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S04E11: Kirche und Queerness

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S04E11: Kirche und Queerness

Im Podcast "Zwischen allen Stühlen" spricht Lukas mit der evangelischen Hochschulpfarrerin Katarina Peig. Sie ist erst seit 2022 Pfarrerin und bringt Erfahrungen aus Journalismus, Sexualpädagogik und Wissenschaft mit. In der lockeren Einstiegsrunde "Kiss Marry Punch" entscheidet sie sich für David Bowie zum Küssen, die biblische Ruth zum Heiraten und Boy George erhält einen Klaps. Beim Thema Binge-Watching gesteht sie, dafür kaum Zeit zu haben; Serien dienen ihr als kurzer Feierabend-Ausklang. Homeoffice findet sie oft produktiver als das Büro, weil dort weniger Unterbrechungen stattfinden. Zu queeren Serien meint sie: Sichtbarkeit sei wichtig, doch sollten die Geschichten authentisch erzählt sein und nicht nur einer Quote dienen. Als Lieder des Monats nennt sie Queens "I Want to Break Free" und Hannah Montanas Neuinterpretation von "Best of Both Worlds". Im Hauptteil definiert sie "queer" als vielschichtiges Konzept: Es gehe nicht nur um sexuelle Identität, sondern um Widerstand gegen Normen und um Intersektionalität. Queer-Sein bedeute auch politische Positionierung – daher könne eine rechte Politikerin wie Alice Weidel trotz gleichgeschlechtlicher Ehe nicht queer sein. Für Katarina ist dies auch in der Kirche zentral: Es gehe um echte Solidarität mit allen Gruppen des LGBTQ+-Spektrums.

Transcription

9724 Words, 58210 Characters

German
Ich schau hier nach links. Ich schau hier nach rechts. Ich weiß nicht wohin wie mach ich's allen rei. Es ist Parkerstein, eine Stunde für dich. Es ist Parkerstein, eine neue Perspektiven. Machst ihr doch vorbei. Zwischen allen Stühlen, auswischen ein Stühlen. Hallo liebe Zassies und alle dies hoffentlich noch werden zu unserem Podcast zwischen allen Stühlen. Heute mit einer Gesprächsperson, die mir ganz viel Freude bereitet. Aber vielleicht magst du dir selbst mal vorstellen. Ja, Hallo lieber Lukas und liebe zuhörenden. Mein Name ist Katarina, Katarina Peig. Ich bin die evangelische Hochschulpfahrerin vor allen Dingen in Wien, aber auch teilweise für Österreich zuständig. Ich leite die evangelische Hochschulgemeinde in Wien und das will himdantinahaus. Unser wundervolles evangelisches Studierenden-Wohnheim in Wien mit 60 Plätzen. Ich mache natürlich auch noch viel mehr als Hochschul oder Studierenden-Säelsorge, weil Tararin ist man in der ganzen Kirche und für ganz vieles. Aber ja, die überwiegende Arbeit mache ich eigentlich mit jungen Menschen momentan und das ist sehr schön. So begegnen wir auch einand da immer wieder Lukas. Ich bin noch nicht so lange Tararin. Ich bin das immer ganz wichtig für mich so, für meinen, wer ich bin und woher ich komme und auch für was ich so stehe, das auch dazu zu sagen. Also ich bin 2022 erst als Fahrerin-Ordin Zubfahrerin ordiniert worden. So heißt das war vorher im Journalismus-Redakteurin, bei einer feministischen Zeit schrift. Schreibe auch jetzt schon seit 11 Jahren für evangelische Die. Ich habe früher als Sexualpädagogen gearbeitet und als Lerbeauftragte an Universitäten, also war auch in der Akademie, also in lissenschaftlichen Bereich, der mir auch bis heute ganz wichtig ist. Und ja, also bring ich das alles momentan zusammen in der Arbeit als Hochschulfahrerin. Ja, frag mich, wenn ich immer wissen wollte. Ja, und du bist natürlich eine sehr laute Stimme oder eine der wichtigen Stimme-Wenz-Umdiversität und LGBTQ+ und zur Themen unserer Kirche geht. Deswegen bist du heute bei uns, weil wir darüber reden wollen in der nächsten Stunde. Und wenn uns am Podcast kennt, weiß das wir gewisse Kategorien haben, die wir immer so durchgehen. Und da starten wir gleich mit der ersten. Davon weiß Katharina ja noch nix, das ist immer spontan bei uns, die heißt "Kiss Mary Punch". Da heißt du bist drei Namen für mir, Katharina und musst dir dann entscheiden, wen du küsst, wen du heiratest und wen du ein Klappseichengebst. Und zwar habe ich folgende Namen für die mitgebracht, einmal "Rut aus der B-Burve", David Bowie und Boy George von dem, den kennst du vielleicht. Kässt du sicher? Unsere Jungenhörer vielleicht nicht, der sinkt zum Kamakamilie. Ja, also ich kenn alle natürlich. Sehr gerne. Keine Sorge. Ich bin Jen-X, Milenjel, ich sag immer Milen-X. Also beides an der Grenze, deswegen natürlich kenn ich David Bowie und Boy George. Ich hoffe, dass David Bowie wirklich alle kennen, wenn nicht schämt euch und googelt. Also ersten, da muss ich sagen, heiraten würde ich so überhaupt nie. Ja, schlagen auch nicht, schlagen ist nur okay, mit Konsens, aber ja, sagen wir mal, ich würde dann doch, das musste ich vorausschicken, alle drei gerne heiraten. Ja, also knutschen finde ich grundsätzlich eine total gute Sache, das mache ich auch gerne. Deshalb würde ich auf jeden Fall glaube ich mit David Bowie knutschen. Auf jeden Fall und auch mit "Rut", glaube ich, total. Rut ist ja auch so ein Heiratsding, weil Rut, genau, und sagt mal ja auch die Geschichte, Naomi und Rut könnte vielleicht auch so eine Geschichte gewesen sein, mit Liebe, also auch lesbischer Liebe oder bisäxueller Liebe zwischen zwei Frauen. Was viele ja auch nicht wissen ist, dass dort ein Begriff verwendet wird, der, den sie sich als treue Schwur geben, der eigentlich bei heterosexuellen Hochzeiten ganz viel verwendet wird und auch die Geschichte, also die Bibelstelle wird oft bei Traumen, also durch aus heterosexuellen Traulen verwendet, eigentlich geht es doch um zwei Frauen, also ja, ich weiß nicht, Boy George würde ich vielleicht den Klapp geben, weil ja, der ist nicht so nah, okay, so, gut, ja, ich glaube, wobei Boy George schon cool ist, ich finde, der hat schon sehr vor einem Seist-Dial, also seine Hüte, die er immer trägt. Aber ich mein, David Bowie ist ja auch für den Style bekannt, gerne kopiert auch und ja, also dieses Antrogyne, das heißt etwas, was nicht eindeutig, sozusagen männlich oder weiblich zugeordnet wird, das war in den 80er Jahren auch ganz in und auch normal, das war so ein Style, heute ist auch wieder was ein bisschen in geworden, Männer mit Pernketten und Pernoringen, das hat mich am Anfang total irritiert, weil, also sogar mich als total queer und queeroffenden und so, Menschen, weil Pernketten und Pernoringe waren immer so zugeschrieben, den alten Ladies, tatsächlich, also eher auch meiner Großmutter und ich selber hab Pernen gar nicht getragen, weil ich immer dachte, das macht mich alt und dann kam auch einmal die jungen Männer hier in meinem Kretsländerbar mit Pernor, also mit richtigen Fluss Pernoringen, ich hab ja, wow, aber es sieht sehr schön aus, finde ich mir gut. Ja, absolut und ich würde sagen, David Bowie und George Wynn auch sehr gut reinpassen in dieses aufbrechen von gendergenormten Kleidungen und Dress und so, ja. Total, sehr cool, wir gehen weiter damit wieder genug Zeit für unsere anderen Dinge, haben uns schauen uns die Hot Takes, and es sind immer so seine Kategorie, wo wir so ein bisschen in kurzen, ein paar Minuten über aktuelle Themen reden wollen und die haben uns drei Themen mitgebracht und zwar einmal, das kennt sie sicher sehr in Pinching, das ist so, dass man sehr durchschaut, man holen in einer ganz Nacht oder in einer Woche, wenn man nichts zu tun hat. Aber was würde es dus sagen? Katharina ist das entspannen oder ist es eher stress, wenn man so sehr wie ein Binsching betreibt? Weil viele dondesjahr um zu entspannen, aber kann das hier dann wirklich entspannen oder der Körper? Was möchtest du sagen? Ja, ich glaube, dass zu viel sich auf eine Sache und wie fokussieren so, so hardcore Fokus ist, glaube ich, auch nicht mehr so gut, also das merke ich auch selber. Ich kann das aber auch selten, weil ich gar nicht die Zeit dazu habe als Pfarrerin, muss ich ganz ehrlich sagen, also für mich ist ein Filmschauen oder eine Serie weiter schauen, tatsächlich eine schöne Freizeitbechefthigung geworden. Ich habe nicht die Zeit und die Möglichkeit, dass ich ein ganzes Montag im Bett liegt und eine Serie bin, deswegen, bei mir ist es dann immer eher so die letzten 15 Minuten vorm Einschlafen, meine Serie noch schauen und. Schlaust du denn ein, während das sehr? Ich mache es dann schon noch aus, aber doch ja, also es ist schon eher so ein Einschlaf runterkommen, genau. Und jetzt gerade ist die neue Staffel von "Hutbreak High" draußen. Ich habe so einen Kabel für Quiere, also wenn es auch um Quierecharakter geht, so heißkohl-Serie, weil bei uns früher waren diese Serie immer total heteronormativ und deswegen steh ich jetzt heute so Tage halt auf diese Serien und geht immer so ein bisschen zurück in meine Teenagerzeit und denke, ja, das hätte ich auch gerne gehabt. Hast du dieses "Heed the Drive-Analry" schon geschaut, das wird jetzt total geheibt, diese Eis okay, schwul, das ist sehr leer. Oh, kurz, nein, muss ich unbedingt mehr anstehen. Musst du dir wohl schon "Heed the Drive-Analry" das jetzt überall ist? Ja, wunder. Cool, nein, ich kenn auch jetzt schon auf legalen Streaming-Instituten. Also okay, ja, du hast das jetzt dann zu sagen. Das kann man sehr empfehlen, die sehr leer. Cool. Dann gehen wir gleich weiter, und zwar habe ich mir gebracht, so ein bisschen Homeoffice-Werses-Berroh. Seit Corona kennen wir das ja verstärkt, dass Leute auch im Homeoffice arbeiten. Ich zum Beispiel muss wenn ich im Homeoffice bin oder zu Hause dann bin ich sehr leicht abgelenkt und unproduktiv, weil sie muss raus. Es ist in die Bib oder von einem Tapetenwechsel. Aber wie ist das bei dir, würdest du sagen, bis zu Hause produktiver oder im Büro oder im Café? Wie ist das bei dir? Ja, ich bin tatsächlich, ich arbeite viel zu selten im Café. Eine Liebe Supervisorin aus unserer Kirche hat mir mal gesagt, Katharina setzt sich in einen Lieblingscafé, das passt zu dir. Aber ich mache es viel zu selten. Ich mache tatsächlich oft Homeoffice, weil wenn ich zwischen Terminen, also da ist dann auch zu zwei Stunden, da zwischen, ich habe zwei Büros, eins im 18, eins im 9. Es bietet sich dann oft an einfach beim Café schon den Laptop zu öffnen und einfach mal runterzuarbeiten und dann zum ersten Termin zu fahren. Deswegen ist es auch einfach aus pragmatischen Gründen so produktiv oder nicht. Ich weiß einfach, ich muss die Sachen erledigen, die müssen gemacht werden. Als Pfarrerin merke ich, dass ich es manchmal nicht schaffe, alles so pünktlich zu erledigen, wie es eigentlich sollte, es frustriert oft. Und zum Thema Homeoffice, ich glaube, es ist ein wichtiger Punkt. Manche Menschen, also ich brauche manchmal auch Stille um mich herum, dann wieder ruh im Sinne von niemand spricht mich an. Gleichzeitig bin ich auch ein Mensch, der voll gerne, wie gesagt, auch ich kann in der Bar arbeiten, es macht mir nichts. Das ist der Nittabgelenkt von der Kommisse und auch. Nein, eigentlich nicht. Ich kann mich da ganz gut konzentrieren. Ich find's auch eigentlich schön, Menschen zu sehen, aber Büro heißt halt auch öfters, dass Menschen das wollen oder kommen und dann auch wieder ablenken oder neue aufgeharen kommen dazu. Also bist eigentlich Büro mehr ablenkt als im Homeoffice oder im Café. Ja, manchmal schon. Ja, spa. Im Café, natürlich, wenn ich bei mir in meinem Stammcafé sitze, dann kommen die Leute auch. Aber die wissen eine Sache, die Katharie ist pfarrer, die arbeitet manchmal noch am Handy oder so, wenn ich noch irgendwas erledige oder am Laptop und die dürfen sie mir erst ansprechen, wenn der Laptop zugeklappt ist. Also das hat schon funktioniert. Und dann müssen wir es mir wieder singen. Katharie, das Café kann man sehr empfehlen, ihr Stamm, auch Karl. Sehr nett. Wir waren auch schon mal damit, der Eha geht. Ja, genau. Sehr cool. Und dann haben wir noch was mitgebracht und zwar gibt es jetzt das zwei, schon von diesen Halt um queer sehr lernen, vor allem jetzt im amerikanischen Bereich. Würdest du sagen, geht es da um gute Stories oder versucht man eher die Quote zu erfüllen, weil es jetzt zeitgemäß ist. Das muss man zu depriererfote oder? Ja, dass man eben als große Streaminganbieter auch die queerer Quote erfüllen was. Ja, ich denke mir das auch manchmal, dass, also mir ist natürlich eigentlich schon wichtig, dass auch eine gute Storytelling ist. Mir ist auch, wie ich eigentlich mag, ich ja auch tiefgründige Serien und Filme, Call Me by Your Name zum Beispiel, ist ein Schuheerfilm, der überhaupt nicht oberflächlich ist und der ganz, also der spielt auch in einer anderen Zeit und der ist für mich ein, einer der tollsten queeren Filme mit ganz tollen Dialogungen, also berührend ein bisschen, dass wir wirklich die Tränen kommen und jetzt mal im Vergleich dazu, Serien, die einfach möglichst viele, sage ich jetzt mal queer Charaktere haben, ja, leiden dann manchmal auch genau darunter, weil so, dann muss noch die asexuelle Person dazu kommen, dann muss noch auf jeden Fall also so quasi das ganze Spektrum irgendwie abgedeckt sein und das ist mir manchmal auch too much, aber andererseits braucht es das halt vielleicht gerade auch und ich finde es auch erheitend und auch empauern gleichzeitig. Ja, und ich finde es ja schön, wenn oft zu Serien gibt wurde, weißt du, dann gibt es halt ein schwules Perchchen oder ein und die haben dann auch so ihren Plot, das finde ich ganz nett, wenn die halt einbaut in die Gesamtkope zum Beispiel. Ja und gleichzeitig, es gibt es halt auch so Serien wie jetzt zu, diese Hardbreak High oder sowas, wo es glaube ich auch um einfach eine queer Klücke geht, also es geht ja der Fokus ist ein anderer und das finde ich das schönes, es geht nicht um die Mainstream, sage ich jetzt mal hetero, weiß ich nicht, Gruppen in den Klassen, sondern es geht, der Fokus ist eigentlich auf den, auf der queeren Gruppe und das ist ja auch was schönes als queerer Mensch, hat man das vielleicht hoffentlich auch erlebt, dass es sowas gab wie so eine, bei uns war es mehr so die Missfitsgruppe, also da waren dann queer Leute und Leute mit Migrationsgeschichte und keine Ahnung, wäre alles drin mit Behinderung und so weiter, wir waren die Missfitsgruppe, wir hat jetzt letzten ein alter Schuhfreund gesagt, der immer in der Fußball, Busschen, Kuhl, Gruppe war, der hat gesagt, eigentlich wollte ich immer eher zu eurer Gruppe gehören, ihr wart eigentlich immer die Kuhlern, aber das ist 30 Jahre später, ja, sagt man das, genau, also das ist glaube ich so die Perspektive, dass auch mal etwas im Vordergrund ist, was sonst eher eben am Rande ist. Und es stärkt zur Modelljunge Mensch oder vor allem, was ich am Land, wo es sowas verknickt gibt, dass man halt das CT, das ist total normal, dass es solche Kunden gibt, das ist schön. Ja, man natürlich in der Großstadt ist es leicht, aber wenn ihr zu 14 Jahre irgendwo in einem konservativ Dorf sitzt, ist das natürlich, und das finde ich schön, dass man da alle Bandbreiten irgendwie mit der Welt. Und was du, es gibt ja immer noch die Serien, wo kein einziger Quirer Charakter vorbeiracht oder wo auch nichts feministisches drin vorkommt. Also so dieses, das nimmt jetzt überhand oder das ist Tomat oder so, das sehe ich nicht und ich denke, es wird auch jetzt immer mehr wieder zurückgetränkt. Das heißt, wir sollten eigentlich aus sein, dass es momentan so ein Hype gibt, zu solchen Serien und ja, wer sie nicht schauen will, muss sie ja nicht schauen. Ja. Total ja, finde ich auch. Sehr cool, dann gehen wir weiter, und zwar haben wir immer eine Kategorie bei uns im Podcast, die heißt, der Bänger des Monats, und zwar geht es darum, irgendein Lied, das zu cool finde, das zu cool finde für unsere Community, dann haben wir so eine Zass-Playlist auf Spotify und das sind dann alle diese Lieder. Also gibt es irgendein Lied des Monats, wo du sagst, das begleitet, die das machtest uns in zuhörerinnen mitgeben. Ja, ich komme jetzt echt voll Old School daher mit als Milen-Ex, wie gesagt, und Nenne jetzt wirklich Freddy Mercury. Ein Bänger, der mich eigentlich immer wieder begleitet, abholt, empauert und auch zum Putzen animieren kann. Deswegen, das ist das cool. Ich möchte mich umbraten, wenn das Musikvideo dazu kennt, weiß, was ich mein. Da pust er so da, oder? Ja, genau, Staubsaugen waren noch so sexy wie Freddy Mercury im Glaub, Lack Rock und Perüpte. So schwarze Lock. Genau, in so ein großer Shirt, glaube ich, noch wieder zu. Genau, also wenn ihr kein Bock auf Putzen habt und gleichzeitig irgendwelche queer Weibs braucht, dann macht, "I want to break free", und es ist ja ohnehin für uns alle egal ob queer oder nicht, oder whatever. Ein Lied, das wirklich zum Freisign gerade zu ausgerufen wird und ja, wie gesagt, man kann super gut Staubsaugen damit. Gau, sehr gerne. Ihr mickgebeut, ihr weiss ich, da bin das alle gehört, aber es hat dir jetzt 20 Jahre Hanna Montana geben, weil sie da du das mick kriegt, das Katharina. 20 Jahre, Jubiläum und ihr hangangslied, best of both words, das finde ich so cool und das hat sie neu interpretiert und das höre jetzt in Dauer Schleife und das möchte ich euch mitgeben. Weiß hier oft, dass so ist, dass man sich irgendwie so zwischen zwei Welten fühlt, immer weiß nicht ganz so, wo gehört man hin, wie kann man diese zwei Welten kombinieren, muss man die kombinieren, muss man immer anders sein in jeder Welt, den der man so ist. Das Kenja, ich bin vielleicht ganz anders in meiner Hirnbabel, als in meiner privaten Babel und so weiter. Deswegen, das Lied ist ziemlich cool, hört sich das gerne an, wir stellen alles wie immer auch unsere Playlist. Sehr cool und jetzt starten wir rein in unser Thema, du bist heute dabei, wir bis es so über Queerness in der Kirhe sprechen wollen, über LGBTQ Alplass, über die Universität in unserer Kirche. Und da habe ich Fragen vorbereitet, die du ja im Vorfeld schon bekommen hast und wird sagen, wir starten mal mit der ersten Frage, um reinzukommen. Was bedeutet, denk ich, hier sein für dich? Nicht wenn der Kirhe sondern generell. Ja, also ich habe so eine ganz eigene Zugang zu queer, indem sind, dass ich queer immer möglichst von verschiedenen Seiten sehen will. Durch Leuchtenwill ist es einmal so ein wissenschaftliches Konzept, an dem ich auch geforcht habe. Es ist andererseits auch ein Lebenskonzept, also queer sein, ist nicht einfach nur "Ich bin schwul, läffs, besäckst du eltrammst", hinter und so weiter, sondern queer ist halt auch, queer ist zum Beispiel immer im Widerstand zu zu einengen, regularien oder einengen Normativitäten bezug auf Gender oder Sexualität gedacht. Also ich kann als lässische Frau als schwulermann queer sein und kann das auch leben, dann bedeutet das auch, dass ich auch sehe, dass zum Beispiel zu LGBTQ oder zu queer auch Transmenschen gehören. Also das bedeutet, dass ich auch andere in diesem man nenntes Akronym, LGBTQ+. Das ist ein Akronym, denn jeder einzelne Buchstabe steht für eine Gruppe. Das heißt, ich sehe auch immer in diesem Akronym alle Menschen, die dazu gehören und bin zum Beispiel nicht Einzelkämpferin für lässische Rechte, sondern ich sehe auch das oder andersrum. Ich bin nicht nur Einzelkämpfer für schwulerechte, sondern ich sehe auch das Frauen, die queer sind ganz anders kämpfen müssen, weil der Kampft zwischen den Geschlechtern noch dazu kommt, sozusagen also Rechte für Frauen, Gender-Pay-Gap zum Beispiel und so weiter. Das heißt, dass es immer etwas jetzt kommt in akademischer Begriff, etwas intersektionales, das heißt, es geht nicht nur um eine Gruppe oder eine Diskriminierungs, sondern ein Empowerment, sondern es geht immer um viel mehr eine eine lesbische Frau hat, bestimmte Diskriminierungserfahrung, eine lesbische Frau mit Behinderung, hat potenzierte Diskriminierungserfahrung und eine lesbische Frau mit Behinderung, die schwarz ist, hat noch mehr ein potenzierter Diskriminierungserfahrung. Das ist sozusagen so ein bisschen kurz erklärt, wenn es um intersektionalität geht. Queer ist für mich halt schon auch so ein, das ist schon auch hat, was hat etwas mit Identität zu tun, gleich wo lehne ich auch den Begriff Identität so ein bisschen ab, weil ich es gerne eigentlich ein bisschen aufsprängen auch und für mich ist queer tatsächlich auch etwas, wo was aufgebrochen wird und auch immer wieder neu hinterfragt wird. Ich mache auch ein Beispiel, warum queer und lesbisch nicht das gleiche ist, die AfD-Politikerin Alice Meidlard von Paarjaren gesagt, ich bin nicht queer, ich bin nur mit einer Frau verheiratet und natürlich weiß man über Alice Weidel, dass sie gegen rechte, gegen rechte für homosexuelle ist. Deswegen ist das natürlich schon irgendwie total irsinnig, dass sie eigentlich gegen sich selber dann auch arbeitet und gleichzeitig sagt sie, ja, sie ist mit einer Frau zusammen, sie ist verheiratet mit einer Frau, aber sie ist nicht queer und in den Medienfreundigen in den Sphuschen, die haben sich sehr viele Menschen aufgeregt und gesagt, ja, ja, ja, ja, sie ist nicht queer, aber lesbisch und so. Und ich habe mir gedacht, Gott sei Dank hat sie nicht gesagt, ich bin queer, weil das ist ein Konzept, was sie gar nicht für sich, das sagt für dich jetzt mal zu sagen, vereinnahmen dürfte, weil rechte Politik, das heißt, Menschenverachtende Politik ist nicht mit dem Konzept queer vereinbar und da kann sie noch so viel Frauen lieben oder mit Frauenverheiratet sein oder sogar sagen, ich bin lesbisch, ist das für mich trotzdem noch was anderes als zu sagen, ich bin queer und queer ist auch ein, ja, es ist auch eine Positionierung und deshalb ist mir das auch in unserer Kirche so wichtig, also wir arbeiten auch gerade in einer krimialen Gruppe, arbeiten die auch gerade etwas zum Thema queer in der Kirche, kommen wir vielleicht eher noch zu, aber jedenfalls ist es so wichtig, dass wir über das queer auch sprechen, dass wir den Begriff auch verwenden, dass wir ihn selbstbewusst verwenden, dass wir ihn auch als etwas Discussives verwenden, Discussive bedeutet, es ist nicht abgeschraßen, es ist nicht fix, sondern wir dürfen über das auch immer wieder im Gespräch sein und es neu verorten, weil unsere Welt sich ja auch verändert. Ja, es hätten wir gerade Gedanken aus, wie du euch die Wollte nämlich gerade fragen, wie das so bestehst oder zu ihm das Politiker oder prominenter Menschen immer wieder so heraussantätigen, aber es heißt jetzt schon gut erklärt, zumal, ich schon da das Gefühl habe vor allem zu meinem, zu meinem alt, da das immer mehr junge Männer gibt, die zwar offen gays sind oder schul, aber die trotzdem are sehr schwulfeindlich sind. Da stellt sich mir natürlich die Volubikane schwul sein und trotzdem gegen schwul sein. Was willst du sagen, wie können wir? Also das ist für mich nicht schlussig. Für mich ist es schlussig, weil ich mich mit internalisierte Homofeindlichkeit oder auch Biffeindlichkeit oder Transfeindlichkeit auseinandergesetzt habe, internalisiert heißt, wir sind selber ja alle in dieser Welt aufgewachsenen, in der wir schon selbst wenn wir vielleicht Eltern hatten oder Tanken oder Lehrer*innen die gesagt haben, queer ist in Ordnung, du sei so wie du bist, sind wir trotzdem in der Welt aufgewachsen, die uns doch auch an manchen Stellen oder für manche Leute auch an ganz vielen Stellen gezeigt hat, du bist nicht richtig, es ist schärch wie du bist, es ist falsch, es ist sünde, gerade Religion hat natürlich da auch eine Rolle und das internalisiert man, das heißt, das macht man zu seinem eigenen und dann gibt es eben Anteile in einem, die das eigene queer sein verachten. Ich glaube, dass viele Menschen nicht weiß, auch aus der Sehersorge und auch aus meinem Freundinnenkreis und auch von mir selbst, dass einfach diese queer Anteile zu akzeptieren oder das queer sein zu akzeptieren und sich wirklich damit voll zu lieben, selbst zu lieben anzunehmen, das ist ein langer Prozess und es ist trotz schöner queerer Partys und Regenbungenflagen an Kirchen und ja ihr könnt ja eh alles so sein, wie ihr wollt, stimmt ja gar nicht, wir haben auch ganz viel in uns, was wir bearbeiten, was wir, was auch bei meinem Einfreund kommt, das mit knapp 40, dann nochmal hoch, die Frage bin ich eigentlich richtig, bin ich als schrular Mann, wenn ich jetzt einen anderen Mann zum Beispiel heirate, ist das dann eigentlich in Ordnung und was es wenn wir jetzt ein Kind haben, sind wir in eine richtige Familie, wie werden wir angeschaut, also das ist ein ganz großen Thema. Im das beginnt es schon mit Händchen halten auf der Straße. Ja absolut, da ist das schon, aber würdest du sagen sie ist das gleiche, weil ihr leber ganz oft das Frauen gegen Frauenrechte sind oder oft sind Frauen, die die eigentlich gegen zum Beispiel Frauen in Führungspositionen sind, das erlebe zum Beispiel oft in unserer Kirche, würdest du sagen, dass das gleiche ist, wie wenn schwule Männer gegen schwulenfeindlich zum Beispiel sind. Es ist ähnlich, weil hier haben ihr das Thema, dass Frauen auch in der patriarchalen Gesellschaft aufgewachsen sind, dass Frauen auch gelernt haben zum Beispiel einander zu versuchen auszustechen. Männer haben mir zum Beispiel als ich jünger war und bis bis vor kurzem habe ich das immer wieder gehört, gesagt, ja Frauen machen Zickenkrieg, Frauen genau und woher kommt das, das wird natürlich, also Frauen spielen einander aus, wollen nicht das Frauen in höhere Positionen kommen, weil die Ordnung dadurch gestört wird, weil lieber sind wir alle die Sekretärinnen, ich sage jetzt mal so wie es früher, aber wir sind alle die Sekretärinnen und unser Boss ist halt ein Mann. Ja so und deshalb haben auch manchmal Frauen damit ein Problem, dass Frauen in Führungspositionen kommen, dann sollten sie aber reflektieren, auch was das bedeutet, wie sie sich gegen sich selbst als Frauen richten, weil das ist immer auch ein, ja, das ist natürlich auch immer eine Frage der wie sehr traue ich mir selber, liebe ich mich selber als Frau, wie sehr sie ich mich selber gleichgestellt mit Männern. Und würdest du sagen, unser Gesellschaft geht denn die richtige Richtung mit dem Maßnahmen, die es macht, um so her vielleicht da Vorurteile oder Soll her Dinge zu brechen, die Menschen in sich haben? Ja, weißt du, was ich sehe und es macht nicht sehr wütend im Moment. Also schon immer sind halt auch meistens Frauen, die kämpfen. So langsam hört man mal, dass auch Männer sagen, wir müssen auch aufstehen. Also zum Beispiel auch diese, es ist so ein kleines Beispiel, aber die Demo, die Männer gemacht haben, zum Frauentag, dass sie zum Beispiel sagen, wir machen eine eigene Demo im Sinne von Wir sind halt als Elleis als solitarische, gehen wir auf die Straße. Also so, ich denke mir, wo sind die Männer, die sich zusammen gewritten und sagen, wir machen im Sinne einer kritischen Männlichkeit, Aktivismus oder Politik im kleinen und im großen, weil Frauen und ich mache, dass ich mache seit fast 30 Jahren, für menistischen Aktivismus und seit 25 Jahren Quieren, Aktivismus. Also das ist sowas, wo ich denke, ja, die Gesellschaft sind halt meistens die Frauen, die halt was machen und es waren auch immer die Quieren Menschen, die was gemacht haben, für die eigenen Rechte. Und dann nur das ist, hilft das Quase nicht. Ja, weil ja eh nur die wieder, das waren die es betrifft quasi. Ja, das ist eine andere Leute mitmachen. Ja, genau, es ist einerseits wichtig, weil ich finde schon wichtig, dass Frauen sprechen und auch das Frauen Bühne bekommen und dass Quiere Menschen sprechen und gehört werden und so weiter und dass ich jetzt vielleicht nicht, ja, also Elleis sind wichtig. Es ist zum Beispiel wichtig, dass auch in unserer Kirche verbündete, also Elleis bedeutet verbündete, verbündete auch wirklich Aktionen machen. Also verbündet sein heißt nicht nur "Ich rede und sag, ich bin Pro Quiere", sondern das heißt auch "Ich unternehme etwas, ich handle und ich bin vielleicht auch in einem Gremium oder irgendwo, sitze ich vielleicht auch und sag etwas, was vielleicht auch mir dann nicht zum Vorteil gereichen kann, das heißt zum Nachteil werden kann". Das ist ein echtes. Das ist ein Dicks-Binny-Sorg, man natürlich kümmst in der U-Bahn. Dann bin ich noch KLI. Nee, würde ich sagen nicht. Oder du, sondern ich bin dann. Aber wer Ellei, wenn ich weiß nicht, wenn ich seh, dass zwei Schule Männer die Händen halten, diskriminiert werden und wenn ich hinge und sag, "Kidu, lasst die zwei in Frieden, es ist cool, dass die sich lieben". Genau. Das ist Ellei und wie gesagt, wenn du in deinem Job und in der Kirche oder im Fußball freien, was weiß ich, wenn du da vielleicht sogar auch Aktionen setzt. Also das Reden ist wichtig und das dafür reden oder gegen etwas reden und gleichwohl auch Aktionen zu setzen. Wer für mich erfängt, ich das wichtigste. Findest du in unserer Kirche oder vor allem im angelischen Babel, gibt es viele Elleis? Oder hast du das Gefühl, da gibt es viele, die sagen zwar "I find's gut", aber sie werden eben nicht Elleis, sondern sie sagen immer nur wieder, ist in Ordnung. Ja, und also ich ja, das ist eine schwierige Frage, weil ich. Also ich muss erst was positives sagen, ich habe manchmal bekomme ich von Menschen einen Zuspruch für meine Arbeit, für queer Menschen in der Kirche, von denen ich das gar nicht erwarte. Also da kommt irgendwie ein älterer Mann auf mich zu in der Subversammlung oder subentanenzialversammlung oder irgendwo und sagt, "Ich will dir eigentlich schon vor lange mal sagen, ich verfolge was du so machst und das ist so toll und ich unterstütze das Fall und super." Und ja, also, genau. Oder auch, zum Beispiel, wenn man sich zu einer Wahl stellt und dann gewählt wird, wo die Menschen in der Subversammlung wissen, dass sich halt auch für dieses und das auch einstehe. Also, ist es ja auch ein Politikum, dass man mich dann auch wählt zum Beispiel in Gränen. Und gleichzeitig auch viele Gemeindefahrer*innen, Kolleginnen. Also ich mag sowieso die aller meisten Kollegen*innen, inwie so gerne auch, wenn wir verschieden sind. Ich habe so tolle Kontakte und tolle Kooperation und Support mit meinen Kollegen*innen. Und ja, also eher, dass ich ganz positive Sachen in Wien erlebe, dass ein Kollege auch sagt, "Mensch, wir wollen endlich mal was in der Gemeinde dazu machen. Kommst du mal vorbei, machst einen kleinen Vortrag, zum queer oder du, wir haben da gerade Geschwäche, die sind irgendwie schwierig, kommst du vorbei oder die hängen die Post da auf für die queer Downtown, da kommen wir vielleicht später auch nochmal dazu, dass es für Angebote gibt es so." Und das ist aber Wien, ja, also es gibt auch in Wienfahrer*innen, die eher antis sind, muss man auch sagen, das sind nicht alle super pro. Die halten es hier, dann glaube ich auch eher zurück und sagen nicht so viel dazu oder gar nichts, was dann auch okay ist. Und ich weiß, dass es auch in Rest von Österreich, uhrt holle Fahrperson, Ehrenamtliche, Gibt's und Gemeinden, die super offen sind und auch am Land. Also ich finde das immer ganz blöd, wenn man sagt, Land ist immer gleich nur konservativ oder queer ausschließend. Das stimmt überhaupt nicht. Ich glaube auch, dass viele überhaupt viel mehr erfahren wollen und das Thema, ob mal eben es muss halt angepackt werden, das Thema und es muss Menschen geben, die sagen, "Hey, hier bin ich, frag mich alles und es ist in Ordnung und ja und ich meine dafür stehe ich auf jeden Fall zur Verfügung und auch einfach queer, unser Verein, queer Menschen in den fernquälischen Kirchen, herzlich Einladung für alle." Und wollte ich halt bevor wir bei den Intelligenfunk einhaken, du bist ja eigentlich haupt mit verantwortlich für diesen Verein, erwann queer der ja für alle queer Menschen in unserer Kirche und darüber hinaus zuständig ist. Würdest du sagen, es gibt ja auch da dieses Art-O-Zertifikat, also akzeptierend und offen, des Gemeinden und Werke beantragen können, wenn sie im sagen, sie sind ein Safe Space für queer Menschen und alles darüber hinaus, würdest du sagen, dass diese auch diese Art-O-Zertifikat und all das, dass das immer selbstverständlicher und mehr wird in unserer Kirche, dass es immer normaler wird und dass eher Gemeinden, die das nicht haben, sich schon rechtfertigen müssen, es Gemeinden, die das haben. Also kurz vielleicht noch zu Evan queer, wir uns gibt es jetzt ein paar Jahren. Vorher gab es auch schon eine Gruppe, queerer Menschen in den fernquälischen Kirchen, die sich zusammengetan haben und ich bin im Vorstand des Vereins Evan queer. Wir haben jetzt zum Beispiel am kommenden Sonntag auch ein Offen-Mestreffen. Es findet meistens in Wien oder Online statt, aber einfach auch noch eine Einladung für alle queeren Menschen und auch Verbündete sich unserem Verein anzuschließen. Das A und O-Predicate, was du ansprichst, gibt es seit 2014. Wir haben das jetzt übernommen, dass wir das vergeben. Die katholischen Kirchen haben, dass katholischen Kirche das auch übrigens für sich. Bei uns ist A und O, werden immer mehr Gemeinden. Ja, das stimmt jetzt. Die letzte A und O-Verleihung war in der reformierten Stadtkirche in Wien. Auch der Pride-Bereying-Unie stattfinden wir jetzt genau. Der große Quere Gottesdienst im Unie. Es gibt viele Gemeinden, die das Predicate haben. Es gibt auch solche, wo das neu diskutiert werden muss. Zum Beispiel, weil sie nicht, wenn die Gemeindevertretung neu gewählt wird, muss eigentlich auch das A und O-Zertifikat wieder diskutiert werden. Wenn Fahrerwechsel oder Fahrerinnen wechselt, wenn sie in eine A und O-Gemeinde kommen, gewählt werden, dann müssen sie natürlich ganz klar logisch. Weil das gehört ja zu der Gemeinde dazu. Dieses Predicate ist ein Hinweis darauf, dass diese Gemeinde, sprich die Gemeindevertretung, Das ist ein kleiner Katalog. Das ist gut. und das ihm auch abgestimmt hat, dass die Gemeinde ein Selferspace sein möchte für queer Menschen und da auch mitwirt daran. Das bedeutet natürlich auch, dass dort gleichgestlechtliche Paare getraut werden können oder dass das Kind von queer Menschen mit Taufel getauft werden kann und so weiter. Aber es bedeutet natürlich noch viel mehr als das, genau. Aber würdest du sagen, dass Autosertifikate schon häufiger z.B. Wien vergeben werden als im Westenöst, weil Wien immer größere Stadt ist, wo mehr Diversität und so a gelebt wird, offen vielleicht als in Basitirol oder z.B. Ich glaube, dass manche Gemeinden ohnehin auch oft sind und wir als Essankrier betonen das auf, dass nicht jede Gemeinde die kein Auto Dedicate hat, ist grundsätzlich queerfeindlich oder ausschließend. Das sagen wir auch immer dazu, dass es auch Gemeinden gibt, die dieses Predikat nicht oder noch nicht haben und trotzdem total offen sind. Gleichzeitig laden wir auch immer Gemeinden ein auch in Kärnten oder was, wo auch immer. Ich liebe Kärntel. Das Predikat auch anzusuchen, weil das auch heißt, wir setzen uns wirklich damit auseinander und wir geben etwas nach außen hin weiter. Wir zeigen, wir sind das und es müssen sich Menschen nicht fragen. Und es will ich noch zwei Sachen sagen, einmal, wenn sich eine Gemeinde in diesem Prozess begibt und anfängt darüber zu diskutieren. Das ist das total spannend. Das ist, ich weiß, dass es auch verletzend sein kann oder dass es schwierig ist und anstrengend und alles. Aber es ist ja auch eine Chance, sich mal über Lebensweisen, über Vielfalt, über Sexualität, über Liebe, was auch immer miteinander auszutauschen und mal wirklich in die Tiefe zu gehen und auch mal was anderes zu besprechen, was ja alle aller meisten Menschen auch betrifft, wenn wir sexuelle Wesen sind oder Liebende Wesen sind. Und das ist auch auch. Das ist ja auch. Das ist ja auch. Und es hat sich damals dagegen entscheidet, man hat zumindest drüber diskutiert. Ganz genau, tut das so. Das ist das, was ich mein. Genau. Man merkt vielleicht, der heh, während meiner Gemeinde ist denn überhaupt vielleicht akkurier von dem ich gar nicht wusst. Auch das genau. Oder der ist denn er live für das Thema. Er traut sich dann überhaupt an das Offen zu sagen. Das übrt ins was, was ich oft höre, auch in der Seelsorge, dass Menschen sich in ihren eigenen Fahrgemeinen nicht auten, was sie da sagen. Ja, okay, aber sie sind ja alle nett zu mir und dann sag ich ja, die sind nett zu dir. Wei, wer denn die auch noch nett zu dir, wenn sie wissen, dass du so oder so bist. Ja, und das, was ich auch noch sagen will, ist. Überhaupt mal. Also ich glaube in der Kirche, wir sind echt in vielen Dingen, sind wir so antiquiert. Aber nicht in positiven Sinne. Ich finde, der Kirche, wenn sie antiquiert ist, ist auch wundervoll. Also ganz viel, finde ich, super, wenn so alte Strukturen hat. Aber. Oder Tradition. Aber was das Thema queer betrifft, das habe ich ja eingangs auch als du mich gefragt hast, was bedeutet denn queer für dich? Versucht auch da schon anzureißen. queer ist nicht nur. Mann, liebt Mann und Frau will Frau Heilraten und so. Sondern es heißt auch. Ich öffne mich für die Vielfalt von Lebensweisen und alles, was uns die Kirche oft zu präsentiert. Also zum Beispiel die Magazine, die es gibt, die Online, Social Media, Online Auftritte. Die sind oft die holen eine bestimmte Gruppe von Menschen ab. Meistens heteroß erstens, dann oft alte Menschen, ältere Menschen, obwohl ich zum Beispiel auch die Mittel alten, also so wie mich, das sehe ich auch wenig so jetzt über Themen über 40. Und dann geht es oft um verheiratete Menschen. Es geht um Ehe, es geht um Altsein und sowas ja. Und Kinder kriegen da auch. Kinder genau. Und das ist dann schon eine Seltenheit, dass man, wie ich glaube letztes Jahr, eine Frage meinte, in Wien, schönerweise. Eine Kollegin, die mit Ehefrau und Kindern lebt, abgebildet auch auf dem Titelblatt, so was ist dann schon mehr Besonderheit, dass man so was mal sieht. Aber da fängt ja, also da hört queer nicht auch, sondern da fängt das erst an. Also es fängt da an, wo wir sichtbar machen, dass lesbische Liebe existiert und schwule Sexualität existiert und so weiter. Ich denke oft, ich bin Alien. Also, ich fühle auch so mich so alienartig in der Kirche, weil ich, also so, let's talk queer now. Let's talk queer now. Es ist so mein Freundinnenkreis und die Menschen, mit denen ich mich umgebe, die ich schätze und liebe, die leben so verschieden. Die, das sind, wie gesagt, schwule Männer mit Kind, schwule Männer, die in schwulen Saunern gehen und dort ihre Sexualität leben, übrigens auch verantwortungsvoll geht auch, beide way. Es sind poliarmorlebende Menschen. Das heißt, Menschen, die sich entscheiden, nicht nur mit einer Person, liebevoll zusammen zu sein, sondern mit mehreren. Manchmal sind da auch Kinder mit dabei. Es gibt Menschen, die verantwortungsvoll kinkies Sexualität leben, wo es ganz viel um Konsens geht, auch ein ganz wichtiger Punkt. Es gibt Menschen, die meine Freundinnen mit Behinderung, Kreuzstuhl und lebt alleine selbstständig. Gleichzeitig ist angewiesen auf Assistenz. Aber Assistenz ist nicht immer da. Das heißt, die Mutter, die wirklich schon älter und auch, heißt schwer kranker Mutter, kümmert sich um sie. Also, das sind die, also ich könnt jetzt noch ganz alte Frauen, die in der WG leben. Es ist auch eine Lebensrealität. Ich könnte jetzt sich kommen, ich bin total abster Huste, weil ich könnte jetzt noch so viel aufzählen, wie Menschen in meinem Leben leben. Das sind die Leute gar nicht wissen, dass es überhaupt gibt. Genau. Und das wünsche ich mir von Kirche, dass diese ganzen Lebensmöglichkeiten, das ist ja was Tolles, das ist auch abgebildet wird. Und das ist nicht immer nur diese eine oder zwei Lebensweisen gezingelt in der Kirche, auch ein Thema. Aber glaubst du, die wirklich unser Kirche ist schon soweit, dass sie so eine Lebensformen abbildet. Ja, ich glaube, das braucht ein Theologischen auch Hintergrund dazu. Und wir haben ja Theologinnen, die sich, also ich zum Beispiel, nein, also wirklich ich finde es auch Theologisch total, voll wichtig sich auch, solche Lebensweisen auch Theologisch anzuschauen. Aber es ist ja eben oft so, aber es ist ja oft so, dass jetzt eben Leute vor allem, was sind in der konservativen Szene oder immer gelieckigkeinste Szene, ja eben oft zu Bibelwärse genau nehmen, umgegen. Die Reisten diese Bibelwärse raus und sagen, "he mein, so geht's eben nicht." Aber, Schomm, ich denke, alle Menschen, also egal, wo man sich verortet, können sind da, dürfen da sein in unserer Kirche. Es geht überhaupt nicht um das Bewerten oder sagen, das sind Lebensentwürfe, die sind besser als die anderen. Was ich mir wünschen würde, ist, dass alle auch gezeigt werden. Und dann sollen natürlich auch Menschen gezeigt werden, die zum Beispiel mit 22 Mann und Frau sich verlieben, heiraten, Kinderkriegen. Auf jeden Fall sollen die genauso da sein und auch das spannende oder das Lebensbejahende an diesen Lebensentwürfen gezeigt werden, aber eben auch von anderen. Und, na ja, also wenn's um Bibelstellen geht oder so, ich denke mir, da können wir drüber sprechen. Und gleichzeitig sind manche Gespräche auch schnell beendet, weil wir einfach unterschiedliche Zugänge, das heißt, unterschiedlich Ausliegungs-Traditionen verfolgen. Um. Da ist dann halt das Gespräch auch schnell beendet. Aber ja, das ist genau. Also das ist ein anderes Thema, glaube ich, so die Frage, was ist die Bibel für mich? Und in solchen Gesprächen ist für mich immer wichtig, dass wir nicht einandern sagen, du bist aber weniger gläubig als ich oder du bist weniger. Aber ich höre auch oft das so. Natürlich bin ich froh, ich bin gläubig. Mein Glaube erhält mich am Leben, mein Glaube rettet mich, mein Glaube motiviert mich zu Arbeit als Pfarrin und so weiter. Aber leider sind wir Menschen ja sehr darauf geschult zu bewerten. Das kann man ja leider, ist es ja so ein bisschen unserer DNA, wir neigen ja dazu schnell zu bewerten und diese Normen, die wir halt kennen, sind gut und richtig und alles drüber hinaus ist vielleicht nicht richtig. Obwohl es richtig ist, aber wir sehen es halt, weil wir es nicht zu gewohnt sind. Ja, dafür ist halt die Frage, wie ich argumentiere auf welchen. Genau, die habt schon oft das Gefühl, dass die die dann halt nicht Theologisch so versiert sind, die finden dann das schlüssig, wenn irgendjemand zum Liebevers rausnimmt und sagt. Ja, ich sag dir was, also ich hab. Das ist verboten. Ich hab mal einen Interview für Evangelisch.de mit einer Kollegin gemacht aus Deutschland und die hat es war so erfrischend, weil die hat dann so voller Wut irgendwie gesagt, ja Katharina, also was soll ich mir dann immer das anhören? Ich mein, ich hab acht Jahre Theologie studiert. Und dann kommt da irgendwie her meiner Gemeinde und sagt, ja, aber da steht doch. Und dann könnte ich grad sagen, ja, wofür hab ich acht Jahre Theologie studiert. Es war halt, die hat das dann wirklich so rausgehauen, weil das ja oft auch so eine Frustration ist, die wir erleben, dass wir eigentlich als Pfarrer innen oft auf einer. und Seelsorgerin auch nach ganz simplen Ebene argumentieren müssen, damit wir auch Menschen nicht überfordern mit irgendwelchen Theologischen, wissenschaftlichen Facts, aber es ist schon gut, dass wir Theologie studiert haben. Und das sollte man auch anwenden können, ja, voll anwenden dürfen auch. Ja, also zum Beispiel die Bibel in ihrem historischen und kulturellen, unsprachlichen Kontext zu sehen, ja. Also das kannst du nicht machen, wenn du einfach nur die Bibel auch schlickst und fährsellest, dazu musst du schon ein Studium auch haben oder zumindest ein Kurs oder Irgendwas. Also das ist ja auch für. Und das ist ja das. Und das ist ja das. Und das ist ja gar keine Frage. Ja und ich lade auch das weiblich. Aber es ist ja die Kunst, oder? Dass du das so runterbrichst, dass eben auch die 70-jährige Gottesdienstbesuchungen das versteht. Ach die 70-jährigen, die sind ja eh meistens so toll. Die sind eh meist gut oder auch von 20-jährigen. Das finde ich ja sehr heraus von die Pfarrer und Pfarrerinnen-Taktik, ich habe, dass man diese schwere Materie so runterbricht, dass es jeder versteht und dass man eben nicht die Bibelwärse rausnimmt und denkt so kürz. Ja, da hat es schon ein bisschen selber aufgenommen. Da hat es schon ein oft überhand nimmt auf Social Media und so, dann haben wir ein irgendwelcher Berse gepostet und dann sagt jemand was dazu. Und hunderttausend Leute liken es und finden es gut. Genau, also das finde ich eine ganz. Da du sprichst quasi meine Kritik gegenüber Social Media Theologie aus. Ich finde es total wichtig, dass wir als Kirche, also auch als Landeskirche sozusagen auf Social Media vertreten sind. Und zum Beispiel. Also es gibt ja Kolleginnen, die wirklich tolle Social Media arbeiten machen. Also, wo ich auch denke, wow, super wie du das runterbrichst und gleichzeitig fehlt mir halt was. Also mit Julia Schnitzlein zum Beispiel, Kolleginnen habe ich auch schon darüber diskutiert. Und ja, das ist einfach, es bleibt halt frustrierend und gleichzeitig aber bleiben wir dann damit halt trotzdem in dem Diskurs drin und bringen uns irgendwie ein, auch mit einer emancipatorischen Theologie, die wir vertreten. Genau, also das ist wichtig und gleichzeitig passiert. Das ist ja pankeferlich. Es ist ja pankeferlich. Ist es auch, denke ich, also so Christfluenzerinnens, das. ich schaue mir das schon manchmal an auf Instagram und merkt dann, dass es mich. ja, manchmal sogar richtig. also runterzieht oder richtig erschreherend. Ja, ob mehr als frustrierend. Ja, also macht mir auch Angst manchmal und gleichzeitig gut. Du ich halt meines, was ich kann, um eben eine Alternative zu so einer teilweise sogar wirklich rechtsgerichteten Theologie, also gefährlichen Menschen verachtenden und vor allem den sehr, sehr eng geführten Auslegungen, dass ich das anbieten kann. Aber die wird halt. ihr wird nicht sein lieber, aber die wird halt trotzdem eher annommen. Hab ich so das Gefühl. Denk ich nicht. Also ich glaube, das ist auch ein bisschen so eine schwarzmalerei, dass wir sagen, dass jetzt solche Zugänge ganz viel Zulauf haben. Ja, schon, aber wir müssen auch hoch. Also auch es gibt auch genug Menschen, die reflektiert sind, die an emancipatorischen Diskursen interessiert sind und so weiter. Ich glaube, wir müssen halt auch überlegen, wie wir als Kirche unsere menschenfreundlichen emancipatorischen Haltungen, vielleicht auch sowas wie Queerfreundlichkeit, wie wir das halt auch zeigen und nach außen tragen und wenn wir das halt nicht machen und immer so ein bisschen denken, "Oh, wir haben Angst, weil. ", dann verlieren wir halt etwas. Also ich glaube, das ist. Und das tun wir ja finde. Also das ist ja riesige Lücke und da ist die Kirche schon wieder fünf, vier zu spät dran eigentlich, weil sie sich nicht traut. Ja, so langsam traut sich die Kirche, glaube ich, auch, wie gesagt, es gibt mir jetzt auch den. Es gibt jetzt einen neuen Kanal, der von der Kirche. Mhm. Hast du das schon gesehen, wo zwei Farbpersonen eben Dinge erklären oder wo sie ja über Themen reden, die die Menschen betreffen? Mhm. Und das sind ja schon gute Schritte, oder in die Richtung? Total, auf jeden Fall. Und ich mein, wir haben halt auch als Kirche in Österreich, dieser Kleines nicht jetzt zum Beispiel die gleichen Ressourcen wie manche Landestechnen in Deutschland. Und also ich bewundere ganz viele. Kanäle, Instagram-Kanäle, Kollegen, Kolleginnen aus Deutschland, was die präsentieren, wie toll die das machen, wie wow, super erklärt und offen und da ist es ja auch immer, also so schön Media-Pfarrerin heißt ja auch immer, ich setz mich auch der gewaltvollen Bubble aus. Genau, also eine Kollege oder Kolleginnen, als Ken genug, gerade queerer Leute oder liberal teologische Leute, die sehr starke Angriffe auch erleben auf Social Media und das tut nicht nur weh, sondern es kann dann so sehr belasten, dass man ja auch keine. Und die Frage ist ja, wie schützt hier so viele Personen? Tut sie das überhaupt? Ja, da war ja auch wirklich so der eine Fall in Deutschland letztes Jahr, wo es für die eine Kollegin auch schwierig wurde und dann die eigene Landesskiche sich eher verdeckt gehalten hat und ja, so vielleicht jetzt auch gar nicht darauf eingehen auf den Fall, aber ja, natürlich ist es immer die Frage, wie sehr. wie sehr kriegt man auch Rückhalt von der eigenen Kirche und dann ist aber auch die Frage, wer ist die Kirche? Gar nicht, ich finde es immer ganz wichtig zu sagen, nicht nur in unserem Fall der Oberkirchenrat oder die Bischöfen oder die Kirchenrät oder so oder die superintendentinnen sind Kirche, sondern ja, alle sind Kirche und wir alle können einander auch unterstützen und die Stimme erheben für einander und miteinander. Ich muss nicht immer nur darauf warten, dass von oben sozusagen etwas kommt, auch wenn ich das auch in unserer Kirche natürlich auch wünscht, dass wir jetzt auch gerade in Sachen queer da ein bisschen mehr Position auch beziehen nach außen, aber wie gesagt, ich finde das genauso wichtig, dass wir auch untereinander miteinander als Kirchenmitglieder, als Fahrerinnen und so weiter zusammenhalten und für einander einstehen. Aber gehen wir noch mal zurück zu dem am Anfang was queer sind zu bedeuten. und dann die Kirche, was glaubst denn du, die sich hier vieler mit beschäftigt und sehr eingelesen ist, ein Thema? Was müsste sich denn ändern in der evangelischen Kirche in Österreich, damit sie wirklich inklusive ist und damit sie wirklich, damit sie quasi unser Kirr, quasi das Auto-Zertifikat haben könnte, dass man sagt, "Tee, da ist das Selbst-Base für Quirremenschen." Ich glaube, dass das nicht passieren wird, weil dann würden wir wirklich auch die Gemeinden ausschließen, die sagen, wir machen das nicht und die wird's geben. Also es gibt Gefahrgemeinden in Österreich, die wollen kein "Self-Base für Quirremenschen" sein. Die. Und ist es für dich in Ordnung, dass wir nie dort hinkommen werden? Oder frustriert die das? Oder ist das für die Macht, die das wütend? Ich glaube halt, dass Kirche immer in Ord ist, als Institution, als Projekt, als Bewegung, als alles, was Kirche im Ist, als Organisation und so weiter, wird immer so sein, dass außer wir werden wirklich mini klein oder wir spalten und uns oder wo er war, aber dass es halt verschiedene Haltungen gibt. Mein Traum ist natürlich schon, dass auch wenn es andere Zugänge zu Bibel, andere Zugänge zu Gebet, zu Spiritualität immer bitte geben soll. Immer, ich liebe es, wenn es charismatische Leute in unserer Kirche gibt. Es gibt Leute, die sagen, also freie Es-Gebet mache ich gar nicht. Es gibt Leute, die wollen hardcore, lutarische Liturgie und andere, die sagen, ich will das komplett aufgeweicht und locker oder ich will lobe Preis oder whatever. Ich will alte Kirchen wieder so. Das finde ich toll, das finde ich wichtig und toll. Ich finde mich da auch übrigens wieder, weil ich auch von fast allem so ein bisschen was habe oder was lebe. Aber gleichzeitig, warum muss es Menschen ausschließen? Also wir würden ja auch sagen, ich hoffe, dass keine Pfargemeinde von uns Menschen mit Behinderungen ausschließt zum Beispiel, auch wenn sie es tun, manchmal zum Beispiel, bei jahren da sind so. Aber genau. Und natürlich wünsche ich mir das quere Menschen und damit meine ich auch Transperson inkludiert sind im Sinne von, dass es eine so zainormalität ist oder unaufgeregt hat ist, dass da Menschen selbst verständlich in Pfargemeinden sind, auch heiraten können und so weiter. Und ja, das wäre natürlich ein Traum. Und die Gemeinden können trotzdem konservativ sein, ist ja okay, aber bitte keine Menschen ausschließen. Nur weil sie so sind. Eben, das ist ja unterschied. Aber es wird wahrscheinlich so sein. Und deshalb, also ich kann nur sagen, ich trage gerne dazu bei mit meiner Arbeit und mit meinem Wissen und meiner Expertise und meiner Empathie auch. Das Gemeinden vielleicht doch und Menschen doch schritte auch auf quere Menschen zu gehen, die das noch nicht bezahlen haben. Aber das Gefühl, dass die Kirche, das nennt es mal die Kirche mit diesem ober Kernrat und alles was da ist, dass die in diese Richtung geht, die Kirche, dass die sich dahin bewegt, dass die Maßnahmen dafür selbst, dass die sensibilisiert, dass die alles macht, was es dafür braucht. Ja, davon bin ich überzeugt. Ich bin sehr froh in dieser Kirche zu sein und teile zu sein in der Kirche und auch froh mitwirken zu können. Und mein, wie gesagt, auch mein Können hier einzubringen, die Kirche, also die Synodat schon 1996 sehr wohl beschlossen, dass Menschen zum Beispiel wegen ihrer sexuellen Orientierung nicht diskriminiert werden dürfen, dass allein eben der menschenwürdige Umgang mit Sexualität zählt und nicht wen ich liebe oder mit wenig Sex habe. Und wie gesagt, auch jetzt arbeiten wir wieder an dem Thema und wollen hier auch mehr Menschen auf dem LTV-TIQ-Spektrum ansprechen und nicht nur homosexuelle, weil das ist natürlich jetzt dann doch veraltet, dass es immer nur homosexuelle Menschen ging. Wir haben auch in der Kirche auf die Zisana-Ebene LGBTQ-Seel-Sorger*innen, also das heißt, in jeder die Zese sollte es gibt es einer LGBTQ-Seel-Sorger*innen, die eigens dafür beauftragt ist und das ist ja auch ein Statement. Genau. Und ja, also ich nehme schon wahr, dass da auch eine Offenheit ist und ja, ich glaube schon, dass wir hier auf jeden Fall Fortschritt machen. Ja. Aber wenn sie nur sehr klein sind, natürlich. Ja, klein und langsam und so, aber ja, also was ich mir wünschen würde, ist, dass Menschen, die queer sind, schneller Informationen finden, aber ich glaube, das ist grundsätzlich ein bisschen bei unserer Webseite, so das Thema, dass sie nicht so gut auffindbar ist und auch innerhalb der Seite nicht sehr einfach alles zu finden ist. Genau. Und da wünsche ich mir natürlich schon, dass es irgendwo auch vielleicht mal eine Geschichte von trans Menschen gibt, dass es auch für trans Menschen sichtbar ist, wo kann ich mich hinbenden, vielleicht auch eine Theologische Zugang, ein Theologischen Zugang irgendwo gibt. Ja, und dass wir uns insgesamt mehr mit Lebensweisen, unterschiedlichen Lebensweisen und Lebensrealitäten befassen und das auch kommunizieren, dass sich mehr Menschen auch angesprochen und willkommengeheißen fühlen und willkommen heißen brauchen wir LGBTQ ohnehin nicht, weil lesben schwule b6-zueile trans Menschen, intermenschen, nicht binäre Menschen und so weiter und so fort sind ja längst teil unserer Kirche und wirken in vielen ebenen der Kirche mit, ob das Leute wissen oder sehen wollen oder nicht. Wenn man die wegnehmen will, wird die Kirche dinsig sein, das wurde mal schon sagen. Auf jeden Fall und viel weniger cool. Genau. Bevor wir jetzt so als letzte Frage hat die noch vielleicht was, möcht es du queer Menschen mitgeben, die mit Kirche herharen oder vielleicht gibt es Angebote für queer Menschen, unsere Kirche. Vielleicht magst du da ein bisschen nicht werbung, aber erzählen wo kann man hingehen, wo gibt es Dinge für so Menschen, die diese Angebote vielleicht gern hätten oder die mit anderen queer Menschen in den Gespräch kommen würden. Also ich würde auf jeden Fall erstmal alle queer Menschen, die irgendwie Kontakt zu Kirche suchen oder Fragen haben oder auch Wut haben. Wirklich, ich wird alle einladen und ermunttern zu kommen. Also gerne zu uns, Evan queer. Ich erlebe das oft, dass Menschen auch in meine Seelsorge kommen, die einfach Fragen haben oder nicht wissen, ob sie noch willkommen sind oder auch sagen, ich habe Wut, ich habe Mist erlebt und wie kann ich wieder angnüpfen. Und das erste, was ich dann oft sage, ist, gut, dass du hier bist. Toll, das ist schon mal so super. Wir sind hier ein Selferspace zum Beispiel in der es dann gelischen Hochschulgemeinde sind wir definitiv ein Selferspace auch in Willem d'Antin nach Hause. Wir haben auch das auch ein O-Zertifikat jetzt. Genau. Und viele Gemeinden in Dien natürlich kann ganz viele Gemeinden total empfehlen und macht das auch immer. Also sucht euch auch einen O-Gemeinden, geht dort hin, spricht mit den Farra*innen oder auch die LGBTQ-Seelsorge*innen sind, können Ansprechpersonen sein. Und dann, viel wichtiger noch, gibt es einfach diese Angebote jetzt zum Beispiel seit letztes Jahr, seit letztem Jahr gibt es die Queerlaunch-ökomenisch in Wien. Das ist eine Treffen einmal im Monat, immer abwechselnd in der Hochschulgemeinde oder in der jungen Kirche. Das heißt, katholischerseits, wo wir in den Puls haben, Theologischen kurzen oder einen Ankommensspiel oder irgendwas. Und dann ist es einfach offener Abend mit Saft und Sekt und Essen und reden und einfach sich als queer Menschen und verbündete Treffen. Manchmal planen wir auch Sachen zusammen und also auf die Queerlaunch bin ich irgendwie total stolz, muss ich sagen, die wir halt jetzt irgendwie so miteinander ökumenisch fordchen, überhaupt ist die ökumenische Arbeit in Queeren, in der Queeren Ecke wahnsinnig toll, produktiv und kooperativ. Das ist so, toll, also wie gut ich mit meinen katholischen Kolleginnen und da zusammenarbeiter. Genau, also die Queerlaunch in Wien, ich wüsste nicht von einem regelmäßigen Queerentreffen im anderen, die Bezesen oder Städten oder Orten bitte gerne uns sagen, weil wir glitzieren sowas auch auf der Sankrierseite. Es gibt natürlich rund um die Pride in Wien und auch in anderen Fahrgemeinden und Städten, Orten gibt es eben Pride-Prayer, das sind auch bökumenische Gottesdienste, die queer sind und wo queer Menschen mitwirken. Also bei uns beim Pride-Prayer sind immer ganz wenig verbündete, sondern wirklich, das ist wirklich so auch gedacht, dass queer Menschen hier auch selbst gestalten. Der Pride-Prayer in Wien findet am 10. Juni abends in der Rotärgasse, reformierte Stadtkirche statt. Dann gibt es den Queen Kreuzweg, oder? Dann der Queerekreuzweg und der Tourt ja durch Österreich. Der Tourt ist auch ökumenänisch. Da suche ich immer wieder Leute, die Lust haben, mitzuwirken bei den queeren Kreuzweg, also mitwirkend im Orgart-Team. Queerakreuzweg ist meistens ein Konzept, was wie gesagt in Wien Uhr aufgeführt wird und dann in verschiedenen Fahrgeneiten wird das Konzept weitergegeben. Das ist immer sehr künstlerisch, das heißt auch mit Kunstpersonen aus Kunst und Musik wird da gemeinsam organisiert und gestaltet. Ensen Samuel ist der Leiter von dem Projekt, also aus der katholischen Kirche und ich bin da auch maßgiplich mit dabei. Nix ist ja, wird der Kreuzweg wahrscheinlich zum Thema Disability und Queer sein. Also herzliche Einladung, wer in Wien mitwirken will im Orgart-Team oder auch sonst Interesse hat. Dann haben wir auch eine queerischepfungsfeier, die findet im September statt mit fast dem gleichen Team. Genau, ich habe 25 September mit auch geplant Queereparty danach. Also es geht was und ja, genau, spricht eure Fahrerinnen auch an, wenn ihr irgendwas machen wollt. Also man sieht Queerastures offen dafür und hat da schon viele Angebote. Auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Und was man immer machen kann, man kann sich für die Pride-Porade, also je nachdem, wo man ansäßig ist, auch kann man sich ja auch zusammen tun als Gruppe und zum Beispiel als Gemeinde oder auch als evangelische Kirche wirklich mitgehen. Und das kommt also in Wien kommt es immer total gut an. Wir werden immer total bejubelt, dass wir als Religionsgemeinschaften mitgehen und auch sichtbar sind und das zeigen, dass wir da pro Queer sind. Genau. Und Singensaktionen machen wir auch immer am Rande von der Parade. Also ja, wo man queer Menschen auch seeknen kann, das kommt auch total gut an. Ja. Sehr cool, dann würde ich sagen, ist das doch ein gelungener Abschluss. Die Leute wissen jetzt hoffentlich, wie bunte viel falsch und die Kirche in Österreich ist. Auf jeden Fall. Ja. Und die Dank dir sehr Katharina, dass du dir die Zeit für uns genommen hast. Sehr gerne. Vielen vielen Dank. Ja, es war neun. Und euch allen. Eben. Einen sehr joy. Ja. Da wünsche ich euch allen, Sassies und allen, die ist noch merden. Noch einen schönen Tag und einen schönen April und bis nächstes Monat. Wir hören uns wieder.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Katarina Peig, evangelische Hochschulpfarrerin in Wien, stellt sich vor; sie war zuvor Journalistin, Sexualpädagogin und Uni-Lehrbeauftragte.
  2. In der Rubrik "Kiss Marry Punch" würde sie David Bowie küssen, Ruth aus der Bibel heiraten und Boy George einen Klaps geben.
  3. Beim Thema "Binge-Watching" sieht sie Serien als entspannenden Feierabend-Ausklang, nicht als Extrem-Erlebnis.
  4. Homeoffice findet sie produktiver als das Büro, weil sie dort weniger abgelenkt wird; Cafés nutzt sie selten, aber gerne.
  5. Zu queerem Content in Serien
  6. Ihre Lieder des Monats
  7. Queer bedeutet für sie mehr als sexuelle Orientierung
  8. Sie grenzt queeres Engagement von rechten Politiken ab, selbst wenn diese Personen gleichgeschlechtlich leben.

Summary:

Im Podcast "Zwischen allen Stühlen" spricht Lukas mit der evangelischen Hochschulpfarrerin Katarina Peig. Sie ist erst seit 2022 Pfarrerin und bringt Erfahrungen aus Journalismus, Sexualpädagogik und Wissenschaft mit. In der lockeren Einstiegsrunde "Kiss Marry Punch" entscheidet sie sich für David Bowie zum Küssen, die biblische Ruth zum Heiraten und Boy George erhält einen Klaps.

Beim Thema Binge-Watching gesteht sie, dafür kaum Zeit zu haben; Serien dienen ihr als kurzer Feierabend-Ausklang. Homeoffice findet sie oft produktiver als das Büro, weil dort weniger Unterbrechungen stattfinden. Zu queeren Serien meint sie: Sichtbarkeit sei wichtig, doch sollten die Geschichten authentisch erzählt sein und nicht nur einer Quote dienen.

Als Lieder des Monats nennt sie Queens "I Want to Break Free" und Hannah Montanas Neuinterpretation von "Best of Both Worlds". Im Hauptteil definiert sie "queer" als vielschichtiges Konzept: Es gehe nicht nur um sexuelle Identität, sondern um Widerstand gegen Normen und um Intersektionalität. Queer-Sein bedeute auch politische Positionierung – daher könne eine rechte Politikerin wie Alice Weidel trotz gleichgeschlechtlicher Ehe nicht queer sein.

Für Katarina ist dies auch in der Kirche zentral: Es gehe um echte Solidarität mit allen Gruppen des LGBTQ+-Spektrums.

FAQs

Queer ist für sie ein wissenschaftliches und lebensweltliches Konzept, das im Widerstand gegen einengende Normen zu Gender und Sexualität steht. Es ist intersektional und umfasst alle Gruppen des LGBTQ+-Akronyms, wobei es Identitäten aufbricht und hinterfragt.

Sie betont, dass queere Politik nicht mit menschenverachtenden Positionen vereinbar ist, wie am Beispiel von Alice Weidel, die sich selbst nicht als queer bezeichnet, obwohl sie lesbisch ist. Queer-Sein ist für sie eine politische Positionierung.

Sie ist evangelische Hochschulpfarrerin in Wien und leitet die evangelische Hochschulgemeinde sowie ein Studierenden-Wohnheim. Zuvor war sie Journalistin, Sexualpädagogin und Lehrbeauftragte an Universitäten.

Sie sieht intensives Binge-Watching kritisch, da zu viel Fokus auf eine Sache nicht gut sei. Sie selbst nutzt Serien eher zum Entspannen vor dem Einschlafen, hat aber oft nicht die Zeit für stundenlanges Schauen.

Sie mag 'Heartbreak High' wegen seiner queeren Figuren und fühlt sich an ihre Teenagerzeit erinnert. Außerdem empfiehlt sie 'Heartstopper' auf legalen Streaming-Plattformen.

Sie arbeitet oft pragmatisch im Homeoffice oder Café. Im Café kann sie sich gut konzentrieren, während das Büro manchmal durch Kollegen ablenkt. Sie hat ein Stammcafé, wo sie erst angesprochen wird, wenn der Laptop zugeklappt ist.

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