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S13/E01 mit Henrik Pitz (CERPRO) | AI KI Künstliche Intelligenz Qualitätssicherung Fertigung

57m 44s

S13/E01 mit Henrik Pitz (CERPRO) | AI KI Künstliche Intelligenz Qualitätssicherung Fertigung

Der Podcast „Marketing Consumer P1“ startet eine neue Staffel mit Interviews über Künstliche Intelligenz. In der ersten Folge spricht Co-Host Michael Högemann mit Hendrik Piz, Mitgründer von Zerpro. Das Startup nutzt KI, um die Qualitätssicherung in der Fertigungsindustrie zu revolutionieren. Hendrik Piz, ehemaliger Unternehmensberater, wurde von seinem Mitgründer Frederik überzeugt, ein Startup zu gründen. Ohne konkrete Idee bewarben sie sich für einen Accelerator in Saudi-Arabien, wo sie drei Monate lang in einer WG lebten. Rückblickend hält Hendrik diesen Schritt für suboptimal, da zu viel Zeit mit Vorträgen und zu wenig mit Kundeninterviews verbracht wurde. Ihre erste Software zur Teilekalkulation war zu komplex und scheiterte. Erst durch gezielte Kundenbefragungen entdeckten sie das wahre Problem: die manuelle Erstellung von Prüfplänen auf Basis technischer Zeichnungen. Sie validierten dies mit einer Social-Media-Kampagne auf Instagram, nicht LinkedIn, da ihre Zielgruppe – männliche Mitarbeiter im Alter von 40 bis 50 Jahren aus kleinen und mittleren Fertigungsunternehmen – dort eher Fußballvideos ansieht. Die Kampagne generierte innerhalb eines Monats 70 Leads. Daraufhin bauten sie ihr aktuelles Produkt, das diese Zeichnungen automatisiert ausliest und Prüfpläne erstellt. Das Team betont, wie wichtig es ist, Probleme direkt mit Kunden zu validieren und sich nicht in komplexen Funktionen zu verlieren.

Transcription

9702 Words, 59109 Characters

German
Hallo an allohen, herzlich willkommen zu einer neuen Staffel an Interviews im Marketing Consumer P1 Podcast. Wir haben uns entschieden weiterzumachen und wieder ein paar neue Interviews zu starten. Und zwar führen wir das Ganze, was wir in der zwölften Staffel gemacht haben, fort und haben erneut mehrere Interviews jetzt mit Runderin und Runder von Kai Histaar. Also es geht wieder unkünstliche Intelligenz. Und weil es letztes Mal so viel Spaß gemacht hat, ist auch Michael Högemann wieder dabei, den ihr in der letzten Staffel schon kennengelernt habt. Er ist seriengründer unter anderem von Davanda Magalud und ist jetzt mit in Neuja, wenn ich es richtig ausgesprochen habe. Unterwegs geht es vom Kai Histaar und Automatisierung im Mittelstand. Und er beschäftigt sich seit mehr als drei Jahren jeden Tag mit dem Thema V und runter. Und ich wüsste nicht, wer besser geeignet sein könnte, dem Gründern spannende Fragen zu stellen. Was hinterher ein Kai Anwendungsverhältnis steckt und wie sie selbst Kai Histaar nutzen. Und ich will mir sicher, da gibt es einige spannende Tipps, die hier bekommen werden, wenn ihr einfach dabei seid und zuhört, was an dieser Staffel so passieren. Los geht es in diese ersten Folge mit Hendrik Piz, dem Gründer von Zerpro. Das Zerpro-Team verfolgt die Vision, die Zukunft der Produktion neu zu gestalten und zwar mit Lito von Künstlicher Intelligenz. Und es geht vor allem um Qualitätssicherung. Und wir sprechen mit Hendrik über die Anfangsphasen, wie sie es geschafft haben, mittlerweile schon über 100 zahrende B2B-Kunden im Mittelstand zu gewinnen und über allerlei Learnings die ihr auf dieser Reise mitgenommen. Insofern viel Spaß bei der ersten Folge in der 13. Staffel des Markets in Form 7 und Turan Podcast mit Hendrik von Zerpro und meinem Kohost Michael. Los geht's. Ja, willkommen zu einer neuen Folge. Wir haben heute den Gründer von Zerpro oder ein, der drei Gründer von Zerpro zum Gast Hendrik Piz und es geht hier heute um das Thema KI und Qualitätssicherung. Herzlich willkommen, Hendrik. Eutet mich toll zu sein. Super, Michael ist auch dabei. Wir machen weiter jetzt und haben uns für die nächste Staffel hier wieder spannende Gründerinnen und Gründer, die mit KI zu tun haben, rausgesucht. Vielleicht fangen wir an mit dir an, Hendrik. Du hast sehr viel Sachen vorher gemacht, erzähle mal, was das so alles war und wie du zum Gründen willkommen bist, bevor wir über Zerpro dann sprechen. Super gerne. Also ursprünglich kann ich aus dem Süden von Deutschland aus kleinen Dorfnähe Karlsruhe hab dann im Bachelor und Master Wirtschaft studiert, also ganz klassisch, weil ich ehrlicherweise auch nicht wirklich wusste, was ich machen soll und bin dann dementsprechend auch in die Beratung gegangen, auch da der Grund gewesen, mich haben viele Themen interessiert und hab deswegen gesagt, ich starte mal mit der Beratung, hier kann ich viel lernen, aber muss mich noch nicht so festsetzen, war dann zwei Jahre in der Beratung und anschließend ist mein Mitgründer der Frederik auf mich zugekommen, hat mich gefragt, hey, Hendrik hast du nicht Lust, gemeinsam was zu gründen. Ehrlicherweise hat es mit zu dem Zeitpunkt auch noch ganz gut gefallen in der Beratung, und ich glaube ich wäre noch länger geblieben, aber wie ist der Zuversuch soll, hat der Frederik mich dann überzeugt und hat damit mir gemeinsam die Zerpro gegründet und natürlich noch mit dem Sascha der dritte im Wunde. Beratung war dir bei UI, ne? Ich glaube ich gesehen. Genau, also ich selber war bei UI noch mal, sag ich mal ein bisschen fokussiert, aber über Parfnen, wo viele Strategie und M&A Themen macht. Frederik und Sascha waren bei UI eher in der Industrie-Sparta, also auch schon da Industrie 4.0 Themen gemacht, passend natürlich zum Thema. Ich bin der Einzige, der eigentlich mal nicht diesen Industrie background hat, den man jetzt mal mit Gründer haben. Ja. Und als er auf dich zukam, Frederik hatte er da schon die konkrete Idee oder war das erstmal so, wie wollen Gründen und hast du das dabei zu sein? Ja, ich glaube, wie wir gestartet haben, ist es schlechtes, was man machen kann. Also mehr der weniger Frederik auf mich zugekommen, gesagt, hey, lass mal was gründen. Also bei ihm war es schon länger in der Beratung und hat dann gesagt, hey, ich will immer was Neues machen und wollte einfach gründen. Und es ist auf mich zugekommen, weil er gemerkt hat, hey, ich habe so viel Zeit, ich habe schon ein bisschen mehr den Business Hintergrund, er hat den Industrie Hintergrund und Sascha eben, den Tech Hintergrund, also ergänzt uns da sehr, sehr gut. Aber erlicherweise war noch gar nichts da und klassisch, wie wir Beratete das gelernt haben, haben wir mal mit dem Pitch-Tek gestartet. Was war dazu ein Pitch-Tek? Einfach nur, was Frederik so ein bisschen in den letzten Jahren als Ende Beratungen, vielen Industrieunternehmen war, aufgesammelt hat. Man muss auf der Zusagen, wenn man dieses Pitch-Tek jetzt heute rauskram würde, würde man sehen, wir machen was anderes. Aber es hat uns zumindest mal geholfen, die Idee zu strukturieren, erst durch Potesten zu haben, also wie gesagt, wir haben da so ein bisschen unser Handwerkszeug genutzt, dass wir in der Beratung gelernt haben. Im Endeffekt würde ich jetzt in der Nachhinein deutlich anders machen, aber zu dem Zeitpunkt hat es eigentlich ganz gut gepasst. Und als er dann mit der Idee oder mit diesen verschiedenen Ideen ankam, wie hat er dichter trotzdem überzeugt, ohne dass das jetzt konkret war? Ja, ich glaube, das Spande ist, wenn man Frederik Kennlend ist, da ist sehr interessiastisch, er glaubt sehr an das, was er macht. Und das reißt natürlich auch mit. Also ich merke das jetzt auch, nachdem wir jetzt unsere Investitionsrunde hatten, die ersten Mitarbeiter überzeugt, man eigentlich eher mit dem, was man selber als Gründer denkt und dann, was man glaubt, beziehungsweise, was man als Vision hat als wirklich das Thema selbst. Natürlich fand ich das Thema spannend, also ursprünglich gestartet sind wir mit einer Art Fertigungsplattform und Angebote Nachfrage zu vernetzen in der Industrie, also auch schon in der Industrie, wo wir jetzt auch arbeiten. Aber wie gesagt, mit etwas komplett anderen und war einfach spannend, wie mir motiviert der Frederik rein gegangen ist. Und beschreiben wir mal die Phase, also ihr habt das dann trotzdem weiter gemacht Beratung oder habt ihr so einen Cut gemacht und dann gesagt, so wir gehen jetzt hier all in, auch wenn das noch nicht ganz konkret ist oder wann war der Moment, wo ihr da gekündigt habt und dann voll auf Gründung? Ja, also wir haben es Teils-Teils gemacht, also einerseits Frederik Katz schon gekündigt, das heißt, er war schon, oder er war derjenige, der direkt gesagt hat, hey, ich will ja jetzt verstaaten, wir haben Ideen ausgetauscht, wie gesagt, ein Pitch-Teck aufgebaut, haben aber alle nicht so richtig gebust, ehrlicherweise, wie wir starten sollen. Also wir waren auch, wir haben alle das erste Mal gekündet, hatten keine Ahnung, das machen wir jetzt eigentlich. Und ich habe dann gesagt, hey, lasst doch mal auf einen Accelerator bewerben, wir haben Pitch-Teck und einfach mal schauen, vielleicht sieht der irgendjemand was und dann können die uns ein bisschen sagen, wie wir starten können. Das heißt, ich habe das Pitch-Teck genommen, habe uns bei den zumindest die ich kannte, die drei größten Accelerator bewerben, das war ein Weihkombinader, Textas und Sequoia-Ark und wirklicherweise hat uns dann Textas genommen, wo wir dann gesagt, na ja, gut, vielleicht ist da doch was. Das heißt, dann haben Frederik und Sascha gekündigt und ich bin am Anfang, habe mich erstmal beurlauben lassen und dann eben später nach dem Accelerator auch gekündigt. Und Textas, wie lief das genau, habt ihr da Geld bekommen oder? Genau, also Textas ist ja der Deal, dass man Geld, also man hat zwei Förderungen sozusagen, einmal kriegt man Geld für Equitie, bedeutet, ich glaube aktuell sind 6 oder 7 Prozent, die man dafür bekommt, dass man mal ein bisschen Grundkabital hat, um zu starten und dann kann man noch einen weiteren Deal annehmen, eine Art convertible, bedeutet, wenn man dann noch mal eine Investitionsrunde hat, dann investieren die mit einem Preis nach Lasse bei der Runde noch mit. Genau, also auch da einfach um ein bisschen zu starten, ähnlicher Deal ist auch bei Weihkombinader. Und das war in Karlsruhe. Nein, das war in Saudi Arabien. Nicht da in Ernes. Das heißt, ist noch ein bisschen komplizierter. Ja, also warum das Ganze im Endeffekt auch da, Frederik war in der Vergangenheit, vielen Saudi Arabien unterwegs, weil da aktuell viel Investment getrieben wird in Richtung Industrie. Natürlich haben Sie da einen sehr, sehr guten Geographisch Standort. Aktuell sage ich mal ein bisschen komplizierter, bin auch froh, dass ich jetzt nicht mehr da bin. Aber zu dem Zeitpunkt eben unsere Hypothese gewesen, ey, wenn wir nach Textas Saudi Arabien gehen, können wir sehr viel von diesen Aufschwung mitnehmen, besonders unter der Grundannahme, dass aktuell, sage ich mal, die Industrie in Deutschland ja nicht die einfachste ist. Und wir so sage ich mal einen positiveren Trend mitnehmen können. Heute war auch da ganz klar wir drei Gründe. Wir kann uns natürlich schon, aber als Gründe lämp man sich noch mal anders kennen. Und zu dem Zeitpunkt haben wir dann zu dritt drei Monate lang in der Vergäge wohnt. Und danach kann man es dann richtig. Und da habt ihr dann in den drei Monaten seid ihr zur Zerproge kommen zu dieser Idee, die wir heute haben. Ich würde sagen erst am Ende, man muss ja auch dazu sagen, ich habe inzwischen jetzt sage ich mal würde ich nicht mehr so machen, dass ich am Anfang direkt so eine Mixellerator gehe. Bei einem Exellerator natürlich bekommt man viele Grundlagen, wie macht man Sales, Marketing und so weiter. Das Grundproblem ist aber, dass man sehr, sehr viele, man hat eine sehr, sehr große Programme. Und das Wichtigste kann man eigentlich recht wenig machen und dass es mit Kunden sprechen oder potenziellen Kunden sprechen. Das heißt, wir haben das genau falsch rumgemacht. Wir haben in der Zeit uns die Fortrege da angehört, haben dann ein Produkt gebaut, das an die ersten Kunden verkauft und dann gemerkt, neja, also so richtig fliegt das nicht, was wir da gebaut haben. Und die Learnings, die du jetzt hast, was würdest du anders machen, dann würdest du dann Exellerator später machen. Ich sag mal so, also ich glaube die Frage ist überhaupt was, wenn man mit dem Accelerator reichen. Die Frage sollte man sich stellen, bevor man überhaupt nicht Accelerator anfängt. Aus meiner Sicht hat man heutzutage es einfacher, denn jeden Start-up zu gründen grundsätzlich, also man kann relativ schnell Software bauen, man hat beispielsweise überlegt in relativ schnell auch, sage ich, man Kontakte zu entscheiden, um Fragen zu stellen. Das heißt, im Endeffekt bevor ich überhaupt mit dem Accelerator irgendwie darüber nachdenken würde, würde ich mir den Industrierussuchen und einfach Fragen stellen, um erstmal ein Problem zu finden. Also wir haben ja, sage ich mal, mit einer Hypothese angefangen, ohne überhaupt wirklich Kunden zu fragen, was in eure Probleme und ich glaube, das war der große Fehler. Und wie gesagt, ich glaube, dann kann man deutlich schneller vorankommen, als so eine Accelerator zu machen. Gibt natürlich so ein paar Ausnahmen, gerade in Richtung Fundraising, kann so eine Accelerator schon hilfreich sein, weil man da natürlich ein sehr, sehr gutes Netzwerk bekommt. Aber abseits davon war der drei Monate in Saudi-Arabien in der WG, habt euch bestens kennengelernt, seit dann gerüstet gewesen, für das was jetzt gekommen ist danach. Und beschreib mal Zerpro, so welches Problem ihr dann gefunden habt, was ihr jetzt auch löst. Genau, also gleichsteig, damit was wäre gebaut, war man anfangen. Also wir hatten, wie gesagt, in der Industrie ein paar Kontakt haben da natürlich ein bisschen gefragt, hey, was habt ihr für Probleme und haben dann eine erste Software aufgebaut, die helfen soll, Teile zu kalkulieren. Bedeutet, wenn man sich in der Fertigung der Industrie des anschaut, hat man Williams, also auch die nervos und ähnliches und die haben eigentlich ein großes Zulieferernetzwerk. Das heißt, Fertigungssindustrie 80 Prozent eigentlich sind Zulieferer und die restlichen 20 Prozent sind die Williams. Und diese Williams Designenteile waren die dann nach bei den Zulieferern und die Zulieferer brauchen natürlich ein Preis. Das kann ganz sehr komplex sein, deswegen haben wir gesagt, hey, wir wollen das automatisiert, KI machen. Natürlich waren wir dann am Anfang noch nicht so gut und haben dann den klassischen Fehler gemacht, immer mehr Funktionen hinzuzufügen. Das heißt, der eine Kunde hat gesagt, hey, die Funktion noch und dann würde ich es kaufen, dann haben wir das hinzugefügt, der nächste hat das nächste gesagt. Und irgendwann hatten wir dann ein recht großes Tool, was gefühlt, genauso gearbeitet hat wir eine ERP Systeme, was aber natürlich auch zentvertrieb dementsprechend komplex macht. Und haben wir merkt, hey, das funktioniert nicht und haben dann eigentlich die bestehenden Kunden gefragt, hey, warum habt ihr das überhaupt gekauft, niemand anderes kauft und am Ende war es ein kleines Feature. Und dieses kleine Feature war, wir konnten am Anfang schon recht gut technische Zeichnungen auslesen, was so einst der wichtigsten Dokumente für die Fertigungsindustrie ist. Und dann haben wir eigentlich alles in Müll geborgen und haben gesagt, hey, okay, nur dieses Feature nehmen wir jetzt. Bevor wir angefangen haben das zu bauen, haben wir gesagt, wir machen es besser, wir fragen erst mal, ob das ein Problem ist, haben relativ schnell eine solche Media-Kampagne gemacht und innerhalb von einem Monat an 70 Lives gehabt. Und dann haben wir angefangen unser jetziges Produkt zu bauen. Und jetzt kommen wir zu diesem Qualitätssicherung da, kannst du nochmal beschreiben, wie das normalerweise abläuft. Also der OEM braucht Teile und wer macht die Zeichnungen dann, die der Zulieferer liefert? Genau, also klassische Prozesse ist der OEM Design selber, das sage ich man teile, das kann beispielsweise von einem Auto, einer Auto Tür sein oder das kann auch einfach einen Zahnrad sein. Das heißt, Design kommt meistens vom OEM, der verschickt es dann an seinen Zulieferer oder seinen Lieferanten und dieser muss sich überlegen, wie kann ich das ganze Teil fertigen. Und in unnensom Fall helfen wir mit unserer KI eben schneller zu definieren, wie im Plan aussehen muss, dieses Teil zu fertigen und am Ende natürlich zu überprüfen, ob es auch genauso gefertigt wurde. Klassischer Prozess heute, so eine technische Zeichnung ist in dem PDF-Vormat, das bekommt jemand per E-Mail, dann wird das ganze per Hand markiert, was es relevant für die Fertigung und am Ende wird es in der Exel per Hand übertragen oder in einem EAP-System, also teilweise gibt es auch Module, wo man das schon abbilden kann und am Ende der Fertigung, also gerade bei der Erstfertigung wird einmal das komplette Teil vermessen, um dann zu schauen, ob die Solwerte auch den gemessenen Werten entsprechen. Und genau, also dieses Feature, als ihr dann festgestellt habt, dass das ein Problem zu sein scheint, dann habt ihr diese Social Media-Kampagne gemacht. Wie sah das aus, was habt ihr da genau gemacht? Im Endeffekt haben wir versucht, relativ einfach das Problem zu kommunizieren. Also wir hatten eine ganz einfache Kampagne, die sah auch relativ, sage ich mal, Designtechnisch ist sehr schlecht aus, aber ging einfach darum, hey, erstellt es immer noch Prüfpläne per Hand. Und wenn ja, dann probiert auch mal Zerbraus, wir machen das ganze automatisiert. Das heißt, eigentlich jeder, der in diese Industrie ist, der kennt das Problem. Und deswegen haben wir geschaut, okay, wir müssen das in einem selbst kommunizieren können, sowohl Problem als auch Lösung, weil ehrlicherweise in der Industrie, wo wir sind, also fertigungsindustrie ist sehr traditionell. Da interessiert es niemand, ob das KI so oder nicht. Die haben ein Problem, die wollen eine Lösung und wenn sie relativ schnell die Lösung verstehen, dann kaufen sie es und wenn ich da nicht. Aber wir habt ihr dafür gesorgt, dass das die richtigen Leute sehen, über LinkedIn oder? Spannenderweise haben wir mit Facebook und Instagram-Marketing angefangen. Also LinkedIn ist ein bisschen das Problem, das gerade so diese, also so ein Zulie-Vereis typischer weise, ein Unternehmen 20 bis 200 Mitarbeiter. Das heißt, das sind nicht die Leute, die auf LinkedIn sind, die LinkedIn sind dann eher die Leute von einem Bosch oder Mercedes. Aber auf Instagram ist inzwischen fast jeder, also auch in der fertigungsindustrie, sage ich mal, wo die Mitarbeiter ein bisschen älter sind, auch die sind auf Instagram und gucken sich halt dann teilweise Fußballvideos oder ähnliches an. Und in dem Fall hat uns auch ein Kunde dann gesagt, hey, ich habe mehr Bundesliga-Videos angeschaut und dazwischen kann mal Zerpro fand ich interessant und habe mal draufgeklickt. Wie habt ihr das geschafft, dass das da auftauchte? Ehrlicherweise haben wir am Anfang da kleine Ahnung gehabt und haben einfach mal Video geschalten. Also wir hatten grobe Ahname, hey, was ist so der typische Person, der in der fertigungsindustrie ist und in unserem Fall in der Qualitätssicherung und haben einfach mal auf Instagram paar Videos geschalten. Dann haben wir natürlich auch uns eingelesen, mit anderen gefragt, hey, was muss ich da anpassen und uns da einfach reingearbeitet. Also am Anfang war es, glaube ich, mehr Küchelsverstand. Inzwischen haben wir das natürlich ein bisschen standardisiert, haben auch ihr jemand erfahren in eingestellt, dass das halt auf Marketing. Aber für uns oder generell auch, sage ich mal für junge Teams, die da gerade ist, Anfang ist das natürlich eine extrem gute Validierung. Einfach mal zu sehen ist das überhaupt ein Problem, das irgendjemand interessiert. Aber beschreibt nochmal Persona, männlich, Mark Fußball zwischen 40 und 50 arbeitet in einem Unternehmen, was keiner kennt, aber Fertigung, das trifft eigentlich ganz gut. Also es ist natürlich leider traurig, aber es ist so, dass der Großteil, sage ich mal natürlich männlich ist. Auch da, die Fertigungsindustrie hat extrem Probleme, da neue Talente zu bekommen. Das heißt was noch dazukommt ist, dass diese ganze Expertise die aktuell verannt ist, einfach immer mehr wegschwindet. Das heißt, so wie du es gesagt hast, er 40 bis 50 Jahre alt interessiert an Fußball, wie gesagt auch sehr direkt. Und natürlich sage ich mal in der Industrie, die wir sind halt auch sehr, sehr traditionell. Also da geht es nicht um die neuesten Trends oder ähnliches. Da geht es um die klassischen Themen wie Fußball vor ein, vielleicht Hausbau und ähnliches, was man halt so, sage ich mal, hat bei einem Fertigungsunternehmen und so wie du es richtig gesagt hast. Wir haben in Deutschland extrem viele Fertigungsunternehmen, wo es teilweise schwer ist, die über Google zu finden. Trotzdem haben die eigentlich an sich große Volumen, diese Fertigen und auch auf sehr hoher Qualität fertig. Aber dass ihr jetzt Instagram genommen habt, Handrick, also du, Frederik und Sascha hatte einer von euch mit Instagram vorher irgendwas zu tun, dass ihr das kanntet? Ich habe nicht mal Instagram, muss man dazu sagen. Aber in sich, also ehrlich erweise auch nur vorher als Konsumenten werden keine Ahnung, einfach mal was ausprobiert. Frederik zum Beispiel, hatte dann auch noch einen Freund, der gesagt hat, hey ich mache das auch ein bisschen, kann euch da unterstützen. Also was uns da auch geholfen hat oder generell uns hilft, sage ich mal, dass man immer schaut, hey, wo in meinem Netzwerk habe ich jemanden, der mir vielleicht ein bisschen was helfen könnte. Und so machen wir das inzwischen immer noch. Ich glaube, dass es auch so Teil dieser, dieser, dieser gründer Erfahrung ist, dass man einfach Sachen machen muss. Das ist ja ausprobieren muss, wenn man Fehler macht, muss man gucken, wie man es besser macht oder natürlich andere Fragen in seinem Netzwerk, hey, wir habt ihr es gemacht. Und gibt es das Video noch zu finden? Also findet man das irgendwo? An sich war das ja nur Paytats bedeutet, also wir haben jetzt nicht einen eigenen Kanal und haben versucht, da organisch zu wachsen mit einer Brand oder ähnliches, sondern wir haben das ganze bezahlt gemacht. Das Video selbst läuft jetzt nicht mehr so, aber weiterhin ist, sage ich mal, solche Dinge mit Instagram, extrem guter Kanal. Also wir haben da nicht mehr Initiative mit startet, sondern es ist weiter in unser besser Kanal, um unsere Kunden zu erreichen. Was uns auch so ein bisschen von den traditionellen Softwareanbietern in uns bei Industrie unterscheidet, weil da noch viel über Direktvertrieb messen und ähnliche. Also, weil das wäre nämlich auch, ich hatte mir das auch vorher aufgeschrieben, hier, dass ich das super überraschen fand, dass ihr so 2300+ follower auf Instagram als B2B-Stader, Fertigung, KI-Qualité-Sicherung und das ist so etwas gewesen, wo man normalerweise jetzt drauf guckt und das hat alles immer so Hand und Fuß und passt zusammen, aber dies Instagram ist bei euch, das fand ich wirklich sehr überraschend. Ja, das ist auch so. Was interessant ist, dass wenn man sich die Industrie anschaut, dass es da eigentlich mal auch micro-Influencer in dem Bereich gibt. Es gibt so, sag ich mal, Zerspana, die dann ihre Videos machen, wie sie ihre Teile zu sparen oder andere, die, sag ich mal zeigen, wie sie irgendwas fräst. Das heißt, in der Industrie ist Instagram an sich schon sehr relevant, aber so wie du es richtig sagst, ich glaube, die meisten Softwareunternehmen, also gerade die, die Unternehmen, die ist, sag ich mal, vor 10, 20 Jahren gegründet wurden, die nutzen den Kanal nicht wirklich. Also wir kennen auch andere Anbieter, die weite noch im Auto ihre Kunden abklappern und da vorbeikommen, machen wir auch ab und zu, aber nicht standardmäßig, liegt aber auch faireweise daran, weil unser Produkt grundsätzlich niedrig startet. Das heißt, wir haben deutlich kleinere Ticket, initial das sein größer werden kann und das lohnt sich eben nur, wenn man es schafft, relativ kostengünstige Kunden auch zu erreichen. Was ist das Ticket, wie groß? Startet bei 3000 Euro im Jahr. Ja, das passt sehr gut und bei dieser Kampagne, also damals nochmal 70 Leads hast du gesagt und die sind fast alle dann über Instagram auch gekommen. Die sind alle über Instagram bekommen. Also wir haben nichts anderes gemacht, außer Instagram am Anfang. Wir hatten ja zu dem Zeitpunkt noch nicht mal ein Produkt. Das heißt, wir haben mit denen 60, 70 Leads dann gesprochen, angesagt, hey, das sind das Problem, wollen wir wollen wir lösen und aus den 70 Leads haben wir im Endeffekt, sag ich mal, so klassisch, 20 L.O.I.s gemacht, bedeutet hey, wenn wir dieses Produkt bauen, kauft es dann auch, so schreiben dann ja, ich kaufs dann. Natürlich ist das nicht wirklich binden, aber hilft zumindest mal zu sehen, hey, würden sie grundsätzlich. Genau, und dann haben wir die erste Version des Produz gebaut und am Ende haben die Kunden das dann auch gekauft. Ich danke. Und letzte Frage dazu, weißt du noch, wie viel Geld ihr dafür in die Hand genommen habt für die Paydats? Das war nicht viel. Also das war glaube ich 7,800 Euro. Das war wirklich nicht viel. Wie gesagt, das war einfach nur mal ausprobieren. Was man natürlich dann aussieht, am Anfang, wenn man, sage ich mal, neuna Count hat, neue Ads und so weiter. Zumindest kommt es mir vor, dass gerade Meter das auch bevorzugt und schaut, hey, dass man der erste Erfolg hat, bedeutet natürlich, was danach schwerer, das sage ich mal reprätitiv auch hinzubekommen, man muss öfter die Videos ändern, die Hook ändern und so weiter. Das heißt, das war eigentlich nur der Start. Inzwischen ist das was, was sich immer wieder ändert und angepasst werden muss. Und also Zeitspurgen jetzt, ich habe gelesen, dass ihr schon über 100 mittelständische Unternehmen als Kunden habt, zahlene Kunden. Was ja, also ziemlich beeindruckend ist für 2023 dann auch gegründet. Wie habt dir die dann akquiriert, hauptsächlich? Genau, also wenn man, sage ich mal, die Zeit durchgeht war, das Bezember dann 24, wo wir das Produkt gelernt waren und den ersten Kunden hatten und dann weiterhin stark über Social Media als eben mit unseren Kunden im Auszursch waren, haben da auch messen gemacht und ähnliches. Inzwischen unsere wichtigsten Kanäle sind weiterhin Social Media, was wir natürlich auch noch machen, das E-Mail Marketing und natürlich auch messen, wobei man sagen muss messen für uns sind jetzt nicht primär, sage ich mal, Sales-Channers, sondern eher um einfach bekam halt auch zu bauen. Man merkt schon in der Industrie, das ist auch, sage ich mal, vertrauensthema, wenn man da gerade ein junges Unternehmen auf der Messe mal wieder sieht, dann sagen natürlich die auch, auch euch gibt es ja immer noch was, was nicht schlecht kommt und andererseits auch um Bestandskunden zu treffen, weil diese direkte oder persönliche Austausch ist natürlich was, was immer noch sehr, sehr schön ist. Und ich hatte das jetzt auch gesehen, wenn du auf der Homepage bauf hast, du kannst ja relativ schnell da auch eine Demo-Buchen oder so und ihr zeigt dann den Kunden, wie das funktioniert und wie demonstriert er das. Also können die das direkt nutzen, indem sie damals testweise hochladen und sich davon überzeugen oder wie macht ihr das? Genau, also wie grundsätzlich unser Produkt ja funktioniert ist, dass es mal mit einem einfaches Tool gestartet ist. Das heißt, man kann ja technische Zeichen reinwerfen, wir analysieren das Ganze und rauskommt an sich ein Vorschlag für den Prüfplan. Das heißt, man kann relativ schnell zeigen, funktioniert das Ganze oder nicht. Und natürlich, wie wir, sage ich mal, gerade in Deutschland eingestellt sind, sagt uns erst mal, ach, das funktioniert ja ähnlich. Dementsprechend gerade in so einer traditionellen Industrie haben wir gemerkt, hey, wir müssen das zeigen und in besten Fall, wir müssen das den Potenzialen Kunden auch zu handgeben. Das heißt, wenn uns jemand entweder über Social Media oder auch wir Website anfragt, bekommt man direkt eine Demotamin, heißt, wir zeigen kurzes Produkt und anschließend kann man direkt das Produkt eine Woche testen. Das heißt, man kann seine eigene Zeichnung hochladen, das Ganze mal ausprobieren und danach haben wir nochmal eine Art, würde ich sagen, voll abgespräch, indem halt geschaut wird, hey, hilft es dir und möchtest du es kaufen. Vorteil dahin ist auch, dass uns das HZ-Zeich relativ kurz ist, also aktuell circa drei bis vier Wochen. Und du hast dann mit den 3000 Euro geht's los und das ist aber limitiert Anzahl Zeichnung oder wie kann man sich das vorstellen? Genau, richtig. Also wir wollen das Ganze natürlich mal Value-Based-Pricing machen, bedeutet im Endeffekt generieren wir wert, wenn du nicht mehr manuell in Zeichnung die Anschall musst, sondern das Ganze passiert automatisch. Das heißt, wir haben eine Grundlizenz und dann und top kommt eben die Anzahl der Zeichnung, die du, seitlich mal analysiert hast und so ist unser Produkt auch gebaut. Auch das ist weiß, was für viele Kunden, sage ich mal, was neu ist, ist, oft wird aktuell in Industrie noch nach Sitzplätzen abgerechnet. Andererseits muss man auch sagen, die Kunden finden es eigentlich sehr, sehr gut, weil wir damit auch den Jahr ein bisschen abbilden, wie die Industrie funktioniert. Also die wenigsten Unternehmen haben jeden Monat, genau die gleiche Menge an Prüfberichten, das heißt, es gibt immer ein bisschen Schwankungen und wir können die Schwankungen eben zu den gewissen Krallen mitgehen. Und Frederik ist jetzt so functional für euch für Vertrieb zuständig. Du machst so Operations, habe ich verstanden und alles wahrscheinlich dann organisieren drum rum und Sascha baut das Produkt, hast du vorhin auch gesagt und genau, fast, fast eigentlich gut zusammen. Also im Endeffekt, wie anfängt es schon gesagt, der Vorteil ist, wir ergänzen uns extrem gut als Team und ich sage mal jeder, jeder darf das machen, was er gut kann und möchte und andererseits freut er sich auch, dass er anderer das macht. Also Frederik ist ganz klar das Gesicht nach Ausindustrie für uns zu unternehmen, macht da den Vertrieb, aktuell nach unserer Finanzierungswunder baut er jetzt auch das Team oft mit Sales und Marketing und so weiter. Meine Aufgabe ist, ja, sage ich mal alles rund um Operations, bedeutet einerseits, dass ich mich natürlich um das Finance-Thema-Kirmer habe, auch Fundraising gemacht für die Runde, aber mach auch das Thema Business Development und was ganz wichtig ist, ich bin eigentlich derjenige, der für das Produkt verantwortlich. Also könnte man theoretisch sagen, ich bin so eine Product-Owner, weil ich die Anforderung von den Bestands konnten als auch von Frederik nehme und dann eben mit Sascha bespreche, um das dann ins Produkt umzusetzen. So wie du es richtig gesagt hast, ob Sascha seine Rolle kann man einleinfassen definieren, erst bei uns das CTO, das heißt, erbaut das Produkt und schaut natürlich, sage ich mal, dass wir da auch wisslernehr mit den Technologien, die wir nutzen weiter kommen und da auch, sage ich mal, das Tech-Team jetzt nach aufbaut. Sehr gut und vor allem jetzt hast du gesagt, er baut das Team gerade auf und Marketing und Vertrieb und so weiter, kannst du dann auch was zu sagen, wie wir das macht jetzt. Wir waren ja eigentlich bis zu unserer Investitionswunder, die war jetzt im November eigentlich immer noch zu tritt, zu dem Zeitpunkt hat eine Zirkerschon 60 Kunden, das heißt, ich könnte euch das vorstellen, wir waren maximal überfordert. Das heißt, mit der Investitionswunder, das war auch bewusst so gewählt, haben wir gesagt, hey, wir wollen erst dann eigentlich extern das Kapital aufnehmen, wenn wir wissen, wir haben schon, sage ich mal, so ein groben Product-Marketfit und wir wissen ganz klar, wo wir Support brauchen. Das heißt, wenn uns im jetzigen Produkt bauen wir jetzt das Team so auf, dass wir natürlich jemand haben, der sich darum kümmert, dass kontinuierlich Lieds reinkommen, dass das Prima getrieben über das Marketing, das heißt, wir haben ja mit als Marketing erlied eingestellt, dann natürlich muss ich auch jemanden umkümmern, dass die ganzen Lieds bespielt werden, auch das haben Frederik und ich am Anfang gemeinsam gemacht, jetzt macht es Frederik noch mit jemandem Sales und was im Sales-Team noch dazu kommt, ist, dass wir immer mehr auf größere Unternehmen zugehen, das heißt, unsere größere Vision ist ja, sage ich mal, dass wieder eine Brücke spannen zwischen den OEMs und den Auftragsfertigern, bis jetzt sind wir bei den Auftragsfertigern, die OEMs zu gespielen, ist natürlich noch mal was ganz anderes, ganz andere Sales-Zeit, ganz andere Ansatz und da haben wir jetzt auch jemanden eingestellt, der uns sage ich mal in der Richtung der OEMs unterstützt und bis jetzt ist das sage ich mal das Grundsails-Team, ehrlicherweise noch weiterhin stark mit den Gründen, die involviert sind. Weil ich glaube, das ist auch extrem wichtig, dass wir weiter in der Infot bekommen. Aber nach oder nach und nach versuchen wir eben, sag ich mal, diesen Prozess zu standen, bis ihr. Also herzlichen Glückwunsch, noch mal zu dieser klasse Finanzierungsrunde, da auch, auch drüber gelesen gehabt. Und im Seed und Speed ist ja Liedinvestor. Glaub ich mit so zwei, drei anderen zusammen. Wie einfach war das für euch? Mit dieser sehr guten Geschichte, glaube ich, die erzählen konnte, da jemanden zu finden, der euch da jetzt unterstützt. Ja, also ich muss sagen, im Nachfinein kann man das natürlich immer gut erzählen. Also im Endeffekt haben wir unsere Finanzierungsrunde in drei Monaten durchbekommen, weil es an sich sehr, sehr schnell ist für ein jungen Start-up, wobei man noch sagen muss, so wie du es gesagt hast. Wir hatten an sich relativ gute Traction schon für ein Pre-Seed Startup. Also wir hatten schon sehr viele Kunden, wir waren schon im Markt vertreten und konnten auch zeigen. Also wir konnten wirklich Zahlen zeigen, wo andere, sag ich mal, Pre-Seed Startups nicht hatten. Dementsprechend war das Verhältnis mäßig einfacher. Trotzdem ist es natürlich, dass man in so einer Finanzierungsrunde mit sehr viel Investoren sprechen muss. Malerweise sagt man immer so mal, muss mit 100 sprechen, damit man eine Runde durchgekommt. Dementsprechend war es viel Aufwand. Ich war faktisch eigentlich für drei Monate größtenteils raus. Was natürlich, sag ich mal, die ganze, das ganze Startup auch noch mal gepremst hat. Aber im Endeffekt hat es natürlich erfolgreich funktioniert, sonst werden wir jetzt auch nicht hier. Genau, und der hat eine Endeffekt 2, die Investoren einerseits sieht uns beat und andererseits der 11Z, was ja das Family Office von der Schwatsgruppe ist. Ja, super spannend. 2023 habt ihr gegründet. Ich glaube, da war auch der ChatGee-Pity-Moment mit KI. Und das ist auch noch mal spannend, ob ihr da vor schon irgendwas gemacht habt, was dann verändert wurde. Aber micha ist jetzt auch dabei hier. Und ich würde sagen, ich übergebe jetzt mal an dich, damit du auch noch mal rausfinden kannst hier für unsere Hörer, was jetzt genau der KI-U-Scase ist und was er da auch genau macht. Ja, super. Das war auch eigentlich genau meine Frage. Seit der 23 gestartet, im ersten Produkt oder meine erste Frage zumindest. So, ja, eigentlich bevor das, sag ich mal, so ein bisschen Mainstüge, wie man da wurde das Thema. Warum habt ihr damals gesagt, wir bauen KI in das Produkt ein. Und vielleicht kannst du dann noch ein bisschen ausführen, was macht die KI heute in eurem Produkt genau? Ja, gerne. Um ehrlich zu sein, also in die Zweihrl hatten wir gar nicht von Anfang gesagt, "Hey, wir wollen jetzt irgendwas mit KI machen." Also, für uns ging's eigentlich eher darum, wir wollen Problem lösen. Und ich finde das auch ganz wichtig. Im Endeffekt muss es nicht immer KI sein. Also, auch wenn uns das Software teilweise lösen wir Probleme mit ganz normalem Workflow, andere Probleme lösen wir mit KI. Wir sehen das eher als der Technologie, die manchmal hilfreich sein kann, manchmal nicht. Was macht die KI genau in unserem Produkt? Also ich habe ja schon gesagt, der heutige Prozess ist, dass jemand manuell sich so eine technische Zeichnung nimmt und sich anschaut, "Hey, was ist relevant für meinen Prüfplan?" Das heißt, was macht unsere KI? Unsere KI liest die ganzen Informationen aus. Es ist wichtig, das kommt in unterschiedlichen Formaten. Das kann der PDF sein, das kann ein Foto sein, ein PNG. Also es gibt viele verschiedene Formate, wo erst mal uns das Software mit Klack kommen muss. Dies ist das ganze aus und interpretiert das natürlich auch. Das heißt, ich habe beispielsweise linearer Masse, länger Masen und ähnliches darauf. Ich habe Oberflächen und ähnliches, all das muss trainiert werden. Was natürlich bedeutet, dass wir eine Vielzahl an Daten dafür gebraucht haben, um diese ganzen Spezifika, die rein für Fertigung relevant sind, dann diesen KI-Modellen auch anzutrennieren? Ja, jetzt hast du gerade gesagt, unsere KI. Das heißt, und das Wort "Trenieren" hast du benutzt. Das heißt, ihr habt dann wirklich Modelle trainiert, basiert auf Daten, die ihr aus der Industrie bekommen habt, oder wie sieht das konkret aus? Genau, wir haben relativ priele Open Source, sag ich mal, Daten verwendet. Wenn man technische Zeichnen in Google gibt es schon extrem viel. Technische Zeichnen gibt es ja auch schon Zeit Jahrzehnten. Und haben damit sozusagen antreniert, wie unsere KI zu funktionieren hat, damit sie beispielsweise ein lineares Mastercant, damit sie erkennt, "Hey, das ist ein Oberflächen-Symbol oder ähnliches". Und dann natürlich, nach und nach unsere Modelle verbessert, gemeinsam mit unseren Kunden. Also, das ist auch ein extremer Vorteil. Gerade im Mittelstand sind Kunden extrem offen uns zu supporten. Das heißt, wenn was nicht gut funktioniert, dann kriege ich relativ schnell immer eine E-Mail, wo man mir sagt, "Hey, da funktioniert was noch nicht". Und dann schauen wir uns das gemeinsam an. Auch da ist es natürlich ganz wichtig, dass die Daten unserer Kunden sag ich mal nicht für irgendwas schlechtes verwendet werden. Das heißt, wir können das Ganze anonymisiert, ohne dass wir irgendwie, wie wir mit irgendwelchen Konstruzionsinformationen oder ähnliches verwenden müssen. Und das ist natürlich ganz wichtig, gerade wenn es im technischen Zeichen umgeht. Ja, aber das heißt, ganz konkret. Ihr habt wirklich Modelle genommen oder auf OpenSource-Modellen aufgebaut, die ja dann Feingetjudm-Tab mit den Daten, die ihr bekommen habt, oder wie sieht das ganz konkret aus? Absolut, also ich glaube, die wenigsten Startups, sag ich mal, erfinden ja wirklich neue KI-Modelle. Das meiste, was Startups machen, ist, man nimmt sich OpenSource-Modelle oder ähnliches und trainiert die eben auf den eigenen Newscase an. Genau das haben wir auch gemacht, um zum Chat-Git-T-Moment zurückzukommen. Wir haben am Anfang auch LLMs benutzt. Der Vorteil dahin geht es natürlich, dass ich mit einem LLM sehr flexibel am Anfang sein kann. Das heißt, LLMs versteht am Anfang sehr viel. Problematisch wird es umso genau, man werden will. Und wir sind mit LLMs gestartet, um, sag ich mal, schneller Ergebnisse zu haben. Inzwischen nutzen wir aber keine LLMs mehr. Er liegt einfach daran, dass uns, sag ich mal, spezifisch trainiert Modelle deutlich besser und verhersackbarer sind als LLMs, die halt leider oft noch erluzinieren. Ja, so mit LLMs meinst du, sag ich mal, die Chat-Git-T-Modelle oder Flutmodelle, die man heute so für alles verwenden kann. So, vielleicht ein guter, guter Übergrund zum nächsten Mal, weil wenn man so ein bisschen sich in dieser KI-Blase bewegt, und sieht, was Leute heute so bauen können, dann hört man immer wieder so diese Aussage A. Ich habe komplettes Saar-Sersetzt durch mal eben über Nacht, was Software gebaut oder ich brauche, noch nicht mehr Software zu bauen, sondern nicht schmeiß in mal ein Open-Ai-Modell, einfach eine Zeichnung rein und kriege Ergebnisse raus. Ja, wie seht ihr das? Ja, habt ihr da auch, sag ich mal, für euch eine Gefahr ausgemacht? Oder denkt ihr, ihr seid da ganz geschützt, dadurch, dass ihr das, dass ihr eigenmodell habt? Ja, also grundsätzlich, was man merkt, ist, dass man deutlich schneller das Wort verbrauchen kann. Also, wenn ich das allein jetzt vergleiche, wie sich das bei uns verändert hat, jetzt in den letzten zwölf Monaten, gerade zu Investitionsruhe, wir hatten wir eigentlich geplant, deutlich mehr Fulsdäckentwickler einzustellen und aktuell stellen wir nicht mehr ein, nicht weil wir das Geld nicht hätten, sondern einfach weil wir sehen, wir können so schnell bauen. Wir kommen aber gar nicht so schnell voran, um zu definieren, was sollen wir denn bauen? Also, was ich viel relevanter finde und kann ich natürlich auch sagen, weil ich sag ich mal, bei uns der Product-Owner bin, dass es viel relevanter ist, sich vorher zu überlegen, was wir überhaupt haben. Weil ansonsten baut man relativ schnell was und merkt dann, ja, okay, das Wilderkunde vielleicht gar nicht. Oder, na ja, so habe ich es mir gar nicht vorgestellt. Und dann hat man viele Schleifen, wo man aber nicht wirklich besser wird. Bedeutet für mich, also ich glaube, hohe Typen zu bauen, ist extrem einfach, heutzutage, gerade wir nutzen auch viel Loverble, um einfach selber dem Kunden was zu zeigen. Hey, so würden wir uns das vorstellen, damit sich der Kunde das auch ein Bild davon machen kann. Das extrem hilfreich, auch für unsere Entwickler. Also ich glaube, unsre Entwickler schreiben fast keinen Kult, selbst, sondern nutzen eigentlich immer 30 Clot oder ähnliches oder Körser. Aber weil sich immer noch glaube, es ist extrem relevant, dass man jemand hat, der sich wirklich darüber nachdenkt, hey, was will ich wirklich bauen? Um auf deine Frage in Richtung Sass zurückzukommen, ob das obsolet wird. Ich glaube schon, dass sehr viele Sachen, dadurch, dass sie einfacher zu bauen, sind in Zukunft vielleicht nicht mehr so relevant sind, als ein eigenes Businessmodell zu verkaufen. Also wenn ich einfach, sage ich mal, einen kleinen Newscase abdecke, der jetzt nicht wirklich komplett ist, sondern nur Full-Stack, also einfach nur in Fronten und Back-and, und das war es. Dann glaube ich schon, dass das in Zukunft schwer wird, weil die größeren Unternehmen werden, eigene Teams haben, die das bauen. Ab dem Moment, und das sage ich mal auch, unsere Hibotese, wo es KI-Modelle dahinter, sind die sehr, sehr spezifische Newscase vertikal abdecken, glaube ich, wird es komplizierter. Weil auch bei uns das Front-and und das Back-and, das relativ schnell gebaut, die KI ist nicht so einfach, da braucht die Daten, ich brauche das Industrieverständnis, da ist es eher, sage ich mal, relevant, dass wir natürlich immer schauen, wie mit ein neues Klodmodell, wie gut es ist im Vergleich zu unserer Modell, und wo können wir uns weiter differenzieren. Das heißt, glaube umso spezifischer, man, sage ich mal, in einer relativ großen Nische sein kann, umso besser, weil alle relativ generischen Newscase kann ich mir vorstellen, dass in Zukunft einfach selber gebaut werden. Ja, aber das heißt schon, was du gerade sagtest, ihr beobachtet auch ganz gut, was, sage ich mal, die LLM-Standoch mittlerweile schon können, versus euer Spezialösung, den nächsten Mal, ja. Absolut. Also, Ich mein, so wie man früher bei Software gesagt habe, ich muss besser als Exo sein. Ist das halt jetzt heute, ich muss besser als L&M sein. Und da muss man sich nichts vormachen, die sind extrem stark in vielen Themen. Das Interessante ist natürlich, wie gut kann ich diese Ergebnisse anpassen und wie gut sage ich mal oder wie verlässlich ist das Ganze. Also in unserem Fall beispielsweise sprechen wir über Qualitätssicherung, wenn ich über einen Chat-Hit-Petit in 70% Ergebnis bekomme, dann ist es schön und gut, aber es sind nur 70% und meine Qualitätssicherung soll halt nahe der 100% sein. Dementsprechend wir sind aktuell über 95%. Wir sind auch KI, es nie bei 100%. Das heißt, das ist immer eine Kombination, wie nahe komme ich an die 100%. Und wie einfach kann ich auch sagen, ich mal die lärstlichen Prozente überprüfen und am Torsten. Nur unterschied das Exo sich in letzten 10 Jahren oder letzten 3 Jahren nicht so schnell entwickelt hat. Das ist eigentlich gleich geblieben. Aber du sagst es eben so schön, ihr habt quasi noch ein Business Plan gepitscht, ihr braucht mehr Entwickler und dann festzustellen, nee, er braucht im Endeffekt nur mehr gut haben bei Entrafik, bei Clote. Kannst du uns verraten, wie hoch eure Rechnungen bei Clote ist mittlerweile? Mehr als ein Glücktergehalt. Ich muss zugeben, ich weiß es nicht auswendig. Man muss aber aus Tussagen, dass aktuell, sage ich mal, sind diese Lizenzen ja noch recht günstig. Die Frage ist eher, wie wird sich das entwickeln in der Zukunft betäuert wird, so eine Lizenz sein. Aber ganz ehrlich, gerade Sachers sagt auch immer, er arbeitet eigentlich wie zwei Personen. Das heißt, wenn jemand sagen würde, hey, ich kriege diese Lizenzen nur noch für 1,2000 Euro im Monat. Wenn wir es, wenn wir es könnte, wahrscheinlich trotzdem zahlen, weil wir so viel schneller sind. Und der große Unterschied ist da, war natürlich auch ganz klar, wenn uns diese Lizenz, also wir sehen auch riesen Unterschiede zwischen einem sehr erfahrenen Entwickler, wie gesagt, der sehr klar definieren kann, was er dann haben will und jemand, der noch nicht so erfahren ist, wo dann auch, sage ich mal, viel Quatsch rauskommt. Ja, jetzt sagt es sogar zu schön, wer das nutzt. Es sind ja nicht nur die Entwickler, die KI nutzen, vielleicht kannst du mal so ein bisschen beschreiben, wo stand heute KI in euren ehemals drei Personen startup oder jetzt in den neuen neuen startup, wo KI überleinggesetzt wird und wo vielleicht erfolgreich und wo er sagt, da hat man es mehr erhofft oder da haben wir vielleicht über den anderen Trick, den ich jetzt verrate. Ja, natürlich muss man sagen, bei uns als Software-Sab ist das auch das Software-Entwicklung der wichtigste Treiber und da wird auch am meisten KI eingesetzt. Aber natürlich auch im Selbst- und Marketing auch da wird KI eingesetzt, gerade in Richtung "Hey, wie finde ich passende Kunden, wie will ich diese Kunden ansprechen und das ganze analysieren?" Was wir auch ausprobiert haben, das beispielsweise automatisch diese Videos zu generieren für Social Media. Da muss ich sagen, bin ich nicht so von überzeugt und auch die Ergebnisse waren nicht so gut, weil man bis jetzt doch noch sehr gut erkennt, dass das Ganze ein KI-Video ist und gerade eine Fertigungsindustrie, eigentlich mal dieses Thema "Autentisch sein" extrem wichtiges. Also wir haben gemerkt, dass wenn ich da ein schlecht getretenes Video von mir als Gründermacher und erzähle, ist es deutlich erfolgreicher, als wenn ich ein schön poliertes KI-Video mache. Das heißt, wo wir KI-Bah uns nutzen, Sales-Marketing, auch Customer-Success, aber viel sage ich mal ein Prozesse zu automatisieren, teilweise mit KI, teilweise aber auch mit ganzem mal ein Workflow, die man auch mit KI-Bahnen kann theoretisch. Aber wir versuchen schon, da, wo es geht, eben auch den direkten Kundenkontakt weiterhin zu haben, weil ich da auch in Zukunft weiter von überzeugt bin, dass das relevant sein wird, weil am Ende ist, sage ich mal, die Beziehung, die man mit seinen Kunden hat, immer noch auch eine persönliche Beziehung. Ja, aber hat jeder Mitarbeiter bei euch Zugang zu KI und wenn ja, was setzte da ein? Ja, jeder Mitarbeiter von uns hat Zugang zu KI, also jeder kann das an sich selber aussuchen. Aktuell, wenn ich jetzt mal ein Bestech-Team nachdenke, ist es glaube ich, Anthropic und Körser, was wir verwendet wird. Ich selber habe ChatGPT-Account, wenn da auch immer mal ausprobieren. Also wir sagen, da niemanden, welches Modelle nutzen muss und man muss auch sagen, ob immer so ein bisschen an, wenn ich jetzt einfach eine E-Mail besser formulieren lassen möchte, ist es glaube ich egal, ob ich jetzt in Thropic, ChatGPT oder was anderes nutze. Ich glaube, in Zukunft wird es dann auch relevanter, welche Modelle man für welche aufgaben nutzt. Ich habe mir zum Beispiel gestern auch ein Mac Mini gekauft, um da ein bisschen mit Open Player ausprobieren, was wir im Thema Operations noch besser machen können. Das heißt, wir würden gerne mehr machen. Hererweise muss man aber auch sagen, dass das auch immer so ein bisschen ein Trade-off wie schnell komme ich da mit KI-Team verrannt, die dann wirklich, sage ich mir, unser Daily Business eingreifen. Ja, so Thema Daily Business, was war so der größte Hekt, der euch so im täglichen hilft, habt ihr da irgendwelche spannenden Geheimrezepte oder vielleicht von anderen auch ein bisschen Inspiration bekommen, was wirklich heute schon massiv hilft. Ich muss wirklich sagen, dass was ich bei einer Richtung Loverbel und Prototypen bauen gesagt habe, das ist extrem hilfreich. Also was wir machen, ist, dass wir da relativ schnell einen Frontend ausbauen, um Kunden zu zeigen, hey, bestellen und so ein zukünftiges Produkt vor oder hey, schauen wir her, so könnte eine zukünftige Funktion aussehen. Ich kann damit relativ wenigen Proms ein Frontend bauen, wo ich Kunden durchklicken kann. In der Vergangenheit hat zum Prototyp mehrere Wochen vielleicht auch Monaten gebrannt. Gerade in unserer Industrie, ehrlicherweise wissen die meisten Kunden nicht, wie einfach so was ist, bedeutet, wenn ich da noch das Logo von meinem Kunde drauf mache und im zweiten Termin "Zeit Hayshot" mehr, wir haben da was gebaut, dann ist es für die natürlich eine extreme Wertschöpfung, gehen davon aus "Hey, die machen sich wirklich Gedanken, was uns natürlich dann auch hilft, um weiter die Kundenbeziehung zu stärken." Also Loverbel kann nicht da jedem sehr ans Herz legen. Super, und OpenClaw kam aus den Reihen-Interesse, dass man da jetzt nichts verpasst oder gab es da auch vielleicht eine Anregung von irgendwo, die sagt haben, guck mal, bei uns hilft schon beim GTM oder wo wir mal bei. Eigentlich, man weiß, dass ich sagen, ist eine Kombination vorbeidem. Also natürlich hat man da in der Vergangenheit viel mitbekommen und ich glaube auch, dass es zukünftig in diese Richtung gehen wird, dass man immer mehr Agenten hat, die wirklich Aufgaben komplett abnehmen. In unserem Fall ist es das, wir gesagt haben, "Hey, wir wollen uns uns einfach mal anschauen, was kann man damit machen." Ich glaube, OpenClaw hat auch, sage ich, mal noch viele Sicherheitsherausforderungen, wo ich jetzt nicht direkt auf unser komplettes Unternehmen loslassen würde. Dementsprechend auch, sage ich mal, einen eigenen Computer, der komplett abgekabselt von allem anderen läuft. Aber gerade in Richtung, sage ich mal, Content ist es sehr, sehr spannend. Also was wir z.B. planen, wir wollen uns bei "Bounder Brand" mehr aufbauen und wollen da sozusagen Eganen aufbauen, die uns helfen. Ursprünglich hatten wir gedacht, da jemanden für einzustellen in Richtung Content-Creation und ähnliches. Jetzt haben wir gesagt, okay, probieren es einfach mal, über OpenClaw da, einen Agenten zu bauen. Jetzt hast du das zweite Mal schon gesagt, dass ich sage ich mal, die High-Ring-Planet, wo euch geändert haben, durch KI. Was ist denn so ein Tipp jetzt an junge Leute, die kurz vorm Uni-Appfluss stehen oder Ausbildungsende? Was sollten die machen? Hast du dann Tipp? Ja, also das ist eine spannende Frage. Also man muss auch färerweise sagen, dass wir uns auch immer überlegen, bevor wir jetzt jemanden einstellen, hey, was kann ich denn damit KI schon machen? Und ich glaube, diese Frage wird in Zukunft immer mehr gestellt. Ich glaube gleichzeitig, dass, wie auch ich vor allem bei der Software gesagt habe, uns so fokussierte man in einem Thema ist, umso relevanter wird es auch in Zukunft sein. Und das heißt, alles oberflächliche, was ich sehr generisch machen kann, wird relativ schnell von LLM-Soder-Ehenlichen in Zukunft abgebildet. Alles, was ich fokussiert machen kann, da wird weiter ein Mensch für Elevanz sein. Also wenn ich zurück denke in Richtung Beratung, glaube ich, beispielsweise Beratung, habe ich aktuell ein sehr schlechtes Bild. Ich glaube, da wird sehr, sehr viel in Zukunft weggehen, einfach, weil ich jetzt schon Market Research irgendwie natürlich schon zu ähnlich, sehr, sehr gut mit LLM-Sabbilden kann. Ich glaube, für junge Leute, die jetzt direkt von der Uni kommen, ist eigentlich die beste Zeit, um Start-up zu gründen, um ehrlich zu sein. Weil die Erfahrung, die man da sammeln wird, meiner Meinung nach hilft deutlich mehr, also wenn ich jetzt im Nachhinein in eine Beratung geben würde, um was zu lernen, was vielleicht in den nächsten zwei, drei, fünf Jahren nicht mehr relevant ist. Und dazu nochmal eine Frage, die, ich habe gerade, hast wir gesagt, um November, die Runde geschlossen, das heißt, ganz, ganz frisch aus den Viziegesprächen raus, wie sehr WAKI-Thema oder haben die auch euer Businessplan vielleicht gechallengt, dahingehend, ob man das Kapital oder die Person überhaupt braucht. Ja, also KI war in zwei Richtungen sehr relevant. Einerseits, sage ich mal, uns beigene Technologie, also eine Zeit lang hat natürlich jedes Vizich angeschaut, Hayeszeit in einem L.M. Rapper, der, sage ich mal, keine eigene Technologie hat. In unserem Fall hatten wir so eine eigene Tech-Tidee, wo es sich die Investoren angeschaut haben mit einem externen Partner. Was ist wirklich unser eigenes und was ist da nur, sage ich mal, andere Technologie? Das war das eine Thema, das andere Thema, also man muss auch weitern sagen, die haben viel geheirat. Seit November haben wir uns vertreifacht. Also ich würde jetzt nicht sagen, dass wir gar nicht mehr einstellen möchten. Also ich glaube, weiteln, dass die Personen, die wir schon eingestellt haben, uns enorm vorantrennen, aber natürlich wird immer gefragt. Und da schauen sich die Bissis auch an, wo brauche ich wirklich die Person. Und ich sage mal, aus meiner Sicht wird jetzt deutlich mehr darüber nachgedacht, was kann ich auch mit KI machen? Man darf trotzdem aber auch nicht unterschätzen. Irgendjemand muss, sage ich mal, das Ganze mit KI auch umsetzen und das dauert auch Zeit. Also gerade in unserem Fall wollen wir jetzt noch jemanden einstellen, der mich im Operations unterstützt, mit auf der Kernaufgabe sich anzuschauen, welche Prozesse können geautomatisieren. Das heißt, ich glaube, in den nächsten Jahren sehe ich das noch nicht so, dass plötzlich keine Mitarbeiter mehr gebraucht werden, sondern ich glaube, es wird eher, dass da auch neue Jobs dazukommen wie beispielsweise Automationen und ähnliches, die sage ich mal für junge Leute interessant sein könnten. Auch da, ich glaube, viel ausprobiert mit LNM's hilft immer, um dazu verstehen, wo kann man selber da als Mitarbeiter noch dem mehr mitbringen. Super, das waren jetzt so die Tipps für Berufs-Einsteiger. Jetzt Tipps für Gründer, wenn du jetzt nochmal zurückguckst, an eure ganzen Pivot-Fasen, jetzt KI auch im Einsatz, was würdest du heute anders machen? Eigentlich muss sagen, wir sind ja auch noch jung. Also ich glaube, wir werden noch viel lernen und ich glaube, wir werden noch viele Fehler machen. Ich glaube, was das wichtigste ist, ist, wenn man jetzt, sage ich mal, über das Produkt spricht, dass man einfach viel für mehr den Kunden, Zeit mit dem Kunden verbringt. Also den Fehler haben wir definitiv gemacht. Man muss sich wirklich ein Produkt oder ein Problem auszuhoben und versuchen, das so gut wie möglich zu verstehen, aus meiner Sicht auch so nie schick wie möglich am Anfang. Einfach mal eine Funktion gut machen, mit der Option dann größer zu werden. Und das andere natürlich, ich meine da sind wir sehr, sehr gut Fehler zu machen und ich glaube, es ist auch wichtig Fehler zu machen, aber man muss natürlich relativ schnell aussehen, dass das Fehler ist und dann sage ich mal offen auch sein, sich zu ändern. Also ich glaube, was der Vorteil bei uns war, ist, dass wir nicht so ganz beliebt in unserer Lösung sind, sondern wir sind eigentlich eher beliebt in ein Problem und ändern uns die ganze Zeit, wo wir halt müssen und bis jetzt zum Glück sind wir jedes Mal ein bisschen größer rausgekommen. Ich hoffe, man das bleibt in Zukunft auch so. Sehr cool. Sag mal im Henrik, ihr habt jetzt hier also, wenn man das so hört, dann könnte ich mir vorstellen, das ist alles irgendwie gut gelaufen für euch, von Anfang bis heute und ich frag mich so, ob es da Momente so zwischendurch gab, wo du sagst, das ist wirklich eine harte Geschichte, die wir jeden Tag versuchen zu schaffen und auch so bestimmte Momente, wo du gesagt das Mensch, warum habe ich mir das nur angetam. Und das habe ich sehr oft, also ich glaube, jeder Gründer wird sagen, dass es eigentlich ein Aufend ab ist und das ist bei uns auch. Wir hatten auch schon viele Momente, wo wir gesagt haben, hey, wenn wir das und das zählen nicht erreichen, dann lassen wir das Ganze, weil es ist natürlich immer, es ist eigentlich mal ein extrem hohes Investment von uns beiseite. Jetzt noch mehr, da sage ich mal auch noch andere Mitarbeiter auf uns vertrauen, aber man muss ich immer überlegen, die Zeit, die man da investiert, man steckt auch bei vielen, sage ich mal private und denken zurück, lohnt sich das Ganze. Sag mal, wie Glück oder Pech kann man sich fragen, wir haben jedes Mal dann doch die Ziele erreicht, die wir uns vorgenommen haben, deswegen ging es immer weiter. Aber im Endeffekt will ich sagen, genauso hoch, hoch, wie es gab, gibt es immer auf Tiefs und man muss sich halt überlegen, wie kommt man da wieder raus. Und in meinem Fall hilft es dann immer mal eine kurze Nr. John zu gehen, Kopf reich kriegen und dann muss man sich überlegen, okay, wie geht's weiter. Das heißt zusammenfassend, ich glaube, wir waren nur dumm genug nicht aufzuhören und deswegen werden wir jetzt hier. Sehr gut. Wenn man auf eurer Webseite ist, da ist ein Foto von euch, also von eueren Team, finde ich, sieht super dynamisch aus und zeigt auch schon, dass ihr da, glaube ich, ganz tolle Leute gefunden habt, beschreiben wir mal ganz kurz so, wie sieht euer Office aus? Ich habe gelesen, am Alexanderplatz habt ihr in der Nähe etwas, wie arbeitet ihr, seid ihr da alle zusammen oder auch remote? Genau, also grundsätzlich versuchen wir so viele wie möglich im Office zu haben, sind er fest von überzeugt, dass es gerade von jungen Startup ist natürlich so ein Thema Kultur extrem wichtig, weil man gemeinsam an der Vision arbeitet. Wir gründer sind, glaube ich, sehr intrinsisch motiviert, weil wir es gegründet haben, aber das Ganze muss man natürlich auch in die Mitarbeitenden weitergeben. Das heißt, wir sind da, wir haben und das ist auch nicht günstig in der in der Hinsicht, wir haben dann Office, was direkt Berlin Mitte ist, damit jeder da auch hinkommen kann, das ist in dem Re-Work, wir wollen uns an eigenen Bereich haben. Es ist nicht jeder vom Team, sage ich mal aus Berlin, aber auch da die Devise, wo es geht, wollen wir die Leute in Berlin einstellen, und das gibt immer Leute, wo man sagt, hey, und denen möchte ich unbedingt im Team haben und dann macht man Ausnahmen, aber sage ich mal, die Regel ist alle vor Ort. Und wenn jetzt meine Berlin-Brandenburger Studenten und Studenten das so hören, gibt es dann noch irgendwen, den ihr sucht, oder so, wo du jetzt sagst, Informatiker, die jetzt programmieren können, weil jetzt gehört sind nicht unbedingt hier auf der Liste ganz oben, aber Wirtschaftsstudenten oder so, wer sollte sich angesprochen fühlen? Ich muss dazu sagen, also ich glaube, wir werden immer noch Informatiker einstellen. Also es ist vielleicht, man muss ja immer überlegen, High-Ring ist ein extremer Aufwand für ein kleines Team, das heißt, wir schauen eben sehr, wo kann ich jetzt jemanden einstellen, der mir ein extrem mehr bietet? In 1-2 Monaten kann das mit Software-Entwicklung, wenn wir dann noch ein, 2 Projekte haben, wieder anders sein und dann werde ich da hin und brauche. Das heißt, das ändert sich extrem schnell. Wir haben zum Glück alles immer auf unserer Website und auf LinkedIn auch stehen, wenn wir jemand einstellen, aktuell haben wir bei 2 Bereichen ausgeschrieben, weiter in Sales, um einfach sag ich mal, die die Leads, die Reinkommen auch abarbeiten zu können und was ich vorhin schon gesagt habe, Unterstützung in im Bereich Operations, um da sag ich mal auch die Themen abzuarbeiten, in Richtung Protokastemassoxesse, aber auch natürlich, wie kann ich gewisse Prozesse automatisieren, weil wir haben noch viele Prozesse, die man besser machen könnte und macht natürlich auch da Spaß, dass ich will in Zukunft auch nicht, damit KI-Erkenntnis arbeiten. Also es macht weiter noch Spaß, mit Menschen zu arbeiten. Top Henry, dann genau, Deine rechte Hand, jeder, der das gehört hat, einen guten Eindruck, wer du bist, was ihr machst, war sehr spannend und ich wünsche euch weiterhin total viele Erfolg. Danke, dass du da warst. Danke für die Eindhoven, hat Spaß gemacht. Super. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast startet eine 1
  2. Staffel zum Thema Künstliche Intelligenz, mit Michael Högemann als Co-Host.
  3. Die erste Folge der Staffel interviewt Hendrik Piz, Mitgründer von Zerpro, einem Startup, das KI für die Qualitätssicherung in der Fertigungsindustrie einsetzt.
  4. Hendrik Piz hatte zuvor in der Unternehmensberatung gearbeitet, bevor er von seinem Mitgründer Frederik überzeugt wurde, ein Startup zu gründen.
  5. Das Team begann ohne konkrete Produktidee, nahm an einem Accelerator-Programm in Saudi-Arabien teil und lernte dort die Grundlagen, erkannte aber später, dass der Fokus zu sehr auf dem Programm und zu wenig auf Kundenkontakt lag.
  6. Ursprünglich entwickelten sie eine Software zur Teilekalkulation, die jedoch zu komplex war. Durch Kundenfeedback identifizierten sie das Kernproblem: das manuelle Auslesen technischer Zeichnungen für die Qualitätssicherung.
  7. Nach dem Validieren des Problems mit einer Social-Media-Kampagne auf Instagram (und Facebook) – nicht LinkedIn, da ihre Zielgruppe (männlich, 40-50 Jahre, fußballinteressiert) dort aktiver ist – fokussierten sie sich auf die Automatisierung der Prüfplanerstellung.

Summary:

Der Podcast „Marketing Consumer P1“ startet eine neue Staffel mit Interviews über Künstliche Intelligenz. In der ersten Folge spricht Co-Host Michael Högemann mit Hendrik Piz, Mitgründer von Zerpro. Das Startup nutzt KI, um die Qualitätssicherung in der Fertigungsindustrie zu revolutionieren.

Hendrik Piz, ehemaliger Unternehmensberater, wurde von seinem Mitgründer Frederik überzeugt, ein Startup zu gründen. Ohne konkrete Idee bewarben sie sich für einen Accelerator in Saudi-Arabien, wo sie drei Monate lang in einer WG lebten. Rückblickend hält Hendrik diesen Schritt für suboptimal, da zu viel Zeit mit Vorträgen und zu wenig mit Kundeninterviews verbracht wurde.

Ihre erste Software zur Teilekalkulation war zu komplex und scheiterte. Erst durch gezielte Kundenbefragungen entdeckten sie das wahre Problem: die manuelle Erstellung von Prüfplänen auf Basis technischer Zeichnungen. Sie validierten dies mit einer Social-Media-Kampagne auf Instagram, nicht LinkedIn, da ihre Zielgruppe – männliche Mitarbeiter im Alter von 40 bis 50 Jahren aus kleinen und mittleren Fertigungsunternehmen – dort eher Fußballvideos ansieht. Die Kampagne generierte innerhalb eines Monats 70 Leads. Daraufhin bauten sie ihr aktuelles Produkt, das diese Zeichnungen automatisiert ausliest und Prüfpläne erstellt. Das Team betont, wie wichtig es ist, Probleme direkt mit Kunden zu validieren und sich nicht in komplexen Funktionen zu verlieren.

FAQs

Zerpro ist ein Startup, das KI für die Qualitätssicherung in der Fertigungsindustrie einsetzt, insbesondere um technische Zeichnungen auszulesen und Prüfpläne zu automatisieren.

Zerpro hilft Zulieferern, technische Zeichnungen automatisch zu analysieren und Prüfpläne zu erstellen, anstatt sie manuell per Hand zu markieren und in Excel zu übertragen.

Hendrik studierte Wirtschaft, arbeitete in der Beratung und wurde von seinem Mitgründer Frederik überzeugt, gemeinsam Zerpro zu gründen, obwohl die Idee anfangs noch vage war.

Der Accelerator in Saudi-Arabien gab ihnen Grundkapital und Training, aber Hendrik rät, zuerst mit Kunden zu sprechen, bevor man einen Accelerator besucht.

Nachdem eine erste Software zu komplex war, fokussierten sie sich auf das Feature, Zeichnungen auszulesen, und validierten es mit einer Social-Media-Kampagne, die 70 Leads generierte.

Sie nutzen Instagram und Facebook, weil die Zielgruppe (männlich, 40-50 Jahre, in der Fertigung) dort aktiv ist, und schalten einfache Videos, um das Problem zu kommunizieren.

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