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Schreien und Wut in der Gewaltfreien Kommunikation? Vom Wolfsschrei zum Giraffenschrei

32m 30s

Schreien und Wut in der Gewaltfreien Kommunikation? Vom Wolfsschrei zum Giraffenschrei

In dieser Podcastfolge lädt Kathie Weber Eltern dazu ein, das Schreien als legitimen Ausdruck starker Gefühle zu akzeptieren. Sie unterscheidet zwischen dem „Wolfschrei“, der auf Machtmissbrauch, Verurteilung und Schuldzuweisung basiert, und dem „Giraffenschrei“ der gewaltfreien Kommunikation. Beim Giraffenschrei äußern wir Wut oder Frustration, bleiben aber in Verbindung mit uns selbst: Wir benennen unsere Gefühle (z. B. „Ich bin total sauer“) und die dahinterliegenden Bedürfnisse (z. B. „Ich brauche Unterstützung“), statt andere anzugreifen. Die Haltung ist entscheidend – es geht nicht darum, nie zu schreien, sondern darum, Verantwortung für die eigenen Emotionen zu übernehmen. Auch der Giraffenschrei kann bei anderen Unbehagen auslösen, doch das ist deren Thema. Weber ermutigt Eltern, sich selbst zu erlauben, laut zu werden, und gleichzeitig bei sich zu bleiben. Sie betont, dass alle Gefühle – auch Wut – sein dürfen, solange wir sie mit Bedürfnissen verknüpfen und nicht in Verurteilung verfallen. Ziel ist eine Elternschaft, die Konflikte in Verbindung statt im Machtkampf löst, ohne Belohnung oder Bestrafung.

Transcription

5347 Words, 32422 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zum Elternpodcast Nummer 1 in Deutschland. Familie verstehen Gewaltfreie Kommunikation für Eltern. Ich bin Kathie Weber für die Schärm. Einfach Kathie und als ausgebildete Trainerin der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshal-Berosenberg, Elternberaterin, zwei fachespiegelbeste Lautorin und Mama von zwei Kindern bin ich hier, um dir dabei zu helfen, ein Kind wirklich zu verstehen und ihm die Führsorge, die Führung und gleichzeitig die Liebe und Achtung zu schenken, die es braucht und mit dem von mir entwickelten Erziehungs- und Beratungskonzept der Lila Liebe zeige ich dir, wie das im Turulettenfamilienalltag gelingen kann. Ab sofort bekommst du hier alle 14 Tage. Immer montags eine neue Folge mit Impulsen und Strategien für deine Bindungs- und Bedürfnisse orientiert der Elternschaft, Unterstützung dabei, Konflikte friedvoll zu lösen, das wissen darüber, wie du die Bedürfnisse deines Kindes und deine eigenen Erkennst und erfüllst und die ungeschönte Wahrheit über deine Verantwortung als Elternteil und das alles authentisch, ein Tacheles und auf den Tischgau, voller Lila Liebe versteht sich von selbst. Klick jetzt auf Abonnieren oder den Plus-Button und check jede neue Folge ab. Für mehr verstehen, mehr Kooperation, mehr miteinander und mehr Leichtigkeit in deinem Familienalltag und das alles ohne Belohnung und Bestrafung. In dieser Folge möchte ich mit dir übers Schreien sprechen und möchte dich dazu einladen, laut und imbrünstig zu schreien und ich erkläre dir den Unterschied zwischen dem Wollschrei und dem Grafenschrei, was der Unterschied ist, wie das im Alltag aussehen kann und lasst dir dann noch ein Tipp da, wie du damit umgehen kannst, wenn der Wolf aus der rauskommt, dann also eine Folge für die Verbindung auch, wenn die Gefühle mal überkochen, viel Spaß damit. Heute möchte ich mit dir über den Giraffen-Schrei sprechen und ich unterscheide zwischen dem Wolfschrei und dem Giraffen-Schrei und da fangen wir bei der Gewaltfreien Kommunikation von Marschau-Busenberg an, der nämlich zwei Symbole gesucht hat, die einmal die Machtsprache widerspiegeln und ein Symbole, was die Gewaltfreien Kommunikation, die Herzensprache, das offene Herz widerspiegeln. Und Anfangs hat er das Symbole gewählt für den Machtmissbrauch, für den verbalen Machtmissbrauch einer Enter, denn einer Enter hat sehr kurze Beine und im Konflikt schnattert die einfach drauf los und schlägt ihre Flügel und kann auch echte Böse zuschnappen. Nur die Leute haben das meistens als doch sehr niedlich, am Fund, da er braucht irgendwie ein anderes Tier, also nicht, dass ich mit Marschau-Busenberg jemals persönlich gesprochen habe, geschweige denn über diese Sache, nur das ist das, was mir übermittelt wurde. Hat er eben gedacht, ich brauche irgendwie ein Symbole, was für die Menschen deutlicher ein deutiger ist und dann hat er sich für den Wolf entschieden und das hat dann geklappt. Der Wolf steht also in der Gewaltfreien Kommunikation für den Machtmissbrauch, für Verurteilung, für Beurteilung, für Interpretation, für Machtmissbrauch in der Kommunikation, aller Bestrafung, Belohnung, Ablängung, Manipulation und so weiter und so weiter. Also es gibt den Wolfsschrei und es gibt den Giraffenschrei und die Giraffe ist das Symbole in der Gewaltfreien Kommunikation für die Sprache mit dem offenen Herzen, für Empathy, für Sprach auf Augenhöhe, für Sprache in Verbindung statt im Machtkampf. So und jetzt gibt es den Wolfsschrei, das ist also, wenn ich wütend bin, zornig bin und es aus mehr rausbricht und ich verurteile und ich kotz so richtig ab. Ich bin richtig im Kampf sowohl von meiner Haltung her, als auch mit den Worten, die ich benutze. Und dann gibt es den Giraffenschrei, da bin ich, ich schreihe auch, wie es der Name schon sagt. Und ich bin in der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation, ich verurteile niemanden, ich weiß, dass jeder gerade das einzig mögliche tut und ich weiß, dass jeder mit seinem Verhalten versucht, sich um sich zu kümmern, ein Bedürfnis versucht, von sich zu erfüllen und dass niemand gegen mich ist, sondern immer für sich. Und genau, ich weiß, dass das Verhalten eines anderen bei mir Gefühle auslösen kann und dass die Ursachen, wie ich mich fühle, dahinter sind die Bedürfnisse und bei unangenehm Gefühlen sind, dass unerfüllte Bedürfnisse, um die ich mich kümmern darf und nicht mein Gegenüber. Das ist die Haltung mal ganz kurz zusammengefasst der Gewaltfreien Kommunikation, die ich brauche für den Giraffenschrei. Statt im Wolfsschrei dieses Dubist schuld, ich weiß alles besser, ich bin richtig, du bist falsch, du, du, du, verurteilung und so weiter. Und im Giraffenschrei benutze ich halt, ich wirklich andere Wörter benutze, würde ich nicht sagen, nur ich setze sie anders zusammen, beispielsweise nenne ich im weiteren Verlauf der Folge. Also wir haben einmal den Wolfsschrei und wir haben den Giraffenschrei, warum diese heißen wegen der Symbole in der Gewaltfreien Kommunikation nach Mascha Rosenberg. Wichtig ist, dass du weißt, welche Haltung habe ich im Wolfsschrei und welche Haltung habe ich im Giraffenschrei. Die ist elementer wichtig, die brauche ich als allererstes, weil wenn ich zum Beispiel den Giraffenschrei mache, also ich kommuniziere ohne Verurteilung, gleichzeitig in meiner Haltung, in mir drin, verurteilig, mein Gegenüber, dabei ist sicher die Katze in den Schwanz, das macht keinen Sinn. Wir fangen also im Inneren an, wie blickig auf mich und wie blickig auf die Menschen um mich herum und dann verknüpfe ich das mit entsprechenden Worten. Der Wolfschrei ist eine verbale Attacke, der will schuldzuweisen, der will von sich ablenken, nach außen hin, an Schuldigung, moralische Urteile. Ich weiß, was richtig und was falsch ist, gleichzeitig geht der Wolfschrei auch nach innen, also dass ich mich selber verurteile, mich selber bewährte, abwährte. Das ist auch möglich. Also in Wolfschrei gibt es sowohl nach außen als auch nach innen und dann gibt es den Giraffenschrei mit der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation, der sich durch das verbale Mitteil nach außen äußert durch Gefühle, die ich dann mit Bedürfnissen verknüpfe und wo Empathie im Spiel ist und das gilt eben auch nach außen und auch nach innen. Bei beiden, beim Wolfschrei und beim Giraffenschrei schreihe ich. Da kommen wir dann zunächst eine Herausforderung, denn ich weiß nicht, wie es bei dir ist. Ich habe in meiner Kindheit gelernt und ich habe auch den Eindruck, dass ich dann nicht die einzige bin und dass das auch so ein ungeschriebenes Gesetz ist, dass man nicht schreit. Ja, nur wenn wir sagen, alle Gefühle sind erlaubt, alle Gefühle dürfen sein, dann braucht es für manche Gefühle wie Zorn, Saurigkeit, Wüttend und so. Braucht es eine andere Form des Sprechens als wenn ich gefühle habe, dass ich glücklich zufrieden bin und friedvoll bin und es geht eben ja nicht darum, dass wir immer in Harmonie miteinander leben, sondern wir sagen ja es braucht ja Konflikte, die Frage ist nur wie wir die Konflikte im Machtkampf mit dem Wolfschrei oder in Verbindung mit dem Giraffenschrei und wenn es eben Situationen sind, wo einer oder mehrere Wüttens sind, dann darf das eben auch entsprechend rauskommen aus dem Körper, diese Gefühle dürfen ja sein, also da wollen wir ja hin. Also dürfen wir ja schreien. Nur wenn grundsätzlich gesagt wird, man darf nicht schreien, dann ist es ein bisschen schwierig und dann passiert nämlich folgendes, dann machst du zwar den Giraffenschrei, nur dann wüsste für deinen Schreien verurteilt und es geht gar nicht mehr um das, worum es eigentlich ging, sondern es geht nur noch darum, wie du geschrien hast und das du geschrien hast. Und da komme ich dann mit einem Beispiel gleich noch mal zu. Grundsätzlich hier erstmal die Einladung, schreien, ich erlaube dir zu schreien, wenn dir das hilft, wirst ich dir das erlaube, dann darfst du ab jetzt schreien. Ich möchte, dass du gleichzeitig Verantwortung übernimmst für deinen Schreien und dich dann spätestens ab heute für den Giraffenschrei entscheidest statt für den Wolfschrei. So oft wie es geht. Wie geht denn jetzt der Wolfschrei und der Giraffenschrei? Also der Wolfschrei ist so was wie du bist so anstrengend, du nervst mich, du kotzst mich so an. Ich habe echt kein Bock mehr, du machst überhaupt nicht mit, es kotzst mich an, macht doch was du willst. Ja, da sind wir, wie du merkst, sehr viel im Du und wir beurteilen und fair urteilen und geben die Verantwortung ab. Der Giraffenschrei würde dann so aussehen, wer Knüpfen gefühle mit Bedürfnissen, du hast gerade nein gesagt, ich bin total ratlos und überfordert, weil ich würde dich so gern verstehen und ich brauche echt Unterstützung und deswegen kümmere ich mich jetzt um mich und finde für mich Lösung. Das wäre jetzt der Giraffenschrei und es geht beim Giraffenschrei auch gar nicht darum, dass sofort eine Lösung gefunden wird, sondern dass die Gefühle raus dürfen und dass du Verantwortung nimmst für deine Bedürfnisse, die dahinter stecken. Ich habe genannt das Gefühl ratlos und überfordert und das Bedürfnis war verstehen und Unterstützung und dann kann ich auch erstmal sagen, so stopp jetzt, ich kümmere mich jetzt um mich und ich gehe raus aus der Situation. Ich habe ganz klar gesagt, was los ist und dass ich jetzt sage, ich kümmere mich um mich und dafür drehe ich mich jetzt um und gehe in ein anderes Zimmer und mache was für mich. Gleichzeitig, wenn du das nimm kind gegenüber machst, würde ich empfehlen im Raum zu bleiben und das Kind eben nicht alleine da stehen zu lassen. Ich schätze das gerade überhaupt nicht, es kotz mich so an, ich bin so überfordert, ich brauche dringend mitmachen und ich bin da und wir kriegen das hin, man. Und ich bin auch ein riesen Fender von Wörter zu benutzen, scheiße, fag, es kotz mich an, ich kann nicht mehr, das darf ja raus. Nur wenn ich dann noch Verantwortung übernehmen will, sagen, wie ich mich gerade viele, was mein Bedürfnis ist und ich sage, ey und ich schaffe das und ich kümmere mich jetzt und wir finden eine Lösung, dann bleibe ich an der Verantwortung gerade in der Elternkindbeziehung total wertvoll finde ich, dass die Kinder sofort schicken, ah ha, bei Mama ist was los, was braucht die gerade, ah die kümmert sich um sich, ich bin also nicht verantwortlich dafür. Dann habe ich noch ein anderes Beispiel, ich es reicht mir jetzt, wie kann man nur so Faul sein, räum mir sofort enttell er ab. Man älteren. Ich hab gerade gefragt, ob du bereit bist oder ich bin ja richtig sauerwärt immer. Ah, Mann, ey, ich bin echt total erschöpfen und braucht Ringunterstützung. Bist du bereit, dein Scheiß-Teller jetzt mitzunehmen? So, uns Kind darf trotzdem Nein sagen. Und sagt, nein, nein, nein, nein. Scheiße nochmal, ich brauche ja Unterstützung. Also kümmere ich mich jetzt in dem ich ihn stehen lasse. Oder ich in dem ich ihn mitnehme. Wie auch immer. Ja. Und wir dürfen schreien. Ich möchte so unbedingt ein Land dazu zu schreien. Dass wir schreienvoller Verantwortung, dass wir also in den Giraffenschreien reinkommen. Der Giraffenschreie kann also genauso laut sein wie der Wolfschreie. Der kann genauso viel Nachdruck haben. Die Haltung ist das A und O. Verurteile ich mein Gegenüber oder bin ich bereit für mich Verantwortung zu übernehmen. Und bin ich bereit für Verbindung statt zu verurteilen. Und bin ich bereit, Gefühle mit Bedürfnissen zu verknüpfen. Und der ich wollte noch Beispiel machen für den Wolfschreien nach innen und den Giraffenschreien nach innen. Der Wolfschreien nach innen wäre so ich hab schon wieder versagt. Ich krieg es einfach nicht geregelt. Es war ja klar. Ich bin eine absolute Luserin. Königste sagen so, man, ich bin echt gerade traurig wie es gelaufen ist, weil mir zuverlässigkeit wichtig ist, weil mir Verantwortung wichtig ist, weil mir Liebe wichtig ist. Und es kotz mich gerade richtig an. Ja. Das wäre so nach innen. Ich hab jetzt ein bisschen freundlicher gesprochen, ein bisschen leidiger. Auch das ist möglich. Und jetzt möchte ich dir ein persönliches Beispiel aus meinem Leben nennen. Denn auch ich hab damit zu tun, dass ich Herausforderung, Gefühle habe, starke Gefühle habe, die rausfallen und rausdürfen. Und den Giraffenschreien habe ich ja, würde ich sagen, zu 99,9 Prozent in mein Leben übernommen. Es gibt zu 0,1 Prozent, wo der Wolf dann rauskommt, passiert. Dazu möchte ich gleich noch einen Top-Tip abgeben. Und dann mache ich den Giraffenschrei. Ja, und dann passiert Folgendes. Ich schreihe zum Beispiel, ich bin total sauer, ist jetzt außerhalb von meinen Kindern. Also mit meinen Kindern passiert das so nicht, was ich dir jetzt erzähle, weil wenn ich zu Hause den Giraffenschrei benutze, kann es sein, dass meine Kinder zurückschreien, im Giraffenschrei. Oder dass für sie alles klar ist, weil sie checken, okay, Mama kümmert sich. Die hat mir ja gesagt, sie kümmert sich gerade um sich, es ist gerade zu viel, sie wird schon regeln. Sondern eher so im Außen. Wenn irgendwas passiert ist, was mir echt nicht passt. Ich bin gerade schling, kein sauer, dann kann das passieren, dass ich sage, es kürzt mich so an. Ich bin gerade richtig sauer, weil das und das ist mir wichtig. Und das ist gerade nicht passiert und ich komme gar nicht klar drauf. Ich komme einfach gar nicht klar drauf. So, und dann bin ich ja bei mir und ich habe mein Gefühl genannt, mein Bedürfnis genannt und ich schreihe. Jetzt haben die meisten Menschen gelernt, dass schreienliche Nordnung ist. Sie dürfen nie schreien, sie dürfen ihre Gefühle nie äußern, mussten sie immer unterdrücken, wurden verurteilt für ihre Gefühle und Bedürfnisse ging schon mal gar nicht. Was passiert, also ist, egal ob du den Wolfschrei oder den Girfen schrei benutzt, dann gegenüber verurteilt dich für deinen Tonfall. So redest du nicht mit mir, du schreist nicht mit mir, das verbitte ich mir, diesem Tonfall, das akzeptiere ich nicht, das warst du bist raus. Ja, ist dann schwierig, ne? Ich bin immerhin mit mir in Verbindung, nur weil ich den Grafenschreibe nutzei ist, dass ich auch mit meinem Gegenüber in Verbindung komme, wenn mein Gegenüber total im Kampf ist, weil mein Gegenüber sich von meinem Schreien angegriffen fühlt, weil dieserjenige wahrscheinlich nie schreien durfte und auch gelernt hat, dass das nicht sein darf, dass man so nicht spricht. Und dann sprechen wir nur noch über meinen Schreien, über meinen Tonfall, und wir sprechen gar nicht mehr über die eigentliche Ursache. Und das kutzt mich dann richtig an, weil ich dann so denke, ich bin gut so wie ich bin und ich darf auch mal sauer sein. Ich muss nicht immer die perfekte Karte sein und dann kommt immer noch so, wo ist jetzt deine Empathie, scheiße, noch mal meine Empathie, ist gerade bei mir. Du voll Hannes, ja? Weil ich mich gerade um mich kümmere und ich bin nicht für dich verantwortlich. Der kriege ich wirklich so ein Hals, nur weil ich KTV beheiße, dass grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass ich immer von den Dächern feife wie die Spazzen von den Dächern. PPP, wir haben uns alle lieb. Ja, auch ich habe starke Gefühle und auch die dürfen raus. Und ich bin Nutze ein Giraffenschrei. Also in meiner Verantwortung, ich verknüpfe mich, ich bin in Verbindung in meinen Gefühlen und Bedürfnissen und ich bleibe bei mir. Ich habe nicht gesagt, du blöde Kack-Scheiß. Kuh, warum hast du das gemacht? Wie kriegst du was auf die Reihe? Du hast mich tierisch enttäuscht. Du hast dies und jenes, du bist aus der Verbindung rausgegangen. Du hast das nicht richtig gemacht. Hab ich gar nicht gesagt. Nur auch der Giraffenschrei ist nicht ein Garant dafür, dass ihr in Verbindung seid. Ich hab dann mit mir zu tun, dass ich dabei bleibe, dass ich gut so bin wie ich bin, dass ich durch Ausstärke gefühle hab, darf, dass ich noch mal hinterfrage. Was genau habe ich geschrieben? War das für mich in Ordnung, was ich geschrieben habe. Wenn ich zu dem Ergebnis komme, ja, das war es, dann ist das so. Und dann darf mein Gegenüber mich auch scheiße finden, da darf ich darüber stehen. Weil das Wichtigste ist, dass ich mit mir fein bin und dass ich weiß, dass ich okay bin. Und die Herausforderung, dass jemand sich durch Schreien getrickert fühlt, angegriffen fühlt, auch durch einen Giraffenschrei, die darf ich dann bei dem anderen lassen. Ich könnte natürlich irgendwann noch hingehen und fragen, Mensch, das war schwierig für dich und mein Tonfall. Nur ich kann ja auch die Meinung dann nicht ändern. Ich würde so gerne mit dieser Folge dazu einladen, dass wir uns erstmal selber erlauben zu schreien, auch in unserer Elternschaft, dass wir entscheiden, in Verantwortung zu schreien, mit dem Giraffenschrei und dass dadurch immer mehr Menschen da sind, die sich gegenseitig erlauben zu schreien. Statt sich gegenseitig für den Tonfall zu verurteilen. Verstehst du, was ich meine? Da bin ich richtig imbrindstig drin, weil ich das regelmäßig erlebe, ob es in der Schule ist, ob es im Reitstall ist, ob es wesentlich ist, dann ist da irgendwie die Kati Weber und Gewaltfrei-Kommunikation und dann schreitze, dann benimmte sich daneben, das da ist ja dann mit ihrer, wo ist dann die Empathie und wo ist die Gewaltfrei-Kommunikation? Alter, du hast überhaupt keine Ahnung, die ist voll da, weil in der Gewaltfrei-Kommunikation sind alle Wörter erlaubt. Jeder Tonfall ist erlaubt, es ist nichts verboten, weil mit allem versuche ich etwas über mich zu erzählen. Und ich benutze sogar den Grafenschrei, ich kann nun nicht erwarten, dass man gegenüber den eben hört und auch man gegenüber darf sich ja von mir angegriffen fühlen. Ich darf halt lernen, das dann dort zu lassen und für mich Entscheidungen zu treffen. Ich kann dann auch entscheiden, dass ich für meinen Schutz mich da zurückziehe, dass ich für meine Grenzen es weiter so mache, wie ich es mache, dass ich für mich Entscheidungen treffe, Dinge zu verlassen, mich irgendwo zu verabschieden, dass ich weiterhin für mich Entscheidungen treffe, weil ich entscheide, in welchem Umfeld ich mich befinde. Und genau, das hat dann zu der einen oder anderen Entscheidung geführt in meinem Leben, weil ich sie für mich getroffen habe und nicht, weil andere gegen mich sind, sondern weil ich mir immer mehr einen Umfeld schaffen möchte, indem ich so sein darf, wie ich bin, und indem ich eben auch schreien darf, ich bin bereit für den Grafenschrei. So, das also die Einladung, wir dürfen schreien. Hier ist der Grafenschrei, verknüpfe beim Schreien, dein Gefühl mit dein Bedürfnis. Und wenn das nicht genau weiß, kannst du es auch sagen. Oh Mann, ey, es kotz mich gerade so an. Ich weiß überhaupt nicht weiter. Heißt, ich bin überfordert und ich kümbe mich jetzt keine Ahnung. Das ist auch sagen. Wir müssen nicht immer sofort wissen, was los ist. Nur geht bleibt bei ich, ich, ich und Gewek von du, du, du. Und dann bist du schon sehr in der Verantwortung aus der Verurteilung und gerade in der Elternkindbeziehung. Ich kümbe mich jetzt, ich übernehme die Verantwortung, ich finde eine Lösung. Ich habe hier alles im Griff, auch wenn es vermeintlich gerade nicht so aussieht. Das gebe ich zu. Und ich kann auch alles im Griff haben, auch wenn ich jetzt in dem Moment nicht genau weiß, wie es geht. Auch das ist durchaus möglich. Ja, genau. Und diese Situation, das ist sowieso aus meiner Kindheit, was ich für mein Ton verkenntste vielleicht auch hier von der Podcastfolge. Manche finden dann die kommentieren dann unter meinem Podcast so schnell wie die redet, kann ja keiner zuhören, wo ich denke, ja, komm noch in die Eigenverantwortung und stell's auf minus 0,5 Geschwindigkeit und schon, wird ein Tulaus. Ich bin ja nicht dafür verantwortlich, dass ich so spreche, dass fünf Millionen Menschen alle happy sind damit wie ich spreche. Oder wenn ich total inbrünstig bin, gibt es auch Menschen, die sich dann davon angegriffen fühlen. Wie ich spreche, was ich sage. Nee, wenn du dich von mir angegriffen fühlst oder von irgendjemanden anders, sagt das immer etwas über dich aus und nie über den anderen. Wenn ich zum Beispiel, wenn es mich ankost, dass jemand mich wegen meines Tonfalls, wegen meine Schreien vermeintlich verurteilt, dann dockt das natürlich genau bei meiner kleinen Kati an, die ja gefühlt seitdem sie denken kann, für ihren Tonfall verurteilt würde, dafür, dass sie ständig ihre Meinung sagt. Und das zieht sich durch mein Leben und da bin ich natürlich sofort auf 180. Gleichzeitig habe ich entschieden, okay, das sagt was über mich aus. Das bringt mich auf 180, weil das Ding aus meiner Geschichte ist, weil ich ständig, ob es meinen Vater gewesen ist, ob es die Lehrer gewesen sind, ob es im Studium war, was ich dann abgebrochen habe. Ob es hier jetzt in der Schule ist von meinen Kindern, unglaublich gerne fühlen sich Menschen von meiner Art wie ich spreche angegriffen, die sich davon nicht angegriffen fühlen, fühlen sich von meiner Augenfarbe angegriffen und die sich davon nicht angegriffen fühlen, fühlen sich dann von was, anderem von mir angegriffen. Grundsätzlich fühlen sich Menschen in der Regel, von mir angegriffen. Gleichzeitig finde ich auch ganz, ganz viele Menschen unglaublich toll. Also irgendwie. Du hast den Podcast, du hast den Podcast, auf dem Sichtlich, bist du eher auf der Welt, dass du sagst, du finde ich ganz durften. Freu mich, dass du da bist. Nur ich will dir nur sagen, wenn mich das so richtig, das kotzt mich richtig an, wenn mich jemand für mein Tonfall verurteilt, für die Art wie ich rede und ich bin schon im Giraffen schreich, übernehmen schon verantworten. Was reicht natürlich wieder nicht? Es reicht dich. Auch das habe ich mitgenommen aus meiner Kindheit. Dass ich dafür verantwortung, dass ich das Erkenne, wo das Herkommt, warum ich das so trickert und dass das ganz viel über mich sagt, über meine Wertschätzung mir selber gegenübernehme. Ich bin, dass ich gut so bin, wie ich bin und dass ich nochmal hingucken darf und dass ich an meinem Selbstwert nochmal arbeiten darf, statt dem anderen die Schuld überzustilfen. Du verurteilst mich für mein Tonfall. Du bist nicht in Ordnung, mit dir stimmt was nicht. Aber was da los ist, weiß ich nicht. Ich habe mich auch nicht gefragt, darf sich um sich selber kümmern. Ich könnte ja helfen, nur ist ja mein Job im Übrigen nur dafür dürfte derjeniger ja fragen. Oder auch dieses höch auch gerne, oh jetzt lege ich los. Jetzt können wir ja auch richtig vom Leder, als immer aus Kratis leben hier. Ja, wo ist denn da deine gewaltfreie Kommunikation? Wo ist denn hier die Empathie? Das ist da immer gern so ein Tutschlag-Aroments. Ich kann nur sagen, das ist alles gewaltfreie Kommunikation. Das bin ich und in der Gewaltfreien Kommunikation, wenn du dich da wirklich mit beschäftigen würdest, hat alles seinen Platz. Und ich bin genauso gut, wie du auch gut bist. Nur jetzt gerade kümmere ich mich ausschließlich um mich, weil ich mich hier privat in einem Konflikt befinde. Und ich erst mal mich um meine Grenzen und mein Schutzkümmern darf. Berufslich, wenn ich in der Beraterinrolle bin, bring ich ja gar nichts von mir persönlich rein. Da fühle ich mich auch nicht getrickert. Da kann ich dir gerne helfen, weil du mich auch um Hilfe gebeten hast, was hinter deinem Verhalten steck, worum's bei dir geht. Nur im privaten Kontext. Nein, einfach nein. Da bin ich ich, Kati zu 100 Prozent. Ich bin keine Beraterin, da bin ich keine Podcasterin. Da bin ich, ja, so, wenn wir hier mal klagestellt haben. Und ich darf einfach immer mehr, wie du wahrscheinlich auch daran arbeiten, dass ich gut zu bin, wie ich bin. Und das auch ich Dinge mache, die andere Leute scheiße finden. Und das ich auch Dinge mache, die andere Leute verletzen. Ja, das passiert. Das kann ich dann bedauern. Bevor wir dahin kommen, würde ich gerne noch von etwas anderem erzählen, denn weil wir jetzt gerade zum Fehler machen können. Und der geraffenschrei kann durchaus auch leise sein. Ich hab letztens ist mir was passiert, wo ich sagen würde, das würde mir im Leben nicht passieren. Was wirklich dazu geführt hat, dass es jemanden schlecht ging. Und das war überhaupt nicht beabsichtig. Ich, es ist mir passiert. Und dann neigen Menschen dazu, weil sie ja für Fehlverhalten in ihrer Kindheit bestraft wurden, dass sie das verleugnen. Nein, das war ich nicht. Nee, hab ich nicht gemacht. Und ich habe entschieden, dass ich für meinen Handeln, für meine Handlungen, die Konsequenzen trage, auch wenn sie sehr unangenehm sind. Und deswegen hab ich gesagt, ja, das wird mir passiert sein. Ich konnte mich nicht mehr dran erinnern. Ich konnte es nicht mehr rekonstruieren. Es war auch niemand dabei. Nur wir wissen alle, dass ich mit unter die einzige Binde, die da ihre Finger im Spiel hat. Und ich hab Verantwortung übernommen und ich hab mich bei derjenigen meldet und habe gesagt, was ich glaube, was passiert ist, dass ich mich nie mehr dran erinnern kann. Und dass ich gerade total verzweifelt bin, weil mir Zuverlässigkeit so unglaublich wichtig ist und dass ich gerade sehr, sehr traurig darüber bin, weil ich, weil ich nicht möchte, dass mir sowas passiert und ich mich gerade frage. Also ich bin radlos, was los ist. Gleichzeitig merke ich schon, was los ist. Ich bin einfach gerade sehr überfordert in meinem Leben und brauche offensichtlich dringend Unterstützung. Denn das hat mir das gezeigt, ja, weil solche Dinge mir normalerweise nicht passieren, weil ich mich als sehr zuverlässig empfinde, wenn die Dinge mir passieren, dass ich dazu stehe, Ehrlichkeit ist mir auch extrem wichtig. Und dann ist was ganz magisches passiert, denn die Person hat unfassbar Verständnis voll reagiert und sich bei mir bedankt, dafür, dass ich ihr das erzähle, also im Wunderm für meine Ehrlichkeit. Und das war so heilsam für mich. Ich bin so dankbar für diese Erfahrung, dass ich die Machen durfte, weil gelernt habe ich, dass wenn ich Fehler mache, dass ich dafür verurteilt werde. Auch hier habe ich eine Art Giraffenschrei losgelassen. Ich habe Verantwortung übernommen, ich habe Gefühle mit Bedürfnissen verknüpft, ich habe die Konsequenzen meiner Handlung getragen, so unangenehm, wie es auch gewesen ist. Und dadurch in diesem Moment ist eine magische Situation entstanden, für die ich sehr dankbar bin, in dem anderen Beispiel, was ich eben angesprochen habe, ist es halt voll nach hinten losgegangen. Da wurde ich dann für mein Tonfall verurteilt und die Sache hat sich auch geledigt, der Kontakt ist. Also ich habe mich dann für die Trennung entschieden. Haben auch beide Seiten, ist auch in Ordnung. Ja, so. Und jetzt kommen wir zu meinem Top-Tip. Kadi Stop-Tip heute für dich, wenn du scheißt. Und es kommt der Wolf-Schreiraus. Das kann passieren. Ich fühle dich sehr. Auch ich habe einen Wolf. Ja, genau. Oh, mein Wolf du. Und wenn du dich auch nicht mehr auf dem Weg hast, dann ist das so. Wir geben in jedem Moment unser einzig mögliches. Und wenn wir mit dem einzig möglichen, was uns in dem Moment zur Verfügung gestanden hat, unsufrieden sind, dann übernehmen wir Verantwortung und dürfen das bedauern. Ich kann den Arschenerhose haben mir selber gegenüber und auch gerne den anderen gegenüber zu bedauern, was ich gesagt habe und wie ich es gesagt habe, weil und dann nennst du Bedürfnisse. Was auch immer das ist. Die Verbindung wichtig ist, liebe, Ehrlichkeit, Respekt. Dann sind dir was aussuchen. Ja. Du bedauers also was du gemacht hast, was du gesagt hast, wie du es gesagt hast, weil mir und dann nennst du ein Bedürfnis, was unerfüllt geblieben ist für dich. Das ist nicht mehr und nicht weniger. Du entschuldigst dich nicht, weil wir geben uns keine Schuld, denn wenn es ein Schuldigen gibt, gibt es immer ein, gibt es immer ein richtig und ein falsch, sondern wir bedauern. Und das kannst du auch dir selber gegenüber machen, wenn du mit dir selber sehr ins Gericht gegangen bist, dich verurteilt hast und kannst du bedauern, in welchem Zustand du dich gerade befindest, weil dir, behaftigkeit wichtig ist und offensichtlich brauche ich Unterstützung. Ich werde mich jetzt um mich kümmern und was mir helfen kann, dass ich in die Verantwortung komme und in die Selbstverantwortung, in die Selbstliebe, in die Selbstvernehmung. Genau. Und gleichzeitig noch als Top-Tip, wenn du den Giraffenschrei, den du ja heute entweder zum ersten Mal gehört hast oder ich ihn bei dir wieder erweckt habe und jedes Mal, wenn du den Giraffenschrei ganz bewusst benutzt hast, dass du das feierst. Ich feiere, wie ich gerade geschrien habe, weil mir Verbindung wichtig ist. Du feierst also etwas, wie du es gesagt hast, was du gesagt hast und nennst dann ein erfülltes Bedürfnis. Ich feiere, dass ich als Giraffe geschrien habe, weil mir Verantwortung wichtig ist und Verbindung wichtig ist. Und so zeigst du den Kindern halt im Elternkind beziehung, wie du mit Staaten gefühlen umgehen kannst, wie du die kommunizieren kannst, wie du so schreien kannst, dass alles und alle Heile bleiben, dass du Verantwortung für dich übernimmst. Und wie du das eben auch feiern kannst, dass wir groß sein dürfen. Genauso zeigst du eben auch, wenn du so schreißt, wie du nicht möchtest, dass du es bedauert und dass du dann versuchst es in Zukunft anders zu machen. Wohne kommt noch ein Top-Tip, was wir in unserer Familie haben. Das habe ich vor allen Dingen jetzt mit meiner Tochter aktuellen, dass ihr ein Code-Wort macht. Grundsätzlich wollen wahrscheinlich alle in der Familie den Giraffenschrei lernen, sich ausprobieren, immer mehr probieren. Wenn jemand in der Familie in den Wolf rutscht, was ja passieren kann, dass ihr ein Code-Wort habt, was die anderen sagen können als Einladung, ey, wir wollten doch den Giraffenschrei. Könnte zum Beispiel das Code-Wort-Geraffe sein, bei uns ist es das Code-Wort-Liebe, könnt ihr gemeinsam mit den Kindern gestalten. Dieses Wort ist allerdings nicht sowieso "Ei Giraffe", ey, du machst gerade den Wolfschrei, wir wollten ja Giraffenschrei, sondern es wird so übersetzt, wie, ey, ich lasse dich ein, die Perspektive zu wechseln. Ich lasse dich einen Verbindung zu gehen, Giraffe, Lila, genau. Ja, also ein Hochhofschrein, das war's. Leg dich wieder hin! Ja, das bleibt mir am Ende dieser Folge zu sagen. Ich würde sagen, wir schreien jetzt einmal in-brünstig gemeinsam. Mein Lieblingswort ist "Fuck". Also ich zähle bis drei und egal, wo du gerade bist, einmal laut mit mir "Fuck" schreien. Also drei, zwei, eins, FUUUUUCK! So, jetzt haben wir geschrien, haben "Fuck" geschrien und dürfen das an dieser Stelle feiern, weil uns Wahrhaftigkeit wichtig ist. Also beim nächsten Mal, wenn du schreies, denk an mich, egal, ob es ein Wolfschrei ist, denk an mich. Am Ende wollen wir alle im Giraffenschrei landen. Passiert dir der Wolfschrei, bedauerst du, passiert dir der Giraffenschrei. Feierst du, denk an mich, ich denk auch an dich beim nächsten Mal, wenn ich schreihe. Und wenn wir fürs Schreien verurteilt werden, bleiben wir bei uns, kümmern uns um uns und lassen den Rest bei den anderen. Das war's. Tschüss! Gefällt dir mein Podcast, Familie verstehen, gewaltfreie Kommunikation vereltern. Und hast du Bock, mich in meiner Wirksamkeit zu unterstützen oder dich für meine Kosten freien Impulse hier im Podcast zu bedanken? Dann lasst mir gerne eine positive Bewertung da und tippe auf den abonnieren oder Plusbatten, um jede neue Folge mitzubekommen, egal, auf welcher Podcast-Plattform du so unterwegs bist, auf YouTube, Spotify, Apple oder woanders. Natürlich freue ich mich auch riesig, wenn du meinen Podcast weiter empfiehltst, an deine Freundinnen, Kolleginnen oder einfach an alle, die sich mehr Verbindung und weniger Machtkämpfe im Familienalter wünschen und die Aufbelohnung und Bestrafung in ihrer Elternschaft verzichten wollen. Schreibt mir auch gerne in die Kommentare, was du aus dieser Folge für dich mitnimmst oder stell deine noch offene Frage direkt unter der Folge. Vielleicht greife ich genau dein Thema in einer nächsten Episode oder bei Instagram auf. Ich freue mich darauf, von dir zu lesen und auf meiner webpage kann. Bei We-Hörzensache.de kannst du dir außerdem ganz fix einen Flyer für mein Podcast herunterladen und verteilen oder auslegen zum Beispiel im Kitas-Schulen oder in deinem Kiez. Ich freue mich riesig über deine Unterstützung. Und wenn du noch mehr Infos brauchst, schau gerne in die Show-Nutz, dieser Folge und check auch gerne all meine Impulse auf Instagram unter unter. Kati mit tierherübsilon.weberunterstrich. Also, lass uns gemeinsam die Welt ein wenig freundlicher gestalten. Deine Kati.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Podcast-Moderatorin Kathie Weber unterscheidet zwischen dem „Wolfschrei“ (Machtsprache, Verurteilung, Schuldzuweisung) und dem „Giraffenschrei“ (gewaltfreie Kommunikation, Verbindung, Eigenverantwortung).
  2. Der Giraffenschrei erlaubt lautes Äußern von Gefühlen, verknüpft diese jedoch mit eigenen Bedürfnissen, statt andere zu beschuldigen.
  3. Schreien ist erlaubt, solange es in Verantwortung geschieht; die Haltung (Verurteilung vs. Selbstfürsorge) ist entscheidend.
  4. Auch der Giraffenschrei kann von anderen als Angriff empfunden werden – dies liegt dann in deren Verantwortung.
  5. Ziel ist es, sich selbst und anderen zu erlauben, Gefühle laut auszudrücken, ohne sich gegenseitig für den Tonfall zu verurteilen.

Summary:

In dieser Podcastfolge lädt Kathie Weber Eltern dazu ein, das Schreien als legitimen Ausdruck starker Gefühle zu akzeptieren. Sie unterscheidet zwischen dem „Wolfschrei“, der auf Machtmissbrauch, Verurteilung und Schuldzuweisung basiert, und dem „Giraffenschrei“ der gewaltfreien Kommunikation. Beim Giraffenschrei äußern wir Wut oder Frustration, bleiben aber in Verbindung mit uns selbst: Wir benennen unsere Gefühle (z.

B. „Ich bin total sauer“) und die dahinterliegenden Bedürfnisse (z. B.

„Ich brauche Unterstützung“), statt andere anzugreifen. Die Haltung ist entscheidend – es geht nicht darum, nie zu schreien, sondern darum, Verantwortung für die eigenen Emotionen zu übernehmen. Auch der Giraffenschrei kann bei anderen Unbehagen auslösen, doch das ist deren Thema.

Weber ermutigt Eltern, sich selbst zu erlauben, laut zu werden, und gleichzeitig bei sich zu bleiben. Sie betont, dass alle Gefühle – auch Wut – sein dürfen, solange wir sie mit Bedürfnissen verknüpfen und nicht in Verurteilung verfallen. Ziel ist eine Elternschaft, die Konflikte in Verbindung statt im Machtkampf löst, ohne Belohnung oder Bestrafung.

FAQs

Der Wolfschrei ist eine verbale Attacke mit Verurteilung und Schuldzuweisung, während der Giraffenschrei Gefühle mit Bedürfnissen verknüpft und Verantwortung übernimmt. Der Wolfschrei geht von ‚du bist schuld‘ aus, der Giraffenschrei von ‚ich kümmere mich um mich‘.

Ja, du darfst schreien, denn alle Gefühle sind erlaubt. Wichtig ist, dass du dich für den Giraffenschrei entscheidest, also in Verantwortung schreist, ohne dein Gegenüber zu verurteilen.

Ein Giraffenschrei könnte sein: ‚Ich bin total sauer, weil mir das und das wichtig ist und es gerade nicht passiert ist.‘ Du nennst dein Gefühl und dein Bedürfnis, bleibst bei dir und suchst eine Lösung.

Das Gefühl des Kindes darf sein, aber du bleibst bei deiner Verantwortung. Du kannst später nachfragen, ob der Ton schwierig war, aber du musst dich nicht ändern. Wichtig ist, dass du mit dir selbst im Reinen bist.

Ja, zum Beispiel: ‚Ich bin traurig, wie es gelaufen ist, weil mir Zuverlässigkeit wichtig ist.‘ Statt dich selbst zu verurteilen, nennst du deine Gefühle und Bedürfnisse.

Du kannst auch sagen: ‚Es kotzt mich an, ich weiß nicht weiter.‘ Bleib bei ‚ich‘ statt ‚du‘ und übernimm Verantwortung. Du musst nicht sofort alles perfekt ausdrücken.

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