Go back

Schröder trifft… Bischof Peter Kohlgraf

27m 25s

Schröder trifft… Bischof Peter Kohlgraf

Im Podcast „Schröder trifft“ spricht Bischof Peter Kohlgraf über seinen Alltag, die Fastenzeit und die Rolle der Kirche in einer säkularen Gesellschaft. Für ihn ist Fasten mehr als Verzicht – es umfasst bewusste geistliche Akzente wie Gebet und Solidarität. Die Säkularisierung betrachtet er differenziert: Sie zwinge die Kirche, ihre Position zu begründen, und führe zu einem reflektierteren Glauben. Zu den Kernaufgaben der Kirche zählt er Gottesdienst, Caritas, Seelsorge und Bildung – sie seien keine Vertrauensbausteine, sondern Auftrag. Vertrauen entstehe durch Transparenz und Verlässlichkeit, was sowohl für die Kirche als auch für die Vermögensverwaltung gelte. Kohlgraf betont, dass Kirchengelder streng durch unabhängige Gremien kontrolliert werden und ethischen Standards folgen. Er selbst lebt bescheiden, nutzt öffentliche Verkehrsmittel und Fahrrad, geht regelmäßig joggen und zeigt sich nahbar – etwa beim Fastnachtstreffen mit Jürgen Klopp. Sein Tagesablauf beginnt um 5 Uhr mit Bewegung, Gebet und oft einem Gottesdienst. Er plädiert für Glaubensgemeinschaft, da niemand den Heiligen Geist allein gepachtet habe. Kritisch äußert er sich zu Kryptowährungen wegen fehlender Transparenz. Insgesamt vermittelt er das Bild eines bodenständigen, reflektierten Bischofs, der Kirche als Teil der Gesellschaft versteht.

Transcription

4440 Words, 27321 Characters

German
Schröder trifft. Tresentiert von Hattelpolik und Partner. Herzlich willkommen beim Podcast Schröder trifft bei HPP mit Oliver Vogt und Stefan Schröder. Wir sind heute nicht. Am Unternehmensitz von Hattelpolik und Partner in Wiesbaden sondern am Bischofs Platz 2a in Mainz. Sie aahnen vielleicht etwas. Wir haben uns als Erstes mal unseren Gesprächspartner und Gastgeber vor. [Musik] Man kennt ihn als Fußballfennen, als Fastnachter zu hören, ist der regelmäßig in seinem Podcast Lebensfragen und es scheint, als wenn ihm nichts alltägliches Fremd fährt. Geboren und aufgewachsenen Köln am Rhein hat sich der promovierte und habilitierte Theologien fast ein anhaltbar und er hat sich in der Jahrzehnten Fluss aufwärts in Mainz schnell aklimatisiert. 2017 folgt der Akadinal Karl Lehman auf dem Bischofstuhl von Mainz. Herzlich willkommen beim Podcast Schröder trifft bei HPP Bischof Peter Kohlgraf. Vielen Dank für die Einladung. Wie konsequent hält es ein Bücher von Mainz mit ihm fast nach Acher Mittwoch und gibt es weiteren Verzicht auf Annehmigkeiten des Alltags? Die Fastenzeit nehme ich schon sehr ernst. Für mich jetzt nicht nur eine Zeit des Verzichtens, sondern auch eine Zeit bewusster Akzente, sage ich mal, auch sind seit Menschengedenken oder seit Anfang des Christentums die Fasten Tage auch immer gedacht gewesen, um nochmal Werke der nächsten Liebe oder der besonderen Solidarität mit anderen Menschen zu üben, also nicht nur Verzichten, sondern auch etwas geben. Ich versuche dann schon, die Fasten Tage sind ja in der Katolischen Tradition eigentlich fast nur noch der Acher Mittwoch, der Kaffee-Tag. Da bin ich schon konsequent. Ich verzichte dann auf größere Malzeiten und auf Alkohol etwa. In der Fastenzeit selber versuche ich so in einigen Punkten etwas zurückzufahren. Das ist mir schon wichtig. Aber da ich viel unterwegs bin, eingeladen bin, so ganz konsequent geht's, was das Essen angeht. Nicht, ich muss dann Andarkzente setzen. Ich versuche zum Beispiel damit, dass ich wirklich mal konsequent ein gutes Buch lese und mich mit geistlichen Themen noch mal auseinandersetze. Also der Bischof ist wie ein einfacher Mensch, auch den Alltag unterworfen? Ja, wenn ich dann unterwegs bin und bekomme was leckeres Vorgesetzte, will man ja auch seine Gastgeber nicht provozieren. War will nicht unhöflich sein. Also wir wissen und wir hören, Sie sind ein dem Alltag zugewandter Bischof. Sehen Sie darin auch ein Weg in der fortschreitenen Sekularisierung, das Christentum hochzuhalten? Ich kann nur meine Überzeugung leben, das tue ich. Wir sind in diesem Prozess der Sekularisierung. Das heißt, Menschen beschäftigen sich nicht mehr so sehr mit Fragen von Religion, glaube, wie das vielleicht noch vor 50 Jahren oder 70 Jahren etwa nach dem zweiten Weltkrieg der Fall war. Kirche spielt nicht mehr die Rolle für viele Menschen. Und dennoch sage ich, bietet das nicht nur schlechte Seiten, denn ich habe immer wieder gedacht, es ist eigentlich nicht verkehrt in dieser Zeit, dass ich als Bischof meine Position auch begründen muss. Das heißt, ich werde auch auf Glaubwürdigkeit hingeschaut. Und Menschen sind nicht mehr einfach nur meiner Meinung, weil ich der Bischof bin. Und ich halte das insgesamt gar nicht mal für so eine so schlechte Entwicklung auch, dass sich Menschen, die sich heute bewusst für den Glauben und für die Kirche entscheiden, dass sie das wirklich auch vielleicht noch mal reflektiert er tun und bewusst dabei bleiben, als es vielleicht Menschen noch vor ein, zwei Generationen getan haben. Ich neige nicht dazu, immer von der guten alten Zeit zu sprechen. Ich glaube, auch die guten alten Zeiten hatten ihre Schattenseiten. Sie plädieren stark für die zivilen Strukturen und kirchlichen Dienstleistungen wie altenpflege, Kindergärten, Wohlfahrt und Siegel-Sorge. Ist das ein weiterer Baustein für das Vertrauen in die Kirche? Zunächst mal sind das keine Bausteine für das Vertrauen der Kirche, sondern das sind unsere Kernaufgaben. Also wir feiern Gottesdienst, wir versuchen Gott im Gespräch zu halten. Jesus Christus, an denen wir glauben, das Evangelium, aber zu diesem Evangelium gehören auch Themen, wie wir uns als Christenkristin in die Gesellschaft einbringen. Das sind Themen der Caritas, das ist Seelsorge, das ist Bildung. Und wenn wir die Gut machen, natürlich trägt das bei zur Glaubwürdigkeit des Evangeliums. Und auch zur Glaubwürdigkeit der Kirche hoffe ich mal, aber das sind die Aufgaben, die wir gerufen sind. Und die versuchen wir, versuche ich mit den vielen, die auch bei uns im Bistum mitarbeiten, dann auch gut zu tun. Und ich glaube da passiert auch vieles. Wir hatten ja vor einigen Monaten diese Kirchen-Mikchitschaftsuntersuchungen, die alle sechs Jahre dann die Situation von Kirche und Glauben in dieser Gesellschaft auch untersucht. Und genau diese Themen erwarten Menschen, auch Menschen, die gar nicht so intensiv mit Kirche und so zu tun haben. Also sie erwarten von uns gesellschaftlichen Einsatz, sie erwarten Bildung, sie erwarten Caritas und sie erwarten auch Seelsorge. Seelsorge ist eine der ganz wichtigen Punkte. Die Menschen von uns erwarten nicht, nennen so Stichhorte wie Notfallseelsorge zum Beispiel, wo sie immer sehen, wenn es zu schwierigen oder schlimmen Situationen in Deutschland und darüber hinaus kommt, sie sehen ganz schnell die weste Seelsorge und das sind kürstliche Angebote, auf die wir nicht verzichten. Ist denn so ein starkes Argument für den Verbleib in der Kirche oder für sogar einen Wiedereintritt? Ein starkes Argument ist für mich das eigentlich alle Weltreligionen. Ob es jetzt das Christentum ist, das Judentum der Islam, sehr gut wissen, dass Glaube am Ende alleine nicht geht, es braucht eine Gemeinschaft. Wo man gemeinsam feiert, wo man gemeinsam den Glauben feiert, wo man miteinander auch über den Glaubensspricht. Und so ein starkes Argument für mich bezüglich der Gemeinschaft ist auch immer, dass ich sage, niemand hat ja für sich allein den heiligen Geist gepachtet, sondern man erkennt die Wahrheit eigentlich, so hat es auch Papstleo einmal formuliert, man erkennt die Wahrheit eigentlich immer nur im Konzert, im In-Datat und im Symphonischen, dass ich die Meinung des anderen auch höhere und meine eigenen Einsichten auch mal einer Kritik unterwerfe. Und das ist für mich eine der großen Chancen von Graubens Gemeinschaft und natürlich die Tat, ich kann alleine etwas bewirken, aber eine Gemeinschaft natürlich kann ganz anders in die Gesellschaft wirken. Das hört sich an wie Community Management, neu Deutsch, von mir aus, aber der Christentum kennt seit 2000 Jahren. Ja, sie haben es erfunden praktisch. Nee, das ist jetzt auch nicht da. Da war das Jugendum mindestens genauso stark und ist genauso stark. Also das ist jetzt keine reinkristlich. Ja, lieber Frage an dich, man kann ja zusammenfassen, alles geht und fällt mit Vertrauen in Institutionen auch etwas, was ihr ja praktäglich erlebt. Wie haltet ihr es denn mit Vertrauen insso-sensiblen Geschäften wieder Vermögensverwaltung? Wie hält man da ein hohes Niveau? Gerade in Zeiten wir jetzt. Ja, gerade in der Vermögensverwaltung entsteht Vertrauen natürlich durch Transparenz, durch Verlässlichkeit, aber eben auch durch fachliche Kompetenz, das heißt, Entscheidungen müssen nachvollziehbar erklärt werden. Wir müssen eben Chancen und Risiken ganz klar auch aufzeigen. Wir müssen auch Compliance und Datenschutzrichtlinien einhalten. Und du hast es gesagt, in solchen Volativen Märkten, wie wir momentar, wie wir mit Sicherheit auch irgendwann in Zukunft wieder haben, werden zeigt sich Vertrauen, indem wir erreichbar sind, erreichbar bleiben und eben auch ruhig und professionell agieren. Und vor allem die Interessen, die langfristiger Tressen der Kunden auch jederzeit im Blick haben. Du hast mich gefragt, deswegen freich gerne zurück, du bist ja ein Medie-Mensch-Ehmalgeschäft-Redakteur. Ich habe schon billiger Retour-Coachinger. Und auch mit Vertrauensverlust eben immer wieder zu tun. Abzücheln. Wie geht es? Du damit um, wie geht dein früherer Arbeitgeber? Wie geht die Zumft-Metienlandschaft mit dem Vertrauenslust-Verlust um? Ja, ich finde erschütternd immer wieder diese Erkenntnis. Und da können wir drei, glaube ich, ein Lied von Singen. Man hat zum Teil über Jahrhunderte Vertrauen aufgebaut und es reichen drei, vier Sätze oder eine Tat, um das zu nicht zu machen. Und so geht es auch den Medien. Vertrauen ist in vielerlei Hinsicht verspielt. Im Vorgespräch hatten Sie gerade gesagt, Bischof, dass der Fehler auch zu unserem Geschäft gehört. Aber die Unterstützung, dass der Fehler Absicht ist, Manipulation. Das ist das Verheerende. Und ich kann nur sagen, ein Medium bei dem Menschen arbeiten, die man sehen und anfassen und direkt sprechen kann. Das ist immer noch viel zuverlässiger als irgendeine virtuelle Wirklichkeit, einen Influencer. Sie lesen jetzt das in Dubai, sich Dutzende von deutschen Influenzen angesiedelt hatten, weil es schön warm ist und die Steuer ist auch nicht so hoch. Und die kommen jetzt raus ganz groß, weil auf einmal Bomben auf ein Hotel geschmissen worden sind. Das kann nicht das Medium der Zukunft sein. Eine Zeitung, die an Redaktion hier unten in der Gass ist mit den Leuten, mit denen man sprechen kann, die auch selber die Wirklichkeit kennen und was die Leute bedrückt, glaube, das ist ein Teil der Lösung. Herr, ich habe Frühkraft, sprechen wir über Materiales. Darf ein Bischof, Persönliches Eigentum besitzen? Und wenn ja wehm verdrauen sich da an, wo holen Sie sich ein Rad? Natürlich habe ich Persönliches Eigentum. Ich bekomme mein Gehalt. Und mit diesem Gehalt kann ich im Rahmen des Sittlichmöglichen, des moralisch einwandfreien, kann ich agieren. Das heißt natürlich habe ich meine ganz normale, wie jeder normale Mensch auch, meine monatlichen Ausgaben von Versicherungen über Haushalt, über die Verwaltung. die Dame, die ich bezahle, weil sie mir die Wäsche und den Haushalt anständig hält. Das sind alles Dinge, die zu meinem Leben dazu gehören. Und ich versuche, mit meinem Geld so umzugehen, dass ich morgens in den Spiegel gucken kann. So, sag ich es mal. Das andere ist natürlich, das Geld der Glaubensgemeinschaft, dass mir oder uns anvertraut ist. Ich sag es bewusst, uns, weil so Bilder im Kopf sind, der Bischof verfügt im Grunde frei oder die Kirche verfügt irgendwie frei. Über Geld da manchmal sind auch starke Meinungen im Raum und wenig Sachkenntnis. Das muss ich auch sagen. Also die reiche Kirche, ja, ich will das auch gar nicht klein reden und bejammern. Aber das verfügbare Geld, das wir haben, ist das Geld unserer Kirchensteuerzahl. Das, mit diesem Geld können wir verfügen, davon bezahlen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Davon bezahlen wir die, sag ich mal, Angebote der Caritas, die natürlich auch staatlich zum Teil mitfinanziert werden, weil wir in einem Staat leben, der freie Träger von Wohlfahrt und Bildung auch unterstützt, subciliaritätsprinzip. Das ist ein hohes Gut in der im Grundgesetz, was oft auch nicht gesehen wird. Für Bildung investieren wir sehr viel Geld, aber auch eben für Seelsorge. Und wir können mit dem Geld arbeiten, dass die Menschen uns anvertrauen. Und sie haben eben von Transparenz, Kompleins, Datenschutzrichtlinien und so weiter gesprochen. Das sind Dinge, denen wir genau so im guten Sinne unterworfen sind, denen wir uns auch in einem Rechtsstaat verpflichtet wissen, weil es uns anvertraut ist, Geld ist, das darf man deutlich sagen. Bei allen Geldgeschäften, die Kirche macht, wir haben auch Anlagen und so weiter, schauen uns unabhängige Gremien auf die Finger. Und ich halte das für sehr wichtig, dass es manchmal noch so im Kopf der Bischof kommt und dann sagt mir, ich erinnere mich noch eine Abendsitzung vor einigen Jahren als Bischof. Wir brauchen neuen Kirchturm, der kostet 75.000 Euro, setzen Sie sich bitte dafür ein. Hab dann gesagt, ich kann nie in keine 75.000 Euro locker machen. Und die Vorstellung ist aber noch im Kopf, da kommt der Bischof und verdän ist das doch kein Problem. Der hat ein dickes Wort, ne? Und am Ende hat er auch eine Kasse irgendwo geht, das so, so geht gar nichts mehr. Also bei allen Geschäften, die wir machen, schauen andere mit drauf. Und das ist gut so. Was andere Geldgeschäfte angeht, wie gesagt, da gibt es Gremien, wir haben einen guten Ökonom, der drauf schaut und der auch regelmäßig Rechenschaft gibt über etwa die Anlagen, die ja auch gerade im kirchlichen Bereich immer mal wieder auf ethische Standards etwa untersucht werden. Beispielsweise ökologische Fragen, Fragen der Nachhaltigkeit, sicherlich aktueller jetzt im Moment wieder Anlage-Themen, wo man gegebenenfalls plötzlich, sag ich mal, Waffenindustrie unterstützt, wo man auch noch mal drauf schaut. Also das sind alles so Themen, wo regelmäßig auch nachgeschaut wird und nachgebessert wird. Und da sind Fachleute, da muss ich meinem Ökonom und den entsprechenden Gremien und retten keinen Rat geben ganz umgegeben. Und wiekehr habt ihr eigentlich Oliver Erfahrung mit karetativen Geldern, mit dem Umgang damit? Ja, wir betreuen bereits mal Daten mit gemeinnützigen Hintergrund oder teilweise auch mit Zweck gebundenem Kapital und der Herr Bischof hat es im Gründem gerade eben schon sehr schön gesagt, was erwarten diese Institutionen im Regelival? Auf jeden Fall Kapitale erhalten, steht ein oberster Linie, danach eine planbare Ausschüttung, es muss immer eben auch Geld für verschiedene Zwecke zur Verfügung stehen. Sie hat ins Grat gesagt, der Bischof spezifiche Anlagerichtlinien, die deutlich prominenter und auch umfangreicher sind als bei Privatpersonen. Man braucht eine Risikostatikwarte Strategie, die eben auch mal für Spankungsfreudige Märkte eben ein bisschen Ruhe in Zipopring und Nachhaltigkeit ist natürlich ein Thema, was heute verfolgt wird von den Institutionen und hier ist unser ganz klarer Auftrag konsequent diese Nachhaltigkeit eben auch in die Alokation zu integrieren. Inzwischen gibt es völlig neue Anlagemöglichkeiten, wie es ihre persönliche Haltung zur solchen Kriptowährungen, Bitcoins und Ähnlichem sind sie da sehr distanziert oder sagen Sie sagen, es ist noch allem was ich mitbekommen sind wir da als Bistum nicht drin. Ja, diesen Themen. Hält man sich ist noch zu fremd oder will man Erfahrungen sammeln? Also da bin ich auch nicht der Experte, aber noch allem was ich so lese, sind mir die Player, die mit Spieler noch nicht so ganz transparent. Ja. Trump hat eine eigene Kriptobank. Also da würde ich zumindest mal Fragen stellen, wenn wir jetzt auf die Idee kämen, würde ich da gerne mehr Transparenz und Offenheit wünschen, aber ich sehe es im Moment noch nicht. Kommen wir noch mal zu ihrem Leben in Mainz. Mir ist aufgefallen, Ihnen war wichtig. Ein Foto von Ihnen mit Jürgen Klopp als Cowboy, bei der Sendung Mainz bleibt Mainz auch bei Instagram zu veröffentlichen. Jetzt neben dem Fußballerischen können oder seiner Leistung als Trainer hat der für Sie verkörpert, der auch noch andere Werte als nur einen guten Fußballverstand. Also so wie ich weiß und auch höhere, erfreut er sich auch einer Wertschätzung auf Grund einer großen Menschlichkeit und näher etwa zu den Spielern und ja, das sind auch menschliche Qualitäten, die ihn glaube ich auszeichnen und insofern war es für mich eine schöne Gelegenheit ihm zu begegnen. Vielleicht klappt sie auch noch mal in einem anderen Rahmen. Ich wollte gerade sagen, er wird ja demnächst offenbaren Wohnsitz in Wiesbaden haben, vielleicht laden Sie ihn zu ihrem Podcast ein. Das müsste mein Team dann mal besprechen, also das wäre natürlich schon sehr schön, das muss ich sagen. Sie sind sehr bekannte, meinser wenn ich so sagen darf, geht man mit dieser Popularität, denn auch in ein Fitness-Studio oder geht mal eine runde Schwimm oder gar in weinchen Dringende Altstadt, wie verhaltene sich in den Zeiten, in denen sie eben nicht arbeiten, indem sie eben auch Freizeit haben. Also mit all dem, was sie genannt haben, hätte ich kein Problem, habe ich auch kein Problem. Ich gehe so ein, zweimal die Woche mein Sport machen. Ich sage jetzt nicht wo, damit ich keine Werbung mache, aber die, die dahingehen, die erkennen mich natürlich auch und grüßen freundlich und das mache ich dann schon, das ist ja auch nichts wirklich schlimm, den Bischof in den Trainingssachen zu sehen. Was ist da ihre größte Stärke? Die Ausdauer und nicht zu laut zu fluchen, wenn es nicht funktioniert, da wird die, wenn ihr Bus gewählt tun. Also, dann ich habe eine gewisse Konsequenz, was ich mache auch morgens, meinen jeden Morgen eigentlich so meine Runde, das mache ich dann schon. Also, Joggen? Joggen laufen, auch mal Fahrrad fahren, also jener Wettersituation und so das. Das mache ich dann schon, da bin ich relativ konsequent, weil ich einfach merke, ich sitze viel und dann diese halbe Stunde am Morgen, die gönne ich mir dann schon. Oliver, vielleicht letzte den Bischof mal zu deinem ganz persönlichen Triathlon. Das kann nicht machen. Ja, auf jeden Fall. Ja, auf wahr dann mit dem Fahrrad hinterher würde ich sagen. Ja, nicht zu viel versprechen. Aber ich sag mal, dass du ich auch mit Schwimmen, aber ich gehe jetzt nicht ins Städtische Partei einfach, weil dann würde ich Schwimmen wollen und. und ich segnen müssen. Und ich segnen müssen, ja, ich sag's mal, das ist nett, dass sie es so sagen. Und das weichlichen trinken natürlich auch. Also, insofern ist, ich bin Teil der Stadtgesellschaft und natürlich werde ich wahrgenommen. Ich denke mal, je häufiger sie das tun, umso weniger auffällig ist das, dann jelden sich nicht immer gleich Menschen entrauben am Tisch. Ist es auch manchmal so, ich fahre auch mit der Straßenbahn mit dem Bus. Manche gucken mittlerweile, hab ich das jetzt nicht mehr erlebt, aber so ganz am Anfang. so. sprachen wir auch schon mal Leute an und. haben dann gesagt, also, sie sehen, darf ich sie ansprechen, sie sehen aus wie der Bischof. Und dann hab ich gesagt, ja, das sage viele. Ja, Lucke like. Ja, ja, das. das höre ich immer mal wieder. Aber nein, das irgendwo, ich glaube, die Leute gewirten sie auch dran. Und ich merke zum Beispiel tatsächlich, wenn ich Termin hab in der Stadt und das Wetter ist einigermaßen, bin ich oft mit dem Fahrrad oder mit der Straßenbahn, bin ich schneller vor Ort. Also, wenn ich hier das Auto dreimal um dem Block bei Tempo 30 und so, da darf die Straßenbahn ja dann manchmal auch ein bisschen Gas ging. Ibeike oder Fußantrieb noch? Ich hab beides. Ich hab beides, das kommt ein bisschen drauf an. Also so für. so die längeren Fahrten nutzt sie auch das Ibeike auch in der Stadt und so dann geht's halt tatsächlich schneller. Und ich hab aber auch ein Rennrad. Sie hatten gerade von früh morgens gesprochen, könnten sie einen gewöhnlichen Arbeitstag eines Bischofs beschreiben. Also, gibt es sehen und. Meines Bischofs, weiß nicht, ich kann meinen Arbeitstag schrammene so den ganz typischen gibt's nicht. Also, ich hab so meinen Morgenritual, also vom Zeitfrüchtung, Zeitung lesen, ist das eine. Aber in der Regel klingelt der Weck um fünf Uhr. Und ja, und der Wecker klingelt ist das eine. Städte dann auch noch einmal drauf und er klingelt da um neun nach fünf, noch mal. Und dann hab ich mich auch entschieden, jetzt ist es so weit. Und ja, gut, dann mache ich mich so weit fertig und dann mache ich meine halbe Stunde Bewegung. Auch manchmal jetzt nicht hochleistungssachen, dass sowieso nicht aus dem Alter bin ich jetzt auch aus. Aber da ist so in meine Wegenkomme. Dann schau ich ins Gebetbuch hinein. Das ist für mich und nehmen wir mal so meine vorte Stunde, 20 Minuten fürs Morgen gebet. Oft hab ich auch Gottesdienst um sieben Uhr im Dome oder bei den, bei Ordenschwestern. Da hat doch darauf freue ich mich eigentlich immer wieder. Ja, und dann geht eigentlich der Tag so mit Terminen in der Regel so acht, halt neun, gehen das los. Das hat aber auch gut, also, zerschen Morgen bin ich zur Visitation. am Vogelsberg, dann fahren wir auch kurz von neunem Los, das geht dann aber auch dann erst 10 oder 11 wieder zu Hause sein. Das ist manchmal so der Dienstag ist so der Konferenztag und sonst gibt es eigentlich fast kein Tag, der so völlig identisch ist mit dem anderen. Sind Sie denn auch viel auswärts unterwegs außerhalb ihres Bistums? Jetzt hatten wir die Beschosskönne. Auch die Bistumkonferenzen, das sind solche Termine, die ich natürlich außerhalb des Bistums wahrnehme, der sogenannte Ständigerat, das ist das Treffen der Dürz San beschöpfe, das ist auch viermal im Jahr. Ich bin immer mal wieder eingeladen auch zu akademischen Veranstaltungen, Prodien und so weiter, wo ich auch hinfahren in der Regel. Manchmal erwacht ich mir noch der alter Professor, ich habe hier die Honorable Professor in der Universität, die Präsidentschaft vom Pax Christi, also Friedensbewegung, das ist jetzt ein Thema seit vier Jahren eigentlich, wo ich jetzt durch den Ukraine krieg, natürlich immer mal wieder auch eingeladen werde. Meins ist eine Medienstadt, das merke ich auch, ich bin auch medial immer mal wieder dran, da vormaue ich mich auch nicht bang, das mache ich eigentlich auch ganz gerne. Also insofern, es ist ein sehr buntes Programm, auch Predigten im Dom und auch Predigten so in den Gemeinden. Also ich komme schon tatsächlich im Bistum rund aber auch ausseilt es. Kann man sagen, davon sind bestimmte Elemente geprägt durch Kohlgraf. Also das würden andere nicht so machen, das ist Ihnen besonders wichtig. Gut, jetzt hat mich zum Beispiel diese Präsidentschaft vom Pax Christi erreicht. Ja, also ich darf mal zu sagen, dass es jetzt sechs Jahre hier oder sieben Jahre schon fast, habe ich gedacht, na ja gut, das ist ein Verband. Ja, na, ehrenamt, das machst du so ein bisschen nebenbei, aber durch den spätesten seit dem Ukraine Krieg ist das wirklich ein Thema, mit dem ich oft angefragt werde. Also jetzt heute war es nochmal schon noch SVR da, für eine Fernseher-Aufzeichnung. Da ging es um die Frage "Werdienst", da war jetzt natürlich nicht nur ich in dem Film, die haben auch mit Jugendlichen oder jungen Leuten hier ins Maschon in Domeco gesprochen und so. Das wird auch mal spannend den Auton von jungen Leuten zu hören, was die denn zu dem Thema denken. Also das sind dann schon so Themen, die nehmen mittlerweile viel Zeit in Anspruch, aber ich mache es auch nicht ungang, weil ich mir manchmal denke, ich gestehe schon jedem zu, auch eine andere Position zu haben als becatonsche Friedensbewegung und ich versuche auch eine differenzierte Haltung zu vielen Fragen einzunehmen. Aber ich habe manchmal auch gedacht, ich möchte mir am Ende in 50 Jahren vielleicht, wer weiß, wie die Geschichte weitergeht. Nicht vorwärfen lassen die Kirche, hatte außer wir brauchen mehr Waffen und mehr Militär, hatte keine andere Position zu diesen Fragen aus. Der Frage, können Kriege gerecht sein. So was also da, ich glaube da braucht auch eine Stimme, die vielleicht mal ein bisschen querbürstet und das tue ich, ohne dass ich jetzt irgendjemanden verteufelt, der zu einer anderen Position kommt. Ja, willkommen eigentlich zum schwierigsten Teil für Sie jetzt zum Abschluss, nämlich dem ultimativen Test, die viel Köln steckt noch im Mainzer Bischof. Föhnst oder handgäse? Flöhnst. Kölnst oder rein Hessen waren? Mittlerweile tatsächlich rein Hessen waren. Also sagen nicht beides oder nach andern? Na ja, also, also, also, ja, also ich trink auch schon noch Kölnst und freue mich, wenn ich irgendwo einen Frisch-Gerst auf das Bier bekomme. Aber der Wein schmeckt schon gut. Mainzer Fühn, wo der erste F-Köln. Oh. Ja, das sind so Fragen, Fragen. Also mittlerweile würde ich sagen, ich verfolge Mainzer Fühnst sehr aufmerksam. Ich war auch jetzt vor vor einer Woche beim Spiel hier gegen Hamburg. Das war sehr schön. Aber für den ersten F-Köln gibt es immer noch ein kleines Ecken in meinem Herzen. So sage ich es mal etwas poetisch. Mainzer oder Köln, eine Altstadt? Mittlerweile die Mainzer. Ja. Ist auch. Ja, weil es praktisch ja heimlich ist. Jetzt bin ich ja auch in Köln groß geworden, aber auch nicht in der Innenstadt, sondern in einem der Vororte. Und Köln hat mich natürlich geprägt, der Dom und das ganze Dom herum. Aber ich muss auch sagen, jetzt, wenn ich so nach Köln komme, ich habe da keine Verwandtschaft mehr. Der Freundeskreis ist auch ziemlich verteilt in Deutschland. Ich hatte immer gedacht, wenn ich mal da war ich noch nicht bischof, wenn ich mal in Ruhr dann gehe als Professor. Was machst du eigentlich? Wirst du nach Köln zurückgegangen? Auch damals habe ich schon gedacht, eigentlich wäre ich wahrscheinlich in rein Hessen geblieben, weil wenn so Verwandtschaft nicht mehr in Köln ist und auch der Freundeskreis eigentlich so verteilt, man kann nach, ich sage mal, ich bin da in Köln weg, als ich Priester wurde mit mit 26 hab dann so meine Stellen in Bonn und im Erzbistum Köln gehabt auch Neues am Ende. Aber man kann nicht einfach anknüpfen, wenn ich dann 65 bin und gehe dann 40 Jahre, sind 40 Jahre. Man hat es ja auch vieles verändert. Und heute fühle ich mich hier wirklich halmisch und das passt. Und dann die Abschlussfrage, meinst du erfassend oder Köln hat keine Wahl. Auch da würde ich mittlerweile sagen, meinst du erfassend auch. Wobei jetzt die Meinster mögens mir nachsehen, es gibt tolle, fastnachts, die da tolle, fastnachts Musik. Wir haben jetzt die Hofseinger gefeiert in diesem Jahr ganz besonders als Einbeispel Magist, Brunheim und so, die wirklich so die Ortsheilige, die Ortsheiligen, die Rastenhauer, das ist schon tolle Musik. Aber ich bin halt auch groß geworden in Köln mit den Höhnern, mit den Glegfirs. Das ist schon auch großartige, nicht nur gar ne was Musik, aber großartige Musik. Wahrneidig, sie sagt, da steht selbst der Bischof auf ein Tisch. Nein, so weit geht es. Neues auf ein Tisch, jetzt nicht. Aber also da schlägt schon das Herz ja noch höher, wenn ich solche Musik höre. Aber ich glaube da sind auch manche Meinster bei mir, dass die sagen, ja, dass eine tun das andere nicht lassen. Viele fahren zu Weiberfast nach Köln. Ja, und so ein bisschen, ich sag mal, sowohl bei der Magist, Brunheimer als auch bei manchen Kölnerliedern. Das ist ja noch so ein bisschen auch die Nostalgie, die Nachgriegsnostgelgen, Nostnerlehmung kommt in seine alte Stadt und dann erwacht so das Heimatgefühl. Das habe ich in Köln schon auch noch, wenn ich dahin koche. Sie zu Klassen treffen? Wir haben jetzt Abitur treffen, 40 Jahre. Stimmt das 40 Jahre? Ja, 40 Jahre. Das muss ich jetzt der Minlich prüfen. Aber ich habe so zu Einzelnen, habe ich noch Kontakt jetzt. Am letzten Samstag war noch ein alter Schunkameraat da. So ein bisschen Kontakt habe ich da schon auch. Immerhin da können sein, das ist mein Dom. Das ist so weit. Ah, ist gebracht. Dom, genau. Also das sage ich auch mit einem gewissen It's You All. Ja, wir stellen fest, einen Bischof muss auch Diplomat sein können. Jedenfalls haben ihre Antworten keinem weh getan. Wieder den Köln und noch den Mainzern. Wir danken Ihnen sehr herzlich für das Gespräch und Ihre Auskunftsfreude. Sie liebe zuhörerin und zuhörer waren Zeugen des zweiten Podcasts in der zweiten Staffel von Schröder trifft bei HPP. Empfehlen Sie uns bitte weiter. Auch Sie bitte herbischof und seien Sie gespannt wie wir als nächstes in unserer Gesprächsreihe begrüßen werden. Gute Zeit, gute Zeit, wie lang.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Bischof Peter Kohlgraf betont, dass die Fastenzeit für ihn nicht nur Verzicht, sondern auch bewusste Akzente wie Gebet, Lesen und Werke der Nächstenliebe bedeutet.
  2. Er sieht die Säkularisierung nicht nur negativ, sondern als Chance, dass Menschen ihren Glauben reflektierter und bewusster leben.
  3. Gottesdienst, Caritas, Seelsorge und Bildung sind für ihn Kernaufgaben der Kirche, nicht bloße Instrumente zur Vertrauensgewinnung.
  4. Vertrauen in Institutionen entsteht durch Transparenz, Verlässlichkeit und fachliche Kompetenz – sowohl in der Kirche als auch in der Vermögensverwaltung.
  5. Bischof Kohlgraf besitzt persönliches Eigentum, betont aber, dass Kirchengelder streng kontrolliert und nach ethischen Kriterien verwaltet werden.
  6. Er pflegt einen alltagsnahen Lebensstil (z. B. Nutzung von Fahrrad und Straßenbahn) und begegnet den Menschen in Mainz offen.

Summary:

Im Podcast „Schröder trifft“ spricht Bischof Peter Kohlgraf über seinen Alltag, die Fastenzeit und die Rolle der Kirche in einer säkularen Gesellschaft. Für ihn ist Fasten mehr als Verzicht – es umfasst bewusste geistliche Akzente wie Gebet und Solidarität. Die Säkularisierung betrachtet er differenziert: Sie zwinge die Kirche, ihre Position zu begründen, und führe zu einem reflektierteren Glauben.

Zu den Kernaufgaben der Kirche zählt er Gottesdienst, Caritas, Seelsorge und Bildung – sie seien keine Vertrauensbausteine, sondern Auftrag. Vertrauen entstehe durch Transparenz und Verlässlichkeit, was sowohl für die Kirche als auch für die Vermögensverwaltung gelte. Kohlgraf betont, dass Kirchengelder streng durch unabhängige Gremien kontrolliert werden und ethischen Standards folgen.

Er selbst lebt bescheiden, nutzt öffentliche Verkehrsmittel und Fahrrad, geht regelmäßig joggen und zeigt sich nahbar – etwa beim Fastnachtstreffen mit Jürgen Klopp. Sein Tagesablauf beginnt um 5 Uhr mit Bewegung, Gebet und oft einem Gottesdienst. Er plädiert für Glaubensgemeinschaft, da niemand den Heiligen Geist allein gepachtet habe.

Kritisch äußert er sich zu Kryptowährungen wegen fehlender Transparenz. Insgesamt vermittelt er das Bild eines bodenständigen, reflektierten Bischofs, der Kirche als Teil der Gesellschaft versteht.

FAQs

Er nimmt die Fastenzeit sehr ernst, verzichtet am Aschermittwoch auf größere Mahlzeiten und Alkohol und setzt in der Fastenzeit bewusste Akzente, wie das Lesen geistlicher Bücher.

Die Kernaufgaben sind Gottesdienst feiern, das Evangelium verkünden, Caritas, Seelsorge und Bildung – diese Aufgaben tragen zur Glaubwürdigkeit der Kirche bei.

Ja, Bischof Kohlgraf besitzt persönliches Eigentum und erhält ein Gehalt, mit dem er moralisch einwandfrei umgeht. Das Kirchenvermögen wird dagegen von unabhängigen Gremien kontrolliert.

Die Kirche unterliegt strengen Transparenz- und Compliance-Regeln; unabhängige Gremien prüfen Anlagen auf ethische Standards wie Nachhaltigkeit und Waffenausschluss.

Er betont, dass er seine Position begründen muss und auf Glaubwürdigkeit geprüft wird. Menschen, die sich bewusst für den Glauben entscheiden, tun dies reflektierter.

Er geht ein- bis zweimal pro Woche Sport (Joggen, Fahrradfahren, Fitnessstudio), fährt oft mit dem Fahrrad oder der Straßenbahn und wird dabei freundlich von den Bürgern erkannt.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.