Go back

S2F10: Hans-Dieter Hermann

73m 10s

S2F10: Hans-Dieter Hermann

In diesem Podcast-Gespräch mit Hans-Dieter Hermann, dem langjährigen Sportpsychologen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, geht es um die Verbindung von Sportpsychologie und Trainerarbeit. Hermann beschreibt seinen Einstieg 2004 als völlig neue Erfahrung: Jürgen Klinsmann stellte ihn als „Kopftrainer“ vor, was sofort für Akzeptanz sorgte, und Oliver Kahn unterstützte ihn öffentlich. Damals war Psychologie im Fußball noch ungewohnt, doch die Spieler zeigten große Neugier; heute ist das Feld fest etabliert. Auf die Frage nach guten Cheftrainern betont Hermann, dass es keine universelle Trainer-Eigenschaft gibt – entscheidend seien Fachkompetenz, Zuhören, eine klare Idee, Authentizität und Resilienz. Trainer müssten sich vor Mannschaft, Presse und Vorstand konsistent verhalten, um Vertrauen aufzubauen. In seiner Arbeit gehe es nicht darum, Defizite zu beheben, sondern Stärken umzusetzen; Selbstreflexion sei dafür zentral. Hermann beschreibt seine Rolle als Vertrauensperson, Mediator und Teambuilder, wobei er strikt zwischen vertraulichen Spieler-Gesprächen und Informationen für den Trainer trennt. Beim Teambuilding warnt er vor Grenzerfahrungen, die Helden und Verlierer produzieren; besser seien subtile Übungen, etwa im Aufwärmen, die Zusammenarbeit und Spaß fördern, ohne jemanden zu überfordern. Seine Erfahrungen aus 20 Jahren Nationalmannschaft zeigen: Psychologie ist kein Luxus, sondern ein integraler Bestandteil erfolgreicher Teamführung.

Transcription

11559 Words, 70304 Characters

German
Was ich allen wünsche, diese große Liebe zum Fußball, das ist ja schon ein wahnsinniges Spiel. Und wenn das drin ist und du bei dir bist und du mit Herz blut dabei, bist Menschen zu entwickeln und ein Team zu entwickeln, dann kannst du nicht falsch liegen. Trainer Kompetenzen im Profifufball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akademie. Die Folge wurde am 10. November 2025 in Schwetzigen aufgenommen. Hallo und herzlich willkommen zum Podcast der DFB-Akademie, in dem wir über Erwartungen und Anforderungen an Cheftrainer sprechen. Hans im Küchler und Distant heute zu Gast in Schwetzigen. Ich würde sagen, es bildet ungefähr ein Dreieck mit Mannheim und Heideberg. Am besten, Hans hebt schon den Daumen, können wir gleich unseren Gast nochmal fragen, denn wir sind zu Gast bei Hans, die daher man. Einen der, wenn nicht den prägenden Sporpsychologen im deutschen Fußball. Hans, knapp oder ca. 20 Jahre, was total des Betreuerstaats der Herren Nationalmannschaft, hast du unter anderem beim Sommer Märchen 2006 beim WM-Ditel 2014 und zuletzt beim Heim-EM 2024 begleitet. Parallel lärst du auch an Hochschulen und arbeitest als Coach und Berater im Spitzen-Sport und in der Wirtschaft. Erst mal vielen Dank für deinen Zeit und Bereitschaft, dass du uns hier empfängst. Das wir mit dir über das Zusammenspiel und die Beziehung zwischen Sportpsychologie und Trainer sprechen können. Was sind deine Berührungspunkte mit der Sportpsychologie? Ich hatte ein paar Semester im Studium. Ich hoffe, Hans fragt mich gleich nicht aus. Und wie hast du dich darauf die Aufnahme vorbereitet? Danke erst mal auf mir, dass wir hier sein dürfen. Ich freue mich sehr, weil ich tatsächlich immer ein großes Interesse am Psychologie hatte. Ich habe selber Psychologie nicht studiert, aber ich glaube, wenn ich nochmal wählen dürfte, dann würde ich schon so eine Richtung einschlagen. Ich arbeite auch sehr viel mit Menschen und bin deswegen total gespannt auf dieses Thema heute. Und was mir vergleichenden sind kommt, ich meine, du bist ja 2004 von Jürgen Dienstmann in den Nationalmannschaft geholt worden. Und damals war das ja sicherlich etwas komplett Neues. Wie kann man sich da deinen Start vorstellen als du dann das erste Mal in Kontakt mit der Mannschaft gekommen bist? War das auch für dich etwas total unklarest, was da auf dich trifft? Ja, erst mal herzlich willkommen. Vor mich auch, dass wir das heute hier zusammen machen. Ja, das war ein Game-Changer, eine völlig neue Erfahrung. Aber bevor ich die Nationalmannschaft kennengelernt habe, habe ich erst mal die Presse kennengelernt. Allein das Announcement war schon so, dass es viele Kommentare hervorgerufen hat. Presse war auch hier vom Haus, hat die Kinder befragt, wo im Papa kommt und so. Das war so eine neue Dimension. Aber dann hatte ich einfach ganz viel Glück bei der Mannschaft. Jürgen Dienstmann hat mich vorgestellt, der Mannschaft und hat einen ganz wunderbaren Satz gesagt, den mir sehr geholfen hat. Er sagt, nämlich vor der Mannschaft stehen. Und man muss sich das schon vorstellen. Ich kann sehr praktisch niemand von den Jungs. Das ist ein bisschen so, wie wenn man ins Panini-Album des eigenen Sonos reinschaut. Wenn man vor der Mannschaft steht. Und er sagte, das ist der Hans, der ist ja jetzt dabei. Das ist wichtig. Und was der macht, ist das gleiche wie ich. Nämlich, der macht Training. Und das habe ich es genauso wichtig. Und das war natürlich ein tolles Entree. Auch wenn man muss sagen, das war viel Lob. Es ist natürlich eine etwas andere Geschichte letztlich. Aber das war das Entree. Und später hat mir Oliver Kahn, der damals Kapitän, war noch ein Stein in den Garten geworfen auf der ersten Pressekonferenz. Er sagte, dass er sich total freut und dass es wichtig ist, dass wir Spoppsychologie dabei haben. Und ab dann war eigentlich so Ruhe im Sinne von, "Oh Gott, was macht er, was will er?" Und so. Und dann, ja, es war wirklich ein schöner Start für mich. Und, ähm, sorry, denn ist das ich da gleich schon so neu hier hieppen. So, so früh in dieser Folge schon. Aber würdest du sagen, dass damals die Spieler dann genauso dich schon genutzt haben, wie es vielleicht heute der Fall ist? Ja, das war ganz interessant. Man muss sich die Situation ein bisschen anders vorstellen. Psychologie war sehr neu. Uns selbst kleine Aha-Effekte, den man in unserem kleinen Team-Training zeigen konnte, die kannten die Spieler nicht. Mittlerweile ist das so etabliert. Viele haben eigene Leute, bei denen sie sich, die sie um sie kümmern oder die sie um Rat fragen. Und damals hatte ich so das Gefühl, wo er auch keiner was verpassen, was jetzt irgendwie neu ist und vielleicht gemaut sagen, dass ein anderer, der in ein Einzelgespräch gegen, ist ein Vorteil hatte. Das war das natürlich nicht gegeneinander. Was war sicherlich, es war eine große Neugier da. Und ein paar haben sich zurückgehalten. Das hat man auch gemerkt, das hat dann so ein paar Wochen oder ein paar Länderspielreisen gedauert. Aber es war für mich fast schon überraschend wie offen und wirklich auch freundlich die Spieler waren. So von 0 auf 100 passt da wahrscheinlich nicht. Weil dann wär's wahrscheinlich von jetzt auf gleich zu viel gewesen. Aber wenn deine Rolle direkt von Anfang so gestärkt wird, wie die Aussage von Klinzi, wie du es gesagt hast, das das Training für den Kopf genauso wichtig ist, ist das für dich natürlich erst mal ein guter, wie so ein Grundfiler, oder, mit dem du dann arbeiten kannst. Ja, genau. Das war, das war, ja, Grundfiler ist das richtige Wort dafür, weil von da an wussten auch die Spieler, mit welchen Fragen sie kommen können. Am Anfang denkt vielleicht ein oder andere, wenn man diese Erfahrung nicht hat, der kümmert sich um irgendjemand, der nicht richtig im Kopf ist oder der ein Problem hat. Aber dass man den Kopf auch trainieren kann und das ein Teil des Ganzen ist und dass man dadurch besser werden kann, dass man kein Problem haben muss, sondern seine Expertise auch als Fußballspieler weiter ausbauen kann. Das war die neue Botschaft. Für mich dann ein guter Grundfiler, weil das dadurch durch Jürgen sofort definiert. Hans, bevor wir auf dein Aufgaben profil noch mal nicht drauf gucken und vor allem auch schauen wollen, wie Arbeit es zu mit Trainerinnen und Tränern, starten wir immer mit der gleichen Frage, die stellen wir all um unseren Gästen. Ansehmlich, ich weiß mal, kommt sich früher mal, kommt sich später. Ich hoffe, diesmal sind wir früh genug für dich. Die Frage hat uns lautet, was zeichnet für dich ein guten Cheftrainer aus? Wir sind nicht schlecht, wir hätten die Fragen vorher abgesprochen. Aber vielleicht ist es gerade gut, dass wir das nicht machen. Was macht das natürlich nicht? Ein guter Cheftrainer. Wir haben noch mal eine andere Geschichte als Trainer generell. Da geht es auch um Führung des eigenen Trainerstabs. Aber der Bachkompetenz vorausgesetzt, sowieso immer, das muss absolut top sein, gute Ausbildung. Ich glaube, ans der wichtigsten Themen ist, entschuldigt, dass ich gerade so gacker. Aber ich habe unterschiedliche Dinge erlebt, mit den Cheftrainer erfolgreich waren und zwar abhängig von der Mannschaft. Also ich halte Trainer, noch hau, nicht für eine Eigenschaft. Im Sinne von, so macht man gutes Training. Man ist ein guter Trainer, sondern Trainer sehen eine bestimmte Mannschaft ein Verein in der Konstellation und können da drin ihre Stärken ausspielen. Und das hat ein Trainer und das halte ich ohnehin für einen großen Gewinn, wenn es einer sein kann, wenn es einer kann, zuhören, ist sehr wichtig. Eine klare Idee haben. Und ganz entscheidend auch ist für die Glaubwürdigkeit innerhalb der Mannschaft, dass der Trainer sich außerhalb des Platzes mit dem Vorstand oder vor der Presse genau so gibt, wie vor der Mannschaft. Und dann entsteht ein Stück Vertrauen, etwas authentisches. Und dann, wenn da jemand klar ist als Trainer oder als Trainerin, dann ist das eine super Voraussetzung. Und dann kann es eben Situationen geben, in denen sind Trainer gefragt, als klare Führungsfiguren, die sich auch vorne hinstellen, gerade für den öffentlichen Fußball und Trainerinnen, dass sie direkt wahrgenommen werden. Und andere, die es schaffen, dass sie sagen, ich muss gar nicht so weit vorne stehen, sondern ich lasse die Mannschaft lenzen, weil die braucht das jetzt gerade. Und das zu erkennen und den Unterschied auch deutlich zu machen, vorne zu stehen, wenn es nötig ist, hinten zu stehen, um auch nach vorne zu stellen, diskutiert die Mannschaft oft sehr. Wir haben in unserem Podcast immer wieder über das Thema Authentizität gesprochen, dass du jetzt auch wunderbar umschrieben hast oder auch das Thema Glaubwürdigkeit. Sind es Themen, mit denen du zum Beispiel mit Trainern auch, oder die du mit Trainern bearbeitest und übstrinierst, an dem man arbeiten kann, auch dann durch deine Arbeit? Nein, stellt euch das bitte auch nicht so vor, dass jemand trainiert werden muss, weil er irgendwas nicht kann, sondern als Psycholo gehift man anderen, dass sie das, was ihre Stärken sind, auch umsetzen können. Und deshalb, wenn ich das noch ergänzen darf, zu gerade eben, weil ich so weit ausgeholt habe, bin ich da nicht auf den Punkt gekommen. Resilienz ist ein sehr wichtiges Thema von Trainern, weil sie einfach in unterschiedliche Situationen kommen. Zum Beispiel und auch für Trainerinnen natürlich zum Beispiel im Abstiegskampf oder. weil sonst irgendwelche Dinge im Verein schwierig sind. Da muss man schon einstecken können, auch insofern ist Resilienz eine Widerstandsfähigkeit, einen ganz entscheidender Punkt. Und wenn wir mit Trainern arbeiten, oder wenn ich mit Trainern und Trainern arbeite, dann geht es meistens drum. Was möchtest du eigentlich für einer sein? Also Kurt Hors geht mal gesagt, du, doch nicht so, wie wenn du ein anderer wärst. Das ab ist ganz entscheidend, abhängig von dem, was ich für ein Typ bin. Wie möchte ich von den Spielern wahrgenommen werden und was tue ich dafür? Und das braucht eine gewisse Passform. Und dann haben wir eine gute Voraussetzung zusammenarbeiten zu können. Also, selbstreflexion, also ein bisschen zu schauen, was für stärken. Hab ich denn Schwächenpotenziale und gleich wohl zu wissen, ich kann ja nicht raus aus meiner Haut, genauso wie du sagst. Ich kann mich ja nicht völlig verstellen, wenn ich dann nicht authentisch bin, dann kommt es auch nicht ehrlich rüber und dann wirkt es sicherlich nicht vor der Mannschaft, oder? Ja, ich glaube, wir haben das ja immer wieder thematisiert. Ich glaube, eine Glaubwürdigkeit war Ole Werner. Ist das richtig? Mit Ole Werner hatten wir Glaubwürdigkeit gesprochen. Und die Studien jetzt kann man sehr noch mal zitieren, weil wir lange nicht zu begesprochen haben, sagen ja auch, dass Glaubwürdigkeit zumindest eine der Top-Kompetenzen von Trainern ist, ohne das funktioniert, am Ende des Tages nicht. Hans Endeffekt, stell ich mir das auch sofort, dass du unterschiedliche Rollen ja auch irgendwo immer wieder einhmebst. Mal bist du der Mediator, mal bist du der Coach. Wie viele unterschiedliche Rollen hast du da, wenn du jetzt mit so einer Mannschaft auch während der Woche arbeitest? Ich meine, das ist ja, ich stelle mir das durchaus intensiv vor, wenn du da mit der Nationalmannschaft dann unterwegs bist. Ich darf nicht zu viele Rollen haben. Meine Zeit bei der Nationalmannschaft selbst ist ja jetzt ein gutes Jahr her. Aber wenn ich das ganz offen sagen darf, ist es schon auch eine gewisse Schwierigkeit für eine Psychologin oder Psychologin in der Mannschaft. Das ist natürlich die Sportler, das Gefühle haben müssen, die Spielerinnen und Spieler. Da ist jemandem kann ich ganz vertrauen und ich sehe aber diesen Sportpsychologen auch, wie er ein hänges Verhältnis mit dem Trainer hat. Der Trainer wiederum stellt auf oder hat so einen Eindruck von den Spielern und manchmal sind die Dinge auch Bauchgefühle des Trainers. Und eine wichtige Aufgabe für eine Sportpsychologin oder auch für mich ist, dass wir beiden Seiten deutlich machen müssen. Es gibt Sachen, wenn die vertraulich besprochen werden, gehen die einfach nicht weiter. So dass man wirklich auf, ich würde nie sagen, beide Seiten, weil das sieht nach so einem Gegnern da aus, aber so eben, dass man auf Trainerseite sehr offensprechen kann, aber nicht über die Dinge, die Spielerinnen und Spielerinnen wichtig sind, die im 1 zu 1 besprochen wurden. Und das abzugrenzen ist ganz wichtig. Ansonsten sind die Rollen, tatsächlich, man ist Vertrauensperson. Manchmal ist man ein Mediator, das kann dann gut sein, dass das Trainer an diese Aufgabe auch gibt, oder der Erzzi und Physiotherapeuten, die im Hintergrund sehr viel mitkriegen. Und manchmal sagen, "Könst du da rein gehen?" Er spricht auch mal mit dem, weil da braucht sich gerade was zusammen. Also das ist für mich so wichtig, dass ich und bin da so dankbar über die Ärzte und die Physiotherapeuten, die mir einfach auch Türen aufgemacht haben. Manchmal zu den Spielern, auch die ein bisschen verschlossener waren. Also wenn man Mediator, in jedem Fall bin ich Teambilder und auf der kleinen Schiene, also in dem man wirklich, also ne, in zunächst auf der großen Schiene, dass man gemacht ein Teambilding, also wir haben alle möglichen Sachen, große, tages Dinge gemacht, um ganzen Tag unterwegs war. Oder dann aber auch auf der indirekten Ebene, das wird zum Beispiel mit den Fitness-Trennen zusammenarbeiten und sagen, "Wir brauchen ein bisschen mehr Teambilding rein in die Mannschaft." Und so was können wir im Aufwärmen machen, ja. Und da bin ich mit Niklas Dietrich und mit Bruno Bonov-Ditch. Da habe ich es zu sagen, ein tolles Team gebildet, weil es geht nicht darum, dass man sagt, "Hallo, heute Teambilding." Das ist ja schon fast selbst verrätere, heute Teambilding, wie wenn man ganz wäre, sondern so subkutan. Man bringt es einen Sachen, dass das Team zusammenarbeiten muss, vielleicht schon beim Aufwärmen. Weil man für mich auch eine tolle Geschichte und Klapps kann auch gut an. Gibt es da konkrete Beispiele, die du uns vielleicht geben kannst, die für Trainer gut funktionieren, auch im Training sozusagen, so was Subtil mit einbauen zu können? Also insbesondere beim Aufwärmen, hat man oft, wenn da so Gruppen-Effekte sind, wo irgendeine Mannschaft zusammenkommen muss, wo sie sich helfen muss, was irgendein Lachen entsteht, wo eine kleine Challenge mit drin ist. Und das ist, finde ich, auch gerade die Stärke von guten Fitness-Trainern, aber auch Trainern, dass sie da sich immer wieder was Neues einfallen lassen, und man nicht wieder ist gleiche Spielchen macht, sondern Challenge, Lachen. Aber eben auch trotzdem, dass das Aufwärmen dabei nicht vergessen. Und da ist es manches mal mit. Manchmal würde auch irgendwas ausgespielt, dann war ich schon. Also, also nicht Spieler machen, manchmal was untereinander oder man kann es auch eben mit entsprechenden Consequenzen machen. Aber ich glaube, die einzelne Übung muss man ein bisschen kreativ sein, aber wenn man die Komponenten drin hat, dann finden sich Gruppen, haben Spaß miteinander. Und die Jubeln auch schon eventuell beim Aufwärmen, er war es natürlich die Herzen und die Muskeln öffnet den Anführungszeichen. Und dann sind. Oder sagen wir, dann sind alle Seiten warm und wir uns zu reingen kann losgehen. So subtil, also es ist immer wieder einfließen zu lassen, ganz bewusst, aber gar nicht so bewusst für die Spieler das Ganze zu machen. Lasst uns einmal auf diese größeren Aktion im Teambilding auch nochmal drauf kommen, weil viele Trainer und Trainerinnen machen sich ja Gedanken. Oft ansehmen, du wirst es kennen, Richtung Vorbereitungzeit, jetzt will ich die Zeit irgendwie füllen, jetzt mache ich mal eine Aktion. Und oft ist es ja so dann verpufft es vielleicht oder es ist nicht die Aktion, es entsteht nicht das, was man sich vielleicht erhofft hat. Würdest du sagen, es ist gut, in solchen Momenten Grenzerfahrungen zu machen, also wirklich etwas, was mich raushuelt aus dem Alltag. Ich gebe euch ein Beispiel. Wir haben bei der Abplus-Lizenz zuletzt den Kurs segeln lassen. Auf der Ostsee, das war ein Kiel. Und das waren tatsächlich Grenzerfahrungen, in von den 20 Teilnehmern mussten im Verlauf der Regatta 5 an Land gebracht werden, weil es einfach wellig war, auf dem Meer und du zusammenarbeiten musstest. Und du währten auch ein Teilnehmer, der nicht schwimmen konnte, der aber trotzdem mit aus Boot gekommen ist. Und das waren einfach viele Möglichkeiten, da dann darauf einzugehen, hand's also, das wirklich zu thematisieren. Und das ist nicht nur an dem Tag, so zu belasten, sondern dann auch im Nachgang darüber zu sprechen und zu schauen, okay, welcher Kindness du ziehst, wie wir denn vielleicht auch traurst als Gruppe. Solche Aktionen, wirst du ja zur Haufe wahrscheinlich gemacht haben? Was für Gedanken machst du dir vorher und danach? Es kommt sehr davon, wo die Mannschaft steht und was die Botschaft sein soll und was man danach damit anfangen kann. Also zum Beispiel auch vom Würdingher haben wir noch Begriffe, die uns danach begleiten oder was steht denn überhaupt an. Also prinzipiell zu sagen, Mannschaft muss man Grenzerfahrungen haben. Hat ich per See eigentlich verspannend, aber es könnte auch absolut kontraproduktiv sein. Und wenn du gerade sagst, fünf mussten an Land gebracht werden, dann wäre es für mich sehr wichtig, dass möglichst niemand an Land gebracht werden muss. Also ich versuchte es auch zu antizipieren. Wir haben da was ähnliches Mal, ihr hattet ja Bernard Peters auch schon hier drin und wir sind über ein Fehlmann-Beld bei ca. 5-4 mit C.K.A.X. Und da ging es einigen Spielern auch nicht gut und das besondere war aber, dass die C.K.A.X teilweise gekenntert sind. Die kommen aber nur weiter. Also wir hatten auch Boote mit Abstand, Motorboote, die etwas hätten tun können. Aber eigentlich war die Aufgabe, dass die alle Medien C.K.A.X darüber kommen, damit die C.K.A.X ankommen, wenn die gekenntert sind, müssen alle anderen zu einem Fluss zusammen. Und dann wird das gekennterte Kano, wird rübergezogen über praktisch über das dann gebildete Fluss durch alle C.K.A.X. Dann kann das gedreht werden und dann können die wieder einsteigen aus dem Wasser in diese und alle sind angekommen letztlich. Aber grenzwertig, aber das glaube ich war auch mal vor der WM. Ich versuche, dass es keine Verlierer gibt dabei. Und ich weiß nicht, wie sich jemand fühl, das gab es früher auch manchmal bei Hochsalgarten, dass einfach Spieler schwindelig waren und die haben ja lang noch damit zu kämpfen gehabt, du bist damals nicht hoch. Ja, das ist ja auch andere hochgenommen haben. Wenn das aber und das davon gehe ich aus, dann ist wie du es gerade sagst, wenn das gut bewertet wird. Wenn man sagt ja und manchmal muss man den schwächenden Mannschaft auch helfen, die helfen dafür ein anderes Mal oder so, dann kann man sowas gut aufgreifen. Aber das hat zur E-Gänzerfahrung, können schwierig sein, weil es möglicherweise Helden gibt und Verlierer. Und da würde ich immer aufpassen, dass das nicht passiert. Aber ich kann gerne auch noch ein paar von Nationalmenschafte erzählen. Ja, gerne, ich glaube vor der EM24 war auch, was die beim Sonder-Einsatzkommand nur, glaube ich, richtig. Und da haben wir ja Erfahrung gemacht, noch mal aus dem wahren Leben, man ein bisschen weg vom Sport. Was konnte dir daraus ziehen? Es gibt so einige Geschichte im Team-Bilding, viele Mannschaften, mittlerweile viel gemacht. Und das heißt, wenn man einfach sagen würde, also das klassischste war früher immer das Klettern. Und wir haben das 2004 auch mal gemacht mit dann, also vor einem 20 Jahren. Und das war dann sicherlich auch eine ganze Nette Erfahrung, mit unserem Klettert und wenn sich der Kapitän vom Ersatzspieler halten lassen muss und auch von dem abhängig ist, das sind natürlich schöne Botschaften, aber heute zum 13. Mal mit einer Mannschaft, den in Klettergarten zu gehen. Es gibt ein müdeslechern und deshalb ist es immer schön, wenn man auch einen Neuigkeitsaspekt hat und auch irgendwas, was da dran freut im Arsch. Wir hatten das große Glück durch einen Kontakt nach Rheinland-Pfalz, auch zu den Ausbildern der Polizei, dass das Sonder-Einsatzkommando von Rheinland-Pfalz sich bereit erklärt hat, nach Turing zu kommen, wo wir unsere Vorbereitung hatten, die erste Vorbereitung für die EM. Und dort uns gezeigt hat, wie ein Sonder-Einsatzkommando trainiert. Und zunächst mal war die besondere Botschaft, dass das Wichtigste ist, dass die eine Gruppe sich extrem vertraut und extrem gut kommuniziert. Und sagen, unterdenken wir vielleicht eher so, oder es ist so James Bond mäßig oder so, aber wir sind enorm auffinander angewiesen und die haben als oft nur eine Chance zu handeln. Ein bisschen auch wie im Fußball, oder im Fußball halt, nur scheinen war so dramatisch ist, aber das ist natürlich noch mal eine andere Dimension, wenn die Geisen befreien oder so etwas machen. Und die haben eben deutlich gemacht, wie wichtig Vertrauen ist, gegenseitige Zeichen, dass man weiß, ich schütze dich klar zu sein, indem, was man gemeinsam tut, dass es eine Taktik einhält. Und wenn man hält sie nicht ein, dann sind alle gefährdet. Das waren natürlich tolle Botschaften, die man auf so eine dramatische Weise dann sehen konnte. Und die Spieler haben das dann auch mit der Mannschaft gemacht, mit dem S&K gemacht, erst wie sie trainieren und dann tatsächlich auch so eine Geiselbefreiung. Natürlich alles mit ganz harmlosen Waffen und so, also nicht, wann die Kinder waffen, die sie dann hatten, aber es ging um das Ganze und das war schon beeindruckend, auch weil die S&Kler noch im Einsatz sind, das heißt, sie waren die ganze Zeit auch vermummt. Und für die Spieler war das aus unterschiedlichen Gründen eine hochinteressante Erfahrung, weil sie gesehen hat mit wie viel Leidenschaft sich Menschen für andere extrem in Gefahr bringen, damit es uns gut gehen kann im Zweifelsfall. Und das ist ja eine, ja, es ist weder besonders hoch honoriert, noch sehr spaße ich das dringend, sondern es ist richtig tough, aber die haben das mit kompletter Leidenschaft gemacht, haben die Spieler dann später auch ausgezeichnet, dass sie die Sachen so gut geschafft haben. Und das hat, glaube ich, das hat die Spieler berührt und deren Wördingst oder so, die Art, wie haben sich zum Beispiel an der Schulter, wenn die hintereinander stehen, weil sie sich gegenseitig Schutz geben, also die S&Kler, dann haben die sie in der Schulter berührt und so einen Zeichen gegeben, das jeweils der Vordermann wusste, dass dahinter man bereit ist und so weiter. Und daraus konnte man dann später auch eine Menge machen, was sind eure Zeichen, wir können nur einmal handeln, jetzt soll es klappen, wie kommunizieren, wie wir vertrauen wir uns und das war einfach schön, das hat, ich finde, es hat einen Nachhalt gehabt durch das ganze Turnier noch. Ich würde es ja eigentlich eindrucksvoll an, denn es würde ich auch gerne mal mit dir machen. Ich sehe uns beide bei einer Ecke vielleicht, was ist im Schraffraum, gut so voll, ich tipp dich hinten an, seh mich bin da. Das müssen wir auch mal vorschlagen, die muss ich dich ja nicht antippen. Das stimmt, das geht anders, ja. Ich denke aber auch tatsächlich gerade an einen anderen eindrucksvollen Moment und da habe ich schon eine Vorbereitung immer wieder dran gedacht, 2006 war ja auch ein ganz großes Turnier, ich glaube, wir alle drei an unterschiedlichen Orten, ja, waren, du warst ganz nah dran schon an der Mannschaft. Was war jetzt in diesem Fall, das besondere vielleicht auch, ich meine das war das Turnier im eigenen Land, das heißt Emotionen zu Haufen waren da, man wurde viel gepuscht von außen. Wo hast du hier deine Aufgabe vielleicht auch gesehen oder wie schaust du zurückblicken, jetzt auf diese besondere Zeit? Das war wirklich eine besondere Zeit, weil ich glaube, auch die Spieler konnten sich in die Vorstellen, wie sehr dieses Land das mitlebt. Also wir haben oft mehrere Tausend Fans vor den Notells gehabt, also nicht nur beim Spiel um den dritten Platz, da war ja der ganze Stuttgarter Bahnhofspur, Platz voll. Aber ich glaube, man darf sagen, neben der Begeisterung für diese DM schon innerhalb der Mannschaft hat das Publikum und die Stimmung in Deutschland, diese Mannschaft auch getragen und soweit was wirklich so besonders, die Spieler waren auch davon, muss das Wort noch mal benutzen. 40 Jahre im Fußball, bissel selbst haben wir auch hier waren die Spieler wirklich berührt und ich habe manchmal Spieler gesehen, die haben mit ihren Handys das Publikum fotografiert, vor den Fans, fotografiert vor den Hotels, weil sie nicht glauben konnten, dass die da die ganze Nacht gestanden sind und die Mannschaft getragen haben. Das war sehr schön und ich glaube, es ist Jugendklinz, man auch toll gelungen und auch im Lüf, als damals ein Co-Trainer, so eine Vorfreude auszustrahlen. Das Besonder war auch ein Jahr vorher, war dieser Confederation's Cup und man konnte schon ein bisschen spüren, da könnte was gehen, also man hat gegen Basilien, Argentinien, das war, der hat gemerkt, die Fans machen mit, wir haben Freude und es war relativ gut mit einem dritten Platz und die Aufgabe war einfach, diese Vorfreude aufrecht zu halten und das war nicht ganz so einfach, weil wir hatten keine sogenannten wichtigen Spieler mehr. Manche haben gesagt, ob das dann reicht, aber es ist zu dieser Zeit wirklich toll gelungen, ein Feuer zu entfachen und dieses Deutschlandbild und wir für Deutschland, das war faszinierend dazu. Das ganze junge Spieler, also Philipp Lahm war noch ganz jung, Pauli und Schweinig haben kurz vorher ist dazu, als das war ein Stück Aufbruchstimmung und ein Stück Begeisterung, also man hat das Funke in den Augen der Spieler gesehen. Da kommt mir auch eine Entscheidung, die im Vorfeld dann auch gefallen ist, dass Turnier ist, die er schon auch veraufsehen gesorgt hat, die Toi-Hit der Entscheidung auch. In wiefern warst du damals oder bist du auch in der Zukunft auch bei solchen Themen vielleicht auch gefragt gewesen, so ein bisschen als vielleicht auch jemand, der hilft bei der Reflexion auch bei vielleicht auch so einer Entscheidungssfindung? Also ich bin öfter angesprochen worden, also in den ganzen Jahren auch, wie ich das und das sehe, aber nicht im Sinne von, wenn würdest du nehmen, sondern in erster Linie habe ich die Trainer gefragt, wo sichst du die Stärken bei dem und bei dem. Und dann konnten die Spieler selber also psychologische, psychische Stärken und die Trainer haben dann entschieden, also so ein, das passt auch nicht zu meiner Rolle, dass ich eventuell auch Spieler, die sich rat suchen, dem ein zu eins an mich wenden, dass ich mit Trainer sage, den unter denen sehe ich nicht so stabil, sondern ich bin eher und das wusste, dass ich genauso wie später auch Jogi und Hansi sehr klar, dass sie von mir vor allem stärken haben können und sie wegen es dann. Aber da durfte ich mich dann diesbezüglich einbringen. Du warst immer mit drin, statt nur dabei? Ich fühl mich auch als Weltmeister Jogi und so ein bisschen da über das tun hier, sprechen wir gleich auch noch. Da warst du noch ein bisschen näher dabei. Es gibt ja nicht immer nur Höhnen im Sport und im Fußball, sondern auch tiefen. Ich hab mal drauf geguckt, jetzt im November fahren ja zwei Dinge zusammen, einmal der Suizid von Robert Enke und das schrägliche Atentat in Paris, das ich jetzt zum 10. Mal hier erhält. Wo ich noch drüber nachgedacht habe, da warst du ja auch Teil der Nationalmannschaft und das sind ja sicherlich auch für dich wahrscheinlich in der Rückschauereignisse, die nichts mit Alltag zu tun haben, die nichts mit, ich bin jetzt hier und arbeite ganz normal, sondern die für dich ja wahrscheinlich auch extrem Situationen waren, wo du wahrscheinlich auch gucken musst, okay, wie gehe ich damit um? Ich habe nicht jetzt der ganzen Mannschaft und damit man nicht nur die Spieler, sondern allen vielleicht auch helfen. Und das ist sicherlich was, was auch nicht von jetzt auf gleich gegessen ist. Oder wie denkst du an solche Erreignisse zurück? Weil das macht ja auch was mit dir wahrscheinlich und ist noch in deinem Kopf. Ja, das war das ab so schwierig, weil die Erreignisse bringen an sofort in eine professionelle Rolle, aber eigentlich hat man mit sich selber zu tun. Und würde gern, also sich der Geschichte in irgendeiner Form widmen, also natürlich bei Robert, diese enorme Trauer, diesen wunderbaren Menschen auch verloren zu haben. Das gab es auch, und natürlich sind wir nicht die Familie, die so extrem betroffen ist, aber auch wir haben uns alle super wohlgefühlt mit Robert. Und als bekannt wurde, dass Robert zu Zit begangen hat, waren wir in einer fast schon skurrieren Situation, eine Hotel, das in Bongrad in neuer Öffnet hatte und auch gehofft hat, dass dadurch Schlagzeilen kommen, ein ganz besonderes Hotel, so ein Fernzieher. Und auf einmal war dort nur noch Schweigen und natürlich fällt mir automatisch noch eine Rolle zu, wir müssten durch vorstellen, die Spieler waren. Fast alle Spieler hatten noch ihre Großeltern. Und so was war vielleicht vereinzelt, dass jemand das erlebt hat für einen klassen gemacht, aber eigentlich war es blankes Entsetzen und Sprachlosigkeit. Und es war für alle Seiten schwer, damit umzugehen und meine Rolle war dann auch zum Beispiel wie kann man Trauer ausdrücken, was sagen wir Theresa? Was geben wir Theresa Enke? Spiel haben dann ihre Trauer in einem Plakat ausgetrückt, dass wir später gegeben haben und natürlich die Spieler auch als Gruppe untereinander dann sehr zögerlich, aber dann auch gesprochen, wie sie ihn gerade geht, aber dann gemerkt, am den anderen geht es auch so. Also bildlich muss man sich wirklich vorstellen, dass über den lange Zeit und das Gehirn übernändlichen und halben Tag dann auch gar zueinander. Das war es die Entscheidung, finde ich, dass Länderspielstadt und so eine längere Zeit, es waren so hochgezogene Kaputzenpolisten, vor allem und alles leise, also eine ganz besondere Situation und das Trauer ausdrücken zu können, halzugeben und fand es auch sehr stark, wie Oliver Bierhoff damals sich eingebracht hat, auch vor der Presse, auch sehr authentisch, bis er selber das nicht zurückhalten konnte, wie betroffen er war, aber auch juggelüblich. Ich fand die richtigen Worte gefunden dafür und das war wirklich eine ganz besondere Situation und ich hätte gern selber mehr getraut, aber ich muss irgendwie funktionieren. Und wenn ich sagen, es hat mich überfordert, aber ich habe mich auf jeden Fall so gefühlt. Und später dann 2015 die Terroranschläge, das war natürlich auch noch mal eine extreme Situation. Da ist der Blick zum Sport vielleicht ein bisschen weiter fern und es geht darum mit der Gruppe, mit dem Menschen dann noch umzugehen, geht es vielleicht gar nicht mehr rein um Sportpsychologie, sondern um Psychologie, dass man da selber dann auch dran zu knabbern hat, das kann ich mir gut vorstellen und dann den Blick wieder auf das Geschehen, auf dem Platz zu lenken. Das versuchen wir auch mal ansehen. Und dann lass uns mal schauen, auf den Ankerpunkt dieser Staffel, der das Mutmodell in der Trainerausbildung ist, dass der ganz unterschiedliche Anforderungen, Erwartungen an Trainer aus verschiedenen Positionen thematisiert. Und Hans als Sportpsychologes hier im Bereich T, also dem Trainer und Funktions-Team verortet, welche Anknüpfungspunkte siehst du zum Trainer direkt und was sind die vielleicht größte Herausforderungen in Hans Roller, Hans hat ja schon eine ein, zwei Dinge gesagt, aber wie siehst du es? Also ich möchte gerne auf den ersten Teil deiner Frage antworten, weil den zweiten Teil kann Hans viel besser ausdrücken, als ich. Ich denke, dass da super viele Anknüpfungspunkte gibt zum Trainer, natürlich alleine deshalb, weil die Sportpsychologien ja auch für die Spieler einen sehr wichtiger Ankerpunkt sein kann, auch mit den Spielern arbeitet die ja wiederum für das Trainer-Team von großer Bedeutung sind, dann natürlich für den Trainer, das Trainer-Team selbst. Ich glaube, speziell in den letzten Jahren ist ja das Thema Trainer-Coaching, Trainer-Entwicklung ein viel größeres geworden, haben das viel mehr auch eine Öffentlichkeit thematisiert wird. Und ich das Gefühl habe, dass schon die Nachfrage da auch noch viel stärker ist. Und auf der anderen Seite muss man ja auch irgendwo sagen, dass der Trainer ja auch Sportpsychologisches Skills benötigt. Das heißt, hier wirklich auch in der Anwendung, hin und wieder auch diese Methoden für sich nutzen kann, wie zum Beispiel allein das Frage stellen oder das Zuhören. Ich meine, das wird ja oft so lapida in jedem Studiengang im ersten Semester, weil wir gesprochen aktiv ist, zu hören, aber das dadurch aus mehr dahinter steckt, ist sicherlich klar. Von daher, super viele Angründspunkte. Was mich da speziell auch handsinteressieren würde, ist jetzt habe ich gerade davon gesprochen, dass aus meiner Sicht, meiner Wahrnehmung, das Thema Trainer-Entwicklung stärker geworden ist, würdest du das auch so feststellen in seiner Arbeit oder was damals schon genauso wie heute. Das Trainer da sehr viel Wert auf dieses Thema gelegt haben, sich vielleicht auch in der Persönlichkeit weiterentwickeln zu können. Es war zumindest von der Begrifflichkeit nicht so aktiv. Und das ist ganz schön, weil vielleicht auch von dem alten Trainerbild her oder älteren Trainerbild sehr maskulin geprägt, wer vielleicht sich entwickeln muss, und ich kann noch nix, oder ich kann noch nicht genug, weil das Bild muss ja sein. Ich sage, wo es langgeht und ich habe das alles im Griff. Insofern hat sich das sicherlich in den letzten Jahren erst in dieser Form entwickelt. Aber es gab auch zu der Zeit schon immer wieder unsort mich auch jungen Klinzmann damals angesprochen, und sagt, du musst mir Rückmeldung geben. Was siehst du in der Kabine? Passt das so weit, wenn dir was auffällt, bitte sagst mir, und so. Das war natürlich toll. Das war so auch Reflexion, dass man sich selber so reflektiert und ich dann in dieser Rolle auch dabei sein durfte. Das hat zugenommen. Ich habe auch in den letzten Jahren immer wieder Bundesliga-Mandschaften, eine kurze Zeit in der Saisonvorbereitung begleitet. Aber es ging vor allem dann auch um das Trainer-Team, das zu begleiten, dass sie als Team auch funktionieren, dass sie absprechen, auch wie geht Kommunikation gut, dass sie Notfall-Szenarien durchspielen und dass sie selbst eine eigene Identität haben, auch als Team, als Trainer-Team für was stehen wir, dass sie wirklich aus einem Guss sind und nicht, was es auch schon mal in nicht so guten Trainer-Team gibt, hat nur so das Gefühl, dass sie ein oder andere Code-Trainer auch gerne zeigen möchte, dass sie mit bestimmten Spielern besonders gut kann. Und dann ist das so ein unausgesprochenes, leichtes Gegeneinander auch. Und wenn man dann in die Arme montorgeschossen hat und so, das sind alles so Signale, die auch innerhalb eines Trainer-Team nicht so einfach unter Umständen sind. Und deshalb ist gut, dass ein Trainer-Team wirklich auch ein Team ist. Und ein Team ist eben, wer mich bei seinem Pauli-Mang gelesen, es ist für einander nicht nur miteinander. Ich finde das total interessant, dass du das Beispiel gerade gesagt hast, weil ja unter Schwälliger immer irgendwo Dinge gezeigt werden. Man wirkt ja immer auf eine gewisse Arme-Weise, du hast den Jubel gerade beschrieben. Würdest du dann so was zum Beispiel in deiner Rolle als Sport-Sypholog auch ansprechen, wenn du ein gutes Verhältnis und davon gehe ich mal aus zum Trainer-Team hast, oder ist das was, wo du sagst, das soll erst mal dann zum Beispiel im Trainer-Team besprochen werden, im optimal Fall auffallen. Wie gehst du da dann vor dem sowas? Ich will es nicht verpsychologisieren, aber wenn ich das Gefühl habe, tatsächlich das trifft et außerdem auseinander, dann gucke ich mal was das mit dem Trainer-Team macht. Und man sieht sich halt ein halben Tag über und erkennt, wie gehen wir miteinander um oder manchmal macht man auch zusammen eine Runde in der Sauna und so und dann spürt man ja, läuft das so gut miteinander. Und der erste Schritt für mich, wenn ich, allerdings auch das Glück gehabt, dass ich so lange dabei sein durfte und die so lange auch integriert bin, dann traut man sich auch mehr als das vielleicht nie junge Kolleginnen und Kollegen tun würde. Ich hätte mir diesen Code-Trainer mit dem Code-Trainer mal eine Tasse Kaffe getrunken, gar nicht so sehr. Wir müssen reden, wir müssen sowieso viel informeller vorstellen. Man spricht im Flieger, man läuft zum Platz, sprich damals was unten hat auch mal eine Stunde zusammen. Aber die Dinge sind mehr so oft zu ruhen. Und ich mit dem Code-Trainer gesprochen und sage, ich habe so eine Meinung, dass es, also je nachdem, was es ist, aber das ist so, wie wenn du mit den zwei Spielern ein kleines Team macht, werke die Kredits und so und das hat auch was mit Teamplay zwischen euch Trainern zu tun. Und schauen wir mal selber, wie ist das für den Chef-Trainer? Oder so in dieser Art und alleine jetzt mal platziert, aber nicht gleich in der Runde, so wir müssen sprechen, weil, das ist so künstlich so Therapie-Sitzung. Das hat noch eher so Coaching und dann, das ist eben das Schöne, wenn man länger dabei sein darf und wenn man vertrauen hat, dann können wir auf dieser Schiene so zwischen den Zeilen sprechen. Da in der ich mich an die Folge mit, Stefan Baumgad, der auch gesagt hat, wir hatten über Kommunikation gesprochen. Der auch immer einfach auch hier wieder subtil, kleine Zeichen geben hat, klappst auf dem Popo hier, dann kleiner Augenzwenkerer oder ein Lächeln. Wie das Lächeln, das du mir schinkt. Was leider keiner sehen kann. Was leider keiner, aber vielleicht spielen. Also diese beiden Moderatorn ja machen wirklich Spaß, wenn man ihr wie mikspielt geht. Wir verbringen auch schon ein paar Folgen mit der Art. Wir kennen uns schon ganz gut. Mal gucken, ob es noch tiefer geht. Und du bist die ganze Zeit dabei, das hast du gerade gesagt, du begleitest die Mannschaft, was ich mich gefragt habe. Wie ist es an einem Spieltag? Wir sprechen ja über Vorbereitungen dann auch, welchen Einfluss kannst du vielleicht auch am Spieltag nehmen? Gibt es am Momente, wo du dann auch dazukommen konntest, wo du dich eingebracht hast, wo du vielleicht gesagt hast, okay. Hier und da, Leute, vielleicht achten wir mal darauf. Ich denke, total an eine Halbzeitansprache zum Beispiel. Also wie gehe ich damit um egal, wie das Ergebnis jetzt ist, sagen wir mal, wir liegen zwei und zurück. Da kann ich ja jetzt als Trainer so und so agieren. Und da frage ich mich, gibt es da vielleicht auch schon Austausch zu dir. Oder passiert das eher im Nachgang und du bist eher in beobachten der Rolle an einem Spieltag. Also, ja, es kam mir so oft auf den Trainer an. Trainern haben so unterschiedliche Abläufe und kleine Sicherheiten. Aber es gab immer mal wieder, wenn man reinlief dann so durch ein Tunnel, bei der Halbzeit. Und man bin ich dann auch mit den Trainern reingelaufen und dann kam schon mal so ein Satz, was meinst du. Und dann, wenn ich dann vorbereitet war, dann so ein, zwei Stichworten, das heißt nicht, dass ich mein Text sage oder schreibe, sondern einfach nur die zwei Punkte und wenn dann der Trainer angedockt hat, an seinem Beobachtung dabei, dann war das bestärkt und dafür auch, oder sagt, stimmt, habe ich so gesehen, aber das sind ja, das läuft in ab 20 Sekunden oder 30, man läuft da vor und dann gehen die Trainer nochmal in die Trainerkabine rein, besprechen nochmal oder bereiten was technisch vor, mittlerweile auch. Aber ich durfte sozusagen auf Zurufe, war ich häufiger mal gefragt, ob ich ein paar Stichworte habe, was mir gerade aufgefallen ist. Denn in einem Rahmen der Trainerteams oder auch mit den Spielern haben die Spieler dich auch angesprochen innerhalb, sei? Also ohnehin muss man sagen, Kapine, das ist richtig Trainergeworheit. Ich will allerdings auch nicht dumm rumstellen, wie einer der nur beobachtet, ja das ist auch für die Spieler nicht schön, sondern ich habe mich versucht, mir irgendwie nützlich zu machen. Ich bleib da stehen, sondern perfor ich der Handtücher zu reichen, was er auszugeben, je nachdem, also ich wollte einfach nicht beobachten, drum stehen. Und das ist glaube ich so, wenn ich das so ausdrücken darf, ich hoffe, dass ich nicht so wichtig tueisch an habe, aber so, sich in der Mannschaft zu bewegen, ist so eine kleine Kunstdach-Vonspaub-Siegelogen, weil mir ja nicht direkt eine Aufgabe hat und auch nicht ansprachen hält oder so. Zumindest in dem Fußball, ich habe in anderen Sportarten so was erlebt, dass der Bundes Trainer mich richtig aufgefordert, du machst heute ansprach. Das war unter bestimmten Wünsche gehabt und er hat natürlich auch genügend gesagt, aber es war in anderen Sportarten und ich dachte immer, die Kabine, das muss deine Hohet sein, insofern auch zurückhaltend vor der Gruppe, sich nicht wichtig nehmen und gleichzeitig trotzdem präsent zu sein. Das ist so, wenn man diese Mischung, die ich dann versucht habe. Aber es im Vorfeld auch, auch im Spieltag, im Spieltag ist oft länger, weil man, wenn man abends spielt, es passiert nicht viel, es geht um Ruhe und so weiter und dann war es oft eher so, dass Ersatzspieler sich die Zeiten genommen haben, dass wir dann um das eine oder andere Stöntchen hatten oder spazieren gegangen sind, weil die sozusagen nicht mit der Spielvorbereitung drin beschäftigt waren. Das war oft so eine Zeit für die Ersatzspieler gewesen, die das gezielt gesucht haben, weil ich habe sie immer für das 1-1-1-Einj angesprochen, sondern sie kam freiwillig oder kommen freiblich. Wir hatten jetzt im Kutschon so ein paar Erlebnisse, die graurig negativ waren und jetzt ist es ja auch so, dass man oft auch sagt, dass speziell auch Erfolge vielleicht auch mal überheblich machen oder gerade, wenn man erfolgreich ist, man eigentlich sich vielleicht sortieren sollte und mal kurz den Status "Coject" um zu gucken, wie können wir vielleicht jetzt weiter auf diesem Erfolg arbeiten. 2014 wurde Deutschland Weltmeister. Was würdest du im Hinblick auf diesen Aspekt erfolgreich zu sein und dann vielleicht danach nicht in so eine Überheblichkeit gehen aus deiner Erfahrung sagen? Ist es wirklich so, wie man die Sprichwörter bekennt, dass man gerade dann aufpassen muss? Ich höre die Botschaft für sehr gut ansehen. Aber die Angelsprechen, die Zahlen da geben. Ich habe gehofft, dass es so was zu sagen. In der Mitte 2014 war noch nicht fertig. Im Sinne von Ölzimmer Weltmeister und so dafür waren sie auch die meisten noch zu jungen. Sie sind eigentlich erst 2000. Die Hälfte der Mannschaft kam überhaupt erst 2010 zur Nationalmannschaft und dieser UNO-21 der Europameister wurde. Und die Mannschaft hat sich wahr nach wie vor hungrig, der Trainer war hungrig, etc. Vielleicht am besten auch zu sehen, dass die 2016 Europameisterschaft extrem unglücklich im Finale ausgeschieden. Ich glaube, die meisten hätten gesagt, Deutschland war die stärkste Mannschaft 2016. 2017 wird er Konfettkab gewonnen und im Frühjahr 2018 wird nicht nur die 21 Europameister sondern es werden richtig gute Spiele, auch gegen Brasilien, etc. Eincher die Presse geschrieben. Wir will den Deutschland schagen, die haben Konfettkab-Sieger, dem Weltmeister, die haben U21 Europameister. Das war ganz spannend. Das war der Switch schon sehr, sehr überraschend, der dann beim Turnier stattgefunden hat. Aber prinzipiell gebe ich dir gerne recht. Die meisten Fehler werden im Erfolg gemacht. Und ich hatte damals, auch wenn ich dir jetzt ein bisschen selbstgerecht habe, was ich dabei war, aber ich konnte damals nicht erkennen, wo lagen ich jetzt die Fehler. Es gab eine Zeit direkt nach der Weltmeister auf 2014. Da würde ich sagen, die Länderspiele im Herbst danach, es ging auch mit einer Niederlage genangetinie los, ein Freundschaftspiel und da waren wir in Italien. Wir haben beim Herbst. Das war so ein bisschen, das war etwas Easygoing. Dieses halbe Jahr, aber ansonsten allen war klar, hey, das ist, wir sind Weltmeister und wir wollen noch mehr. Der Trainer hat gebrannt, Manager, ich habe nicht erkannt, wo in dem Zeitraum hätten Fehler sein können. Ich finde vor allem die Leistung in Frankreich bei der Europameisterschaft, wo eigentlich durch einen ganz unglücklich halbfinale Handspiel, was ich mehr war, was ich herum oder Spanie, einfach beiden oder beide haben, glaube ich, hier war es ein Affemittervor, die Mannschaft war so stark. Und 2017 ging es so weiter, auch wenn es eher junge Spieler 2017 dann dabei waren. Aber im Erfolg, in dem Moment, wo man Bescheidenheit verliert, Bodenhaftung verliert, wo man nicht mehr weiß, dass jeder Erfolg neue arbeitet werden muss. Eigentlich musste echt resetten. Man glaubt das kaum. Das ist manchmal auch gut, wenn man immer Erfolg hatte, Entscheidungen fällt. Aber ich sage manchmal auch gut, weil man schon rein schauen, wer ist da und welchen unter welchen Umständen macht man es. Aber das wichtigste, glaube ich, für Trainer ist, sei besonders wachsam, weil man weiß, immer Erfolg werden die meisten Fehler gemacht. Aber ein Kochbuchrezept habe ich jetzt auch nicht. Ansehmendunik hat sowas Spielverderbareschissen ein bisschen für mich. Man darf noch mal zielebrieren, dass man was erreicht hat, sondern direkt wieder drauf gar nicht. Ich hätte mir auch anders gewünscht. Aber ich finde es total spannend, das Phänomen, wie auch manchmal zum Beispiel ein einzelnes Spiel ja auch laufen kann. Ich meine, alle kennen es, ein Team dominiert für 2,0 und auf einmal nach einem 2,1 wendet sich das Platten des Spielgitten in die andere Richtung. Das sind ja so Phänomenen, das kennt man ja als Trainer, der ein paar Spiele schon gemacht hat auch. Und der noch ist ja so die Frage, wie reagier ich jetzt zum Beispiel, um den Verlauf zu verändern. Das finde ich einfach, als auch das tolle am Fußball, das ich Dinge dann ändern können. Mir jetzt explizit auf dieses Beispiel, hättest du da eine Antwort für ein Trainerparad? Ich glaube schon, ich habe das Glück gehabt, wirklich. Ich will mir natürlich dankbar, ich konnte so viel lernen von Trainern. Wirklich von jedem Trainer habe ich viel gelernt, auch jetzt noch von Julia Nagelsmann. Das war für mich wirklich toll, dass ich da noch ein Jahr dabei sein konnte. Der erste Trainer im Fußball, von dem ich gelernt habe, war Ralf Ragnik. Und etwas, was ich bei Ralf immer faszinierend fand, sollte seine Mannschaft 2,0 zur Halbzeit hinten gelegen haben. Er war sich so klar, dass wenn es gelingt, bis zur 60. Minute den Anschluss zu erzielen und so hat er das auch mal beschrieben, dann kommen die anderen so unter Druck. Das ist eigentlich unglaublich, weil die andere Mannschaft führt ja. Aber in dem Moment wollen sie was verteidigen. Und es war für Ralf fast wie so eine Lieblingsituation. Anschluss bei 2,0 vor der 60. Minute und dann machen wir Druck und die anderen spielen auf Verteidigung. Und dann können wir unsere Stärken aus spielen, aber ich es zum Beispiel in Hoffenheim erlebt, in dieser frühen Phase, das sind neuer Bundesliga waren. Es war auch in der zweiten Liga auch schon. Da habe ich wirklich viel gelernt, wie kann man drauf schauen und der Mannschaft diese Herausforderung übertragen und richtig die Freude am Hey, die glauben sie sein schon irgendwo, ein Tor und die sind so unter Druck und dann kommen wir es recht zu. Fand ich toll. Er hat einen sehr echten Phänomen im Fußball. Und ich finde dann genau diese Details, die machen ja dann so Spaß, wenn man sich auch als Trainer Gedanken macht, um so was. Und zum Beispiel bewusst auch mal in meiner Führung offensiv zu wechseln und eben nicht defensiv. Auf sowas zu schauen, das ist sehr spannend und macht Spaß. Weil du es immer noch keine Patentrezept. Nein, nein. Versuchen, dass du guckst natürlich auf deine Mannschaft, auf die Giduasse, auf die Situation. Aber es wäre natürlich, ich gucke mal, welche Mannschaft zunächst, nächstes Wochen ein 0,2 zurückliegt und ob sie den Anschluss schaffen, weil dieses Moment um dann zu nutzen, ich habe Angst, was zu verlieren und dann wird es vielleicht noch farreger. Ich bin technisch nicht so sauber. Und die anderen sind plötzlich motiviert. Das kennen wir ja alle. Dann läuft er selbst du los, da noch ein Meter mehr. Ich musste gerade tatsächlich munzeln, weil als Hans Hoffmann ausgesprochen hat, habe ich an Chinatow, Basi, an Carlos Edoado und wie sie alle hießen damals, die Hoffmann da hingebracht haben. Ibisevic. Ja, ich das war noch Zeit. Das war noch Zeit, wir werden alt. (Lachen) Wir sprechen über deine Zeit bei der Nationalmannschaft, bei der Zeit im Verein. Also mit der Vereinsarbeit lasst uns noch mal auf die Sportpsychologie. So im Kontext-Fußball tatsächlich schauen, dass es in den Leistungszentren ist, es muss, dass es Sportpsychologen gibt. Ich bin nicht sagen, dass du Pionierarbeit geleistet hast. Vielleicht kann man das tatsächlich so ausdrücken in den zwei Jahrzehnten. Es hat sich schon unheimlich viel getan. Ich glaube, die Akzeptanz der Sportpsychologie ist viel größer geworden. Hast du trotzdem noch so ein paar Missverständnisse, so ein paar Dinge, wo du sagst, na, das ist nicht die Sportpsychologie. Wenn jetzt Leute auf die Zukunft und sagen, was machst du denn überhaupt? Hast du dann immer noch viel, musst du viel erklären? Oder hat sich das tatsächlich gewandelt? Das hat sich sehr gewandelt. Trotzdem ist es Typabhängig vom Trainer, was er auch von einem erwartet. Und wenn ich kurz zurückgreifen darf, das ist gerade beschrieben Pionierarbeit. Der erste Sportpsychologie im Fußball tätig war, war der Kollege Ulrich Kuhl mit Eintracht-Trier in der zweiten Liga. Und das war damals viel beachtet. Aber die Sportpsychologie hat den Lange keine Tradition im Fußball. Oder vielleicht auch davon sagen, keine Anerkennung. Das muss man erlicherweise. So beschreiben. Der. vielleicht immer noch gibt es eine Hauptthematik, dass man bei Psychologie auch gesellschaftlich bedingt, will es gar nicht kritisieren, aber zunächst mal ein starker Defizite denkt. Und deshalb ist für so manchen Trainer, vielleicht auch für die eine oder andere Trainerin, so ein. der Spruch von Otto Rehagel, fast schon symptomatisch über den vor 30 Jahren, glaub ich, geäußert hat. Die Frage an Otto Rehagel, ob man immer mit dem Spoppsychologen zusammenarbeiten und sagt, "Ne, bei uns sind doch alle gesund." Und ich glaube, so was warbert bei manchen im Hinterkopf ein psychisches Defizit in Irgendeiner Form nicht stabil genug für den harten Fußball. Da hat sich viel gewandelt, gleichzeitig. Und das habt sich die Spoppsychologen in den Jugendleistungszentren. Möchte man unbedingt bei den Jugendlichen drauf achten. Das hat auch mit Robert Enke und seiner Entwicklung zu tun. Möchte man unbedingt darauf achten, dass man Spieler nicht überfordert in jungen Jahren. Das ist schon ein Tafelsystem, die Leistungszentren. Und dadurch zu kommen, man hat unter Umstände enorme Rückschläge. Das absteht da die Prävention von Überforderungen im Vorregrund der Spoppsychologie. Für den Profi-Bereich ist es viel mehr die Optimierungspsychologie. Wie kann ich besser werden, durch Themen, die ich. die mit meinem Kopf zu tun haben, Konzentrationsfähigkeit, Vorbereitung für ein Spiel. Besseres Aufnehmen von Video-Analüßen. Mein Chef Rüer an der Uni Prof. Eberspecker hat immer gesagt, Video-Analüßen ohne dass man sie nachlaufen lässt im Kopf, ist wie Duschen, wenn man durst hat. Ich finde es ein ganz spannender Summen und Süd, ja, genau. Aber das heißt noch nicht, dass es im Kopf ankommt, wenn man nicht tatsächlich das normal durchgespielt hat, sondern mental im Training. Auch durch viel Raum, der in verschiedenen Trainerausbildungen uns Psychologen zugestanden wird, haben schon im Menge Trainerinnen und Trainer eine Ahnung davon, was für das man psychologien Fußball brauchen kann. Und deshalb hat sich schon viel gewandelt. Auch wenn wir sagen würden, das könnte noch mehr sein. Eigentlich sind nicht alle, aber viele Türen offen. Nico Kowarch hat vor kurzem gesagt, entweder du bist ein Trainer, der noch entlassen wird, oder der schon entlassen wurde. Das zeigt ja im Endeffekt die Lebenswirklichkeit von Trainern, dass die Halbwertzeit nicht ganz so lange ist. Und ganz viele Trainer haben uns auch schon berichtet, dass beim ersten, bei der ersten Entlassung ist einem schon die Füße so ein Stück weit wegzieht. Inwiefern kann man sich eigentlich auf sowas vorbereiten? Ich würde mich darauf nicht vorbereiten, auf meine Entlassung. Das ist eine, also wenn man generell Resilient ist, wie das stanzfähig, wenn man schon gemerkt hat, auch andere Themen, auch Rückschläge im Leben, kann ich ganz gut wegstecken. Und das ist allerwichtigste. Ich habe ein stabiles Umfeld, nicht nur irgendwelche Schulterklappfer, immer freu, sondern ich habe eine Familie, die ich mich fast fallen lassen kann, weil man will ja da auch nicht aus ma Haus. Das ist ja jeder Quatschstein an und muss ein Los unter, schon in der Zeit vorm Anentlassen ist. Das ist ja auch so bitter für Trainerinnen und Trainer. Insofern würde ich sagen, nimmt ein Herz in der Hand und aber jeden Tag an dem nächsten möglichen Erfolg. Toll ist es aber, und ich hoffe, dass ich da im deutschen Fußball noch einiges tut. Ich weiß, in England gibt es so etwas, dass Trainer aufgefangen werden, dass sie auch angesprochen werden. Manche haben Kontakt, den Kontakt zu mir schon gesucht, direkt nach der Entlassung. Und da geht es vor allem darum, erst mal zu verarbeiten, was ist hier gerade passiert, dann man ist so als öffentliche Person, als öffentliche Person zu fallen. Also, wenn ich weiß nicht, ob ich bin mal durch eine Klasse geflogen im Gymnasium, ihr wahrscheinlich nicht so ihr schaut, aber ich hab da. Da ist man wirklich zurückgesetzt. Aber das öffentlich. Jeder weiß es, jeder kennt ein Gesicht und sagt, dass es dir das nicht geschafft hat. In Verbindung manchmal noch, dass irgendwelche Schlagzein einem Geldgier oder Unfähigkeit oder was auch immer unter Vorwerfen ganz bedreht Zeit. Und da geht es dann darum, hast du eine Möglichkeit, deine Gedanken zu ordnen, hast du Menschen, die dich aufnehmen, wo du spürst, hey, du was dir nicht geliebt, weil du erfolgreich bist, weil du bist, wie du bist. Ja, und da. Das ist wichtig. Hab ein Umfeld, das Unabhängig vom Erfolg "Stabilis". Mir haben auch Spieler schon erzählt, bei denen es nicht so gut ging. Sie haben ja ängster Freundeskreis, sind Schulkamannos der Grundschule. Wenn sie daher kommen, bin ich immer noch davon damals. Und da war schon damals meine Freunde, die sind nicht jetzt, dass er da stabil ist, umfeld. Und was ich auch jedem empfehlen kann, hast du irgendetwas, was dich glücklich macht, dass du ein Hobby, ein etwas auf das du dich einlassen kannst, dass dein Leben auch eine gewisse Sinnhaftigkeit gibt, auch wenn du mal nicht reiner gerade bist, sondern wo du spürst, weil da bin ich richtig, damit beschäftigig mich und das können, kann zum Beispiel ein Handwerk sein. Oder. Wenn das großartig Christian-Streich ist, nicht entlassen worden, aber der hat erst mal im Praktikum in einem Fahrradladen gemacht, einfach weil ihn das interessiert, ohne Reise durch Südamerika. Schauen neue Welten. Ich weiß früher halt fröhlich, wenn es bei ihm nicht gut gelaufen ist, der ist danach erst mal zu einen anderen Verein, weil es ihn interessiert hat. Was gibt es noch? Im Fußball kann man noch so viel entwickeln, und er hat dann auch viele Dinge mitgebracht, die er nur dadurch erfahren hat, oder dann neugierig nach Entlassungen war. Also, wenn man so, man kann für sich so ein paar Dinge dann machen. Aber so richtig geht, wenn ich entlassen werde, dann mache ich. Ich würde es nicht empfehlen, zumindest. Vielleicht hilft es irgendjemand, der sagt dann ruhiger ist, aber dann muss er den Mund selber äußern. Ich find mir keinem der Tipp nicht. Ich finde so, wie so deine positive Haltung zu diesen Themen sehr, sehr angenehm und schön. Und das sollte auch nicht mein Versuch sein, irgendwas negative sehr fortzulen, sondern das Gegenteil. Wir reden ganz oft über stärkende Orientierung. Ich bin auch ganz großer Fan davon. Du hast auch viele Stärken ansehen. - Danke, Gott sei Dank. Ich bin schon bei mir im Kopf war aber noch eine Frage, die du. du hast das Thema vorher aufgemacht. Und so was du gesagt hast, du mit Ergänzungspielern, die Zeit genutzt hast, um mit ihnen zu sprechen. Und wir wollen ja Trainern immer wieder Tipps geben. Und damit umzugehen, ich hab Ergänzungspieler. Jetzt, oh, zu Tage kann ich ja sogar fünf Mal wechseln. Und das wird immer wichtiger, auch mich stark zu wechseln von der Bank heraus. Wie kommunizier ich da? Wie hast du vielleicht Tipps für die Trainer, die gesamte Gruppe mitzunehmen, auch nach außen hin den anderen, das zu zeigen, nicht mal nur im Einzelgespräch. Wie sprichst du dann mit den Spielern? Und was kannst du in den Trainern vielleicht auch mitgeben? Ich darf insofern korrigieren, die. Ich bin nicht aktiv auf die Spieler zugegangen am Spieltag. Ergänzungspieler, sondern die haben die Zeit genutzt und waren auch eben dadurch. Ja, manchmal war ich vielleicht auch der Ähnliches, die sie langen Stunden verbringen kann, bis man warten muss. Und dann sowieso, wenn wir irgendwann nicht koppiert, nicht zum Einsatz, sowas gab es. Aber der entscheidende Punkt, glaube ich, vor allem für eine Fußballmannschaft, fast unabhängig, ob Profimandschaft in der Liga oder. oder in einem Tonnier ist, dass man die ganze Mannschaft wirklich mitnehmen kann. Und die Ergänzungspieler sind potenziell auch die Spieler, die. unglücklich sind, oder die sie vielleicht auch mal ungerecht behandelt fühlen. Und das Wichtigste ist, dass die Spüren, sie sind auf dem Schirm, der Trainer und Trainer. Sie sind nicht vergessen dabei. Ganz besonders schönes und da. aber ich viele gute Beispiele bei der Nationalmannschaft erlebt, aber vielleicht darf ich es exemplarisch oder bilden. deutlich machen bei der WM-2014. Wenn unsere Erfahrungen sind Spieler, wie meine neue, was hier ein Schweinstalliger und andere Matsumels und Thomas Müller. Ich habe oft mitgekriegt, wie die den Spielern, die wenig zum Einsatz kamen, unglaublich viel Mut zugesprochen haben. Manchmal quer durch den Bus gerufen, wie stark sie trainiert haben. Und es ist richtig, wie die Anders im Sitz sitzen. Das hat auch was, wenn ein erfahrener Spieler das rüberruft zu einem unerfahrenerenspieler und eine Kultur dafür zu schaffen, als Trainer einerseits zu gucken. Wahrscheinlich vergisst du leider manchmal irgendjemand. Aber der Ersatzspieler, der Gänzutspieler sind so wichtig für mich, weil das sind eventuell die den schwierigsten Job haben. Die kommen zum Zeitpunkt, die X-Reine müssen direkt performen. Das bedeutet auch sie so zu halten, dass sie auf der Bank bereit sind. Deshalb kommt er den Fitness-Trainer, auch eine wichtige Rolle zu eben nicht nur kniehoch und ein bisschen laufen, sondern was mitzugeben, motivational oder konstantativ. Das ist ein ganz wesentlicher Punkt. Und wenn für ein Musiker als Trainer auch meine Führungsspieler sagen, "Gibt er in anderen, was mit?" "Pack dir den mal." "Ich hab Sorge, der ist uns so." Also, uns war nicht auf der Problem, mach mal, sondern ernehm sie mit, profitieren so von dir, die schauen zu dir auf. Wenn die Spüren, ich wäre gesehen, der Gänzungsspieler, dann fühlen sie auch viel mehr als Teil des Ganzen. Ich halte das für einen ganz wesentlichen Punkt darauf zu achten und im Liga-Betrieb, darf man sagen, manchmal sind abgehängte Spiele auch eine Gefahr für den Trainer, weil die können schon eine Dynamik aufbauen. Das ist sich andere Suche, die sich auch abgehängt fühlen. Und wer, du kommst dann in ein nicht so gutes Fahrwasser als Trainer im Erfolgsfall, sowieso immer alles gut. Aber wenn nicht, dann kann es eng werden und dann hast du sofort auch eine Kope gegen dich und möglicherweise haben die Einflüsse auf andere Spiele oder in den Verein rein. Deshalb lohnt sich wirklich, auf alle zu gucken. Was mich gerade auch noch mal auf dem Kort-Trainer, bzw. das Trainer-Team bringen, jetzt haben wir Kingsman an wurde genannt, Hansi Pfleg, auch Jogi Löw. Die hatten ja immer auch ein starkes großes Trainer-Team. Somit dein Blick dann auch von außen auf das Trainer-Team. Wie wichtig waren man speziell vielleicht auch in diesen schwierigeren Momenten die Kort-Trainer? Eine ganz entscheidende Rolle. Ich möchte namen weglassen, aber ich würde sagen, der Bundesliga ist so mancher schon entlassen worden, weil er einfach nicht den richtigen Kort-Trainer dabei hatte. Und wenn das ein Match ist, das ist so wunderbar, dann bist du wirklich ein Team. Und es sind schon schön. Also du musst auch vornehin stehen, es geht ja nicht durch einen Hin- und Im-Kort-Trainer zu verstecken, aber ein starker Kort-Trainer. Der kann für dich so viel tun. Und ich Hansi Pfleg, der als Chef-Trainer auch große Erfolge macht das großartig jetzt auch in Barcelona, aber er war auch ein toller Kort-Trainer für Jogi. Jogi war ein fantastischer Kort-Trainer, für Jogi und Kingsman. Und da darf ich vielleicht auch sagen, der hat dann auch Dinge abgedeckt, der auf die Jogi nicht so viel Wert gelegt hat. Und das war ein ganz tolle Match und das sehe ich auch bei Verein, bei denen ich schon rein gucken durfte. Das ist einfach ein Trainer mit starken Kort-Trainer-Team. Es hat ein Team um sich herum und dann gibt es wirklich ein Miteinander. Und alle Trainer kommen irgendwann in schwierige Phasen und da muss so irgendwo deinen Support haben. Und da wenn die Kort-Trainer sind, dann wird das Gold. Was mich irgendwie jetzt auf das Thema Rollenklarheit grad bringt, Dennis, ich meine, du kennst es ja auch, oder wir beide mal bist du der Chef-Trainer, mal bin ich. Wir kriegen das ganz gut hin, wir kennen unsere Rolle. Das Gefühl soll es tun. Aber das finde ich wirklich auch bemerkswert, wir haben ins Personen als Kort-Trainer vorher arbeiten, dann als Chef-Trainer und sie einfach, egal in welcher Rolle, auch immer sie arbeiten, einfach dieses Bewusstsein darüber haben, wo werde ich gebraucht, wo sollte ich meine Finger vielleicht eher rauslassen. Und dabei ist aber ganz interessant zu sehen, dass es Menschen gibt, die sind einfach immer Kort-Trainer und es ist auch gut so. Die sind einfach in dieser Rolle perfekt und die, die es dann versucht haben, manche wollen, die in dieser Rolle perfekt sind, tun sich schwer als Chef-Trainer, weil es noch mal eine andere Geschichte ist, das heißt aber nicht, dass der irgendwie weniger kann oder so, sondern dass diese Rolle auf jemand zugeschnitten ist. Und manche nehmen gerade die großen Learnings mit und sind deshalb starke Chef-Trainer, weil sie auf der Kort-Trainerrolle viele sehen konnten. Wir durften in einem Kontext mit Ano Michelsprechend, der Thomas Tuchel lange begleitet hat und auch mit Hermann Gerland, der wiederum wechselnde Chef-Trainer hatte und auch seine Position geblieben ist und ich mag das total, dass wir die Lanz für den Kort-Trainer immer wiederbrechen aus eigener Erfahrung heraus und Markus Kröscher hat uns auch gesagt, diese Erfahrung zu machen, Kort-Trainer zu sein und dann auch einem Chef-Trainer zuzuarbeiten, zusammen zu ergehen und zu schauen, was ist denn wichtig in dieser Rolle, dass das eine hohe Relevanz hat, also wirklich Step by Step den Weg zu gehen und zu schauen, wer ist alles in meinem Team, weil Ansemnders haben wir auch immer wieder Trainer-Kompetenzen, du kannst nicht alles alleine abdecken. Ja, genau, deswegen betonen wir auch immer, dass es so wichtig ist, passend zum Thema Selbstrefriktion, seine eigenen Stärken und vielleicht auch Schattenseiten zu kennen, um genau zu wissen, welches Musa-Igsteinchen oder welche Musa-Igsteinchen passend dann auch zu mir. Hans, wir haben mit schon viel zurückguckt und so ein bisschen geschaut, welcher Erfahrung hast du gemacht, wenn wir versuchen, nochmal nach vorne zu schauen und mit dem modernen Trainer zu beschäftigen, was sind so Entwicklungen, die du siehst, wo sagst du, okay, als Trainer hier, sollten wir schon auch wieder ein Fokus setzen, alleine, wenn es vielleicht mehr mediale Arbeit ist, Social Media hat ja zugenommen und siehst du da auch gefahren und siehst du andere Entwicklung, wo einfach das Trainer da sein, sich ein bisschen verändert. Also, Trainer da sein hat sich schon sehr verändert, einfach auch durch die ganzen Spezialisten drumrum, die dann wie ich jetzt auch mit Kriege bei Klubs sieht, zum Beispiel mit Daten ganz spannende Sachen machen, die aber vielleicht nicht für jeden Trainer toll sind, aber auch mit KI arbeiten und den Gegner allergischeren auch mit KI. Also da ist wirklich viel gefragt, auch hier halte ich das Trainer-Team, oder das Team um den Trainer herum, mit den Spezialisten auch ganz wichtig. Das ist für ganz wichtig, dass sozusagen die Trainer, vielleicht mit bestimmten Worten zu sagen, nicht Big Data bekommen, nämlich da tausend Informationen, sondern Smart Data, wenige Klugel, mit denen sie, was mit denen man auch direkt was anfangen kann, auf die Cheftrainer und Trainerinnen strömt so viel ein, auch Medialein und Dinge, die auch teilweise auch nicht schön sind. Und wenn das Umfeld das weiß, dann können Sie Ihr Spezialistenwissen dem Trainer gut präsentieren, in einer kleinen Form. Und da denke ich, würde er da Trainer zunehmend auch zum Manager, Wissensmanager, aber er oder sie selbst, wenn das Herzen sind, wenn die Spieler wissen, im Zweifelsfall, ich weiß, der entscheidet ob ich Spiele oder nicht, aber ich kann auch mal was sagen, und der Trainer macht's deutlich, also kann man was sagen, vielleicht auch das Privates, und der Trainer gutiert das. Und man merkt, die Gedanken sind bei mir auch mal gut aufgehoben, vielleicht hat die man eine schwierige private Situation. Also diese Mischung in der Zukunft aus wirklich Mensch zu sein, der vielleicht auch noch weiß, wie sich ein Spieler fühlt, du bist nicht dabei, du bist nicht meinem Kader. Und wenn das als Trainer erlebt hast und weiß nur, wie sich es fühlt, dann machst du andere Gespräche in der Art und das Spürenspieler. Also dieses Menschsein, fachmann sein, Manager sein, auch für neuesten Sachen, Leuten vertrauen um mich rum, die KI, Social Media, Psychologie und so mit abdecken. Nicht eventuell auch so selbstständig, die die die die die die die drum rum arbeiten lassen, dass du nicht alles durch dich durch musst, weil sonst ist eventuell echt zu viele Info, wenn du für alles nachdenholen musst, sondern also dass du sie auch ein wenig frei arbeiten lassen kannst, um gleichzeitig mit maximalem Vertrauen. Das wird diese Mischung aus Mensch, Manager und auch Manager der Spezialisten. Ich glaube, das ist so die die Zukunft, dass das Trainer da sein, ein Zimfußball. Guck am selben haben wir so einen schon getroffen in unserem Podcast, was meinst du? Mit Sicherheit nicht, mit Sicherheit nicht, deswegen sind wir froh, dass wir hier heute zusammengekommen sind. Ich glaube schon, die Mischung macht es am Ende als Trainer tatsächlich auch mit der Zeit zu gehen und zu gucken, was entwickelt sich denn, aber im ganzen Jungen, im Datenjungen, im digitalen Jungen, im Medienjungen mensch bleiben. Wir ab und zu auch immer noch mal wieder und sich dessen noch mal bewusst zu werden, dass wir es mit Menschen zu cool haben, die alle an das Ticken, wo bei jedem auch ein bisschen was hinterhängt, glaube das Elementar. Wir haben zum Abschluss, wo wir noch mal ein kleines Resumé machen von unserem Gespräch, vielleicht noch mal versuchen, so zu tun. die zwei, drei Bulletpoints herauszukizilen, was würdest du den Trainern und Trainerin draußen raten, um ja bestmöglich mit der Zeit zu gehen, sich zu entwickeln und trotzdem auch bei sich zu bleiben im Job. Dem zunächst mal, das, was du gerade als letztes gesagt hast, dass ich muss irgendwie mit der Zeit gehen, ist eine Geschichte. Zunächst mal bleibt bei dir, seien ich in anderen, nur weil irgendein PEP irgendwo sehr erfolgreich ist, bist du wahrscheinlich mit ganz anderen Dingen erfolgreich. Also versuchen, nur jemand zu imitieren, bleibt bei dir, hat ein ab ein gutes Umfeld und sei offen für neue Entwicklungen. Nicht alle Entwicklungen sind tolle, die neu sind, aber sei offen dafür und wenn du dich mit Menschen umgibst, nicht einfach nur in der Öffentlichkeit stehen wollen, sondern die wirklich zuarbeiten, dann kannst du immer auch einen Blick, einen Ohr, an den neusten Entwicklungen haben. Und es bedeutet halt auch, schämtig nicht bei Kollegen zu fragen, wenn sich Trainer untereinander austauschen, man kann so viel voneinander lernen, auch aus Misserfolgen und natürlich auch aus den neuesten technischen Dingen und den vielen, vielen Daten. Also, Offenheit dafür, aber letztlich auch und damit würde ich gerne noch abschließen, das, was ich allen wünsche, diese große Liebe zum Fußball, das ist ja schon ein wahnsinniges Spiel. Und wenn das drin ist und du bei dir bist und du mit Herz blut dabei, bist Menschen zu entwickeln und ein Team zu entwickeln, dann kannst du nicht falsch liegen, wenn du fachlich gut ausgebildet bist. Anseln, möchtest du darauf noch was sagen? Ich finde, das ist ja wirklich deine letzte Frage, das ist immer die fieseste Frage, weil du warst so mal ein großer sagen, aber heute möchte ich noch sagen, was heute vielleicht wieder rausgestrichen wurde, was uns der ein oder andere Trainer zum Beispiel streich gesagt hat, man muss Menschen lieben als Trainer und ich finde, das hast du heute irgendwie durch deine Haltung hier gezeigt, dass du wirklich sehr, sehr gerne mit Wenschenarbeit ist, das Gefühl habe ich vermittelt bekommen. Und das nehme ich sehr sehr positiv, einfach auch heute für mich mit, das wird ein guter Tag. Ist es schon, aber er wird nicht schlechter. Wir werden nicht schlechter und ich möchte auch sagen, man meckt diese Dankbarkeit, die du er hat, für die Zeit, die du in diesem Umfeld verbringen durftest. Und da dich der noch so stark auch einbringen konnte, ist dich entfalten konnte und das hat total Spaß gemacht, dass du uns ein bisschen davon erzählte, dass ich fand, das war auf jeden Fall auch wieder einiges drin, für die Hörerinnen und Hörer da draußen. Und her, vielen Dank euch, für das offene Gespräch. Und ich würde sagen anseh, wir hören uns wieder. Trainer Kompetenzen im Profifufball Eine Podcast-Serie der DFB Academy

Podcast Summary

Key Points:

  1. Hans-Dieter Hermann, einer der prägendsten Sportpsychologen im deutschen Fußball, war rund 20 Jahre beim DFB-Team, inklusive WM-Titel 2014 und Heim-EM 202
  2. Sein Einstieg 2004 unter Jürgen Klinsmann war ein „Game-Changer“; Klinsmann stellte ihn als „Kopftrainer“ vor, was sofort Glaubwürdigkeit schuf.
  3. Damals war Psychologie im Fußball neu; Spieler waren neugierig, aber auch zurückhaltend – heute ist das Feld etabliert, viele Spieler haben eigene Ansprechpartner.
  4. Ein guter Cheftrainer braucht Fachkompetenz, Zuhören, eine klare Idee, Authentizität und Resilienz – entscheidend ist, dass er sich vor Mannschaft, Presse und Vorstand gleich verhält.
  5. Die Arbeit mit Trainern zielt nicht auf „Reparatur“, sondern darauf, eigene Stärken umzusetzen; Selbstreflexion und Passform sind zentral.
  6. Rollen des Sportpsychologen
  7. Teambuilding sollte subtil in Trainingseinheiten (z. B. Aufwärmen) eingebaut werden; Grenzerfahrungen sind riskant, weil sie Helden und Verlierer schaffen können – besser sind Aktionen ohne Verlierer.

Summary:

In diesem Podcast-Gespräch mit Hans-Dieter Hermann, dem langjährigen Sportpsychologen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, geht es um die Verbindung von Sportpsychologie und Trainerarbeit. Hermann beschreibt seinen Einstieg 2004 als völlig neue Erfahrung: Jürgen Klinsmann stellte ihn als „Kopftrainer“ vor, was sofort für Akzeptanz sorgte, und Oliver Kahn unterstützte ihn öffentlich. Damals war Psychologie im Fußball noch ungewohnt, doch die Spieler zeigten große Neugier; heute ist das Feld fest etabliert.

Auf die Frage nach guten Cheftrainern betont Hermann, dass es keine universelle Trainer-Eigenschaft gibt – entscheidend seien Fachkompetenz, Zuhören, eine klare Idee, Authentizität und Resilienz. Trainer müssten sich vor Mannschaft, Presse und Vorstand konsistent verhalten, um Vertrauen aufzubauen. In seiner Arbeit gehe es nicht darum, Defizite zu beheben, sondern Stärken umzusetzen; Selbstreflexion sei dafür zentral.

Hermann beschreibt seine Rolle als Vertrauensperson, Mediator und Teambuilder, wobei er strikt zwischen vertraulichen Spieler-Gesprächen und Informationen für den Trainer trennt. Beim Teambuilding warnt er vor Grenzerfahrungen, die Helden und Verlierer produzieren; besser seien subtile Übungen, etwa im Aufwärmen, die Zusammenarbeit und Spaß fördern, ohne jemanden zu überfordern. Seine Erfahrungen aus 20 Jahren Nationalmannschaft zeigen: Psychologie ist kein Luxus, sondern ein integraler Bestandteil erfolgreicher Teamführung.

FAQs

Ein guter Cheftrainer braucht eine top Fußballkompetenz und Ausbildung, aber auch die Fähigkeit, zuzuhören, eine klare Idee zu haben und authentisch zu sein. Er muss erkennen, wann er vorne stehen und führen oder wann er die Mannschaft lenzen lassen sollte, und Resilienz im Umgang mit schwierigen Situationen zeigen.

Der Start war ein Game-Changer und völlig neu, da er zunächst die Presse und dann die Mannschaft kennenlernte. Jürgen Klinsmann stellte ihn vor und betonte, dass seine Arbeit genauso wichtig sei wie das Training, was ihm einen guten Grundpfeiler gab, und Oliver Kahn unterstützte ihn öffentlich.

Damals war Psychologie neu, und die Spieler waren neugierig, aber einige zurückhaltend; heute ist sie etabliert, und viele Spieler haben eigene Ansprechpartner. Anfangs gab es kleine Aha-Effekte, die die Spieler nicht kannten, aber die Offenheit und Freundlichkeit war schon damals überraschend groß.

Die Rollen sind vielfältig, wie Vertrauensperson, Mediator oder Teambilder, aber man darf nicht zu viele haben. Eine wichtige Aufgabe ist die Abgrenzung von Vertraulichkeiten zwischen Spielern und Trainern, damit beide Seiten offen sprechen können, und man arbeitet auch indirekt über Fitness-Trainer.

Die Aktion sollte zur Mannschaft und zur Botschaft passen, und man muss antizipieren, dass niemand zum Verlierer wird, wie bei Grenzerfahrungen, wo Helden und Verlierer entstehen können. Es ist wichtig, nach der Aktion darüber zu sprechen und Begriffe zu finden, die die Gruppe danach begleiten, und Neues auszuprobieren, um Müdigkeit zu vermeiden.

Grenzerfahrungen können kontraproduktiv sein, wenn sie zu Helden und Verlierern führen, daher sollte man sie vermeiden. Bei Aktivitäten wie Kanufahren oder Klettern muss man sicherstellen, dass alle gemeinsam ankommen und sich gegenseitig helfen, wie beim Überqueren von gekenterten Kanus, und die Erfahrung danach aufgreifen.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.