Der Podcast diskutiert die These, dass die KI-Revolution zu einer extremen Zwei-Klassen-Gesellschaft führen könnte: Während wenige Besitzer von KI-Unternehmen (wie Nvidia) enormen Wohlstand anhäufen, verlieren alle anderen ihre Existenzgrundlage, da KI menschliche Arbeitskraft überflüssig macht. Diese Angst, die im Silicon Valley weit verbreitet ist, basiert auf drei Annahmen: Erstens sei KI eine fundamental andere Technologie, die anders als frühere Innovationen keine neuen Jobs schafft. Zweitens blieben die aktuellen Eigentumsrechte bestehen, sodass die Gewinne nur bei den Kapitaleignern landen. Drittens gebe es keinen wirksamen sozialen Protest gegen diese Entwicklung. Die Sprecher bezweifeln jedoch die erste Annahme und verweisen auf historische Beispiele wie das Internet, das ebenfalls viele neue Berufe hervorbrachte. Realistischer sei eine schleichende Verschlechterung: Menschliche Arbeitskraft werde zunehmend unattraktiver, Löhne sinken, und politischer Einfluss verlagere sich zu den Kapitalbesitzern. Europa stehe zudem vor dem Problem, dass KI hauptsächlich in den USA und China entwickelt wird, was politische Gegenmaßnahmen erschwert. Notwendig seien gesellschaftliche Reformen und eine gerechtere Verteilung der KI-Gewinne, um eine dauerhafte Spaltung der Gesellschaft zu verhindern.
Fritz, wir versuchen ja immer mit unserem KI-Podcast auch vielleicht einen optimistischen Blick zu finden. Auf die ganzen Veränderungen, die gerade heran gestürzt kommen, durch die KI-Revolution, aber heute könnten wir mal an unsere Grenzen geraten damit. Was meinst du? Es kommt immer auf deine Perspektive an. Also, wenn dir in Video gehört oder eine Roboter-Fabrik mit Autonomen, Robottern, die sich selbst replizieren, dann hast du natürlich große Gründe optimistisch zu sein, weil du dann nicht eines Tages in der permanent ander Klaas landenwirst, in der ewigen Unterschicht. Ja, also die Tese, über die wir sprechen wollen, ist die das KI dadurch, dass sie einerseits große Produktivitätsgewinne erzeugen könnte und KI auf einmal alles mögliche kann, was früher nur Menschen konnten. Sehr, sehr viel neues Geld schafft, sehr viel neuen Wohlstand, aber das dieser Wohlstand halt nicht überalanten könnte, sondern am Ende halten nur bei denen, die, wie du sagst, Nvidia besitzen, die vielleicht Teil der großen KI-Unternehmen sind oder wenigstens Besitzer eines großen Unternehmens sind, was von der KI-Revolution massiv profitiert. Das ist so die Idee. Also stürzen wir durch KI in so eine Art zwei Klassengesellschaft und zwar mit sehr viel extremerer Variante, als die, die wir vielleicht ohnehin schon haben, nämlich eine in der ein paar ausgewählte, sehr reiche Menschen quasi alles besitzen und der Rest deutlich mehr, ich würde sagen, da gehören jetzt vermutlich auch im praktisch alle unserer Hörer dazu, der besitzt dann fast gar nichts. Ja, diese Idee der permanent ander Klasse, der ehigen Unterschied in der eigentlich alle Leute drin sind, die klassischerweise ihr Geld mit Arbeit verdienen. Das ist ein Gedanke, der so ein bisschen um sich gegriffen hat in der Tech-Welt im Silicon Valley. Ich habe den auch sehr, sehr stark gespürt, als ich da vor ein paar Monaten vor Ort war in San Francisco. Das ist durchaus was, über das sich Leute Gedanken machen, die eigentlich, wenn man jetzt mal so auf deren Gehaltscheckschaut sich normalerweise nicht um finanzielle Dinge sorgen machen müssten. Also, Programmierer, die wirklich gut verdienen bei diesen Tech-Firmen, die aber so ein bisschen denken, hey, es gibt einen Tag X in nicht allzu fairer Zukunft, vielleicht schon in den nächsten zwei Jahren, vielleicht in den nächsten fünf Jahren. Und bis zu diesem Tag kannst du noch Geld verdienen mit Arbeit, mit Lohnarbeit und danach nicht mehr. Lohnarbeit, Programmieren, alles, was du gerade so machst in der Fabrikarbeit, ne eigentlich egal, was es ist, Taxifahren, Podcast-Haus sein. Das wird sozusagen danach viel besser, viel schneller, vor allem viel billiger von einer KI übernommen werden. Und dann bist du arbeitslos. Wir schauen uns also heute an, woher kommt diese Angst vor einer ewigen Unterschicht, was ist da die Idee? Wie realistisch ist diese Szenario, müssen wir uns darüber wirklich Sorgen machen. Und wenn ja oder auch wenn nein, wie sollten wir uns jetzt verhalten? Was sollten wir tun? Das ist der KI-Podcast, der noch ein Job hat. Ich bin Gregor Schmeitz-Reed und ich bin Fritz Espenlop. Dann fangen wir mal an mit der Frage, woher kommt diese Idee eigentlich? Weil diese Idee, dass KI unsere Arbeit einfach übernehmen könnte, das erzählen ja manchmal Leute gar nicht als dystopie, sondern als Utopie. Also ich habe das auch immer mal wieder jetzt gehört, sollten den letzten paar Jahren, das Leute sagen, wenn die KI einfach alles kann, dann ist das ja super. Dann können wir den ganzen Tag im Liegestuh liegen und auf die Erzohren fahren oder Pickelbäus spielen, was auch immer was man halt machen möchte im Alltag. Und wir leben quasi im Paradies auf Erden. Dieses Szenario über das wir heute reden, das fängt irgendwie an dem gleichen Punkt an, nämlich das KI immer mehr Arbeit übernimmt, aber macht daraus eben keine Utopie, sondern eine dystopie. Was meinst du Fritz, woher kam diese Idee ursprünglich oder wo ist die so groß geworden? Also das Ganze ist auf der einen Seite ein bisschen ein Miem in manchen Twitterkreisen, auf manchen Tech-Partys wird das auch so ein bisschen Augenzwinkand mal erzählen, also dieses so, man muss sich jetzt wirklich beeilen, um in diesem Job, den man hat, noch mal möglichst viel Geld zu verdienen, weil man halt nicht weiß, wie lange das überhaupt noch möglich ist. Also quasi jede Woche ist es so, dass mehr von dem, was du eigentlich als Mensch kannst, irgendwie von den KI-Coding-Agenten gemacht wird. Und das Ganze ist aber nicht nur was, was so kleine Programmierer beschäftigt, sondern eben auch gleichzeitig die großen Namen in der Tech-Welt. Also Sam Ortenen redet schon seit Beginn der KI-Revolution zum Beispiel ganz viel überbedingungsloses Grundeinkommen und über die Frage, wie geht man damit um in einer Welt, wenn Leute tatsächlich vielleicht keine berufliche Tätigkeiten haben und dann eben auch kein Einkommen mehr erzielen können. Das ist ja das, ne? Dieses, man sitzt dann rum auf den Azoern und alles ist super. Das beinhaltet ja irgendwie so ein bisschen die Vorstellung, dass man weiterhin Geld hat, auch wenn man nichts mehr machen kann, um sein Geld zu verdienen. Das heißt, es ist eine Verteilungsfrage irgendwie, wenn die KI irgendwann jede Menge Dinge tun kann, die bisher nur wir Menschen tun konnten, dann kann das natürlich eine schöne Nachricht für uns alle sein. Aber wenn das bedeutet, dass all diejenigen, die bisher ihre Arbeitskraft verkauft haben, das nicht mehr machen können, was machen die dann noch? Also das einzige, was dann zählt ist, wie viel Geld hat man, weil für dieses Geld kann man sich ja dann entsprechend Rechenleistung kaufen oder tokens oder Beteiligung an einem KI-Modell und die Sorge, die natürlich jetzt Leute haben und die ist, wenn man so auf den Aktionen mag, gerade guckt, auch gar nicht so abwege ich, ist halt die, dass wir ein Wirtschaftswachstum bekommen könnten, was mit Menschen gar nichts mehr zu tun hat. Also es ist ja schon jetzt so, dass der Arbeitsmarkt auch in den USA nicht so unterlich gut ist. Es werden ziemlich wenig Leute eingestellt, auch im Techbereich werden wenig Leute eingestellt, viele Leute werden sogar entlassen. Auch in Deutschland ist der Arbeitsmarkt nicht gut, aber der Börse, die kommt eigentlich ganz gut damit zurecht und das hat unter anderem damit zu tun, dass halt ein bisschen Geld umgeschichtet wird. Man kauft halt keine Leute mehr ein, sondern man kauft Rechenzentren, man kauft KI, man kauft digitale Arbeit quasi und wenn das immer weiter auseinander trifft, dann steht man vielleicht irgendwie mit leeren Händen da, wenn das, was man die ganze Zeit gegeben hat, einfach die Arbeitskraft gewesen wäre. Das hatten wir ja auch irgendwie immer schon. Der große Punkt ist, dass wir bisher aber eigentlich immer dann andere Jobs hatten, in die man wechseln konnte. Wir haben mal gesagt, dass die dann vielleicht teilweise ein bisschen schlechter bezahlt waren, aber teilweise auch besser bezahlt waren. Also durch Technologies sind ja auch immer neue Jobs entstanden. Und hinter dieser permanent ander-Klass-idee, da stecken jetzt drei Annahmen, warum das hier anders ist als bei technologischen Entwicklungen in der Vergangenheit. Und ich glaube, Grieger ist es ganz gut, wenn wir diese Annahmen hier einmal explizit, so ein bisschen ans Licht holen. Und die erste Annahme ist künstliche Intelligenz ist tatsächlich eine fundamental andere Technologie als unsere Technologien in der Vergangenheit. Also es wirkt keine neuen Jobs geben durch KI. So am Ende haben wir diese AGI, die quasi alles machen kann, was wir Menschen machen können und überall besser ist. Und es ist sozusagen auch in gar keiner Situation überhaupt noch rational einen Menschen für irgendwas zu bezahlen, wo für euch auch eine KI oder ein Roboter bezahlen könnte. Also man merkt schon ein bisschen so, ist diese Annahme besonders realistisch, aber ich glaube, dass es so die erste Annahme, die da drunter steht. Die zweite Annahme ist in dieser Gesellschaft bleiben unsere Eigentumsrechte, die wir halt jetzt aktuell haben, weiterhin erhalten. Also die Leute, denen die großen KI-Firmen gehören und denen die irgendwie Super Roboter Fabriken gehören, die gehören den auch weiterhin. Und niemand sagt momentmal, dann müssen wir das alles vielleicht irgendwie anders besteuern, wenn niemand mehr ein Job hat außer euch. Und die dritte Annahme ist so ein bisschen verbunden damit, die würde ich einfach beschreiben als niemanden muckt auf. Also alle Leute sind irgendwie dann halt einfach in der permanent anderen Klass und es gibt so keinen gesellschaftlichen Protest oder zumindest keinen wirksamen gesellschaftlichen Protester gegen. Und keine Ahnung krieg euch, weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn man jetzt diese drei Annahmen finde ich einmal so ausformuliert, dann finde ich dann merkt man schauen so ein bisschen, dass diese, also ich glaube, diese permanent anderen Klass für euch jetzt nicht so 100%. Ja, ich glaube, ich bin tatsächlich schon bei der ersten Annahme nicht so ganz sicher, weil auch das, dass Leute sagen, diesmal ist aber alles anders und diesmal gibt es keine neuen Jobs mehr. Das sieht ja irgendwie vor, dass sich nicht groß was verändert in einer Welt, in der KI alle arbeiten übernimmt. Also es gibt ja zahlreiche Beispiele von Jobs, die man jetzt schon theoretisch automatisieren könnte, aber es halt nicht macht. Also da sind gehören die extrem Beispiele dazu, wie das David Gettar als DJ muss da nicht wirklich stehen. Der muss nicht wirklich eine Millionen Euro dafür bekommen, dass er sich auf die Bühne stellt und ein Knopf drückt. Trotzdem macht er es halt und Leute zahlen da auch gerne den Eintritt und zahlen ihm die Gage, weil er das halt, weil er es halt David Gettar ist. Also natürlich sind wir nicht alle David Gettar, aber es ist einfach so ein einfaches Zeichen, dafür, dass man nicht einfach sagen kann, nur weil ein Job theoretisch automatisierbar ist, dass das dann auch passiert, oder, dass er aber nicht dagegen spricht, das dann so zu übernehmen. Das haben wir ja auch immer mal wieder erlebt.
in der VWL einen Namen. Das ist die sogenannte Lump of Labor-Fallacy. Auf Deutsch gibt es keine gute Übersetzung. Wir sagen, wir haben mal fixe Arbeitsmenge, Trugschluss. Also diese Annahmen mit das quasi, die Jobs, die wir heute haben, das sind quasi die Jobs, die gibt. Es gibt eine begrenzte Menge an Arbeit, die wir irgendwie verteilen müssen und jede neue technologische Innovation ersetzt davon, was ohne es mit etwas Neum, quasi ohne neue Möglichkeiten zu eröffnen. Wie sagt, wenn man zurückguckt, das war bisher nie der Fall. Es sind immer schon aus der industriellen Revolution. Wir wissen, was da alles für neue Jobs entstanden sind, die man sich gar nicht vorstellen konnte. Diese Vorstellung, dass das bei KI wesentlich anders sein sollte. Ich glaube, dafür muss man ein bisschen besser argumentieren, als das passiert bei vielen Leuten, die von der permanenten Ankerklasse reden. Das Beispiel, was ich immer schön finde, in dem Kontext sind so. Das Internet oder was das Internet damals gemacht hat. Weil natürlich hätte man sich vor 25, 30 Jahren hinstellen können und überlegen, welche Jobs werden durch das Internet zumindest verändert oder werden dadurch gefährdet. Klar, wer man zum Beispiel darauf gekommen ist, das Reiseberus in Gefahr sind. Das haben damals auch schon Leute gesagt. Aber 1995, so im Jahr 1995, wenn man sich da eine Liste gemacht hätte, mit Jobs, die irgendwas mit dem Internet zu tun haben, ich glaube kaum jemand hätte zum Beispiel Taxifahrer darauf gesetzt. Da gesagt, Taxifahrer, der meint, da me gar nichts zu tun. Die sitzen ja in einem Auto, die fahren in der Straße. Warum hat das mit dem Internet zu tun? Weil man sich zu dem Zeitpunkt eben nicht vorstellen konnte, dass es mobiles Internet geben würde. Und Apps und eine völlig andere Art und Weise, Dienstleistungen, Zahlungen und so weiter durchzuführen. Und dann wachbar in dieser neuen Welt auf und stellt fest, auch so gerne natürlich. Der hat sich ja alles möglicher geändert. Das lässt sich immer nur im Nachhinein sagen und nicht bevorhin ein. Und das lustige ist, wenn wir jetzt tatsächlich davon ausgehen würden, dass wir diese erste Annahme einfach mal so hinnehmen. Dann, glaube ich, wäre das Ergebnis tatsächlich eine Welt, die so ist, wie die, was du vorhin skizziert hast, nämlich rein, in der es uns alle alle doch ziemlich gut geht. Ich glaube nicht, dass die Leute einfach sagen werden, "Gut, dann ist das jetzt so." Dann hat Elon Musk alles Geld, sondern vermutlich passiert dann das, auch schon immer passiert, in der Geschichte der Technologie, nämlich, dass es halt gesellschaftliche Reformen gibt, die dann irgendwie diesen Wohlfahrtsgewinn durch die Technologie auf mehr Köpfe umverteilen. Das wäre ja auch, glaube ich, zu wünschen in so einem Scenario, aber vielleicht machen wir es uns damit auch ein bisschen zu einfach. Weil wir haben bis jetzt vor allem gesprochen über die Vorstellung, dass eine AGI, eine Super KI auf einmal praktisch alles übernehmen kann. Und wir haben sozusagen eine Welt vor der AGI und eine Welt nach der AGI. Und das ist ja auch das Scenario, über das viel gesprochen wird. Wir sprechen ja auch heute über dieses Thema, weil das gerade viel diskutiert wird. Es gibt gerade einen großen Text vor Kurzem in der New York Times dazu, von Jasmine Zahn, wo sie auch mit sehr vielen Silicon Valley-Läuten darüber gesprochen hat, die sich da alle sehr viele Sorgen darüber machen. Es gibt aber auch eine, ich sag mal, schwache Variante von diesem Scenario. Wo es eben nicht so ist, dass es diesen einen magischen Tag X gibt, dem alles umbricht und alles anders ist. Und das ist ein Scenario, in dem eben nicht unbedingt eine große Sache passiert, sondern vielleicht eine Entwicklung, die wir ohnehin schon sehen, sich einfach noch weiter verschärft. Also vielleicht ist es eben nicht so, dass eine KI auf einmal alles kann, aber vielleicht wird menschliche Arbeitskraft einfach auf Dauer immer so ein kleines bisschen unattraktiver, so Stück für Stück. Also es ist eben nicht so, dass ich morgen aufwache und gar keine Arbeit mehr finde, aber vielleicht muss ich mehr arbeiten, um das zu erreichen, was eine KI machen könnte. Oder vielleicht bekomme ich ein bisschen weniger Geld, weil von mir erwartet wird, dass die KI den Rest übernimmt. Oder vielleicht investieren Unternehmen einfach so viel in KI, dass kein Geld für Menschen mehr übrig bleibt. Und all diese Entwicklungen zusammengenommen, die passieren, ehrlich gesagt, alle irgendwie schon. - Mhm. Und die könnten natürlich auch dazu führen, dass sich dann irgendwo ein bisschen blöd darsteht, auch wenn ich streng genommen, immer noch Arbeit finde. Damit kommen wir jetzt, glaube ich, auch zu dem, vielleicht interessanteren Punkt an dieser Idee der permanent ander Klas. Also so ein bisschen der wahre Kern hinter dem Mim. Und das. - Das ist der realistische Kern. Was? - Der realistische Kern, sagen wir so genau. Das, was vielleicht auch ein bisschen unabhängig von KI ist und mehr so ein allgemeines Ding an technologischer Innovation. Und da ist es ja schon so, dass wir, glaube ich, im Laufe der Zeit immer einfach einen gesellschaftlichen Aushandlungsprozess hatten, das halt am Ende, diejenigen, denen zum Beispiel in der industriellen Revolution halt die Fabriken gehört haben, nicht einfach alles hatten, sondern durch Streiks, durch Gewerkschaften, durch Sozialgesetzgebungen, durch all diese Dinge, die in Europa und Deutschland passiert sind vor 150 und 100 Jahren, das eben breiter verteilt wurde. Und ich glaube, das ist was, das wird uns jetzt wieder stärker beschäftigen, oder zumindest gleichstatt beschäftigen, wenn man eben anguckt, ist ja tatsächlich so, dass potenziell wir in einer Welt leben, in der es schon so eine Dynamik gibt, dass wenn du an einer bestimmten Grenze bist, von dem, wie viel du hast, dann wird es halt einfacher noch mehr daraus zu generieren. Und in vielen Fällen ist das ja auch gar nicht so schlecht, weil wenn das unternehmerisches Handeln ist, dann entstehen dadurch wieder Erfindungen, die auch von denen wieder alle profitieren und so weiter. Also es ist ja irgendwie cool, in iPhone zu haben, obwohl Apple damit viel Geld verdient, dass wir das spricht sicher nicht. Aber trotzdem ist die Frage, wie stellen wir sicher, dass es eben nicht diesen schleichten Prozess gibt. Also das Leute, die durch ihre Arbeitskraft ihr Geld verdienen, wir zum Beispiel, die meisten unserer Hörer, schleichend immer ein bisschen schlechter darstehen und schleichend vielleicht auch immer ein bisschen mehr an politischem Einfluss verlieren und Leute, die natürlich irgendwie besonders viel haben. In den USA sieht man das vielleicht nochmal besonders stark. Diesen Reichtum, diese Gewinne, dann möglicherweise auch zum Beispiel zur politischen Einflussnabe benutzen und halt, dass alles in der Richtung geht, wie man es eigentlich nicht haben möchte. Also es ist die Debatte, die wir eh schon fühlen, sein einigen Jahren. Also viele denken jetzt vielleicht auch an Thomas Piketty und sein Buch Kapital im 21. Jahrhundert, der schon darüber geschrieben hat, dass das Problem eigentlich sei, wenn die Erträge am Kapitalmarkt, also wenn ich einfach nur mein Geld für mich arbeiten lasse, schneller wachsen als das Wirtschaftswachstum an sich. Weil vom Wirtschaftswachstum haben wir grob, gesagt, alle ein bisschen was, weil das Winnheit hätte ja auch das BIP und damit alle möglichen Löhne und so weiter. Aber Kapitalmarkt, davon haben halt nur oder vor allem die etwas, die halt schon möglichst viel haben. Und wenn sich das zuspitzt und wenn halt in Zukunft ist einfacher, ist sein Geld einfach, nur an den Aktienmarkt zu schmeißen, weil KI generierte Tools und KI gestützte Unternehmen einfach massig Geld drucken und wir einen riesen KI-Produktivitätsschub sehen. Aber ich habe davon nur was, wenn ich halt richtig viel Geld habe, was ich da rein investieren kann. Dann mache ich mich schon Sorgen, wie wir überhaupt durch dieses 21. Jahrhundert durchkommen sollen. Und auch stelle ich mir ein bisschen die Frage, ob sich überhaupt irgendwie ernsthaft vorbereitet auf dieses Szenario. Und es gibt ja tatsächlich dann auch noch mal einen weiteren interessanten Punkt, wo sich jetzt diese KI-Revolution vielleicht ein bisschen unterscheidet von vergangenen technologischen Umweltsungen. Also ein Buch, dass ich da übrigens auch gerne jeden ans Herz legen kann, ist Power and Progress von Darren Atgemo-Loo, der das finde ich ganz schön nachzeichnet, wie eben durch politische Aushandlungsprozesse, dass dann immer wieder am Ende sich erkämpft wurde, dass alle gleichermaßen oder möglichst viele davon profitieren. Aber einer der Unterschiede bei dieser neuen Technologie ist ja, im Fall von KI wird die halt aus unserer europäischen Perspektive hauptsächlich woanders entwickelt. Also die großen Frontiermodelle entstehen in den USA und in China. Und es ist natürlich ungleich schwerer, einen politischen Aushandlungsprozess zu machen, wenn die Technologie um dies geht, eigentlich du nur importierst und die gar nicht bei dir vor Ort entsteht. Also du meinst anders als bei der industriellen Revolution, wo ich ja quasi verhandeln konnte, mit dem Fabrikbesitzer vor Ort und ein Betriebsrat gründen konnte und so weiter, sitzt der Fabrikbesitzer jetzt quasi übersee und ich habe überhaupt keine Hand habe, egal wie dringend ich die unbedingt möchte. Ganz blöd gesagt, ich denke, wir sollten uns als Europa durchaus auch darüber Gedanken machen, dass wir eben nicht als Kontinent oder als EU zur permanenten Ankerklaas werden. Es ist natürlich auch ein Teufelskreis in gewisser Weise, weil sagen wir mal, es geht am Ende gar nicht nur darum, wer die KI baut, sondern auch darum, wer sie einsetzt. Das ist ein Thema, also über das wir auch schon aufgesprochen haben im Podcast. Wenn ein deutscher Mittelständler zum Beispiel KI nutzt und damit auch total produktiv wird und richtig gute Sachen rausholt aus dieser Technologie, was muss er dafür machen, er muss sich die KI natürlich auch einkaufen von irgendwo. Und wenn das bedeutet, dass am Ende jedes Mal so eine kleine, wie eine Kreditkartengebühe abgehoben wird, von großen amerikanischen Unternehmen oder auch großen chinesischen Unternehmen, dann ist das ein gewaltiges Problem, weil ja immer wieder die amerikanische und chinesische Wirtschaft davon profitiert und nicht unsere. Das heißt, selbst wenn wir damit profitabel werden, selbst wenn damit große Produktivitätsteigerungen bei uns passieren und diese Unternehmen alle endabgehen auf einmal, selbst dann verschwindet das Geld ein Stück weit aus unserer Wirtschaft. Und das passiert ja auch nicht nur da, also ein anderes großes Problem, was wir haben, ist das, ähm,
die Altersvorsorge, die auch bei uns ein großes Thema ist mittlerweile, bei uns er völlig anders funktioniert als in den USA. Also in den USA könnte ich in einem Scenario, in dem zum Beispiel ich mich zunehmend schwerer tue am Arbeitsmarkt und dann gehe ich irgendwann in Rente immer noch was haben vom KI Boom und zwar weil da diese Vortempern case üblich sind, also dass die Altersvorsorge im Letzt im Runde genommen über Aktienforms läuft, die in den Aktienmarkt investieren und das bedeutet, so lange die Börse hochgeht, habe ich noch was davon und habe vielleicht auch nichts dagegen, wenn die Techunternehmen da ganz gut Kasse machen, weil ich kriege ja was davon ab, ich kriege ja die Dividenden und die Auszahlungen, wenn ich meine Aktienverkaufel. Bei uns, funktioniert das ja genau anders rum, bei uns funktioniert unser Rentensystem als Umverteilung, als Umlagemodell und es wird halt immer das Geld umgelegt, was gerade verdient wird am Arbeitsmarkt und nicht am Aktienmarkt, wenn der Aktienmarkt, der DAX oder der Dow Jones oder was auch immer, wenn der hochgeht, dann ist das im deutschen Rentner ziemlich egal, der interessiert sich dafür, wie viel Menschen an Lohn verdienen und wenn das in Zukunft nicht mehr funktioniert, dann geht ja genau das verloren, was wir bräuchten, um unsere Altersvorsorge zu sichern und das ist ja dann wieder so was, was nur alles noch schlimmer macht. Also das ist so eine, wie du über man sich anguckt, diese ganze Story und diese Sorgen, die wir uns hier machen können zumindest über Ungleichheit. Das du mehr ganz ungute Teufelskreise entdeckt man da, die sich so gegenseitig befruchten. Ich habe ja bisschen die Hoffnung gehabt, dass jetzt mit dem Altersvorsorge depot das besser wird und es ja gerade durch den Bundesrat gegangen ist, so einen guten Ansatz sehe ich da schon, aber sagen wir mal so, der Weg ist noch weit und am Ende ist es ja so und damit glaube ich, krieg er kommen wir jetzt zum letzten großen Punkt unsere heutigen Folge, zum großen Big Picture noch mal und um mal jetzt nicht nur irgendwo zu sagen, was die ganzen Probleme sind, sondern mal so überlegen, ja was sind denn so vielleicht die richtigen Ansätze, um damit umzugehen, dass wir hier möglicherweise einen Neutichenergie haben, die unter Umständen einen Produktivitätsschub bringt, der vielleicht größer ist als alles, was bisher da gewesen ist. Und natürlich, wenn das passiert dann, auf eine Art und Weise diese Frage noch mal stärker stellt, wie dieser Produktivitätsschub, wie die Benefits daraus verteilt werden sollen. Und da reicht es natürlich am Ende wahrscheinlich nicht aus den Leuten zu sagen, ja, investiert einfach mehr an der Börse, was stimmt, investiert mehr an der Börse, also nebenbei gesagt. Aber trotzdem muss man sich ja so ein bisschen überlegen, ist das eine Neutichenergie, die vielleicht wirklich noch mal eine ganz neue Art von Umverteilung eines Tages von uns verlangen wird? Wir haben das ja, also eine Sache, die man ja machen kann dafür ist, man kann ein bisschen in der Vergangenheit graben zum Beispiel bei der industriellen Revolution und auch damals haben wir ja einiges darüber gelernt, wie man umgeht mit einem dann doch sehr unheimlichen, wahrscheinlich damals Erlebnisse und es ist bekannt, dass in der Zeit der industriellen Revolution und kurz danach so der deutsche Sozialstaat, wie wir in heute kennen, aufgebaut wurde. Das sich Gedanken darüber gemacht wurde, wie man Arbeitnehmer und Arbeitgeber zusammen an einen Tisch holt, so dass man tatsächlich zusammen Analyse und arbeitet und nicht einfach nur gegeneinander und was ich auch sehr spannend fand, bei der Recherche rauszufinden, ist dass ein wichtiger Teil der industriellen Revolution in Deutschland auch war, dass die Schulpflicht auf einmal eine Rolle gespielt hat. Also auf einmal wurde investiert in die Allgemeinheit, in das Humannkapital sozusagen, das war Geld, das hätte man auch anders, woran stecken könnte man, hat es aber sehr bewusst auch in die Kinder gesteckt sozusagen, in die Zukunft. Man hat es im richtigen Moment dort investiert, wo man es später gebraucht hätte und gebraucht hat. Und neben einigen, was sicherlich heute besser ist als in der industriellen Revolution, ist das zumindest was, was ich jetzt ganz nett finde, so als Gedanke, weil ich glaube schon, dass wir weiterhin Bildung brauchen werden, weil wir wissen nur noch nicht genau, wofür. Da bin ich eigentlich 100 Prozent auf deiner Linie, weil das auch was rein spielt, was für mich ein total wichtiges Thema bei diesen ganzen Gedanken ist und zwar. Auf der einen Seite halte ich es für ziemlich plausibel, wenn es jetzt tatsächlich zu wirklich enormen exponentiellen Wirtschaftswachstum durch diese Technologie kommen sollte und einige wenige Firmen extrem viel Gewinn machen, auf Kosten vieler andere Firmen. Also man sieht das ja jetzt schon, wie jedes Mal wenn ein Tropic ein neues Feature rausbringt, hoffenweise Softwarefirmen an der Börse irgendwie abschmieren. Also quasi wenn das was früher von vielen Firmen gemacht wird, von immer kleineren, immer weniger Firmen gemacht wird, dann denke ich, es ist total sinnvoll, da dann zu überlegen, ja, sollte es eine spezielle Steuer für explizit diese mega produktiven KI-Superfirmen geben. Wie geht man damit um, muss man sich Gedanken über einen bedingungsloses Grund einkommen machen. Ich finde das alles richtig, aber gerade dieser Bildungsaspekt ist für mich enorm zentral, weil Bildung und Gehirne am Ende immer eigentlich das sind, aus denen ja dann wieder auch Innovationen entsteht und gute Ideen entstehen. Und ich glaube, das ist was, was gerade aus unserer europäischen Perspektive, was ist, was wir viel, viel stärker noch mal weiter betonen müssen, dass wir eben zum Beispiel auch dadurch verhindern, dass wir als Europa in die permanenter Klass rutschen und so ein bisschen einfach nur zugucken können und abhängig sind von den KI-Firmen, von anderswo, ist halt, dass wir unsere eigenen KI-Firmen oder meine wegen Robotik-Firmen oder sonstige Sachen aufbauen, die halt ihre Nischen finden und dazu brauchen wir zum einen Bildung und brauchen wir aber zum anderen natürlich auch eine Gesetzgebung, die jetzt nicht allein nur auf Umverteilung der Produktivitätsgewähne guckt, sondern eben auch darauf guckt klassischerweise, wie kann ich den Kuchen größer machen, den ich umverteile, wie kann ich dazu beitragen, dass mehr europäische Champions entstehen, mehr Start-ups gegründet werden, größere Firmen, die produktiver sind, entstehen auch bei uns auf dem Kontinent. Also ich meine unsere ganzen großen DAX-Firmen, die sind, ich weiß nicht, ob du das im Schirm hast, die sind ja alle in den 1890er Jahren gegründet worden, also in genau der Zeit, wo diese sozial Staatsreformen von Bismarck auch passiert sind. Und seitdem haben wir nur noch sehr wenige, richtig, große Firmen an den Start gebracht und ich glaube, dass es was, was man immer so ein bisschen mitbedenken muss bei all diesen anderen Debatten. Ja, ja, das wird knifflig, das alles zu lösen. Also wenn ich so die Nachrichten verfolge und anschaue, wie sich unsere schwarz-roten Koalition gerade schon wieder verkracht, es ist ehrlich gesagt, es fühlt sich jeden Tag schwerer an da ein Zinhario zu sehen, wo die das in den Griff bekommen. Ich glaube, es hat auch viel damit zu tun, dass so jede Partei auf die eine oder andere heilige Kuh verzichten müsste, damit das funktioniert. Also wenn man sich das in den Nachrichten anguckt, ja, es wird ja gerade darüber diskutiert, wie gestaltet man die Einkommenssteuer und der Finanzminister von der SPD ist zum Beispiel fest davon überzeugt, dass das unbedingt bedeuten muss, dass gut verdiener. Also ja, also beim Einkommen, gut verdiener, mehr bezahlen müssen, was aber nachdem über das wir jetzt gesprochen haben, vielleicht nicht unbedingt der richtige Weg ist. So dann vielleicht ist es auch in Ordnung, wenn ein paar Unternehmer ganz gut Geld verdienen und man muss nicht vor allem angucken, wer besitzt denn das Geld? Also wo liegt das Ganze vermögen? Und das ist wiederum natürlich was, was von der konservativen Seite ungern angegangen wird, weil da möchte man natürlich ungern über Vermögenssteuer und Erbschaftssteuer und so weiter sprechen. Also jeder hat da so seine Stückchen, über die er springen müsste, aber so richtig traut sich da niemand drüber, weil es passt halt nicht so richtig in den festgefahrenen Politikalltag. Also irgendein großer Wurf kriegen wir den noch hin? Ja, ich finde ja das genau in dem, was du gerade beschreibst, auch für mich immer ein ziemlich optimistischer Aspekt drin ist, der oft so ein bisschen übersehen wird, weil also mir geht's wie dir, dass es oft enorm frustriert, wenn man das Gefühl hat, es müsste so viel passieren und es passiert irgendwie nichts. Aber wenn man mal positiv drauf guckt, dann steckt da ja auch drin so die Lösungen sind ja da, das ist jetzt kein Zaubertrick, es ist jetzt nicht so, dass wir überhaupt nicht wüssten, was wir tun müssten, sondern quasi wir haben ja Antworten auf die Probleme, quasi die Probleme vor denen wir stehen, die sind eminent, lösbar und das finde ich, gibt mir schon auch immer wieder ein bisschen ein Optimismus, der uns manchmal fehlt. Also ich hab das Gefühl, dass wir oft so ein bisschen einfach davon ausgehen, dass wird jetzt ähnlich gelöst und das wird eh alles ganz schlimm, aber wir haben ja quasi das Kochrezept schon aufgeschlagen, so wir müssen jetzt einfach nur so ein bisschen uns einigen, welche Zutaten wir als erstes die Pfanne hauen und ich glaube diese Einigung, die werden wir schon irgendwie hinkriegen. Zumindest red ich mir das gerne ein. Das finde ich auf jeden Fall schön, es ist natürlich auch, ich sag mal so, unsere Ansicht, jetzt auch auf die Dinge, ich kann mir gut vorstellen, dass einige der führenden Politikerinnen und Politiker aus den Regierungsparteien noch mal andere Meinung dazu hätten, aber genau dafür sind wir ja da, um auch ein bisschen unsere Perspektive auf die KI-Revolution hier mit euch zu teilen und natürlich, deswegen sind wir Podcast und keine Politiker. Ich bin, bin, glaube ich, ganz happy mit der Situation in der wir hier sind. Zumindest so lang wir noch in der sein können, also langs diesen Job noch gibt, fritz eine Sache, die ich mir nicht vorstellen kann, dass die selbst in dem schlimmsten permanent an der Klas AGI-Szenario automatisiert werden könnte, das ist etwas mit KI zu machen, weil ich will nicht hören, was eine KI mit KI gemacht hat. Ich möchte hören, was du mit KI gemacht hast, was hast du mit KI gemacht, letzte Woche wie immer fritz.
Ich hab gezockt, ich hab Computer gespielt und zwar nicht nur irgendwas, sondern natürlich Promtables, das Kairu-Duell, also das offizielle Spiel zum Kairu-Podcast, zumindest in der Demo-Version, die ist ja schon seit einer Weile auf Steam verfügbar und ab dem 21.5. Also wenn wir rauskommen übermorgen, kommt dann auch die Vollversion raus, kostenlos für alle. Das Spiel, das wir gemeinsam mit dem SWRX Lab und Emengo Entertainment entwickelt haben, wo man, und ich muss sagen, es hat mich leider sehr, sehr süchtig gemacht dieses Wochenende, wo man so kleine Monsterchen hat, so kleine Promt, Monsterchen, denen man Attacken beibringt und zwar Promt Attacken und dann gegen andere Menschen spielt. Und das letzte Mal, dass wir im Podcast darüber geredet haben, Greg oder war das noch in einer relativ unfertigen Form, da musste man dann ganz, ganz kompliziert mit so einem Google Form, sich einen Beta Zugang holen und so weiter. Ich kann nur allen Leuten empfehlen, die das damals angeduckt haben oder jetzt nicht geschafft haben, jetzt noch mal in die Demo reinzukucken oder dann am 21.5. das Spiel zu holen. Und wir sind schon ein paar Viziege Dinge passiert jetzt am Wochenende. Das klingt gut, weil man kann ja bei Promtables auch ganz gut überlegen, kann ich irgendwas nachstellen, was jemand anderes gemacht hat und funktioniert das bei mir genauso. Was ist denn denn? Was war denn bei dir los? Das ist genau, was ich gemacht habe. Also es gibt ja sozusagen ein Elosystem, also du wirst quasi, du hast so ein Scoring, wenn du viel gewinst, dann spielst du gegen stärkere Gegner, wenn du verlierst, dann wird es ja angepasst und so weiter. Und ich habe am Anfang erst mal gegen ein paar andere KI-Bots gespielt und mich daran ist gut geschlagen, bin dann so in dem Scoring besser geworden und ich habe dann ein anderes Promtable ausgewählt. Da gibt es so ein Spikey, heißt das glaube ich. Das hat so einen stachligen Körper und so stachelattacken, also das kann dann so seine Stacheln schießen und sich zu einem Stachelball einrollen und bin dann auf einen menschlichen Gegner getroffen und zwar auf Mr. Jack. Und Mr. Jack, ich weiß nicht, ob du das hier hörst, aber ich muss sagen, Hut ab, weil ich war faul, ich habe einfach Spikey genommen mit den vor eingestellten Attacke, weil ich es einfach mal ausprobieren wollte. Ja, und es gibt dann zum Beispiel die Attacke Stachelschuss. Ja, und dann komme ich so gegen Mr. Jack in diese Arena rein, wähle meine Attacke aus, sage Stachelschuss und dann wird sagen, angezeigt, was hat der Gegner ausgewählt und Mr. Jack hat auch ein Spikey und hat aber die Attacke zehn-mal Stachelschuss und dann hat dann einfach die selbe Stachelschuss genommen, einfach zehn-mal dazu geschrieben und hat natürlich dann auch gewonnen, weil irgendwie logischerweise der zehn-mal Stachelschuss besser als als der normale Stachelschuss. Also was ich dann. Da wüsste ich aber schon, was ich im nächsten Gegenzug mache, um ehrlich zu sein. Ja, also man kann ja seine Attacke immer nur zwischen den Kämpfen anpassen, deswegen habe ich dann erstmal in die Röhre geguckt, hab danach, aber dann natürlich direkt auch meiner Spikey zu einem 100-mal Stachelschuss dann umgebaut und damit dann auch wieder ganz gut performt in den nächsten Kämpfen. Es ist ehrlich mich an die Zeit, als man der KI Trinkel noch anbieten konnte und man dadurch bessere Ergebnisse bekommen hat und da hat man festgestellt, ab so 200 Dollar trinkelt, werden die Ergebnisse nicht mehr besser. Also vielleicht gibt es auch irgendein Punkt, an dem dann quasi die Prompte bis fertig sind und sagen okay, 100-mal Stachelschuss, das war es jetzt und mehr als das kann ich dann nicht liefen. Den gibt es auf jeden Fall und ich muss auch sagen, dass ist das, was mich so ein bisschen im Vorfeld habe ich mich manchmal gefragt, wie lang ist das wirklich interessant sich da diese Attacke auszudenken. Aber ich habe jetzt gemerkt, allein schon bei diesen Spielen am Wochenende, dass das dann wirklich einen oder mich zumindest zu richtig, richtig angefixt hat, so da kreativ zu werden und dann zu überlegen okay, aber wie kann ich jetzt, wie kann ich jetzt diese Meter weiterentwickeln? Also ich sehe hier, was die anderen Leute machen, wie kann ich da wieder Schlupflöcher finden, um besser zu werden, um das irgendwie auszunutzen, wie lang funktioniert das, wenn man einfach 10-mal 100-mal, 1000-mal macht irgendwann gibt es ja diesen KI-Judged, der das dann nicht mehr durchgehen lässt und so weiter und ich bin extrem gespannt, wenn das dann tatsächlich jetzt diese Woche wirklich rauskommt, es ist ja ein Multiplayer-Spiel und dann mehr Leute das spielen werden und man natürlich dann auch öfters auf menschliche Spieler trifft, was sich da dann so raus ergibt und das vielleicht auch als kleiner Aufruf an der Stelle, wir werden im Podcast natürlich immer wieder darüber reden und wenn ihr jetzt mit Promptables die nächsten Tage schon spielt und lustige Erlebnisse habt, schickt die bitte gerne ein, wir würden das total gerne hören, was ihr da so für Ideen habt und da auch gerne dann ein bisschen darüber reden, wenn wir dann nochmal ausführlicher über dieses Game reden in der Kontinfolie. Das heißt, ich freue mich stand darauf zu hören, was die Leute mit KI gemacht haben, insbesondere mit Promptables gemacht haben, Gregor aber bis es soweit ist, was hast du denn letzte Woche mit KI gemacht? Ich möchte so eine kleine Geschichte erzählen, die vielleicht auch schon vor langer Zeit hätte passieren können. Also manchmal, wenn man so die besten KI-Anwendungsideen, die vielleicht schon mit GBT 3.5 gegangen wären vor so drei Jahren und man braucht immer noch ein bisschen überhaupt darauf zu kommen, dass man ja jetzt so einen magischen Computer hat, der einem solche Probleme lösen kann. Und zwar ich habe ein Buch gelesen, in dem ging es an einer Stelle relativ ausführlich um den Song Rock Around the Clock. Du hast den sicherlich glaube ich im Kampf von Bill Haley and the Comments und ich glaube wir können den auch an dieser Stelle kurz einmal einspielen. Okay, ja ein absoluter Klassik. Das Interessante ist an diesem Song, der hat damals so eine Art Jugendrebillion ausgelöst. Also Studenten haben den Ausautos gespielt, haben gefühlt, die ganze Stadt demoliert. Ich glaube nicht, dass es wirklich so schlimm war, aber diese Geschichten hat man sich dann damals erzählt. Der Song wurde verboten, weil er die Jugend zu auf rührerischen Tätigkeiten verleitet und allmögliches Zeug. Und das ist ja ganz lustig, weil aus heutiger Sicht, hört man diesen Song und der hört sich natürlich sehr alt an. Also ich sag mal, als jemand der aufgewachsen ist, anfängt der Nuller und Ende der Nuller Jahre. Da ist das jetzt nicht mehr sonderlich frisch und spannend, was dieser Song hier liefert, sondern das klink natürlich sehr alt und verbraucht. Und dann hatte ich die Idee, könnte ich nicht, die KI bitten, mir die Geschichte dieses Songs ein bisschen klarer zu machen und so was ich gemacht habe, ist ich habe Google Gemini gefragt, hey, ich leese gerade ein Buch über diesen Song und warum der so revolutionär ist und so weiter, welchen anderen Song von kurz vorher könnte ich denn hören, um ein Gefühl dafür zu bekommen, warum Rock Around the Clock damals ein solcher Banger war. Also warum war das so revolutionär? Was war daran neu? Und weil natürlich kann man sich ein Text darüber durchlesen, aber das ist nicht das gleiche, wie tatsächlich was zu hören. Und Gemini hat mir gesagt, ich soll einen Song hören, von dem ich noch nie gehört hat, nämlich O-My-Papa von Eddie Fischer. Und das ist deswegen interessant, weil der ungefähr ein Jahr vorher auf Platz 1 der Charts war. Also hören wir mal kurz da rein. Ja doch als ein gewisser Unterschied lässt sich da schon bemerken, da versteht man schon mal ein bisschen besser, warum das als so radikal neu sich vielleicht angefühlt hat, der Konpras zu Rock Around the Clock. Also ich fand das so toll. Also wenn man nach, wenn man diesen Song, und auch wirklich alle drei Minuten hört und dann Rock Around the Clock anmacht, dann klingt Rock Around the Clock wie Smells Like Teen Spirit. Es klingt wie Slayer. Es klingt wirklich vollkommen irre und mich so auf die Art und Weise mal so rein zu versetzen, das fand ich ganz schön. Und ich glaube, es wäre einfach ohne KI schwerer gewesen, diese Empfehlung zu bekommen, weil das so eine spezifische Empfehlung ist, nach der ja nicht die ganze Zeit Leute fragen, aber ich bin sehr zufrieden mit dem "Was mit Gemini" hier geliefert hat und der kleinen musikalischen Reise, die ich damit machen konnte. Sehr schön. Ihr habt natürlich auch wieder was mit KI gemacht und zwar habe ich eine E-Mail bekommen von Christoph. Christoph schreibt er ist ein regelmäßiger Hörer unseres Podcasts und auch er hat einen interessanten KI-Anwendungsfall gefunden und zwar er hat einen Front runtergeladen, also eine Schriftart, so eine kostenlose Schriftart aus dem Internet und hat festgestellt, die enthält keine Umlaute. Das kommt mal ich mal vor, die werden dann irgendwie von Amerikanern für Amerikaner gemacht und man denkt nicht dran, dass da noch einen E-Mail manchmal mitgetippt werden muss. Und dann hat er sich einfach von der KI, nämlich von Klod, diese Buchstaben generieren lassen. Und da meint, das hat wirklich gut funktioniert. Also die KI hat genau verstanden, wie diese Buchstaben aussehen, wie die funktionieren und wie das E-Mail und das Ö-Aussehen müsste und ist ziemlich verblüfft, wie gut das funktioniert hat. Und auch ich bin tatsächlich verblüfft, das ist so eine dieser Ideen auf die, wer ich gar nicht gekommen und trotzdem, wenn man es einmal hört, denkt man sich ja natürlich geht das jetzt logisch. KI kann das auch. Das ist so interessant. Es ist natürlich irgendwie, wenn man es beschreibt durch diese archetypische Jewskeis von dem, so was ist KI, es ist Mustererkeinen und Mustervervollständigen und extrepolieren. Und genau das ist ja das, was hier passiert ist, aber das das natürlich auch auf Schriftarten sich beziehen kann und nicht nur auf irgendwie Bilder oder was man sonst so geht.
oder Texte und vermittelt durch diese Chatbots. Es ist schon immer wieder ein großer Spaß, weil man so was entdeckt. Ein großer Spaß ist es natürlich auch, wenn ihr solltet ihr unseren Podcast weiterhin mögen und gut finden. Euren Freunden oder Bekannten oder Kollegen von diesem Podcast erzählt und nicht vielleicht sogar nur von unserem, sondern von noch einem Fritz. Ja, also ich sag mal so, Prompte-Bits ist nicht das einzige Kuhle, was diese Woche released wird, sondern tatsächlich auch exakt heute. Also, wenn ihr diesen Podcast hört, dann findet ihr in eurem Podcast schon noch einen weiteren neuen Podcast. Und zwar die Open AI Story. Das ist ein Podcast, den ich haustend durfte beim Deutschlandfunk. Mehr oder weniger der inoffizielle Nachfolger zur Peter Thiel Story, die wir ja letztes Jahr gemacht haben, ist auch in denselben Feeds. Wir gucken uns an die wichtigste Firma, wahrscheinlich für die moderne KI-Revolution oder zumindest für die KI-Revolution als Massen-Fanomen, was Chatbots angeht. Und zwar Open AI, also von Anfang an als Beginn, als kleines Non-Profit mit all den Idealen, mit all den Ideen, die es damals gab, auch die Ideen, die vielleicht so ein bisschen diese KI-Revolution erst losgetreten haben und wie die Firma sich dann entwickelt hat, wie die Erwachsen geworden ist, wie dieser gigantische Erfolg, den Chatchipity hatte, die Welt verändert hat. Und am Ende aber eben auch diese Firma verändert hat und so einer vielleicht ein bisschen anderen Firma gemacht hat, als die sie ganz am Anfang war. Den Podcast findet ihr tatsächlich in allen Podcasts, im Feed der Peter Thiel Story, die kompletten Folgen, die gibt's in der Deutschlandfunk App. Das heißt, wenn ihr nicht erwarten wollt und euch alles anhören wollt, dann müsst ihr in der Deutschlandfunk App gehen. Ansonsten könnt ihr, ich glaube, wöchentlich jede Woche eine neue Folge, euch reinziehen. Und ich meine, wenn man schon mal seinen eigenen Podcast bewerben kann, dann natürlich auch direkt mit Trailer. Deutschlandfunk. Thank you for the opportunity to speak to you today. My name is Sam Orman. Das ist Sam Orman, KI-Visioner, Unternehmer. Der Mann, der uns Chatchipity gebracht hat. Und ein guter Freund von Peter Thiel. Peter Thiel ist eine der die meisten großen Mentor. Orman hat vor zehn Jahren ein Experiment gestartet. Ja, die Welt sein, das ist gar eine Frage. Ein Experiment, in dem wir alle heute leben. Eine Welt mit KI. Er ist ein Stern, der hochgeflohen ist. Und man weiß nicht, von der Abstützung. Orman hat uns in diese neue KI-Weltkatterpultiert. Mit einer Technologie von der Manche sagen, sie ist der Schlüssel zu allem. Und von der andere sagen, sie könnte uns alle umbringen. He's playing Russian light with every human being on it. Did he ask us? No. Und überall schwäbt die Frage, können wir diesem Mann unsere Zukunft anvertrauen. Ist so wie mit Kindern, ne? Wenn die fünfmal lösen, dann darf man nicht mehr. Vom Team der Peter Thiel Story kommt jetzt die Fortsetzung "The Open AI Story". Ab dem 19. May geht's los. Hidewoche eine neue Folge. Wer nicht warten will, alle Folgen gibt es direkt zum Start in der Deutschland von app.
Podcast Summary
Key Points:
Die KI-Revolution könnte eine extreme Zwei-Klassen-Gesellschaft schaffen, in der wenige Besitzer von KI-Firmen (z.B. Nvidia) den gesamten Wohlstand kontrollieren und der Rest (Arbeiter) in einer "ewigen Unterschicht" landet.
Diese Angst („permanent underclass“) ist im Silicon Valley verbreitet, wo selbst gut verdienende Tech-Mitarbeiter befürchten, dass Lohnarbeit durch KI bald überflüssig wird (Tag X).
Drei Annahmen stützen dieses Szenario
Eine schwächere Variante
Europa könnte zur „permanenten Unterschicht“ werden, da KI vor allem in den USA und China entwickelt wird und europäische politische Einflussnahme erschwert ist.
Summary:
Der Podcast diskutiert die These, dass die KI-Revolution zu einer extremen Zwei-Klassen-Gesellschaft führen könnte: Während wenige Besitzer von KI-Unternehmen (wie Nvidia) enormen Wohlstand anhäufen, verlieren alle anderen ihre Existenzgrundlage, da KI menschliche Arbeitskraft überflüssig macht. Diese Angst, die im Silicon Valley weit verbreitet ist, basiert auf drei Annahmen: Erstens sei KI eine fundamental andere Technologie, die anders als frühere Innovationen keine neuen Jobs schafft. Zweitens blieben die aktuellen Eigentumsrechte bestehen, sodass die Gewinne nur bei den Kapitaleignern landen.
Drittens gebe es keinen wirksamen sozialen Protest gegen diese Entwicklung. Die Sprecher bezweifeln jedoch die erste Annahme und verweisen auf historische Beispiele wie das Internet, das ebenfalls viele neue Berufe hervorbrachte. Realistischer sei eine schleichende Verschlechterung: Menschliche Arbeitskraft werde zunehmend unattraktiver, Löhne sinken, und politischer Einfluss verlagere sich zu den Kapitalbesitzern.
Europa stehe zudem vor dem Problem, dass KI hauptsächlich in den USA und China entwickelt wird, was politische Gegenmaßnahmen erschwert. Notwendig seien gesellschaftliche Reformen und eine gerechtere Verteilung der KI-Gewinne, um eine dauerhafte Spaltung der Gesellschaft zu verhindern.
FAQs
Die Idee besagt, dass KI enorme Produktivitätsgewinne und neuen Wohlstand schafft, dieser aber nur bei wenigen ankommt, die KI-Unternehmen besitzen, während der Rest, der sein Geld mit Arbeit verdient, arbeitslos wird und fast nichts besitzt.
Die Angst stammt aus dem Silicon Valley und Tech-Kreisen. Programmierer und andere gut verdienende Fachkräfte befürchten einen 'Tag X', an dem KI ihre Arbeit übernimmt und Lohnarbeit nicht mehr möglich ist.
Erstens: KI ist eine fundamentale Technologie, die keine neuen Jobs schafft. Zweitens: Eigentumsrechte bleiben unverändert, sodass KI-Firmen alles besitzen. Drittens: Es gibt keinen wirksamen gesellschaftlichen Protest gegen diese Ungleichheit.
Nein, historisch gesehen schufen technologische Revolutionen immer neue Jobs, die man vorher nicht vorhersagen konnte. Der 'Lump of Labor'-Trugschluss ignoriert, dass neue Technologien neue Möglichkeiten eröffnen.
Der realistische Kern ist die Sorge, dass KI die Ungleichheit verschärft, indem sie Kapitalerträge schneller wachsen lässt als Löhne, ähnlich wie Thomas Piketty beschrieben hat. Dies könnte zu einer schleichenden Verschlechterung für Arbeitnehmer führen.
Ein Unterschied ist, dass KI hauptsächlich in den USA und China entwickelt wird. Europa importiert die Technologie und hat weniger Möglichkeiten, politisch auf deren Verteilung Einfluss zu nehmen, anders als bei lokalen Fabrikbesitzern in der industriellen Revolution.
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