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S3EP07: Exploring Sustainable Investing in Public Markets with Goldman Sachs Asset Management's Tim Verheyden

26m 11s

S3EP07: Exploring Sustainable Investing in Public Markets with Goldman Sachs Asset Management's Tim Verheyden

Die heutige Sendung behandelt mehrere aktuelle Themen. Zentral ist die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz, die bis heute in nationales Recht umgesetzt werden muss, um die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen (Gender Pay Gap) zu schließen. Deutschland hat die Frist verpasst, ähnlich wie viele andere EU-Staaten. Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern müssten künftig Gehaltsunterschiede offenlegen und bei Abweichungen von über fünf Prozent korrigieren. Kritiker befürchten Bürokratieaufwand, während Frauenverbände auf die hohe Lohnlücke in Deutschland hinweisen. Parallel dazu findet in London ein E3-Treffen zwischen Großbritannien, Frankreich und Deutschland mit der Ukraine statt, um neue Verhandlungsmöglichkeiten mit Russland auszuloten. Ziel ist eine koordinierte Position zu Militärhilfen, Sanktionen und einer möglichen Friedenslösung. In Armenien endet eine Parlamentswahl, die über die künftige Ausrichtung zwischen EU und Russland entscheidet. Premierminister Paschinjan strebt eine EU-Annäherung an, während die Opposition pro-russische Positionen vertritt. Im Kosovo findet eine erneute Parlamentswahl statt, da die politische Blockade die Präsidentenwahl verhindert hat. Premierminister Kurti hofft auf eine dritte Amtszeit, doch eine erneute Pattsituation könnte zu weiteren Neuwahlen führen. In Peru entscheidet eine Stichwahl zwischen Rechtspopulistin Fujimori und Linkspopulist Sánchez, wobei viele Wähler unentschlossen und von der politischen Instabilität enttäuscht sind. Schließlich besucht Papst Franziskus Madrid und feiert die Fronleichnamsmesse mit über einer Million Gläubigen.

Transcription

3919 Words, 26053 Characters

German
NDR-Info. Themen des Tage. Mit Ulrike Heckmann guten Abend. Schluss mit ungleicher Bezahlung von Männern und Frauen für gleiche Arbeit. Heute läuft die Frist ab für die Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Schließung dieses sogenannten Gender Pay Gap. Wir schauen drauf. Deutschland ist nicht das einzige Land, das hinterherhängt. Im Blick auch gleich drei Richtungswahlen heute in Armenien, dem Kosovo und in Peru und Alexander Sverif kämpft den Paris um seinen ersten Grandslam-Titel. Dorthin ist nach London. Dort finden am Abend erneut Ucaine-Gespräche statt im sogenannten E3-Vormat. Mit dem britischen Premieres Dama, Frankreichs Präsident Macron und Bundeskanzler März. Dabei auch der Ucainische Präsident Silentski. Es gehe darum, neue Chancen für Verhandlungen mit Russland auszuloten heißt es. Franziska Hoppen im AID Studio in London hat einen Blick drauf. Ist dieses Treffen heute eine direkte Reaktion auf den offenen Briefsilenskies an Putin diese Woche mit der Aufforderung zu direkten Gesprächene bei ein Ende des Krieges? Ja, Putin hatte diese Einladung ja abgelehnt mit den Worten. Das mache kein Sinn. Dafür hat er dann Ex-Bundeskanzler gehört, Schröder im Kremel empfangen, den er als bevorzugten Vermittler in europäischen Friedensbemühungen genannt hat. Und aus deutschen Regierungskreisen zum Beispiel heißt es aber das nichts ohne die Ucaine passieren. Und es auch keine deutschen Sonderwege geben soll, sondern eben Teamwork mit den Europäern. Und es heißt weiter, dass sich da langsam ein Fenster für Gespräche öffne. Russland wirkt geschwächt. Die Ucaine dringt mit ihren Angriffen ja auch immer weiter vor. Also die Frage ist aktuell weniger, ob sie dann wie Gespräche geführt werden sollen. Da will Europa mit am Tisch sitzen und will auch wieder Schwung in die Verhandlungen bringen. Heute Abend nun in London, worüber soll denn da genau gesprochen werden? Was hört man bislang? Es geht darum die Position der Ucaine und der E3, also Frankreich, Großbritannien, Deutschland, zu koordinieren in drei Punkten. Einmal wie kann die Ucaine weiter unterstützt werden? Vielleicht mit Militär, Hilfen, Finanzhilfen? Wie kann der Druck auf Russland weiter erhöht werden? Vielleicht in Form von Sanktionen? Und es soll eben ausgelotet werden, welche Chancen ist für neue Verhandlungen? Gibt welche Rolle Europa da einnehmen kann, wie die gemeinsame Position aussieht? Und da wird dann auch wieder diese sogenannte Koalition der Willigen eine Rolle spielen. Also dieser Zusammenschluss von mehr als 30 Ländern, Unterführung von Frankreich und Großbritannien, die sich ja genau mit diesen Fragen beschäftigen. Was kann der diese drei Jahre Runde also Großbritannien, Frankreich, Deutschland ausrichten? Sind ja immer in die drei größten europäischen NATO-Mächte. Also ich glaube Friedensgespräche direkt im Anschluss an dieses Treffen sind eher unwahrscheinlich, was die E3 realistisch erreichen können, ist dafür zu sorgen, dass die Ucaine erst mal militärisch durch 2026 kommt. Sie können den wirtschaftlichen Druck auf Russland weiter erhöhen und eben diese gemeinsame Position entwickeln, damit man bereit ist, wenn es dann zu Gesprächen kommt. Und ein Punkt vielleicht auch noch je mehr sie die Koalition der Willigen ausbauen, desto mehr sind das ein Signal an die USA, die sich aber schwert hatten, dass die EU nicht genug auf eigenen Beinen stehen kann. desto mehr ist das ein Signal, das Europa bereit ist, Führung zu übernehmen und so kann die transatlantische Partnerschaft eben auch gestärkt werden. Diese sogenannten E3-Treffen, die sind ja eine Initiative von Starma, doch der britische Premier ist innenpolitisch gerade ziemlich angeschlagen. Schwächter ist auch dieses Gesprächsvermaat. Also das stimmt durch die wahlen Niederlage jetzt bei den kommunalen und regional wahlen, stellen sich schon mal die Wettstreiter in der Partei auf. Da können sich Frankreich und Großbritannien natürlich auch fragen, wie glaubwürdig zu sagen, von Starma sind, ob Nachfolger da vielleicht andere Prioritäten setzen würde. Und andererseits ist er ja aber noch nicht offiziell angefordten worden als Partei und Regierungschef und er hat sehr deutlich gemacht, dass er auch nicht ohne weiteres von seinem Posten abrücken wird. Also es kann die Dynamik vielleicht ein bisschen bremsen, aber ich glaube alle drei Länder sehen an dieser Stelle die Notwendigkeit zusammenzuarbeiten. Wenn es neue Friedenswahlhandlungen mit Russland geben sollte, dann wollen ja die Europäer unbedingt mit am Tisch sitzen, aber noch es gar nicht klar, wer da für die Europäer sprechen könnte, geht es in London auch darum? Ganz genau und da sieht man eben dieses E3-Format, also die drei größten europäischen Militärmächte, die drei wichtigsten Volkswirtschaften als das effektivste Format, das auch voll in anderen Europäern als legitimen wahrgenommen wird, das sind auch für die Ukraine die wichtigsten Gesprächspartner um diese Frage zu klären. Aus dem ALD Studio in London, Franzisk, gehoppen. Der Kreml wird nicht nur diese Gespräche der Europäer in London im Blick haben, sondern auch die Parlamentswahl heute in Armenien. Das Land ist historisch eng mit Russland verbunden, aber Premierminister Paschinian hat sich in letzter Zeit mehr und mehr der EU angenehrt, die ehemalige Schutzmacht Russland reagierte daraufhin mit Drohungen. Der Ausgang dieser Wahl wird darüber entscheiden, um performtempo und Demokratisierung in Armenien zunehmen oder alte pro-rusisse Seilschaften ans Ruder kommen. Wir haben Blaschke. Um 20 Uhr Ortszeit, also um 18 Uhr in Deutschland, haben die Wallokale in Armenien geschlossen. Auch der Vorsitzende der Partei, starkes Armenien, Zambl-Karapetian hat seine Stimme abgegeben, obwohl er grundsätzlich unter Hausarrest steht. Gegen Karapetian ist eine Klage anhängig, der Vorwurf, er habe einen Startstreich geplant. Das weiß der armenisch-russische Oli Geich zurück, als politisch motiviert, sowie auch die Verhaftungen an diesem Wochenende. Mehrere Politiker aus Karapetianspartei wurden festgenommen, wegen angeblichen Stimmen kaufs. Dazu äußerte sich der Milliardär, der sein Vermögen mit Gas und Immobiliengeschäften in Russland gemacht haben soll, im Wahlokal unter dem Applaus seiner Anhängerschaft. Heute Morgen wurden weiterhin Verhaftungen vorgenommen, der Druck wurde fortgesetzt. Aber ich denke, dass es keine Auswirkungen auf die Gedanken des armenischen Volkes haben wird. Das armenische Volk wird die richtige Wahl treffen und Armenien wird endlich die rechtmäßige Regierung haben. Karapetianspartei ist der stärkste Gegner von Regierungschef Nicole Pashinjan. Immer wieder wirft Karapetian ihm vor, einen Krieg mit Russland provozieren zu wollen. Gleichzeitig setzt Karapetians sich für den Fortbestand guter wirtschaftlicher und politischer Verbindungen zu Russland ein. Das politische Moskau sieht seinerseits Armenien als Teil seines Wirtschafts- und Militärblocks. Und doch hat Kremenschäffler, die mir Putin-Jüngsthandels-Sanktionen gegen Armenien erlassen. Einvurschstops für Blumen, Manche Obst und Gemüse Sorten. Auf die Zährung und Hygieneprobleme. In Wirklichkeit ist es wohl eine Strafaktion. Zumal Putin, Armenien indirekt, aber unmissverständlich mit Kriegedrote. Prinzipiell blickt Regierungschef Pashinjan Richtung Brüssel. Und erklärte dann noch Anfang Mai, er strebe langfristig für Armenien einen EU-Beitritt an. Nach seiner Stimme-Abgabe bei der Parlamentswahl gab Pashinjan eine Stellungnahme ab. Wir werden Armenien reformieren und versuchen es an die Standards der Europäischen Union anzupassen. Das ist unser erstes strategisches Ziel. Danach werden wir weitersehen. Wenn gleich Brüssel, Armenien Wirtschaftshilfen in der Aussicht gestellt hat, weiß Pashinjan, dass der Weg in die EU steinig ist. Reform sind nötig im Bereich Rechtsstaatlichkeit beispielsweise. Dazu kommt, dass es nicht leicht wird, sich aus der wirtschaftlichen Abhängigkeit von Russland zu befreien. So erhält Armenien vorzugspreise bei Öl und Gaslieferungen. Deshalb wohl, weil er noch Stimmen aus der Wählerschaft der Oppositionsparteien auf seine Seite ziehen wollte, deutete Pashinjan am Wahltag erneut einen Spagat an. Der eine Fuß geht in Richtung EU, während der andere noch in Russland steht. Wir verfolgen einer ausgewogenen Außenpolitik, die auf Ausgleich bedacht ist. Und wir werden an diesen Kurs festhalten. Ob Pashinjan Spagatpolitik aufgeht und er bei der jetzt zu Ende gegangenen Parlaments, weil das Mandat für eine weitere Anzzeit erhalten hat, wird sich zeigen. Die Stimmauszählung hat begonnen. Prezise Hochrechnungen werden im Laufe der Nacht erwartet. Im Kosovo haben die Wahllokale noch bis 19 Uhr geöffnet. Das Land ist von einer politischen Blockade geprägt, weswegen die Menschen hier erneut aufgerufen waren, ein neues Parlament zu wählen. Dabei liegt der letzte Ohrengang gerade ein halbes Jahr zurück. Die Anhänger von Premierminister Albin Kurti beim Wahlkampfabschluss sind sich es sicher. Die Umfragen sagen voraus, dass der 51-Jährige von der linken Partei Wettwendoss hier die Wahlen gewinnt. Das will auch Albin aus Brischchenner. "Ich liebe ihn. Er ist so ein Demokrat, macht einen guten Job und ist gut für Kosovo. Das Land hat viele Probleme und er ist der beste, den wir dafür haben." Albin Kurti hat die letzten drei Parlamentswahlen gewonnen, aber das waren Siege bei Neuwahlen. Zuletzt im Dezember und nun will das Land schon wieder ein neues Parlament zum dritten Mal in anderthalb Jahren. Albin Kurti sagt dazu, "last uns einen neuen Sieg holen, einen noch größeren, einen record für unsere Bewegung." Bei der letzten Wahl holte Albin Kurti 51% der Stimmen, aber der 51% der Stimmen holt, regiert im Kosovo nicht automatisch mit absoluter Mehrheit. 20 der insgesamt 120 Sitze im Parlament sind fest für etnische Minderheiten reserviert. Darum bedeuten 51% der Stimmen nicht automatisch. 51% der Sitze im Parlament. Albin Kurti hat deshalb mit Vertretern der Minderheiten zusammenregiert. Die wichtigste Frage bei dieser Wahl ist also, wie viel Macht Albin Kurti bekommt. Beim Wahlkampfinale der PDK wollen viele, dass Albin Kurti sein Ziel deutlich verpasst. Die PDK ist liberal konservativ und die größte Oppositionspartei. Sie hofft auf deutlich weniger Stimmen für Albin Kurti. Das würde ihn zu einer Koalitionszwingen mit Partnern, die deutlich stärker sind als die Parteien der ethischen Minderheiten. Die PDK hat Signale gesendet, dass sie mit Kurti koalieren würde, wenn sie anders als bei den letzten Wahlen von ihm ein entsprechendes Angebot bekäme. Ertan Berami gehört zur PDK und war bis die Neubahl ausgerufen wurde, Abgeordneter im Parlament. Er hat in Trier gelebt und sagt mit Blick auf die Verfassung im Kosovo. Die Hauptsache dieser Verfassung ist Dialogumkompromis. Leider kennt Herr Kurti kein Dialogum, kein Kompromiss, um ein Koalition, um den Präsidenten zu wählen. Aber Herr Kurti wollte Dominierung. Das spielt vor allem auf die gescheitete Wahl des Präsidenten an. Denn die Verfassung sieht vor, dass die stärkste Fraktion im Parlament dafür den Kandidaten vorschlagen darf. Der oder die Präsidentin hat zwar nur eine repräsentative Rolle. Die Opposition wollte bei den Vorschlägen aber trotzdem mit einbezogen werden. Alvin Kurti hat seine Vorschläge allerdings ohne Absprachen gemacht. Darum hat ihn die Opposition durchfallen lassen. Denn wenn über den Vorschlag abgestimmt und gewählt wird, müssen mindestens 2/3 aller Parlamentarier anwesend sein. Das bedeutet, wenn die Opposition nicht erscheint, kann sie die Wahl ungültig machen. Und das ist bis zum Ende immer wieder passiert. Die Verfassung sieht dann neu wahlen vor. Die gibt es nun. Das nervt viele Menschen. Einer davon ist eh mir aus dem Norden des Landes. Er will die PDK wählen. Ich hoffe, dass es in den nächsten Jahren keine Wahlen gibt. Wir sind müde davon. Wir müssen ein Präsidenten wählen. Die Partei mit den meisten Stimmen muss mit den anderen zusammenarbeiten. Wir müssen vorankommen und zusammenarbeiten. Das ist Demokratie. Fachleute sagen allerdings, wenn das Ergebnis diesmal ähnlich ist, wie das im Dezember, dann ist nicht ausgeschlossen, dass im Kosovo noch in diesem Jahr erneut gewählt wird. Aus Pristina David Freches. Auch die Menschen in Peru sind von den vielen Regierungswechseln ihrem Land und der politisch instabilen Lage müde geworden. Sie sind heute zur Stichwahl aufgerufen. Die Präsidentschaftswahl um die es geht. Ist die 9.5 von 10 Jahren. Eine Herberg-Schildert, warum es bei der Entscheidung geht. Es wird erneut an der Stichwahl zwischen zwei Extremen, Rechtspopulistin gegen linkspopulist. Und da zeichnet sich ein sehr enges Rennen ab. Zu wahrstehen ja Kekofu-Gymori. Sie tritt bereits zum 4. Mal an. Sie ist die Tochter von Alberto Fujimori, der Peru in den 1990er-Jahren diktatore schrigiert hat. Dieses Erbe ist zweischnadig. Es bringt zum einen eine treue Anhängerschaft. Zum anderen gibt es in Peru einen starken Anti-Futjimodismus. Ihr gegenüber steht der linken Roberto Sanchez von der Partei "Gemeinsam für Peru". Er war Minister unter dem inzwischen inhaftierten ex-Präsidenten Pedro Castillo, der als Stimme der Landbevölkerung und der Indigenengalt. Sanchez schafft es, er geschickt sich ähnlich zu positionieren. Stimme des einfachen Volkes, trägt zum Beispiel nun auch so ein typisch breitkrempligem Sombredo den Castillo immer aufhatte. Und laut Umfragen liegt Fujimori derzeit leicht vorn mit rund 38 Prozent. Roberto Sanchez folgt mit 35 Prozent. Allerdings sagt noch kurz vor dem Ohrngang 27 Prozent. Also fast ein Drittel der Wählerinnen und Wählerperus, dass sie noch unentschlossen sind. Für viele, und das habe ich bei meinem kürzlichen Besuch in Peru immer wieder gehört, ist das erneut eine Wahl für das kleinere Übel. Es gibt eigentlich sehr viele Themen, bei denen die Menschen hoffen, dass sich die Politik endlich darum kümmert. Vor allem die zunehmende Unsicherheit im Land, Entführung und Schutzgeld-Erpressung haben stark zugenommen, keminelle Banden, Erpressen, Busfahrer, Ladenbesitzer, Straßenverkäufer. Man muss dazu sagen, rund 70 Prozent der Peruaner arbeiten informell, also in der Schattenwirtschaft ohne Genehmigung, ohne Versicherung, ohne Steuern zu zahlen. Und das macht diese Menschen gegenüber solchen Banden natürlich auch sehr ausgeliefert. Also hier wünschen sich die Leute mehr Schutz, aber auch eine bessere Absicherung, denn der Staat ist in Peru in vielen Sektoren, aber in vielen Landesteilen einfach gar nicht präsent. Und da es kommt dann wieder den illegalen Gruppen zur Gute. Ein zweites Thema ist die Korruption. Viele Peruanische Präsidenten mussten abtreten, oder wurden das Amtesentoben wegen Korruption und Geldwäsche. Und wir auch immer jetzt gewinnen, der wird der 10. Präsident oder die 10. Präsidentin sein in zehn Jahren. Also da sieht man mal, die Instabilität ist einfach enorm in Peruspolitik. Und deswegen gibt es auch eine ganz große Politik Verdrossenheit in dem Land. Viele Menschen haben einfach genug von den ständigen Krisen und wünschen sich ein stabileeres Land. Eine herberichtete Frauen und Männer sollen für die gleiche Arbeit auch gleich bezahlt werden. Diese Forderung gibt es in der EU seit fast 70 Jahren damals aufgestellt noch von der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, also dem Vorgänger der EU. Doch es gibt noch immer eine Lohnlücke zwischen Frauen und Männern, einen sogenannten Gender Pay Gap. In Deutschland sind es rund 6 Prozent und dabei ist schon rausgerechnet, dass Frauen öfter in Teilzeit und in schlechter bezahlten Berufen arbeiten, sonst mehr es noch höher. Mit einer Richtlinie will die EU die Mitgliedstaaten verpflichten, diese Lohnlücke zu schließen. Die Frist für die Umsetzung in nationales Recht läuft heute ab, noch auch Deutschland hinkt hinterher. Sarah Lopez erzählt mir. Für mehr Fährnis auf dem Gehaltszettel hat die EU vor drei Jahren die sogenannte Endgeld-Transparenz-Richtlinie beschlossen. Komplizierter Name, einfaches Konzept, sagt Maria Neuchel von der SPD. Die EU-Hallarmentarierin ist Mitglied im Ausschuss für die Rechte der Frauen und die Gleichstellung der Geschlechter. Das Endgeld-Transparenzgesetz ist wie ein Hustenshaft. Denn momentan ist das System nicht okay. Wenn irgendwann das System okay ist, vielleicht brauchen wir das Gesetz nicht mehr. Momentan ist es ein Hustenshaft für eine Gesellschaft, die ungleich bezahlt. Die Richtlinie setzt bei den Unternehmen an. Wenn die mindestens 100 Mitarbeiter haben, müssen sie die Durchschnittsgehalter für Frauen und für Männer bei vergleichbaren Jobs offen legen. Und auch die Kriterien anhand derer das Gehalt berechnet wurde. Die Differenz zwischen den Gehaltern darf bei maximal 5 Prozent liegen. Sonst müssen Unternehmen gehalter angleichen und Betroffene haben Anspruch auf Schadenersatz. Und wenn eine Stelle ausgeschrieben wird, dann muss das Gehalt spätestens im Bewerbungsgespräch kommuniziert werden. Die europäische Statistikbehörde Eurostadt sammelt Daten zum unbereinigten Gender-Pay-Gab in der EU also zur generellen Lohnenkür zwischen Frauen und Männern. Dieser Gender-Pay-Gab liegt im Durchschnitt bei etwa 11 Prozent in der Europäischen Union. In Deutschland noch der Rübergh und Island ist Spitzenreiter, da sind es fast 19 Prozent. Die EU-Engeld-Transparenzrichtlinie dürfte Einfluss auf diese Zahlen haben. Das sei richtig, sagt Christoph Wiednerot, Referent für europäische Angelegenheiten bei Mittelstandsverband BVMW. Es ist wichtig, den Gender-Pay-Gab in Deutschland auch erfolgreich aufzulösen. Wir müssen aber auch mit einem Auge weiterhin auf die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen schauen. Die EU-Engeld-Transparenzrichtlinie fällt in einem Zeitraum, bei den viele Unternehmen eigentlich mit den Rücken an der Wand stehen. Und sie haben die erhebliche Sorge, dass die Richtlinie in der Umsetzung in den Betrieben zu einem erheblichen, bürokratischen Mehraufwand führen. Die Unternehmen bereuchten Planungssicherheit. In vielen Ländern ist die aber nicht gegeben, weil es trotz Frist zum 7. Juni weiter keine Gesetzentwürfe gibt, um die EU-Richtlinie in nationales Recht zu überführen. Das ist auch in Deutschland der Fall. Kritik daran gibt es vom deutschen Frauenrat und der stellvertretenden Vorsitzenden Anja Weusthof. Man hat schon den Eindruck, dass es eine sehr zögerliche Haltung bei der Umsetzung gibt, in dem Gedanken, vielleicht passiert auf EU-Ebene noch was mit der Richtlinie. Oder man kann sich anderen Ländern anschließen, die eher nicht so sportlich in der Umsetzung sind. Also aus meiner Sicht ist es wichtig zu betonen, dass Deutschland einen der größten Gender-Pay-Gab in der EU hat. Und wir gleichzeitig die größte Volkswirtschaft in der EU sind. Und da haben wir auch die Pflicht mit gutem Beispiel voran zu gehen, wenn es Vorgaben aus der Europäischen Union gibt, an denen wir ja nun auch im Vorfeld beteiligt waren. Auf Anfrage heißt es vom zuständigen Bundesministerium. Es gebe das Ziel, die EU-Richtlinie auf das notwendige beschränkt und möglichst Bürokratiearm umzusetzen. Vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen Lage planen man das Teile der Richtlinie im Juni 2028 fällig werden. Theoretisch könnte die Europäische Union ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland einleiten. Mit Blick auf die Zahl der Länder, die die Richtlinie aber auch noch nicht umgesetzt haben, scheint das eher unwahrscheinlich. Madrid war heute verkirst technisch lahmgelegt, schon kurz noch Sonnenaufgangsogen, Menschen zum Zentralen, Zibelis Platz, um den Papst an seinem zweiten Besuchstag in Spanien zu erleben. Bei der traditionellen Fronleichnamsmesse ist der erste Papstbesuch seit vielen Jahren im gar nicht mehr so katholischen Spanien. Mehr als eine Million Menschen ist zur Plasser des Zibelis sind Madrid gekommen, um den Papst zu sehen und mit ihm die Messe zu feiern. Papstli oder 14. spricht in sein. Dann erpredigt dann die große Fron Leichnamsprozession an, die nach der Messe folgt. In Spanien wird Fron Leichnam am Sonntag gefeiert, nicht am Donnerstag, wie in Deutschland. Der Christus, der in der Monstrantz, also dem Gefäß mit dem Leib Christi, durch die Straßenziehe, der sei der selbe, der sich mit den Armen, den Niedergeschlagenen, den einsamen und den Hilflosen identifiziere, sagt Leo. Und für Gt hinzu, es sei kein Zufall, das in Spanien die Kirche seit Jahren das Fron Leichnamspfest mit dem Tag der nächsten Liebeverbindel. Es gehe darum, dass wir uns selbst aus dem Iguismus der Gleichgültigkeit und einem bequemen privaten Glauben herausführen lassen, um unsere Sichtweise zu ändern und die Gegenwart Gottes anzunehmen, die uns verwandeler und zu Baumeistern einer neuen Welt machen. Und dann gibt er dem Spanien von heute und dem Vom Morgen noch einen päpslichen Rat. Die Religiosität, die dieses Land seit Jahrhunderten Belebe, soll kein Museum der Vergangenheit sein, dass man Besuch, sagt der Papst, sondern eine Schule des Glaubens. Und fordert dazu auf, nicht vor den Chaosforderungen der Gesellschaft zu fliehen, sondern sich ganz persönlich fürs Gemeinwohl einzusetzen. Aus Madrid, Lisa Weiß und damit zum Sport. Tennis-Bofi Alexander Swerov möchte sich heute seinen Lebensraum erfüllen. Der Hamburger könnte seinen ersten Grand Slam Titelfeiern Muritz kühlen. Und zwar bei den French Open in Paris, es wäre für die erste deutsche Tennispieler seit Boris Becker 1996 der einen Grand Slam gewinnt. Und der erste deutsche Tennispieler seit 89 Jahren, der sich den Titel bei den French Open schnappt. Gegner heute im Finale von Paris ist der Italiener Koboli, das Match läuft seit rund 3,5 Stunden, ist im 4. Satz, Swerreff hat zwei Sätze gewonnen, Koboli ein und jetzt eben der Thaibreak im 4. Satz ist unfassbar dramatisch. Swerreff liegt in diesem Thaibreak mit 3 zu 4 zurück. Wir schauen aber erst mal, bevor wir gleich live raufgehen. Zur Formel 1 stand der gesamtführende der WM-Kimmie Antonelli hat das Renn in Monaco gewonnen. Achim Scheuhe. Nach 68 von 78 Runden die Rennunterbrechung der Asphalt kurz nach der Stadt Ziel geraden hatte sich gelöst. Nach etwas mehr als 30 Minuten Pause ging es dann weiter. Der Restart ging wieder an Kimi Antonelli im Mercedes, der auch vor der Unterbrechung des Rennen offensichtlich locker von der Paul Position weg dominiert hatte und schlussendlich im 6. Saisonrennen sich den 5. Siekolde. Neben ihm bei der Champagne-Dusche auf dem Podium Ferrari-Pilot Louis Hamilton als zweitplatzierter ausgeschieden hingegen mag es verstappen direkt beim Start, Weltmeisterländer Norris und auch Lokalmatador Charle Clare. Der einzige deutsche im Fahrerfeld, Nico Höckenberg im Audi wurde 4. 10. In diesem am Ende recht chaotischen Rennen in Monaco. Und damit ab zur Ironman E. M. in Hamburg, da kam Triadleten Laura Philipp hinter der Norvigerin Lofset als zweite in Ziel. Am Ende fehlte der Deutschen nach einer tollen Aufholjagd im abschließenden Marathon nur eine gute Minute zum Sieg. Ich bin mal dann so nahe ankommen und ich bin irgendwie so die Meter ausgehen, dann wünsch man sich dann doch mal den verlängerten Marathon. Aber ich mein, sie hatten unglaublich starkes Rennen gemacht, verdient gewonnen und ist einfach gerade, würde ich sagen, die stärkste Athletin auf der Ironman Distanz. Und mehr zur Ironman E. M. und eine möglichen sabotage Akt in Bereich Kirchwerder gibt bei uns im Netz unter NDRDE. Schrägstrich Sport. Ja, die besten Leichtadleten der Welt sind gerade in Stockholm. Beim Diamond League Meeting ist es die Fünfte von insgesamt 15 Stationen in dieser Saison. Irina Kneb hat für uns alles live im Blick. Irina, was war denn das Highlight heute? Ja, das hätte der nächste Weltrekord für Stapospringer Armo. Die Plante ist in seiner schwedischen Heimat sein sollen. Das aber hat nicht geklappt, nach zuvor 40 Siegen in Serie wurde er nur zweiter hinter dem australia kürtes Marschall. Aus deutscher Sicht gab es Licht und Schatten zufrieden, kann Hindernisläuferin Lea Mayer sein. Die Norddeutsche wurde fünfte und tagt die DM-Norm ab. Weitspringerin Malakami Hambo blieb hinter ihrer Saison, bis da ist es um zurück. Die zweimal die Geweldmeisterin wurde sechste und auch Kugelstos Olympiasigerin Jemesee Mapri ist noch auf der Suche nach der Form sie belegt mit den Fünften. Das war Irina Kneb vom Diamond League Meeting in Stockholm. So, wir schauen so Handball Bundesliga, denn da ist die Saison heute zu Ende gegangen. Der T.R.V.Kiel hat gegen Lämgo verloren und kann nur noch mit einer Wildcard in der kommenden Saison in der European League dabei sein. In der European League ist die S.G. Flensburg Handelwitt, die zum Saisonabschluss beim Fiezemeister Füchse Berlin verloren hat. Hannover Burgdorf hat die Saison mit einem unentschieden gegen Mailsungen im Tabellen Mittelfeld beendet und in der Tabelle knapp vor den Niedersachsen der H.S.V.H.Burg, der in Eisenach gewonnen hat. Abgestiegen sind Minden und leipzig. So, und beim Tennis, beim French Open, Finale in Paris, spielt immer noch der Hamburger Alexander Sveref gegen den Italiener Koboli. Es ist ein dramatisches Endspiel. Sveref hatte den ersten Satz mit 6 zu 1 gewonnen, den zweiten mit 4 zu 6 verloren, den dritten dann wieder mit 6 zu 4 gewonnen. Jetzt läuft der vierte Satz und der Tyebreak und es ist tatsächlich passiert. Koboli hat ausgeglichen. Es geht also in einen entscheidenden fünften Satz Gido Ringel. Flavio Koboli, außer Rand und Band, bei eigenem Aufschlag hätte er den Satz zu machen können, ein relativ leichter Folley. Verschlagen der Lande den Blumen und dann bei Aufschlags Sveref war er da mit einem älsenigen Vorhandball aus der Bedrängnis geschlagen, alles reingelägt. Die ganze Kraft, das ganze Risiko und dabei alles gewonnen. Flavio Koboli hat sich diesen vierten Satz im Tyebreak geholt und das gegen einen sonst zu starken Tyebreak Spieler, Alexander Sveref 2 zu 2 nachsetzen, der fünfte Durchgang muss im Finale von Paris entscheiden. Ja, dramatik, pur, Urike, bitte übernehmen. Ja, das war es vom Sport und das waren die Themen des Tages, die auf NDR Info heute mit Moritzkühlen und Urike Heckmann.

Podcast Summary

Key Points:

  1. EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz soll Gender Pay Gap schließen; Umsetzungsfrist endet heute, Deutschland und andere Länder hinken hinterher.
  2. In London treffen sich Großbritannien, Frankreich und Deutschland (E3-Format) mit der Ukraine, um neue Verhandlungen mit Russland auszuloten.
  3. Parlamentswahl in Armenien entscheidet über künftige Orientierung zwischen EU und Russland; Premierminister Paschinjan strebt EU-Annäherung an.
  4. Im Kosovo findet erneute Parlamentswahl statt, da politische Blockade die Präsidentenwahl verhindert hat; Premierminister Kurti strebt dritte Amtszeit an.
  5. In Peru läuft eine Stichwahl zwischen Rechtspopulistin Fujimori und Linkspopulist Sánchez; viele Wähler sind unentschlossen und politikverdrossen.
  6. Papst Franziskus besucht Madrid und feiert die Fronleichnamsmesse mit über einer Million Gläubigen.

Summary:

Die heutige Sendung behandelt mehrere aktuelle Themen. Zentral ist die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz, die bis heute in nationales Recht umgesetzt werden muss, um die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen (Gender Pay Gap) zu schließen. Deutschland hat die Frist verpasst, ähnlich wie viele andere EU-Staaten.

Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern müssten künftig Gehaltsunterschiede offenlegen und bei Abweichungen von über fünf Prozent korrigieren. Kritiker befürchten Bürokratieaufwand, während Frauenverbände auf die hohe Lohnlücke in Deutschland hinweisen. Parallel dazu findet in London ein E3-Treffen zwischen Großbritannien, Frankreich und Deutschland mit der Ukraine statt, um neue Verhandlungsmöglichkeiten mit Russland auszuloten.

Ziel ist eine koordinierte Position zu Militärhilfen, Sanktionen und einer möglichen Friedenslösung. In Armenien endet eine Parlamentswahl, die über die künftige Ausrichtung zwischen EU und Russland entscheidet. Premierminister Paschinjan strebt eine EU-Annäherung an, während die Opposition pro-russische Positionen vertritt.

Im Kosovo findet eine erneute Parlamentswahl statt, da die politische Blockade die Präsidentenwahl verhindert hat. Premierminister Kurti hofft auf eine dritte Amtszeit, doch eine erneute Pattsituation könnte zu weiteren Neuwahlen führen. In Peru entscheidet eine Stichwahl zwischen Rechtspopulistin Fujimori und Linkspopulist Sánchez, wobei viele Wähler unentschlossen und von der politischen Instabilität enttäuscht sind.

Schließlich besucht Papst Franziskus Madrid und feiert die Fronleichnamsmesse mit über einer Million Gläubigen.

FAQs

Die EU-Entgelt-Transparenz-Richtlinie verpflichtet Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten, die Durchschnittsgehälter von Frauen und Männern bei vergleichbaren Jobs offen zu legen und bei einer Differenz von über 5 Prozent anzugleichen.

Das zuständige Bundesministerium plant eine bürokratiearme Umsetzung und verweist auf die wirtschaftliche Lage; Teile der Richtlinie sollen erst im Juni 2028 in Kraft treten.

Es ging um die Koordinierung der Positionen von Großbritannien, Frankreich und Deutschland zur Unterstützung der Ukraine, Erhöhung des Drucks auf Russland und Auslotung neuer Verhandlungschancen.

Aufgrund einer politischen Blockade scheiterte die Wahl des Präsidenten, da die Opposition nicht an der Abstimmung teilnahm, was zu Neuwahlen führte – bereits die dritte in anderthalb Jahren.

Russland versucht durch Drohungen und Sanktionen Einfluss zu nehmen, während Regierungschef Paschinjan eine Annäherung an die EU anstrebt und ein EU-Beitritt langfristig ein strategisches Ziel ist.

Der unbereinigte Gender Pay Gap liegt in Deutschland bei etwa 6 Prozent (bereinigt um Teilzeit etc.), während der EU-Durchschnitt bei rund 11 Prozent liegt.

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