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Schulangst

53m 55s

Schulangst

In dieser Podcast-Folge von "Junge Psyche" wird das Thema Schulangst behandelt. Schulangst ist keine eigenständige Diagnose, sondern ein Symptom, das aus verschiedenen Ängsten wie Trennungsangst, sozialer Angst (Angst vor Bewertung durch Mitschüler oder Lehrer), Angst vor dem Schulweg oder vor Mobbing entstehen kann. Sie äußert sich häufig durch körperliche Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen und kann im Extremfall zur Schulvermeidung führen. Eltern wird geraten, aufmerksam für wiederkehrende Symptome zu sein und ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Kind zu suchen. Entscheidend ist, die Grundbedürfnisse des Kindes nach Sicherheit, stabiler Bindung und Selbstwertstärkung in den Vordergrund zu stellen, anstatt schulische Leistungen zu betonen. Während Eltern eine schützende Basis bieten und Probleme wie Mobbing aktiv angehen sollten, ist es auch wichtig, dem Kind Raum zu geben, eigene Bewältigungsstrategien zu entwickeln, um langfristig mit schwierigen Situationen umgehen zu lernen.

Transcription

8672 Words, 51966 Characters

German
Willkommen bei einer neuen Folge junge Psyche. Heute geht es um ein Thema, dass vielen Familienbauchschmerzen bereitet. Die Schulangst, wenn der Schulweg plötzlich zu Riesenhörde wird, der Kontakt zu Mitschülern schwierig ist oder schon beim Gedankenanmatte der Magen rebelliert, bei all diesen Dingen fühlen sich Kinder und Jugendliche und auch Eltern schnell überfordert. Wir sprechen darüber, wie Schulangst entsteht, woran ihr sie erkennt und welche Tipps und Tricks, Eltern und weiteren Wegbegleitern helfen, Kinder Schritt für Schritt zu stärken und ihn wieder mutzumachen. Herzlich willkommen zu der neuen Folge von "Junge Psyche aufwachsen verstehe". Mit dem Podcast aus der Welt der Kinder und Jugendliche im Psychotherapie. Mit Samada Fasid und Mila Uljawi. Liebe Leute, herzlich willkommen zu unserer neuen Folge. Hallo, da sind wir wieder. Wir haben uns sehr darüber gefreut, was wir für Tolles Feedback bekommen haben zu unserem Podcast und wie die Reaktionen so waren und wollten erst mal jetzt, wo wir uns ein bisschen gesammelt haben, ein ganz herzliches Dankeschön rausschicken an euch. Echt viel Dankeschön, tut gut, ne? Ja, definitiv. Wir wussten ja gar nicht, wie wird das so aufgenommen? Wie finden die Leute das so, aber wir haben echt Super Feedback gekriegt und ein bisschen schräge war es, weil wir einfach vorher so für uns aufgenommen haben und überhaupt keine Idee hatten, wie kommt das überhaupt dann an bei den Leuten da draußen und umso schön ist es, also wir haben ja von Kolleginnen und sowieso von den Zuhöreinen Feedbacks bekommen und da ist es richtig toll, total richtig gut. Genau, und wir möchten euch auf jeden Fall nochmal ermutern, uns Themenwünsche zu schicken. Ein paar haben wir schon bekommen, wir freuen uns über jeden weiteren und gehen da dann auch gerne darauf ein, also bitte, wie ihr Instagram senden und dann können wir uns damit befassen. Da filmen wir richtig toll, weil wir werden das alles schön ablaufen. Ich will nicht abarbeiten sagen, weil das irgendwie so anstrengend, weil es wirklich Spaß macht. Ja, allerdings. Genau. Und ja, heute sind wir wieder damit einer Neunfolge. Genau. Heute haben wir uns ein Thema überlegt, dass sehr viele Menschen beschäftigt und das bei uns beiden, wie wir festgestellt haben, in den Praxen mit den größten Anteil an Gründen für eine Therapie ausmacht. Also wir haben alle beide viele Menschen in der Praxis, die mit diesem Thema zu tun haben. Es handelt sich nämlich um das Thema Schulangst. Und die Schulangst ist interessanterweise gar keine alleinstände Diagnose für sich, die wir so vergeben, sondern es ist etwas, was mehr so als Symptom vorkommt. Also natürlich als Hauptsymptom, dass total beeinträchtigend ist und das Leute wirklich auch sehr, sehr belastet, aber die Schulangst an sich ist eine Folge oder ein Bild des Auftritt, weil dem andere Ängste zugrunde liegen. Und vielleicht magst du mal zehn Sommer, was das so verängste sein können. Also es gibt zahlreiche Ängste, die dem zugrunde liegen können, das am Ende dann das Kind nicht zur Schule geht. Weil das ist das, wenn wir sagen, "Schulangst" dann meinen wir genau das, also das Kind geht nicht zur Schule. Und es lechte zumindest nicht zur Schule geben und dann genau wir hin oder dann gucken auch Eltern hin, was für Gründe könnte es den geben, dass das Kind nicht zur Schule geht. Und ja, es kann eine Trennungsangst sein, das heißt, dass das Kind sich schwer trennt von den Eltern ganz häufig beobachtet, so in den ersten Schuljahren, weil die Kinder ein bisschen jünger sind, manchmal auch erst nach dem Übergang aus dem Kindergarten, so wenn das Kind eingeschult wird, dass das Kind morgens über verschiedene Symptome klagt und nicht zur Schule will. Und im Gespräch dann erst herauskommt, dass vielleicht dieses Kind sich dann sorgen macht, was mit den Eltern ist in der Zeit. Das fällt so in die Richtung der Trennungsangst. Das weiteren gibt es die soziale Angst, das ist die Angst vor Bewertungen. Was genau bedeutet das? Also vor Bewertungen der Mitschüler, der Lehrer und zwar geht es dabei um die Bewertung der eigenen Person. Also keine leistungsbezogene Bewertung, die es auch gibt, also eine leistungsangst, in dem Fall der sozialen Ängste geht es eher darum, dass man sich nicht sowohl fühlt, wenn andere mitkriegen, wie man so ist, das heißt, man macht sich Sorgen, wie finden die mich denn so. Sieht dumm aus, ich durf aus, ich hässlich aus, wenn ich was sage, lachen die über mich. Also es gibt die Befürchtung in die Richtung, dass das alles passiert. Und dann gibt es eine große Angst, die entsteht. Und man muss ja auch ehrlich sagen, dass in bestimmten Altersgruppen das ja auch gar nicht so weit hergeholt ist. Also gerade so, ich sag mal Orientierungsstufe, beziehungsweise dann siebte achte Klasse. In der Klar, da ist natürlich auch die Pubertät in vollem Gange und in der Regel fliegt da das Konfetti, wenn irgendwann ein bisschen Albanal sonst. Genau. Ja, das sind berechtigte Ängste auch hier und da, die sind allerdings dann so stark ausgeprägt, dass sie als Grund ausreichen, dass man gar nicht mehr zur Schule möchte. Und das ist natürlich da noch mal viel mehr als, ja, ich fühle mich ein bisschen davor, wie die anderen mich finden, sondern dann ist das wirklich ein massiver Grund. Ja, was gibt es denn noch, es gibt noch die Angst vor dem Schulweg, davor, den nicht zu schaffen, nicht zu bewerkstelligen. Und der muss auch gar nicht lang und dunkel und verwinkelt sein. Es geht dabei immer um die Wahrnehmung des Kindes. Und wenn man die erfragt, kriegt man manchmal auch fantasievolle Geschichten, was alles so passieren kann auf diesem Schulweg. Vielen Dank zu der Angst vor dem Schulweg gehört auch beispielsweise die Angst vor dem Schulbus, die auch häufig dann eine soziale Angst ist, manchmal aber auch etwas mit totaler Reizüberflutung haben kann, oder mit, oder zu tun haben kann, oder mit, da Angst den Bus zu verpassen, der Angst den falschen Bus zu nehmen, will ich auch manchmal und so solche Dinge. Ja, ja oder, sitzt jemand neben mir, wer sitzt neben mir, wo sitze ich? Ja, aus der Welt der Kinderaugen, also wenn die Wahrnehmung erfragt wird, dann ist es erstaunlich und mancher wachst noch vergisst, was für Befürchtungen man so haben kann als Kind. Machen wir weiter, es gibt, wie gesagt, die Angst vor dem Schulweg, dann gibt es auch die Sorge davor, wie mit mir umgegangen wird in der Schule, also die Angst vor den Mitschülern bis hin zum Mobbing, ein riesengroßes Thema auch im Praxisalltag bei uns und ein riesengroßes Thema generell in dem Feldschule. Dann, des weiteren, auch noch die Angst volleran, also nicht nur vom Mitschülern, sondern auch voller Körpern. Und ich will jetzt nicht ausholen und berichten über Lehrer, die wir so begegnet sind, sei es in meiner eigenen Schulzeit als auch später durch die Arbeit, aber sagen wir es mal so, es gibt auch alles an Lehrern. Absolut, also es ist, natürlich gibt es ganz viele tolle Lehrer überhaupt keine Frage, aber da ist schon die eine oder andere Person dabei, wo man sich fragt, ob das jetzt die richtige Rufsfall waren. Ganz klar, also das begegnet einem leider viel zu häufig finde ich. Ja, meine Güte, ein Haufen Ängste der auftreten kann und der dann in letzter Instanz dazu führt, dass die Schule als etwas bedrohliches gesehen wird, dass die Schule mit vielen Ängsten verbunden ist und im schlimmsten aller Fälle dazu führt, dass ein Kind oder ein Jugendliches gar nicht mehr zur Schule gehen mag und es vielleicht auch gar nicht mehr tut. Genau, wie kriegen wir das denn mit, dass sich eine Schulangst entwickelt oder bereits entwickelt hat? Wie du gerade schon sagtest, häufig tritt es so mit Körblichen Symptomen auf. Dass ein Kind öfter mal Kopfschmerzen hat morgens, Bauchschmerzen, das sind sie die beiden klassiker. Also man sagt ja auch, mir liegt was im Magen oder so. Also Bauchschmerz ist was, was bei Kindern wirklich als Form der Somatisierung, wie man das so schön nennt, also ein körperlicher Ausdruck, einer psychischen Belastung, kommt der Bauchschmerz häufig vor. Kopfschmerz ist auch oft zugegen, denn Kopfschmerz ist oft ein Zeichen von Verspannung. Und gerade, wenn ich in der Schule sitze, belastet bin, die Schultern werden hochgezogen. Ich mache mich vielleicht ganz klein, dann ist so diese Verspannung im Nacken, die so über den Kopf drüber zieht, ist etwas, was auch häufig vorkommt und die dann eben auch eine Belastung äußert, die eigentlich psychischer Natur ist. Das heißt, wenn ein Kind öfter, bis regelmäßig diese Art von Beschwerden hat und sagt, es kann nicht in die Schule gehen aufgrund dessen. Also wenn es mehr als keine Ahnung einmal alle paar Monate vorkommt, dann könnte man vielleicht schon mal das Gespräch suchen und sagen, du, wie ist es denn, ist dann in der Schule alles in Ordnung, wie sieht es denn da gerade aus und einfach schon mal so ein bisschen vortasten, wie es gerade ist. Und in der Regel werden Kinder ja gern gehört und sagen dann vielleicht auch, wenn sie eigentlich da nicht gerne hin mögen und wenn eigentlich, wenn vielleicht irgendetwas gewesen ist. Nicht alle manche sagen vielleicht auch nie, ist alles in Ordnung, es ist wirklich nur körperlich, aber ja, da muss man dann halt so ein bisschen vorfühlen. Ganz wichtig dabei ist, genau darauf zu gucken, wie alt ist das Kind? Weil je jünger das Kind ist, neigt es auch eher dazu körperliche Symptome zu benennen als Angst und Thomas, als das es sagen kann. Ich habe da ein Problem mit einem Mitschüler. Natürlich gibt es diese Kinder auch. Also wir reden jetzt nicht von Einzelfällen, die sprachlich super fit sind und ihre Gefühle sehr früh schon benennen können, weil Eltern das auch mitkultiviert haben, sehr früh. Darüber sprechen wir gar nicht, sondern wirklich über das 0815 Kind steht morgens auf und sagt, ich habe beaufschmerzt, ich kann nicht zu Schule. Und dann ist ganz häufig die Frage auch in unsere Richtung, wann ist das denn eine Schule Angst? Also meinten, wenn die dann erzählen, die Eltern das Kind geht zweimal die Woche nicht zu Schule oder letzte Woche ist das Kind zur Schule gegangen, diese Woche aber nur einmal. Das ist auch super schwierig, das ist nicht einfach zu erkennen, ist da irgendwas los oder mache ich mir zu viele Sorgen, das sind die unberechtigt. Heißt, da gibt es jetzt nicht den Fahrplan, es gilt zu beobachten, wie häufig kommt es vor und ist es eher ein Muster, als dass es akut etwas ist. Also die Unterscheidung zwischen akut und chronisch. Also ist es etwas, was mal vorkommt und ich kann das zuordnen, als jeder hat mal Kopf oder Bauchschmerzen. Oder denke ich, jetzt schon wieder, wenn ich den Gedanken überrasse. Genau, wenn der Gedanke da ist, dann sollte ich zumindest eins machen, ein bisschen mehr beobachten, darauf achten, das Gespräch zu führen in Richtung Thema Schule. Weil, wenn man Kinder direkt fragt, ist da irgendwas passiert? Und wenn nichts passiert ist, im Sinne von es ist ein Ereignis, dann wird das Kind wahrscheinlich sagen, nein, es gar nichts passiert. Oder wenn die Stimmung generell wird nicht benannt, wenn es eine bedrohliche Stimmung ist oder eine beängstigen Stimmung oder so was da ist. Oder Druck. Genau. Wenn Jugendliche, die das dann häufig besser benennen können, weil die einfach ein bisschen Weitein der Entwicklung sind und schon Dinge besser sprachlich auch zuordnen können, die sagen dann häufiger, dass eine Atmosphäre nicht okay ist. Dass es Gripchenbildungen gibt und es klingt ja schon gar nicht so massiv, es gibt einen Gruppenbildung, also es gibt die Klicke und die andere Klicke und ich fühle mich nicht wohl. Das ist ja was ganz anderes, als wenn ich jetzt als selten Teil frage, was ist dem passiert und ich denke, es ist nichts passiert, es ist einfach unangenehm. Und das reicht oft als Erklärung für Eltern auch nicht aus und dann hat man so das Gefühl entweder muss ich irgendwas erfinden oder es ist halt nichts. Und das ist einfach nicht der Fall, also es reicht, wenn ich mich nicht wohl fühle. Und bei Kindern sagen wir es mal so, es gibt Kinder, den Felters nicht schwer sich schneller anzupassen oder sich für den Stundenanteil des Tages anzupassen und zusammenzureißen und die Agieren es anders aus. Und es gibt Kinder, den Felters super schwer und warum das so ist, das ist multi-komplex, also Kinder sind unterschiedlich in ihren Persönlichkeiten, die sind unterschiedlich in ihren Temperamenten, die sind unterschiedlich in ihren Stressverarbeitungssystemen. Das heißt, wenn man da anfängt zu buddeln, finden wir, dass was wir so gerne als Psychotherapeuten, als multifaktoriell bezeichnen, so ein Modell. Das ist schön, wenn wir das aufdrucken oder erfragen, hilft aber wenig bei der Lösungsfindung. Genau, und auch der Ausdruck des Problems ist sehr, sehr unterschiedlich. Manche ziehen sich total zurück, manche werden aggressiv, manche Kinder fangen vielleicht an, wirklich überte schon Banken zu gehen oder halten sich nicht mehr an Regeln. Auch das kann tatsächlich aber einen Symptom von einer Schulanszeit von einem nicht wohlfühlen, das ist wirklich unterschiedlich, wie Kinder da reagieren. Dass so einzig gemeinsame ist dabei, ich gehe nicht gern zur Schule, oder ich gehe gar nicht mehr hin. Genau, und ich gehe nicht gern zur Schule, das ist ja schon ein sehr, eine fortgeschrittene Art des Auszudrücken. So was wie, ja, Schule ist scheiße, das alles total doof, die sind alle blöd, die klasse ist total doof und die Lehrer sind doof und alles ist blöd. Das ist eine Art und Weise des Auszudrücken, die man so als Bockigkeit abtun könnte oder als vielleicht prepubatierendes Gehabe oder so oder reist sich doch mal zusammen. Aber ganz häufig ist das ein Ausdruck eines Umstandes, der für das Kind wirklich schwer zu ertragen ist und wo man auf unterstützt eine Art und Weise mit umgehen muss, um das Ganze in den Griff zu kriegen. Wichtiger ist dabei, der Gedanke, irgendein Grundbedürfnis meines Kindes ist da nicht befriedig, nicht gestillt und wenn wir von Schule sprechen, dann geht es auch sehr häufig um Beziehung, also Bindung, Beziehung gibt es Menschen mit denen mein Kind da gut in Beziehung kommt. Also gibt es Freunde, gibt es Lehrer, gibt es andere Mitarbeiter in der Schule, wo ich weiß, mein Kind hat aber an Knöpfungsmenschen an Beziehung, fühlt sich mein Kind sicher in der Schule, also ein Grundbedürfnis nach Sicherheit, haben Kind da auch. Wenn sich ein Kind nicht sicher fühlt, da wo es ist, ist es nicht gerne da. Also wenn sich ein Mensch nicht sicher fühlt, da wo er ist, fühlt er sich. Ja, Fehl am Platz. Und ein weiteres Grundbedürfnis bei uns Verhaltenstherapeut*innen heißt das so schön, selbstwert Schutz und selbstwert Erhöhung, schuldigung, ich musste kurz mal nachdenken, das bedeutet so viel wie fühle ich mich denn hier am richtigen Ort, habe ich das Gefühl, dass ich hier gewertschätzt werde, werden mir freundliche Dinge entgegen. Braucht, habe ich das Gefühl, dass meine Lehrer mich gut finden, so wie ich bin, habe ich das Gefühl, öfter mal was richtig zu machen, wächst mein selbstwert hier an diesem Ort oder werde ich einfach eher mal runtergedrückt und niedergemacht oder vielleicht nicht beachtet oder so. Man weiß, dass Eltern oft unter Druck geraten, wenn es um das Thema Noten und Leistungen geht, weil wir die Schulpflicht haben und dann immer irgendetwas droht als Konsequenz. Ja, genau. Aber wie du gerade gesagt hast, also diese Grundbedürfnisse stehen da einfach überall oder sollten über allem stehen, weil damit ich auch Leistung abrufen kann, muss das andere da sein, sonst können wir keine Leistung abrufen. Das heißt, das ist eng miteinander verknüpft und ja, das gestilte Grundbedürfnis nach Beziehubindung, Zuversicht von außen, bekomm er so wertgeschätzt werden, wie Mina gerade gesagt hat, das ist die Grundlage dessen, dass ich erst mal in dem Feldschule mich aufhalten möchte und darauf hin folgt auch ein Abrufen der Leistung, was weniger problematisch ist dann. Und wir würden Eltern immer raten, sich nicht allzu sehr auf die Leistung zu versteifen. Wir sprechen hier von Kindern mit Schulangst und da geht es in aller Linie erst mal darum, dass meine Beziehung zu dem Kind, die Beziehung des Kindes zu mir so stabil ist und als so schützen und auch unterstützen interpretiert wird und empfunden wird, dass das Kind sich erst mal wohlfühlt und erst mal überhaupt das Gefühl hat mit seinen Ängsten zu mehr kommen zu können. Und alles, was mit Leistung zu tun hat, das ist erst mal hinten angestellt, das kommt dann erst mal wieder dran. Es ist in jedem Fall wichtiger, dass das Kind zu mir kommt, sich von mir verstanden fühlt, auch Lust hat mit zu berichten, dass es ein Problem gibt, damit auch Hilfe überhaupt stattfinden kann. Als das Kind sich zusätzlich noch Sorgen macht über seine Leistung und vielleicht denkt, dass es jetzt zu Hause ärger bekommt, weil es abgesagt ist oder so, dass es echt nicht im Sinne des Erfinders. Und wir haben da absolutes Verständnis für Eltern, weil ich meine, wir selber haben Kinder in unserem Alltag auch und wie viel Druck das macht, wie schwer das Einfasste ist, nämlich das Aushalten. Also erst mal aushalten, mein Kind hat Angst, dass mit zu ertragen kostet unfassbar viel Kraft und dann hat man noch gar nichts eigentlich gemacht nach außen. Also man trägt es mit. Gleichzeitig würde ich auch sagen, das wichtigste und das bedeutendste. Also diese Sicherheit erst mal zu bieten, in meinem Zuhause habe ich diese, diese Base, die wichtig ist, dass ich gewertschätzt werde, dass ich angenommen werde, dass ich ernst genommen werde, dass es mir nicht gut geht. Weil nicht immer wissen Kinder, selbst warum es ihr den nicht gut geht, weil wenn man alles abfragt in einer Art Fragenkatalog, dann sagen die vielleicht zu allem, ne, ist okay, Lehrerinnen ist okay, Mitschüler sind auch okay. Also wir nehmen jetzt nicht den Fall an, da gibt es Mobbing oder da gibt es eine schwierige Lehrerschüler Beziehung, sondern wenn alles erst mal okay ist und ich hab trotzdem keinen Lust zur Schule zu gehen oder fühle mich sehr unwohl, dann ist das erst mal so. Das heißt, ich nehme das erst mal an, nehme es ernst und die größte Herausforderung ist diese Gleichzeitigkeit von, ich schaffe eine Sicherheitsbasis für mein Kind, kann das mit tragen, kann es trösten, es unterstützen dabei, dass es erst mal sich traut zu sagen, ich habe da Sorgen und Angst und da fühle ich eine Beklemmung oder ich habe körperliche Schmerzen durch dieses Gefühl, was ich da habe. Und dennoch zu sagen, wir gucken darauf, was brauchst du, damit du dich da besser fühlst, damit das besser klappt, damit das früher gelingt, wieder da zu sein. Und natürlich klingt es auch sehr verführerisch, dem Kindern alle Probleme aus dem Weg räumen zu wollen und dafür zu sagen, dass diese Probleme nicht mehr bestehen. Das kann ich total gut nachvollziehen und das ist ein ganz natürliches Gefühl. Hierbei bitten wir aber zu bedenken, dass Kinder natürlich auch ihre Erfahrungen machen müssen und dass es ganz wichtig ist, auf dem Weg ins Erwachsenenalter, dass man auch lernt, seine Probleme selbst zu lösen. Und das heißt nicht, dass man ein Kind mit allem alleine lassen soll, wenn das Probleme sind, die wirklich überbordend sind und wirklich irgendetwas in der Schule gar nicht stimmt, dann ist es selbstverständlich die Aufgabe der Eltern, dazu intervenieren, Gespräche mit den Lehrern zu führen. Aber ganz generell muss ein Kind auch entweder am Anfang oder auch im Laufe eines Prozesses, die Möglichkeit haben, abwehrkräfte zu entwickeln und die Fähigkeit zu entwickeln mit einer schwierigen Situation umzugehen. Denn das wissen wir alle schwierige Situationen, gibt es im Leben immer wieder und je früher, ich lerne damit umzugehen, um so besser und da geht es halt auch nicht darum, jede schwierige Situation von Anfang an direkt auszuschalten und mein Kind vor allem zu bewahren. Sondern da geht es halt auch darum zu gucken, okay, ah, das ist also gewesen oder so und so ist das Gefühl, lass doch mal gemeinsam überlegen, was können wir machen, damit es dir besser geht, wie kannst du lernen damit umzugehen, was würde dir helfen oder vielleicht auch von eigenen Erfahrungen berichten und sagen auch, als ich damals in der Schule war da. Gings mir auch manchmal so und so und wenn ich das gemacht hab, war es ein bisschen besser oder oder oder dies, also genau. Ja und ich verweise hier freundlichst auf unsere Folge zu selbstwert und dem Selbstwertgefühl und ja, das spielt eine riesengroße Rolle, ob ich selbst wirksamkeit auch erfahre und ja, wie Milag gerade gesagt hat, wenn ich eine Herausforderung gemeistert hab, also wenn ich das Gefühl habe, das ist super schwer, ich spürs körperlich wie anstrengend das ist, es löst ganz viel Stress in mir aus, dann ist es wichtig mit Kindern darüber zu sprechen, wo spürst du das, was hilft dir dabei? Wir kommen gleich noch zu den Tipps im Einzelnen, im praktischen, aber im Gespräch schon mal zu erfragen, wo spürst du das, kannst du das in Worte fassen, kannst du das zeichnen, kannst du das malen? Wie kann ich erfahren, was das mit dir macht, um daraus zu entwickeln? So, wie bearbeiten wir das? Wie schauen wir, was du brauchst, damit du das schaffst? Und diese Zuversicht oder dieses, ich traue dir zu, dass du das kannst, gesetzt ist dem Fall, es ist nichts Großes, was man auf Erwachsenen eben lösen muss, ist das von Kindern zu schaffen. Also erst mal müssen Erwachsenen, das glaube ich, als Haltung entwickeln, mein Kind kann das bewerkstelligen, wenn ich es dabei unterstütze, das heißt, es braucht ein bisschen Unterstützung und nicht die Abnahme davon. Genau, das ist ein großer Unterschied, und wenn das Kind zum Beispiel sagt, ja, ich trau mir das nicht zu, ich glaube nicht, dass ich das kann, dann wirklich zu sagen, du musst nicht alles auf einmal können, ganz kleine Schritte, die sogenannten Baby-Steps. Wir machen ganz kleine Schritte, was könnte das erste sein, das könnte das zweite sein. Und ich glaube, so fühlt sich ein Kind dann auch wirklich ernst genommen und lernt eben auch, dass es eine Fähigkeit ist, die man entwickeln kann, mit Problemen umzugehen. Dass es nicht so mit man geboren wird, viele Menschen lernen, dass im Laufe ihres Lebens mit schwierigen Situationen umzugehen. Und das ist ein super Skill, den man natürlich seinem Kind auch wünscht. Und daher ist das glaube ich, genau der richtige Weg, wie kann man mit solchen Situationen eben umgehen? Ja, dadurch wird man wiederstandsfähiger. Und ich glaube, um diesen Teufelskreis entgegenzuwirken oder dem zu entkommen, ist zunächst wichtig, auf Eltern ebenso zu schauen, was brauche ich, damit ich diese Haltung habe, damit ich das auch strahle. Wenn ich mitgestresst bin, wenn ich mit Angst habe, wenn ich mit Leide, dann strahle ich auch das aus. Das heißt, in erster Linie sollte ich auf meine Grundbedürfnisse auch schauen, damit ich was davon abgeben kann. Also, damit ich was von dieser Kraft, die ich dann habe, im besten Fall auch was übertragen kann und nicht die Angst und den Stress übertragen. Genau, das ist total wichtig, dass man als Eltern teil oder als Bezugsperson erst mal gut bei sich guckt und dann je stabile ich selbst mit etwas bin, so besser kann ich eben auch nach außen agieren, damit die zweite Gruppe der Erwachsenen, die sowohl beteiligt sind, einfach beim Thema Schule, als auch Helfer ihnen sein können für Kinder und Jugendliche sind Lehrkörper oder alle Menschen, die in der Schule arbeiten. Ich könnte ausholen und auf die sociologische Ebene gehen und dass die Institutionen Schule jetzt auseinander nehmen oder wir könnten das. Allerdings müssen wir uns kürzerfassen, das heißt natürlich haben wir super viel Kritik an der Institutionen Schule, wie auch ganz viele Lehrkörper selbst. Also uns ist durchaus bewusst, dass die Zeit knapp ist, die Mittel knapp sind, dass ganz viele verschiedene Baustellen da sind, für die auch Lehrerinnen nichts können. Das ist uns wirklich bewusst. Die Sache mit der Inklusion, die irgendwie regelmäßig gründlich schiefgeht mit Verlaub, wenn ich das so sagen darf, wo auch viele Lehrer sagen, ja ist ja im Prinzip eine tolle Sache, aber wie setzt sich das jetzt um? Absolut die Psychohygiene von ja an der Schule tätigen Menschen, lässt zu wünschen übrig, also dass sie die Möglichkeiten haben zum Austausch, zu Fortbildungen, zu Achtsamkeit, um Umgang mit Stress in der Schule. Also Lehrerinnen sind wirklich vielen, vielen Risikofaktoren, Gefährdungen ausgesetzt, das ist gar keine Frage. Und viele Lehrende klagen auch selbst darüber, dass sie im Studium wirklich ganz wenig nur gelernt haben, über irgendwelche psychischen Schwierigkeiten, über eben so etwas wie Schulangst, über eigentlich alltägliches, was einem begegnet. Also ich möchte gar nicht erst anfangen bei Neurodivergänz. Ja, die HS Autismus, Dinge, die eben vorkommen oder überhaupt alles was in irgendeiner Form mit etwas anderem als Informationen in einen jungen Menschen bringen zu tun hat. Hören wir ganz häufig, dass sie sagen, das haben wir im Studium einfach nicht gehabt? Richtig, also wir fühlen mit euch. Genau, liebe Lehrer. Genau, also ein Hoch auf die Lehrerinnen, die uns auch tagtäglich begegnen, die wirklich eine fantastische Arbeit leisten, die nicht ohne ist. Umso wichtiger, dass wir das jetzt runterbrechen, auf das Wichtigste, und zwar das Bewusstsein, sich darüber bewusst zu werden, welche Verantwortung man mitträgt. Und die tragen alle mit, alle Erwachsenen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, tragen mit Verantwortung. Und wie man diese Verantwortung eben auch umsetzen kann, wie kann ich diese Verantwortung gestalt verleihen? Wie gestalt ich eine Klasse, wie gehe ich mit dieser Bande an Kindern oder Jugendlichen um, die jetzt in meiner Oput gegeben sind, 30 auf einmal in der Regel? Und da gibt es glauben wir doch eine ganze Menge Dinge, die man tun kann. Absolut, wir möchten motivieren. Also ihr habt ein riesengroßen Einfussbereich und zwar immer dann die Gruppe, die gerade vor euch sitzt an Schülern, habt ihr da, die hör euch zu, die sind wie Schwemme, die warten darauf, Dinge aufzusaugen und die Wichtigste Grundlage. Dessen ist Beziehung. Bitte, baut Beziehung zu euren Schülern auf. Super wichtig. Wenn ich an meiner Schulzeit denke, ich weiste noch ziemlich viel von die Lehrer und überhaupt das Lehrpersonal an das ich mich erinnere, das sind diejenigen, die eine Beziehung zu uns hatten. Und das muss nicht heißen, dass wir gemeinsam Eis essen waren oder irgendwas. Aber diejenigen, wo man wirklich das Gefühl hat, okay, ich habe hier eine drei dimensionale Person vor mir. Diese Person ist irgendwie greifbar und ist nicht einfach nur hier, um irgendwas runter zu rattern und um irgendwie keine Ahnung, den zweiten Weltkrieg an die Tafel zu schreiben oder sowas. Und wo man eben wirklich auch weiß, okay, hier gibt es einen echten Austausch. Das ist einfach so oft statistisch erhoben untersucht, dass es lebt von der Beziehung, die man spürt in seinem schulischen Alltag, ob man gerne zur Schule geht. Und dabei kann man schlechter seinen Matte oder Deutsch oder Englisch oder besser sein in Physik oder Bio oder wie auch immer, es kommt darauf an, welche Lebenserfahrung man macht, wenn man auf der Schule ist und da ein riesengroßer Anteil auf Lehrer zurückfällt, ist das umso wichtiger. Und das kann wirklich dabei anfangen, dass man sich ein bisschen schlaum macht und ein bisschen fein gefühlt hat, worüber reden gerade die Kinder in der Altersgruppe, die mir so begegnen. Also wenn das in der Grundschule ist, gibt es gerade irgendwie Karten, die in sind, dann kann ich darüber mit den sprechen. Und da gibt es gerade irgendein Spiel, was total in ist, dann mache ich das zum Thema. Also ich informiere mich über die Themen, die lebenswichtigsten Themen, die sagt, das GoPro bei D-Hop-Lock, Minecraft. Das sollte alles, allen Lehrer an jetzt etwas sagen. Und ja, auch TikTok, auch Instagram, ich weiß. Also da rollen viele Erwachsene in die Augen. Aber es ist Thema. Ja, das ist die Lebenswelt der Kinder- und Jugendliche, dafür einfach kein Wichteren vorbei. Und es baut Beziehung auf. Wenn man total entfernt ist von den Lebenswelten der Kinder, mit denen man zu tun hat, ist das super schwierig. Ich denke, das ist nicht ein Auskriterium. Wenn man offen und homophel dazu steht, sind sie großartig darin einzubelehren, auch in den Themen. Also sie genießen es, auch da die Expert zu sein, wenn man das zulässt. Also, kurz um, es kommt darauf an, Beziehung aufzubauen. Und wenn man weiß, ich habe in der Klasse ein, zwei, drei Schulkinder, die mit Schulangst zu tun haben, wenn man den Austausch nämlich mit Eltern hatte und das erfahren hat, bitte das im Hinterkopf behalten. Und dann ist es umso schöner, wenn man dann einfach nur kurz Beziehung aufend, wenn dieses Kind morgens es doch in die Schule geschafft hat und sagt, wie schön das du da bist, ohne eine riesengroße Welle zu machen. Und das ist kontraproduktiv. Also eher ein, ich seh dich und bezieh dich mit ein und das kann auch über, kannst du mir bitte helfen und diese Zettel hier austallen. Kannst du bitte mal damit schauen, ich suche etwas. Also auch Dinge konstruieren ruhig, aber dieses Kind mit in Verantwortung nehmen und damit auch spiegeln, du bist Teil dieser Gemeinschaft und du bist wichtig. Ich würde sogar nochmal, also noch eine weitere Stufe runtergehen. Das sind so kleine einfache Dinge, keine Ahnung. Geh auf irgendeine Verkaufsplattform und kauft dir 100 schöne Halbedelsteine für 15 Euro, keine Ahnung. Und dann hat man halt ein Körbchen da stehen und jeder der Geburtstag hat da sich den schönsten Stein auszuchern, so Kleinigkeiten, die einfach ein bisschen miteinander so kreieren. Genau, bevor wir jetzt hier auf jede Altersstufe eingehen, also es gibt immer für jede Altersgruppe etwas, was ein gemeinsamer Nenner sein kann. Also ob es die Edelsteine sind, ob es eine Pokémon-Karte ist oder ein Spiel, ob es eine Roblox-Spiel ist und mir die Charaktere vielleicht irgendwie bekannt sind, aber noch hinten nicht so richtig. Und ich frage mal die Klasse, was sie dazu erzählt. Gänchen im Fakt. Genau, ist euch das ein Begriff? Anime ist euch das ein Begriff? Also die Musiker, die TikToker, die YouTuber dieser Welt, all diese Dinge dürfen Themen sein. Und das ist wirklich nur ein kleiner Ausschnitt, weil natürlich gibt es auch Schüler, die da auch eher so ein bisschen abseits stehen und das nicht so cool finden. Man erfährt aber auch das erst, wenn man über Unterrichtsferne inhalte spricht, also nicht immer nur über das Fach simpelst, was man da unterrichtet. Weil Kinder sind natürlich auch da für den Matteunterricht oder Deutschunterricht oder, aber das ist deren Lebenswelt und Lebensumfeld und sie finden da als Person statt und nicht nur als Schüler eines bestimmten Faches. Genau und auch in der Schule, das ist ja alles Lebenszeit, also die Kinder in der Schule verbringen und so viel mittlerweile. Und natürlich muss man, wenn man acht Stunden irgendwo ist oder wenn es nur sechs Stunden sind, muss ich da in irgendeiner Form, die Idee haben, dass ich mich da wohlfühlen kann. Ansonsten ist es natürlich eine reine Quälerei und diese ganze Beziehungsgeschichte ist einfach etwas, was massiv dazu beiträgt, dass Kinder sich willkommen fühlen an einem Ort und Jugendliche natürlich auch. Genau und eine Offenheit bewahren für den Austausch miteinander. Also es ist enorm wichtig, dass Eltern und ja die Lehrkörper zusammenarbeiten als Helfer für dieses Kind. Und ich finde da ist der Einfluss wirklich riesengroß, den man hat. Dann kommen wir doch mal zu den Tipps und Tricks und dazu, was man im einzelnen Ton kann, um ein Schulbesuch vielleicht zu erleichtern, wieder möglich zu machen und um Ängste zu nehmen. Genau, wir nehmen jetzt an, wir haben eroiert, was ist die Angst? Also wenn es einen ganz klar bezeichnete Angst gibt. Wenn ihr euch zurück erinnert, ganz an den Anfang der Folge, da haben wir so einen kleinen Überblick gegeben, welche Ängste es so geben kann, die als Grund für die Schulangst oder das nicht besuchen der Schule vorliegen. Da kann man dann schauen, kann man das lösen, also ist das auf Erwachsenen Ebene zu lösen. Zum Beispiel, wenn der Schulweg ein Thema ist, kann man überlegen, geht dieses Kind dann gemeinsam mit anderen Kindern den Schulweg oder begleitet ein Elternteil, das Kind erst mal eine Weile auf dem Schulweg oder fährt es sogar hin. Also wir gehen davon aus, wir wollen auf jeden Fall als oberste Priorität den Schulgewehr leisten, also dass das Kind in die Schule geht. Also versuchen wir zu schauen, wie können wir das lösen, wenn es etwas klar benanntes gibt. Wenn es eine Angst vor dem Vortragen gibt, z.B. kann man mit den Lehrern besprechen, dass das Kind nicht alleine machen muss, sondern zu zweit oder in einer Gruppe. Eine Möglichkeit ist natürlich auch es nicht vor der gesamten Klasse vorzutragen, sondern dann eben mit dem Lehrer alleine oder der Lehrerin, oder dass man eben eine Freundin noch mit dabei hat oder so. Bis hin zu, dann gibt es erst mal schriftlich ab und wir üben das mal, wenn sich die Situation ergibt. Also vielleicht als Voraussetzung nicht versteift, auf dem starren Plan besteht, wer super, bestehen wer super. Auf der Kinder Jugendlichen Ebene wäre natürlich toll, wenn man sich traut, das zu sagen. Also wenn man sagt, ich gehe eigentlich gerne zur Schule, aber das und das fällt mir schwer. Und wenn die Kinder und Jugendliche das nicht benennen, ist es wichtig, als Eltern da sensibel für zu sein. Und ein Tipp, Kinder und Jugendliche vor allem, erzählen Dinge eher beileufig als in einem direkten Gespräch. Also eher so, wenn man zusammen was kocht oder etwas aufräumt, also eher so nebenher, weil sie oft genug auch beschämt sind, weil Angst als primär Emotion, als also die Emotion, die man hat, schwer auszuhalten ist und man das manchmal auch selber total bescheuert und banal findet, sagt man es dann auch nicht. Traut sich das nicht oder es ist einfach so, dass man denkt, dann reiten die Eltern ewig drauf rum, das will man dann auch nicht. Von daher ist es da auch nicht, wenn man eher was gemeinsam unternimmt, also Zeit gemeinsam verbringt und das dann vielleicht eher so nebenher erwähnt. Ja, da vielleicht sich zu trauen, in kleineren Zwischenschritten, also ich traue mich vielleicht erst auszuprobieren, dem Lehrer das alleine vorzustellen, mein Thema. Oder ich versuche mich erst in den Fächern zu melden, die mir leichter fallen, bevor ich mich jetzt da melde, wo ich denke, Bordelea ist so streng. Schön wäre natürlich auch, ich weiß, dass es nicht immer machbar, liebe Lehrenden, aber wenn es in der Klasse tatsächlich echt strikte Regeln gibt, wie oft höre ich das Verhalten, wenn Leute etwas vorstellen oder noch schlimmer im Sport und durch etwas Vormachen oder so, dass das Verhalten einfach der anderen unter aller Kanone ist und ist überhaupt kein Wunder ist, dass dieses Kind oder Jugendliche keine Lust mehr hat, das noch mal zu machen und da vor Angst hat, dass wir so schön werden, wenn es die Möglichkeit gebe, da ganz klar Position zu beziehen und zu sagen, so was läuft hier überhaupt nicht in dieser Klasse und bitte schnell eingreifen. Also auch mich irgendwie ist ja nicht so schlimm und war doch ab und so weiter, wie viele Schüler uns da begegnen, die da wirklich große Sorge vorhaben und die sagen, Lehrer haben das mitbekommen und nicht reagiert. Genau, und es läuft auch nicht mit, ja, dann hört auch nicht hin. Doch, das ist nicht in Ordnung, wenn sowas passiert, also das ist absolut verletzend. Die Leute, die da, ich nenne sie jetzt mal, Täter sind, das sind diejenigen, die ihr Verhalten einfach korrigieren müssen und nicht die Leute, die Opfer des Ganzen sind. Absolut, man ist da so, finde ich auch hohe, hohe Nerabel in der Zeit und das sitzt sehr tief, also wenn wir mit Eltern sprechen, hören wir, wie tief das sitzt, nämlich bis ins Erwachsenenalter sitzen diese Verletzung. Bitte, bitte, diejenigen, die da Verantwortung tragen und das mitkriegen, reagiert sofort. Wenn wir uns jetzt mal den kleineren Zuwenden, den Grundschülern oder auch so, die ersten Klassen da weiterführenden Schule, da ist es häufig hilfreich, wenn man zum Beispiel etwas mitgibt. Für manche kann das zum Beispiel ein Duft sein, zum Beispiel so ein ethirisches Öl, wo man dann zu Hause, so ein bisschen sich das so zurecht macht und sagt okay, das ist jetzt dein Mutstuft und wenn du daran riehst, dann geht es dir schon viel besser, wenn man sich da so ein bisschen was ausdenkt oder für manche kann es ein Fidgetäusein oder auch ein Plemobilfigur oder irgendetwas anderes, was etwas symbolisiert ein Talisman, dann nennen wir es mal Talisman. Da gibt's auch schöne Imaginationsübungen, dass man das quasi belegt damit, also man kann auch zu Hause sagen, wir üben das jetzt stell dir vor, du hättest ein Mut anzug, den du dir morgens anziehst. Wir malen den vielleicht oder wir suchen den raus und gucken uns an, welche super hält Ihnen Anzüge es so gibt und dann soll man sich morgens vorstellen, jetzt ziehst du den an und gehst damit raus. Wie fühlt sich das an für dich und dann kannst du vielleicht auch einen Figurchen mitnehmen, was dich daran erinnert, dass du diesen Mut anzug jetzt trägst. Also da ist es sehr schön mit so Vorstellungen zu arbeiten und zwar immer in Richtung Mut machen und nicht mit keine Angst haben, weil es ist leichter hin zu etwas sich vorzustellen und zu orientieren, als das etwas weggenommen wird. Da können wir auch noch etwas hernf Physiologisches zu beitragen und zwar geht es um die sogenannte Neuroplastizität, d.h. das Gehirn ist bis ins ganz hohe Alter dazu in der Lage neue Bahnen, neue Nervenbahnen zu entwickeln. Das ist natürlich im Kindesalter enorm ausgeprägt, das passiert in Höchstgeschwindigkeit in jeder Sekunde, aber auch später passiert das noch. Und da geht es darum, dass bei diesem Visualisierungsübung, wenn ich mehr etwas so fest vorstelle und mir einen guten Ausgang vorstelle und mir den Mut vorstelle, dann sind das genau die Autobahnen im Gehirn, die eben auch ausgebaut werden. Also alles was benutzt wird, das wird halt auch mehr ausgebaut. Das heißt, in dem Moment, wo ich mir das tatsächlich als Immaginationsübung vorstelle, einen guten Ausgang, einer Geschichte und den Mut und alles was positiv ist, werden genau diese Erwartungen halt auch fester ausgebaut. Ein plastisches Beispiel dafür kann sein, womit wir auch arbeiten, auch in der Verhaltenstherapie, könnte sein, dass wir uns anschauen, welcher Angstgedanke ist da und der Angstgedanke kann zum Beispiel sein. Wenn ich etwas vorlese, dann lachen die anderen und denken, ich bin dumm. Und wir gucken dann, wie kann man diesen Gedanken umstrukturieren? Also, wie kann man ein Mutgedanken stattdessen versuchen zu denken? Und das fängt an mit versuchen. Man muss sich das auch noch nicht glauben, weil die Angst wurde offensichtlich schon gebarnt als Gedanke. Wir waren dann aber ein Mutgedanken und dann können wir uns vorstellen, dass wir sagen, wenn du den Anzug anziehst in deinem vor deiner inneren Auge oder die Figur mitnimmst oder das Armband trägst oder den Ring oder den Stift. Also man kann den Kindern egal was mitgeben, was die jeden ganzen Tag auch anschauen. Also ein kleines Zauber spruchst du in der Erwartung, dass man sich das vorstellt und dann kann man den Belegen mit dem Gedanken und wenn die anderen auch lachen, kann ich das trotzdem ebenso gut. Ich habe es geschafft, mich zu melden und vorzulesen und das ist schon viel wert oder das ist schon toll. Also wir formulieren und am besten ist es, wenn das Kind es formuliert. Also lassen Sie das Kind formulieren. Was ist der Mutgedanken, wenn es jetzt eine Mutstimme gäbe oder ein Mensch oder eine Figur, die sehr mutig ist aus den Augen der Kinder? Was würde diese den sagen? Dass diese ein bisschen weg von sich, das nennt sich externalisieren, dass es viel einfacher für Kinder, weil es nicht so beängstigend und gefährdend ist, ist es leichter sich hinein zu versetzen in Figuren. Also auch alle Geschichten, die mit Muttieren oder Figuren zu tun haben, sind für Kinder super geeignet, weil sie sich da hinein versetzen können. Und dann können die diese Sätze oder diese Gedanken benutzen und als ihren Mutgedanken mitnehmen und sich den wiederholen, wiederholen, weil durch Wiederholung lernt man um, durch Wiederholung, so wie Milagat gesagt hat, passiert nämlich genau mittels der Neuroplastizität, dass sich neue Verknöpfungen bilden und dann ist das dann eben die Verknöpfung. Das dauert ein bisschen, da braucht man Geduld, dass auch den Kindern sagen, das passiert alles nicht sofort, aber je stärker man das wiederholt und immer wieder macht, desto eher wechselt, sondern ist das eher der Mut, der überall entsteht. Und wir würden auch weggehen von, wir wollen, dass die Angst weg ist, weil das ist nicht sinnvoll, Angst ist wichtig, es ist ein wichtiges Alarmsystem, es ist da einfach ein bisschen senzitiver und zu stark ausgebildet und zwar so, dass es einem im Weg steht. Und wir wollen nur den Teil nicht haben. Und wichtiger als eine Angst komplett wegzukriegen ist es zu lernen, Angst ist ein Hinweis erst mal, eine Angst ist ein Gefühl, dass wir jedes andere Gefühl eine Existenzberechtigung hat und Angst macht mich erst mal darauf aufmerksam, dass ich glaube, mein Organismus glaube hier ist eine potentielle Gefahr da. Also kann ich die Situation vielleicht ein bisschen auseinandernehmen und feststellen, okay ist da denn wirklich eine Gefahr, diese sozialen Ängste, die kommen aus der Steinzeit tatsächlich. Für Steinzeitmenschen war es das absolut schlimmste aus der Gruppe ausgeschlossen zu werden, weil das den sicheren Tod bedeutet hat, man verhungert, man effriert, man wird gefressen. Und diese Ängste, die sind heute noch genauso groß wie die früher, was sich allerdings verändert hat, ist eben die Welt in der Wille. Das heißt, die wahre Gefahr, die das birgt, wenn Leute mich vielleicht nicht leiden können, ist ja nicht mehr die gleiche, wie sie damals mal war. Sie wird aber vom Körper teilweise noch genauso interpretiert und darum sind diese sozialen Ängste so super, super, super doll. Und darüber kann man eben auch sprechen und sagen ja gut, aber wenn die jetzt heute über dich lachen, dann heißt das eben nicht, dass du jetzt zu Fuß durch die Eiszeit laufen musst und zu sehen musst für die Überlebst, sondern das bedeutet eben einfach nur, dass du mit einer Situation jetzt eben umgehen musst. Und das ist zum Beispiel etwas, was wir in den Therapien auch machen. Also ich redet dann zum Beispiel häufig mit meinen Kids hier über die sogenannte Steinzeit Security, die eben da die alle Alarmanlagen und Angstsysteme und so anwirft. Und dann sprechen wir eben darüber, wo die Unterschiede sind, dass dieses System ein ganz altes System ist, was halt noch so funktioniert, was heute vielleicht manchmal doch ein bisschen lästig ist und eigentlich vielleicht auch gar nicht mehr so nötig. Und so kann man das alles ein bisschen relativieren. Genau, das ist auch auf die Realität hinüber prüfen und vielleicht ist da die wichtigste Info, du bist nicht deiner Angst. Und das machen wir genau mit diesen Gedanken. Also du kannst einmal die Angst Gedanken denken, du kannst ja aber auch den Mut Gedanken denken. Ach guck, das heißt, du bist ja nochmal unabhängig von den Gedanken und kannst das eine oder das andere denken. Was fühlt sich besser an und wir lassen dann das auch wirklich einmal so durchlaufen im Rollenspiel auf. Wir denken jetzt, dass eine, wie fühlt sich das an im Körper, dann denken wir mal, dass andere Probe weise und wie fühlt sich das den an im Körper. Macht das eher, dass man denkt, ich bleibe zu Hause und bewege mich nicht oder macht es eher eine Motivation in Richtung. Na gut, dann versuch ich es. Ich überlebe es ja vielleicht doch. Und das ist zum Beispiel auch etwas, was ich feststellen ist, wenn ich aufgeregt bin, also positiv aufgeregt, weil jetzt gleich die Achterbahn dran ist zum Beispiel, dann ist das im Körper genau das gleiche, was passiert, als wenn ich Angst vor etwas habe, nur die Bewertung ist halt eine ganz andere. Und die Bewertung ist immer wirklich ein Schlüsselmoment daran zu arbeiten, dass die Bewertung eben nicht apokalyptisch und bedrohlich ist, sondern, wie wir es jetzt gerade schon dargestellt haben, einfach relativ ist. Also wenn ich auf keine Ahnung, ein Dachboden mit einer Leiter sehe, dann kann ich natürlich darüber nachdenken, dass da oben alles voller Monster ist. Ich kann aber auch darüber nachdenken, wie cool das wird, alte Kisten auszupacken, zu gucken, was dafür andenken drin sind, Schätze zu finden, geht halt beides. Genau, und als Mensch, der da diesen Angstgedanken hat und das dann so abgespult wird, dass der Körper so stark reagiert, direkt mit Bauchschmerzen oder Kopfschmerzen, stehe ich dann da und spüre das, das heißt, Kinder haben ihre Wahrnehmung und die lässt man den bitte, weil die auch richtig ist, das fühlt sich an als Bauchschmerz oder als Kopfschmerz. Und das spürt man und dann der zweite Schritt, der Bewertung, wie Mina gesagt hat, also zu sagen, was bedeutet das jetzt für mich? Okay, ich spüre Bauchschmerzen, es liegt ein aufregender Tag vor mir, und ein aufregender Tag ist ja noch mal was völlig anderes, das ist ein bedrohlicher gefährlicher Angstmachender Tag. Also das zu benennen oder benenzt zu lassen, wo spürst du etwas und es auch stehen zu lassen, weil die Kinder spüren, dass die fühlen, dass die nehmen das wahr und dass es in Ordnung und das ist auch so genau richtig. Die Frage ist, was macht man damit? Und da ermutigen wir dann Kinder in der Verhaltenstherapie dann, um zu bewerten, also anders zu bewerten. Die Wahrnehmung, die sie haben, weil die führt letztendlich zu einer anderen Konsequenz, die führt nämlich dazu, dass ich es doch wage, das Haus zu verlassen, den Schulweg auf mich zu nehmen, in die Klasse zu gehen, wo auch der Blöde sitzt und vielleicht mich auslacht. Und ich denke mir, ich mache es trotzdem, weil ich möchte hier sein. Also, ich würde versuchen zu ermutigen, wir ändern jetzt hier nicht die Schule, nicht die Klasse, nicht deine Mitschüler, nicht deine Lehrer. Das, was du tun kannst und das ist eine Menge, der noch ist, die Kontrolle zu haben über deine Bewertungen und wie du was damit machst. Das ist das, was wir immer einzelnen mit dem einzelnen Kind machen. Genau, da gibt es so ein ganz tolles Dreieck, dass das, also ich mache das mit all meinen Patienten, du bestimmt auch, da geht es um Denken, Fühlen und Handeln. Und das ist also ne, an jeder Ecke steht ein Wort quasi, das, was ich denke, das beeinflusst zu 100 Prozent, was ich fühle, das, was ich fühle, beeinflusst, das war wie ich Handle, wie ich mich verhalte und umgekehrt beeinflusst es sich halt in jede Richtung. Das heißt, idealerweise kann ich zuerst an den Gedanken drehen und kann mir das Gefühl, kann ich nicht ausschalten, wie ich lustig bin, sondern das ist ja erst mal da. Genau, aber die Gedanken, da kann ich halt rangehen, deswegen ist es, wir sind ja auch sogenannte Kognitive Verhaltenstherapolten, das heißt der, der Gedanke ist immer ein großes Ding. Ja, und so fangen wir halt an die Dinge, um zu bewerten und dann ändern sich eigentlich meist die Gefühle und dann eben auch die Handlung direkt mit. Genau, was es braucht ist halt Geduld. Ja, absolut. Geduld und zuversicht, es ist machbar, es ist zu schaffen. Dennoch gibt es Menschen, bei denen, dass, wenn man das zu Hause mit seinen Kindern macht, nicht ausreicht. Also, wenn man merkt, es ist nicht mal, es ist nicht damit getan, dass man das jetzt einmal besprochen hat, überlegt hat, die Kleinigkeiten versucht hat schon umzusetzen, die wir gerade eben so erwähnt haben. Dann bitte nicht lange warten. Bei diesem Thema ist das super wichtig. Ja, wie bei allen Ängsten hilft Vermeidung nicht im Gegenteil, sie hält es aufrecht. Das heißt, sich da nicht auseinanderzusetzen, trägt er dazu bei, dass das Problem größer wird. Früh sich trauen, sich Hilfe zu suchen, also das erste wäre das Gespräch mit den Lehrern in der Schule. Dann gibt es die Anlaufstellen manchmal den Schulen über Schulpsychologen oder Schulsozialarbeitern. Dann gibt es den Schulpsychologischen Dienst in jeder Stadt und Erziehungsberatungsstellen und natürlich Kindern Jugendlichenpsychotherapeuten. Das heißt, es gibt verschiedene Stellen, die man anlaufen kann. Wir wissen, die Therapieplätze sind rar und ist dauert lange. Aber wie gesagt, es gibt die anderen Stellen, die man schon im Vorfeld aufsuchen kann. Und dann würde es vielleicht doch zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten gehen und der würde sich das dann alles noch mal genauer anschauen. Und gerade bei sozialen Ängsten, auch wenn das jetzt erst mal ein bisschen kontraindiziert klingt, ist Gruppentherapie wirklich ein tolles Ding, das ein großen Wirkfaktor hat. Dann gerade, wenn ich Angst davor habe, mich vor anderen Leuten zu äußern, mich vor anderen Leuten vielleicht zum Hanswurs zu machen. Oder so, gerade dann ist es ja umso wichtiger, dass ich in diese Situation komme in einem geschützten Rahmen und genau das üben kann. Das heißt, wenn ich dann zum Beispiel in eine Praxis gratte, die eben Gruppentherapie anbietet und mein Kind sagt, na ja, auf gar kein Fall in eine Gruppe, dann lohnt es sich alle mal zu sagen, hey hör mal, gerade das könnte jetzt genau richtig sein. Probier es einmal aus und dann kannst du immer noch entscheiden und das lässt oft so ein bisschen Luft, dass man sagt, okay, ich kann auch nein sagen. Und dann stellt man fest, das war doch ganz nett, weil da natürlich die anderen, dasselbe Problem haben, man fühlt sich dann nicht so ganz allein. Und ja, wenn es nicht das Problem ist oder man weiß es nicht, oder es ist von allem ein bisschen, dann gucken diagnostiker, also klinäurjunklichen psychotherapeuten auch auf die gesamte Bandbreite, die sonst sein könnte. Also man guckt sich alle Ängste einmal an, man macht eine Intelligenz-Testung, um zu schauen, ist das Kind unter oder überfordert, ist das angemessen beschuld. Man guckt sich an, gibt es Schulteileistungsstörungen, Konzentrationsstörungen. Ja, man guckt sich diagnostisch alles an, um das genauer eingrenzt und zu können, was erschwertes diesem Kind am schulischen Leben teilzunehmen. Weil eins ist klar, kein Kind macht das einfach so, oder es passiert einfach so, dass es nicht teildessen sein möchte. Wenn es um wirklich starke Schulangst und auch um Schulabcentismus, also um das nicht hingehen zu schlügiert, möchte ich auf jeden Fall nochmal anmerken, dass es sehr sinnvoll sein kann. Auch Neure, die wir Gens zu überprüfen, hat mein Kind ADS, ADHS oder vielleicht auch eine Autismus-Spektrumstörung. Ich will es nur einmal sagen, damit es nicht übersehen wird, denn Kinder, die wirklich nicht zur Schule gehen, die wirklichen Schulabcentismus haben, da findet man überdurchschnittlich häufig eine Störung aus diesem Bereich. Das muss also auf jeden Fall mit abgeklärt werden, also auch Jugendliche natürlich. Hallweich fällt sowas ja auch erst später auf, also erst wenn es in die Weiterfönne Schule geht und das so. Ja, ich denke, das haben wir euch einen kleinen Rundeumschlag über das Thema, mein Kind hat Angst vor der Schule gegeben. Da gibt es natürlich einfach so vielen noch zu zu sagen und ihr seid, wie gesagt, herzlich eingeladen, uns zu schreiben. Und ohne dass ich jetzt Dinge doppeln, kann man ja auch dieses Thema nochmal aufgreifen. Absolut, gebt uns gerne Rückmeldungen, wenn ihr zu einem dieser Bereichen mehr wissen wollt. Natürlich machen wir das eine oder andere sowieso noch, aber wir finden das wirklich toll, einmal den Austausch zu haben. Und zum zweiten auch einfach zu erfahren, haben wir was übersehen und möchte dir einfach mehr wissen zu einem Bereich. Also sehr sehr gerne seid eingeladen. Wir freuen uns darüber. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Hab ich zu.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Schulangst ist ein häufiges Symptom, das aus verschiedenen zugrundeliegenden Ängsten wie Trennungsangst, sozialer Angst oder Angst vor dem Schulweg resultieren kann.
  2. Sie äußert sich oft durch körperliche Symptome wie Bauch- oder Kopfschmerzen und kann bis zur Schulverweigerung führen.
  3. Wichtig ist, die Grundbedürfnisse des Kindes nach Sicherheit, Bindung und Selbstwert in den Vordergrund zu stellen, anstatt Leistungsdruck.
  4. Eltern sollten eine unterstützende Basis schaffen, das Kind ernst nehmen, aber auch dessen eigene Bewältigungsfähigkeiten fördern.

Summary:

In dieser Podcast-Folge von "Junge Psyche" wird das Thema Schulangst behandelt. Schulangst ist keine eigenständige Diagnose, sondern ein Symptom, das aus verschiedenen Ängsten wie Trennungsangst, sozialer Angst (Angst vor Bewertung durch Mitschüler oder Lehrer), Angst vor dem Schulweg oder vor Mobbing entstehen kann. Sie äußert sich häufig durch körperliche Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen und kann im Extremfall zur Schulvermeidung führen.

Eltern wird geraten, aufmerksam für wiederkehrende Symptome zu sein und ein vertrauensvolles Gespräch mit dem Kind zu suchen. Entscheidend ist, die Grundbedürfnisse des Kindes nach Sicherheit, stabiler Bindung und Selbstwertstärkung in den Vordergrund zu stellen, anstatt schulische Leistungen zu betonen. Während Eltern eine schützende Basis bieten und Probleme wie Mobbing aktiv angehen sollten, ist es auch wichtig, dem Kind Raum zu geben, eigene Bewältigungsstrategien zu entwickeln, um langfristig mit schwierigen Situationen umgehen zu lernen.

FAQs

Schulangst ist ein Symptom, das oft aus verschiedenen Ängsten resultiert und dazu führt, dass Kinder nicht zur Schule gehen möchten. Typische Anzeichen sind körperliche Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen sowie Rückzug oder Verhaltensänderungen.

Häufige Ursachen sind Trennungsangst von den Eltern, soziale Ängste vor Bewertung durch Mitschüler oder Lehrer, Angst vor dem Schulweg oder Schulbus sowie Angst vor Mobbing oder ungünstigem Umgang in der Schule.

Eltern sollten auf wiederkehrende körperliche Symptome wie morgendliche Bauch- oder Kopfschmerzen achten, besonders wenn diese regelmäßig auftreten. Auch Aussagen wie 'Schule ist doof' oder Verhaltensänderungen können Hinweise sein.

Eltern sollten einfühlsame Gespräche über die Schulsituation führen und das Kind ernst nehmen, ohne sich zunächst auf Leistungsdruck zu konzentrieren. Wichtig ist, eine sichere Basis zu schaffen und professionelle Hilfe in Betracht zu ziehen.

Indem sie eine stabile, wertschätzende Beziehung bieten und dem Kind helfen, seine Ängste auszudrücken. Gleichzeitig sollten sie das Kind schrittweise ermutigen, Bewältigungsstrategien zu entwickeln, ohne Probleme vorschnell aus dem Weg zu räumen.

Grundbedürfnisse wie Sicherheit, Beziehung und Selbstwert sind zentral. Kann das Kind diese in der Schule nicht befriedigen, entsteht oft Angst. Die Erfüllung dieser Bedürfnisse ist Voraussetzung für Lernen und Wohlbefinden.

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