Serie-Folge #16: Interprofessional in Health Professions
45m 29s
Der Podcast „Tatort-Fliege“ beleuchtet die unterschiedlichen Begriffe der Zusammenarbeit in der Gesundheitsbranche, insbesondere zwischen interprofessionellen, multi-professionellen und interdisziplinären Ansätzen. Die Diskussion zeigt deutlich, dass die Schweiz durch gesetzliche Regelungen und eine stärkere Akademisierung eine höherwertige, kollegiale Zusammenarbeit aufbaut, während Deutschland noch durch Hierarchien und mangelnde Gleichberechtigung gekennzeichnet ist. Die Pflege bietet vielfältige Arbeitsfelder, wobei das Selbstverständnis der Berufsgemeinschaft über Zeit und persönliche Erfahrungen gewonnen wird. Praktische Beispiele wie interprofessionelle Schulungen und Fallbesprechungen verdeutlichen, wie Berufsperspektiven erweitert und ein tieferes Verständnis für andere Fachbereiche entwickelt werden können. Akademische Fortbildung wird als entscheidender Faktor für ein stärkeres Professionsbewusstsein angesehen, der ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen berücksichtigt. Der Podcast schlägt konkrete Praxis-Tipps vor, wie Beispiel: die Ausbildung in anderen Fachbereichen, der Austausch in Fachverbänden und der Besuch von Praktika im Ausland, um die berufliche Identität zu stärken und eine aktive Partizipation an der professionellen Entwicklung zu fördern. Die Botschaft ist klar: die Pflege kann und muss sich weiterentwickeln, um ein authentisches, wissenschaftlich fundiertes und kollegiales Professionsbild zu schaffen.
*Musik*
*Musik*
Tats auch Pflege!
Der Podcast, für alle, die mehr wissen wollen.
Präsentiert von Leonif.
Pflegewissen, Experten Tipps und Fallbeispiele.
Perfekt für dein Examen.
Guten Tag zusammen, herzlich willkommen zu Tatort-Fliege.
Heute wieder in der wunderschönen Reihe von der Initiative Pflege gegen rechts.
Wunderschönes Thema nehme ich in der professionellen Helz-Professions mit Mario und Selina.
Müht euch mal selber vorstellen und auch Jan, dieser Stelle ladies first.
Danke, wenn du es dir für mal.
Ich darf ja tatsächlich schon zum zweiten Mal bei dir gestern sein.
Mein Name ist Elina Mooswald.
Ich bin Pflege-Experten, mach grad mein PhD und arbeite in der Schweiz.
Ich habe da sowohl klinische Erfahrung, dass ich im Spital gearbeitet habe als Appln,
auch jetzt aktuell gerade in der Langzeitspflege.
Dann auch noch kurz zu mir.
Hallo, Mario, mein Name.
Ich bin Notfallpflege und studiere seit einiger Zeit interprofessionalige Gesundheitsversorgung
geben an der ASH in Berlin.
Dankeschön, dass passt das schon perfekt ins Thema.
Und wir gucken heute auch ein bisschen in den Deutschland-Bites-Vergleich.
Natürlich darf ich wieder die Flieger-Pädagogen spielen und euch erstmal ein paar Definitionen vor uns hießen.
Damit oft das Fachwissen da bleibt.
Und zwar gucken wir uns die Begriffe so ein bisschen annehme.
Wir wollen ein bisschen abgrenzen zwischen interprofessionell, multi-professionell und interdisziplinär und intra-professionell.
Die Begriffe könnte man sagen, sind oft unterschiedlich definiert in die Nachliteratur und für viele Aussubilne auch durchaus sehr verwirrend.
Dann können wir gerne mal durcheinanderhauen.
Interprofessionell oder interprofessionell.
Als Definition wird hier beschrieben in vielen Fachliteraturen, dass es verschiedene Berufsgruppen sind.
Die gemeinsam arbeiten und koordinieren gleichberechtigt an einem Ziel.
Es findet einen Austausch aus Augenhöhe statt mit gemeinsamen Entscheidungsfindungen und Verantwortung zu der Name.
Es ist die Zusammenarbeit dieser verschiedenen Berufe. Beispiele können sein, Erzzeninnen, Lieger, Fachpersonen, Ergotherapeutinnen, die Planen dann die Versorgung eines Patienten oder Patentinnen.
Ziel ist die integrierte Versorgung durch abgestimmte Zusammenarbeit.
Multi-Professionell, sehr ähnlich, auch wieder mehrere Berufsgruppen sind parallel beteiligt, arbeiten aber eher nebeneinander her, mit weniger Abstimmung und häufig ungemeinsamen Entscheidungsprozesse.
Fokus liegt darauf, dass mehrere Berufe zwar zusammenarbeiten, aber hier keine echte Zusammenarbeit entsteht und Erzzenen eher Therapien anordnen oder diagnostik- und fliege Fachpersonen, diese dann ausführen.
Oder für Therapäutinnen etwas angeronnen wird.
Es ist sehr arbeitsteilig ohne zwingende Koordinationen.
Interdisziplinär Personen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen arbeiten zusammen, um komplexe Probleme zu lösen, meist mit akademischen Forschungsbezogenen Kontext.
Hier dann auch verschiedene Qualifikationen und ein Qualifikationsmix.
Die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachrichtungen zwischen Medizin, Psychologie, Sozologie, auf zum Beispiel einer Station, wo dann auch nur sozialer bei der Psychologen und andere Mediziner arbeiten.
Ein Team aus Medizin, z.B. Informatik und Ethik entwickelt eine digitale Gesundheitslösung. Oft als wissenschaftlich fundiert und Fachübergreifende Lösungsansätze verstanden.
Und wenn wir dann noch sagen, intra-professionell wäre die Definition, dass Personen aus einer Berufsgruppe, hier auch mit einem Qualifikationsmix zusammenarbeiten.
Zum Beispiel alle aus der Fliege, wo wir dann fliege Helfer, Fliegeassistenten, normale Fliegefachpersonen und vielleicht auch studierte Fliegefachpersonen auf einer Station haben.
Selbst wenn wir sagen, wir haben nur eine Qualifikationstufe, also alles sind Fliegefachpersonen auf dieser Station, können auch im inter-professionellen Arbeiten hier verschiedene Aufgaben verteilt werden.
Hier ist Aboticken, beauftragte der Nächste, hat vielleicht eine Qualifikationen-Wundmanagement und der Nächste ist Praxisanäter.
Diese inter-professionale Arbeit hat den Sinn, sich der Zusammenarbeit innerhalb einer Berufsgruppe gut abzustimmen.
Und zum Beispiel ist natürlich klassisch hier für die Fliege, um seine Aufgaben gut zu verteilen. Da unterscheidet man dann natürlich auch noch so was wie Breispflege und Funktionspflege, um verschiedene Arbeitsorganisationsformen zu machen.
Letzte Definition wäre dann Helz-Professions, aber ich möchte erst wissen, wie ihr eure Arbeitswelt einschätzt.
Was davon habt ihr multiprofissive Interdisziplinier oder oder oder? Selina darf gerne anfangen.
Ja, ich würde auf jeden Fall sagen, dass wir bei uns Interdisziplinier arbeiten. Wir haben natürlich in der Schweiz einen anderen Kontext mit mehr Akademisierung von Kliegefachpersonen.
Sowohl im Spital als auch in der Langzeitpflege. Und ich erlebe hier da durch einen anderen Diskurs, auf Augenhöhe, die man gemeinsam führen kann mit den verschiedenen Disziplin.
Im Spital zum Beispiel war das so gewesen, dass wir verschiedene Fachklinien hatten, wo wir gleichberechtig verschiedene Problemstätungen angegangen sind aus dem Fachbereich der Neurologie und Neurochirurgie.
Wie können wir den Begegnen zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten oder zum Wohle des Behandlungsfadens? Das heißt, da auf jeden Fall eine bessere Augenhöhe, als ich das zum Beispiel in den kennengelernt habe.
Dankeschön, nun Mario.
Ja, ich arbeite ja in der Notaufnahme und in Deutschland haben wir leider immer noch keine Mono-Disziplinier-Renotfamilizien, sondern eine Interdisziplinäre Wissenschaft.
Wir haben unterschiedliche Fahrgabteilungen, die praktisch zusammen in der Notaufnahme arbeiten und auf die Pflege speziell runtergebrochen arbeiten wir interprofessionell.
Also wir haben unterschiedliche Professionen, auch Notfallsanitäter zum Beispiel, die bei uns direkt im der Notaufnahme am Patienten arbeiten.
Interprofessionell natürlich auch automatisch, wir haben unterschiedliche Qualifikationen von der MFA bis zur normalen 3-jährig ausgebildeten Pflegekraft und auch Fachpflege oder teilweise sogar akademisierte Pflegekräfte.
Gut, ich ergänze in der Professionale auch alle, weil ich lange in der Neurologischen Frühe ergearbeitet habe, da mussten wir uns sehr gut uns abstimmen mit Ergotherapeuten.
Nach Monks des Waschtraining-Wannhut der Physiotherapeut dem Patienten raus und ähnliche Dinge sowie natürlich auch Interprofessionell, weil man ja innerhalb des Teams sich auch gut abstimmen musste.
Hälbsprofessions, wir wollen ja eigentlich nicht nur bei der Pflege bleiben, sondern kurz mal auch gucken, weil wir haben ja viele Berufe, weil wenn wir hier zusammen reden, definieren wir das auch noch schnell.
Hälbsprofessions sind Berufe im Gesundheitswesen, die sich mit der Vorbolkung, Diagnostik, Behandlung und Betreuung von Krankheiten sowie der Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden befassen, also Prävention machen.
Sie umfassen medizinische, legerische, therapeutische und weitere Gesundheitsbezugene, Berufe oder Fachrichtungen und arbeiten häufig interprofessionell zusammen.
Da kann, so wird wie MTA, MTF, MTR, also medizinische, technische, assistenten, medizinische Radiologie, assistenten und und und.
Also es gibt da ja schon verschiedene Berufe, die wir jetzt hier nicht immer gleich auf dem Schirm haben, weil oft hat man ja die Therapeuten, die Mediziner*innen und die Pflegefachpersonen am Kopf.
Kommen wir zu den Interviewfragen. Diesmal darf der Mario anfangen. Was hat sich damals dazu bewegt, dein Beruf um Gesundheitswesen zu wählen und wie kam es so auf die Idee, die ich jetzt zu akademisieren und den Studium zu gehen?
Ja, das ist eigentlich eine gute Frage. Also in der Schulzeit muss ich lange jetzt halt eigentlich nicht genau wohin mich meine Reise führen wird.
Ich bin dann auf der Post gelandet auf den Sozialzweigen und habe da das erste Mal eigentlich so Kontakt zum Pflegeberuf gehabt.
Hab da einen Praktikum einmal auf eine eigentlich eine gemeinsche rugischen Station gemacht und einmal auf so eine urologisch geriatrischen Station.
Ja, das war nicht dann eigentlich ziemlich spannend. Dann ist mein Opa noch wirklich schwer eigentlich an Demenz erkrankt und ich hab dann da auch Privat halt irgendwie Kontakt zu Pflegeheimen, der Pflege ins Gesamt gehabt und dann dachte ich mir, okay, das probieren wir jetzt aus.
Und dann bin ich ja eigentlich längere Zeit über verschiedene Stationen, verschiedene Häuser in der Pflege unterwegs gewesen und seit acht Jahren, 8,5 Jahren eigentlich jetzt in der Notaufnahme gelandet und hab da für mich mein Fachbereich eigentlich gefunden.
War das sofort begeistert, hab dann Weiterbildungen gemacht und. und diese berühmt berüchtigten Buchstabenkurse gesammelt und irgendwann vor zweieinhalb Jahren dachte ich mir dann, es ist vielleicht Zeit,
irgendwie über den Tellerrantien auszuschauen und mich doch noch zu akademisieren und habe da von diesem Studiengang eben gehört und mich dann dafür entschieden.
Siehntetroffes Nelle, gesundheitsversorgung heißt der Korkz Igo und gibt es eben an der Alishahen, der Alish Salomon Hochschule in Berlin und noch zwei, drei Jahre in Deutschland.
Anker, so jetzt, die Lady in der Runde darf auch normal sein. Ja, also ich hatte tatsächlich eigentlich gar nicht vor, gehabt in die Pflegeprofession zu geben.
Man schaue mir dafür irgendwie schon eine Intuition oder irgendwie älternteile, die in diesem Bereich arbeiten, das war mir nicht der Fall und ich hab lange in einer Gastronomie als Vakiperin gearbeitet und hab dann gedacht, ach mal so ein Pflege-Praktikum, damit man es für den Notball ein bisschen bescheid hat.
Was soll man machen, wo ist denn? Und hab denn dieses Praktikum begonnen, das ging dann auch zwei Monate, weil ich dachte, man braucht ja auch ein bisschen Zeit und ein bisschen was zu sehen und durfte dann quasi in dem Praktikum schon mit in den OP und habe auch eine Abduktion mit angeguckt gehabt und hab dann irgendwie gemerkt, dass es ein ganz spannendes Feld ist, was sehr viel unterschiedliche Fachgebiete mit einschließt.
Das heißt, selbst wenn man sich irgendwie ein paar Jahre nochmal umorientieren möchte, hat man innerhalb der Profession die Möglichkeit dazu und das finde ich wirklich toll an der Pflege.
Und dann haben sie mir eben gesagt gehabt, damals von dem Praktikum, dass es das als Studium gibt und dann habe ich einen dualen Bachelor gemacht gehabt, also Ausbildung und Bachelor-Pakalier, dann eben den Master an APN und jetzt eben im Doktorat, weil man wirklich noch viel machen kann in unserer Profession und dass es viele Möglichkeiten gibt und ich glaube, den meisterst ganz oft gar nicht bewusst.
Wunderbar, das war tolle Wärmung für unserem Beruf.
Kommen wir mal zu einer vielleicht negativeren Sache, nie mich. Wie habt ihr die Zusammenarbeit erlebt in den Gesundheit, berufen im Alltag, läuft ihr neben meiner Her oder ihr auch gut?
Mario darf natürlich wieder zuerst anfangen. Wie läuft ihr bei dir in der Notaufnahme? Muss ja eigentlich halbungslos laufen im Notfall.
Ja, die Notaufnahme oder die Notfallpflege ist, glaube ich, ein sehr spezieller Bereich, der Pflege und da würde ich sagen, läuft es eigentlich wirklich gut mittlerweile.
Ja, wir arbeiten, wie gesagt, Interdisziplinär, Interreprofessionell und sogar Interreprofessionell, wir haben unterschiedliche Qualifikationen.
So, jetzt darfst du weiter machen, Trilina.
Ja, ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich sehr unterschiedliche Eindrücke geworden habe in meiner beruflichen Karriere im Bezug auf die Zusammenarbeit.
Ich glaube, dass es jetzt einfach noch mal deutlicher geworden durch den Wechsel in die Schweiz.
Dass es eben noch mehr im Professionsverständnis halt irgendwie für die Pflege gibt und auch, wie man dann zum Beispiel im Kontext des Kliniken-Leaderschips zahlt.
In der Visite wirklich da steht und nicht sozusagen als erzliche Assistenz wahrgenommen wird, einfach auch noch in dieser Haltung, die dahintersteckt, dass man eben wartet.
Also so kann ich zumindest ausgeliehen, dass man wartet, der Arzt steht irgendwie den Patienten vor, den Fall vor, was es jetzt irgendwie gerade als nächstes noch zu tun, was steht aus.
Und dann wird am Schluss mal kurz von der Pflege gefragt.
So hat die noch irgendwelche Bedürfe, Bedarfe oder irgendwelche Fragen.
So, und das kenne ich hier zum Beispiel jetzt nicht so.
Wir stehen dann halt da, wir stellen unsere Patienten vor.
Weil wir verbringen die meiste Zeit mit denen.
Wir können am meisten zum aktuellen Stand sagen, wie es dem Patienten geht.
Und dann kommt eben der erzliche Dienst rein, stellt noch eine Diagnosen vor, stellt noch eine Diagnostik vor.
Zum Teil ist dann die Apotheke mit dabei und guckt sich eben an, wie die Verordnung gelaufen sind und ob es Anpassung braucht, die eben vom erzlichen Dienst auch nicht gesehen werden.
Oder es ist vielleicht nochmal jemand vom Sozialdienst mit dabei, weil es eben eine Anschlusslösung geht.
Das heißt, da sind viel kürzere Wege und ein anderer Kontakt.
Und das schätzt sich auf jeden Fall sehr.
Ich glaube, das hat wirklich was mit der Haltung und mit einem Selbstverständnis innerhalb der Prüfung zu tun.
Dann neid ich gleich über, du darfst gleich weiter machen. Was macht unseren Beruf, die Pflege im Vergleich zu anderen Professionen aus?
Eine ganze Menge. Aber wir haben auch eine Menge Herausforderungen, die unser Beruf mit sich bringt.
Dadurch, dass ich natürlich auch viele Professionen aus uns herausentwickelt haben.
Zum Beispiel Logo, Therapie, Physiotherapie und so weiter.
Die haben sehr klare Aufgabengebiet und ich glaube, wir haben Probleme damit, uns als Professions zu definieren.
Was ist unsere Identität? Was sind unsere Abgrenzung zu anderen Berufen?
Wir sind irgendwie zum Teil je nach Kontext und Setting, alles und nichts.
Also sobald irgendwas wegkriegt, sobald irgendwie einigungsfachpersonen nicht kommen, sobald irgendwie Transporte nicht kommen und und uns die Pflege übernimmt alles.
So und ich glaube, das hilft uns nicht gerade bei unserer Profil-Scherfung im Kontext vom Professionsverständnis, dass man sagt,
"Hey, das sind wir und das machen wir nicht." Und das genau machen wir.
Da ist auch so ein Verantwortungsgefühl, was zum Teil in Deutschland nicht so gerne übernommen wird.
Wenn es darum geht, mehr Kompetenzen zum Teil zu übernehmen, wenn die Chancen da sind.
Weil wir vielleicht Unsicherheiten haben, weil wir vielleicht aber auch geschichtlich historische Aspekte noch mittragen, die wir noch nicht ausgeräumt haben.
Und wo ich jetzt ganz viel Hoffnung einfach in die neuen Generation setze.
Sehr gut, das hätte ich auch gleich im Anschluss gesagt, das ist ja auch historisch gewachsen.
Aber Mario, du darfst gerne ergänden.
Ja, Silina hat es ja schon angesprochen, also das sind auf der einen Seite ist es natürlich eine Herausforderung.
Aber ich glaube, das ist auch eine große Chance in der Pflege, dass wir eigentlich nach drei Jahren Berufsausbildung erst jetzt recht jetzt im Zuge der Generalistik ein so breites Spektrum eigentlich an Einsatzorten und Aufgabengebieten haben.
Und man einfach ja seine Weg schon finden kann, wenn man denn bereit ist, unterschiedliche Bereiche anzuschauen.
Es ist unglaublich breit und das ist für mich eigentlich die größte Chance, die man in den Beruf hat.
Da findet jeder seine Spielwiese so nach dem Motto.
Die letzte Frage würde ich eigentlich denken, haben wir schon irgendwie beantwortet, weil die war nach den Herausforderungen und Chancen.
Ich würde sagen, es doppelt sich dann schon fast, wenn wir jetzt darüber auch gleich noch sprechen.
Besser würde ich die war zu dem Ländervergleich noch mal kurz überleiten, weil der ist ja auch elementar, deswegen sitzen wir hier.
Das Wichtigste.
Schweizwörses, Deutschland, Unterschiede und Chancen, bei der Berufsausbildung und Akademisierung.
Na, wie ist es in der Schweiz?
Ja, also tatsächlich sehen wir natürlich einen höheren Rad an Akademisierung, was auf jeden Fall ein Unterschied macht.
So, wie ich eben schon gedacht habe, der Haltung und eben auch dem Selbstverständnis im Interdisziplenären oder interprofessionellen Kontakt.
Und es ist auch weniger außergewöhnlich, sage ich jetzt mal, wenn man zum Beispiel ein Doktorat in der Pflege macht.
Es ist natürlich immer noch toll, aber es ist halt mehr verbreitet.
Und wenn ich da dann halt irgendwie in Deutschland gucke, da sehen wir halt einfach mit so einer niedrigen Akademisierungskarte unterwegs.
So, wo wir, ich glaube, am letzten Mal haben wir schon gesprochen, als wir den APN-Podcast hatten irgendwie. Und da sind Prozent.
Also wirklich noch weit davon entfernt, auch international Niveau mitreden zu können.
Wenn wir zum Beispiel eben Schweden gucken, die halt irgendwie die Vollakademisierung haben und 50 Prozent Masterabschlüsse.
Für Österreich haben wir die Vollakademisierung auch, wenn natürlich auch da noch da Besserungspotenzial ist.
Und eben dieser Unterschied zwischen Akademisierung und Ausbildung noch nicht so gegeben ist, auch im Kontext der Präsentation.
Im Klinikalltag, genau. Das heißt, wir sehen auf jeden Verfortschritte. Aber man kann natürlich immer noch weiter machen auf im Kontext von APN.
Dass es eben Masterabschlüsse gibt, die in der direkten klinischen Versorgung bleiben und dort auch Kompetenzen bekommen.
Auch gesetzlich geschützt sind, institutionell gut eingebettet sind.
Da sind wir auch hier noch nicht so weit, wie man sich das wünschen würde bei meiner Internationalisierung.
Man kann ein Stückchen weiter sicherlich als deutschland, aber da würde ich Mario einfach das deutschland übergeben.
Ja, und du hast das ja eigentlich schon angesprochen, weil uns hier in Deutschland ist die Akademisierung, glaube ich, einfach noch im Aufbau.
Die Pflege jetzt speziell, also als ich 2011 die Ausbildung gemacht habe, da hat man gerade diesen dualen Pflegestudiengang eingeführt.
Die Aufgabengebiete und Kompetenzen waren da auch noch nicht wirklich klar geregelt und man konnte das halt machen.
Die Aufgabengebiete und welche Einsatzmöglichkeiten man danach eigentlich hat, das wusste man zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Hat sich, glaube ich, ein bisschen geändert, also zumindest bei mir am Haus kann ich sagen haben, jetzt Pflegespezialistenstellen, Pflegeexpertenstellen,
man versucht nach und nach auch die akademisch ausgebildeten Pflegekräfte einzubinden, ist immer noch ausbaufähig.
Und sind wie du vorhin auch schon gesagt hast, glaube ich, insgesamt auch noch sehr, sehr wenige.
Ein Studiengang ist praktisch, dass es auch eigentlich allen anderen Healthcare-Professions praktisch die Möglichkeit bietet,
irgendeine Art von Bachelorabschluss zu gewinnen. Also wir haben Lokopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten,
die sich so sehr schwer tun, irgendwie sich akademisch weiter zu bilden.
Super, also ich mach mal die Chancen dazu, die Schweiz hat mehr akademische Abschisse und somit auch mehr Karrierewege ist, ist implementierter.
Und da kann man ein bisschen abgucken, auch Forsch und Umführung sind stärker integriert als in Deutschland,
und man guckt ja gerne mal in der Nahrvergleich.
Wir machen die nächste Kriterium zum Vergleich, nämlich die interprofessionelle Zusammenarbeit.
Wie ist die denn in der Schweiz?
Genau, da hatte ich ja vorhin schon mal gesagt, das ist halt einfach eine andere Grundhaltung, die schon da ist.
Und ich beziehe mich natürlich immer wieder auf APN einfach, weil ich da nicht auch gesetzlich mit besten Auskenntnis gibt,
halt schon vor weiter Kantone, wie z.B. in Kantonen, was.
Die Nurse Practitioner gesetzlich verankert haben, die dann selber Verordnungs- und Verschreibungskompetenzen den Sitzen.
Und natürlich dadurch auch ganz anders auch Augenhöhe mit anderen Health-Professions agieren können.
Sie haben eine ganz andere Idee.
Die Digitimationsgrundlage, was natürlich toll ist und auch was was hermacht im
interprofisionalen Diskurs und da ist nicht dieses Hierarchie gefällt da so groß wie ich das
halt eben noch aus Berlin kenne. Es ist eine andere Art von Dolby Verständnis auch wenn
natürlich die kliegende Profession hier sich noch weiter organisieren muss und auch hier eben
viel noch Modellhaft zum Teil gearbeitet wird, je nach Kanton mit den verschiedenen
Projekten deswegen auch da gibt es noch Verbesserungen da aber ich denke sie sind auf jeden Fall im
deutschsprachigen Raum am weitesten fortgeschritten was das angeht und auch eben wenn ich zum
Beispiel daran denke wie ich schwester Sedina genannt wurde im Berlin auch von anderen
Professionen weil das halt irgendwie so die Ansprache die offiziell ist und hier ist man eben
Frau Bosbalt auch von Patienten und Patienten auch von Bewohnern und Bewohnern und wenn
man denkt so vielleicht hat das irgendwie eine andere Nähe des Tanzvirkung ist tatsächlich
nicht so also ich habe trotzdem eine gute näher guten Patienten und Bewohnern Kontakt und
einen guten Kontakt eben auch unter Kolleginnen und Kollegen wenn die Institution nicht selber
das kollegial du eingeführt hat aber dann halt eben auch hoch bis zum Chefarzt das muss
dann institutionell hervorgegeben werden um da halt Unsicherheiten auch einfach im Kontakt zu
nehmen das machten Unterschied das macht auch für mich als Pflegefachpersonen Unterschied wenn auf meinem
Deutschland ist man immer noch die Schwester oder der Pfleger wie habe ich gesagt also ich glaube
wir haben mittlerweile auch verschiedene Ansätze es gibt diese lernen inseln unterschiedlichen also
die auch interprofisale Ausbildungstationen die sich jetzt quer doch Deutschland immer mehr in der
Aufbauphase eigentlich befinden das ist schon gesagt im deutschsprachigen Raum ist glaube ich
die Schweiz wirklich vorbereiter ansonsten wenn man ein bisschen über die ländergrenzen hinweg
schaut ja Kanada oder auch die Schweden sind das sehr sehr führend Deutschland versucht sich dann
natürlich ein bisschen zu orientieren hat aber da noch potenzial zur Entwicklung würde ich sagen
sehr gut ich würde ergänzen Deutschland ist sehr hierarchisch und noch sehr doll mit der
erzichen Sicht weiser sieht man auch im Kampf um die neuen gesetze um kompetenz stärkungsgesetz
und ähnliche da wir noch nicht ganz so eine gute politische einheitliche stümmer haben im
Pflegebruf aber die schanzer ist hier natürlich diese modernen teamstrukturen die auf Augenhöhe
kooperieren abzukucken ob wenn es in den einzelnen stationen der jahre modell sind und so interne
Lösung und eigentlich wir ja dahin wollen dass es einheitlich wird und wir einheitlich interprofessionell
interdisziplinär arbeiten kommen wir zum berufliche anerkennung und rollen verständnis ist ein
bisschen ähnlich aber wir haben ja auch in der schweizen andere t-setz wartet auch anders regelt
lina anax und davon noch berichten also berufliche anerkennung würde ich sagen es auf jeden fall gegeben eben
gesundheitsberufe gesetzt ist ein schlagboard dafür wo man einfach sagen kann ist es halt einfach
ganz anders geregel das gibt auch im internet online für alle fast super andere kister von den
Pflegefachperson das kann die öfter ich einsehen das haben wir natürlich in deutschland nicht
das heißt uns fehlen da einfach auch strukturelle grundlagen die wir hier haben und das bringt natürlich
auch eine ganz andere rollen klarheit mit sich also mehr z.B. für uns auch die pläger
assistenzprofer angucken in deutschland wo es halt irgendwie in so einen wildwuchs gibt wo man
irgendwie über unsere bundesländer verteilt ich glaube hier in 20 verschiedene pläger assistenzausbildung
gibt die halt irgendwie von mal irgendwie so wochen ein kurs bis zu drei jahren liverstenzausbildung
gibt da sind wir halt hier weit von entfernen da gibt es dann halt irgendwie klare regelung und genauer
wollen Verständnis so und abschlüsse die damit ein herdigen das ist natürlich auch hier sehr wichtig
und das brauchen wir auch für uns zu klarheit innerhalb unserer profission genau hast ja schon
angesprochen in deutschland tun wir uns danach wie vor schwer vor allem auch mit der berufständischen
vertretung die kammer in reinland falsch steht zurzeit auch wieder massiv unterdruck du hast es
berufsregister angesprochen so eine kammer wäre eine ansatz für ein berufsregister in Bayern
hat man da jetzt einen sonderweg gewählt mit der vddp die eben ein sucht auch ein berufsregister ein zu
führen und ich glaube schon dass das der richtige schritt ist um auch sich irgendwie politisch über
lobbyarbeit gehört zu verschaffen super dann sehen wir hier auch wieder die schanze weil die klaren
ram bedingung und die klaren qualifikation stufen wirklich zu definieren auch gesetzlich macht
er auf hier mit der berufsidentität und da sind wir an deutschland auch noch auf dem weg es ist
noch an einigen stellen etwas schwammig und bedarf noch etwas mehr regeln genau bei den
arbeitsbedingungen löhnen der letzte punkt wie wir das in der schweiz verdient man ein bisschen besser
ja auch jeden fall und auch noch trotzdem halt irgendwie die abgaben und die ausgaben natürlich
größer sind in der schweiz bleibt am end das monat ist einfach mehr übrig es ist trotz all dem
gesellschaftlich gut an erkannte beruf deshalb gestellt als sich das in deutschland sehen würde
das heißt auch hier macht sich das halt in den löhnen sichtbar wir haben andere arbeitsbedingungen wir
haben besseren personalschlüsse zum beispiel auch also in willien habe ich halt irgendwie auf der
neuro ne 1 zu 10 versorgung gehabt hier auf der neuro habe ich in 1 zu 6 versorgung plus na fage
frau fraf man gesundheit heißen die die sind auch drei rech aus gelernt aber eben keine
fliege fraf man pliege fraf frau also nichts diplomiertes das heißt die lausen mit mir im tanden
die können viele sachen also fast alle sachen alleine es gibt bestimmte aspekte die man dann
gemeinsam wie zum beispiel eine visite gemeinsam begleiten muss aber dadurch habe ich eben zahl für
meine schwer neurologischen pacienten und pacienten und betreu dann vielleicht nur zwei fälle die sehr
komplex sind komplett alleine oder eben vier leichtere fälle wo dann eben die fahr je zwei
übernimmt das heißt ich habe natürlich auch ganz andere ressourcen mich fachlich einzubringen
in den fege prozess in meine planung wo es eben hingeht kachlich und die ram bedingungen bietet
uns deutschland so eben im moment nicht und eben auch die akativisierung muss natürlich
wo und technisch abgebildet sein ich kann nicht mich irgendwie mit dem bachelor hinstellen und
dann das gleiche bekommen wie eine normale dreie riecht aus wie lehante bei ich bin ja ganz
am kompetenzen mit und das gleiche ist auch mit einem maß da das muss abgebildet sein das muss
irgendwie auch ein anreiz dafür geben dass wir die akademisierung beide anstreben und verfolgen
als wenn wie du mal darüber hinschung gesagt hast man ist dann fertig mit dem bachelor und man
weiß eigentlich gar nicht was kann ich jetzt mehr was darf ich überhaupt was sind die vorteile bei
dann wird sich halt einfach jeder dafür entscheiden die ausbildung weiter zu machen ausbildungsgehalts
bekommen natürlich dann auch und eben auch zum taifleicht weniger verantwortung übernehmen weil
ich habe dann eine andere grundlage und deswegen wo ich in der schweiz eben bin sollte ich mich
noch ganz doll mit dem guckumabund eben für arbeitsbedingungen löhnen dort schon ein auch wenn ich
nicht mehr da bin weil ich trotzdem mich natürlich meinem ausbildungsland gegenüber verpflichtet
sind du hast es ja schon angesprochen ich glaube da verdient man deutlich besser jeder der schon
mal ja in so einer zeitarbeitsfirma angefragt hatte wie viel man denn in der schweiz verdienen würde
dem wird schwindelig bald ihr zahlen wirklich schlecht kann man jetzt nicht sagen dass wir hier in
deutschland in der pflege verdienen also in vollzeit vielleicht auch mit weiterbildung kann man schon
davon leben aber im vergleich zu der arbeitsbelastung die man eben hat ist es dennoch ausbau
fähig was wollen die personal untergrenzen und personal schlüssel angesprochen also ich glaube
dass es auch noch ein wirklicher ansatzpunkt den wir hier in deutschland verfolgen können vor allem auch
in der notaufnahme fehlt und sowas komplett wir haben keinerlei personal schlüssel oder untergrenzen
sehr gut habt ihr sehr gut gemacht dankeschön und bedeutet natürlich wir haben jetzt sehr
schon dort in die schweiz geguckt und ob hier das halt weiterentwickelt da ist besonders die akademisierung
auch die zusammenarbeit und die berufsanerkennung so wie natürlich wir hier gucken müssen dass wir
aufholpotential haben in deutschland und wir brauchen geformt wissen wir ja wenn wir aktuell
nachrichten gucken und bleibt spannend wie sich dazu gestaltet ein bisschen ist ja jetzt schon
wir haben die fliege fachassistenz frisch beschlossen aber die ganze akademische nach oben hinaus
ist halt alle noch gar nicht richtig geregelt oder ist nicht geregelt und somit brauchen wir
dieses billertereien austausch natürlich wir kommen dann gleich natürlich noch zu einem feibelspiel
dann machen wir die analyse und reden zum schluss von den praxis tips und der berufserfahrung
bei jedem feibelspiel bringe ich immer einen bild mit von der k.e. gemacht damit die
menschen ein bisschen mehr in gesicht bekommt das sieht man dann auf instagram zum beispiel und
kann nach gucken was wir da gesehen haben ich bitte mario das bill zu beschreiben was siehst du da
viele junge menschen um genau zu sein fünf fünf menschen zwei männliche und drei
weiblich gelesenen menschen der linke der azon grünen kasser sieht aus wie ein intensiv kasser
an die zweite könnte eine reinigungsdame sein hat auf jeden fall auch arbeitskleidung an die
mittlere dame die ist sehr schick gekleidet in einem weißen blazer die dame daneben die hat ein
buch hinterhand und ein kopftuch sieht muslimisch geprägt aus und der hergans rechts der ist schickenem
anzug mit krawatte welche team könnte da stellen multi-professionell intra-professionell ja wenn
dann multi-professionell okay auch interdisziplinär könnte auch sein will ich auch denken also man
kann so ein bisschen deuten sollte einfach darstellen dass verschiedene professionen natürlich
irgendwie zusammen arbeiten müssen dabei haben wir das fai beispiel der sommer skul in der schweiz
Lena Fliege-Fachfrau aus Deutschland mit drei Jahren Berufserfahrung nimmt an einer interprofessionellen
"Sommerschool" an der ZHAW-Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaftenteil.
Dort arbeitet sie gemeinsam mit Studierenden und Fachpersonen aus Fliege, Physiotherapie und Ergotherapie
an einem simulierten Fall aus der Gehriatri.
In gemösten Gruppen entwickeln sie gemeinsam einen Versorgungsplan reflektieren Rollenbilder
und üben kommunen Katzen auf Augenhöhe.
Ergebnis ist, Lena arbeitet ihr Verständnis für interprofessionale Zusammenarbeit knüpft
in der Nationale Kontakte und bringt neue Impulse für ihren Arbeitsalltag nach Deutschland
mit.
Das ist dann zum Beispiel eine Fallbesprechung im Team mal zu planen.
Das hat diese Bild aus der "Sommerschool" aus denen, wo die dann zusammen Fall bearbeitet
haben.
Mario, du kannst ein bisschen berichten, du hast sowas auch schon mal gemacht.
Ich habe auch sowas schon mal gemacht, ja, richtig.
Ich war nicht an der "Sommerschool" sondern an der "Winteschool" der ZHAW und wir durften
uns da von unserem Studium praktisch ein Modul anrechnen lassen und durften da zwei Wochen
eben hospitieren und haben verschiedene Workshops in Bezug auf interprofessionelle Zusammenarbeit
interprofessionelles lernen machen können.
War sehr, sehr spannend, weil wir eigentlich weltweit unterschiedliche Studentinnen, Studenten
hier hatten.
Also, die Philippinen waren da lustig, ja weiß es sehr stark vertreten und war definitiv
in der Erfahrung, die ich eigentlich jedem empfehlen können würde.
Super, ich glaube auch, dass das echt was mit einem macht und man auch wirklich gut
noch mal andere Blickwinkel bekommt.
Tatsächlich gibt es so Modelle auch schon in Berlin, das habe ich damals im Bachelor gehabt.
Aber ich würde sagen, dass es das Mario beschreibt mit seiner Erfahrung einfach in einem
viel internationaleren Kontext ist, vielleicht auch einfach schon weiter durch Dach.
Das waren wie so ein rudimenterer Austausch, wo man auch eben diese Fallbeispiele zum Beispiel
bearbeitet hat mit Ärzten und Ergoteuerpolten zusammen und jede Profession sollte sozusagen
der anderen irgendwie was beibringen.
Aber man hat halt von Kontext, von der Habitus quasi gemerkt, dass das wie einfach abgesessen
Bruder oder man da war, wenn man da sein Muster im Studium und nicht jetzt so wie Mario begeistert
da rein geht und dann wieder raus geht und sagt, wir euch auf jeden Fall für mich mitnehmen
können von anderen Professionen und von diesen interprofessionellen Kontext.
Danke fürs Teilen, ja, kenn ich auch von manchen Studiengängen oder auch das sowas ähnliches
bei den Medizinern im Wahlpflicht-Modul drin ist und dann geht da kaum jemand hin,
weil es ja Wahl, also wir gehen mal in die Analyse und zwar in die 5 Kompetenzbereiche.
Die ja so wichtig sind in nervlige Fachkraftausbildung in Deutschland und damit die auszubinden,
die diese Folge vielleicht hören, da auch ein bisschen was mitnehmen, denn auch so ein
Fallbeispiel kann analysiert werden in einem Exam.
Kompetenzbereich 1 - Pflegeprozesse und Pflegediagnostik in akuten und dauerhaften Pflege-Situation
verantwortlich planen, organisieren und gestalten.
Kompetenzbereich 1 sagt immer, Pflegeprozess, Pflegeplan, Dena, Plan und übernührt einen Pflegeplan
in diesem Team und bringt ihr Fachwissen zu, Pflegediagnosen und so weiter mit ein in dieser
Maskeuhl.
Kompetenzbereich 2 - Kommunikation und Beratung Personen und Situationsorientiert
gestalten.
Um Kompetenzbereich 2, da geht es um großen, um Kommunikation, Kommunikation, Techniken und Beratung,
die üziere hier klare Respektvolle Kommunikation, Fallbesprechungen oder Supervisionen, Anwendungsbeispiele,
vielleicht auch verschiedene Schritte, die man einhalten kann im interprofessionalen Team, um
eine bessere Fallbesprechung zu machen.
Kompetenzbereich 3 - Intra und interprofessionelles Handeln in unterschiedlichen,
systemischen Kontexten verantwortlich gestalten und mitgestalten.
Im Kompetenzbereich 3 - der, wo wir über die Ganzefolge übernannt geredet haben, überwartet
eigentlich ist, interprofessionellit arbeiten und wartet im Vergleich zu den anderen Definitionen
ist, wie man zusammenarbeit reflektieren kann, wie da der Vergleich ist von Schweiz und Deutschland
und wie wir in der Pflege noch besser werden können.
Kompetenzbereich 4 - das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen
Leitlinien reflektieren und begründen.
Kompetenzbereich 4 - ist das Recht, wir berücksichtigen also alle Patientenrechte und den Datenschutz
und die Dokumentationspflicht.
Kompetenzbereich 5 - das eigene Handeln auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen
und berufsäbischen Einstellungen reflektieren und begründen.
Und wenn wir dann in den Kompetenzbereich 5 gehen, in die Ethik und Pflegewissenschaft,
wir setzen unsere ethischen Prinzipien um und wir nutzen Evidenz basierte Erkenntnisse.
Da gibt es ganz viele Studien, das lienten Patienten-Education, also Patienten wirklich zu beraten,
einen hohen Mehrwert haben für die Compliance, für die Therapieverständnis und für die Durchhalten
einer Therapie.
So, das wirklich die Ethikation ein Beispiel aus der Evidenz basierten Pflegewissenschaftwere
an dieser Stelle.
Kommen wir zu den Praxistipps.
Ihr dürft mal frei ein bisschen erzielen.
Wart, denkt ihr, müsst neu machen werden?
Wart, brauchen wir so.
Wart für Praxistipps würdet ihr im Azubi zu diesem Thema Helz Professions und Interprofessionellen
mitgeben.
Wir haben ja vorhin schon gesagt, dass die Pflege unglaublich breite Spektrum ist und wenn
einem einen vielleicht direkt nach der Ausbildung der erste Einsatzort oder der erste Arbeitsbereich
nicht hundertprozentig zu sagt, dann sollte man den Mund haben und einfach sich andere
Bereiche anschauen.
Irgendwann wird man schon finden, was einem gefällt.
Und ich glaube, es gibt nichts Schlimmeres als direkt nach dem Examen demotiviert zu sein,
weil am des Arbeitsumfeld nicht gefällt.
Genau, ich würde mich da auf jeden veranschnießen.
Ja, das ist vielleicht ein Vorteil, den ich auf jeden Fall sehe von der deutschen Ausbildung
zu dem System, wie es in der Schweiz ist.
Hier ist man viel länger im Praktikum, also schon mindestens seine sechs Monate auf eine Abteilung.
Dadurch sehe ich aber auch viel, viel weniger.
Was ich in Deutschland so gut finde, ist, dass man, wenn man aus der Ausbildung rauskommt,
wirklich viele Sachen kennenlernen durfte, über einmal reinschnuppern konnte.
Zwei Oberfläche, das muss man viel weiter sagen.
Aber vielleicht besser herausspüren kann, was interessiert mich eigentlich nachher wirklich
und möchte ich mich hinbewegen, weil die Hemmschwelle dann einfach viel niedriger ist.
Was ich aussagen würde, ist auf jeden Fall, weil wir eben über andere Heldprofessions
heute sehr viel gesprochen haben, wo ich auch da mal anzufragen, ob ich irgendwie
bei einer anderen Profession mal mitlaufen kann.
Gerade in der Ausbildung bietet sich das an.
Man hat so viel, wird jetzt mal nach und freiheit nennen, sagen.
Wenn man sich gut anstellt in seinem Praktiker und Zutlleistung gebracht hat,
dann ist jede Institution, eigentlich würde ich jetzt behaupten, bereit, ein auch mal
irgendwo einen anderen Tag mit hin zu schicken, begleiten, zu lassen und und und und.
Und das hilft uns natürlich, im interprofessionellen Setting zu agieren.
Die andere Profession besser zu verstehen, die Perspektiven von denen mit einnehmen zu können.
Das heißt, unsere Sichtweise eigentlich zu erweitern.
Gerade wenn wir halt in die Mäckerkulturgeingruppen oder so,
sie mehr Verständene sich für einen Setting und für ein System haben, das so weniger
gehe ich halt irgendwie nur von meiner einzelnen Perspektive aus und ich würde immer
allen Menschen empfehlen, guckt außerhalb ihres Ausbildungssettings, außerhalb ihres
Spital, außerhalb ihres Pflegeheims, wenn es geht, geht ins Ausland, guckt bei Erasmus-Programm,
wenn für Leute, die da eben generelle Unterstützung sich holen möchten, auch das gibt es
eine Haufen Sachen in Deutschland, wo gefördert wird, dass man eben Praktiker im Ausland machen
kann.
Und diese Chance würde ich auch immer nutzen und wir schon ausgerärnte, gibt es ja auch
Bildungsurlaub, den man auch beantragen kann, wo ich immer sagen würde, schaut euch das
an, auch für den Interprofessionellen aus, tauscht einfach um die eigene Perspektive zu erweitern.
Oh, so wirklich schöne Tipps!
Ja, wir haben jetzt viel über Berufsidentität, berufliches Selbstverständnis gesprochen
und ich würde den Leuten gerne noch mitgeben, macht euch aktiv, bringt euch einen in
Fachgesellschaften, Berufsverbänden, Gewerkschaft.
Wenn er euch im Haus vielleicht an die starbstelle Pflegewissenschaft und macht euch
aktiv und macht euch laut.
Oh, schön!
Ich würde ergänzen mit einer kleinen Checkliste, die es nachher auf dem Skriptruf, dass
man Haken setzen kann und zwar habe ich die Chance genutzt in der Nationalmann vergleicht
zu machen.
Also habe ich in anderen Ländern geguckt oder da im Praktikum immer.
Aus und weiter bedungsten Möglichkeiten genau, mich zu informieren, ob im eigenen Land
oder in anderen Ländern, noch hier und will ich eben eine Ausford und weiter bedung zu
besuchen und nicht auf dem Stand nach dem Examen zu bleiben.
Dafür gibt es ja noch keine Pflicht in Deutschland, außer an Rheinland-Falt, die am Innerfliege
kann man beschlossen, dass es jetzt eine Weiterbildungspflicht gibt und auch Praktikas,
Hospitalen, auch Detabik als Praxeseineiter im Ampholen, was Selina so schön gesagt hat,
geht mal bei den Physiotherapeuten mit, geht mal bei den Ergotherapeuten mit, geht
mal bei der Logopäde mit und zu fast jemand die anderen Berufetunen.
Auch hier Konkresse ist einer meiner Lieblingstipps geht auf eng. Konkress tauscht euch aus, geht in Fachgruppen, kommt zur Fliege gegen rechts, geht in
eine Gewerkschaft, in einem Berufsverband oder medit euch freiwillig in der Fliegekammer,
nur weil die nur in NRW ist oder in einem Verzessen nicht, dass ihr nicht da auch Mitglied
werden können, gibt auch Freiwilliger Mitgliedschaft oder Bochema-Bund.
Das heißt, werdet aktiv, werdet irgendwo Mitglied dadurch bekomme ich ganz, ganz viele Kontakte
und ganz viel neues Wissen und ganz viel auch wo zum Beispiel guter Arbeitsklima herrscht
und wo Entwicklungsmöglichkeiten sind und dann kriegt man von einem Berufsverband durch
aus ein Tipp, wo man vielleicht sich eher bewerben sollte, das fördert die Entwicklungsfansen
extrem.
Ganz zum Schluss vielleicht noch berufliche Erfahrung von euch da gelassen und dann werden wir
auch wirklich am Ende, wollt ihr noch kurz teilen, wie es eure Berufs-Erfahrung hinsichtlich.
Ich bin jetzt der, die ich jetzt bin, sehr ein bisschen längerer Weg, vielleicht sagt
da immer so kurz, wie waren eure Steps, so eine Art Mini-Ervorstellung hatten wir ja schon,
aber wie waren eure Steps zu eurem Professionsverständnis?
Na, wenn du dich vielleicht einfach anfangen geholt, ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich
nach der Ausbildung, wie das Gefühl hatte, dann noch mal richtig anzufangen zu lernen und
dann noch mal richtig angefangen habe, mich und mich im Kontext der Profession überhaupt
kennenzulernen und mit jedem Schritt mit Akademisierung, mit einer Weiterbildung, ich habe auch
Praxisanleiterin gemacht gehabt.
Das sind alles Erfahrungen, die mir geholfen haben, mich kennenzulernen, mich auch in meinem
Arbeitsfeld kennenzulernen und eine Haltung zu entwickeln und ich glaube, dass das, was
ganz wichtig ist, also nicht einfach nur, was CopyPaste vorgedebt zu bekommen, weil das
nicht authentisch ist, sondern es braucht halt einfach Zeit, es braucht den Austausch,
es braucht, wie du eben auch gesagt hast, eben zum Beispiel Konkresse und Fachgruppen,
die einen Form, die einen unterstützen und auch wachsen lassen, damit man wirklich eine
authentische Haltung zur eigenen Profession entwickelt, um sie dann auch wirklich
vertreten zu können machen.
Wir hat das für einen gesagt gehabt, eben das ist so wichtig, dass wir uns organisieren
und dass wir eine laute Stimme bilden, dass wir halt wirklich eine stark bospolitische
Vertretung auch hinbekommen als Profession und dafür brauche ich genau diese Ansätze.
Das ist ein Fortwehren der Prozester, also ich bin noch nicht fertig, aber ich glaube,
bin im Moment an schon einem ganz guten Stand.
Ja, danke, da kann ich mich eigentlich nur anschließen, ich glaube, berufliche Selbstverständnisse
braucht Zeit, wie du gesagt hast, direkt nach der Ausbildung tut man sich das schwer,
man muss glaube ich auch verschiedene Bereiche mit all ihren Absendouns einfach mal
durchleben, um sich selbst in seinem Platz so in dieser großen Pflegelandschaft zu finden.
War bei mir ähnlich, ich bin wie gesagt, über Umwege in der Notaufnahme gelandet und war
dann da wirklich von der Komplexität begeistert, habt dann die auch Praxis an Leiter gemacht,
die Weiterbildung Notfallpflege eben, habt dann so Skillkurse, BLS, ALS, ASLs und so weiter
besucht, darf da jetzt auch in einigen Formaten als Instruktur tätig sein.
Und im Endeffekt, ich habe das mal gesagt, ja, ich habe dann die Pflege irgendwann durchgespielt
gehabt, das gab keine nicht akademischen Fortbildungsmöglichkeiten mehr, die mir wirklich weiter
geholfen hätten und so bin ich in dieses Studium reingerutscht und bereus bis jetzt nicht.
Also es haben sich dadurch viele Perspektiv mehr öffnet und das kann ich jedem nur empfehlen.
Absolut, also ich bin auch für Akademisierung ihn nicht anlaufbaren, Paxesangätern, dann
festgestellt auch Pädagogik irgendwie wie die Mitte, dann habe ich erst im Bachelor immer
auch multi-professionellen, wo man mit vielen berufen zusammen war und dann habe ich an
Nazarität als Professions-Education-Studier, da sind ja auch verschiedene Gesundheitsfachberufe,
die dann die Berufspädagogik zusammen studieren.
Diese Kunderbunte fand ich sehr schön in den Studiengängen, Bachelor wie Master, man war
nicht in seiner Wabbel, sondern hat untereinander von nennen, einer Fachtidaktik gelernt
und habe auch ab und zu mal so Vorlesungen im Bachelor-Studiengängen und so im Fernstudiengangen
und dann ist es halt auch so rum und da sieht immer wieder merke, dass ein Studium schon
noch mal ein anderes Mindset macht.
Ich bin halt nun mal in einer klassischen Ausbildung viel unterwegs und wenn ich dann eine Vorlesung
in einem Bachelor-Studiengangen habe, dann ist schon auch, dass diese analytische Denken
und Transferen denken, ob immer damit mehr trainiert wird und auch diese wissenschaftlichen
Skills viel mehr trainiert werden und somit man ja einen ganz anderen Blick über den Tellerern
bekommt und deswegen bin ich auch für eine Akademisierung, die einem wirklich mehr Professionsverständnis
bringt und das muss ja nicht direkt nach der Ausbildung sein, dass man seine Berufsidentität
findet, da hat man ein bisschen Zeit für.
In diesem Sinne danke, dass sie da war und dass sie ja mit mir durch diese Folge gestolpert
sein wird, danke dir auch, tschüss, bin ich gefreut, bye bye.
Tatsache Pflege der Podcast für alle mehr wissen wollen, präsentiert von Leonif, Pflegewissen,
Experten Tipps und Feibalspiele, perfekt für dein Examen.
Podcast Summary
Key Points:
Die Podcast-Beiträge klären die Begriffe interprofessionell, multi-professionell, interdisziplinär und intra-professionell, wobei interprofessionelle Zusammenarbeit charakterisiert durch Gleichberechtigung, Augenhöhe und gemeinsame Entscheidungen ist.
In der Schweiz wird interdisziplinäre Zusammenarbeit stärker gefördert, mit gesetzlichen Rahmenbedingungen wie der gesetzlich verankerten Kompetenz der Nurse Practitioner, die eine höhere Autonomie und kollegiale Haltung ermöglichen.
Deutschland zeigt eine geringere Akademisierung der Pflege, wobei die Berufsausbildung noch nicht ausreichend an akademische Kompetenzen und klare Qualifikationsstufen gebunden ist.
Interprofessionelle Zusammenarbeit in Deutschland ist oft durch Hierarchien und mangelnde gemeinsame Entscheidungsprozesse eingeschränkt, während die Schweiz eine flächendeckendere und institutionell stärkere Zusammenarbeit fördert.
Die Pflege bietet ein breites Spektrum an Arbeitsfeldern, und die Berufserfahrung zeigt, dass sich das Selbstverständnis der Profession über Zeit und persönliche Erfahrungen entwickelt.
Studien und Praxisbeispiele wie die „Sommerschool“ oder „Winteschool“ fördern das interprofessionelle Lernen und verbessern das Verständnis für andere Berufe.
Akademische Fortbildung ist ein entscheidender Faktor für ein stärkeres Professionsbewusstsein, das ethische, wissenschaftliche und rechtliche Aspekte berücksichtigt.
Praktikum, Austausch mit anderen Berufen, Fachverbände und Bildungsurlaube sind konkrete Schritte, um berufliche Perspektiven zu erweitern und ein eigenes Professionsverständnis zu entwickeln.
Summary:
Der Podcast „Tatort-Fliege“ beleuchtet die unterschiedlichen Begriffe der Zusammenarbeit in der Gesundheitsbranche, insbesondere zwischen interprofessionellen, multi-professionellen und interdisziplinären Ansätzen. Die Diskussion zeigt deutlich, dass die Schweiz durch gesetzliche Regelungen und eine stärkere Akademisierung eine höherwertige, kollegiale Zusammenarbeit aufbaut, während Deutschland noch durch Hierarchien und mangelnde Gleichberechtigung gekennzeichnet ist. Die Pflege bietet vielfältige Arbeitsfelder, wobei das Selbstverständnis der Berufsgemeinschaft über Zeit und persönliche Erfahrungen gewonnen wird.
Praktische Beispiele wie interprofessionelle Schulungen und Fallbesprechungen verdeutlichen, wie Berufsperspektiven erweitert und ein tieferes Verständnis für andere Fachbereiche entwickelt werden können. Akademische Fortbildung wird als entscheidender Faktor für ein stärkeres Professionsbewusstsein angesehen, der ethische, wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen berücksichtigt. Der Podcast schlägt konkrete Praxis-Tipps vor, wie Beispiel: die Ausbildung in anderen Fachbereichen, der Austausch in Fachverbänden und der Besuch von Praktika im Ausland, um die berufliche Identität zu stärken und eine aktive Partizipation an der professionellen Entwicklung zu fördern.
Die Botschaft ist klar: die Pflege kann und muss sich weiterentwickeln, um ein authentisches, wissenschaftlich fundiertes und kollegiales Professionsbild zu schaffen.
FAQs
Interprofessionell bedeutet, dass verschiedene Berufsgruppen gleichberechtigt zusammenarbeiten, gemeinsam entscheiden und Verantwortung tragen. Beispiele sind Pflegekräfte, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten, die gemeinsam einen Versorgungsplan für einen Patienten erstellen.
Multi-professionell bedeutet, dass verschiedene Berufe nebeneinander arbeiten, jedoch mit wenig Koordination und ohne gemeinsame Entscheidungen. Es ist arbeitsteilig, während interprofessionell eine echte Zusammenarbeit mit Gleichberechtigung und gemeinsamer Verantwortung besteht.
Interdisziplinär bezeichnet die Zusammenarbeit von Fachrichtungen aus verschiedenen Wissenschaftsbereichen, wie Medizin, Psychologie oder Soziologie, um komplexe Probleme zu lösen. Dies ist besonders in wissenschaftlich fundierten Projekten typisch.
In der Schweiz besteht eine stärkere interprofessionelle Zusammenarbeit mit gesetzlichen Grundlagen, wie die gesetzlich verankerte Rolle der Nurse Practitioner. Dies führt zu höherer Augenhöhe und mehr Gleichberechtigung mit anderen Gesundheitsberufen.
In der deutschen Notaufnahme arbeiten verschiedene Berufe interprofessionell zusammen, mit unterschiedlichen Qualifikationen. Es besteht eine gute Koordination, jedoch bleibt die strukturelle Hierarchie teilweise ein Hindernis für eine vollständige Gleichberechtigung.
Akademische Ausbildung stärkt das Professionsbewusstsein, fördert wissenschaftliche Kenntnisse und ermöglicht eine bessere Zusammenarbeit mit anderen Berufen. Sie hilft, die eigene Berufsidentität klarer zu definieren und mehr Entscheidungswahlfreiheit zu erhalten.
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