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Seitensprung vergessen: Aus diesem Grund wird das “Vergessen” niemals ausreichen!

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Seitensprung vergessen: Aus diesem Grund wird das “Vergessen” niemals ausreichen!

Ein Seitensprung kann nicht erfolgreich vergessen oder verdrängt werden, da tiefgreifende Emotionen wie Wut, Traurigkeit und Enttäuschung immer wieder als Trigger auftauchen. Stattdessen ist er ein Symptom einer tiefen Beziehungskrise, die oft auf Mangelgefühle, Entfremdung und mangelnde Wertschätzung zurückgeht. Das Vertrauen wird schwer geschädigt, was zu Misstrauen, Kontrollverhalten und komplexen Gesprächen führt. Ein einfacher Neustart ist daher nicht ausreichend; stattdessen ist eine tiefgreifende Verarbeitung der Ursachen und Gefühle notwendig. Der Ansatz bezieht sich auf die systemische Analyse der Beziehungsgeschichte, beginnend mit dem Punkt, an dem die ersten Konflikte entstanden sind, und führt zu einer nachhaltigen Stabilisierung des Beziehungsfundaments. Dies erfolgt durch gemeinsame Reflexion, Verantwortung für die eigenen und des Partners Verhaltens, und eine klare Kommunikation von Bedürfnissen und Werten. Ziel ist es, dass beide Partner sich wieder gesehen und gewertschätzt fühlen, um ein dauerhaftes, vertrauensvolles und erfülltes Verhältnis aufzubauen.

Transcription

4747 Words, 28867 Characters

German
Könntest du einen Seitensprung verzeihen? Da hätte ich jetzt die für viele immer unbefriedigende Antwort, es kommt drauf an. Ich weiß es nicht genau. Mein Gefühl ist, dass das so ist wie Kinder bekommen, dass man nicht weiß, was kommt da auf einen zu. Man kann sich da nicht so richtig drauf einstellen, weil man sich erst in dieses Gefühl richtig hineinbegeben kann, wenn man das erlebt hat. Wenn das rauskommt. Wenn das rauskommt und man dann erst so richtig weiß, was macht das mit einem. Und ich weiß, ich hätte alle Möglichkeiten und das Wissen, wie man das verarbeitet. Ich weiß, dass wir uns da Unterstützung holen würden, weil man selber halt befangen ist. Also selbst wenn ich alles weiß, ich würde trotzdem gerne dann jemanden Dritten, einen Coach dazunehmen, der das leitet in der Befangenheit. Aber ob das dann ausreicht, das müsste man erleben, das könnte ich jetzt nicht sagen. Die Statistiken zeigen ja, dass in den Zwanzigern das Gefühl ist, wenn in einer Affäre ein Seitensprung passiert, ist es ordentlich. Auf jeden Fall Schluss. Auch ein tiefer Glaubenssatz häufig. Und ab den Dreißigern ändert sich das. Ja, weil dann ja auch sich das ganze Umfeld häufig ändert. Kinderhaus und so weiter dazu. Und wir wissen ja aus den Coachings heraus, dass der Seitensprung ja normalerweise etwas ist als Symptom, weil vorher die Beziehung schon in der Krise war. Ja. Das heißt, ich würde jetzt davon ausgehen, dass wenn wir dafür sorgen, dass unser Fundament stabil ist. Ja. Und wir nicht in eine Krise reinrutschen, wenn wir aktiv dafür sorgen, dass jeder sich gesehen fühlt und das alles matcht, dass das eigentlich gar nicht passieren kann. Von daher muss ich ehrlich gesagt auch sagen, habe ich mich selber damit noch nicht befasst, ob ich das verzeihen würde oder nicht. Weil ich jetzt eher im Gefühl bin, man sorgt dafür, dass das Fundament stabil ist. Ja, schön, dass ihr heute wieder zuhört bei den Lebensidealisten. In dieser neuen Folge soll es darum gehen, kann man einen Seitensprung vergessen? Warum das nicht so wirklich funktioniert? Das heißt, ein Seitensprung ist aufgeflogen oder man hat davon erzählt, dass das passiert ist und nun steht das zwischen euch in der Beziehung. Funktioniert das, dass man einfach sagt, wir machen einen Neustart, wir denken da einfach nicht mehr dran oder funktioniert das eben nicht? Ich bin Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Here's your story, let's begin the war is fine. Come on, dive in, the future's here, it's right before your eyes. Grundsätzlich kann man sagen, dass das Vergessen von einem Seitensprung nicht gelingen wird. Weil das ist ja nur unser Denkgefühl, dass wir sagen, wir wollen etwas vom Denkgefühl vergessen. Aber darunter liegt ja noch viel mehr. Da sind ja Gefühle, da sind ja Gefühle wie Traurigkeit, Wut, Enttäuschung, Hilflosigkeit. Und die werden immer wieder den Platz finden, um aufzuploppen. Kopfkino ganz schlimm. Genau, Gedankenkarussell. Ich laufe an dem Hotel zufällig vorbei, an der Hotelkette, wo das passiert ist. Ich höre den Song im Radio und so weiter und so weiter, habe einen bestimmten Geruch und schon bin ich angetriggert. Das heißt, vergessen rein auf Kopfebene wird nicht gelingen und kann deswegen auch nicht der Weg sein. Was viele denn ja schon sagen, ist sowas, ja komm, ab jetzt machen wir Neustart, jetzt soll alles anders sein. Aber es kann ja nicht einfach so alles anders sein. Nee, weil meistens ist es ja eher so. Dass man viel fragt, dass man viele Details wissen möchte und dann entsteht automatisch ein Kopfkino, Triggerpunkte, setzen sich Bilder in den Kopf und die kommen immer wieder hoch. Das ist das, was Paare regelmäßig beschreiben und was dann entsprechend stört. Zusätzlich ist natürlich das Vertrauen massiv gestört. Man fragt sich ja auch nach dem Warum. Man möchte ja eine Antwort dafür haben, wenn man vielleicht nicht damit gerechnet hat und das ist sehr, sehr häufig so. Warum ist das passiert? Warum hast du das gemacht? Warum? Bist du dieser Mensch, der das gemacht hat, obwohl ich doch eigentlich dachte, wir beiden sind so eng beieinander. Da geht es ja auch um irgendwie Moral untereinander. Man sagt, mein Menschenbild ist gerade so ein bisschen zerstört. Ich hätte nicht gedacht, dass du sowas machst. Und das kann man natürlich mit einem ab heute machen wir Neustart nicht einfach bereinigen. Das ist ja manchmal auch das Paradoxe, dass jemand von sich selber sagt, ich bin ein treuer Mensch und dann in einen Seitensprung hineingerät und selber gar nicht weiß, warum passiert mir das? Und auch mit sich selber so unzufrieden ist, dass er seinen eigenen Wert verletzt hat. Absolut. Ganz häufig beim Thema Affäre im Coaching. Ich betreue ja sehr viele Paare, die das Thema Affäre haben, wenn eine Affäre aufgekommen ist. Und sehr häufig sitzt da nicht die andere Person und sagt, ja geil, ich habe eine Affäre gehabt, war super. Sondern sitzt jemand oder Mann oder Frau, das nimmt sich nicht wirklich was und sagt, ja irgendwie, klar habe ich dich verletzt, aber irgendwie habe ich mich auch selber verletzt in meinen eigenen Werten. Und ich bin selber von mir. Ich bin selber total enttäuscht als Mensch, warum ich das gemacht habe. Und das ist aus meiner Sicht auch der Unterschied zwischen Seitensprüngen in den Zwanzigern und wenn das nachher in den Dreißigern und später passiert, wenn man in einer festen langjährigen Beziehung ist. In den Zwanzigern ist es doch dann eher wahrscheinlich, dass es ein sexuelles Abenteuer ist, dass man vielleicht Alkohol getrunken hat, auf einer Party war. Es hat sich da irgendetwas ergeben und die Beziehung ist noch nicht so gefestigt. Und das ist in den Dreißigern und später meistens. Die Beziehung ist gefestigt, da ist normalerweise die Ursache eher, dass es kriselt, dass ein Mangelgefühl im Gesehenen und Geliebtwerden in körperlicher Nähe entsteht und dass jemand anderes aus dem normalen Alltagsleben heraus meistens diese Bedürfnisse auf einmal anfängt zu erfüllen, wertschätzend ist, ein Geburtstagsgeschenk mitbringt und der Partner, die Partnerin hatte keine Zeit dafür. All diese Kleinigkeiten, die dann so kommen und deswegen passieren die Seitensprünge und Affären. In den Dreißigern oder später ganz häufig am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft und im bekannten Kreis. Also ich würde sagen, sehr, sehr häufig ist das so, dass wenn jemand zu uns kommt, dass das nicht jemand völlig Fremdes ist, sondern jemand im engeren Kreis und Kollegium ganz häufig. Genau. Und da finde ich ist auch der Unterschied, dass sich da ja auch häufig dann eine Parallelwelt aufbaut. Also Affären, sag ich mal in den Dreißiger, Vierziger Lebensjahren, das sind meistens schon so Affären. Affären häufig, die mehrere Wochen, Monate, in ganz seltenen Fällen auch Jahre andauern, aber wo schon eine Parallelwelt entsteht, wo auch die Affäre meistens davon weiß, dass es da noch eine Partnerin gibt oder einen Partner und genau. Jetzt reden wir über den Seitensprung, der dann so einmalig normalerweise passiert ist und da kann natürlich das verleitend sein zu sagen, Mensch, lass uns da nicht drüber sprechen. Wir wissen, dass das vorher eine schlechte Phase war. Wir gucken einfach, dass das nicht wieder passiert. Wir haben ein paar mehr Date Nights und gucken, dass es zwischen uns hier besser läuft. Vielleicht schauen wir auch mal, dass wir doch nochmal regelmäßig hier gemeinsam ins Bett steigen und mehr das sexuelle Befriedigt sich anfühlt. Vielleicht lassen wir es ein bisschen aufleben. Das hält meistens aber nur eine gewisse Zeit und es kommen Kopfkino, Triggerpunkte und so weiter. Da wollen wir jetzt gleich mal näher drauf eingehen, was die genauen Probleme sind, warum man den Seitensprung eher nicht verdrängen kann. Die Folgen daraus und wie man das Ganze löst, anstatt das Ganze zu verdrängen. Schön, dass ihr an dieser Stelle wieder zuhört und bei dieser Folge dabei seid. Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns ein Feedback da lasst. Bei Spotify kann man so mit Sternen bewerten oder auch bei Apple könnt ihr eine Bewertung hinterlassen. Und wenn ihr selber mal ein Thema von euch bei uns im Podcast erörtert haben möchtet, wo ihr sagt, Mensch, da haben wir ein Thema, da haben wir eine Frage zu. Da würden wir ganz gerne mal eure Meinung zu hören. Da würden wir gerne mal auch von euch hören, was ist das genaue Problem, was ihr ja schon spürt, was sind die Folgen, die ihr wahrscheinlich auch schon spürt, aber was ist die Lösung dahinter? Wie können wir damit genauer umgehen? Dann sendet uns doch gerne eine E-Mail an podcast.lebensidealisten.de. Sehr gerne nehmen wir eure Wünsche in die Podcasts mit auf. Wir versuchen sowieso schon immer aufzugreifen, was so in den Coachings-Anfragen aufkommt und überlegen, Mensch, kann das vielleicht für mehr Menschen spannend sein? Das wird auch immer mehr. Dann können wir gerne mal sprechen und unsere Erfahrungen auch aus den Coachings berichten. Aber wenn du vielleicht gar nicht bei uns im Coaching bist, aber gerne den Podcast hörst, dann kannst du uns natürlich auch sehr gerne deinen Themenvorschlag senden. Das Problem am Seitensprung vergessen ist ja häufig, dass es trotzdem im Alltag immer wieder ein Thema wird. Also dass man zwar sich das vornimmt, sagt, lass uns nicht drüber sprechen oder wir haben ja jetzt darüber gesprochen, aber es dennoch immer wieder aufploppt in verschiedenen Situationen. Wenn man abends auf der Couch sitzt, man schaut einen Film. Dann sieht man einen Seitensprung und schon innerlich denkt man so, oh, jetzt geht die Stimmung wieder runter. Ja, nicht nur, wenn man den Seitensprung sieht. Ich habe gerade im Kennenlernen das Thema gehabt und da alles, was man im Film sieht, was irgendwie mit Liebespaaren zu tun hat, da küssen sich zwei Menschen und alles, was irgendwie mit den Dingen zu tun hat, die bei diesem Seitensprung passiert sind, macht was. Die Vorstellung, das hatte sie jetzt berichtet, dass er sie umarmt hat, dass er sie geküsst hat und diese ganzen Vorstellungen. Das kommt nicht nur, wenn man jetzt wirklich einen Film sehen würde, übers Fremdgehen oder was darin passiert, sondern auch bei ganz vielen anderen Liebesszenen kommt das innerlich sofort hoch. Und das zeigt halt wieder, dass man den Seitensprung halt nicht hinter sich lassen kann und dass das immer wieder als Thema einfach hervorkommt. Also dass man nicht sagen kann, okay, Neustart, lass uns das vergessen, sondern dass es eher ein Impuls ist zu sagen, wir müssen da nochmal raufschauen. Ja, weil wie du vorhin gesagt hast, das ist ja eben nur. Das ist ja eben nur ein Denken ist, aber in der Gefühlswelt bleibt diese Verletzung da zurück und die sendet ständig Impulse und Signale. Gnade und dadurch kommt uns das immer wieder in den Kopf hinein, weil wir eben, weil unser Basisgefühl, nennen wir das ja, uns immer wieder sagt, hey, da ist eine Verletzung, löst die und deswegen löst das quasi immer wieder diesen Schmerz aus, indem er Signale schickt und Kopfkino schickt und all die ganzen Dinge. Eigentlich ja nur mit dem Hinweis, hey, du bist verletzt, löst das. Das kannst du nicht vergessen, du musst das verarbeiten. Und es ist natürlich dann auch sehr schwer wieder Vertrauen zum Partner oder zur Partnerin aufzubauen. Also das macht man ja auch dann erstmal im Denkgefühl, dass man sagt, ich möchte dir eigentlich ja gerne wieder vertrauen, ich möchte ja auch an eine gemeinsame Zukunft denken und ich versuche das ja auch zu verdrängen und an das ja, an das Gute in der Zukunft zu denken, was wir jetzt neu gestalten wollen, dass wir daraus gelernt haben, aber es ist halt schwierig. Für beide Seiten normalerweise. Ja. Weil der andere dann ja auch sagt, Mensch, das klappt nicht, immer wieder stellst du Fragen, immer mehr Details, dann kommt immer mehr zustande nachher, dass je häufiger man nachfragt, dann auch der andere sich anfängt an Details anders vielleicht mal zu erinnern, weil auch da sich im Kopf durch das regelmäßige Nachfragen Dinge umbauen, dann ist der andere aber wiederum ganz sensibel und eine Kleinigkeit, die anders genannt wurde, als es irgendwann mal genannt wurde, ist sofort ein Indiz dafür, wenn ich sogar gleich ein ganzer Beweis, dass die Geschichte nicht hundertprozentig stimmen mag, dass da irgendwas noch sein muss, was man nicht erzählt hat, anders erzählt, weil ja eben das Vertrauen so stark geschädigt wurde, so viel Misstrauen da ist, dass das meistens nicht mehr ausreicht. Ja, man ist halt dauerhaft auf der Suche nach der wahren Geschichte, um das verarbeiten zu können und deswegen stellt man auch Detailfragen, die einen häufig auch gar nicht gut tun. Also gerade was das Sexuelle angeht, dass man da bis ins letzte Detail das wissen möchte, wo wir immer sagen, sind das wirklich Fragen, die einen Mehrwert bieten, in der Verarbeitung, also das Fragen, die einen. Helfen die, ne? Ja, helfen oder sind das Fragen, wo man sich selber mit ins Leid bringt. Das passiert typischerweise. Genau, und das ist natürlich auch das Problem, dass der andere da sitzt und sagt, oh, was soll ich denn machen? Sie fragt oder er fragt die ganze Zeit. Ich will jetzt auch nicht sagen, mag ich dir nicht sagen, weil das ist auch nicht gerade vertrauensfördernd, aber ich weiß auch, wenn ich das Detail jetzt ausspreche, bringe ich ihn oder sie wieder ins Leid. Wir drehen uns hier im Kreis, wir kommen da nicht raus. Genau, das ist so der Punkt, wo viele auch dann sich bei uns melden und sagen, da haben wir gemerkt in unseren Gesprächen, wir kommen da selbst nicht weiter. Ich finde, man kann vieles ja auch immer mit dem Körper so vergleichen. Wenn ich mir mein Bein breche, dann reicht mir doch eigentlich erstmal die Info, mein Bein ist gebrochen, und wenn der Arzt sagt, ich kann das Ganze lösen, indem ich dort einen Gips anlege, du hältst das sechs Wochen ruhig, dann geht es dir nach besser, das wächst zusammen, so und so passiert das, das musst du tun dafür, damit es wieder gut wird, dann reicht das doch, dann muss ich doch nicht Wissen auf dem Röntgenbild ganz genau, wo, an welcher Stelle, wie ist das gebrochen, ist das, also ich muss ja nicht bis in die Tiefe alles darüber wissen, wie dieser Bruch nun genau aussieht und was da genau passiert ist und alles im Detail, sondern ich muss doch nur eigentlich die Info wissen, ich habe Schmerzen, das Bein ist gebrochen, ich kann nicht mehr laufen, also mein Gefühl, es kommt die Diagnose und es wird gesagt, wie funktioniert es, dass das Ganze heilt. Und hier ist es genauso, das entsteht ja meistens aus Unwissenheit heraus, dass man so viel Details erfragt und sich dadurch immer mehr ins Leid führt, weil man den richtigen Weg, wie man es nachhaltig verarbeitet, nicht findet. Und dann gibt es immer mehr Fragen in der Hoffnung, dass irgendwann eine Antwort kommt, wo es Klick macht und es ist gut. Und dann drehen sich die Paare im Kreis und es kommt diese Antwort nicht und das erleben wir ja auch, dass für viele das aber auch wie so ein Weckruf ist und sie dann merken, Mensch, uns liegt doch viel mehr aneinander, als uns vorher bewusst war. Wir haben lange Zeit eine Krise missachtet, jetzt ist das passiert, dass der Weckruf, was an unserer Beziehung jetzt wirklich nachhaltig und intensiv zu verändern, viele Berichten finde ich, dass sie in intensive Gespräche gehen, sehr oft höre ich den Satz, wir haben so viel miteinander gesprochen, jahrelang nicht mehr und so tiefgründig wie noch nie in unserer Beziehung. Auch das kommt manchmal sofort zurück, wo man sich dann fragt, Mensch, obwohl noch so viele negative Gefühle da sind, und trotzdem merkt man aber, dass jetzt so eine nachhaltig glückliche und erfüllte Beziehung noch nicht möglich ist, das steht weiter inzwischen den Paaren. Was ja auch so den Grund hat, dass es einfach viele Folgen mit sich trägt, so ein Seitensprung. Und da sind wir eigentlich auch schon bei dem nächsten Punkt, eine Folge ist natürlich, dass das Vertrauen erstmal weg ist, dass man dem Menschen, dem man tief vertraut, das vielleicht nie zugetraut hat, dass das Vertrauen weg ist und man erstmal überlegen muss, ne, manche sagen auch, ich stelle mein ganzes Leben in Frage, in den ganzen letzten Wochen, letzten Monate, wenn ich meinem Partner, meiner Partnerin nicht vertrauen kann, der oder diejenige meine absolute Bezugsperson ist, wen kann ich dann noch vertrauen, ne? Ja, ich benenne das immer so, dass man nicht nur, dass das Vertrauen nicht nur weg ist, sondern, dass man ins Minus gerutscht ist, ins Misstrauen gekommen ist, und solange Misstrauen da ist, lässt sich gar kein neues Vertrauen aufbauen. Das heißt, ich sag mal, wir haben im Coaching das Ziel, erstmal das Misstrauen auf Null zu bringen, indem wir die emotionalen Verletzungen nachhaltig verarbeiten, das Fundament wiederherstellen, und dann können die beiden in der Beziehungszeit, die sie dann jetzt haben, die Lebensmomente miteinander teilen, sich gemeinsam reflektieren, wieder neues Vertrauen aufbauen. Ich rutsche jetzt schon in die Lösung hinein, aber das passt gerade so gut dazu, ne? Eine Folge ist aber natürlich, wenn kein Vertrauen da ist, dass man nicht mehr gut miteinander sprechen kann. Es entstehen Kommunikationsprobleme, es wird schwierig, weil halt auch so viele Systemgesetzverletzungen vorliegen. Auf verschiedensten Ebenen ist man verletzt, ungute Gefühle sind entstanden, und das beeinträchtigt natürlich dann auch die Kommunikation. Und was ich auch erlebe, dass manchmal dann falsche Ursachen interpretiert werden. Wenn man darüber spricht und sich gemeinsam auf dem Weg nach der Ursache macht, dann kann man diese ja finden und gemeinsam lösen und findet ganz häufig auch heraus, dass eigentlich beide dazu beigetragen haben, dass die Beziehung kriselte und einer von beiden dafür offen geworden ist. Das rechtfertigt das nicht und heißt natürlich, trotzdem hat man immer die Entscheidung zu sagen, nein, ich mach das nicht und ich spreche jetzt zu Hause an, dass das gerade nicht gut läuft. Ich war hier kurz davor, in einen Seitensprung zu geraten, hab noch gerade die Kurve bekommen. Das wäre gut und der letzte Moment, also es ändert daran nichts, aber was dann passieren kann, wenn man versucht, das zu verdrängen und zu vergessen, dass zum Beispiel, der oder die Betrogene am Selbstwertgefühl zweifelt, dass die Fehler bei sich alleine gesucht werden, dass man sich fragt dann, Mensch, was ist denn los? Warum werde ich nicht mehr geliebt? Oder warum reiche ich nicht mehr, was da passiert? Das heißt, es entstehen ganz viele Interpretationsansätze und ganz viele Dinge, die dann so im Kopf passieren. Auch da wird wieder eine Art Kopfkino ausgelöst und es entstehen Dinge, die gar nichts damit zu tun haben eigentlich. Deswegen ist das Aussprechen, was ist und lösen wesentlich besser als das Verdrängen. Auf die richtige Art und Weise. Denn häufig ist es ja auch so, wenn ich etwas verdränge und mich mit der Sache nicht beschäftige, hab ich ja auch nicht das Gefühl, ich hab die Situation unter Kontrolle. Also dann bin ich ja die ganze Zeit auf der Suche nach einer Scheinkontrolle, muss man ja ehrlich sagen. Man kann einen Menschen nicht hundertprozentig kontrollieren. Du meinst jetzt durch das Handyschauen, Geotracking und all das. Absolut, da gibt es ja verschiedene Sachen. Das ist ja so eine Scheinkontrolle und das ist ja, warum mache ich das? Ich mache das, weil ich möchte, dass mir das in Zukunft nicht nochmal passiert. Aber wenn ich das nicht nachhaltig löse, kann ich nicht die Gewissheit haben oder das gute Gefühl zu haben, das wird in Zukunft nicht nochmal passieren. Ich würde sagen, im Gegenteil sogar. Die Wahrscheinlichkeit steigt vielleicht sogar. Weil erstens ist einmal diese Grenze übertreten worden und wenn man dann nicht sieht, welches Leid man beim anderen damit wirklich gemacht hat und das wirklich auflöst und sich wirklich anschaut, was hat das beim anderen im Basisgefühl gemacht und sozusagen wirklich diese Dramatik der Gefühlslage des anderen voll mitbekommt, dann sorgt das dafür, dass man eher abstumpft und vielleicht das nochmal macht. Das heißt, wir brauchen das, dass dieses Gefühl dem anderen wirklich gezeigt wird, dass gemeinsam die Ursachen gefunden werden und dass man gemeinsam darauf aufpasst, dass die Ursachen, die einmal dazu führten, nicht wieder hergestellt werden. Das hatte ich gerade im Coaching als Thema, wo ein Mann sagte, wo es auch darum ging, wo die Frau sagte, ja, ich weiß nicht, ob du das nochmal machen würdest, finde ich schwierig so. Und dann sagte er, also was für ihn einen ganz großen Unterschied macht, er hätte nie gedacht, dass er seiner Frau damit in ihren Gefühlen in so langem Ausmaß so viel Leid zufügt. Also hat er einfach nicht damit gerechnet, dass sie das so stark treffen wird auf verschiedensten Ebenen, körperlich, seelisch, dass er sagt, allein das Wissen jetzt, da brauchst du mir gar nicht sagen, dass du sowas das zweite Mal nicht verzeihen würdest, das ist eigentlich schon selbsterklärend, weil ich ja sehe, wie sehr dich das mitgenommen hat. Und ich natürlich irgendwie weiß, dass jemand sowas nicht nochmal erleben wollen würde. Aber an die Punkte kommt man eben dann, wenn man drüber spricht. Wenn man vernünftig drüber spricht, mit der richtigen Methodik, nicht in die falsche Richtung läuft und irgendwelche Details erfragt, die einen mehr ins Leid führen, aber gar nicht helfen, das zu verarbeiten und dann das Ganze nachhaltig löst. Vor allen Dingen, wenn einer anfängt zu kontrollieren, macht das bei dem anderen dann ja nachher auch wieder Drucken, ein gutes Gefühl. Das müssen wir im Nachhinein auch aufarbeiten. Also zu den Verletzungen des Seitensprungs, auf der einen Seite müssen wir ja auch die Verletzungen auf der anderen Seite durch das Kontrollieren lösen. Also man schiebt den anderen ja auch ein bisschen durch Kontrolle wieder von sich weg. Gerade am Anfang haben die meisten noch so ein bisschen Verständnis, wo man sagt, ja, kann ich verstehen, du brauchst da so ein bisschen Sicherheit jetzt. Aber nach relativ kurzer Zeit entstehen dann schon ungute Gefühle. Dass man sagt, aber in Zukunft bleibt das jetzt nicht so, dass du immer auf die Minute genau wissen willst, wann ich bei der Arbeit losfahre und so. Weil das ist auch kein Leben, wie ich mir das vorstelle. Ja, wenn du an der Stelle dich betroffen fühlst oder ihr in der Situation gerade seid, dass ein Seitensprung aufgeflogen oder ausgesprochen wurde und ihr merkt, euch liegt an der Beziehung einiges und ihr möchtet sie gerne weiterführen oder aber ihr seid euch im Unklaren darüber. Was ihr aber feststellt ist, ihr könnt den Seitensprung nicht erfolgreich vergessen und verdrängen und habt das Gefühl, dass euch das immer wieder einholt. Ihr habt Trägerpunkte, die Gespräche drehen sich im Kreis. Ihr möchtet es gerne nachhaltig lösen, aber euch fehlen die notwendigen Hebel. Dann meldet euch bei uns fürs telefonische Erstgespräch und wir gehen gemeinsam mit euch ins Coaching, das zu lösen. Nicht nur, dass die Methodik wichtig ist, auch die Befangenheit spielt immer eine große Rolle. Ich glaube, ganz am Anfang bei der Einleitung haben wir schon gesagt, wenn uns das mal betreffen würde, würden wir trotz des Wissens darum, wie man das Ganze löst, uns einen Dritten dazuholen, einen Coach, der das Ganze anleitet. Denn die emotionale Befangenheit, bei so einem massiven Thema, darf man nicht unterschätzen, das führt dann schnell dazu, dass man eben, selbst wenn die Methode kennt, sie nicht mehr richtig einhalten kann. Kommen wir zu einem wichtigen Part der Lösung. Wir haben einmal überlegt, was so drei Tipps sein könnten, damit man einen Seitensprung verarbeiten kann. Ja, wir würden hier mit der System-Empowering-Methode vorgehen. Das ist ja immer das, was wir in den Coachings nutzen und auch zwischen uns nutzen, wenn Konflikte entstehen. Und da ist es ja so, wir erst mal an dem Punkt gehen, wann war es mal gut. Wir schauen, wann gab es die ersten Konflikte, die ersten Dinge, die relevant sind dafür, dass man irgendwann einen Seitensprung hatte. Denn typischerweise ist der Seitensprung ein Symptom. Die Ursache liegt schon viel weiter vorne, manchmal zwei, drei, vier, fünf, zehn Jahre zurück, wo sich schon eine Konfliktspirale aufgebaut hat. Es ist Distanz entstanden zwischen euch. Ihr habt euch nicht mehr so gesehen, geliebt, gefühlt. Es entstehen Mangelgefühle und man wird offen dafür, das Unempfängliche, dafür das Andere, das entsprechend auffüllen. Der Kollege, die Kollegin hat die richtigen Worte gesagt, hat die Lieblingstafel Schokolade zum Geburtstag mitgebracht und so weiter. All die Dinge, die man zu Hause vermisst, die werden auf einmal von jemandem erfüllt. Man fühlt sich gesehen und gewertschätzt und wird auf einmal offen dafür. Das heißt, dem Ganzen geht normalerweise lange Zeit etwas voraus. Das heißt, wir schauen uns konkreter die Ursache an, lösen gemeinsam die Ursachen auf, bis wir dann zu dem Punkt kommen, wo auch der Seitensprung passiert ist. Auch da gibt es natürlich sehr, sehr viele Verletzungen zu lösen. Das ist ganz unterschiedlich, wie das gemacht wird, je nachdem, wie auch so die Erkenntnisstufen waren. Manchmal sind es ja so viele, erstmal so kleine Indizien, Unsicherheiten. Dann guckt man ins Handy, dann findet man es raus, dann spricht man es an, dann wird es verheimlicht. Also das heißt, wir haben normalerweise eine Kombination, dass der Seitensprung selbst Verletzungen macht, das aber auch das Verheimlichen, das Lügen Verletzungen macht und beim Vertrauen viel macht, aber auch die Kontrolle wiederum macht auch was. Da fühlt sich der andere verletzt, dass er kontrolliert worden ist und da gibt es dann verschiedene Dynamiken, die wir nach und nach lösen. Das heißt, man zeigt sich das Gefühl, dann wird dafür Verantwortung übernommen. Wir leiten an, Gefühle wie Wut, Ärger, Traurigkeit, Schmerz, Leid, Angst, verarbeitet, wie man es gemeinsam verarbeitet, sodass diese im Basisgefühl losgelassen werden können. Und das ist auch wichtig, um einen positiven Blick in die Zukunft zu haben, also um auch sozusagen aus dem Wissen von der Auflösung die Dynamiken erkannt hat, man weiß, warum etwas passiert ist, man weiß seinen eigenen Anteil, aber auch den Anteil von dem anderen und kann dann für die Zukunft das Wissen mitnehmen, damit so etwas natürlich nachhaltig betrachtet, nicht noch mal passiert. Das ist das, was du vorhin mit der Kontrolle auch meintest, dass man das Gefühl hat, man hat die Situation unter Kontrolle, man weiß, was war die Ursache, man weiß, was sind die Signale, auf die man gemeinsam achtet, man hat das Gefühl, dass man sich offen und ehrlich jetzt in Reflexionsgesprächen ausspricht, wenn es einem nicht so gut geht, wenn man sich nicht so gesehen fühlt, weit bevor so ein großes Mangelgefühl entsteht, damit das eben nicht mehr passieren kann. Genau, das ist auch wichtig, was du sagst, dass man sich über die Bedürfnisse auch noch mal ausspricht. Also was man am Ende vielleicht dann sieht, ist den Seitensprung, aber wo sind die Bedürfnisse von beiden vielleicht unerfüllt gewesen und wie geht man in Zukunft damit um? Also auch auf oberen Ebenen, wie wir sagen, wie kann man in Zukunft ganz praktisch im Alltag damit umgehen, wenn Mangelgefühle entstehen, was ganz normal ist, dass bei jemandem Mangelgefühl eine Zeit lang ist, aber wie gehen wir jetzt in Zukunft damit um, damit wir uns da nicht verlieren? Genau, dieses Gefühl lösen, das nennen wir immer das Fundament stabilisieren, das Beziehungsfundament und die oberen Ebenen sind sowas wie Sinn, Ziele, Interessen, meine Identität, meine Überzeugung, die ich habe, aber auch meine Fähigkeiten, vielleicht meine Kommunikations- und Reflexionsfähigkeiten, meine Fähigkeiten, Dinge auszusprechen, mein Verhalten, dass ich die Sachen wirklich ausspreche, anspreche, meine Bedürfnisse äußere, mich aber auch reflektiere, was sind meine Bedürfnisse und eben auch in der Umgebungsebene dafür sorge, dass es beiden gut geht. Und da gibt es ja verschiedene Dinge, die Sprachen der Liebe könnte man nennen, zum Beispiel, dass man mal schaut, was braucht man überhaupt, um sich lieb zu fühlen, die tut mir gut Liste, um auch dem anderen die Gelegenheit zu geben, zu wissen, was sind denn so Kleinigkeiten, die mir gut tun, die man im Alltag mal erfüllen kann, wo man dem anderen eine Freude mitmacht, dass man sich gesehen, gewertschätzt fühlt, all diese Dinge wieder mehr in den Alltag zu bringen, präsenter zu machen, das sind Hebel, die man auf den oberen Ebenen da nutzen kann, um als Liebespaar einfach wieder diese Distanz abzubauen und wieder enger ins Wir-Gefühl, in die Verbundenheit zusammenzuwachsen. Das hast du sehr schön gesagt. Mein Abschlusswort für heute. Wir hoffen, dass euch diese Folge gefallen hat und bedanken uns fürs Zuhören. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Ein Seitensprung kann nicht einfach vergessen oder verdrängt werden, da tiefgreifende Gefühle wie Wut, Traurigkeit und Enttäuschung immer wieder auftauchen.
  2. Der Seitensprung ist oft ein Symptom einer vorliegenden Beziehungskrise, nicht ein isoliertes Ereignis, wobei Mangelgefühle und ein mangelndes Gefühl der Wertschätzung die Ursachen sind.
  3. Das Vertrauen wird massiv geschädigt, was zu ständigem Misstrauen, Kontrollverhalten und komplexen Kommunikationsproblemen führt.
  4. Ein Neustart ohne tiefgreifende Verarbeitung der Gefühle und der Ursachen ist unsicher und führt zu einem Kreislauf von Fragen und Erinnerungstriggern.
  5. Effektive Lösung erfordert eine systematische Arbeit an den Ursachen, die emotionale Verletzungen nachhaltig zu verarbeiten und das Beziehungsfundament zu stabilisieren.
  6. Statt Details zu verlangen, die in das Leid führen, sollte der Fokus auf gemeinsame Reflexion, Verantwortung und Wiederherstellung des Vertrauens liegen.
  7. Die Lösung beginnt im „Gut-war-zeit“-Punkt und führt zu einem tieferen Verständnis der Konfliktspirale, die vor dem Seitensprung entstanden ist.
  8. Langfristig wird durch klare Kommunikation, Bedürfnis- und Wertschätzungsausdruck ein stabileres, erfülltes Beziehungsfundament geschaffen.

Summary:

Ein Seitensprung kann nicht erfolgreich vergessen oder verdrängt werden, da tiefgreifende Emotionen wie Wut, Traurigkeit und Enttäuschung immer wieder als Trigger auftauchen. Stattdessen ist er ein Symptom einer tiefen Beziehungskrise, die oft auf Mangelgefühle, Entfremdung und mangelnde Wertschätzung zurückgeht. Das Vertrauen wird schwer geschädigt, was zu Misstrauen, Kontrollverhalten und komplexen Gesprächen führt.

Ein einfacher Neustart ist daher nicht ausreichend; stattdessen ist eine tiefgreifende Verarbeitung der Ursachen und Gefühle notwendig. Der Ansatz bezieht sich auf die systemische Analyse der Beziehungsgeschichte, beginnend mit dem Punkt, an dem die ersten Konflikte entstanden sind, und führt zu einer nachhaltigen Stabilisierung des Beziehungsfundaments. Dies erfolgt durch gemeinsame Reflexion, Verantwortung für die eigenen und des Partners Verhaltens, und eine klare Kommunikation von Bedürfnissen und Werten.

Ziel ist es, dass beide Partner sich wieder gesehen und gewertschätzt fühlen, um ein dauerhaftes, vertrauensvolles und erfülltes Verhältnis aufzubauen.

FAQs

Nein, ein Seitensprung kann nicht einfach vergessen werden. Gefühle wie Wut, Traurigkeit und Enttäuschung bleiben bestehen und reizen sich immer wieder durch Triggerpunkte im Alltag.

Durch Erinnerungen an bestimmte Situationen, Gerüche oder Musik werden tief verwurzelte Emotionen wieder aufgerufen. Das zeigt, dass die Verletzung im Gefühlsbereich nicht verschwindet.

Ein Neustart funktioniert nur schwer, weil die Verletzungen tief verwurzelt sind. Die gegenseitige Mangelgefühle und das Misstrauen führen dazu, dass das Gespräch immer wieder in den Kreis zurückkehrt.

Das Vertrauen wird massiv geschädigt. Beide Partner sind skeptisch und suchen nach Details, was zu weiteren Konflikten und einem ständig wachsenden Misstrauen führt.

Ein Seitensprung ist meist kein Zufall, sondern ein Symptom einer Beziehungskrise. Der Hintergrund liegt oft in Mangelgefühlen, fehlender Wertschätzung oder fehlender Nähe.

Durch die System-Empowering-Methode werden die Ursachen gemeinsam nachgegangen. Man schaut auf frühere Konflikte, Mangelgefühle und Verluste der Nähe, um das Fundament der Beziehung zu stabilisieren.

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