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S2F5: Arno Michels

69m 17s

S2F5: Arno Michels

In diesem Podcast-Gespräch mit Arnold Michels, einem erfahrenen Co-Trainer, der unter anderem mit Thomas Tuchel bei Mainz, Dortmund, Paris, Chelsea und den Bayern arbeitete, steht die Rolle des Co-Trainers im modernen Profifußball im Mittelpunkt. Michels betont, dass Loyalität gegenüber dem Cheftrainer das absolute Fundament der Zusammenarbeit ist: Entscheidungen des Chefs müssen geschlossen vertreten werden, auch wenn man persönlich anderer Meinung ist. Gleichzeitig hebt er hervor, dass ein guter Trainer ein breites Anforderungsprofil mitbringen muss, von Fach- und Führungskompetenz bis hin zu Kommunikationsfähigkeit. Der Co-Trainer profitiert davon, sich intensiver mit dem Spiel selbst beschäftigen zu können, während der Cheftrainer stärker in Außenkommunikation und Führung eingebunden ist. Michels beschreibt, wie sich sein Aufgabenbereich im Laufe der Jahre veränderte: Von einem kleinen Team in Mainz, wo er viel selbst umsetzen konnte, bis hin zu großen Stäben in Paris und Chelsea, wo neue Co-Trainer mit unterschiedlichen Perspektiven dazukamen. Er plädiert für offene Diskussionen und Selbstreflexion im Team, um Verbesserungen zu erzielen, warnt jedoch davor, Erfahrungen aus früheren Vereinen blind zu übertragen, da externe Faktoren wie Spielerqualität und Spielbelastung variieren. Insgesamt zeigt sich Michels als bescheidener, teamorientierter Assistent, der das Gemeinwohl über das eigene Ego stellt.

Transcription

10589 Words, 65890 Characters

German
Ich glaube es gibt so viele Aufgaben in einem Trainer-Team, wie man den Trainer unterstützen kann, wie man im Loyalität zeigen kann. Und das ist glaube ich, ich würde sagen, Hauptvoraussetzung um als Assistent erfolgreich arbeiten zu können. Trainer-Kompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akademie. Die Folge mit Arnold Michels wurde am 4. Februar 2025 in München aufgenommen. Servus und herzlich willkommen zum Podcast der DFB-Akademie, in dem wir über Erwartungen und Anforderungen an Trainer sprechen. An seinem Küchle und ich sind heute München und Treffen auf Arnold Michels. Arnold, erst mal vielen Dank für deine Zeit und Breitschaft, dich mit uns zu treffen und auszutauschen. Anseh, wenn wir uns die Wieder von Arnold anschauen, mit all den Stationen in Mainz, im Dortmund, beim BVB, in Paris, bei Chelsea, bei den Bayern. Das ließ sich natürlich erst mal sehr beeindruckend. Darauf wollen wir natürlich auch eingehen, zumindest vielleicht eine kleine Zeitreise mit dem Machen Arnold. Dass Arnold diesen Erfahrungsschatz mit uns teilt mit uns beiden, mit den Hörerinnen und Hörern, ist natürlich ein großes Glöken, richtiger Gewinn. Nicht nur für uns, sondern seit kurzen auch in der Trainerausbildung beim DFB. Danke, Dennis. Für die Einladung Arnold, echt super cool, dass wir zusammenkommen. Zu Beginn einer Folge, da freue ich mich immer. Ich freue mich immer, das ist eigentlich, ich hörte mir zu meinem ersten Satz dazu. Ich freue mich heute, dass wir mit dir heute überragenden Spannten Gast haben, aus mehreren Gründen tatsächlich. Auf der einen Seite, deshalb weil natürlich deine Wieder sehr sehr interessant ist, weil man über dich auch immer positiv ist gehört hat, wenn über dich gesprochen oder geschrieben wurde. Und weil ich auch total wichtig finde, über die Rolle des Code-Rainers auch speziell zu sprechen, denn im Alltag wird halt selten über den Code-Rainer gesprochen. Und doch ist es so, dass der Code-Rainer ein ganz wichtiger Bestandteil des Trainer-Teams ist. Vor allem in den heutigen Zeiten, wenn wir über diese großen Trainer-Teams im Sprechen. Von daher, Arnold, ja, freuen wir uns auf einem spannendes Gespräch mit dir. Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich auch hier zu sein. Und hoffe auf ein interessantes Interview. Das hoffen wir auch, Arnold und uns gegessen freuen sich mal über die erste Frage. Bei uns ein Sachter einstieg, ich glaube, der ist gar nicht so sagt. Wenn wir ganz allgemein erst mal fragen, was zeichnet denn aus deiner Sicht, aus deiner Erfahrung heraus, einen guten Trainer aus? Ein großes Anforderungsprofil finde ich heute. Nehmener Kernkompetenzen, in Fachkompetenz, natürlich auch Führungskompetenz. Kommunikationsfähigkeit, Medienkompetenz. Sehr breitgefäschertes Anforderungsprofil finde ich, weil das ein Trainer heute, dem der Trainer gerecht werden soll. Auch das eigene Team zu führen, in Staff zu führen. Der mittlerweile immer größer wird. Das coaching an der Linie, die Trainingssteuerung, die Trainingsbelastung. Also was ein richtig breites Paket, was man als Trainer mitbringen muss, für in vielerlei Hinsicht, in vielen Kompetenzen. Das hat ja ein großer Strauß an Kompetenzen, wenn du schon sagst. Wie würdest du denn unterscheiden zwischen Co- und Cheftrainer? Wie sieht es beim Co-Trainer denn aus? Ja, ich glaube als Co-Trainer hat man natürlich den Vorteil, dass man viel mehr Zeit noch in Dinge investieren kann, die Unmittelbar mit dem Spiel zu tun haben. Ich glaube, dass man als Trainer schon noch mehr in der Führungskompetenz verantwortlich ist. In der Kommunikation, in direkten Kommunikationen mit den Spielern, in der direkten Kommunikation, mit dem Medien, in der direkten Kommunikation, mit dem Vorstand, mit Organisationen im Verein. Den Vorteil sehe ich beim Co-Trainer schon, dass es sich noch mehr um das Spiel kümmern kann, um Vorbereitung, um Nachbereitung, um das Training allgemein, um Ideen zum Spiel, die dann immer abgeglichen werden mit den Trainern. Aber vielleicht noch ist man sogar noch ein Stück weit intensiver, mit dem Spiel beschäftigt, weil man ein bisschen mehr Freiheiten hat, die der Cheftrainer normal aufgrund seiner Aufgabe nicht haben. Komm, haben Sie mich direkt an uns beide? Du machst die Öffentlichkeitsarbeit und ich mache den Job hier. Klar verteilt. Auch nach Kompeten. Vielleicht tatsächlich ansehen, lass uns kurz noch mal auf den Anga, unsere zweiten Staffel gucken, als ist das Mutmodell aus der Trainerausbildung, Mut steht hier für Mannschaft, Umfeld, Trainer und Funktions-Team, und Anno aus seiner Rolle als Co-Trainer raus ist beim T verortet, beim Trainer- und Funktions-Team, wie schaut's du auf diese Beziehung zwischen Kohlencheft-Trainer? Also, ich glaube, es gibt super viele Teilaspekte, die man da mit einbringen kann, wenn es um die Zusammenarbeit zwischen Cheftrainer und Co-Trainer geht. Auf der einen Seite sind es so Themen, wie Vertrauen und Lualität. Ich glaube, ich die total interessant sind. Es sind aber auch Aspekte, die aus der fachlichen Perspektive kommen, die ich spannend finde. Das heißt, was bringt denn der Co-Trainer meist? Ist ja nicht nur ein Co-Trainer, sondern der Mehrere. Was bringt die Co-Trainer denn fachlich mit ein? Ich denke, es müssen auch absolut experten sein. In ihrem Gebiet, dann geht es darum, von einer gemeinsamen Spiel-Eidee zu sprechen. Beispielsweise, dann denke ich aber auch an so Themen, die wir mit Sicherheit auch anschneiden werden, was für eine Kultur habe ich denn auch im Trainer-Team irgendwo? Also, wenn es um Feedback geht, wenn es darum geht, aber auch vielleicht zu reflektieren, auch in Trainer-Team Meinungen zu vertreten, in einem Trainer-Team, was man in allen Gruppen hat. Und aus meiner Sicht geht es auch um Dinge wie Aufgabenteilung. Wie teilt man sich im Trainer-Team auf? Dann habe ich noch gar nicht über Aspekte gesprochen, dieses menschliche Mitanermann, da betreffen wir Wertschätzung im Team, gegenseitig Wertschätzung geben. Wie geht die Führungskraft, in dem Fall der Chef-Trainer, wie geht die mit seinen Co-Trainern den Wertschätzung? Also ganz viele Dinge, die wir mit Sicherheit sprechen werden. Was denkst du über die Aspekte, die ich gerade zeige? Das erste, was dich gerade so anspringt? Auf jeden Fall Loyalität finde ich für mich das alle allerwichtigste als Co-Trainer, dem Chef-Trainer gegenüber Loyal zu sein. Dinge, die vorher besprochen sind, werden auch geschlossen vor der Mannschaft vertreten. Auch Entscheidungen zu akzeptieren, die vielleicht nicht mit einem selbst nach Hause gehen, sondern die der Chef-Trainer in der Situation spontan getroffen hat. Ich glaube, das ist ein großes Thema, in einem großen Trainerstab, das ist dort auch unterschiedliche Auffassung, unterschiedliche Ideen während des Spiels vor dem Spiel gibt. Und trotzdem muss einer am Ende des Tages Entscheidungen treffen, die auch nicht immer 100% im Sinne der Co-Trainer sind, aber dennoch die freierte Chef-Trainer, das nie nehmen dürfen, der muss immer in der Lage aus sein. Und das Recht haben spontan im Spielfeldrand auch mal Entscheidungen zu treffen, ohne dass er sich umdreht und schaut, ob das Co-Trainer kommt. Und am Ende diese Entscheidungen auch vollumfänglich mitzutragen stehen. Das ist für mich ein ganz entscheidendes Kriterium Loyalität, dem Chef-Trainer gegenüber Gespräche mit Spielern hat, die nie über den Trainer, über den Chef-Trainer gehen, sondern für mich absolut Priorität hat, dass das Vertrauensverhältnis zum Trainer, dass das höchst du gut ist, was du haben kannst, unabhängig von der Fachkompetenz. Ich glaube, einfach so diese enge Bindung des Selbstverständens, was man hat als gemeinsames Trainer-Team aufzutreten, finde ich das absolut wichtigste Kriterium. Wie fern musstest du das mit der Zeit lernen? Oder war das was, was bei dir einfach gegeben war, weil du als Persönlichkeit schon immer warst, wie du bist? Wahrscheinlich ist es so. Wahrscheinlich steckt das in mir schon tief drin. Weil ich auch glaube, wenn ich selbst Chef-Trainer wäre, würde ich das Frau von meinen Assistenten erwarten, in gleicher Weise erwarten. Ich glaube, ich habe sich diesen Gedanken mein ganzes Trainer, Kut-Trainer leben, so gelebt habe. Ich glaube, dass das auch voraussetzung ist. Dass es kein Sinn macht, seinen eigenen Weg in irgendeiner Form zu verfolgen, sondern immer Deckungsgleich mit dem Chef-Trainer in Einricht und zu arbeiten. Und sich nicht so wichtig zu nehmen. Ich glaube, es gibt so viele Aufgaben in einem Trainer-Team, wie man den Trainer unterstützen kann, wie man im Loyalität zeigen kann. Und das ist glaube ich, ich würde sagen, Hauptvoraussetzung, um als Assistent erfolgreich arbeiten zu können. Da ist schon so unheimlich viel drin, Ansehung. Und wir möchten mal vielleicht grundsätzlich starten, dieses Profil des Kut-Trainer, das hat sich auch mit der Zeit entwickelt, auch ein bisschen gewandelt. Und es gibt ganz unterschiedliche Perspektiven darauf. Bei dir, du stehst so symbollich auch für Loyalität. Tatsächlich, weil du ja den Thomas Turel einfach auch über die Zeit immer begleitet hast, ihr habt einen Trainer-Team gebildet, ihr seid von Stationen zu Stationen gegangen. Lasst uns einmal zum nächsten Mal explizit auf Dein Aufgaben-Profil schauen. Wie hat sich das auch mit der Zeit in Wirk? und wofür was in diesem Trainer-Team auch wirklich zuständig. Natürlich hat sich das komplett verändert. Ich meine, wir haben 2009 gemeinsam begonnen. In Mainz, da gab es nur Thomas und mich als Trainer-Team. Es gab ein Torwartreiner, aber es gab nicht mal ein hauptamtlich angestellten Athletik-Trainer, sondern der war stand zur Verfügung, aber gleichzeitig noch angestellt in einem Rheerzentrum. Wenn ich bedenke, was da Dinge übernommen wollen, also viel Umfangreicher, die Arbeit, wie man sie heute vielleicht macht, weil es Trainer-Team heute deutlich viel größer geworden ist. Und wir werden von 2009 bis 2024, 25. Und ich spreche, dann ist der Trainer-Stab um einiges größer geworden. Ich glaube, dass man am Anfang, und das ist das Schöne, in Mainz auch vieles selbst machen konnte. Als junger Trainer, wenn man Thomas zum ersten Mal Chef-Trainer, ich auch zum ersten Mal in der Bundesliga, in einem Verein, der uns auch hat, machen lassen, dass wir uns selbst austoben konnten, dass wir ausprobieren konnten. Es war keiner, der uns irgendwie reingeredet hat. Christian Heidel hat uns die volle Verantwortung gegeben und wir konnten uns wirklich ausprobieren. Es war auch das Schöne daran, in einem kleinen Trainer-Team, mit dem Videoanalysten, mit einem Torwartreiner und zwei Trainer gemeinsam auszuprobieren. Dinge vielleicht uns zu trauen, die man vielleicht in anderen Verein sich weniger getraut hat. Das ist dann in der Zeit, wir waren bis Dortmund, waren wir immer nur zu zweit unterwegs, und sind dann in Paris zum ersten Mal dann auch mit anderen Crew-Trainer, mit Schold Löfter zu ins Ausland gegangen, haben dort vor Ort auch noch einen Crew-Trainer mit ins Team genommen. Das plötzlich die Aufgabenverteilung anderer war. Wenn ich vorher ein bisschen mehr für die Trainingsumsetzung, Trainingsumsumsetzung war, so mussten wir uns hier nur einen aufteilen, in der Trainingsumsetzung mit den Trainern. Dann gab es so ein Schwerpunkte mit etwa beispielsweise in der Videoanalyse von Spielern. Wir haben mit Trend zwischen Offensive und Defensive, der Begleitung. In Chelsea ist dann noch mal ein weiterer Crew-Trainer dazu gekommen. Auch sehr positiv, weil zum einen natürlich die Sprache, wie die Sprache was besonderes ist, wie bestimmte Dinge einfach ausgedrückt werden. In England ist dieser, ich sag mal, die Kultur, über Fußball zu sprechen und auch mit der Klarheit über Fußball zu sprechen, noch mal sehr stark ausgeprägt. Wir hatten das echt das große Glück, dass wir einen Crew-Trainer mit Anthony Berry dann dazu genommen haben, der nicht nur stark war bei Präsentation, der Umsetzung von Standard-Situationen, sondern auch mit einer Klarheit gesprochen hat. Die fand ich sehr interessant, wie man über den Fußball gesprochen hat. Da verändert sich immer noch mal leicht die Aufgaben. Ich glaube, dass das gut ist. Ich persönlich finde, dass das sehr gut ist. Mit Schold Löf kamen noch mal ein Perspektivwechsel, weil er seinen eigenen Weg als Trainer gegangen ist, und mit Leipzig eine andere Philosophie kennengelernt hat. Anthony Berry kannte als Spieler den englischen Fußball. Ich glaube, dass dieser Mix an neuen Ideen, die mit Reinkommen immer das eigene Trainer-Team frisch halten und anregen, anders noch mal über auf den Fußball draufzuschauen und darüber nachzudenken. Insofern ist eine Veränderung in dem Trainer-Team immer auch, soll auch begleitet sein, mit so positiven Flogen, Gedankenfläude noch reinkommen. Sie ist vielleicht auch noch mal neu einzustellen. Das wird für mich bei dir, wenn du da so übersprichtst, auch so total positiv an. Du hast eine sehr positive dynamische Denkweise, was er auch nicht immer sehr ständig ist. Natürlich, wenn ich an diese personellen Veränderung denke und dann auch Kompetenz wechseln, bei den eigenen Aufgaben denke ich auch immer an so ein Stück weitem Kompetenz gerangelt. Wiefern hast du das vielleicht auch wahrgenommen? Speziell bei euch, was bei euch auch gar nicht so. Was glaubst du, was kann da helfen, auch wenn Trainer-Team neu zusammenkommen? Ja, ich habe es wahrgenommen, dass es passiert. Ich habe es nicht an mir gespürt. Oder vielleicht, wenn ich ehrlich bin, ein bisschen gespürt. Natürlich verändern sich die Aufgaben plötzlich. Ist man nicht mehr der alleinige Co-Trainer, sondern der Trainer teilt seine Meinungen auch, hört auch auf die Meinungen anderer. Aber doch mal in einem Mindset von mir, jetzt irgendwie nie ein großes Problem war, weil ich immer für das ganze Team gedacht habe, dass es das aber gibt, dass man manchmal das Gefühl hat, ja, der schenkt dem anderen Co-Trainer glauben, wie so jetzt gehen wir jetzt wieder mit seiner Meinung. Und dann gibt es plötzlich dieses Kompetenzgerange in deiner Argumente nicht trifftig genug sind. Ich glaube, dass da das Ego nicht so groß sein sollte und dass man immer für die gemeinsame Sache unterwegs sein sollte. Und das passt eigentlich zu der ersten Aussage, dass der Trainer auch die Freiheit haben muss, selbstständig Entscheidungen ohne dass die Zustimmung der Co-Trainer zu haben. Es gehört genauso dazu. Also diese Bescheidenheit zu sagen, okay, ich liebe meinen Beitrag und ich weiß, bis wohin. Aber nicht diese Bescheidenheit zu haben, den Trainer versuchen, mit Argumenten zu überzeugen und dann nicht enttäuscht zu sein, wenn ein Trainer mit einer anderen Meinung geht. Und ich glaube, das ist, glaube ich, die Kunst zu erkennen und eben nicht daraus ein Problem zu machen, dass man nicht gehört wird. Wir sind immer gehört worden, es ist eine große Glück, dass man gehört wird in dem Trainer-Team. Es geht darum, dass man selbst dann gründe vorfängt für, was weiß ich, für taktische Überlegungen, für personelle Entscheidungen. Das bringt mich gerade auf den Punkt der Erwarnigungsfehler. Das haben wir immer mal wieder, wenn es darum geht, dass Menschen zusammenwirken, oder wir auch als einzelne Menschen zusammenwirken. Und diesen Aspekt, den Duits auch gar angesprochen hast, wollte ich auch gerne thematisieren, dass man es ja auch Trainer-Team, die ja nicht nur auf zwei Personen bestehen, sondern mehr Personen. Irgendwo auch eine Kultur benötigt, dass Menschen auch sagen dürfen, was sie denken, um eben nicht den Zustand zu haben, dass alle dem Chef drin danach einfach und sagen, ja, es ist richtig, was du sagst, ja, es ist richtig. Das ist eben möglich, war auch eine gegenteile Gemeinde, auch einzunehmen und darüber dann auch zu diskutieren. Auch wenn dann vielleicht am Ende des Ergebnisses das Thomas Tuchel gesagt hat, ja, wir machen es aber jetzt so. Und alle sind dann auch mitgegangen. Ja, unbedingt, ich glaube, um nach vorne zu kommen, um besser zu werden, gehörten Selbstreflexionen dazu, dass man darüber spricht, über Spiehspricht, über Belastungenspricht, über Ideenspricht, über Trainingsleistung spricht, wenn man nahm Inhalt bleibt. Ich glaube, das ist unabdingbar, dass das in einem Trainer-Team passiert. Und dass das eine Selbstverständlichkeit ist, in einem Trainer-Team so zu arbeiten. Nur so, glaube ich, kommt die, die schafft man den Schritt nach vorne. Das schafft man tatsächlich die Verbesserung, dass man sich mit dem Spiel auseinandersetzt, dass man Meinungen äußern darf. Das ist der Grund für mich absoluter Grund voraus. Das haben wir von Anfang an so gelebt. Das ist das Schöne, ist ja dann auch, dass man sich intensiv mit dem Spiel beschäftigt. Und dadurch Rückschlüsse ziehen kann. Man bleibt ja oftmals, so es ist auch ein bisschen das Problem, dass man so getrieben ist, bei den Verein, bei dem Spielkalender, der heute da ist, dass man oft diese Zeit für dieses Reflexion, für dieses langsame Denken, was haben wir da eigentlich gemacht? Dass das ja auch mal gar nicht da ist. Das ist ja, es getrieben vom zum nächsten Spiel, drei Tage später, nächster Wettkampf. Okay, das haben wir gewonnen. Gut, nächste Spiel steht an. Und dabei vergisst, was war eigentlich gut in dem Spiel, was haben wir eigentlich für Trainings-Eidenheiten gemacht? Was haben wir Entscheidungen während dem Spiel getroffen? Waren unsere Wechsel gut? Hat unser Belastungsmanagement gepasst auf die Spieler alles viele kleine Fragen, die glaubt, zur Selbstreflexion notwendig sind, damit man im Laufein, den Spiel ja bessere gute Entscheidungen treffen kann. Und ich glaube, davon ist es absolut notwendig, dass man im Trainer-Team wirklich Feedback sich erlauben darf und notwendig ist, um nach vorne zu schauen. Und das war bei uns, würde ich sagen, von Anfang an sehr stark ausgeprägt. Ist das vielleicht auch so ein Inner in der Zeit, wenn man gerade nicht bei einem Verein fest ist, irgendwo dazwischen steht, dass ihr euch die Zeit genommen und auch zusammen zu reflektieren, wie was denn da und da. Und was wollen wir vielleicht beim nächsten Mal anders machen? Oder was war vor allem auch positiv? Ja, es ist eine Möglichkeit, diese Zeit zu nutzen, wenn gleich die Aufgaben noch mal unterschiedlicher waren. Also, mein es war komplett anders als Dortmund. Dortmund war auch anders als Paris. Und dann kann man, kann man bestimmte Dinge vielleicht reflektieren und trotzdem hat man es mit einer ganz anderen Mannschaft zu tun. Wenn man meint sieht, da war ein Spiel in der Woche. Dann haben wir 5, 6 Trainings einheiten, um seinen Matchplan im Wochenende vorzubereiten. In Dortmund kommt plötzlich eine internationale Belastung dazu. Spiel zu plötzlich alle drei Tage. Dafür bessere Spieler, talentiertere Spieler, die mit weniger in den weniger Energieverlust spielen. In Mainz war nach 90 Minuten, war man alle am Boden da niedergelegen. Aber cool irgendwie. Und dieses in Dortmund was anderes. Ich spiel da eine andere Leichtigkeit gehabt, Fußball zu spielen. Weniger Energieverbrauch eben spielen konnten sich viel schneller erholen nach den Spielen und waren auch wieder in der Lage drei Tage später zu spielen. Ich glaube, dass man natürlich Erfahrung sammelt dann. Aber immer auch die externen Faktoren, in dem Fall anderer Klub, in anderer internationale Wettkämpfe, Qualität der Spieler immer wieder berücksichtigen muss, die dem Trainer wieder okay neue Fragezeichen geben und suchst dann ganz normal nach neuen Antworten darauf. Deswegen ist so ein Rückblick gut, aber muss nicht immer auch Konsequenz bedeuten, den Weg weiterzugehen. Ich hatte übrigens im Trainerlärm jetzt dem Prolizenslärm hatten wir Christian Wirk zu Gast und der hat darüber gesprochen, dass er Dinge, die er in allen umgesetzt hatte, plötzlich in Kiel gar nicht mehr funktioniert haben. Also so einfach, denn ich nehme jetzt mein Werkzeugkopf mit und gehe zum nächsten Verein. Und dann mache ich mit denen wieder. Ich glaube, da ist man weit entfernt davon und die Maßnahmen, die in Mainz gut waren, müssen nicht in der Dortmund passen, Dinge, die in Dortmund gut waren, müssen nicht in der Paris passen und so weiter. Ich glaube, dass das eine große Qualität der Trainer ist und auch wahrscheinlich eine Kompetenz sich immer wieder neu auf Mannschaften einzulassen, eine Idee von dem zu haben, aber neu einzulassen auf Spielercharaktere, auf neue Spieler, auf ein neues Umfeld, auf eine neue Kultur, diese Offenheit auch zu haben. Das bringt mich auf den Punkt, Dennis, das wir immer wieder darüber sprechen, inwiefern brauchen, Trainer eine Flexibilität, ihre Spiel-Eidee anzupassen oder irgendwo auf eine andere Mannschaft umzumüssen. Denn ich mein Mainz, wie du es ja schön berichtet hast, war auch anders als Dortmund, Dortmund war anders als Paris und so weiter und so fort. Was hat das mit eurer Fußballdenke gemacht, als ihr dann den Club vor allem Mainz zu Dortmund dann auch gewechselt habt? Habt ihr dann Mechanismen in einem Spiel komplett verändern müssen und Prinzipien anpassen müssen? Oder wie seid ihr da vorher? Ja, würde ich schon sagen. Ich denke mal, alleine in der Phase in Mainz hat es große Veränderungen gegeben, als wir 2009 begonnen haben, haben wir uns definiert über das Spiel gegen den Ball. Viel Umschaltssituationen, das hat sich aber innerhalb von ein, zwei Jahren gewandelt plötzlich in der Klasse geblieben. Die Qualität der Mannschaft wurde besser und besser und besser. Wir waren eingespielt und plötzlich konnten wir viel mehr über das eigene Spiel sprechen und haben uns mehr übers Eigentlich gefiniert. Das waren nochmal ein ganz ent Dortmund, was noch mehr übers eigene Spiel zu sprechen, bisschen größere, quasi mehr, noch mehr Qualität bei den Spielern, es ist auch gar kein Geheimnis. Die sich natürlich über viel Qualität im Ball besitzt, dann definiert haben. Und dann entwickelten als Trainer, greten wir dann natürlich mehr Ideen in die Situation, dass man sich mehr Gedanken über den eigenen Ball besitzt, überspielende dagegen richten Hälfte, Überlösungen im letzten Drittel machen muss. Sie im Falle dann, wie organisiert man eine Absicherung, wie organisiert man es gegen Pressing? Und damit alleine verändert sich schon die Herrenginsweise ans Spiel, plus die Veränderung, die im laufenden "Ja, einfach passieren". Ich glaube, das sieht man eigentlich jetzt auch immer wieder. Ich sehe, dass der Fußball sich so schnell verändern, wie viele Mannschaften bei einem Torwartabstus mittlerweile man gegen Mann verteidigen, wie hoch versucht wird zu pressen. Deswegen entwickeln sich die Dinge eben laufereiner Saison und darauf versucht man natürlich auch zu reagieren. Also, bedingt durch die Qualität, durch die Struktur der Mannschaft, die du vielleicht dann auch bei wechselnend vereint hast und einfach das ihr euch als Trainer-Team auch anpasst, ohne die eigene Identität einfach zu verlieren, weil ihr werdet ja auch geholt, weil ihr für irgendwas steht als Trainer-Team und weil der nächste Club sei, "Okay, die haben das in Mainz gut gemacht, das könnte bei uns auch funktionieren, vielleicht tatsächlich auf einen anderen Stufe, aber sich dann so auch weiterzuentwickeln. Nimm uns mal mit in diese Phasen zwischen Vereinswechseln. Wie können wir uns das vorstellen? Der Chef-Trainer angesprochen und wir dann sagen, "Kannst du dir vorstellen oder könnt ihr euch vorstellen, bei uns zu arbeiten? Wie habt ihr dann auch kommuniziert?" Und wie schnell geht das dann, dass auch Thomas mit dir gesprochen hat? "Ja, er erno, ich brauch dich." Oder "Ano, kannst du dir vorstellen, wir machen das zusammen?" Ja, genau so war es, denn es ist ganz genau so, ich hatte das große Glück, dass Thomas mich immer mitgenommen hat in seine Gedanken. Von daher war ich immer informiert, hat in eine Vorstellung von dem und du hast natürlich auch vollkommen Recht, dass man viel was steht als Trainer, so präferierte Spielweise. Das muss dann auch ein Fetzern zu der Mannschaft. Aber klar ist, dass man das großes Glück, wenn man in so einer Situation ist, auch irgendwie nicht, weil man ist mal vorher irgendwo rausgeflogen. Wenn man eine Fasat kann sich auf eine neue Mannschaft vorbereiten, aber das ist natürlich schon so, wenn man sich das aussuchen kann, ist das ein großes Glück. Und man bespricht sich natürlich auch. So war es in unserem Fall, dass ich immer informiert war. Und mit Thomas natürlich gemeinsam abwegen konnte, ob das passen kann. Und da gehören ja immer noch so viele andere Dinge dazu, außer dass eine Sportlausende reine Fußball-Technisch oder Fußball-Fußball-Sichtweise ist. Da gehören auch finanzielle Rahmenbedingungen dazu. Da gehört es Timing dazu, passt das jetzt gerade im richtigen Moment. Und kann man sich das vorstellen, in dem Verein zu arbeiten. Das ist schon ein bisschen umfangreich, als nur zusammen passt unsere Spiel-Eidee dazu. Aber natürlich ist es gut, wenn die Spiel-Eidee zu der Vereinsphilosophie passt, die man aussucht. Wenn es total kontraher wäre, wir sprechen oft über Passung. Das hat ja nicht nur mit dem Typen zu tun, der für den Club arbeitet, sondern tatsächlich auch mit der Idee. Wir haben ja leider wenig Zeit heutzutage, dass ich das so angleich, sondern ihr findet ja auch Verhältnisse vor, mit denen ihr umgehen müsst. Aber von euch wird ja auch was erwartet. Jetzt wechselt ihr den Club, wie wichtig ist es, wenn wir jetzt mal auf den Cheftrainer gucken. Eine Vertrauensperson tatsächlich dabei zu haben. Und nicht alleine neue Verhältnisse zu gehen, kein zu haben, mit denen ich mich challengern kann. Wie hast du das erlebt? Ja, ich glaube, das ist auch schon auch darauf ankommt, wann man den Verein wechselt. Wenn ich jetzt an unsere Situation zurückdenke, wir haben Chelsea übernommen, am 26. Januar und hatten am 27. Januar unser erste Spiel gegen Wolverhampton. Also sind hingeflogen, haben eine Begrüßung gemacht, eine Vorstellung mit der Mannschaft, haben einen Abschluss-Training absolviert, haben am nächsten Tag eine Videositzung gemacht und haben gespielt in der Primmelieg. Ich glaube, dass es notwendig ist, dass die Arbeitsabläufe sofort greifen, dass man weiß, wovon man spricht, dass man die gemeinsame Sprache entwickelt hat. Und dass man auch auf dem Feld sofort umsetzen kann. Und ich glaube, das war so, wie so ein. Du kommst irgendwo rein und so muss sofort funktionieren. Und du hast doch wenig Zeit gehabt, um etwas zu erarbeiten mit einem Team. Ich glaube, dass das der extrem fall ist und der aber auch sich dann zeigt, dass der positive, wie stark so eine Trainer-Team auch sein kann, dass man bestimmte Dinge sofort umsetzen kann. Auch in einem anderen Land. Und deswegen ist es, glaube ich, gut, wenn man auch ein Team, ein enges Team, um den Trainer herum hat, dass verantwortlich arbeiten kann. Und was sehr schnell weiß, welche. Wie der Mechanismus ist, wie die gemeinsame Sprache ist und wie die Dinge umgesetzt werden, gerade dann in solchen Situationen, wenn überhaupt keine Zeit ist. Tatsächlich ist die Situation dann unterschiedlich und es ist oft nicht so, dass du Monate vorher angesprochen willst und dass in Ruhe vorbereiten kannst und dir die Mannschaft anschaust. Was für Maßnahmen habt ihr in diesen Zeiten bei Chelsea dann getroffen? Also du sagst aber wir haben eine Begrüßung, wie spreche ich euch, was ist wichtig, um anzukommen, um direkt auch zu zeigen, Leute, wir sind jetzt hier und wir sind hier um euch zu helfen. Ja, zunächst mal nur das nächste Spiel. Die Erwartungsaltung in Chelsea war die, dass man auch in die Champions die Qualifikation kommt. Und wir sind dann mit Platz 9 gestartet und hatten schon 7 oder 8 Punkte drückstand auf Platz 4. Da war die Message sehr, sehr klar formuliert. Da ist auch gar kein Problem. Inz zunächst geht es mal darum zu spielen und dann natürlich Stück für Stück die Spieler kennen zu lernen. Wir sind am 24. Nizem mal in Paris raus und am 26. Januar in Chelsea rein. Da war auch nicht viel Zeit dazwischen sich Gedanken darüber zu machen, weil das sehr, sehr schnell ging dieser Wechsel dann auch. Und ich glaube, dass man eine Grundsache. Wenn man die Mannschaft zieht, eine Grundsätzliche Idee hat, wie man das angehen möchte, helfen natürlich dann auch Zahlen, Datenfakten, helfen auch, was fehlt der Mannschaft eigentlich? So wo ist die Stärke und wo ist die Schwäche? Weil man kennt die Mannschaft nicht in und aus, wenn ich meine Vorstellung davon, man kennt natürlich Speeder, aber man kennt die Mannschaft nicht im Detail. Und da haben wir jetzt, glaube ich, eine gute Entscheidung in Droffen zu beginnen und konnten das auch. Und jetzt kommt nochmal das Trainer-Team. Ich glaube, dass das dann gut ist, ein funktionierendes Trainer-Team zu haben, dass das auch sehr, sehr schnell umsetzen kann. Und das spüren, denke ich, auch die Spieler, dass sie merken, okay, die haben eine Idee von dem, was sie machen. Und deswegen ist so ein eingespieltes Team zu sein, die Arbeitsabläufe klar sind, die Kompetenzen klar sind, Verantwortung klar sind. Ich glaube, dass das helfen kann in so einer Situation, so einer extremen Situation, wenn man überhaupt keine Zeit hat. Das ist doch mal auf die Zusammenarbeit mit Spielern auch schauen, sowohl auf dem Platz, aber auch vielleicht auch in der einzelnen Kommunikation. Ich würde gerne erst mal auf den Platz schauen. Wie habt ihr das gemacht? Es würde auch oft übergesprochen, dass Cheftrainer vielleicht auch eher mancherstaktische Aspekte dann angehen und kommunizieren auf dem Platz. Wie habt ihr dafür euch Aufteilungen getroffen in der Arbeit auf dem Platz? Und hat sich das dann vielleicht auch über die Jahre dann so ein bisschen angepasst, weil ihr gemerkt habt, hier müssen wir vielleicht mal was verändern. Ja, Thomas ist ein sehr junger, ein sehr junger, noch junger Trainer, bundeslieger Trainer geworden. Und er war eigentlich gewohnt, das war so offen kommuniziert, dass er auch selbst viel auf dem Platz kutschen möchte. Das war am Anfang kein Problem. Wir hatten nur noch mehr beide. Da konnten wir uns sehr gut die Aufgaben aufteilen. Ich war da mehr für Aufwärm. Und so spievorbereitende Trainingsinhalte verantwortlich. Thomas hat die großen taktischen Linien gekocht, eigentlich die ganze Zeit für dich schon sagen. Das ist schon in seinem Element zu sein. Und ich glaube, das ist auch notwendig. Ich glaube, das notwendig ist, immer wieder den engen Tra zur Mannschaft zu haben. Auch die großen Linien, die coaching Linien, großen Mannschafts- taktischen Linien zu halten. Vieles wird delegiert an Assistenztrainer, Standardsituationen ohnehin an Assistenztrainer. Und ich glaube, dass dieser Mix aus verschiedenen Trainern auch Trainertypen auf dem Platz, glaube ich, dass für die Mannschaft auch gut sind. Will nicht immer den Cheftrainer hören, immer will nicht immer den Assistenten hören. Auch ich immer den gleichen Assistenten. Ich glaube, dass das ein schöner Mix ist, auch in verschiedenen Typen, die auf dem Platz stehen. Ja, ich glaube, das macht auch jedes Trainertypen ein bisschen anders. Es gibt Trainer, die geben alles an ihre Code-Trainer ab. Es gibt es auch bei uns nicht so. Aber es gibt es auch. Ja, ich sage nicht richtig falsch. Muss jeder für sich entscheiden. Ich glaube, nur dass in einer Aufgabenverteilung ansehen. Das hast du vorhin schon mal angesprochen, dass so eine Aufgabenverteilung wärm macht, auch, wie die Spieler klar sein sollte, dass sie wissen, okay, wer ist jetzt mein Ansprechpartner für. Ja, was kann man von dem und dem Trainer erwarten? Es ist wie bei uns Ansehen. Man will nicht immer dich hören, man will nicht immer mich hören. Vielleicht können wir uns die Bälle auch mal hin und her spielen. Lasst uns gerne beim Spieler bleiben, wenn wir auch über Kommunikation sprechen. Wie ist der Draht, von dir als Code-Trainer zu Spielern gewesen? Vielleicht im Vergleich auch zu Cheftrainern? Siehst du da Unterschiede? Hat man das Gefühl, er der Spieler teilt sich einem Code-Trainer vielleicht noch ein bisschen eher mit? Oder es ist typenabhängig mit, wem kann ich auch besser, welcher Erfahrung hast du da gemacht? Oh, schwierige Frage, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr Frage. Ich glaube, dass man. Ich grundsätzlich ein gutes Verhältnis zu den Spielern immer gehabt habe. Das glaube ich mal vorneweg, dass man versucht, die Spieler auf Augenhöhe zu sehen. Ich war immer der Dienstleister für die Spieler auch gewesen auf Augenhöhe. Und ich weiß nicht, ob man so von vorne rein Unterschiede macht. Es wahrscheinlich dann wirklich ein bisschen mehr Sympathie, dass man für einige ein bisschen mehr Sympathien hat. Vielleicht näher den Draht dann zu ihnen hat und die Nähe zu den Spielern dann auch sucht. Ja. Du hast dir direkt aufgeteilt und gesagt, du bist die Partmalheimer. Ich nehme hier die Diere in Spannten. Oder du die offensiver, ich die defensiver, sondern. Gehalts, nach Gehaltsklasschen. Da war ich nicht was aufgeteilt. Ich sprähne gleich über Paris. Die hat dann alle der Thomas gemacht. Ja, aber das ist doch mal die Name nehmen. Also ich meine, ihr habt ja zusammengearbeitet mit typen wie jetzt ein Golokante. Ja. Ihr habt einen Mbappe, ihr habt einen Neema, ein Thomas Müller. War das dir da, viel zu ihm mit allen leicht umzugehen? Ja, es ist. Meinst du, machen's einem leichter? Wirklich, weil die vom Typ auch offener sind, weil die vom Grund auf mehr kommunizieren. Du hast jetzt Thomas Müller angesprochen, der kommuniziert sehr viel und sehr offen. Bei ein Golokante, da. Der ist Profi, aber es ist natürlich ein bisschen schwieriger mit ihm in Kontakt zu treten. Manche, das ist das, was Dennis gesagt, das ist schon auch ein bisschen Typsache. Die Menschen miteinander kommunizieren. Da kann der Eifahr des Code drehen, dass manchmal groß sein. Aber der Spieler muss auch bereit dafür sein haben. Aber so eine gute Grundstimmung zu haben, ist ja auch noch eine Unterschied, was kommuniziert man. Es geht um eine Grundstimmung einfach und geht es einfach so um einen Small Talk. Oder geht es um Seriöse und nur ernsthafteren Kommunikationen in Sachen inhaltlicher Art. Man kann sich auf jeden Fall in einem vier Augen gespricht, kann man sich auf jeden Fall in dem Spieler annähern. Ich glaube, dass das auch Aufgabe der Code-Trainer ist, das Gespräch zu Spielern zu suchen, um nicht alles abzuladen irgendwie am Cheftrainer. Ob das ein Teil abgepuffert werden kann durch Code-Trainer, indem sie Dinge beobachten. Wenn ein organisiertes Feedback in einer Trainingsgruppe passiert, ist es glaube ich umso professioneller. Wenn man darüber spricht, wer spricht mit welchem Spieler? Ich finde, dass es eine sehr professionelle Struktur, die zu leben ist, eine Herausforderung, die jeden Tag zu leben. Aber grundsätzlich glaube ich, dass Code-Trainer auch diese Aufgabe mehr und mehr übernehmen, einsprachbarter sind für Spieler. Der Trainer aber auch, ich glaube, dass es auch ein wichtiger Punkt ist, dass der Trainer mit den Spielern Feedback gibt und kommuniziert sich die Zeit dafür nimmt. Ich glaube, dass das persönlich, glaube ich, dass da Potential besteht, bei Cheftrainern sich die Mühe zu machen, mit den einzelnen Spielern noch mehr in dem Ausdurch zu bleiben. Da gehört ja auch noch ein Trainer, starb dazu, es ist nicht nur eine Mannschafts- und auch ein Trainer, starb dazu. Da gehört die Trainer selbst, gehören da auch dazu. Wie gibt man den einzelnen Trainern Feedback? Also die Feedback-Kultur, das ist eine besondere, ich sage ich sagen, besondere Herausforderungen in so einem modernen Trainer-Team. Hat sich das unterschieden, je nach Klub, in dem ich gearbeitet habe, dass auch die Spieler eine andere, wenn einandere Umgang mit euch gepflegt haben. Also ich denke jetzt an so eine internationale Druppe wie Paris oder dann eben eine Mainzermannschaft, die wahrscheinlich ein bisschen bohneständiger aufgestellbar ist. Alleine durch die Tatsache, dass man so vielen in der Woche, dass man so lange miteinander zusammen ist, wie in Mainz, macht es ein bisschen einfacher. Es steht viel häufiger auf dem Trainingsplatz und hat viel weniger Spiele vorzubereiten und nachzubereiten, viel weniger Medienarbeit. Da gibt sich natürlich natürlich ein deutlich größerer Freiraum, auch für Trainer mit Spielern zu sprechen. Aber es ist natürlich auch, bei Törnissen ist es nicht wahrscheinlich das Typssache der Spieler. Im Paris war schon sehr selbstverständlich, was der Klub ausgibt, also zu gewinnen. Im Grunde genommen wissen wir auch, dass sie da sind, um Tittel zu gewinnen. Und das persönliche Gespräch vielleicht gar nicht so gebraucht haben, genauso wie in Chelsea. Ich würde nicht sagen, dass die Spieler unbedingt nach Rückmeldung lechzt sind, sondern sehr klar war, was ihr Job war, mehr oder weniger. Vielleicht auch nicht so viele Fragen anstellen. Wir haben immer dafür plädiert, auch Spieler mit low maintenance zu suchen, also dass sie nicht brauchen, sondern die sich selbst organisieren. Die, dass es für sich klar haben und nicht immer die Rückmeldung braucht. Vielleicht auch weil eine Mannschaft so etwas so hetero gehen, dass sie junge aufstrebende Talente auf der Anseite, die in Platz auch gerade suchen, auch in einer Mannschaft suchen in dieser Gruppe. Und dann hast du auf der anderen Seite, in euer Fall ja wirklich, welts daß, gestandene Superstars, die auch einfach ihre Position schon innerhaben, die vielleicht auch ein bisschen für sich spielen. Und das dann zu mennetschen und dann auf Feedback zu geben, vermeintlich dem Talent noch ein bisschen mehr und enger zu begleiten als den anderen Spiel. oder das kann man ja gar nicht pauschalisieren. Ja, ein guter Punkt, sehr guter Punkt. Aber das ist auch gleichzeitig schwierig, weil natürlich diese die großen, die Spieler mit den wirklich großen Namen und großen Egos auch, oftmals die jungen Spieler fast erdrücken. Das ist schon auch für sie eine riesene Herausforderung, dann in der Mannschaft wie Paris als junger Spieler, hätten Christoph von Kunko sich dem sportlich zu stellen. Ein guter, absolut sehr, sehr guter Spieler, dann allerdings in einer Mannschaft Fuß zu fassen, mit wirklich top, top, top Stars, wirklich Weltklasse-Spielern, ob das Nema ist, ob das Kielern war, ob das Anschild Di Maria war, ob das Kavani ist und eine Position zu finden, eine Rolle zu finden, das braucht es auch immer wieder mal Gespräch mit dem Spieler und die Geduld zu haben. Ich glaube, da braucht es dann mehr Indualität oder mehr Gespräche mit diesem einzelnen Spieler als vielleicht in Nema selbst. Der kann sich schon selbst organisieren. Und die sind so fokussiert dann aufs Gewinn. Da brauchen wir nicht, da brauchen wir das nur am Laufen zu halten, das heißt die große Kunst. Aber auch sehr, sehr sensibler Punkt, nicht nur die Top, Top, Top Stars, weil die sind sehr, sehr sensibel in ihrer Art. Ja, auch da. Da ist sehr sich eher die Schwierigkeit bei den Top Stars, ist eher die Schwierigkeit so, die Idee, die man als Trainer hat, zu einer gemeinsamen Idee zu machen. Das ist die Schwierigkeit, glaube ich, in diesen, mit den Superstars, dass man die Vorstellung vom Fußball hat, die setzt sich jetzt mit den Talenten, die ich habe, die setzt sich das jetzt irgendwie, bringe ich das zusammen, ohne ihre Herausforderung, die Indualität zu können. Aber wie kann ich das zusammenbringen? Und ich glaube, das waren Puzzle, was wir beispielsweise im Paris zu lösen hatten. Wie können wir das schaffen? Bei euern Stationen, da denke ich mir auch, wenn ich da so drauf blicke, da auch die Herausforderung, die ihr da so hattet, das ist ja auch einmal ein Thema, wie bring ich auch die Mannschaft zusammen, zu einem funktionierenden Team. Jetzt redet man ja auch im Fußball, oder der Fußball wird auch als Vorbild gesehen, auch für die Wirtschaft oft. So ein Sinne von, hey, man muss dann eine Mannschaft entwickeln, ein Team entwickeln, das zusammenhält, das vielleicht auch gut sich miteinander versteht. In wiefern ist es vielleicht mehr so eine romantische Geschichte, dass da so eine Mannschaft in der Kabine sitzt, die sich alle super verstehen, dann Bierchen miteinander trinken und noch Karten miteinander spielen. Ja, vielleicht kannst du da uns ja auch mal ein bisschen aufklären. Also Karten habe ich auch keine Geseit. Also das in Paris, das ist nicht Schafguckspiel wurde, das glaube ich auch. Ja, es ist sehr gut, sehr gut die Idee. Ich glaube, das ist schon ein bisschen, ich glaube, dass das Arbeit braucht, immer wieder daran, da man zu feilen, die Mannschaft zusammenzubringen. Da habt ihr es schon sehr auf uns schauen, jeder auf sich ein bisschen schaut. Und die Kunst ist trotzdem uns die Gedanken hinter, oder die Idee, die man hat, hinter einen Gedanken zu bringen, so die Typen, die man hinter seine eigene Spiele, die zu bringen. Ich glaube, das ist schon eine Kunst auch. Und ja, vielleicht ist das sehr naive Vorstellung, dass man in Bierchen dringt und so eine Amateurmannschaft, ob der Weg sein kann. Das wünscht man sich manchmal, wird sich auch zu freuen, wie eine Amateurmannschaft, die namens spiel geworden ist. Auch das geht so ein bisschen verloren. So okay, bitte, haben wir gewonnen. Die Freude ist da aber nicht so ausgelassen, weil man auch gleich wieder weiß, ja drei Tage ist für wieder das nächste Spiel. Also ein bisschen diese Romantik, glaube ich, dass die bisschen verloren geht. Vielleicht auch durch die Anzahl der Spiele, die die heute haben, durch die Erwartungshaltung, die von außen auch an diese Spieler angetragen werden. Und die natürlich auch, die Spieler selbst auch Titel gewinnen wollen. Also in den letzten Vereinsheimen so, dass die auch Titel gewinnen wollen. Und da ist es okay, eine Freundschaft ist gut und schön, aber am Ende ist es eine Leistungsgesellschaft. Man möchte den maximal sportlichen Erfolg haben. Da ist natürlich schon der Gradmesser, würde ich sagen, für es ist schon Leistung. Dann lass uns gleich wieder diese romantische Fekker ziehen. Ja, nein, das ist uns ja auch ein Bewusstplan. Ende ist ja auch ein riesen Business. Es geht um sehr viel Geld auch. Und am Ende ist von diesen elf Spielern, die in der Stade stehen, jeder eine einzelne Marke, die sich auch entwickeln will. Ganz klar. Absolut. Auch wenn nicht der Befürworter von Romantik bin. Das ist vielleicht was zwischen uns. Absolut. Wir kennen alle die Halbwertzeit von Trainer. Und wir wissen alle, dass es selten, so wie bei Christian Streich, jetzt, dass ich über Jahre im Club bin. Sondern du hast es vorhin auch gesagt, du wirst geholt. Du musst eigentlich direkt funktionieren. Bei eueren Stationen ging es immer auch da, um dann die Titel zu holen. Dieses, ich komme an. Oder ich bin eine gewisse Zeit da und habe Vertrauensperson mitgenommen. Aber auch diese Leute im Verein selber, die vielleicht schon lange da arbeiten, die sich auskennen. Es geht ja auch häufiger jetzt dahin, dass Vereine feste Kotränner haben, die dann zur Seite stehen. Vielleicht auch die euch helfen, die kommen, die jeden Stein kennen, da seit Jahren da sind, ist das ein wichtiger Punkt für dich. Hälst du das für eine gute Entwicklung? Ich spreche dann auch von Vertrauen. Ihr kommt als bestehendes Team hin. Ihr habt so eine Basis. Dann ist jemand, der eigentlich vor euch erstmal von außen kommt. Im Verein, aber natürlich der noch total anerkannt ist, weil seit Jahren da. Und ihr sollt miteinander funktionieren. Ich weiß nicht, wie war das bei euch? War die meinte der Situation? Oder habt ihr ihr gesagt, nee, wir kommen als Team. Ihr könnt natürlich nie den gesamten Staff mitbringen. Es sind immer auch Experten schon da. Aber also die Hilfe vom Verein selber. Ja. In Paris haben wir ein Assistenzdrehen übernommen und in Chelsea haben wir auch sogar am Anfang zwei, hatten zwei übernommen. Der andere ist dann später mit Frank Lempert noch mal gewechselt. Aber dort haben wir das auch übernommen. Da würde ich erst mal da sagen, es ist eine große Offenheit im Trainer-Team. Wenn ein Verein in Assistenzdreiner für sich platziert, ist er erst mal da. Dann gilt es da drum. Da sind wir vielleicht auch wieder bei dem Thema Loyalität. Wie viele Loyalität kann man erwarten? Kristallisiert sich vielleicht dann heraus? So, ob das in der Denkweise, in der Loyalität, in der Zusammenarbeit mit deinem Trainer-Team, vielleicht passt in Chelsea hatten wir zum Beispiel zum ersten Mal auch kein Athletiktrainer. Haben uns quasi den Athletiktrainer vor Ort, war dann unsere Einsprechpartner. Es muss nicht das Riesengroße-Team sein. Also die Erfahrung sagt, da kann man auch mit einem kleinen Trainer-Team kommen und findet teilweise vor Ort ganz hervorragende Teams, schon trifft schon ganz hervorragende Teams an. Es war ein Chelsea zum Beispiel außergewöhnlich gut ein Athletisches Team. Das hat jetzt in sich schlüssig zusammengearbeitet mit uns, aber hatte natürlich auch eine Idee. Die waren ja vorher auch da. Und haben ja vorher auch mit Chelsea zusammengearbeitet und dann hat es auch noch ein bisschen gemacht. Da ist die Frage, immer bringt ein Denk und denkt dann, "Ja, dann macht mir jetzt alles neu, aber alles neue bedeutet nicht, dass es besser werden muss, sondern gibt es auch sehr wohl die Möglichkeit, ein Trainer-Team vor Ort zu übernehmen und stellt plötzlich fest, dass die Gedanken-Decconz gleich sind. Weiß man haben, anfangs noch gar nicht so genau, geht das in die richtige Richtung." Man muss vielleicht sich dann noch mal ändern. Aber vor dem Weg zu sagen, ich komme mit meinem riesengroßen Team, was eingespielt ist, ist eine Sache. Aber auf der anderen Seite bringt man auch einen Schnittpunkt, so eine Schnittstelle, eine Schnittstelle in diesen anderen Vereinen hinein. Es muss auch jemand übersetzen. Also ein Athletiktreiner, den du mitbrings musst, auch mit dem Athletiktreiner, der MV1 ist, und da gibt es immer auch eine Schnittstelle, die Übersetzung, wie wird das übersetzt? Und so ein bisschen Kompetenzgerange ist dann natürlich auch immer noch möglich. Jetzt muss Konnekten auf der einen Seite, auf der anderen Seite, arbeiten die ja schon länger mit den Spielern zusammen, wie du es gerade gesagt hast. Ihr kommt, ihr informiert euch so gut, wie es geht. Aber es ist vielleicht auch positiv, Verbindung schon zu nutzen und dann vielleicht auch ein paar Informationen, für Aböher nochmal zugespielt zu bekommen, die ihr im ersten Moment einfach nicht habt. Ich würde gerne meine, ja, dann verschich ich ein letzte Frage zum Kotrainer, Trainer, zur Zusammenarbeit nutzen, um dann überzuleiten, dann auch zu deinem jetzt neuen Profil, das du inner hast. Ich würde noch interessieren, jetzt warst du so lange mit Thomas Tuchel zusammen. Was hat dich an ihm in seiner Rollerlschäftin am meisten begeistert? Ich glaube, der wieder Thomas auf Fußball drauf schaut. Ich glaube, dass er so sehr innovativ ist. Was. Trängsform angeht, dass sie sich Dinge traut, dass er konsequent ist in dem was er macht. Ich habe mich immer bei ihm, ich konnte immer meine Meinung dazu sagen, wie ich das Spiel sehe, sehr reflektiert über das Spiel geschaut. Geht mit den Entwicklungen, schaut auf die Entwicklung, was passiert. Ständig am Schauen, wie können wir unsere Mannschaft noch mal voranbringen. Es ist mittlerweile und es ist auch vielleicht eine Kunst. Der Thomas ist mittlerweile ein wirkliches guter Freund von mir. Und trotzdem glaube ich, dass wir immer noch so eine kritische Distanz zueinander hatten auf mit dem Blick aufs Spiel. Das muss man sich auch bewahren, dass man nicht nur Kumpel ist, sondern dass man auch noch die auf dieses Spiel immer noch kritisch haut. Was können wir weggehen, wenn man der Mannschaft noch mal dick besser machen. Das war schon sehr stark getrieben davon, immer wieder, die Mannschaft nach vorne zu treiben. Ich finde das großartig, wie er große Herausforderungen annimmt, weil er nicht über die Herausforderung an sich, sondern mehr ans Spiel denkt, was wir beeinflussen können. Und das ist, ich glaube, seine emotionale Art, seine motivationale Art, zur Mannschaft zu sprechen, seine Klarheit. Also, ein ganzes Paket an Kompetenzen, die ein Trainer hat, die ihn zu einem herausragenden Trainer machen. Kannst du eine Palette an Fähigkeiten, die du aufgezählt hast. Denn es, wenn du mal so von mir sprechen, würde es dann zukünftig, das ist echt genial. So viele Jahre sind wir noch nicht zusammen, wie er nun. Wir haben ja noch Zeit. Und jetzt hat sich aber herausgestellt, dass du jetzt eine neue Herausforderung hast, beim DFB für die Prolizensverantwortlich. Das hängt ja vielleicht auch gar nicht ummittelbar mit einer Zusammenarbeit. Aber die Frage sei erhoffentlich erlaubt, warum bist du jetzt nicht Teil der englischen Atemanchaft? Ja, es war schon so, es ist auch schon so, dass wir 15 Jahre jetzt gemeinsam unterwegs waren, mit Unterbrechungen und das ist für mich jetzt und dazu gehört natürlich auch, dass ich sechs Jahre früher bei Intertrier und allen war. Da war auch schon regional, die ganz zweite Liga wird ja oftmals verkannt. Der Rhythmus ist nicht ganz, oder ist nicht ganz so, aber ist er trotzdem auch herausfordernd, herausfordernd, aufgaben mit Intertrier nach dem Insolvenzverfahren, der Regionalliga, auf Stickzeiteliga, allen, okay, mantelt es Schweigens drüber. Aber gehört auch dazu, gehört zum Fußball dazu. Und das war auch schon sechs Jahre, insofern war auch vorher im Amtör Fußball unterwegs, eine sehr, sehr lange Zeit, in der ich immer auf dem Platz gestanden habe, in der ich viel Trainingsarbeit geleistet habe, viel Videoarbeit geleistet habe. Und ich wollte einfach aus diesem Wirtmuss des vorbereitens, nachbereitens, Training, Spielanalyse, Reisen, einfach mal prächen und noch mal für mich, was finden, wo ich noch mal eine neue Aufgabe, eine neue Aufgabe darin sehen, wo ich auch. Und vielleicht ist das so ein bisschen auch mein, entspricht meinem Charakter zu, ein bisschen was zurückgeben kann, hatte das große Glück, dass ich mit tollen Spielern, in tollen Mannschaften, große Art in Clubs, trainieren durfte, und schon dankbar bin für die Erfahrung, die ich sammeln konnte. Und ein bisschen was zurückgeben kann, auch ein jüngere Trainer, die begleiten kann auf dem Weg dahin, dann glaube ich, dass das für mich auch jetzt der richtige Schritt war, rauszugehen aus der Mühle, aus der Mühle, sondern auch mal den Blickwing, vielleicht auch noch mal zu wechseln und den Trainer, was mitzugeben. Und ich hoffe, dass mir das gelingt, den Trainer mitzugeben, die ihren Weg noch weit es gehen, vorsicht haben. Wenn man die so zuehrt, es hört sich erst mal wie so ein perfect Match an, dass ihr so als Trainer-Team gefunden habt, euer Werte gangen, die Stationen, die du alle mitgemacht hast, die Erfahrung, die du auch mitbekommen hast. Und das jetzt tatsächlich weiterzugeben an die jüngeren Trainer. In der Prolizentstanin Nitz Koske hat sie ja lange geleitet, hat auch große Fußstapfen hinterlassen, glaube ich, viele Dinge da auch angepasst und verändert. Und so moduliert, dass die Teilnehmer bestmöglich mitgenommen werden. Wie hast du dich da vorbereitet? Du kannst halt einen riesen Erfahrungschatz natürlich, dem rings zu mit, dem rings zu ein. Aber welche Herausforderungen sie es auch in der Ausbildung? Ja, zunächst besteht die Herausforderung für mich möglichst schnell, in die Gedankenwelt von Daniel reinzukommen. Die Zeit war sehr kurz, der Übergabe und der neue Kurs, der läuft schon. Sind wahnsinnig spannende Trainer-Typen auch drin. Aus ein breites Spektum von U19 bis Frauen, Fußball-Bundesliga, von Nationalmannschaft bis Champions Leaguemannschaften, Kro-Trainer. Also komplett breite Palette. Und ich glaube, die erste Mal die große Kunst, das für alle was zu finden, dass alle aus dieser Ausbildung herausgehen und so sagen, okay, das hat für mich auch was gebracht. Und da muss ich mich jetzt sehr schnell, möchte ich mich sehr schnell in die Gedankenwelt erst mal hineindänken, auch in das ganze Lizenzsystem. Ich meine, gehört ja auch in einer Alli-Zenste zu, der gehört eine B-+, eine A-+. Auch das sind so Dinge an Knüpfungspunkte. Und da bin ich gerade fleißig dabei, mir einen Überblick zu schaffen, bevor ich sagen kann, ja, ja, da muss ich jetzt mal stattfinden. Und da setze ich akzentig. Ich kann aus meiner Erfahrung sehr viel mitgeben. Muss aber gleichzeitig auch noch Dinge, die schon auf sehr hohem Niveau vorbereitet sind, die adaptieren. Also, wir haben ja die Groß, das glückt, die Freude viel auch, über Ausbildung sprechen zu können und uns darüber Gedanken zu machen, wenn man Ahnung jetzt zu hört und wenn wir immer diesen Vergleich auch anstellen, Cheftrainer, Kodrainer, wer hat welche Kompetenz als Person jetzt erst mal, aber dann auch welche, was muss ich denn erfüllen in meiner Rolle heraus? Müssen man da nicht vielleicht sogar spezifischer auf die einzelnen Person eingehen? Also Ahnung, dieser Prototyp und dieser, ich würde mit dich als Kodrainer so wünschen, so, wenn du sprehst. Aber du bringst natürlich dann auch Dinge mit und führst Aufgaben auf, die vielleicht der Cheftrainer jetzt nicht ausfüllen. Wie stehen wir dazu? Wir müssen natürlich individualisiert auf den jeweiligen Lizenzteilnehmer schauen und dem das mitgeben, was er vielleicht auch braucht. Erst mal nach der Selbstreflexion für seinen Profil und dann aber auch für die Aufgabe, die er vielleicht auch sieht. Weil nicht jeder ist ja so klar, wie du jetzt in dem Fall Ahnung und sagt, das ist jetzt meine Rolle, den weggeh ich, du hättest ja auch zwischendurch mal abbiegen können und sagen, du hast ein bisschen netter Kerl, aber pass auf, ich habe jetzt hier die Möglichkeit, auch den Cheftrainer zu machen oder ich geh mal mit jemandem anderen mit. Also ich glaube, dass ja immer so die Frage, wenn du ein Ausbildung denkst, wie stark spezialisiertst du, wie unterschiedlich sind die Profile und ich glaube, wenn wir jetzt über die Trainerausbildung sprechen, dann ist es ja so, dass jeder Trainer, wie es das Rüst zeug, benötigt. Ich denke, dass es egal ob ich Cheftrainer bin oder Kodrainer, das holenverständnis ist auch eine Ende unterschiedlich und ich muss ja dennoch verstehen, was der Cheftrainer veraufgaben, mit sich bringen muss, was der Trainer bedenken muss und so weiter. So kann ich ihn halt auch besser verstehen, wenn ich mit ihm zusammen arbeite und gleichzeitig ist es ja, meines Wissens auch so in der Prolizentst, dass es ja auch darum geht, sich selber auch zu reflektieren, das Trainer ich zu reflektieren, zu wissen wer bin ich überhaupt, wo bin ich denn gut, wo bin ich vielleicht noch nicht so gut, wo brauche ich Unterstützung, das ist ja essentiell in allen Führungsaufgaben, dass ich die Selbstentschätzung habe und dann vielleicht auch auf diesem Weg für mich herausfinde, wenn ich es noch nicht weiß, bin ich vielleicht auch zunächst mal jemand, der als Kodrainer viel wertvoller Arbeit machen kann als Cheftrainer, dass er auch ein Eingeständnis oft, dass ich denke, dass es nicht so einfach immer ist, manchmal ist es einfach, manchmal auch nicht. Von daher glaube ich, dass jeder seinen eigenen Weg ein Stück weit gehen muss und gleichzeitig ist es ja auch so, dass wenn eine gewisse Spezialisierung im Fußball in verschiedenen Positionen haben, wir haben ja auch Spezialtrainer, wie jetzt in der Lätigtrainer, wie den Spielanalysten und auch andere, wo es ja spezifische Ausbildung gibt, die auch sinnvoll sind und wer weiß, vielleicht gibt es ja auch dann zukünftig für Kodrainer noch weitere Zusatzmodule, einzelne Module, wo man vielleicht dann über psychologische Aspektes spricht, wie gehe ich mit einzelnen Spielern um, wie kann ich mich in meiner Rolle vielleicht noch wohler fühlen und so weiter. Das würde ich nicht ausschließen und ist ja immer sinnvoll, auch am Ende des Tages. Jetzt, dieses Profil, Kodrainer, Analyse hören wir immer häufiger tatsächlich, dass ich mich vor allem in diesem Bereich kümmere, der bei euch in Mainz dann noch nicht so ausgebildet war und das wächst ja auch immer mehr das Feld. So diese eigenen Kompetenzen dann noch einzubringen und am Ende dieses Team, dieses Trainer-Team, auch zu vervollständigen. Übrigens in der, was die Analyse-Thematik angeht, das ändert mich gerade, dass ja auch in Mainz Thomas Tuchel ja diesen ganz bekannten Rule-Breaker Vortrag gehalten hat, das ändert mich ja auch daran, dass ich ja zumindest in meiner Wahrnehmung, ja in dieser Zeit dann auch das Rollenverständnis auch unter anderem von dem Analysten verändert hat. Ich meine ja, dass Thomas Tuchel in diesem Vortrag ja vor allem Dinge auch diese Bedeutung, auch der Gegneranalyse-Ansprich bzw. die Bedeutung von Analyse der Schwächen auch das Gegner und dann das eigene Spiel auch umzustellen. Und da hat dann natürlich auch der Spielanalyse der Code-Renerspielanalyse in der Zukunft bis heute einfach eine viel größere Anerkennung und Bedeutung denke ich auch im Trainer-Team bekommen. Wie würdest du den Aspekt würdst du? Ja, für jeden Fall. Ich denke, dass auch die Trainer sich viel schneller drauen, viel mehr drauen. und schneller zu wechseln. Das war 2009, das ich spreche jetzt von 2009, weil es bundeslig war, nur nicht so der Fall. Dann ist man sehr starb, er ist mal bei einer Grundformation geblieben, heute wird auch natürlich durch die Möglichkeit, fünfmal wechseln zu können. Ich glaube, dass die Trainer grundsätzlich systematigen einfach viel schneller wechseln und gerade so an der lüthische Dinge nehmen, um vorbereitet zu sein, auf das Spiel und Einfluss zu nehmen, auf das Spiel. Ich glaube, der Mut, der Mut schneller zu wechseln ist da und ich glaube, dass das auch bei den Trainer so angekommen ist. Man kann natürlich fast die Hälfte der Mannschaft auswechseln und damit kann es eine ganz andere Dynamik in Spiel bringen. Allein durch diese Tatsache, durch die Regeländerungen veränder sich natürlich automatisch das Spiel, aber die Bereitschaft finde ich, die Bereitschaft schneller zu wechseln, im Spiel von Spiel zu Spiel, die Systematiken anzupassen zu gucken, wo es der Gegner, der vielleicht seine Schwächen ist, sehr stark ausgeprägt und wird zum ganz wichtigen Tool auch, was ein Trainer lernen muss. Das finde ich super spannend, was ich gerade anspräch. Also diese Dynamiken in dem Spiel auch zu verändern. Im Ist das etwas, was man dann auch wirklich durch Ausbildung auch lernen kann oder ist das eher etwas, was man vielleicht mal aufschnappt, was man dann durch eigene Erfahrungen erst also Learning by doing, irgendwo erst lernen kann. Ich glaube, dass es Übung braucht, ich glaube, dass das Trainer grundsätzlich Übung braucht. Ich bin alle ein Handwerk und das mal Erfahrung erfahrung erfahrung sammeln muss. Das glaube ich schon, dass es entwickt, dass es rausbüllen muss. Es ist auch wesens Sache, wie ein Trainer ist. Es ist ein bisschen vorsichtiger. Also er mutiger Trainer, wechselt ja noch mutiger oder wechselt ja eher bisschen Verhaltener. Ich glaube, es ist schon ein bisschen Typsache auch nicht nur vom Spiel, sondern auch so ein bisschen Trainer, Sache wechselt ja ganz spät. Gibt Trainer, die wechseln ganz, ganz spät dann auch. Gibt es immer noch? Es gibt Trainer, die fangen offensiv an und noch offensiv auf. Ich glaube, das ist ein bisschen auch Typsache, aber ich glaube, dass man durch diese durch die Möglichkeit, von Wechseln zu pörennen und auch im Laufe der Jahre, also Punkt 1, die Dynamik verändert, durch die Wechsel und zweitens, dass durch die Rangehensweise dass die Trainer bereit sind, schneller zu wechseln. Und daher helfen natürlich Daten auch über den Gegner der helfen. Gute Videoanalyse über den Gegner. Da hilft eine gute Halbzeitanalyse, mit Daten unterfüttert, mit Bildern unterfüttert, um schnell reagieren zu können, dass in ja ganz normale Tools, die mittlerweile, glaube ich, in den Mannschaften ganz normal ist, dass man einsetzt, um als Spiel nochmal zu verändern, auf anderen Seite gleich zu stellen. Hast du darauf festgestellt, dass die Erwartungshaltung der Spielerner angegewohnt ist? Ja, ich glaube auch, dass sie aber auch das Spiel schon erwarten, dass der Trainer Ihnen nochmal Hilfestellungen gibt, kleine Anpassungen gibt, wie wir es machen können. Viele glauben, die können das von alleine regeln, stimmt. Ja, können sie auch, können sie aufgrund der Qualität und dennoch so eine kleine Hinweise, kleine statische Veränderung im Spiel können mantschaften auf jeden Fall helfen. Ich glaube, dass das vielleicht die vermeintlich schwächere Mannschaft mehr davon profitieren und dann auch glaube ich, dass das Spieler grundsätzlich erwarten, dass der Trainer Ihnen auch nochmal ein Tipp zur Spielveränderung des Spiels geben kann. Es ist manchmal die Kurgs, der eine erwartet dann auf der anderen Seite wieder. Wir sind so dominant, auch bei den Stationen, wo hier war der wir bestimmende Spiel und das Spiel mit dem Ball und wie wir so müssen wir uns jetzt auf den oder den Gegner einstellen. Aber klar, wenn es nicht funktioniert, dann diese Anpassungsfähigkeit auch zu haben, aufgrund der Expertise, auf die man zurückgreifen kann, aufgrund des Spielermaterials, dass das dann auch da ist und das sind Trainer in der Ausbildung mitzugeben, Ahno, da hast du ja schon ein paar Ansatzpunkte. Ja. Was mit da noch eingefallen ist so zum Thema, welche Ausblingsinhalte für welche Personen. Ich meine am Ende des Tages ist es ja auch nicht so einfach, weil wir Menschen lernen ja aufgrund unser Präge und so weiter. In den gleichen Situationen komplett unterschiedliche Dinge, logischerweise. Also wir dreiken den gleichen Ausblingslärgern durchlaufen und dennoch nehmen wir alle drei komplett unterschiedliche Dinge am Ende des Tages mit, weil wir anders sitiert wurden und von daher ist ja, es ist einfach total spannend, wie kann ich auch so modernen Lehrgang klieren und eine riesene Herausforderung. Wir gucken uns an wie Ahno das meiste mit seinem Team und was dann auch die Teilnehmer sagen. Ahno am Ende unseres Gesprächs wollen wir immer noch mal kurz zusammenfassen, wo wir haben wir den gesprochen und was können wir auch den Hörerinnen und Hörer mitgeben. Aus deiner Sicht, aus deiner Erfahrung heraus, was würdest du, Trainern und auch Co-Trainern für die Zusammenarbeit für ihren Alltag raten? Ich würde noch mal den ersten Gedanken aufgreifen. Ich finde absolute Loyalität. Für mich ist absolut eine Prämisse, um als Co-Trainer erfolgreich arbeiten zu können. Ich finde eine klare Position im Trainer-Team für den Aufgabenbereich klären, was es wärs für was verantwortlich. Ich finde ein Verständnis oder ein Wer-is-Würer-Kommunikation im Staff-Mit-Verantwortlich finde ich ein ganz ganz wichtiger Punkt. Ich würde mir wünschen, wenn wir es schaffen, das langsame Denken anzuschalten, also uns Zeit zu nehmen für Reflexion nach Spielen. Darüber nachdenken, wie wir unser persönliche Selbstregulation, wie wir uns es selbst regulieren können, weil darüber haben wir noch gar nicht gesprochen, was das mit einem Machtfirma dreimal die Woche um drei Uhr morgens nach Hause kommt, nach einem Auswärtsspiel und denke, wir wollte eigentlich schon ein Fußballtrainer sein, aber plötzlich stellt sich die Situation ganz anders, damit verändert sich plötzlich auch der Trainingsrhythmus, der Bio-Rhythmus. Ich schreige den mit Reisen und von A nach B und nach Japan und in USA und drei Tage oder eine Woche später wieder zurück. Also das Thema Selbstregulation, wenn ich darf, denn ich hoffe, du laubst es mir. Ich bitte da. Ja, wollte ich auch einfach nochmal also als weiter Aspekte, die ich zwar schon gesagt habe, mich vor nochmal auf dem Punkt bringen. Also ich glaube, dass es zu gewisse Aspekte ergibt, die immer in der Zusammenarbeit wichtig sind. Das eine ist dieses Thema psychologische Sicherheit fördern im Team, im Trainer-Team. Es ist glaube ich nicht immer so, dass es so abläuft, wie bei euch, wo es wirklich so harmonisch zugeht und man so ein Respekt von Umgang pflegt. Das ist total wichtig, dass jeder seine Rolle auch kennt und auch irgendwo Kritik möglich ist im Trainer-Team. Ich habe mir auch diesen Aspekt machtfältensseklern groß angestrichen, weil ich auch glaube, das ist natürlich wichtig, es auch dem Code-Rainer das Gefühl nicht nur zu sagen, sondern auch zu vermitteln, dass er eben auch eine Bedeutung hat und nicht nur Hütchen aufstellt, wie man ja dann auf das bekäglich auch mal sagt. Auch so dieses Thema bewusst mal ein Gegenspieler einbauen, ist glaube ich, was total wertvoll ist im deutschen Fußball und beim BVW nimmt die Rolle ja gerne Matthias Sammer ein, das wäre für mich jetzt so der Prototyp. Da gibt es auch diesen Begriff "Devils Advocate", also jemand bestimmen, der vielleicht dann auch mal bewusst in der Meeting sagt, aber Leute, lasst uns mal aus einer anderen Perspektive denken, ich glaube, dass es auch total wertvoll ist und das ist so ein bisschen das Thema "Confirmation" bei ist. Also ich glaube, dass mein Trainer-Team es dann vielleicht auch manchmal, wenn man eben nicht Daten basierte Möglichkeiten hat, so ein bisschen sich seine eigene Idee erklärt. Also Sinne von, es läuft ja schon ganz gut in diese Richtung, wie wir es wollen. Also sich auch, wenn man die Möglichkeit hat, dann auch Daten basiert, unterstützen und zu holen, im Profifuß bei ist das ja möglich. Ich glaube, ich ist da total wertvoll. Das sind auch Aspekte, die mir da wichtig waren zum Schluss. Anall in so einem verrückten, schnelllebigen Geschäft, dich dann zu hören, so sehr wertschätzen. Ich will nicht sagen, die müde ich sondern extrem reflektiert, auch in der Rolle klar und dann die Erfahrung mitzugeben, das hat unheimlich viel Spaß gemacht. Vielen Dank für deine Offenheit, für deine Transparenz, ansehen, die auch vielen Dank für den input und der ich glaube da war extrem viel dabei und ich freue mich auf alles, was kommen an und dir bei der Ausbildung viel Erfolg, vielen Freude. Danke. Ich glaube, das wird die Spaß machen und da ich freue mich auf die nächsten Gespräche. Wir hören uns wieder. Trainer Kompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akkardemie.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Loyalität gegenüber dem Cheftrainer ist die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Co-Trainer.
  2. Ein guter Trainer benötigt ein breites Kompetenzprofil
  3. Der Co-Trainer hat mehr Zeit für spielnahe Aufgaben wie Vorbereitung, Nachbereitung und Training, während der Cheftrainer stärker in Führung und Außenkommunikation eingebunden ist.
  4. Trainer-Teams wachsen heute stark; Aufgabenteilung und neue Perspektiven durch zusätzliche Co-Trainer sind entscheidend.
  5. Offene Diskussionen und Selbstreflexion im Team sind notwendig, auch wenn der Cheftrainer letztlich Entscheidungen trifft, die alle mittragen müssen.
  6. Erfahrungen aus früheren Stationen sind nicht direkt übertragbar; externe Faktoren wie Spielerqualität und Spielbelastung müssen berücksichtigt werden.

Summary:

In diesem Podcast-Gespräch mit Arnold Michels, einem erfahrenen Co-Trainer, der unter anderem mit Thomas Tuchel bei Mainz, Dortmund, Paris, Chelsea und den Bayern arbeitete, steht die Rolle des Co-Trainers im modernen Profifußball im Mittelpunkt. Michels betont, dass Loyalität gegenüber dem Cheftrainer das absolute Fundament der Zusammenarbeit ist: Entscheidungen des Chefs müssen geschlossen vertreten werden, auch wenn man persönlich anderer Meinung ist. Gleichzeitig hebt er hervor, dass ein guter Trainer ein breites Anforderungsprofil mitbringen muss, von Fach- und Führungskompetenz bis hin zu Kommunikationsfähigkeit.

Der Co-Trainer profitiert davon, sich intensiver mit dem Spiel selbst beschäftigen zu können, während der Cheftrainer stärker in Außenkommunikation und Führung eingebunden ist. Michels beschreibt, wie sich sein Aufgabenbereich im Laufe der Jahre veränderte: Von einem kleinen Team in Mainz, wo er viel selbst umsetzen konnte, bis hin zu großen Stäben in Paris und Chelsea, wo neue Co-Trainer mit unterschiedlichen Perspektiven dazukamen. Er plädiert für offene Diskussionen und Selbstreflexion im Team, um Verbesserungen zu erzielen, warnt jedoch davor, Erfahrungen aus früheren Vereinen blind zu übertragen, da externe Faktoren wie Spielerqualität und Spielbelastung variieren.

Insgesamt zeigt sich Michels als bescheidener, teamorientierter Assistent, der das Gemeinwohl über das eigene Ego stellt.

FAQs

Ein guter Trainer braucht ein breites Anforderungsprofil mit Fachkompetenz, Führungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit und Medienkompetenz. Er muss das Team und den immer größer werdenden Staff führen, das Coaching an der Linie übernehmen und die Trainingssteuerung und -belastung managen.

Der Co-Trainer kann sich mehr auf das Spiel konzentrieren, wie Vorbereitung, Nachbereitung und Training, und hat mehr Freiheiten. Der Cheftrainer trägt mehr Verantwortung in Führung, Kommunikation mit Spielern, Medien und Organisation im Verein.

Loyalität ist die Hauptvoraussetzung, um als Assistent erfolgreich zu arbeiten. Der Co-Trainer muss Entscheidungen des Cheftrainers akzeptieren und geschlossen vor der Mannschaft vertreten, auch wenn sie nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen.

Zu Beginn in Mainz war das Trainer-Team klein und er übernahm viele Aufgaben selbst. Mit der Zeit und größeren Teams, etwa in Paris oder Chelsea, kamen weitere Co-Trainer hinzu, wodurch sich die Aufgaben verteilten und neue Schwerpunkte wie Videoanalyse oder Offensive/Defensive entstanden.

Man sollte das Ego nicht zu groß sein lassen und immer für die gemeinsame Sache arbeiten. Es ist wichtig, den eigenen Beitrag zu leisten, aber auch zu akzeptieren, wenn der Cheftrainer andere Entscheidungen trifft, ohne daraus ein Problem zu machen.

Selbstreflexion und Feedback sind notwendig, um besser zu werden und das Spiel intensiv zu analysieren. Sie helfen, Entscheidungen zu überprüfen und sich weiterzuentwickeln, auch wenn der Spielkalender oft wenig Zeit dafür lässt.

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