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Silent Inflammation: Wenn das Immunsystem nicht mehr abschaltet

from HEALTH NERDS

46m 43s

Silent Inflammation: Wenn das Immunsystem nicht mehr abschaltet

Chronische Entzündungen sind ein natürlicher und notwendiger Teil des Immunsystems, der bei akuten Verletzungen oder Infektionen hilft, die Gefahren abzuwehren. Allerdings wird problematisch, wenn diese Reaktionen dauerhaft und ohne Abnahme bestehen bleiben – ein Zustand, der als „Silent Inflammation“ bezeichnet wird. Diese niedriggradige Entzündungsaktivität bleibt oft unmerklich, zeigt sich nicht durch Rötung oder Schmerz, sondern verursacht allmählich metabolische Störungen. Faktoren wie viszerales Bauchfett, eine übermäßige Kalorienaufnahme, Stress und Bewegungsmangel sind Schlüsseltreiber für diesen Prozess. Insbesondere wird die Rolle von viszeralem Fett und der damit verbundenen „Metabolic Inflammation“ betont, da Fettzellen im Bauchbereich Macrophagen aktivieren, die proentzündliche Stoffe wie TNF-Alpha freisetzen. Auch psychischer Stress und schlechte Schlaf können das Immunsystem aktivieren und die Entzündungsreaktion verstärken. Diese Entzündungen sind eng mit der Alterung verbunden – ein Phänomen bekannt als „Inflammaging“, bei dem entzündliche Prozesse mit zunehmendem Alter verstärkt werden. Dazu kommen Risikofaktoren wie Insulinresistenz, Diabetes und Herzkrankheiten. Die Prävention ist möglich: eine ausgewogene Ernährung, Ballaststoffe, regelmäßige Bewegung, gesunder Schlaf und Mundgesundheit (z. B. durch Parodontitis-Prävention) können die Entzündungsaktivität senken. Obwohl eine genaue Diagnose schwierig ist, können Blutwerte wie hochsensibler CRP oder Zytochin-Messungen Hinweise auf eine chronische Entzündung geben. Der Fokus liegt nicht darin, Entzündungen zu vermeiden, sondern das Immunsystem so zu stärken, dass es effizient reagiert und anschließend wieder in Ruhe zurückkehrt. Kritisch ist die Einsicht, dass viele chronische Krankheiten nicht auf „Fehlverhalten“ zurückzuführen sind, sondern auf komplexe, interaktive biologische Prozesse, die durch Lebensstilfaktoren beeinflusst werden können. So verbinden sich Ernährung, Bewegung, Stressregulation und Stoffwechsel in einem komplexen Netzwerk, das die langfristige Gesundheit beeinflusst.

Transcription

7246 Words, 48371 Characters

German
So gibt es eine ganze Palette von Lebensstilfaktoren, die mal mehr mal weniger gut beeinflusbar sind, aber die am Ende zu chronischen Entzündungen dann zu nicht übertragbaren chronischen Krankheitsbilder. Wir gehen heute eigentlich davon aus, dass 95 % der nicht übertragbaren chronischen Krankheitsbilder auf chronisch niedriggardegenzündliche Prozesse, Strecksstrich, seine Information zurückzuführen. Man merkt es in dem Sinne nicht, wie man eine akute Entzündung spüren. Diese Macrophagen haben wir an verschiedenen Stellen, die quasi etwas zerstören wollen oder aufessen wollen. Artgerecht, Health Nulls. Mensch einfach erklärt. Mit Felix Möse und Matthias Baum. Leute, herzlich willkommen. Spannendes Thema heute. Wir reden über Entzündungen. Entzündungen kennen wir eigentlich als etwas, ja, als etwas Lautes, als etwas, das wir spüren, das wehtut. Eine Wunde wird rot, sie wird vielleicht heiß, sie schwilt an, ja, sie tut weh und unser Immunsystem wird aktiv. Beseitig das Problem und fährt anschließend wieder runter. Was aber passiert, wenn diese Entzündungsreaktionen nicht so richtig zur Ruhe kommen, wenn sie in unserem Körper ablaufen, wenn wir sie wieder sehen, noch spüren. Aber sie sind trotzdem da. Genau, dann sprechen wir häufig von "Silent Inflammation", einer chronischen niedriggradigen Entzündungsaktivität, die über lange Zeit bestehen kann, ohne dass wir eine klassische Entzündung spüren. Genau, das macht sie so interessant. Wir fühlen uns möglicherweise gesund während Immunzellen und Bodenstoffe im Hintergrund, dauerhaft aktiver sind, als sie es eigentlich sein sollten. Heute weiß man, dass solche Prozesse eng mit visceralem Bauchfett, mit Insulinresistenz und Alterung verbunden sein können. Sie spielen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine Rolle und werden auch im Zusammenhang mit Diabetes oder Neuro-Degenerativen Erkrankungen und bestimmten Krebserkrankungen untersucht. Gleichzeitig boomt online im Netz ein gigantischer Markt mit Anti-Inflammatory-Diets, Metzapplements und auch mit angeblichen Entzündungs-Tests. Wie aber erkennen wir zuverlässig, ob in unserem Körper tatsächlich eine chronische Entzündung läuft? Was treibt sie an? Und vor allem können wir sie vielleicht mit unserem Lebensdiel wieder in den Griff bekommen und herunterfahren. Darüber wollen wir sprechen. Wie für eine extrem spannende Folge Matthias Baumes da, unser Gesundheitswissenschaftler. Ich weiß Matthias, du hast in den letzten Tagen viele Papers gelesen und dich noch mal sehr intensiv mit Silent-Inflammations beschäftigt. Gibt uns da direkt zum Start noch mal einen Einstieg woren und da scheidet sich eine gesunde Entzündungsreaktion von einer chronischen Silent-Inflammation. Den Einstieg, den ich da immer gerne wähle, ist das Entzündung, das kann ich von den Begriffen ganz gut, ich hoffe, das haben alle gehört, dass die laut ist. Also eine Entzündungsreaktion ist etwas laut, ist da passiert, etwas. Und wir haben immunologisch, je nachdem was passiert ist oder was da auslöser ist, verschiedene Immunzellen deaktiv sind, verschiedene Immunprogramme deaktiviert werden. Und die Entzündung ist, wenn wir auf das Immunsystem gesamt schauen, sehr zu Beginn der Immunaktivität und ist quasi die erste Reaktion, die stattfindet. Und so müssen wir dann Entzündungen aber bitte auch an der Stelle direkt einordnen. Es ist ein Schutzprogramm. Interessanterweise, weil wir eigentlich sagen würden, naja, das ist doch unangenehm, wenn es rot wird und wenn es anschwählt, bis hin vielleicht zu einer überschießenden Immunreaktion oder, wenn man fieber bekommt, all das gehört mit dazu sind, die sogenannten fünf Kardinal-Zyntome der Entzündung. Ich fasse immer gerne zusammen als Hitze, Rötung, Schwellung, Schmerz, Funktionsanschränkung. Sprich, Überwärmung des Gebietes, Schwellung des Gebietes, Funktionsanschränkung. Also je nachdem, welche Struktur betroffen, es kann es nicht mehr gut funktionieren. Das können wir auch beispielsweise an Schleimhauten sehen, wenn wir eher kältet sind. Keim kommt rein. Immunsystem wird aktiv. Funktionsverlust ist der veränderte Schleimfluss oder die Schleimproduktion. Schmerz gehört mit dazu in der jeweiligen Region, was auch ein Schutzmechanismus sein kann, die Strukturen nicht weiterzubelassen. Und es hat systemische Auswirkungen. Am Anfang steht die Entzündung. Und aus der Entzündung kommt die Lösung, die Wundteilung, die Adaptation, die Anpassung an zu vorgesetzten Stressor. Und Entzündung taucht immer wieder auf. Wir haben es nach einer Trainingseinheit, dass wir eine Entzündungsreaktion haben. Wir haben es bei akuten Infekten. Und die Akkutreaktion des Immunsystems bei der Abwehr ist absolut hilfreich und notwendig, und auch, dass sie ordentlich abläuft, um daher die Wunder heilen zu können. Das zu beginnen, wenn wir über Entzündung grundsätzlich sprechen. Und dieses Laute, was wir quasi feststellen, ist etwas, was auch in einem sehr spezifischen Zeitraum abläuft. Also auch da können wir sagen, dass es eine Spanne ist zwischen drei bis sieben Tagen, wo wir diese Entzündungsreaktion haben. Und die Symptome, die wir eigentlich erkennen, also wir können es das noch mal vorstellen, Schwellung in einem Gebiet, öffnen von Gefäßen, Immunzellenströmen, ein Flüssigkeitströmmt ein. Das Ganze ist überröteter, da ist eine höhere Stoffwechselaktivität, die stattfindet, alles, damit die Immunzellen wirklich konsequent und strukturiert könnte man sagen, arbeiten, um dann aber am Ende die Situation auch abschließen zu können. Und vielleicht da die Einordnung, wenn wir über Silent-Inflammation sprechen, dann ist das unter umständen genau, dass wenn es leise wird oder eben nicht abläuft. Das heißt, wir haben eine Aktivität des Immunsystems. Du hast es eben so formuliert, dass es die niedrig gradig und chronisch ist. Das heißt, über einen längeren Zeitraum, sie schließt nicht wirklich ab. Aber sie sorgt auch nicht über so einen Schwellenwert hinaus, wo wir dann wirklich eine Entzündungssyptomatik von außen erkennen würden. Und das macht es hochinteressant. Und diesen Wirkmechanismus der Silent-Inflammation oder niedrig gradigen chronischen Entzündungssituationen, hängt dann, wie du schon erwähnt hast, mit vielen Aspekten zusammen, die eher unseren Stoffwechsel betrifft. Das heißt, das müssen wir mal ganz klar sagen. Entzündungen generell sind für unser aller Überleben und auch, dass wir hier im Jahr 2026 alle als Spezies angekommen sind, essenziell wichtig. Das hat die Evolution der Liebe Gott, wer auch immer es erfunden hat. Es ist etwas, auf das wir nicht verzichten können, dass unseren Körper eben schützt. Und am Ende, eben wieder so schön gesagt, dass auch diese Reparaturprozesse auslöst und eben eine Art Protokoll, was ja dort abgespielt wird. Also es passiert die Verletzung oder die Störung, der Reiz. Und dann spult der Körper ein bestimmtes Protokollab um das wieder in den Normalzustand zu bekommen. Das hängt definitiv miteinander zusammen und aus der Entzündung folgt die Reparation und unter bestimmten Bedingungen auch eine Anpassung, also eine Verbesserung der Situation. Das heißt, bitte nicht, dass wir uns Entzündungen einsammeln müssen, also auch die Logik, dann will ich halt jetzt erkältet sein und setzen mich irgendetwas überschießend aus. So würde ich es auch nicht sehen. Aber wir sehen diese Anpassungsprozesse mit vorhergeschaltender Entzündungsreaktion auch nach Ernährungsaspekten beispielsweise. Haben wir auch schon häufiger zugesprochen, was sind drei, sehr hohe Fettmengen, sehr hohe calorische Mengen und du hast die Evolution angesprochen, wie häufig hat so etwas stattgefunden? Er hat nicht so häufig und es gab Karrenzphasen und Phasen, in denen es eben nicht zu einem Überschuss gekommen ist. Der spannende Teil ist, sondern Entzündungsreaktion ist dann beginnend lokal in einer bestimmten Region, wirkt sich aber auch auf andere Organsysteme aus. Also hier sehen wir wieder eine Verbindung zwischen Immunsystem, was nicht nur lokal arbeitet, sondern systemisch in der Interaktion steht mit unserem zentralen Nervensystem mit unserem Stoffwechsel. Und das Immunsystem macht das alles in Wahrheit nicht umsonst. Es wird aktiviert, es versucht sich auch immer schon direkt selbst wieder zu hemmen. Dieses Wechselspiel ist wichtig, sonst kommt es unter Umständen zu etwas wie Selbstes. Und dann haben wir hier eine sehr klare Regulation. Aber was ein aktives Immunsystem vor allen Dingen braucht ist Energie. Und deswegen beeinflusst quasi ein aktives Immunsystem auch unseren Energiestoffwechsel. Systemisch. Also nicht nur lokal in der Region. Und es ist so nachvollziehbar, wenn man sich wirklich mal unter einem teilweise Mikroskop kann man sich schon das teilweise mit anschauen, wie so aktive Immunzellen unterwegs sind. Und mit unterwegs heißt die sind nicht irgendwo stark an einer Position, sondern die bewegen sich. Und die arbeiten und die haben viele enzymatische Prozesse. Und das muss mit Energie versorgt werden. Das heißt, Entzündung ist auch primär erst mal ein hochenergetischer Prozess, der dann auch Energie verbraucht und in einer Entzündungsphase, in einer Kutentzündungsphase, wird gewebe, abgebaut, reserven, mobilisiert, da wird Muskulatur abgebaut und zu Zucker umgewandelt in der Gluconeogenese. Es wird lipolysebetrieben. Aber vor allen Dingen braucht das Immunsystem oder die einzelnen Immunzellen dann sehr viel Energie. Und wie gesagt, in einer ablaufenden Entzündungsreaktion und völlig in Ordnung, nur den Teil verlassen wir sobald es chronisch wird und diese Aktivität nicht so gerichtet stattfindet, sondern dass Immunsystemlich genau weiß, was es zu tun hat. Jetzt lass uns da mal ein bisschen rein zoomen in den Körper, damit wir uns das besser vorstellen können. Also jeder hat das Bild vor Augen, so wie ich es eingangs auch gesagt hat. Man hat eine Verletzung, man fällt hin, schlägt sich es knie auf. Und dann sieht man, okay, der Körper fängt an, das zu reparieren. Das hört irgendwann auch zu Bluten, das kriegt so einen roten Rand. Und noch ein paar Tagen hat es diesen Scharf. Und ich merke, okay, die Zellen, das wird alles wieder hergestellt. Und bestenfalls nach zwei Wochen habe ich da keine Nabe, sondern irgendwie die Haut wieder hergestellt, alles fein. So, jetzt gibt es aber eben Entzündungen, die in uns passieren. Die in uns stattfindet. Du hast schon gesagt, nach dem Training beispielsweise, wenn die Muskeln auch irgendwie mal Muskelkater ist, dann das, was wir vielleicht spüren. Aber es gibt eben auch in unserem Körper Verletzungen, die auftreten können, wo der Körper auch dieses Protokoll abruft und dann eben auch aktiv wird mit Immunsystem und allem, was dazugehört. Wie kommt es zu diesen inneren Verletzungsherden und wie kommt es am Ende dann dazu? Gibt uns da noch mal mehr zum Verständnis, dass dieses Protokoll nicht mehr gestoppt wird, sondern dass es eben zu einer dauerhaften Entzündungsreaktion kommt? Wie passiert das? Was ist da los? Also, ich gehe nicht ganz mit dem, vielleicht habe ich es aber gar nicht ganz verstanden, mit dem Inneren und äußeren. Also, weil am Ende würde die Haut zwar außen Haut sein, aber von der Blutbahn kommt, wäre es immer auch noch von innen kommen. Vollkommen richtig. Also, nur, dass wir da gleich auf sind und auch das eine Schorfrunde, beispielsweise oder auch eine hoffgeschürfte Wunde, sorgt dann natürlich nicht für die überschießenden Entzündungsreaktion. Das bleibt dann kleiner. Es ist schon eine Frage, wie groß der Stressser ist, wie stark das Spürbar ist. Das kennen auch alle bei so Erkältungen, beispielsweise, wo dann das Immunsystem aktiv wird. Die einen reagieren, weil sie vielleicht schon Antikörper haben, gar nicht mehr mit einer akuten Entzündungsreaktion, sondern mit einer leichten immunologischen Aktivität mit einem anderen Bereich. Andere haben eine überschießende Reaktion bis hin zu Fieber. Und Fieber wäre quasi der Ausdruck der Entzündung auf den Gesamtorganismus bezogen. Das ist noch einmal vorweg. Und wenn wir jetzt sagen, wir haben aber in unserem Körper, wo dann auch immer, da können wir gerne müssen wir drauf schauen, ein dauerfeuer, was aber eben in wenigerem Feuer ist, eher so ein Flemchen, also so eine gewisse Aktivität. Dann kommen wir dieser Begrifflichkeit näher, wenn wir sagen silent information. Das heißt, wir haben die Entzündung. Und sie ist leise in Form von Ausbleiben der klassischen Entzündung Symptome, Hitze, Rötung, Schwillung, Schmerz und Funktionsanschränkung. So was dann passiert, ist der Ausgangspunkt, dass wir irgendeine Form von Anhalten im Zellstress haben. Das kann unterschiedlicher Natur sein, auch bedingt durch potentielle Auslöse, die letztendlich für chronische Entzündung mit verantwortlich sein können. Und das zeigt uns auch, wo wir unter Umständen mit ansetzen müssen. Was bedeutet das? Was könnte eine Zelle unter Stress setzen, zum Beispiel irgendwelche Toxine, die in die Blutbahn gelangt sind? Und wir sprechen hier insbesondere von Endotoxinen. Das kann passieren, beispielsweise, wenn bestimmte Barrieren, da haben Barriere oder Mundraumbarriere noch mal im Speziell genommen, Toxine von Bakterien in die Blutbahn abgeben, weil die Barriere durchlässiger ist, die zu konvieren in der Blutbahn und können mit Immunzellen auf dem Weg in der Blutbahn oder in anderen Regionen interagieren. Und das kommt zu leichten Entzündungsaktivitäten, bzw. Immunsystemaktivitäten. Ja, genauso könnte es sein, dass es bestimmte Immunzellen gibt, die in bestimmten Situationen aktiver werden. Da zählen vor allem die sogenannten Macrophagen mit dazu, die Fresszellen. Die sind nicht in der Blutbahn, sondern zwischen den Geweben angeordnet. Und diese Macrophagen haben wir an verschiedenen Stellen, die quasi etwas zerstören wollen oder aufessen wollen. Und die sind in einer anti-entzündlichen oder einer proentzündlichen Phase anzufinden. Es spricht bei den anti-entzündlichen von sogenannten M2-Macrophagen und von proentzündlichen von M1-Macrophagen. Und da haben wir z.B. ein Zusammenhang, der sehr eng mit silent informationen Verbindung steht, wenn wir Fetzellen haben und sich in diesen Fetzellen immer mehr Fett ansammelt. Und dann haben wir schon mal gesagt, das passiert nicht nur, weil ich viel Fett gegessen habe, sondern unter dem Strich, weil ich über kalorisch mich über eine lange Zeit ernährt hatte, über meine Energiebilanz immer positiv ist. Dann wird die Energie, die aufgenommen wird, umgewandelt, in Fetzoren, in trinkletzeride verpackt und in Fettzellen eingespeichert. Die werden dann größer und die Immunzellen, die Macrophagen, entscheiden sich plötzlich proentzündlich zu werden und fangen an, eine gewisse Anzahl von Bodenstoffen loszusenden. Und das kann man sich wirklich so vorstellen. Bei einer akuten Entzündung ist der Cocktail des Immonogramm oder des Zytokin-Profil sehr spezifisch, wo man sagen kann, okay, die erste Reaktion wird dazu folgen, dass proentzündliche Bodenstoffe von den Immunzellen direkt vor Ort produziert werden, die einen aktivieren. Die nächsten Immunzellen, die anderen Sorgen angefesen dafür, dass sie weitergestellt werden. Und diese Macrophagen senden quasi auch Botschaften los. Und jetzt fängt es eben genau an, das ist dazu kommt, dass wir eine gewisse Menge von diesen proentzündlichen Substanz in der Blutbahn haben. Die sind aber nicht so sehr, dass es wie eine überschießende Entzündungsreaktion ist, aber so vorhanden, dass sie in Teilen dem Stoffwechsel mit Teilen, ey, wir brauchen mehr Energie. Und der Stoffwechsel wird beispielsweise insolienresistenter. Das heißt, wir lassen es ja ganz kurz den Stoff machen. Aber es ist nicht so extrem, dass ich es eben spüre anhand von, ich bin jetzt tot müde, oder ich habe totalen Energiemangel, oder ich bin irgendwie in irgendeiner Form anders, als ich es sonst vielleicht bin. Sondern es ist eben so, sondern so dieses Leichte. Es ist so ein bisschen ist da was, so ein bisschen werden, wie du eben schon beschrieben hast, diese zum Beispiel Energie eingefordert. Aber es ist eben nicht so ein Impact, dass ich das Gefühl habe, okay, mit meinem Körper stimmt etwas nicht. Liegt darin auch so ein bisschen die Gefahr, dass ich das eben gar nicht merke, dass in meinem Körper vielleicht diese niedriggradigen Entzündungen oder Überreaktionen aktiv sind. Also Punkt eins, man merkt es in dem Sinne nicht, wie man eine akote Entzündung spüren würde. Das ist richtig. Gibt es Symptome, die in Verbindung stehen können, durchaus, also eher allgemeinere Symptome, aber die sind halt, in dem Fall auch eher leise oder nicht spezifisch, der Immunaktivität zuzuordnen. Das heißt, dann war schon eine Möglichkeit, weil er Schöpfung könnte ein Faktor mit dabei sein, der viel spannere Punkt ist. Und das ist auch die Verbindung und auch das wichtige unterstreichen, dass es mir nicht darum geht, dass alles nur über einen in Anfangstrichen Fehlverhalten von Menschen hab läuft, dass es entsteht, sondern es zeigt mir die Verbindung zwischen Immunsystem, Stoffwechsel, Nervensystem. Und die Folge, die unter Umständen daraus entsteht, weil wenn wir über unsere Haut totes Ursachen sprechen, cardiovascularkrankung, Stoffwechselerkrankung, Typ 2 Diabetes, neurodegenerativeerkrankung, ja, ob nun Alzheimer, oder auch Gefäßveränderung im Blutfluss, haute Immune-Prozesse, verschiedene Krebserkrankungen. Wir gehen heute eigentlich davon aus, dass 95 Prozent, der nicht übertragbar in chronischen Krankheitsbilder, auf chronisch niedriggardegenzündliche Prozesse, strengstrich, seine Informationen zurückzuführen sind. Okay. Es ist ein verbindener Mechanismus. Das heißt, nicht alles lässt sich darüber erklären, aber es zeigt uns unter Umständen auch in der Forschung. Und so wird es erstmal auch nochmal mitstehen lassen, dass es einen Ansatzpunkt unter Umständen bietet, der an vielen Stellen übersehen wird, weil wir am Ende der Kette sagen, wir wollen doch nicht, dass in den Gefäßen Kalkablagerungen entstehen, bzw. wenn wir uns im Mechanismus anschauen, LDL-Kolosterien anfängt zu oxidieren und zu entzündlichen Prozessen in den Gefäßen, sorgt auch hier haben wir kleine entzündliche Aktivitäten, die wir nicht spüren. Und dann kommt es zur Ablagerung und dieser Plakbildung. Sondern kann ich natürlich sagen, okay, ich gehe in den Kolosterienstoffwechsel rein und reduziere die, aber der Mechanismus, der chronischen Entzündung, ist quasi wieder vorgeschaltet. Und jetzt habe ich eben schon gesagt, Körperfett, insbesondere visstserales Fett, könnte ein Entzündungstreiber mit dabei sein. Endotoxine, die über durchlässige Barrieren in den Organismus kommen, können eine Zündungstreiber sein. Chronische Infektionen, von viralen Infektionen, von bakteriellen Infektionen, können das Immunsystem unter Umständen immer wieder triggern. Das Thema taucht bei EBV mit auf, das taucht aber auch bei Borelien mit auf, oder auch anderen, das ist quasi immer wieder aktiv werden kann. Und so gibt es eine ganze Palette von Lebensstilfaktoren, die mal mehr mal weniger gut beeinflusbar sind, aber die am Ende zu chronischen Entzündungen und dann zur nicht übertragbaren chronischen Krankheit führen. Lass uns bei den Treibern noch mal genauer hinschauen. Also, ich habe mir hier auch in der Vorbereitung, also visstserales Bauchfett darüber steupert sofort jeder. Ja. Das ist etwas, haben wir auch schon Folgen zugemacht. Kann man sich auch hier bei den Heldnütz natürlich noch mal anhören? Dieses Fett vor allem, sagen wir ab dem Alter 40+. Wir Männer neigen früher dazu bei den Frauen, kommt es dann auch meistens nach den Wechseljahren, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dass da gerne sich dieses Bauchfett anlager, dass da wie so ein Gürtel entsteht um unseren Rumpfer rum. Warum ist das gerade beim Thema Silent Inflammation so ein Problem? Was passiert da in dem Bauchfett oder was löst das Bauchfett aus? Wir nennen diesen Prozess "Metabolic Inflammation". Es gibt für alles irgendwelche Begriffe. Natürlich. Es ist "Metabolic Inflammation" oder "Meter Flamation". Das sind die Begrifflichkeiten, die damit eigentlich gemeint sind. Jetzt stellt euch vor, ihr habt Fettzellen, die sich visstseral anlagern. Visstseral heißt entweder entlang der inneren Baucher gerne. Erstmals ist es die Leber mit betroffen, aber wirklich so auch um dem Bauch herum. Und dann haben wir eine gewisse Anzahl an Fettzellen und die werden weiter mit Fett befüllt werden. Jetzt werden diese Fettzellen weiter befüllt und die sind in einem bindegewebigen Konstrukt vorhanden. So wird es ganz gerne erklärt. Jetzt habe ich eben schon erwähnt, Hier haben wir zwischen den Bindegewebe und den Vetzellen unsere Macrophagen. Und wenn das mehr und mehr wird, schalten die irgendwann um. Die Zwitschen von anti-entzündlichen Stadion, also M2 zu M1-Macrophage. Und plötzlich kommt es zu ersten Aktivität, die Macrophagen gehören, quasi zum Beginn auch eine Entzündungsreaktion mit dazu. Und die fangen dann an, die in Antenbotenstoffe auszuschütten. TNF-Alpha, Interlorquineinsbetter und so weiter. Und jetzt passiert, warum kommt dieser Switch und eine Hypothese oder Theorie dabei ist, dass die Vetzellen alt sind, so könnte man sagen, ja, die wachsen immer weiter, die Anzahl der Vetzellen verändert sich nicht, die werden größer. Und die durch Blutungsituation zwischen diesen Vetzellen, die auch versorgt werden müssen, die reicht unter Umständen nicht aus. So das einzelne Vetzellen kaputtgehen. Und wenn eine Zelle kaputtgeht, wird das Immunsystem und in dem Fall die Macrophagen aktiver. Das ist ein Gedanke der quasi dieser Treiber, dieser Meta-Erflamation. Es ist das, was man dann meintlich mal gut, mal schlechter messen kann. Man sieht es aber unter Umständen oder Menschen beschreiben, dass sie merken, dass sie im Bereich des Bauches an Fett zunehmen. Jetzt hast du einen, das muss ich an der Stelle noch ergänzen. Einen anderen wichtigen Treiber, auch für chronisch niedrig gradige Entzündung mitgenannt. Und eine Komponente, die insbesondere Männer gerne betrifft. Wenn nämlich psychioemozionale Stress mit hinzukommt, dann verbinden wir wieder unser Nervensystem mit dem Immunsystem. Also wie hängt das zusammen? Ein aktives, dauerhaft aktives Stresssystem wird mehr Stresshormone in das System abgeben. Jetzt wird unter anderem über Cortisol dafür gesorgt, werden das Energie bereitgestellt, wird das Gehirn eingestressen und würde sich gerne mit Energie versorgen. Und dafür werden quasi auch Geweebe eingespeicherte Gewebsmaterialien insbesondere Eiweiß abgebaut. Jetzt hast du es eben gesagt, bei den Männern hat man es dann häufig, dass sie so einen Kugelrundenbau haben, aber irgendwie keine Bein und Geseßmuskulatur mehr, keine Ahmmuskulatur. Das Ganze nimmt aber einen Kugelrundenbau. Und wir nehmen das als wichtigen Risikofaktör für die Entstehung oder Entwicklung oder auf dem Weg von cardiovascularen Erkrankungen und Stoffwechselerkrankungen. Wichtig ist dabei die Stressregulationsthematik, also ein Treiber könnte psychioemotionaler Stress sein, gepaart mit immer wieder hohen Reaktionen. So und wie hängt das mit dem Bauchfett zusammen? Na ja, es wird Eiweiß mobilisiert, die Aminosäuren um daraus Energie zu bilden. Jetzt wird die Energie im Alltag aber nicht verbraucht, weil wir den Stress nicht lösen, in dem wir losrennen oder uns bewegen. Sondern wir bleiben in unserer Alltagsroutine. Wir sitzen viel, wir bewegen uns zu wenig. Es wird mehr und mehr abgebaut, die Energie wird nicht verbraucht. Sie wird in Fett umgewandelt und wird witzeral eingespeichert. So und passend dazu ist der Begriff "Inflammaging". Interessant, also quasi so wird ich es mir übersetzen, die zunehmende Entzündungsaktivität mit steigendem Alter von uns Menschen. Also das Bauchfett haben wir gerade schon verstanden, wie das funktioniert. Und dass das etwas ist, was eben, sagen wir mal, die Generation ab 40+ oder 50+ stärker trifft als die ganzen jungen Leute. "Inflammaging" gibt uns da auch noch mal in Einblick. Also Bauchfett, witzerales Fett wird ein Treiber sein. Aber was können noch Treiber sein, die eben mit zunehmendem Alter uns anverleger machen für diese Silent Inflamations? Genau, es ist, um das festzuhalten. Die chronische Entzündung mitaufgenommen in das Panel der Merkmale von Alterung. Ja, von 2013 waren wir bei unseren acht oder neun. Merkmalen jetzt haben wir das erweitert. Chronische Entzündung auf Veränderungen im Dami-Krobium gehören auch mit dazu. Und was passiert in "Inflammaging" ist, dass ich entweder aufgrund auch von Lebensdiefaktoren oder in dem gelebten Leben, wie es eben geleb wurde, eine immer mal wiederhöre Entzündungsaktivität habe, niedriggalige Entzündungsaktivität. Das kann sein, dass es ein Antreiber ist, dass das Immunsystem mit mehr vizieralen Fett halten, mehr aktiv ist. So was bedeutet das, dass andere Immunzellen auch aktiv werden. Und ne so eine Immunzelle wird ja nicht von Anfang des Lebens bis zum Ende bestehen. Das heißt, es gibt Replicationen der Immunzellen, Neubildung von Immunzellen. Und wenn ich viel und chronische Entzündliche Prozesse habe, dann müssen sich die Zellen häufiger teilen, wenn sie sich häufiger teilen, wie das so ist, wenn man etwas kopiert, nicht mehr, vielleicht 100% so funktionieren, wie es mal funktioniert hat. Und im Kontext ist so genannt "Inflammaging" ist der nächste schöne Begriff dazu. Haben wir also Entzündungen, die mit alter Entverbindung steht, die kann natürlich auch unabhängig des chronologischen Alters hochreguliert sein, oder intensiver sein. Und dann haben wir Immunzellen, die die einen unter Umständen mehr pro Entzündliche Substanzen produzieren und die anderen weniger antientzündliche Substanzen. Dass vielleicht weniger Schutzstoffe produziert werden, wie beispielsweise auch Lackteferien, könnte eine Komponente mit dabei sein. Heißt du nicht, da kurz reingrätchen darf? - Ja. Lackteferien, vor allem dann eben auch mit zunehmendem Alltag, könnte hier präventiv eine gute Idee sein? Es gehört ebenfalls, wenn wir uns, gibt es ein spannendes Übersichts-Paper zu, wie Lackteferien im Laufe des Lebens an unterschiedlichen Stellen, doch sehr eindrucksvoll und zeigt, wie wir das Immunsystem erst mal wie es auf physiologischer Ebene mitarbeitet und wie die Unterstützung vielleicht auch mit Hilfreich sein kann. Bei Babys wissen wir, es ist Mama Schutz, den wir in der Muttermilch bekommen, weil das Immunsystem noch nicht ausgebildet ist. Und genauso andersrum könnte man sagen, mit zunehmendem Alter mit einer schnelleren Alterungsprozess, also einer Beschleunigung des biologischen Alters, kommt das Unterumständen auch früher als man dann denkt. Ja, es gehört im Prozess der Alterung durchaus mit hinzu, aber es heißt nicht, dass es unweigerlich ist, und dass man nichts dagegen machen kann. Und da ist Lackteferien durchaus eine spannende Komponente, die in dem Kontext mit diskutiert wird. Und lasse mich da noch einmal dran bleiben, wenn wir also Immunzellen haben, die mehr entzündliche, weniger antientzündliche Stoffe produzieren, oder wir Zellen haben, die seines Zent werden und dann von sich heraus auch pro entzündliche Substanzen produzieren. Auch das ist ein Prozess, der mit Alterung einhergehen kann. Dann haben wir ein Beschleuniger, und dann würde ich aber heutzutage Inflamaging nicht nur darauf beziehen, zu sagen, ja, das passiert dann irgendwann im Alter, und das ist unumgänglich, sondern es kann natürlich Beschleunigt stattfinden. Aber das ist natürlich auch ein Treiber, dafür, dass wir zu niedriggradigen Entzündungsaktivitäten neigen. Und es erklärt unter Umständen auch, warum wir dann eine Zunahme, der nicht übertragbaren chronischen Krankheitbilder im Alter haben, wieder über das Immunsystem, nicht nur, weil man einfach nur für sich länger gelebt hat. Und es erklärt auch, warum es bestimmte Menschen gibt, die aufgrund verschiedener Faktoren auch schon frühzeitig diese Erkrankung entwickeln, nicht erst am Ende ihres Lebens. Jetzt lass uns mal schauen, Matthias, wie wir alle darauf Einfluss nehmen können. Also, ich habe verstanden, ah, häufig merkt man das gar nicht, es gibt nicht das eine Symptome oder das Anzeichen, wo ich sagen kann, stopp, bei mir läuft eine Silent Inflammation ab, chronisch dauerhaft, da ist irgendwas nicht in Ordnung. Ich habe verstanden, mit Zunehmendem Alter, sagen wir mal, laufen wir alle ins Risiko, oder steckt das Risiko, dass wir da tatsächlich, oder unser Körper damit zu tun hat. Jetzt schätzt sich natürlich die Frage, wie können wir Einfluss draufnehmen? Was ist nicht spüre, wenn ich meinen Alter ja auch nicht aufhalten kann? Was kann jeder von uns tun, um das Thema in den Griff zu bekommen? Oder sagen wir mal diesen Prozess, der wahrscheinlich früher da später jeden irgendwie mal treffen wird, zumindest zu reduzieren oder zu verlangsamen. Also ein Ding, das ist offensichtlich klar. Wenn ich also zum Beispiel das wisterale Bauchfett verringere oder gar nicht erst groß entstehen lasse, kann ich da wahrscheinlich schon mal eine komponente aus dem Spiel sozusagen rausnehmen. Aber was gibt es noch für Lifestyle-Intervention? Was können wir alle tun, um diese Stehenentzündungen in den Griff zu bekommen? Genau, also erstmal ist die Frage, wie kommt man überhaupt mit da drauf? Jetzt könnte man auf der anderen Seite sagen, naja, wenn ich vielleicht auch die Diagnostik einer Erkrankung habe und auch einen Medikament habe, was dann, und ich habe das noch mal in den bestimmten Phasen vielleicht durchaus sinnvoll ist, zu verwenden, also ich würde jetzt auch nicht sagen, ne, das macht da das gar keinen Sinn. Es ist halt symptomatisch. Aber wenn man den Zusammenhang sieht und sagt, dass das Immunsystem quasi eher der Auslöser ist, warum es zu der Erkrankung kommt, dann gehen wir noch einen Schritt zurück und sagen, okay, was ist der Auslöser des Auslösers? Und das bringt mich auch zu dem Punkt, wo man ein bisschen in die Ursachenforschung einsteigen muss, und vielleicht herausfinden kann, okay, was ist denn der Treiber? Ist es, wie du gerade gesagt hast, die wisstzerale Fettmenge? Das wäre das Nahrligende. Dann könnte man hier auch wieder sagen, ne, ist vielleicht individuell auch die psychioemotionale Belastungssituation, vielleicht der Treiber dafür, dass das angetrieben wird, weil viele Menschen auch sagen würden, ne, ich habe nicht das Gefühl, dass ich übermäßig viel esse, dann bietet sich hier einen Ansatzpunkt mit an. Ich weiß es, wirkt irgendwie so, dass es wie aus der Luftgegriffen klingen mag, aber es ist eine relativ klare Kette und Verbindung. Und so haben wir einiger Faktoren oder potenzielle Trigger für chronische und zünnliche Prozesse. Wisstzerales Fett, das habe ich noch nicht in Detail erwähnt, aber auch andere Umwelttoxienes müssen nicht nur Ende Toxine sein, auch andere Umwelttoxine, die wir eben aufnehmen können. Und überlegt in jedem Mechanismus, über den wir auch sonst so sprechen, kommt das immer wieder, ne, ob wir jetzt einmal hier über Aluminium sprechen oder über Nanopartikel, aus Plastik beispielsweise, unter Umständen kommt es eben genau zum Trigger des Immunsystems. Und die Frage kann ich die Menge vielleicht doch gut reduzieren in meinem Alltag. Wenn wir auf das Thema Ernährung schauen und sagen, na ja, bist der Radesfeld entsteht unter Umständen schon dadurch, dass ich mich in einer Überennährung befinde, dann ist das etwas, was wir versuchen wollen zu vermeiden oder zu reduzieren, ohne jetzt jede einzelne Speise, nach ihrer Energie, die ich da aufzuschlüsseln, aber natürlich gibt es unterschiedliche Möglichkeiten und Tricks, über die wir schon mehrfach gesprochen haben, Ballaststoff reichlich zu ernähren, nicht nur weil die Ballaststoffe hilfreich für den Darm sind, was wir schon gesprochen haben, sondern weil es natürlich auch mehr Volumen gibt und eine Überennährung auf der eben eine vielleicht schwieriger möglich sein könnte. Wir haben das Thema der Ultra-Ruchverarbeit in Lebensmittel in der Kombination entweder sehr energie-dicht gepackt, eventuell auch einige Inhaltsstoffe, die ebenfalls das Immunsystem mitrühren können. Und so haben wir auf der eben eine ganz viele Möglichkeiten, sondern kommt mein Liebssystem, nämlich das Thema Bewegung und Sport. Bewegung haben wir schon so häufig erwähnt, dass es so hilfreich sein kann für alle möglichen Prozesse, aber schaltet jetzt genau den Prozess der chronischen Entzündung dazwischen, weil ein aktiver Muskel ist quasi ein neuer Player in der Kommunikation zwischen den einzelnen Organen oder Systemen. Wenn der Muskel aktiv wird, nimmt er nicht nur mehr Zucker auf und vielleicht kommt er auch beim passenden Reiz zum wachsen, sondern er produziert viele Bodenstoffe und gibt diese Bodenstoffe interagieren mit dem zentralen Nervensystem und Immunsystem. So könnte man auch sagen, dass der Bewegungsmangel, der Sitzende Lebensstil quasi der Treiber ist für chronische Entzündung, warum, weil anti-entzündige Signale aus der Muskulatur fehlen. Und von daher ist das umgekehrt, ein Trigger, den ich reduziere ist, Bewegungsmangel oder anders ausgetrückt, ich habe regelmäßige Bewegung im Alltag und nicht nur die sportlichen Einheiten, sondern regelmäßig. Das heißt auch, es kann einfach mal fünf Minuten in der Mittagspause mal durchs Büro laufen, kurz runter auf die Straße treppen nehmen. Genau, ein bisschen sich wirklich bewegen. Es muss nicht die dreifelde Stunde auf dem Spinningbike im Fitnessstudio sein. Die dürfen es natürlich auch sein, aber es geht hier vor allen Dingen um regelmäßige Aktivitäten im Alltag. Also energetisch betrachtet, dass was non-exercise-thermogenes beschreibt, sprich, alle Alltagsbewegungen, sicherlich hier die Treppe mehr nehmen und so weiter. Aber ich würde, habe ich auch schon häufiger erwähnt, wirklich empfehlen, jede Stunde einmal aufzustehen und sich auch etwas intensiver zu bewegen. Aber grundsätzlich erst mal eine Bewegung und Muskelgruppen aktiv zu halten, das mit zu integrieren, macht total viel Sinn. Dann haben wir das Thema dieser Endelfoxine, die ich ganz am Anfang schon erwähnt habe. Die Frage ist hier, wo kommen die her? Und ich habe es eben gesagt, Darm, Mondraum, Barrierenzimmerzig. Und von daher ist ein potenzieller Tricker, der sehr, sehr, sehr gut untersucht ist. In der Verbindung zu vielen unterschiedlichen Krankheitsbildern, aber immer mit dem Zwischenweg der Silent Information ist eine Störung der Mondraumbarriere. Wir nennen sie Parodontitis. Das heißt nicht nur sagen, ja, ich gucke da schon häufiger nach, sondern zahrend Zwischenraumreinigung, wenn es entzündliche Stellen gibt, wirklich konsequent versuchen, dagegen vorzugehen, weil es ein Treiber ist für entweder viel der Erkrankung oder eben für die Entstehung dieser niedriggradigen chronischen Entzündungssituation. Und dann ist mal der Abzweich mehr Richtung autoimmunprozess wie bei der Räumatoidener Drittes beispielsweise und mal mehr andere Gelenksentzündungen, die nichts mit Räumern zu tun haben müssen. Zu Corona liegt aber bei beiden Fällen die niedriggradigen Entzündungsreaktion mit ein paar unterschiedlichen Abzweigen. Ich kann dann nicht in jeden einzelnen Prozess mit einsteigen. So und dann ein weiterer wichtiger Prozess ist das Thema Schlaf und Schlafmangel. Wir haben es kürzlich über dieses glümphartische System gesprochen, über die Reinigungsprozesse für das zentrale Nervensystem und eben auch über Regenerationsprozesse für unseren Organismus. Und läuft das nicht gut ab, macht das Stress nicht psychimensionalen Stress und dann Zellstress. Dann haben wir höheren oxidativen Stress. Der am Ende einer Zelle sagen wird, der ist jetzt leider zu hoch, dann möchte die Zelle kaputt gehen. Wenn die Zelle kaputt geht, würde sie im Wohnsystem aktiv. Und das erklärt warum so viele Dinge zusammenhängen und ist es für mich und ich weiß, ich hole hier aus, aber zur Identifizierung, was ist der Auslöser? Darauf würde ich als erstes schauen und ich weiß, dass viele dazu neigen würden, als erstes die Barriere, die da Barriere in Verdacht zu haben oder die ultrauferarbeit in Lebensmittel mit dabei zu haben. Aber fakt ist, wenn Umweltgifte, jetzt habe ich eben gesagt, Aluminium, Nanopartikel, aber ganz ehrlich, wenn man raucht, wenn man sich über Ernährd oder zu wenig Bewegung hat, das sind zu die Hauptfaktoren, die schon mal mitten zu gehören. Also die sind von der Gewichtung erst mal wahrscheinlich auch stärker als das was zu haben. Stärke. Und es geht mir nicht darum, einen Vorwurf zu machen oder zu sagen, jeder muss, ich kenne das bei mir selbst auch natürlich weicht man von auch von eigenen Protokollen ab. Aber das sind die Punkte, wo wir tendenziell mit ansetzen und das eben nicht nur heute und gestern und morgen, sondern im Idealfall im Laufe des gesamten Lebens. Und das verbindet dieses spannende Thema, mit dem Thema alterung, schnellere biologische Alterung und auch Langlebigkeit. Weil wenn wir dann auf Menschen schauen, die hundertjährigen, was können die anders, was läuft bei denen anders, da sehen wir natürlich auch verschiedene, wir sind paginetische Aspekte, wir sehen ein vielleicht auch ein verändertes Entzündungsprofil, was vielleicht nicht so stark dazu neigen mag, das mag alles sein. Aber wenn wir es runterbrechen auf die Alltagssituation, so wie es beispielsweise bei den Bluseons passiert, da will ich nicht sagen, dass da alles final sinnvoll bei ist. Aber so ein paar Eckpunkte sind schon nachvollziehbar und da sind Ernährungbewegungsverhalten, soziale Interaktion und Stressregulation bis hin zum Glauben Aspekte mit dabei, die sich nicht nur mental, nicht nur metabolisch, sondern eben auch immunologisch auswirken und die Häufigkeit oder das andauernde Entzündungsgeschehen, das Silent-Inflammation-Geschähen wirklich eher reduziert darstellen, so dass auch weniger, der nicht übertragbaren chronischen Krankheitsbilder entstehen und länger gelebt werden kann. Also, lass uns das mal ganz kurz kompakt zusammenfassen. Was habe ich mir hier notiert? Wichtiges Thema, Parodontitis, also Mund-Zahn-Gesundheit, Riesen-Thema, wenn es um niedrig geradeke Entzündungen im Körper geht, Bewegung, Bewegung, Bewegung, ständig es sitzen, sich kaum bewegen, kaum Schritte machen, nicht zum Sport gehen, das sind alles Treiber. Ernährung, natürlich ein Riesen-Thema, was wir essen, hat erhebliche Einfluss darauf, was in unserem Körper passiert. Es sind immer die gleichen Themen, eigentlich, um die sich hier alles bei den Helfenuts dreht und ich finde, es ist auch wichtig, dass wir das uns immer wieder vor Augen führen. Leute, warum machen wir diesen Podcast? Wir wollen hier eine Basis haben, die A-Wissenschaft und Marketing voneinander trennen und zum anderen natürlich wollen wir schauen, wie er Menschen als Homosapiens oder als Lebewesen, als Tier Spezies. Wie sind wir programmiert über 100.000 Jahre Evolution und wie verhalten wir uns heute in einer modernen Gesellschaft, die sich in den letzten 50-hundert, 200 Jahren so radikal geändert hat, dass unsere Genetik, unsere DNA und unser Körper gar nicht hinterherkommen, sich daran anzupassen? So, und ich glaube, dieses Thema spielt hier enorm mit rein, denn all diese Punkte, die werden unsere Ur-Ur-Ur-Vorfahren nicht betroffen haben, die mussten sich bewegen, die haben sich sauber Artgerecht ernährt, die hatten all diese Themen eben nicht. Und deswegen unser Körper, da verandere Themen. Dafür andere Themen natürlich. Also es war damals ja nicht alles gut und Menschen sind damals mit Mitte 30 alte Menschen gewesen und wenn sie 40 wurden, waren sie stein alt und sind wahrscheinlich viele Jahre vorher eigentlich gestorben. Also das hat sich auch natürlich verändert und auch um Gotteswillen, wie wollen wir auch nicht sagen, dass heute alles schlecht ist. Aber es gibt eben Mechanismen, die in unserem Code so programmiert sind, dass sie nicht so heutigen Lebensweise passen. Und das finde ich, müssen wir uns hier bei den Helfen als immer wieder auch mal veraugen führen. Und es verbindet für mich noch einen wichtigen Aspekt, dass wir auch bestimmte Krankheitsbilder in ihrer Entstehung zum einen nicht stigmatisieren. Also auch der Mitblick auf die Positors übergewicht. Auch das Thema Diabetes insolienresistenz, wo wir schnell sagen würden, nein, das ist doch nur ein Fehlverhalten der jeweiligen Person gewesen. Und das hat sowas Urteilen es mit dabei. Aber wenn wir auf die Mechanismen genau drauf schauen, und das ist bei insolienresistenz nämlich sehr spannend, es gibt einen Auslöser für den Auslöser, also für die niedrige Entzündung. Und die Entzündungsaktivität beeinflusst die Insolien-Sensitivität. Warum noch mal? Weil das Immunsystemenergie braucht. Das heißt, Insolienrezeptoren werden resistent oder resistentär oder werden quasi abgeschaltet durch Entzündungsstoffe des Immunsystems. Natürlich sind er in der Reihenfolge vorstellen und das bedeutet, dass es eben nicht nur erklärbar ist, weil man zu viel Zucker gegessen hat. Darum geht es nicht nur. Und einen anderen wichtigen Punkt auch für die Forschung. Es soll ja nicht nur heißen, so früher war alles besser und es war am Ende, so muss es irgendwie stattfinden. Es zeigt uns, wie die Mechanismen funktionieren. Es zeigt uns aber auch sowohl für die medizinische, also vom ökologische Forschung vielleicht weitere oder andere Ansatzpunkte, an denen man vielleicht auch Therapien verbessern kann und nicht nur am Ende der Kette eben zu sagen, okay, Wir hemmen hier einen Prozess, der um Schlimmeres zu vermeiden, durchaus sinnvoll sein kann, wenn wir über verschiedene Medikamente sprechen. Aber eben am Ende der Kette ist. So, dann lass uns auch diese Samomakette der Treiber noch mal zu Ende führen. Was habe ich noch vergessen? Also, Rauchen hast du als eine Treiber genannt? Schlaf, Schlafqualität, wer nicht gut schläft, wer zu wenig schläft, wer sehr unregelmäßig schläft, treibt das Thema voran. Die metabolische Gesundheit verbessern allgemein. Klar, haben wir auch schon so oft drüber gesprochen, auch unseren Körper in diese Fähigkeit zu versetzen, dass er umschalten kann, woher kommt die Energie, die ich in dem Moment brauche? Und natürlich auch das Thema chronische Erkrankungen entzündungsquellen, wirklich behandeln im Mondraum, wo wir sie vielleicht gar nicht so merken, zwischen den Zähnen im Zahnfleisch, es tut vielleicht noch gar nicht weh, aber es passiert, dass dort Bakterien sind, dass dort die ganze Zeit der Körper am reparieren ist. Und, sagen wir mal, ein ausgewogenes Verhältnis aus Reparatur und ständig neuer Verletzung entsteht. Wir haben Eingangsversprochen Matthias, wir wollen uns auch das Thema anschauen, wie kann ich das irgendwie analysieren oder messen lassen? Gibt es ein Blut-Test, aus dem ich sehen kann? Oh, die Entzündungswerte sind sehr hoch. Da gibt es dauerhafte Entzündung, muss sich eine Blut-Teste Reihe machen über einen längeren Zeitraum. Wie würde sowas funktionieren? Es gibt natürlich ein paar Überlegungen, was Blutwerte angeht. Wenn wir so viel über das Immunsystem sprechen, würde man doch logischerweise sagen, man muss sich auch das Immunsystem genauer anschauen. Es gibt einzelne Parameter, die man sich dafür anschaut, ähnlich wie bei akuten Entzündungsreaktionen. Schaut man sich auch den CRP, also das zereaktive Protein an, was quasi ein stabilerer Marker ist als ein kleines Zytochin, ein botenstoff des Immunsystems, um herauszufinden, hab ich ja eine akute Entzündung ja oder nein. Man guckt in einer hochsensitiven Form an, wo es um genau diese Niedriggradigaktivität geht. Es gibt andere Möglichkeiten, über die Eiweiß in unserer Blutbahn-Information zu bekommen, die Eiweiß-Elektrophorese beispielsweise, oder natürlich gibt es auch so Messungen von Zytochinen, um dann mehr herauszufinden, ob es ein Hinweis für chronische Niedriggradigern zündliche Prozesse gibt. Es ist aber manchmal auch etwas schwierig. Es ist nur an einem einzelnen Wert, auf der einen Seite festzumachen. Mittlerweile kommen wir mehr dazu gerade, bei Herz-Kreisauferkrankungen, diese Entzündungsbezogene Komponente mit zu integrieren, dann würde man sich sowas mit anschauen und vielleicht auch eine Ursache oder ein Ort, der Entzündung zu identifizieren. Ich würde nicht unbedingt vorschlagen, alles immer in einem breiten Laborparameter-Panel, dann alles durchzutesten und nahe allem zu schauen. Wir haben jetzt viel über die Auslöser gesprochen und über sehr nachvollziehbare Maßnahmen, wo man am einfachsten verhältnismäßig am einfachsten ansetzen kann. Ich weiß, es ist häufig eher ein Thema, wie lange kann ich das dann konsequente umsetzen. Aber das sind schon die wesentlichen Punkte. So bringt mich am Ende zu dem Punkt, wenn ich mir das anschauen möchte, im Labor gibt es Möglichkeiten, das kann begleitend bei auch bestimmten Erkrankungen sein, dass man sich das mit anschaut und vielleicht die Strategie in der Therapie noch damit zu erweitern. Also eben nicht nur zu sagen, hier Medikamente annehmen und dann gucken wir, sondern konsequent auch die Lebensdefaktoren mit integriert und versucht, etwas mit umzusetzen. So würde ich auf jeden Fall an der Stelle mit Ansätzen und das mit integrieren. Und noch viel wichtiger als einfach nur ein Blut wert, den man dafür bestimmen würde, sind natürlich Informationen, die wir entweder beschrieben bekommen oder aus der Anamnese erfahren. Also, wenn die Palette an den eben schon erwähnten Vorerkrankungen mit einer Rolle spielt, dann ist es schön, noch mal HSCRP, also ein Entzündungsmarker mitzumessen, der mir aber eigentlich nur das maximal noch bestätigen kann, was ich doch sowieso schon weiß, weil der Großteil, der nicht übertragbar in chronischer Erkrankung schon dort herkommt. Oder wenn ich sehe, naja, Paard und Titus spielt eine Rolle, es ist an einem Nästisch erfragt, oder es wird zumindest mit benannt, oder man kriegt Informationen von Zahnärzten mit dazu und sagt, das gehört auch mit dazu. Oder es wird übers Schlafmangel geredet, oder die Ernährung ist hochkalorisch und mit über Ernährung verbunden. Man erfährt unter Umständen mehr auch zu wisterralem Fett, man kann es messen, man kann den Bauchumfang messen. Das sind Punkte, die ich eher integrieren würde und die mir noch mehr zeigen, okay, das ist das Thema der niedrigere Zündung, die mit dazu gehört. Jetzt ist eher die Verbindung, was hat dann was ausgelöst, dafür sind die Terraporten da und wo setze ich im nächsten Schritt mit an. Silence in Flamation, ein großes Thema, ein spannendes Thema, wie ich finde. Was nehmen wir mit aus dieser Folge? Also erst einmal, Entzündung ist grundsätzlich nicht etwas schlechtes. Sie ist zentraler Teil unserer Immunabwehr. Wir brauchen sie. Problematisch wird es, wenn diese Aktivität dauerhaft bestehen bleibt und der Körper eben nicht mehr vollständig in diesen Ruhemodus zurückfindet. Genau hier liegt die Bedeutung von Silence in Flamation. Sie kann also über lange Zeit ruhig Silence unbemerkt bleiben und steht unter anderem mit wistzeralem Fett insolienresistenz, alterungsprozessen und einem erhöhten Risiko für verschiedene chronische Erkrankungen in Verbindung. Die gute Nachricht, wir können auf viele entscheidende Treiber Einfluss nehmen. Bewegung, Muskelarbeit, das muss nicht, das Fitnessstudio sein, kann es sein, aber eben die alltägliche Muskelarbeit, die alltägliche Bewegung. Ausreichend schlaf eine Entzündungsarme Ernährung, also auch Ballaststoffe, nicht vergessen. Weniger wistzerales Fett, das Fett um den Bauch und eine stabile Stoffwechselgesundheit und guter Schlaf. Die helfen unserem Immunsystem dabei, wieder flexibler zu reagieren. Denn darum geht es, es geht nicht darum, Entzündungen komplett zu verhindern, es geht darum, dass unser Immunsystem stark reagieren kann, wenn es nötig ist, aber eben danach auch wieder zur Ruhe kommt. Matthias, es waren viele Ahamomente dabei und ich bin sicher, wir haben. Ja, wir haben hier in der Community ein bisschen Inspiration gegeben. Und Leute, eure Meinung, eure Erfahrungen inspirieren uns und interessieren uns. Also schreibt gerne mal direkt bei Spotify unter diese Folge in die Kommentare, wenn ihr etwas vertiefen wollt, wenn ihr eigene Erfahrungen habt oder vielleicht auch ein Tipp. Herr damit, wir freuen uns, wir lesen alles und sagen, danke fürs Zuhören. Am Montag gibt's die nächste Folge bei den Hälfenhörts, ein Deep-Dive. Bis dahin, eine gute Woche, bleibt gesund und bleibt neugierig. Vielen Dank. Hälfenhörts, der Gesundheitspodcast von Artgerecht. Jeden Donnerstag neu.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Chronische Entzündungen sind nicht automatisch schädlich; sie sind ein notwendiger Teil des Immunsystems, jedoch problematisch, wenn sie dauerhaft und unaufhörlich bestehen.
  2. Silent Inflammation bezeichnet eine niedriggradige, unsichtbare Entzündungsaktivität, die über längere Zeit andauert und oft keine klassischen Symptome wie Rötung oder Schmerz zeigt.
  3. Faktoren wie viszerales Bauchfett, psychischer Stress, schlechte Ernährung und Bewegungsmangel treiben diese Entzündungen an und sind eng mit metabolischen Störungen verbunden.
  4. Ein wichtiger Mechanismus ist die Verbindung zwischen Immunsystem, Stoffwechsel und Nervensystem, wobei z.B. Stresshormone wie Cortisol die Entzündungsaktivität beeinflussen.
  5. Chronische Entzündungen sind mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Neurodegeneration und Krebserkrankungen verbunden.
  6. Die Begriffe „Metabolic Inflammation“ und „Inflammaging“ beschreiben die Zusammenhänge zwischen Fettspeicherung, Alterung und chronischer Entzündungsaktivität.
  7. Präventive Maßnahmen wie ausreichende Bewegung, gesunde Ernährung, regelmäßiger Schlaf und Mundgesundheit (z. B. Parodontitis) können die Entzündungsaktivität senken.
  8. Diagnose und Monitoring sind schwierig, aber Parameter wie hochsensibler CRP oder Zytochin-Messungen können Hinweise auf eine chronische Entzündung geben.

Summary:

Chronische Entzündungen sind ein natürlicher und notwendiger Teil des Immunsystems, der bei akuten Verletzungen oder Infektionen hilft, die Gefahren abzuwehren. Allerdings wird problematisch, wenn diese Reaktionen dauerhaft und ohne Abnahme bestehen bleiben – ein Zustand, der als „Silent Inflammation“ bezeichnet wird. Diese niedriggradige Entzündungsaktivität bleibt oft unmerklich, zeigt sich nicht durch Rötung oder Schmerz, sondern verursacht allmählich metabolische Störungen.

Faktoren wie viszerales Bauchfett, eine übermäßige Kalorienaufnahme, Stress und Bewegungsmangel sind Schlüsseltreiber für diesen Prozess. Insbesondere wird die Rolle von viszeralem Fett und der damit verbundenen „Metabolic Inflammation“ betont, da Fettzellen im Bauchbereich Macrophagen aktivieren, die proentzündliche Stoffe wie TNF-Alpha freisetzen. Auch psychischer Stress und schlechte Schlaf können das Immunsystem aktivieren und die Entzündungsreaktion verstärken.

Diese Entzündungen sind eng mit der Alterung verbunden – ein Phänomen bekannt als „Inflammaging“, bei dem entzündliche Prozesse mit zunehmendem Alter verstärkt werden. Dazu kommen Risikofaktoren wie Insulinresistenz, Diabetes und Herzkrankheiten. Die Prävention ist möglich: eine ausgewogene Ernährung, Ballaststoffe, regelmäßige Bewegung, gesunder Schlaf und Mundgesundheit (z.

B. durch Parodontitis-Prävention) können die Entzündungsaktivität senken. Obwohl eine genaue Diagnose schwierig ist, können Blutwerte wie hochsensibler CRP oder Zytochin-Messungen Hinweise auf eine chronische Entzündung geben.

Der Fokus liegt nicht darin, Entzündungen zu vermeiden, sondern das Immunsystem so zu stärken, dass es effizient reagiert und anschließend wieder in Ruhe zurückkehrt. Kritisch ist die Einsicht, dass viele chronische Krankheiten nicht auf „Fehlverhalten“ zurückzuführen sind, sondern auf komplexe, interaktive biologische Prozesse, die durch Lebensstilfaktoren beeinflusst werden können. So verbinden sich Ernährung, Bewegung, Stressregulation und Stoffwechsel in einem komplexen Netzwerk, das die langfristige Gesundheit beeinflusst.

FAQs

Silent Inflammation ist eine chronisch niedriggradige Entzündungsaktivität, die sich nicht durch klassische Symptome wie Rötung oder Schmerz zeigt. Im Gegensatz zu akuten Entzündungen, die laut und klar spürbar sind, bleibt diese leise und dauerhaft im Körper, ohne dass der Betroffene sie wahrnimmt.

Zu chronischen Entzündungen können viszerale Fettmengen, psychische Stressreaktionen, eine ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Schlafstörungen und Störungen der Mundzahnbarriere beitragen. Auch Umweltgifte wie Aluminium oder Nanopartikel können als Auslöser wirken.

Chronische Entzündungen beeinflussen den Stoffwechsel, zum Beispiel durch Insulinresistenz. Immunzellen verbrauchen viel Energie, was zu einer Störung des Energiestoffwechsels führt und die Zellen in einem Zustand der Entzündungsaktivität belastet.

Im viszeralen Fettgewebe entstehen Macrophagen, die bei Fettansammlung auf pro-entzündliche Weise umschalten und Entzündungsfaktoren aussenden. Dies führt zu einer chronisch niedrigen Entzündungsaktivität, die mit altersbedingten Prozessen zusammenhängt.

Ja, durch Bluttests wie das hochsensible CRP oder die Messung von Zytokinen kann eine niedriggradige Entzündungsaktivität nachgewiesen werden. Zusätzlich helfen Anamneseinformationen wie Ernährung, Gewicht oder Zahnzustand, das Vorhandensein von Silent Inflammation zu erkennen.

Durch eine ausgewogene Ernährung mit Ballaststoffen, regelmäßige Bewegung, Reduzierung von viszeralem Fett, ausreichender Schlaf und eine gute Mundzahnhygiene können wir die Entzündungsreaktionen senken und das Immunsystem stabilisieren.

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