht wird oder das Bad ausgetauscht wird. Wir reden von einem enorm komplexen technisch komplexen Anlage. Das ist, wenn wir davon sprechen, dass das nicht toward dieses scholar On mich. wieder der Austausch von ein Parteienissen, die ihre Eraktivierung eines eines alten Kernkraftwerkes ist, dann sprechen wir faktisch von einem Nober an Neupau. Das ist nicht Stuttgart 21 oder der Berliner Großflughafen. Das ist deutlich komplexer. Und die Beispiele zeigen auch, dass diese großen Kernkraftwerke, die in der Zeit gebaut werden, alle deutlich länger dauernd im Bau, deutlich mehr Geld kosten und eigentlich ohne staatliche Subventionierung auch nicht in der Lage sind, Energie wird bewerblich zu liefern. Jetzt kommen aber die Befürworter um die Ecke und sagen, aber wenn wir jetzt in die USA schauen, da werden doch auch gerade Atomkraftwerke wieder in Betrieb genommen. Das wird angedacht und vielleicht auch in Teilen eben angegangen. Die Frage ist aber doch nicht, was in USA passiert. Die Frage ist, was passiert hier? Dann kommen wir zum nächsten Teil der Debatte. Nämlich. Wo schfinde das statt? Ich möchte den Politiker sehen, der sozusagen aktiv an das Thema rangeht und sagt, in meinem Landkreis werden wir das Ganze jetzt angehen. Und das wird für große Kernkraftwerke gelten, aber auch für die neue Technologie, die kleinere Reaktoren, diese sogenannten Small Motivler Reactors. Und der dritte Teil der Unaufrichtigkeit der Debatte ist, wir haben es bis lange noch nicht verstanden, den radioaktiven Abfall, der bis lange erzeugt wurde, irgendwo in unserem eigenen Landlern zu lagern. Deswegen kann man dort eben nicht von Sustainability sprechen, sondern man muss einfach die Diskussion aufrichtig führen und sagen, wir brauchen eine Lösung. Für die Lagerung des Mills. Wir brauchen auch eine Diskussion darüber, wo würden denn diese neuen Kernkraftwerke angeschlossen? Und darüber hinaus gibt es energiewirtschaftlich noch eine ganz andere Fragestellung. Mit dem heute bereits fortgeschrittenen Anteil der neuerbaren Energien in Deutschland, die volatile sind, braucht es eigentlich Gaskraftwerke, die wesentlich kompatibler sind, zu uns im Energieversorgungenssystem als Kernkraftwerke, die starte Stücke laufen müssen. Das ist das, was ich meine mit Unaufrichtigkeit in dieser Diskussion. Und ich muss was abgesagt werden und erneuerbare Energien, die nicht flexibel sind, aber die, ich sage mal sehr spontan noch Energie erzeugen können, die passen nicht zusammen mit Atomkraftwerken. Das ist das Argument gegen Atomkraftwerke, oder? Das ist eines der Argumente, warum Atomkraftwerke eigentlich nicht kompatibel, so einem neuerbaren zu einem Energierzeugensystem, was mittlerweile schon mehrheitlich getrieben ist, von den von den neuerbaren Energien. Also müsste man, ich denke jetzt gerade an Frankreich, die ja mehr gewissermaßen beides machen, Atomkraftwerke und erneuerbare, das passt eigentlich gar nicht zusammen? Die Situation in Frankreich und Deutschland ist nicht mehr dann nur der Vergleich bei ein Frankreich, es ist im Prinzip die Energieerzeugung mehrheitlich auf der Basis von Atomkraftwerken. Und das heißt dort wird der Anteil an neuerbaren Energien ausgebaut. In Frankreich schlitten ganz anderes Thema an viele dieser Atomkraftwerke sind in die Jahre gekommen, müssen ausgetauscht werden, müssen aufgebaut werden. Das heißt den Frankreich baut man jetzt sozusagen an neuerbare hinzu. Aber das auf der Basis eines sehr sehr stabilen Erzeugungssystems, auf der Basis der Atomkraftwerke. Darauf auch nicht vergessen, dass in Frankreich zum Beispiel Heizungen ganz stark elektrisch betrieben werden und nicht wie wir uns jetzt in Deutschland mit Gas betrieben werden. Es ist nicht nur bedingt miteinander vergleichbar. Okay, also das Problem ist konkret, dass es in Deutschland, dass wir inzwischen so viele erneuerbarer schon haben, dass es keinen Sinn mehr ergibt, noch Atomkraftwerke hinzuzubauen. Keine statischen, keine Kraftwerke hinzuzubauen, die man nicht sehr flexibel betreiben kann. Und da sind eben Gaskraftwerke mit Tobin, die deutlich besser allternativer und auch der Perspektiv, irgendeinmal in der Zukunft, das Gas durch Wasserstoff zu ersetzen. Sie hatten auch noch angesprochen, Atomwill. Haben Sie denn, weil wir vorhin schon bei der Gesellschaftspolitischen Debatte waren, haben Sie denn den Einrück, dass diese Frage, was machen wir mit dem Atomwill, die Menschen überhaupt interessiert? Ich persönlich finde es sehr schade, dass wir dieses Problem, ich glaube, der aktuelle Stand ist ungefähr 2070 bis 2080 lösen, möchten oder der aktuelle Zeitplan. Aber ich habe jetzt nicht den Einrück, als ob die Leute wirklich bewegt sind von der Frage, was machen wir denn mit dem neuen Atomwill eigentlich? Das könnte jetzt für den Aspekt der Unaufritigkeit dieser Debatte dazu. Und das muss meines Erachtens genauso interessiert werden wie die Diskussion darüber über die Notwendigkeit anhand für sich. Weil man das Problem dann einfach auf kommende Generationen. Wir verlagen die. genau. Wir verlagern dieses Themenaufkommende Generationen. Und was wäre dann ihr Wunsch für die Politik in dieser Debatte? Sollte, also sollte die Debatte gar nicht geführt werden oder reicht das aus, wenn die Debatte ehrlich geführt wird? Also was mit zum Beispiel auch mal auffällt bei der Atomenergie ist, dass zum Beispiel kein Preisschild genannt wird. Also es wird nie darüber gesprochen, was es eigentlich kosten soll. Zuerst mal, ich glaube wir müssen raus aus dieser nicht faktenbasierten Diskussion. Wir haben gerade ein Thema genannt. Die Kosten, es ist eine Technologie, die wirklich ohne staatliche Subventionen auskommt. Jetzt kann man das auch Geld machen für neuerbare Energien oder Gaskraftwerke. Also Subventionen im energiewirtschaftlichen Bereich sind generell an Thema. Aber die Frage der Höhe der Subventionen muss einfach ehrlich diskutiert werden. Und dann ist für mich gehört in die Diskussion eben auch die Frage der gesellschaftlichen Akzeptanz rein. Und zwar nicht, ich wünsche mir die Rennesauce der Atomkraft, sondern ich bin auch bereit, dass es hier in meiner Nachbarschaft oder 50 km/h von meinen Wurs, oder was passieren. Und wo sind wir bereit, ein Entlage zu akzeptieren? Wie gesagt, Sie haben gerade jemanden gesprochen, 2070. Das ist eigentlich unakzeptabel für unsere Gesellschaft ein Thema, über zwei Generationen in letzter Verlagern. Ich bin mir sicher mit ihrer Historie von Mercedes, Rolls-Royce, NBW und jetzt auch EB-Fogt, dass sie die Telefonnummern von einigen wichtigen oder einflussreichen Menschen in Deutschland in ihrem Telefonbuch haben. Und das Thema dort auch ab und zu mal ansprechen. Bekommen Sie dort Rückmeldungen oder auch einfach mal beim Bundeswirtschaftsministerium anklopfen oder bei Jens Spahn zum Beispiel, der ja ein großer Befürworter neuer Atomkraftwerke ist oder generei der Kernkraft inzwischen wieder. Gibt es Rückmeldungen, wenn Sie sagen, die Debatte oder das, was ich sage jetzt einfach mal so, wie entsparen Sie, sind unaufrichtig mit dieser Debatte, gibt es Rückmeldungen, die Sie bekommen? Ich habe das Thema Jungs jetzt nicht angesprochen, aber sollte ich die Gelegenheit so bekommen, würde ich das Thema genauso ansprechen, wie ich das jetzt gerade eben geschildert habe. Von daher habe ich jetzt jüngst keine Rückmeldung dazu erhalten. Ich glaube schon, dass es sehr, sehr viele Führungskräfte in der Wirtschaft, aber auch in der Politik gibt, die das Thema genau verstehen. Deswegen ist ja auch meine Postulat, dass wir eine aufrichtige Diskussion darüber führen und auch sagen, das ist keine Technologie für unser Land und dann wirklich, und das ist ja auch ein Thema, das wir unsere Energie und unsere Aufmerksamkeit widmen, wie schon den dann die Alternativen aus. Wie bau ich das Energiesystem der Zukunft auf? Was braucht es dafür? Welche Rahmenbedingungen braucht es dafür? Wie ziehe ich Investorengelder an in Deutschland um den Umbau des Energiesystems zum Werkstelligen? Gibt es denn da? Also, das ist ein guter Punkt, Investorengelder gibt es irgendjemand, der bereit wäre, sich private an der Turmkraftwerken zu beteiligen, mit seinem Eigenkapital oder ist das tatsächlich, wie Sie gesagt haben, das funktioniert nur über staatliche Subvention? Ja, also mir ist derzeit niemand bekannt, das muss schon jemand sein mit einem sehr, sehr lange Nahtem. Okay, dann lassen Sie uns noch einen letzten Sprungwaden, wir gehen noch mal ins Ausland. Sie hatten auch geschrieben, bei LinkedIn, dass es sich angefühlt hat, als Sie bei ibifogt begonnen haben, als würden die erneuerbaren global an Momentum verlieren. Können Sie mir einmal erklären, warum? Weil eigentlich, das ist zumindest zu meinen Eindruck, man hört ja eigentlich immer nur die Erfolgsgeschichten aus China oder auch aus Pakistan, wo nachdem russischen Angriff auf die Ukraine doch sehr viele solaranlagen investiert, wo und auch, wenn man Gasprobleme hatte und solche Themen. Die Aussage stand so aus dem Zeitraum November/Dezember, verkannenden Jahres und das ist richtig, das hat sich in der Tat so angefühlt, als ob die erneuerbaren generell auf dem Rücksitz sitzen, andere Diskussionen, denen in Vordergrund getreten sind. Wir haben uns auch zurechtstark mit dem Thema Gaskraftwerke in Deutschland beschäftigt. Spannenderweise oder Spann, es hat sich in den letzten Wochen seit dem Ausbruch des Krieges in den Iran, seinem Start des Krieges im Iran noch mal gedreht. Und interessanterweise sind jetzt plötzlich doch gerade global die erneuerbaren, da ist noch mal ein Richtungswechsel da. Ich war vor ein paar Wochen in Singapur, in Aasien, mein lokales Team dort besuchten, anlagebesuch den Malaysia. Da gibt es Länder, die sind so abhängig vom Import, von Energie, von Erdöl und Erdgas, das dort Maßnahmen getroffen werden, dass Menschen nicht mehr zusammenkommen, dass Reisen beschränkt werden, deutlich stärker noch als hier in Europa. Und dort erlebe ich gerade im Moment wieder eine enorm große Streichende, das Interesse an erneuerbaren Energien. Daten eben über die USA gesprochen in den USA. Öffentliche Wahrnehmung in Deutschland ist das interessiert, die USA nicht so stark. Ganz im Gegenteil in USA ist der Energiebedarf aufgrund der Digitalisierung und Kunstthema, wie künstliche Energienz, wie künstliche Energienz, so am Ansteigen. und manche sich was ist der ökonomisch und schnellste Weg um diesen energie diesen arbeitet für Energie zu zu saturieren und aus diesem Grund ist ein USA-Ninteresse dran an erneuerbaren Semon und das wird unterstützt haben und hier auch so ein bisschen eine unaufrichtige Debatte auf Seiten der großen Technologiekonzerne, dass man wahrscheinlich für das öffentliche Bild für den Präsidenten sagt natürlich machen wir das alles mit Gaskraftwerken und dann aber hinten rum doch die Solaranlage bestellt oder das Windrad. Die Preise für Energie im amerikanischen Markt lassen dann und schluss zu oder kann man wirklich gut und wirtschaftlich auch Solaranlagen entwickeln. Und ich denke hier in Europa ist das Bild auch am Kippen, im Zimprosidiv, beim Kippen, es verändert sich und das freut mich natürlich sehr, das wäre gerade darüber nachdenken. Es ist spannend wenn wir so über Energie, Unabhängigkeit und Resilience sprechen. Wir sind es doch heute auch nicht, wie importieren doch heute auch Erdöl und Erdgasen und so an. Und zwar in großen Mengen und das was wir sozusagen über die erneuerbaren bekommen, den Beitrag, den wir über die Neuerbaren bekommen, das was wir speichern können, in Großspeichern, in Batteriespeichern. Das gibt uns doch an höheren Grad an Energie, Unabhängigkeit und Resilience und ich bin der Absoluten Meinung, dass er eine Investition in diese Themen damit auch eine Investition in die Zukunft und das Land ist es. Das war ja schon mal nach dem hessischen Angriff auf die Ukraine, glaube ich so, das große, die große Überschrift für alles Freiheitsenergie. Es ist immer so ein bisschen schade, dass das dann wieder in Vergessenheit gerät, nach einer halb Jahren. Aber sind sie zuversichtlich, dass diese Botschaft inzwischen bei allen angekommen ist? Außer bei denen liegen die unoffrichtig argumentieren? Spannende Frage, ob bei allen das war ich nicht zu behaupten, ich denke, es sind zunehmend mehr Menschen, die sagen jetzt ist es, jetzt ist uns das schon zum zweiten Mal passiert, das innerhalb von drei, vier Jahren. Ich hoffe, das ist ein Bleibenderfekt des im Sinne der Transformationen unseres Energiesystems und was ich mir wirklich wünsche, wenn ich so den Blick Richtung Energieversorgung zu 40 Richter und das ist Energie- und Energieinfrastruktur, das ist ein langfristiges Geschäft. Wir müssen bei der Erzeugung weiter dafür sorge tragen, dass die erneuerbaren nach vorne kommen. Die Kaponisierung muss noch Rolle spielen, garskraftwerke spielen ihre Rolle, auch das kurzer Auftrichtigkeit der Diskussion, was wir brauchen, ist ein modernes Energie- und Vertragungssystem, das heißt auf der Hochspannung ist eben da aber auf der Verteile eben da, das muss entwickelt werden, das muss ein digitales Netz sein, das muss ein bedarfsgerechtes Netz sein. Wir müssen in Deutschland schneller werden, was Genehmigungen, Anschluss, Genehmigungen, generell angeht, das kann nicht sein, dass der Ausbau von einer Hochspannungsleitung in Deutschland eine zbeischtelige Anzahl von Jahren dauert, das ist viel zu lange und zu guter Letztlich, wir müssen uns auch mit der Digitalisierung unseres Energieversorgungssystems beschäftigen. Was passiert denn auf das Ausbau? Das ist ein meidiges Thema, glaube ich, bei dem man den Eindruck bekommt, das interessierte irgendwie im Wirtschaftsministerium sogar niemanden, sie meinen die Smart Meter korrekt. Zum Beispiel. Zum Beispiel ja. Aber die Zukunft, das habe ich bei Ihnen ein deutlich rausgehört, die gehört Großkraftwerken, aber das sind solare Großkraftwerke, das sind vielleicht auch große Windparks, die es ja auch schon gibt, aber das sind definitiv keine Atomkraftwerke. Aus meiner Sicht sind Atomkraftwerke keine Zukunftsorientierte Technologie. Und da war, das ist ein schönes Schlusswort. An Rias Schell, ich danke Ihnen vielmals für den Besuch im Klimawoer und wünsche Ihnen und die bevorgebt viel Erfolg bei den nächsten Projekten. Danke. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Andreas Schell war von 2016-2022 Chef von Rolls-Royce Power Systems (Dieselmotoren, Gasturbinen), dann 2022-2024 Chef des Energieversorgers NBW, und ist heute CEO von IB Vogt (Bau solarer Großanlagen).
  2. Sein Wechsel zu erneuerbaren Energien wurde unter anderem durch die Frage seines Sohnes zur Zukunft von Dieselmotoren und durch „Fridays for Future“ angestoßen.
  3. IB Vogt entwickelt weltweit sehr große Photovoltaik-Freiflächenanlagen (ab 80-100 MW), z.B. ein 500-MW-Kraftwerk in Spanien.
  4. In Deutschland gibt es Konflikte bei der Flächennutzung („NIMBY“), allerdings deutlich weniger als bei Windkraft. Wichtig ist der Dialog mit Bürgern.
  5. Im Ausland (USA, Asien) herrscht mehr Pragmatismus bei Genehmigungen und Flächenzugang; Deutschland ist langsamer bei Veränderungen.
  6. Schell kritisiert die politische Debatte als „unaufrichtig“, insbesondere die Diskussion über eine Wiederinbetriebnahme alter Kernkraftwerke, die technisch und wirtschaftlich nicht sinnvoll sei.

Summary:

Andreas Schell hat eine bemerkenswerte Karriere hinter sich: vom Dieselmotoren- und Gasturbinenchef bei Rolls-Royce Power Systems über den Energiekonzern NBW bis hin zum CEO von IB Vogt, einem globalen Entwickler großer Solarkraftwerke. Er betont, dass ihn persönliche Erfahrungen – wie die kritische Frage seines Sohnes zur Zukunft des Verbrennungsmotors – dazu bewogen haben, sich ganz den erneuerbaren Energien zuzuwenden. Bei IB Vogt baut er heute Anlagen ab 80 Megawatt aufwärts, etwa ein 500-MW-Kraftwerk in Spanien, das eine halbe Stunde Fahrzeit benötigt.

In Deutschland sieht er Herausforderungen durch langsame Genehmigungsverfahren und gesellschaftliche Konflikte („Nicht in meinem Hinterhof“), die jedoch durch Dialog überwunden werden müssen. Im Vergleich zu Ländern wie den USA oder Indien fehle es in Deutschland an Pragmatismus und Geschwindigkeit. Besonders kritisiert Schell die politische Debatte als unaufrichtig, vor allem die Diskussion um eine Wiederinbetriebnahme alter Kernkraftwerke.

Diese sei technisch und wirtschaftlich nicht realisierbar – ein Austausch von Küche oder Bad sei etwas völlig anderes als die Reaktivierung einer komplexen Nuklearanlage. Für eine resiliente Energieversorgung müsse Deutschland den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent vorantreiben.

FAQs

Der Wechsel war eine persönliche Weiterentwicklung, ausgelöst durch Gespräche mit meinem Sohn über die Zukunft von Dieselmotoren und den Wunsch, mich neuen Herausforderungen in der Energiebranche zu stellen.

IB Vogt entwickelt und baut global große Solarkraftwerke, hauptsächlich Freiflächenanlagen ab 80-100 Megawatt, und beschäftigt sich mit Speicherung und Kopplung von Speichern.

Ja, es gibt vereinzelt lokale Bürgerinitiativen, die sich gegen Solaranlagen wehren, aber deutlich weniger als bei Windkraft. Der Dialog mit der Gesellschaft ist entscheidend.

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