Go back

Schauspielerin Birgit Minichmayr & Christian Schwochow — Folge 1

135m 51s

Schauspielerin Birgit Minichmayr & Christian Schwochow — Folge 1

In der zehnten Staffel des Podcasts "Close-Up" der Deutschen Filmakademie wird die österreichische Schauspielerin Birgit Minichmayr interviewt. Sie spricht über ihren Werdegang, von ihrer Herkunft aus Linz über ihre Ausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien bis hin zu ihrer erfolgreichen Karriere, die mit zahlreichen Preisen wie dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Minichmayr beschreibt ihre intuitive Arbeitsweise, bei der Musik eine wichtige, aber nicht immer notwendige Rolle spielt, und betont die Bedeutung emotionaler Authentizität. Sie erläutert, wie sie im Laufe ihrer Karriere gelernt hat, Unsicherheiten in der Zusammenarbeit mit der Regie anzusprechen. Ihr persönlicher Hintergrund – geprägt von einer ländlichen Kindheit, der Faszination für Literatur und Musik sowie prägenden Theatererlebnissen – hat sie maßgeblich beeinflusst. Die Entscheidung für den Schauspielberuf fiel nach einem erfolgreichen Vorsprechen am Max Reinhardt Seminar, das sie als befreienden Wendepunkt in ihrem Leben beschreibt, insbesondere durch die prägende Begegnung mit Klaus Maria Brandauer.

Transcription

20708 Words, 120312 Characters

German
Die deutsche Filmakademie präsentiert Close-Up. Ein Podcast über Filme machen. Herzlich willkommen zu Close-Up dem Podcast der deutschen Filmakademie. Staffel Nummer 10. Es ist tatsächlich die erste Jubiläumstapfel von Close-Up, dem Podcast über das Film machen. Wir haben sieben wunderbare Gäste und die heißen Birgit Minichmeier Andreas Dresen, Dasha Daunenhauer, Jakob Weidemann, Julia von Heinz, Hansjörg Weißbrich und Ilka Chattac. Und die erzählen uns unglaublich schöne, spannende und sehr oft auch überraschende Geschichten über ihren Weg als Film schaffende. Los geht's heute mit der Schauspielerin Birgit Minichmeier, die ich vor einigen Monaten getroffen habe. Und wir, das sind Susanne Baumann und ich, Christian Spuchofreun und sehr, dass ihr als Treue oder auch ganz neue Hörer in wieder dabei seid. Viel Spaß! Ich spreche heute mit der Schauspielerin Birgit Minichmeier. Sie kommt aus Österreich. Es ist 1977 in Lins geboren, hat am Max Reinhard Semina in Wien studiert, wurde ganz jung, ans Wiener Burg Theater engagiert und hat in dieser Zeit auch angefangen für Kino und Fernsehen zu drehen. Sie hat mit großen theaterisches Wörn Willi Gbondi, Rene Polish, Klaus Maria Brandauer und Frank Kastoff gearbeitet im Kino mit Tom Tückwa, Doris Dörrier, Marin Aader, Michael Hanige, Matthias Glasner und ganz vielen anderen hat viele Preise gewonnen. Mehrfach den Nestreu Theaterpreis, den Silbernen beeren als Beste darstellern in aller anderen auf der Berlinale, den Diagonale Schauspielpreis. Sie war Schauspielerin des Jahres bei Theater heute. War vielmal für den deutschen Filmpreis nominiert und hat ihn noch einmal gewonnen, nämlich für drei Tage in Kibiron. Ich nenne mal ein paar von den Kinofilmen "Taking Science", der Untergang fallen das Paffernkurspielten, der Knochenmann, Gnade, Tiere, nur Gott kann mich richten, schon erwähnt alle anderen und drei Tage in Kibiron. Hallo Birgit, meine ich mal ja. Hallo Christian. Wie schön das für uns treffen. Danke für die Einladung. Ich freue mich, dass du gekommen bist. Du kommst gerade von drei arbeiten, aber siehst erholt aus. Wir hatten einen kurzen Dreh, ich muss jetzt ja früh aufstehen, aber wir hatten einen kurzen Dreh, wir haben in Leipzig uns den Flughafen ausleihen dürfen, für einen Bild. Da haben wir so einen Slot bekommen von zwei Stunden oder so. Und es war neu hin und zurückfahren und da habe ich irgendwie viel Musik gehört und da bin zu dir gefahren. Ist es so, hörst du oft Musik vor einer Szene, wenn du im Auto an den Drehort fährst? Also ich arbeite viel mit Musik, aber es ist eine intuitive Geschichte. Meistens arbeite ich aber mit einer Musik durchgängig, die ich beiden Vorbereitungen höre und auch im Set. Und das ist aber manchmal ehrlich gesagt nur situativ, dass ich sie nehme für gewisse Szene, weil sie mich wahnsinnig hinträgern. Und hier, es geht um meine Geschichte, wo eine Frau erzählt, wird die mit einem Verlust der Tochter umzugehen, hat die in so einer Trogenofforie von Dach runter gefallen, ist und gestorben ist und meine Figur hat noch eine zehnjährige Tochter und man versucht, das irgendwie damit umgehen zu lernen. Aber tatsächlich hör ich wenige Musik, sondern ich lese ganz viele Trauerbücher und das ist so meine Musik gerade. Aber wir hatten jetzt so nicht so emotionales Zähnen, wo ich manchmal das als Hilfsmittel benutze. Also genau, aber es ist nicht immer notwendig, ich muss sie zu hören, manchmal triggern mich wirklich einfach nur Situationen und manchmal sind es einfach auch nur Sätze, die mich so tief berühren, dass alles klar ist. Es gibt so einen guten Satz von "Marrow Streep", die man fragt, ob sie denn auf dem Stand so wird, wenn man die aufgefallten Schauspielerin oder Schauspielerin könnte, man denn so auf Anhieb weinen. Und dann hat sie gesagt, das ist jetzt nicht so interessant, aber was interessant ist, dass sie alle Emazionen eigentlich sehr gut zur Verfügung hat. Und wenn sie nicht weinen kann, ist es eher ein Hinweis darauf, dass in der Situation was nicht stimmt. In dieser Erfahrung habe ich auch gemacht, dass etwas nicht stimmt oder etwas muss sich zu stark integrieren, was sich eigentlich nicht richtig anfühlt und ich lange nicht gemerkt habe. Es gibt ja so Dinge, die spüren sich komisch an, mal versucht sie zu integrieren. Und halt wird da rüber und dann braucht es ein bisschen mehr Zeit, es war früher stärker, jetzt wird es besser, dass ich schon schneller darauf das Kunt-Tour, dass ich glaube, dass etwas nicht stimmt. Der Regie. Der Regie, genau. Dass irgendwas unrund ist oder genau, und dann bespricht man das. Und dann, wenn man das behebt, ist es wirklich oft so, dass es einfach so, dass es dann alles da ist. Was könnte das zum Beispiel sein, worum man so rumruckeln muss? Also was könnte ein verschiedenste Ding und man hat das auch mit einer Position zu tun, dass eine Position im Raum nicht stimmt für die Figur. Da zum Beispiel, dass sie da stehen sollen, eigentlich sitzen viel besser oder dass sie eben sitzt. Du müsstest stehen, solche Dinge zum Beispiel. Hast du dich das von Anfang an getraut, so was auch zu sagen? Nein, nein, nein, nein. Gott, das will ich, ich war von einer Kloster-Schule, ich war schon sehr angepasst, teilweise mich immer benommen. Ich war sehr viel brav. Ich glaube vielleicht dadurch habe ich auch diesen Beruf so gesucht, weil man das da nicht muss. Aber in der Ausübung war ich schon, glaube ich, sehr. Darüber sprechen wir gleich. Du hast gerade schon die Frage vielleicht halb beantwortet. Am Anfang unserer Gespräche stellen wir die Grädtchenfrage, warum machst du deinen Beruf? Und das tu ich hier mit. Diesen Beruf, der kam zu mir, weil ich so ein bisschen so ein klassischer Hoppys hatte, ich habe Klavier gespielt und dann bin ich tanzen gegangen, Ballett. Und da gab es durch Vorspielen vom Klavier. Ich war auch ein Koor, ich habe sehr viel nebenbei in dem der Schule gemacht. Und auch durch das tanzen gab es die ersten Begegnung mit der Bühne. Und diesen Ort fand ich unglaublich anziend und magisch. Ich war noch nicht so gut im Ballett, wie ich sein wollte, um mit den Leuten zusammenarbeiten zu können, die mich interessiert haben. Das wusste ich einfach meine Technik um mein Ausverzünder, das war alles nicht so gut. Florantino Holzinger würde das jetzt alles anders sehen und ich gebe auch total recht, dass man das viel mehr aufbrechen müsste. Aber das war zu meiner Zeit irgendwie so, hab ich nicht das Gefühl gehabt, das reicht. Und war der klassische Abonnentenersatz für meine Mama, wenn mein Vater wieder mal nicht ins Theater gehen wollte? Theaterabon. In Lins. Genau, ich war da, ich sitz nachbar dann so von meiner Mama. Und das hat mich sehr fasziniert und dann kam eben so Bühnenspiel wurde angeboten. Und dann gab sie da diese Schlittmänge mit der Bühne. Und da hab ich einfach mehr mehr gemerkt, ich war, ich hab Literatur extrem interessiert. Und wir haben dann fahsgelesen und haben gleichzeitig, ich hatte die Frau Prof. Pichler, unsere Deutschlehrerin. Das Hörspiel von Faust von Gustav Gründgins angemacht. Und da gab es so eine Weckungserlebnis, weil ich da so fasziniert war, dass das, was ich gelesen habe, so kompliziert sich anspürihte. Und das, was ich hörte, war so leicht und so direkt. Und das hat mich sehr fasziniert. Und dann gab es dann so eine Schnittmänge. Da hab ich da fragen, also du hast in dem Moment verstanden, Gustav Gründgins, der Schauspieler übersetzt, den Text, so, dass er sich anders anfühlt als wenn man ihn ließt. Die alle haben den so Erlisabeth Flickenschild und so, und die waren alle, dass so direkt gesprochen, dass ich ihn dadurch viel besser verstanden habe als im Buch stehen. Das war für mich so Bahnhof und durch das Sprechen. Und deshalb mich wahnsinnig fasziniert, wie die mit Sprache umgegangen sind. Und dann gab es eben die Verabschiedung, dass man so tänzerin wird und hin zum Schauspiel. Ich war aber nie so überzeugt oder hab gedacht, ich brauche plant B und C. Und hatte das auch, aber es hat dann einfach sehr schnell gut funktioniert. Was waren plant B und plant C? Ich war in der Nervenheilernstadt, ich habe einen Praktikum gemacht in Gugging, bei uns in der Nähe von Wien, außerhalb von Wien. Und hab mich sehr viel Ergotherapie und Psychologie interessiert. Das konnte ich mir gut vorstellen. Und eingeschrieben war ich für Germanistik und Theaterwissenschaft. Okay, wie ist dann zum Schauspielschuldeln? Kommt das frage ich gleich. Als hier noch mal ein bisschen davor, du hast gerade gesagt, Klosterschule, du bist auf dem Land aufgewachsen. Genau. Du wartbar auf einem Bauernhof für dich. Genau, mein Vater war landfirt und ist in der lange, lange in unserem Standern von beiden Seiten. Ist das eine ganz lange Bauern-Tradition. Und mein Vater hat dann aber auch den Hof aufgehört zu bewirtschaften, zu direkten, hat es verpackt mit dem Eintritt der EU, weil wir einfach zu wenig Felder hatten, dass das irgendwie sich so gelohnt hatte alles. Und ist dann versicherungsmal. und ich bin so 15 Minuten von Linz, das ist so zwischen Salzbegründ-Wien, eine Industriestadt groß geworden. Und dort auch dann aber auch die Volksschule habe ich im Pasching, so heißt der Ort, wo ich aufgewachsen bin, und dann bin ich ins Gymnasium nach Linz gekommen. Und dort war ich vier Jahre in der Kloster-Schule. Und dann haben alle meine Eltern, wie auch die Lehrer so gedacht, das ist wohl besser, in eine andere Schule zu kommen oder mich in einer anderen Schule zu geben, die auch vielleicht kreativer ist. Nach vier Jahren. Nach vier Jahren, genau. Und dann habe ich einen Oberschul-Real Gymnasium besucht, mit Schwerpunktmusik. Und ich hätte das Glück, ich hatte ganz tolle Klassengemannschaften immer. Wir sind unglaublich in Zusammenhalt. Und auch da, wir waren sehr kreativ miteinander. Und das hat das irgendwie so auch mein Interesse, alles so gefördert, das hat so ein Raum bekommen. Wir haben im Musicals aufgeführten, Bühnen spielen, wir haben da gesungen und da gesungen, musik gemacht und also was wirklich sehr, sehr lebendig. Und mein bester Freund, der hat mich dann zu dieser Hochkultur von Rilke und Valor und Boot Leer haben wir dann immer irgendwie so in der Gartenhütte, haben wir so mit 14 irgendwie uns versteckt und haben existentialisten gespielt und uns diese Gedichte zur Gemütte geführt. Ja, und dazu, wir waren gehörter, ich weiß nicht. Es war irgendwie so sehr lebendig, was das betrifft, was oder sehr indekrativ, also man leben war sehr Literatur, war sehr ein großer Bestandteil, aber auch vom Freundeskreis und auch Filme und Musik. Und das heißt, wenn ihr mit 14 in der Gartenhütte sagt, ging es darum, euch auszudrücken oder vor allem etwas zusammen zu schaffen oder beides, was war so der Antrieb sich zu treffen und zusammen über Texte zu sprechen und sie zu spielen. Ja, man hat sich gegenseitig vorgelesen, man hat sich so getroffen in so einer schweren Mut, in so einer komischen, hielistischen Haltung in diesem Alter. Also es war alles tief und sinnlos und nutzlos und wertlos und hat darin so in so Blumen des Bösen so eine Ausdruck gefunden oder in rillke Gedichte, die man sich dann vorgelesen hat und dann als Körtkobän sich umgebracht hat, ist man drei Tage nicht aus dem Ausgegangen und war Staatstrauer in seinem Umkreis. Ich hab noch nicht gut. Ja. Und das hat man irgendwie so gefröhnt oder das hat man, und genau, dass dafür gab es dann so einen Ventil und das war die Literatur und die Musik mit nein in schnelles und Nirvana und Rage Against the Machine und hat sich dem so, ja, hat darin so ein Ausdruck gefunden für etwas wie es einem anderen so aussieht in der Zeit und damit auch Zeitgenossen gehabt, die das auch empfunden haben. Das war schon dann in der Zeit nach der Kloster-Schule. Du hast vorhin gesagt, du musst es. Ja, das ging so über. Ich glaube, es war so ein fließender Übergang. Das war bei mir im Dorf, ich aufbewachsen bin, weil wir so zu dritt die in der Volksschule waren, die nach wie vor auch Freunde geblieben sind, nach der Volksschule, die das in der Gartenhüte verpriziert haben. Und dann gab es auch, sind alle drei in verschiedenen Schulen gegangen, weil in drei verschiedenen Gymnasien aber in den Kontakt nie verloren. Und das war aber dann der Übergang, dass man die Schule gewechselt hat auch. Und das war auch sehr, sehr gut. Ich war dann irgendwie so. Ich hab so zum Frömmeln angefangen. Was ist das? Ich weiß auch nicht, ich war so. Wir mussten irgendwie wahnsinnig oft zünden vergeben gehen und in den Gottesdienst. Und ich war dann so übereifrig, übergleubig. Und hab die Hand noch höher gehalten zum Gebet. Die Handen noch höher gefaltet zum Gebet als notwendig. Das war irgendwie ganz gut, dass ich da raus bin. Du hast gesagt, deine Eltern hatten das Theater, wo im jeweilten Künstler und Geschichten zu Hause eine Rolle gespielt. Gar nicht. Gar nicht. Das war eher so, dass man das gemacht hat. Weil meine Eltern, meine Bauernbund, da gab es so ein Abo von Sobeurinnen, die so das gemacht haben, dass sie sich so ein Abo besorgt haben. Das war so das gehört. Das erzu, dass man das hatte und das. Und meine Mutter, den Großes, sind da Reise für Musik und die wollte gerne ein Instrument lernen. Das war aber alles so in dieser Zeit für sie und auch für meinen Vater nicht möglich. Da hat man eigentlich ungeduldig darauf gewartet, dass die Kinder berufer greifen und Geld endlich nach Hause bringen. Und Geld verdienen. Das war das Ziel. Und dadurch gab es kein Studium oder auch kein Klavierspieler. Das war nicht vorgesehen. Und da hatte meine Mutter als ich meine Wünsche geäußert, hab das und das und das und das und das und das und das. Und ich bin mir nicht gerade günstig, solche Hoppe ist. Da haben sie sich sehr darum gekümmert, dass uns das ermöglicht, wir sind so tritt. Ich hab noch zwei Brüder, zwei Jüngere. Das sind das ermöglicht, wurde. Und kam der Wunsch nach dem Tanzen und einen Instrumentland aus dir selbst heraus oder wo kam das her? Ja, so empfinde ich es zumindest, aber es gehört bestimmt zu, möchtest du nicht das machen, möchtest du nicht getare oder einen Instrumentland. Auch ja, warum nicht auch Klavier? Ja, gut Klavier. Und dann wurde auch ein Klavier gekauft, dass ich hatte sogar ein echtes Klavier zur Hause. Und was kiepert? Und musste man dich zum Üben treiben oder? Nee, auch das war irgendwie so. Also ich hab Stundenlang oft improvisiert zur Hause, im Klavier. Und so dazu gesungen, dass man hat wahnsinnig Spaß gemacht. Und ich hatte so eine beste Freundin, die eben mit mir auch Rälke gedichte gelesen hat und so. Die kam dann immer und dann hab ich hier immer so meine Neues in Improvisationen vorgespielt. Und dann ich weiß auch nicht, wie man. Ich glaube, meine Kinder, was das betrifft, waren sie nicht glücklich. Und wir werden auch so viele in der Natur unterwegs und. Und nein, man musste mich nichts dazu zwingen. Es hat mir große Freude gemacht, einfach ein Instrument zu spielen. Und wenn du mit deiner Mutter im Theater in Lins warst, kannst du dich da an was sein an? Hast du das verstanden oder hast du da was. Also gefühlt, ich hab zum Beispiel früher in Erung und Theater, wo ich doch sehr schnell gelangweilt war. Ja, ich glaube, es gab so ein Stück, das war so langweilig auch. Das kenn ich auch. Aber sonst war das so. Ich hab so Jesus Christ Superstar gesehen. Und das fand ich. Aber ich fand das das Musical so toll und ich fand den Film so toll. Und ich fand auch. Ich hab auch kurz gedacht, dass soll ich Musical machen. Aber da waren eigentlich nur drei Musicals zu finden. Ich richtig toll fand. Das war Jesus Christ Superstar, Rock Your Bitcheshow und her. Das war's dann auch. Alles andere fand ich so ein Jungs. Und das fand ich schon toll, welche Energie darüber kam. Also ich hab mich nicht nur gelangweilt, ich hab's auch. Ich hatte schon fasziniert und ich glaube, ich habe meine beste Freundin haben sieben oder acht mal Jesus Christ Superstar gesehen. Und. Wie bist du dann. zur Schauspielschule gekommen? Hast du die klassische Höllentur mit 20 mal an allen deutschsprachigen, staatlichen Schauspielschulen vor sprechen gemacht? Nein, ich hatte das Glück irgendwie. Also ich hab zuerst in Salzburg vorgesprochen, dann auf einer Privatschule und dann am Max Reiner Seminar. Und. Ich wollte noch die Ernstbusch probieren. Das war mir klar irgendwie, dass wir auch nicht irgendwie so. Ich weiß ja gar nicht, wie ich das hätte man älteren Beibringen wollen, wenn das glaube ich nicht so. Also ich hätte da nicht zwei, drei Jahre da so probieren können. Also ich war eh eingeschrieben für ein anderes Studium. Also sie haben auch immer gesagt, sie zahlen ein Studium, aber sie zahlen jetzt nicht irgendwie so. alles bis ich's gefunden habe. So. Und dann war ich in Salzburg und da bin ich in der zweiten Runde rausgeflogen und dann wollte ich auch einen Gespräch haben, weil ich gedacht habe, so die müssen mir doch jetzt. Ich hab halt gefragt, so. "Mach das Sinn bei mir und. glauben Sie, dass ich begab bin oder so was?" Und dann gab es natürlich den klassischen Spruch, "Naja, wenn sie begabt wären, hätten wir sie aufgenommen." Aber ich wollte einfach wissen, von jemanden professionellen. Ich wollte mich nicht verzetteln, ja, in so einem Traum, der. einfach traum bleibt und keine Realität wird. Davon hatte ich schon ein bisschen schiss, dass man etwas nachläuft und eigentlich nicht erkennen, dass das keinen Sinn macht. Und in der Wunsch ist er das eine, aber das wirklich zu können, das beurteilen ja andere. Und dann. habe ich die Privatschule noch und die. also den Dämpfer, den ich in Salz bekomme, hat die Privatschule wieder wettgemacht, weil die mich abgebrochen haben. Und mich gefragt, ob ich schon am Max rein und ziemlich probiert hätte, und dann habe ich gesagt, nee, das kommt noch. Und dann haben sie gesagt, ja. Ich bin hier mit aufgenommen, aber sie denken, dass ich wahrscheinlich am Seminar genommen werde, so wie sie das einschätzt. Und das war ein ganz, ganz schöner Schmeichler. Und dann war das dann auch so, dass ich am Seminar dann genommen wurde. Wie war diese Aufnahme gepulpft? Und kannst du dich noch daran erinnern? Was hast du vorgesprochen? Ich hab vorgesprochen, Kretchens Faust. Ich hab vorgesprochen Klie-Upertra von Bernard Shaw. Ich hab vorgesprochen, und andere der Milkwurt und der Milchwald von Dylan Thomas. Und Elaine von Danke Dost. Und ich weiß, dass ich. also die Kliopertrafer gesprochen hab, Klaus Maria Brandner, der damals Lehrer war, total viel gelacht hat. Und ich konnte es nicht lesen, ob er mich jetzt auslacht. Oder ob ich so lustig bin, weil ich hab das gar nicht so als lustig, am Pfinden, aber er war sehr gelacht. Und er wurde ja auch mein Lehrer. Und dann. Manchmal wollte der im Unterrichts-Rachelspiel mehr noch, die Kliopertrafer und da da immer noch so schein gelacht, das hat ihm irgendwie so gut gefallen. Das fand er so lustig. Und ich war sehr, sehr glücklich. Ich war total glücklich. Ich war nicht so ein leichter Teenager. Ich hatte nicht so eine gute Pubertät, muss ich sagen, man wär das schon. Was meintest du damit? Ich stand mir sehr im Weg. Sehr, sehr, sehr im Weg. Und das war. so wie eine Tür ins Freien. Und man hat so wieder Luft und so einen Horizont gesehen. Das war sehr, sehr schön für mich. Das hat so ein Schalter umgelegt bei mir, dass sich da aufgenommen wurde. Und dann war das wirklich. das waren so glückliche Jahre. Wir hatten auch da wieder so eine enge, enge Klassengemeinschaft. Und die Begegnung mit Ingekunradi und Klaus Maria Brandor. Vor allem mit Klaus. war so entscheidend prägend als ich wär. Nie diese Schauspielerin, glaube ich, geworden. Wenn ich ihn nicht gehabt hätte. Es war so. so. Er fiel so vielen Ebenen, hat nämlich so begeistert und so animiert und so geprägt. Und auch. Ich versuchte, den auch so nachzueifern. Und er war wirklich so wichtig. Vor allen Dingen seine Sprachkunst. Also, ich finde, so einen Sprachthänzer auf so einer direkten Art und Weise. Es gibt nur das Szene von Oberstredel, wo man ihm die Pistole hinlegt, damit er sich umbringt. Es ist eine minuten, lange Szene, wo er. versucht, sich die Pistole an die Schlefe zu setzen. Und es ist endlich zu schaffen, abzutrücken. Das dauert ewig und was ja da spielt. Wie er versucht, über Geschwindigkeit den Körper an eine Hitze zu pringen. Er hat so viel Ahnung über das Menschsein. Und dadurch auch über die Schauspielerei und über die Gleichzeitigkeit von Dingen und das integrieren von Dingen. Auch diese Sätze, die ich auch dann irgendwann angefangen habe, auch in Interviews ihnen so viel zu zitieren. Wie ich gehe mit meinem Leben auf die Bühne und nehme es von da auch wieder mit. Also diese Verschmeldzung von Verstellung und trotzdem so ganz. sich selbst zu sein. Alles zu integrieren, wie ein Partner drauf ist, wie der Regisseur, die Regisseuren, wie das Publikum sich anspült. Es ist. Es war so einschneidend für mich. Also es merke ich auch immer noch, wenn ich in seiner Lesungen gehe. Es ist mich berührt, dieser Mensch auch extrem. Es war einfach ein unfassbarer Lehrer für mich. Du bist angenommen worden? - Mhm. Kannst du dich noch an den Moment erinnern? Wie wurde das verkündet? Hast du einen Brief bekommen oder. Nein, es wurde ganz schrecklich verkündet. Wir wurden getrennt, also ich glaube, 25 oder 26 Leute, die übergeblieben sind. Nach so einer Woche oder nach einem Wochenende. - Genau, nach so drei Tagen. Wir wurden dann separiert. Und die draußen standen, wurden nicht genommen, und die drin standen wurden genommen. Und das war nur getrennt durch so eine kleine Tür. Und da drin hörte man Jolen und da draußen. Es war nichts wirklich hart. Aber so ist es halt. Genau. Und ich weiß, ich verhör einfach nur glücklich. Haben deine Eltern einen Glück verstanden? Mein Vater hat ganz großen Kuma gehabt, dass ich das werden möchte. Weil er sich darunter nichts vorstellen hatte. Und er hat gedacht, so das ist so. Ich glaube, so wie es zu früher im 18. Jahrhundert war, so ein liegerlicher Beruf. Ich glaube, das ist noch bei ihm eingeblieben. Das ist ein bisschen so gut. Mit kann man doch kein Geld verdienen, die soll er leereren werden, oder so, was ganz. buntständig ist. Meine Mutter fand es ganz, ganz, ganz toll. Also, die hat es auch so wahnsinnig unterstützt, und ich hatte. auch wenn ich wusste, ich werde wahrscheinlich keine Tänzerin, habe ich trotzdem so fünf, sechs Mal in der Woche trainiert. Und manchmal hat man so Auftritte, oder ich habe am Abend noch Kurs gehabt. Und ich weiß noch mal, meine Mutter hab ich dann immer abgeholt. Auch wenn ich bis 23 Uhr noch ein Kurs hatte, weil es so ein Workshop gab. Und ich war da 14, also das hat sie mich noch abgeholt. Sie war sehr behütet auch. Und ich war darum gekümmert, dass ich da heimkomme. Als mein Vater, aber ich gehörte ab "Okay, ich bin jetzt im Max Reinerzimmerner", das sagt ihm, was. Dann war er okay, nah gut, dann mal sehen. Und als er dann gehörte, das Klaus Maria Brander, mein Lehrer, ist, da war der so. hat der ganz rühren angefangen, nicht mit den Sportteil, als erstes aufzuschlagen, so das Föhto. Und das machte bis heute. - Wie schön. - Ja, voll. Da war gesagt, sie hat durch dich. Ich hab zu die Kunst nach Hause gebracht, weil es. das wurde den nicht ermöglicht, aber sie. haben sich da auch voll schön eingelassen. Ich muss gerade an den. ich weiß nicht, ob du in den Film "Billy" "L" jetzt gesehen hast. Ja, ja, ja. - Weil er kleine "Billy", sondern ganz andere. wie der in England in den richtigen "Billy" wird als junge Balletthänzer, was sie gar nicht geht. - Katta ist drofe. Mit ohne Mutter aufgewachsen und. Vater sich langsam dazu durchrinken, diesen Wunsch zu unterstützen und dann am Ende des Films sehen wir, wie sein. v.a. gewordener Vater mit dem Bruder, das erste Mal in die Großstadt fährt, um "Billy" "Tanzen" zu sehen. Daran hab ich gerade gedacht, als du das erzählt hast. Ja. Es ist jetzt nicht so 60er-Jahre, es ist so ein bisschen genau. Aber es ist trotzdem, aber es war einfach. den Kulturteil aufzuschlagen als erstes. Es fand ich schon ein Kompliment, was mir mein Vater gegeben hat. Und er auch sich, so als Interesse, so. Ja, und dann waren die auch immer bei jeder Premiere, bei jeder Aufführung in der Schule, waren die immer da. Und das war so toll, weil ich da immer wusste, okay, wenn es nicht so gut ist, aber. da gibt es bald Leute, da bin ich e-geliebt. Und du hast vorhin erzählt, als du angefangen hast zu studieren, es waren glücklicher Jahre und es wurde wie eine Tür in die Freiheit aufgestoßen. Erzählen noch mal ein bisschen was sind, so die Dinge, gibt es was, was dir so besonders in Erinnerung geblieben ist. Weil ich häufig auch mit Menschen spreche, auch aus dem Freundeskreis, aber bei der Arbeit, für die die Schauspielschule schön, aber auch leiter, die ganz schrecklich war. Ich glaube, viel kann eine glassen Gemeinschaft ausmachen. Und die war einfach sehr, sehr, sehr eng. Wenn man es sehr umeinander gekümmert, also ich hab sie nicht zu Ende gemacht, ich wurde vor, hab ich an Engagement bekommen. Aber ich war am achtende Schule und bin am 10 raus. Und ich war wirklich, ich war alle Sinne, waren so an. Und auch mit Brander war, es war so sinnlich. Und der war auch so streng, aber es war so, wie so. streng aus Interesse, weil der so auch was gesehen hat in einem. Und gefördert hat. Und wir uns einfach. Wir haben uns 10 ausgedacht, wir haben das gespielt und das gespielt. Ach, lass uns da eine Regieübung machen, es war irgendwie. Es war nie so, man geht da drei Stunden in dieses Polycombalent, wo das Max Reiner Seminer hier ist. Ein wunderschönes Areal. Riesen, Riesengarten. Und wir waren einfach verrückt, nach einfach sich zu treffen, sich Dinge auszudenken, zu probieren, zu lesen, zu lesen, zu lesen. Also es war auch immer so. auch. sich auszutauschen. Und dann war die Schule, oder der Tag vorbei. Und dann hat man sich am Abend immer noch getroffen. Und ich war in der Kneipe gewesen und hat getrunken und die Welt erfunden. Und. über das Theater gesprochen, oder das Stück, oder diese Regisseur, oder diese Regisseur, und damals, leider bei mir, noch. Wahnsinnen, ich hab kaum gab. Oder diesen Film, oder dieses Buch. Es war so, wir branden so an allen Enden und Ecken. Also, wir waren so im Rausch miteinander und branden so, das, was wir machten. Und es war auch keine Erschöpfung. Es war so alles, füllte sich gleichzeitig immer. Also, man bekam auch so Energie von dem Ganzen. Es war nie leer entlehrend, oder, dass man. oder müde, natürlich gab es es auch, dass man. auch gestritten hat, aber das gehört da alles zusammen. Das waren nicht betrunend, oder dass ich in ein kritisches Verhältnis zu dem Ganzen kam. Die kamen durch Selbstzweifel, oder dass man das nicht gut gemacht hat, oder so was. Aber es war. wirklich einfach, was auch nicht wirklich. ich hatte da teilweise gefühlte 100 Stundenwochen. Und für mich. jetzt auch 200 Stundenwochen geben können. Das heißt, anders als heute vielleicht manchmal stand so diese Arbeit. Und das Arbeit. und Leben verschmelzen, so überall. Ich hab auch so lange, ehrlich gesagt, mal 'n Beruf gelebt. Für mich war das das Wichtigste, Jahre lang. So. Und auch jetzt, es ist mir so, ich liebe diesen Beruf, so sehr. Der ist natürlich, dadurch, dass meine Töchter einen anderen Fokus bekommen. Ich muss auch lernen, anders zu arbeiten. Das war nicht so ganz einfach. Aber nach wie vor ist das für mich der perfekte Beruf für mich. Ich will noch mal zu der Studienzeit. Hat Kino noch Rolle gespielt? Oder seid ihr einfach ins Theater, aber ins Film? Theater, unfilm und das war beides, aber es war natürlich eine Theater-Schule. Lustigerweise hat mein erstes Engagement, also ich hab im June in meiner ersten Proben vor Proben angefangen. Bei Sven Erik Bechtdolf, der den Reigen von Schnitzler gemacht hat, habe ich die Dürne gespielt. Und gleichzeitig hab ich meinen ersten Film getreten mit Jan Schütte brechts letzte Sommer abschied. Und das war nicht so vorgesehen. Auch wenn ich dann schon durch den Unterricht durch Istvan Sabu, hat bei uns Unterrichtet auch und zwar Kamera, der mich vor sprechen lassen für seinen Film der Fall-Furtwängler, wo er mich dann auch genommen hat. Kommt man noch zu? - Genau. Aber es war vorwiegend eine Schauspielschule für das Theater. Oder eine Schule für das Theater. Oder jeder hat dann das Theater. Wollt ihr an das Theater? Das war das Ziel. Das andere hätte ich auch gar nicht gewusst, wie man das macht. Also das jetzt jeder schon eigentlich in der Schauspielschule in der Agentur, das war bei uns ganz, ganz anders. Es gab ja auch fast gar keine Agenturen. - Ja, genau. Und daher war das das Ziel so. Wann warst du das erste Mal als Zuschauerin im Berg-Theater? Da weißt du das noch? Ja, das war. Und da peinbar. Das war quasi mir Karolina, oder. Ich glaube, es war die Präsidentinnen. Mit Ursula Höpfner hat die Maridl gespielt. Und das war eine Inszenierung, die war auch beim Theater treffen damals. Das hat nicht total weggeplaßen. Ich war. Schock verliebt den Ursula Höpfner. Wie sie das gespielt hat, die Maridl im Berg-Theater. Hast du da schon studiert, oder? - Ja, ja, das war im Studium. Ich bin erst ehrlich gesagt. Ich hab da Forschen ein paar Stücke gesehen. Ich glaube, Karolina hab ich da gesehen. Davor, ich weiß, es vermischt ein bisschen so mein einiger Vorbereitungszeit. Weil ich hab ein Jahr mich vorbereitet auf die Schauspielschule. Da braucht es eine Pause nach dem Atturer, nennt man das ja bei uns in Österreich. Abbi. Es vermischt. Aber ich hab da natürlich Dinge gesehen, aber es vermischt sich so ein bisschen Sachen, wann sie genau waren, ehrlich gesagt. Weil ich da schon auf der Schauspielschule oder hab mich schon nur vorbereitet. Du hast gesagt, dass dich ein Jahr vorbereitet. Wie hast du dich vorbereitet? Ich brauche das so ein bisschen Pause. Und ich hab so. Germannistik und Theaterwissenschaft studiert und hab ein bisschen gekälen hat nebenbei. In Wien. - In Wien. Genau, ich bin nach Wien gegangen. Und ich hatte eine Freundin damals. Die hat so ein Stück geschrieben. Da haben wir so oft Theater in Linsmacht gemacht, und mit der bin ich dann auch zusammengezogen. Und mit der hab ich so. Da haben wir uns immer gegenseitig so Dinge vorgespielt. So weil ich hab den Juni-Termin verpasst gehabt. am Max-Reiner-Zermina. Und wollte daher. Ich hab gedacht, ich mach ab September. Im September fühlte ich mich noch nicht so weit. Und hab da. Weil die sind ja erst im Juni oder im September die Aufnahme. Prüfungen. Da hab ich mich so vorbereitet. Ich hab einfach gelesen, mir Sachen einstudiert. Genau. - Aber es war zum Beispiel auch. Bei mir war das noch verpönt, dass mit jemand anderen zu tun, dass so einstudiert kommt. Dass du der professionelle Hilfe soßt. - Genau. Das haben die gesehen wahrscheinlich auch. Ideen mochten das nicht. - Genau. Wenn du die Vorbereitest machst, nicht so, dass man das so merkt. Die wollten da nicht so etwas verstellte, so dass etwas einstudiertes haben. Du hast von das Bord Selbst-Sweifel gesagt, trotzdem du so gesehen wurde, ist von Brandauer. Haben die Selbst-Sweifel während des Studiums oder später? Ich glaube, dass ich immer Selbst-Sweifel hatte. Und ich glaube, dass das Gewetters ganz natürlich ist. Und ich glaube, dass es ein ganz wichtiges Gegenüber ist, um in einen kreativen Prozess zu kommen. Dass man von Dingen immer einen Nein oder einen anderen Weg gegen Übersteht. Also, ich finde das überhaupt nicht negativ. Ich finde, dass. Also, sie sind so groß und so lämend, dass es. Ja, kontraproduktiv wird. Aber so lang sie mich in eine produktive Energie setzen und mich weiter suchen lassen, weil etwas nicht stimmt. Oder weil etwas. noch. Das ist noch nicht so interessant, ist, wie ich da jetzt so. Oder der Zugang einfach nicht stimmt so. Und das war am Anfang natürlich, hab ich genug getan, hab ich alles gemacht, hab ich so. Weil so viele Wege gibt, etwas zu erzählen. So, das war zum Beispiel beim Dreh, das ist schrecklich. Also, wenn man eine Neigung, oder wenn man offen ist, für zwanghaftes Verhalten, dann war diese. diese ersten Drehs, weil. das absolut befeuert. Da kommen wir jetzt mal zu. Dein erster Film, das ist gesagt, brechtsletzt das auch mal von ihren Schütte. Ja, genau. Mit. - Sehr bekannt. Ich kann zu einer Unige bleibt reugen. Genau, du bist die Tochter. - Genau. Da hab ich mich gefragt, das ist ein sehr kohlgraffierter Film, auch wenn das gar nicht so wirkt. Aber der ist, sag ich mal, noch so alte Schule, wo ich mir Vorstellter gabs, Marken, da gab es sehr genau. waren sehr genau geläuchte, tezen. Und deine Figur ist auch sehr häufig, sag ich mal, ja, dabei als jetzt ganz große. eigene Anteile zu haben. Wie hast du das gemacht? Wie hast du das gelernt, da in so einem. Also, wie war dieser Arbeit? Ich hatte einfach diesen Engel Monika Bleibtreter, die mich einfach so bei der Hand genommen hat. Und ich weiß noch, einmal hat der Hirn Schütte zu mir gesagt, "Jahann jetzt schau bitte von links nach rechts." Aber warum? Ja, schau doch jetzt von links nach rechts. Und dann hab die Monie einfach noch gesagt, so. Da breicht, geht vorbei. Ach so. Weil der Seb hat das nicht anspielen wollen, oder der war woanders oder keine Ahnung. Oder kamen später einfach in Zettten. Ich sollte einfach spielen. Ich seh mal 'nen Vater vorbeigehen. Und die hat mich dann immer so aufgeklärt. Und bei der Hand genommen. Und zum Beispiel wusste ich schon, da musste ich so als eine Limonade trinken, wo die Figurrogalen mir als Hass, mir da in die Lomonade gepisst hat. Und ich sollte das dann irgendwie schmecken. Und dann hab ich mir, ich weiß noch, weil ich mich so schämte, das irgendwie zu einzufordnen, weil ich gedacht habe, das muss man ja eine spielen. Ich hab mir ganz viel heimlich Salz in die Limon gemacht. So, um das Spiel zu kommen. Das war ein bisschen zuviel, ich musste fast kotzen, wie wenn ich so glaubbar Salz getinigt. Aber. Es Monika hat mich da einfach total bei der Hand genommen. Die hat da einfach da so das gesehen, dass ich einfach wirklich das. einmal eins nicht mal weiß. Und wir wurden dann auch sehr, sehr eng. So, zu meiner Theater, Mama. Hast du dann beim Train manchmal gedacht, dass du gar nicht weißt, was du gerade spielst? Nee, das wusste ich schon. Aber ich wusste teilweise nicht diese Gesetze des Filmen. Das ist eine Kamera gibt, wo manche Bliecke so und so aussehen. Und wenn man das Gesicht so und so, dann einfach. den Hinterkopf einfach mehr. nur mal sieht und nicht mehr das Gesicht. Diese Sachen, dass man den Kopf nicht so drehen soll, da war ich einfach sehr holprig irgendwie. Aber das kapiert man ja dann sehr schnell. Trotzdem. Sie ist nicht so schwer, aber das war zum Beispiel auch so. Und es waren immer so viele Leute natürlich am Set. Es ist immer so viele Schauspieler, da ist man, glaub ich, auch nicht so. dass ich der Regisseur gar nicht so drum kümmern konnte, dass ich dir nur nie getreten habe. Man so einführen, das hat dann Moni übernommen. Hast du so was später auch mal übernommen? Siehst du, dass wenn junge Kolleginnen am Set sind, die so jemand vielleicht brauchen, kannst du so jemand aussehen? Ja, das kann ich. Ich versuch das dann auch so zu machen, wie Moni, dass so cool gemacht hat und nie übergriffig oder nie. Es gibt nämlich auch Kollegen, die einem ja immer noch. das verlang haben, einem zu sagen, was besser wäre, wenn man das und das spielen würde oder so und so stehen würde. Das passiert dir noch? Ja, das passiert, glaube ich, generell, weil es einfach Kollegen in allen Alters und Kolleginnen in allen Alters schichten gibt, die das einfach so und so machen. Das finde ich ein ganz großes Tabu. Es gibt ein paar Tabus, die macht man nicht. Man inszeniert nicht Kollegen. Man nimmt auch anderen Kollegen nicht die Texte weg. Das muss die Regisseure machen. Aber auch wenn man es wüsste, wie es besser geht, dann muss man sich zurückhalten. Und das. demjenigen überlassen, bei dessen Film man dabei ist. Wie gehst du damit um, wenn ihr das passiert? Früher hat man sich natürlich umgetreten und habt irgendwie so ein abgelässert und geschimpft bei seinen Freunden über den. scheute Kollegen und. So oder Kollegen. Mittlerweile kann ich das ganz gut so hüflich meine Grenze zu ziehen. Aber das ist auch etwas, was man so lernt und manchmal hat es auch nichts mit Alter zu tun. Auch manchmal hat das aber auch mit Tagesverfassung zu tun. Bist du Konfliktschäub am Set oder gehst du in Konflikte auch rein? Mit Kollegen, innen oder auch mit der Regie? Ich glaube, ich bin unglaublich diplomatisch. Aber ich habe schon auch Konflikte gehabt. Aber da ging es dann auch um Grenzebeschreitungen. Oder wenn jemand seine Hausaufgaben nicht gemacht hat. Es ist schwierig für mich manchmal. Bei Schauspielern oder bei Rauchbarischi kommt es leider auch manchmal vor. Am Theater mehr finde ich als beim Film, muss ich schon sagen. Es hat sich manchmal mit dem Theater so eingebürgert, dass man manchmal. Das finde ich immer das funktioniert, wenn man in einer Komponie kennt. Aber manchmal drauf los improvisieren und man baut aus Improvisationen. Diese Miesonszenen oder dieses Stück, das finde ich manchmal schwierig. Oder wenn jemand nicht weiß, was er will und sagt mir nur nein, nein, nein, nein, nein, probier was anders. Da kann ich manchmal ungehalten werden. Weil ich dann nicht weiß, was ich da. Oder wenn meine eigenen Ideen oder meinen Zugang nicht zu wahrgenommen wird, das auch. Es ist halt immer von Fall zu Fall ganz unterschiedlich. Aber ich glaube, ich bin sehr diplomatisch eigentlich. Aber ich brauche manchmal einfach zum Beispiel, wenn ich das machen soll und das stimmt irgendwas nicht für mich. Das kann ich dann schon äußern. Auch so, dass sich der Andere nicht angegriffen fühlt, sondern einfach, dass man sagt, ich verstehe dich grad nicht, glaube ich gut, wir müssen da noch mal genauer ran. Weil das kann auch wie zu Wärser sein, dass jemand sagt, ich verstehe grad nicht, was du spielst. So, und das ist ja ein kreativer Prozess einfach. Und man beruf hat ja so viel mit Schichten zu tun, die drunter liegen. Ich finde es auch wichtig, dass man das sagt. Aber wir sind da stehen geblieben, Kollegen oder Kollegen in manchmal so kurz zu erklären. Ja, ich finde es schon auch, weil man dem anderen ja auch bei einer Rathlosigkeit hilft, oder die einem so begnimmt, dass der sich so auskennt. Ich finde immer besser, wenn die Leute sich auskennen, nicht so abhängig sind. Das finde ich so ganz bescheiden, dass du ja nicht zu Ende studiert hast, weil du einen Engagement bekommen hast und es war ja nicht irgendwo, es war ja gleich das Wiener Burgtheater. Und das war in dem ähnlichen Zeitraum, wie du diesen Film gedreht hast. Was war das, wieso bist du da ins Burgtheater engagiert worden? Wie kam das? Das kam durch einen Intendantenwechsel. Also, weil man es Zeit, deine 13 Jahre waren vorbei und Lars Bachler wurde Intendant. Und der hat sich den vierten und dritten Jahrgang des Max Reinerzirminners angesehen, weil es natürlich auch immer gut ist, irgendwie für Intendanten und Intendanten einfach junge Talente zu entdecken. So, und so gab es an Vorsprechen. Nur für ihn. Für das Burgtheater, genau, der hat dann extra mit seinen Hausreschessüren. Es war damals Andrea Brät, saß da drin, Sven Erik Bechtolf und das Chefdramaturk Wolfgang Wienz. Und da hab ich vorgesprochen und dann wurde ich gleich darauf in das Beruf von Herrn Nicolas Bachler gebeten und da hat er mir ein, zwei Jahresvertrag gegeben. Das war sehr lustig, also wirklich sehr überraschend. Und ich hab damals in einer Vigege gewohnt und ich weiß noch, ich bin den ganzen Weg nach Hause, Schallländlachend, nach Hause gelaufen in einem Affentempo. Und dann sind wir saufen gegangen. Also, wirklich, wir haben es wirklich begoß. Es war so eine Freude. Kannst du trotzdem eher so eine tolle Gemeinschaft in der Klasse? Gab es Konkurrenz? Gab es Missgunst? Ja, ich glaube, es war ehrlich gesagt, es gab bei einer Kollegin damals, oder Schulkamera, den wir mochten und sehren, die kam nach mir zum Vorsprechen. Und? Und Vorsprechen, Entschuldigung. Bei er zum Burgtheater. Okay. Genau. Und sie musste kurz warten, weil Nicolas Bachler mit mir in Gespräch führt in seinem Büro. Und ich konnte zuerst gar nicht reagieren. Ich war so ein Schockstar und dann hat er gesagt, zu freuen, sie sich denn nicht. Und dann brach ich in ein Schallendes Gelächter aus. Ich hab total komisch reagiert, aber ich hab so einen Lacherenfall bekommen. Und ich hab so laut gelacht. Und das hat Irene gehört und war so irritierte von, dass sie nicht mehr gut spielen konnte. Es war ein großer Konflikt irgendwie. Und solche Sachen gab es bestimmt, aber ich ehrlich gesagt, ich hab das nicht zugelassen, das zu sehen. Man kann ja auch entscheiden, wo man hingeht oder wo man hingeht, genauer. Und natürlich gab es das auch im Burgtheater gab es das am Anfang. Natürlich auch von anderen Kollegen und Kollegen. Du warst sicherlich die Jüngste mit, ne? Genau, ich war mit die Jüngste und ich bin sehr, sehr schnell, konnte ich in der ersten Reihe stehen mit Rollen. Und es gab ja auch sofort ein Preis, ne? Das ging ganz schnell. Es gibt ganz, ganz schnell. Genau. Und auch ich wurde ganz, ganz schnell, sehr schön angenommen vom Publikum. Man kannte dein Namen in Österreich sofort. Also es ging wirklich schnell. Genau. Ich war wirklich so ein Klutzkind. Also ich bekam sehr, sehr schnell an ganz tolle Anerkennung. Und das war natürlich schwierig für andere Kollegen und Kolleginnen. Und das war schon noch spürbar bei manchen Dingen. Und das gab es immer so, einmal im Monat gab es immer so ein Brunch. Und da kann man keine Einladung so ein Brunch, ein Privat, ein Brunch von Jüngeren, Kollegen. Aber das war auch in Ordnung. Ich bin da nicht hingegangen. Ich hab das natürlich gesehen oder gemerkt, aber ich bin da nicht hingegangen, so dass es mich verletzen kann. Ich hab voll gute Freunde, so die nach wie vor ganz eng sind. Also ich hab nicht viele, viele, aber die ich habe, hab ich sehr, sehr lang und sehr intensiv und sehr treu. Und ich fühlte mich da so geliebt und so geschützt und so aufgehoben, dass das totalen Ordnung war irgendwie. Und dass ich damit umgehen konnte. Das ist mich nicht verletzt hat. Und ich hab mich nicht klein gemacht. Also ich hab mich auch nicht größer gemacht, aber es war so, obwohl der versucht, zu tun, da war sich so. Zutucken, ja, und sich. Runde zu spielen, ist ja eine Reaktion auf sowas? Ja, ich kenne das auch. Also ich hab eine ganze Menge Menschen mit erlebt, die sehr Jungen Erfolg hatten, so Jungen, wie du und dann auch noch an einem der wichtigsten Bühne der Welt, muss man ja sagen. Und dass der Impuls, ich mache mich klein, ich ducke mich ab und glaub vielleicht selber gar nicht daran, dass ich das verdient habe. Das ist ja so eine ganz schlimme Konsequenz auf dem Malz. Genau. Und das, genau und sich unter dem Cheffel zu stellen und so. Und das hab ich Gott sei Dank nicht gemacht. Aber vielleicht beschreiben das andere total, dass ich total arrogant war oder so. Keine Ahnung, was ich schon war. Ich war sehr, sehr lebendig und sehr intensiv. Wie reagierst du, wenn die Leute sagen, Mensch, was aber viel Glück gehabt im Leben? Ja, stimmt voll. Aber ich finde auch, dass das Glück, es gibt ja was Aktivissen, was Passivis. Das Aktivir, was ich mache, war, dass ich besessen mal von diesem Beruf und immer es noch bin und sehr fleißig, ergeid sich auch. Ich hoffe, dass ich würde mein Ergeiz als einfach, als impolziven getriebenen Menschen oder getrieben oder empfinden und nicht starre oder steif oder eng. Ich empfinde, man ergeht sich nicht als eng, sondern einfach lustvoll, etwas meiner Figur oder meiner Situation oder dem Text auf den Grund zu gehen. Also sich so intensiv ermöglicht, mit dem zu beschäftigen und alles andere auch mit zu nehmen, zu lesen, sich zu stimulieren, zu bilden. Das habe ich aktiv betrieben für mein Glück. Aber von außen, das Glück war natürlich das Brander zu der Zeit und der Richtet hat, was er jetzt nicht mehr tut. Dass es einen indentanten Wechsel gab und man junge Gesichter gesucht hat auch junge österreichische Gesichter. Dass ich gesehen wurde zu diesem und diesen Zeitpunkt, als ich als Bühnentechniker mitgefahren bin, zum Schauspielschultreffen und die Risakäse, damals alle Schauspieler, Bühnen, Schauspielarbeiter oder wie man das benennen darf. Für eine Minute vorher ihre Kamera geholt hat und so für sie plötzlich, sie gedacht hat, so mensch, die könnte doch die Barbara Brecht-Schall spielen. Also diese Konzulationen sind total Glück, aber es ist jetzt nicht so, also ich wurde nicht so reingebohnt, in so ein Adelsgeschlecht, Tabole ohne Ende muss mich nicht so kümmern um Dinge. Ich habe mich sehr wohl um Dinge gekümmern, denn ich liebte es mich um die Dinge zu kümmern, nach wie vor. Du hast ja dann aus sehr schnell den Film von mir, von dem du vorhin gesprochen hast, "Taking's Heiz". Mhm. Ja, der Fall ist gut, wegen der. Mit ich schon ein Jabo, der damals wirklich sehr berühmterisches, ja, Oscar, Preisträger, einen Filmmiträt, historisch. Ich glaube, du bist die einzige Frau, die damit spielt. Und der Lauter auch so, man würde sagen, schwergewichten haben. Hab ich "Kitalst, der Landsgasgord", und. - Moritz bleibt, morgens bleibt, treu. Also, wenn man den Film auch heute sieht, das ist eine große Film. - Ein ganz großer Film. Opulent, politisch, sehr viele Figuren. Und dann du als nicht mehr ganz anfängerin, aber letztlicher dann, was das Filmschauspiel betrifft, war das, glaube ich, deine zweite Rolle. - Mhm. Genau. - Also, ihr habt euch er kennengelernt, als er dein Duzent war, aber wie bist du zu dieser Arbeit gekommen? Also, ich musste so einen Kassin durchlaufen, ganz vielen anderen auch. Und. Er hat drei Schwester vorgesprechen lassen, er hat immer drei Schwester gemacht, er macht immer noch drei Schwester. Und dann hab ich das bekommen. Und das war meine Trittetarbeit, genau. Weil ich hab nämlich da einen Tatort getreten, mit der Soffi Räus und dem Arrel Krasnitzer, zu diesem Sommer Tatort. Und ich hab einen anderen bekommen, in Tirol, wo wir getreten haben. Und da hat man mich gefragt, sitzt du. Ich so ne, setz dich hin. Ja, ich sitz. Du hast die Rolle für. Und das war. Wundervoll, zu international arbeiten zu dürfen. Man muss dazu sagen, das ist heute zu Tage. Kommt das sehr viel häufiger vor in den letzten 5, 6, 7 Jahren, dass es auch Produktionen gibt, die hier in Deutschland gedreht werden, oder man besetzt wird, oder die Grenzen sind anders offen. Das ist eine absolute Ausnahmesituation gewesen. Genau, das war. ja, genau. Absolut. Und das war. ich war so. Und das war wieder gelacht? Ja, aber. ja, ganze Zeit. Es war so unglaublich, die Arbeit mit Istranz habe. Es ist so ein Tendel, ein Söhr und so ein. so fein und so zart dieser Mann. Und er führt so unglaublich. Und dann hat er immer gesagt, ja, billig. Das war sehr schön. Und jetzt macht das anderes. Und er wollte immer, dass ich jeden Tag anders spiele. Und das war so befreiend. Und er hat nie auf seinen Monitor geguckt, sondern war er stand immer. neben der Kamera und hat einem so angesehen. Und man hat ihn so gespült. Und diese liebenden Augen, die so neugierig auf einen geguckt haben, was macht sie jetzt? Man so beflügelt. Und das war wie Butter. Das ganze Spiel, das war so. das war so aufregend und ich war so inspiriert. Und so intuitiv und so frei und glücklich. Auch wenn es mit Habikartell war, war nicht der einfachste Kollege. Also ich hab ehrlich gesagt keinen Tag, die Kamera auf mich war, mit ihm gespielt. Er hat sich vertreten lassen. Genau. Von wem. Von 'ne Kontin. Von 'ne Scriptkontin. Die Attitude war ein bisschen merkwürdig damals. Es war so ein bisschen wie der große amerikanische Schauspieler zeigt, uns klein Europäern, was jetzt Filme machen ist. Bisschen so. Ich glaube, für Istandsabe war es auch nicht ganz einfach. Es wurden unsere Texte auch am Abend mit ihm so 'n Gespräch mit Istandsabe geführt und da wurden unsere Texte gekürzt. Die Texte für den vollgetagten. Für den vollgetagten von mir 'n Moritz. Es war für Istands sehr anstrengend, sich da so durchzusetzen zu müssen. Der so fein ist, so ein feiner zartter Mensch. So hüflich, so liebevoll und so geistreich, so bittig. Und so 'n. Känner und Künner. Und dem war ja nichts menschliches Fremd. Aber das war trotzdem da rausforderung. Er hat zu viele Filme mit Klaus Maria Brandner getreten. Klaus ist so ein Besessener, was dem Beruf auch betrifft und der braucht so 'n. Immer für die Sache ist, aber glaube ich auch, in 'ner starker Auseinandersetzung gehen kann, glaube ich. Aber das war sehr anstrengend leider. Das war jetzt nicht so erhebend. Ging dir das so, dass wenn er am Set war, dass sich die Temperatur verändert hat? Ja, ja, total. Aber. Der war so immer so. Was so interessant war für mich, dass ich so gelernt habe, ist so. Filio-Pockets. Das war erstaunlich. Das hat mir ihm sehr gut gefallen, muss ich sagen, wie der mit Rekwisiten gearbeitet hat. Dass immer nebenbei immer hat er 'n Gummiringal oder irgendwas, hat er immer 'n Hand oder so. Man Filio-Pockets wurde dann immer am Struze, weil er wollte nur noch seine Pistole auch hinten spüren. Aber das war so 'n Method-Eck, glaube ich. Ich kannte ja diese Technik. Ich kannte das. Das ist ein islafsgische Methode, aber so. Die Strassberg hat man so. nicht gelernt, so 'ne man hat darüber gelesen gehabt. Auch er abgelehnt in Deutschland, oder? Ja, total muheres Bleibler war ja dort ein Jahr, und hat das gemacht, und er hat auch nichts Gutes von berichtet. Und das wurde so. genau. Und ich muss auch sagen, also. Brandner war ein Vertreter von Vorstellungskraft und Erlebnisfähigkeit. Und wenn man zu Runde bricht, wenn man zu ins Klischee ziehen möchte, diese Liestrassberg-Methode ist es ja so. Ach, ich muss morgen einen Streit mit meinen Freund spielen, in das Szene, ach, dann muss ich jetzt einen Streit mit meinen Freund provozieren. Also, wenn man das Runde bricht, so ein bisschen. Zum Misskammern ist so interpretiert. - Genau, man kann es interpretieren. Also, ein absoluter Method-Eckte, hab ich Kartell. Und was halt einfach irritierend war, einfach, dass man. dass man nicht mit ihm gespielt hat. So. - Nicht mit ihm gespielt. Heißt, dass er wenig gegeben hat, was du abnehmen konntest. Wenn er da war, hat er wenig gegeben. Und wenn ich dran war, war er gar nicht da. So. - Also, ich hab keinen Tag mit ihm. Weil das. - Weil das. Weil das ist ja eigentlich dann auch nicht klassisch Method-Eckte. Das Method-Eckte, den bezieht ja eigentlich auch den Partner, oder die Partnerin mit ein. - Ja, genau. Also, damit muss ich lernen, umzugehen. Aber ich liebte den Ishtwannsabe so viel, dass ich einfach keine Probleme machen wollte, dass ich einfach da total gut funktionieren konnte. Das war auch kein Problem für mich. Okay, erst nicht da. Gut, machen wir. Kein Problem. Also, ich wollte mich nicht beeinträchtigen lassen. Ich wollte ihm keinen. dem Ishtwann nicht zeigen, dass ich ein Problem habe. Also, ich hätte mir in dem Moment alles vorgestellt, weil ich einfach. ich war so dankbar und glücklich und verliebt in diese Zeit und diese Möglichkeit und in diese. ja, diese Arbeit. Wenn ich mir den Film ansehe, jetzt. frag ich mich, hast du damals als junge Schauspielerin gemerkt, dass die Kamera dich liebt? Hatest du dafür ein Gefühl, dass gibt der unfassbare Klausabsch von dir in diesem Film? War dir das damals. nein? Nein, ich glaube. nein, ich glaube, ich war. Der Kold war natürlich ein großartiger, spürbarer Kameramann hinter der Kamera. Ich hab so gern für den gespielt, weil die so eingespielt waren, die beiden auch. Wir haben eine unzählige Filme miteinander gemacht. Aber darauf hab ich. Ich glaube, ich war. nee, das. genau. Nein. Wenn du jetzt mal so. jeder Dreh ist ja ganz anders. Aber du hast jetzt gerade so schön über. ich fand Jabo gesprochen, was. kannst du sagen, welcher Form des Regiführens dir am nächsten ist beim Film? Also was für dich. besonders wichtig ist oder was du. brauchst von dem Dingen der Regiführt? Ja, ich hab's gern, wenn jemand absolut zugewandt ist. Ich kann. Wenn er mit mir. zusammen ist, in dem Sinne, dass man. nicht zu tenke, dass da immer eine Verbindung ist, immer zählen. Also was hat immer toll ist, wenn man extrem zugelassen wird in den ganzen Gedanken, die man sich selber gemacht hat, man muss das gar nicht so besprechen. Bis ins Detail besprechen, aber so die ersten Skitzen zu Figuren, dass dahin gehört wird. Und das ist natürlich, das muss ich schon sagen, im Kino-Bereich etwas noch mal ganz anderes, wie, glaube ich, im Fernsehen, da gibt's doch schon Unterschiede. Und ich kann ehrlich gesagt. mit extrem zu. teilweise so doggemartigen Stil, genauso viel anfangen, wie sehr. inszenierten Stil. Aber wenn ich darin. lebendig. sein darf, muss er so genau sein, weil lebendig führt in die Irre, weil man denkt so, ja, aber. Also es ist eher, diese Filmarbeit hat so viel mit. der Hingerbe an den Augenblick zu tun, den Augenblick zu erwischen. Und der ist ja. das zittier ich wieder. Ich glaube, das ist hier, Freunde. gibt mir eine Milliarde Euro. Ich werde dir nie den Augenblick von gestern wiederholen können. Und den zu treffen in seiner Musikalität, in seiner Richtigkeit, ein Flügelschlag eines Vogels kann alles verändern. Und das zu hören und das mitzunehmen. Das beim Teek wiederholen, dem so sich hinzugeben, empfinde ich als meine Aufgabe. Und das so zu wiederzugeben, wie es in der Verabredung war, entweder ist. Es ist sehr inszeniert oder sehr frei. Und ja, und eigentlich komme ich jetzt nach wie vor zu dem Punkt. Es ist die Zugewandheit, die ich brauche. Dass man dir zuhört und dass du spürst, jemand schaut dir auch zu. Genau, genau. Hast du das oft anders erlebt? Nein. Aber es gibt schon noch Unterschiede, wie stark etwas ist oder wie schwächer. Und manchmal weiß man auch, dass die Regisseurinnen mit so ganz vielen anderen Sachen beschäftigt ist, das Bild zu inszenieren. So kann man auch nicht immer bekommen. Das weiß ich schon. Aber in letzter Zeit, ehrlich gesagt, hab ich das eigentlich jedes Mal so gehabt. Aber vielleicht auch, wenn man je älter ich wurde, dass du genauer hab ich ausgesucht oder Begegnungen gefunden oder bekommen. Und wenn ich Kompromisse gemacht habe, dann wurden die Wenn und Abers integriert in meinen Kompromiss. Und damals am Anfang, als du am Burgteater anfingst, als du diese ersten zwei oder drei Filme gedreht hast, ist ja klar, dass man ganz vieles nicht weiß, aber du sagst nur, dass du damals schon irgendwie so starke Instinkte, was dich schützt oder was zu dein richtiger Weg ist. Oder du hast auch sehr, sehr viele Fehler gemacht in dem Beruf. Falte Entscheidungen getroffen. Ich glaube, ich denke so nicht, glaube ich. Weil ich merke zum Beispiel, manche Fehler waren total wichtig, weil sie mich wohin gebracht haben und der musste sein, sonst hätte ich das andere nicht entdeckt. Schöne Regretrie. Hätte hätte Fahrtkette. Das kann oder vielleicht ist es auch ein Schutz, so auf sein Leben zu sehen. Natürlich hätte ich das. Nein, 11 nicht passiert, wäre vielleicht der Fall vor Tvenler, wo das einen Tag wurde, Premiere stattgefunden hat eine viel größere Aufmerksamkeit. Passiert, wer weiß, ob ich dann nicht irgendwie viel besser dort trüben hätte, schon arbeiten können, wenn ich das gewollt hätte, außerdem oder etc., etc., etc. Da sind wir wieder beim Glück. So. Ich empfinde mich als Reich beschenkt. Aber ich achte Fehler als kreativen Imput. Und hast du damals sehr viel darüber nachgedacht, wie das auf das Publikum oder auf andere wirkt, was du machst? Ja, also das wird ja geschildert, wenn man Kritiken ließen, das durch, dass man so eine Kraft hätte und so eine Krasse Energie hätte. Und das kann ich total nachvollziehen, dass ich intensiver, impulsiver, schon energetische Mensch bin. Und es gab mal einen, jemand hat gesagt, ich müsste aufpassen, dass ich nicht verbrene, weil ich so eine zwei Endenbrene. Und ich habe auch verstanden, was er damit meint, um so, weil man kann in diesem Beruf der Viel von einem fordert, weil man alles mit sich selber belegt. Also ich habe kein Instrument, in dem ich einfach da üben kann, fünf Stunden lang, so und ein Musikstück, so dass ich zum besten gebe, dass aber in seinem Rahmen eine Form hat. Ich würde unserem Beruf eher als Form los bezeichnen, wo alles möglich ist. Man kann da schon auch manchmal verloren gehen mit sich selber. Und ich glaube auch, dass ich das eine oder andere mal auch abgebogen bin und ein bisschen verloren gegangen bin. Kannst du beschreiben, was du damit meinst? Ja, wenn man auf seinen eigenen Alltag nicht mehr geachtet hat. Da zählt auch, dass man einfach Post aufmacht. Also das Leben verdrängt? Genau, das, was Rumi Schneider ja so auf dem Punkt gebracht hat, ich kann im Film alles und im Leben nichts. Das kann ich nachvollziehen, diesen Satz. Und ich kann aber auch die Gefahr darin sehen, dass man sich da eben verloren geht, dass man den Alltag vernachlesigt. Das ist ein anderes reales Leben vernachlesigt. Du hast ja beschrieben, wie viel geklappt hat bei dir auch schon so in jungen Jahren. Kennst du auch Zeiten, wo Dinge nicht geklappt haben? Kannst du dich an deine erste große Enttäuschung in den Beruf erinnern? Ja, das war Spiel im Berg von Edward O.B., das war ein vier Personenstück. Das hat so gar nicht funktioniert. Das ging so ein paar, dass ein Baby verloren hat, das war so wahnsinnig kryptisch. Und ich hab das Gefühl gehabt, die Inszenierung war nicht gut, die Leute verstehen nicht, um was es da geht, ich verstehe auch nicht, um was es da geht. Und ich hab mich unglaublich geschämt. Also ich kannte natürlich scham und dieser Beruf hat ja so viel mit Mut und Scham zu tun. Aber so eine Schamattacke hatte ich vorher noch nicht eigentlich. Und da hab ich gemerkt, dass der Beruf sehr schwierig sein kann, vor allen Dingen, weil ich war da einfach sehr jung. Und ein unverständnis hätte ich mir nie erlaubt zu äußern, dem Regisseur gegenüber. Das war damals Holger Berg. Und da hab ich auch Sachen gespielt, die ich überhaupt nicht kapiert habe und so. Das hat natürlich das verstärkt mein Schamgefühl. Weil ich es nicht mal verstanden habe. Warum ich eigentlich das so machen sollen, warum ich das so halb nackt, über die Bühne laufen soll, in solche Sachen. Das kam natürlich hinzu, dass ich auch das körperlich schwierig fand, also mein Kostüm schwierig fand. Das war aber irgendwie gut, weil ich gemerkt habe, bevor es so weit kommt, dass ich eine Scheiße von anderen Ausbaden muss, dass ich dahin kommen, dass ich immer noch als letztes meine eigene Scheiße ausbade. Weil da gell ich mich da wenigstens aus. Das ist besser als die der anderen. Und das war eine krasse Lernerfahrung. Weil das war wirklich die Hölle. Also es fing schon zwei, drei Tage vorher an, dass die Vorstellung auf einen zukommt und man war einfach unrund, die ganze Zeit. Und man hat gehofft, jemand wird krank und solche Sachen. Und das war so ein unerträgliches Gefühl. Und das war eigentlich so, also bildlich stand, diese drei Stunden, zwei Stunden, wie lange Stück da war, mit hochrotem Kopf eigentlich vorhin zu schauen. Und gleichzeitig hatte ich diese Diskrepanz, dass die ihr voll viel Geld bezahlt haben. Und ich da innen jetzt diese Kacke oder Vorspiele, von denen ich einfach. also so. Es hat auf vielen Ebenen mich zum Nachdenken gebracht und gedacht, ich muss da Dinge umstellen. Und mich mehr einbringen und mehr Fragen, warum man was macht. Und ich finde auch eben mehr, man vorbereitet ist. Also ich rede jetzt nicht von den Text aus, wenn ich können. Das ist für mich etwas davon, möchte ich ausgehen können. Das wäre alle unsere Texte kennen. Aber die Vorbereiten noch besser zu wissen, was man da vielleicht erzählen möchte. Also bei diesem Stück ist halt, dass wirklich nicht so ein glümendes Stück war. Das war wirklich schwierig, weil es war so kryptisch und es war so nicht so entschlüsseln für mich. Aber das musste ich schon, ich musste noch besser irgendwie da. oder die Suche vertiefen, was ich da will. Und was halt natürlich hilft, wenn man Glück hat und so ein Standing bekommt, dass man mehr und mehr auch seinen Geschmack oder sein Interesse äußern kann. In so einem Orsonbe. Ja, ich hatte nur Intendanten und eine Intendantin, aber da war ich Gast oder Gäste. Wie man sagt, glaube ich, ich weiß noch, ich bin. Im ersten Jahr Bukte, da bin ich immer hochgelaufen und dann. hab ich immer gesagt, "Ach, da gibt's diese Rolle und das wird mich interessieren." Und dann hab ich das nächste Stück gelesen, das hat mich dann auch interessiert. Weil mich da Regisseur oder die Regisseur interessiert. Das hab ich dann immer deponiert. Und ich glaube, nach dem 7-mal hochlaufen hat dann Karen Bergmann zu mir gesagt, die die rechte Hand war von "Glaus Bachler". Ja, mir geht. okay, und ich will auch den Löwen spielen, oder? Ich hab das nicht im Schirm gehabt, das ist ein Zitat war und sagt dann so, "Ja, ach, was ist das für eine Rolle?" Also, ich war. Ich hab so gedacht, ich muss immer hochgehen und denen sagen, was mich interessierte, mit ihr das wissen. Ja, und dann. das hab ich nicht aufgehört, aber es wurde dann mehr gehört. So, das war der Vorteil, wenn man mehr, mehr eine Verantwortung bekommt, dass man darin auch anders wahrgenommen wird. Wie ist das beim Film? Also, wie sehr. Vertraust du in die Person, die den Film inszeniert oder imwieweit? Arbeit ist du nachdem, was du erzählt hast, nachdem Adolfi Stück. Ich muss letztlich mehr Verantwortung für mich übernehmen, die Dinge zu klären, wenn ich sie nicht verstehe, weil ich das jetzt so richtig wiedergebe. Wie viel Vertrauen kannst du in einer Arbeit gehen? Oder wie sehr sicherst du dich ab? Also, ich bin unglaublich offen und sehr hingewungsvoll. Aber es gibt dann zum Beispiel so, das sind nicht Gränkungen, aber das sind so außen vor Geschichten. Zum Beispiel, man hat so eine Kustümprobe. Also für mich zum Beispiel Kustümproben sind mit das Anstrengendste, was es gibt in der Vorbereitung. Und dann ziehst du tausende Sachen an und aus und an und aus. Und danach weiß man eigentlich nicht, wer was sie sich dann entschieden haben. Dass zum Beispiel habe ich auch jetzt gebeten, dass man mir bitte vorher sagt, oder das Schickt für was man sich entschieden hat. Zum Beispiel. Es ist versteh ich schon, dass sie das nicht bei jeder Figur leisten können, vom Umfang. Aber ich finde, wenn man einen Film trägt oder eine Figur hat, die mit trägt, zum Beispiel, also manchmal wichtig, dass man so, wenn es in einem Haus, dass man so Bilder bekommt, einfach um das besser zu associieren und sich besser da. Also ich gebe manchmal Sachen, spiel Dinge an zu Hause und teste aus. Und das ist natürlich viel besser, wenn man so anders associiert schon. Und das finde ich zum Beispiel, ist voll. Da könnte man so Gemeinschaftlicher noch agieren. Das ist oft zu bleibt so in den Abteilungen stecken und wird inzwischen Regie und Abteilung hin und her geschossen. Aber man bleibt da als Bindeglied, dass eigentlich Anzieht und da trinnen wohnt oder spielt, bleibt man ein bisschen uninformiert. Also konkret hast du schon Situation erlebt, wo du eine Figur arbeitet hast, vielleicht sogar schon angedreht und dann plötzlich dreht ihr in der Wohnung dieser Figur und du merkst, ich hatte das nie mir vorgestellt, dass das so ausgestört hat. Also die hat grüne Wände. Das würde. Absolut, das ist mir passiert bei Liegenlernen. Bei dem Film Liegenlernen hatte die so einen Japan-Fümmel. Ich hab davon keine Ahnung gehabt. Und ich hab gedacht, ach, das wär doch gut, wenn man mir das sagt vorher. Und mir auch erklärt, was man damit meint. Oder zum Beispiel auch, dann wird so ein Kustüm entschieden und dann denke ich so, dass ich dann auch eine Frage habe, warum wird das entschieden, zum Beispiel, dass sie da. weil sie ein Bücherme anhat und ich seh die, aber da noch nicht, dass sie sich in der Situation schon so bequem machen kann. Und dass man mir das erklären kann, das ist einfach. Weil es manchmal so, dann muss alles so schnell gehen beim Film, dann wird man da ins Kustüm gesteckt. Das ist eher auch so eine Geschichte, dass man so. Man hat das Gefühl, wenn man beim Film ist und man ist Schauspieler oder Schauspielerin, wird so ein bisschen abverlangt, dass man die Verantwortung irgendwie so am Eingang so an die Haken hängt. Und dann wird man so rumgeschoben, wie so ein Baby. Man wird so. so richtig gemacht und dann hier bist du dann hingestellt. Und das finde ich manchmal so schwierig oder zum Beispiel so. Ich weiß ganz genau, wie lang ich Maskenzeit habe und wann ich ins Kustüm muss und so. Ich weiß, dass alles. Und kommen dann immer, aber ich muss nicht geholt werden. Zum Beispiel so etwas ist. Aber das ist deren Aufgabe. Es gibt ja so. Aber was ich meine, ist, dass man so außen vor bleibt mit so Informationen, wo man denkt, ich hätte nie gedacht, dass sie da schon ein Bitscham erahmen kann, sondern dass sie da so noch verharrt in einem Kustüm, dass sie vorher in das Szene anhatte. Und mit. also, es ist so schwierig zu erklären. Aber manchmal wird etwas entschieden, glaube ich, manchmal ohne, dass man die Rechnung mit der Figur gemacht hat. Und wie gehst du damit heute also jetzt um? Ich frage, ob das möglich wäre, dass ich vorher. die Kustüme sehen darf mit dem Bildern. Und wenn es noch nicht klar ist, dass man mir immer am Vortag schickt. Und die Regisseure. Regisseurenen zeigen mir auch manchmal so, das muss ja nicht geschickt werden. Aber manchmal schauen, das ist das Haus. Okay, das ist irgendwie total hilfreich, das zu visualisieren. Und das frage ich. Das Thema Haus bringt mich auf alle anderen. Ja. - Und es okay ist. Auch schon eine Weile her. - Ja. War es da schon. wirklich eine große bekannte Schauspielerin? Ich glaub, der Film ist 2008, 2009. In 2009? - In 2006. 2009 war ich, glaube ich, auf der Belinale. Einigen wir uns darauf. Ich weiß nicht mehr. - Um eine ver 15 Jahre. In 2009. - Ja, genau. 2015 Jahre. Ich frag mich, ob wir an dieses Film so. vielleicht nachvollziehen, wie du dich üblicherweise einer Figur und einem Buch näherst. Ich weiß nicht, wie du zu dem. Ich weiß, dass Marin viel kastet. Ihr kanntet euch, glaube ich, nicht. also zumindest nicht von der Arbeit. Nein, genau. Marin hat mich kastet. Und ich zum Thema Kast, den kann ich auch sagen, man muss es lernen, daraus keine Schwäche zu ziehen, dass man nur einen Beruf hat, wenn jemand einen will. Das ist nicht einfach, mit dieser Gesetzmäßigkeit zu leben. Ja? Dass man. eine Rolle bekommt, weil eine Regisseur in einen darin sieht, dann hat man was zu tun. Diese Abreigkeit gibt es einfach. Was ich manchmal wichtig finde beim Kastien, zum Beispiel auch. deswegen erzähle ich das, weil wir beim Kastien sind, dass auch ich eine Mündigkeit an den Tag legen, darf, um rauszufinden, ob ich mit dem arbeiten will. Oder wie der arbeitet, das rauszufinden, ob das auch funktioniert, um eine Augenhöhe wieder zu schaffen. Weil ich glaube, dass das total wichtig ist. Das hat nichts mit Überheblichkeit und sonst irgendwas zu tun, sondern mit einer Stabilität und einer Mündigkeit. Ja. Weil man sich so oft wie so ein Bitschsteller vorkommt. Oder ich weiß, dass dieser Beruf, dass man sich mitbringen kann. Dass das schwer ist, dass man sich damit umzugehen. Ich habe mit Jürgen Vogelmal darüber diskutiert. Und ich glaube, manchmal Männern noch mehr durch ihre Sozialisierung, wenn ich hier Schauspieler vielleicht noch mehr Schwierigkeiten damit haben, dass so akzeptieren, nur wer zu sein, wenn niemand ein will, ein sehr interessantes Diskussion darüber. Wie auch immer, Maren hat wahnsinnig viel gekastet. Und. Viel heißt viele Schauspieler*innen. Viele Schauspieler*innen. Und sie hat mehrere Varianten angemacht. Ich habe dann mit ganz vielen männlichen Kollegen gekastet, um das richtige Paar für sie zu finden. Und Parallel, glaube ich, hat sie auch noch andere Paare gekastet. Und dann hat sich das rauskristallisiert, dass ich und Lars Eidinger für sie das Paar sind. Und Maren ist so genau. Und dadurch kastet sie so viel. Und das große Kompliment, dieses Films, glaub ich, war. oder ich empfinde es aus Kompliment, was die Leute gedacht haben, wie hätten diesen ganzen Film durch improvisiert. Aber ich glaube nicht mal ein. Hhmm, war. improvisiert, das war wirklich alles notiert. Es spricht einfach, dass sie eine unfassbare Rebogertourin ist für mich. Aber auch eine genaue Regisseure, die über Energie und Chemie und so sehr Bescheidweiß. Und wir sind einfach Tage früher. Schon nach Sadinien, wo wir getriegt haben. Ich würde keine wass vorfragen. Dieser Casting-Prozess. Kannst du das ganze Rebog? Ja, aber es war noch sehr anders. Teilweise. Es gab eine Fassung, wo ich dann zurückfam mit dem Boot. Aber ich kannte das Rebog, ja. Aber wir haben eine Cast, die erste Castings, zähne, die ich gemacht habe. War. und das war natürlich für mich. dann so wie es so eine Magie. Ich weiß auch nicht. Aber damals empfand ich das so, weil es zu dieser Zeit. und ich hab mit Rene Polish gerade gearbeitet. Und er hat das Thema von Lümmen prieferwendet, das musikalische Thema. Weil ich diesen Film so liebe. Und dann war das Casting und Maeren hat uns. die ganz Anfangs Szene von Prischit Badon, Michelle Bikolid, spielen lassen, wo sie in "Frag" liebst, meine Knie, liebe meine Beine, liebe meine Brüste, liebe meine Nase. Und da hab ich gesagt, "Grasse, mein Lieblingsfilm. " Manchmal versucht man, auf Zeichen zu achten. Und das war für mich so ein Zeichen. Und dann hab man die Szene gespielt mit diesen verschiedenen Partnern. Und ich kannte das Rebog auch. Und ich war sehr, sehr angetan gleich von. Maeren-Serscheinung und ihrer Art. Und wir hatten damals inliche Haare. Und irgendwie war das so, gab es so. für mich so eine schwesterliche Beziehung zu ihr von Anfang an. Sie fühlte mich so nah zu ihr. Und nach wie vor ist sie mir sehr wichtig und innings im Herzen. Bevor ihr nach Sardinien gereist seid, ich weiß nicht, wie lange der Zeitraum zwischen diesen vielen Castings und dem Dreh beginnt. Weißt du das noch? - Ja, ich glaube, einhalb Jahre. Okay, kannst du an diesem Projekt so ein bisschen beschreiben? Also schon konkret, aber wie bereit ist du dich vor? Was ist deine Arbeit an so einer Kino Rolle? Maren hat's. dass man sich sehr stark gekümmert, dass man sich gut vorbereiten kann. Wir haben uns immer wieder zum Lesen getroffen. Wir sind auch mal vier Tage so eine Pampa gefahren. Zudrert mit Lars. - Und mit dem Kameramann, Bernhard Keller. Und haben uns Filme angesehen, haben improvisiert, weil sie nachjustiert hat, das Trebuch auf uns. Auf so Dinge, die man einfach entwickelt, wenn man so ein paar ist, im In der Realität, gibt es so. Meine interne Sprache. Und die versuchte sie einfach zu finden, was unsere Sprache ganz intime Sprache sein könnte, die nur uns beiden gehört. Weil es ja ein sehr verspieltes Paar am Anfang ist, das mit dem Schnabbi und sie und so. Und da hat sie das immer umgeschrieben und umgeschrieben. Und zum Beispiel auf Sardinien hat sie uns zum Beispiel Lars und mich einkaufen geschickt, um dann ein Frühstück zu machen. Wir bekamen so Aufgaben als Paar. Das heißt, ohne sie auch. Die war da gar nicht dabei, um einfach Dinge miteinander zu erleben. Weil sie das einfach empfand, dass man das spürt. Das ist aber quasi Method-Akting. Ja, genau. Aber ich finde, das ist ein Method-Akting, das ich total kapiere, Zeit miteinander zu verbringen, wo man dann ein Liebespaar spielen musste. Weil das ist so transparent für alle. Und war das, hat ihr da wieder Ständer so was zu machen? Ich frag deshalb, weil ich finde so was ganz toll, weil so sinnlich ist. Und hab aber mit unter die Erfahrung, gerade wenn Spieler schon einiges gemacht haben, dass sie sich auch bevormundet fühlen von solchen Aufgaben und sagen, ich muss jetzt hier nicht durch irgendwelche Übungen gehen. Es war ja keine Übung. Eine Aufgabe hast du gesagt. Ja, ja, genau. Eine Aufgabe zum Beispiel, sie hat gesagt, so ist er. Und das ist so, dass wir das so kaufen und macht uns ein schönes Frühstück, den kleinen Teamnischen vorher mit uns angereist ist, ist er so machen und Bernat Keller, die da Auflösung auch gemacht haben. Und so. Und Silke und so was. Das wäre zum Beispiel für diese Schauspielerin schon so eine Aufgabe gewesen. Auch wenn es irgendwie ja eigentlich so, ich gehe da jetzt, meine Figur, ich ist ja gittig und er krisse ich gehe nicht. Als Gittie mit dem Kris Einkauf, mit dem Frühstück machen und wir verbringen einfach Zeit miteinander. Das wäre genauso, wenn Maren gesagt hat, und heute macht er einen Wanderung und geht zu dem Gipfelkreuz. Ah ja, okay, das ist was anderes. Dann habe ich dich missverstanden. Ich hatte das so verstanden, ihr geht in den Figuren, ohne dass sie das begleitet als Gittie und Kris Einkaufen. Und macht sozusagen eine Echtzeit im Provisation. Um dann das Frühstück zu breiten, um dann als Gittie und Kris mit Maren und Bernat zu Frühstücken. So hat ich's verstanden. Ja, genau. Jetzt wird's irgendwie sehr interessant finde. Weil Maren war nicht anwesend. Das heißt, jetzt komme ich wieder auf den Spruch von Brander zurück. Ich gehe mit meinem Leben auf die Bühne und nehme es von da auch wieder mit. Das heißt, eigentlich spielt es keine Rolle, welchen Namen ich habe. Ich kümmere mich darum, dass ich mit Lars ein schönes Frühstück mache. Und diese schöne Frühstück, damit das Schönwert braucht es Zuneigung, zueinander, um was Gutes zu finden, um das zu besonders zu machen oder wir kaufen auf einer Brötchen. Aber wenn wir ein schönes Frühstück machen wollen, braucht es eine Zuneigung und eine Kommunikation. Eine Kommunikation, genau. Und eine Verbindung. Und ich glaube, um diese Dinge ging es, Maren. Und eigentlich, glaube ich, das ist relativ dann egal ist. Außer ich. Wie kann ich das sagen? Ich. Außer es ist etwas. Eine Figur, wo ich zum Beispiel die Bordeleinerin ist oder einfach manch. Manch der Depressionen hat, also so. Und ich müsste dann so. mit Lars einkaufen gehen, mit so einem Mani-Anfall, also so was. Ich glaube, das. Das ist was anderes, als einfach. Ich glaube, es war einfach, sich zu kümmern, dass man auf eine Echtzeit zurückblicken kann als Spielen des Paars, dass man auch was erlebt hat. Und nicht nur den Film, ja, es ist total interessant. Und gab es da Verabredungen, wie zum Beispiel. Ihr geht einkaufen, ich weiß nicht, wie weit der nächste Laden entfernt war. Und ihr führt in der Zeit keine Telefonate nach. Berlin oder Wien, oder wäre das okay gewesen, das Birgit zwischendurch ihren Bruder anruft. Nee, das glaube ich, wäre nicht okay gewesen. Also, nee, es war jetzt nicht so, dass wir so. Nee, es war schon so, dass man so. Ja, man ist schon als Übung dort hingegangen. Hat das gemacht, denn die Stuttin gefahren hat eingekauft. Aber es war keine. Genau, aber das wäre interessant, weil ich fand das total toll. Und ich glaube, ich würde das immer wieder machen. Und vor allem, es Sardinen ist jetzt nicht das schlimmste Ort für sowas. Im Gegenteil? - Ja. Und ich empfande das als so klug. Und mir auch was zu geben, was ich abspeichern kann. Was mich auch immer zonalisiert, dass wir da irgendwie so. ein Lacher hatten zusammen oder. Du magst es auch, ich mag das auch. Also so Gemeinsamkeiten, die dann entstehen, ja. Die man dann vergrößert, wenn es zu dem Punkt kommt, wo sie sich einfach nur trennen will, meine Figuren, diesen Film. Und diese Punkte, die können ganz klein sind, die reichen mir, um sie zu vergrößern und daraus zu schöpfen. Natürlich hab ich auch einen Fundus. So, wenn es da nicht passt, dann greif ich auch einen anderen Fundus zu. Aber ich finde, es ist wirklich, casting ist so ein wichtiger Teil. Wirklich, wirklich, wirklich. Casting, meinst du den Casting-Prozess oder Besetzung? Besetzung. Und ich empfand wirklich uns als Partt total glaubwürdig. Lasst mich. Und ob das Frühstück, das jetzt irgendwie gebracht hat oder einfach das gute Casting, ist es auch dann egal. Aber ich mochte es. Ich mochte, dass man so Übung oder dass man das bekommen hat, dass man einfach Zeit hat, dass man Zeit bekommen hat, füreinander. Ich fand das aufregend. Aber ich bin für solche Sachen sehr, sehr offen. Ich fühl mich nicht übergrifflich behandelt oder als wüsste ich meine Hausaufgaben nicht anders erledigen können. Oder so. Ich hab dich für einen unterbrochen. Da hast du gerade angefangen, zu sagen, vor dem Dreh sind wir nach Sardinien. Dann hab ich dich unterbrochen. Ihr seid bitte rettubweiter vor dem Dreh. Ihr seid nicht hingefallt und habt einen Tag später angefangen zu drehen. Aber eine Woche oder zehn Tage. Es war zeitnah. Das weiß finanziell, glaub ich nicht, so drin, dass man so unter dem Jahr noch einmal eine Woche noch Sattinen führt. Und dann hab ich das Übungen gemacht. Frühstück macht. Frühstück macht mir genau. Nein, wir haben uns aklimatisiert quasi. In dem Haus? Ja, in dem Haus. Wir haben in dem Haus, wo wir getreten, haben wir das Frühstück gemacht. Mit diesen ollen Geschirr, das da schon eingerichtet war. Das war alles vorbereitet für uns. Ja. Und auch da. Das war ein ähnliches Gefühl, wie ich bei "Ticking Side" hatte, weil man so nicht in Deutschland oder in Österreich getreten hat, sondern auf Sardinien, auf so einer Insel, die so wunderschön ist. Und alle zusammenhaben, wie auf diesem kleinen Berg gewohnt. Und das war ein so tolles Team. Und dann Bruder war dann auch dabei, weil er war damals, er ist jetzt Kameramann, der hat noch Licht damals gemacht. Und das hat sich jemand verletzt und man Bruder wurde dann nachgeholt. Mit dem hab ich viele Filme gemacht, wo er Licht gemacht hat. Und das war immer sehr besonders. Weil seine Anwesenheit irgendwie so, mich so irgendwie weiß auch nicht immer durchsichtige macht als sonst. Oder ich muss mich dann nicht so kümmern. Das ist was sehr interessant. Ja, und da haben wir ja Film getreten. Und da war die Entscheidung von Maaren wenig Auflösung, keine hohe Auflösung. Sohn viele "Takes", lange "Takes". Und das ist ja für Schausch. Also für mich, ich liebe es. Sandra Wollnatrid auch ganz lange Einstellungen. Man kommt einfach in so eine andere Sinnlichkeit, in so eine andere Hitze. Man kommt in so eine andere, die Zeit fängt auch an, anders zu wirken, wenn man so längere Text hat. Zur Erklebung Sandra Wollnatrid ist die Regression, mit der du gerade jetzt. dann "Rab Every Time" genau arbeitet. Die Geschichte von der du ganz am Anfang und zu Spray seid. Ja, genau, genau. Und das ist selten. Mehr hab ich das Gefühl, das so lange Einstellungen drehen zu dürfen. Aber was positiv war, auch mit diesem Digital manchmal, dass man doch längere Einstellungen manchen drehen kann, wenn man mit zwei Kameras arbeitet. Die Vorbereitung hast du gesagt, ist hier sehr stark von Maaren geführt worden. Geführt worden. Hatte es das Gefühl, nach diesen ein oder anderthalb Jahren, die ja dann die Vorbereitung war, du hast sicherlich andere Sachen in der Zwischenzeit gemacht. Aber das du ab dem ersten Tag des Dresd, wusstest, wer GT ist oder ist das auch ein. Ich frag deshalb bei Maaren dafür bekanntes. Wie du sagst, sehr viele Takes zu drehen, die auch teilweise sehr unterschiedlich sind, fast kontraer. Kannst du das mal beschreiben, was das mit dir du hast gesagt, für dich ist das ganz toll. Ich kann mir vorstellen, dass es aber auch manchmal ein Zustand der Verwörung erzeugt, wenn man etwas sehr, sehr oft in ganz verschiedenen Varianten spielt. Wie seid ihr dazu diesem Kern der Figuren gekommen? Also, meiner Arbeit findet ihr eigentlich ja doch am Set statt. Alles andere ist schreibtisch Täterai. Auch wenn ich es anspiele zu Hause, es bleibt schreibtisch Täterai. Alles. Oder ich fühle einen Rucksack an von Gedanken, die aber am Schreibtisch stattfinden. Das ist total aber hilfreich, dass ich einen Rucksack hab und den ich angefühlt habe. Aber manchmal kann es sein, dass ich einen Film mache und ich öffne den nie und ich öffne ihn dauernd. Weil die eigentliche Arbeit am Set ist. Und da ist die Realität, die gekünstelte Realität, aber da ist es einfach so real, alles andere ist ausgedacht, ist fantasiert, ist stimuliert, ist kreatives Anfüttern, was auch immer. Ich mache mich vorzubereiten, aber die eigentliche Arbeit findet dann vor Ort statt am Set. Und ja, ich wusste ungefähr wer geht design kann, aber es hat sich natürlich noch mal ganz anders getreten, wenn man es einfach sinnlich körperlich erfährt. Es ist einfach ein ganz anderer Vorgang noch mal das anders zu spüren oder spüren zu können. Und wenn Maaren verschiedenste Text wollte, war das deswegen, weil sie uns sehr transparent einfach mitgegeben hat, in welcher Wage sich der Film halten muss. Sie wollte kein Bledoyer für die Frau und auch kein Bledoyer für den Mann halten. Und dadurch, dass sich manchmal Gewichtungen verändern oder da etwas verschiebt, brauchte sie manchmal auch andere Texte, um in der Gewichtung zu bleiben oder die Wage halten zu können, wenn das Blössig kippt, dass sie doch einen Anantäck nehmen kann. Und ich empfand das als absolut nachvollziehbar. Und ich bin manchmal wirklich so ein wirklich ein gut trainiertes Zirkuspferdchen. Ich mache das manchmal Spaß, wenn sie sagt so, und da jetzt hüpft so auf die dritte Stange. Und da machst du so schön, kleine Trapp. Also so, ich habe überhaupt kein Problem. Das heißt, du kommst gar nicht so sehr vom Kopf, wenn du am Set bist, sondern aus dem Körper, aus dem Moment, aus den Investoren. Ich glaube, ja. Ich glaube, es ist, dass ich sehr einen Instinktschauspielerin oder man nennt sich Bauchsschauspielerin oder intuitivesschauspielerin bin. Die aber den Rucksack sehr wohl braucht und da ist alles im Kopf. Das entsteht alles im Kopf, da sie mir was denke. Zum Beispiel, also beim vorigen Film Andrea lässt sich scheiden von Josef Fader. Hab ich gewusst, es braucht irgendwo ein Ventil und ich hab zum Beispiel, als ich das Buch, also ich lese ganz viel das Buch. Das Trebuch. Das Trebuch, ganz, ganz viel und ich hab dann immer. Was hast du ganz, ganz viel entschuld, wenn ich da so nachfrage? Also, ich hab das bestimmt so 20, 25 mal gelesen. Also, so, weiß ich, ob das viel ist oder nicht. Aber für mich, ich lese es viel, viel, viel, viel, viel. Und dann hab ich zum Beispiel, ich wusste, das muss einmal so ein Ventil geben von dieser Figur Andrea, wo sie so loslässt, wo einfach diese ganze Anspannung wegfällt. Und ich hab das da gedacht, im Kopf und da gedacht, und das auch so angetiesert, das könnte sein. Und dann, bei der Arbeit oder beim dritten oder vierten Dritte, hab ich gewusst, nein, da, da, da, ganz zum Schluss kommt das erst. Und das, ich weiß auch nicht, am Anfang, es gibt so ein Teil, wo so ein ganz tollen Spruch, den hatte ich so ganz lange über meinem Bett so gestempelt. Ach, der auf deine Gedanken, denn sie werden Worte, ach, der auf deine Worte, denn sie werden Handlungen, ach, der auf deine Handlungen, denn sie werden dein Charakter, ach, der auf deinen Charakter, denn er wird dann schicksal. Und irgendwie glaube ich an die Dreifaltigkeit, ja, also es ist immer ein Zusammenspiel zwischen Herzkörper und Hirn. Genau. So, weil das, was du jetzt gerade beschreibst, das schreibtisch, täterinnen tun, 25 mal lesen, ich wünschte, das würden viele Kollegen, Kollegen von dir auch machen, weil ich das Gefühl leider habe, dass das manchmal viel weniger ist. Überhaupt wird beim Film von häufig das Drehbuch nicht genug gelesen und damit meine ich ganz viele, die beteiligt sind. Ja, ich hätt' so gegangen. Ich frag mich da auch. Man, ich verstehe, wenn es zwersch mal eine 3-Tagesrolle oder wenn man so eine kleine Figur hat, finde ich, also das ist, ich denke, so, da verstehe ich, dass man das nicht so, dass man sich um seines Zähne kümmert, dass man manchmal gar nicht in Kontext wissen muss, so genau, das verstehe ich total. Und wenn man einen Film trägt, ist es wie so in der Interpretation, es ist ja, ich interpretiere ja auch ein Drehbuch. Und ich glaube, da komme ich aber vom Theater, die ein Theaterstück interpretiert. Ich will nochmal fragen, weil dieses schreibtisch Täterin enttum, wenn du sagst, du erkennst für dich irgendwann Andrea, braucht einen Moment, du hast es einen Ventil genannt. Und dann liest du es darauf hindurch, dass du überlegst, wo könnte das sein, ist das, was analytisch ist oder ist das auch eher rein intuitiv, wo du diese Möglichkeiten siehst. Das ist eben, was ich gerade meinte, das Zusammenspiel dieser 3-Faltigkeit, das ist so, der Kopf oder ich spüre das was und der Kopf sucht und gleichzeitig meldet sich der Körper, ob das da passen könnte. Und dann ist es immer noch so, dass ich zum Beispiel dann manchmal verblüft und mir auch so da hätte es, da habe ich mir zu Hause was ausgedacht und sitze ich am Set und es ist komplett anders. Und ich finde, das betrot mich gar nicht, sondern es ist immer nur, es geht um das Kollektiv beste Ergebnis zu erreichen. Und da gehört ja nicht nur ich, gehört nicht ich, sondern auch der Kollege und auch Regie und alle Abteilungen dazu. Wir wollen, dass jeden Augenblick das beste Ergebnis so und dadurch kann ich total abgehen von Ideen, von was ich nicht teilweise abgehen, manchmal ist. Wenn sich die Intuition so meldet und ich denke, es stimmt was nicht, es stimmt was nicht. Am Drehtag. Am Set, ja, in das Szene. So. Und wenn man mit der Regie in einer sehr guten Verbindung steht, dann merkt die das ja auch sofort, das meint ich mit Zugewandt hat. Weil ich kann auch über alles mogeln, weil ich das auch kann. Ich kann, und das ist eben was, das so feinstofflich macht. Ich kann einen Satz schon sagen und trotzdem, wenn man genau ist, spürt man das stimmt nicht. Wenn dir die Regie aber sagt, vertraume bergelt, für mich stimmt das. Dann würde ich sagen, okay, aber findest du nicht, dass das irgendwie so überflüssig ist und dass das ein bisschen raus, dass es den Fokus nimmt von einem eigentlichen Thema. Und dann würde es so sagen, ja, stimmt, aber genau das will ich. Und dann denke ich so, okay, aber ich habe gerade das Gefühl, dass er überhand nimmt, dass die Gewichtung zu krass ist bei diesem Satz. Und dass das andere dadurch nicht mehr kommt. Dann sagt die Regie zum Beispiel, ja, das will ich. Und dann verstehe ich was. Also so, das ist einfach, das mitteinander. So, aber das ist halt einfach so, genau, nichts zu tango. Und das heißt aber auch ein tango ist ein enger Tanz, dass man sich darin spürt. Wenn ich holpere, auch wenn das für einen der nichts damit tun hat total sowohl glaubhaft. Es gibt auch in der Glaubhaftigkeit, spürt man etwas eine gemachte Glaubhaftigkeit ist oder ob das stimmt. Also es ist so feinstofflich für nicht unser Beruf. Das ist meine so schwer, dass so plastisch an einem Beispiel festzumachen. Mir fällt da jetzt eben nur diesen Dialog, den so. Aber so glaube ich würde ich irgendwie das besprechen wollen. Und wenn jemand da kohr ist, dass diese Wirkung entstehen soll, dann verstehe ich alles. Aber diesen Dialog, den braucht man. Oder braucht ich dann vielleicht. Und dann mal nochmal Vorbereitung. Wir hast über Kostüm gesprochen. Gibt die Trägt über Weite-Teile ein Bekini. Was ich mir vorstelle, was auch erst mal eine Überwindung ist, ist das so, dass du dann auch über, dass du trainierst vorher und dass das abgesprochen ist. Ja. Oder dass du auch wirklich mit Marim besprächst. Ich möchte, dass Gitti diese Art von Figur hat. Ja, also ich vom Tanz näher, habe ich, ja, also, oder bewege ich mich gern körperlich und mache auch Sport und so was. Aber für diese Figur war es mit tatsächlich wichtig zu trainieren. Es ging mir nicht darum, so eine Modelfigur zu kriegen oder so was. Ich musste so viel Hüpfen und Springen und da wollte ich so selbstbewusst sein und mich nicht darum kümmern müssen, dass ich mit Scham so zu tun habe. Ich hatte keine Lust auf Unwohl sein. Und das habe ich hier gesagt, dass mir das wichtig ist, dass ich dort hinteren Nierer, dass ich so viel Sport mache, dass ich das Gefühl hab, wenn ich jetzt springe, pf, das ist mir egal, ich kann das. Weil in dem Moment fühlen sie sich unbeobachtet. Und ich brauche so einen Körper, wo ich mich unbeobachtet fühlen kann. Es ist ja der ganze Film, also die Beziehung ist ja so in dem Team. Genau. Und schon, dass eine Kamera dabei ist, ist ja irgendwie verrückt. weil ihr ein paar spielt, dass so ist, wie man nie vor anderen Leuten sein würde. Ja, genau. Und es hat ja auch eine extrem lange Sechstzene da trinnen auch. Und so. Das war auch für Maren total in Ordnung, dass ich meine Körper und ich bin dann einfach so auch wirklich so ins Fitnessinter geglaufen und habe das so auch genau. Und es war mir wichtig, dass ich. Ich wollte keinen Heroin-Schick-Körper haben, wie der damals bei mir als ich 14 war, so moder war und uns alle möglichen, uns alle Mädchen in so eine komische Magersucht und polimischen Attacken gebracht hat. Aber natürlich bin ich auch nicht frei von diesem ganzen körperlichen. wie man aussieht, wie man Schönheit oder Körperlichkeiten. Ja, das ist ja Dauer-Thema auch. Und es ist ein belastendes Dauer-Thema und ich bin so glücklich, dass ich das jetzt auch alles so beginn zu verändern und dass diese alle Körper einen Selbstbewusstsein bekommen und nicht nur diese eine Körper, so wie ich aufgewachsen bin. Das ist nur einen Körper, der war ultimativ über allen anderen Körbern. Und daran hat man sich abgearbeitet, stetig. Aber das hat mir total gut getan, einfach da nicht. ich wollte mich nicht um einen Körper kümmern und dahin habe ich trainiert. Damit war ich zufrieden. Das Thema Körper bringt mich zu einem deiner ganz neuen Arbeiten mit einem Tigger schlafen. Du musst mal helfen, die Regisseurin heißt Anja. Salomonowitz. Genau. Der Film ist leider in Deutschland so ein bisschen umdagegangen. Ist mein Eindruck, kannst du mal ganz kurz von ihm erzählen? Ja, mit einem Tigger schlafen ist ein zugenandes Biu-Pic oder wie wir sagen die Regisseurin und ich ein Hipprit. Oder eine Wittmung, sagen wir so, es ist eine Wittmung, ein filmische Wittmung an Maria Lasnik, einer, wenn ich die bedeutendste österreichische Nachkriegsmalerin, die ein langes, langes Leben geführt hat. Eine Frau war, eine Künstlerin war, die sich absolut der Kunst unterworfen hat. Und darin in der Unterwerfung ist auch das gemeintes, negative wie positive. Und die Regisseurin hat ein Drehbuch geschrieben, also die hat sich keine Szene oder keine Abschnitt ihres Lebens rausgesucht, sondern hat ihr Leben verfilmten wollen, aber mit der Entscheidung mir keine Altersmaske zu geben. Also man muss dazu sagen, du spielst eine Spanne von 8 bis 94. Genau. Und diese Entscheidung der Regisseurin kam durch ihre Schärsche. Und da sind es so sämtliche Zeitgenossen, die sie erlebt haben und die sie auch lange erlebt haben. Es kam immer wieder die Beschreibung über Maria Lasnik. Sie war so alt, das los. Sie war so kindlich wie weise, gleichzeitig. Also sie war 90 schon, aber sie war manchmal lebendig wie 18-jährige. Und das war der Grund, wo der Mit ein Grund, warum diese Veränderung, diese äußerlich Veränderung nicht wollte. Und wir wollten es lösen, mit so Zeit tafeln. Also dass ich ganz gleichbleibe. Und dann in den Vorbereitungen gab es dann doch, weil ich hab so ganz tolles Filmmaterial bekommen, von Sepp Dreisinger, der sie so lange, lange Filme spektleitet hat. Und mir das Material zu Verfügung gestellt hat. Und man doch auch einfach körperliche Veränderungen total wahrgenommen hat bei ihr und die Entscheidungen. Für sie geht, ne? Für sie geht, genau. Und dann kam eben die Idee, dass der Körper sehr wohl sich verändert. Aber sonst bleibt alles gleich. Und auch die Stimme verändert sich. Man hat fast das Gefühl, du bist kleiner geworden über den Film. Das ist richtig die Schulden. Ja, ich verstehe auch, weil ich dann so getragen werde, auch in diesem Rollstuhl als Hitze. Und das war eine sehr, sehr interessante Arbeit für mich, weil ich aus mehreren Gründen angefangen habe, sehr äußerlich zu arbeiten. Das hat mit einem zu tun, es gibt schon paar Dinge, die ich als im Schauspiel so unglaublich schwierig finde, wo man sofort so auf die Schliche kommen kann. Weil das ist so im Malen, an Instrumentspielen, Sex haben und die regieren. Das finde ich so Königsdisziplin. Eigentlich Essen ist auch manchmal noch so ein Thema. Rauchen auch sehr oft. Wenn ja, genau. Also für mich nicht, ich war ja lange raucherin. Für mich war das immer so. Nicht das Thema, aber das stimmt auch rauchen, wenn sie das einfach nur so. Ich hab dann so. Ich hab mit dem. Noch ein paar mehr. Wir fallen, das ist schönes Spiel. Es gibt noch ein paar mehr Sachen. Sag, sag. Drogen nehmen. Ja, be drunken sein. Be drunken sein. Man sieht also das. Ja, aber dann sind wir so. Egennoch, ob es gibt so. Ja, das stimmt schon. Auf Anzensee oft. Ja, aber dann sind wir wahrscheinlich sehr beim. Bei persönlichen Sachen von. Das stimmt. Wo man sagt, der kann das halt einfach nicht. Aber zum Beispiel für die Regieren. Brauchst du so lange. Das ist so ein krasses Studium. Deswegen, glaube ich, erwähnliches So. Vor allem das Worteose die regieren. Genau, genau. Weil es gibt ja auch einen Groß. Genau, genau. Es gibt an großen Obernhäusern, auch Therigenten, wo du siehst, die haben eine andere Qualität als anderer. Genau, genau. Und den Grundfehler macht mir immer das mit beiden. den Nimm und Selben-Takt. Aber genau. Und ich bin so unzellentiert, was malen betrifft. Ich hab eine große Bewunderung, aber ich bin vollkommen untalentiert. Und wenn Entschuldigung, wenn du sagst, äußerlich, meinst du, imitationen. Genau. Von dem, was du auf dem Video-Material gesehen hast, ne? Ja, genau. Also, und das nur für diejenigen, die den Film. Ja, genau. Ich kann ihn sehr empfehlen, das ist ein ganz besonderer Film. Aber du liest als Maria über den. brosen, es sind keine Leinwände immer, es sind auch Papieren, ne? Das sind Leinwände. Das sind immer Leinwände. So Druck. Druck. Und also, der hat das Gefühl, der dann ganzer Körper mal hat. Genau, es erstens, es gibt keine Darstellung von Maria Lassnig, wie sie gemalte. Es gibt drei Fotos und einmal, wo sie so blind malt. Sie hat sie so blindversuche. Und weil sie sich auch verweigert hat, sich da mal hinzulassen. Filmen zu lassen. Wer Filmen zu lassen? Genau. Das war der erste Versuch, schon diese Erkenntnis, dass Maria Lassnig das verweigert hat, dass sich der Regisseur in Ausreden wollte, Maria Lassnig beim Malen zu zeigen. Das habe ich nicht durchgesetzt bekommen. So, dann hab ich so ein Atelier bekommen, wo ich mich immer tagtäglich aufgehalten habe. Und der Assistent, der letzte Assistent von Maria Lassnig, Hans-Ferne Puschauke, hat mir so einfach so ein bisschen mal unterricht gegeben. Da hab ich was fragen, das war Vorbereitung. Das war Vorbereitung. Du hast ein Atelier bekommen, von was für einem Zeitraum sprechen will da. Ich hab mich ungefähr ein halbes Jahr vorher angefangen, zu vorzubereiten. Exclusiv für diesen Film, oder hast du andere Sachen in der Zeit gemacht? Ja, das ist immer schwieriger, eine Theaterchauspielerin, mit anderen. Ich hab immer andere Sachen. Also ich mach immer eine Vorstellung leider. Immer Lesung. Oder Lesungen aus irgendwas. Also es ist, aber es ist schon mein Hauptfokus war auf dieser Maria Lassnig Geschichte. Von der Vorbereitung absolut. Es war ein bisschen tricky, weil durch Corona, aber es hat sich alles dann zu verschoben, dass ich die zwei Filme hintereinander, der Jose-Fahrerfilm. Es war ein bisschen overload. Wenn man mich gefragt, oder wenn ich einen Wunsch hätte, frage hab, ich hätte mir das nicht so gewünscht, dass das so eng beieinander liegt, aber manchmal sind die Dinge, wie sie sind. Und ich hab so ein halbes Jahr vor zum Intensiv angefangen, mich vorzubereiten. Ich hatte auch so ein Coach, wegen dem Kärtnerischen. Und die Susi Stach, die schon Daniel Prühl so toll gekocht hat, für diesen Nikolauderfilm "Rosh". Es war großartig, mit der zu arbeiten. Und ich hatte ein Atelier bekommen. Also das war so ein vier Monate Form trebigen. Hat ich so ein Atelier bekommen? Und ich hab einmal, ich muss das zusagen, aber ich hab einen Trick angewendet. Und zwar hab ich eine Serie gemacht, Laus Graumann hat Dengler verfilmt. Das war so eine Krimierei von dem Schorlau. Die wir sind die als Reihe gemacht worden sind, mit dem Ronizierfeld. Und ich hab da eine Heckerin gespielt. Und ich bin total an der Log. Und ich verweigere ja auch, ich verweigere nicht, aber ich interessiere Social Media nicht. Ich erlaube es mir, dass ich das nicht brauche, dass das dann mir vorübergehen darf. Ich bin noch in groß geworden, ohne World Wide Web. Und ich möchte das weiter beibahalten. Also ich hab E-Mail und das alles, das kann ich schon. Aber ich verweige einfach Social Media. Weil das mir nicht sagt und ich halte es für so einen Zeitfresser. Jedenfalls hab ich irgendwie so, wo es sich immer, ich hab so Hecker, das Zehen. Und dann durfte ich die PR-Lady des Computer-Caus-Glubs kennenlernen. Und ich hab sie gefragt, ob sie mir einen gefallen tun könnte, ob ich zwei Wäsche machen konnte. Videos von ihr machen darf einmal, dass sie so fünf Minuten und zehn Minuten mit ihren Händen an der Tasse Tour mir zeigt, was sie machen würde um etwas zu entschlüssen und dann habe ich ihr Gesicht aufgenommen, wie oft sie hin und her guckt zwischen Tasse Tour und Bildschirm hin und her. Und das habe ich einfach nachgemacht. Ich habe geguckt, welcher Finger, wo am meisten hingeht und habe mit das einstudiert. Und dieser Trick hat ihm ganz gut für mich und den habe ich angewendet auch beim Malen. Dann hatte mir immer so Aufgaben gestellt, ich soll dann Gesicht mal und so. Ich bin immer mehr und mehr zusammengefallen, weil ich gedacht ist. Dieser Pinselstrich von dem aller Reden, ich kann mich dieser Pinselstrich, der Pinselstrich, ich krieg die Krise. Dann habe ich einfach dem Hans Werner aufgenommen, wie er Farben aus der Tour betrückt, wie er Tappentine schüttert, wie er Tappentine, wie viel Tappentine in die Farben macht. Ich bin mit das ganze Report wahr, habe ich aufgenommen und das habe ich mir dann einstudiert. Weil ich wusste, das ist, ich schaff das auch in fünf Jahren nicht. Das ist bei mir aber nicht drin. Ich kann dazu was an der Dutazehne. Ich habe ja den Film Paula gemacht, der war ja auch ein wirkliches Maler. Genau. Kala Yurich spielt sie und gibt es keine Videoaufnahmen von Paula Mordason, wie sie malt, aber da war das tolle. Wir hatten eine Filmmalerin, die, glaube ich, 60 der Werke von Paula Mordason nachgemalt hat. Das heißt, die hat die Bilder sich angeguckt, um Original, in Museen oder auch Drucker, und hat daran geglaubt zu erkennen, wie sie gemalt hat. Aufgrund des Farbauftrags und aufgrund dessen, wie die Striche. Und sie hat dann diese Bilder für uns reproduziert und Kala Yurich beigebracht, wie sie glaubt, dass Paula gemalt hat. Wow. Das war ganz tolle, tatsächlich. Ja, das ist. ja, ich hatte Maramattischeck auch, die auch in der Assistentin von ihr war, und die hat immer auch so vorgezeichnet, also die hat mir auch geholfen, wie sie da gekräftig, also ich wurde dann auch natürlich gut betreut, aber das ist natürlich fantastisch, da kommt mir dieser Kunstfelschenden, sie sind Patraki. Patraki. Genau. Der hat sich wahrscheinlich auch so angenehert an das Ganze wieder Pinselstrich ist, genau so wie beim Dirigen geht's eben beim Malen um den Pinselstrich. Und da wie fest man aufdrückt, so und sie hat wohl bei diesen Bildern so aufgetrückt und so. Und das habe ich mir halt einfach von außen, habe ich mir das angeschönt. Was der Film schafft, warum man das gar nicht. also ich habe das überhaupt nicht, ich habe selber auch viele gemalt, ich habe das überhaupt nicht hinterfragt, wie du das machst. Und was ich sehr schön finde als Entscheidung von der Regisseur oder im Schnitt entschieden, dass die Gemälde wirklich auch Platz bekommen, die werden ja Leinwand fühlen, dann einfach gezeigt wie ein Tafel, was herungewöhnlich ist für ein Spielfilm, aber das. ja, also ich fand es irgendwie ganz starkes Mitteln. Ja, ich fand es so noch mal, das hat diese Hinger, aber an die Frau, diese Wittmung, diese Wittmung an Maria Lasnick zu schön noch mal verstärkt. Trotzdem muss ich dich fragen, weil du ja sagst, es ist. es ist ja fragmentarisch, es gibt keinen, es ist jetzt eben nicht klassisch Biopic, wir erzählen jetzt diese eine Situation und wer hat sich dort hinentwickelt und das hat das aus ihr gemacht und so ist sie rangeostorben. Wie bereitet man Fragmente vor? Wie. also es wirkt im Schnitt fragamentarischer, das Buch war ja noch viel Kruder, das ist vielmehr noch hin und her gesprungen in den Zeiten und irgendwann habe ich gemerkt, ich schaffe ich nicht zu so arbeiten und hab dann einfach nach dem Trebuch gearbeitet, dass ich mir gebaut hab und zwar hab ich mir das nach dem Alter gelegt, ich hab das chronologisch mitgelegt, damit ich das einfach irgendwie hinkriege vom Körper und dann hatte ich einfach Entscheidungen getroffen, obwohl da war so ein Unfall zu dieser Jahreszahl und ab da hat sie diesen Fuß mehr nachgezogen und so habe ich diese Figuren nach hinten und vorne entwickelt. Inklusive am Schluss, wo sie wirklich festgebunden wurde, das ist alles, auch die ganz Schlusszähne, das sind alles wahre Erzählungen und Begebenheiten, wie sie der Assistent Hans Werner eben mit Maria Lasnik erlebt hat und gehabt hat und er hat sie eben am Schluss einfach nur noch festgebunden, weil sie konnte einfach gar nicht mehr aufrecht sitzen, damit sie nicht irgendwie von ihrem Rollstuhl rutscht, damit sie weiter malen kann aufrecht. Und das war auch ein Lobadgetfilm und dann ist es natürlich nicht so, dass man so verwöhnt ist, dass man chronologisch dreht vom Alter, sondern man dreht eben von der Location her und dann gab es zum Beispiel auch in einer oft in der Location, dass Anja gerne gehabt hat, dass ich noch zusätzlich die 90-Jährige oder die 20-Jährige für den Schnitt der Spiele, ob sie nicht dahin und her schneidet oder so ist. Und das war manchmal von der Konzentration, war das sehr anspruchsvoll für mich. Also du meinst an einem Tag. Weil ich zum Beispiel manchmal 50, dann war ich 90 und dann war ich noch 20. Aber ich liebe es, sehr auch aus dem Körper zu erzählen und so habe ich noch nie gemacht gehabt. Es ist ja fast ja traal, wie man da spielen kann oder spielt oder bisschen ist so ein bisschen. Und ich hatte alles so klein, Kopf, wann, wie was ist und in welchem Alter, wo, wie was hinkt und ich habe das einfach ganz viel trainiert, trainiert, trainiert, trainiert, also geübt, geübt, geübt, geübt. Alleine. Alleine, Alleine, Alleine, geübt und dann habe ich immer mit meinem Coach habe ich jedes gezeigt, ob man mir das glaubt. Also ich habe mit der so 10 Stunden gehabt und das war super, weil ich wusste, die hat so einen guten Blick. Wenn die sagt, das glaubt man mir, dann wusste ich, okay, das passt dann. Da habe ich fragen, würdest du einen Coach auch selber bezahlen, wenn die Produktion zu klamm es um so was zu leisten? Ja, das habe ich auch sogar schon mal gemacht. Also ich finde mit Coach arbeiten, ich liebe Coach, ich liebe Lehrer und ich liebe Trainer und Trainerinnen und Lehrerinnen und Coachen. Ich liebe das. Ich komme immer zu dem besseren Ergebnissen, wenn ich mit jemandem im Gegenüber trainiere. Es macht auch Spaß für mich. Ich bin da auch so wie so eine, was auch nicht. Ich bin gern Schülerin, ich habe kein Problem mit so ein Schülerlehrerverhältnis oder Schülerinnen Lehrerin-Fallnis. Ich kannte aus dieser Arbeit, an dieser realen Person, die auch noch nicht sehr lange tot ist, die wirklich eine Ikone kann man sagen, auch in der internationalen Kunsthälte. Abzunehmen. Ich war ja, ich war ja, ich war die Toiste. Ich war die Toiste zeitgenörstische Malerin. Also das ist jetzt keine wüsstereichische Lokalmatte. Nein, nein, nein, die waren genau. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es sehr, sehr viele Menschen gibt, die ihre eigene Vorstellung von so jemandem haben. Wenn du jetzt mal Coach sein müsst, ist es für junge oder auch ältere Schauspielerinnen, die sich einer realen Person für einen Biopek oder für einen anderen Film zu werden, wie man die Angst davor verliert oder in den Griff bekommt, einen Bild gerecht zu werden. Wie man die Angst verliert, überhaupt sich so einer realen Person zu nähern, mit der man nicht mehr selber sprechen kann. Ja, genau. Also ich glaube ehrlich gesagt, ich habe mir auch die Susi-Stach ausgesucht, weil ich habe der Regisseur und auch gesagt. Susi-Stach? Susi-Stach war die, die mich gekoht statt. Genau. Ich habe Anja auch gesagt, ich habe so viele Respekt und so viel Angst davor. So, ich habe wirklich so, dass das so schiefgeht oder dass ich mich überhebe. Und ich habe mir Susi-Stach gewünscht erstens, weil ich ihr nur Haut und Talschätze und auch, also ich habe mir das immer gezeigt, ist ein Video-Ausschnitt und dann haben wir uns das angesehen und dann habe ich gesagt, so würde ich das jetzt so machen. Und ich wusste auch, dass die Susi ein erhebender Coach ist, der mich animiert und nicht klein macht oder nicht in die Angst weiter versetzt. So, für mich war sie auch wichtig, dass sie mir die Angst nimmt und dass das üben nicht im Kämmenchen bleibt, sondern dass jemand sagt, super passt. Ja, machte kann ich sagen, ja, super, alles gut. Der so ein bisschen so, so ein guter Trainer ist, so nur motivierer, so, das sind ja finde ich die besten Coaches. Ja. Und also ich finde das absolut legitim, mit jemanden anderen zu arbeiten. Ich weiß so nicht, ob ich mir das zutrauen würde. Zum Beispiel jemanden zu coachen für eine lebende Person. Ich weiß auch nicht. Also zum Beispiel, es war für mich eine unglaubliche Befreiung, dass dieses Fantasma zu haben oder dieses hybride Trebuch dazu haben, dass keinen Abgleichs sucht an Maria Lasnick. Das war ja mein Vorteil, dass ich wollte das im Körper so machen oder so nachmachen, ja, auch nachamen, wie ich es empfunden habe und ihrem Videomaterial. Aber ich war ja zur Gänze befreit von der Maske. Es ging ja nie darum, sie eins zu eins wiederzugeben. Und das war eine große Befreiung für mich und auch mit an Grund, warum ich da dabei sein wollte, dass es eigentlich machen wollte. Auch wenn ich Angst hatte, aber ich wollte das wirklich machen, weil ich das so als auch so eine Befreiung für diese ganzen Biopics, die ich als oft so einen Übergriff empfinde. Und ich verstehe, wie greift man das an. Da wird halt so ein Leben erzählen. und wird etwas rausgenommen und dann werden Kossale Zusammenhänge geschaffen. Und Begründungen mir erzählt, warum jemand wie geworden ist, die manchmal wirklich als schwierig empfinde, weil ich denke so. Ja, weiß man, zwar es wirklich so. Also ich fand zum Beispiel Majestro auch nicht, es war für mich ein schwerer Film, das anzusehen. Wenn man ihn auf Video sieht, oder seine Interviews sieht, das war so ein ehriger Mann und ich fand den so in seiner Darstellung so elfisch oder so. Was auch nicht, das war für mich, war das sehr schwierig. Und man war so mit Nacharmung beschäftigt. Und für mich war der Fokussierung bei Maria Lasnik, was das heißt, sich so und ihre Tagebuchnutzen waren so aufschlussreich, was das heißt, sich so der Kunst hinzugeben. Und wo sie auch so kein Liebhabereich, dann das heran, was mir die Kunst bedeutet. Mondete lang in diesem Atelier, das Atelier in diesem Film, war das Original-Atelier, wo noch alte Semmen von ihr lagen und an der Jacke, die ich dann an hatte, in diesen Nirgendwo, Mondete lang zu sein. Gerade mal mit den Nachbarn ab und zu ein Wort zu sprechen. Sich so hinzugeben, diese symbiotische Beziehung mit der Mutter, der in so einer Depression, in so einer Verzweiflung gestürzt hat, der so, glaube ich, so auch so, ja, so eine Realität zu, wo die ganze Buchhaltung in Ordnung gibt, wo der Alltag so in Ordnung gekommen war, weil sie das ja ganz lange, die Mutter das ganz lange für Maria Lasnik übernommen gab. Gleichzeitig mit den absolut feministischen Frauen unterwegs, immer im Paris, in London, in New York gelebt, ganz lange, mit den interessantes Menschen verkehrt, so ihrer Zeit voraus gedacht, gemalt, dieser Farb, dieser Expressionismus, diese Bilder, dieser Witz, dieser Humor, diese Filme, diese dann produziert hat, weil sie nebenbei als Comiczeichnerin sich Geld verdient hat. Gerade immer so viel, dass sie ja nicht von ihrer eigenen Kunst abgelenkt war, bis 60, nicht wirklich, nichts, kein Geld hatte. Dass so mitgemacht so haben, mit sich. Ihr erstes Geld bekommen zu haben, weil sie einen Profisur angenommen hat als erste Frau in Wien und dann ging so los mit ihr. Das ist alles, das war so tief beeindruckend für mich. Und dieses Ringen, dieses dabei bleiben, dieses. Und das entnimmt man ja ihren Tagebüchern. Das war ja auch, wenn sie diesen Schadon getroffen hat, sich so der Kunst hinzugeben. Das wissen nicht immer alles so einfach, deswegen, und so angenehm mitzumachen und auszuhalten. Und beleidigt zu werden, zu viel. Weil andere, die viel weniger Talent oder viel weniger auch Technik hatten, aber nur weil sie ein anderes Geschlecht zwischen ihren Beinen hatten, so eine andere Karriere gemacht haben, so schnell und sie mit in diesem Dunskreis war und sie so übere geblieben ist. Und trotzdem so ausgeherrt hat, nicht aufgegeben hat, und sich so der Kunst hingegeben. Das muss ich sagen, hat mich so sehr beschäftigt und beeindruckt, auch sich so dieser gesellschaftlichen Norm oder diesen besellschaftlichen Erwartungen so abzuwenden. Und so zu wissen, dass das nur so sein kann, wie man es möchte, nämlich für seine Malerei dazu sein. Das hat mich zum Beispiel auch deswegen beschäftigt, weil sich unterkomm ich zu dem Thema, weil du die Töchter aufgeschrieben hast. Das hat sich natürlich bei mir total verändert, als ich Kinder bekommen habe, dass meine Arbeitsmethode, wo ich 24 Stunden nur mich zur Verfügung hatte, wo es, scheißegal, ob ich um 4 aufgewacht bin und gedacht, "Azum ist immer das Spiel." Und dann noch mal reingegangen bin oder was anderes gelesen habe. Ich war 39, bis ich schwanger war, dem vollkommen hingeben. Und das war auch ein Genuss, ein absoluter Genuss. Es gab auch natürlich, man privat leben waren, nicht immer ganz einfach. Ich hatte schwierige Beziehungen. Ich hab auch eigentlich kaum mit jemandem zusammengelebt, war immer in Distanzbeziehungen und nicht immer freiwillig, weil man ja nicht in derselben Stadt gewohnt hat. Ich habe mich immer noch als zu lernen für mich. Und sich durch die Beschäftigung von Maria Lasnik das noch mal so anders durchzudenken, was das heißt. Und man muss natürlich auch sagen, sie hat einen un kollektiven Beruf gewählt. Meiner entsteht nur im Kollektiv. Sie kann wie ein Schriftsteller überall eigentlich ihre Kunst betreiben. Das ist natürlich auch. Es ist ein Privileg. Und gleichzeitig auch. das kann auch vereinsamen manchmal. Beides. Du hast übrigens du bestimmt auch an, normal anders, weil du ja auch in Schreiben der Regisseur bist. Was das heißt, zu schreiben, in ein Schreibprozess zu gehen. Jetzt ist es, glaube ich, anders bei ja mehr mehr diese Writing-Dus. Das ist ein Schriftstellerischer. Das ist, glaube ich, kollektiv dann mehr, aber früher war das ja schon ein bisschen schriftstellerischer. Das hat mich. normal anders. ja, das hat mich normal anders umgerührt oder so aufgewöbelt. Oder Gedanken aufgewöbelt und Lebensentwürfe noch mal so durchdenken lassen. Was das so heißt, so. Weil ich wusste zum Beispiel auch lange nicht, wem gehört denn dieser Mutterwunsch? Oder die Kinderwunsch oder das Mutter sein, der wollen. Wem gehört das eigentlich. Ich gehört das wirklich mir oder gehört das irgendwie meiner Mama oder dem gehört das. Obwohl ich immer wusste, ich würde zu gern, aber ich habe das dann schon nochmal anders unterfragt. Und ich weiß natürlich zwar mein eigener Wunsch und ich bin so glücklich, dass ich die habe. Und ich wusste auch die hauen genau den Fehler in die Erde, der genau das Wichtigste war, was mir hätte passieren können, dass die zwei da so einen Punkt machen. Das war. mich möchtest. Damit du nicht mehr an beiden Enden brennt, jeden Tag 24 Stunden? Ja, vielleicht. Ja, vielleicht. Vielleicht, dass sie. ja, wahrscheinlich ja. Du hast ja von dieser wahnsinnigen Energie und gerade beim Studium. Und 100 Stunden Woche, du wirst auch 200 Stunden Woche. Spürst du das immer noch so oder merkst du das auch? Jetzt also natürlich ist. Rettorene frage mit Kindern, glaube ich, verteilt sich natürlich Energie anders. Aber wenn ich die Sozure habe ich das Gefühl und das begehre, wenn ich so oft, dass du wirklich. wahrscheinlich 24 Stunden am Tag dann doch immer mit deiner Kunst verbunden bist. Ja, das stimmt schon, dass ich das immer. Also, wenn das jetzt nicht akut gerade Zeit gibt, sich damit zu beschäftigen, ich merke, dass ich alles immer in Bezugsetze zu einer Figur. Ob ich Wäsche wasche, Wäsche zusammenlege, mit meinen Kindern Spiele kochen oder einkaufen geht, ist immer die aktuelle Arbeit akut. Und es wird auch immer die ganze Verbindung dorthin gezogen und immer geskennt, ob was brauchbar ist, was so mir begegnet. Es wird die ganze Zeit so nach Futter nebenbei gesucht. Das stimmt total. Und gleichzeitig ist es natürlich für mich die größte Umstellung gewesen, mir eine neuen Arbeitsrhythmus beizubringen. Das ist die größte Challenge gewesen. Und ich glaube, ich habe. Es ist eine ganze Zeit lang nicht geschaffen und habe aus meinem Fundus gelebt, weil ich einfach diese Zeit nicht aufbringen konnte. Und da natürlich auch mit dem Punkt konfrontiert wurde, mit dem schlechten Gewissen. Und dann habe ich gemerkt, das ist total destruktiv, schlechtes Gewissen. Meine Kinder haben nichts davon und mein Beruf hat auch nichts davon. Und ich habe schon gar nichts davon. Und es ist jetzt so. Aber ich bin ja getrennt. Und wir. Man ächst man und ich sind beide sehr liebevolle und. oder nicht liebevolle. Wir beide wollen Eltern leben dürfen und haben dadurch eine 50-50 Betreu. Also eher ein bisschen weniger. Er hat 13 Tage und ich habe 18 Tage und das schon schiert manchmal je nachdem, wenn ich zum Beispiel trete, dann hat er sie mehr und dann habe ich sie wieder mehr. Also genau, weil ich einfach keine Regelmasse kann bieten kann durch meinen Beruf. Und das Krass ist, wenn sie die Tage. Also das ist. Ich pack den Tag natürlich total zu, wenn die Kinder weg sind. Aber es ist natürlich ein klartter Unterschied, wenn die Kinder nicht. also was sich weiterbringe und was sich am Abend weiterbringe, wenn ich die Kinder habe und wo ich einfach nur eine begrenzte Zeit habe, weil ich einfach müde bin dann irgendwann. Also es ist schon eine andere. und paus ich schon anders aus, sagen wir. Und das ist so. an der Schizofrenie irgendwie da drinnen auch so sehr. Also ich habe sehr zu kämpfen gehabt, diesen Familiengedanken loszulassen und dann habe ich sich dann gemerkt, aber für wen lebe ich diesen Familiengedanken einig? Ich glaube, es ist ein bisschen für alle beteiligten besser, wenn man sich trennt. Und es war es auch. Und wir können auch reden miteinander, das ist alles gut. Aber wir waren halt einfach kein Liebesparmeer. Und dadurch habe ich so Zeit für mich geschenkt bekommen zum ersten Mal, die ich super nützen kann für meinen Beruf. und gleichzeitig mal. macht mich das auch irgendwie traurig, dass es erst zu einer Scheidung kommen muss oder damit ich so Zeit für mich bekomme. Wo ich so arbeiten kann, wie ich es einfach brauche auch manchmal so. Aber ich schaffe das super jetzt. Also ich merke auch, es entspannt mich voll, viel krasser. Jetzt, ich kann so der voll da sein, wenn die da sind, weil ich weiß, ich krieg meine 13 Tage, wie ich voll arbeiten kann. Kannst du auch Pause machen? Ja, ich weiß nicht, weil ich empfinde jetzt nicht, dass ich bin nicht erschöpft so von meinem Beruf oder so was. Ich brauche manchmal eher Pause von diesem organisierendes Alltags. Das finde ich manchmal sehr belastend. So diesen Mental Load, den habe ich ja bei meinem Beruf nicht. Also wenn ich eine Lesung vorbereite oder wenn ich sowas, dann was ist das für eine Sprache, wie muss die Sprache behandelt werden, wie könnte das sein? So, das ist, da brauche ich nicht zu Pause. Ich brauche eher Pause von einem organisieren, muss ich sagen. Das Waldtag, das ist Sonne, das finde ich eher so. Da kann man schnell kapitulieren. Ja, genau, oder es über es ist. Ja, aber es ist, es sorgt an, das kann schon Energie finde ich. So das Ganze zu organisieren und dann ach so klubbar bin ich mir noch, es ist so viel, an zu vielen Baustellen und dann ist da das und die eine muss da hingepracht werden und die anderen da hingepracht werden und dann da schlafen sie, da muss, das müssen wir so, also diesen Alltag zu organisieren, mit diesen Beruf, der so unsteht ist, der sich dauernd verändert und dann manchmal auch so natürlich, und das habe ich jetzt auch angefangen, dass wenn ich zu einer Primärer am Theater komme, dass ich die Kinder einfach irgendwie schau, dass sie da beim Papa sind, weil natürlich auch ein anderer Druck dazu kommt. Also ich bin da einfach irgendwann auch so in einem Tunnelsystem und ich versuche, das E-Zufe meiden, aber wenn du entproben hast und du hast einfach oder es gibt Schwierigkeiten, also es ist einfach so, Fokus ist da so drauf und da ist auch Druck drauf und auch die Leistung zu bringen und auch das finde ich das zu vereinern, aber das ist Learning by doing, das ist für uns alle besser, weil ich einfach meine Aufmerksamkeit ist dann so, dass ich die letzte Woche so wo alles hingerichtet und dann bin ich so anwesend dann und dann ist es auch besser. Ich organisiere das jetzt immer, dass sie an moralischen Dingen beim Papa sind, irgendwie momentan. Sie lässt sich eh nicht ganz vermeiden oder wenn ich kurz vertrebe, da merke ich da bin ich ja auf einer anderen Temperatur, ich bin nervös, ich bin unruhiger, so das ist einfach so. Ich muss das einfach integrieren und ich kann das ja nicht abstellen, kann ich es nicht irgendwie, kein rotweinglas, kein Sport, kein Ding, das ist einfach so, ich bin, man ist, wird ja die auch so gehen, vor Trebeginn ist man einfach nervös. Und da hilft nichts dagegen anzukämpfen, sondern es zu integrieren. Aber meine Mama ist beruhigt mich dann immer so gut und das ist auch gut, dass vor meiner Mama zu hören, ja. Und ich arbeite viel und gern auch, aber ich habe jetzt nicht das Gefühl, dass ich, ich bin meine Kinder da bin. Also ich habe zum Beispiel jetzt einen hab ja nichts getreten und war mit Sinn wie ein so, jetzt fällt es halt ein bisschen wieder an. Aber ich fahr sofort zurück bei jeder Gelegenheit. Aber meine Mutter sagt dann immer so ja, die haben schon gewusst, welchen Mama sie wollen. Also ich bin ja mit einer Mutter aufgewachsen, die ja nur für uns da war, die hat keinen Beruf gehabt, aber ich finde, Kinderärztin ist auch eigentlich ein Beruf. Und ja, dass man denen doch, dass auch vorliebt, dass es wichtig ist, sich da, wenn man das möchte, dass man sich beruflich entfalten darf und das Kinder ein, dass sie keine Hemmung darstellen müssen. Und wie sie wärser, so dass man das integrieren darf beides. Ja, vor allem wenn man es so liebt wie du. Ja, genau, weil ich ja, ich habe wirklich viel Freude in diesem Beruf und das kann ich denen auch vermitteln. So, das ist, das ist, was ganz schönes ist, wenn man etwas gefunden hat, was man liebt. Und dass man sein Interesse pflegt und dass man sich darum kümmert, was interessiert ein und dass es auch ein seelisches Bedürfnis ist, finde ich, sich so auszutrücken oder ein Beruf zu haben. Und dass ich da mich auch sehr, da fühle ich mich wirklich so geküsst, dass ich das, was ich gerne mache, damit Geld verdiene. Das war am Anfang ein lustiger Schizofre, also nicht so fren, aber ein eigener, der dir das Gefühl darf, ein Geld zu bekommen. Was dann so liebt, sei mir, ist mir gut. Na, ich danke dir fürs Gespräch. Danke dir. Das war sehr schön. Finde ich auch. Danke. In der nächsten Folge spricht zu seinem Bormann mit dem Regisseur Andreas Dresen. Sommerform bei Kong, Wolke 9, Halt auf Reuerstrecke. Gundamann, das sind nur einige Titel seiner umfassenden Filmografie. Schon dreimal erhielt Anne den deutschen Filmkreis für die beste Regie und einen neuen Film gibt es auch schon. Liebe eure Hälter, ist gerade in den Kinos. Ich freue mich sehr auf dieses Gespräch.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Einführung in den Podcast "Close-Up" der Deutschen Filmakademie mit Birgit Minichmayr als erster Gast.
  2. Minichmayrs Werdegang
  3. Ihre Arbeitsweise
  4. Persönlicher Hintergrund
  5. Entscheidung für den Schauspielberuf

Summary:

In der zehnten Staffel des Podcasts "Close-Up" der Deutschen Filmakademie wird die österreichische Schauspielerin Birgit Minichmayr interviewt. Sie spricht über ihren Werdegang, von ihrer Herkunft aus Linz über ihre Ausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien bis hin zu ihrer erfolgreichen Karriere, die mit zahlreichen Preisen wie dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet wurde. Minichmayr beschreibt ihre intuitive Arbeitsweise, bei der Musik eine wichtige, aber nicht immer notwendige Rolle spielt, und betont die Bedeutung emotionaler Authentizität.

Sie erläutert, wie sie im Laufe ihrer Karriere gelernt hat, Unsicherheiten in der Zusammenarbeit mit der Regie anzusprechen. Ihr persönlicher Hintergrund – geprägt von einer ländlichen Kindheit, der Faszination für Literatur und Musik sowie prägenden Theatererlebnissen – hat sie maßgeblich beeinflusst. Die Entscheidung für den Schauspielberuf fiel nach einem erfolgreichen Vorsprechen am Max Reinhardt Seminar, das sie als befreienden Wendepunkt in ihrem Leben beschreibt, insbesondere durch die prägende Begegnung mit Klaus Maria Brandauer.

FAQs

'Close-Up' ist ein Podcast der deutschen Filmakademie über das Filmemachen. In der zehnten Staffel werden sieben Gäste aus der Filmbranche vorgestellt, die Einblicke in ihre Arbeit geben.

Birgit Minichmayr ist eine österreichische Schauspielerin, die am Max Reinhardt Seminar in Wien studierte. Sie hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter den Nestroy Theaterpreis, den Silbernen Bären auf der Berlinale und den Deutschen Filmpreis für 'Drei Tage in Quiberon'.

Sie arbeitet oft intuitiv mit Musik, hört während der Vorbereitung und am Set bestimmte Stücke, um Emotionen zu triggern. Bei emotionalen Rollen wie in 'Drei Tage in Quiberon' liest sie auch Trauerbücher, um sich einzufinden.

Sie vertraut ihrem Gefühl und spricht Probleme wie unpassende Positionen oder Dialoge direkt mit der Regie an. Durch offene Kommunikation lassen sich solche Unstimmigkeiten oft beheben, was die Authentizität der Szene verbessert.

Ihr Interesse wurde durch frühe Erfahrungen mit Musik, Ballett und Theater geweckt. Ein Schlüsselerlebnis war das Hören eines Hörspiels von 'Faust', das ihr zeigte, wie Sprache durch Schauspiel lebendig wird – das faszinierte sie und lenkte sie weg vom Tanz hin zur Schauspielerei.

Klaus Maria Brandauer war ihr Lehrer am Max Reinhardt Seminar und prägte sie entscheidend, besonders durch seine Sprachkunst. Sie betont, dass sie ohne ihn wahrscheinlich nicht die Schauspielerin geworden wäre, die sie heute ist.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.