»Sie brauchten einen Mörder« (1/6): Der Eiskeller-Fall
from Verbrechen
45m 8s
Der Podcast „Zeit verbrechen“ beleuchtet einen gravierenden Fall der bayerischen Strafjustiz, bei dem eine junge Frau im Oktober 2022 im Fluss Prin ertrunken ist. Anfangs wird vermutet, dass sie im Rahmen einer Diskothek in Aschau, dem „Eiskäler“, ermordet wurde, basierend auf einem Stempel am Arm. Doch die Ermittlungen zeigen, dass die Opferin stark betrunken war, ihre Hose kaputt war und einen Stringtang trug – Fakten, die später falsch interpretiert und als Beweismittel missbraucht werden. Die Polizei und das Gericht verfolgen eine selektive Ermittlungsstrategie, bei der viele Zeugen und Beweise ausgewählt oder unterdrückt werden. Die Journalisten kritisieren die fehlende Unabhängigkeit und die Verfälschung der Berichterstattung durch Medien wie die Bildzeitung, die den „falschen Film“ des Prozesses öffentlich vermitteln. Der Fall offenbart systematische Fehlern in der Justiz: Mängel in der Ermittlung, fehlende Objektivität und die Manipulation von Beweisen zu einer falschen Mordverdächtigung. Dabei wird deutlich, dass Menschen – besonders in ländlichen Gebieten – durch Fehler und Machtstrukturen in die Strafjustiz geraten können. Der Podcast betont, dass Kriminalberichterstattung nicht nur Informationsbeschaffung, sondern die Aufklärung der Wahrheit und eine Kritik an dem Rechtsstaat darstellt, der durch falsche Annahmen und fehlende Transparenz Menschen lebenslang schädigen kann.
[Musik]
Liebe Zuhörerin, liebe Zuhörer, ganz herzlich willkommen zu Zeit verbrechen, und ich sage sehr bewusst nicht zu einer neuen Folge von Zeit verbrechen, denn was wir jetzt vorhaben Sabine ist über mehrere Folgen.
Ein großen Fall und ein großen Justiz-Ihratum zu erzählen und wir schauen dabei auch auf Ermittlungsbehörden, die Fehler machen und ähnliches.
Aber selten ist mir vorgekommen, dass ich dich eine Frage fragen möchte, die ich hin und wieder und so beiläufig stelle, aber die möchte ich hier an den Anfang stellen.
Warum dieser Fall? Warum erzählen wir einen Fall wir diesen?
Ja, Andreas. Ich habe immer Probleme mit dem Wort Justiz-Ihratum. Justiz-Ihratum, das klingt so, ja, also die arme Justiz, die macht halt auch mal Fehler.
Also wenn du und ich uns ihren ist das schon doof und blöd, weil wir Leuten schaden können, wenn wir falsche Sachen behaupten.
Genau, wir tun das ja auch manchmal öffentlich, entweder wir reden oder wir schreiben und es ist ja. Aber wenn die justiz-Ihratum vor allem, wenn es die Straffjustiz ist, die sich ird und vor allem, wenn sie sich in einer Mordgeschichte ird, dann ist das nicht doof, sondern dann ist das unglaublich beschädigend für Personen, der ein Leben wird zerstört.
Und wenn man den das Wort "Ihratum" nimmt, dann klingt das so, als hätte man alles nach Recht und Gesetz gemacht und dann sei halt schicksalhaft, was dazwischen geraten, was die Sache in ein falsches Fahrwasser gebracht hat.
Irgendes menschlich. Ja und genau das, das ist nicht. Es handelt sich hier nicht um einen dummen Zufall, um einen blöden Irrtum, um einen schlecht geschlafen oder was, sondern es handelt sich um einen Fehlurteil. Und genau das ist das, was die Sache trifft.
Es handelt sich eigentlich um zwei Urteile, aber das allererste Urteil, das ist das Entscheidende, weshalb wir diese ganze Veranstaltung hier machen, ist ein Fehlurteil.
Und das ist noch das schönste dran, ein Fehlurteil in einer Sache, die irgendwie jeden treffen kann. Also der, den es getroffen hat, das ist ein jedermann, ein du und ich, ein Mensch der am falschen Ort war zur falschen Zeit.
Und das kann wirklich jedem von uns hier im Zimmer, aber auch draußen auf der Straße passieren, dass er zum Beispiel in einen Unfall verwickelt wird oder dass er falsch beschuldigt wird oder dass er verwechselt wird.
Und dann ist er auf einmal über Nacht bis zur Halskrause in der Katastrophe. Ich hab auch selber Freunde, den ist es mal passiert, dass ihr so und verwechselt worden ist mit jemand anderem und dann auf einmal wegen Brandstiftung angeklagt war.
Da kippt das ganz schnell die Situation und dann ist eine ganze Familie völlig erledigt, weil irgendwo irgendwo irgendeine einen falschen Hebel gezogen hat.
So ist es hier auch, nur wurden hier sehr, sehr viele Hebel gezogen, die falsch waren und man hat sich, ich möchte fast sagen, fast sehend ein Auge es in eine Katastrophe begeben.
Ja, darauf wollte ich mal kurz eingehen, denn das ist das, was mir am meisten aufgefallen ist. Es ist ja nicht nur so, dass es hier zu einem Fehlurteil kommt, sondern es gab genügend hinweise unterwegs.
Das ist zu einem Fehlurteil. Dieser Zug ist an allen Waren-Signalen vorbei gefahren und auf die Brücke, die ihm nichts endet, abgestürzt.
Dann wurde dieser auch wieder behoben und darüber reden wir dann also letztlich geht es hier um eine Justiz Katastrophe, die aber gut ausgegangen ist. Also es war mal gleich sagen.
Ganz am Ende. Ganz am Ende. Deswegen lohnt es sich dran zu bleiben. Die ersten beiden Folgen schalten wir, glaube ich, frei.
Die machen wir auf jeden Fall frei, damit alle wissen, worum es geht. Die anderen vier sind dann nur für Abonnenten.
Genau, wir freuen uns. Oder solchen, die es werden wollen.
Sollte, die es werden. Also unter der Überschrift, die entsteht ein Fehlurteil und wir schafft man es aus der Welt.
Das würde ich jetzt mal als untersuchungsleitende Frage her formuliert. Und dann muss ich vielleicht noch vorausschicken, dass wir hier im Podcast Kriminalberichterstattung nicht als Event, nicht als leichte Muse und als Vergnügen oder Kurzweil betrachten.
Sondern uns geht schon darum, dass wir erklären, wie der Rechtsstaat funktioniert und wie Menschen, ganz normale Menschen, in die Mühlen der Strafjustiz gelangen können.
Also es geht ums Recht, es geht um Gerechtigkeit und die Frage, wie funktioniert unser Rechtsstaat, funktioniert er überhaupt?
Am Ende, das können wir jetzt schon vorwegnehmen. Wir sehen ein zwischenzeitliches Versagen dieses Rechtsstaates, aber am Ende, das haben wir ja schon angedeutet, wir dieser Rechtsstaat funktionieren darüber werden wir zu sprechen haben.
Und der Rechtsstaat, dann muss man vielleicht auch sagen, es sind ja immer Menschen nicht. Also der Rechtsstaat, das klingt immer so schön und abstrakt.
Ja, es klingt so viel Besetzgeber, aber in Wirklichkeit sind es "People", sind es "People", die nicht ordentlich hingeauen "People", die verblendet sind "People", ich weiß nicht, die irgendjemanden gefallen wollen oder irgendjemanden gefallen wollen.
Ja, auf jeden Fall keine guten Motive haben sich die Augen vor der Wahrheit zu verschließen.
Wir dürfen hier ja am Leben von Menschen an besondererweise Teil haben und auch an der Entstehung von Recht und Gerechtigkeit, weil wir Journalisten sind.
Und der Journalismus, also der Kriminal Journalismus, der Gerichtsberichterstattung bedeutet, wir erklären, wir arbeiten strafverfolger, wir arbeitet die Polizei, die Staatsanwaltschaft, Gerichte und wir arbeitet die Verteidigung unnatürlich interessiert uns am Ende.
Was ist wirklich passiert? Und das ist das gemeinsame Ziel von Justiz und Presse herauskriegen und erfahren, was wirklich geschehen ist.
Das ist für uns natürlich gegenwärtig besonders schwierig, tatsächlich. Du erinners dich vielleicht an einen ziemlich hochgezogenen Skandal, das heute Journal ein gefäktes Video gezeigt hat, ein KI-Video.
Ich erinnere mich ja. Und alle, die schon immer was gegen die öffentlich-rechtlichen haben, haben gesagt, wir haben es ja schon immer gewusst, auch die und so.
Man merkt aber für uns wird die Arbeit tatsächlich immer schwieriger. Wir müssen ganz, ganz genau hinkucken.
Ja, das ist hier in diesem Fall auch so. Und gerade weil wir in Zeiten von Fake News und Verwirrung leben und natürlich auch von alternativen Fakten, umso wichtiger ist ja die Arbeit der Journalisten.
Das gilt auch für diesen Fall hier, denn dieser Fall hat auch mit falschen Fakten, mit Lügen und Finstern Absichten zu tun. Das alles zu durchschreiten ist ja eigentlich die Aufgabe der Strafjustiz.
Und das alles auch für möglich zu halten ist die Aufgabe der Strafjustiz, an der sie nun in ersten Anlauf gescheitert ist.
Wir haben es hier eben mit Amtsträgern zu tun, die die Augen verschließen vor der Wahrheit, warum auch immer. Der Fall, der spielt ja in der Mitte der Gesellschaft.
Das ist jetzt auch kein Fall, wo man sagen wird, okay, das ist, er findst das das Milieu, das sind irgendwelche Mafia-Figuren oder Verschwörungen.
Sondern der Fall spielt ja in der Mitte der Gesellschaft in einer Bayerischen Idüle, in einer ländlich bürgerlichen Gemeinde in Bayern. Wie gesagt, das ist das Interessant an diesem Fall, er kann jedem passieren und deswegen geht er jeden an.
Du hast über diesen Fall geschrieben, das war im September 2024 und die Überschrift über diesem Text einem großen das Geh über drei Zeitzeiten. Lautete sie brauchten einen Mörder.
Ja, sie brauchten einen Mörder und ich muss sagen, das war der Nagel auf den Kopf und deswegen heißt auch unser Podcast zu. Sie brauchten einen Mörder, genau das war der Fall.
Ich habe ja nicht nur dieses Dossier geschrieben, ich habe nachher noch weitere Artikel darüber geschrieben, aber da kommen wir dann später drauf.
Dieses Dossier ist folgendermaßen entstanden. Im Frühjahr 2024 bin ich durch Zufall, also ohne Absicht, einer Frau über den Weg gelaufen,
die wie ich finde eine der erstaunlichsten Personen, ist sie ich kennengelernt habe in meinem Leben. Das ist eine Rechtsanwältin, die heißt Regina Ric.
Regina Ric ist Mitte 50 und ich kannte sie jetzt nicht persönlich, sondern aus der Zeitung, weil sie immer wieder auf sich aufmerksam gemacht hat, mit total verfahrenen Fällen, die sie eigentlich unlösbare Fälle, die sie am Schluss gelöst hat.
Also da gibt es den berühmten Fall des Bauern Rupp, das ist ein großer Fall, ich glaube in Ingolstadt statt, weil es auf den Ingolstadt war zuständig.
Ein Bauer, der eines Tages verschwunden ist, der eine Familie hatte mit mehreren Töchtern und einem Schwiegersohn, eine relativ verkommene Verhältnisse waren das und auch nicht besonders schlaue Leute.
Das spielt eine Rolle, weil man dann später haben die alle möglichen Geständnisse abgelegt, die total quatsch waren und dieser Bauer ist verschwunden und dann hat man gesagt, okay, der Bauer ist von seiner Familie umgebracht worden.
Ja, kollektiver.
Ja, und die haben sich zusammengetan und haben ihn dann irgendwie zerstückelt und haben ihn, weil man natürlich auch keine Leiche hatte.
Die haben ihn irgendwie den Hunden oder den Schweinen zum Fressen vorgeworfen und deswegen ist er nicht mehr da, er hat sich also vollkommen auch physisch verabschiedet.
Es gab keine Leiche, und dann sagte man ja, okay, er ist an dem Abend mit einem Mercedes irgendwo hingefahren, so ein Wirtzhaus und da hat man ihn noch gesehen und da hat da noch einiges gehoben und ist dann mit dem Mercedes nach Hause gefahren, so ein alter Mercedes.
Und er war weg, der Mercedes hat man also irgendwelche Dinge konstruiert, dass der Mercedes nach Hause gefahren ist.
irgendwo in den Osten in irgendwelche Osten starten da verschift worden ist. Also jedenfalls hat
man ein Riesenwolkenschloss gebaut, um den verschwinden des Bauern Rupf bis eines Tages,
die Donau staustufen neu konzipiert werden mussten. Und dann hat man eine Kamera hinuntergeschickt,
in die Donau und da fand man ein Auto. Und dann hat man das Auto rausgeholt und drin saßen.
Das war immer Zähdes. Sassen, ja, es waren immer Zähdes und drin saßen die Reste vom Bauern Rupf.
Das war natürlich von Übel. Jetzt hatte man Leute eingesperrt für viele Jahre und zwar
unschuldige. Und hat sie offenbar auch so bedrängt, dass sie alle möglichen Geständen
es abgelegt haben. Und das zum Beispiel ist einer der Fälle, die Regenerik behoben hat und
wo sie dann dafür gesorgt hat, dass diese Leute aus dem Klast kommen und dass sie rehabilität
werden. Was man daraus lernen kann, einmal, das sollten wir uns merken, weil es spielt auch in diesem
Fall unter anderem vorzeichen eine Rolle. Man kann Menschen dazu bringen Dinge zugestehen,
die sie nicht getan haben. Ja, niedrigere Iku, desto leichter ist es. Und je jünger und beeinflusbarer,
so gestiebler diese Leute sind, desto leichter ist es. Es passiert immer wieder. Da gibt es auch
interessante Lea Videos darüber, wie Leute zu falschen Geständen ist und genötigt werden.
Ja, meistens aber läuft keine Kamera mit und dann sieht man es eben nicht, sondern man hat nur
das Geständnis und dann sagt man, okay, die hat ja gestanden, weg damit. Gut, also lange
Rede, das war jetzt ein kleine Vorgeschmack. Ich habe also Frau Regenerik kennengelernt. Was für ein
Menschste ist, habe ich erst später begriffen, da kommen wir dann später drauf. Aber ich wusste,
dass sie ein harte Knochen ist, wie man das so schön sagt. Das ist relativ ungewöhnlich für eine
Frau in der Verteidigung. Also es gibt nicht sehr viele Verteidigerinnen, es gibt immer mehr Verteidigerinnen,
aber ich habe noch nie einige sehen wie Regenerik. Also eine Frau, die absolut sich nicht vom ihrem
Weg abbringen lässt. Aber da reden wir nachher drüber. Wir müssen noch eines Sache vielleicht vorweg
schicken. Ich finde das jedenfalls sehr, sehr spannend. Wir sprechen ja gerade in Hamburg und ich habe
dich ja schon mehrfach gefragt, wo würdest du denn ein Verbrechen begehen und du hast oft geantwortet,
auf jeden Fall nicht in Bayern. Regenerik sitzt in München und unser Fall spielt in Bayern in der
Bayerischen Illul und das wird eine Rolle spielen, dass wir es mit dem Bayerischen Justizsystem zu tun haben.
Warum hab ich gesagt, nicht in Bayern? Kannst du dich daran erinnern? Ja, weil du sagtest, da wirst du mal
schnell zu etwas verknackt, was du vielleicht gar nicht getan hast und diese. Aber wenn ich das
Verbrechen beginn würde, würde ich ja erwischt werden. Also hier handelt es sich ja um ein Verbrechen,
dass es gar nicht gibt. Insofern gibt es in Bayern und das ist ja auch bei Rubs so gewesen, dass man hier
Leute eingesperrt hat für einen Suizid, den jemand begangen hat, der Bauerupfer hoch verschuldet,
da ist wahrscheinlich selber in die Donaure gefahren, dann hat man eben Leute dafür verurteilt,
dass er weg war. Und das ist natürlich die Umgekehrte Geschichte. Wir haben ja hier immer wieder in
diesem Podcast folgen, ausgestrahlt über die Frage, wie kann es sein und dass Menschen Morde beginn
und dafür nicht gewischt werden, weil man die Morde gar nicht. Ja, weil man die Morde gar nicht
als Morde erkennt. In Bayern passiert das gerne mal umgekehrt, dass man Leute für Morde verknackt,
die es nicht gegeben hat. Und so was Ähnliches haben wir hier, höchstwahrscheinlich auch. Also langer
Rede, ich bin Frau Berigg begegnet und sie sagte zu mir, Frau Rückert, also wir kanden uns natürlich
beide aus der Ferne und über Bande und über Dritte und über die Presse. Ihr habt von und über einen
anderen Gelesen? Ja, genau. Und jetzt sind wir uns begegnet und wir haben uns auch gleich verstanden und
sie hat zu mir gesagt, Frau Rückert, ich habe einige Geschichte, die müssen sie sich ansehen. Und dann
habe ich gesagt, was ist das? Und dann sagte sie, das ist der Eiskillerfall. In dem Eiskillerfall habe ich
verteidigt und habe ich gesagt, Eiskillerfall kenne ich aber nur so ein bisschen am Rande. Also ich habe
mich jetzt nicht damit beschäftigt, mich hat es letztlich nicht interessiert. Es war ein Fall,
da war sehr weit weg und war jetzt für mich kein spannender Fall erschien, mir auch irgendwie klar zu
sein. Und dann sagte sie, das wird sie interessieren. Und dann habe ich gesagt, was ist mit diesem Fall
und sie sagte, da ist ein unschuldiger Verurteil geworden. Und davon bin ich ganz fest überzeugt,
mein Mann, dann ist unschuldig und sie haben ihn verknackt. Das war also nach dem ersten Urteil,
wurde angesprochen, da war der Fall schon ausgestanden, da war das Gericht hatte schon entschieden. Das
Gericht hatte eben gerade entschieden. Also es war im Frühjahr 24 und er ist im Frühjahr 24
verurteilt worden. Wegen Mordes. Und sie hat gesagt, der ist unschuldig und es sei ein Fall für
die Öffentlichkeit. Also wenn Gerichte so arbeiten wie dieses Gericht vor dem sie eben gestanden
hat mit ihrem Mandanten, dann kann das nicht in Ordnung sein. Und dann ist das ein Fall für die
Öffentlichkeit. Das sollen mal die Leute wissen, wie hier nach der Wahrheit gesucht wird. Von
unsere Ginarik gibt es ein schönes Zitat. Sie sagt, die bayerische Polizei hat teilweise eine Aufklärungskroße,
die ist nicht bei 100 Prozent, sondern die ist höher als bei 100 Prozent, denn sie klärt auch
Fälle auf, die gar keine sind. Ja, das stimmt. Man kann der Polizei ja oft vorwerfen, dass sie sich
nicht genug Mühe macht. Bei der bayerischen Polizei und vor allem, bei der in Rosenheim ist es umgekehrt.
Da kommt man das eine oder andere auf, was es nicht gibt. Nun ist es ja so, dass ich mich manchmal
in solche Fälle einmänge. Wir haben hier ja auch gehört. Wir haben ja den Fall Amelie hier in
mehrere Folgen erzählt. Die Fallschuldigung, wo sich auch damals was ein Sachverständiger, der sich
an mich gewandt hat. Und mir gesagt hat, da sitzen zwei Männer unschuldig in Haft. Können sie sich
mal drum oder der Fall Kachelmann, wo ich auch von ein unbekanter Stelle aus dem Inneren
des Systems darauf aufmerksam gemacht worden bin, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht?
Ich schau mir die Sachen sehr genau an. Also ich krieg ja ununterbrochen Fragen, mich Leute, ob ich mich
nicht irgendwo einmengen will und ob nicht irgendwas dringend an die Öffentlichkeit muss. Wenn ich
das Gefühl habe, ich werde benutzt. Kannst du mal meinen Mandanten rausholen? Ja, mir ist es zwar nicht
gelungen, macht du mal. Also das nicht. Wenn ich merke, ich werde benutzt oder ganz schlimm, man will mich
in irgendwas reinboxieren, ja, in eine Wahrheit, die dann vielleicht irgendjemandem einem angeklagten
hilft oder einem verurteilten. Aber sonst niemandem, das ist nicht mein Fall. Und das merkt man aber
dann auch. Man merkt es dann. Und ich habe dann später, als ich diesen Artikel, sie brauchten einen
Mörder geschrieben habe, habe ich und da kommen wir dann später noch drauf, jede Menge Briefe bekommen.
Einige der Briefe waren auch von Richtern, also von Bayerischen Richtern, die mir schreiben,
ja, sie waren ja gar nicht in der Hauptverhandlung. Und sie haben die Hauptverhandlung gar nicht
mit erlebt, wie können sie über diesen Fall schreiben. Und da habe ich mir gedacht, ehrlich gestanden,
war ich ganz froh, dass ich nicht in der Hauptverhandlung war. In der Hauptverhandlung kriegt der
Pressebeobachter nur mit, was das Gericht will, das er sieht, ja, all die Dinge, die das Gericht schon
vorher abgebügelt hat, all die Sachverständigen, die das Gericht nicht hören will, all die Zeugen,
die das Gericht nicht hören will, weil es sie möglicherweise von seinem Verurteilungsdrang abhält.
All das, also die ganze Auswahl der Szene, ist ja schon vorgegeben. Das ist ja ein Selektionsprozess.
Sachverständige werden zugelassen oder nicht zugelassen. Ja, Zeugen werden gehört oder nicht gehört.
Fragen werden zugelassen oder nicht zugelassen. Beweisanträge werden angenommen oder abgelehnt. Und
all das, was abgelehnt wird, was weggedrückt wird, was verschwiebelt wird, was unter den Tisch fällt,
was schon im Vorfeld von der Staatsanwaltschaft vergessen worden ist und von der Polizei gar nicht
ermittelt worden ist. All das findet sich nicht in der Hauptverhandlung, aber es findet sich in den Akten.
Ja. Und da kann man dann als Strüffelschwein, als Schnüffelschwein, kann man dahinein bohren in die Akten und
auf einmal sagt man warum ist denn das nicht, was ist denn mit diesem Ermittlungsansatz und was ist das.
Und am Schluss sitzt man nämlich in der Hauptverhandlung und sitzt im falschen Film. Man sieht sich
den falschen Film an und denkt sich am Schluss eigentlich logisch, der muss es sein, weil das Gericht will,
dass alle im falschen Film sitzen und denken am Schluss. Hier ist der Gerechtigkeit wieder einmal genüge
getan worden. Du bringst mich gleich am Anfang dieses Falles dazu eine Einschätzung zu korrigieren. Ich
wollte mich nämlich aufregen. Das nimmst du mir jetzt gerade weg sozusagen. Ich habe mich nämlich in den
letzten Tagen noch mal in die Berichterstattung über diesen Fall wirklich intensiv eingelesen. Ah, das ist
schön. Das habe ich nämlich nicht getan. Ja. Ich habe zwei Dinge gelesen, wirklich ausführlich hier auch
mit langen gelben Markierungen vor mir liegen. Einmal in Franken.de. Da schreibt ein. Was ist das in Franken.de? Das ist ein Newsportal.
Du darfst mich nicht ganz so genau fragen, was die alles noch machen. Hier wird jedenfalls sehr regelmäßig aus
diesem Prozess quasi in real-zeit berichtet. Manchmal zweimal am Tag, morgens und abends. Ja, oder es wird
froh, obwohl es ja gar nicht in Franken spiedelt, sondern in Bayern. In Bayern. Aber die Franken nehmen
offenbar auch daran an Teilen. Ein Kollege hat hier wirklich jeden Tag im Prozess gesessen und
schreibt auch, was am nächsten Tag zu erwarten ist, welcher Zeuge vernommen wäre. Also im falschen Film
Ja, das ist der falschen Film, tatsächlich.
So wie du das einschätzt.
Und expost also aus der Position von "Jetzt", wo wir wissen, wie es ausgeht,
hat man das Gefühl, der Hängt der Richterin wirklich an den Lippen.
Er glaubt ihr jedes Wort.
Also, der Vorsitzendenrichter. - Der Vorsitzendenrichter.
Es handelt sich ja um einen Landgericht, das sind ja fünf Leute,
die dazu gerichtet sind. - Er vorsitzenden Richterinnen.
Der Hängt er wirklich an den Lippen, er glaubt ihr jedes Wort.
Er teilt ihre Einschätzung von Zeugen.
Er verurteilt den Angeklagten.
Dieser Prozess wird sehr intensiv begleitet. - Also, der erste.
Der erste Prozess.
Und es gibt natürlich noch ein Medium.
Dass diesen Prozess begleitet, das ist die Bildseitung.
Jagd auf den Disco-Killer.
Der Eiskiller, das haben wir noch nicht gesagt, ist eine Diskothek in Aschao.
Zweite Artikel, du bist die Sonne, die für uns strahelt,
da geht es um das Opfer über das Vergleich noch sprechen werden.
Und immer wieder ist von Killer zu lesen.
Der Killer, sie anfiehlt, der Killer, seine Geheimnisse,
der Zellengenoste packt über den Killer aus.
Also, man ist sehr, sehr, sehr eindeutig.
Wenn du mir jetzt aber sagst, die Kollegen haben im falschen Film gesessen.
Ja, haben sie. - Dann haben sie quasi die Rezension des falschen Filmes geschrieben.
Genau, genau.
Also, das waren natürlich auch Menschen, die hatten keine Akten einen Sicht.
Ich weiß nicht, was sie von der Staatsanwaltschaft zugesteckt bekommen haben.
Aber von der Bildzeitung weiß ich, also da gehe ich davon aus,
dass sie sehr gute Kontakte in die Polizei hatte.
Das ließ man. - Von die Polizei war ja im falschen Film.
Die drehte ja den falschen Film. - Ja.
Und da war die Bildzeitung auch dabei.
Aber es ist sehr, sehr schwer.
Ich hab ja auch das ganze Aktenkonvolut bekommen, als es fertig war.
Und da hat man aber schon gesehen, dass da was schief läuft.
Also, das hat man, wenn man ein bisschen was von der Sache versteht,
hat man das gesehen.
Ich glaube, Sabina, aber jetzt wird es tatsächlich Zeit zu erzählen,
worum es eigentlich geht.
Was ist denn geschehen?
Wir sprechen über einen Tag im Oktober 2022.
Und zwar den Tag der Deutschen Einheit, den 3. Oktober 2022.
So ist es.
Vom 3. Oktober 2022, da findet ein Spaziergänger beim Überqueren einer Brücke
im Fluss Prin.
Das ist ein Hübscher Fluss, der sich in den Kiemsee ergießt.
Also, wir bewegen uns im Kiemgau in unserem Bericht.
Da entdeckt ein Spaziergänger, der eine Brücke überquert,
eine Leiche, die sich im Wurzelwerk der Prin verfangen hat.
Und zwar um 14.26 Uhr.
Ein Herr G ruft bei der Polizei an und teilt mit,
dass er einen treibenden Körper in der Höhe des Weilas
kaltenbach entdeckt hat, bei Prin am Kiemsee.
Daraufhin eilt die Polizei herbei und alle Handssicherheitskräfte.
Und man zieht die Leiche einer jungen Frau aus dem Wasser.
Diese Leiche ist bekleidet mit einem Oberteil,
einem BH, einer Tangerunterhose, Socken und Turnschuhen.
Sie hat keine Hose an.
Das fehlt ein. - Tunschur hat sie an.
Tunschur hat sie an Strömpfe, hat sie an.
Sie ist komplett angezogen, nur eine Hose fehlt.
Und eine Jacke fehlt auch.
Wir haben ja Oktober, ne? - Wir haben Oktober und es ist noch nicht warm, ne?
Und es kommt dann eine Medizinerin herbei.
Und die stellt fest, dass die Frau eines nicht natürlichen Todes gestorben ist.
Also, die ist nicht, hatte kein Herzanfall, sondern sie ist offensichtlich ertrunken.
Das wird dann die Rechtsmedizin später feststellen.
Das handelt sich hier um eine ertrunkene Frau.
Dann fragt man sich natürlich, wer ist das?
Und hat sie abgesucht und hat festgestellt,
dass sie an der Innenseite des Unterarms, wenn du in die Disco gehst.
Und du gehst raus und rein und raus, weil du eine Rauchung gehst,
weil sie jetzt so heiß wird, dann gehst du wieder raus.
Und damit du dann wieder reinkommst, und wenn du schon bezahlst,
dann kriegst du einen Stempel. - Ja.
Ein kriegst du einen Stempel und den so einen Stempel hatte sie.
Und das war der Stempel, der Diskothek Eiskäler.
Und dann hat man gesagt, okay, das muss ein Gast, eine Gäste hin,
aus dem Eiskäler gestern Abend gewesen sein,
denn da war eine große Partie.
Der Eiskäler hat eine Zeit lang zugehabt
und hat jetzt eine reopen Partie gemacht.
Und da waren eine Menge Leute, also ein Haufen Leute,
waren da bis spät in die Nacht, haben getanzt und getrunken.
2022, da ist Corona dann durch. - Stimmt.
Genau, es war Corona durch, das hab ich ganz vergessen.
Schau mal schon. - Siehst du zur Verdrückung?
Ja, aus meiner Erinnerung in den Wichen.
In der Diskothek Eiskäler hatten sie Video Material,
natürlich Video-Kameras überall.
Und sie hatten einen Fotografen, der hat die ganze Nacht fotografiert,
weil es eben eine besondere Veranstaltung hat.
Also man muss ganz deutlich sagen,
dass wenn wir nachher mit den Zahlen erzeugen und so auch merken,
das ist erstes eine große Diskothek.
Das ist nicht irgendeine kleine Dorfdiskothek,
sondern das ist soweit ich nachgelesen habe,
die größte Diskothek im ganzen Kimgaon mit einem weiten Einzugbereich.
Das heißt, die Leute kommen auch von weiter weg.
Und es ist ordentlich was los.
Ja, das ist ein riesiger Parkplatz vor dieser Diskothek.
Und ich hab ja auch Videos gesehen aus dieser Diskothek,
diese Überwachungs-Videos, also da herrschte ein unvorstellbares Gewühl,
eine unvorstellbare Menschenmenge war da unterwegs in dieser Nacht.
Und nun hatte man also diese arme Ertrunkene Frau
mit ihrem Stempel am Unterarm.
Und jetzt ging man die Bilder durch und identifizierte sie.
Und man stellte fest, es handelt sich um Hannah Wolf.
Hannah heißt sie wirklich Wolf, hab ich sie genannt,
in meinem Artikel und dabei wollen wir auch bleiben,
dass wir bestimmten Leuten in diesem Podcast andere Namen geben,
um sie nicht jetzt irgendwelchen interessierten Menschen,
die unseren Podcast hören auszusetzen,
die dann da klingeln und irgendwie Kondolenzbesuche machen oder sonst was.
Wir sind aber nicht naiv Sabine, ne?
Also wir wissen, dieser Fall wird leicht zu recherchieren sein.
Und es gibt Medien, die agieren anders als wir, sie nennen den realen Namen.
Aber wir möchten da einfach nicht dran teilhaben.
Also wir wissen, wir werden von vielen Menschen gehört
und diesem Publikum gegenüber und den Menschen über die wir reden.
Es geht ja auch keine Rolle.
Ja.
Es vollkommen egal, wie das ist.
Aber es ist eine Frage unserer Journalistischen Verantwortung,
damit umgehen.
Was festgestellt worden ist,
ist, dass in dieser Nacht auch ein Herr Wolf um 22 oder 45 seine Tochter
als Vermisst gemeldet hat an diesem 3. Oktober.
Die war also am Abend vorher verschwunden
und ist mit Freunden weggegangen und kam nicht wieder.
Und erst hat man gedacht, naja, junge Leute und so,
die hat irgendwo übernachtet.
Und dann macht er man sich aber wirklich Sorgen.
Und als er in die Polizei die Identifikation vorgenommen hatte
und bei den Eltern auftauchte,
da hatte sie eine Kette dabei und diese Kette war die Kette der Tochter.
Es muss man sich natürlich auch mal vorstellen.
Denn die Tochter geht lustig aus dem Haus.
Am nächsten Tag kommt jemand mit einer Kette und sagt,
dass wir das nicht vorstellen.
Ja, es ist, also, es ist unvorstellbar.
Es muss man wirklich auch an dieser Stelle sagen,
wir haben ja selber Techter tun, die ich.
Und das ist die Höchstschrafe.
Das Interessante war, dass sie am Tag vorher weggegangen ist
und das sind ja alles in Aschaut.
Warst du schon mal da? - Ich war noch hier in Aschaut.
Der Kimkau ist ja eine ganz bezaubernde Gegend.
Eine wirklich wunderschöne, kein Wunder,
dass da viele Leute urlauben machen.
Es ist grün und hügelig und voller Wanderwege, Radwege.
Also der Kim, sie ist wunderhübsch.
Man kann da sehr gut leben.
Viele Leute, die in München arbeiten, leben da auch.
Aber es ist auch eine Reiche Gegend.
Das sieht man auch, die Häuser sind geschmückt.
Es liegt kein Dreck rum, es ist alles gepflegt und gepflanzt
und einfach eine schöne Gegend.
Und da gibt es den Ort Aschaut.
Der Ort Aschaut hat, glaube ich, ich weiß nicht,
ich glaube, 6.000 ein. - Ja, 5.700 hab ich nachgelesen.
Also, es ist ein kleiner Ort und sehr malerisch und hübsch.
Also, es gibt also den Ort Aschaut mit dem kleinen Bahnhof.
Und dann gibt es, wenn man ein Stückchen weiterfährt,
vielleicht drei, vier Kilometer,
dann kommt man nach hohen Aschaut.
Da ist eine Burg auf einem oder einen Schloss auf einem Bergvorsprung.
Also, relativ hoch geht's darauf.
Und zu Füßen dieses steilabfallenden Berges
liegt die Diskothek Eiskäller.
Eiskäller, das bringt mich auf was.
Wir hatten ja Schrummel, ein Fall, der in einer Diskothek spielte,
wenn ich mich richtig erinnere.
In ein bayerisches Bierfest spielte eine Rolle.
Und in Bayern ist der Kunst des Bierbrauns sehr gepflegt.
Und um Bier über den Sommer haltbar zu machen,
musste man früher Eis einlagern.
Das hat man aus Seen geschnitten, die Zähnenfrohren zu.
Dann hat man Eis geerntet, tatsächlich.
Und hat es dann in Keller verbracht,
wo es dann so lange wie möglich, sozusagen, das Bier kalt hielt.
Und darauf geht dieser Name Eiskäller zu.
Also, müssen da im Gestein, müssen da kaverrennen gewesen sein,
wo man diese Eisblöcke und diese Fässer gelagert hat.
Ja, es gibt bayerische kleine Berge in einzelnen Städten.
Die sind richtig durch Löcher und von so langen Tiefen Eiskäller.
Diese Diskothek, die ist nicht in Berg reingehauen,
sondern ist ein Gebäude direkt davor, vor so einer Wand.
Und da haben sich eben alle versammelt an diesem Abend.
Nur muss man sich das so vorstellen, also die Diskothek liegt am Fuse,
dieses Berges gegenüber, dann geht eine kleine Straße vorbei.
Und dann kommt eine Mauer.
Und diese Mauer hat aber durchgänge.
Also, da gibt es durchgänge so ein.
Da kann man durch und auf den Parkplatz, der dann vor einer größeren Anlage gelegen ist.
Das ist die Situation. Das totem Mädchen wohnte nur 900 Meter entfernt von dieser Disziplin.
Eine einzige große Straße führt dadurch, dass es die Kampewandstraße und die führt nicht weit
vom Eiskeller entlang und führt direkt am Hause der Toten-Hana-Woll vorbei. Sie ist also am
Abend des 2. Oktober losgezogen mit ihren Freunden und war auch in diesem Eiskeller. Man sieht sie
auf den Nittieraufzeichnungen. Sie ist definitiv da gewesen. Man sieht sie da, also mit verschiedenen
Menschen kommunizieren. Sie hat sehr viele Freunde in dieser Disco. Sie geht von Tisch zu Tisch. Sie
und ihr Freundeskreis haben auch ein Tisch reserviert. Der ist für sie freigehalten worden. Deswegen
können sie an der Schlange da wahrgehen. Aber nicht für diejenigen, die ein Tisch reserviert haben.
Zu diesem Tisch, wenn man den reserviert, dann muss man auch einen bestimmten Maß an
getränken bestellen. Das ist Vorschrift. Sonst kriegt man den Tisch nicht.
Mindestverzehr. Ja, genau. Und daran halten die sich auch die Sitzen dann darum und sie
aber springt dann auf und geht von Tisch zu Tisch, weil sie irgendwie alle kennt. Sie hat sehr,
sehr viele Freunde und ist sehr beliebt und geht eben davon Tisch zu Tisch und wird eingeladen und
trinkt hier was und trinkt da was und kriegt ein ausgegeben hier und ein ausgegeben da und es ist
offenbar. Und wo sie eigentlich erst nicht mitgehen wollte, weil sie keine Lust hatte. Sie wollte am
nächsten Tag glaube ich schon wieder verreisen in ihren Studienort. Sie studierte Medizin in Romanien
und war eigentlich gar nicht so gut gelaunt und wollte gar nicht so gerne dahin gehen. Aber dann
hat sie trotzdem Mut gefasst und Lust bekommen und ist dann mitgegangen und blieb dann auch relativ lange.
Sie ist dann nach Hause gegangen alleine aufgebrochen. Sie ist aufgebrochen alleine nach Hause gegangen und kam
dort nicht an. Und am nächsten Tag fand man eben sie tot im Fluss. Todesursache erdrinken,
das hat dann auch die Rechtsmedizin bestätigt. Das bestätigt. Ja, sie ist nach München gebracht
worden und noch am selben Abend, also im dritten Oktober obduziert worden. Man stellte fest, dass
sie erdrunken ist und dass sie auf dem Kopf Gewalt ein Wirkungen hatte. 5 Friskwetschbunden hat
man festgestellt, die aber nicht hödlich waren, die auch nicht durch den Knochen gegangen sind,
sondern nur die Kopfschwarte betreffen, die zwar nicht zum Tode geführt haben, aber den
Ertrinkungsvorgang begünstigt haben könnten oder sollten. Dann hat man noch eine Strangulation.
Eine von Bewusstels, möglicher Bewusstels. Genau, eingeschränkte Bewusstseinsdrübung.
Zu dem Blumen solche wunden extrem. Ja, die Bluten, also Kopfhundenblatt. Der sich am
Kopf verletzte weiß das. Ja, also es ist wirklich. Dann gibt es befunde am Hals einen Strangulationsvorge,
hat man da gefunden, die zuerst dazu geführt hat, dass man dachte, sie sei gewürgt worden, aber später
hat sich das dann erledigt. Man hat die Kettike gefunden und man hat gesagt, das kann auch gut sein,
dass die Kette, die sich irgendwo verfangen hat, die sie um den Hals hatte, dass die diese
Erwirkungs- und Strangulationsmerkmale hergestellt hat. Den Weg, den die Leiche durch das Wasser
genommen hat, das sind zwölf Kilometer. Und was man auch dazu sagen muss, an diesem Tag
hat es geregnet, erst stark später schwach. Und es hatte aber die ganzen Tage vorher schon geregnet,
und es war Hochwasser. Also der Fluss Prin, der sich dann in Chemsee ergießt, war stark
angeschwollen. Und der Heimweg, der Hanna, diese 900 Meter, führten zu einem großen Teil an einem
Bach vorbei. Das war so ein kleines, kann ich dir zeigen, die Bilder, das ist so ein kleiner,
möchte ich dir welche zeigen? Ja, 50, 40, 50 Zentimeter, die wir es rinsen also was. Genau. Es ist
so ein kleines, du kennst dir die Bilder, das ist ein kleines Rinsal, vielleicht bis zum Kniehüchstens.
Ja. Das verläuft in so einem gemauerten Graben an der Kampewanstraße. Ja, das ist kein idyllischer
Bach. Und der sieht nur so aus, weil diese Wände sind so grün bewachsen. Ja, genau.
Aber eigentlich ist der Rechtsumlings quasi beton, oder? Nein, es ist nicht beton, es sind so große Steinkrater,
das ist so große Steinkrater. Das war so überwachsen. Es ist ein bisschen überwachsen. Ja.
Dieser Bach, der ist eben Kniehüch und in dieser Nacht war durch diese ständigen Regenfälle stark
angeschwollen, sodass er eine Tiefe von 140 Zentimeter hatte. Oh, ein Meter hoch, das geht mir.
Ja, ich stehe hier, ich hab in knapp 71, 18, 60. Da geht mir das doch, also mindestens bis zur Brust,
wenn das in so einem Kanal ist, der schlängelt sich nicht, der hat auch keine Bäume oder weiden,
die ihre Zweige da reinhängen, sondern das ist ein richtiger. Das Wasser hat Tempo. Das Wasser hat
ein irres Tempo und du kannst sich auch irgendwo festhalten. Also, wenn du da mal reingefallen bist,
dann kommst du nicht mehr raus. Da kommst du nicht mehr raus. Das ist ein solcher Sog, wo solltest du
aussteigen? Ja, es geht auch gar nicht. Es gibt keine Treppe und gar nichts. Das ist kein Bauch. Ja.
Dieser Berbach ergießt sich dann nach vielleicht 300, 400 Metern ergießt er sich in die Prin und
auch da sind große Blöcke und ich hab mir das alles angesehen. Ich hab's auch fotografiert. Also,
da sind große Steinblöcke und da liegen riesige Felsen im Bauchbett. Also, du kannst dir vorstellen,
was das für eine Fahrt gewesen ist. Jetzt ist die Frage eben gewesen, woher kommen diese Kopfverletzungen?
Und die Rechtsmedizin hat gesagt, na, wahrscheinlich hat da vorher jemand auf den Kopf draufgehauen, ganz sicher
sind wir nicht. Also, es war jetzt keine feste Diagnose, aber die Idee eines Tötungsselligts, dass da
jemand auf das Mädchen eingeschlagen hat, bevor es ins Wasser geriet, das stand im Raum. Ich glaube,
entscheidend ist, dass diese Verletzung ein anderem so ähnlich waren. Es war ein Fünf-Verletzung,
als hätte jemand mit einem und demselben Gegenstand fünft mal auf diesen Kopf geschlagen. Ja, man musste aber
nicht, was das für ein Gegenstand ist. Die Rechtsmedizin hat gesagt, in Stein oder ein kleiner Hammer müsste
es gewesen sein. Man sieht, also, wie Hannah um 2 Uhr 30 etwa aus der Diskurtheik rausgezieht,
ist eigentlich verabredet mit jemandem, der sie nach Hause begleitet, da kommen wir dann aber noch.
Und nachbauen, glaube ich. Nachbar, der wohnt auch direkt neben ihr und dem ist aber so schlecht,
dass er erstmal ausrasten muss, er übergibt sich auch, es wird auch mehrfach berichtet und er geht dann
zurück, weil seine Freundin zurückgeblieben ist. Es gibt dann so ein Hin und Her mit dieser Freundin.
Wie das so ist beim Aufbruch, dann wird sie aufbrechen, dann wird der Mal übel, der musste erst mal
wieder verschwinden, dann merkst du, ah, die Freundin ist nicht da, da muss ich auch mal nachgucken.
Man hat sehr viele Leute befragt aus dieser Diskurspäter und es gibt ein unglaublich viele, haben gesagt,
sie mussten sich erbrechen. Also, das ist wichtig auffällig, das ist ein großes Besäuftes.
Ein Riesenbesäufnis und es gab sehr viele, die dann gekotzt haben, muss man so sagen.
Und Hannah hat dann offenbar keine Lust mehr auf ihn zu warten und geht schon mal alleine nach Hause.
Man sieht das auch in den Video auf Zeichnungen, da sieht man sich langsam entfernen, sie schwankt.
Also, du hast es schon gesagt, sie hat einiges getrunken und die Handy-Tasche
liegt jetzt ein kleines Handy-Tesche, wo sie Handy drin hat, es liegt unter einer kurzen schwarzen
Lederjacke hervor. Sie ist schwarz gekleidet, sie hat ein schwarzes Top-An, BH und eine Unterhose
und dann hat sie eine Lederjacke drüber und unter dieser kurzen Lederjacke sieht man das Handy-Tesche.
Insohn Teller, am Rücken, so geht sie heimwärts. Erst geht sie bis zur Hauptstraße und dann
bieg sie rechts um in die Kampewangstrasse und die Kampewangstrasse geht dann in einem leichten
Bogen auf ihr Elternhaus zu und neben der Kampewangstrasse her läuft dieser Beerbach.
Drei Dinge sind auffällig, wenn man sie da sieht in der Diskothek, erstens, sie ist sehr betrunken,
also sie ist sehr alkoholisiert und die letzte Zeugin, die sie gesehen hat oder die, die behauptet,
sie sei die letzte gewesen, die sie gesehen hat, es ist die Zeugin Sophia und die gibt später
der Polizeifolgen des Duprotokoll und es haben wir einsprechen lassen. Sabine, wir hören da jetzt
mal rein und wir müssen an dieser Stelle ganz am Anfang einmal grundsätzlich sagen, wir haben alle
Zitate von Personen, von professionellen Sprecherinnen und Sprechern einsprechen lassen.
Liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhörer, sie hören keine Originalstimmen.
Für mich war Hannah stark betrunken. Ich habe gesehen, dass sie eine schwarze Lederleckensdruck
im Bereich des linken Oberschenkels auf einer Länge von ca. 20 Zentimetern aufgerissen war.
Ich dachte, dass man die Hose in dem Bereich mit einem Reißverschluss öffnen kann und vermutete,
dass sie gerissen war. Ich habe Hannah insetzt gefragt, was hast du da gemacht? Hannah hat
mir nicht geantwortet. Sie versuchte Grammfhaft ihre Hose festzuhalten und zeitgleich ihre
Garderoben-Market zu finden. Für mich war Hannah erkennbar betrunken. Sie hat auf meine
erste Frage nicht geantwortet. Sie hat ja dann auch ihre Jacke an der Garderobe abgeholt
und ist dann mit uns vor die Absperrung des Eiskellers gegangen. Hier habe ich sie mehrfach gefragt,
ob sie nicht mit uns nach Hause möchte, da wir jetzt gleich abgeholt werden. Hier habe ich dann
auch bemerkt, dass Hannah leilt. Sie sagte, dass sie gleich ums Eck wohnt und mit ihrem Nachbarn heimgeht.
Es waren mehrere Fragen notwendig, um diese Antworten zu bekommen. Was es mit dem Nachbarn auf sich
hat, Andreas, darüber reden wir dann in der nächsten Folge. Aber das ist die letzte Momentaufnahme,
Ich bin der Name der Jeman.
der Polizei zu Protokoll gegeben hat, über Hannah.
Man hat später festgestellt, dass sie 2,06 Promille hatte.
Das ist wirklich viel.
Hannah ist zwar eine große Frau.
Ja, sie ist ein 1,86 Meter groß.
Das ist also eine richtige Modelgröße.
Modelt auch ein bisschen.
Also sie ist sehr groß.
Aber das ist für eine Frau, ist das schon. Sie sieht ja immer auch so ein bisschen auf das Körpergewicht.
Sie ist sehr schlank.
Also das ist schon satt, ne?
Ja.
Und wir haben hier in diesem Podcast,
wie wir den Tod eines jungen Menschen berichtet,
der 2 Promille hatte.
Weißt du das noch?
Das ist Robert Zyrokowski gewesen,
der aus einer großen Diskurtheik rausgeirrt ist und dann angefangen hat.
Weil er so intoxikiert war, bei fremden Leuten zu klingeln
und hat behauptet, er wohne da.
Erinnerst du dich?
Ja, eine ist sehr, sehr gut.
Von der Polizei aufgegriffen und ausgesetzt
und starb auf der Straße,
weil er nicht mehr wusste, wie er zu Hause anrufen soll.
So betonken war der.
Und der hatte weniger als sie.
Unsere Freunde von X-Film haben das ja verfilmt.
Und ich finde, dieser Film ist besonders gelungen,
weil er diesen Geisteszustand,
diesen quasi Alkohol vergifteten Zustand so unfassbar
in so gestive Bilder verwandelt,
dass man sich wirklich vorstellen kann,
wie man die Orientierung so derartig verliert.
Der Film heißt "Dezember" und läuft bei RTL in der Mediathek.
Kann man sich angucken?
Damals wurden ja vier Reportagen von Zeit verbrechen, verfilmt.
Und einer davon ist diese Geschichte,
wo der Junge durch seine Betrunkenheizu
in die hilflose Lage geredet,
dass er am Schluss deshalb sterben muss.
Aber jetzt zurück.
Also sie ist genauso stark vergiftet,
wie damals Robert Cirokowski.
Das zweite, was auffällt,
wenn man diese Bilder von der Diskothek sieht,
ist, dass sie eine weite schwarze Hose trägt,
und deren seitlicher Reißverschluss
ganz offensichtlich nicht mehr hochzuziehen ist.
Der hat sich irgendwie verhakt oder ist kaputt gegangen,
jedenfalls klafft ein riesiges V an ihrer Seite.
Die Hose rutscht immer wieder runter,
manchmal fast bis auf den Oberschenkel.
Und sie muss die Hose festhalten.
Dabei sieht man durch das Rutschen der Hose,
dass sie einen Stringtang hat trägt.
Auf dem Video.
Auf dem Video zieht dann die Hose immer wieder hoch.
Diese drei auffälligen Dinge.
Hab ich auch im Dossier vom September 24.
Sie brauchten einen Mörder.
Hab ich das beschrieben.
Ja.
Und dann habe ich später auf dieses Dossier hin,
Briefe aus Aschaube kommen.
Da schrieb man mir. Bösebriefe, oder Erzöhnchen.
Kann ich jetzt nicht sagen.
Erzöhn traurige Briefe, oder Vorwurfsvolle Briefe, würde ich sagen.
Und ein bisschen wütend auch, warum schreiben Sie da so was?
Die Frau ist tot.
Und Sie schreiben, dass sie total betrunken war.
Sie schreiben, dass ihr die Hose runtergerutscht ist.
Und Sie schreiben, dass sie einen Stringtang geahnt hatte.
Das setzt diese tot herab.
Ja, was geht sie das überhaupt an?
Ja.
Und was geht das die Leser schafft?
Genau.
Und sie beschädigen diese arme, totte junge Frau.
Und dann habe ich zurückgeschrieben.
Ich habe das nicht geschrieben, um sie herabzusetzen.
Ich habe das geschrieben, weil das sehr, sehr wichtig ist später für die Geschichte.
Dass sie alkoholisiert ist.
Ja.
Und sehr betrunken ist, das finde ich für ein Studenten jetzt nicht so schlimm.
Also ich war selber.
Muss ich sagen, ich weiß nicht, wie oft ich einer 2,0 Promille vorbeigeschrampen,
oder ob ich die nicht auch überschritten habe.
Ja.
Das eine oder andere man, ich kann mich da sehr instabile Nächte erinnern,
als vor 40 Jahren.
Ich würde heute nicht mal vertragen, aber damals.
Ja, damals.
Und ich finde das nicht schlimm, wenn man sich als Student mal die Kante gibt.
Aber es ist wichtig für die Geschichte.
Der Reißverschluss.
Ich mein Gott, was ist daran schlimm, wenn einem der Reißverschluss kaputt geht?
Das kann jedem passieren.
Es ist ein Missgeschick.
Warum soll man das nicht berichten, wenn es für die Geschichte später sehr wichtig ist?
Und drittens das Stringtang.
Also heute trägt doch jede junge Frau ein Stringtang.
Es ist völlig irrelevant, weil wie die Unteroße von Leuten aussieht.
Aber in diesem Fall ist es sehr wichtig.
Denn das Gericht wird später aus diesem hervorlugenden Stringtang.
Ein Motiv konstruieren.
Und deshalb ist es wichtig, dass es erzählt wird.
Und man darf bei der Kriminalberichterstattung aus vermeintlicher Pätät.
Solche Sachen nicht verschweigen.
Denn es wird später um sehr, sehr viel gehen.
Und darüber sprechen wir in den nächsten Folgen, liebe Sabine.
Genau.
Vielen Dank.
Bis gleich. Bis heute.
Bis heute.
[Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Der Podcast behandelt einen schweren Fall der Strafjustiz, bei dem ein Fehlurteil stattfand, das durch systematische Fehler und Hinweise auf falsche Tatsachen verursacht wurde.
Der Fall spielt in einer bayerischen ländlichen Gemeinde und betrifft eine junge Frau, die im Oktober 2022 im Fluss Prin ertrunken ist, wobei ihre Todessache durch falsche Annahmen und falsche Fakten verursacht wurde.
Die Polizei und die Justiz vermuteten einen Mord in der Diskothek „Eiskäler“, basierend auf einem Stempel am Arm, ohne dass Beweise für einen Mord vorlagen.
Die Rechtsmedizin und die Videoaufnahmen zeigen, dass die Opferin stark alkoholisiert war, ihre Hose kaputt war und einen Stringtang trug, was später als Beweismaterial missbraucht wurde.
Es gab systemische Mängel in der Ermittlungsarbeit, darunter selektive Zeugenvernehmung, fehlende Dokumentation und eine verzerrte Berichterstattung durch Medien.
Der Fall zeigt, dass Menschen durch fehlerhafte Prozesse und fehlende Unabhängigkeit in der Justiz schwer von der Gerechtigkeit betroffen werden können.
Der Journalisten-Reporting dient nicht dem Vergnügen, sondern zur Aufklärung der Wahrheit und zur Kritik an dem Rechtsstaat, der menschliche Fehler und Manipulationen verschweigt.
Der Fall ist ein Beispiel für eine „Justiz-Katastrophe“, bei der Menschen ungerecht verurteilt werden, weil die Wahrheit durch falsche Fakten und gezielte Verfälschung verdeckt wird.
Summary:
Der Podcast „Zeit verbrechen“ beleuchtet einen gravierenden Fall der bayerischen Strafjustiz, bei dem eine junge Frau im Oktober 2022 im Fluss Prin ertrunken ist. Anfangs wird vermutet, dass sie im Rahmen einer Diskothek in Aschau, dem „Eiskäler“, ermordet wurde, basierend auf einem Stempel am Arm. Doch die Ermittlungen zeigen, dass die Opferin stark betrunken war, ihre Hose kaputt war und einen Stringtang trug – Fakten, die später falsch interpretiert und als Beweismittel missbraucht werden.
Die Polizei und das Gericht verfolgen eine selektive Ermittlungsstrategie, bei der viele Zeugen und Beweise ausgewählt oder unterdrückt werden. Die Journalisten kritisieren die fehlende Unabhängigkeit und die Verfälschung der Berichterstattung durch Medien wie die Bildzeitung, die den „falschen Film“ des Prozesses öffentlich vermitteln. Der Fall offenbart systematische Fehlern in der Justiz: Mängel in der Ermittlung, fehlende Objektivität und die Manipulation von Beweisen zu einer falschen Mordverdächtigung.
Dabei wird deutlich, dass Menschen – besonders in ländlichen Gebieten – durch Fehler und Machtstrukturen in die Strafjustiz geraten können. Der Podcast betont, dass Kriminalberichterstattung nicht nur Informationsbeschaffung, sondern die Aufklärung der Wahrheit und eine Kritik an dem Rechtsstaat darstellt, der durch falsche Annahmen und fehlende Transparenz Menschen lebenslang schädigen kann.
FAQs
Weil es sich um ein Fehlurteil handelt, bei dem eine unschuldige Person für einen Mord verurteilt wurde. Der Fall zeigt, wie Fehler in der Justiz, wie falsche Zeugenaussagen oder verfälschte Beweise, zu schwerwiegenden Folgen führen können.
Der Fall spielt in einer bayerischen ländlichen Gemeinde und betrifft eine junge Frau, die im Oktober 2022 im Fluss Prin ertrunken ist. Der Name 'Eiskäler' stammt aus der bayerischen Tradition des Eis-Speichers, und die Diskothek war eine große Veranstaltung mit viel Publikum.
Die Behörden stellten fest, dass die Frau betrunken war, eine Hose mit kaputtem Reißverschluss trug und einen Stringtang hatte. Diese Details wurden später als Beweise genutzt, um ein Motiv für einen Mord zu konstruieren, obwohl keine direkten Tatbeweise vorlagen.
Die Rechtsmedizin feststellte, dass die Frau ertrunken ist und auf dem Kopf Verletzungen hatte. Es wurde angenommen, dass jemand auf den Kopf geschlagen hat, bevor sie ins Wasser fiel. Die Verletzungen waren jedoch nicht kriminell feststellbar, und die Todesursache blieb ertrunken.
Weil er zeigt, wie Menschen in der Strafjustiz durch fehlerhafte Beweisführung oder Manipulation verurteilt werden können. Der Fall spiegelt auch die Gefahren wider, die bei der Kriminalberichterstattung auftreten, wenn persönliche Details missverstanden werden.
Die Redaktion verzichtet auf den echten Namen der betroffenen Frau, um zu verhindern, dass Menschen sensiblen Informationen ausgesetzt werden. Dies ist eine ethische Entscheidung, um die Würde der Opfer und die Vermeidung von Missverständnissen zu schützen.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.