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So sabotiert Dich Dein Nervensystem – und was Du dagegen tun kannst

21m 47s

So sabotiert Dich Dein Nervensystem – und was Du dagegen tun kannst

In diesem Transkript geht es um innere Blockaden, die viele Menschen daran hindern, sich zu zeigen oder ihre Projekte zu verwirklichen. Der Sprecher betont, dass das Gefühl „Ich will, aber ich kann nicht“ kein persönliches Versagen ist. Vielmehr liegt es oft an frühkindlichen Prägungen: Kinder, die Ablehnung als echte Bedrohung erlebten, entwickeln unbewusste Schutzmechanismen. Diese automatischen Reaktionen des Nervensystems führen später zu Vermeidungsverhalten, etwa durch Ausreden wie „Ich bin noch nicht bereit“ oder „Ich muss noch mehr lernen“. Der Schlüssel zur Überwindung liegt laut Sprecher nicht in Härte oder Willenskraft, sondern in Selbstverständnis, Mitgefühl und körperlicher Präsenz. Wer seine inneren Abläufe versteht, hört auf, gegen sich selbst zu kämpfen, und gewinnt Handlungsspielraum. Der Sprecher teilt eigene Erfahrungen als ehemals extrem schüchterner Mensch und empfiehlt seinen Kurs „Selbstsicherheit verkörpern“, der zeigt, wie man mit dem Nervensystem zusammenarbeitet, statt dagegen anzukämpfen. Abschließend lädt er zu einer kurzen Atemübung ein, um die Verbindung zum Körper zu stärken.

Transcription

2700 Words, 15972 Characters

German
[Musik] Sicht ausbremsen zu lassen von etwas, was wir nicht benennen können, gibt einem das Gefühl von Entweder "Ohn Macht und Resignation" oder aber von "Od". Wo intentierst Du eher zu Ohn Macht oder zu Wut? Vielleicht kennst Du, dass Du willst eigentlich losgehen, also das heißt Du willst, Dich zeigen, Du willst Dein Projekt in die Welt bringen oder Du willst einfach endlich klarer zu dir stehen und dann ist da plötzlich diese unsichtbare Bremse in Dir. Also ein Gefühl von, vielleicht so was wie, ich kann nicht oder ich bin noch nicht so weit. Und manchmal ist das auch einfach nur ein Diffuser Druck im Körper oder eine Unsicherheit vielleicht eine innere Anspannung oder irgendwas ähnliches. Wenn wir Ängste haben, also zum Beispiel die Angst vor Sichtbarkeit, dann braucht es in allererster Linie eines. Und das ist Verständnis für uns selber. Es heißt Verständnis dafür, wie wir ticken, warum wir so ticken, wie wir das tun. Und das ganz viel ist davon nichts damit zu tun, den irgendeiner Form blöd zu sein oder zu schwach zu sein. Sondern dass es letztlich ganz viel mit unserer Biologie zu tun hat, also sprechen mit unserer menschlichen Natur. Sich selber verstehen zu lernen ist an der Stelle, glaube ich, wirklich das Wichtigste, weil wir alle so "Hm" gemeisten von uns. So stark darauf ausgelegt sind, wenn etwas nicht klappt oder wenn wir was nicht hinbekommen, so hart gegen uns vorzugehen. Und sich selbst verstehen zu lernen heißt nicht immer alles gut zu heißen, also das will ich gar nicht sagen. Aber endlich aufzuhören, gegen sich selbst zu kämpfen. Verständnis für sich selbst zu entwickeln bedeutet, mit sich selber in einen besseren, tieferen Kontakt zu kommen. Das heißt in meiner Sprache, dass du mit fühlender mit dir selber wirst, weicher mit dir selber wirst, echterwirst für dich und auch für andere. Und zwar gerade dann, wenn du dich vielleicht blockiert fühlst. Das klingt ein bisschen paradox mag sein, aber ich mein das so und weich ist ja nicht immer unbedingt eine Schwäche, sondern weich meine ich eher im Kontext von wirklich selbst zugewandt zu sein, also mit fühlen, auch mit sich selber zu sein. Genau. Viele von uns sind ja super hart darin trainiert und auch geübt, sich innerlich klein zu machen und zu kritisieren. Und ich behauptet, dass einfach so frei raus, weil ich seit, ich glaube jetzt, 22, 23 vielleicht sogar 24 Jahren schon meine Arbeit, Tour mit Menschen, Arbeit, ich kenn es aber auch von mir selber. Wir kriegen das oft gar nicht mit, wie hart wir eigentlich mit uns selber sind und wie sehr wir uns oft unbewusst innerlich klein machen oder auch kritisieren. Aber ich würde behaupten, ein Großteil, wenn ich sogar fast alle Menschen tun, das sind irgendeiner Form und das extreme davon ist an der Oberfläche oft gar nicht sichtbar. Also das heißt, wir somit uns umgehen, das heißt erstmal einfach wir glauben, wir müssten uns ja nur zusammenreißen oder endlich mutiger werden. Aber das Blöde ist ja dieser Druck, den wir dagegen und selber ausüben. Der verstärkt ja genau das, was wir eigentlich weg haben wollen, das, was wir eigentlich lösen wollen. Das heißt übersetzt so viel wie, wenn du spürst, ich will, aber ich kann nicht. Dann ist das kein persönliches Versagen von dir und das sind jetzt erstmal Worte hier in einer Podcastfolge, die man auch so ein bisschen wie, ich werde jetzt jetzt sagen, Entertamin, aber die man so ein bisschen wie an sich vorbei streichen lassen kann. Aber ich mag das du es vielleicht ein bisschen mehr zu dir nimmst. Das heißt, ich wiederhole mich nochmal, wenn du spürst, eigentlich will ich doch, aber ich kann nicht. Dann ist das nicht dein persönliches Versagen. So, es ist ein Stück weit dein Nervensystem, das zum Beispiel gelernt hat, dich zu schützen, was so in dir reagiert. Und ein großer Teil unseres Nervensystems läuft ja autonom. Das heißt, da haben wir erstmal mit dem Verstand gar keinen Zugriff drauf. Das heißt, so viel wie du kannst nichts dafür oder das geschieht halt in dir, weil du so geprägt worden bist. Und jetzt kannst du hingehen und sagen, wenn du besonders hart mit dir bist, dann ja, ich soll das jetzt jetzt eine Entschuldigung sein oder so. Ich würde sagen, ja, definitiv, damit du weich habest mit dir, damit du freundlicher wirst mit dir. Weil, wenn es Bereiche gibt in deinem System, auf die du willendlich und vom Verstand her nicht zugreifen kannst und das automatisch in dir passiert, weil dich etwas so geprägt hat in deinem Leben. Und es don't you einfach schon auch bemerks, dass die Härte mit dir selber nicht die Lösung ist. Was ausser selbst zu Gewandheit und Verständnis mit sich selber soll dir denn sonst helfen, es sei denn du gehst mit noch mehr Härte gegen dich selber vor, aber ich würde sagen, langfristig wird dir das nicht helfen. So, lassen's mal drauf schauen, warum denn die Angst vor Sichtbarkeit so tief in vielen von uns sitzt. Ein Kind, das von klein auf erlebt hat, dass es in seinem So sein, angenommen und bestärkt wird, dass wird später in seinem Leben kaum irgendwie eine Angst haben, sich zum Beispiel zu zeigen, für sich einzustehen und auch sichtbar zu werden. Ein Kind, das von klein auf an erlebt hat, dass es so wie es ist richtig ist, wird mit diesen Dingen kein Problem haben. Aber ein Kind, das gelernt hat, ich bin zu still oder ich bin zu wild, ich bin zu laut, ich bin zu empfindlich, ich bin zu anders. Was auch immer, das lernt ja in erster Linie und auch das läuft relativ unbewusst ab, aber lernen, also lernen geschieht jederzeit. Das ist wichtig, dass wir das mitkriegen. Wir kriegen Botschaften in unserer Kindheit, von unserem Umfeld, nicht nur gesagt, sondern auch gezeigt. Wie wir sind oder wie wir zu sein haben oder wo wir falsch sind und daraus ziehen wir als Kind schon sehr früh Rückschlüsse auf unser richtig sein oder nicht richtig sein. Und nochmal ein Kind, was zum Beispiel immer wieder gelernt hat, du bist zu empfindlich, du bist zu wild oder zu still oder zu anders oder was auch immer. Das lernt in erster Linie so innere Mechanismen von und glauben, setze von, ich bin falsch, ich gehörre nicht dazu. Und ich selber kinder es ja extrem gut. Also es ist jetzt nicht so, dass ich irgendwie in diesem Kontext, also das, ich spreche eigentlich gar nicht von Dingen, die ich mir irgendwie angelesen habe, sondern es ist wirklich ein Thema, was mich selber auch sehr betrifft. Weil als Kind wurde mir immer gesagt, ich sei zu zart für dieses Leben, ich sei zu leise, ich sei zu unsicher und so weiter und sofort. Also ich war einfach nicht so, wie Kinder in dem entsprechenden Alter hätten sein sollen. Und mir daraus habe ich dann einfach gelernt, ich bin nicht richtig, also ich darf mich mit meinem So sein nicht zeigen. Ergo habe ich mich angepasst, ich habe mich versteckt, ich habe mich passend gemacht und das Resultat aus all dem war dann langfristig, immer noch mehr Selbstzweifel, noch mehr Angst. Und erst ganz, ganz viele Jahre später habe ich dann verstanden, ich war eigentlich nie falsch, ich war halt einfach nur ich. Und genau das, was früher als Schwachgalt ist heute die Grundlage meiner Stärke. Aber ich gestehe, das genau zu erkennen, das war für mich einfach wirklich ein ziemlich langer Prozess, damit es nie jemand wirklich gesagt hat oder mir in irgendeiner Form gezeigt hat. Und ich glaube, das ist ganz wichtig, das zu verstehen, weil wenn du dich heute schwer tust zum Beispiel sichtbar zu werden oder für dich einzustehen, dann liegt das nicht an deinem mangelnden Mut, sondern in ganz vielen Bereichen liegt das an einer anderen. alten Überlebensstrategie in dir. Als Kinder haben wir Ablehnung letztendlich und es können wir uns oft als Erwachsene gar nicht mehr richtig vorstellen, aber als Kinder haben wir Ablehnung als echte Bedrohung erlebt. Also wenn Mama oder Papa oder sowas andere Bezugspersonen, also wichtige Personen in unserem Leben, wenn die uns abgewiesen haben und bitte nicht immer nur mit Worten, also die Zählen auch dazu, aber auch mit Blicken, mit Gästen oder auch mit Schweigen, mit Bestrafung, mit Verachtung, mit all diesen Dingen. Wenn Mama und Papa uns abgewiesen haben, fühlt sich das für unser Nervensystem an, wie Lebensgefahr. Denn ein Kind weiß letztlich ganz instinktiv, ich überlebe nur, wenn ich gediebt werde, wenn ich dazu gehöre, wenn ich richtig bin. Und diese Prägeungen, die verankern sich ganz, ganz tief, schon sehr früh in unserem Nervensystem. Und später reicht dann oft schon ein skeptischer Blick, ein Kommentar von irgendjemanden. Ich kenne das super gut. Es reicht bei mir wirklich schon ein skeptischer Blick und unser Körper reagiert mit Alarm. Oh, ich bin falsch, also da entsteht dann Herzklopfen, enge, starre, was auch immer. Was habe ich verkehrt gemacht? So funktionieren wir halt. Und dann finden wir ausreden, wenn es jetzt um das Thema sich zeigen geht. Wir finden ausreden, um uns halt nicht zu zeigen. Und wir sagen dann, auch weil es durch bin ich noch nicht so bereit oder ich muss erst noch dies oder jenes lernen. Ich muss erst noch Fortbildung machen. Ich muss erst noch keine Ahnung was, du weißt was ich meine. Aber genau hingeschaut, vermeiden wir ja letztendlich mit diesem Verhalten nur das alte Gefühl von Gefahr. Das möchte ich da noch mal kurz einhaken. Diese Ausreden von ich bin noch nicht so weit oder ich muss erst noch dies oder jenes lernen. Das verkauft unser Verstand, uns so überzeugend, dass wir das glauben. Und vielleicht, wenn du mit diesem Thema auch so deine, deine Problemchen hast oder deine Schwierigkeiten hast, lasst das mal an dich ran. Ich bin mir bei ganz vielen Menschen sicher, dass sie nicht erst noch dieses oder jenes müssen. Sondern ich glaube, dass das, wo es Sinn macht wirklich anzusetzen, eine Stufe tiefer liegt. Weil wir können auch unser Leben damit verbringen. Und das ist klar mal auf, auch ein Teil meines Lebens, weil ich habe glaube ich fünf ordnervoll mit Zertifikaten von Fortbildungen, was ich alles gemacht habe und nie gebraucht habe. Wenn dieses Gefühl von ich kann auch nicht genug, ich muss noch eine Fortbildung machen und dann bin ich endlich so weit, dass ich loslegen kann, mich zeigen kann, für mich einstehen kann oder was auch immer. Klar mal zu, das war ein Ausschnitt aus meinem Leben. Also wie gesagt, ich kenne das gut. Aber das ist letztendlich, ist es etwas, was unser Verstand uns verkauft. Wir glauben das dann und dann machen wir das auch so. Das heißt, wir glauben einfach nicht an unseren Wert. Und wenn wir eben auf dieser Schiene weiterfahren, dann vermeiden wir letztendlich das alte Gefühl von Gefahr. Ich bin nicht gut genug, ich gehör nicht dazu, ich bin nicht richtig. Und alles das läuft ja superautomatisch in uns ab. Also wesentlich schneller mit diesem automatisch, meine ich, das wirklich so. Diese Dinge laufen wesentlich schneller in die ab, als du in irgendeiner Form denken kannst. Und darum funktioniert ja letztlich die pure Willenskraft, wie uns das ganz oft verkauft wird, die funktioniert halt an dieser Stelle oft nicht. Ja, ja, und das will keiner wirklich richtig hören. Da die meisten von uns glauben mit reiner Willenskraft ist ja letztlich alles zu erreichen. Aber das stimmt halt nicht. Was aber wirklich funktioniert ist, Bewusstheit, Mitgefühl und körperliche Präsenz. Und wenn du merkst, das genau das dich betrifft, also das dein Körper reagiert, sobald du dich zum Beispiel zeigen willst oder für dich einstehen willst, dann ist das kein Grund für Scham. Also ich sage das jetzt so und ich weiß, dass das hier nur eine Portkastfolge ist, weil das lässt sich leicht sagen, als man das wirklich umsetzen kann, weil Scham ja auch sehr, sehr schnell in uns funktioniert und auch sehr, sehr automatisch in uns auftaucht. Aber nochmal, wenn du Schwierigkeiten mit diesem oder auch mit ähnlichen Themen hast, dann ist das erst mal und das tut vielleicht auch gut zu hören, es ist kein Grund für Scham. Und ich glaube, das ist gut und hilfreich, das auch öfter zu hören. Letztendlich ist, dass alles viel mehr eine Einladung dich mit dir selber sagen wir mal neu zu verbinden. Und wenn du die Angst vor Sichtbarkeit wirklich lösen und spürbar selbstsicherer werden möchtest, dann lade ich dich ganz herzlich ein hol dir meinen Kurs selbstsicherheit verkörpern, Angst vor Sichtbarkeit und Ablehnung überwinden. Darin zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du mit deinem Nervensystem, nämlich zusammenarbeitest, statt gegen dich anzukämpfen. Kommen wir nochmal zurück zu dem Thema, was uns heilt ist ja letztendlich nicht, das, was wir so gesellschaftlich überall sehen, dieses drüberstehen, sondern es ist wirklich ein Verstehen. Noch mal, was uns heilt ist nicht die Skul sein und dieses drüberstehen über den Dingen. Ich rock das schon, ich mach das schon alles easy und keine Ahnung was. Was uns heilt ist das Verstehen, der inneren Abläufe und das heißt auch ganz viel wie diese Selbstzuwendung. Also es ist nicht einfach nur ein reines Verstehen aus dem Kopf, sondern es ist wirklich auch dieses ja innere Zudier hingewand sein und mitbekommen, was in dir wirklich abläuft und dafür wiederum ein Verständnis zu entwickeln. Weil wenn du erkenntst, warum etwas in dir zum Beispiel ausweicht oder dich sabotiert, dann hört ja automatisch der innere Kampf und auch die Selbstsabotage auf. Und ja, ich würde sagen, das verändert alles, weil jedes Mal, wenn du dich selbst verstehst, stärkst du die Verbindung zu dir und zu deinem Körper und damit gleichzeitig deine innere Sicherheit. Und im Laufe der Zeit lernst du solche Muster in dir zu bemerken noch bevor sie dich blockieren. Und das exakt ist ja der Moment, wo du wieder Handlungsspielraum bekommst. Und ich habe das jetzt ein paar mal schon erwähnt. Ich mags einfach noch mal deutlich sagen. Ich weiß ja, wie sich Starre und auch selbst hassen fühlen. Weil ich war selbst extrem schüchtern und ich habe Sichtbarkeit über alles gehabt. Und daher weiß ich, wenn ich das überwinden konnte und das mag ich wirklich deutlich sagen, weil es ist mit Sicherheit ganz, ganz lange meinem Leben so gewesen, dass ich dachte, alle kann das schaffen, aber ich ganz sicher nicht. Aber heute kann ich sagen, wenn so jemand, wie ich, der so sehr darunter gelitten hat, wenn so jemand wie ich das überwinden konnte, dann kannst du das ganz sicher auch. Aber eben vermutlich auch nicht mit Druck, sondern wirklich durch Selbstzuwendung und durch Verkörperung. Und wenn dich diese Vorstellung so ein kleines bisschen erleichtern, dann lad ich dich ein, einfach genau an dieser Stelle gerne einfach mal ein oder zweimal ein bisschen bewusster und ein bisschen tiefer ein und wieder auszuartmen. Und während du das Toast vielleicht zu spüren, wo du gerade sitzt oder stehst und wie die Erde dich trägt. Und wenn du das Toast dann erinnere dich daran, dein Körper ist und war noch nie dein Gegner. Er ist dein Wegweiser. Das heißt, für mich und vielleicht auch für dich, wenn du lernst mit deinem Körper zu arbeiten, dann wirst du letztlich spüren, dass Sicherheit nicht im Außen oder durch irgendwelche Kopfkonstrukte entsteht, sondern wirklich in dir. Und als Resultat wirst du dann merken, das ist der Moment, in dem du wirklich sichtbar wirst. Aber eben nicht durch Anstrengung, sondern durch deine Präsentie. Und ja, wenn du spürst, dass du an dieser Stelle tiefer gehen möchtest, mag ich dir nochmal einfach den Kurs ans Herz legen, selbstsicherheit verkörpern, Angst, Vorsichtbarkeit und Ablehnung überwinden. Weil dort lernst du, alte Muster zu lösen und dich sicher zu fühlen, während du sichtbar wirst. Weil es halt einfach, wie sage ich das, weil es halt einfach eben nicht darum geht, vermeintlich perfekt zu sein, sondern verkörpern echt und lebendig. Den Kurs, Selbstsicherheit verkörpern, Angst, Vorsichtbarkeit und Ablehnung überwinden, den findest du auf meiner Webseite klar und auch im Text unter dieser Folge. Und an dieser Stelle würde ich erstmal sagen, bis zum nächsten Mal, hab eine ganz ganz lebendige Zeit. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Innere Blockaden wie das Gefühl „Ich will, aber ich kann nicht“ sind kein persönliches Versagen, sondern haben biologische und frühkindliche Ursachen.
  2. Die Angst vor Sichtbarkeit entsteht oft durch Prägungen in der Kindheit
  3. Selbstverständnis und Selbstzuwendung sind wichtiger als Härte gegen sich selbst. Druck verstärkt die Blockade nur.
  4. Reine Willenskraft hilft nicht gegen tiefsitzende Muster; stattdessen sind Bewusstheit, Mitgefühl und körperliche Präsenz der Schlüssel.
  5. Der Kurs „Selbstsicherheit verkörpern“ wird als praktischer Weg angeboten, um mit dem Nervensystem zusammenzuarbeiten.

Summary:

In diesem Transkript geht es um innere Blockaden, die viele Menschen daran hindern, sich zu zeigen oder ihre Projekte zu verwirklichen. Der Sprecher betont, dass das Gefühl „Ich will, aber ich kann nicht“ kein persönliches Versagen ist. Vielmehr liegt es oft an frühkindlichen Prägungen: Kinder, die Ablehnung als echte Bedrohung erlebten, entwickeln unbewusste Schutzmechanismen.

Diese automatischen Reaktionen des Nervensystems führen später zu Vermeidungsverhalten, etwa durch Ausreden wie „Ich bin noch nicht bereit“ oder „Ich muss noch mehr lernen“. Der Schlüssel zur Überwindung liegt laut Sprecher nicht in Härte oder Willenskraft, sondern in Selbstverständnis, Mitgefühl und körperlicher Präsenz. Wer seine inneren Abläufe versteht, hört auf, gegen sich selbst zu kämpfen, und gewinnt Handlungsspielraum.

Der Sprecher teilt eigene Erfahrungen als ehemals extrem schüchterner Mensch und empfiehlt seinen Kurs „Selbstsicherheit verkörpern“, der zeigt, wie man mit dem Nervensystem zusammenarbeitet, statt dagegen anzukämpfen. Abschließend lädt er zu einer kurzen Atemübung ein, um die Verbindung zum Körper zu stärken.

FAQs

Diese Blockade ist oft kein persönliches Versagen, sondern eine Reaktion deines Nervensystems, das dich schützen will. Es hat gelernt, auf bestimmte Reize mit Vorsicht zu reagieren.

Das Wichtigste ist Verständnis für dich selbst – zu erkennen, warum du so tickst. Statt Härte hilft Selbstzuwendung und Mitgefühl, um alte Muster zu lösen.

Ja, viele Menschen tun das unbewusst. Diese Härte gegen sich selbst verstärkt oft genau das, was du loswerden willst.

Das liegt an Prägungen aus der Kindheit, wo Ablehnung als Lebensgefahr empfunden wurde. Dein Nervensystem reagiert automatisch mit Schutzmechanismen.

Durch Bewusstheit, Mitgefühl und körperliche Präsenz. Wenn du verstehst, warum etwas in dir ausweicht, hört der innere Kampf auf.

Nein, sie sind oft eine Vermeidung alter Gefühle von Gefahr. Dein Verstand verkauft sie dir überzeugend, aber sie entspringen mangelndem Glauben an deinen eigenen Wert.

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