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Sich vergleichen – gut oder schlecht für uns?

12m 50s

Sich vergleichen – gut oder schlecht für uns?

Die Podcastfolge thematisiert die menschliche Neigung zum sozialen Vergleich und dessen Auswirkungen. Dr. Pascal Schlechter erläutert, dass Vergleiche grundsätzlich wichtige Funktionen für die Selbsteinschätzung und Motivation haben. Problematisch werden sie, wenn sie zu starker Fokussierung auf einzelne Lebensbereiche, Grübeln und negativen Gefühlen wie Neid führen. Ein gesunder Umgang besteht darin, die Motive für Vergleiche zu reflektieren, den Selbstwert nicht nur an Einzelleistungen zu knüpfen und Unterschiede zwischen Menschen zu akzeptieren. Insbesondere aufwärtsgerichtete Vergleiche in sozialen Medien, die idealisierte Darstellungen zeigen, können das Wohlbefinden verringern. Im zweiten Teil wird die Honigproduktion erklärt: Bienen produzieren Honig als natürlichen Wintervorrat. Bei der Ernte in der Imkerei erhalten sie oft Zuckerwasserersatz, dessen genaue Auswirkungen auf die Bienengesundheit wissenschaftlich nicht abschließend geklärt sind. Ethische Bedenken betreffen auch mögliche Verletzungen der Bienen und Eingriffe in ihr natürliches Verhalten.

Transcription

2302 Words, 14951 Characters

German
Andere sind schlagfertiger. Haben mehr Freunde. Und auf Social Media machen alle ständig Urlaub, während ich zu Hause bleibe. Wir alle vergleichen uns ständig, umbewusst oder bewusst. Und diese Vergleichskultur kann ziemlich unglücklich machen. Welche Rolle Social Media dabei spielt? Und warum vergleichen aber auch nicht nur schlecht ist, darüber sprechen wir in dieser Folge. Außerdem wollen wir klären, wie entsteht Honig und müssen Bienen dafür leiden? Herzlich willkommen euch allen bei "Aha", ich bin so viel Hegesperger, schön, dass ihr da seid. "Aha", 10 Minuten Alltagswissen. Ein Podcast von Welt. Woanders ist das Gras immer grüne. So fühle sich zumindest manchmal an, wenn wir auf das Leben anderer schauen. Ich frage mich, wie viel vergleichen ist eigentlich gesund. Und ab wann fängt es an, uns zu bremsen oder unzufrieden zu machen. Und wenn ich merke, dass mir diese Vergleiche nicht gut tun. Wie schaffe ich es dann, dem Blick wieder stärker auf meine eigenen Stärken zu richten? Darüber spreche ich jetzt mit Dr. Pascal Schlechter. Er forst an der Universität Münster unter anderem zum vergleichenden Denken. Herzlich willkommen, Herr Dr. Schlechter. Hallo, vielen Dank für die Einladung. Ja, gerne. Ich wollte rein starten mit der Frage, warum vergleichen wir uns denn eigentlich so oft? Also vergleiche sind erst mal Teil des menschlichen Denkens und Informieren uns darüber, wer wir sind und wo wir stehen. Also wenn ich herausdomme, müsste wie intelligent ich bin, wie sportlich ich bin oder wie gut ich aussehe. Kann ich das ja nicht im Luftlehrenraum dafür brauchen, was im Bezugspunkt. Und andere Menschen, wir sind ja soziale Wesen, sind wichtiger Bezugspunkt für uns. Wir können uns nicht vergleichen, vergleiche finden bewusst und umbewusst start erfüllen, aber eben das wichtige Motiv der Selbsteinschätzung. Man eben ist die Selbstbestätigung noch ein wichtiger Grund für vergleiche. Darum gehen wir mit dem Selbstbild konstante Information zu suchen. Ein weiterer Grund kann die Selbstaufwertung sein. Darum gehen wir sich kurzfristig meinen Selbstsett stabilisieren, die mich nicht gezielt nach unten vergleiche. Und zuletzt wäre noch das Motiv der Selbstverbesserung wichtig. Also wenn ich beispielsweise eine neue Sportart anfange, sagen wir klettern und ich seh da jemanden, der mir ähnlich ist von der Größe und Statue und vom Alter. Der aber schon ein bisschen weiter ist, dann kann ich mir bestimmt rotieren, abschauen oder bestimmte Handgriffe abschauen. Und mich dann verbessern, weil ich mich mit der Person vergleiche. Das heißt, vergleichen hat viele soziale Funktionen und hilft uns auch beim Lernen. Trotzdem kann dieses Verhalten ja auch mal ein bisschen krankhaft werden. Aber wann ist es denn schlecht für uns? Ja, vergleiche sind mich per se gut oder schlecht, sondern es kommt darauf an mit wem, wie oft, im welchem Kontext, mit welchem Ziel ich mich vergleiche. Vergleiche werden dann als Abwehrsiefragen genommen, wenn sie wichtige Motive, Ziele oder Bedürfnisse vom Mietbetronen. Also wenn ich beispielsweise eine Kollegin habe, die immer befördert wird, die super eloquent ist, der Meeting immer gute Sachen sagt, viel Lob bekommt. Und ich stelle eine Diskepanz fest zwischen mir und der Kollege und denke, dass ich das nicht erreichen kann. Dann kann das unangenehme Gefühle bei mir vorrufen, das kann so nightführen, das kann so selbst zweifel Infrustration führen. Und wenn mir das sehr wichtig ist, ein wichtiger Bereich für mich ist und ich glaube, dass ich das nicht kontrollieren kann, ich umsetzen kann. Dann kann ich in so grübel schleifen geraten, ziemlich gegebenenfalls eher zurück. Und dann werden vergleiche auch eher schädlich für uns. Gerade dann, wenn ich mein Denken dann eher auf diesen einen Bereich einengen auf dem beruflichen Erfolg und vielleicht der Raus eracht, lass mir was mich noch ausmacht als Person, wo vielleicht, ob die andere Person gestartet ist. Und ich mich nicht mehr davon lösen kann, also so ein regieteres Denken geht, dann würde es abjektiver Leidensdruck entstehen und dann werden vergleiche eher schädlich. Was mache ich denn, wenn ich feststelle, ja, bei mir ist das jetzt so ein Thema. Ich habe Andauer in den Vergleich mit der Kollegin und ja, sie kann nicht mehr was ich eigentlich kann, sondern bin so sehr mit dem Fokus bei der anderen Person. Was kann man da machen? Wenn ich das festgestellt habe, ist das natürlich schon mal ein guter erster Schritt. Und darum wird es grundsätzlich erst mal dehnt, dass man feststellt, wann vergleiche ich mich mit dem vergleiche ich mich? Wie geht es mir vielleicht, ob davor, also aus welcher Grundstimmung heraus vergleiche ich mich? Was mache das danach mit mir, also wie geht es sich, dass auf meinen Denken aus, wie geht es sich, dass auf meine Befülle aus? Und dann kann ich schauen, warum reagiere ich eigentlich immer so auf diesen einen bestimmten Bereich? Und dann guckt man, dass vielleicht eine Signal, die hier kommt für mich, hat also so eine bestimmte Bedürfnis. So, da ziehe vielleicht gerade droht, geht es mir um Anerkennung, Wertschätzung, geht es mir vielleicht um Erfolg, geht es nun zu Gehörigkeit, Bindung, all das könnten verschiedene Motive sein, die mich erfüllt sind. Und wenn ich dann feststelle, dass ich meinen Denken eher so auf diesen einen Bereich einengt, und ich mein Wert auch an diesem Bereich koppel, dann wird es darum gehen, nochmal bewusst zu hinterfragen. Was macht mich eigentlich noch als Mensch aus? Wie bin ich vielleicht als Freund, wie bin ich als Partner? Wie zufällig bin ich wie ehrlich, was sind die Werte nach denen ich lebe? Also mein Wert zu entkoppeln von diesem einen Bereich und nicht selbst Thera zu bewerten. Wir würden ja auch nicht Freunde eindimensional, auch einer Dimension bewerden, sondern auch die Vielfalt, die Konvexität, das andere Menschen sehen. Und da kann zusätzlich noch eine zeitliche Perspektive helfen. Also zu gucken, wo bin ich eigentlich im Rahmen meiner Möglichkeiten gestartet? Was habe ich erreicht? Wo habe ich Fortschritte gemacht? Wo habe ich nicht hin bewegt? Und dabei ist es auch wichtig zu akzeptieren, dass bestimmte Bereiche, die eben nicht gleich verteilt sind, wir sind nicht gleich sportlich, wir sind nicht gleich intelligenten, gleich gut auch sehnt. Es ist erst noch unfair, aber wir wird auch zum Leben dazu. Und da wäre wichtig, das zu akzeptieren, was es nicht verändern kann, zu verändern, was ich verändern kann, da können vergleichen motivieren. Und das eine vom anderen unterscheiden, also das werden so erste Schritte, wie ich vielleicht etwas besser mit vergleichen umgehen kann. Ja, das finde ich einen ganz schönen Ansatz mit der Akzeptanz. Und eben auch zu sehen, jeder hat vielleicht die gleiche Ausgangsschor, oder die gleiche Ausgangsbasis. Da würde mich noch entdessieren, wir haben ja ganz am Anfang schon darüber gesprochen, dass es verschiedene Vergleiche auf unterschiedlichen Ebenen gibt. Ich wäre jetzt einmal in den Raum. Ich kann mich ja vertrascht, wie sie setzen, um mir dann denken, na ja, wow, eigentlich habe ich mein Leben richtig gut im Griff, wenn ich mir vielleicht die anderen Person dort angucke. Andererseits gibt es aber auch Vergleiche mit Stars und Sternchen, wo einfach alles nur noch glänzt und perfect giant, zu welchen vergleichen tendieren wir Menschen denn und versteckt euch hinter diesen Mechanismen, wenn ich mich nach oben und nach unten vergleiche. Beides kann wichtig sein, aufwärtsgerichtete Vergleiche können, natürlich erst mal Orientierung geben, können wir dabei helfen, mich zu verbessern, wie es vorhin schon anklang. Wir sind aber auf und das zeigt die Studienlage, dass wir uns häufiger aufwärts vergleichen und das aufwärtsvergleich hier nicht mehr depressive Symptomen und auch negatikere Wohlde finden, assoziiert sind, weil sie eben unangenehm gefühle, wie Neid, Frustration, Selbstzweifel, Traubigkeit hervorrufen können und sich auch auf das Verhalten auswiegen können. Abwärtsgerichtete Vergleiche können erst mal kurzfristig helfen, meinen Selbstwärts zu stabilisieren, gerade wenn ich sehe, dass andere vielleicht schlechter mit bestimmten Herausforderungen umgehen, können auch Dankbarkeit fördern und informieren mich auch darüber, was ich gut kann. Also wenn ich den Eindruck habe, dass ich sportlich bin, werde ich abkundstummaf festgestellt haben, dass ich sportlich habe in als andere Leute. Problematisch wird es eher dann, wenn ich abwärtsgerichtete Vergleiche gezielt einen Setz, so mein Selbstwärts zu regulieren, also wenn ich feststelle, jemand ist sportlich als ich und ich gehe gezielt auf die Suche nach Leuten, die unsportlich, ja sind als ich, dann hätte das so eine kompensatorisch Funktion, wird aber auch dazu führen, dass ich mich insgesamt häufig auf vergleichen und meinen Denken sich mehr einengt. Und das sind wir auch in Studien, also Leute, die sich viel aufwärts vergleichen, aber auch Leute, die sich sowohl viel aufwärts als auf viel abwärts vergleichen, dass die ein niedriger im instabiler Selbstwertung mehr depressive Symptome berichten. Und diese instabiliselpswert, wie sie wird er auch von Social Media beinflusst? Auf sozialen Medien haben wir erst mal das Phänomen, dass wir uns mit einem klick mit der ganzen Welt vergleichen können. Wenn wir unser Handy öffnen, dann können wir uns mit Superstars vergleichen. Wir sehen perfekte Tagesabläufe, Trainingsinhalte, Traumkörper, die Erfolge anderer. Und früher haben wir uns gleich die Eher mit Leuten in unserem Kreisverglichen, mit Bekannten, mit Nachbarn, mit Freunden und hatten etwas Realistisches Bild. Und was dann passiert ist, dass ich meine aktuelle Selbstvernehmung abgleiche, mit einer idealisierten Verzehrtenselectiven Darstellung anderer Personen. Und da wird natürlich die Diskrepanz zwischen mir und den anderen Personen künstlich erhöht. Und das kann wieder ein angenehmere Gefühl auslösen, gegebenenfalls in so Depression-Stiralen führen. Und auch wir führen gerade in unserer Arbeitsgruppe eine aktualisierte Meteranhaltsüse durch. Und da finden wir das aufwärtsgerichtete Vergleich auf sozialen Medien zusammenhängen, mit geringeren Wohlbefinden. Mehr depressive Symptome unter einem negativen Körper bilden. Also es geht natürlich nicht darum, soziale Medien per se zu vertreufen, aber vielleicht ein Refekter in Ungarn zu fördern. Also wenn ich ohnehin schon Probleme mit meinem Körper bild habe, kann ich mich fragen, ob es wirklich hilfreich ist, mir Traumkörper einzukucken, die vielleicht nicht unbedingt der Realität entschreessen. Also das Tipp reflektierte das Verhalten in Sachen Social Media, für meiden was mir eben nicht gut tut. Und das dann auch zu hinterfragen, warum ich mich solchen Inhalten aussitze. Danke für die Einblicke, Herr Dr. Schlechter. Sehr gerne. Er steht auf dem Frühstückstisch, schmeckt gut, landet im Tee oder auf dem Brot. Ja, jetzt geht es um Honig. Aber bis dieser Süße Löffel bei uns landet, haben Bienen ziemlich viel Arbeit. Und da stellt sich die Frage, wie entsteht Honig eigentlich und was kostet die Bienen dieser Süße Luxus für uns? Der ehemalige US-Präsident John F. Kennedy wurde von der CIA ermordet. Und die Bundesrepublik Deutschland ist eine GmbH. Na, kommen euch diese Verschwörungstheorien bekannt vor? Unter anderem darum geht es in unserem Podcast alles Verschwörung. Mein Name ist Florian Settler und ich bin Reporter bei Welt. Und ich heiße Elisabeth Kraft. Für diesen Podcast haben wir uns auf die Suche nach den Wurzeln populärer Verschwörungsmütten gemacht. In fünf Folgen gehen wir der Frage nach, was Verschwörungserzählungen besonders in Krisenzeiten so attraktiv macht. Unseren Welthistory Podcast, alles Verschwörung, gibt's auf allen Plattformen. Wir freuen uns auf euch. Warum ist das so? Die kleine Alltagsfrage. Honig beginnt als Blütenneckter. Ein süßer Pflanzensaft, dem Blumen produzieren, um Insekten anzulocken. Er bestückt größenteils aus Wasser und verschiedenen Zuckern. Bienen sagen diesen Nekt damit ihrem Rüssel auf und speichern ihnen einen speziellen Teil ihres Markens. Dort setzen entzüme ein, die diese Zucker umbauen und den Nekt das Sauer machen, das Hemmspäter Bakterien. Die Bienen-Effel liegt dann zurück zum Bienenstock. Und das ist körperlich ziemlich beeindruckend. Sie trägt oft bis zur Hälfte ihres eigenen Körpergewichts. Manche Flüge gehen mehrere Kilometer weit, ein großen Teil der Energie, die sie gesammelt hat, verbraucht sie also unter Umständen allein für den Rückflug. Zurück im Stock wird der Nekt da von Bienen zu Bienen weitergegeben. Dabei immer weiter eingedickt. Erst wenn der Wassergehalt stark gesunken ist, wird er als Honig in den Waben gelagert und mit Wachs verschlossen. So entsteht ein Haltbarter Energievorrat. Wichtig ist erst mal. Bienen machen ihren Honig nicht für uns Menschen. Sie produzieren ihn als eigene Nahrungsdresserbe. Aus Nektar stellen sie Honig her, den sie vor allem brauchen, um Zeiten zu überstehen, in denen es draußen kaum Nahrung gibt. Also besonders im Winter. Neben Zucker enthält Honig auch weitere Stoffe, die für die Ernährung der Bienen wichtig sind, und möglicherweise auch eine Rolle bei ihrer Krankheitsabwehr spielen. Bienen legen dabei oft mehr Vorredene an, als sie kurzfristig brauchen. In der Imkerei wird Honig geerntet, wobei viele Imker versuchen, genau nur diesen Vorrat zu verwenden. Vor allem in stärker wirtschaftlich ausgerichteten Bezrieben wird aber teilweise mehr Honig genommen. Die Bienen bekommen dann meist Zuckerwasser als Ersatz, damit sie genug Energie haben, um neu gut aufzuziehen und durch den Winter zu kommen. Wie stark sich dieses Ersatzfutter auf die Gesundheit der Bienen auswirkt, ist wissenschaftlich nicht ganz eindeutig. Eine Studie aus Kanada hat zum Beispiel keine klaren Unterschiede zwischen verschiedenen Winterfutterarten gefunden. Weder bei der Entwicklung der Völker, noch bei Krankheiten oder Honig erzragt. Eine andere Studie aus den USA hat dagegen eine leichte Tendenz beobachtet, Völker, die mit Honig überwintert haben, schnitten beim Überleben und bei der Volksgröße etwas besser ab. Allerdings waren diese Unterschiede statistisch nicht eindeutig. Und am bleibt noch die Frage, ob Bienen bei der Honigernte verletzt werden. In der modernen Imkerei sterben einzelne Tiere, zum Beispiel durch Quetschungen oder Stress. Aus etischer Sicht sagen, dass ab einige Organisationen wie Peter, das Honig nicht als Begang gilt. Außerdem greifen manche im Krallen in das natürlich verhalten der Bienen ein, um Schwärmen zu verhindern. Also die natürliche Vermährung eines Volkes. Dabei werden manchmal die Flügel der Königin gekürzt, damit sie nicht wegfliegen kann. Danke an Karin Aswani für die Recherche zum Honig. Wie sieht ihr das? Ist ihr Honig? Auch wenn ihr ansonsten vegan lebt, mich interessiert eure Meinung, schreibt es mir gerne in die Kommentare. Und sonst macht es gut, ich bin so viel Hegelzberger und bis zum nächsten Mal.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Sozialer Vergleich ist ein natürlicher menschlicher Prozess, der der Selbsteinschätzung, Selbstbestätigung, Selbstaufwertung oder Selbstverbesserung dient.
  2. Vergleiche werden schädlich, wenn sie zu Grübelschleifen führen, das Selbstwertgefühl an einen Bereich koppeln und andere Lebensaspekte vernachlässigen.
  3. Ein bewusster Umgang mit Vergleichen umfasst Reflexion über Motive, Entkopplung des Selbstwerts von Einzelbereichen und Akzeptanz nicht veränderbarer Unterschiede.
  4. Aufwärtsvergleiche (zu "Besseren") können Neid und Frustration auslösen; Abwärtsvergleiche können kurzfristig das Selbstwertgefühl stabilisieren, bergen aber die Gefahr der Einengung.
  5. Soziale Medien verstärken negative Vergleichseffekte durch idealisierte Darstellungen und künstlich erhöhte Diskrepanzen, was das Wohlbefinden mindern kann.
  6. Honig wird von Bienen als natürlicher Nahrungsvorrat produziert; in der Imkerei erhalten sie bei der Ernte oft Zuckerwasser als Ersatz, wobei die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Bienen nicht eindeutig sind.

Summary:

Die Podcastfolge thematisiert die menschliche Neigung zum sozialen Vergleich und dessen Auswirkungen. Dr. Pascal Schlechter erläutert, dass Vergleiche grundsätzlich wichtige Funktionen für die Selbsteinschätzung und Motivation haben.

Problematisch werden sie, wenn sie zu starker Fokussierung auf einzelne Lebensbereiche, Grübeln und negativen Gefühlen wie Neid führen. Ein gesunder Umgang besteht darin, die Motive für Vergleiche zu reflektieren, den Selbstwert nicht nur an Einzelleistungen zu knüpfen und Unterschiede zwischen Menschen zu akzeptieren. Insbesondere aufwärtsgerichtete Vergleiche in sozialen Medien, die idealisierte Darstellungen zeigen, können das Wohlbefinden verringern.

Im zweiten Teil wird die Honigproduktion erklärt: Bienen produzieren Honig als natürlichen Wintervorrat. Bei der Ernte in der Imkerei erhalten sie oft Zuckerwasserersatz, dessen genaue Auswirkungen auf die Bienengesundheit wissenschaftlich nicht abschließend geklärt sind. Ethische Bedenken betreffen auch mögliche Verletzungen der Bienen und Eingriffe in ihr natürliches Verhalten.

FAQs

Vergleiche sind Teil des menschlichen Denkens und helfen bei der Selbsteinschätzung. Sie dienen Motiven wie Selbstbestätigung, Selbstaufwertung oder Selbstverbesserung, indem sie uns Orientierung bieten.

Vergleiche werden problematisch, wenn sie wichtige Motive oder Bedürfnisse blockieren und zu negativen Gefühlen wie Neid oder Selbstzweifeln führen. Besonders schädlich sind sie, wenn sie das Denken einengen und objektiven Leidensdruck erzeugen.

Reflektieren Sie, wann und warum Sie sich vergleichen, und entkoppeln Sie Ihren Selbstwert von einzelnen Bereichen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Vielfalt als Person und akzeptieren Sie, was Sie nicht ändern können, während Sie an Veränderbarem arbeiten.

Soziale Medien ermöglichen Vergleiche mit idealisierten Darstellungen, die die Diskrepanz zum eigenen Leben künstlich erhöhen. Studien zeigen, dass aufwärtsgerichtete Vergleiche dort mit geringerem Wohlbefinden und depressiven Symptomen zusammenhängen.

Honig entsteht aus Blütennektar, den Bienen sammeln, mit Enzymen anreichern und eindicken. Bienen produzieren Honig als eigenen Nahrungsvorrat, besonders für Zeiten mit wenig Nahrung wie den Winter, nicht primär für Menschen.

In der modernen Imkerei sterben einzelne Bienen durch Quetschungen oder Stress. Einige Betriebe ersetzen entnommenen Honig durch Zuckerwasser, wobei die gesundheitlichen Auswirkungen auf Bienen wissenschaftlich nicht eindeutig sind.

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