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S2F6: Michael Leopold

69m 7s

S2F6: Michael Leopold

In diesem Podcast-Gespräch mit Michael Leopold, einem erfahrenen Medien- und Kommunikationsexperten, steht die Bedeutung von Kommunikation und Authentizität für Fußballtrainer im Mittelpunkt. Leopold betont, dass ein guter Trainer zu 100 % authentisch sein muss – das sei die schwierigste Disziplin, aber auch der Schlüssel zum Erfolg. Man solle nicht zu viel darüber nachdenken, wie man wirkt, sondern einfach man selbst sein. Gleichzeitig ist gute Vorbereitung essenziell, um Selbstsicherheit und Glaubwürdigkeit zu erlangen. Kommunikation ist laut Leopold viel mehr als nur Medienarbeit: Sie umfasst Leadership, Mitarbeiterführung, Feedback-Gespräche und Körpersprache. Trainer haben pro Saison rund 136 öffentliche Auftritte – vor und nach jedem Spiel – und müssen sich daher intensiv mit ihrer Wirkung auseinandersetzen. Die Bereitschaft zur Weiterbildung ist bei der neuen Trainergeneration groß, aber auch erfahrene Trainer müssen offen für Reflexion bleiben. Leopold plädiert für eine Win-win-Situation in Interviews, bei der Trainer, Journalisten und Zuschauer profitieren. Verletzlichkeit darf gezeigt werden, aber nicht alles muss gesagt werden – wichtig sei, die eigene Botschaft klar zu vermitteln und das Team zu vereinen. Der Begriff „Kommunikation“ kommt vom lateinischen „communicare“ und bedeutet „gemeinsam machen“ – genau darum gehe es im Fußball: alle an Bord zu holen.

Transcription

12183 Words, 73501 Characters

German
Dass du sagst, hey, dieses Thema Kommunikation ist mehr als eben nur ein Interview zu geben, sondern da geht es vor allem um Leadership. Und ich glaube, wenn du den Gedanken mal verinnerlicht hast, dann bist du schon sehr, sehr weit und dann bist du ja automatisch auch so weiter zu sagst, hey, das geht hier an. Trainerkompetenzen im Profifufball. Eine Podcast-Serie der DFB Academy. Die Folge mit Michael Leopold wurde am 4. Februar 2025 in München aufgenommen. Servus und herzlich willkommen zum Podcast der DFB Academy, in dem wir über Erwartungen und Anforderungen an Trainer sprechen. Heute sind Ansehmküchle und ich München und treffen auf Michael Leopold. Michael, das Thema Medienarbeit ist in unseren Gesprächen mit Profitränern immer mal wieder aufgekommen. Es hat natürlich auch eine gewisse Relevanz. Wir freuen uns sehr, dass du deine Einblicke und Erfahrungen heute mit uns teilt sind. Wir da nicht nur auf diese Perspektive vor und hinter der Kamera zu sprechen kommen, sondern vor allem auch über Kommunikation und Sprachen. Du bist ja auch in Schulungen und der Entfordbildung aktiv und mit Berätstrainer. Da freuen wir uns total darauf auf deine Einblicke. Und Ansehmküchle, der Klassiker, gleich zu Beginn, man kann nicht kommunizieren. Sagte, Paul Watzleric. Perfekt als hätten wir es geübt. Vorfeld. Selbst ohne Worte stehen Menschen ja immer im Austausch miteinander. Das wird jetzt mit unserem Podcast-Format wäre schwierig, wenn du jetzt hier schweigen würdest oder Michael schweigen würdest. Von daher freue ich mich, wenn du deine Gedanken auch wer Ball wieder preisgibst, wollte. Das ist nett von dir. Ich freue mich heute mal in eine anderen Rolle mit dir, Leo, hier am Tisch zu sitzen. Normalerweise bist du ja derjenige, der die guten Fragen stellt. Und heute drehen wir den Spießen ein bisschen um. Ja, wir freuen uns, dass du abends, Leo. Vielen Dank für die Einladung, freue mich auch. Und ich würde gerne, bevor denn es du normalerweise immer die erste Frage stellt, würde ich gerne mal mit dem Klassiker, den ich von dir kennen, Leo rein starten und in der Vorbereitung ist, und das ist wieder über den Weg geraufen. Du ziehst sehr, sehr gerne Rudi Carell. Mit seinem Satz, du kannst ein Assenhorst im Ärmel ziehen, wenn du vor einer es hineingesteckt hast. Inwiefern hast du dir heute ein Assen in den Ärmel gesteckt für uns? Also ich hoffe, dass ich genügend Asse generell im Ärmel habe, um eure Fragen zu antworten zu können. Ich habe mir tatsächlich jetzt nicht speziell noch mal vorbereitet, weil, "A" weiß ich ja gar nicht genau, wie eure Fragen aussehen werden. Und "B" gehe ich jetzt einfach mal davon aus, dass wir es gemeinsam hinbekommen. Aber der Spruch ist für mich einfach treffend in jeder Hinsicht und auch in allen Lebensbereichen. Wenn du gut vorbereitet bist, dann geht vieles, viel, viel leichter. Du fühlst dich wohler, du bist selbstsicher. Und insofern natürlich auch in authentischer, weil du beide bist. Und ich würde einfach behaupten, deshalb ist das tatsächlich mein Lieblingsspruch, der gut vorbereitet ist, den kann nichts überraschen. Oder wenig? Mit Anselm passiert das schon manchmal. Wir stehen alle beieinander und kommen damit durch. Michal Anselm hat direkt zum Jekug, weil wir immer mit einer bestimmten Frage reinstehen. In unserem Podcast, bis wir schon ein paar Jahre im Geschäft, du hast viele Trainer erlebt, in ganz unterschiedlichen Situationen, bis wir mit denen zusammengekommen. Und wir stellen uns immer die Frage, was zeichnet denn aus deiner Sicht einen guten Trainer aus? Ein guter Trainer ist für mich zu 100% authentisch. Das klingt wie eine Floskel. Ich glaube auch, tatsächlich, dass es die größte Herausforderung ist. Möglicherweise sogar die schwierigste Disziplin immer bei sich zu bleiben. Aber ich bin der 100% in Überzeugung und da sind wir auch wieder bei meinem Eingangsatz bezüglich des Karel, das Date Mancer oder des Karel-Zitalt. Wenn du beide bist, dann spüren das deine Spielerinnen und Spieler, wenn du Versicherungskaufmann bist. Und du bist davon überzeugt, was du da machst und du bist, wie du bist, dann spürt das der Kunde. Wenn du in der Partnerschaft bist, wie du bist, dann spürt das deine Partnerinnen oder dein Partner. Was ich damit sagen will, ich glaube, der große Schlüssel liegt tatsächlich einfach darin, bei sich selbst zu bleiben. Und das macht vor allem aus meiner Sicht auch einen guten Trainer aus, weil es die Spielerinnen und Spieler spüren. Endlich können wir mal über dieses Thema im Detail sprechen, weil wir mal einen Experten da haben, weiss wie es geht. Wir hatten das Thema Authenticität und auch die Kompetenz-Glaubwürdigkeit immer wieder thematisiert in unsere ersten Staffel, als wir mit Drenern gesprochen haben. Das wurde auch in der Studie, über die wir viel gesprochen haben. Glaubwürdigkeit als sie, ja, sagen wir mal Nummer eins, Kompetenz eigentlich ausgezeichnet. Überraschbar nicht. Ja, die Frage, die sich für mich immer stellt ist, wie kann man Authenticität vielleicht auch trainieren für sich selber? Wenn andere vielleicht von einem behaupten, "Had du wirkst nicht immer authentisch?" Wie kann man das verändern, wenn das teugest? Ich glaube, dass man es nicht trainieren kann. Und ich versuch es mal in einem ganz einfachen Satz zu beschreiben, je weniger du darüber nachdenkst, wie du wirkst, umso mehr bist du bald ja. Je mehr du darüber nachdenkst, wach, also in Sachen Körpersprache übrigens würde ich das anders formulieren wollen, denn da ist es schon wichtig, dass du dich immer wieder überprüft. Aber wenn du in jedes Gespräch, und ich sag bewusst nicht Interview, wir kommen ja sicherlich zum Thema Kommunikation, Kommunikation ist viel mehr als Medienarbeit, für mehres Kommunikation Leadership und paar Excellents Leadership. Aber wenn du immer schon überlegst, wie sage ich das und wie formulier ich das? Und wie könnte ich da möglicherweise falsch interpretiert werden? Das ist einerseits schon okay, wenn du dir genannt machst, wie du Dinge formulierst. Aber wenn du zu viel darüber nachdenkst, wie wirkst du, dann bist du nicht mehr bald ja. Du musst dich schon auch ein bisschen treiben lassen und sagen, "Hey, ich bin wie ich bin und was ich damit auch meine ist, auch ganz banal formuliert, wenn ihr einfach nicht von der lustigen Seite komme, und irgendwann im Leben hat man ja auch eine gewidse Selbstreflexion, ja dann lass ich es halt mit den Witz erzählen, wenn sie in der Schule schon nicht geklappt hat, dann lass ich es halt weg und das meine ich damit. Und ich bin auch ein ganz großer Freund und sagt das auch beispielsweise bei uns in der Redaktion immer, lasst die Leute so sein, wie sie sind. Ja, dräng sie nicht in eine Ecke und alle sollen jetzt erwarten, jeder muss in Anführungszeien wie Kloppo sein oder wie X-Übselon. Ja, jeder ist wie er ist und das ist ganz, ganz wichtig, dass man da versucht, bei sich zu bleiben und Reflexion ist, dann natürlich schon auch ein ganz wesentlicher Teil. Aber in erster Linie denkt nicht zu viel darüber nach, wie er wirkt, sondern macht einfach. Du hast Kloppo jetzt genannt, kommen dir an Talks, sondern ein kompweitere Beispiele, wo du sagst, das würde ich als positiv Beispiel nennen. Da könnt ich ganz, ganz viele nennen, weil ich finde, dass es sehr, sehr viele positive Beispiele gibt. Ich glaube, jürgen Klopp ist jetzt deshalb nur gefallen, weil ja, das zwischenzeitlich quasi als das non plus ultra angesehen wurde, Hauenspruch raus, machen Witz, aber es ist eine jeder Klopp. Und bei ihm ist es halt auch tatsächlich eher. Ja, und wenn du ihn so erlebt, ob man abseits einer Kamera oder so eher so ist er halt, und er spricht ja privat aus, so wir spricht. Und das meine ich, mach einfach, lass dich treiben, sei du. Das heißt ja nicht, dass du dir nicht fachlich hinter fragst oder reflektierst. Aber per See, wie spreche ich, wie gehe ich auf Leute zu, bin ich eher der Humorvolle oder der pragmatisch sachliche, diese Dinge mein ich. Lass es laufen. Jetzt hast du ja wirklich schon super viel erlebt auch in der Medienlandschaft. 30 Jahre, das ist eine gewaltige Zeit, die du dann mal sagen. Du willst sagen, ich bin offiziell alter, oder? Aber das ist doch was du gesagt. Ich wollte aber sagen, wie viel Erfahrung du wirklich hast. Das andere hast du dazu gedichtet, welchen nie darauf gekommen. Und demzufolge hast du auch den Wandel aber auch in der Medienlandschaft, der mit der Lebt, ich meine, wenn wir 30 Jahre zurückgehen, da hast du angefangen, da hatte noch nicht jeder Klubs, der so Chemie war noch ein Fremdwort. Und heute hat sich das dahin gewandelt, dass so Chemie für alle Menschen eigentlich bekannt ist. Und man sich ja die Frage stellt, wie geht man damit um? Ist es dann wirklich, in dem Zusammenautentizität für Trainer heutzutage möglich und richtig auch immer offen und authentisch zu sein, in dem Sinne, dass sie auch wirklich das ausleben, wie sie sind? Authentisch zu sein, heißt ja nicht immer zu 100 Prozent alles zu sagen. Wenn du das meinst, natürlich kannst du nicht alles sagen. Aber ich stelle fest, dass die Lust sich weiter zu bilden, in Punctukommunikation, Leadership, Medien, Trainings, extrem gross ist. Und das ist definitiv der Fall. Die nach kommende Generation, aber auch, das heißt übrigens nicht, dass die, die es schon länger dabei sind, nicht interessiert. Aber die nach kommende Generation ist sehr, sehr neugierig und ist immer bereit, sich weiter zu entwickeln. Und ich stelle das fest, wenn ich mal beim DFB oder beim ÖFB sein darf, dass die Lust auf wissen, in jeder Hinsicht extrem gross ist. Und das stelle ich einfach mit Freude fest, weil auch eine schöne Floske, aber halt die Wahrheit, du lernt es halt wirklich nie aus. Und stillstand ist halt nicht gut. Und auch einer meiner Lieblingssätze, wenn du nicht ständig versucht, besser werden zu wollen, dann hörst du auf, irgendwann gut zu sein. Es ist so. In jedem Berg, das Leben. Anselm Ankerpunkt unserer zweiten Podcast-Serie ist, das Mutmodell aus der Trainerausbildung, wo sich um Mannschaft umfällt und das Trainer- und Funktions-Team redet und wir halt aus unterschiedlichen Perspektiven auf den Trainer schauen, sagen okay, welche Anforderungen und Erwartungen sind, dem den zuzuordnen. Du in deiner Rolle bist beim Uferortet, also beim Umfeld im Moment, anselm, wie sie es tut das als Medienschaffender oder als Kommunikationsberater für den Trainer. Also, das ist wichtig, das haben wir in fast jeder Folge, glaube ich auch, aber gerade sich da auch weiter und vorzubilden und da auch Expertise zu suchen, wenn ich sich vielleicht nicht direkt von Beginn an hab. Ja, im dem Fall jetzt nimmt ja Leo unterschiedliche Rolle ein, wenn ich jetzt mal nur die Medienperspektive sehe, dann ist es halt nun mal so, hat mir ja gerade ja schon aufgegriffen, dass sich die Relerwanz des Profifußballs noch erhöht hat. Ich meine, eine Aussage eines Trainers ist in von 10 Sekunden im Internet und zicktausende von Menschen sehen das, das heißt, heutzutage muss man einfach noch mehr darauf schauen, wie wirke ich denn, durch das gesagt aber auch durch die nichtgesagte Aktivität, also auch informell, total wichtig, was man da so fonsicht gibt. Und deswegen natürlich heutzutage total wichtig, das Trainer lernen, auch hier zu kommunizieren, auf eine gewisse Art und Weise und auf der anderen Seite, braucht es ihm dann auch Menschen, die mit den Trainern arbeiten. So wie es in anderen Bereichen Coaches gibt in allen möglichen Facetten, so ist es, denke ich total wichtig, dass man auch weiß, mit wem arbeite ich in den Brei. Und das du natürlich dran bleibst, es nutzt nichts, wenn du einmal, ich nenn es jetzt Seminar, ein Seminar besuchst und dann lässt es die nächste Jahre laufen. Du musst dich ja immer wieder überprüfen, auch das trifft, aber übrigens nicht nur für den Beruf des Fußballtrenners zu, sondern auch in allen Lebensbereichen überprüfe dich, reflektiere, was kann ich besser machen, lasst dir viel begeben. Das ist ganz entscheidend und was für mich extrem wichtig ist und das finde ich auch schön, dass wir darüber sprechen können ansehen, weiß das ohnehin. Kommunikation ist nicht Medienarbeit per See, da steckt so, so viel mehr dahinter. Ich würde es immer in völlig unterschiedliche Spaten teilen, ist zum einen die klassische Medienarbeit, eine Interviewschulung. Dann gibt es aber eine klassische Kommunikationsschulung. Das hat auch damit zu tun, wie fühle ich Gespräche, wie fühle ich ein Feedback-Gespräch, wie fühle ich ein Tatelgespräch. Wann muss ich vielleicht tatsächlich bei wirklich den Hammer auspacken? Leadership, 1000 Modelle auf dem Markt, diesbezüglich. Das sind alles Punkte, die unter diesen einen Faktor Kommunikation fallen und die machen ein Riesenpaket in deiner täglichen Arbeit aus. Das ist glaube ich, was dir bewusst werden muss, Körpersprache, sein weiterer Faktor. In all diesen Punkten musst du schrägschlich solst du gut sein. Der Gänse möchte ich noch. Ich meine heutzutage auch hier wieder, auch durch Social Media und das Internet. Ist ja so, dass Trainer oder Menschen, die im Profifuß-Paktiv sind, der irgendwo auch magend sind. Und natürlich auch irgendwo mit Bestimmen mitgestalten können, wie sie wirken. Und dementsprechend beispielsweise für gewisse Marken auch wiederum interessant sind oder auch nicht. Und ich denke, dass das auch in diesem Themenbereich mit reinfällt. 100 Prozent. Ich gebe immer ganz gerne in so Impulsvoträgen. Ich weiß, ich gerne anfange sie mir in der Zahl rein. Und bei den Bundesliga-Trainern oder bei angehenden Bundesliga-Trainern ist es die 136. Ich verrate jetzt ein bisschen was, wenn die nächsten, weil dabei sind, ich bin zuwillig jetzt gehört, dann wissen die schon, wo die uns geht. Und dann sage ich, können damit der Zahl was anfangen. Natürlich nicht, was ich da als Beispiel aussagen möchte, ist oft 34 Bundesliga-Spieltage. Du wirst als Bundesliga-Trainer vor jedem Spiel in der Pressekonferenz und in ein Pflichtinterview mit dem First-Ride-Holder. Gleich ist es nach dem Spiel. Also vier Interviews rund um das Spiel. Nur mit dem First-Ride-Holder und spricht der Pressekonferenz. Sie haben bei 136 öffentlichen Auftreten. Und da spreche ich noch gar nicht davon, dass du täglich mit deinem Staff mit deinen Spielern kommunizierst. Unglaublich viele Ansprachen vor der Mannschaft hältst. Natürlich viel, viel mehr Interviews noch gibt, weil sie ja nicht nur diesen einen First-Ride-Holder gibt, sondern wenn du das mal hoch multiplizierst. Wie oft du, weil sie die Chance hast, gut zu wirken, beziehungsweise weniger gut zu wirken. Das ist unfassbar. Und wenn du dann dir wirklich nochmal zu Gemüte fürst und damit wirst du dich nicht beschäftigen, das ist nicht kein Thema deiner Arbeit. Also das ist so unglaublich wichtig und wie gesagt ich möchte es gerne nochmal herausstellen, Kommunikation hat unglaublich viel mit Leadership zu tun und damit steht und fällt dir dieser Beruf. Hast du den Eindruck, dass sich die Trainer tatsächlich mehr damit beschäftigt und dass mehr Selbstreflexionen und auch Hilfe gesucht wird? Ja, beides, ich bin tatsächlich trotzdem nach wie voll überrascht, dass manche noch von Themen überrascht werden. Also gerade auf dem obersten Level machen wir uns nichts vor. Also wenn dir jetzt irgendwo in der vierten Liga arbeitest, wo du jetzt auch nicht vom Pressestab so eine Unterstützung hast, dann ist das wieder was anders. Oder du wirst ja auch nicht so gefordert. Aber beispielsweise wenn du auf Bundesliga-Level arbeitest, hast du ja ein Paket an Medienprofis in der Regel hinter dir und da bin ich dann tatsächlich manchmal überrascht, dass Trainer noch überrascht sind und dann freue ich mich, haben sie sich selber nicht vorbereitet, wurden sie nicht vorbereitet oder hatten sie gar keine Notwendigkeit gesehen, sich vorzubereiten lassen, wie man es dann auch immer formuliert. Also das ist so eine Mischform. Aber das alles mit dabei, nichtsdestotrotz würde ich schon sagen. In den letzten Jahren ist das Interesse und auch das Gefühl, da gut sein zu müssen, schon deutlich, deutlich gestehen. Jetzt ist ja auch in Medienschulung, Bestandteil zum Beispiel der Polizent ausbildung. Würdest du jetzt auch sagen, dass die Trainer in den letzten Jahren auch zeigen, also auch in der Arbeit mit dir beispielsweise und Kollegen, dass hier auch wirklich besser ausgebildet sind in dem Bereich. Also merkt man das wirklich in den Gesprächen, weil sie durch Techniken gewisse Fragen ausweichen können oder eine Rückfrage stellen oder ihre. Ich finde schon und ich ganz interessant, weil du sofort ausweichen sagst, das ist ja auch so ein Impuls. Also ich will überhaupt niemanden zum Ausweichen ermutigen, sondern ich will, dass die so geschult sind, dass die Tools an der Hand haben, um ein Gespräch so führen zu können, dass aber am Ende im Idealfall jetzt wirst du gleich nicken ansehen, weil du es schon mal gehört hast von mir, eine win-win-situation entsteht und im Zweifelser gar eine win-win-win-situation am Ende soll es dem Trainer dabei gut gehen. Der Zuschauer soll ihm in die Allfallen, was er fahren haben und das Journalist hat seinen Job gemacht haben und dann gibt es eben nicht nur die Blümpchen fragen, aber auch in kritischen Momenten freue ich mich doch, wenn ich einen Gesprächspartner auf Augenhöhe habe und nicht ein Delikvorführer, weil ich ihn mit Frage-Techniken überrumple, von denen er noch nie was gehört habe. Ich finde der Zuschauer hat immer mehr davon, wenn der Zweif auf Augenhöhe sprechen und wenn es dann auch mal schäpert oder wenn es dann auch mal wirklich entfeilt wird, dann ist es mir am Fußballplatz schieben wir schon an und hinterher geht man sich die Hand. Wie du schon sagst, auch Kommunikation ist aber so unheimlich vielfältig, wenn ich Trainer bin, ich habe einen riesen Staffel, ich habe riesen Kadergrößen, ich habe dann auch die Medienarbeit, die dazukommt mit den Jahren, jetzt bist du schon erfahren, wir haben es gerade schon gehört im Geschäft, wann hat sich das geändert? Also wann sagt, oder was früher vielleicht genau so habe, aber wir haben gar nicht so drauf geguckt, dass wir die sozialen Medien haben sie vielleicht mit sich gebracht oder ich tun mir wahnsinnig schwör da einen Punkt auszumachen und zu sagen, ja der genau da hat sie es verändert. Ich glaube, das ist einfach ein Prozess. Die Medienlandschaft, ich mag den Begriff eigentlich gar nicht, aber damit vereint man ja quasi alle möglichen Medien ist einfach so dermaßen groß geworden und gewachsen, dass dadurch automatisch dieses Meer entstanden ist. Also ich könnte jetzt tatsächlich nicht die Antwort geben und sagen 2007 war so und seitdem ist es so, was mir auch total wichtig ist, wenn ich das vielleicht hier noch reinwerfen darf, weil es jetzt zu diesem ersten Part des Gesprächs vielleicht ganz gut passt, es geht ja oft auch um Begrifflichkeiten in der Fortbildung und mein Credo ist halt auch, schaut ja mal an, woher kommt das Wort "Kommunikare", das kommt aus einer teilenischen, das heißt ja nicht sprechen oder reden, das heißt mitteilen, das heißt eine Mitteilung machen, vor allem heißt es aber auch gemeinsam machen, Vereinigen und darum geht es ja miteinander und das ist auch oft so eine banalität, dass man sagt, guckt ja mal den Begriff überhaupt an, worum geht es, aber die meisten wissen sie mir erst moment gar nicht und wenn du sie nenn sagst und sagt klar, stimmt, ja wenn ich mit meiner Mannschaft sprehe, worum geht es denn, ich will alle in einem Boot holen, ich will dieses Team vereinen, Kraft meiner Wörter, Kraft meiner Botschaft, Kraft meiner Kompetenz, hoff ich mal. Jetzt ist ja auch so, dass man, wir hatten sie heute schon, authentisch sein soll. Für mich stellt sich doch immer die Frage, wie verletzlich dürfen sich auch, sagen Sie einfach, Führungskräfte, auch zeigen beispielsweise in Interviews, auf Pressekonferenzen und so weiter und so fort, denn wenn wir über Leadership sprechen und Führung dann ist es ja doch so, dass man sagt, Lieder übernehmen Verantwortung, Lieder sind inspirative Menschen, die gehen vorne weg, die können andere mitreißen und dazu gehört ja, wo möglich auch Fehler, auch Zulassen und Zugeben, aber man hat den Eindruck manchmal ja auch, dass Menschen, die sich dann sehr offen zeigen und vielleicht auch verletzlich zeigen, dann auch angreifbarer werden, welchen Weg willst du hier fehlen? Also erstmal wie ich sagen, per se liegt es natürlich schon auch in der deutschen Mentalität, ich glaube ich, ich kenne jetzt das aktuelle World Ranking nicht, aber wir stehen in Sachen Fehlerkultur und Fehler Management. Wenn ich auf eins, wenn ich das richtig im Kopf habe, du bist in der Unigasität. - Das wickelt nicht. Aber ich würde das genauso sehen, wie du. Das ist ja schon mal ein Fakt. Und Fakt ist sicherlich auch, natürlich musst du Kraftvoll vorangehen. Aber nicht das heißt ja nicht, dass du intern auch nicht mehr sagen darfst. Oder beispielsweise jetzt Marco Rose nach dem Berlin-Spiel gesagt hat, "Hey, den einen Punkt nehme ich auf meine Kappe. Ich finde es ein Zeichen von Stärke." Aber das ist natürlich ein Interpretationspielraum. Und ich persönlich, wie gesagt, finde ich empfinde, ist als Zeichen der Stärke. Fakt ist aber auch, dass du dich natürlich aus Profitrenner nicht nur jedem Spielenstein. Was ist denn sagen, äh, das war meiner. Dann wär's natürlich problematisch. Aber ihr wisst was ich meine. - Absolut. Und die Sende empfänger thematik, oder? Ich sende eine Informationen aus "How come you here?" "How come you here?" - Correct. Und da hab ich mir das so eigentlich auch gedacht, "Wie kann ich mich denn da drauf vorbereiten?" Du sagst dir selber, es gibt ganz unterschiedliche Situationen. Ich hab die Möglichkeit, mich auf Gespräche vorzubereiten, wenn wir beim Trainer Spieler mal bleiben. Und ich für einste Gespräche, dann kann ich mir vorher vielleicht Gedanken machen, dass du das will ich mitgeben. Was rätst du denn, wenn dann aber was kommt, vom Gegenüber, auf das ich überhaupt nicht vorbereitet bin? Dann hoffe ich, dass du aufgrund deiner Kompetenz trotzdem in der Lage bist, eine vernünftige Antwort zu geben. Das ist ja auch das, wo ich immer sage, ich möchte euch ermutigen. Das ist doch euer Thema. Und jetzt, wenn man mal runterbrechen, du gehst aus der Fußball-Leralizenz raus in Österreich, ist es die UEFA-Prolyzenz. Du bist doch gefühlt, fachlich, mit all deinen Nebenleuten, die mit dir diesen Kurzbestreiten eigentlich auf Augenhöhe. Der eine hat vielleicht da ein Mühe mehr stärk, der andere da. Am Ende, was entscheidet denn? Am Ende, es entscheidet, wie bekomme ich meine Kompetenz, meine Botschaften an die Frauen an den Mann. Das ist es doch letztlich, was am Ende entscheidet. Und jetzt komme ich quasi zu Antwort, deiner Frage, wenn ich in einem Thema zu Hause bin. Wenn ich bei VW arbeite, kenne ich mich im Zweifel mit Autos aus. Dann kann ich auch ne Antwort geben, wenn mir einer zum Autofrag und wenn die jetzt die Frage mal so speziell ist, dass ich wirklich keine Antwort habe, dann finde ich es auch entzeichen der Stärke, mal zu sagen, muss ich jetzt ganz ehrlich sagen, jetzt nicht alle Fakten bei Sammen, muss ich mir noch mal anschauen. Früher morgen noch mal. Ich finde auch das ist völlig lege Themen. Aber ich würde behaupten, im Rahmen eines Fußball, eines Sportinterviews, die Wahrscheinlichkeit, dass der jemand eine Frage stellt, die du als Profiträner nicht beantworten kannst, wenn zum Fußball geht. Wenn ich sagen, ist schon sehr gering. Glaubst du, es ist wichtig, sich so ein bisschen schuster, bleibt bei deinen Leistungen auf seinen Thema dann noch zu beziehen? Klar, also ich würde mich jetzt vielleicht zur sozialpolitischen und gesellschaftspolitischen Themen nur dann äußern, wenn ich auch wirklich Sattelfest in der Thematik bin. Und auch da, wenn mich jemand zu einem Thema fragt, und ich habe eine klare Meinung und möchte mich positionieren und tu ich das, aber es steht mir auch völlig frei zu sagen, ich bin da im Moment nicht so im Thema, dass ich da eine fundierte Aussage treffen möchte oder treffen kann, dann ist das glaube ich auch etwas, was vielleicht sogar in unserer Gesellschaft sehr, sehr positiv ankommen sollte, denn wir haben diesen graube reicher ohnehin verlassen, wo wir sagen, wir können auch mal Meinung aushalten oder auch mal eine Diskussion führen, ohne immer gleich auf Schwarz und Weiß zu gehen. Und genauso ist es ja auch mit dieser Aufschreihe Thematik. Wir fühlen uns immer sofort gemüßigt und bemüßigt, zu irgendwas eine Antwort zu haben oder so fort eine Meinung zu haben. Aber vielleicht muss ich mir auch bei manchen Themen tatsächlich mal einlesen. Und man sagen, hey, bei dem Punkt bin ich einfach gar nicht so im Thema. Und hab im Moment vielleicht auch aktuell nichts dazu zu sagen. Und ich finde, dass es nicht eine Fußball, wenn ich mir das erlaubt, davon der Stelle, ich glaube, dass es ein Punkt, wo wir als Gesellschaft wieder unglaublich lernen müssen und im Miteinander auch in der Kommunikation lernen müssen, Dinge vielleicht auch mal zu akzeptieren, auszuhalten, ohne immer gleich diesen Aufschreihe, das Entsetzens durch die Republik zu schicken. Jetzt sieht man, dass ja auch immer häufiger finde ich zumindest. Das kann aus der sich einfach mehr jetzt mittlerweile darauf achten. Das ja Trainer Storytelling wirklich betreiben. Gewisse Trainer finde ich sehr auffällig, die in Pressekonferenzen immer ihre Geschichte präsentieren und dadurch eben auch diese von der angesprochenen Win-Win-Situation irgendwie auch kreieren. Sie kriegen, sie können selber eine Message los werden. Die Presse freut sich, weil sie das auch aufnehmen kann. Ist das was, was du wirklich auch jedem Trainer empfehlen würdest, beispielsweise sich vor Pressekonferenzen wirklich genannten zu machen? Was möchte ich heute für eine Message mitgeben? 100 Prozent. Also es ist ja nicht nur der, der fragt, der Steuer, sondern du steuers ja auch mit deinen Antworten. Und insofern ist die Antwort auf deine Frage ansehen. Du steuers mit deinen Botschaften. Und wenn du gewisse Dinge los werden möchtest, dann erzähle. Und wenn du vielleicht auch mal im Spieler öffentliche mitgeben willst, dann erzähle. Und klar, ist das verständlich. Und ich nehme den Fahrn gleich nochmal auf, und geh ein Stück weiter. Man hört eben auch oft, dass Metafon genutzt werden. Immer mehr, finde ich. Ja, werden wir. Du musst mit Aufpassen finden. Ja. Und das wäre jetzt natürlich meine Frage gewesen. Wie weit kann man da gehen? Wann wird es mal zu viel? Ich komme zum Ausgangspunkt unseres Gesprächs. Also wenn du halt privat sein Freund der Metafon bist, weil dann wirkt es halt auch so, als würdest du es immer schon so händeln. Wenn du natürlich dir jetzt vor jeder Pressekonferenz sechs Metafon so recht legst, dann wird es halt irgendwann auch aufgesetzt umgespielt. Und ich glaube viel wichtiger ist es zum Beispiel, setz dich mit Frage-Techniken auseinander. Was will der gegenüber von mir? Und das wiederum und jetzt kommen wir wieder zum Bereich Leadership. Das ist ja auch etwas, was dich beispielsweise in den Gespräch mit deinen Spieler, mit deinen Mitarbeiter, mit deinem Staffern anbringt. Wie führe ich ein Gespräch, wo lenke ich mit Fragen hin? Wie steuere ich auf eine gemeinsame Ebene zu? Ich glaube, das ist ein total wichtiger Punkt. Und das heißt ja nicht, dass du 15 verschiedene Frage-Techniken auswähnig lernen sollst, sondern es geht darum, macht dir klar, was will man mit einer rhetorischen Frage? Ja, und wenn du das irgendwann mal so als Tool, als Werkzeug abgespeiert hast, dann geht das ja automatisch in dein Handling über. Ich glaube, das sind ganz elementare Dinge und dann eben auch mit Blick auf die Mannschaft, wie funktioniert ein, wie vorhin schon gesagt habe, wie funktioniert beispielsweise ein Feedback-Gespräch? Wie kündige ich ein Gespräch an? Wo fängt ein Gespräch an? Und wie hört das auf? Das sind Dinge, die machen wir im täglichen Lebenshaus in der Vaterschaft so oft falsch, weil der Frau sagt, immer zu mir, meine Güte, im Seminar, "Predigstus" und "Zuhauß" klappt es nicht. Ja, warum? Weil natürlich auch die emotionale Ebene dazu kommt. Weil man sich über die ein vermeintlich einfachen Dinge dann doch nicht so oft Gedanken macht, wie man sich eigentlich Gedanken machen sollte. Ja. Also. Wird's dir mit einer rhetorischen Frage, dann packt ich mal mit etwas in Mund legen oder? (Lachen) Ja, anseh' ich. (Lachen) Bist gut geschult. (Lachen) Wobei bei der Betierungs-Ebene vergleicht das auch mit uns anselmen, das hat schon manchmal auch Krisenmomente. Ja, wir haben aber einige Bürkschops gemacht, zusammen, haben es warum? Ja, wir wirkt durch sehr amonisch. - Mittlerweile. Für Storytelling. (Lachen) Die tiefen, entspannte Stimme. Guck, da hat mir eine Blechle landen. Also, weil. Das war nicht immer so. - Nee? (Lachen) Wobei jetzt ist der verträumte Blick. Aber lass uns mal in einer Krisensituation, vielleicht erzähle ich, lass uns da mal bleiben. Weil wir wachsen ja durch Erfahrungen, die wir machen. Wir werden dann noch sicherer und können damit vielleicht auch anders umgehen. Aber wie ist es denn, wenn ich wirklich als Trainer in dieser Krisensituation, wenn die Mannschaft performen, einfach nicht, es klappt nicht im Club? Ich bin vielleicht wirklich kurz vom Rauswurf. Was für Tipps gibt es zu dann Trainern? Sich vielleicht eher zurückzuhalten, auch was Äußerungen angeht, bei sich zu bleiben, einfach zu arbeiten, dabei zu sein. Es ist ja total unterschiedlich. Und genau deshalb, glaube ich, kann man auch nicht diesen einen Tipp formulieren. Sondern da ist jede Situation komplett unterschiedlich. Du musst dir jede Situation genau angucken. Per See würde ich zum Beispiel sagen, in einer Krisensituation ich würde immer dieser Lame-Taktik vermeiden. Ja, oder dieses, ich sag gar nichts mehr. Dann wird nur viel mehr noch spekuliert. Magst du diese Lame-Taktik einfach noch mal führen? Ja, ich gebe immer nur Scheibchenweise, Preise. Was gerade schon unbedingt Preise gegeben werden muss, ich würde ernehm' mal so offen wie möglich kommunizieren, weil am Ende kommt doch alles raus. Und ich würde, und das ist, glaube ich, schon dann. Also das ist vielleicht ein allgemeiner Tipp, den man wirklich geben kann, die ich würde nie auf Fragen antworten, die ich nicht zu beantworten habe. Ja, das ist, glaube ich, ganz entscheidend in Krisensituationen. Aber jetzt hier zu sagen, mach's immer so, das wäre afermessen. Und ich glaube auch nicht, dass man das per See beantworten kann. Wenn wir dabei sind, bleibt bei dem Thema, dass dich irgendwie auch betrifft. Also beim Trainer ist er häufig so, dass Fragen kommen zu Transfer, zum Personal. Würdest du da aussagen, bleibt doch beim Spiel bei der Expertise, die du hast und verweise da, auf sportliche Leiter? Ja, ist eine Möglichkeit, aber wenn ich das meine ich mit Salamitaktik, aber wenn jeder weiß, wir brauchen noch ein Mittelstürmer, dann sagt er, ja, wir sind dran, wir suchen für die Offensive, kannst du noch hinzuschieben, heißt nicht, dass wir den aktuellen Jungs das nicht zutrauen, aber möglicherweise haben wir da drei Verletzte. Und da gibt's ja dann auch ein Wörding, dass du dir zu Recht legen kannst. Aber ich finde es dann immer so ein bisschen. ein Alban zu sagen, wovor du so Sportdirektor fragst, also ich habe keine Ahnung, ob wir noch was für die Offensive machen. Das ist ja auch nicht glaubwürdig. Also auch da will ich was zu sagen, kann es sag's halt. Ich glaube ja auch übrigens auch wenn du Thema Taktik und Matchplan natürlich wirst du nicht eins zu eins dein Matchplan erzählen. Aber ich glaube jetzt nicht, dass wenn um 1530 ein Bundesliga-Spiel angepfiffen wird, dass es für den gegnerischen Trainer in 9 von 10 Fällen macht sicherlich keinen Unterschied, ob er jetzt weiß, ob Xypsel und Spielt oder Z, das macht punktuell sicherlich mal einen Unterschied, wenn du jemanden mit der Grundordnung überraschen willst. Aber in der heutigen Zeit, wo auf oberstem Level, im obersten Regal alles so transparent ist, ich freue mich immer wie jeden Trainer, der sagt hey, come on, also das wird das Spiel nicht entscheiden. Merkst du das eigentlich, wenn Trainer in einer Krisenzeit bei dir Mikro stehen? Ja klar, spürst du es. Woran? Es ist ja logisch, du mergst schon, dass sie vielleicht dann ein oder andere Stelle dünneutiger sind. Aber das ist ja auch menschlich. Also das ist ja, wenn es dir selber nicht gut geht, dann bis ja auch nicht mehr bei 100 Prozent. Aber ich behaupte, dass sich dann eben auch zeigt, Thema Körpersprache, Thema Vorbereitung Interview, wie bist du präpariert für diese Situation in? Und du weißt ja, dass sie kommen werden irgendwann im Fußball. Also bereite dich darauf vor. Ja, finde ich ein total interessanter Sanktner-Spekt, wer hat damit Christoph Grahmer auch gesprochen, denn ist du innerstlich sicherlich auch und weißt vorhin vielleicht hinaus will. Und der sagt, als Spielerperspektive war es immer wichtig, dass die Trainer auch so bleiben, wie sie sind, hat auch in der schwierigen Zeit, wo ich natürlich dann gleich sage, "Puch, aber natürlich brutal schwierig." Also, jeder weiß ja, wenn es einmal nicht so gut geht, wie man an so tickt oder eben nicht mehr tickt. Da stimmt, aber ich glaube vielleicht, ohne jetzt genau zu wissen, was Christoph gesagt hat, ich glaube, er meint wahrscheinlich, du kannst in der Kabine nicht x erzählen und rausgehen und vor den Medienübsilern. Das kannst du mal machen, wenn du jemand schützen willst. Aber per See müssen doch also deine Spieler kriegen ja mit, was du da öffentlich machst, wie deine öffentlichen Auftelte sind. Und da ist jetzt, dann kommt jetzt dahin mit dazu, ja, unter Berater. Ja, auch deine Freunde schreiben dir oder deine Freundin oder deine Frau oder wer auch immer oder dein Eltern, ja, immer was er da gesagt hat, die kriegen das ja mit. Und das ist natürlich ein ganz großer Faktor und ich vermute, dass Christoph darauf anspielt, dass hat was mit Glaubwürdigkeit zu tun. Ich kann nicht in der Kabine, wie gesagt, Wasserblädigen und draußen dann weinsaufen. Das geht natürlich nicht, wenn ich das so flapsig vom Lehren darf. Ja, also ich stelle mir das nur, ich mein, sowohl Dennis als auch ich, wenn man keine Bundesliederdrehner, ja, ich denke, wir werden es auch nicht mehr unbedingt. Und gleichzeitig stelle ich mir das einfach sehr, sehr anschlussvoll vor, wenn es dir einfach gerade sehr nah geht, die Situation und du dann vor den Medien beispielsweise stehst, kann auch vor deiner Mannschaft sein. Und wo du vielleicht auch weißt, dass jetzt nicht alle mehr auf deiner Seite sind und du dann trotzdem genau diese Power mitbringen musst, die es halt braucht. Das hat ja so schön auch, ich glaube, ordner Hitzfeld, auch wieder gegeben, wie das ihm immer ging, sogar eine erfolgreiche Zeit nach Borussia Dortmund wo er dann mit nahe Depressionen, da vor die Mannschaft jeden Tag gehen musste, und liefern musste. Also das ist natürlich schon schwierig, denke ich. Hat dann aber tödlich auch mit, ich nenne es mal Freizeitmanagement zu tun, du musst dir schon auszeiten geben. Also wenn die Trainer, die hoffentlich zuhören, wenn sie das hören, bitte, bitte, bitte, ich kann diesen Satz 24/7 Fußball, ich kann ihn nicht mehr hören. Das ist doch quatsch. Wer von uns beschäftigt sich 24/7 immer nur mit einem Thema, da wirst du doch Mürbe im Kopf, nehmt euch mal eine Auszeit. Natürlich ist das okay. Kommt als erstes, da geht das jetzt ja, natürlich soll das auch ab und an mal so sein oder in der Regel so sein. Aber genauso wichtig ist es, dass du dir mal eine Auszeit nimmst. Und wenn eine Länderspielpause ist, ja was spricht denn dagegen, dass du dir mal drei Tage Luft nimmst und sagst, hey und jetzt lehnen wir mal mit meiner Frau oder mit wem auch immer ins Wellen des Hotel oder geschiefern oder macht sonst was. Also das ist doch kein Qualitätsmerkmal. Arbeitszeit ist kein Qualitätsmerkmal. Aber ich jetzt letztens auch, hast du in der Wirtschaft wieder gehört von einem Wirtschaftswesen, sondern was du wirklich schaffst, die effektive Arbeit, die Qualität deiner Arbeit, darüber definierst du dich doch, aber auch nicht über die Zeit. Ich glaube auch, dass es ein altes Führungsverständnis ist. Aber du weißt du, wie oft du es noch hörst? Und weißt du, wie oft ich diesen Satz schaue? Ja, der ist 27, 7 Uhr Fußball. Wenn das ein Qualitätsmerkmal ist, poh ich weiß es nicht. Ja, man setzt ja auch gleichzeitig damit andere unter Druck. Also mit dieser Aussage. Total. Die ist eben nicht zu leh. Ja, gefühlt, traut sich kein Aufmerksamkeit auf nach Hause gehen. Ist das ein Arbeitsverhältnis, ein Arbeitsklima, das du haben möchtest? Also wenn Ansemst du mir sagt, du leh, hol die Tochter ab, dann sei ich ja klar, ist ja alles ja ledig. Dann hol ich die Tochter ab vom Sport. Ja. Ich muss, ich muss sagen, weil wir das vorhin hatten mit dem 8-Stunden-Tag, absolut. Und auch gesagt haben, wichtig ist der Output-Amento. Ob ich das jetzt schaff in vier Stunden oder einen 8-Stunden, das ist halt das Ergebnis. Darauf kommt es ja. Hatte dir das Thema heute schon? Ja, ja. Wir haben heute, als wir jetzt zusammen essen gegangen sind, haben wir darüber gesprochen, das war interessant. 100%. Ja, das heißt übrigens nicht, dass es auch 12 und 13 und 14 Stunden da gibt. Was ich damit nur meine, hab Mut auch mal zu sagen und heute ist mal frei. Und übrigens heute interessiert es mich nicht, was auf dein Echtenaus im Bahn passiert. Sondern heute interessiert mich im Zweifel die Kindergarten-Aufführung meiner Tochter. Die Zirkusvorstellung in der Grundschule. Ich kann nicht da noch einwerfen. Wir sprechen viel über Trainer-Entwicklung. Und sind ja eigentlich schon im Coaching, fast im Coaching-Bereich. Welche Fahrer? Ich würde fast eigentlich steichen. Ja. Wir streichen das eigentlich. Wir können das gleich raus. Wir sind im Coaching. Wie siehst du die Vereine vielleicht auch in der Pflicht? Oder ist es der Trainer selber als ich AG sich da Hilfe zuholen? Ich glaube schon, dass es wichtig ist, dass du dir als Trainer persönlich jemanden nimmst. Und das ist überhaupt nicht negativ gemeint. Aber der Job eines Pressesprechers ist normal den Verein so repräsentieren. Und am Ende ist der Verein im Näher als im Zweifel der Coach. Ich hab ja mal zwischenzeitlich gedacht, dass es vielleicht sogar so weit kommt, dass jeder Trainer einen, ich nenne es mal Medien-Experten in seinem Staff hat, der unterstützt zum Pressesprecher zur Medienabteilung des Vereins noch mit da ist, seine Termine koordiniert, seine Themen koordiniert. Weil du vorhin gesagt hast, Botschaften, auch seine Botschaften definiert. So weit ist es ja noch nicht. Es gibt ein, zwei, die das machen oder die das versucht haben. Aber ich glaube tatsächlich, dass es auch oft besser ist, wenn ein externer Impuls diesbezüglich damit reinkommt. Und das muss natürlich Thema Stresslevel, das muss in deinen Tagesablauf passen, das muss in deinen Wochenplan passen. Aber ich sage so ein, zwei Stunden in der Woche mit einem externen Können da ganz sicher nicht schauen. Ich glaube auch, dass es total befruchtend ist. Und gleichzeitig wissen wir auch leider, wie schnell Trainer den Job wechseln. Und wenn du dann natürlich nur einen Impklub hast, das ist natürlich auch schade, weil ich glaube auch zu so einer Partnerschaft zwischen Coach und Trainer gehört auch vertrauen. Und das muss ich halt auch aufbauen, über die Zeit. Total. Und ich glaube auch, dass es ist ja auch ein Zeichen der Stärke, wenn du sagst, "Hey, ich hab da jemanden, der da wirklich kritisch drauf guckt und der mir konstruktives Feedback gibt." Und das kann ja manchmal schmerzhaft sein, das kennt doch jeder von uns. Und man sagt, "Hey, Dennis, an seinem Leo, was ist denn nicht gut?" Und dann sagst du, "Ja, hast du recht." Da war ich nicht gut. Wie kann ich beim nächsten Mal besser sein? Und ich glaube, das ist ja auch ein Zeichen von Stärke, sich diesen Imput zu holen. Fakt ist trotzdem, es muss natürlich und ich wiederhol mich, es muss natürlich schon auch in deinen Tages, in deinen Wochen, in deinen Monatsablauf passen. Aber wenn du dir die Insel schaffen kannst, bin ich 100% bei euch, dann ist es extrem befruchtend. Also, ein Sicht, Lern-Effekt. Wir haben das häufiger mit Trainern, die dann sagen, "Ich kriege das nicht unter, wenn ich im Job gerade bin, sondern nutzt die Zeit, wenn ich grad vielleicht kein Verein habe und sehe für mich, "Uh, das ist ein Bereich." Da will ich gerne daran arbeiten, diese Phase nutze ich vielleicht ein kleines Sybatikel. Bis ich dann den nächsten Job wieder angehe, würde es zu sagen, ist es immer guten im Bull zu setzen, keine Frage. Aber vor allem dieses "Dastete begleiten", das sich Feedback einholen, auch über die alltägliche Situationen. Das ist eigentlich, was es ausmacht. Das ist auch nur würdig behaupten. Also natürlich musst du erst mal eine Basis legen, wenn du Hausbaus fängst, auch in der Regel im Keller an. Du musst schon eine Basis legen, aber dann musst du halt schon mal gucken, muss ich das Bild ausbegeschlagen. Ist die Tabette vielleicht gefällt sie mir nicht mehr. Ja, ist was ich meine. Und das ist tatsächlich ein städter Prozess und einer, wo wir tagtäglich wachsen. Und ich kann das auch nur für mich sagen, es wäre ja vermessen zu sagen, so wie ich heute Situationen, Händle, sowohl im Privaten, also auch im Beruflichen, habe ich sie auch vor 30 Jahren gehendet, natürlich nicht. Weil du einfach mit Erfahrung besser wirst. Und wenn du dann noch, in Nensmal die Größe hast, der Selbstreflexion und auch das Bewusstsein dafür, dann haben wir sie jetzt auch nichts vor, nennen sie keinen Namen, aber es gibt ja auch weh, die sagen, "Greu, nie, bin jeder Grüste." Aber wenn du dieses Bewusstsein hast und zu sagen, "Hey, guck mal das mal an, was ich da mache regelmäßig oder hell lasst mir da auch helfen, bin ich da 100% Überzeugung, das ist extrem hilft." Und das ist einfach besser wirst, dass dein Staffbesser wird, dass dein Team besser wird. Und ja, am Ende das Gesampaket. Und speziell bei den sozial kommunikativen Kompetenzen und Kommunikationsfähigkeit ist ja eine solche. Es ist ja total schwierig, immer sich selbst richtig zu reflektieren. Man hat einfach da das totale Fehlentschätzung manchmal. Ein Bayer ist, wie man ja so schön sagt, Wahrnehmungsfehler. Und braucht einfach jemand anderen, der einen Feedback gibt. Und wie du gesagt hast, glaube ich, dann diese Offenheit zu haben, daraus zu lernen, gehört natürlich dann auch dazu. Also nicht nur auf der einen Seite rein, läuft anderen Seite raus. Ja, du gibst mir ein Stichwort interkulturelle Fähigkeiten an oder Kompetenzen. Also wirklich im Umgang Profifußball. Wir hatten Manuel Baum schon hier sitzen. Der Aussagte damals in Augsburg-Wanz, glaube ich, 17 Nationen, die ja irgendwie zu Händeln hatte oder Spieler, die ich dann Händeln konnte. Eine total spannende tolle Gruppe, glaube ich, die ich aber auch alle erreichen muss. Und ich muss jeden Einzelnen wiederum erreichen. Wie schaffe ich das wirklich vielleicht dann auch zu schauen? Okay, meine Botschaft kommt die beim Gegenüber an. Kommt die bei dem an, bei dem an, bei dem an. Oder sagst du, ich muss auch dieses Gefühl entwickeln. Der eine braucht das, der andere braucht das. Dem muss ich vielleicht ein bisschen klarer ansprechen. Und der kriegt es mit, wenn ich so ein bisschen nebenbei sage. Das ist definitiv Aufgabe eines Trainers, heutzutage, sich damit zu beschäftigen. Und es kann ja auch unglaublich befruchten sein. Diese vielen Nationen, ich weiß es zum Beispiel aus Frankfurt, die Notop-Miller. Die geben sich einfach unglaublich viel. Fakt ist ganz banal, sprachliche Ewigkeiten helfen natürlich. Im Ersprachen, ich spreche, und so besser kann ich natürlich mit den Jungs auch kommunizieren. Ich glaube trotzdem, selbst wenn es dann nur englisch ist, im Endeffekt musst du bereit sein, eben mal zu gucken, wie ticken die. Und muss dich aber trotzdem auch aufpassen, dass du dich dann nicht in Klischee es begebst. Ganz gefährlich beim Thema Interkulturell. Aber du musst halt einfach auf die Menschen zugehen und du musst mit ihnen sprechen. Und das ist ja auch, das, nochmal, das klingt ja oft so banal, aber das ist es doch. Sprechen, zuhören, kommunizieren, zu fühlen, was braucht jemand? Empathie. Geh ich auf Menschen zu, kann ich empathie lernen. Ja, bis zum bestimmten Punkt kann ich empathie sicherlich lernen. Ja, auch da gibt es Möglichkeiten. Das wird jetzt hier den Rahmen springen, aber um darum geht es. Und wenn ich, wenn ein Spieler das Gefühl hat, der will mit mir, dann ist das doch eine komplett andere Basis. Klar gibt es hier auch da ja noch die sagen, "Hey, ich bin auf Distanz, ich möchte das nicht." Dann ist das der Entführungsstil, Punkt. Und wenn es funktioniert, auch okay. Aber ich sage jetzt mehr per See, um ein Mont-Müller, Kapitän der also genanzenanmannschaft, der deutschen also genanzenanmannschaft hat zu mir mal gesagt, du musst die Liebe in der Kabine spüren. Und das ist ein unglaublich cooler Satz, weil ich glaube tatsächlich, dass er nicht nur die Mitspielerinnen und Mitspieler betrifft, sondern schon auch den Coachings darf und den Trainer. Und wenn ich das Gefühl habe, nochmal es gibt auch Spieler, die brauchen ein Arschthold. Ja, ich weiß, das kommt jetzt auch sofort. Der Fakt, aber per See glaube ich fest daran, wenn die Spieler merken, der Trainer hat Interesse an mir. Wie dieses Interesse auch immer gelagert sein mag, dann ist es eine ganz andere Basis für ein Miteinander. Ich hab grad gewartet denn, ich wollte dir das Wort überlassen. Ja, wir hatten diese Thematik immer wieder belastbare Beziehungen aufbauen. Und ich glaube, wenn man die eben. Heißt aber auch schuliche professionelle Nähe, ne? Also das heißt ja nicht, dass man sie nicht kritisieren kann, dass es nicht mal schöpern kann. Ich erwarte ja sowohl vor den Journalisten dann keine Gefälligkeit schonalismus, nur weil ich demne Info gebe. Genauso erwarten die Spieler glaube ich auch nicht, dass es immer nur wir um Arme und uns überreichen uns ein paar Blumen und dann gehen wir hinterher noch ein Kuchen essen. Darum geht es nicht, sondern es geht einfach um ein Offenness, ein kommunikatives Miteinander und dann kann es auch mal schäpern. Aber ich hab doch auch, wenn wir beide streiten würden, denn es. Ja, hab ich doch eine ganz andere Basis, wenn wir vorher schon auf einer anderen Art kommunizieren haben, also wenn wir immer extrem in Distanz halten, dann schäpert es. Und wir haben im Endeffekt wissen wir gar nichts voneinander, dass dann eine völlig andere Ausgangsposition. Und außerdem hat er denn es eine streitschlichtausbildung, weil er jetzt es geregelt. Ich fand ja, ich vermute es. Ich hab zähle euch jetzt nichts von meiner Vergangenhalter als Vertrauenschüler kommunikatives Aspekten. Aber ja, Hintergrundwissen hilft auf jeden Fall in der Kommunikation. Jetzt Jetzt sind wir im Profi-Bereich natürlich über die Größe von Staff und Kader, haben wir schon mal gesprochen, über das Wissen, okay, was geht denn jetzt gegenüber, vielleicht durch den Kopf, wie ist die Situation? Wenn ich Trainer bin, hab ein Spieler, der Vertrag läuft aus, okay, in welche Richtung ganz den gehen. Und es ist schon natürlich herausfordernd, das alles zu moderieren. Und da auch auf jeden Einzeln wirklich einzugehen. Und das auch noch in einem Bereich, wo wir jetzt nicht in einem Leistungszentrum sind. Und die haben alle eine gleiche Altersstruktur, sondern wir haben eine ganz unterschiedliche Generationen, eine Generationswexel, wo ich vielleicht auch als Trainer, der immer erfahrener wird, um das Eltern wieder wegzulassen, da auch wirklich mit Kommunizier, mit sprechen zu können. Weil ich darf mich auch nicht lächerlich machen, indem ich versuche, die Jugendsprache vielleicht dann raus. Da bin ich beide, aber ich glaube, da kannst du ganz viel über Werte und Regeln von Anfang an regeln. Über Regeln regeln. Also, das heißt, ich gebe einen Werte-Coset vor. Ich gebe einen klare Regel-Coset vor. Und im Rahmen dieses Cosets bewegen wir uns. Das hier links ist unverhandelbar. Das sind die Regeln und das sind die Werte, die hier in dieser Kabine vorherrschen. Da zwischen der Graubereich, den können wir gerne jederzeit ausgeskrütern. Aber es gibt ein paar Punkte, die sind unverhandelbar. Ich glaube, das ist extrem wichtig. Hat meiner Meinung nach auch ganz viel mit Leadership zu tun. Absolut. Ich finde es immer extrem schwierig, diese Werte auch durchzuziehen und einzuhalten. Das ist oft eine Herausforderung in der Praxis. Das ist bei Scharvelon so nach. Also, wissen Sie, weintest du, Scharvelon hat auch gesagt, Flober nicht bei der Besprechung, dann später auch nicht. Du musst es natürlich schon durchziehen. Wenn du natürlich immer die Ausnahme von der Ausnahme hinzufügst, dann wird es schwer. Da sind wir auch beim Thema Klarheit auch in der Kommunikation. 100 Prozent. Ist das was man lernen kann? Das war jetzt eine rhetorische Frage, glaube ich, weil ich bin auch davon überzeugt, man kann es lernen. Ja, aber was geht man jemanden damit auf dem Weg? Vielleicht auch jemand ist, der gerne auch harmonie hat und deswegen sind wir auch eben so ein bisschen recht machen mit einer Kommunikation, dass dann auch zu lernen, klar Dinge auszutrücken. Klare Botschaften und ich finde im noch so banalsten Gespräch mit einem Teammitglied, mit einem Staff-Mitglied, mit einer Mitarbeiter, oder eine Mitarbeiter am Ende muss ein klare Skommitmen stehen. Und sei es die nächste Verabredung zu diesem Thema, haben wir übermorgen oder du machst das bis dann, ich mach das bis dann eine ganz konkretes So verbleiben wir. Ich glaube, das ist auch extrem wichtig und auch das sind wir wieder bei Führung und bei Leadership. Wir haben doch alle ein so enges Zeitbudget-Shiholz-Tage und es passelt so viel auf uns allen. Es gibt doch nicht Schlimmeres als diese Gespräche, die wir da hinterher auseinandergessen, denn es ist ja, was wollte der jetzt eigentlich von mir? Und was ist jetzt eigentlich die Botschaft? Sondern wenn ich mich mit jemanden zu einem Thema auseinandersetze, dann haben wir am Ende auch, wenn wir auseinandergehende klare Botschaft stehen, wie die dann auch immer aussieht. Aber am Ende steht irgendetwas und ich finde dieses Offenhalten, dieses Wage sein, das hilft ja auch nicht weiter. Ein schwieriges Schaumermal. Ja, absolut. Ein schwieriges Gespräch, das oftmals leider auch vorkommt für Trainer, in dem Fall den Mitglied halt wird, das ist leider zu Ende geht. Ich würde jetzt gerne mal nur mal kurz in die andere Perspektive rücken, weil das ist ja schon auch gar nicht mal so einfach, menschen zu sagen, du jetzt warst es. Was würdest du jemanden empfehlen, wenn er eine verdammt schwierige Nachricht überbringen muss? Kann ja auch einem Spieler sein, den man sagen muss, du bist heute nicht dabei. Also in erster Linie natürlich schon die Empathie, wie time ich dieses Gespräch, wann time ich es im Ideal war, sollte die Botschaft schon zunächst beim Betroffenen ankommen, bevor es irgendwo anders zu lesen zu hören ist. Aber dann ist Klarheit, also man spürt es ja auch. Also ich habe wahrscheinlich ja in neuen von zehn Fällen, weißt du ja auch, was auf dich zukommt. Und ich finde da ist Klarheit, das allerwichtigste. Klarheit. Trotzdem nie Stil und Anstand verlieren, aber einfach klar sagen, so und so sind die Fakten. Punkt. Also was willst du dann noch offen lassen? Wenn du eine Botschaft zu verkünden hast oder eine Klarheit nachrecht, dann verkündet sie. Und Hege nicht irgendwie noch Hoffnung, dass es möglicherweise doch anders kommt oder bring ja nichts. Auch das ist leadership. Also wenn ich eine Entscheidung getroffen habe, dann muss ich zu dieser Entscheidung stehen. Und dann muss ich sie aber auch klar und deutlich kommunizieren. Wie gehst du mit Diskussion um? Wie viel Raum für Diskussion lässt du? Da sagst du manchmal, muss ich meinen Botschaft halt rüberbringen. Und dann können wir da auch nicht darüber diskutieren, die tut vielleicht weh, aber die ist dann halt stehen. Hat viel mit dem angesprochenen Regeln und Werte kassert zu tun. Wenn ich einem Spieler zähm mal sage, ich will, dass du die Linie entlang gehst und ich ins Zentrum ziehst, dann werde ich es wahrscheinlich beim 11. Mal nie mehr formulieren. Also ich glaube, da gibt es einen Graube reicht, das ist auch schwer. Ich will jetzt hier so eine Pauschalantwort zu geben. Aber ich finde das schon natürlich, also ich würde nicht jeder Diskussion im Ansatz im Geil verstecken. Aber selbstverständlich ist auch irgendwann mal der Zeitpunkt gekommen, wo du sagst, jetzt haben wir es 5 mal besprochen. Dann geht's halt nicht mit uns. Wie weh, die lass uns diese Trainer Spieler eben eine andere verlassen und vielleicht auf Trainer, Sport geschätzt? für sportlicher Leiter diese Ebene eingehen. Wie gehe ich vielleicht auch da in Verhandlungen? Erst mal ist es ja häufig so ein Verein, sprich ich mich an und möchte mich vielleicht als Trainer haben, wie positionierig mich vielleicht, auf welche Tipps wir das zu geben, ist es gut, den Markt zu checken, auch wenn ich im Job bin, oder sagst du konzentriert dich auf das, was du hast, weil es kann dir immer negativ ausgelegt werden. Per se, wie die ein Gespräch immer führen, wenn ein Gespräch angeboten wird. Da ist ja Transparentmach. Aber und natürlich gibt es aber trotzdem auch Situationen, wo du sie eben nicht Transparent machen kannst. Aber warum sollst du dich nicht umhören? Warum sollst du nicht mit Leuten im Austausch sein? Also, finde ich jetzt auch insofern, wahrscheinlich ein Punkt, der ganz normal ist. Und du musst ja auch auf Plan A, A immer auch Plan B und C haben. Was aber ganz wichtig ist, finde ich, was an der Stelle vielleicht noch mal gesagt werden muss, macht der Verein, macht der Vorstand der Aufsichtswart den Trainer stark und nicht unschwach, nicht irgendein Spieler, ein Berater oder ein Sportdirektor, oder sonst wäre. Von ganz oben, wenn du als Trainer die Rückendeckung hast, bist du stark. Wenn du von ganz oben, sei das Intern oder extern angezählt wärst, schwierig. Aber das ist eine Diskussion, die ja auch ganz aufgeführt wird, die mir überhaupt nicht gefällt, wenn man sei, wenn man so viel macht. Wenn du als Trainer vom ganz oben gestärkt wärst, ein ganzer Spieler, exübserler in der Zähne, was er will, dann bin ich ein starker Mann, ein starker Trainer oder eine starke Frau. Fakt ist, der Verein macht den Trainer stark. Wie im Findest du? Bin ich. Ja, also ich kann dem total folgen, was du sagst, ich auch total nachvollziehen. Was mir in dem Kontext einfällt, ist, es kommt immer mal wieder vor, dass eine Transferperiode erinnert und ein Trainer für eine andere Person, dass er sich schon deutlich zeigt und sagt, ich hätte mir schon ein Stürmer gewünscht, aber habe ich nicht bekommen, so ungefähr. Wie siehst du solche Aussagen aus der Medienperspektive? Wenn sie was kommt, ist das für dich ein Gevorsitzteichen? Oder ist es einfach hin, du sagst, ich hatte gesagt, nicht weiter schlimm. Herr See, auch nicht zu beantworten, weil sie ja natürlich mit eigeninteressen zusammenhängt. Wenn du natürlich eh schon merkst, ich bin in der Zwickmühle, ist läuft nicht. Dann ist es auch gerne mal eine Entschuldigung, da hab ich es auch mal öffentlich gesagt, dass es alle da draußen wissen, ganz, ganz schmaler Grad. Also ich glaube, wenn alles enttakt ist, dann machst du es nicht. Dann musst du es auch gar nicht machen. Ich glaube, so was ist eher in Situationen, wo du vielleicht eh schon mit dem Sportdirektor nicht mehr auf einer Wellenlänge bürst, oder wo du eh schon merkst, es zwickt dann da einen oder anderen Stelle, dann machst du so was, ich persönlich würde immer davon abraten. Ich find's kein Zeichen von Stärke. Aber wenn du natürlich gefragt wirst und sagen, hättest du dir auch gerne ein Stürmer gehabt, kannst du sagen, ja, hätte ich gerne, aber es hat kein Wunschkonzert. Und am Ende des Tages sind wir zufrieden, mit den Jungs und Mädels, die wir hier haben. Und das passt schon. Also da gibt's ja auch eine so große Bandbreite. Ich finde unser Gespräch insofern total spannend, weil es ja auch übrigens zeigt, wie die Fisiles ist. Die Fragen lassen sich ja nicht per se beantworten. Wir können irgendwo immer so reinstreifen. Aber am Ende des Tages ist es immer, und deswegen sind wir wieder bei der Barata-Funktion, die du auch vorhin angesprochen hast, im Zweifel auch mal extern. Aber natürlich auch intern in der Medienabteilung, die sind, du musst die Situationen immer genau angucken. Es gibt nicht Lösung X für alle Fälle. Gibt es nicht. Und vielleicht kommst du an gewissen Punkten an Dinge, wo du sagt, hey, so haben wir so nie gemacht. Aber ich glaube, in dem Fall ist es genau das Richtige. Und dann wächst er vielleicht übrigens auch mal daneben. Kann auch passieren. Es hat ja keiner von uns die Weise mit dem Löffel gefreßen. Aber was ich damit sagen will, ist, das ist genau das Spannende in diesem Thema. Das ist so kleinteilig, das ist so vielfältig. Und genau deshalb ist es so wichtig, sich damit zu beschäftigen. Und ich kann mich nicht immer auf alles vorbereiten. Es kommen in der Situation. Ich werde dann überrascht, vielleicht in dem Moment, und es funktioniert nicht. Ich bin vielleicht über Mann von den Gefühlen aufgrund eines Ergebnisses oder der Situation, um dann wirklich da bewusst mit umzugehen. Und wir haben schon über Authentität gesprochen. Ich glaube, das sieht man dann auch eben nach, wenn auch mal ein Gefühlsausbruch kommt. Und du sagst, es ist jetzt nicht gespielt. Es ist jetzt nicht so. Aber wir haben jetzt ganz viel über das gesprochen, eine Wort auch schon gesprochen. Wir haben non-verbale Kommunikation, vielleicht. Auf welche, wie gehst du damit, um welche Tipps hast du vielleicht auch da für die Trainer? Ja, es gibt schon so eine, ich nenne sie mal Speed-Dating mit der Körpersprache. Ich bin jetzt kein Körpersprachen-Experte, im klassischen Sinne. Aber zunächst auch da, wenn er erst mal bewusst sein, das Bewusstsein, wenn ich in diesem Job arbeite. Ist sobald ich die Tür aufmachen, stehe in Öffentlichkeit. Und im Zweifel muss ich damit rechnen, dass eine Kamera ein Handy, ein Foto-Aparat auf mich gerichtet ist. Das heißt, ich überlege immer, per se bin ich zum Beispiel ein großer Freund eines freundlichen Gesichts. Gehe auf die Leute erst mal freundlich zu, ein Lechlenschadet nie. Ich habe aufrechte Körperhaltung, ich habe Körperspannung, ich überlege mir, wenn ich zum Interview gehe, wie stelle ich mich hin, stehe ich halb offen, gibt der Interviewerin, dem Interviewer, ein Stück von mir, gibt aber auch dem Zuschauen, ein Stück von mir. Soll ich dir Dinge kannst du natürlich lernen? Und sind natürlich Teil einer in Anführungszeigen-Schulung. Und damit musst du dich auch beschäftigen. Und dann ist ja auch ganz klar, dass du Körpersprache ist, was, da glaube ich, habe ich hier riesen Nachholbedarf, oder es ist auch ein Thema, das mich wahnsinnig beschäftigt, dann gehe zum wirklichen Experten. Gibt ja Genüben. Man reicht das sogar googeln. (Lachen) Aber ich sage jetzt mal so ein Basispaket, kannst du dir natürlich relativ schnell aneignen. Und ich glaube auch, dass du mit diesem Basispaket in Kombination mit deinen Fähigkeiten, deinen Kompetenzen schon relativ weit kommst. Ja, also ich glaube, wirklich auch, dass es auf diese Kleinigkeiten sind. Ich finde auch immer, du hast es angesprochen, so eine aufrechte Körperhaltung, was das mit Personen macht. Unfassbar. Also, ich habe auch schon Personen, Personen, die die gesagt haben, sie sind im Sumcoaching auch gewesen. Und du merkst einfach den Unterschied extrem. Also, wenn Personen mal darauf achten, wie sie dann in den Raum reingehen, das macht ein riesen Unterschied, ob jemand dann gebückt in so ein Raum reingeht oder eben aufrecht. Blickkontakt, Blickkontakt, dann natürlich eine Kombination mit der Stimme. Also, ob du da als dann super leise redest oder halt lauter redest. Raum einnehmen. Ja. Klar. Geh ich ein paar Meter. Geh ich vielleicht zu viele. Ich bin jemand, der bei Vorträgen und so, wo ansehni viel unterwegs ist. Ich finde da auch immer, da gibt's auch übrigens. Also, da würden jetzt wahrscheinlich ganz viele Leute sagen, ja, natürlich gibt's dann Richtung falsch. Ich finde nein. Wenn jemand ein dynamischer Typ ist, dann engst du den doch nur ein, wenn der immer auf einem Platz steht. Sei es auf der Bühne oder in der Kabine, ja, nicht schon alle. Wenn ein paar Meter braucht, braucht ein paar Meter. Aber dann glaube ich sie mir auch. Ich habe julein naches Mal beim Trainerkonker ist gesehen. Da wir gedacht haben, der hat nach dem Vortrag ein Haltbaraton gelaufen. Aber das ist erhalt. Und dem einen ist es dann vielleicht wirklich mal in dem Moment zu viel Dynamik. Aber mir ist lieber jemand, ist so, wie er ist. Und ich darf mal hasten sagen, nein, das ist kein schönes Wort. Aber ich hasse dieses Glattcoachchen. Lasst die Leute so sein, wie sie sind. Das macht's doch aus im Miteinander. Ja. Absolut. Es ist total interessant. Die Birkung, die Nonnen der Badebirkung finde ich total spannend. Weil du glaube ich da schon noch sehr, sehr viel raushung kannst. Und klar, was machst du mit deinen Händen? Hast du in den Händen im Griff? Da gibt's ja auch ein paar Tricks. Ganz einfacher Lösungen oft. Aber beschäftige ich damit. Das alles in Scheinen ist Beschäftige, damit. Und vielleicht merkst du's ja sogar unterbewusst selber, weil man so scheiße ist. Ich weiß schon wieder nicht, wohin mit meinen Händen dann fragt jemand. Das ist immer wieder beim Feedback. Also das ist ja genauso wie gewisse Wörterständig verwenden. Und selber gar nicht aufhält. Das ist ja auch bei der Körpersprache. Ja, aber ich hatte mal, wenn ich das erzählen darf, ein Koalsterter ist ein Mikrofon immer fast erwirkt. Und dann habe ich mir ewig überlegt, wie kriegst du das jetzt hin, dass das Mikrofon nicht mehr erwirkt? Dann habe ich ihm irgendwann mal eine Haabwürste hingelegt. Und dann sag ich, wie käms du dich, dann wimmst du denn die Haabwürste in die Hand? Ja, und genauso nübslich Mikro in die Hand. Einfach locker. Und dann hat er irgendwann mal geschrieben, ich muss immer die Haabwürste denken und seit dem funktioniert's. Also manchmal sind sie auch ganz banale Tipps, ja. Die du geben kannst, aber die dann am Ende große Wirkung haben. Und ja, es ist alles entscheidend ist und jetzt wiederholig mich, ist Beschäftige, die ich damit. Und seit ihr bewusst dessen, dass du selber was tun kannst? Es kam heute schon mal das Thema soziale Netzwerke. Und denn ist du das Feuer auch so ein wenig in die Richtung Netzwerken gemacht. Und die Frage, die sich immer wieder auftut, ist, wie stark sollten Trainer in sozialen Netzwerken, also sollten es eigentlich schon eine falsche Sprache ansprache. Aber macht es Sinn, in den Netzwerken stärker aktiv zu sein. Und ich mein nicht, damit jetzt Instagram, beispielsweise ich mein, auch in dem Plattform, wie linkt in. Ist so was sinnvoll aus deiner Sicht? Linkt in das natürlich eine klassische Business-Plattform. Schadet mit Sicherheit nicht. Die Frage ist ja, jetzt sind wir wieder beim Zeitbudget. Kann ich das selber managen? Brauche ich in der Agentur, brauche ich in den Berater, der das für mich managen. Dass denn viele Abwägungen, ich würde jetzt beispielsweise sagen, wenn du Instagram zum Beispiel als klassische Visitenkarte benutzt, Kommentarfunktion aus, aber ich lasse den Leuten so ein bisschen an meinem Arbeitsalltag teilhaben, weil du hast ja meistens ein professionellen Fotografenverein, der regelmäßig dabei ist. Schickst ein paar Bilder vom Trainingsplatz, vielleicht sogar mal was aus der Trainerkabine und sagst, hey, ich lasse ein bisschen nähe zu, okay. Aber ich sag deshalb Kommunikation, also Kommentarfunktion aus, du hast ja wieder die Kraft noch die Zeit. Also, du kannst ja nicht sagen. Anfang zu diskutieren. Das musst du einfach für dich abwägen. Aber es gibt mit Sicherheit. Also vor zehn Jahren, er hat mich gesagt, "um Gottes Willen lass die Finger davon." Heute würde ich sagen, es muss wohl überlegt sein, überlegt dir gut, was sind die Pro's, was sind die Kontras, ganz banal. Manchmal, wenn man eine Entscheidung treffen will, machen eine Prussminusliste. Vielleicht hast du viele Werbepartner, die erwarten es möglicherweise sogar. Aber dann händl das halt wie eine klassische Visitenkarte und bei Linkin zum Beispiel, ist es ja tatsächlich auch so, dass da Werbekontakte entstehen können. Du wirst zu Vorträgen eingeladen, du wirst zu Veranstaltungen eingeladen. Das ist ja auch nochmal ganz was anderes, als wenn ich irgendwo ein Post absetze und 200 Leute schreiben drunter, du blinderst ganz ähnlich. Also ich such mir die Plattform aus, ich suche mir das wie aus. Ich überlege mir gut, kann ich das pflegen, wenn ich es selber pflegen möchte. Was lasse ich zu? Was lasse ich nicht zu? Was sind No-Go's? Also da auch das, ich glaube manche machen dann manchmal Fehler, weil sie es halt einfach machen. Aber du solltest dir natürlich vorher schon mal klar sein, wenn ich es mache, wie mache ich es und welche Folgen könnte es haben. Das ist ein Profil, das ich dann noch vielleicht nach außen geben kann, weil ich es möchte. Wie gehe ich da noch damit um? Ich habe wirklich viel mitgenommen jetzt schon. Mir geht vor allem darum, sich Dinge bewusst zu machen und zu sagen, okay, ich kann mich damit beschäftigen, es macht mich dann noch stärker, es macht mich sicherer am Umgang vielleicht danach und so kann ich den verrückten Traineralltag dann vielleicht auch bewältigen. Ja, ich muss auch ganz ehrlich sagen, es ist ein unfassbar schwieriger Job geworden. Du bist einfach nicht nur Fußballtrainer, du bist einfach so unglaublich omnipräsent. Und du repräsentierst ja jeden Tag nicht nur dich selbst, sondern deine Mannschaft, deine Staff, deine Verein. Das ist auch tatsächlich eine große Aufgabe. Und natürlich kann man jetzt immer sagen, ja, die verdienen auch wahnsinnig viel Geld. Das ist dann ein paar auf der Deal und ich sage trotzdem und guck mal einen Fußballtrainer an, wenn er anfängt, guck ihn nach zwei Jahren an und guck ihn vor allem, wenn er dann auch mal zwischenseitendlich wieder Urlaub hat. Also das sind ja oft im Gesicht, da sind ja völlig unterschiedliche Menschen, die du da siehst. Ja, auch wollte ich noch mal nämlich kommen. Ich weiß nicht, ob du jetzt, dass du in den 30er-An-Erlebthasst, das du mal fasen hat, das wo du irgendeine außergetätigt hast, wegen der du dann kritisiert wurde, scharf kritisiert wurde. Ich würde aber interessieren, was würdest du denn Trainer, vielleicht auch raten, die dann beispielsweise in den sozialen Netzwerken oder vielleicht auch in sonstigen Medien sehr scharf angegangen werden? Gibt es ja Tipps, die du in den sozialen Netzwerken, dessen Kampf gegenwinnen mögen, den kannst du nicht gewinnen. Aber dann sind wir bei einer Pressekonferenz, setzten Botschaft oder machen mit deinem Presse-Sprache aus, hey, ich spreche mich mal auf das Thema an, dass ich meine Sichtweise mal darstellen kann. Aber ich glaube jetzt so, dass du glaube ich ansprichst, zu jetzt im einzelnen da plötzlich versuchen, dagegen zu halten, dass es ein Kampf gegenwinnen mögen. Ja, was ich auch. Ich würde es wenn dann über das große ganze Regel, ich würde sagen, jetzt wird es mir wirklich zu viel. Jetzt müssen wir das Thema mal ansprechen, öffentlich und dann klären wir mit deinem Presse-Sprache, mit dein Mediendirektor, mit Weemau immer und dann gehst du das Thema professionell an. Also ich meine auch, so den selischen Hintergrund, dass einem das ja vielleicht auch mal nahe gehen kann, da sind wir wieder bei der Fletzlichkeit, das vielleicht manche Drennertypen, das dann auch nicht äußern, dass ihnen das nahe geht. Aber im privaten Leben, sie das natürlich schon sagen würden. Wenn du das Gefühl hast, es tun zu müssen, dann tuss. Vielleicht sogar auch vor dem Hintergrund mit dem Wissen zu sagen, möglicherweise ist es nicht richtig, aber mir geht es besser damit. Und wenn es dir besser geht, kannst du auch mit den folgen besser leben, ja, egal wie die dann aussehen. Aber wenn es dir gut tut und du glaubst, du musst es machen, dann tuss. Tuss, breites Feld. Am Ende, mich halt, haben wir immer noch die Möglichkeit, die ganzen Sachen zusammen zu fassen. Wir versuchen das mal so gut wie wir können. Aber das ist mitgeschrieben, der ist das nicht. Aber wir versuchen mal so ein, zwei Takeaways vielleicht noch mal herauszufüllen. Golden nuggets, golden links begreift. Hast du Golden nuggets für die Drenner draußen? Ich glaube ja, wenn ich jetzt unser Gespräch einmal so kurz sehr kapitalieren lasse oder kapitaliere, dann würde ich sagen, in erster Linie erst mal seid euch bewusst, dass dieses Thema ein großes ist. Seid euch bewusst, dass ihr da was tun müsst, dass ihr auch selber in euch reinhören müsst, wo in welchem Bereichen ihr was tun müsst und legt die Basis. Aber die Griegstür hat tatsächlich auch inzwischen und das ist cool an den Ausbildungen, die Griegstür ja schon auch in den Ausbildungen immer mehr das. Aber ich glaube, du darfst es nicht unterschätzen und du darfst auch nie glauben, wenn es mal gut läuft, es wird immer gut laufen und du musst dran bleiben. Irgendwann Schauspieler, wir haben in super Zitat vor kurzem gelesen, nur weil du einmal an der Spitze bist, heißt es nicht, dass du immer in der Spitze bleibst. Wir müssen uns alle überprüfen und täglich besser werden oder täglich versuchen gut zu bleiben. Und ich glaube, dass es schon so einen golden Nugget, wenn ich mag den Begriff überhaupt nicht übrigens, absurd, absurd Begriff, aber er ist ja sehr modern, dass du sagst, hey, dieses Thema Kommunikation ist mehr als eben nur ein Interview zu geben, sondern da geht es vor allem um Leadership und ich glaube, wenn du den Gedanken mal verinnerlicht hast, dann bist du schon sehr, sehr weit und dann bist du ja automatisch auch so weit, dass du sagst, hey, das gehören. Schau an sie goldenen. Was für mich ja dir auch vor weggenommen hat, eigentlich ist es Zitat. Ist mir aufgefallen, du hast gar nicht mehr so viele Zitate geduert, auch hier im Gespriet. Ja, die stimmt, ich wollte es im Leo überlassen. Also ich weiß ja, dass er sehr Kommunikation stark ist und deswegen hat er heute in die Zitate rausgekommen. Heute hatten wir, hatten wir wieder gehört, wie wichtig die Kommunikation einfach ist. Es hat wieder verdeutlicht und das ist eben nicht selbstverständlich, es gut zu kommunizieren, sondern dass man eben auch daran arbeiten kann. Ich finde, dass es eine gute Nachricht, dass man daran arbeiten kann, wenn man vielleicht dann noch nicht zu die Stärken hat und selbst wenn ich nicht der extrowertierte Typ bin, sondern der introwertierte Typ bin, kann es, kann ich die Fähigkeit haben, eben in den richtigen Momenten richtig zu kommunizieren. Und dass es nicht diese eine Lösung gibt, dass es hier im Gespräch, wir können ja, wir haben ja keine fiktiven Beispiele gebracht, wo da man richtig die freien ist, sondern dieses Gespräch, glaube ich, hat schon gezeigt, wie die Fisiles ist und wie vielfältig und das ist eben nicht, du kannst nicht eine Frage stellen, genau so machen wir sie immer. Also nein, es ist unmöglich und so wichtiger ist es, dass du jemand hast, der dir dabei unter die Arme greift. Deshalb habe ich ansehen. Wieder was nett, das ist schön zum Schluss. Hier am Ende. Hatte dir irgendwann mal Beef verkauft, dass ihr euch heute ständig diese Blumen über reinwürfs oder habe ich was verpasst? Er merkt einfach, man ist brauche. Danke dafür. Hat auch was mit Empathie zu tun da. Wunderbar. Hat richtig Spaß gemacht mit euch beiden? Ich finde super auch, wenn ich euch mal ein Kompliment geben darf. Ich finde super, dass ihr dieses Thema auch wirklich auch in eurem Ausbildungsinhalt so stark seht inzwischen, weil es eben so wichtig ist, dass es zum Thema macht und ich finde es auch super, dass ihr mit eurem Podcast einmal den Trainerinnen und Trainern die Möglichkeit gebt, einfach ich sage jetzt mal auf lockerer Art und Weise, dass ein oder andere Thema mit auf dem Weg zu bekommen und weil ich Trainerinnen gesagt habe, einen Wunsch noch. Da brauchen wir Trainerinnen. Absolut. Das schreiben wir groß. Goldnagget für brauchen Trainerinnen. Ja, weil ich glaube und jetzt kommt wirklich ein Klischee, aber das darf man ja, wir haben im Masterclass, Ullmen auch gemacht und da merkst du, dass ja auch, weil einfach schon auch andere Gedanken und andere herangehensweise dadurch entstehen und ich glaube, dass dieses miteinander unglaublich befruchten sein kann und was es ja noch gar nicht gibt oder ganz selten gibt gar nicht ist nicht richtig, aber wir selten habt immer gesehen, dass es einen gemischten Staff gibt. Wie oft gibt es einen gemischten Staff? Ich kenne jetzt keine Statistik aber auch nicht, weil ich bei die Lui mal dabei, ja, aber ansonsten und ich glaube, dass es ein unglaublichen Impact haben kann. Ich glaube, dass das unglaublich befruchten sein kann und das meines goldenen Nuggets und einen Wunsch von dir. Leo, da müssen wir dich einfach noch nicht vorgeheiden. Wir haben reden über das Thema. Wir brauchen Trainerinnen. Auf die freue ich mich. Für heute glaube ich, ich habe mir eine Menge mitbekommen. Vielen Dank nochmal für deine Aufmerheit, für die Tipps an die Trainer und wir hören uns wieder. Trainer Kompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akkademie

Podcast Summary

Key Points:

  1. Authentizität ist die wichtigste Eigenschaft eines guten Trainers – man soll bei sich bleiben und nicht versuchen, jemand anderes zu sein.
  2. Kommunikation geht weit über Medienarbeit hinaus und umfasst Leadership, Mitarbeiterführung, Körpersprache und Gesprächsführung.
  3. Trainer müssen sich ständig weiterbilden und reflektieren, da sie durch die mediale Präsenz (z. B. 136 öffentliche Auftritte pro Saison) enorm im Fokus stehen.
  4. Gute Vorbereitung ist entscheidend, um Selbstsicherheit und Authentizität zu erreichen – so wie das Zitat von Rudi Carrell betont.
  5. Die Nachwuchsgeneration von Trainern zeigt großes Interesse an Kommunikationstrainings, aber auch erfahrene Trainer müssen offen für Entwicklung bleiben.
  6. Verletzlichkeit und Ehrlichkeit sind wichtig, aber nicht alles muss gesagt werden – es geht um eine Win-win-Situation zwischen Trainer, Journalist und Zuschauer.

Summary:

In diesem Podcast-Gespräch mit Michael Leopold, einem erfahrenen Medien- und Kommunikationsexperten, steht die Bedeutung von Kommunikation und Authentizität für Fußballtrainer im Mittelpunkt. Leopold betont, dass ein guter Trainer zu 100 % authentisch sein muss – das sei die schwierigste Disziplin, aber auch der Schlüssel zum Erfolg. Man solle nicht zu viel darüber nachdenken, wie man wirkt, sondern einfach man selbst sein.

Gleichzeitig ist gute Vorbereitung essenziell, um Selbstsicherheit und Glaubwürdigkeit zu erlangen. Kommunikation ist laut Leopold viel mehr als nur Medienarbeit: Sie umfasst Leadership, Mitarbeiterführung, Feedback-Gespräche und Körpersprache. Trainer haben pro Saison rund 136 öffentliche Auftritte – vor und nach jedem Spiel – und müssen sich daher intensiv mit ihrer Wirkung auseinandersetzen.

Die Bereitschaft zur Weiterbildung ist bei der neuen Trainergeneration groß, aber auch erfahrene Trainer müssen offen für Reflexion bleiben. Leopold plädiert für eine Win-win-Situation in Interviews, bei der Trainer, Journalisten und Zuschauer profitieren. Verletzlichkeit darf gezeigt werden, aber nicht alles muss gesagt werden – wichtig sei, die eigene Botschaft klar zu vermitteln und das Team zu vereinen.

Der Begriff „Kommunikation“ kommt vom lateinischen „communicare“ und bedeutet „gemeinsam machen“ – genau darum gehe es im Fußball: alle an Bord zu holen.

FAQs

Ein guter Trainer ist zu 100% authentisch und bleibt bei sich selbst. Das ist die schwierigste Disziplin, aber der Schlüssel zum Erfolg, weil Spielerinnen und Spieler es spüren, wenn jemand echt ist.

Nein, Authentizität kann man nicht direkt trainieren. Je weniger du darüber nachdenkst, wie du wirkst, desto authentischer bist du; zu viel Selbstreflexion über die Wirkung führt dazu, dass du nicht mehr du selbst bist.

Vorbereitung ist essenziell: Wer gut vorbereitet ist, fühlt sich wohler und selbstsicherer und wirkt dadurch authentischer. Der Spruch von Rudi Carrell 'Du kannst kein Ass aus dem Ärmel ziehen, wenn du keins hineingesteckt hast' verdeutlicht das.

Kommunikation umfasst weit mehr als Interviews: Sie beinhaltet Gesprächsführung, Feedback-Gespräche, Teamgespräche und Leadership. Sie ist ein riesiges Paket, das die tägliche Arbeit eines Trainers prägt und mit Führung untrennbar verbunden ist.

Ein Bundesliga-Trainer hat rund 136 öffentliche Auftritte pro Saison, nur durch Pflichtinterviews und Pressekonferenzen rund um die 34 Spieltage. Dazu kommen unzählige weitere Kommunikationssituationen mit Team und Staff.

Die Medienlandschaft ist enorm gewachsen, und durch soziale Medien erreichen Aussagen von Trainern in Sekundenschnelle tausende Menschen. Dadurch ist die Notwendigkeit gestiegen, sich mit Kommunikation zu beschäftigen und sich kontinuierlich weiterzubilden.

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