Melanie Leupold, Olympiasiegerin und mehrfache Nationalmeisterin, spricht im Podcast der DFB-Akademie über ihre neue Rolle als DFB-Koordinatorin für Female Player Care and Development. Sie betont, dass Cheftrainer heute vor allem als People-Manager agieren müssen: Es gehe darum, Spielerinnen das Gefühl zu geben, wichtig und verstanden zu sein, und sie als Menschen zu sehen, nicht nur als Athletinnen. Taktische Analysen oder das Training selbst könnten an ein gutes Funktionsteam delegiert werden, doch Führung und zwischenmenschliche Beziehungen seien zentral. Leupold vergleicht ihre Erfahrungen in Deutschland und England: In England seien Strukturen wie feste Player-Care-Stellen und medizinische Betreuung Standard, während man in Deutschland oft dafür kämpfen musste. Besonders prägte sie ihre Zeit unter Emma Hayes bei Chelsea, die durch Wertschätzung, regelmäßige Gespräche und individuelle Unterstützung – etwa während der Corona-Zeit oder nach Karriereentscheidungen – den Teamzusammenhalt stärkte. In ihrer neuen Rolle will Leupold diese Erkenntnisse nach Deutschland bringen. Dazu gehören zyklusorientiertes Training, das Beschwerden lindert, ohne Spielerinnen auszuschließen, sowie bessere Betreuung bei Schwangerschaft und duale Karrieren. Sie sieht ihre Aufgabe in Aufklärungsarbeit und dem Aufbau professioneller Strukturen, um Spielerinnen ganzheitlich zu unterstützen und den Frauenfußball weiterzuentwickeln.
Ich finde, die Cheftrainerinnen und Cheftrainer müssen vor allem darauf achten, dass sich die Spielerinnen wichtig fühlen, dass sie sich als Teil der Mannschaft fühlen, dass sie sich verstanden fühlen und eben auch, was jetzt auch meiner neuen Rolle zugute kommt, dass sie Menschen sind und dass sie nicht nur Spielerinnen sind. Klar, es geht immer Volk, aber man darf nicht vergessen, dass wir keine Maschinen sind und dass die Trainer eben auch die Personen hinter der Spielerinnen oder dem Spieler sehen. Trainerkompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akademie. Die Folge mit Melanie Leupold wurde am 30. Januar 2026 in München aufgenommen. Hallo und herzlich willkommen zum Podcast der DFB-Akademie, in dem wir über Erwartungen und Anforderungen an Cheftrainer sprechen. Anselm heute sind wir mal wieder zu Gast in München. Wahrscheinlich bist du mit dem Fahrrad gekommen, aber kannst du gleiche was sagen. Und wir treffen hier auf Melanie Leupolds. Meli, du bist Olympiasigerin, Europameisterin, sechsfachen Nationalmeisterin mit dem FC Bayern und Chelsea London und seit kurzen DFB-Kordinatoren für Female Player Care and Development. Erst mal vielen Dank für dein Zeit und Bereitschaft, dich mit uns zu treffen und über deine Spielerin-Karriere und deine neue Rolle beim DFB zu sprechen. Anselm, wir sprechen darüber, was Female Player Care umfasst, warum Trainer und Trainerin dafür bestimmte Kompetenzen brauchen und wie moderne Betreuung im Frauenfußball eigentlich konkrete aussieht. Was sind denn deine bisherigen Berührungspunkte mit diesem Thema? Erst mal auch von meiner Seite, Hallo und die Runde, schön, dass wir zusammenkommen und herzlichen Dank, dass du mir Zug draus mit dem Fahrrad herzufahren. Das ist ein Kompliment, wie ich finde. Hab ich nicht gemacht, ich würde sagen, ist nächstes Mal. Dann wieder. Wenn wir wieder in München sind. Genau, so ist es. Und zu deiner Frage, grundsätzlich beschäftigen ich mich, beschäftigen wir uns sehr, sehr viel mit vielen Themen, die den Fußball betreffen, auch natürlich damit. Im Grunde ist es ja so, dass der Frauenfußball aus meiner Sicht in den letzten Jahren einen extremen Entwicklung gemacht hat, auch in Deutschland. Und wir wissen ja auch nicht erst seit heute, dass Trainerinnen und Trainer, die wir heute ja speziell sprechen müssen, sehr viel mehr auch über die spezifischen Eigenschaften auf von Frauen wissen müssen. Alleine, wenn ich jetzt über Hormone spreche, den Züchlos, die ja dann auch ihren Einfluss haben auf die Regenationsfähigkeit von Sportlerinnen, Aufverletzungen, auf das Training. Es sind ja sehr, sehr viele Faktoren, die im Endeffekt ganz klare Zeichner für sind, dass die Experten und Experten ausgebildet sein müssen in diesem Bereich. Von daher freue ich mich auf das Gespräch, dass wir mit einer Experten heute am Tisch sitzen. Herzlich willkommen und die erste Frage, die mich natürlich interessiert ist, wie bist du in deiner neuen Rolle beim DFB angekommen? Ja, vielen Dank erstmal. Ich bin sehr gut angekommen. Ich wurde sehr warm bekommen geheißen vom Team. Ich war auch öfters schon in Frankfurt, mein Team, mit dem ich enger Zusammenarbeit auch kennengelernt und ja eine ganz tolle Atmosphäre auch beim DFB. Alle sind sehr sportbegeistert, ticken auch irgendwie ähnlich und macht total viel Spaß. Meli, wir starten immer mit einem ganz sachen Einstieg und der selben Frage für alle unsere Gäste. Was zeichnet denn für dich einen guten Trainer, eine gute Trainerin aus? Für mich zeichnet, ja, vor allem das psychische. Also ich finde, eine Cheftrainerin oder einen Cheftrainer heutzutage muss vor allem die People-Manager sein, er muss die Mannschaft führen können, er muss die Mannschaft auch verstehen können. Das taktische ist für mich zweitragig, natürlich ist es wichtig. Mit der Aussage möchte ich jetzt vielleicht nicht so viele Freunde, aber der oder die Cheftrainerin brauchen ein gutes Team, um sich herum, die vielleicht die Analysen machen. Für mich ist auch das Training leiden, das kann auch gerne der Coachreiner, die Coachreinerin machen. Aber ich finde, die Cheftrainerin oder der Cheftrainerin, die müssen vor allem darauf achten, dass sich die Spielerinnen wichtig fühlen, dass sie sich als Teil der Mannschaft fühlen, dass sie sich verstanden fühlen und eben auch, was jetzt auch meiner neuen Rolle zugute kommt, dass sie Menschen sind und dass sie nicht nur Spielerinnen sind. Klar, es geht immer folg, aber man darf nicht vergessen, dass wir keine Maschinen sind und dass die Trainer eben auch die Personen hinter der Spielerinnen oder dem Spieler sehen. Das finde ich in der heutigen Zeit noch viel wichtiger, als es vielleicht vor Zeigjahren war. Wir sind hier gar nicht böse für die Aussage, wir beide zumindest, weil das aus unseren Gesprächen immer wiederher vorkommt, wie wichtig die sozialen Fähigkeiten sind von Trainerinnen und Trainern. Am Ende geht es ja auch vor allem um Leadership und darum, zwischen menschliche Beziehungen herzustellen. Jetzt hast du schon gesagt, die Dinge haben sich ja noch ein Stück verändert, wenn du jetzt auf deine Karriere zurückblickst, in Freiburg, in Profifußballer angefangen, dann über deine verschiedenen spannenden Stationen. Inwiefern haben sich da auch dann die Aufgabenfelder von den Trainerinnen und Trainern verändert, kannst du das sagen? Ja, absolut. Also zu meinen Anfangszeit war der Trainer, ich hatte damals einen männlichen Trainer, war für alles zuständig. Er war Sportdirektor, er hat die Verpflichtung gemacht, die Karterzusammenstellung, teilweise noch die Reisen mitorganisiert, war Trainer, hat alles selbst gemacht, das hat die Tätig-Trainung das Fußballtraining und das wurde natürlich jetzt auch ein Stück weit aufgebrochen, ähnlich wie deine Männer Fußball, es wurden neue Stellen geschaffen. Und ja, ich freu also, dass zum Beispiel beim FC Bayern auch die Stelle Female Player Ker besteht. Das ist ein großer Schritt auch in die richtige Richtung und so ist es ganz viel professioneller geworden. Du hast ja international Erfahrungen gemacht, wie waren da so die Unterschiede jetzt, wenn du Schauss auch auf Bayern und dann auf Chelsea, auf Real, gab es da unterschiedliche Profile dann auch von den Trainern und im Trainer Team viele Leute angebesetzungen, würde sagen, dass die Spielerinnen wurden schon individueller, begleitet, anders begleitet? Ja, auf jeden Fall, aber man darf nicht vergessen, dass ich fast zehn Jahre in Deutschland gespielt habe oder es waren zehn Jahre und dann ins Ausland gegangen bin, wenn ich jetzt meine Anfangszeit von Deutschland dann mit England vergleichen würde, wäre ja auch nicht ganz fair, weil in der Zeit alles professioneller wurde. Aber ich würde behaupten, dass es in England sehr, sehr professionell war, also die Vereinstrukturen waren deutlich ausgeprägter und von der FA wurde eben auch sehr viel gefordert. Also auch was sind staff betrifft, man hat einen Chefarzt bei jedem Training gebraucht und hier war halt, ja, wenn du was hast, dann könntest du mal dahingehnen oder eine gewisse Anzahl an Physios und eben auch Player Kerr, ist jetzt auch eine Grundvoraussetzung. Die Englander, die Teilen sind ein bisschen auf, die haben dann eine Person aus dem Management und eine Person aus dem medizinischen Bereich, die sich darum kümmert in Deutschland. Es ist keine Grundvoraussetzung, aber wenn es in Verein hat, dann ist es oft eine Person, was für mich eigentlich auch Sinn macht. Aber ich würde sagen, dass die Strukturen in England doch deutlich fortgeschrittene waren, also zu meiner Zeit in Deutschland war. Bedingt vielleicht durch Vorgaben, die ja Verband er noch gemacht hat, ne? Bedingt vielleicht auch, weil der Fokus noch ein bisschen stärker, bereits da auf diesem Thema lag, ist das auch etwas, wenn du zurückblebst, was dich mitgenommen hat bei diesem Thema, das zu sagen, ey, das ist schon ganz cool, wenn die Betreuung auch so und so, vielleicht ein bisschen anders ist, ein bisschen gezielter ist, vor allem auf dem Niveau. Es hat ja Nummer auch was mit Ressourcen zu tun. Ja, absolut. Also, zum anderen hat es seit den Deutschlanden mussten wir gefühlt für alles kämpfen, weil der Frauenfußball eben noch sehr, sehr klein war. Also, wir mussten führen zweiten Physiokämpfen. Ansonsten hätte es so nach dem Training, hat irgendwie drei, vier Stunden warten müssen, weil die Schlange so lange ist, weil er nur einmal die Woche da war. Und das war, wie gesagt, in England schon die Grundvoraussetzung von der FA und durch die PFA, durch die Gewerkschaft, haben die Spielerin halt auch eine total gute Betreuung, was oft pitch passiert. Und das versuchen wir jetzt auch gerade in Deutschland so ein bisschen mit unseren neuen Abteilungen aufzufangen, weil wir ja den Frauenfußball in keiner Gewerkschaft haben und an zum Beispiel auch kein Zugang zur Fiftpro haben. Und da versuchen wir jetzt gerade eben dieses oft pitch so ein bisschen aufzufangen und die Spielerin dahingehend zu betreuen. Und ich glaube schon, dass mich die englische Zeit da sehr geprägt hat, weil ich gesehen habe, was möglich ist. Also, sie haben mich unterstützt, was mein Studium betrifft. Ich habe ein Trainerschein gemacht. Ich habe spanisch und richtig genommen und musste auch nichts bezahlen. Also, es ist da nicht die Zielsetzung. Nur mal um das zu verstehen. Also, wie ganzheitlich da die Spieler gesehen werden, das war schon sehr beeindruckend und das nämlich jetzt auch alles mit und versucht, dass er eben auch in Deutschland ein bisschen zu etablieren. Jetzt hattest du gerade ja schon teilweise über deine Trainer und Trainerin gesprochen und wenn man in deine Laufbahn schaut, dann hattest du ja sowohl Trainerinnen als auch Trainer. Mir ist bewusst, dass diese Frage für mutig öfter kommt, weil sie durchaus spannend ist. Wie hast du da den Unterschied gesehen zwischen Trainer und Trainerinnen? Ja, also ich wurde oft gefragt, was ich dann bevorzuge. Ich habe da keine klare Antwort. Es geht letzten Endes um die Kompetenzen der Trainerinnen oder des Trainers. Ich hatte sowohl gute Trainer, also auch Trainerinnen. Wenn ich ein Silvia Neid denke, das war so.
meine erste sehr sehr erfolgreiche Trainerin, auch mit der wir Tito gewonnen haben. Ich denke zurück an die Zeit und es war wunderschön, weil ich so jung war und irgendwie auch gar kein Druck verspürt habe. Ich hatte damals schon dieses Leadership übernommen. Und zwar hat sie den Druck den ganzen älteren Spielern gegeben. Und wir jungen konnten total aufblühen und unbedacht einfach auf dem Platz gehen. Und dadurch hatte ich eine sehr sehr schöne Zeit und das hat mich so das erste mal wirklich beeindruckt. Und dann letzten Endes in London, in Chelsea, mit Emma Hayes, die für mich die beste Trainerin war, die ich hatte. Sie hat auch Psychologie studiert und hatte eben dieses Leadership enorm gut verinnerlicht, weil wir hatten dann so die ersten Stars. Das kann ich damals aus Deutschland auch nicht wirklich mit Narsam Körz zum Beispiel. Wundervoller Mensch ist, aber die Stars, die sind halt speziell und die musst du führen können. Und du musst auch dann schaffen, dass du vielleicht Sassendermannschaft hast und Spielerin, die nicht so viel spielen oder die nicht im Rampenlich stehen. Und trotzdem müssen sich alle wichtig fühlen. Und da hatte ich das Gefühl, dass Emma das besonders gut hinbekommen hat. Jeder hat sich wichtig gefühlt, jeder hat auch seine eigenen Interessen hinten angestellt. Wenn man nicht gespielt hat, dann war das auch okay, weil der Erfolg der Mannschaft im Vordergrund stand. Und das kann dich so nicht, dass sie das Trainerin so geschafft hat, die ganze Mannschaft zusammenhalten, auch wenn du so verschiedene Profile hast. Und genau, das fand ich damals sehr sehr beeindruckt und jetzt finde ich auch, wenn man in die USA blickt, wo sie jetzt ja Cheftrainerin ist, wie gut sie das wieder macht, sie tanz mit den Spielern, was jetzt ganz aktuell war, nach dem Torjubel. Und man sieht einfach, sie hat die Connection zur Mannschaft und sie hatte immer ein sehr, sehr gutes Team um sich herum, die viel aufgefangen haben. Aber dadurch konnte sie sich halt auch auf solche Themen auch konzentrieren. Ich würde gerne noch mal drauf, ich würde dir gerne bleiben und noch mal näher drauf eingehen. Ich habe ja auch mit deine Schunker zu tun, ja, mit dem muss ich auch immer eine besondere Art umgehen, Zuckerbrot und Peitsche. Und. Und dann ist das da, mit zu deinem G. - Ja, oder was los? Das ist jetzt deine Interpretation. Und gleichzeitig finde ich es ja wirklich bemerkenswert, dass du da von dieser Trainerin von Emahe ist so schwer amst. Und die Frage ist ja, was ist das Leadership-Geheimnis so ein Stück weit? Kannst du da vielleicht noch ein Einblick geben, was glaubst du? Was sind das für Dinge, die du für dich da auch mit herausnimmt, wie du vielleicht auch mit anderen Menschen in gewissen Situationen umgehst? Ich denke, die Wertschätzung für jeden Einzelnen ist das aller wichtigste. Also, das fängt an beim Busfahrer und bei den Security, die dich auf den Trainingplatz lassen, dass man die Grüß, dass man auch mal 5 Minuten Zeit halt mit den zu sprechen, weil auch dann fühlen die sich mitgenommen und abgeholt. Und genau das gleiche eben auch dann für Spielerin regelmäßige Gespräche. Und sie hatte auch ein Auge dafür, wenn jemand beim Essen ein bisschen traurig aussah, dann zu sagen, "Hey, komm doch mal mal, mal beruh, was ist los." Wie gesagt, da ging es meistens eigentlich nicht ums Fußballerisch, also klar, wenn die Leistung man nicht gepasst hat über länger Zeitraum, dann wurde auch darüber gesprochen. Aber meistens ging es eher um uns als Menschen. Und als ich nach London gegangen bin, war die Zeit von Corona. Und da hat sie dann auch mal gesagt, wenn du irgendwie nach Deutschland kommst zu deiner Familie und die sehen möchtest, dann kriegst du Trainingsfrei. Oder ich hatte dann auch mein Nationalmatterskarriere beendet. Und sie hat mir einfach eine Woche fragegeben, das wäre ja undenkbar gewesen beanantrehnen, weil sie wusste, ich werde trotzdem ein bisschen arbeiten und ich werde vor allem zurückkommen und eine gewisse Dankbarkeit ihr gegenüber auch mitbringen. Und vielleicht sogar umso mehr auf dem Platz geben und für sie mit spielen. Und das hat sie halt immer geschafft. Also sie war es sehr gut im Geben. Und gleichzeitig haben die Spielern an sich auch wieder gegeben. Und es war in Form von Leistungen, in Form von Ja Teamgeist und das hat uns erfolgreich gemacht. Wir wurden in England immer als die Manthelletimonster genannt, weil wir immer einen Weg gefunden haben, dann doch das Spiel noch zu gewinnen. Auch wenn wir vielleicht nicht den besten Fußball an den Tag gespielt haben. Aber auch das, wir haben mit und für immer gespielt und das hat uns einfach sehr, sehr erfolgreich gemacht. Schon ansehen wir mal so Typfrage, auch Kompetenzen im Leadership gar nicht geschlechter bezogen, sondern tatsächlich das könnte ja ein Mann genauso, wenn er darauf eingehen möchte. Lasst uns einmal schauen, was der Angapunkt unserer Podcast Staffel ist ansehen. Es geht um das Mutmodell aus der Trainerausbildung, das Anforderungen und Erwartungen an Trainer aus ganz unterschiedlichen Positionen thematisiert. Mut steht dabei für Mannschaft, Umfeld, Trainer und Funktionsteam. Mellie, wir sprechen mit dir v.a. noch als Spielerin. Und Anseln mich interessiert, welche Kompetenzen siehst du denn, die eine Spielerin vielleicht hat, die jemand wie Mellie hat und die sich übertragen lassen? Auf die Rolle, die Mellie heutzutage hat, also beim DFB, um sich übergeordnet auch, um ein ganz bestimmtes Thema zu kümmern. Ich denke, das gleich Mellie natürlich wunderbar, dass aus der eigene Perspektive sagen kann. Grundsätzlich ist natürlich, das hatten wir auch in anderen Folgen aus meiner Sicht eine normal Vorteil, wenn man sehr viele Dinge selbst erlebt hat, im Inland als auch im Ausland, mit unterschiedlichen Typen von Trainern, Trainerinnen gearbeitet hat, wenn man mit der Aske arbeitet hat, in der ganzen Amandschaft gespielt hat. Also, ich denke, besser geht es ja fast nicht im Bezug auf das Fundament, das man hat, aber genauso wie es auch bei dann potentiellen Trainerinnen und Trainerin ist, sehe ich es auch hier. Es geht ja dann auch darum, diese Erfahrung, die es wissen, dass man ja auch hat, ja, irgendwo auch zu nutzen, sich weiter zu bilden und dann meine Fekten neues Berufsprofile auch zu lernen, weil als Spielerin erzugehende sicherlich was anderes als jetzt in so einer Managementrolle zu fungieren. Du kannst uns sicher noch ein bisschen mehr drüber zählen. Ja, absolut. Also, ich sehe mich total in meiner Rolle, weil wir haben das Ganze auf zwei Säulen aufgeteilt, das eine ist so, dass medizinische, mit zum Beispiel Zyklus beschwerden, was man halt nicht vom Mennafuß bei einfach kopieren kann. Also, du kannst sehr, sehr viel kopieren, was zum Beispiel die Schlafoptimierung betrifft, solche Dinge. Aber Zyklus, das ist einfach ein Feld, das wurde bisher als Tabutthema gesehen. Wir wurden oft auch in der Vergangenheit, was gar kein Vorwurf ist, weil einfach auch das Wissen gefehlt hat als kleine Männer gesehen auf dem Trainingsplatz. Wir haben eins zu eins, das Gleiche macht, die gleichen Trainingsinhalte, den gleichen Umfang und so weiter. Und das kann man halt einfach heutzutage nicht mehr machen, weil das Wissen jetzt eben auch da ist. Und wenn wir von Zyklus orientierten Training anfangen, es ist auch auch speziell bei Chefdrenern dann so "Oh Gott, was will sie denn jetzt?" Ich kann auch jetzt mal ganz das Training nicht einfach den verschiedenen Zyklen von den Spielern anpassen, das ist auch gar nicht die Zielsetzung. Auch das habe ich in England gelernt. Wir hatten eine Position und die Frau hat sich nur um unseren Zyklus und die Beschwerden gekümmert. Und da war es dann so, du hattest zum Beispiel eine Bar und konntest schauen in welcher Phase du gerade bist. Es wurde aufgeteilt in vier Phasen und sagen, wenn ich bin in der Phase X-Obsilon, dann nehme ich Proteinreicheres Next zu mir. Dann habe ich da Müsliere gefunden und Shakes und alles und konnte mich dementsprechend ernähren. In der anderen Phase bist du vielleicht Entzündungshemmen unterwegs und hast dementsprechend dann die entsprechenden Lebensmittel gefunden. Oder du hattest einen Lower Back Protocol, wo es dann eben um Stretching ging und solche Dinge. Und das verstehen wir unter Zyklus orientierten Training, dass wir den Spielern die Beschwerden ein bisschen nehmen, aber keinesfalls aus dem Training ziehen oder keinesfalls sagen, die davor den nicht spielen, die es Verletzungsanfälliger oder so. Und da finde ich, müssen wir total viel Aufklärungsarbeit machen, weil das, wie gesagt, gerade bei den männlichen Trainern dann eben auch so ein Tabutthema ist, was auch gar kein Vorwurf ist, weil es halt auch wieder alles sehr neu ist. Dann gleichzeitig behandeln wir auch Themen, was man auch nicht aus Männer, Fußball und Zuerst übertragen kann, wie das Thema Schwangerschaft. Ich hatte damals bei Chelsea enorm gute Erfahrungen, ich habe die Weste Unterstützung erfahren, wurde super betreut und wenn man auf Deutschland blickt, gab es leider nicht so positive Fälle. Also Spielerin wurden teilweise dann unter Druck gesetzt oder hatten ein Arbeitsverbot oder ist, bestand halt auch kein Wissen, wie man der Spielerin helfen kann, schnellst möglich und gesund wieder auf dem Platz zu kommen. Und auch das Wissen, dass ich eben selbst mit erlebt habe, möchte ich dann auch wieder mit nach Deutschland bringen und eigentlich nur Aufklärungsarbeit leisten. Und dann natürlich auch, falls man der Fall eintreten sollte, die Spielerin dann auch mal sich betreuen. Mit meiner Expertise, aber natürlich auch mit Ärzten, die dann auf dem medizinischen Feld experten sind. Gleichzeitig haben wir dann das Thema duale Karriere, was mir als Spielerin auch sehr wichtig war. Ich habe mein Master abgeschlossen in Management und Leadership, hat mein Bachelor in BWL gemacht, also auch alles während meiner Karriere. Und das sind auch Themen, die für mich enorm wichtig waren, weil sie mich auch mal in schweren Phasen so ein bisschen aufgefangen haben oder mir auch gezeigt haben, ich bin nicht nur Fußballerin, ich muss mich nicht nur darüber identifizieren, wenn es mal nicht läuft, dann zweifel ich direkt an mir als Gesamtperson und das möchte ich auch den jüngeren Spielern mitgeben, die das gar nicht mehr vielleicht so auf dem Schirm haben, weil sie jetzt halt auch mehr verdienen und mehr im Fokus stehen. Und das ganze aber der Tag X-Wit kommen, wo sie ihre Karriere beenden müssen oder wo sie man die schwere Phase durchgehen müssen. Und dass sie dann vorbereitet sind, auch mit Themen, die das gesamte Leben betreffen, also ob es jetzt Bewerbertraining ist. Soche Dinge möchten wir den Spielern eben auch nahe legen, das zu machen während der Karriere und auch da die Barriere heruntersehen können.
dass sie es gut möglich neben dem Trainingsalltag absolvieren können. Und das sind alles Themen, die ich selbst mit erlebt habe in meiner, ich glaube, 15 Jahren war es, oder dann eben auch beim einen Mitspielerin gesehen habe. Also dadurch, dass ich in Deutschland gespielt habe in England, in Spanien habe ich eben auch sehr viel gesehen und sehr viele verschiedene Menschen und Kulturen kennengelernt und das versuche ich jetzt eben alles zusammenzuführen und dann das positiv, eben an unsere Spielerin in Deutschland weiterzugeben. Vielen Dank, das waren gerade sehr sehr viele interessante Themen auf einmal. Deswegen haben ich mir auch gerade mal nebenher was notiert. Nein, aber super spannend, vielen Dank dafür. Ich wollte tatsächlich gleich am Anfang mal einhaken. Ich habe es mir jetzt aber anders überlegt, und wird gerne mit dem letzten Thema beginnen. Gleichwohl sind natürlich, würde ich gerne auch noch mal dann zum Thema Zyklus als auch Schwangerschaft noch mal drauf kommen. Aber du hast gerade auch das Thema Kare nach der Kare angesprochen und da leust du bei uns grundsätzlich auch auf Natur ein, weil wir darüber sehr oft sprechen. Gleichzeitig beschäftige ich mich schon seit vielen Jahren auch spezifisch mit diesem Thema. Grundsätzlich, wie kann es weitergehen für Spielerinnen und Spieler unabhängig vom Alter, weil wir wissen ja auch nicht alle schaffen es dann auch in den Profifusball. Und das ist natürlich ein hoch spannendes Thema und ich habe festgestellt in letzten Jahren, dass speziell Spielerinnen, die in den Profifusball möchten nach der Kare, weniger oft auch in den spezifischen Ausbildung zu finden sind. Zum Beispiel rund um Spieleranalysen Lehrgänge, es klaut den Lehrgärtletikt, Trainerlärgänge und so weiter und so fort. Und ich würde mir natürlich auch eine Veränderung wünschen, weil ich glaube, dass da sehr sehr viele Kompetenzen und Verichkeiten erliegen, die Teams Spielerinnen und Spieler brauchen könnten. Deswegen finde ich das eine sehr spannende Entwicklung und werde ich mit Sicherheit auch sehr interessiert verfolgen. Ja absolut, also gerade wenn ich jetzt auf den DFB-Bicke, Sie bieten ja auch interne Kurse an, wie zum Beispiel den Players-Pathweif für Trainerinnen, für Managerinnen und Managerinnen. Und auch da sagen Sie dann, wir hätten gerne mehr weibliche Teilnehmerinnen. Aber der Termin-Kalender ist halt hauptsächlich auf die Männerabstellungsperiode der Nationalmannschaft ausgelegt und das heißt, eine Spielerinnen, die daran teilnehmen möchte, müsste dann Montag-Dienstag-Mittwoch ungefähr von ihrem Verein eben ablesen sein. Aber das sind dann oft die Champions League Wochen. Also wie soll das gehen? Also kein Verein, klar, vom Champions League-Spiel, wir macht doch mal da so ein Kurs. Und das muss angepasst werden. Also das wäre uns da auch entweder einen eigenen kleinen Kurs nur für Frauen entwickeln. Aber gleichzeitig willst du natürlich auch die Synagien zwischen Männer und Frauen Fußball herstellen. Aber auf jeden Fall müssen wir uns darauf konzentrieren, dass eben die Zeiten machbar sind für Frauen. Und dann glaube ich schon, dass du da viel mehr Akzeptanz hast, weil dann sonst musst du halt warten, bis deine Karriere vorbei ist. Und dann kannst du's machen. Aber dann verlierst du natürlich auch wieder viel Zeit. Direkt aufdrag an die Kollegen und Kolleginnen in Frankfurt. Schon weitergegeben. Ja, sehr gut, Leute. Wir arbeiten schon daran. Echt schon. Ich glaube vor allem auch, dass zuneben der Spielerinnen-Karriere noch ein anderes Thema, so wie du es gerade gesagt hast. Ich habe anders vor, dass vielleicht auch noch mal dich ablenken kannst. Das ist ja auch nicht für jeden was, aber der ein oder andere, die ein oder andere, genau das ja gebrauchen, so wie du gerade sagst, wenn man das Gefühl hat, es hatte ich erfüllt. Und das hat dir auf jeden Fall gut getan. Und dann ist die Frage, ist es eine personelle Ressource, die wir einfach einsetzen rund um dieses Thema der Spielerinnenbetreuung, die wachsen wird, ist es eine inhaltliche Sensibilisierung, die wir vor allem brauchen. Wahrscheinlich ist es beides am Ende, darum geht es ja ansehen, um diese ganzen Themen, die rund um den einzelnen Spieler und die Spielerinnen stehen, dass wir diese dann auch abdenken können. Ja, und ich denke, es ist ja, wenn wir jetzt noch mal auf den Frauenfußball schauen, nochmal ein bisschen anders als in Männerfußball, stand jetzt, ist es so, dass im Frauenfußball noch nicht so viel Geld verdient wird wie Männerfußball. Deswegen stellt sich ja natürlich die Frage, sie muss sich auch stellen, wie geht es nach der Karriere weiter? Und deswegen ja noch viel wichtiger hier, gute Möglichkeiten am Ende des Tages zu bieten. Und auch im Männerfußball ist das so, dass es weitergehen muss, weil es geht ja am Ende des Tages nicht ums Geld, es geht ja auch darum einfach glücklich zu sein und etwas aus der eigenen Lebenszeit zu machen. Also deswegen ein total wichtiges Thema. Genau, da sehen wir auch unsere Rolle, dass wir das sind Spielerinnen nahebringen, einfach aufklären, was gibt es, was kannst du machen, was es möglich während der Karriere und dann arbeiten wir jetzt auch hoffentlich bald mit einer Hochschule zusammen, wo wir auch kleinere Studiengänge für Orientierungswecke nutzen möchten und die Studiengänge auch selber aufstellen möchten oder wir haben eine Umfrage bei den Nationalspielerigen gemacht, was interessiert euch und da kamen Themen wie Finanzwirtschaft und dass wir da dann kleinere Workshops auf die Beine stellen und die dann vielleicht im Rahmen von Nationalmantastterminen an einem freien Nachmittag eben mit den Spielern durchführen können und sie so ein bisschen inspirieren und auch die Hemmschwelle zu nehmen oder auch die Angst zu nehmen, schaffe ich das Karriere und Studium oder leide dann eines der beiden darunter und da möchten wir sie so begleiten, dass sie keine Angst haben müssen, dass sie sich das getrauen und dass sie dann auch gut durch das Studium und durch die Karriere natürlich, die immer ein oberster Stelle stehen wird, ja durchkommen. In dem Zusammenhang finde ich auch sehr spannend, dass sie ja dann auch auf der Hunde geht, ja wie soll ich sagen auch so eine gewisse Lehre vielleicht auch nach der Spielerin-Spieler-Käre zu füllen. Ich kenne schon auch viele ehemalige, die sagen, "Uh, ist schon erstmal was anderes, jetzt nicht mehr diesen Tagesablauf zu haben, den man vorher hatte, welcher Erfahrung hast du damit gemacht und wie groß ist das Thema aus deiner Sicht auch bei anderen, die die gleiche Erfahrung gemacht haben?" Ja, also zu meiner Zeit war es wirklich so, als wir im Zick Stunden mit dem Bus gefahren sind, es als jede Spielerin daher und hat studiert und gelernt und was für die Schule gemacht und ich glaube schon, dass ich das ein bisschen gewandelt habe und ich habe mir damals vorgenommen, wenn ich meine Karriere beende, dann werde ich perfekt vorbereitet sein, ich werde mein Studium haben, ich werde am besten noch für Rufserfahrungen haben, sämtliche Praktikas gemacht haben und so weiter. Letzten Endes, was selbst bei mir, so auch wenn sich es angedeutet habe, hat ich spiel vielleicht noch zwei Jahre, das ist trotzdem schwierig war, das ganze Parallel laufen zu lassen, also wirklich Zeit für ein Studium, wenn du Champions League spielst, es halt, sorry für ein Praktikum, ist dann halt auch nicht wirklich gegeben und ja, ich habe mich da ganz gut auffangen können, einfach auch weil ich in privaten mit meinem Sohn einfach viel zu tun habe, jetzt die zweite Schwangerschaft, den neuen Job beim DFB und das hat mich schon auch ein Stück weit aufgefangen und ich finde, das ist total wichtig, dass ich Spielerin das haben, aber viele haben das dann eben auch nicht, vor allem wenn sie nicht die Entscheidung selbst treffen können, ihre Karriere zu wenden, wenn es vielleicht durch eine Verletzung passiert, dann ist das von heute auf morgen einfach alles auf dem Kopf gestellt und sich da dann aufzufangen, stelle ich mir auch als sehr, sehr große Herausforderungen da und da kommen wir dann auch in den Bereich von mentalen Problemen, wo wir dann auch den Spielerin eben beraten, so seit ich stehen wollen oder sie auch so ein Stück weit auffangen wollen, ihnen wieder den Sinn zeigen und da finde ich es eben auch wichtig, dass sie sich dann eben nicht nur als Spielerin identifizieren, sondern dass sie auch wissen, ich habe was in der Hinterhand, ich habe vielleicht eine Ausbildungstudium, ich kann auch was anderes außer Fußball, also nicht nur auf dem Platz, sondern auch im privaten Leben, sage ich mal oder im beruflichen Leben und ja, aber ich glaube, dass sie Zeit trotzdem sehr, sehr schwierig ist, egal wie gut man sich da auch ein Stück weit vorbereiten kann. Du grins mich schon an, du kannst auch andere Sachen als Fußball keiner sagen, ich habe dann ein gutes Gefühl, Meli lass uns einmal drauf gucken, dann so, in das 2022 geboren, richtig? Nimm uns mal in die Zeiten mit, wie war das für dich, also schwanger zu sein, dann als Spielerin noch in der Karriere, war das klar, geordnet, war das vertraglich geregelt, wie war, nimm uns einfach mal mit. Das war das kalte Wasser, würde ich sagen, ja, ich war 28 und ich hatte den Wunsch, Mama zu sein und für viele Außenstehende total unverständlich, weil man hat ja die perfekte Karriere, man ist erfolgreich, man ist dauernd englischer Meister geworden und Stammspielerin und irgendwie passt alles, aber trotzdem war ich bereit dafür und ich war bereit, meine Karriere aufzugeben, ich wusste ja nicht, wie werde ich zurückkommen, werde ich überhaupt zurückkommen. Rechte gar keine Ahnung, ich habe gegubehlt, es war nichts zu finden, weder in Deutschland noch in England zu wirklich und keiner wusste darüber Bescheid, aber trotzdem, ja, bin ich das Risiko eingegangen, ich bin da auch manchmal ein Stück weit naiv in der Hinsicht, aber ich wusste auch, dass ich mit Emma nicht Trainerin haben werde, die mich unterstützen wird und die mich auch in, egal wie ich mich entscheide, nach der Geburt, unterstützen wird. Also ob das ist, ich möchte meine Karriere beenden oder ich möchte eben weiter Fußball spielen, sie wird mir die Hilfe Leistung geben, weil sie eben auch als Managerin einen Sohn damals war er, glaube ich, drei Jahre alt hatte oder hat und weiß, was es braucht, auf top-niveau performen zu können, sie als Trainerin, ich als Spielerin und gleichzeitig das für familiäre und einen Hull zu bekommen. Und ja, ich bei keinem anderen Verein hätte ich mir das so gut vorstellen können, wie bei Chelsea und dementsprechend kam es dann auch so. Als ich meiner Trainerin dann davon berichtet habe, Schwanger zu sein, hat sie sich total gefreut und hat gesagt, klar, aus fussballerischer Sicht schade, weil ich der Mannschaft eben für mehrere Monate fehlen werde, aber sie freut sich für mich als Menschen und dann habe ich auch direkt vom Sportdirektor und so weiter nachrichten bekommen, sie freuen sich, generell einfach und sie werden mir die beste Unterstützung geben und sie werden mein Gehalt vorzahlen und
Sie werden meine Behandlung auch in Deutschland, weil ich ja in Deutschland nicht mehr kranken versichert war, begleichen. Sie möchten alles dafür tun, dass ich schnellstmöglich und aber auch auf einem gesundem Wieder zurückkomme. Und Emma hat mir dann zum Beispiel auch nach der Geburt gar kein Druck gemacht, war nicht zurück sein muss. Sie hat nicht gesagt, in vier Wochen solltest du wieder da sein, sondern sehr gesagt, wenn du bereit bist, dann komm. Und klar, dann bin ich wieder früher gekommen, aber als es vielleicht notwendig war. Aber das war wieder so, sie gibt mir die Möglichkeit, selbst zu entscheiden und ich möchte dir dann was zurückgeben, auch so ein Stück weiter. Klar, als Fußballerin hast du auch nicht den üblichen Mutterschutz oder die Elternzeit, die du nutzen kannst, weil sie sich die Karriere vorbei haben, natürlich. War aber auch gar nicht notwendig. Und ich hatte dann auch teilweise Kommentare gehört, wie das wird sie jetzt eh nicht mehr schaffen und jetzt ist es ihre Karriere vorbei und wie kann man nur und so weiter. Auch das hat mich so ein bisschen angesporn, das den Leuten zu zeigen, doch es ist möglich. Mit der richtigen Unterstützung. Klar, hast du die nicht vom Vereinzeit, dann wird schwierig. Aber sie haben zum Beispiel auch mein Vertrag zu besseren Konditionen verlängert während. Ich, also da war ich gerade zwei Wochen wieder am Training. Und sie wussten ja gar nicht, in welche Richtung wir das gehen. Und diese ganze Wertschätzung und Unterstützung, das war eben sehr, sehr gut damals. Und ja, wie gesagt, also ich konnte online nichts finden. Also wieder zu Trainingsinhalten, was darf ich machen als Profisportlerin, speziell Fußballerin oder auch das ganze Rechtliche. Und die FIFA hat ja danach auch Regularien eben festgelegt, die die Spielerin besser stellen und auch in gewisser Weise absichern. Trotzdem glaube ich, dass man zusätzlich dazu noch mal sehr viel Unterstützung von den Vereinen benötigt, um wirklich dann wieder auf Top-Niveau zu kommen. Und ich glaube, vier Monate oder drei oder vier Monate nachgeburt, habe ich dann wieder Champions League gespielt und war es zurück. Und alles war machbar und easy. Und dann finde ich, dass jetzt auch so ein gewisser Babyboom im Frauenfuß bei Stadt findet. Also auch in den USA hört man jetzt immer wieder von Spangerin-Spielerin in Europa und Spielerin vor allem, was mich sehr freut, die auch wieder zurückkommen, die schaffen. Und ich habe damals mit einer Beckenboden-Spezialistin zusammengearbeitet, die auch Chelsea für mich organisiert hat. Sie war damals extern. Und sie kreist jetzt so in Europa, mit den ganzen schwangeren Spielerin herum und bringt die wieder auf Top-Niveau. Und ist sozusagen das dargeworden, weil sie halt auch gute Arbeit macht. Und weil es alles so neu war und sie die einzige ist, die davon Ahnung hat. Und da möchte ich, wie gesagt, auch viel Aufklärungsarbeit leisten, dass den Verein auch bewusst ist. Natürlich ist es in erstellinie erst mal doof, weil die Spielerin ausfällt. Aber letzten Endes kann sie dir danach wieder in Mehrwert geben und kann dich wieder erfolgreich machen. Mein Vorbild war immer Alex Morgen aus den USA, die ihre Tochter einfach über mitten genommen hat. Und einfach wieder auf Top-Niveau war. Und das war so inspirieren von mich. Und so habe ich dann versucht auch Inspiration für andere Frauen zu sein, die eben diesen Wunsch haben und nicht bis nach der Karriere warten möchten. Hat sich schon wie ein Best-Projekt des Beispiels an irgendwie, ne? Ja, ich war es wirklich. Ich weiß es auch wirklich wertzuschätzen. Du sagst, du bist ein bisschen naivter reingegangen. Ich hab noch mal Dinge im Leben, die beeinflussen ein. Und das ist ja natürlich ein Ereignis, über das man sich dann viele Gedanken macht. Und kann ich mir vorstellen, wenn du dann im Job bist und dann raus gehst. Man hat zu zwischendurch das Gefühl, wenn du erzählst, okay, ganz ehrlich, worüber sprechen will. Ja, es sind ein paar Monate. Und ja, natürlich macht das was mit deinem Körper, da noch ein Kind zu bekommen. Aber wir reden ja nicht über eine Verletzung. Also es ist ja in dem Sinne nicht so negativ und ich kämpfe mich dann zurück. Dann ist ein Kind da, natürlich verschiebt sich dann Fokus auch ein bisschen. Aber es ist ja auch unheimlich bereichend für dich selber. Verschieb vielleicht ein paar Prioritäten, aber es heißt ja ganz ungar nicht, dass du dann nicht mehr dem Blick hast auf deine Spielerin-Karriere, das zu nicht so motiviert bis wie du es jetzt gerade gesagt hast. Und es breichert ja eigentlich nur dein Leben. Und ist ja nur in Anführungsstrichen. Eine Phase in deiner Karriere, die ja mehrere Jahre überdauert. Wie du es gerade gesagt hast. Ja, absolut. Und wie gesagt, ich hatte die perfekte Unterstützung. Also ich habe auch bis zum ET im Gym gearbeitet und hatte da medizinische Betreuung. Natürlich musste das Training angepasst werden. Aber ich konnte in Anführungszeiten fit bleiben bis zum Tag der Geburt. Und nach zwei Wochen habe ich mit der Rückbildung angefangen und mit dem Training und so weiter. Und durch die Beckenboden-Spezialisten konnte ich dann auch relativ schnell wieder mit Choggan anfangen und habe so in Anführungszeichen wenig Zeit verloren. Und das hat natürlich auch geholfen. Das steht und fällt alles mit dem Wissen, was wir dann darüber wissen. Und ich würde sogar behaupten, dass ich nach der Geburt man es so nass, die bessere Spielerin war und vor allem auch die bessere Mitspielerin. Also gerade in meiner Zeit in Deutschland war ich da schon sehr verbissen. Hab mich nur als Fußballerin identifiziert. Es ging nur darum zu spielen. Und zum einen der Kulturwechsel nach England, wo ich schon angedeutet habe, dass man als Person gesehen wurde, dass man sich viel mehr als Mannschaft gesehen hat und seine eigenen Interessen zurückgestellt hat. Wo es sich dann spätestens als ich mein Sohn hatte, dass ich viel mehr bin als noch Fußballerin und auch nach einem schlechten Spiel oder Training bin ich nach Hause und ich war erfüllt, weil ich wusste, ich bin Mutter. Und das ist viel wichtiger. Und dementsprechend hatte ich so eine gewisse Gelassenheit, auch dem Fußball gegenüber, was mich gar nicht unmotiviert da gemacht hat. Aber einfach nur ist es mal einen richtigen Hellspace. Also nicht zuverkramft, trotzdem total ärgeizig. Mir war das auch wichtig zum Beispiel, das Mutter sein und den Fußball zugutig kann zu trennen. Also wenn ich beim Training war, war ich Fußballerin oder beim Spiel. Ich wusste, man so nass zu Hause gut versorgt, damit geht es gut, so lange ich weg bin. Und musste mich dann nicht während des Trainings drum kümmern, irgendwie ist gerade die Windel voll oder hat der Hunger oder so. Und dann, ich hab mich wirklich nur als Fußballerin gesehen. Ich bin dann nach Hause und war dann Mama und es hat mich so erfüllt, dass ich, wie gesagt, das Gefühl hatte, ich bin auch die bessere Mitspielerin, viel gelassener, viel ruhiger. Und aber mindestens genauso erfolgreich. Und ich wünsche totalweise, dass es schon früher meiner Karriere stattgefunden hätte, weil ich dann das Ganze viel mehr genießen hätte können. Mir ist es ja so, dass auch Verbände reagieren und Regelungen auch treffen, um dann auch Mütter zu schützen, die dann wieder in die Käre, in die Aktivikerriere zurück möchten. Ich glaube, der Norwegeische verband hat letztes Jahr eine neue Regelung geschaffen, dass der Vertrag automatisch durch um ein Jahr verlängert wird, wenn ich das richtig gelesen habe. Welchen Entwicklungen würdest du dir da im deutschen Fußball wünschen, sodass man da einen Status erreicht, der Gutes? Zum einen Regelung, aber viel wichtiger finde ich, die Akzeptanz das Verständnis. Und wie gesagt, ich war 28, ich hatte den Wunsch Mutter zu werden. Ich glaube, es gibt viele Spielerinnen da draußen, die das gleiche verspüren. Und aus Vereinsicht natürlich ist es nicht ideal. Das möchte ich auch gar nicht leugnen. Aber ich glaube, das Verständnis zu sagen, okay, das ist nun meine Frau Ende 20. Mit Partner hat den Wunsch ein Kind, sondern wir möchten sie unterstützen, finde ich viel wichtiger als dann wirklich, was Schwarz auf Weiß auf ein Papier ist. Weil, wie gesagt, bei Chelsea oder in England, da war auch relativ wenig abgedrückt, sondern das war die Unterstützung des Vereins und der einzelnen Personen. Und das Vertrauen auch in mich, dass ich mit der Zeit gut umgehen werde, wo ich auch in Deutschland bin, und dass ich danach alles geben werde und so weiter sogar dann die Vertragsverlängerung. Und das ist für mich viel wichtiger, weil du dann halt auch keine Angst und dein Existenz haben musst. Du weißt, du kriegst eine Gehaltsforzahlung. Du bist da abgesichert, du bist Krankenversichert. Du wirst die Unterstützung bekommen, oder die Chance wieder zurückzukommen auf den Fußballplatz. Und das finde ich viel, wir wichtiger als dann wirklich, was Schwarz auf Weiß steht, weil das ist meistens ähnlich ausreichend. Wir haben jetzt schon ein paar Themen gestriffen, was Player Care und auf vor allem Female Player Care angeht, was sind zu die ersten Ansatzpunkte? Kann man das sagen? Also, du erzählst ein bisschen so, als wir Aufklärungsarbeit zu leisten, auch als müssten wir oder wollen, wir sensibilisieren noch mal für das Thema. Ich habe so das Gefühl, wir sind ein, weil Schritte zurück im Vergleich zu, was international, vielleicht gerade so Status ist, Usus ist. Sagst du, okay, das, den Schwerpunkt, gehen wir jetzt als Erstes an. Oder ist das ganze Thema, das du gerade angehen möchtest? Genau, also, wir haben ja, wie bereits gesagt, den medizinischen Blog und dann das Thema Duale-Karriere. Und gerade bei medizinischen sehen wir uns habsächlich im der Aufgabe, Aufklärungsarbeit zu leisten, Informationen zusammenzuführen, weil du findest mittlerweile viel Online über sämtliche Themen, über das Mentale, über Zyklus und so weiter. Aber das gebündelt für unsere Spielern zusammenzutragen und auf einer Lending-Page zusammenzuführen, dass sich Spielern sich selbst informieren können. Und wenn Behandlungsbedarf im 1-1 Gespräch oder in 1-1-Betreuung bedarf, dann möchten wir da der Spielerin eben auch die Kapazitäten geben. Und sie betreuen, was vielleicht dann im Verein nicht möglich ist, aufgrund des alltäglichen Chaos, was die Vereine da eben haben, aufgrund der Kapazitäten, die sie vielleicht haben, weil sie vor allem trotzdem sehr unterschiedlich aufgestellt sind. Aber natürlich auch die Wissensweitergabe, wie jetzt zum Thema Schwangerschaft? Ich glaube, ich möchte den deutschen Verein da gar keinen Vorwurf machen, sondern ich glaube, das war einfach totales Neuland für die. Und sie wussten einfach nicht, wie man es besser machen kann. Und das jetzt zu transportieren und dann vielleicht Hilfeleistung zu geben, überlegt doch mal das. Und das würde der Spielerin jetzt zu helfen. Da möchten wir ansetzen, also zum einen die eigene Informationen zu helfen.
zum anderen die 1-1-Betreuung und dann im dualen Bereich sehen wir uns hauptsächlich darin, sich Spielerin eben wieder zu inspirieren, zu motivieren, was anzufangen, Studium anzufangen und abzuschließen natürlich auch. Und genau da fangen wir jetzt an, aber wir sehen uns auch eben, oder wir sind uns bewusst, dass wir beim DFB angestellt sind und dass wir den Vereinen das Ganze anbieten möchten. Aber wenn jetzt ein Verein sagt, wir haben die eigenen Kapazitäten und wir möchten, dass da jemand reinredet ist, dann ist es auch absolut fein, also dass nichts verpflichtend ist, dass es eher eine freiwillige Anlaufstelle und dann versuchen wir eben zu helfen, wo wir können. Anselmaßad schon viel mit, wir haben über Menschlichkeit gesprochen, gerade ein bisschen tatsächlich dem Blick für die einzelne Spielerin, für jede einzelne Spielerin und auch jeden einzelnen Spieler, also die müssen wir gar nicht rausnehmen heute. Tatsächlich nochmal, es bedarf natürlich einer gewissen Art von Ressource, glaube ich, in dieser Begleitung, wie groß ist es in deinem Team und wie ist das Angebot, dass ihr den Verein da tatsächlich macht und es ist natürlich so ein bisschen vom Top-to-Battom gedacht gerade, dass wir schauen, okay, wie können wir ihn halt denn dann auch bereitstellen für alle Spielerin, weil es geht ja jede Frau was an. Genau, absolut und das ist auch das langfristige Ziel, also wir sind ein sehr kleines Team und wir starten jetzt als eine Art Pilotprojekt, wir haben uns die Anatzenanmandschaft zuerst herangezogen und werden das Ganze dann ab ungefähr März, ausweiten auf die U23, dann die restlichen UNAZIO-Spielerinnen und ja früher das später möchten wir das dann auch für die ganze Bundesliga anbieten, aber da geht es natürlich dann schon wieder in Zuständigkeiten und auch ist das überhaupt gewollt, wie gesagt, ich kann mir auch vorstellen gerade wenn es Thema Prävention aufkommt, dass dann die Athletiktreiner und Ärzte der Vereine sagen, nee, wir machen unseren Ansatz und das ist auch absolut okay, also wir möchten das jetzt keinem aufzwingen, einfach nur dass es die Möglichkeit besteht, Kontakt mit uns aufzunehmen und genau es geht auch darum, was dann mit dem Liga-Verband passiert, dass es steht ja auch noch so ein bisschen in den Sternen, kommt es jetzt zu einer Einigung oder nicht und deshalb ist erst mal der Fokus auf Nationalmannschaft, macht auch aus DFB sich dann Sinn, zum Beispiel Männerfußball ist das ganze Jahr in der DFL angeklimt, das ist dann auch für die Zukunft dann in gleicher Form denkbar, aber jetzt ist erst mal eine Nationalmannschaft Fokus und versuchen da eben das Programm so gut, es geht auszuarbeiten, zu vergrößern, zu optimieren und dann letzten Endes auf die Frauenwundestliger zu übertragen, weil wir eben auch denken, dass wir im europäischen Liga vergleich dann ein bisschen aufholen müssen, an Antraktivität zu nehmen müssen und wie gesagt ich habe mich in England so gut aufgehoben gefühlt, was auch oft pitch betrifft, dass ich ja das ist wird kein, kein entscheidendes Kriterium sein, dass ich spielen und sagt ich möchte in den Deutschland spielen, weil es Angebot an dualen Karrieren so toll ist, sondern einfach nur es ist ein Zusatzprodukt und die Spielerin die Möglichkeit geben eben dann Fußball und das andere gut zu verbinden und dann auch für ausländische Spielerin Attraktivität zu erlangen und die ganze Liga zu verbessern, weil unser großes Ziel ist natürlich, dass wir bessere Spielerinen am Ende des Tages haben und gesündere Spielerinen und so den ganzen Frauenfußball in Deutschland eben etwas aufwerten können. Das bisherige Gespräch zeigt ja auch schon, dass die Anforderungen, an Trainer schon spezifische geworden sind, in Frauenfußball. Ich möchte gerne nochmal das vielleicht auch ein Stück weit sensibelte Thema aufmachen, Trainer im Frauenfußball und was müssen Sie mitbringen und wie sollten Sie vielleicht auch auf Spielerinnen eingehen können zum Thema jetzt auch zyklos beispielsweise aber auch schwangerschaft, weil das ja doch Themen sind logischerweise in denen Männer sich jetzt nicht so zu Hause fühlen. Was würdest Du, Trainer vielleicht auch empfehlen? Um hier auch sensibel und gleichzeitig aber auch professionell und kompetent mit diesem Themenum zu gehen? Ja, ich glaube, dass man das gar nicht so unterscheiden kann. Ich glaube auch, dass männliche Trainer dann Verständnis dafür haben können, einfach wenn sie wie gesagt die Person hinter der Spielerin sehen und vielleicht auch aus ihrem eigenen privaten Umfeld das ganze ja kennen und das unterstützten und wie gesagt das Team um den Trainer ist auch enorm wichtig. Vielleicht hat er dann Co-Trainer oder eine Co-Trainerin, die ihn da ein Stück weit sensibilisiert oder ihm auch einfach aufzeigt, wie wir wieder die Spielerinnen auf Top-Niveau bekommen, dass er dann von wie wieder profitieren wird oder der Gesamverein auch ein Stück weites Image, wo es gar nicht drum gehen sollte, aber einfach, dass die Spielerinnen nicht fallen gelassen wurde, sondern unterstützt wurde und ich würde da gar nicht so differenzieren, weil ich hatte auch Frauen-Trainerinnen, die jetzt die persönliche Ebene vielleicht nicht ganz so als ihr Spezialgebiet gesehen haben. Gleichzeitig gibt es auch viele Männer, die dafür totales Verständnis haben. Deshalb, glaube ich, kommt es auf die Person an sich an und gar nicht so oft das Geschlechtestreiner oder der Trainerin? Ja, ich finde, das ist auf jeden Fall schön, das auch ausgesprochen zu haben in dieser Folge. Wir sehen ja auch übrigens die Entwicklung, mit Zug auf die Trainerinnen und Trainerinnen im Frauenfußball. Es ist ja sehr positiv, wir haben so viele Trainerinnen wie noch nie in der ersten Frauenliga und gleichzeitig wissen wir auch Sabrina Wittmann beispielsweise ist ja auch beim FC Ingenior statt aktiv. Herzlichen Glückwunsch an der Stelle noch mal zur Prolizens grade abgeschlossen. Also es passiert schon sehr, sehr viel. Ja, das ist Entwicklung, so soll es ja auch sein. Ich glaube, ich würde auch nicht zwingend unterscheiden, ob der jetzt eine Trainerin oder ein Trainer ist, so wie du sagst, am Ende geht es darum, tatsächlich eine Betreuung zu gewährleisten und auch Kompetenzen einzubringen und die Rolle, die ich dann habe als Chef eines Teams, weil es ist ja in dem Bereich Nummer ein Trainer-Team, Trainerin-Team, dann entsprechend auch zu managen und das ist ein bisschen anderes Profil finde ich vielleicht als früher, weil du auch von Emma gesprochen hast, als Managerin eher so Sozialkompetenzen einzubringen, jetzt mal ein bisschen weg von den Fachkompetenzen, die ich auf dem Niveau sicherlich so nenne, wie es mal Grundlage oder Basis bei dem ganzen, aber es ist schon ein bisschen verschieben und ich glaube schon auch, ja, ein Unterschied und es ist nicht damit getan, nur jemand einzustellen, der sich jetzt um dieses Thema Player-Kirkümern, sondern tatsächlich auch so eine Umdenken, okay, ich will und möchte jeden einzelnen Spieler, jede Spielerin so begleiten, wie es für ihn für sie am besten ist, um dann am Ende das maximale Leistungspotenzial zu entfalten. Ja absolut und gerade im Vereinsfussball finde ich das Thema Player
-Kirk noch mal fast wichtiger, weil du hast so viel On-Bording-Prozesse, Spielerin, die aus dem Ausland kommen, die vielleicht schon Partner mit Kind und so weiter mitbringen und ich finde, dass oft es wird sehr viel Geld investiert in die Spielerin in den Transfer, aber danach eben nicht mehr in Player-Kirk, aber dieses On-Bording finde ich enorm wichtig, dass die Spielerin eben direkt in der neuen Kultur ankommt, sich nicht um Wohnung, Handyvertrag, Führerschein und so weiter kümmern muss, sondern sich auf den Fußball konzentrieren kann, dass sie da gut betreut ist und da brauchst du, glaube ich, Manpower, dass sich dann auch das Geld, was du investierst in den Transfer, dann wieder investiert wird oder zurückkommt eben durch die Leistung der Spielerin und oft ist es so, dass die Spielerin dann hier ist und dann vor allem gelassen wird sozusagen oder lang gelassen wird und das ist dann, heißt ja, wie so performt die jetzt nicht und oft ist es so, dass man durch Player-Kirk viele verschiedene Bereiche eben auffangen könnte und den ganzen Prozess auch verkürzen könnte, oft sagt man auch, ja in der ersten Saison kann man nicht so viel erwarten, doch wenn die Spielerin gut betreut ist, finde ich, kannst du vom ersten Tag an viel erwarten, weil sie hat ja die Kompetenzen auf dem Platz, super Fußball zu spielen, sie braucht nur vielleicht Unterstützung, was das sprachliche betrifft oder was die Regalocation betrifft von ihrem Heimatverein jetzt zu den neuen Verein und da finde ich das Thema Player-Kirk fast noch wichtiger, weil es eben ja direkte Auswirkungen dann wirklich auf den Platz haben und dann würde ich auch einen Cheftrainer oder eine Cheftrainerin nicht verstehen, die das ganze herunter spielt das Thema, weil er oder sie profitiert die auch davon, wenn die Spielerin von Anfang an einschlägt und performt und deshalb finde ich, es ist ein Prozess, der auch angeschoben werden muss auch in Deutschland, auch in Männerfußball in Deutschland gibt es glaube ich gar nicht so viele Stellen, die sich darum kümmern wie gesagt da ist auch england ein bisschen weiter aber auch weil es eben Grund für Raussetzung für die Lizensierung ist und offen muss man die Leute dafür zwingen aber wenn man mal die Zahlen anschaut dann macht es auch aus finanzieller Sicht einfach Sinn, die Spieler oder die Spielerin von Anfang an gut zu betreuen. Ich würde super gerne mit euch noch über den Grün-Rasen ein bisschen sprechen und ich mein, du hast in unterschieden Nationen gespielt, das haben wir schon gesprochen, wir haben über Real Madrid jetzt inhaltlich noch gar nicht geredet, du hast also unterschiedliche Art und Weisen des Fussball-Spielers vielleicht auch erlebt, wie würdest du die fussballerischen Unterschiede sehen, vielleicht auch mit Zucker auf die Philosophie, die auch Trainerinnen und Trainer in den Ländern verfolgt haben? Ja also damals zu meiner Zeit in Deutschland, wie gesagt, das war auch viele Jahre her und es auch nicht ganz fair, wenn ich das mit meinen Auslandserfahrungen vergleiche aber damals war es noch so viel Training bringt viel, zweimal am Tag und du warst eigentlich da wahrhaft müde, das hat sich natürlich auch im gesamten Fußball verändert, weil die Studien als da sind, das ist eben besser es martyr zu trainieren, statt einfach nur viel. Aber ja in england war es schon so typisch englischer Fußball, sehr füses, sehr schnell auch.
auch eher Gradlinik, einfach mal längeren Ball und hinterher. Aber es hat mich total viel Spaß gemacht, welche man eine physische Spielerin war, die auch die zwei Kämpfe gesucht hat. Ich habe mich total wohl gefühlt. Und natürlich, wenn du dann Tete gewinst, dann machst du umso mehr Spaß. Und wir war dann bewusst, dass ich zu realem Tritt wechseln, dann vor allem zu dem Zeitpunkt ungefähr vier Jahre erst gab. Also die Frauenerbteilung natürlich. Alles steckte noch ein bisschen, sondern Kinderschulen, was gar kein Vorwurf ist. Auch sie mussten erst lernen, irgendwie auch die Champions-Sieg-Erfahrung sammeln, sowohl die Spielerin als auch die Vereinsorganisation. War natürlich alles nicht ganz so professionell, wie es jetzt bei Chelsea war. Aber ich muss sagen, auf dem Platz hat es auch total viel Spaß gemacht. Ich war in meinen ersten Wochen aber ein Stück weit überfordert, die Adoption und Taten so weh, weil ich einfach so viele Pessich spielen musste. Und also dieses typische Ticketacker, kein Passbar gefühlt länger als fünf Meter. Aber dafür zickfache Ausführung. Aber es hat total viel Spaß gemacht. Und wir konnten auch Klubs wieder in Chelsea relativ gut ärgern, was ja vielleicht gar nicht so von außen gesehen wurde. Aber sie taten sich dann auch recht schwer gegen uns zu spielen. Klar, mit Barcelona hat es einen Konkurrenten der Liga, der über allem steht. Und ja, mit dem man sich vielleicht auch nicht in der Hinsichtern messen konnte. Aber trotzdem zum ersten Mal der Geschichte gegen Barcelona gewonnen, was auch in der Volk war. Und ja, der spanische Fußball war wirklich typisch Ticketacker. Hat total viel Spaß gemacht. Alles war so ein bisschen lockerer auch. Was mir dann auch eben sehr gefallen hat, wie gesagt, im Vergleich zu dann meiner Anfangszeit, wo alles sehr versteift war. Und nur mit Druck ging es. Hab ich gemerkt, dass es auch eben mit Spaß und Leidenschaft sehr gut geht. Und so bin ich sehr dankbar, dass ich dann in drei verschiedenen Ländern spielen konnte und auch drei verschiedene Kulturen lernen. Und beeindruckende Vereinsnam, wenn man so will, ne? Kann der tatsächlich ein Champions League halbfinale mit allen Klubs sein. Wobei Freiburg vielleicht, wer weiß? Irgendwann man, ne? Kann noch kommen. Wir drücken die Daumen. Tatsächlich ist wie so ein Erfahrungsbericht, den du uns gibt, in der Zeit in der Unheimlich viel passiert. Ich glaube ich, im Frauenfußball auf in sämtlichen Bereichen. Und wo verschiedene Kulturen auch verschiedene Personen prägen. Und wenn ich auf den Cheftrainer noch mal gucke, ja, so vielleicht in Deutschland diese klassische Trainerrolle. Ich bin der, der auf dem Platz steht oder die, die auf dem Platz steht, mit der Mannschaft arbeitet. Dann das Managerin da sein, was du so ein bisschen aus Chelsea mitgenommen hast. Ich überleg gerade so diese ganze Kompetenz-Ramen, den ich damit nehme für die Cheftrainerinnen und Cheftrainer. An sich können wir festhalten, dass es tatsächlich eine Typfrage ist, wie ich mit den Spielerinnen und Spieler nun gehe. Und das ist schon so ist, dass wir versuchen, ja, jeden Einzelnen, jede Einzelne so zu fördern, mit dem, was sie nun mal mitbringt. Weil wir alle so unterschiedlich sind. Würde ich definitiv zustimmen. Also, das zeigt sich ja immer wieder, wir haben unterschiedliche Trainertypen. Wir haben diejenigen, die beispielsweise sich noch viel mehr gerne auch in Sträningen einbringen möchten, die verschiedene Übungen sogar selbst anleiten, die dann nicht nur die großen, mancherstsaktischen Elemente leiten. Wir haben aber auch Trainer und mitweich auch Co-Trainer, die eher außerhalb sind, eigentlich mehr Beobachten und einzelne Spieler näher betrachten und beurteilen. Gleichzeitig haben wir dann auch das große Feld der Individualisierung, was aus meiner Sicht einen großen Schwung auch speziell in Deutschland nimmt, wo man ja schaut, wie kann man sich, wie kann man jeden Einzelnen Spieler in diesem Mannschaftspurt aber noch weiterbringen. Also, wir haben so viele unterschiedliche Trainerprofile. Und jetzt haben wir noch gar nicht auch in unser bisherigen Staffel über die Co-Trainer im Speziellen. Wir hatten zwar eine Co-Trainerfolge, aber die Co-Trainer-Rolle an sich hat sich ja auch so verändert, weil wir so viele verschiedene Profile haben, wo es sich auch lohnen würde, noch mal genauer drauf zu schauen. Wie hast du die Entwicklung wahrgenommen? Auch die Staffstas, die wir beschrieben, auch spezielle Englanz in größer geworden? Wie haben sich die Trainer eingebracht auf dem Feld? Was da so, dass diejenigen, trotzdem die anleitenden waren? Oder hast du sie eher von Außen wahrgenommen? Ja, also gerade bei Chelsea war schon so, dass die Co-Trainerin eigentlich das ganze Training geleitet hat und die Cheftrainerin dann eben eher auch wieder das Auge hatte, wie reagendi-Spielerinnen, eher den Blick für wie verhalten sie sich. Also natürlich war die Ausführung der Passübung entscheidend, aber trotzdem wie wird kommuniziert, wie ist die Körpersprache, solche Dinge. Aber noch mal zu der Gesamtsituation, was Trainer und Trainerin betriffe, finde ich, es muss halt immer zum Verein passen, wie ist die Alterstruktur zum Beispiel auch? Vielleicht müssen Vereine, die eher auf die Jugend setzen oder auf Jungs-Spieler ganz anders geleitet werden und geführt werden, wie jetzt zum Beispiel die männliche Real-Matrittmannschaft, die Gefühl nur ist, dass es natürlich viel schwieriger hat und da brauchst du wahrscheinlich ein Peoplemanager. Oder auch so ein Irgend Klop, der dafür, glaube ich, steht, die Spieler abzuholen und das Beste aus den Spielern rauszuholen, vor allem auch, was es persönliche betrifft und diese persönliche Nähe auch hat. Manche Vereine setzen aber auch eher auf die Arbeiter-Mentalität und sind dadurch erfolgreich und ich glaube, dass es da gar kein richtig oder falsch gibt. Ich würde nur auf jeden Fall bestätigen, dass man in der heutigen Zeit viel mehr auf die Personen hinter dem Spieler oder der Spielerin achten muss, um das Beste rauszuholen, klar, wenn du die Beste Performance von jedem Spieler, jeder Spielerin bekommst, dann machst du natürlich auch dein Team stärker und dein Team erfolgreicher und letzten Endes geht es darum. Aber was dann der Schlüsselzimmer folges, ob es die Harte hand ist, ob es sehr persönliche ist, das kommt natürlich auf die Spieler und auf die Mannschaft drauf an. Und der die Code-Trainerin nehmen natürlich auch eine wichtige Rolle, dementsprechend ein, weil wenn sagen wir, wenn die Trainerin eher auf die Harte hand setzen muss, brauchst du vielleicht jemanden, der dann das persönliche auffängt und so sollten wie sich eben enorm ergänzen. Und auch da gibt es kein richtig und kein falsch. Ich glaube, da kommt es dann auch eher auf die Kombination darauf an, dass eben alle Komponenten abgedeckt werden, aber auch ob jetzt der Chef-Trainer des Training-Leitet oder die Code-Trainerin oder umgekehrt, das kommt dann auf das Trainer-Team selbst an. Und ich glaube, da gibt es gar kein richtig oder falsch. Ansonen braucht auch mal Zuckerbrot und Malpaltsche. Das ist variiert ja auch. Das ist definitiv richtig. Ich musste gerade wirklich schmunzern, als du von Ria Madrid gesprochen hast, weil dann habe ich mir denn eine Schunker vorgestellt, wir haben mit Vinnie Junior, an der Seitenlinie diskutiert. Ich glaube, das wird gepassend mit euch zwei. Wir werden viel zu erzählen. Wahrscheinlich. Mellie, sehr viele Themen, die wir heute schon angeschnitten haben, zum Ende unserer Folge, weil wir versuchen, das Gespräch nochmal Revue passieren zu lassen. Sagen wir ehrlich, du sollst versuchen, das nochmal Revue passieren zu lassen. Und so die zwei, drei wichtigsten Take-Aways, die du siehst im Moment für die höhererinnen und höher da draußen, vielleicht nochmal herauszustellen. Also was ist dir in Bezug zu den Trainerinnen und Trainerinnen in der jetzigen Rolle wichtig, woher zu vielleicht ein paar Tipps, die wir direkt umsetzen können? Genau, also im Vergleich zu früher, sage ich mal, würde ich jetzt behaupten, dass es wichtig ist, dass man die Person den Menschen hinter der Spielerin sieht oder dem Spieler und dementsprechend sich auch aufstellt, ausvereinsigt, was das Management betrifft, was dann eben auch Fälle wie Schwangerschaftsfall sind. Die Unterstützung, dass man ja einfach glücklicherer Menschen schafft und dadurch die Leistung verbessert und natürlich auch dann für Trainer und Trainerinnen, oder dass auch sie den Menschen hinter der Spielerin sehen, weil nur glückliche Spielerinnen und Spieler können dann auch die richtige Performance abrufen und davon profitiert natürlich an der Trainer und der Gesamfe ein auch. Und sich da aufzustellen, sich dem Ganzen auch bewusst zu sein, dass die Leadership-Fähigkeiten, die man früher einen Tag gelegt hat, es war eben eher die Paltte, dass es vielleicht nicht mehr ganz aktuell ist, dass die Jugend auch ganz anders angesprochen werden möchte. Sie möchten, dass man einem auf Augenhöhe begegnet. Sie möchten auch verstehen und speziell im Frauenfußball. Wir möchten immer alles verstehen. Wir fragen immer tausend mal nach, wie so machen wir jetzt die, fast überm und nicht die. Aber auch da dann sich die Zeit zu erklären, die Spielerinnen dann mitzunehmen, warum das jetzt sind, warum man das macht und dann machen sie es auch viel besser und viel genauer und geben einem auch dann, wie gesagt, was zurück. Und ich glaube, dass es enorm wichtig ist, aber dafür brauchst du natürlich auch dann wieder Human Resources, dass du die Kapazitäten hast, das Ganze aufzufangen. Dementsprechend ist es auch wichtiger, dass die Staffteams auch im Frauenfußball größer werden, dass sich jeder auf seinen Spezialgebiet konzentrieren kann, der die Cheftrainerin eben das Leadership übernimmt und einen Team hat, Analysten und so weiter, dass sich jeder in seinem Spezialgebiet eben auskennt und das Ganze dann zusammenführt und dann ja hoffentlich möglichst erfolgreich ist. Analysten, mein Lieber, du machst das, wenn ich dich jetzt wieder reinhole, und frage, ihr kannst zu dem noch was hinzufügen, bis zu den glücklich. Ich bin glücklich. Du meinst mal magig das, wenn du es machst, und manchmal setzst mich das ziemlich unter Druck. In dem Fall habe ich jetzt ein bisschen Zeit gehabt, drüber nachzudenken, was ich da dann noch gerne hinzufügen möchte. Und eigentlich möchte ich das nur noch mal unterstreichen, dass ich schon glaube, wir hatten ja auch heute rüber gesprochen und unterschiedliche Trainertypen ja natürlich. Ich glaube aber schon, dass der Entwicklung eher in die Richtung geht.
Autorität, mehr durch Kompetenz und auch Beziehungsfähigkeit auszudrücken, als anders. Und ich denke, in diese Richtung geht es bereits. Und in diese Richtung wird es bereits, wird es auch noch mehr gehen. Also Wertschätzung war ja auch ein Stichwort heute. Und ich glaube, auch noch individueller auf die einzelnen Persönlichkeiten einzugehen. Da denke ich dann auch an die Gespräche vor der Sorge während der Sorge nach. Also ich glaube, dass alles wird noch viel wichtiger als es bereits ist. Und dass wir vorder dann wiederum vom Staff, nicht nur vom Cheftrainer oder Cheftrainerin, einfach noch viel mehr. Noch viel mehr zu besprechen auch. Noch viel mehr zu tun, Melly, jetzt in deiner neuen Rolle. Ich drück dir alle da und wünsche dir alles Gute. Dass Familie um Beruf so gut unter einen Hut küsst, wie es dann auch sein soll, dass du genauso glücklich bist und genauso motiviert bleibst in dieser Position. Und ja vielen Dank kann ich nur sagen euch beiden für das Gespräch für eure Tipps an die Trainerinnen und Trainer. Und ja, ich würde sagen, Melly, wir hören uns wieder. Vielen Dank, genau. Trainer-Kompetenzen im Profifufball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akkardemie.
Podcast Summary
Key Points:
Cheftrainer müssen vor allem People-Manager sein und die Spielerinnen als Menschen sehen, nicht nur als Leistungsträgerinnen.
Taktik und Training können an Spezialisten delegiert werden; die Hauptaufgabe liegt in Führung und Wertschätzung.
Der Frauenfußball hat sich professionalisiert, aber in Deutschland fehlen oft Strukturen wie in England, etwa feste Player-Care-Stellen.
Melanie Leupold betont die Bedeutung individueller Betreuung, etwa durch zyklusorientiertes Training und Unterstützung bei Schwangerschaft.
Ihre Erfahrungen bei Chelsea mit Emma Hayes zeigen, wie Wertschätzung und regelmäßige Gespräche den Teamgeist stärken.
In ihrer neuen DFB-Rolle will sie Aufklärungsarbeit leisten und Themen wie duale Karriere und medizinische Betreuung fördern.
Summary:
Melanie Leupold, Olympiasiegerin und mehrfache Nationalmeisterin, spricht im Podcast der DFB-Akademie über ihre neue Rolle als DFB-Koordinatorin für Female Player Care and Development. Sie betont, dass Cheftrainer heute vor allem als People-Manager agieren müssen: Es gehe darum, Spielerinnen das Gefühl zu geben, wichtig und verstanden zu sein, und sie als Menschen zu sehen, nicht nur als Athletinnen. Taktische Analysen oder das Training selbst könnten an ein gutes Funktionsteam delegiert werden, doch Führung und zwischenmenschliche Beziehungen seien zentral.
Leupold vergleicht ihre Erfahrungen in Deutschland und England: In England seien Strukturen wie feste Player-Care-Stellen und medizinische Betreuung Standard, während man in Deutschland oft dafür kämpfen musste. Besonders prägte sie ihre Zeit unter Emma Hayes bei Chelsea, die durch Wertschätzung, regelmäßige Gespräche und individuelle Unterstützung – etwa während der Corona-Zeit oder nach Karriereentscheidungen – den Teamzusammenhalt stärkte. In ihrer neuen Rolle will Leupold diese Erkenntnisse nach Deutschland bringen.
Dazu gehören zyklusorientiertes Training, das Beschwerden lindert, ohne Spielerinnen auszuschließen, sowie bessere Betreuung bei Schwangerschaft und duale Karrieren. Sie sieht ihre Aufgabe in Aufklärungsarbeit und dem Aufbau professioneller Strukturen, um Spielerinnen ganzheitlich zu unterstützen und den Frauenfußball weiterzuentwickeln.
FAQs
Für Melanie Leupold ist vor allem das psychische und soziale Management entscheidend. Eine Cheftrainerin oder ein Cheftrainer muss ein People-Manager sein, die Mannschaft führen und verstehen können, wobei taktische Aspekte zweitrangig sind.
Zu ihrer Anfangszeit war der Trainer für alles zuständig, von Verpflichtungen bis zur Reiseorganisation. Heute ist die Arbeit aufgeteilt und es gibt spezialisierte Stellen wie Female Player Care, was den Beruf professioneller gemacht hat.
In England waren die Strukturen deutlich fortgeschrittener, mit Vorgaben der FA für medizinisches Personal und Player Care. In Deutschland musste man oft für grundlegende Dinge wie einen zweiten Physio kämpfen, während in England die Betreuung eine Grundvoraussetzung war.
Für sie geht es um Kompetenzen, nicht um das Geschlecht. Sie hatte sowohl gute Trainer als auch Trainerinnen, wobei sie Emma Hayes als beste Trainerin hervorhebt, die durch ihr Leadership und ihre Wertschätzung für jede Person überzeugte.
Das Geheimnis liegt in der Wertschätzung für jeden Einzelnen, vom Busfahrer bis zur Spielerin. Emma Hayes führte regelmäßige Gespräche, erkannte emotionale Zustände und gab den Spielerinnen Freiräume, was zu Dankbarkeit und Teamgeist führte.
Female Player Care umfasst zwei Säulen: medizinische Themen wie Zyklusbeschwerden und Schwangerschaft sowie die duale Karriere der Spielerinnen. Ziel ist es, spezifische Bedürfnisse von Frauen im Fußball zu adressieren und Aufklärungsarbeit zu leisten.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.