Der Podcast beginnt mit der Ankündigung des Amboz-Awards 2026, der innovative klinische Projekte auszeichnet. Im inhaltlichen Fokus steht das Thema Sepsis. Es wird betont, dass Sepsis in Deutschland mit etwa 85.000 Todesfällen pro Jahr ein ernstes Problem darstellt, wobei die Statistiken aufgrund des Abrechnungssystems ungenau sind. Internationale Vergleiche sind schwierig, da das deutsche Gesundheitssystem mehr Patienten behandelt, was zu einer höheren Rate an im Krankenhaus erworbenen Sepsis-Fällen führt.
Es werden wichtige Neuerungen vorgestellt: Eine aktualisierte Leitlinie empfiehlt nun, alle Blutkulturen aus einer einzigen Venenpunktion zu entnehmen, und favorisiert den NEWS-2-Score für das Screening. Zudem wird ab 2024 das verpflichtende QS-Sepsis-Verfahren eingeführt, das Krankenhäuser zur Dokumentation von Screening, Blutkultur-Entnahme vor Antibiotikagabe und expliziter Sepsis-Diagnose verpflichtet. Diese Maßnahmen sollen die Behandlung beschleunigen und die Qualität verbessern.
Ein großes praktisches Hindernis ist die mangelnde Digitalisierung. Die meisten Kliniken haben die Prozesse nicht digitalisiert, was zu manueller, aufwändiger Dokumentation führt. Der Gast, Dr. Gründling, betont, dass eine Automatisierung die Arbeit erheblich erleichtern und die Wirksamkeit der Qualitätssicherung steigern würde, und zeigt sich dennoch optimistisch für Fortschritte in diesem Bereich.
Bevor es losgeht, auch dieses Jahr verleihen wir wieder die Amboz erworz. Einfach, weil eure Arbeit einen echten Unterschied macht, Tag für Tag und das eine Würdigung verdient. In der Forschung und der Lehre ist das ja völlig normal, dass der großartige Arbeit mit Preisen ausgezeichnet wird. Wir finden für die klinisch praktische Arbeit sollte das genauso sein. Deshalb ehren wir auch dieses Jahr drei Initiativen, die die Patientenversorgung auf innovative Weise stärken, fort- und weiterbildung neu denken oder die Pflege voranbringen. Bewerben können sich Personeninitiativen oder Teams, die mit ihrem Engagement auf den wesentlichen Kern der Patientenversorgung abzielen und dabei die größtmögliche Wirkung entfalten. Die Gewinnerprojekte erhalten ein ganz besonderes Förderpaket inklusive Vorstellung im Amboz Podcast. Ihr könnt euch ab sofort bewerben oder ein Projekt vorschlagen. Ein Sendeschluss ist der 31. März und wer weiß, vielleicht sehen wir uns dann schon im Juni auf unserer großen Preisverleihung in Berlin. Macht am besten gleich mit unter go.ambos.com/award2026. Viel Erfolg und jetzt viel Spaß beim Zuhören. Wir sollen bei der Selbstes alle Blutkulturen aus einer Wien-Punktion abnehmen. Also das ist jetzt geändert worden, weil einfach die Evidenz dafür da ist, dass das besser ist. Die Blutreinigungsverfahren, die sogenannten die Art Sorge techniken sind als nicht evident ausgewiesen worden, obwohl sie tausendfach in Deutschland angewendet wird. Ist auch ein Phänomen. Der Amboz Podcast. Ärztliches Wissen für Klinik und Praxis. Von Amboz, der Wissensplattform, die jede vierte Ärztin, jede vierte Ärzt für klinische Entscheidungen und sofort- und Weiterbildung nutzt. Heute mit einer Folge zum Thema Selbstes, neue Lightline, neue Pflichtfortbildung. Am Mikrofon ist für euch Philipp Winghard, Arzt aus der Amboz-Relaktion. Habt ihr es gemerkt beim Jahreswechsel? Als die Korken knallten und das Feuerwerk von Statten ging, da ist für die aller meisten von uns eine Pflicht hinzugekommen. Eine Pflichtfortbildung genauer gesagt und zwar zur Selbstes. Und die betrifft fast alle, die in der Klinik arbeiten. Außerdem kamen vor kurzem auch ein Lightline-Update zur Selbstes raus. Auch darüber sprechen wir heute und zum Schluss haben wir noch zwei Fälle für euch im Peto. Volles Programm, also mal wieder und deswegen legen wir direkt los als heutigen Gast begrüße ich Dr. Matthias Gründling, Leiter des Qualitätsmanagementsprojekts, Selbstistie-Log und Oberarzt an der Klinik für eines Theologie der Universitätsmedizin Greifswald. Dr. Gründling, herzlich willkommen. Vielen Dank, dass sie heute zu Gast im Amboz-Podcast sind. Ja, hallo, uns sehr gerne. Bevor wir gleich zur neuen Pflichtfortbildung kommen, lassen Sie uns doch zunächst einmal auf säptische Verläufe schauen in Deutschland, wie häufig liegen die vor? Selbst es ist tatsächlich häufiger als man denkt, also auch als die Medizinerinnen und Mediziner denken. Es gibt unterschiedliche Zahlen und die am meisten zitierten sind das ungefähr jedes Jahr 32.000 Menschen daran erkranken und wir ungefähr 85.000 Todesfälle sogar in ganz Deutschland haben. Also eine sehr, sehr beachtliche Anzahl von Patienten und Patientinnen und dadurch eine extreme Relevanz auch wegen der vielen Todesfälle natürlich. Mit den Zahlen ist es ja aber oft gar nicht so einfach, warum haben wir da so eine Unschärfe? Ja, tatsächlich, also es gibt ja Statistiken von den Todesbescheinigen, da sind es deutlich weniger. Man muss sagen, wenn einer an er selbst stürbt, hast er meist irgendeine andere Vorerkrankung. Die sind dann als Todesursache, also ist immer eine Infektion, die zugrunde liegt, also eine Lungenanz und so. Und die Daten, die wir haben resultieren aus Verschlissungsdaten, also ICD-Kodierung und die werden in Deutschland gemacht, nicht um Häufigkeiten zu finden, sondern um Vergütungen für die Krankenhäuser zu bekommen und deshalb stimmt die einfach nicht. Und ein Register gibt es in Deutschland nicht dazu, ja, aber das ist international, oft nicht anders. Das heißt, international vergleiche wären auch gar nicht so einfach. Oh ja, das ist ein ganz heißes Thema, weil es wird ja oft gesagt, dass wir in Deutschland besonders schlecht sind, was Selbstbestärblichkeit betrifft und das kann man wirklich gar nicht vergleichen. Sie sind komplett andere Gesundheitssysteme. In Deutschland werden viel mehr Menschen behandelt, die in anderen Ländern gar nicht behandelt werden würden. Also zum Beispiel, wir sind Weltmeister im Hüften im Plantieren und Kniegelenken und wenn die sich dann infizieren und eine Selbstsysteme entsteht, dann gibt es das in Norwegen, zum Beispiel gar nicht oder in ich sag jetzt spontan, in irgendein Land, weil da gar nicht so häufig so was gemacht wird. Und ein Zeichen zeigt das auch noch, in Deutschland sind 60 Prozent der Stadt zu näher behandelten Selbstfälle tatsächlich stationär erworben und nur 40 Prozent Amulant erworben und in der Welt sind 80 Prozent Amulant erworben. Und also damit sieht man, man kann das einfach nicht vergleichen, auch wenn es immer gerne gemacht wird, um eben also besonders für Deutschland die Motivation abzuleiten, hier endlich was zu tun. Und mein Kredo ist einfach, ob das jetzt 40.000 Tote sind oder 150.000 sind alle mal zu viel und wir wissen, dass wenn wir was dagegen tun, selbst es eher erkennen, dass diese Zahlen zurückgehen, egal wie hoch sie waren. Und wenn Sie jetzt diese Zahlen nennen, wer es dann nicht sinnvoller in Hygieneschulungen mehr zu investieren, statt in Selbstes erkennen? Ja, das ist ja, sie sprechen ja die Prävention jetzt an und nur so komiall heißt ja nicht, dass es Hygienerschweinerrei ist. Also das wird ja immer so abgeleitet, dass in Multi-Restent-Rieger die wir uns mal zum anderen übertragen natürlich, gibt es das und das kann man durch Hygieneschulungen verbessern. Aber wenn Sie ein Patienten nehmen, der zum Beispiel eine große Tumoroperation am Daumen hatte und dann drei Tage später nach Anlass zu Musen ins Obisdienst kriegt, davon einen sceptischen Schock, dann hat das nichts mit Hygien zu tun. Okay, dann hören wir die Evidenz. Die Zahlen zumindest sind so ein bisschen fraglich, dann greifen wir doch mal auf Imminenz zurück. Denn wie läuft's mit der Selbstes? Wie gut sind wir, wie schlecht sind wir? Ganz persönliche Einschätzung. Ja, also ich glaube in den letzten Jahren und da meine ich so zehn bis zwanzig Jahre ist enorm viel passiert in Deutschland. Es gibt unterschiedliche Organisationen, Kliniken, die sich sehr intensiv darum kümmert. Zum Beispiel in die Uni Klinik in Jena, aber auch bei uns hier in Geisthalt und viele andere auf unterschiedlichen Gebieten und da hat sich sehr viel getan und zusätzlich kommt, dass die Politik eben das auch erkannt hat, dass das ein Problem darstellt. Zum Beispiel wird die Kampagne Deutschland der Kensepsis vom Bundesministerium für Gesundheit finanziert. Das ist Bevölkerungsaufklärung, das ist aber auch Schulungen von Personal, also dass jeder die Selbstes auf dem Zettel hat. Und es kommt jetzt für die Krankenhäuser noch was seit ersten Jahren oder hinzu, dass das Qualitätssicherungsverfahren sepsis und damit haben wir quasi so ideale Bedingungen und eine neue Leitlinie haben wir auch noch. Das ist wirklich tatsächlich zufall, das ist kein abgekörtertes Spiel gewesen, das ist zufall. Und das alles zusammen, also bin ich fest von überzeugt, dass wir damit ideale Bedingungen in Deutschland haben, die Qualität, innerdiagnostik, Behandlung und auch der Nachsorge der Selbstes zu verbessern. Wir machen kleinen Fehler, wir machen wieder 120 Prozent, also alles muss übererfüllt werden. Das hindert dann oft, weil es lässt sich ist und viel Arbeit macht. Aber ich habe die Hoffnung, dass das ein bisschen zurückgenommen wird und wir dann mit 80 Prozent super was erreichen für uns und Patienten. Dann lassen Sie uns doch bevor wir in die Qualitätssicherung selbst schauen, vielleicht einen ganz kurzen Blick in die Leitlinie werfen, können Sie uns vielleicht so die fünf für sie wichtigsten Änderungen oder vielleicht auch Spannsten Änderungen rauspicken. Also eigentlich sind es gar keine großen Änderungen in der Leitlinie, es ist ja ein Update, der Vorleitlinie, die sich anliehend an die international Leitlinie auch die schon wieder ein paar Jahre alt ist. Aber ein Schwerpunkt ist zum Beispiel, dass die deutsche Leitlinie in der Diagnostik, die Blutkultur diagnostik aufgreift, dass es in der weltweiten internationalen überhaupt nicht erwähnt, interessanterweise. Und die Deutsche gibt es aber auch nach weiter, sagt zum Beispiel ganz speziell, wir sollen bei der Selbstes alle Blutkulturen aus einer Wähn-Punktion abnehmen. Also etwas, was für die Praxis enorm Bedeutung hat, sonst hat man immer ein, zwei, drei Stellen versucht, Blut zu bekommen und oft ging es nicht, das sind ja schwerkranige Patienten, die man da quält mit Blutinnahmen. Und das ist jetzt geändert worden, weil einfach die Evidenz dafür da ist, dass das besser ist. Dann haben wir einen sehr starken Fokus auf das Erkennensepsis, das Screening. Also die Leitlinie sagt, dass man es Screenen soll. Und das Ganze mit Tools, sie sagt auch ähnlich wie die internationale, es ist ja Qsofa, der lange Zeit empfohlen wurde, kein alleiniges Instrument sein soll, insbesondere wegen seiner schlechten Sensitivität, also damit übersieht man, Patientinnen und Patienten. Und auch wenn es nicht 100% da drin steht, aber aus der Tabelle, die damit drin ist, ergibt sich eigentlich, dass der News 2, der Score ist, auch wenn er ein bisschen komplexer ist, der Sofa, den man nehmen sollte und vermutlich wird er sich auch in der Klinik durchsetzen. Ja, und ansonsten eine Aussage zum Hydro-Kottison gibt es, die auch wieder ein bisschen anders ist als die letzten Jahre. Jetzt kann man auch wieder Flutro-Kottison dazu nehmen, also eine Mineralukortikuliert. Dann die Blutreinigungsverfahren, die sogenannten die Ad-Sorber-Techniken sind als nicht Evidenz ausgewiesen worden, obwohl sie
In Deutschland angewendet wird es auch ein Phänomen. Das wird vergütet, warum auch immer. Und dadurch wird es genommen, obwohl die Studienlage schlecht ist. Ja, das sind so die. Ich glaube, ich witz'. Achso, und eine Sache noch. Die Leitlinie sagt auch, was zu den Langzeitfolgen. Und was wir als Intensivmediziner dazu tun können, dass wir zum Beispiel eben in den Brief schreiben, dass es Langzeitfolgen gibt, wo man Hilfe bekommt. Es ist ein richtig zitiierter Standard-Satz-Text-Baustein, die man in den Brief rein machen soll. Stichwort Post-Sepsis-Zundrom. Genau, ja. Würde sich eigentlich eine eigene Episode auch mal zu lohnen. Ich schreib mir das mal auf den Zettel. Ja, unbedingt zum Beispiel. Also, long Covid oder Post-Covid kennt heute jeder. Und Post-Sepsis ist genau das Gleiche. Nur das ist das schon immer gibt, auch vor Covid. Und ja. Okay, das im Schnelldurchlauf. Dann lassen Sie uns jetzt einen Blick auf diese QS-Sepsis werfen. Auf diese Pflichtwortbildung, die ab dem ersten ersten dieses Jahres gilt. Was hat es damit auf sich? Wer muss die anbieten? Wer muss die machen? Ja, das QS-Sepsis ist ein Verfahren, oder gibt es verschiedene Qualitätsverfahren in Deutschland zu hüften, zur Phänomenie. Ich glaube, das ist eine oder andere zurzeit pausiert, weil die Selbst ist so in Vordergrund gekommen ist. Und es geht darum, dass alle deutschen Krankenhäuser, die Patientinnen und Patienten erwachsen. Also ab 18 mit Selbst-Berhandeln bestimmte Qualitätskriterien erfüllen müssen. Wer es ist dieses Jahr noch ein bisschen probe. Und ab nächsten Jahr ist es praktisch abrechnungsrelevant irgendwann. Also zumindest wird es publiziert nach außen hin und wenn wird sich schon rechtfertigen müssen, warum man das nicht erfüllt. Und wenn man schaut, was das für Dinge sind, dann sind es eigentlich, ja Selbstverständlichkeiten, ein Punkt ist, dass wir für alle Patienten, die wir am Ende mit einer Selbst- des Verschüsselt haben im Krankenhaus, dass wir für die eben nachweisen müssen, dass wir mit Qualität diese Patientinnen und Patienten diagnostiziert und terapiert haben. Und das wird Fallbezogen auch abgefragt. Und als erstes wird halt gefragt, hast du diesen Patient gescreent, auf das Fall einer Selbst- und wenn ja, womit das wird abgefragt, dann hast du Blutkulturen abgenommen. Und zwar hast du die vorbeginn der antieinfektiven Therapie abgenommen oder vor der Änderung der antieinfektiven Therapie. Also Beispiel, ein Patient hat eine Lungenentzündung und die Pneumonie wird immer schlechter und der entwickelte Selbst- also zusätzlich ist organversagen. Und das Ganze unter antieinfektiver Therapie, dann hat mein Antibiotikum vermutlich nicht funktioniert und dann nehme ich nochmal Blutkulturen ab und ender kalkuliert das Antibiotikum. Und das muss ich eben erst die Blutkulturen abnehmen und dann das Antibiotikum. Also das ist so eine Frage, die immer wieder ausschaut, wenn ich schon Antibiotikum hab, dann kann ich das noch nie erfüllen, doch kann ich. Weil vorher hat es ja nicht funktioniert. Also der Antibiotika-Zeitpunkt wird erfasst, der Blutkultur-Zeitpunkt und dadurch das vorher nachher ausgerinnen. Und dann muss ich den Tag der Selbstistirgnose noch dokumentieren. Da wird man sich jetzt auch fragen, also der leere fragt sich, wie so dokumentieren die das nicht. Ja, aber in der Klinik ist es oft so, dass man die Patienten behandelt als Selbstist, aber man sagt nicht explizit, das ist eine Selbstist. Und das wird jetzt verlangt. Und das sind die Patienten bezogen in Qualitätsketellen. Und dann gibt es noch einrichtungsbezogen in Qualitätsketellen. Da geht zum Personalschulungen bestimmte Formalitäten. Was auch noch ganz witzig ist, also was man ja auch nicht so ganz glaubt, das ist eine Verfahren, das gilt nur für die GKV Patienten, also die gesetzlich versicherten. Die 10% Privatpatienten, ich hab's nie verstanden, das hat eine gesetzliche Ursache. Die sind da nicht dabei, die profitieren natürlich auch davon. Weil wenn ich mein Personalschule würde es ja bei den Privatpatienten nicht vergessen, wie man es selbst ist, diagnostiziert und behandelt. Also es ist ein bisschen komisch, alles in Deutschland. Aber mit Ratio geht man da am besten ohnehin nicht mehr dran. Wie, ja, ja, das ist extrem seltser. Da kann man nur mit den Schultern zucken. Ich hatte mal eine Frage zu diesen Patienten bezogen, qualitiert sich, oh, uns Maßnahmen. Sie haben's gesagt, eigentlich sind das Selbstverständlichkeiten. Und die Selbstist ist ja jetzt nun auch ein Krankheitsbild, wo's auf Zeit ankommt. Absolut. Die erste Stunde ist entscheidend. Und jetzt nehmen wir da noch mehr Rumgeklickereien und Dokumentation. Und wenn's dann, also ich stess mir gerade in der Notaufnahme vor, dann geht's heiß her. Und dann nimmt man halt die Blutkulturen ab und dann legt man los, Hitat und Early. Dann saugt man sich doch am Ende ohnehin irgendwas aus den Fingern. Da guckt auch keiner auf die Uhr und schreibt das dann mit in der Situation, wenn's pränzlich ist. Und man vielleicht auch noch drei solche Patientinnen und Patienten hat. Ja. Also da ich optimist, wenn glaube ich nicht, dass es so kommt. Und wenn es so kommen sollte, müssen wir uns was einverlassen, das ist eben nicht passiert. Also erstens als Pflegende und als Erstigspersonal sind wir dazu da zu Diagnostizieren, bevor ich eine Krankheit behandle. Das ist nun mal so. Das ist in der Notaufnahme, in der Intensiven in der Arztpraxis überall das Gleiche. Und für dieses Diagnostizieren kriegen wir jetzt Tools an die Hand, die nennt sich Screening Tools. Es ist also unser Job. Und unser Job wird einfacher. Und es ist bekannt, wenn ich Screener erkenne ich halt die Selbstschnelle. Das heißt, diese Mehrarbeit führt dazu, dass sich besser werde und dass unsere Patienten weniger sterben werden. Und dass die Langzeitfolgen hoffentlich auch geringer werden. Also es lohnt sich dazu investieren. Und natürlich ist das erst mal mit organisatorischen und arbeitsaufwand verbunden, haben am Ende, wenn es sich eben etabliert hat, werden sich erfolge zeigen. Und ein Problem gibt's natürlich auch. Ich hör immer im Radio, dass wir in Deutschland die Digitalisierung vorantreiben wollen. Und das soll auch die Medizin betreffen, hör ich immer wieder. Und da gibt es ein richtiges Problem. Ich halte relativ viel Vorträge über Selbstsitz und auch über das QS-Verfahren und eine Standardfrage, die ich immer allen zuhörenden Stelle ist, hat bei euch einer das Verfahren schon digitalisiert. Bis jetzt hat sich noch niemand gemeldet. Letzte mal letzten Mittwoch gefragt bei über 500 Leuten. Das heißt, wenn es digitalisiert wäre, würde es auch noch einfacher werden. Weil alle Werte, die wird die Screeningparameter, schnelle Atmung, Blutdruck, Temperatur, das haben wir doch alles. Das haben wir schon gemessen, da steht irgendwo. Und jetzt müssen wir halt die Anbieter dieser Kangos-Informationssysteme. Die müssen wir in die Fliechten nehmen, das zu digitalisieren. Und das ist leider bisher nicht passiert. Es scheint auch was Typisch deutsches zu sein. Da müssen wir immer ins Ausland schauen. Da hat man vielleicht die 120 Prozent nicht ganz auf den Zettel der Überaffelung. Und deutsche Gründlichkeit, aber in Australien hat man gleichgeklärt, wie es geht. Wie es in der Praxis funktionieren soll. Und hier hat man gesagt, ihr müsst es machen. Macht euch mal einen Kompfeier es macht. Das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen, wie das ablaufen soll. Weil im Moment ist es ja schon so, dass dann nach zehn Tagen intensiv offenteilt und dann noch dem stationären Aufenteil sich meistens ein Weiterbildungsassistent oder eine Weiterbildungsassistentin hinsetzen muss. Und aus den Akten rauskramen muss, was wann passiert ist. Und dann sind die Zahlen mal da und mal nicht. Kann man sich dann fragen, wie sinnvoll das ist, wenn das dokumentiert und eingereicht werden muss. Würden Sie sagen, ohne Digitalisierung ist das coessend Zahnlosertiger? Ja, ein Zahnlosertiger vielleicht nicht. Also diese große Abhängigkeit von der Digitalisierung haben wir natürlich auch nicht. Es fokussiert ja schon unseren klinischen Brick auf wichtige Themen. Und das geht natürlich auch ohne Digitalisierung. Es ist nur gruselig, wenn wir eben das, was wir eigentlich könnten, hier fähig nicht nutzen werden. Und wir müssen jetzt gemeinsam dafür kämpfen, dass jeder dieser Schritt, wir werden ja den Blutdruck nicht mit einer Blutdruckmannschade messen, sondern mit einem Gerät. Und dieses Gerät ist natürlich anschließbar an die Dokumentationensysteme. Und die Daten sind natürlich übertragbar. Man muss es nur im Einzelfall eben hinkriegen und konfigurieren. Und dann wird ein Score ausgerechnet. Und zwar kann man das automatisiert ausrechnen. Und im Idealfall kann man auch einen Alarm verschicken von der Normalstation, wo dann einer hingeht. Und dazu müssen wir doch kommen. Und wenn wir diesen Prozess von Anfang bis Ende so durchsteilen, dann würden sich am Ende auch die Qualitätsbögen, wo der Assistenzans den Siegische gezitiert haben, der das alles ausfüllen muss, dann sich rausuchen. Das ist ja alles schon da. Das kann ja auch automatisch in diesen digitalen Wohnen. Das ist ja ein digitaler Bogen, der am Ende ans E-Cutik geschickt wird. Also das müssen wir schaffen. Und ich bin der festen Überzeugung, dass wir endetes Jahres ein ganzes Stück weiter sein werden. Weil einfach der Wille auch da ist, das zu digitalisieren. Und der Hebel der Vergütung, die sich darauf auswirkt, natürlich auch ein starker ist, ne? Es weiß ich halt nicht. Klar ist der Hebel da, aber das kann man ja auch manuell machen. Und hat ja auch immer funktioniert. Also das glaube ich nicht, dass es ist. Und bisher sind die Kliniken nicht bereit, für das Qualitätsverfahren Geld auszugeben. Also da wird kein Personal dafür freigestellt. Da wird nicht geguckt, wie kann man das, also manche waren ganz überrascht, dass am ersten Januar so was ansteht. Gut, dann gucken wir mal, wie schnell die Faxgeräte aufgerüstet werden. Ja. Ich will jetzt auch nicht zu schwarzmalerisch sein. Ich kann schon mal spoilern. Sie haben ja bei sich in Kreiswald schon einiges umgesetzt und auf die Zahlen oder auf die Einschätzung, was sich da getan hat. Komm wir gleich, also so ganz, wie ich es jetzt geschildert habe, ist es ja nicht. Das ist ziemlich mächtig. Aber wir resumieren noch mal, was ist Patienten bezogen zu beachten? Vielleicht einfach noch mal einmal kurz aufzählen? Patienten bezogen müssen wir das Klinik beachten, dass wir das bei jedem Patienten, der ein Risiko für gesetztes hat, machen. Dann müssen wir Blutkulturen entnehmen, das zeitlich dokumentieren. Die Blutkulturen sind sehr gut.
Entnahme muss vorbeginn der antieinfektiven Therapie stattfinden und dann müssen wir den Tag der Selbstistirkmose dokumentieren. Das sind die Patienten bezogen. Das heißt, das machen die Kolleginnen und Kollegen dann bei der Arbeit, aber die Krankenhäuser müssen auch leisten. Was müssen die machen? Die müssen eine SOP zur Selbstis haben. Hatten wir bis 1. Januar auch nicht. Tatsächlich? Ja, das habe ich selber gestaut. Trotzdem haben wir natürlich geschult und bei uns haben die meisten Selbstist auf den Zettel, aber eine SOP haben wir eben nicht. Und die muss man haben. Die haben wir über einen Arbeitspapier erstellt. Es kann man daunladen und dann für sein Haus abgleichen. So eine SOP ist ja schon ein bisschen Arbeit. Dann muss das ABS antibiotics Dürtschip und um organisiert sein. Das heißt, das muss so was überhaupt geben. Es muss ein Visiten gemacht werden. Die Anzahl richtet sich nach der Größe des Hauses. Dann muss es Schulungen geben zur Vermeidung. Katheta associiert der Infektion. Das ist der Bereich der Prävention der Selbstist praktisch. Und dann muss das medizinische Personal einmal im Jahr allgemein zur Selbstist geschult werden. Das sind die Anforderungen. Kurze Frage, die Schulungen zur Katheta associierten Infektionen. Muss die auch ärztliches Personal machen? Oder ist das eher eine pfleggerische Sache? Nee, das ist total witzig. Das müssen die Ärztinnen und Ärzte nicht machen. Verstehe ich auch überhaupt gar nicht. Das ist 80% der Pflegekräfte. Wenn ich das 30% ja, die müssen das machen. Und die anderen 20% müssen nicht. Oder wie entscheidet sich das? Nee, das ist ja mal so. Ihr wurde dich 120% bevor, sondern nur 80. Das ist ja mal gut. Das ist ein Verriere nicht realistisch, dass man alles schuld. Und so kommt diese Zahl zustande. Es wird schon schwer genug. Viele Krankenhäuser haben leier Arbeitskräfte, viel. Und die dann mal in dem Krankenhaus in dem sind. Und wenn ich denn das nachweisen will, das wird alles ja komplex. Also mit dem eLearningsystem kann man das ja ganz gut nachweisen. Das Ziel, dass das System automatisch und weiß dann, wann man 80% hat. Wenn man weiß, wer bei einem arbeitet, möglicherweise wissen, dass auch nicht alle. Ja, das wird auch spannend. Und dann gibt es noch einen letzten Punkt, ne? Ja, genau. Das ist die Hausinterne, antibiotika-Leitlinie, wo also genau beschrieben steht, welches Antibiotikum man kalkuliert vor einsetzt. Angepasst ans Hausinterne, Ereger und Resistenz-Spektrum? Absolut. Ja, also das ist ja die sogenannte Taragona-Statogie, dass man halt eben weiß, was man im Haus hauptsächlich für Probleme hat. Das sind jetzt auch alles Punkte. Die Schulungen vielleicht nicht. Aber ich sag mal, ne SOP, Antibiotics-Dureship, Konzept, eine Hausinterne, antibiotika-Leitlinie, ist das eigentlich jetzt etwas, in feste Formen gegossen, was es ohnehin schon meistens gibt? Na, ohnehin schon meistens würde ich nicht sagen. Also vor zwei Jahren gab es eine Umfrage, die europäische Selbstsysteme, die hat mein Kollege Christian Scher gemacht. Und die Daten sind auch publiziert. Und daher weiß man, dass ungefähr die Hälfte, glaube ich, der Krankenhäuser nur so eine SOP und diese Regeln erfüllt. Also da ist schon mal 50% dies nicht haben. Und ja, man muss einfach sagen, dass diese Basics notwendig sind für eine gute Therapie und Diagnostik. Und wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird sich das auch künftig auf die Vergütung auswirken, wie wird das funktionieren? Ja, also das bin ich sicherlich vielleicht nicht der richtige Ansprechbahn. Das muss man eigentlich das E-Gutik fragen. Das ist das Institute für Qualität in der Medizin, das praktisch dieses Verfahren entwickelt hat im Auftrag des gemeinsamen Bundes-Ausschusses, und dahin muss man die Daten melden. Also genau noch, weisen so und so viel Prozent meiner Mitarbeitenden haben die Schulung gemacht. Oder bei dem Patient habe ich das und das Griehen gemacht, mit dem und dem Instrument. Und dann ist von denen also gefordert, ich muss mal an 90% erfüllen. Und wenn ich nur 88 erfülle da oder nur 60, dann gibt es ein Problem. Das wird erstes nach außen dargestellt. Also man weiß theoretisch als Patientin oder Patient, also wenn ich nach Kreiswald gehe und die erfüllen dann nur 60%, gehe ich lieber ins Nachbar-Klinikum, wo die 80% erfüllen. Das ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein selbstes schneller erkannt hat, eben ein bisschen besser. Das wird dargestellt und dann gibt es glaube ich so mehr Schrittverfahren, wo man sich die Klinik aufgefordert wird, Stellung zu nehmen, so genau Stellungsnahmeverfahren. Und dann muss man sich erklären, warum das so ist und vor allem was man vorhat, um das zu ändern. Und erst dann kommt es zum tatsächlich ein erlösere Elevanten vorgehen. Okay, das ist jetzt die hohe Ebene, das Krankenhaus. Was ist es auf der individuellen Ebene? Was hab ich zu befürchten, wenn ich zum Beispiel nicht richtig dokumentiert hab, weil zu viel los war, Schockraum und noch einer und noch einer. Und dann hab ich die Zahlen einfach nicht mehr parat oder es auch einfach vergessen habe. Ja, das weiß ich nicht, wenn es bei uns passieren würde, würde ich versuchen, mit der Kollegin oder dem Kollegen zu sprechen und sagen, Mensch, was waren da, das ist doch wichtig. Der Patient hätte vielleicht auch noch davon profitiert, müssen wir noch mal darüber sprechen. Aber das ist irgendwelche tatsächlich ein Konsequenzen hat, aber jetzt rechtliche oder so, kann ich mir kaum vorstellen und das glaube ich auch nicht die gute Strategie davon. Also was ich immer sage, dieses Qualitätsverfahren, das ist so wichtig, das muss uns allen Spaß machen. Wir müssen Freude haben, besser zu erkennen, zu Diagnostizien und Therapien. Und diese Freude wäre bestimmt mit so einem Reglementierungsverfahren nicht besonders groß, sag ich mal. Das gefällt mir gut, das eine sehr optimistische Art und Weise an die Sachen ranzugehen. Wer schon mal versucht hat, was in dem Krankenhaus zu implementieren, merkt ja häufig, dass es ein bisschen anders ist. Das stößt man ja manchmal an sehr eingefahrene und schon auch lange bestehende Strukturen, noch mehr Dokumentation, noch mehr Schulungen in der ohnehin schon knappen Zeit werden jetzt nicht immer unbedingt mit Freude aufgenommen. Wie ist Ihnen das denn gelungen, diese Selbstsitzpflichtfordbildung bei Ihnen im Kreiswahl zu etablieren? Ja, also es ist tatsächlich schwierig, die Leute zu motivieren. Wir machen ja Qualitätsmenschmen seit 15 Jahren im Kreiswahl zu Selbstsitz. Und ich hätte nie gedacht, dass mir das mal Spaß macht, sowas. Aber als ich gesehen habe, als wir ganz einfache Sachen mit den Pflegekräften besprochen haben, was man verbessern kann. Und wir dann mit den Rücke koppelt haben, dass im ersten zwei Jahren die Sterblichkeit um 15 Prozent gesungen ist. Und da haben die alle gesagt, woah, das haben wir geschafft. Bluswahl, wir selbst ist auf den Zettel hatten. Bluswahl, wir Blutkulturen, abgenommen haben, konsequent und die keime schneller gefunden haben. Das ist ja mega cool. Und wir haben halt einen Teamgebildet aus Pflegenden und Ärztinnen und Ärzten intensiv mehr Ziener, normal stationen Leuten, Mikrobiologen, Hygeniker. Und die haben zusammen Bock, was zu ändern. Die haben daran Spaß und das überträgt sich. Und ich glaube, das ist das Prinzip. Und man wird nicht mit Formalien weiterkommen, indem man auf gesetzes Texte poch und ihr müsst. Und das und das. Und dann ich muss zeigen, was es bringt. Und da haben sie in zwei Jahren um 15 Prozent die Mortalität gedrückt im gesamten Haus oder auf der Intensiv. Ja, am Anfang tatsächlich sind Zahlen damals von der Intensivstation gewesen. Aber wir wissen aus dem deutschen Qualitätsbündnis selbst, wo wir Mitglied sind. Das sind übrigens nur 70 Gliniken aus ganz Deutschland. Ich glaube, wir haben 1.400 oder so. Also die haben Lust auf Qualitätsmanagement, ich meine, ich meine bei Selbst ist. Interessanter fakt auch. Und da sieht man, dass unsere tatsächliche Sterblichkeit sind wie der Verstößungsdaten jetzt immer so 10, manchmal 15 Prozent niedriger ist als die vorhergesagte. Und vorhergesagt auf Basis, der neben die agnosen Risikofaktoren und so was. Also das ist schon Risiko adaptiert. Gibt's noch weitere Veränderungen, die dieses Vorgehen, diese Qualitätssicherung bei Ihnen im Haus gezeigt hat? Also, das Qualitätsverfahren jetzt hat ja bei uns noch gar nichts gezeigt. Weil wir haben die Probleme wie alle, dass wir das nicht richtig auf die Ketten kriegen wegen vielen der Digitalisierung. Aber wir haben eben vorher schon sehr gekümmert und auch geschuelt auf allen Stationen viel erkennen und viel Blutkultur diagnostik. Also genau das, was jetzt eigentlich gefordert wird. Und bei uns hat jeder Krankenschwester, jeder Flieger, jeder Arzt, Selbstes, mehr Aufenzettel als vielleicht in anderen Häusern. Und deswegen ist die Sterblichkeit geringer. Und was wir jetzt auch so ein bisschen angehen, sind diese Langzeitfolgen auf der Intensivstation. Zum Beispiel kriegen die Patientinnen und Patienten einen Intensivtagebuch, wo die Fliegekräfte und die Angehörigen einschreiben. Wir haben eine Psychologin auf der Intensivstation, die sich um die Angehörigen kümmert, auch motiviert, die auch wir mal in Anspruch nehmen können. Und wir haben zum Beispiel in den Arztbrief, jetzt seit Januar auch schon diesen Satz dieses Hilfeangebot integriert, die kriegen auch eine Prochüre mit von der Selbstes Hilfe aus Deutschland. Also da haben wir schon uns auch ein bisschen umgekümmert. Können Sie das mit dem Tagbuch noch mal erklären? Das ist jetzt nicht die Kurve, in die man dann Parameter einträgt. Also das ist eine Heftung, also haben wir ein bisschen Schick gemacht und da schreibt praktisch jeden Tag eben eine Fliegekraft ein. Hallo Herr Meyer, heute haben wir Sie das erste Mal versucht, wachwehren zu lassen. Sie waren mega gestresst und haben die Augen aufgerissen und wir haben Ihnen wieder mehr zum Schlafen gegeben. Oder dann schreiben die Angehörigen. Mein lieber Klaus heute war ich mit unseren Kinder da und da und jetzt komme ich dich besuchen. Die Kinder sind zu Hause beim Onkel und so. Und das ganze Dient dazu, also die Patientinnen und Patienten haben ja so einen Filmriss. Der kann manchmal einen Monat sein. Und der soll die Ursache sein für Postraumatmen.
und eine Art Artische Belastungsstörung unter anderem. Und wenn die eben diese Lücke durch das Lesen dieses Heftes füllen können, dann soll das was positives sein zur Verarbeitung. Da gibt es jetzt wenig Studien, aber es gibt schon auch Daten dazu. Und das. - Das war wahrscheinlich auch für das Personal eine gute Sache, oder? Ja, absolut. Absolut, als ich hab neulichen Patienten in unsere Neurea verlegt, nach Selbst ist, ne? Und dann war es ein bisschen langweilig im Verlegungsfahrzeug. Und dann hab ich diese Dings, das sind Planet-Ren gekommen, was hat drin standen. Das macht schon was mit einem. Das ist aber wichtig. Wir sind ja keine Maschinen, wir wollen enttagieren. Also, es war nicht einfach, ne? Es gab natürlich da wie immer bei ihren, "Oh, was soll ich jetzt auch noch ein Heft schreiben?" Und. ne? Und ich schreib doch da nicht rein, was ich gemacht hab, ne? Dann können die hinterher vielleicht rechtlich was, denn kam noch der Datenschutz, also da kam ja ja ganz viele Hürden aufbauen, ne? Wir haben es einfach gemacht. Gute Stichwort, vielleicht können wir da noch mal reingehen, auf das implementieren selbst. Was gab's da für Probleme bei ihnen an der Klinik? Und wie haben sie das adressiert? Ja, mit den Lösungen bin ich wahrscheinlich noch ein bisschen eher zurückhaltend. Aber ja, Problem war im Januar letzten Jahres, also ein Jahr vor Einführung, sind wir als Selbstistie-Look zum Qualitätsmenschment gegangen und haben das vorgestellt. Und da sind wir mit offenen Armen infangen worden. Aber wir haben schnell gemerkt, im Qualitätsmanagement sitzen halt wirklich Leute, die nicht am Patienten arbeiten. Und das ist eigentlich auch was, was total schade ist, dass die Verwaltungsteil so getrennt ist, weil man viel besser interagieren könnte. Dann haben wir ja bis zum Diskutiert und gemacht und überlegt, und dann haben wir einen Workshop gemacht im April und alle eingeladen, und dann haben wir ein bisschen was beschlossen. Und ganz schnell gemerkt, es hängt an der IT. Das ist jetzt kein Besshing. Und nicht nur an der eigenen, sondern auch an den Krankenhaus-Informationssystemen anbietern. Also für die Normalstation und für die Intensivstation. Damals war es noch kein Gesetz. Es war auch noch nicht vollständig klar, wer ich wieder Datensatz ist. Und da haben die gesagt, oh, noch bevor nichts klar ist, machen wir gar nichts. Und das war schlecht. Und dadurch haben wir jetzt immer noch nichts. Also in der Intensivstation, wenn wir es hoffentlich nächsten Monat haben, dass wir es automatisiert screenen können. Und auf der Normalstation wird es bestimmt noch länger dauern. Also das sind so die Probleme. Und automatisiert den Zettel ausfüllen am Ende der Assistenz-Astin, den sie vorhin angesprochen haben. Also da sag selbst ich, dass wir wahrscheinlich dieses Jahr nicht hinkriegen. Okay, das alte Problem, die Digitalisierung. Ganz andere Frage, warum gilt das QS-Sepsis nur im stationären Bereich? Warum nicht auch im Ambulanten da ist ja, die Selbst-Seps ist auch ein wichtiges Krankheitsbild? Ja, ich denke mal, das ist schon wieder ein gesetzlich verfahrenstechnisches Thema. Wir sagen jetzt, dass wir intersektoral mehr agieren wollen in der Medizin. Aber es ist ja schon alles total getrennt. Und das ist eben verfahren des Guilt-Halt-Nufe, die Krankenhäuser. Und in der Niederlassung, also ich bin aus guten Gründen keine Hausarzt gewonnen, weil das einfach für mich viel zu kompliziert und komplex wäre. Also der nichts hat von dem zu unterscheiden, der schnell auf die ETS muss. Das glaube ich ist das Schwierigste. Und da muss man ja, so wie ich es weiß, noch nicht mal bei jedem Besuch eines Patienten in der AX-Pax ist ICD-Kudierung und das entsprechende dokumentieren. Das wird nur einfach abgerechnet als Besuch. Also da ist ein ganz anderes Level. Und ich bedauere es natürlich sehr, dass wir da so was nicht haben. Also im Rettungsdienst ist ja auch der nächste Bereich. Und aber das ist sehr viel schichtig. Das spielt ignoranzene große Rolle. Unwissenheit, politisches nicht wollen. Bequemlichkeit, extremer Lobbyismus. Und im Rettungsdienst ist halt dieses Zersplitterung. Das ist ja ein Landesaufgabe oder Landkreis-aufgabe oder Stadtaufgabe. Also noch kleiner, dann gibt es unterschiedliche Anbilder um Feuerwehr, DRK. Also komplett Öre da ein System reinzukriegen. Ja, es muss hier nochmal nachvoll. Also wenn sie jetzt von Ignoranz und Abschottung und Lobbyismus sprechen, geht es dann insgesamt um politische Entscheidungsträgerinnen und Träger. Ja, schon. Okay, also nicht um die Kolleginnen und Kollegen. Nein, nein. Okay, das war mir noch mal wichtig. Nee, nee, nee, nee, das nicht. Die hat natürlich auch gestresst durch viel Bürokratie. Und auch daher, wir sind ganz oft. Also ich sehe vielleicht ein, zwei mal eine Selbstes im Jahr. Und da versuche ich dann immer zu sagen, ja, aber laut Statistik, was sie schon vor mir sehen. Das ist einfach der Bedarf der Schulung extrem wichtig. Und gerade im ambulanten Bereich sind die Langzeit voll. Also das ist extrem wichtig. Also die Patientinnen und Patienten berichten immer wieder. Sie werden als Simulanten abgetan. Sie kriegen nicht die Versorgung, sie breuchten und so was alles. Okay, überzeugt, wir machen noch eine Postsätzepsis und Ruhmfolge auf jeden Fall. Und zumindest in den Kliniken gilt ja dann ab. Erst in die ersten, dieses Jahres die Pflichtvordbildung. Und was die Pflichtvordbildung selbstes betrifft, haben die klinigen ideale Bedingungen. Sie können alles nutzen. Es ist alles da. Es gibt durch die Kampagne Deutschlanderkenntsepsis, Schulungsmaterialien, natürlich E-Learning, zu allen diesen Bereichen. Es gibt Powerpoints, wer so Oldschool unterwegs sein will. Es gibt Worn-Minute-Wonder für die, die durch sehr kurze Aufnahmezeiten haben. Also das ist alles da. Und das kann man benutzen, bis hin zu den Aufklärungsmaterialien für die Patienten-Nachte überliebten Sepsis. Also das ist genial, das ist das. Da setze ich euch auf jeden Fall ein Link in die Show-Nodes. Und was ihr dort auch findet, ist ein Link auf unserer Homepage für die Pflichtvordbildung selbstes. Gibt's nämlich auch einen Angebot von Ambos. Wenn ihr also in der Klinik noch ein Anbieter sucht, der das macht, könnt ihr mal drüber nachdenken, ob das Ambos sein könnte, dann kriegt ihr diese Pflichtvordbildung in gewohnt guter Digitaler Praxis-Nahe, Ambos-Manier. Könnt ihr mal drüber diskutieren, ob das was wäre. So, und jetzt machen wir noch zwei Fälle. Sie haben zwei Fälle für uns mitgebracht. Der eine würde ich sagen, eine relativ klare Sepsis. Beim anderen springt's ein jetzt nicht so direkt an. Und wir testen jetzt einfach mal diese Screening-Verfahren und die ganzen Punkte, die wir angesprochen haben. In der Praxis legen sie gerne einfach los. Genau, also auch wenn die Hauptursache für die Sepsis, die Pnomenie, ist, gibt es immer wieder Patientinnen und Patienten, die Fremdkörper in sich tragen. Und da ist die Flexüle, also die vergessenen Infusionskanüle, doch ein wichtiger Härt und ich eine mich an mehrere Patienten, die dann von der Intensivstation auf die Nommalstation verlegt waren. Und dann steht immer die Frage, auch lassen wir die Flexüle noch oder nicht. Ja, lassen wir noch, vielleicht brauchen wir noch mal Flüssigkeit, vielleicht brauchen noch mal Antibiotikum. Und der Patient ist ziemlich gut, schon wieder drauf gewesen. Auf der Nommalstation brauchte keine Flüssigkeit und keine Antibiotika mehr. Und hat dann immer so, hat er mir hinterher erzählt, oh ja, da rechts am Abend, das hat immer ein bisschen weh. Aber die Schwester hat da immer was in Verband rumgewickelt und hat zwar nicht runtergeguckt, aber ich hab gedacht, ja, das muss so, ist ja ein Fremdkörper tut weh. Und irgendwann wurde er delirant auf der Nommalstation und hier bei uns einen Vorpornmann, ich glaube, in Bayern ist es ähnlich. Die der Rangens häufigste Ursache ist Akkulkonsum. Das war bei dem Patienten aus, so hat man gedacht, ne, ja, jetzt fünf Tage kommt ein bisschen in den Zug. Er hat ihm was zur Beruhigung gegeben und am nächsten Morgen hatte er 40 Fieberschüttelfrost, war ganz tachibnüisch, Tariqat hatte fahren für einen firmlichen Puls, also schon in Vollbild. Einer selbst ist, wenn man das screenwürde, wenn man auf volle Punzzeile im News kommen. Und dann gilt eben das, was immer gilt, keine Diagnose durch die Hose. Dieser Patient braucht eine andere Mnese. Und das heißt hier, sich die Akten angucken. Also, er konnte nichts mehr sagen. Und eine gute klinische Untersuchung, dann ist sehr schnell diese Flexüle aufgefallen, die also richtig entzündet aussah, wir haben Blutkulturen abgenommen und hatten innerhalb von 24 Stunden ein Staff Aurius, ein sensiblen Staff Aurius, das ist ja eine schnelle Diagnose. Die Diagnostik, die man heute zurage hinkriegt. Und dann ist der Patient mit Zepfazulinen terapiert worden und auch über 14 Tage. Also, das muss man länger terapieren, ist die häufigste Bakthäomie. Aber eine, die man nicht nach fünf Tagen aufhören darf zu terapieren. Einfache Ursache, aber ein schweres und dramatisches Krankheitsbild, was vermeidbar gewesen wäre, wenn dieser unnötige Fremdkörper entfernt worden wäre. Dazu natürlich dann auch die plausible Alternativerklärung mit dem Dilier bei Alkoholenzugs-Zundrom. Das macht natürlich schwierig, aber gerade bei so was ist ja dann screening und diese kleine Frage, "Kurdet beer Saps". Absolut. Wichtig. Wollen wir vielleicht einfach einmal den News, diesen National Early Warnings score 2, bei diesem Patienten einmal durchgehen, damit wir den auch noch mal parat haben? Ja, das können wir gerne machen. Also, tatsächlich, wenn man den Patienten gescreent hätte, der mehr mal schnell darauf gekommen ist, dass es kein Dilier ist, sondern ein hochgradiger Verdacht auf eine Selbstis. Er hatte eine Artenfrequenz von 28, also das würde drei Punkte geben. Und wenn man in einem Bereich des scores drei Punkte hat, dann ist es sowieso schon großes Alarmzeichen, das ist die maximale Zahl. Dann war die Sättigung tatsächlich auch niedrig, der war nicht lung vorer krankt. Bei 92 Prozent, es gibt auch noch mal zwei Punkte, hat er keine Sauerstoffgabe. Bluetooth war unter 90, da mal drei Punkte Herzreguenz war auch erhöht, war über 100 Prozent.
ist noch mal 1, und Temperatur hat der 39,8G. Hier sind auch noch mal 2,5G. Das ist wirklich das Zeichen, wenn man da konsequent vorgeht. Dann gibt es einfach kein zurück. Das ist ein hochkantiger Selbstesverdacht und das muss man einfach machen. Was beim News 2 ein bisschen kompliziert ist, da gibt es jetzt so eine Rubrieg, die heißt Hyper-Cab-Ni. Also da sind die Sauerstoffwerte, die Settigungswerte noch mal eine andere Spalte. Und da wird aber wirklich verlangen, dass es ein hyper-Cab-Nisches Lungenversand ist. Und das setzt aber eigentlich voraus, dass man Blutgas gemacht hat. Also es ist ein bisschen die Schwiere, die ja noße. Deswegen haben wir uns entschieden, das erst mal auszulassen aus dem News 2 score. In dem Fall wäre es jetzt auch sehr klar gewesen. Ich finde das immer so interessant. Also bei jedem dieser einzelnen Parameter, die sie gerade angesprochen haben, in dem Setting, wo wir jetzt die Sepsis vor Augen haben. Wo hier geht es um das Thema. Würde ja jeder Kollege und jede Kollegin sagen ja klar, wie kann man das denn in den? Ja, ja, genau. Die Frage ist natürlich, ob man diesen Patienten schon am Vorabend erkannt hätte. Und ich postuliere mal ja, dann wären wahrscheinlich diese Extremwerte nicht so wie am Morgen gewesen, aber sie wären eben schon erhöht gewesen. Und genau dafür ist der Score ja das Gute. Dass er was erkennt, wo wir vielleicht mit unserem klinischen Blick sagen, ja, das ist irgendwas komisch, aber ich kann es nicht fassen. Und dann diese kleine Frage, kürdet B.S.S.S.S.S.S. und beim Delia einfach zu denken. Jetzt haben Sie schon gesagt, die Hypercap nie, die haben Sie so ein bisschen aus Ihrem News-Algoritmus rausgenommen, weil es teilweise im klinischen Alltag zu viele Fragen aufwirft. Es gibt ja auch andere Laborparameter, an denen es immer mal wieder Kritik gibt. Einer sind die Blutkulturen, wir haben uns schon gehört, drei aus einer Funktionstelle. Das ist nicht der Kritikpunkt, der Kritikpunkt ist, wie lange es dauert, bis die Blutkulturen zurück sind. Wie stehen Sie dazu? Also tatsächlich aus intensiv-medizinischer Sicht läuft es einfach schlecht. Wir haben einen Notfall und wir entnehmen Blutkulturen und die wären in vielen kliniken 100 km in Labor geschickt. Manchmal erst am nächsten Morgen. Auch wenn es die Mikrobiologie im Haus ist, dann ist die Personälen nicht 24/7 besetzt und auch nicht am Wochenende oftmals nicht. Und dadurch ist die Diagnostik rund um Jua einfach nicht möglich. Und das führt dazu, dass die Ergebnisse der Blutkulturen diagnostik nach zwei bis drei Tagen ankommen, manche Orten noch später. Obwohl es möglich wäre innerhalb von 12 bis 24 Stunden das Ergebnis zu haben. Und das ist natürlich für einen Notfall. Man stellt sich mal beim Herzenfakt vor. Man sagt ja, "Troponinioch, geht es morgen früh?" Also es ist undenkbar. Und natürlich fangen wir eine kalkulierte Therapie an mit Antibiotika. Es geht ja gar nicht anders. Aber die kann lücken haben. Resistenzproblematik nimmt immer mehr zu und wir wollen nicht jede kalkulierte Therapie mit Reservaantibotika machen. Die kann also lücken haben und das ist für den Patienten oft ein totes Urteil, wenn er unbehandelt, sehr unbehandelte Selbstis. Und was auch wichtig ist, die schnelle Ergebnisse sind die Basis für eine frühzeitige DS-Kalation, der an die Infektiven Therapie. Und DS-Kalation heißt ganz klar, weniger Resistenzentwicklung, schützen das Mikrobioms unserer Patientinnenpatienten, von dem wir noch gar nicht alles wissen, was dafür Interaktionen sind. Und das heißt auch weniger Nebenwirkung der Breitspeckung Antibiotika und manchmal sogar bessere Wirksamkeit. Bestes Beispiel, Stav Aures, was wir vorhin im Fall hatten. Zäfer zu lien ist da ein sehr schmal Wirksames, extrem gut Wirksames Antibiotikum und das Breit Wirksamer, was wir kalkuliert geben, was übrigens auch ein S, also ein sehr enzibel im Rissprogramm hat, ist aber nicht so gut im Patienten Wirksam. Also dafür ist eben eine schnelle Diagnostik wichtig und das haben wir leider für den Notfall Selbstis aktuell nicht. Hier also eine klare Kritik. Okay, jetzt haben wir einen Fall gehört, eigentlich in ziemlichem Klassiker so ein bisschen kaschiert durch diese plausible Alternativhypotese mit dem Alkohlenzugsdelier. Sie haben aber auch noch einen Fall für uns dabei, wo ein jetzt die Selbstis vielleicht nicht so ganz sofort angesprungen hätte. Ja, tatsächlich ist ja ein Organversagen der Selbstis, die Seribale Organversagen. Es ist die Leute verwirzen oder irgendwelche Bewusstseinseintrübungen zur chinarologischen Zustände haben. Und da ist es ein Patient, der wurde mit dem Rettungsdienst gebracht in die Notaufnahme und ist praktisch unter dem Verdacht eines Schlaganfalls eingeliefert worden. Und was war gewesen? Es ist eine ältere Dame gewesen, wo eben die Kinder gesagt haben, Mensch, sie leilt so komisch, hat so ein bisschen Sprachstörung, ist auch ein bisschen schliefrig. Weiß nicht so genau, wo sie ist und die Sprache kommt uns komisch vor. Und da hat der Rettungsdienst gesagt, ne, ja, verwaschende Sprache, Schlaganfall. Strucke und nicht. Klarer Sache, nicht gescreened worden, ne? Dann hätte man vielleicht schon ein paar Alarmzeichen gehabt, die hatte nämlich dann bei den Notaufnahmen eine ziemliche Tachennühe. Aber auch da und das ist ganz entscheidend, hat man sich leiten lassen von dieser Aufnahmediagnose. Die war schon ein bisschen besser als schlechter AZ, ne? Das ist ja die klassische Einweisungsdiagnose. Und dann hat man natürlich ein Kopf-Zit-Tee gemacht, als erstes, der gibt es einen Zeitfensterfin-Strog, was man einhalten muss und hat nichts gefunden. Und dann hat man gesagt, ja, ist es vielleicht pasager oder so und hat die Patientin auf die neuronologische Normalstation verlegt. Und dort ist sie dann am nächsten Tag schlechter geworden. Und was man auch nicht gemacht hatte, man hatte gar kein Infektionslabor abgenommen. Das ist eben auch so ein Punkt, dass, wenn man die gescreened hätte, die Patientin, dann wäre die nächste Konsequent gewesen, ich muss eine Infektion ausschließen. Und dazu mache ich ein Infektionslabor, dazu nehme ich die Lokosüten ab, machen Diff-Bluet-Bild, ein CRP, idealerweise ein Prokaltzitonien. Und wenn ich da eben Veränderung sehe, dann ist es eben noch mehr als ein Schlachanfall oder ein Schlachanfall-Mittener-Logen-Einzündung. Und kann ja auch sein, ne? Und dann eben selbst ist verdacht und so war sie bei der Patientin. Und das ist gar nicht mal so selten, dass eben das so passiert. Und die Lösung wäre gewesen, wenn der Rettungsdienst diese Patientin konsequent gescreened hätte. Obwohl der primäre Verdacht-Schlachanfall war, dann wäre eben auch die zweite Diagnose mit dabei. Und bei uns gilt durch solche Fälle auch in der Notaufnahme und überall, jeder Patient gilt so lange als potenziell selbstes Gegenteil gewesen ist. Jeder und jeder. Ja, der der in die Notaufnahme kommt. Und stationär aufgenommen wird. Ja, wenn er natürlich, aber selbst eine Hüft-Fraktur. Also das ist ja, ich hätte jetzt fast gesagt, wenn er einen Knochenbruch hat, dann nicht, aber das stimmt ja nicht. Ganz oft haben wir ältere Menschen, die genau deshalb gestürzt sind, weil sie eben ein Problem hatten mit einer beginnenen Selbstes. Und dann die Fraktur haben. Und zur Atemfrequenz. Das finde ich immer ganz interessant. Das ist ja so ein Parameter, den haben wir in Deutschland manchmal gar nicht so richtig auf dem Zettel. Da sind ja die Amerikaner zum ganz wild drauf. Die machen ganz viel mit der Atemfrequenz. Ja, ich weiß es gar nicht, auf die Amerikaner sind der sowieso wild manchmal ziemlich verrückt auch, wie wir gerade leidvoll erkennen müssen. Aber bei der Atemfrequenz ist tatsächlich so, dass machen halt die klassischen Messinstrumente nicht so einfach. Also und da muss ich zusätzlich eben noch was auszählen und mittlerweile machen die Monitor das. Aber da gibt es halt mega gute Daten von den Berliner Kollegen aus Auswertung von Rettungsdienstprotokollen. Wie schlecht dieser wichtige Parameter dokumentiert wird. Also auch da vielleicht kleines, wenn man so nicht so auf dem Schirm hat, kleine Text Home Message, einfach mal die Atemfrequenz zählen, das hilft wirklich wahnsinnig. Und dann lassen wir uns doch zum Abschluss noch einmal schauen, wie haben Sie es schon mal angerissen? Sie engagieren sich ja in dieser Initiative Selbstistialug auch schon einige Zeit und das ist ja auch eine ganz interessante Initiative, weil da viele Kolleginnen und Kollegen was mitnehmen können. Was hat es denn damit auf sich? Ja, also wir haben uns schon ewig mit Selbstesieren Greistart beschäftigt über 20 Jahre. Das kam mal durch das Selbstnet eine Initiative aus Senar von Prof. Reinhardt, der praktisch Deutschland weit die Selbstes sehr etabliert hat und als wichtiges Thema praktisch allen immer wieder vor Augen geführt hat. Und in dem Rahmen haben wir viele Studien mitgemacht und dann haben wir irgendwann gelesen, dass man durch Qualitätsmanagement, also durch Schulung von Personal, Selbstgestellpligkeit reduzierte. Weiß gar nicht mehr aus welchen Land die Studie damals kamen und da haben wir gedacht, Mensch, das wäre mal was, das können wir ausprobieren. Wir wussten damals, dass wir eine Selbstestärblichkeit von 60 Prozent hatten. Das war normal an deutschen Unikliniker damals zu der Zeit, so ungefähr 20 Jahre her. Und dann haben wir gedacht, ne, jetzt können wir mal machen, dann haben wir angefangen zu Schulen, haben wir auf der Intensivstation angefangen, sind dann in Notaufnahmen und auf die Normausstätzung gegangen und haben im ersten Jahr unseres Schärblichkeit auf 45 Prozent. Und ganz entscheidend, der damalige Vorstand hat unsere Bitte stattgegeben, eine Personalzuführung zu machen. Also wir haben praktisch die erste deutsche Selbstschwester damals bekommen und finanziert bekommen und die hat praktisch die Schulung organisiert, hat Qualitätsparameter erhoben, so was jetzt im Eekutikverfahren, also notwendig ist. Das hat die damals schon erfasst und das haben wir dann rückgekoppelt erzählt und die guckt, wo gibt sie größeren Probleme und so was. Und dadurch hat sich das eben immer weiter etabliert und der Name ist einfach, na ja, wir haben gedacht mit was, was mit Selbstes und Dialog hört sich auch gut an. Und das hat sich jetzt bewahrt, also der Dialog ist ja das entscheidende bei allem eigentlich.
Was man tut, insofern war das eine gute Wahl dieser Name. Und mittlerweile ist dieser Selbstistie-Log ein Teil der Kampagne Deutschland, Kenzepsis, die eben Deutschland weit über Selbstes aufklärt. Und wir machen so den Schulungsmaterialteil in der Kampagne. Also ein Überzeugungstheter? Absolut, ja. Deswegen sage ich, der Skredo war mal, hab ich immer wieder gesagt, in paar Verrückte und ein bisschen Geld. Also die Verrückten, das sind die, die einfach Bock darauf haben, müssen das zu ändern. Das meint ich auch vorhin mit Spaß. Qualitätsmanagement muss Spaß machen und kann es auch. Und etwas Geld, das ist die Selbstschwester. Also jeder Vorstand der meint, Qualität bei Selbst ist es ohne finanzielle Aufwendungen zu tun, der Irrt. Das geht nicht. Man muss schon dafür was investieren für diese Qualität. Klare Worte an dieser Stelle gibt's sonst noch etwas, dass sie unseren Hörerinnen und Hörern mit auf den Weg geben möchten. Für ganz wichtig halte ich das neue Qualitätsverfahren im stationären Bereich. Und bitte, bitte lassen Sie uns gemeinsam da nicht irgendwie noch mehr Arbeit und Stönen uns haben. Lassen uns gemeinsam Spaß haben. Es geht um die Patientinnen und Patienten, die sich beschweren. Das ist mal wieder nicht funktioniert hat mit unserem Selbsteserkennen und mit unseren Selbstes behandeln. Und das kann das verfahren verbessern. Und wenn das noch abfärbt auf den Rettungsdienst, auf den ambulanten Bereich, das eben Selbstes so ein wichtiges Thema wird, dann wäre es praktisch ideal zustand. Und die Bedingungen in Deutschland sind mehr als ideal. Sagt Dr. Matthias Gründling, Leiter des Projekts, Selbstistieologe und Oberarzt an der Klinik für Anesthesiologie der Universitätsmedizin. Greiswald, Dr. Gründling, herzlichen Dank, dass Sie heute zu Gast im Amboz Podcast waren. Ja, gerne. Das hat Spaß gemacht. Das kann ich so nur zurückgeben. Vielen Dank. Ich hoffe, ihr zu Hause hat es auch Spaß beim Zuhören. An dieser Stelle noch einmal der Hinweis. Man kann die Pflichtvordbildung selbst mit Amboz machen. Sprechtern, besten einfach mal in der Klinik drüber. Dann bekommt ihr das auch in gewohnt guter Ambozqualität. An dieser Stelle auch noch einmal der Hinweis. Ab jetzt könnt ihr euch für den Amboz Award 2026 bewerben oder ein Projekt vorschlagen. Ich würde mich freuen, wenn ihr da auch mitmacht. Wir müssen uns selbst feiern. Unsere Arbeit ist so wichtig, da sollt es Preise für geben. Und natürlich würde ich mich freuen, wenn ihr den Amboz Podcast weiter empfehlt, wenn ihr auf Abonnieren klickt und natürlich auch. Wenn ihr beim nächsten Mal wieder mit dabei seid, macht es gut, bis dahin. Ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Der Amboz-Award 2026 würdigt innovative Projekte in der klinischen Patientenversorgung, Fortbildung und Pflege.
Sepsis ist in Deutschland mit geschätzt 85.000 Todesfällen jährlich ein schwerwiegendes, aber in der Statistik unscharf erfasstes Problem.
Eine neue Leitlinie und ein verpflichtendes Qualitätssicherungsverfahren (QS-Sepsis) zielen auf bessere Diagnostik und Behandlung ab.
Zentrale Neuerungen umfassen vereinfachte Blutkultur-Entnahme, Screening mit dem NEWS-2-Score und die Dokumentation von Sepsis-Diagnosen.
Die mangelnde Digitalisierung im Gesundheitswesen erschwert die praktische Umsetzung der Qualitätsmaßnahmen erheblich.
Summary:
Der Podcast beginnt mit der Ankündigung des Amboz-Awards 2026, der innovative klinische Projekte auszeichnet. Im inhaltlichen Fokus steht das Thema Sepsis. Es wird betont, dass Sepsis in Deutschland mit etwa 85.000 Todesfällen pro Jahr ein ernstes Problem darstellt, wobei die Statistiken aufgrund des Abrechnungssystems ungenau sind. Internationale Vergleiche sind schwierig, da das deutsche Gesundheitssystem mehr Patienten behandelt, was zu einer höheren Rate an im Krankenhaus erworbenen Sepsis-Fällen führt.
Es werden wichtige Neuerungen vorgestellt: Eine aktualisierte Leitlinie empfiehlt nun, alle Blutkulturen aus einer einzigen Venenpunktion zu entnehmen, und favorisiert den NEWS-2-Score für das Screening. Zudem wird ab 2024 das verpflichtende QS-Sepsis-Verfahren eingeführt, das Krankenhäuser zur Dokumentation von Screening, Blutkultur-Entnahme vor Antibiotikagabe und expliziter Sepsis-Diagnose verpflichtet. Diese Maßnahmen sollen die Behandlung beschleunigen und die Qualität verbessern.
Ein großes praktisches Hindernis ist die mangelnde Digitalisierung. Die meisten Kliniken haben die Prozesse nicht digitalisiert, was zu manueller, aufwändiger Dokumentation führt. Der Gast, Dr. Gründling, betont, dass eine Automatisierung die Arbeit erheblich erleichtern und die Wirksamkeit der Qualitätssicherung steigern würde, und zeigt sich dennoch optimistisch für Fortschritte in diesem Bereich.
FAQs
Der Amboz Award zeichnet innovative Initiativen in der klinischen Praxis aus, die Patientenversorgung stärken, Fortbildung neu denken oder Pflege voranbringen. Bewerben können sich Personen, Initiativen oder Teams, die mit ihrem Engagement auf den Kern der Patientenversorgung abzielen.
Die Leitlinie empfiehlt nun, alle Blutkulturen aus einer Venenpunktion abzunehmen, statt an mehreren Stellen. Dies basiert auf neuer Evidenz und erleichtert die Probenentnahme bei schwer kranken Patienten.
Schätzungen gehen von etwa 32.000 Erkrankungen und 85.000 Todesfällen jährlich aus. Die Zahlen sind ungenau, da Sepsis oft als Folge anderer Erkrankungen kodiert wird und kein nationales Register existiert.
QS-Sepsis ist ein Qualitätssicherungsverfahren für alle deutschen Krankenhäuser, das ab 2025 abrechnungsrelevant wird. Es verlangt die Dokumentation von Screening, Blutkultur-Abnahme vor Antibiotika-Gabe und expliziter Sepsis-Diagnose.
Digitalisierung kann Screening-Parameter automatisch erfassen und Scores berechnen, was Prozesse erleichtert. Bisher ist dies in Deutschland kaum umgesetzt, obwohl es die Qualitätssicherung effizienter machen würde.
Die Leitlinie empfiehlt, NEWS-2 oder SOFA-Scores für das Screening zu verwenden, da qSOFA allein aufgrund geringer Sensitivität unzureichend ist. Dies hilft, mehr Patienten frühzeitig zu erkennen.
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