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Scheuba fragt nach … bei Christian Seiler - #132

60m 6s

Scheuba fragt nach … bei Christian Seiler - #132

Der Podcast beginnt mit einer satirischen Betrachtung der Meldung, die Tiere von Karin Kneissl seien traurig, was als Aufhänger für Kritik an ihrer politischen Positionierung und Verbindung zu Russland dient. Anschließend wird die FPÖ-Abgeordnete Susanne Fürst als neue zentrale Figur für pro-russische Narrative in Österreich identifiziert. Ein großer Abschnitt widmet sich der investigativen Darstellung russischer Geheimdienstmethoden, insbesondere dem Einsatz von kostengünstigen „Wegwerfagenten“ für Sabotageakte in Europa, wobei ein spektakulärer Brandanschlag in einem Warschauer Einkaufszentrum als Beispiel angeführt wird. Im zweiten Teil folgt ein Interview mit dem Journalisten und ehemaligen „Profil“-Chefredakteur Christian Seiler. Er vergleicht den lebendigeren Medienzeitgeist der 1980er Jahre mit der heutigen, durch ökonomischen Druck geprägten Lage. Seiler befürwortet geplante Qualitätskriterien für die österreichische Medienförderung, kritisiert aber tief verwurzelte Praktiken wie die Inseratenkorruption, die er als österreichisches Spezifikum beschreibt. Im Kontrast dazu schildert er die Schweiz, wo solche Mechanismen undenkbar seien, auch wenn Medien dort ebenfalls mit der digitalen Krise kämpfen. Abschließend äußert er sich zur politischen Rechtsverschiebung schweizerischer Medien und zur Entwicklung der „Weltwoche“ unter Roger Köppel.

Transcription

7540 Words, 47705 Characters

German
Falter Podcast werden durch Werbung unterstützt. Das hilft bei der Finanzierung unseres journalistischen Angebots. Scheuber fragt nach. Ein Falter Podcast. Herr Seefil, kommen liebe Zuhörerinnen und Zuhörer bei der 32. Folge von Scheuber fragt nach. Ich weiß nicht, ob sie es schon gehört haben, aber es gibt eine schrägliche Meldung aus Russland. Nämlich die Tiere von Karin Kneisel sind traurig. Das berichtete Karin Kneisel von Patagon auf ihrem Telegram Kanal. Schuld an der Traurigkeit, die Tiere seien lautster E-Malgen aus Ministerin. Schmutzige Angriffe und die Vermierungen made in Austria. Die Tiere fühlen es so tief. Also trauern wir zusammen. Ich fand mich natürlich, was diese armen Tiere so traurig gemacht hat. Mögligeweise haben die Ponys von Karin Kneisel letzte Woche meinen Podcast gehört. Da hat Eva Konzert nämlich erzählt, dass diese Ponys mit dem gleichen russischen Militärflugzeug von der russischen Amé in Sicherheit gebracht wurden, wie der syrische Massenmörder und Kriegsverbrecher Bascher all assat. Das zu erfahren war für die Kneisel-Ponys sicher krankend. Mögligeweise sogar post traumatisierend. Traur macht sie wahrscheinlich auch das Assat von Putin Luxury, untergebracht wurde als Kneisel. Der schlechter von Syrien hat in einem Hochhaus in Moskort 20 Luxuswohnungen für sich unseren Clan bekommen. Während für Kneisel und ihre Tiere gilt, das Leben ist ein Ponihof. Und dass sie wenigstens den bekommen hat, war für Kneisel offenbar nicht selbstverständlich, denn sie sagt, "Meine Tiere haben mich viele Male gerettet." Das Hinterbild danach es hätte, sie damals nur dank ihrer Ponys einen Platz im Russenbomba bekommen. Oder aber es war eine subtile Andeutung, dass sie im Falle eine Skunstverlustest beputt in, immer noch die Möglichkeit hätte, per Ponierid zu flüchten. Also dann, wenn die Tiere ihre Traurigkeit bewunden haben. Wobei sich dann natürlich die Frage stellt, wohin Kneisel noch flüchten könnte. Ein Steppenritt durch die Mongolei nach Nordkorea ist weder ihren Ponys noch der Mongolischen Bevölkerung zumutbar. Und sollte uns justiz eines Tages doch auf Kneisels heimkehr nach Österreich drängen. So ist es sehr fraglich, ob sie dann wirklich mit samt ihren traurigen Ponys zu den Hyenern nach Österreich will von Typfels Hyenern, weiß man, dass sie auch Ponys angreifen, was der Antraurigkeit sicher verstärken würde. Und für Kneisel würde die Suche nach einer neuen Aufgabe sicher nicht leicht. Zumal der Job Skurrile, propagandistin des Kremels in Österreich schon wieder neu vergeben wurde, nämlich an Frau Susanne Fürst, die außenpolitische Sprecher in der FPÖ. Die schreibt Brüssel Wilkrieg. Wir müssen dafür sorgen, dass es nicht dazukommt. Es zeigt sich mit welcher Gewissen und Skrupplosigkeit uns die EU in einen Krieg gegen Russland ziehen möchte. Und wie wenig sie an einen echten Frieden interessiert sind. Gewissen und Skrupplosigkeit braucht man tatsächlich, um angesichts des mittlerweile nahezu täglich von Russland verschärften von Nichtungskrieges gegen die Ukraine, Brechreiz-Erregende Putin-Propaganda über die Kriegslüstenheit der anderen zu verbreiten. Frau Fürst schafft das in einem Stil, der sonst vor allem von Osmosgar gestalten, Kommunikations-Wegwerfagenten bevorzugt wird. Zum Thema Russische Wegwerfagenten erscheint übrigens diese Woche eine hochinteressante Recherche in der Zeitschrift New Yorker. Der Titel lautet ein Feuermachen. Wie russische Geheimdienste junge Leute online rekrutieren, um Spionage, Brandstiftung und andere Attacken in Europa durchzuführen. Man erfährt darin zur nächsten Währung Russland immer öfter auf intern Wegwerfagentengenannte geheimdienstliche Leihen setzt. Seit der Inversion in der Ukraine wurden allein in Europa rund 600 russische Diplomaten ausgewiesen, die Mehrheit von Innen waren, geheimagenten, die unter diplomatischem Schutz operieren konnten. Vor 2022 konnten Inhaber eines russischen Diplomatenbasis, die meisten europäischen Länder 90 Tage lang ohne Wieser bereisen, was für geheimagenten auf Kurzeinsatz ideal war, aber jetzt nicht mehr möglich ist. Bei der Organisation der Wegwerfergenten orientieren sich russische Geheimdienste auch an der islamistischen Terrororganisation IS sowie IS-Führer aus Syrien oder dem Irak Handlanger im westlichen Ländern via Online-Plattformen mit Instruktionen für Terroranschläge versorgen, wird das auch von russischer Seite für Wegwerfergenten gemacht. Das hilft mit Ertanung und ist noch dazu kostengünstiger und sicherer ist der Einsatz fix angestellt agenten, also eine Art Gig-Economy des Terrorismus. Wie die Russen diese Strategie in der Praxis hand haben, wird im New Yorker Tickle anhand eines spektakulären Brandanschlages nachgezeichnet. Bei einem Großbranth in einem Warschau Einkaufszentrum wurden rund 1.400 Geschäfte zerstört, wodurch mehr als 700 Menschen ihre Arbeit oder ihre Existenzgrundlage verloren haben. Ausgeführt wurde der von Russland initiierte Anschlag von Wegwerfergenten. Darunter befanden sich Teenager, die Tringer in Geld gebraucht haben, eben so wie klein kriminelle aus verschiedenen Ländern. Einige wurden erwischt, einem mutmaßlichen Haupttäter gelangest zu flüchten, interessant, wo sie seine Spur verloren hat, nämlich in Wien. Gut, das ist auch ein Platz an dem russische Wegwerfergenten oft jahrelang unbehilig bleiben und manchmal sogar Beamten gehalten von uns aus gezahlt bekommen. Ein polnischer Mittler berichtet, außerdem, dass russische Geheimwinste nicht nur den Einsatz zum klein kriminellen als Mittelsmänner besser Partage-Aktionen forcieren, sondern auch die Organisationstrukturen der organisierten Kriminalität übernehmen. Das ist bestimmt im Sinne ihres obersten Busses, denn Vladimir Putin stand ja immer intensiv mit der russischen Mafia in Verbindung. Und das hat er wiederum gemeinsam mit Donald Trump. Wenige Beraschend daher, was der EMR-GUS-Assistent Secretary für Europa James O'Brien vor ein paar Tagen in einem Presseinterview festgestellt hat. EMR-Gemieterbeutel berichten, dass Donald Trump schon als Geschäftsman in den 1980er und 1990er Jahren von Gangster fasziniert war und genauso funktioniert er heute. Trump agiert wie ein Gangster. Und was sagt Donald Trump? Mein eigener Sinn für moral und mein Verstand sind das einzige, was mich stoppen kann. Ja, das ist so, es würde ein Regenwurm meinen, nur meine Flügel und mein Scharfes Auge können mich zurückhalten. Aber es zeigt, dass Trump sein Gangster tun moralisch rechtfertigen will und da möchte sich ihm einen Vorschlag machen. Wenn man sich hört, versteht man gleich, warum sie Trump und Putin nicht gefällt. Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und gewissen Begabt und sollen einander im Geisterbrüderlichkeit begegnen. Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person. Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstige Überzeugung, Nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigen Stand. Im Sinne von Trump und Putin möchte ich hiermit die Formulierung einer allgemeinen Erklärung der Verbrecherrechte anringen. Alle Gangster bleiben frei, völlig gleich ihres Verlust an Würde und ihre Ignoranz der Rechtsprechung. Sie sind mit List und Tücke begabt und sollen einander vom Gewissen ungehämmt im Geister Verbreuderung und Komplizenschaft begegnen. Jeder hat das Recht auf ein Leben, auf Kosten anderer, Freiheit von Straferfolgung und Sicherheit des Bankgeheimnisses. Jeder Verbrecher hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne Unterschied etwa nach Bevorzug der Herrenrasse, nicht dunklerer als Orangener Hautfarbe, männlichem Geschlecht, genderfreier Sprache, für Missbrauch, instrumentalisierter Religion, politischer oder sonstiger, letztlich überflüssiger Überzeugung, Nationalistischer oder asozialer Herkunft, erbeuterte Vermögen, vertaler Geburt oder aktuellen Kontostand. Und anders als in der Diskussion um die Menschenrechte wäre ein Asylrecht selbstverständlich gehandelt. Jedes ergarnete Vermögen hat das Recht in Banken und Kryptobolets anderer Länder, vor Verfolgung, Asyl zu suchen und zu genießen. Genießen ist bei mir jede Woche angesagt dank der Weinbank-Weinkiste von Christian Zach, aus der wir heute den weingierten 3 von Hartmut Aubels Lebenhof gefischt habe, ein Mischsatz und Jagangsverschnitt aus den Sorten Sovino Blanc, Beispagunder und Marion, abgefüllt ökologisch vorbildlich in der Mehrwegflasche. Hartmut Aubel hat bei vielen großen Minzern sein Handwerk gelernt, macht wunderbare Weine von internationalen Format und sagt über sie, wichtig ist nicht was es kostet und runnare schmeckt, sondern mit Wehmannis kostet und Ubes schmeckt. Also ich koste gerade ganz allein, ja, es schmeckt mir sehr sogar. Über guten Wein schreibt mein heutiger Gast auch immer wieder, aber nicht nur das, er war Schäferdeckteur beim Profil und der Schweizer Kulturzeitschef Du, Kolomist beim Kurier und Alakat, Buchauter und Verleger und hat die heimische Medien und Kulturstzene in den letzten 40 Jahren vielfach mitgeprägt. Ich spreche heute mit Christian Seile. Grüß dich Christian. Servus Florian. Du hast 1984 als Redakteur beim Wiener begonnen. Laut Eigendefektion eine Zeitrift für Zeitgeist. Wo über hast Du damals geschrieben und wie war der Zeitgeist? Zeitgeist war viel fältig und ich habe eigentlich Dinge gemacht, die beim Wiener eigentlich ins klassische Fach gefallen sind, nämlich sozial Reportagen. Damit habe ich damals begonnen und habe damals Österreich sehr gut kennengelernt, weil ich nämlich durch das ganze Land gefahren bin und überall mögliche Opfer von Umweltkrankheiten oder anderen Ungerechtigkeiten, die es gegeben hat, aufgespürt habe und die dann für den Wiener Portretiert. Und der Zeitgeist, das war natürlich die 80er Jahre und es war eine sehr lustige Leute damals beim Wiener. Es war die Zeit, als Falko groß wurde, als Helmut Lang begonnen hat und so weiter. Es war schon einiges los und das Deule am Wiener war, dass da eine Gruppe von Leuten zusammen gefunden hat, die sich nicht sehr viel darum gekümmert hat, was in den klassischen Medien passiert ist, sondern die da ganz neue Dinge gemacht haben, die mir dann auch völlig neuen Optik in die Medienlandschaft hineingekommen sind, die die Grenzen zwischen Werbe-Sdätik und Editorial-Sdätik vermischt haben und die einfach neue Schwerpunkte gesetzt haben, sehr zum Ärger manche arrelierter E-Vone-Medien, aber im insgesamt war es eine sehr fruchtbare Zeit, was ich auch daran gezeigt habe, dass aus vielen dieser Leute durchaus was geworden ist. Wie würdest du den Zeitgeist in der österreichischen Medienstil von heute beschreiben? Ja, weniger bund als in den 80er Jahren. Ich habe sehr lieber gerne die Geschichte, dass ich im ungefähr Mitte der 80er Jahre meine erste Geschichte für das Profil geschrieben habe und damals für eine Seite im Profil 7000 Schilling haben wir bekommen hat. Ich glaube jetzt kriegt man beim Profil 200 Euro. Also das erklärt schon relativ viel, also der Stellenwert dieses Berufs, die die Ökonomischen Möglichkeiten, Journalismus zu machen, die haben sich unglaublich verändert und das spürt man natürlich auch an den Ergebnissen. Die buntsigen plant eine Neuaufstellung der Medienförderung in Österreich. Was müsste da deiner Meinung nach passieren? Das, was ich über diese Medienförderung höhere, klingt eigentlich ziemlich interessant, also dass das Qualitätskriterien dafür Geldend gemacht werden, dass man Förderungen ausschüttet und nicht alle ein Auflagen zum Beispiel nämlich Auflagen vom Verschenktenzeitungen, also die dann eigentlich noch Eigenangaben sagen können, wie viel Auflage sie haben und dafür dann entlang werden. Das ist sicher eine gute Idee und der Urheber Andreas Babler bezieht ja dafür auch schon seine Brücke im Bulwahr oder vom Bulwahr und ich denke, dass die Ausstattung von Redaktionen, dass die Verpflichtung zur Qualitätskriterien, etc., etc., dass das natürlich auch die Voraussetzungen für Medienförderungen sein sollte. Du hast es angesprochen, die Bulwahrmedien schießen jetzt schon was schief dagegen. Es geht voll im unterstimmeren Inselraten-Korruption, vielleicht auch gerichtlich heute noch aufgearbeitet wird. Das Geld in Österreich, eigentlich ein bisschen mehr Brauchtum, glaube ich, wird sich da irgendwann dran was ändern? Das ist eine sehr gute Frage. Ich bin ein notorischer Optimist, also habe ich eine kleine Hoffnung, dass das sich was ändert. Aber ich habe auch gute Freunde, die so in der Verrotene reichsälfte zu Hause sehen und den Wien sehr viele zum Teil auch sehr tolle Sachen gemacht haben. Die Deserbarkeit ist Brauchtum sehen, sondern als Voraussetzung dafür so regieren zu können, wie man es jetzt tut. Das heißt, das ist zum Teil bei Leuten, die selber keine Inselrate schalten, aber auf den Gutwillen von Zeitschriften und Zeitungen angewiesen sind so tief verwurzelt, dass ich das Gefühl habe, das ist fast schon auf der DNA-Schleife. Dieser Mensch man nicht nur im Brauchtum verankert. Du hast doch viel in der Schweiz gearbeitet. Wie geht man dort mit diesem Thema um? Es ist völlig anders. Es ist völlig undenkbar, dass sich Zeitungen auf diese Weise den Gutwillen von Regierungen kaufen. Also es kommt dazu, dass das Budget von öffentlicher Handzeitungen ausgeschüttet, wie wesentlich geringer ist. Das ist aber natürlich gleichzeitig eine ganze Reihe wesentlich potentere Firmen gibt die Inzeitungen und bei Medien insorieren. Das heißt, so die moralische Grundlage, die ist völlig anders. Also kein Schaeffredakteur in der Schweiz würde auf die Idee kommen, dass er einen politiker günstigere Berichterstattung verspricht und dafür ins Erratenbein geschaltet werden. Also das ist undeckt. Das ist auch völlig andere Welt. Also wenn ich dann manchmal auf Besuch bin und solche Geschichten erzähle aus Österreich, dann sehe ich immer nur in diese traurigen Augen der Schweiz, die heute für deren Gefühl der Balkan ja schon in lichten Stern beginnt. Ja, ist es ein Metallitätsunterschied oder ist es einfach eine eingeschlivene Unkultur, die bei uns nicht hinterfragt oder? Ich glaube zweiteres, also es ist einfach, das ist eine Erfindung. Ich glaube, dass der frühere Kanzler Werner Feier oder Wohnbaustartrat und Kanzler Werner Feiermann da ja wesentliches dazu beigetragen hat, die die Dank Schule gemacht hat. Es gibt diese Art bis soll ich sagen gute Berichterstattung zu kaufen oder man könnte auch sagen zu erpressen. Es gibt in anderen Ländern nicht. Das ist ein österreichisches Bezifikum und ich finde wir dürfen ruhig stolz sein auf unsere Mozartkugeln, aber auf dieses Bezifikum nicht unbedingt. Die Medienkrise ist aber in der Schweiz schon noch angekommen. Wie geht es denn den Medien da dem Vergleich zur Situation in Österreich? Medienkrise ist angekommen. Es ist einfach so, dass das Doktorband oder also dass die verkauften Zeitungen weniger werden und dass die Allöse im Internet nicht im gleichen Ausmaß steigen, das führt natürlich dazu, dass da sehr schwierige Situationen für Kolleginnen und Kollegen entstanden sind. Also die großen Verlage, die ein ZZ-Ditamedia, wo auch das Magazin erscheint, wo ich meine eine verkenntliche Konundeschreib, die wir am Zusatz spart, haben wir die [Musik] die verfolgen alle sehr klare Strategien des Geschäfts ins Internet zu übertragen, wobei sie meiner Meinung nach ein bisschen übersehen, dass ein verkauftes Zeitungsabonement noch immer ungefähr fünfmal so viel erlöst, wie ein verkauftes Digitalabon, und dort irgendwo in diesem Spannungsfeld spielen sich halt viele Entscheidungen ab und ich bin nicht ganz sicher, ob da nur gute Entscheidungen getroffen werden. Und als er ist, dass etwas passiert ist in der Schweiz, was ich eigentlich so nicht für möglich gehalten hätte, nämlich dass die politische Haltung eigentlich sämtlicher Medien sich in den letzten Seen zwölf Jahren wirklich stark verändert hat und dass es da einen ganz starken Rechtsrück gegeben hat, also auch die liberaleren Tageszeitungen sind deutlich, deutlich mal rechtsgerückt und so die Position des linksliebereien Mediums, wie es zum Beispiel die Süddeutsche Zeitungen, da schon die auch noch immer sehr vorbildlich einnimmt, die ist in der Schweiz eigentlich bekannt. Natürlich hast du das selber auch bei der Weltwoche geschrieben, das war aber noch vor Roger Köppe, oder vor Roger Köppe und damals war die Weltwoche eine liberale, sehr, sehr angesehen Zeitung, eine Wochenzeitung. Das war ein großes Privileg, damals in der Zeitung im Kulturesor arbeiten zu dürfen und ich hab damals natürlich auch sehr, sehr viel gelernt und das war eine pluralistische Zeitung der Sonderklasse, also es war eigentlich wirklich so, dass jeder schreiben konnte, was er gedacht hat, Hauptsache er konnte, es gut argumentieren und so stelle ich mir irgendwie ja auch das Redezeit uns Programmen von Zeitungen vor, also das ist das, was ich eigentlich an den Orten, wo ich beschäftigt war, auch immer durfte und konnte und auch versucht habe zu ermöglichen in der Zeit, dass ich dann in Führungspositionen habe. Aber das hat sich natürlich mit Roger Köppe extrem verändert, weil der hat die Marktlücke gesehen, dass das Recht sein etwas Offen ist und hat sich dafür auch von Menschen aus der Industrie sehr viel Geld geben lassen, um diese Lücke fühlen zu können und er hat, glaube ich persönlich, stark davon profitiert und am Anfang, ich kenne ihn ja ganz gut eigentlich und ich habe ihn immer für einen unglaublichen pressanten Gesprächspartner gehalten, weil es ist, du kennst diese Menschen, die es ermöglichen, dass du dich in einem Gespräch ein bisschen kühliger fühlst, als du eigentlich bist und der Köppe ist so einer, weil er auch immer so was provokantes hatte und etwas herausfordernd ist und ich dazu angeregt hat, deine Positionen besser zu argumentieren. Am Anfang habe ich es eigentlich für eine Masche gehalten, dass er so nach rechts gerügt ist, aber inzwischen, glaube ich, ist der Mann wirklich dort gelandet, wo er seine Zeitung jetzt positioniert und ich habe ihn in den Karten nämlich im rechten Sumpf und ich kann dann, ich sehe die Zeitung jetzt nur mehr von außen, aber ich sehe dann, dass das in der letzten Ausgabe zum Beispiel eine Beweisführung dafür auf dem Detail Bladstaande, warum es besser ist, dass Grönland zu den USA gehört ist und den Mark und so weiter. Was glaubst du, wird Köppe eines Tages so enten wie Karin Genessel? Eine interessante Frage bei Bersolinen nehmen, also er ist ja schon im neutralen Leo, also ich glaub, der hat eine beste Hörderhaustiere, hat ein Ponnes oder andere Tiere, die traurig sind und die Eventuell everkühlt werden könnten. Ich weiß von seinen Goldhams dann nicht mehr, als das an der Goldküste lebt. Da ist man im reichsten Teil des Zürichses. Von 1998 bis 2003 warst du Schäferdag der beim Profil? Nie schaut deine persönliche Bilanz dieser Zeit aus? Nein, das war eine interessante Zeit, das war eine gute Zeit. Wir hatten völlig andere Möglichkeiten, dass die Kolleginnen und Kollegen vom Profil heute haben. Es war die Zeit des Magazinkriegs gegen das Format, das neu gegründet war und da hatten unsere Eigentümer auch recht viel Geld investiert, damit das Profil seinen Mann stehen kann. Und das war ja auch eine Situation, an dem man sich heute überhaupt immer mehr erinnern kann, nämlich dass der Wolfgang Fählner mit einem Qualitätsmedium versucht hat, ein anderes Qualitätsmedium vom Markt zu trennen. Und durch dem News damals war es ja wahnsinnig gut funktioniert hat. Auch das ist eine Erinnerung, die nicht mehr viele Menschen teilen, ist uns ein beidiger Untergang profit-Zeit worden. Und es gab damals einfach eine Truppe, die da sehr beherzt dagegen gehalten hat. Und das war von daher eine sehr sehr interessante und eine sehr gute Zeit. Und es war natürlich auch schön, dass wir so erfolgreich waren, dass das Format eben nicht marktführer wurde, sondern wenn man es jetzt von aus der Perspektive von heute betrachtet, eigentlich nur mehr Geschichte ist, oder? Ja, ich glaube, es gibt es auch nicht mehr, es heißt "trend". Wir haben damals in der vierte Mannbete, vier da den Scherz gehabt, das Format einige Wochen, wir hatten hier immer hier finisch erschienen, ist uns halt keine Gärten. Das hat niemand mehr gehabt, der hat genau. Profil gehört mittlerweile dem Kurier und das 30 Jahre lang eine Kurruhung für den Kurier geschrieben, warum jetzt plötzlich nicht mehr? Durch ab kurz vor Weihnachten einen Anruf der Schäferedaktöring des Freizeit Magazins bekommen, wo meine Kolumbene erschienen ist oder meine Kolumbene erschienen sind. Das ist ja eine sehr lange Zeit gelaufen, wie du richtig gesagt hast. Und wir wurden mitgeteilt, dass mit einigen der drei Jahres die Kolumbene ausläuft und der Platz für andere Dinge gebracht wird. Und das habe ich zur Kenntnis genommen und ich habe es auch zur Kenntnis nehmen müssen. Es hat mir ein bisschen leid getan, weil die Kolumbene, die ich zuletzt geschrieben hat, die den Detail gehen, haltet aber einfach so kurze Föhtons geschrieben, die auf Spaziergängen in Wien und Umgebung beruhen sind. Ich habe dir auch gerne noch ein Jahr weiter geschrieben, ich habe eigentlich so einen Plan gehabt, das zehn Jahre lang zu machen und die ist neun Jahre gelaufen jetzt. Und die ist jetzt durch ein Gewinnspielabgelöst, wo ich im Vorfeld der Fußballbildmeisterschaft und die Inemistokentnis. Der jemalige Kurieraufsichtsrat Vorsitzender Christian Konrad hat hier bei mir in die Bodkas gemeint, den Kurier les ich gar nicht mehr, weil ich will mich nicht mehr ehrgangen. Was ist der Schiff gegangen? Ich finde es eigentlich nicht viel Schiff gegangen, aber der Christian Konrad hat seine Orientierung eigentlich ganz gut behalten, weil der war ja. Ich habe auch nicht mehr im Giff, sondern eben. Ja, ich weiß, ich weiß aber ich wollte es gerne von der anderen Seite aufzwern. Christian Konrad war übrigens auch einer der wenigen, die mich nach dem Ende der Kolumnergen gerufen haben und gefragt haben, warum und sowieso. Und das ist Ihnen leibt und so. Also von Kurier Seite habe ich ja da nichts gehört, aber das ist auch okay. Es ist Kolumnen kommen und geben und da will ich mich auch keine Sonderbehandlung haben. Aber es ist nur eine Bemberkung. Datschere ist, dass ich auch kein regelmäßiger Leser des Kuriers bin und dass ich meine Kolune von Aussaub in die Freizeit zu geliefert habe. Ich habe dort über Jahrzehnte auch, wo der Seite mich ein hoher Witz nicht mehr Schiff redaktor war, aber auch niemanden mehr persönlich getroffen. Daher ist es auch eine Art gegenseitiges Großdink. Aber bitte, Schade ist schon immer ein Kurier, wenn man sich denkt, wie der früher aufstellt war und was wird alle geschrieben hat und wie die Schäferdaktion aufstellt war. Natürlich ist es Schade um jede Zeitung, die ein engagiertes Programm gemacht hat. Und es gibt ja nicht zu viele davon. Also ich selber bin, was die österreichische Presse betrifft, inzwischen vor allem mit der Presse zu verreden, weil ich finde, das ist die Handwerklich am besten gemachte Zeitung, Tageszeitung. Und ja, der Kurier hat ja sowieso so ein bisschen das Problem, oder immer das Problem gehabt, ist er jetzt eine Zeitung für ein ganz großes Publikum oder ist eine Zeitung für ein qualifiziertes Publikum. Er hatte ja seine allergrößten Erfolge als der Gertleitgeg, der legt sich nicht. ein Gendere, eine Art, eine spezielle Art von Boulevard gemacht hat, die man so am 1. noch mit der Abendzeitung in München vergleichen kann. Damals hatte der Courier, glaube ich, seine höchsten Auflagen, aber es war natürlich auch eine andere Zeit. Aber so dieses Einschwänden auf die politische Richtung, die der Courier heute vertritt, es ist natürlich insgesamt eine Advanz, nicht in pressamt, das man weiß, wenn man e-beiß was geschrichen werden wird, dann braucht man die Zeitung, gar nicht an der Anschauen. Oder ich mich da, du liest sie aber schon etwas besser. Nein, nein, nein, nein, also ja, du dich durchaus, ich liest es auch noch regelmäßig, aber ihr soll mir mal wie immer wieder bei einem auf verkehrskamera schaut, welche unvollen Zeit wieder passiert ist. Nach dem Profil, was du Schäferdaktor des Kulturmega-Zins du, geht dir in deine Arbeit heute der Kulturschennalismus ab? Ich beschäftige mich ja nach wie vor sehr stark mit Kultur. Also ich schreib eine Kolumne über Essen und Drinken, was ich auch für eine Äußerung von Kultur halten. Also ist das ganz wesentlicher Teil unserer Lebenskultur und an meiner persönlichen, an einem persönlichen Verhältnis zur Literaturkunftsmusik, also überhaupt nichts geändert, dass er sich nicht mehr so regelmäßig darüber schreibe. Es ist sehr so, dass ich versuche immer guten Kulturmega-Zinsmus zu konsumieren. Und es gibt viel guten Kulturmega-Zinsmus und von daher bin ich eigentlich zufrieden. Es ist ja auch nicht so, dass man überall das, was ein interessiert, sofort selbst schreiben muss. Und es ist schön, wenn man gute Texte lesen kann. In Wettrafolge hast du auch für das Red Bull-Media-Haus, von die die Materschiz gearbeitet, welche Erfahrungen hast du dort gemacht? Das war auch interessante Erfahrungen. Es war plötzlich eine Umgebung, wo alles möglich war. Ich hatte damals, ich war so Teil einer Gruppe von Menschen, die der hermerte Schiz beauftragt hat, so seine Medienwelt zu denken und da war einfach sehr, sehr viel möglich. Es war ein Versuch, in diesem corporate Bereich etwas interessantes zu machen. Es ist unter dem Strich eher geschaltet, muss ich sagen, weil als Red Bull die Organisation dann bemerkt hat, dass da Medien sind, mit denen sie umgehen können. Also Medien, die ihre Inhalte verbreiten können, da war dann irgendwie auch klar, dass sich die Organisation sofort einmisch und Ansprüche anmeldet, was und wie diese Zeitungen gestaltet werden sollen. Und das war auch der Zeitpunkt, wo ich dann nicht mehr dabei war. Ich habe das zwei Jahre gemacht, ins Gesamt. Ich erinnere mich an das Zeitschriftenprojekt "Mun", warum ist da nichts draus geworden? Also die Geschichte ist so, dass das Mataschiz wollte für Lunakwa, das ist so ein Wasser, das nur in der Gastronomie verkauft wurde und ich weiß, ob es überhaupt noch gibt. Es war wie ein Fall "Bevollmont geschöpft". Das ist gar nicht erinnern. Da wollte er eine Verlagsbeilage für News machen. Da war der Kalabenta oder für zuständig. Und der hat den Mataschiz eingeredet, daraus könnte man doch eine eigene Zeitschrifte machen. Das war dann das Projekt. Es war natürlich, das alles zu machen war wahnsinnig lustig und ein großer Spaß. Aber was ist gar nicht erinnern? Und gesteinend kann ich mir erinnern in der Extra-Beilage. So wie Ips, das Gimmikate, was war man geplant in einem Mund-Straub? Ja, ja, ja. Es war nicht geplant, sondern das konnte man irgendwo besorgen. Und das wurde dann auch von Richard Burrbridge, einer wirklich berühmten amerikanischen Fotografien fotografiert. Und in einer kleinen Plastikblase dem Heft beigeneckt. Also du kommst dann wirklich dein eigenes Mannspaziergang machen. Aber wie gesagt, die Auflage war glaube ich 5 Stück. Das wäre vielleicht in der Großauflage möglicherweise schwer gewesen, so viel Mund-Straub zu bekommen. Ich bin heute sich mit Elon Musk verbünden müssen wahrscheinlich, um Mund-Gestein zu schürfen. Es klingt ein billere Elon Musk, ich habe aber in Arena und das damit dem die diematische die Frau und Fotografie dann nicht gefallen hat im Heft. Dass dieser Auslöser war, es nicht zu bringen. Du kannst jetzt keine Motivforschung mehr betreiben, was denn mit die diematisch ist. Nicht gefallen hat und was schauen das war oft sehr krüppt. Ich war um eher etwas gut fand und was und ihren Passantres nicht. Aber was sind denn generell es für Nomeen bei Arbeiten für das Red Bull-Media-House? Dass die entscheidende Zielgruppe für der Volksannehmung war die diematische Zelba? Ja, ein ist eins, ist die Formel gewesen. Und das war unterklappt, bis zu seinem Tod so. Und dass die Kriterien dafür wie diese Hefte funktionieren und ob sie weiter funktionieren und wie sie gemacht werden sollen. Jetzt anderen Kriterien unterworfen sind, das ist glaube ich auch Teil des Problems, das war das Medienhauses von Red Bull. Ich fand dir das sender, sie haben ihn den Namen "Woodle und Lodenkanal" gegeben. Aber vielleicht ungerecht. Ich habe nicht viel mehr auf Service TV gesehen als Übertragung der Champions League, diese Dankenswerte, weil es gerade im Internet übertragen. Das Wunder mir nicht, wer du warst, auch Gründungsmitglied und redaktörte Sportmagazins. Ja, das war das Ding, das ist allerdings schon sehr sehr lang her. Das war ein Projekt im Trend Profil-Verlag. Ich wollte eigentlich nicht wirklich ein Sportmagazin machen, sondern nicht wollte. Zum Profil und der damalige Profil-Schäft-Fräder Helmut Frosgert gesagt, jetzt machst du mal das Sportmagazin und dann kannst du zum Profil wechseln. Da war dann noch ein Mittelteil von ein paar Jahren, wo ich in die Schweiz gegangen bin, aber insgesamt war das natürlich auch eine sehr lustige Mediengründung. Das war lustig bei einer Mediengründung, dabei zu sein. Ich meine, ich war da vielleicht Mitte 20 und gemeinsam mit dem Christian Hakel. Ich glaube, wir haben die einzigen beiden Redaktörret. Der war dann, glaube ich, sein Leben lang Sportredakteur Bern Standard. Hans Brüller war das Schäftredakteur. Das war eine sehr sehr lustige Begegnung, weil Hans Brüller ist einer der Menschen, die wirklich vollkommen identisch sind mit sich selbst, weil wenn man immer mal zugehört hat bei Formleinsübertragungen, dann weiß man, wie der Mensch auch mit dir redet, wenn er im Salzamt mit dir essen geht. Das ist aber selber nicht viel Reden, da ist zugehört. Ja, ja, und das ist ja auch schon eine einzelne Stimme. Das ist eine Behaustheit, die man hat, weil sie an die Kindheit erinnert hat. Das war das am Sonntag und 14 Uhr, Hans Brüller im Fernsehen geschichtener zählt hat. Da wusste wirklich jedes Detail über ihn. Das war ein Mandel des Sportlicks gekommen. Das war er und er hat jede Telefon nochmal gehabt und er ist ununterbrochen auf Reisen gewesen. Und er hat eigentlich außer desser Verschäftredakteur vom Sportmarkt ganz hin sein wollte, sich sehr stark dafür interessiert, was wir genau machen und wie wir es machen. Das war für uns natürlich eine tolle Chance und wir haben dann eigentlich seitweise ein ganz lustiges Heft gemacht. Das Profil hat dann noch ein paar Jahren, also da war ich auch schon längst nicht mehr dabei. Das Interesse verloren hat das weiterverkauft und das ist vor ein paar Jahren, ist dann auch dem Niedergang der Magazin- und Zeitungswelt zum Opfer gefallen. Wer Sportsjournalismus für dich eine Option gewesen? Nein, und am Strich nicht, wobei jede Form von Journalismus ist, natürlich interessant sein und wenn man in Englischsprachigen Journalismus mal schaut, die Karrieren anschaut von Menschen, die dann später in den politischen Journalismus gewachsen sind, oder selbst literarische Erfolge gehabt haben. Wir haben sehr oft im Sportsjournalismus begonnen. Also Sportsjournalismus ist schon etwas, was durchaus Qualitäten haben kann. Und wenn ich zum Beispiel den Sportpeil, das Süddeutschen Zeitung anschau, also das ist auf jeden Fall eine Art von für ihr Donnern, sondern das hat wirklich hohe Sprachliche und hohe gedankliche Qualitäten. Also das ist nicht nur diese Ergebnisse, Abwicklung wie auf vielen unserer Sportseiten. Der Sport hat dich auf jeden Fall weiter begleitet. Du hast die sehr erfolgreiche Biografie des Deutschen, vieles deutschen Nutzenal, dem Kapitänz. Philipp Lahm geschrieben. Mir hat sich das ergeben. Es kam so, dass ein deutscher Ex-Sport Journalist, nämlich Axel Hacke, der dann als Kolomnist beim Süddeutschen Zeitungmagazin wirklich sehr berühmt wurde. Und nach wie vor Zelle Konominator schreibt, dass der eigentlich angefragt wurde, die Biografie von Philipp zu schreiben. Und dann in den letzten Moment abgesagt hat und ich habe dann diesen Job geärbt, weil ich hatte damals eine Biografie von Toni Inauer geschrieben, die auch sehr erfolgreich war, muss ich sagen. Und die so ein Bissel würde ich meinen über den geradlinigen Sports Journalismus hinausgegangen ist, was jetzt gar nicht meinen Verdienst war, sondern das vom Toni, der halt ein reflektierte Mensch ist, der die Phänomene des Sports einerseits wirklich gut, also selbst erlebt hat und aber auch fantastisch reflektieren und einordnen kann. Und deswegen kamen die dann auch auf mich und so ist dann die so zusammenarbeit mit dem Philipp Lahm entstanden. Das war eine sehr interessante Arbeit. Es war eigentlich für lustige Leben so zuzuhören, also das halt das erzählt hat, was man nicht schreiben konnte, weil das war der Kapitän des deutschen Fußball-National-Pings, der ist ja so eine Art Schattenaussonminister und was der sagt ist, das wird wirklich auf die Goldware gelegt und das heißt, bevor das Buch erschien, haben da alle möglichen Pressesprecher vom FC Bayern, vom DFB, sogar der Pressesprecher von der Frau Merkel ist damals, hat damals das Buch bekommen, um sein Einverständnis zu geben und die Schlussings-Halt trotzdem ein Skandal geworden, weil die Bildzeitung, die so einen Vorabdruck gemacht hat, ihre Arbeit, sie hat auch sehr beeindruckend gemacht hat, also da habe ich wirklich am eigenen Leiter fahren, dass das das gute Sport-Bühl-Varsch Journalismus kann, weil die haben so dieses ganze Buch, das eigentlich im Grunde für mein Gefühl, ein freundlicher Zeltes Buch über die Karriere eines Fußballspielers war, die haben das so durchgesiebt und haben ein paar Naggets rausgeholt, ein paar Sätze, die dann, wenn sie in der Bildzeit und groß gedruckt werden, schon eine ziemliche Buchten falten. Und das hat dann so funktioniert und da war eine Woche lang auf Riesenwirbel um den Philipp Lahn aus Deuweibesbruch dann auf Platz 1 der Spielgeliste war und das war ein schönes Gefühl, also Platz 1-Spielgeliste ist gut. Nö, gut, wenn man die Bildzeitung über sinnvolles einsetzen kann, dann haben wir es gerade für mich nichts mehr. Ja, ich würde gerne sagen, dass wir das so strategisch gemacht haben, aber es war keine Soss, sondern das war ein paar Tage, die dann auch dem Philipp ziemlich in heikegangen sind, aber überhaupt nicht klar war, ob das, also wie hoch die wogen schlagen und ob, ja, das dann als Kapitän dann an der Zuneinenschaft überlebt und so. Also das war, das war durchaus auch ein ernst zu nehmen, das ganz, ja. Du hast gesagt, du schast noch Champions League, also du wirst Fußball, wie siehst du die Entwicklungen im modernen Fußball und was denkst du dir, wenn bei einer WM auslose und viel verbuss im Rekt und des amerikanischen Präsidenten verschwindet? Nö, ja, ich meine es ist, dass man schüttelt, wie man den Kopf darüber, welche Entwicklungen der modernen Fußball nimmt und das 48 Länder zu WM fahren und dass die Champions League einen neuen dae Ausdragungssystem bekommt, das noch mehr Spiele, Versorgte, Zettere, etc. Am Schluss ist es so, dass die Spiele, dass die guten Vereine, guten Fußball spielen und dass man sich das gerne anschaut und dass man dafür in Kauf nimmt, dass der FIFA Präsident Frinspreise vergebt die an der Werte nicht vergeben werden und es ist enzeltzlich zum Zuschauen, aber die Kicke und wir, die den Fußball leben, können da ja auch nichts dafür. Das heißt du hält es aber von einem Bokot, wenig von Bokot, Diskussion, die wir jetzt haben. Ich meine, die Frage wird dies sein. Ich habe gerade heute gelesen, dass alle Leute, die einen reisen wollen, also auch Österreicher, die einen reisen wollen, jetzt wesentlich mehr Informationen abgeben müssen und ihre Social Media konnten, transparent machen müssen und so weiter und teurer wird sowieso. Also ich frage mich, ob die WM nicht eher von Seiten der Farben steigt dabei, kundiert wird als von Seiten dazu sehr. Aber du wirst nicht rüberfahren? Auf gar keinen Fall. Also noch Amerika, fahr ich erst, wenn es diesen Präsidenten nicht mehr gibt. Sehr erfolgreich war auch denn Billi Residiaitzbuch, zu dem hat es durch eine ganz besondere Beziehung. Ja, das war ein Buch, das wir haben da schon Jahre drüber geredet gehabt und als der Billi dann 70 wurde, haben wir beschlossen, es dann tatsächlich zu machen und das war eine wahnsinnig schöne Arbeit, weil Billi hat sie wirklich sehr, sehr viel Zeit genommen. Wir haben sehr, sehr viel Zeit miteinander verbracht, was ich jetzt auch nach seinem Tod noch als extrem wertvolle Arinnerung habe und wir sind durch sein Leben gegangen und das sind viele, viele Stunden an dem Bildaufnahmen entstanden. Und Billi ist dann so genau gewesen bei der Umsetzung des ganzen Projekts, also dann wirklich so jedes Seite des Buches durchgegangen ist, damit ja nicht irgendein Fehler ist oder irgend jemand, der eine Rolle gespielt hat, nicht berücksichtigt wird, dass wir wirklich jeden Zeitplan gesprängt haben, das Buch sollte eben zu seinem 70. Geburtstag erscheinen, das ist 21. Dezember und es ist dann tatsächlich, glaube ich, am 19. Dezember erschienen, nachdem ich mit dem Billi und seiner Frau Sveta noch auf Urlaub gefahren bin, nach den Arif, damit wird es dort fertig machen können, weil eigentlich alle fristen überschritten waren. Aber ich mag das Buch sehr, es ist so im Nachhinein, eine tolle Geschichte der zweiten Republik geworden, finde ich, erzählt von einem der so vom von der Berifahrie ins Zentrum gerückt wird und ich glaube, das ist ein sehr, sehr wertvolles Buch, es ist leider vergriffen, aber wir dann drüber nachdenken, ob es vielleicht dann zum 80. Geburtstag von Billi und Sveta reizt seine Sonderausgabe gibt oder so, also ist es noch nicht entschieden. Deine jüngsten Bücher beschäftigen sich mit einem Thema, dass wir persönlich auch sehr am Jörgzen dikt, nämlich gut essen und trinken. Du hast dich in diesem Zusammenhang, es lernen Fresser, bezeichnet. Was dürfen wir uns da unter vorstellen? So habe ich dich mich bezeichnet, sondern so habe ich der Kollege Hasenain K7 vom Spiegel bezeichnet. Es ist ja noch ein Deppikriff, oder? Bis dagegen, bist du, muss da gleich sagen, wenn du dich währendwies zu werden, du sagst, bis kein Lernfresser dann, jetzt ist es ein bisschen. Ich meine, lernt ja automatisch, wenn man gern in Wirzhalter geht und dort Dinge zu essen bekommt, die man möglicherweise noch nicht genannt hat, lernt man ja, also ist man, ist ja jeder von uns ein Lernfresser, sofern man nicht immer nur das, das ist, was man. also das war es schon kennt, und dieses überrascht werden am Tisch von interessanten Dingen, von interessant so bereiteten Lebensmitteln von leidenschaftlich gekochten Gerichten. Das ist nach wie vorher eine große Leidenschaft von mir und ich habe es vorhin schon gesagt, das ist eine, ich empfinde es, die kulinarische Kultur ist ein ganz wesentlichem Teil unserer Recypes und unseres Lebens und tut deswegen auch, oder widmet deswegen auch viel meiner Zeit und meiner Arbeit diesem Thema, weil glaubt es, es wichtig ist und weil es dazu beiträgt, dass das, dass wir uns jeden Tag etwas, etwas Gutes tun können und ich in einer Zeit, wo man ja. äh, die ganze Zeit über viel verpräsidenten, die im Rekt und des amerikanischen Präsidenten stecken, sich den Kopf zerbrechen möchte oder viel schlimmer Dinge noch. Ich glaube, es ist ganz nicht wichtig, dass man auch immer wieder das Licht angehen lässt im eigenen Leben und da ist die kulinarik auf jeden Fall ein wichtiger Teil davon. Ja, da muss ich jetzt leider was zur Verdunkelung beitragen und längst hat die Krone Zeit und gemeldet, dass jeder zweite Österreicher einmal im Jahr in einer Stammitterwelle 47 Restaurants der Möbelkette XXX-Lutz essen geht. Was ist der Schiefgegangen in unserem Land? Ja, das ist eine die Frage. Ist, glaube ich, relativ leicht zu beantworten, weil wahrscheinlich noch mehr als die, als Gäste im XXX-Lutz Restaurants sind bei IKEA und dort ist das Essen anderen Meldungen entgegen auch nicht besser. Also ich glaube, dort wurde für 4 Euro 50 was zu essen kriegst, wirst du große Masken hinleicht. Nuck oder eine eigene Möbelhausrestaurantführer, wer mal überfälligt, als man jetzt die Frage erklären kann, wo ist es, wo ist es noch schlimmer? Ich finde, ich finde, eine sehr gute Idee, freu mich schon, wenn du das dann präsentieren, wirst dich kommen. Ja, da muss ich aber ein Stand mit finden, der für mich vergossen geht. Aber ist qualitizbewusst, wenn man messen und trinken etwas, das in unserem Land nur ein Minderheit wichtig ist? Kann sein. Es ist sicher nicht so, wenn man ein bisschen reist und wenn man nach Italien und nach Frankreich kommt und man geht nur auf die Märkte, auf die Wochenmärkte, man sieht wie die Leute das Angebot ist, was die Leute einkaufen, wie viel Geld sie ausgeben für das Essen, das sie kaufen, weil sie davon überzeugt sind, dass sie so essen wollen, dann muss man schon sagen, klar, bei uns wird immer weniger Geld für Essen ausgegeben, bei uns werden immer mehr Fertigprodukte gekauft, bei uns werden die billigsten, ich habe unlenkst gesehen, dass sogar schon vor Schnitzelhütten im interinterin-Staat schlangen stehen. Also ich meine jetzt nicht den Vigelmüller, sondern ich meine so frittierboden, wo Schnitzel wie macht werden, dass du halt nur 6,50 Euro kostet und nicht 24 Euro, wie in einem guten Virushaus, wenn es reicht. Und ich glaube, dass das Thema Qualitätsbewusstsein auf der einen Seite und auch die Bereitschaft, diese Qualität zu bezahlen, da das brichtet, außer ne andere, die Leute haben weniger Geld, die Gastronomie wird zu sehen steurer, es ist ein Thema, es ist, man redet bei jedem zweiten Virushausbesuch mit einem möglichen Laden, also mit dem Leuten, mit denen man am Tisch sitzt oder mit dem Wirten darüber, wie schwierig es ist, einerseits das Essen zu bezahlen, andererseits das Essen zu einem günstigen Preis anzubieten. Es ist ein schwieriges Themenfeld und da geht es wirklich, da geht es auch hier, man ist sehr gut spürbar für uns alle geht es, die jetzt, die Dinge fertig aus am anderen. In deinen Büchern geht es unser Anderem und die Frage, wo auf der Welt wir dann besten gekocht und wo haben wir das Handwärtschen gegessen, wie schauen deine Antworten aus? Meine liebste Küche ist die italienische, weil sie mit den einfachsten, mit dem die größte Freude macht. Also es ist in Italien zu reisen, mit dem Slow Food Führer, Austria, Italien, das ist ein solches, eine solche große Freude, weil du immer wieder an die Orte kommst, wo es, simpel des, simpel des, verständliches Essen für Zutheile auch kleines Geld gibt, weine, die auf der Beinkarte stehen zu reisen, wo du sie hier nicht mehr beweihen und ko-approhlen kannst. Und das macht schon wahnsinnig viel Freude ansonsten. Es ist natürlich ganz egal wo du hinkommst, wenn du ein interessanteres daraus gehst, wie es da interessante Dinge erleben und die Bereitschaft, das zu erleben und das auch zu bezahlen. Das ist natürlich, das ist schon meiner Seite her da, wobei ich auch so sagen muss, dass ich früher schon auch mal öfter in die Spitzengastonomie gegangen bin, wenn so das Gefühl ist, man zu zweit jetzt schon mit Rechnungen von 800 bis 1000 Euro rechnen muss, wenn man ausführlich essen geht. Das macht seinem nicht leichter. Umfet deine Bücher und Kolumne zu recherchieren, reißt du also zu den kulinarischen interessantes Worten der Welt? Meine Frage wäre jetzt brauchst du da vielleicht einmal eine Urlaubsvertretung. Ja, das gute ist, dass meine Urlaube mich eigentlich immer voll mit Arbeit sinkt und von daher glaube ich nicht, dass ich jemand wie du mit mir Urlaub machen ist, weil ich möchte, weil du es für zu viel zu essen und zu trinken. Nein, wer kennt ihr sie oft, wenn die größte Last nicht? Das ist leider gedacht zu mit meinen Band-Ips zu frieden? Ja, ich hör sie, ich hör immer mit Interesse, was es gerade wieder gibt und bin, habe mir schon oft selbst die Frage gestellt, ob die Beschreibungen dabei sind, die der Christian Zach mit liefern oder ob die Beschreibungen von dir selbst getextet werden. Ja, tatsächlich selbst, weil sie auch wirklich verkostet. Es ist kein Fake, es ist in dem Fall, wenn ich einen Standmann schicken kann, mache ich den Möbelrestaurer aufwürder. Aber ich bin quasi mein eigener Standmann und so, wie den Band-Ips. Ja, sehr gut, ich bin zufrieden damit. Gut, danke. In einem Interview hast du gesagt, die Frage bin ich glücklich mit dem, was ich tue, sei dein ständiger Begleiter. Aber ich fragen, wie es deinem ständigen Begleiter geht? Ich bin mehrheitlich glücklich mit dem, was ich tue und das hat damit zu tun, dass ich mir ein Arbeitsumfeld geschaffen habe, dass einerseits ganz tollen Austausch beinhaltet mit den Kolleginnen und Kollegen von Magazinen in Zürich, also mit denen arbeit ich ja wirklich auf relativ�-röllendmäßiger Basis zusammen, schreibe eine wöchentliche Kolunde und bin auch Ideengeber und Teil der Redaktion dort und das ist eine Art von Journalismus, wie in Österreich noch mehr selten möglich ist, also wirklich langform Journalismus, Texte, die 20, 30, 40,000 Zeichen lang sein dürfen, wenn sie, wenn sie es tragen und wenn die Geschichten es verlangen und das finde ich ganz ganz großartige Art der Arbeit. Auf der anderen Seite ist die Außenanversetzung mit einer sehr großen Leserschaft des Magaziner, die eine Auflage von 250.000 Exemplaren, was allen großen Tageszeitungen des Schweiz in oder in den großen stebten Teil beigelägt wird am Wochenende. Also da eine Außenanversetzung mit den Leuten zu haben, die die Leserinnern und Leser der Kolunde sind, das ist super, weil sehr, sehr viel zurückkommt und interessante Fragen kommen, interessante Antworten kommen, interessante Anregungen kommen, also es finde ich für die unglaublich bereicher und auf der anderen Seite habe ich mit meinem kleinen Verlag, den ich gründet habe, eine gute Möglichkeit, anderen Themen zu folgen und das auch so zu machen, wie ich glaube, dass es funktionieren muss und wir haben da ja zu letzten einige Bücher gemacht mit der roten Wand, den Leicht zum Beispiel für das letzte Buch. Die haben so ein kultureller Leib, das da sehr interessante Experimente macht und Dinge ausprobiert und für das Buch haben wir den deutschen Kochbuchpreis geboren, also das hat durchaus Beachtung gefunden und da entstehen aber auch ganz andere Dinge und das ist ein sehr, sehr, sehr schönes Spannungsfeld, in den ich mir diese Frage bin ich glücklich, dass ich ein regelmäßig stellen kann und eigentlich regelmäßig auch mit der ABA-Antworte. Wohin wird der begleitet, die ich jetzt nächstes begleitet? Ich glaube meine nächsten Ausflüge werden mich nach Paris und nach Athen führen. Das wäre insofern Urlaubsvertretung ist mir sehr interessant, weil da würde ich durchaus mich opfern, also wenn du da mein paar Aussage sagst, ja, es sitzt an mehrere lokalig gleichzeitig, kann nicht mit deinen vielleicht kannst du was übernehmen. Wir reden drüber. Okay, gut, dann zeige ich lieber Christian Möge, die Wung gelängen. Ich danke. Ich würde das gespürt. Danke. Das war die 102. Es ist der Folge von Schweiberfrag nach. Danke fürs Zuhören. Mit dem, was ich in den nächsten Tagen tue, bin ich sehr glücklich, denn ich gastiere mit dem Wierstaatskünstler ja als Rückblick am 11. Februar in Melk und mit meinem Solo-Bogram "Schönen guten Abend" am 13. Februar im Wiener Stadtzahl. Und am Montag drauf besuche ich wieder die Feitte-Redaktion für die Aufnahme meiner traditionellen abschlussfolge der Podcast Staffel und spreche dort mit Florian Kling. Für heute sag ich, bleiben Sie aufmerksam. Ihr Florian Schweiber. Sie hörten Schweiberfrag nach. Ein Falter Podcast. (upbeat music)

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast thematisiert satirisch die vermeintliche Traurigkeit der Tiere von Karin Kneissl, verbunden mit Kritik an ihrer Nähe zum russischen Regime.
  2. Es wird die Rolle der FPÖ-Politikerin Susanne Fürst als neue „Kreml-Propagandistin“ in Österreich kritisch beleuchtet.
  3. Der Beitrag analysiert russische „Wegwerfagenten“-Netzwerke für Sabotage in Europa, illustriert am Beispiel eines Brandanschlags in Warschau.
  4. In einem Interview reflektiert Christian Seiler über den österreichischen Medienzeitgeist, Medienförderung und den Einfluss von Inseratenkorruption im Vergleich zur Schweiz.

Summary:

Der Podcast beginnt mit einer satirischen Betrachtung der Meldung, die Tiere von Karin Kneissl seien traurig, was als Aufhänger für Kritik an ihrer politischen Positionierung und Verbindung zu Russland dient. Anschließend wird die FPÖ-Abgeordnete Susanne Fürst als neue zentrale Figur für pro-russische Narrative in Österreich identifiziert. Ein großer Abschnitt widmet sich der investigativen Darstellung russischer Geheimdienstmethoden, insbesondere dem Einsatz von kostengünstigen „Wegwerfagenten“ für Sabotageakte in Europa, wobei ein spektakulärer Brandanschlag in einem Warschauer Einkaufszentrum als Beispiel angeführt wird.

Im zweiten Teil folgt ein Interview mit dem Journalisten und ehemaligen „Profil“-Chefredakteur Christian Seiler. Er vergleicht den lebendigeren Medienzeitgeist der 1980er Jahre mit der heutigen, durch ökonomischen Druck geprägten Lage. Seiler befürwortet geplante Qualitätskriterien für die österreichische Medienförderung, kritisiert aber tief verwurzelte Praktiken wie die Inseratenkorruption, die er als österreichisches Spezifikum beschreibt. Im Kontrast dazu schildert er die Schweiz, wo solche Mechanismen undenkbar seien, auch wenn Medien dort ebenfalls mit der digitalen Krise kämpfen. Abschließend äußert er sich zur politischen Rechtsverschiebung schweizerischer Medien und zur Entwicklung der „Weltwoche“ unter Roger Köppel.

FAQs

Der Falter Podcast wird durch Werbung unterstützt, was zur Finanzierung des journalistischen Angebots beiträgt.

Die Tiere sind laut Karin Kneisel traurig aufgrund von E-Mails aus einem Ministerium, schmutzigen Angriffen und Vermietungen aus Österreich, sowie der Erkenntnis, dass sie mit demselben Flugzeug wie ein syrischer Kriegsverbrecher transportiert wurden.

Susanne Fürst, die außenpolitische Sprecherin der FPÖ, hat diese Rolle übernommen und verbreitet Putin-Propaganda, indem sie behauptet, die EU wolle einen Krieg gegen Russland.

Russische Wegwerfagenten sind geheimdienstliche Leiharbeiter, die online rekrutiert werden, um Spionage, Brandstiftung und andere Attacken in Europa durchzuführen. Sie nutzen Methoden ähnlich wie islamistische Terrororganisationen und sind kostengünstiger als fest angestellte Agenten.

Er beschreibt ihn als vielfältig und innovativ, mit einer Gruppe beim 'Wiener', die neue Medienformen schuf und Grenzen zwischen Werbung und Redaktion verwischte, was zu fruchtbaren Ergebnissen führte.

Er befürwortet Qualitätskriterien für Förderungen und kritisiert das System der Inseratenkorruption, bei dem Medien günstige Berichterstattung im Austausch für Anzeigen versprechen, was in der Schweiz undenkbar wäre.

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