Schlafkiller bei ADHS & Autismus : Tipps, Erfahrungen & Aha-Momente
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In der Podcastfolge diskutieren die beiden neurodiversen Hosts Julia und Simon ihre persönlichen Erfahrungen mit Schlafstörungen. Beide beschreiben, wie ihre neurologischen Besonderheiten (ADHS, Autismus, Hochsensibilität) den Schlaf beeinflussen: durch sensorische Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen oder Licht, nicht abschaltende Gedanken, nächtliche Hyperfoki und eine Diskrepanz zwischen körperlicher Erschöpfung und mentaler Übererregung. Sie betonen, dass diese Herausforderungen für neurodiverse Menschen oft intensiver und komplexer sind. Schlafmangel wirkt sich besonders negativ auf exekutive Funktionen und die emotionale Regulation aus. Als Lösungsansätze nennen sie individuelle Abendroutinen, strikte Reizreduktion, Entspannungstechniken wie Meditation oder ruhige Aktivitäten und die Enttabuisierung getrennten Schlafens in Partnerschaften. Abschließend heben sie hervor, wie wichtig es ist, auf die Signale des eigenen Körpers zu hören und Schlaf als Priorität zu setzen, um die Lebensqualität zu erhalten.
Hallo und willkommen bei unserer aktuellen Folge der Neuro-Die-Weggenden. Ich bin Julia Bauman, Coach und Organizanzberaterin mit Schwerpunkt Neurodiversität und bin selbst Autisten mit ADHS und Hochbegabung. Ich bin Simon Eppler, Erfahrungs-Experting im Bereich ADS und ADS und Karriere Coach für Bunte-Brain und bin selbst ADS-Lerin mit vermutetem Autismus. Aus aktuellen Anlass wenden wir uns heute dem Thema Schlaf zu. Liebe Simon, wie hast du denn heute so geschlafen? Ja, als ich geschlafen habe, habe ich gut geschlafen, aber leider nur vier Stunden. Und du so? Ich habe auch ähnlich wie du, während ich schlief, was schön. Aber leider unterbrochen. Und zwar, wenn meine Kinder kam heute Nacht zu mir, weil er nicht schlafen konnte, weil heute der erste Schultag nach den Ferien war und irgendwie waren zu viele Gedanken im Kopf. Und ja, dann lagen wir ein paar Stunden wach und ich durfte alle meine vielen Tours und Methoden und meine Einschlafkompetenzen unterbewaistellen. Wie geht es dir denn so mit dem Thema? Also Einschlafkompetenzen darauf möchte ich dann noch eingehen, nachher klingt es sehr spannend. Bei mir war es tatsächlich so, dass jemand neben mir eigentlich unverschuldet, sehr stark geschnacht hat. Und ich glaube, ich habe das schon einmal erwähnt in einem unserer Folgen. Schnachen ist eines der Geräusche, das treibt mich zum Wahnsinn. Und normalerweise halten bei mir die Orschstöpsel und alles. Aber ich glaube, ich war nervlich, eh schon aufgerieben. Und darum hat mich das so gestört, dass ich dann auf die Couch gewechselt habe. Und dadurch bin ich es natürlich aufgewacht und dann hat es super lange gedauert, bis ich da mich berücksabe. Meine Einschlafkompetenzen haben schon auch gewirkt. Aber es hat dann ein bisschen gedauert. Also keine Vorwürfe, keine Richtung. Es war einfach eine sehr unglückliche Situation. Ja, total. Es soll hier auch eigentlich immer ein Vorwuchs freierrauben sein und gleichzeitig aber auch uns ermöglichen, ausreichend. Mime, Mime, Mime, wir haben ja schon oft angedeutet, dass Schlafen ein großes Thema ist und deswegen haben wir uns heute entschieden, es wirklich zum Thema zu machen. Denn es geht nicht nur uns beiden so, sondern sehr vielen neurodivergenten Personen. Für die ist Schlaf ein sehr zentrales und durchaus auch belastete Fragestellung-Team in komplex. Das sind unterschiedliche Aspekte, die da rein zahlen. ADHS hat andere Herausforderungen bezüglich Schlafen als Autismus oder ADHD und da gehen jetzt gleich ein bisschen drauf ein, dann selbstverständlich auch unterschiedlich, ob das jetzt im Kind des Alter oder bei Erwachsenen, bei Erwachsenen Frauen. Thema Hormone ist auch noch ein ganz großes, da werden wir auf jeden Fall überall drauf eingehen. Was sind denn jetzt so typische Herausforderungen? Magst du mal ein bisschen was? Sammeln. Also bei mir ist es so Schlaf, ist schon immer ein Thema mein ganzes Leben. Ich habe schon als Kind, hatte ich wirklich so ganz schräge Schlafstories, teilweise dass ich früh ins Bett bin, aber mitten und in der Nacht wieder aufgestanden, das Zimmer umgestellt. Also ganz seltsame, aktiv, versus rurphasen und damals wusste ich halt noch nicht, dass das von der ADHS kommen kann. Also dass wir halt eineseits unterschiedliche Schlafzeiten haben können und auch gewisse Unterbrüche nicht ungewöhnlich sind während der Nacht. Vor allem wenn man sich ins Bett zwingt um eine gewisse Zeit, was ja nicht schlecht ist, imprinzip. Aber dann halt das Brain findet, "Ne, muss ich wieder aufstehen." Und ich habe unglaublich viel Schlaftherapie hinter mir und auch unglaublich viele Tools, aber die wirken natürlich auch nicht immer und gerade mein ADHS Brain neigt halt einfach dazu, sehr viele Gedanken schleifen noch zu machen, wenn ich im Bett bin oder gewisse Dinge auf dich hyperfokussiere, die kommen dann hervor und dann kann es auch mal sein, dass ich dann noch mal das Tablet, hervornehme, schon der Schande und irgendwie was recherchieren muss. Es ist oft auch so, dass ich mein hier in gewisse Problematiken sehr einhängen kann und dann nicht mehr loslässt, also so negativ erhüpertfokuss, das fängt dann an zu laufen und auch wenn ich nicht genügend Zeit für mich hatte, das könnte natürlich auch in Richtung autistisches Brain gehen, dass ich dann halt noch mir meine Gedanken mache im Bett und ich hatte ganz lange wirklich freienächte Teilweise, weil mein Hirn nicht zu ruhig kam. Bei mir hat sich das aber tatsächlich mit der ADHS Medikation sehr zum positiven Gewandel, also das ist mein Hirn doch insgesamt auch wenn das Medin nicht mehr wirkt ruhiger ist, heißt aber nicht, dass ich gefeit bin vor Schlafstörungen. Ja und bei mir halt eben auch darauf gehen wir natürlich schon noch mehr ein wahrscheinlich, aber so ich hör alles, also ich habe wirklich so, das ist eher der artistische hochsensible Seite. Ich hör wirklich das Gras wachsen im übertragenden Sinne und auch so unregelmäßige Geräusche haben wir auch schon darüber gesprochen, das kann mich dann zuerst im Konzept bringen, dann ärgere ich mich, mein Nervenkostüm fällt auseinander und dann kann ich nicht schlafen. Wie ist es denn bei dir? Also erstmal muss ich das noch mal darauf eingehen, da war ja schon super viel drin und gelb bei mir kommt jetzt auch gerade wieder diese Gedanke, ganz viele von den Dingen, die wir schildern, kennen alle Menschen oder es gibt sehr, sehr viele Menschen die haben Herausforderungen mit dem Thema Schlaf, deswegen habe ich auch so viele Bücher zum Thema Schlafen oder auch Kurse zum Thema Schlafen gemacht, die für für jeder Mann und jeder Frau gedacht waren und da kann man auch super viel mitnehmen, aber es ist halt doch interessant, weil einige Dinge spezifisch oder speziell oder halt eben intensiver auffälliger sind und lass es da auch immer gerne noch ein bisschen drauf eingehen. So bei mir ist es auch, sagen wir ja auch eher, ich komme eher quasi vom Ortismus im Hauptfach mit Adiher es im Lebenfach. Ich habe immer schon die hochsensive Lennanteile eher stark gemerkt beim Thema Schlafen, also bei mir ganz intensiv mit der Lichtimpfindlichkeit, ich kann eigentlich nur insolven komplett abgedunkelten Kellerzimmer oder so die richtig tollen Walläden, die wirklich Stockfins da machen und sobald es halt irgendwie hell wird, dann mache ich auf. Geräusche auf jeden Fall auch, ich schlafe immer mit Orenstöpseln, gleichzeitig dürfen die Orenstöpsel nicht zu viel Druck ausüben, weil manchmal mache ich dann auch vom Druck im Oro auf, hier so die Wahl zwischen Pest und Kohlerer und aber auch wieder super interessant zum Thema Geräusche, Naturgeräusche wiederum sind für mich wundervolle Einschlafhilfen, also so einen prasselnde Regen aufs Zeltdach oder Wellengeräusche in der Nähe von mehr, die sind ganz toll, also in echt zum Einschlafen und manchmal aber ist auch eins von meinen Einschlafhilfen, wenn ich nachts irgendwie nicht schlafen kann und zu viele Gedanken haben, dass dann so Nature Sounds mehr helfen. Hatten wir auch schon mal eine anderen Folge erwähnt, dass also sozusagen akustischer Reiz nicht gleich akustischer Reiz ist, es gibt zur Zeit die bösen und die guten, also des Sensorische, ich würde sogar noch erweitern, tatsächlich ist bei mir nicht nur hören und sehen, also Licht und Geräusche, ich kann eigentlich nur wirklich schlafen, wenn ich auch keinen anderer Mensch in der Nähe ist, also auch tatsächlich einfach nur die Energien, dass darf auch ohne Schnarchen sein, einfach klar die Bewegung, aber auch selbst ohne Bewegung, ich spür das irgendwie, wenn da jemand ist und deswegen tatsächlich ja ist auch noch ein weiterer Grund finde ich um dann auch so Gespräche halt in der Beziehung, um das zu endtabuisieren, tatsächlich kann getrennt schlafen meiner Meinung nach, zu einer deutlich erhöhten Beziehungszufriedenheit für ein besser, als dass man eben schlecht geschlafen hat. Ich sage mal, ich bin ohne Schlaf wie Dr. Jackl zum Mr. Heid, ich funktionier einfach nicht, wenn ich übermüdet bin und deswegen ist tatsächlich in guter Nachtschlaf mit meiner oberste Priorität und deswegen auch fast alles wird dem untergeordnet. Das kannst du, glaube ich, bestätigen, gel. Absolut, also bei mir war es ja so, als ich wirklich so chronisch schlaf gestört war, habe ich mich so dermaßen an dieses Gefühl gewöhnt und an dieses funktionieren gewöhnt, weil der Körper fängt ja dann auch an Stressformoene auszuschütten, deren Wach halten, also ich habe best noten geschrieben nach einer halben Stunde Schlaf und solche Geschichten, also ich dann endlich mal mein Schlaf besser ich möchte nicht sagen, in den Griff bekommen, als wäre ich schuld daran, also als es dann besser wurde mit den ganzen Therapien und so und wenn ich es heute so in dem Zustand was eigentlich besser ist, nicht schlafen kann oder mehrere Nächte nicht schlafen kann, dann ich funktionier nicht mehr. Schlaflosigkeiten, schlafmangel ist sowieso etwas ganz schreckliches. Generell für alle brains, aber gerade für uns ADAS brains, ob jetzt im Nebenfach oder dem Hauptfach, ist das eben gerade für die exekutiven Funktionen, also dass im frontalen Cortex die Entscheidungs- und Planungs- und Organisations- und Impulssteuerung- Funktionen, die sind dann noch schwieriger zu kontrollieren. Da haben wir es mal so, weil es sind eigentlich keine Defizite, sondern die Steuerungspunktion ist einfach anders. Also das wird dann einfach alles so, ich sage immer, es fühlt sich an, als wäre alles verzögert, also als alles was ich sage und denke, kommt viel langsamer raus, als ich es eigentlich möchte und unterwegs fällt es auch noch irgendwie auseinander. Ja, also z.B. Man hat so, ich fühle mich so, als würde ich versuchen zu joggen und hätte so Thera-Bänder, die mich zurückhalten oder so, als würde ich eine Freundin sagt, immer, es würde sie durch Cement warten. Es ist auf jeden Fall alles schwer und bei mir ist es auch tatsächlich, ich spürs am stärksten emotional, ich bin dann ganz pessimistisch und Dinge, die ich sonst mit Leichtigkeit erledige, wir fühlen sich an, wie das Ende der Welt und Kleinigkeiten können mich wirklich
in der Nähe im Zusammenbruch führen. Das habe ich früher nicht so einordnen können. Inzwischen kann ich das besser zuordnen und merke dann, oh, was zu was? Ich muss alle meine Kraft reinstecken zu schlafen und wieder in meine Kraft zu kommen. Wenn ich in meiner Kraft bin, dann kann ich mich erst den Inhalten zuwenden. Und es macht überhaupt keinen Sinn, quasi jetzt versuchen, Inhaltlich zu arbeiten. Oder einfach loslassen und aufs nächsten Tag verschieben. Jetzt zwischen Frage und ich muss aber nachher noch das wieder fertig kategorisieren, was wir alles besprochen haben. Mir reden jetzt gerade von Mülligkeit, von Schlafen und aber teilweise ist es auch ein bisschen ähnlich, wie allgemeinen Nauro die wirgente Erschöpfung magst du dazu was sagen? Wie kann man das unterscheiden? Oder wie sehr ist das ähnlich? Wie ist das bei dir? Kannst du das noch ein bisschen ausführen, was du damit meinst? Ja, ich hab's das Gefühl, es sind wie zwei verschiedene Dinge einmal, das Bedürfnis aller Menschen nach Schlaf, was Neurootypische und Neurodivergente Menschen haben, dass man müde ist und am Esbett muss. Und im nächsten Tag sieht der Tag wieder irgendwie neu und gut aus. Und aber gleichzeitig das, was eben gerade auch wir Autist*innen aber viele maskierende Neurodivergente-Personen kennen, dass man zum Beispiel, was mir manchmal sagen, dass man keine Spunensmehr hat, also keine Löffel mehr, dass man einfach ein bisschen durch und ein bisschen drüber ist, dass man vielleicht eher eine sensorische Pause braucht oder alleine sein muss. Und das im Gegensatz zur Müdigkeit. Spannend der Zusammenhang. Auch direkt der Zusammenhang, aufgesehen davon. (lacht) Also, ich meine ich kann nicht für alles sprechen, aber was ich von mir und meine Community ein bisschen weiß, ist, dass die Müdigkeit der Grund, um Schlafen zu gehen, halt bei vielen von uns Bunden-Brains schon auch ganz unterschiedlich sein kann. Also, hast einige genannt. Ist Schlafen gehen, auch dann sehr, sehr aktuell, wenn ich halt im Overload war, wenn ich reizubeflutet war, dann kann es sein, dass ich mich einfach hinlegen muss, wenn hier nur dazu Ruhe zu bringen, also dass ich auch mit dem Tag plötzlich finde, "Oh, jetzt muss ich mich hinlegen." Und meine Mutter hat im Zuge der Autismus-Diagnostik, hat sie auch so eine Geschichte erzählt, dass ich teilweise am Mittwoch, hatten wir immer freiem Nachmittag nach Hause gekommen sein. Und quasi sofort ins Bett, weil überflutet, wahrscheinlich, nein, auch die Art und Weise des Schlafs unterscheidet sich tatsächlich, dass das so kann ich das nur von mir sagen. Ich kann niemanden hineinschauen. Bei mir kann es sein, wenn ich müde bin, wegen Überforderungen oder Overload, ich dann schlafen gehe, dass ich auch noch langen Schlafen, um nächsten Tag noch überhaupt nicht erholt bin. Und ich weiß, dass es auch Leute, die gestresst sind, natürlich oder Leute, mit sonst hoher Belastung ist klar, muss man nicht nur der Vagent sein, dafür. Ich glaube, wir leben das halt einfach, wie du sagst, intensiver und auch ganz spannend, weil ich weiß nicht, ob du das damit gemeint hast, aber ganz spannend finde ich auch manchmal, ist mein extrem müde, möchte ins Bett gehen und fühlt sich auch so, also körperlich extrem müde, aber der Kopf ist so überreizt und irgendwie angeregt, dass man so eine Diskrepanz hat zwischen dem Erholungsbedürfnis des Körpers und des Kopfes. Und das finde ich dann auch ganz schwierig. Und wenn ich das den Leuten erklärt habe, dass ich manchmal nach einem Abend mit Menschen, der mich eigentlich mega erschöpft hat, aber dann doch nicht schlafen kann, weil so eine Übererregung da ist in meinem Kopf. Das konnten die nicht nachvollziehen. Kennst du das? Hab ich schon eine Frage, wie ich beantwortet. Du, das war auch einfach gerade so ein philosophischer Anwandlung, die ich da hatte. Also, ja, das kenn ich, komm ich gleich noch dazu und zu meiner Frage, ohne da auch zutief drauf einzugehen. Wir haben ja auch noch eine ganze Folge gemacht zum Thema Selbstkehr, Selbstfürsorge, da sprechen wir auch von den verschiedenen Arten der Müdigkeit. Ich wollte das nur hier aufgreifen, das ist interessant, das ist eben nicht nur diese, ich sag es mal, normale Müdigkeit am Ende von dem Tag ist die viele kennen, sondern das ist so sehr nur sierte, unterschiedliche Ebenen auch gibt. Und wir jetzt bleiben immer einfach bei der Standardmütigkeit oder beziehungsweise beim Thema Schlafen. Und da ist es tatsächlich eigentlich fast schon widersprüchlich, aber ich kenn's sehr, sehr, sehr gut. Dass mein ganzes System müde und erschöpft ist und dringend Schlaf bräuchte, und ich gleichzeitig aber völlig überaktiviert und überstimuliert bin. Ich finde, so im Bild am besten wie so einen Übertritt, das kleines Kind, war es halt, weil es nicht in den Ferien vielleicht eigentlich lange zu spät, wach war, zu viel Zucker bekommen hat und eigentlich dringend Schlafen müsste, aber nicht aufhören kann, auf den Trampelien rumzuspringen, nur dann noch völlig hysterisch über einen Spielplatzrente. So fühlt sich mein System manchmal an. Und tatsächlich ist es ja auch deswegen, dass ich mir so viele Rituale und Routinen zurechtlegen musste, eben zum Thema Einschlafkompetenz, wir auch schon mal angerissen, aber ich fast es noch mal zusammen. Ich kann zum Beispiel nicht direkt nach einem stimulierenden Abends schlafen. Das weiß ich, dass ich da noch mindestens irgendwie eine Stunde lesen im Bett brauche. Und das muss ich auch wie einplanen. Ich kann mir also nicht vornehmen, hach, ich treffe Freunde bis zum Mittag nach und dann gehe ich direkt ins Bett, weil das beißt mich jedes Mal wieder in den allerwertesten, wenn ich solche Pläne mache. Das geht einfach nicht. Und deswegen auch gewisse Verabredungen oder auch Arbeitstermine muss ich das dann wirklich einplanen oder darf sie nicht zu spät am Abend machen. Und tatsächlich darf ich noch nicht mal zu spannende Bücher lesen. Also wenn ich dann nämlich noch den Fehler mache, und irgendwas total mich fesseln des Leses, dann passiert das, dass ich die ganze Nacht mehr um die Ohren schlagen kann, weil ich nicht aus dem Überfokus rauskomme. Also tatsächlich bedeutet das ein, zwei Stunden, bevor ich schlafen will, keine Medien mehr, keine spannenden Bücher, gerne irgendwie ein bisschen Jinn-Jogh, schon verdunkelt ein Raum alleine sein. Auch wenn meine Kinder dann noch mit mir abhängen wollen, dann können wir das gerne machen. Aber ich sage immer, das geht dann nur noch mit wirklich alle lesen oder normalen, aber das ist ja der Sinn der Sache. Jinn-Jogh, Mantras, Hören, Sudoku und dergleichen, das berühmt mich. Du wirst auch schon kriegt ganz müde Augen während ich hier mein Druck sammerzähl. Ich stieg schon fast eingeschleppt. Wie sieht denn dein Armen so ritual aus, damit du eben nicht überdreht, überreizt bist und dein Kopf so reizt. Und dann ist es so, dass du das so reizt bist, dass du das so reizt bist, dass du das so reizt bist. Überdreht, überreizt bist und dein Kopf so on ist, sondern ausgeschaltet werden kann. Ganz ähnlich, eigentlich. Ich habe jetzt weniger noch die Energie oder die Motivation quasi so Jogh hat zu machen, aber das liegt auch in der Natur der Sache, dass du Jogh hat, die Teeche bist auch noch, oder? Und das ist ja dein Leben gehört. Bei mir ist es tatsächlich so theoretisch, wenn es möglich ist, dann ist es wirklich einfach ruhig, Sachen zu machen, generell. Also ich habe theoretisch, im Moment ist es alles ein bisschen auseinander gefallen. Hab ich meine Späretrain im Handy, wo ich auch keine WhatsApp Nachrichten mehr bekomme, ab 9 Uhr abends, auch all meine Social Media-Kanäle sind dann gesperrt. Also YouTube, das darf ich, wenn es nichts aufregendes ist. Und ja, halt eben auch keine aufregenden Videogames, weil das kann bei mir durchaus auch mal sein. Also alles eben Rätsel lösen. Ich habe da zu einer Rätsel App, wo ich einfach gewisse Dinge mache. Und Musik hören, was auch immer, manchmal ist es einfach auch ein ruhiges Abendessen in meinem Partner und natürlich auch noch ein bisschen mit den Kratzen sein. Und so, also das holt mich alles extrem runter. Bei mir ist es halt einfach so, dass manchmal das nicht ganz möglich ist, aber das Mindeste, was ich machen muss, ist weg von den sozialen Medien und auch weg von WhatsApp und so. Was für mich auch sehr gut funktioniert, wenn ich nicht körperlicher schöpf bin, das sind wir wieder bei den verschiedenen Orten von Mühde, ist noch eine Runde laufen zu gehen. Ja, unbedingt voll gut. Ja, ein Abendspaziergang ist eine ganz feine Sache. Ganz ehrlich, einfach so ein bisschen so ein Oma-Programm. Ja, die haben schon auch recht mit ihren Sachen. Die tun mir alle auch total gut. Und auch Tee mag ich sehr gerne, ich bin so eine Tee-Train-Krinn. Natürlich nicht zu fest, sonst muss ich wieder mitten in der Nacht raus. Aber ich mag auch so meinen Lavendels, Schlaf-Tee, zum Beispiel. Und so, also halt alles eben. Oma. Oma-Strategie, ich finde's super. Und da sind wir wieder beim Thema am Schluss. Ist die Neuro, die wir ganz halt was, die, wo ich manchmal sagt, dass mein Körper am Mir-Rabiater zu verstehen, gibt was gut für mich ist. Und andere Leute, für es wäre wahrscheinlich für die meisten Megagut. Und andere Leute können einfach mehr über ihre Grenzen hinüber. Ohne, dass es ihnen der Körper so hart meldet. Und mein Körper hat mich am Tachanderextreme eng in Leine. Und sagt mir immer ganz klar, was nicht gut ist. Deswegen habe ich auch dem Alkohol nahezu abgeschwohr. Weil ich dann ganz fürchterlich schlecht schlafe, eben irgendwie Nachtschweiß oder Durst und auf Toilette müssen. Und das ist es mir dann alles nicht wert. Was sind denn auch noch so deine Schlafkiller? Killer sind ja auch Alkohol. Also, das trinke ich jetzt eh schon lange nicht mehr. Zumindest nicht regelmäßig zu spät Kofen. Ich mache eigentlich auch nur noch ganz selten, weil sich das überhaupt nicht mit meinem Medis verträgt. Und ja, halt solche Dinge wie Konflikte, schlecht inneachrichten. Ähm, manchmal beschert mir mein Hirn aber einfach so solche Sachen. Also dann fallen wir plötzlich wieder peinlich für Dinge ein oder Sachen, die ich bereue. Das ist dann wieder so eine Adiasthematik. Das kann halt brain halt einfach loslaufen. Ja, gerne ein einfach alles, was mich emotional aufwühlt. Das ist was mich wirklich. Und ich darf mich nicht. Ich muss sich finde das auch für mich.
Ich fähre in Wattepacken und als auch ein Schlafkiller ist, wenn ich die Katzen zu wenig beschäftigt habe und die dann noch Sachen von mir wollen und dann rumschreien, wenn ich halt zu wenig geschafft habe. Ja, genau. Kann ich von den Kindern bestätigen, bei denen ist das auch so. Und sonst sind es halt einfach auch solche Sachen wie, ja, das sind wir wieder bei das Sensorik, wenn ich zu heiß habe, wenn ich so kalt habe. Es muss halt wirklich alles echt super, super fest stimmen. Ja, und wenn man dann erst mal ein bisschen, wenn es dann ein bisschen schief abgebogen ist, dann kann man in so einen ganz schlimmes Situationen reinkommen, wo man paar tun, ich die richtige Liegeposition findet und alles ganz fälchterlich stresst. Ja, ja, voll. Also vielleicht muss man auch nochmal unterscheiden. Eben es gibt sozusagen die Einschlafprobleme und die Durchschlafprobleme, oder? Ich bin ganz oft richtig müde und kann gut einschlafen. Und mein Problem ist aber, wenn ich einmal geweckt werde, dass ein Hirn oft schon zu sehr an ist und ich dann den Weg nicht mehr zurückfinde. Und da habe ich auch eben schon diverse interessante Yoga für bessere Schlaf und Bücher und Workshops. Und das weiß ich. Da habe ich einmal gelernt, zwar nicht ganz interessant, das anscheinend weltweit, fast überall, bei den Menschen um ungefähr 22 Uhr, der Melatonin-Spiegel am höchsten ist. Deswegen, dass auch einfach eine super gute Zeit ist, um ins Bett zu gehen. Und bei mir, ich habe ein relativ schnell drehenden Stoffwechsel. Ich weiß, wenn ich nach vier Uhr aufwache, dann kann es sehr gut sein, dass ich es nicht mehr scharf einzuschlagen. So, vier, halb, fünf, fünf, dann bin ich oft schon einfach drüber. Und dann ist es eben dann mein Kopf an und dann fange ich an sämtliche Probleme der Welt zu bearbeiten und nicht zu lösen, aber zu bearbeiten, so dieses Rumination, also die Gedankenkarussell. Und das braucht dann wirklich Disziplin und Übung, sich da wieder rauszuholen. Eben da gibt es die Einsteck gegen Tipps. Ich meine, muss man nur mal Google oder irgendeinen Schlafbuch lesen. Aber bei mir hilft tatsächlich auch aufschreiben. Also es ist irgendwie zu Papier bringen. Gegebenfalls dann auch irgendwann sagen, okay, er mache ich halt's Licht an, lesen bisschen. Probier es nachher nochmal, weil zu lange sich rumwälzen im Bett kann das nicht. Im Bett kann dann zu größerem frust führen. Und eben, ich muss dann wie so meine Gedanken in bisschen betäuben. Und da kann mir helfen. Ich mache mir Meditation rein. Oder halt für manche geht vielleicht auch in Hörbuch. Aber es darf nix sein, was mich dann wieder fesselt. Für mich sind dann auch Mantras oder so Naturgeräusche. Können manchmal funktionieren. Und vor allem aber halt auch, ja, mir selber gut zu reden und wissen, dass es ich alles tun werde um deinem nächsten Tag wieder irgendwie zumindest in Mittagpreuzchen zu organisieren und nicht in so einem ganz, ganz, ganz dichten Krass funktionieren müssen, tagtrenn zu sein. Weil deshalb, wenn wir immer diesen Riesendruck hervorgerufen, daß ich dann vor lauter, wenn ich jetzt nicht schlafe, ist mein Tag im Eimer, daß es dann immer schlimmer wurde. Du fast ja an den Kopf, du kennst das? Ja, das war jahrhelaan der Hauptgrund meiner wirklich anhaltenden Schlafstörungen. Und es gibt auch wirklich wissenschaftliche Literatur dazu, was da passiert im Körper, weil durch diesen Tag verändert man wirklich den ganzen Homon-Stoffwechsel, kurz und nichtfach, männisch, frauisch ausgesprochen, natürlich viel komplizierter. Aber man produziert einfach immer mehr Stressvermone. Und das gibt dann diesen ganz, ganz schlimmen Kreislauf der Schlaflosigkeit. Und das endet dann irgendwann in zu einer sogenannten Kompensationsnacht, wo man danach aber noch viel, viel, viel müder ist, es fällt einfach alles auseinander. Und was mir extrem wirholfen hat, dieses overall problem des Strucks und Stresses wegen dem nicht schlafen können und dann nicht leisten können, ein bisschen zu bewenden, ist die Acceptance und Commitment Therapie Act kurz ausgesprochen. Viele Therapäut*innen sollten das eigentlich können. Das ist die lebste, kognitiven Verhaltenstherapie einer der breitsten Therapieformen. Behaupt ich jetzt mal, wurde zumindest so gesagt, im Anlassäcksischen vielleicht ist hier anders. Und da geht es wirklich ganz kurz gesagt darum, um Mindfulness zu verstehen, was da gerade abgeht, bei einem, wenn man nicht schlafen kann, oder wenn man aufwacht und nicht wieder einschlafen kann. Und dann halt auch zu akzeptieren, dass das so ist. Und das ist die schwierigste Übung. Einfach zu sagen, ja, das ist jetzt so. Und ja, diese Gedanken, der Stress, der Druck wegen der Leistung, die sind da, hallo zusammen, als wirklich mal ein Begrüß, diese Gedanken, auch mal versucht sie nicht wegzumachen. Und dann gibt es so Mechanismen, um sich, um diese Gedanken ein bisschen zu zerstrohlen. Aber erst nachdem, an sie angenommen hat, nicht versuchen wegzutrücken. Damit verschweicht man quasi diesen Metastress, den man sich macht. Und eben auch über den Schlaf zu lernen, auch zu wissen, es ist nicht schlimm, wenn man mal wenig schläft vereinzelt und sie ist nicht schlimm. Und man überlebt den Tag, um nächsten Tag und es ist okay, und man ist auch nicht alleine damit, weil ich habe mich jahrelang so einsam gefühlt mit dieser Problematik. Und fassen diesen Stigmatisiert auch. Und alles diese Geschichten, das ist jetzt einfach, das ist jetzt sich was Kurzfristiges natürlich, aber so eine langfristige Methode ist, auch den Moment irgendwie anzunehmen und sich in diesen Moment hinein entspannen zu lernen. Das war für mich echt großartig. Und klar habe ich eben auch so nächte wie die letzte. Und da rege ich mich auf und dann kann ich gar nichts akzeptieren. Logisch nicht. Das ist perfekt. Aber insgesamt hat mich das echt gerettet. Ja, mega schön, dass du die Ebene noch reingepracht hast. Total bei Megabts auch ein paar so Aha-Erlebnisse. Also eine Sache, die ich gelernt habe und das fände ich interessant. Das ist nämlich mit Kindern auch so. Vielleicht muss ich noch ganz kurz was anderes sagen. Also ich habe früher eigentlich ziemlich gut geschlafen, weil mir gegen die Schlafprobleme erst Lust, als ich Kinder hatte. Und einfach über viele, viele Jahre hinweg, jede Nacht aufgewägt wurde. Und da habe ich richtig drunter gelitten. Und das hat mich richtig mitgenommen. Und ich habe auch die ganze Zeit, der trotzdem in ziemlich hohen Arbeitspensen immer gearbeitet. Und deswegen lag ich so viele nächte Wach und hatte den Druck am nächsten Tag arbeiten und funktionieren zu müssen. Und das war richtig hart. Für mich war eben also eine Information, die ich sehr spannend fand. Das habe ich von der Kollegin gelernt, die ich auch sogar Schlaf-Training gemacht hat, dass du quasi, wenn du nachts besser schlafen möchtest, eigentlich auch im Laufe des Tages mehr pausen machen musst. Auch Minig ex-Kurs, eben, was spricht von dem Sympathikus und dem Parasympathikus, das ist eine so der Teil vom Nervensystem, wo man so ganz aktiv ist und der Parasympathikus ist der Teil, wo man entspannt. Und du kannst eben nicht den ganzen Tag auf Vollgasmodus sein und dann erwarten am Abend plötzlich abschalten zu können. Deswegen braucht man eigentlich viel mehr, wie so ein Jinn und Jang. Du brauchst schon ein bisschen von dem, was du in der Nacht haben willst, auch im Tag, ja, so dieser schwarze Punkt im Weißen, damit das Fürs Nervensystem funktioniert. Also wirklich viel, viel mehr pausen machen. Und für mich hat das erst das Weizertag der faktische Schnitzel, aber der therapeutische, der Selbsterkenntnisteil. Ich musste eigentlich erst lernen, gesunde Grenzen zu setzen und tatsächlich mich richtig radikal auch zu meiner Selbstfürsorge zu bekennen. Und für mich feststellen, okay, ich muss die Verantwortung übernehmen, dass ich mich nicht den ganzen Tag übernehme, überlaste. Und mehr für pausen Sorge für mich. Und damals wusste ich noch gar nicht, wie viel pausen ich eigentlich braucht. Da war ich auch noch ein bisschen jünger, ein bisschen fitter, hat es ja noch weniger Home und Nelle heraus, Wörderbungen auch. Aber seitdem ich mein Leben so umgestellt habe und auch mein Umfeld, mich besser kenne und mein Umfeld, mich kennt und eben immer beim Thema Entmaskieren oder sich authentisch zeigen, schlaf ich besser und selbst wenn ich schlechte Nächte habe, weiß ich, okay, mein Leben ist inzwischen so aufgestellt, dass ich auch nicht mehr so krassere Tage habe, dass ich völlig untergehe, wenn ich eine schlechte Nacht hatte. Das ist ein ganz, ganz wichtiger Aspekt und auch super schön, dass dir das so geholfen hat und eben auch, du so in diese Selbstakzeptanz reingerang bist und auch das Umfeld auf dich angepasst hast, weil das ist ja so wichtig, das sagen wir auch immer mit dem eigenen Brain-Stadt dagegen zu arbeiten. Eine schlafte Repoitin hat mir das nämlich auch so gesagt, der Schlaf wird am Tag gemacht. Da kannst du dich am Abend noch so hinsetzen mit Schlafte und allem möglichen, wenn deine Kortisolwerte irgendwie oft zu schwarz sind, die ganze Zeit dann kannst du halt nicht so reaktiv mit Methoden und Tools kommen. Und genau so, das möchte ich noch kurz ein bisschen rumnöre, denn wenn ich darf, genau so kann es eben auch passieren, dass wenn du so Kognitive Verhaltenstherapie-Methoden anwende, die können gut wirken, ne? Also das ist alles gut. Es sind solche Dinge wie ja nicht mehr, eben Bildschirm, ja nicht mehr, das ja nicht mehr. Das ist also ganz strengeregeln quasi, wenn man die dann anwendet, dass man noch mehr unter Druck kommt, weil das ist ein Wieder-Ein-Programmpunkt, ein Entstressor. Und darum kann es passieren, dass Leute noch schlechte Einschlafen oder da Schlaf noch schlechter wird, wenn sie noch auch noch versuchen, auf den ganzen Stress noch noch so eine Routine einzuführen. Und das ist der Besonderstags-Kass für uns Adiais-Brain, die eigentlich Routine bräuchten, aber sie vielleicht nicht so gut machen können. Und dann ist man wieder gestresst, weil man das nicht schafft. Und und und. Also wichtig ist auch hier eben daran zu denken, nicht schlafen können, hat sie oft mit Stress zu tun. Und Stressmanagement zu machen ist eigentlich mehrste halbe Miete, würde ich jetzt mal behaupten, wenn wir Schlafexpert in den haben, gerne kommentieren, ob ich da jetzt einfach was so behauptet habe, ob ich glaube einfach, dass das so ist, ja. Du und wir erzählen ja auch von unserer Erfahrung, unter uns beiden hat das auf jeden Fall einen großen Teil beigetragen. Ja. Und was mich auch noch ergänzen möchte, was mir auch mega geholfen hat, um mich zu entstressen, ist auch mich da wieder rum,
von gesellschaftlichen Bildern zu lösen. Ich habe irgendwann mal in einem Artikel gelesen und war völlig meint, blauen. Also, mein Hirn hat boom gemacht. Nein, aber das zum Beispiel auch diese Vorstellung von dem acht bis zehn Stunden durchgehend im Schlaf, so wie wir sie haben, dass das so sein muss und nur das der richtige Schlaf ist. Und jetzt, wirklich, ich bin ja immer sehr großzügig mit den Details. Ich merke mir immer nur die Essence von was, nicht so typisch autistisch. Ich glaube im Mittelalter, oder was weiß ich, gab es auf jeden Fall auch Phasen, wo man zwei Schlaf Phasen hatte. Irgendwie weiß ich nicht von zwölf und nochmal von zwei bis sechs. Und in der Zeit dazwischen hat man sich auch mit anderen Familienmitgliedern oder sogar mit Nachbarinnen ausgetauscht oder man hat gebetet. Und das war ganz üblich. Und dieses mit dem eben so viele Stunden am Stück durchschlafen, ist einfach, was jetzt gerade am Wurg ist, aber nicht unbedingt das, was sein muss. Und das fand ich auch schon wieder total interessant. Und ich kenne inzwischen auch Leute, die superinteressante, alte, native Set-ups haben. Also eben ich kenn zum Beispiel jemand, die schläft immer von miter nach bis sechs ungefähr. Und dann nochmal am Mittag von zwölf bis 15 Uhr oder so, finde ich super. Fette ich auch richtig gut. Also eigentlich entspricht mir sowas auch sehr. Ich kenne auch in der Communitys jemand, seinen Tag und Nachtritt muss eigentlich komplett umgestellt hat, weil er sehr unter Menschen leitet. Und eigentlich quasi immer noch nachts unterwegs ist. Und dieser Ruhe sehr genießt. Und tagsüber schlägt, wenn es beruflich möglich ist. Und aus anderen sozialen Erwartungen man sich daraus verabschieden kann. Einfach nur mal, um das als Optionen auch mal dazulegen und nicht so zu stigmatisieren. Selbstverständlich hat das immer irgendwelche Konsequenzen und ich jeder hat das Privileg oder kann sich das leisten. Aber mir hat das immens geholfen, mir dessen einfach bewusst zu sein, dass das alles theoretisch Optionen sein könnten. Ja, du hast jetzt noch ein ganz wichtiges Instrument angesprochen, dass in der Schlafterepeben auch vorkommt, ist überschlaf zu lernen. Was heißt das eigentlich? Wie viel brauchen wir? Wie unterschiedlich ist das zwischen den Menschen? Wie haben die Menschen früher geschlafen? Und dass es eben so viele unterschiedliche Schlafmodelle gibt? Das hat mir auch so geholfen, weil da war ganz viel Schaum aufgrund diesen Vorgaben und den vielen Halbverheiten, die da herrschen, auch auf dem Internet zu dem Thema. Und das ist so ein wichtiger Punkt. Ja, und was ich auch noch ganz wichtig finde, was ich vorher noch vergessen habe, aber nachher komme ich wieder zurück, mache ich die Schlafe zurück. Von wegen schlafen Modellen, eben auch das Miteinander oder nicht miteinander im Zimmer schlafen. Ich möchte das einfach noch mal betonen, dass das für mich auch jetzt nochmals eine wichtige, ein wichtiger Bestandteil war für mein Schlaft, dass ich alleine schlafen kann, weil es für mich eben auch schwierig ist, jemanden präsent zu haben. Und das sind auch solche Dinge, die wir schon darüber gesprochen, die sind ein bisschen schigmatisiert, aber es hat echt nichts mit der Beziehung zu tun. Wenn man getrennt schläft, also kein schlechtes Zeichen im Gegenteil eben. Es kann helfen, weil dann die Leute besser schlafen und dann ist man ausgeruter und netter zueinander und kann sich besser zuhören. So, bevor wir noch so ein bisschen in das Gesellschaftliche vielleicht reingehen möchte, aber doch noch kurz ein bisschen Theorie durchgeben, zum Thema, was denn bei Adia-Sland und auch bei Adia-Slerinnen so sein kann. Wer von euch allen schon damit gekämpft hat, früher ins Bett gehen zu wollen und das einfach nicht klappt, es könnte sein, dass ihr, so wie ich, eine Tendenz habt dazu zu diesem "Delay Sleep"-Face-Onset keine Ahnungstörung, das ist ein mega langer Abkürzung. Aber da geht es eigentlich darum, dass wir einfach später einschlafen. Also, dass unser zirkartischer Rhythmus einfach später eingestellt ist oder ein bisschen durcheinander ist, vielleicht auch. Wir haben dann die Melatonin-Ausschützung zu einem späteren Zeitpunkt auch. Und das heißt, dass wir einfach schon per se häufig eine späteren Rhythmus haben. Aber das Problem ist halt, die Gesellschaft ist nicht so gemacht, dass wir dann von zwei bis zehn schlafen können oft. Und das führt dazu, dass wir dann ständig einen Schlafmangel mit uns herum tragen. Klar, eben, wie du es schon gesagt hast, jetzt könnte man das natürlich so lösen, dass man durch den Tag noch mal schlafen geht, so gehen könnte, wenn man kann. Das weiß ich in der Lösung, aber für so viele Leute ist das eben halt nicht möglich. Und manchmal ist das auch nicht möglich, weil man Medikamente nimmt, die vielleicht auch verhindern, dass man wirklich dann ein Schleifchen machen kann. Gibt so viele Gründe, warum man das nicht machen kann. Und darum wär's so schön auch, wenn man ein bisschen sich mehr das Leben um diesen Schlafrhythmus bauen könnte. Und klar, ich habe jetzt auch von vielen Experten innen gelesen, dass das schon besser ist, wenn man das hat, wenn man versucht, ein Rhythmus ein bisschen zu früher, früher zu verschieben, weil halt schon gewisse Stunden in der Nacht erholsamer sind. Und dass man da vielleicht einfach ein bisschen kompromiss findet. Und ich glaube, ich habe bei Dr. Martin Winkeler, schöne Grüße, habe ich gelesen, dass man das so machen kann, vor allem als Adiosler, dass man einfach immer versucht, in den viertelsstunde früher jeden Tag in Spät zu gehen. Oder zehn Minuten, aber man sollte echt einfach daran denken, was du gesagt hast, Julia, es gibt verschiedene Schlafmodelle. Und letztlich ist das Schlafmodell das gute, wo man sich erholt fühlt, grundsätzlich mehr oder weniger. Und was es dann eben auch noch gibt, ist dieses "Betime Procrastination", also die Proprosination. "Revenge, "Revenge, "Revenge, "Revenge, "Betime, "Procrastination". Das ist, wenn man sich halt durch das Leben generell doch vielleicht nicht so gute Planung, durch zu wenig Grenzen setzen, wie du gesagt hast, Julia, dass man dann zu wenig Zeit mit sich oder für sich hatte und dann findet am Abend zum 11, jetzt pauch ich noch ein Feierabend. Und dann hängt man sich ans Handy oder noch an einen Game oder schaut noch Serien, obwohl man weiß, ich so den Spät gehen, aber man möchte nicht, weil es der Tag fühlt sich nicht abgeschlossen an. Du, mega schön, danke, dass du das reingepracht hast. Ich mag das total gerne und ich finde es immer so schön, wenn man richtig guten Begriff für was hat, was man selber kennt, weil es dann immer das Gefühl gibt, ah, andere haben es auch. Ich bin Teil einer Bewegung. Genau das. Ja, total. Also eben das "Revenge, "Betime Procrastination", kommt, glaube ich, ursprüngst sogar aus dem kinesischen und noch auf Deutsch. Also es ist keine Diagnose oder nix. Es ist einfach ein top kultureller Begriff. Und heißt so viel wie eben absichtliches Hinauzzügen, des Schlafengehens. Und heißt einfach mal, hat er noch nicht genug Zeit für sich selbst. Der Tag war zu voll. Und deswegen geht man fürchterlich spät ins Bett, wo man eigentlich schlafen sollte. Und wie du schon gesagt hast, da hilft nur realistischer den Tag gestalten oder vielleicht auch, ja, anerkennen, dass man vielleicht zu viel Arbeit und zu wenig Spiel in seinem Alltag hat, zu wenig Selbstversorge, zu wenig Pause. Und nur für den Begriff, den du davor eingeführt hast, weil ich auch gerne noch mal benennen und auf Deutsch sagen, falls es jemand Google möchte, weil sich jemand da drin wieder erkannt hat. Eben du hast von "Delayed Sleep Onset" des Orde gesprochen. Und es gibt auch noch "Delayed Sleep Face" des Orde. Also verzögert das Schlaf Phasensyndrom und verzögert das Schlaf einsetzendsyndrom. Das sind die Einschlafsstörungen, oder? Ja, genau. Aber ja, mega gut. Vielen Dank dafür. Damit haben wir auch zu dem Thema eben eigene Rücken schon fast alles gesagt. Ich möchte vielleicht auch noch mal einsatz ergänzen, auch selbst wenn man nicht jetzt in verzögertes Schlaf "Delayed Face" des Orde oder sonstiges hat, Hans auch extrem wichtig sein, einfach sich selbst zu kennen. Waren bin ich besonders fit? Bei mir ist es eher anders rum. Ich bin früh aufstärern. Ich mache auch meine beste Arbeit am Morgen. Aber dann, ich brauche am besten Mittagspause und nach dem Tag geht noch mal ein bisschen was. Aber am Abend bin ich zu wenig zu gebrauchen. Und ich sag inzwischen auch zum Beispiel, ich kann abends keine wichtigen Beziehungsgespräche mehr führen oder so, sonst kann ich nicht schlafen. Einfach so ein bisschen wissen, was brauche ich, was tut mir gut, wie saug ich da für mich. Das ist ja das, was wir immer wieder prädigen. Ich habe jetzt noch eine Frage, nur weil du das Wein gesagt hast, zum Thema AdHS Medis, inwiefern die dann schlaf positiv beeinflusst haben. Und dann würde ich gerne noch das Thema "Homone" kurz ansprechen und das Thema "Träume". Und dann müssen wir auch schon wieder in Bogen finden und langsam zum Ende kommen. Ja, also große Disklame, das, was ich sage, ist meine eigene Erfahrung. Meine Medikamente sortieren mich genügend, dass ich eben genau das Besser schaffe, den Tag zu gestalten, dass ich im Abend besser einschlafen kann. Ich habe gelernt, mir die Aktivität zu holen, die ich brauche, dass ich im Abend gut einschlafen kann und ich habe auch besser gelernt, denn Tag nicht so zu stressig zu gestalten, dass ich besser einschlafen kann. Es ist ein indirekte Effekt der Medikation. Nein, eigentlich ein Direktor, weil die Medikation soll ja genau ermöglichen, dass wir mehr Zugriff haben auf unsere exekutiven Funktionen. Da können wir besseren Entscheidungen treffen. Da können wir ein bisschen besser planen oft und haben auch ein besseres Gefühl dafür, wie es uns so geht. Sehr häufig. Also wir haben mehr Einblick in unsere Kürbchen. Ja, genau. Und eben, es gibt da ganz viele unterschiedliche Erlebnisse, das heißt eben nicht, dass es so sein muss. Super, danke, dass du das so teilst. Und das bestätigt ja auch ohne Medis im Prinzip, das was wir immer sagen. Hier mehr man sich den Alltag outhinge.
und auf das eigene System ausgerichtet gestalten kann, dass du eher beruhigt sich das gesamte System und dann bildet sich das auch in einem durchschnittlich besseren Nachtschlaf ab. Das heißt nicht, dass man immer perfekt schläft. Super. Das hast du gerade noch was Wichtiges angesprochen, dass sie spüren, müssen wir doch noch einen kleinen Ex-Kurs machen, wie wichtig auch der Körper ist. Wir haben es schon angedeutet, ich wüsste noch mal betont haben, Bewegung, Bewegung, Bewegung. Also tatsächlich an Tagen, wo ich mich zu wenig bewegt habe und auch zu wenig in der frischen Luft war, schlaf ich auch deutlich schlechter. Und auch die Ernährung hat bei mir ganz deutliche Auswirkungen eben nicht, wenn ich zu spät und zu fettig oder am Tag insgesamt falsch esse. Aber eben, da sind wir wieder beim Thema, weiß ich nicht, Oma ist es, hat es vielleicht so eine Bilderbruch Oma oder einfach so Liede selbst für Sorge. Dann aber jetzt noch zum Thema "Homone", hast du dazu was zu sagen? Ja, aber nur sehr wir, weil ich bin im Moment noch nicht im Klan. Wie fest meine Hormone, mir meinen Schlaf versauen. Ich habe einfach nur Verdacht. Denn habe ich aber noch nicht geklärt. Ich habe halt vermehrt, hat schon so Hitze, Wallungsanfälle und so. Und halt auch Stimmungsschwankungen helfen beim Schlafen auch nicht. Und sind besonders für uns Adiris und Artismus-Brains. Ja, nicht schön und eben Hormonschwankungen. Und haben auch mehr Impact auf unsere Brains, als auf neure typische Brains. Ja. So viel kann ich dem auch nicht hinzufügen. Und tatsächlich ist es ja auch leider so, dass auf dem Gebiet viel zu wenig Forschungsdaten vorliegen, wie das so oft ist bei der Gendermedizin. Wie du schon gesagt hast, bei neurodivergenden Frauen oder Personen, die einen Hormon-Zyklus haben. Und neurodivergänz sind, gibt es auf jeden Fall einen starkgegenseitige Auswirkungen. Viele berichten ja auch davon, dass zum Beispiel, je nachdem, wo sie in ihrem Zyklus sind, auch die Adiris-Medikamente an das Wirken, etc. Da gehen wir jetzt gar nicht drauf ein. Tatsächlich was ich auch von anderen, dass sie mit Eintritt in die Perimeno-Brause und Meno-Brause auch deutlich schlechterten Schlaf hatten. Ich hab da auch immer wieder Zusammenhänge gespürt. Ich glaube, ich hab gerade auch an verschiedenen Faktoren gedreht. Und deswegen kann ich es auch nicht eindeutig sagen, dass jetzt durch Hormone, bzw. durch Hormon-Preparate mein Schlaf jetzt wieder deutlich besser ist oder nicht. Ich wollte einfach, dass wir erwähnt haben, dass es in sehr hohen Zusammenhang gibt, dass es wichtig ist bei Frauen, die in dem Alter sind, dass das mitgedacht wird, weil eben neurodivergännte Personen da wirklich starke und oft frühere und oft stärkere Zusammenhänge spüren. Und man da oft bei medizinischen Personal nicht ausreichend beraten wird. Deswegen war mir wichtig, dass wir das hier gesagt haben. Gut, ja. Noch eine kleine Nebenbemerkung. Gerade bei Adiris ist das hormonelle wirklich extrem wichtig. Also da empfehle ich auch allen wirklich auch eigenständigen wissen zu recherchieren. Es ist leider so, dass vieles medizinischen Bereich dieses Feld einfach nicht richtig abgedeckt haben und präsent haben. Sehr gut, dann erstlettes, wollte ich noch darauf eingehen, dass auch sehr viele neurodivergännte Personen einen außerordentlich intensive Traumwelt haben. Und da kenn ich wirklich viele, die dann zum Beispiel auch so aufregend träumen, dass sie davon auch manchmal aufwachen und dass es eben auch dazu gehört. Ich sag nicht, dass es unbedingt was schlechtes sein muss. Ich persönlich bin immer wieder ganz dankbar. Meine Träume sind mir wichtig. Und ich habe da auch schon Interessantschaften daraus empfangen und interpretiert und mir auch ein Quell der Freude. Aber tatsächlich, ja, mache ich auch manchmal einfach auf, weil das ein besonders bewegen da Traum war. Und erlebe meine Nacht vielleicht intensiver als manche andere. Hier ist es bei dir. Ich habe nicht jetzt mega spannend, was du da sagst, weil jetzt hatte ich gerade so ein Moment. Ach, das ist nicht normal. Ach, das hat nicht jeder. Also ich unterschreibe das zu 100%. Ich habe sehr, sehr intensive Träume. Ich kann mich auch selbst aufwecken aus solchen Träumen. Also das ist ziemlich interessant. Und ich dachte einfach, ja, das können eigentlich alle so. Und ich finde, nehme das jetzt mit aus Wissenzenderckert. Ja, also auch für mich ist es eher eine Bereicherung als irgendwie eine Überrandstrengung. Ja, und dann möchte ich vielleicht auch noch mal hier wirklich ganz, weil wir viel über Probleme und Schwierigkeiten gesprochen haben. Normalerweise deutlich betonen, wie sehr ich schlafen liebe und wie sehr das Bett so ein unfassbarer Wohlfühl und Glücksort für mich ist. Also auch wieder auf dem Thema Sensorische Freude. So ein frisches glattes Leintuch und Wohl-Riechend. Ja, ich lebe es auch. Ich finde das so schön. Dann bin ich eine von den Personen, die so wie eine Heuschrecke quasi so die Füße aneinander reibt unter der Decke. Ja, Julia, juppelt. Und ich quiet stattzu, immer, da, da, da. Das sind eigentlich mit der einer der wenigen Bereichen, wo ich immer schon offen gestimmt habe, wenn ich mich ins Bett leg, und so schön ist, dann muss ich immer weh, wie so eine Mischung aus Heuschrecke und Katze mit den Füßen strampeln. Und mich irgendwie da so reinkriegen. (lacht) Schön. - Ja. Gut, ich möchte jetzt ins Bett. Wie geht's dir? - Ja, ich auch. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Leute noch ihre Kommentare was in eure Herausforderungen und eure Tipps und Tricks. Da gibt's ja auch wirklich noch mehr, was man machen könnte. Es gibt auch technische Hilfsmittel und noch mehr sensorische Unterstützung, sowie Gewichtstecken und welche Arten von Kopf, Stück Urstöpseln und Schlafmasken, etc. Aber das findet man ja auch in der Literatur. Wir haben jetzt erzählt, was unsere Wichtigsten sind, Sachen sind dazu richtig. Ja, so ist das. Ja, wenn euch das alles gefällt, dann teilt auch gerne unsere Podcast. Wir sind auf YouTube und auf Spotify. Und folgt uns Respektive abonniert uns. Und gebt uns auch eine gute Bewertung aus Spotify, wenn ihr mögt und ihr das Ganze cool findet. Ja, und ich bedanke mich jetzt einfach mal bei allen fürs zuhören. Und ich sag gute Nacht, schlaft gut, bis bald. Schöne Fein!
Podcast Summary
Key Points:
Neurodiverse Personen (z.B. mit ADHS, Autismus) haben oft spezifische und intensivere Schlafprobleme als neurotypische Menschen.
Häufige Herausforderungen sind sensorische Überempfindlichkeit (Licht, Geräusche), Gedankenschleifen, Hyperfokus, innere Unruhe und Diskrepanz zwischen körperlicher Müdigkeit und mentaler Übererregung.
Individuelle Strategien wie Routinen, Reizreduktion (Ohrstöpsel, abdunkeln), Entspannungstechniken und getrenntes Schlafen können helfen, die Schlafqualität zu verbessern.
Schlafmangel beeinträchtigt insbesondere die exekutiven Funktionen (Entscheidung, Impulskontrolle) und das emotionale Wohlbefinden neurodiverser Menschen stark.
Es wird zwischen allgemeiner Müdigkeit und neurodivergenzspezifischer Erschöpfung (z.B. nach sensorischer Überflutung) unterschieden, die unterschiedliche Erholungsbedürfnisse mit sich bringt.
Summary:
In der Podcastfolge diskutieren die beiden neurodiversen Hosts Julia und Simon ihre persönlichen Erfahrungen mit Schlafstörungen. Beide beschreiben, wie ihre neurologischen Besonderheiten (ADHS, Autismus, Hochsensibilität) den Schlaf beeinflussen: durch sensorische Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen oder Licht, nicht abschaltende Gedanken, nächtliche Hyperfoki und eine Diskrepanz zwischen körperlicher Erschöpfung und mentaler Übererregung. Sie betonen, dass diese Herausforderungen für neurodiverse Menschen oft intensiver und komplexer sind.
Schlafmangel wirkt sich besonders negativ auf exekutive Funktionen und die emotionale Regulation aus. Als Lösungsansätze nennen sie individuelle Abendroutinen, strikte Reizreduktion, Entspannungstechniken wie Meditation oder ruhige Aktivitäten und die Enttabuisierung getrennten Schlafens in Partnerschaften. Abschließend heben sie hervor, wie wichtig es ist, auf die Signale des eigenen Körpers zu hören und Schlaf als Priorität zu setzen, um die Lebensqualität zu erhalten.
FAQs
Neurodivergente Personen, wie Menschen mit ADHS oder Autismus, haben oft unterschiedliche Schlafzeiten, nächtliche Unterbrechungen und Schwierigkeiten beim Einschlafen aufgrund von Gedankenschleifen oder sensorischer Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen oder Licht.
Schlafmangel beeinträchtigt besonders die exekutiven Funktionen wie Entscheidungsfindung und Impulskontrolle, führt zu emotionaler Labilität und kann bei neurodivergenten Personen zu verstärkter Erschöpfung und Überforderung im Alltag führen.
Wirksame Strategien umfassen feste Abendrituale wie Lesen, Entspannungstechniken, das Vermeiden von stimulierenden Medien vor dem Schlaf und das Schaffen einer ruhigen, abgedunkelten Umgebung, um den Übergang in den Schlaf zu erleichtern.
Viele neurodivergente Personen sind hochsensibel gegenüber Geräuschen, Licht oder Berührungen, was das Einschlafen stört. Unregelmäßige Geräusche oder helles Licht können Überreizung auslösen und den Schlaf verhindern.
Ja, getrenntes Schlafen kann die Schlafqualität verbessern, besonders wenn sensorische Empfindlichkeiten oder unterschiedliche Schlafbedürfnisse vorliegen, und so zu mehr Beziehungszufriedenheit führen.
Bei Neurodivergenz kann Müdigkeit nicht nur körperlich, sondern auch durch sensorische Überlastung oder mentale Überreizung entstehen, oft begleitet von einer Diskrepanz zwischen körperlicher Erschöpfung und einem überaktiven Geist.
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