Selbstbewusstsein stärken: Mit diesen Tipps könnt ihr euer Selbstvertrauen aufbauen!
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Selbstbewusstsein spielt in besonderen Lebensphasen wie Trennungen oder beruflichen Umbrüchen eine entscheidende Rolle, aber auch im Alltag. Es besteht aus zwei Ebenen: dem äußeren Selbstbild, das durch Beruf, Status oder Äußeres entsteht, und dem inneren Urvertrauen, das durch Kindheitserfahrungen und Liebe geschaffen wird. Ein geringes Selbstwertgefühl führt dazu, dass Kritik als Identitätsverletzung wahrgenommen wird, was zu Selbstzweifeln, Vergleichen mit anderen und Angst vor Beobachtung führt. Menschen mit starkem innerem Vertrauen können Kritik auf Verhaltensebene sehen und nicht auf ihre Einsicht als Person projizieren. Glaubenssätze wie „ich bin nicht attraktiv“ oder „ich bringe nichts bei“ wirken als Grenzen für das Selbstbewusstsein. Zur Stärkung hilft ein Erfolgsjournal, in dem täglich positive Erfolge dokumentiert werden, was die Selbstwahrnehmung positiv verändert. Außerdem ist es entscheidend, die Umgebung bewusst zu wählen – Menschen, die kritisch sind oder negative Bewertungen geben, können das Selbstwertgefühl schwächen. Durch Reflexion von Lebensveränderungen, Klärung von Werten und Glaubenssätzen und bewusste Interaktion mit anderen kann das Selbstbewusstsein langfristig gestärkt und stabiliert werden.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensjahrlisten. In dieser Folge geht es darum, dein Selbstbewusstsein zu stärken.
Mit diesen Tipps kannst du dein Selbstvertrauen wieder aufbauen.
Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Selbstbewusstsein spielt in besonderen Lebenssituationen immer mal wieder eine Rolle.
Was könnte eine besondere Lebenssituation sein?
Das könnte sowas sein wie, wenn man sich frisch gerade getrennt hat, wenn man gerade eine vielleicht anstrengende Lebensphase durch Veränderungen bei der Arbeit hinter sich hat.
Aber es kann auch einfach mitten in der Beziehung sein, dass man das Gefühl hat, man fühlt sich in seinem Selbstbewusstsein nicht so wirklich angekommen.
Ich zeige euch jetzt mal, warum euer Selbstbewusstsein momentan vielleicht eingeschränkt ist und wie ihr ein gesundes Selbstvertrauen aufbauen könnt.
Wobei ich würde jetzt noch ergänzen, also eigentlich ist das ja nicht nur in besonderen Momenten so, sondern eigentlich ist das ja im Alltag auch total wichtig.
Ja, aber da denkt man ja nicht drüber nach. Dann läuft das ja einfach so.
Achso, du meinst, das sind die Momente, in denen einem klar wird, oh, mein Selbstbewusstsein ist gar nicht so, wie es jetzt sein könnte.
Man muss sich die Situation besser meistern und im Alltag fällt es nicht so auf.
Im Alltag läuft das Ding ja einfach so vor sich hin.
Aber helfen wird es trotzdem, ne?
Ja, klar.
Falls unsere Stimmen übrigens ein bisschen merkwürdig klingen, wir sind reichlich erkältet.
Ordentlich, ja.
Wir sind zwar mental fit, aber die Stimmbänder, die wollen noch nicht und der Hustenreiz, der setzt sich auch manchmal durch.
Aber wir sind die gleichen, auch wenn wir uns komplett anders anhören.
Ja, also nochmal, ich bin Florian.
Die Herausforderung beim Selbstbewusstsein ist ja, dass es eigentlich an zwei Ebenen gibt.
Einmal so ein Grundrauschen, so ein grundsätzliches Selbstbewusstsein, aber wie alle Sachen geht das halt in Wellenform ab.
Und das Selbstbewusstsein kann besonders dann in Frage gestellt werden, wenn eben eine Trennung eintritt,
wenn man gerade mal eine depressive Verstimmung hat, Ablehnung erfährt, wenn man etwas nicht geschafft hat.
Und dann ändert sich natürlich auch der Blickwinkel je nach Selbstbewusstsein.
Ist das für den einen halt ein Scheitern, ein Versagen, für den anderen, der viel Selbstbewusstsein hat, sagt man,
ja, war ein guter Versuch.
Das ist nochmal neu.
Das ändert eben auch dann den Blickwinkel.
Und natürlich ist es aber auch im Alltag so, wenn das Grundrauschen am Selbstbewusstsein nicht so groß ist, sehr relevant.
Denn so tauchen dann schneller mal Selbstzweifel auf.
Man hinterfragt sich mehr, fragt stärker, ob das richtig ist, was man macht.
Man vergleicht sich mit anderen, um sich Halt zu holen, zu schauen, liege ich mit meiner Meinung richtig, kann ich meiner Meinung vertrauen.
Man vergleicht sich.
Man vergleicht sich mehr mit anderen.
Und so kommt es halt auch dazu, dass man in der Öffentlichkeit sich vielleicht nicht mehr so wohl fühlt.
Weil man mehr die Blicke von außen spürt, weil man das Gefühl hat, man wird beobachtet.
Andere beobachten einen in dem Verhalten mehr.
Und man fühlt sich einfach unwohl.
Oder man bekommt das Gefühl wie Wut, weil man sich nicht öffnen kann.
Und ist zum Beispiel neidisch darüber, dass andere etwas können, was man selber nicht kann.
Also dass andere das Selbstbewusstsein haben, Schritte im Leben zu gehen, Sachen durchzuführen, wo man selber merkt, okay, da habe ich irgendwie so eine Hemmschwelle, ich könnte diesen Schritt nicht gehen.
Und manchmal ist es auch eine Angst, dass man für andere Menschen nicht attraktiv wirkt, gerade bei der Partnersuche.
Nun ist es ja bei uns so, dass wir sagen, so raus aus der Krise hast du für dich Beispiele aus Coachings, wo ein geringes Selbstwertgefühl bei einem von beiden zu Konflikten oder zu Problemen kommt.
Ja, das sind so Momente, wo, mir fallen jetzt ein, zwei Beispiele an, wo es die Frauen waren, die eher ein geringes Selbstwertgefühl hatten, die einfach sich viele Sachen nicht zugetraut haben.
Und die sich in ihrer ganzen Form, also am Anfang haben wir dieses Kennenlängengespräch und da, wenn die sich dann vorstellen, man merkt dann schon bei der Vorstellung, dass sie sich einfach sehr klein machen.
Dass sie sagen, ja, ich bin ja nur zu Hause, ich kümmere mich gerade nur um die Kinder oder ich kann das, ich habe ja nicht studiert.
Auch mal so ein Satz, der dann manchmal gerne kommt.
Oder ich weiß das nicht so genau, ich kenne mich mit den Finanzen bei uns nicht so gut aus.
Also, wo man merkt, dass die Aufgabenverteilung für den Mann eigentlich stimmig ist und die Frau ihre Aufgaben aber eher sehr klein und nicht so wichtig ansieht.
Und der Mann dann eher sagt, Mensch, warum machst du dich denn so klein?
Du machst das doch gut und du kannst auch darauf vertrauen, das läuft doch gut.
Ja, da ist auch für viel, finde ich, die Ebene schnell zum Perfektionismus.
Also, das war jetzt bei dir.
Bei den beiden Coaching-Beispielen zum Beispiel so, dass die Frauen auch gesagt haben, ich bin nicht zufrieden mit dem, wie ich Sachen durchführe.
Ich könnte es ja besser machen.
Und dadurch natürlich auch das Selbstbewusstsein immer geschwächt war, weil man immer sich mit anderen verglichen hat und es gefühlt, alle anderen kriegen das besser hin.
Also, bei Nachbarn, die können besser mit ihren Kindern umgehen.
Die haben den Garten immer schick, das Haus ist immer aufgeräumt, die Frauen wirken immer ausgeglichen.
Also, diese typische heile Welt und bei einem selber, man ist müde, man ist K.O., man…
erledigt nur noch Aufgaben und da kommt halt das Thema Selbstbewusstsein, kommt man nicht mehr dorthin hervor.
Fallt dir ein Beispiel ein aus dem Coaching?
Ja, ich erlebe das vor allen Dingen gemischter, dass Mann und Frau das betrifft.
Ich habe jetzt gerade im Coaching ein Paar gehabt, bei dem er ein geringeres Selbstwertgefühl hat als sie.
Und ganz häufig sind das Menschen erstmal, wo man von außen betrachtet, das niemals vermuten würde.
Ich habe ganz oft zum Beispiel Männer, die in einem angesehenen Beruf sind, optisch attraktiv sind und durchtrainiert sind.
Und die dann ein ganz geringes Selbstwertgefühl haben, wo man sich fragt, oje, das passt so erstmal von dem äußeren Eindruck,
wird man das niemals denken.
Und der sagte jetzt auch, ich kann ja der Beziehung gar nichts beitragen, ich stifte keinen Mehrwert.
Ein geringes Selbstwertgefühl so in der Beziehung.
Und wozu führt das auch ganz häufig?
Ich erlebe eben immer wieder, dass das geringe Selbstwertgefühl dazu führt, dass man nicht ausspricht, was ist.
Also man hat dann mehr Angst, seine Meinung zu sagen, sein Gefühl auszusprechen,
weil man vielleicht dann mit dem, was einem entgegenkommt, nicht umgehen könnte.
Wiederum ist es eben manchmal schwierig, die Person zu. Zu kritisieren oder ihr Feedback zu geben und das ist jetzt auch der Sprung zu den Folgen hin.
Kann ich dich da nochmal unterbrechen?
Ausnahmsweise.
Was du gesagt hast, finde ich super spannend, weil mir fallen gleich auch zwei weitere Personen ein, die ich im Coaching hatte,
die genau dieses Muster hatten, was du gerade gesagt hast, also wo wir zu den Folgen nämlich kommen,
die auch beide, also besonders die eine Person, das war auch ein Mann, beruflich in einer Position war,
wo ganz viel Selbstbewusstsein gebraucht worden ist.
Also es ging in die Reichspolizei, wo jemand eine sehr hohe Position hat und es wird da natürlich gebraucht,
Personalverantwortung, Verantwortung für Entscheidungen, die müssen klar und sicher getroffen werden
und die Person war im Coaching mit großen, großen Schwierigkeiten in der Partnerschaft
und hat gesagt, ich bin nach außen, also von außen betrachtet würde man sagen,
ich bin eine total selbstbewusste Person.
Was das, was ich sage, ist durchdacht, man weiß bei mir, wenn ich was sage, da stehe ich voll hinter,
aber tief im Inneren bin ich die unsicherste Person.
Und das hat mich damals sehr geprägt, weil derjenige das so ganz klar ausdrücken konnte,
diesen Gegensatz, wie die Person bei der Arbeit ist und wie sich das innerlich zu Hause,
in der Partnerschaft, in der Familie anfühlt.
Und nochmal so dieses Gefühl, das, was wir sehen, diese äußere Hülle bei der Arbeit, im Alltag,
vielleicht sogar bei Freunden, das ist ja manchmal da auch noch so,
kann komplett im Gegensatz auch stehen zu der Rolle,
wie jemand in der Partnerschaft ist.
Ja, da müssten wir vielleicht, bevor wir zu Folgen und Lösungsansätzen auch kommen,
vielleicht nochmal zwei unterschiedliche Definitionsansätze von Selbstbewusstsein reinbringen.
Das eine Selbstbewusstsein ist dann eher das, was der Polizist, an den du gerade gedacht hast,
dann da widerspiegelt.
Das ist das Selbstbewusstsein, was wir uns durch unseren Status im Außen erarbeiten.
Also wenn man jemanden im Kennenlernen fragt,
stell dich mal vor, dann kommt zu 90 Prozent die Reihenfolge,
mein Name ist Florian, ich bin 37 und ich bin vom Beruf XY.
Das heißt, die Definition ist eigentlich, wer ich als Mensch bin, ist mein Vorname, mein Alter und mein Beruf.
Das sind die drei wichtigsten Dinge, die mich als Mensch anscheinend charakterisieren.
Dann kommt später erst irgendwann, ich habe übrigens eine Frau und Kinder
und das kommt dann ganz schnell.
Das kommt dann später, also zumindest beim Mann ist das häufig so.
Das heißt, das ist so ein Selbstbewusstsein, was man sich durch das Außen holt,
weil man sich von außen, zum Beispiel im Job oder im Sport,
auch Menschen, die da sind, die teilweise sehr sportlich sind,
ich habe einen Triathleten und so weiter, sind sportlich erfolgreich,
holen sich darüber Anerkennung und Selbstvertrauen,
aber wie du schon sagst, so im Inneren ist das eben nicht so da.
Und das ist die zweite Ebene Selbstvertrauen oder Selbstbewusstsein,
Das ist das, was durch Urvertrauen entsteht.
Dieses innere Gefühl.
Das Gefühl von, es wird alles gut gehen oder das Universum, das Unterbewusstsein, Gott, woran man auch immer glauben mag, sorgt für mich und ich arbeite damit und das funktioniert, das hängt ganz intensiv mit der Kindheit zusammen.
Je mehr Sicherheit ich in der Kindheit durch die Eltern erfahren habe und je mehr Liebe und Anerkennung ich bekommen habe, desto mehr Urvertrauen habe ich und kann mit diesem Urvertrauen halt ohne Bestätigung von außen wunderbar leben und selbstbewusst auch in jeder Situation agieren, weil ich weiß, ich finde schon die richtige Lösung.
Das sind die beiden verschiedenen Ansätze im Selbstbewusstsein, die wir da so haben.
Und jemand, der eben dieses Urvertrauen so stark hat.
Der spürt die Folgen eher nicht.
Jemand, der nur im Außen sein Selbstbewusstsein zieht und der wird das eher spüren.
Da kommen wir nämlich zu der einen Folge, Menschen fühlen sich schneller auf Identitätsebene angegriffen.
Das heißt, wenn jemand ein Feedback bekommt oder eine Kritik bekommt oder eine Verletzung gelöst wird, einen Ratschlag bekommt, dann fällt den Menschen das häufiger schwierig, das auf der Verhaltensebene zum Beispiel zu lassen.
Sondern ziehen.
Und ziehen das runter bis auf die Identitätsebene und fühlen sich als Mensch angeklagt.
Fühlen sich als Mensch dann minderwertig, nicht richtig, haben was falsch gemacht.
Also das ist dann so eine ganz erschütternde Sache für denjenigen.
Während das für jemanden, der da ausreichend Urvertrauen hat oder auch natürlich irgendwann in bestimmten Lebenslagen genug Sicherheit sich erarbeitet hat, dann nicht so.
Der kann das dann komplett auf Verhaltensebene lassen und bezieht das nicht auf sich als Mensch.
Das ist was, was häufig zum Beispiel ja auch im Konflikt oder in der Aussprache zwischen Kindern und Eltern schwierig ist.
Also Eltern neigen bei ihren Kindern ja auch, wenn das Selbstvertrauen nicht so da ist oder wenn gewisse Dinge verdrängt worden sind, dazu einen Kritikpunkt des Kindes als aufzunehmen und zu sagen, ich bin doch aber keine schlechte Mutter, ich bin doch kein schlechter Vater, ich habe doch alles gegeben.
Also da wird das dann auch gleich so auf diese ganze Rolle.
Ganze Dasein als Vater oder Mutter bezogen, anstatt einfach zu sehen, da gab es mal einen Moment, eine Phase, in der das Verhalten als Mutter oder Vater nicht so förderlich war und gewisse Dinge mit mir als Kind gemacht hat oder so.
Und das zu differenzieren, dazu braucht man auch so eine gewisse Range von Selbstvertrauen und Urvertrauen.
Weitere Folgen, es kommt schneller mal zu einer Depression.
Also zu einer intensiven Verstimmung oder zu Antriebslosigkeit. Es gibt halt, was du eben auch schon sagtest, die ständigen Vergleiche mit anderen Personen. Und natürlich finden wir auch das, was wir suchen. Also wenn wir uns im Selbstvertrauen nicht gut aufgestellt fühlen, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass wir Menschen im Vergleich finden, die uns genau das spiegeln und uns bestätigen.
Man findet immer Leute, die Sachen besser machen, also einen Schein besser machen.
Wie man denkt. Und das hatten wir ja auch schon mal in einer anderen Podcast-Folge darüber gesprochen, bei Vergleichen. Sie sind halt immer sehr gefährlich.
Vergleiche machen nie glücklich, weil man leider sich häufig nach oben vergleicht. Also immer schaut, was andere haben, was ich nicht habe oder was bei anderen besser läuft.
Und man macht das, was man selber gebacken bekommt, eigentlich erniedrigt man sich damit nochmal. Und weiß das gar nicht zu wertschätzen.
Man verliert schnell den Blickwinkel und denkt sich, bei mir läuft gar nichts.
Gar nichts ist gut. Obwohl vieles gar nicht schlecht läuft.
Weil man ja auch seine eigene Entwicklung gar nicht so reflektiert und mitbekommt. Also die ist ja einfach da.
Man müsste manchmal eigentlich irgendeinen Freund haben, den man nur alle drei Jahre einmal sieht, der einem dann spiegelt, was man in den drei Jahren für eine Weiterentwicklung vielleicht auch gemacht hat.
Und was da so stattfindet.
Bei Kindern sieht man das immer noch, finde ich, deutlicher.
Wenn ich jetzt an unseren Sohn denke, wir sprechen da immer sehr viel im Urlaub auch drüber.
Also wenn man sich vom Urlaub zu Urlaub so hangelt und sagt, im letzten Urlaub hat er das noch so und so gemacht, da war das Verhalten noch so und so.
Und jetzt hat sich das geändert. Also da nimmt man das noch so bewusst. Aber wir Erwachsenen haben genauso Veränderungen.
Zwar nicht mehr in den Entwicklungssprüngen so krass, gerade motorisch gesehen und kognitiv gesehen wie Kinder. Leider nicht.
Aber wir verändern uns ja trotzdem weiter.
Wenn euch das Thema. Wenn euch das Thema mehr interessiert, dann könnt ihr bei uns im Blog nochmal Selbstbewusstsein stärken mit diesen Tipps und Übungen.
Könnt ihr euer Selbstvertrauen stärken, durchlesen.
Da haben wir die Lösungsansätze, die wir gleich dann euch gerne vorstellen möchten, auch nochmal aufgeführt.
Denn für manche ist ja das Lesen ein bisschen besser nochmal als das Hören.
Und ansonsten, wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr da gerne an eurem Selbstvertrauen arbeiten möchtet oder auch merkt, Mensch, ich fühle mich eigentlich interessiert.
Wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr da gerne an eurem Selbstvertrauen arbeiten möchtet oder auch merkt, Mensch, ich fühle mich interessiert.
total selbstbewusst und dann bin ich gemobbt worden.
Dann sind schlimme Dinge in der Schule passiert
und dadurch sind Ängste entstanden.
Dann löst man das auf.
Also es geht darum zu gucken,
wann haben Systemgesetzverletzungen stattgefunden,
die für das geringe Selbstvertrauen verantwortlich sind
und diese dann zu lösen
und im nächsten Step natürlich auch Glaubenssätze zu überarbeiten.
Weil damit einher gehen halt immer Glaubenssätze,
die einen selbst limitieren
oder die natürlich einen selbst dann auch kleiner halten,
als es notwendig ist.
Also ein Glaubenssatz könnte dann sein,
wenn ich zum Beispiel gemobbt worden bin,
sowas wie ich bin nicht hübsch
oder ich bin nicht attraktiv.
Ja.
Ich bin nicht schlau.
Sowas genau.
Oder so wie im Coaching,
das Beispiel nochmal aufzugreifen.
Ich stifte für die Beziehung keinen Mehrwert.
Also sie sich wertlos fühlen.
Ja.
So solche Dinge, die da mit reingehen
oder auch, dass man eben nicht stolz auf das sein kann,
was man macht.
Also alles das, was man selber macht,
ist dann nur normal,
aber nichts Besonderes so.
Genau.
Ja, so ein paar Tipps, die da noch dazukommen,
ist vielleicht sich etwas Gutes tun.
Also auch sich selbst Komplimente geben.
Das funktioniert am besten über ein Erfolgsjournal.
Das richtet den Blickwinkel wieder aufs Positive.
Da sind meistens dann so zwei, drei Fragestellungen pro Tag drin
und mit Stichpunkten beantwortet man das,
um zu mehr Zufriedenheit und Dankbarkeit zu kommen.
Das richtet den Blickwinkel insgesamt positiver aus
und sorgt auch dafür,
dass man ein besseres Selbstvertrauen
und einen besseren Blick darauf bekommt,
was man selber eigentlich jeden Tag so für kleine Dinge erreicht.
Denn die kleinen Dinge machen ja in Summe auch ganz viel aus.
In dem Erfolgsjournal geht es häufig auch um den Punkt,
sich mit den eigenen Zielen und Lebensweisen auseinanderzusetzen.
Also sich da nochmal mit zu beschäftigen,
für was stehe ich eigentlich, wo möchte ich hin.
Und ich glaube, das gibt auch nochmal ganz viel Selbstreflexion,
welches Umfeld habe ich.
Also mit welchen Menschen möchte ich mich umgeben?
Welche Menschen tun mir gut?
Welche Menschen beeinflussen mein Selbstbewusstsein?
Also habe ich vielleicht Eltern, Geschwister,
Bekannte, die sich regelmäßig bei mir melden,
wo ich merke, immer nach dem Gespräch geht es mir eigentlich nicht gut.
Weil ich immer kritisiert werde,
weil immer wieder Themen angesprochen werden, die mir schwerfallen.
Ich immer das Gefühl habe, ich bin nicht genug
und müsste etwas optimieren.
Und das finde ich,
das finde ich auch mal ganz spannend,
dass man das mal so reflektiert und zu überlegen,
wer ist in meinem Alltag dafür verantwortlich,
anteilig,
dass ich immer wieder so runtergezogen werde.
Der Chef, der dir immer wieder sagt,
du taugst nichts,
du kriegst nichts auf die Reihe.
Weil ich glaube, gerade diese Kleinigkeiten
im Alltag,
die wir über uns ergehen lassen,
darauf kommt es an,
dass wir da nochmal bewusst aufräumen und sagen,
das möchte ich nicht,
so möchte ich nicht mit mir selber auch umgehen.
Und neue,
neue Rituale und Routinen aufzustellen.
Das ist so ein tägliches Üben quasi.
Also man muss den Fokus darauf richten,
da was verändern zu wollen,
um einfach wirklich zu schauen,
vergleiche ich mich gerade mit anderen?
Warum bin ich da unsicher?
Woher kommt das?
Genauso auch zu prüfen,
wenn ich kritisiert werde oder Feedback erhalte,
dass ich das nicht zu persönlich nehme,
also nicht auf die Identitätsebene rutsche,
sondern wirklich mal zu schauen,
erstmal ja mit der Interessen,
mit der Intention,
jeder Mensch handelt in guter Absicht,
das heißt derjenige, der mich kritisiert hat,
eine gute Absicht.
Was ist die gute Absicht von demjenigen
und meint er nun mein Verhalten
oder mich als Mensch?
Und aus welchem Blickwinkel sagt derjenige das?
Also was für Themen hat die Person
in ihrem Leben
oder welche Beziehung haben wir zueinander,
dass die Person mir das sagt?
Also häufig ist es ja auch immer so eine Sache,
wenn man eine
Lebensänderung machen möchte,
man wird dafür kritisiert,
dass man immer auch mal,
überlegen muss, okay, warum sagt die Person das?
Ja, weil die eine ganz andere
Lebenseinstellung hat, weil sie eine andere Sicht
auf diesen Bereich hat
im Leben bei sich selber und natürlich das,
was man ändert, auch die Person vielleicht
anträge.
Ja, dann haben wir noch den Punkt, den hast du
gerade schon angeteasert, quasi so dieses
eigene Ziele, eigene Werte,
eigene Glaubenssätze
definieren, finden, denn
die Erfahrung zeigt,
je klarer ich meine eigenen Werte
und Glaubenssätze vor Augen habe,
desto eher kann ich diese auch
wirklich leben und wenn ich meine
Werte und Glaubenssätze sicher
habe und wirklich nach diesen lebe, kann
ich das auch gut nach außen vertreten,
weil das macht eben auch nochmal eine starke
innere Sicherheit. Wenn ich das
nicht weiß und da immer am Schwanken bin,
dann ist es natürlich schwierig, das
wirklich zu vertreten. Und dann
hattest du eben auch schon gesagt, mit den richtigen Menschen
umgeben, also mit Menschen umgeben,
die einem gut tun, die einen bestärken,
die eine positive Sicht haben,
das ist natürlich immer sehr ratsam,
sich da einfach,
man ist die Summe der fünf Menschen, mit denen man
sich umgibt, ist ja immer so der Spruch,
und sich da dann fünf Menschen
zu suchen, die einem wirklich gut tun,
ist natürlich auch immer eine sehr gute Sache.
Das so
zum Thema Selbstbewusstsein,
wie gehen wir im Coaching vor,
was kannst du selbst tun,
falls du da noch Fragen
zu hast, falls du noch andere
Ideen und Tipps dazu hast,
schreib das gerne bei YouTube in die Kommentare
oder schau mal bei Instagram bei uns
vorbei, da ist diese Woche auch das Thema
Selbstvertrauen, was wir angehen.
Da freuen wir uns auch über
dein Mitwirken. Ansonsten
wünschen wir dir eine
gute Woche und bis zum
nächsten Mal. Bis dann!
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Podcast Summary
Key Points:
Selbstbewusstsein ist in besonderen Lebenssituationen wie Trennungen oder beruflichen Veränderungen besonders gefährdet.
Es besteht aus zwei Ebenen
Ein geringes Selbstwertgefühl führt dazu, dass Menschen Kritik als Identitätsangriff wahrnehmen und sich als minderwertig fühlen.
Häufige Vergleiche mit anderen verstärken Selbstzweifel und verhindern, dass man seine eigenen Erfolge wahrnimmt.
Menschen mit starkem innerem Selbstvertrauen können Kritik auf Verhaltensebene sehen, ohne sich als Person zu beschimpfen.
Glaubenssätze wie „Ich bin nicht attraktiv“ oder „Ich stiftet keinen Mehrwert“ begrenzen das Selbstbewusstsein.
Ein Erfolgsjournal hilft, positive Erfahrungen zu erkennen und den Blickwinkel auf das eigene Leben zu verändern.
Die Wahl der Umgebung – wer um einen herum ist – beeinflusst direkt das Selbstwertgefühl und die alltägliche Selbstsicherheit.
Summary:
Selbstbewusstsein spielt in besonderen Lebensphasen wie Trennungen oder beruflichen Umbrüchen eine entscheidende Rolle, aber auch im Alltag. Es besteht aus zwei Ebenen: dem äußeren Selbstbild, das durch Beruf, Status oder Äußeres entsteht, und dem inneren Urvertrauen, das durch Kindheitserfahrungen und Liebe geschaffen wird. Ein geringes Selbstwertgefühl führt dazu, dass Kritik als Identitätsverletzung wahrgenommen wird, was zu Selbstzweifeln, Vergleichen mit anderen und Angst vor Beobachtung führt.
Menschen mit starkem innerem Vertrauen können Kritik auf Verhaltensebene sehen und nicht auf ihre Einsicht als Person projizieren. Glaubenssätze wie „ich bin nicht attraktiv“ oder „ich bringe nichts bei“ wirken als Grenzen für das Selbstbewusstsein. Zur Stärkung hilft ein Erfolgsjournal, in dem täglich positive Erfolge dokumentiert werden, was die Selbstwahrnehmung positiv verändert.
Außerdem ist es entscheidend, die Umgebung bewusst zu wählen – Menschen, die kritisch sind oder negative Bewertungen geben, können das Selbstwertgefühl schwächen. Durch Reflexion von Lebensveränderungen, Klärung von Werten und Glaubenssätzen und bewusste Interaktion mit anderen kann das Selbstbewusstsein langfristig gestärkt und stabiliert werden.
FAQs
Selbstbewusstsein ist das innere Vertrauen in sich selbst, das hilft, Entscheidungen zu treffen und im Alltag selbstvertrauensvoll zu agieren. Es ist besonders wichtig in besonderen Lebensphasen wie Trennungen oder beruflichen Veränderungen.
Sie ziehen Kritik oft auf die IdentitätsEbene, wodurch sie sich als minderwertig fühlen. Menschen mit starkem innerem Urvertrauen können dagegen das Feedback auf Verhaltensebene begrenzen und nicht auf ihre Selbstwürdigung projizieren.
Mangelnde Liebe, Anerkennung oder Sicherheit in der Kindheit führt dazu, dass das innere Urvertrauen fehlt. Dies wirkt sich dann im Erwachsenenalter auf das Selbstbewusstsein aus.
Vergleiche machen immer auf die Negativen fokussiert und führen dazu, dass man sich als weniger erfolgreich oder attraktiv fühlt, auch wenn viele Dinge gut funktionieren.
Durch das Aufschreiben positiver Erfahrungen in einem Erfolgsjournal, das Erkennen eigener Werte und Glaubenssätze sowie die Auswahl von Menschen, die einem gut tun.
Weil das Selbstbewusstsein in der Arbeitswelt durch den Beruf oder Status entsteht, nicht im Inneren. Im privaten Leben kann es fehlen, wenn das innere Urvertrauen nicht entwickelt wurde.
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