Nach einem Schlaganfall ist die Sekundärprophylaxe entscheidend, um ein erneutes Ereignis zu verhindern. Dazu gehören medizinische Maßnahmen wie die Einnahme von Aspirin, Blutverdünnern bei Vorhoflimmern und die Senkung des LDL-Cholesterins mittels Statine. Neben diesen Medikamenten sind Lebensstiländerungen wie Rauchverzicht, eine mediterrane Ernährung, Salzreduktion und regelmäßige Bewegung von großer Bedeutung. Eine frühzeitige und differenzierte Rehabilitation – in Phasen wie Frührehabilitierung, stationärer oder ambulanter Reha – ist unerlässlich, um motorische und kognitive Defizite zu überwinden. Die Behandlung erfolgt meist multi-professionell: Physiotherapie stärkt Beweglichkeit, Logopädie behandelt Schluck- und Sprachstörungen, Ergotherapie verbessert Alltagsfähigkeiten. Wissenschaftliche Erkenntnisse über Neuroplastizität zeigen, dass das Gehirn nach dem Schlaganfall neu organisiert werden kann, was durch gezielte Übungen unterstützt wird. Diese Prozesse sind besonders stark in den ersten Wochen aktiv, weshalb eine intensive Behandlung in frühen Phasen entscheidend ist. Der Erfolg hängt von individuellen Zielen, Motivation und frühzeitiger Intervention ab, wobei die Patienten aktiv in die Therapie einbezogen werden müssen. Die Kombination aus medizinischer und nicht-medizinischer Prävention sowie der frühen, umfassenden Rehabilitation ist der Schlüssel zu einer besseren Lebensqualität nach einem Schlaganfall.
* Musik *
Medizin geflüster, der Podcast zum Mitreden.
Hallo liebe Zuhören und Zuhörer, herzlich willkommen zu einer neuen Folge
von Medizin geflüster, der Podcast, wo wir euch eure Erkrankungen
in einer allgemeinverständlichen Sprache erklären.
Ich bin hier mal wieder mit meinem Podcast Partner Robert.
Hallo.
Und ich bin Pascal und heute haben wir ein ganz besonderes Thema vorbereitet.
Vielleicht magst du uns einmal so ein bisschen da intrudieren.
Genau, wir haben so ein bisschen Zusprache gekriegt, dass unsere Schlaganfolge zwar
sehr interessantes für die Akutbehandlung, aber viele Patienten halt das Problem haben,
dass sie dann oder eben Angehörige eher dann Angehörige haben, die entlasten werden
und dann so ein bisschen hilflos sind in dem ganzen System danach und wie geht's weiter.
Also entlasten und jetzt ist so ein bisschen die Frage.
Und wir haben heute einen Sponsoring für der Firma Ipsen, die uns bei dieser Folge
unterstützt haben, wofür wir uns bedanken.
Und der Pascal wird jetzt erstmal ein bisschen was zu der Sekundärprofelaxe erzählen,
erklären erst mal überhaupt was ist eine Sekundärprofelaxe.
Dann werden wir auf die Reha eingehen, also wie kommt man an Reha?
Was gibt es für Rehas?
Und ich werde dann nochmal so ein bisschen den Schwerpunkten auf die motorische Rehabilitation legen,
also wie man dann zum Beispiel so eine schwäche, so genannte Partese eben dann weiter behandeln könnte.
Ganz genau.
Und ich würde jetzt erstmal anfangen, euch ein bisschen was dazu zu erzählen,
was man eigentlich bei so einem Starkanfall macht.
Am besten hört ihr vorher einmal die Starkanfallfolge, wo es um die Akutbehandlung geht,
nochmal zur Erinnerung beim Starkanfall kommt es ja zu einer Durchblutungsstörung im Gehirn.
In der Regel dadurch, dass das Gehirn nicht richtig durchblutet wird,
was verschiedene Ursachen haben kann.
Und diese Ursachen sollte man eben vernünftig einstellen, um zu verhindern,
dass ein erneuter Starkanfall auftritt.
Und die Aufgabe an uns Ärzte ist es auch bei so einem Starkanfall nicht nur den
Selbstakut zu behandeln, sondern in den nächsten Tagen herauszufinden,
was sind die persönlichen Risikofaktoren des Patienten.
Und wie kann man das Ganze einstellen, damit der nicht nochmal ein Starkanfall erleidet?
Die sogenannte Sekundärprophylaxe dann.
Genau, das ist die Sekundärprophylaxe und da nochmal zur Erinnerung.
Was führt eigentlich zum Starkanfall?
Da gibt es eine ganz interessante Leitlinie zu,
zu der Sekundärprophylaxe, die auch nochmal wiederholt, was alles dazu führt.
Und zwar ist es natürlich eine schlechte Blutdruckeinstellung,
so ein Zuhaublutdruck, eine Zuckererkrankung, eine Fettstoffwechselstörung.
Das ist das mit dem Collesterien, dem guten und dem bösen Entanführungszeichen.
Haben wir auch schon mal was zu erklärt.
Eine Gefäßverkalkung, die kann auch unabhängig von der Fettstoffwechselstörung entstehen.
Aber normalerweise ist das quasi die Folge davon.
Und durch diese Gefäßverkalkung entstehen manchmal auch engen Ingefäßen.
Auch das sind Risikofaktoren, weil dann einfach nicht das Blut wieder vernünftig durchkommt
und sich an diesen Engstellen auch so kleine Gerinsel bilden können.
Und dann gibt es noch andere Faktoren, zum Beispiel mangelnde Bewegung.
Und auch das Schlafabnösendrom wurden identifiziert als eigene Risikofaktoren,
die das Risiko ein Starkanfall zu erleiden, begünstigen.
Beim Schlafabnösendrom ist das Problem,
dass die Leute häufig dann hohe Blutdrucker im Schlaf haben,
wo sich eigentlich ein Nachts das ganze Gefäßsystem mal erholen sollte.
Es wird sich auch wieder eine eigene Folge wert, aber so hoch angerissen, warum es behandelt gehört,
weil eben der Blutdruck sich das Gefäßsystem sich nachts nicht erholen kann
von weiterhin hohen Blutdrücken dann.
Und auch am Tag ist dann der Blutdruck höher.
Zuallererst freut ich euch dann etwas dazu erzählen, was man Medikamentös machen kann.
Ein Medikament, was ganz, ganz viele Leute einnehmen,
selbst wenn sie wahrscheinlich noch nie einen Schlag anfall hatten.
Oder einen Herzinfarkt zum Beispiel, das ist das Asperin in der Dosis von 100 Milligramm.
Das ist so ein ganz standard Medikament, ganz viele Leute nehmen das ein.
Wenn ich das schon sehe auf dem Medikationsplan frage ich immer nach,
ist bei ihnen irgendwas bekannt, hatten sie schon mal einen Herzinfarkt.
Und viele sagen dann, ne, mein Haus hat mir mal gesagt, ich soll das einnehmen.
Das wäre besser für mich, die ich dann häufig auch daran,
dass diese Personen dann oftmals irgendwelche Risikofaktoren haben,
sodass man sich als Arzt fragt, wie kann man den vielleicht schützen,
dass es gar nicht erst dazu kommt,
dass derjenige mal zum Beispiel ein Schlag anfall- oder halt ein Herzinfarkt entwickelt.
Und da ist das eigentlich das standard Medikament.
Man nennt das auch ein Plettchenhemmer,
weil es eben diese kleinen Blutplettchen die Trombozüten hemmt.
Auf Schlau, wenn ihr mal damit angeben wollt, trombozüten Aggregationshemmer.
Was es auf keinen Fall ist, ist kein Blutverdünner.
Also das sollte man nicht in dem Sinne verwechseln.
Das ist so eine ganz, ja, das ist sehr schwammig da formuliert,
weil Asperin, das hemmt wirklich die Blutgerinnung nur ganz leicht,
im Vergleich zu starken Blutverdünnern.
Und da kann es oftmals zu Verwechslung kommen,
wenn man das im medizinischen Kontext so leihenhaft ausdrückt.
Das ist aber wirklich ein Medikament, was so absoluten Grundsäule in der Sekunde,
in der Profilakse beim Schlaganfall gehört.
Weil es standardmäßig sozusagen den Patienten verordnet wird,
wenn er einen Schlaganfall erleidet.
Und man nicht zum Beispiel eine andere Ursache findet,
wo man jetzt eine ganz starke Blutverdünnung geben müsste.
Und es gibt auch gewisse Situationen,
wo man das kombiniert mit das zweiten Plettchenhemmer.
Zum Beispiel, wenn jemand eine starke Gefäßengar,
also eine sogenannte Stinose hat, oder nach der Behandlung zum Beispiel mit Stenz.
Also das ist nur mal kurz dazu gesagt.
Und dann hat ich das eben schon so angetisert.
Also eine der häufigsten Ursachen für den Schlaganfall ist das sogenannte Vorhoflimmern.
Das ist einfach eine Herzrhythmusstörung, wo das Herz aus dem Takt gerät
und nicht mehr so synchron schlägt.
Und das sorgt dafür, dass das Blut sich so irregulär im Herzen bewegt.
Und immer wenn Blut sich nicht vernünftig bewegt,
sondern irgendwo rum steht in Anführungszeichen,
kann es dazu führen, dass dieses Blut gerindt.
Und diese Gerinsel können dann ausgespült werden
und überall im Körper Gefäßverschlüsse machen,
unter anderem eben auch im Kopf.
Und das ist ein ganz häufiger Ursache eines Schlaganfalls.
Und wenn man das rausfindet,
dass dieses Gerinsel, was sich da im Kopf ein Gefäß verschlossen hat,
dass das auf einen Vorhoflimmern zurückzuführen ist,
dann würde man dem Patient eine ganz stärke Blutverdünnung geben,
damit sich solche Gerinsel gar nicht erst bilden können.
Und das sind die Produkte, die man früher gab,
das sogenannte Macommada musste man häufig zum Hausarzt.
So eins war man die Woche und dann wird immer so ein Wert gemessen,
den sogenannte Quick oder ihren Erwert.
Und daran wird das Macommada so eingestellt,
dass es die Blutverdünnung vernünftig in Schach hält.
Heutzutage gibt es da neue oder direkte Blutverdünner,
die direkt angreifen an der Stelle,
wo eben in dieser Blutverdünungsreinfolge die einzelne Moleküle sind.
Wenn das interessiert,
dann kann man das Wort "Kerinnungskaskade" googeln.
Das ist so glaube ich der Elbtraum eines jeden Medizinstudenten.
Ja, das lernt man einmal auswendig für die Prüfungen
dann in der Physiologie und danach.
Ist man froh, wenn man es hinter sich hat?
Ja.
Der Unterschied ist einfach, es greift direkt in dieser Gerinnungskaskade,
während Macommar das indirekt macht,
in dem es nämlich ein Vitamin, nämlich das Vitamin K hemmt,
was wiederum bei der Herstellung von diesen Gerinnungsfaktoren eine Rolle spielt.
Und durch diese direkte Hemmung hat man eine leichtere Steuerung
und deswegen werden die jetzt heutzutage bevorzugt eingesetzt.
Also diese Medikamente sind wie gesagt wichtig,
wenn jemand einen Vorruf fliehen hat, um die Patienten zu schützen,
dass sich keine Gerinse mehr bilden
und dann es nicht erneut zu einem Schlaganfall kommt.
Das sind diese beiden Säulen sozusagen der in Anführungszeichen Blutverdünung,
wobei man letztes wirklich als eine eigentliche Blutverdünung,
in dem sie in der Bezeichnung kann.
Dann natürlich der Felschstopwechsel.
Das in Anführungszeichen Bösekollesterin, das LDL,
sollte nach dem Schlaganfall möglichst unter 70 liegen.
Und um das vernünftig einzustellen, gibt es die sogenannten Statine.
Das sind Medikamente, die eben ein Einfluss auf den Kollesterinhaushalt haben
und somit dieses LDL senken können.
Das wird dann auch regelmäßig beim Hausarzt oder beim Neurologen
oder manchmal auch beim Kadiologen nachkontrolliert.
Und wichtig ist, dass man es abends einem,
das sehe ich immer wieder in den Medikamentenplänen,
dass auch heute morgens eingenommen wird.
Ja, weil manche wollen alle ihre Medikamente morgens haben.
Und irgendwie ist das so eine psychologische Sache,
aber ich das Gefühl, mal wahren.
Genau, und wichtig ist, dass man sie im Amt zu einem nimmt,
weil das Kollesterin wird nachts produziert,
nachts schütten wir die Wachstumsfaktoren aus in unserem Körper.
Also der Wachstum passiert sozusagen im Schlaf.
Und diese Wachstumsfaktoren in der Nacht führen halt dazu,
dass dann Kollesterin gebildet wird und da muss es kämmt werden.
Nicht am Morgen, wenn es überhaupt nicht mehr das Grundproblem ist,
sondern eben in der Nacht, deshalb immer abends einnehmen die Medikamente,
also die Fettsenker.
Genau, und also dieser Wert unter 70,
das ist natürlich nicht in Stein gemeißelt,
aber es gibt halt eben Studien, die rausgefunden haben,
dass das alten Wert ist, wo man sich sicher fühlen kann,
dass eben eine Mehrzahl am Patientengipft,
die dadurch geschützt wurden, einen neuen Schlaganfall zu erleiden.
Wenn jemand eine Gefäßengar hat,
muss das sogar noch niedriger eingestellt werden.
Es gibt dann auch weitere Faktoren,
Faktoren, so was wie die drei.
Litzerede, die werden auch manchmal als die Ernährungsfette bezeichnet, weil die auch, wenn man viele
Fette über die Nahrung zu sich nimmt, häufig erhöht sein können oder einen unabhängigen Risikofaktor
der eher so eine genetische Komponente hat, das Lipoprotein A. Das sind alles noch so neben Faktoren,
oft die man auf jeden Fall achten sollte, weil wenn da etwas auffällig ist, dann muss teilweise auch
entweder eine Ernährungsberatung erfolgen oder sogar weitreichende Fettseinkungen oder Fettstoffwechsel ein
Griffimmittes, Medikamente oder sogar mittels von der Art Ludwäsche wo das Fett dann rausgewaschen
wird. Bei dem Lipoprotein ein Ahn, wenn das hoch ist. Genau, das ist ja auch interessant,
das ist familiär häufig erhöht, also wenn das Eltern und so was sehr hoch haben, ist das sehr
wahrscheinlich, dass Kinder das dann auch hoch haben, was beim LDL jetzt nicht unbedingt der Fall ist.
Genau und geradebei halt Leuten, die im jungen Jahren Schlaganfall leiden, ist es natürlich total wichtig,
auch solche seltenen Risikofaktoren abzuklappern und die zu überprüfen. Bei einer 90-Jährigen mit
einem Schlaganfall spielt das dann jetzt eher eine untergeordnete Rolle. Die sammelt nicht mehr so viel
Risiko in dem Restleben quasi mit den Faktoren, ne? Ja und ob da LPA erhöht ist oder nicht,
das ist dann egal, also das sollte man dann nicht unbedingt messen, weil das einfach keine
Relevanz hat. Das andere ist natürlich, der Blutdruck muss natürlich vernünftig eingestellt werden,
als Richtwert sagt man immer unter 140 zu 90, falls möglich sogar eher so zwischen 120 und 130
vom systolischen Wert, in dem Fall kann ich auch gerne nochmal auf die Folge zum Thema Blutdruck
verweisen, schön, dass wir mittlerweile so viele Folgen haben, auf die wir verweisen können, oder?
Ja, man flank da leichter. Genau, da können wir uns ein bisschen kürzer halten, aber ihr wisst
schon was gemeint ist, es gibt eben Blutdrucksenker und ich kann immer nur wieder betonen, es ist verdammt
wichtig, die einzunehmen, es verdammt wichtig, den Blutdruck einzustellen, weil hört euch einfach
nochmal die Folge an, es gibt so viele Dinge, die ein erhöhter Blutdruck im Körper anrichten kann
und da ist das stark anfall nur eine Sache, die dabei rausspringen kann in Anführungszeichen und
natürlich ein Zucker-Einstellung, also wenn man natürlich ein Diabetes hat, ist klar, da sollte
vernünftig eingestellt werden, das weiß man ja auch, aber es gibt auch Patienten, die einen patologischen
Zucker haben oder patologischer Nüchternzucker sagt man auch oft dazu, wenn man das misst und sieht
oder ist aber schon im Nüchternzustand zu hoch, das spricht oft dafür, dass sich da möglicherweise
ein Diabetes anmeldet, ankündigt und da gibt es ja jetzt auch eine Kanzerei an neuen Dingen, also ich
mein zum einen klar, man weiß Ernährungsveränderung und Fettreduktion ist das eine, aber da kommen jetzt
immer mehr Medikamente wie zum Beispiel diese Glucagon-Agonisten, die Firmen ein reicher gemacht haben als
mehrere Länder kombiniert und das wahrscheinlich nicht ohne Grund. Der aktuellen Studienlage weiß man
noch nicht, ob wirklich das jetzt als unabhängiges Medikament hilfreich ist, um Schlaganfälle vorzubeugen
bei Patienten, die eben entsprechend das Übergewicht haben oder Risikofaktoren haben, aber natürlich
wenn das Übergewicht und der patologische Zucker eingestellt sind, dass das natürlich günstig
er ist für solche waschulären Erkrankungen wie beim Schlaganfall, das ist denkbar und deswegen
wollte das auch schon mit aufgenommen in die Empfehlungen teilweise auch. Jetzt habe ich eine
ganze Blattelang über Medikamente gesprochen, es gibt aber natürlich auch nicht medikamentöse
Maßnahmen, bei uns war das früher in der alten Klinik so oder wird Robert sich gut erinnern,
es gibt so ein Blatt, was wir dem Patienten immer ausgeteilt haben, die es eben lesen konnten,
zumindest nach dem Schlaganfall, was kann ich denn selber tun, weil viele sind danach so, was kann
ich denn jetzt machen. Und man muss sagen, es gibt tatsächlich ganz einfache Dinge, die wirklich
großen Einfluss haben auf die Gefahr, einen erneuten Schlaganfall zu erleiden und das ist natürlich
number one, wenn man raucht, sofort damit aufhören, also das ist auch ganz wichtig. Alkohol in Maasen,
also das hat man jetzt kein Benefit von, wenn man das jetzt ganz weglassen sollte, da gibt es jetzt
auch keine Empfehlungen zu, da wollen wir jetzt auch nicht perpsicher sein, als der Papselanführungszeichen,
dann natürlich die Ernährung, es gibt bei der Ernährung immer war wieder verschiedene Trends,
die sich so abzeichnen, aber was man wirklich gesehen hat und was wirklich ein Einfluss hat,
laut vielen Studien ist die sogenannte mediterrane Ernährungsform und da geht's halt darum wenig Fleisch,
ausreichende Menge Fisch, vier Gemüse, gute pflanzliche Fette, so was wie Olivenöl zum Beispiel,
das ist eigentlich die sind die Grundfeiler und jetzt kommt noch etwas dazu, was die mediterrane
Ernährung meiner Meinung nach eigentlich nicht so ganz befolgt, nämlich nicht zu viel Salz essen,
am besten unter 5 Gramm am Tag, weil das hat man wirklich auch mittlerweile aufgenommen in die
Leitlinien, dass ein reduzierter Salzkonsum hilfreich sein kann bei der Vorbeugung eines Schlaganfalls,
das hat unter anderem auch mit dem Blutruck was zu tun, aber es scheint auch ein unabhängiger Risikofaktor
zu sein, wenn man zu viel Salz ist tatsächlich. Ich finde ich wir oben ganz spannend, weil es gibt
auch so eine relativ große Aufarbeitung der WHO, wo die noch mal gezeigt haben, dass dieser Salzkonsum,
dass das wirklich so ein Dilemma ist, letztendlich wahrscheinlich wie das mit den Kollesterienwerten,
da gibt es ja auch immer Jahrzehnte, wo das so propagiert wird und Jahrzehnte, wo es andersrum
propagiert wird. Ich hatte mich da mal eingelesen und tatsächlich das einzige, wo man wirklich
nachweisen kann, dass schädlicher Salzkonsum vorliegt ist in so abgelegene Dörfern, in China,
wo die wirklich extrem stark Salz in das Essen, also die nehmen wir über 10 Gramm am Tag zu sich
und das ist eine nicht unbeträchtliche Menge und davon abgeleitet bleibt halt diese Fählung
mit weniger als 5 Gramm stehen, weil das mal aus einer Studie war, die inzwischen nicht mehr als
evident gilt sozusagen, also die jahrte methodische Fehler, aber weil man gesagt hat gute über 10 Gramm
ist auf jeden Fall schädlich, lässt man das mit dem 5 Gramm lieber stehen als das wegzunehmen,
weil 5 Gramm tatsächlich gar nicht so, also das erreicht man dann doch relativ schnell am Tag.
Kärtig gerichtet sind halt vor allen Dingen Probleme, da wird viel Salz zugeführt und so was,
damit das Schmack kauft, da wird das Essen. Das ist nicht als einziges so, denn das haben jetzt mal
wahrscheinlich mittlerweile auch schon viele mitbekommen, dass selbst geht eigentlich für die Gewichts-Einstellung.
Man sagt halt immer übergewicht, das ist ein Risikofaktor für viele Dinge, aber tatsächlich hat man
gar nicht nachgewiesen, dass eine Gewichtsreduktion alleine jetzt wirklich ein Vorteil bringt bei der Schlaganfallvorbeugung.
Ja, spannend. Man muss jetzt sagen natürlich, wir sind auch von unserer Genete,
hier alle ein bisschen anders ausgestattet und die einen haben wahrscheinlich einfach auch die genetischen Grundlagen, dass sie eher etwas
völliger sind, in Anführungszeichen ohne dass das jetzt irgendeinen krankhaften Wert hat und nicht jedem bringt,
ist dann auch etwas dann wirklich abzunehmen, aber wenn man natürlich krankhaft übergewichtigt ist,
so dass durch dieses vermehrte Fett schon zu viel Zucker im Körper zirkuliert, dass der Blutdruck steigt,
dann weiß man natürlich okay, da sollte man auf jeden Fall was ändern. Und in dem Fall ist natürlich
die Gewichtsreduktion dann auch hilfreich, aber nicht bei Leuten, die vielleicht das gar nicht in dem Sinne bräuchten,
weil das Gewicht bei denen überhaupt kein Risikofaktor darstellt. Also das ist auch gar nicht immer so klar.
Ja. Ja, ausreichende Bewegungen, da gibt es ja ganz viele verschiedene Studien zu, die einen sagen so
und so viel Schritte am Tag, dann gibt es andere, die sagen ja drei mal die Woche mindestens 20 Minuten
Ausdauer-Training oder Strammes gehen. Im Endeffekt letztens habe ich noch so eine Vergleichstudie
gelesen, wo verschiedene Arten der Bewegungen getestet wurden und das verglichen wurden, hat man gesehen,
dass je mehr oder hier häufiger man sich auch bewegt, dass das auch verschiedene Vorteile hat bei
Demenzen zum Beispiel, dass man selten an der Demenz erkrankt und so was. Also man sieht auf jeden Fall,
es ist wichtig, aber ich finde eine genauer Empfehlung, das sollte jetzt so und so viel pro Woche sein,
schwierig, kann man jetzt nicht so abgeben, so einfach. Genau und dann habe ich ja eben schon gesagt,
Schlafabnöhe, wenn man das tatsächlich hat, dann sollte man sich behandeln lassen und da gibt es ja
diese Masken, die einem so nachts eine Überdruckbeatigung machen, wenn man von der Atmung her bei einem
Schlafabnöhe, das ist ja eben so, dass man dann nachts von der Atmung her irgendwann nicht mehr so richtig
Luft holt, was den Körper massiv anstrengt und wodurch auch die Gefäße belastet, wer in der Blutdruck
nachts patologisch erhöht ist, dann gehilft eben diese Überdruckbeatung in der Nacht, damit der
Körper ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und einfach nicht so ein Stress entsteht und das
sollte man auch machen, wenn man an einer Schlafabnöhe leidet. Genau, man soll es nicht nur neben die
Bett stehen haben, da bringt es nichts. Am besten nicht. Man kann sich ja das wissen auch viele
Patienten nicht noch mal diese Nasenmasken und sowas weiter, speziell anpassen lassen und sowas,
ist halt dann nervig noch mal einen Schlaf-Labor zu müssen für, weil man halt lange auf die
Termine wartet und man schläft dann nicht zu Hause, aber wie gesagt, auf dem Nachttisch bringt das
kräht nichts. Das stimmt natürlich ja und es gibt natürlich auch verschiedene ja genetische
Faktoren, also die kann man natürlich im Ersterlinie so direkt nicht beeinflussen, aber und das ist
jetzt die gute Nachricht, die beeinflussbaren Risikofaktoren, die ich euch eben alle genannt habe,
die haben einen viel viel größeren Einfluss als zigenetischen Faktoren, wenn es darum geht,
einen Schlag anfall zu verhindern, also da braucht er jetzt sozusagen, könnt ihr euch zum einen
nicht zurücklegen und sagen, dass alles genetig und zum anderen könnte er jetzt auch nicht sagen,
den Kopf in den Sand stecken, alles bringt nichts mehr.
Das stimmt nicht, sondern die beeinflusbaren Risikofaktoren sind viel wichtiger,
dass man die vernünftig einstellt.
So, das war jetzt ja eine sehr spannende Übersicht zu den ganzen Möglichkeiten der Medikamentöse
und nicht medikamentösen Sekundärprofel-Lakser.
Also was können wir machen, wenn das Kind in Brunnen gefallen ist, damit es nicht wieder dazu kommt?
Und jetzt wollen wir so zu einem zweiten Teil kommen, was machen wir mit dem Symptom.
Weil die gehören ja genauso behandelt danach.
Und wichtig ist einfach, dass man wirklich in den ersten Tagen nach dem Schlaganfall bereits eine Reha beantragt.
Warum dazu komme ich gleich?
Gerade bei so motorischen Symptom ist das extrem wichtig, weil möglichst früh die Therapie starten muss.
Es gibt natürlich körperliche und sedische Folgen nach dem Schlaganfall,
die getrennt auch behandelt werden müssen und auch gemeinsam je nachdem, wie sie sich bedingt.
Aber viele meinschen sind halt eben nach dem Schlaganfall verloren.
Also die Sache ist so Entlassung und was jetzt.
Und es gibt halt nicht so eine richtig schöne Zentrale Anlaufstelle, wo man als Patient hin kann.
Eigentlich ist so der Neurologe ja das, wo man als Erstes denken würde.
Da werden aber die meisten sagen, gut, ich krieg da gar keinen Termin.
Und da müssen einfach alle Menschen wissen, es gibt bei jedem Arzt, verpflichtend.
Also der einen Kastensitz hat, muss man sagen, eine Privatärztliche Praxis ist was anderes.
Der nur Privatpatient man hat.
Aber Neurologen, die einen Kastensitz haben, müssen mehrere Stunden pro Woche eine offene Sprechstunde haben.
Also wenn man einen akuten Schlaganfall hat und jetzt drinkt Neurologisch weiterwandt werden muss,
geht man in eine nahegelegene Praxis.
Und jetzt nicht irgendwie, weil man gehört hat, am Ende der Stadt ist ein guter Neurologe,
dann unbedingt jetzt da und da hat man jetzt vielleicht nicht unbedingt das.
Den Anspruch drauf, aber ein naheliegender Neurologe muss ein, dann in so einem Fall behandeln.
Und was der Pascalie auch erzählt hatte, es gibt eigentlich in den Krankenhäuser
immer Informationsmaterialien, die ihr euch anfordern könnt.
Viele Krankenhäuser werben mit einer sogenannten zertifizierten Stroke unit.
Das heißt, dass da eine Qualitätsprüfung erfolgt ist und die müssen auch Informationsmaterial bereithalten,
wie dieser Zettel den Pascal eben erwähnt hat, aber auch weitere darüber hinausgehende Informationen.
Und man hat als Angehöriger, beziehungsweise als Patient, aber die Angehörigen müssen das ja häufig durchsetzen.
Also es gibt eine gesetzlichen Anspruch quasi auf die weitere Behandlung nach der Entlassung.
Das nennt sich Entlassungsmanagement, was im Krankenhaus erfolgen muss.
Und da muss man dann auch konkret darauf ansprechen, leider teilweise,
damit dann da auch die Sache und die Dingen ins Laufen kommen, sage ich mal.
Vielleicht möchtest du mal erzählen, Pascal, du hast glaube ich ein bisschen vorbereitet,
so was für Rea-Phasen es gibt, vielleicht nur was zum Rea-Antrag selber.
Und was für so grobe Gruppen es gibt.
Genau, also es ist so, wenn jemand mit einem starken Fall zu uns kommt,
dann überlegt man innerhalb der ersten Tage, was für den Patienten
in der weiteren Behandlung am besten in Frage kommt.
Und da helfen einem so ein bisschen die verschiedenen Rea-Phasen,
weil je nachdem, wie gut der Patient zurecht ist nach seinem Ereignis,
bestimmt ja letztlich, in welcher Rea-Phase dieser Patient behandelt werden kann.
Und dazu werde ich euch jetzt ein bisschen was über diese Rea-Phasen sagen,
oder die Phasen der neurologischen Rea.
Die gehen nämlich tatsächlich von A bis F.
Und das A, in dem Fall, kann man sich einfach merken,
steht für Erkutbehandlung.
Das ist quasi die erste Säule, wenn der Patient eingeliefert wird.
Auf der starken Fallstation geht's direkt los mit Ergophysi und Logotherapie.
Was das ist, das werde ich gleich noch mal ein bisschen erläutern.
Aber das ist quasi die Erkutbehandlung und das soll im Grunde parallel laufen,
während man noch Diagnostik macht und den Patienten in der Erkutbehandlung hat.
Der wird direkt schon eben betreut von den verschiedenen Therapieformen.
Und da gibt es dann die sogenannte Frühreabilitation oder die Phase B.
Das ist eben eine neurologische Frührea, in dem Fall.
Davon gibt es einige in Deutschland und man kann sich das ein bisschen so vorstellen.
Wir sagen immer so eine Rea mit Überwachungsmöglichkeiten.
Also es ist fast wie so eine Schlaganfallstation.
Die Patienten, die dort sind, müssen ins bewusste Leben erst mal zurückgeholt werden.
Die haben häufig noch Einschränkung tatsächlich oder Bewusstseinstörungen,
die dazu führen, dass sie weiterhin auf Überwachungsstationen behandelt werden müssen.
Weil sie einfach so instabil sind, zum Beispiel für eine ganz normale Station.
Sie selbstständig so gut wie nichts im Endeffekt machen können.
Wir müssen natürlich erst mal ins bewusste Leben zurückgeführt werden.
Und häufig schließt sich dann an so eine Behandlung, die sogenannte Phase C an.
Oder, wie gesagt, das habe ich eben schon gesagt, man muss eben gucken, wo die Patienten sind, wie gut die zurecht sind.
Da kann man natürlich auch einige von diesen Phasen in anfümssreichen überspringen.
Weil man das natürlich an den Defiziten ausrichtet, die da Patient dann tatsächlich noch bietet.
Phase C ist im Grunde das, was man unter einer stationären Rhea im Allgemeinen Sinne versteht.
Also wir haben immer noch so ein Krankenhaus setting.
Wir haben immer noch die Möglichkeit, mal Blut abzunehmen, in den Effekt zu terapieren.
Vielleicht gibt es auch Pflegebedarf bei den Patienten.
Und das würde dann in so einer stationären Rhea stattfinden, das ist die Phase C.
Und zielt es natürlich, die selbstständige Lebensführung im Alltag, das wieder zurückzuführen.
Dann gibt es die Phase D, oder auch meistens Synonym, kann man sagen, eine ambulante Rhea.
Das ist eben für Patienten gedacht, die noch bestimmte, zum Beispiel auch kognitive Defizite haben,
nach so einem starken Fall, aber im Grunde Pflegerisch und so weiter, selbstversorgers sind.
Die sind schon früh mobilisiert, die können schon bestimmte Strecken laufen, auch teilweise mit oder ohne Hilfsmitteln.
Die sind aber soweit, dass sie eigentlich im Alltag leben, relativ gut zurechtkommen.
Aber es gibt eben noch Defizite und die werden dort behandelt.
Aber da sind eher fütterer Patienten, den man auch mal eigentlich ständiger Aufgaben geben kann, sagen kann.
Jetzt laufen sie mal hier hin, laufen sie mal dort hin.
Also sie müssen eine ganze Stück weit an Selbstständigkeit schon haben, wenn sie an einer ambulanten Rhea teilnehmen.
Hat ihr auch damit zu tun, man schläft nicht dort, also man macht sich zu Hause fertig morgens.
Das muss ja auch alles funktionieren, also die eigene Körperpflege muss funktionieren.
Und das würde man eben dieser sogenannten Phase D verstehen.
Es gibt noch, habe ich ja eben gesagt, E und F.
Das ist aber jetzt erstmal eigentlich nichts, was man direkt von erzlicher Seite aus irgendwie anleihen könnte,
sondern das geht so ineinander über, wenn noch bestimmte Probleme bestehen würde.
Man würde nämlich in der Phase E dafür schauen, dass es so einer schulischen bei jüngeren Patienten oder beruflichen Rheabilitation kommt.
Also da geht es so ein bisschen um die Nachsorge und die Sicherung des Behandlungserfolgs und auch die berufliche Wiederengliederung.
Also das umfasst solche Sachen wie ja, man kann den alten Beruf nicht mehr machen, jetzt muss man eine Umschulung machen oder bestimmte Hilfsmittel für die Arbeit finden,
um eben dort wieder zu Recht zu kommen, da geht es ein Phase E drum.
Und Phase F ist die Langzeit-Rheabilitation.
Da rutschen dann sozusagen irgendwann Patienten rein, die zum Beispiel trotz intensiver Rhea-Maßnahmen, schwere neurologische oder geistigselische Defizite zurückbehalten haben.
Und das gibt Patienten, die völlig bewusstlos sind oder sogenanntes apallisches Zentrum, also wo man wirklich nur noch ganz rudimentär kommunizieren kann, geistig, aber in dem Sinne voll fit ist.
Solche Patienten brauchen natürlich fort, während immer weitere Unterstützung und Therapie, um auch bestimmte Dinge zu festigen oder noch zu verbessern.
Und dafür ist diese Phase F eben gedacht, also da geht es im häuslichen Umfeld, im Grunde in der Regel, um eine Langzeit-Therapie oder eben in einen bestimmten Einrichtung, wo dann so eine aktivierende Langzeitpflege durchgeführt wird.
Da gibt es ja in Deutschland einige, hat man vielleicht schon mal gehört, so ein Beatmungsheim oder so was.
Wo eben Patienten sind, die zum Beispiel beadmet werden müssen, aber gleichzeitig dort auch terapiert werden und ergo, terapäutisch, schlogo, terapäutisch oder auch physiotherapäutisch beübt werden.
Das ist die Phase F, wichtig sind eigentlich für den Rhea-Antrag, die Phase B, C und D.
Das ist im Grunde, wo wir unsere Patienten drin aufteilen würden und da muss man dann schauen, wie gesagt, wie die zurecht sind.
Und wenn das jetzt eine Frührea zum Beispiel wäre, dann müsste man halt gezielt schauen, eine Frührea-Maßnahme anzumellen und muss auch sagen, was es für Gründe gibt, dass der jetzt nicht in der normale stationäre Rhea kann.
Und bei der stationären Rhea ist es genauso, da sagt man dann, okay, was sind die Gründe für die stationäre Form, kann der Patient nicht auch ambulant sein.
Und dann bei der ambulanten Rhea, eben wie gesagt, beschreibt man, die Defizite, die da sind und schätzt die Patienten ein und das muss man dann eben zusammen mit dem Sozialdienst in der Regel im Krankenhaus wird, dass dann bei der Krankenkasse beantragt, zeitgleich werden kliniken rausgesucht, die das Ganze machen können.
Und normalerweise ist es eben so, dass die Rhea an sich vom Akut Krankenhaus selber beantragt wird und auch organisiert wird für den Patienten.
Ja, ist auch wichtig, dass das möglichst früh einfach gelingt, weil es gibt ja auch so manche Leute, die sagen, ich will jetzt erstmal nach Hause, nach so einer Woche im Krankenhaus.
Denn auch von Krankenkassenseiten her hat man so im ersten Jahr nach dem Schlaganfall eigentlich eine grenzenlose Genebigungsmöglichkeit.
Also da werden Rheas genehmigt, da wird Physiotherapy über das Maß hinaus genehmigt und so weiter.
Und da komme ich gleich auch so ein bisschen.
dazu das zu erklären, warum das auch den Krankenkassen bewusst ist, dass da so intensiv rehabilitiert wird.
Eine Sache wollte ich noch zu den ambulanten und stationären Rehers sagen. Ich weiß nicht,
wie du das gar nicht habt, hast Pascal, aber ich empfehle in der Regel eigentlich immer eine
ambulante Reha, wenn es möglich ist, weil die Patienten diese Normalität von zu Hause auch schon
wieder ein bisschen haben, weil für viele ist es ja psychisch sehr belastenden Schlag anfall zu haben.
Und sie natürlich auch so funktionelle Sachen im häuslichen Alltag wieder auch schon lernen,
zu machen, auch defizite Erkenn, die sie ihnen gar nicht so aufgefallen werden, vielleicht wie zum
Beispiel Essen zu bereiten und das können sie dann halt mitnehmen, die Reha. Und letztendlich,
zumindest ist das mein Erleben bisher immer gewesen, dass in der ambulanten Reha das Therapie an
Geburt intensiver ist, sage ich mal. Also man kommt, arbeitet eigentlich durch den ganzen Tag.
Es gibt natürlich auch Vorträge und so was, aber es ist schon sehr intensiv, wenn man was die
Patienten da berichtet haben. Ja, auf jeden Fall. Also so haben wir das auch immer gehandhabt,
da kann ich dir nur zustimmen, wenn das möglich war, dann immer eine ambulante Reha. Aber es
liegt ja auch daran, dass man bei der stationären Reha natürlich auch noch so ein Teil des Fokus auf,
zum Beispiel Pflegerische Maßnahmen setzt die jetzt bei der ambulanten Reha eher in den Hintergrund
fallen und dafür einfach man mehr Möglichkeiten zu aktiven Therapie wirklich mit dem Patienten dann
hat. Ja. Ja. Ja. Ich habe jetzt eben schon gesagt, dass es wichtig ist, dass man physiotherapeutisch,
ergertherapeutisch und logopädisch betreut wird als Starkanfallpatient und das auch standart ist,
um mittlerweile so vorgesehen und vorgeschrieben, dass jeder Patient, der mit einem Starkanfall
eingewiesen wird im Grunde sofort oder wenn ich am nächsten Tag dann mit physio, ergo und logopädi
beginnen soll und viele Leute können sich unter einigen dieser Dinge etwas vorstellen, aber
nächstes so trotz habe ich gedacht, ich zeile euch ein bisschen mal was dazu. Ich fange mal
mit der Physiotherapie an. Physiotherapie, da sagt man auch manchmal Kranken-Geministik dazu,
dass kennen viele, nah da geht es ja darum Patienten zu unterstützen, die Defizite haben in bestimmten
Bewegungen oder Bewegungsabläufen oder Einschränkungen der Funktionsfähigkeit am menschlichen
Bewegungsapparat, so kann man es ja im Grunde zusammenfassen, die eben durch physiotherapeutische
Maßnahmen in dem Sinne verbessert werden sollen und ja die meisten Leute kennen das auch und
beim Starkanfall ist das natürlich auch sehr ähnlich, da werden bestimmte Maßnahmen gemacht,
wenn jemand zum Beispiel so eine Lähmung hat, dann erst mal versucht, Passivbewegungen zu machen
und das steigert man dann immer weiter, dass man versucht, wieder eine aktive Bewegung möglich
zu machen für den Patienten, also das sind so typische Dinge, die der Physiotherapie heute an
den ersten Tagen mit dem Patienten erarbeitet. Bei der Logopädi, das ist ja die Sprachtherapie,
das kennen wahrscheinlich viele eher aus dem Bereich, ja wenn man mal jemanden in der Klasse hatte,
der gelistbelt hat, der musste dann so Logopädi, also darunter kannte ich eigentlich nur Logopäden,
bis ich selber dann als Arzt gearbeitet habe, aber gerade beim Starkanfall sind Logopäden ganz,
ganz wichtig, denn der Logopädi macht nicht nur die Sprachtherapie und Stimmtherapie und
Sprachtherapie, sondern auch Schlucktherapie zum Beispiel und die Therapie von Sprachstörungen,
und beim Starkanfall ist es so, es kommt ja nicht nur dazu, dass man zum Beispiel eine
Körperhälfte gelähmt ist und man dann den Arm oder das Bein nicht mehr so richtig bewegen kann,
sondern das zieht sich ja in den Buskeln auch durch, die zum Beispiel das Gesicht oder die
Rachenmuskulatur betreffen, das heißt wenn jemand zum Beispiel mal eine Seite nicht so richtig
waren, wie das beim Starkanfall häufig ist, dann zieht sich das häufig auch durch auf die
Seite eben im Rachen oder im Kekopf und das führt eben dazu, dass es zum Beispiel zu einer
Schluckstörung kommt, die dazu führt, dass man gefährliche Verschluckungen hat, die mit Lungentzündungen
im Endeffekt enden und auch tödlich ausgehen können, weil einfach Nahrung dann statt in die Speiseröre,
in die Lunge, bzw. in die Luftröhre geschluckt wird und da sind auch Logopäden ganz wichtig,
die da eben Untersuchungen machen mit dem Patienten Schluckuntersuchungen und daraufhin festlegen,
welche Art der Mahlzeit darf dieser Patient überhaupt einnehmen, das legen im Grunde die Logopäden fest.
Also ganz wichtig, das ist ein Punkt, der glaube ich vielen Leuten gar nicht so bewusst ist,
dass das nach dem Schluckanfall eine der häufigsten Ursachen ist, warum man sich zum Beispiel noch mal
sekundär verschlechtern kann, weil man einfach durch verschlucken eine Lungentzündung entwickelt und
dadurch dann einfach so krank wird, dass man vielleicht auf eine Intensivstation weiter behandelt
werden muss. Es kann ja auch manchmal sein, dass einfach die Wahrheit, also die Vigilanz des
Patienten, der hat eingeschränkt ist, dass die gar nicht merken, dass sie speichel hinten
rundherlaufen haben und geht dann auch in die Luftröhre kriegen. Also nichtswingt muss eine Lungentzündung
daran sein, dass eine Schluckstüchung übersehen wurde, sondern das sieht man halt leider auch gerade,
zum Beispiel, wenn man in Schlackenfall erfolgreich behandelt den großen, sind die in der Akutphase
natürlich total schlecht von der Neurologie, sage ich mal, verschlucken sich, werden dann am nächsten
Tag wach, es geht den Super, die können vielleicht sogar schon wieder an der Bettkante sitzen und dann
brechen die aber noch mal einen von der Lunge her. Das ist nicht, habe ich nicht selten gesehen,
tatsächlich. Ja, tatsächlich. Also damit war auch nicht gemeint, dass man das jetzt nicht falsch
versteht, dass man irgendwie daran was ändern könnte, man kann das vorbeugen, aber das Problem ist
natürlich, wie du sagst, also dir meist, was meiste, was man verschluckt ist, speichel und das kann man
in dem Sinne nicht ändern. Also das ist eine Sache, die man nicht einstellen kann, aber natürlich kann
man die Ernährung entsprechend anpassen, dass solche Patienten, also wir haben das immer so festgelegt,
nüchtern bis Logo, das kennst du ja bestimmt. Genau. Also die Patienten müssen nüchtern bleiben, bis
der Logo-Pädel geschaut hat, ob die wirklich vernünftig schlucken können und das funktioniert und
ja, dann werden eben daran eingehend bestimmte Maßnahmen weitergemacht, zum Beispiel auch wie das
legen einer nahe sogarstrahlen Sonder, also durch die Nase in den Margen, um den Patienten zum Beispiel
mal für einige Tage Nahrung zuzuführen, weil er selber gar nicht richtig schlucken kann. Das sind solche
Dinge und ich weiß, dass man da sich total freut, wenn man einfach mit den Patienten arbeitet und
plötzlich sagen die Logo-Pädel okay, wir können dir ziehen, der kann doch schon sogenannte
Disfagie, also Schluckstörungskost essen und das sind einfach mal so ganz tolle Momente, finde ich
in so einer Schlaganfallbehandlung, wenn man dann so tolle Fortschritte macht. Und das andere,
wenn wir uns auf den Schlaganfall beziehen, sind natürlich die Sprechstörungen, also
Störungen, die damit zu tun haben, dass die Koordination der Sprechmuske nicht richtig funktioniert
und die Sprachstörungen, dass es wieder was ganz anderes Sprachstörungen heißt, also das Sprachzentrum,
wenn das betroffen ist beim Schlaganfall, sorgt dafür, dass man einfach bestimmte Wörter nicht
merkt, ich sage, oder die Sprache an sich nicht funktioniert, obwohl die Muskeln vielleicht komplett
normal funktionieren. Und auch das sind Bereiche, die terapolten behandeln, also ihr seht schon,
das ist total wichtig, dass man die nach dem Schlaganfall eben hat. Und eine Therapieform,
die ich jetzt noch ausgeschlagen habe, ist die Erguterapie von den drei, ich sag mal, Grundsäulen
der terapoltischen Methoden, die man so im Krankenhaus und insbesondere auf Narsdruck unit
sieht, ist das die jüngste Form. Also erst im irgendwann spielten 20. Jahrhundert hat sich die
Erguterapie so richtig etabliert. Und geschichtlich gesehen geht das Ganze darauf zurück, dass man mal
gesehen hat, wenn man zum Beispiel mit psychisch erkranken Menschen arbeitet, dass die, wenn die bestimmte
Arbeitsaufgaben bekommen haben, schneller wieder stabilisiert und gesund geworden sind. Und darauf ist
ein bisschen diese Richtung Arbeits- oder Betätigungstherapie entstanden. Und bei der Erguterapie geht es
einfach darum, auch im Hinblick, das ganzen soziokulturellen Umfeld zu schauen, was die Patienten für
bestimmte Defizite haben und diese dann zu verbessern. Also es geht nicht, wie bei der Physiotherapie,
speziell darum Einschränkungen des Bewegungs-Aparates zu terapieren, sondern es geht da schon deutlich
mehr in Richtung, welche spezifischen Aufgaben können nicht mehr erfüllt werden. Zum Beispiel,
welche Alltagsaktivitäten, da kann zum Beispiel auch sowas wie Zähneputzen dazu gehören, können
halt nicht mehr durchgeführt werden. Und das macht im Grunde die Erguterapie. Da gibt es
ganz interessante Übungen, da werde ich euch auf jeden Fall was in die Genots packen von einer Erguterapie heute
bei uns aus im Haus, die mit dem Patienten so ganz tolle Übungen macht. Das wurde letztens mal aufgezeichnet,
zumindest bestimmtig, wenn ihr ob das Video kennst. Das ist zum Beispiel eine Übung, wo Patienten so
kleine Holzstäbe in Löcher stecken müssen. Man kennt oft solche Übungen dann noch aus der Grundschuldzeit oder
Kindergartenzeit, wo man mit Kindern auch solche Übungen macht, um die Motorik zu stärken. Und das ist
ähnlich bei den, die man dann auch mit Patienten machen kann, die einen Schlaganfall haben. Es ist auch
wichtig, bei einem anderen Schlaganfallsymptomen, was typischerweise auftritt oder zwei Symptomen,
und Design.
ein bisschen ineinander spielen, dass eine ist die Chemie an Obsie. Da sieht man im Grunde oder
negiert man so ein bisschen, dass die Hälfte des Gesichts fällt ist. Und es gibt in so genannten
Ekelegt, wo man tatsächlich die ganze Körperhälfte inklusive des Gesichts fällt, nicht mehr
richtig wahren im Kahn. Das ist richtig verrückt. Also das gibt es ja also Teil ausgeprägt. Und
das werden jetzt, man sage ich mal, es ist ja häufig auf der linken Seite des Patienten ausgeprägt,
weil es häufig in der rechten Höhnhälfte verschüsselt ist, dieses Symptom. Dann steht man links
von den Patienten, der nimmt einen wahr, dann kommt von rechts jemand und auf einmal ist man für den
Luft, ohne dass das irgendwie böse gemeint ist. Aber es kommt dann zu so einer Auslöschung der linken
Seite, wird nicht mehr wahrgenommen und es weg. Also das ist ein total irres Symptom, finde ich.
Das stimmt. Ich finde das auch total interessant. Es gibt auch so ganz viele Videos und Bilder,
die man sich da anschauen kann, wie Patienten, die so eine Glekt haben, Dinge malen oder
wahrnehmen und da fehlt dann eben immer eine Hälfte komplett. Oder man lässt diese Patienten
lesen und die lesen immer nur die rechte Hälfte des Satzes. Ja, total spannend. Und da sind
auch Ärgopotherapeuten ganz wichtig. Man sieht dann immer, wenn die Ärgotherapie da gewesen ist,
daran, dass überall bunte Klebchen im Raum hängen, die die Patienten dann nämlich unterstützen sollen,
auf diese Seite zu achten, um das wieder zu erlangen. Die Fähigkeit wieder zu erlangen, auch mit
eben dann üblicherweise der linken Körperhälfte vernünftig umzugehen. Und ähnlich ist es eben auch
beim Gesichtspfält, bei der Gesichtspfält Einschränkung, dass man da ranarbeitet, wieder die andere
Hälfte wahrzunehmen. Da sind Ärgopotherapeuten auch ganz wichtig. Und wir sind ja auch beide
Psychiatrie erfahren und hat sehr eben auch schon gesagt. Das heißt also auch bei psychischen Erkrankungen,
da Psychiatischen Erkrankungen ist eine Ärgopotherapeutische Mitbehandlung total sinnvoll. Und ja, da gibt's ja
ganz viele verschiedene Dinge, die die Therapeut mit den Patienten machen können, also im Sinne von
Arbeitstherapie, zum Beispiel. Aber es gibt auch verschiedene Störungen, wo man tatsächlich
versucht, so die Selbst- und Fremdwahrnehmung zu unterstützen, wie zum Beispiel bei Leuten in
ne Körperschema-Störungen, Ärstörungen haben, da solche Dinge, dass man versucht, die Realität
bezogen halt wieder zurückzuholen, die Körperwahrnehmung. Das sind alles Dinge, wo auch Ärgopotherapeuten
eine Rolle spielen. Also ich habe einfach mal versucht, euch so ein bisschen einen Umfeld zu geben,
dass ihr versteht, was die Ärgoptherapie macht, weil von diesen drei Therapieforms, glaube ich,
die Ärgoptherapie diejenige, die sich am häufigsten erst mal erklären müsste. Ja, finde ich auch,
auch die, die ich am schwersten verstanden habe, über die Zeit, wie die Arbeiten jetzt endlich,
ich war dann meine Reha, bei uns am Krankenhaus und da habe ich es erst so richtig verstanden,
nachdem ich bei Übung mal zugeschaut habe, was dann so gemacht wurde. Ja, und die machen ja auch
eigene Untersuchungen mit dem Patienten und gucken erst mal, also es machen alle drei Disziplinen,
was nicht funktioniert. Und jeder hat halt seinen eigenen Schwerpunkt dabei, also ich finde
das total interessant. Und ja, so sind auf jeden Fall, habe ich erst diese Fächer so richtig
wertschätzen und kennengelernt, als ich wirklich den gearbeitet habe. Ja, das ist eben diese
multi-professionelle Behandlung, das ist, also das ist eben das, was man auch finde ich als
junger Arzt dann am Anfang erst mal lernt, man selber ist gar nicht so unbedingt immer der, der die
Therapie dann macht, sondern man guckt dann eher so grader Schlaganfamiliziner erst mal nach den
ersten paar Stunden raus sage ich mal, man verhindert dann Komplikationen, die auftreten und macht
halt Sekundär Profilaxe, aber die Therapie von vorne rein machen halt LogoAirg und Physioterapie auf
das Joghinen, ne? Also die Symptome-Behandlung sage ich mal. Ja, das ist eigentlich eine ganz gute
Überleitung, weil du hast jetzt einige Themen angerissen, die ich so ein bisschen außen vorgelassen
hätte, da bin ich jetzt ganz dankbar drum. Ich hätte mich jetzt sehr auf die motorische
komponente mal beschränkt und werde das jetzt auch tun in den nächsten Teil, also ich gehe so ein
bisschen jetzt drauf ein, warum müssen wir das eigentlich überhaupt alles machen und warum ist es so
wichtig, das schnell zu machen, also diese multi-professionelle Behandlung, warum ist die so wichtig,
eben zur Symptome Verbesserung und wichtig ist, dass man bei Patienten eben auch Ziele so ein
bisschen individuell findet, also man kann nicht jeden Patienten gleich behandeln, man muss die
auch teilweise sehr befragen, wenn es denn möglich ist, was so die zwei, drei schlimmsten Folgen sind,
die die der Konsequenze eine Schlaganfalls haben und es ist wichtig, dass die Patienten halt auch
diese Einstellung haben, dass sie was ändern möchten, also dass es nicht alles hingenommen wird,
sondern dass eben auch ausreichende Motivation bestimmt, weil davon ist der Erfolg ganz allgemein
abhängig. Die Besserungs tendenz, wie gut kann ein Patienten nach dem Schlaganfeld wieder werden,
ist letztendlich schon nach dem Schlaganfall vorher bestimmt, also anhand der Schädigung, der
Ausprägung der Schädigung, also wie viel Gehirn ist kaputt gegangen, aber auch dem genetischen
Faktoren, die man gar nicht so richtig kennt und versteht, da gibt es verschiedene Sachen,
die halt eben Einfluss nehmen und die Aufgabe der Rehabilitation ist es, diese Ziele auch zu erreichen,
denn es gibt halt einen Linian zusammenhang zwischen dem Erreichen des bestmöglichen Ziele zu den Patienten
und dem Therapieaufwand, also es ist ganz essenziell eben, dass nach dem Schlaganfall in den ersten
Wochen besonders intensiv behandelt wird und auch im ersten Jahr noch ganz viel behandelt wird,
im zweiten Jahr sollte man auch noch intensiv behandelt sein, aber danach, was dann nicht erreicht wird,
wird schwer wieder wegzubekommen und ich habe es nicht selten erlebt, Pascal, vielleicht kannst
du das auch bestätigen, dass Patienten gesagt haben, ich will jetzt erstmal nach Hause gehen,
nur die dann teilweise auch ein Defizit hatten. Ja das ist total häufig, aber man kann das
auch total gut verstehen, auch häufig Patienten, wo man sagt, die haben wirklich schwere Defizite
eigentlich, aber trotzdem sagen die ja, ich möchte lieber zu meiner Familie, ich schaffe das
jetzt gerade nicht. Ja, also ich finde das auch wichtig, dann sollte man vielleicht hoffen versuchen,
es mit der ambulanten Rehabilitation auf jeden Fall zu schaffen, aber was ich noch wichtiger finde,
ist, dass auch die Terrapäuten, also wir Ärzte und aber, also ich kann mir auch vorstellen, dass
die Terrapäuten auf den Schlaganfallstation selber wissen, aber man halt eben weiß, dass was in den
ersten Wochen passiert, ganz entscheidend ist für das weitere Leben, das Patienten in die Umbehinderung
abzuwenden und den Patienten darüber aufklärt, dass so gut wie jetzt direkt nach dem Schlaganfall
ja nie wieder an seinen Behinderungen arbeiten kann. Letztendlich, das Schöne ist, dass wir heute
Tage halt durch moderne Bildgebungen, aber auch, ja, Experimente, die wahrscheinlich in einen oder
anderen Sauer aufstößten würden, ich sag jetzt mal an nicht menschlichen Primaten, wurde da geforst,
eben das Verständnis von diesen Nerven-Netzwerken immer besser wird und das ist halt sehr essenziell,
weil letztendlich wissen wir dadurch, was Trainingsprogramme sind, die zu einer Besserung der Höhnfunktion
wieder führen, nach so einem Schlaganfall. Was man nämlich letztendlich weiß ist, dass wenn man etwas
häufig benutzt, also zum Beispiel die Hand ist im Gehirn sehr groß repräsentiert,
das ist ein großes Rial für und auf der anderen Seite sind halt eben Sachen, die man nicht häufig benutzt, unterrepräsentiert,
also die werden auch kleiner dann teilweise, also durch Trainings zum Beispiel, wenn ich Klavierspiele kann,
mein Handarial größer wird im Gehirn und wenn ich aber zum Beispiel durch eine Spastik auf einer Körperseite
eben eingeschränkt bin, also eine Spastik ist so eine, ja, das ist relativ schwer zu erklären,
also wir haben vom Kopf her Signale, die eben zu den Arm und Beinen runtergehen und die die Reflexe
in den Muskeln eben auch so ein bisschen unterdrücken und wenn diese Signale von oben nach einem Schlaganfall
halt eben weggehen kann dieser Reflex frei laufen und führt dann dazu, dass der halt so nah an den
Körper ran gezogen wird in so einer verkrampften Haltung und dann ist es natürlich, wenn man die nicht
auch richtig angeht, zum Beispiel auch schwer den Arm weiter zu bewegen und dann kommt es halt nicht
selten dazu, dass Patienten am Anfang nicht erkannt werden mit einer Spastik den Arm immer weniger benutzen,
das Areal nicht richtig gefördert wird danach und eben dann eine zusätzliche Verschlechterung kommt,
die eigentlich gar nicht sein müssen, ganz zu schweigen davon, dass es eben Kontraktoren gibt,
was dann Vernabungen sind, wenn der Arm immer so eine verkrampften Haltung ist, dann wird da
drin das Muskegewebe sozusagen nabig und dann kann man da auch leider nicht mehr vieleren retten
außer dann operativ zum Beispiel sehen zu durchtrennen, damit der Arm wieder gestreckt werden kann.
Ich finde das ja total spannend, weil ich kann mich ja im Studium daran erinnern, dass ich das
erst mal gar nicht richtig verstanden habe, als man so den Unterschied gelernt hat, was ist
eine schlaffe Lähmung, was ist eine spastische Lähmung und das ist ja irgendwie total verrückt die
Vorstellung, dass quasi das Gehirn, obwohl vom Gehirn her da gar kein Impuls mehr ist, dass das
dann im Endeffekt dazu führt, dass man dann trotzdem so eine starke Muskelverspannung kriegt.
Also das ist irgendwie erst mal schwer nachvoll zu vollziehen für den Lain, aber du hast ja
ganz schön erklärt, was es dafür verschiedene Mechanismen gibt, die dazu führen.
Genau, es ist auch nochmal was anderes wie beim Parken, sondern das wird jetzt aber glaube ich an der
Stelle zu weit führen, dass es dann eher so Spezialwissen für eine Facharztprüfung oder für eine
Neurologieprüfung sage ich mal. Wichtig ist es finde ich noch eine Spastik zu erkennen, ich habe euch
da mal eine App unten in die Show Notes getan, wenn ihr bei sagen, war mal angehörigen,
irgendwie also oder bei euch selber im Zweifelsfall irgendwie zum Tome bemerkt, nach einem Schlaganfall,
die halt irgendwie mit so einer Steifigkeit einhergehen in dem Arm, dann könntet ihr die mal benutzen und
die sagt euch dann danach, ob ihr weiter beobachten solltet, ob nichts vorliegt, was so
für eine Spastik sprechen könnte, oder ob ihr eben Therapienanspruch nehmen solltet und bereite
euch dann auch bezüglich der Therapien. Da gibt es ja verschiedene Sachen von Medikamenten über
botodinium toxin was man ihn jetztieren könnte in die muskeln damit die wieder
besser beweglich werden und sowieso Physiotherapie. Das ist natürlich das A&O. Wichtig ist mir allerdings
noch mitzugeben. Ich hatte ja eben angesprochen, dass wir diese Forschungsergebnisse haben und man weiß
auch, dass nach Schlaganfall, nach einem akuten Schlaganfall große Bereiche in einem Gehirn aktiviert
werden, die vorher gar nichts mit Motorik so zu tun hatten, also sogenannte Assoziationsarriale,
die eben für so eine Neustrukturierung sprechen, die da stattfindet. Und die klinische Besserung
also, wenn der Patient dann sagen wir mal den Arm wieder anfangen kann zu benutzen, sieht man dann
auch im MRT, weil dann nämlich die Regionen, die vorher sozusagen unsinnig sag ich mal aktiv
waren, also die werden natürlich ein Sinn gehabt haben, aber die man nicht versteht, warum sie aktiv waren,
die werden dann wieder weniger und dann ist eine neue Regionen standen sozusagen, in denen diese
Motorik dann sich wieder abspielt, wo man dann sagen wir mal eine Steuerung wieder fein eingestellt
werden kann und quasi Präzision wieder mehr die Rolle spielt im Gehirn. Was man daraus lernt
letztendlich ist, dass hier besser man weiß, wie diese Hirn-Ariale dann eben funktionieren,
nach einem Schlaganfall und wie diese Aufgabe übernehmen, dass du besser dürfte, dann auch das
Verständnis für Übungen sein, die man dann in Zukunft nutzen könnte. Da gibt es dann wie gesagt,
wie du das ja sagtest, verschiedene Übungen, die dann zum Beispiel schon in der Arguterapie
angewendet werden können, wo man dann weiß, dass der Arm für über eine spielerische Sachen
wieder in Bewegung kommt, aber man weiß zowische auch, dass Sprache mit Musiker realen gefördert
werden kann. Da würde ich jetzt aber nicht zutief drauf eingehen, in Anbetracht dessen, dass wir hier
auch irgendwann mal noch einen Ende finden müssen. Aber was man daraus inzwischen schon am
entwickeln ist, ist sogenanntes Neurofeedback, das hatte ich schon in der Migrainefolge erklärt,
also dass man eine Übung macht und dann dem Patienten zum Beispiel eben über einen Kreis auf
eine Bildschirm zeigt, wie gut er das Arial darüber aktiviert kriegt und er darüber lernt,
so zu sagen, was muss ich machen, um möglichst gut mich zu fördern? Und auf der anderen Seite gibt's
auch Experimentele Verfahren, die auch inzwischen im klinischen Alltag Anwendungen finden,
dass man nicht invasiv eben das Gehirn stimuliert, in denen Arialen, die da aktiv werden, um diesen
Prozess zu begünstigen. Man sagt ja auch so, use it or lose it. Genau. Also benutzt es oder verlier
ist, das ist eigentlich so ein allgemeiner Merksatz, ähnlich wichtig wie Time is Brain, so ein Grundsatz
der Neurologie, also den man bei ganz vielen Dingen im Leben anwenden kann, wenn man es nicht
häufig macht, wenn man es nicht häufig benutzt diese Funktion des Körpers, dann wird die sich
unweigerlich irgendwann verschlecht, dann das ist einfach so. Genau. Und der Prozess, der sich
dahinter versteckt, dass man eben etwas bewirken kann, ist die Plastizität und da gibt's zwei
Plastizitäten, die aktuell unterschied werden. Jetzt kommen komplizierte Worte, lesionsinduzierte
Plastizität, also das sind Umbauprozesse und Umorganisationsprozesse, die im Nervensystem, also im
Gehirn ablaufen und vor allen Dingen dort in der Hirnrinder, also da, wo die Zellkerne sitzen,
die eben dadurch ausgelöst werden, dass einen Schlaganfall entstanden ist, also das etwas zerstört
wurde in ihrer Nähe. Und da weiß man, dass das in den ersten vier Wochen sehr stark ist,
diese Plastizität und danach stark abnimmt, also die zum Beispiel häufig die Therapiefase auf
das Joe Kind ist so, die Phase, wo man sehr, sehr viel ausrichten kann, in dieser Funktionsweise
des Gehirns sich reorganisieren zu können. Und aus der Forschung weiß man eben auch, dass es hellen
Areale gibt, die dann Aufgaben übernehmen, die vor überhaupt nichts mit dieser Aufgabe zu tun
hatten. Also zum Beispiel das Hand-Areal ist komplett kaputt gegangen und trotzdem kann dann
ein anliegendes Areal dieser Aufgabe anfangen zu übernehmen und dann von dort aus sich weiter
entwickeln und weiter vernetzen. Die Nervenzellen werden zwar nicht ersetzt, aber wir wissen ja selber,
dass so 10 Prozent aktiv unseres Gehirns so genutzt werden will kürlich sage ich mal und der
Gästeil für interaktion zuständig ist und die können dann halt plastisch sich anpassen.
Und wie ich sagte, in den ersten zwei Jahren kann man halt diese lesionsindruzierte Plastizität
noch nutzen, um Verbesserungen zu bewirken. Danach wird es sehr schwer, da die Defizite wieder aufzune
und deshalb ist es eben wichtig, da so viel Therapie wie möglich zu benutzen, wenn es denn erwünscht
ist vom Patienten. Das führt dann rüber zur Trainings-Assoziierten Plastizität, also wenn man eine
Übung wiederholt, gleichförmig durchführt, wird die Nervenverbindung dahinter sozusagen stabilisiert.
Also wenn ich den Arm immer wieder in der gleichen Bewegung beim Dartspielen bewege, ist irgendwann
dieses motorische Programm so fein abgespeichert, dass man da drei miteinander die drei
mal 20 Punktestelle trifft. Also ich habe das definitiv nicht, aber das zeigt halt eben,
dass wiederholtes Training eben zu einer Höhenweiteentwicklung sozusagen führt. Und das Ziel ist es halt
eben von unseren Trainings, die wir dann benutzen und anwenden diesen Umbau eben zu induzieren und
dafür müssen wir wieder möglichst früh anfangen, möglichst maximal terrapieren. Und dafür ist es
natürlich auch wieder wichtig zu verstehen, welche Übungen helfen denn überhaupt. Das war das,
wo ich sagte, da sind noch die Kinderschuhe so ein bisschen angezogen, aber da entwickelt sich
auch viel. Und es gibt auch eine interessante Arbeit meiner zukünftigen Chefin, die gezeigt hat,
dass Patienten, die intensiv im ersten Jahr nach einem Schlaganfall behandelt werden, die gleiche
Lebensqualität oder sogar eine bessere Lebensqualität haben können als die Normalbevölkerung. Und das
finde ich schon wort. Ich finde das ja auch interessant, wie du hast gesagt, das war das das so
anschaulich macht. Also wenn bei dem Datwerfer, der Datfaltwerfer genauso funktioniert, sehr eben auch,
wenn ich häufig irgendeine Sportart trainiere, wenn ich häufig irgendein Kunststück trainiere,
dann merkt sich das hier in diese Bewegungsabläufe und dann kann ich die quasi so viel aus dem FF
einfach abspulen. Und das ist ja genau das, wie wir durch Training auch einfach besser werden können.
Deswegen ist das ja so toll, dass wir diese Plastizität haben und dass wir dadurch eben imstande
sind, neue Dinge zu lernen und das funktioniert eben genau so. Also wenn ihr euch gefragt hat,
wie das funktioniert, es funktioniert so über diese Plastizität. Wenn alles steif wäre im unserem
Kopf, dann könnte sich dann nie irgendetwas ändern. Dann würden wir immer mit den selben Eigenschaften,
die wir geboren werden, würden wir auch sozusagen sterben. Und diese Plastizität ist halt also ein
absoluter Grundfeiler dafür, dass wir Menschen so geworden sind wie wir sind und hier eine Kultur aufbauen
konnten, weil wir eben die Möglichkeit dazu haben, solche Dinge zu lernen.
Ja, genau. Etwas deep talk. Ja, aber es stimmt ja durchaus. Und ich finde es halt auch so interessant.
Ich habe da tatsächlich die Leitlinie zu gelesen gehabt, also Rehabilitation, Sense motorischer
Defizite der oberen Extremität. Und das hat mich schon sehr beeindruckt, wie viel man da drüber
wissen kann und es eigentlich nicht weiß und wie logisch dann so manche Sachen erahnt man schon,
aber wie sinnig das ist, letztendlich da auch ein bisschen Wissen drin zu erarbeiten,
sage ich mal auch, wenn man nicht der Reha-Mediziner in der Akutklinik am Anfang ist. Ich wollte
nochmal so ein kleines Augenmerk auf Sense motorische Funktionstörungen eben legen. Also Sense heißt
Sense, also gefühlt und motorische, also Bewegungsstörungen nach einem Schlaganfall, weil das einfach
das häufigste neurologische Symptom ist. Die anderen sind mit Sicherheit genauso wichtig zu behandeln,
also Sprachstörungen, Auslöschen, Videos nanntest, Koordinationstörungen. Aber das finde ich
halt sehr wichtig, da einmal drüber zu sprechen. Und die Ursachen sind natürlich Schlaganfälle,
können aber ja auch nach Blutungen oder Tumoren, Traumata, Tumorentfernung und so was
auftreten, sodass das vielleicht auch über den Schlaganfall hinausinteressant ist, wobei man zum
Beispiel bei so Defiziten im Rahmen von der Multiplenz-Clerose oder nach einem Höhenschaden durch
Reanimation, also du wenn es herzstehmt, bleibt nochmal andere Wierigkeiten hat. Das würde ich
jetzt ein bisschen außen vorlassen, das machen wir dann vielleicht mal in den Folgen zu den Themen selber.
Aber so ganz generell, vier von fünf Schlaganfallpatienten, was so etwa 80% der Patienten entspricht,
haben eine Halbseitenlehmung nach einem Schlaganfall und brauchen eben Reha. Und das kann eben ganz
mild ausgeprägt sein, kann aber auch ziemlich heftig sein, natürlich und zwei Drittel der Patienten
brauchen halt eben so eine Reha nach der Akutphase. Nach einem Schlaganfall brauchen so etwa 20% der
Patienten, was zum Glück nur einen Fünftel ist auch Hilfe bei der Fortbewegung, also dass die dann
immobilisiert sind und 70% der Patienten haben, dann auch dauerhafte Probleme mit der Erwerbsminderung,
also dass sie dann nicht mehr vollarbeitsfähig sind und das abzuwenden und optimal zu terrapieren,
sollte das Ziel sein, weil da lässt sich noch einiges dran verbessern. Ziel der Nachbahndung ist
eigentlich immer eine möglichst vollständige Erholung, also dieses, sein Sie froh, dass das und das wieder
gekommen ist, nach drei Wochen oder nach drei Monaten Reha sollte noch nicht das Ende sein. Also schön
in den ersten zwei Jahren, wie ich das jetzt schon viel gesagt habe, weiter interapiebleiben, danach
natürlich auch keine Frage. Ich möchte das gar nicht jetzt sagen, dass danach kein Silme macht,
aber da muss es wirklich ganz intensive Mittelpunkt stehen. Es gibt Medikamente in der Leitlinie genannt,
die so ein bisschen wahrscheinlich einen positiven Effekt auf diese Neuroplasticität haben könnten und die
Phase irgendwie aus dehnen oder unterstützen können. Das ist zum Beispiel Fluoxetin. Das sind aber
ganz, ganz schwache Effekte, die da gemessen wurden. Es gibt auch das Cerebro-Luisin, was ein Eiweismix
aus dem Schweine hin ist, was wohl leicht positive Effekte gezeigt hat, aber was man wirklich sagen muss,
beides ist nur wirksam, wenn auch geübt wird. Also die Patienten müssen intensiv physioergo,
logoterapie bekommen. Neuropsychologische Therapie ist auch wichtig, wenn man dann Gedächtnisstörungen,
merkwähigkeitstörungen hat. So ganz generell kann man sagen, dass Ausfälle in den
Beinen schneller kompensiert werden, weil das geht nicht so einen feinen Ablauf braucht,
um wieder möglich zu sein, wie zum Beispiel die Hand, die Feinmotorisch ganz anders ist.
Deshalb das Bein, da könnt ihr mal eingeben Humunkolus, das ist ein ganz lustiges Bild.
Dann sieht man das Hin-Areal oder drüber gelegt, sozusagen die menschlichen Körper mit der
größten Verteilung, wie groß sozusagen der Bereich abgebildet ist, genauso groß ist
dann auch das Hin-Areal beim Durchschnittsmenschen, sage ich mal. Und besonders schlecht ist aber
auch eine Affektion der Praminenbahn beim Schlaganfall. Also wenn die Patienten, sage ich mal,
in den kritischen Bahnen, wo eben Motorik durchgeleitet wird, vom Kopf nach unten in Schlaganfall
haben, das ist schlecht, wo und gegen der ganz kortikale Infarkt, also in der Hirne Rinde gut
kompensiert werden kann vom Gehirn. Das liegt ja daran, das ist ja endlich über der MS auch,
das was du jetzt gesagt hast in dieser Praminenbahn, das sind ja im Endeffekt diese ganzen Nervenfortsätze,
die Bahnen, also die Verbindungskabel und nicht die Zellen, wo die in anfungsreichen elektrischen
Impulse herkommen. Und diese Bahnen kann man bis heute nicht so gut reparieren. Wenn andere
Teile jetzt die Funktion übernehmen können, wie du ja eben schon gesagt hast, oben von den
Kortekzellen, von den Nervenzellen ist das aus eine. Aber wenn unten in der Bahnen nichts mehr
durchgeht, das ist dann so wie bei einem Kabel. Wenn das Kabel kaputt ist, dann bringt's auch nichts,
wenn ich meine neue Klingelanlage oder so installiere, wenn das Kabel dazwischen nicht funktioniert,
dann bringt die neue Anlage auch nichts. Ganz genau, also es ist schön erklärt mit diesem Klingelanlage
und Kabel dann dahinter. Ich hatte jetzt gesagt, wie gesagt, dass eben diese Kabel kritisch
hin, wenn die kaputt gehen, was allerdings auch noch sehr schlecht ist. Natürlich ist, wenn es eine
kognitive Störung, wie z.B. Demenz gibt, dass verschlechtert das Outkam ganz massiv
nicht leckt. Also dieser Auslöschen, die du genannt hast, ist sehr schlecht für die Rehabilitation,
wenn zusätzlich auch ein motorisches Defizit vorliegt. Wenn die tiefen Sensibilität gestellt ist,
also dass das Gehirn weiß, wo befindet sich der Arm im Raum, wenn ich die Augen zugemacht habe.
Das ist ja eine Meisterleistung des Gehirns bei Zuneugen immer noch zu wissen, wo man sich befindet,
und dass man nicht umfällt und Gegensteuern zu können. Es ist auch eine ganz spannende Sache,
hat der Pascal ja auch mal eben der Swindelfolge so drüber gesprochen, ganz grob, wie das System funktioniert
und eine Aphasie. Also wenn man gar nicht kommunizieren kann und versteht, was soll passieren,
dann ist es sehr problematisch und muss halt auch primär vielleicht die andere Störung
erstmal behandelt werden, bevor man sich dann der Motorik intensiv zuwenden kann. Abschließend
möchte ich noch mal sagen, was halt auch die Behandlung im Arm deutlich stören kann,
ist eben wenn eine Spastik auftritt, also diese freilaufene Reflex, den ich eben erwähnt habe,
weil das halt auch schon ganz am Anfang auftreten kann, teilweise halt eben übersehen wird,
und dann die Beweglichkeit des Arms halt deutlich abnimmt und häufig, ehrlicherweise auch Patienten,
die dann zum Beispiel erfasisch sind, wo man sagt ja okay, was sollen wir denn da jetzt noch retten,
ganz blasphemisch jetzt mal gesagt, das ist nicht, wo für ich stehe, aber was man immer wieder
also ein bisschen sieht, dass diese Patienten dann eben immer weiter diese Spastik entwickeln, der
arm immer näher ankommt an den Körper, dann dort zu lange gelassen wird, also keine Physiotherapie
stattfindet, die man dann intensiv spreuchte und die Physiotherapie aber teilweise auch nur schlecht
möglich ist, weil halt die Spastik so stärk ist und dann hilft es in der Erkutphase eben mit
Botolinumtoxien zu behandeln, das hat die Konsequenz, dass dann weniger Brotenstoffe aus dem
Nerven zum Muskel geschickt werden können und dadurch, das hört sie jetzt erstmal komisch an,
wir wollen ja den Muskel beüben, aber wenn er die ganze Zeit aktiv ist, dann kann man halt auch
nichts beüben, das heißt, so eine gewisse Lähmung des Muskels über diese Botolinumtoxiengabe ist
sinnvoll, damit wir wieder Beübung machen können, damit auch mehr passieren kann, als den Arm immer
langzustrecken, sondern damit auch wieder ein bisschen Bewegung trainiert werden können und möglichst
halt eben Kontrakturen zu vermeiden, die sonst entstehen könnten und es gibt auch Medikamente,
die man geben kann, gegen Spastik, da ist allerdings das Problem, dass die in der Frühphase eben
Hammend wirken auf diese Neuroplastizität, also die Neuverknüpfung von Nerven unterdrücken im
Gehirn, sodass eigentlich im ersten Jahr die Medikamente nicht gegeben werden sollten und
er bleibt halt auch nicht mehr viel anderes übrig und traurig ist es, wenn man sich dann damit
so ein bisschen beschäftigt, dass tatsächlich nur etwa 10 Prozent richtig behandelt sind dann
mit Spastik und die wenigsten den Weg zum Neurologen finden, sondern häufig mit den Symptomen
dann beim Hausarzt aufschlagen und der auch nicht so richtig weiß, wie es weitergeht und es gibt
auch leider viel zu wenig Leute, die diese Therapien anbieten mit den Botolinumtoxieninikktion und es
gibt für Neurologen halt nicht die Möglichkeit, das abzurechnen, das ist ein Riesen die Lämmer
letztendlich, was ich hoffe nicht in den nächsten Jahren auch ändern wird. Und das ist jetzt noch nicht
gesagt, was ja auch Nachteil ist von der Medikamenten, die wirken ja auf den gesamten, also auf die
gesamte Muskulatur, während man ja bei dem Botolinumtoxien gezielt die Muskeln initiieren kann,
die auch ein Problem sind, weil es gibt ja auch Patienten, die wirklich dann Probleme haben
mit dem Laufen, dadurch dass dann die Stabilität weggenommen wird, weil die Muskeln in den Beinen
dann so schlappt werden durch die Medikamente, also ist ein, die haben auch andere Nebenwirkungen
und die sind auch für viele Patienten wunderbar geeignet, wie zum Beispiel MS-Patienten, die so
eine generalisierte Spastik oft haben, für die ist das wunderbar, aber das ist nicht für jeden
stark anfallpatienten was, ne? Absolut, also wer da das Gefühl hat, dass da seine
Angehörigen zum Beispiel eben auch von Betroffen sind, von Spastik nach dem Schlaganfall und man da sieht,
dass da der Arm immer näher an den Körper wandert oder der Fuß immer weiter steif wird und die Beine
sich nicht mehr strecken oder beugen lassen, die sollten vielleicht diese App, die ich eben schon
erwähnt habe und verlinkt habe einmal anschauen und sich halt eben damit auseinandersetzen, wo man denn
vielleicht neurologisch geleitet eine Therapie von Spastik in seiner Nähe bekommen könnte, da gibt's
verschiedene neurologen, die sich eben spezialisieren auf die Behandlung von spastischen Erkrankungen
und es auf jeden Fall lohnt es wert, da früher zu behandeln, weil später habe ich ja jetzt häufiger
gesagt, kann es sonst dazu kommen, dass eben Kontrakturen, also Vernabung des Muskels auftreten und dann
hilft häufig nur noch mit einer OP den Muskel irgendwie an dem Ansatz zu durchtrennen und woanders wieder fest
zu machen, aber das ist mit Sicherheit nicht so gut wie das vorher resultat war. Ich glaube wir haben
jetzt relativ ausführlich alles besprochen passgeil so auf dem Themengebiet und würde sagen,
dass wir zum Ende kommen können. Genau, insbesondere haben wir auch versucht euch noch mal ein paar Themen
dazu legen, die sollen da allgemein Bevölkerung häufig nicht so ganz verstanden sind, wie ich jetzt
eben mit der Rhea oder mit der Ergoterapie auch und du eben auch mit der Spastik, woher das kommt und
wie man das terapieren kann und das da tatsächlich das Botolinum Toxin, was man sonst nur aus den
Gesicht von diversen Promis kennt, das eben auch in der Medizine ganz wichtige Rolle spielen kann,
also es gibt auch andere Erkrankungen, die mit Botolinum Toxin ganz gezielt behandelt werden,
also andere Erkrankungen der Muskulatur und da gehört halt eben so eine Spastik nahm stark an
Fall auch dazu, deswegen ist das total wichtig und interessant, dass wir das haben und die Möglichkeit
wollten wir euch einmal darlegen, dass ihr das auch schon mal gehört habt. Wir haben heute die
Unterversorgten und unterrepräsentierten Gebiete so ein bisschen mal zusammengefasst. Genau, dann
vielen Dank fürs Zuhören, hinterlass uns gerne Feedback wenn ihr irgendwas einzuwerten habt oder
wenn irgendwas gefehlt hat, worüber ihr noch informiert werden wollt und dann bis zum nächsten Mal.
Oder wenn ihr es gut fand, dürft ihr es auch gerne schreiben. Das dürft ihr gerne schreiben, bis zum nächsten Mal.
Immer, bis dann, tschüss. Tschüss.
[Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Die Sekundärprophylaxe nach einem Schlaganfall zielt darauf ab, das Risiko für einen erneuten Anfall zu senken, indem Risikofaktoren wie Blutdruck, Blutzucker, Fettstoffwechsel und Schlafapnoe frühzeitig eingestellt werden.
Aspirin (100 mg) ist ein grundlegendes Medikament zur Verhinderung von Blutgerinnseln und wird standardmäßig verschrieben, ohne jedoch als Blutverdünner zu fungieren.
Bei Vorhoflimmern werden starke Blutverdünner wie direkt wirkende Antikoagulanzien eingesetzt, um Gerinnsel zu verhindern, während traditionelle Medikamente wie Macommar indirekt wirken.
Das LDL-Cholesterin sollte nach einem Schlaganfall unter 70 mg/l liegen, wobei das Ziel bei Gefäßengstellen noch niedriger sein muss – das wird durch Statine unterstützt.
Nicht-medikamentöse Maßnahmen wie Rauchentzug, eine mediterrane Ernährung, Salzreduktion, Bewegung und Schlafapnoe-Therapie spielen eine entscheidende Rolle.
Die frühe Reha-Integration ist entscheidend, um motorische, kognitive und funktionelle Defizite zu bekämpfen, wobei die Phasen B, C und D am wichtigsten sind.
Multi-professionelle Behandlung durch Physio-, Ergo- und Logopädie ist unerlässlich, da sie die funktionelle Rehabilitation und die Selbstständigkeit fördert.
Neuroplastizität zeigt, dass das Gehirn nach einem Schlaganfall neu strukturiert werden kann, wodurch gezielte Trainingsprogramme eine langfristige Wiederherstellung ermöglichen.
Summary:
Nach einem Schlaganfall ist die Sekundärprophylaxe entscheidend, um ein erneutes Ereignis zu verhindern. Dazu gehören medizinische Maßnahmen wie die Einnahme von Aspirin, Blutverdünnern bei Vorhoflimmern und die Senkung des LDL-Cholesterins mittels Statine. Neben diesen Medikamenten sind Lebensstiländerungen wie Rauchverzicht, eine mediterrane Ernährung, Salzreduktion und regelmäßige Bewegung von großer Bedeutung.
Eine frühzeitige und differenzierte Rehabilitation – in Phasen wie Frührehabilitierung, stationärer oder ambulanter Reha – ist unerlässlich, um motorische und kognitive Defizite zu überwinden. Die Behandlung erfolgt meist multi-professionell: Physiotherapie stärkt Beweglichkeit, Logopädie behandelt Schluck- und Sprachstörungen, Ergotherapie verbessert Alltagsfähigkeiten. Wissenschaftliche Erkenntnisse über Neuroplastizität zeigen, dass das Gehirn nach dem Schlaganfall neu organisiert werden kann, was durch gezielte Übungen unterstützt wird.
Diese Prozesse sind besonders stark in den ersten Wochen aktiv, weshalb eine intensive Behandlung in frühen Phasen entscheidend ist. Der Erfolg hängt von individuellen Zielen, Motivation und frühzeitiger Intervention ab, wobei die Patienten aktiv in die Therapie einbezogen werden müssen. Die Kombination aus medizinischer und nicht-medizinischer Prävention sowie der frühen, umfassenden Rehabilitation ist der Schlüssel zu einer besseren Lebensqualität nach einem Schlaganfall.
FAQs
Die Sekundärprophylaxe bezeichnet Maßnahmen, die nach einem Schlaganfall ergriffen werden, um einen erneuten Schlaganfall zu verhindern. Dazu gehören die Behandlung von Risikofaktoren wie hoher Blutdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und mangelnde Bewegung.
Zu den wichtigsten Medikamenten gehören Aspirin als Plettchenhemmer, statine zur Senkung des 'bösen' Cholesterins (LDL) und direkte Blutverdünner, wie z. B. das Dabigatran, bei Vorhofflimmern, um Gerinse zu verhindern.
Ein zu hoher Blutdruck erhöht das Risiko für einen erneuten Schlaganfall. Der empfohlene Blutdruck liegt bei unter 140/90 mmHg, idealerweise zwischen 120 und 130 mmHg systolisch.
Eine mediterrane Ernährung – mit wenig Fleisch, viel Fisch, Gemüse und pflanzlichen Fetten wie Olivenöl – sowie eine Salzreduktion unter 5 Gramm am Tag hilft, Risikofaktoren wie Blutdruck und Cholesterin zu senken.
Regelmäßige Bewegung, wie z. B. mindestens 20 Minuten Ausdauertraining dreimal pro Woche, fördert die allgemeine Gesundheit und verbessert die Durchblutung, was das Risiko für einen erneuten Schlaganfall senkt.
Es gibt sechs Reha-Phasen (A bis F), wobei Phasen B (Frührehabilitationsphase), C (stationäre Reha) und D (ambulante Reha) am häufigsten relevant sind, je nach dem Grad der Beeinträchtigung des Patienten.
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