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7. Sagradas Escrituras

9m 19s

7. Sagradas Escrituras

Dr. Mumpitz wird an einem regnerischen Morgen vom aufgeregten Direktor des Heimatmuseums angerufen. Das wertvolle Gemälde „Hügel mit Birken“ des Malers Georg Wippf wurde über Nacht gestohlen. Der Direktor bittet Dr. Mumpitz um diskrete Hilfe, da der Kulturminister am Nachmittag erwartet wird und die Polizei vermieden werden soll. Die letzte Person im Museum war die Putzfrau Erna, die nach 30 Jahren Dienst in den Ruhestand ging und die Tür nur eingeklinkt hatte. Dr. Mumpitz besucht Erna angeblich, um ihr ein Abschiedsgeschenk zu überbringen. In ihrem Wohnzimmer entdeckt er, dass eines der Fenster in Wirklichkeit das gestohlene Bild ist, das eine sonnige Hügellandschaft zeigt. Erna gesteht, dass sie das Bild aus Sehnsucht nach der heiteren Szenerie mitgenommen hat, aber bereits ein schlechtes Gewissen hatte. Dr. Mumpitz überzeugt sie, das Bild zurückzugeben, und nimmt es mit. Zum Abschluss trinken sie noch eine Tasse Tee, und Dr. Mumpitz stellt fest, dass an diesem Tag genug geseufzt wurde. Die Geschichte endet versöhnlich.

Transcription

1146 Words, 6971 Characters

German
* Musik * Ohrenbeer, Hörgeschichten für Kinder. Gut, dass es Dr. Mumpitz gibt von Christine Angloff. * Musik * Hügel mit Birken. Es hat er die ganze Nacht geregnet. Selbst als Dr. Mumpitz am Morgen sein Frühstückseibried trommelten die Tropfen noch gegen sein Küchenfenster und rannen die Scheiben hinunter. Das ist ein Wetter, bei dem er gern mal ein bisschen seufzt. In diesem Augenblick klingelte sein Telefon. Mumpitz sagte er, hier Dr. Trill, direkt nur des Heimatmuseums, er wiederte eine aufgeregte Stimme. Wer da ist, ihn im Möglichen bei uns vorbeizukommen? Eigentlich brate ich gerade ein Ei, wo man geht's denn? Die Hügel mit Birken wurden gestohten. Bitte was? So heißt ein Bild von Georg Wippf für den berühmten Landschaftsmaller. Der Kulturmminister hat gestern hier heute es weg. Und das, wo sich für den Nachmittag der Kulturminister angemeldet hat, es ist an der Katastrophe. Der Direktor seufzt das. Und Dr. Mumpitz fragte sich, ob es an dem verschwundenen Bildlack oder am Regen oder an beiden. Ist das nicht ein Fall für die Polizei? Sicher, ja, aber die Polizei macht immer so einen Tamten. Stellen sie sich vor der Minister kommt und in meinem Museum wimmelt es vom Polizist. Wie sieht denn das aus? Von ihnen sagt man, dass sie auch verfliegsteste Fälle still und einfach beim Kaugumikauen lösen. Auch, sagt man das? Meinte Dr. Mumpitz geschmeichelt. Na, wohnt ich sie mit die Sache mal an. Und so kam es, dass eine halbe Stunde später an die Tür des Heimatmuseums pochte. Der völlig aufgelöste Direktor führte ihn in den Gemälderaum und zeigte auf eine lere Stelle an einer Wand. Dort hin, sagt über 30 Jahren, seit ich hier Direktor bin. Die einzige, die noch länger hier arbeitet, ist erna, unsere Putsfrau. Beziehungsweise, sie hat hier gearbeitet. Bis gestern, sagt heute, ist sie pensioniert. Zum Abschied habe ich hier einen großen Strauß mit einer Dauerfrei-Karte für das Museum in die Tee-Küche gestellt. Er steht immer noch dort. Der Tee wohl vergessen. Der Direktor zog ein Taschentuch erfuhr und tupfte sich die Schweißperlen von der Störung. Plötzlich sagte er, du Liebe Güte, die Hügel mit Birken waren ein Ernst Lieblingsbild. Sie hat es immer besonders sorgfältig abgestoppt. Schon um ihre Türen müssen sie es wiederfinden. Dr. Mumpitz wickerte betechtig einen Korgummi aus und schob ihn sich in den Mund. Ich gebe mein Bestes. Wie genau sieht das Bild denn aus? So wie es heißt, es zeigt einige Hügel mit Birken. Das Spannend aber fein gemalt. Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine echte Landschaft. Und gestern Abend war es noch da. War die Türen über Nacht abgeschlossen? Das hat erner gemacht, wenn sie mit dem Putsen fertig war. Offenbar war sie gestern, wirklich ziemlich durch einander. Denn heute früh war die Türen nur eingeklingt, nicht abgeschlossen. Irgendjemand hat das wohl ausgenutzt und das Bild geklaut. So, so, brummte Dr. Mumpitz. Ich würde gerne mit Ernst sprechen. Offenbar war sie die letzte, die das Bild gesehen hat. Bei der Gelingheit könnte ich hier die Rosen mit der Eintrittskarte vorbeibringen. Das wäre nett, erwiderte der Direktor. Sie wohnt nur ein paar Häuser weiter, aber sein Sie behutsam, wenn Sie hier von den verschwundenen Bild erzählen, wo sie es doch so gemacht hat. Kurz darauf klingelte Dr. Mumpitz an Ernst Türen. Eine ältere Dame im Morgenmantel und Lockenwicklern im H. Öffnet die ihm. Guten Morgen, ich bin Dr. Mumpitz. Herzige Größe vom Direktor des Heimatmuseums. Sie haben sein Abschiedsgeschenk gestern Abend der Museum vergessen. Er streckte ihr den Strauß entgegen und zeigte auf den zwischen den blüten versteckten Umschlag. Als Dank dafür, dass sie das Museum immer so blitz sauber gehalten haben. Und wo ich schon mal da bin, würde ich Ihnen gerne ein paar Fragen stellen. Erner errötete bis zu den Lockenwicklern Fragen zu dem Bild "Hüge mit Birken". Leider ist es über Nacht verschwunden. Haben Sie zuvölliger einen Tee für mich? Ich bin völlig durchgefordert von dem Hund der Wetter draußen. Zögern und noch einen Stichröter ließ Erner ihn ein und führte ihn ins Wohnzimmer. Sie verförminst Tee? Ich liebe verförminst Tee. Außerdem passt er ausgezeichnet zu meinem Kaugummi. Na dann sagte Erner und ging in die Küche. Während sie dort mit Tassenklapporte blickte Dr. Mumpitz sich in ihrem Wohnzimmer um. Es war klein, aber gemütlich eingerichtet mit einer Sitzecke, einem Schrank und zwei Fenster mit blauen Rüchen vorhängen. Nur ein wenig dunkel. Vielleicht lag es am Regen und daran, dass eines der beiden Fenster zugezogen war. Das andere führte auf den Hof hinaus. Erner hat sichern nichts dagegen, wenn ich die Vorhänge des zweiten Fensters öffne, dachte Dr. Mumpitz und zog sie auf. Im nächsten Moment verschluckte er sich bei nah an seinem Kaugummi. Es lag an der Aussicht und das war eine ganz andere als hinter dem ersten Fenster, nämlich eine heidere, wedige Wiesendenlandschaft mit Birken. Gleich darauf bemerkte er auch, dass es Fenster gar keine Griffe besaß. Dafür aber eine goldenen Rahmen. Schau an, da ist es ja, Mormentär verblüfft. Haben Sie etwas gesagt? Die Frage der Erner, die mit einem Tablet ins Zimmer kam. Als sie Dr. Mumpitz vor dem Fenster stehen sah, steß sie einen erschreckten Laut aus. Sie haben sich wirklich ein kleveres Versteck für das Bild ausgedacht, Erner. Auf den ersten Blick könnte man tatsächlich glauben, dass dieses Fenster einfach ein Fenster ist, leider haben sie aber zwei wichtige Dinge übersehen. Erstens steht ihr Haus mitten in der Stadt. Hier gibt es weiter breit keine Hügel mit Birken und zweitens regnet es draußen. Nur dort, komischerweise nicht. Dr. Mumpitz zeigte auf die Sonnenbeschiebene Langschaft des Bildes. Erner ließ den Kopfhängen und Mormentär. Es tut mir leid. Das Bild seh ja eben, weil es eine so schöne, sonnige Landschaft zeigt. Immer wenn ich es im Museum sah, bekam ich sofort gute Laune. Und als gestern, mein letzter Arbeitstag war, da haben Sie beschlossen, die schöne Landschaft einfach mit nach Hause zu nehmen. Erner nigte. Aber ich wollte das wieder zurückbringen. Seit das im Fenster hängt fällt durch die Scheibe kein Licht mehr. Außerdem habe ich ein furchtbar schlechtes Gewissen. Zurecht, der Direktor ist außer sich. Und heute nachmittag kommt der Kulturminister. Warten Sie nicht zu lange mit dem zurückbringen. Am besten, Sie geben das Bild gleich mir mit. Gerne, hauchter Erner. Möchten Sie vorher noch eine Tasse Tee? Oh, für eine gute Tasse im Verfamines Tee reicht die Zeit immer. Sagte Dr. Mumpitz vergenügt. Und als Erner nach der Kannegriff fügte er hinzu. Auf jeden Tag, von morgens bis abends, der Direktor hat ihn in der Freikarte für das Museum in den Strauß gesteckt. Darauf entgegnete Erner nichts. Doch zum ersten Mal an diesem Morgen lecherte sie. Und auch Dr. Mumpitz fand, dass für diesen Tag genug, gesäufzt worden war. Ihr hört es? Gut, dass es Dr. Mumpitz gibt von Christine Angloff, gelesen von Jürgen Torme. Ohrenbeer, Herr Geschichten für Kinder. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Dr. Mumpitz, ein Detektiv, wird vom Direktor des Heimatmuseums gerufen, weil das Gemälde „Hügel mit Birken“ gestohlen wurde.
  2. Der Direktor ist verzweifelt, da der Kulturminister am Nachmittag zu Besuch kommt und die Polizei vermieden werden soll.
  3. Die Putzfrau Erna, die das Bild besonders liebte, war die letzte Person im Museum und hatte die Tür nur eingeklinkt.
  4. Dr. Mumpitz besucht Erna unter dem Vorwand, ihr ein Abschiedsgeschenk zu bringen, und entdeckt das Bild als Fensterattrappe in ihrem Wohnzimmer.
  5. Erna gesteht, das Bild aus Sehnsucht nach der sonnigen Landschaft mitgenommen zu haben, und gibt es reumütig zurück.

Summary:

Dr. Mumpitz wird an einem regnerischen Morgen vom aufgeregten Direktor des Heimatmuseums angerufen. Das wertvolle Gemälde „Hügel mit Birken“ des Malers Georg Wippf wurde über Nacht gestohlen.

Der Direktor bittet Dr. Mumpitz um diskrete Hilfe, da der Kulturminister am Nachmittag erwartet wird und die Polizei vermieden werden soll. Die letzte Person im Museum war die Putzfrau Erna, die nach 30 Jahren Dienst in den Ruhestand ging und die Tür nur eingeklinkt hatte.

Dr. Mumpitz besucht Erna angeblich, um ihr ein Abschiedsgeschenk zu überbringen. In ihrem Wohnzimmer entdeckt er, dass eines der Fenster in Wirklichkeit das gestohlene Bild ist, das eine sonnige Hügellandschaft zeigt.

Erna gesteht, dass sie das Bild aus Sehnsucht nach der heiteren Szenerie mitgenommen hat, aber bereits ein schlechtes Gewissen hatte. Dr. Mumpitz überzeugt sie, das Bild zurückzugeben, und nimmt es mit.

Zum Abschluss trinken sie noch eine Tasse Tee, und Dr. Mumpitz stellt fest, dass an diesem Tag genug geseufzt wurde. Die Geschichte endet versöhnlich.

FAQs

Ein wertvolles Gemälde namens 'Hügel mit Birken' wurde aus dem Heimatmuseum gestohlen, kurz bevor der Kulturminister zu Besuch kommen sollte.

Dr. Mumpitz ist ein Detektiv, der knifflige Fälle löst, während er Kaugummi kaut.

Die ehemalige Putzfrau Erna hat das Bild gestohlen, weil sie die sonnige Landschaft mochte und es mit nach Hause nehmen wollte.

Er bemerkte, dass Ernas Fensterrahmen einen Goldrahmen hatte und die Aussicht eine sonnige Hügellandschaft zeigte, obwohl es draußen regnete.

Sie nahm es, weil es ihr immer gute Laune gab, und sie es an ihrem letzten Arbeitstag mitnehmen wollte.

Er brachte einen Blumenstrauß mit einer Freikarte für das Museum, den Erna vergessen hatte.

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