Die Episode des Easy German Podcasts behandelt die Erfahrungen von Manuel und Kari mit dem deutschen Schulsystem und bewertet verschiedene Fächer wie Deutsch, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Englisch und Kunst. Manuel erzählt, dass er in der Schule 2007 sein Abitur gemacht hat, wobei er sich an die Zeit der zentralen Abiturprüfung erinnert. Er beschreibt, dass sich die Schulstunden je nach Fach und Bundesland unterscheiden, wobei Doppelstunden ohne Pause und unterschiedliche Lehrerqualitäten vorherrschen. Besonders Mathematik und Biologie werden als spannend und interessant beschrieben, während Chemie und Physik durch schlechte Lehrer und hohe Anforderungen als langweilig oder schwierig empfunden werden. Englisch wird als positives Fach wahrgenommen, insbesondere durch den Austausch im Ausland. Kunst wird als einziges Fach genannt, bei dem Spaß und kreative Freiheit entstehen, auch wenn es für Manuel ein Flop war. Sport wird als wichtiges und positiv zu bewerten, aber überwiegend durch Gruppenaktivitäten und Regeln geprägt. Die Autoren betonen, dass die Lehrqualität, das Interesse der Schüler und die Relevanz der Inhalte entscheidend sind. Außerdem wird die Bedeutung von alternativen Fächern wie Informatik und Sozialwissenschaften hervorgehoben, die nicht in allen Schulen vorhanden sind. Die Podcaster empfehlen die App Seedleng, um die Aussprache und Sprachkompetenz zu trainieren, da sie das Shadowing-Prinzip nutzt. Abschließend wird kritisch angesprochen, dass die Fächerauswahl im deutschen Schulsystem oft nicht den Bedürfnissen der Schüler entspricht und vielmehr die traditionellen Strukturen beibehält. Die Diskussion endet mit der Hoffnung auf zukünftige Verbesserungen durch neue Fächer und bessere Lehrerqualität, wobei Manuel träumt, dass Kari als Bildungsministerin neue Lehrinhalte einführen könnte.
* Musik *
Ah, Manuel, es ist Samstag und ich begrüße dich.
Zurück im Easy German Podcast.
Hallo, Kari.
Wenn ihr das hört, bin ich schon über den Wolken in einem anderen Kontinent.
Bei den Wolken.
Ay, ay, ay, muss die Freiheit wohl Grenzen los sein.
Genau.
Wir haben diese Episode vorproduziert,
damit ihr wieder frischen Content hört am Samstag.
Denn, Jana, schon du, ihr fliegt nach ans andere Ende der Welt.
Heute sind wir gerade in Singapur angekommen, wenn ihr das hört.
Und ich glaube, am nächsten Dienstag hören wir uns auch noch einmal aus.
Singapur.
Ah, ja.
Das heißt, diese Episode haben wir nehmen wir jetzt gerade auf,
bevor ihr euch auf die Reise macht.
Das hast du gut zusammengefasst.
Und in der nächsten Episode hören wir uns dann Remote.
Die nächsten paar Wochen wird trotzdem weiter aufgenommen,
gepott kastet, über das Internet.
Was heißt denn Remote auf Deutsch?
Aus der Entfernung.
Genau, wir hören uns aus der Entfernung.
[Musik]
Top oder flop?
Manuel, vor kurzem hatte ich die hier berichtet,
dass unsere Mitglieder die tolle Aufgabe hatten,
sich neue Kategorien auszudenken.
Und jetzt muss ich mal selber kurz nachdenken
und nach gucken, wer sich diese tolle Kategorie ausgedacht hat.
Denn wir reden heute über top oder flop,
deutsche Schulfecher.
Erinnerst du dich, dass das eine der Themen
waren, die vorgeschlagen wurden?
Und zwar von Jen.
Danke, Jen.
Für diesen Vorschlag.
Jen hatte damals nur sehr wenige tops in ihren Schulfechern.
Können wir vielleicht gleich noch mal aufrufen?
Wir dachten, wir gehen heute mal Schulfecher durch
und bewerten die.
Manuel, wann warst du denn zuletzt in einer Schule?
Also, mein Abitur.
Mein Abschluss.
Mein Schulabschluss habe ich 2007 gemacht.
Unser Motto war 007.
Oh!
In zentraler Mission.
Weil wir das erste Zentralabivaren
in Nordrhein-Westfalen.
Das heißt, alle Schulen hatten das gleiche Abitur,
die gleichen Abschlussprüfungen.
Früher hatte das jede Schule selbst gemacht.
Ja.
Und seitdem, weiß ich nicht,
war ich in keiner Schule mehr oder höchstens,
ganz kurz in der Grundschule meines Partenkinds,
war ich neulich, hab ihn mal abgerollt.
Also vor fast 20 Jahren warst du in der Schule.
Oh mein Gott, ist das so lange her?
Es ist für mich.
Du bist jetzt alt, Manuel.
Du hast damals Unterricht bekommen.
Du wurdest unterrichtet.
Das stimmt.
Verschiedenen Fächern.
Wie lange geht so eine Schulstunde in Deutschland?
45 Minuten.
Aber manchmal hat man Doppelstunden.
Die sind dann 90 Minuten.
Ohne Pause.
Bei uns war das meistens so,
dass wir uns das aussuchen konnten,
ob wir die 90 Minuten ohne Pause
oder mit einer kurzen Minipause.
Aber dazwischen, danach,
nach jeder Doppelstunde, gibt es dann 15 Minuten Pause.
Das ist aber an jeder Schule anders.
Das ist an jeder Schule anders.
In Deutschland ist Schulunterricht Ländersache.
Das heißt, es gibt Bundesländer
und die bestimmen über die Bildungsangebote
und auch die Vorgaben.
Das ist ziemlich verrückt.
So gibt es in manchen Bundesländern
komplett andere Systeme.
In Münster, zum Beispiel,
da wo ich herkomme, in Nordrhein-Westfalen,
bin ich in der 5. Klasse,
also mit 10 oder 11,
auf die weiterführende Schule gegangen,
aufs Gymnasium.
In Berlin macht man das erst ab der 7. Klasse.
Ja, das hat man sich so überlegt.
Damals, die alle Irten im Grunde,
haben sich das überlegt.
Denn sie hatten Sorge,
dass wenn die Bildung zentralisiert ist,
das dann zum Beispiel so etwas passieren kann,
wie im Nationalsozialismus,
wo man die Menschen indoktriniert
von einer zentralen Stelle aus.
Deswegen ist das in Deutschland so dezentral,
was mittlerweile ziemlich viele Nachteile hat.
Aber darum soll es heute nicht gehen.
Wir sind ja nicht im Geschichtsunterricht,
denn der ist ein FLOB.
Bitte was, Manuel.
Genau, ich wollte nur ein bisschen Kontext geben,
dass wir schon mal verstehen.
Schulunterricht sieht in ganz Deutschland anders aus,
aber die Schulfecher.
Die sind fast überall gleich.
Genau, und da hätte ich nachher auch noch ein paar Vorschläge
für neue Fächer, die ich gerne einführen würde,
die darfst du auch noch bewerten.
Cool.
Fangen wir mal an mit den ganz klassischen Fächern.
Ja.
Manuel.
Als erstes fangen wir mal an mit dem Deutschunterricht.
Denn auch für Muttersprachler gibt es Deutschunterricht.
Was macht man da?
Top, da hab ich es direkt sagen.
Ist ein Top, ich hatte im Deutschunterricht
immer mein Arm oben.
Was?
Also ich hab mich einfach immer gemeldet.
Ja.
Weil ich das Gefühl hatte,
ich kann eigentlich zu jeder Geschichte zu jedem Gedicht,
zu jedem Roman was dazu sagen.
Also im Deutschunterricht, vor allem später in den höheren Klassen,
da liest man dann eben deutsche Literatur,
analysiert Gedichte und solche Dinge.
Und das hat mir immer Spaß gemacht.
Wir haben Faust gelesen von Goethe.
Mhm.
Schiller haben wir gelesen.
Und wieso hat dir das Spaß gemacht?
Weil das ist halt so ein Fach.
Da kann man halt irgendwas erzählen.
Und dann spasst das schon.
Weißt du, also ich hab das Gefühl,
das ist so einfach irgendwie.
Ja.
Okay, Manuel.
Das ist ja interessant.
Bei mir war Deutsch eher ein Flop.
Und ich mochte auf jeden Fall diese Laborfächer.
Bei uns hießen die Laborfächer.
Da kann man einfach labern.
Man muss eigentlich gar nicht so viel Ahnung haben.
Im Deutschunterricht musste zumindest die Bücher dann ein bisschen gelesen haben.
Es gab bei uns noch keinen Schädschipiti.
Es gab aber damals schon diese kleinen gelben Bücher,
die so zusammenfassungen waren.
Ja.
Die Schlaunschüler haben sich nicht das ganze Buch durch gelesen,
sondern die Zusammenfassung für Lehrer.
Ja.
Genau.
Ja, machen wir mal weiter.
Wie sieht's aus mit Mathematik?
Top oder Flop?
Mathematik ist eine meiner größten Wandlungen im Leben gewesen.
Oha.
Denn ich habe Mathe immer gehast und war auch immer sehr schlecht darin,
bis ich plötzlich in die zwölfte Klasse kam,
nachdem ich ein Jahr in den USA war.
Und zum ersten Mal einen Mathelehrer hatte,
der die Dinge so erklärt hat, dass ich sie gecheckt habe.
Und dann bin ich tatsächlich von einer 4-5.
Ich hatte wirklich schlechte Noten in Mathe zu eins plus.
Manuel, ich hätte gedacht, du bist ein Schüler, der nie eine 5 gehabt hat in der Schule.
Doch, ich hatte in Mathe öfter 5.
Bis ich einen so guten Lehrer hatte,
der uns auch nicht versucht hat, auszutricksen.
Der ist nicht extra schwer gemacht hat.
Der einfach nur wissen wollte, dass wir das verstehen.
Und seitdem bin ich Mathe Fan.
Ja.
Man muss dazu sagen, dass in den USA zum Beispiel gibt es ja nicht Mathe allgemein,
sondern das wird gesplittet nach dem, was man dann macht.
Also da gibt es dann ein Jahr als Algebra, dann ein Jahr.
Was gibt's noch?
Wie heißt das?
Enometrie?
Ja.
Germanrie.
In Deutschland gibt's diese ganzen Themen natürlich auch, aber wir haben einfach Mathematik.
Und dann geht man sich.
Alles.
Alles rein.
Ja, ich muss sagen, Mathe.
Ich bin ja eigentlich dafür, dass man entweder Top oder Flop sagt.
Aber es war aber mir tatsächlich beides.
Ich war immer gut in Mathe, war eins meiner besten Fächer.
Aber ich fand's auch immer furchtbar langweilig.
So wie Jen, übrigens Jen, hat auch geschrieben Flop langweilig.
Und das liegt an den Lehrer.
Was liegt an den Lehrer?
Bei Mathe ist nicht inherent langweilig.
Nee.
Und ich benutze auch heute noch einige Sachen, die ich damals im Matheunterricht gelernt habe.
Ich kann einiger wasm Rechnen, hoffe ich, nicht so gut, wie ihre Bäcker bei uns in der Firma.
Aber so die Grundsätze kann ich noch.
Und es schade, dass es dann manchmal nicht Lehrer oder Lehrer*innen gibt, die das mit Begeisterung familien.
Und gilt aber für jedes Fach meine Biologie-Lehrerin.
Hab ich später sehr gemacht und mag ich auch immer noch.
Wir sind zusammen in einem Verein.
Aber als wir uns damals im Lehrerin, Schüler*innen Kontext begegnet sind,
hab ich wenig verstanden und wenig Interesse gehabt.
Wie war das bei dir, Manuel?
Genau so.
Ich hatte gar keinen Interesse und hab's einfach gar nicht verstanden.
Also gar nicht. Also was, ich könnte dir auch heute nicht mal so genau sagen,
was man im Biologieunterricht überhaupt lernt.
Bisschen was mit Genetik?
Da war sicher irgendwas mit Genetik.
Ich zähl 'n paar Hütungsmethoden zum Beispiel.
Das stimmt, das ist lustig.
In den USA zum Beispiel gibt es ja so "Helf" gesund.
als Schulfach, das gibt's bei uns nicht. - Das macht aber auch Sinn.
Sondern ja, in Deutschland kommt einmal im Jahr oder irgendwie
in der achten Klasse oder so, gibt's dann so einen Tag.
Und also bei uns war das so, da wurden die Jungs und Mädchen
dann an dem einen Tag gesplittet. - Aha.
Und da kam jemand, glaube ich, extern.
Indie, aber im Biologieunterricht.
Und hat dann Kondomel mit dabei gehabt. - Ja.
Und hat uns dann gezeigt, wie man zum Beispiel einen Kondom benutzt.
Ja. - Was ich also gut finde,
dass das, als ich finde, ein bisschen komisch,
dass das im Biologieunterricht eingebettet ist.
Aber okay, irgendwo muss es ja hin.
Und ich finde es gut, dass das Teil des Schulunterrichts ist.
Aber ab geht es? - Ja, aber sofort Pflanzung.
Und so ist ja auch im Biologieunterricht. - Ja.
Und das stimmt. - So grundsätzlich ist das ja schon sinnvoll,
das mal zu lernen. - Ja.
Macht mehr Sinn als jetzt im Matheunterricht. - Richtig.
Aber ja, in Biologie hab ich Pflanzen, Tiere gehören auch zum Biologieunterricht.
Du hast ja nur einen Täuspern. - Protosynthese.
Protosynthese. - Also es gibt schon ein paar Sachen, die sinnvoll sind.
Aber ich muss sagen, ich hab dann so ab der achten Klasse,
war ich nicht mehr so ganz geistig anwesen.
Und in meiner Lehrerin, die Mecki, ganz liebe Grüße,
falls du das hier hörst, die hat dann noch mal versucht.
Nach dem Abitur haben wir viel zusammengearbeitet.
Wir haben ja einen Verein an meiner Schule gegründet.
Und sie hat mir dann noch mal versucht auf einer Reise nach Ghana.
Haben wir uns als Ziel gesetzt,
dass sie mir noch mal den Bio und Chemieunterricht
aus der neunen Klasse noch mal so komprimiert reinhaut.
Da hab ich ja war leider auch nach Breitagen wieder aufgegeben.
Wir saßen dann immer abends da und. - Willst du?. den Stoff? Du musst mal beschvorholen.
Ich muss einfach sagen, ich hab null Interesse gehabt
an diesem fortgeschrittenen Bio und Chemieunterricht genauso.
Wie war es bei dir in Chemie? - Chemie, exakt genauso.
Da hatte ich aber auch wirklich eine Lehrerin,
die war schon sehr alt und die hatte wirklich keinen Bock mehr.
Also, sie hat sich da hingestellt
und hat im Grunde gesagt, macht was er wollte.
Also von der haben wir wirklich nicht viel gelernt.
Gut, wir haben ein oder zwei Experimente gemacht,
an die ich mich bis heute erinnere.
Ich weiß noch, dass wir uns alle eine Schutzbrille aufsetzen mussten
bei einem Experiment.
Und sie, die ganz vorne das Experiment durchgeführt hat,
direkt neben dem Schwefel oder was das war stand,
hatte aber keine Brille auf. - Aha.
Und dann hab ich sie gefragt, was ist denn mit ihnen?
Und dann meinte sie, was, wenn ich an der Decke hänge, oder was?
Und ich so, ja, was sollen wir dann machen?
Und dann hat sie geantwortet ein Foto.
Also, die hatte schon Humor, aber die konnte uns nicht viel den beibringen.
Und dementsprechend kenne ich mich nicht aus mit dem.
Ich hab in meinem Chemieunterricht zum in der 19. Krasse
meine erste Kreativität entwickelt,
weil ich dachte, ich kann ja nicht am Ende vom Test.
Also Chemie war wirklich das einzige Fach, wo ich komplett,
wo ich auch mal schlechte Noten hatte.
Ich hab dann gedacht, ich kann ja nicht ein leeres Blatt abgeben.
Da war ich mir irgendwie zu stolz.
Ich dachte, entweder ratte ich jetzt diese Formeln, die ich dahinschreibe.
Das hab ich am Anfang gemacht.
Und dann hab ich irgendwann Gedichte dazu geschrieben.
Ach schön. - Ja.
Gedichte. Ja, Physik, wo du schon Formeln sagst,
ist ja quasi der dritte im Bund.
Biologie Chemie und Physik, da gibt's auch so eine Feinschaft, oder so.
Echt? - Die Natur wissen schon.
Dieser Physik-Lehrer hat sich nämlich immer über die Chemie,
glaube ich, so ein bisschen lustig gemacht.
Bitte was? - Keine Ahnung.
Physik fand ich tatsächlich auch wahnsinnig schwer.
Also diese Formeln ist mir sehr, sehr schwergefallen.
Und ich glaube, das einzige Mal, dass ich wirklich Angst hatte in der Schule,
war als ich Angst, als ich so getan hab als Wüste ich ist.
Weil neben mir jemand saß, der es mir ins Orgel flüstert hat.
Und dann aber an die Tafel gerufen wurde.
Oh, nein. - Und es vorrechnen sollte an der Tafel fordern.
Und da hatte ich wirklich Angst.
Oh, das ist schlimm. - Ja.
Physik fand ich immer top. - Echt, ja.
Aber leider hat also vom Thema her, hat es mich grundsätzlich interessiert.
Leider aber auch selten einen guten Lehrer gehabt.
Und das hat es dann auch leider zum Flop gemacht.
Ich muss sagen, so rückwirkend.
Ich hab immer sehr viel Spaß in der Schule gehabt.
Aber als hatten wir auch.
Also, wir haben uns schon eine schöne Zeit gemacht.
Im Physikunterricht gab es auch ein paar coole Experimente.
Zum Beispiel, wo ich bis heute öfter noch drüber nachdenke.
Eine lange Tube hatten wir eine lange gläserne Röhre.
Ja. - Und da hat mein Physiklerer einen Staubsauger angeschlossen.
Und die ganze Luft rausgemacht.
So, dass da drin ein Warko um war. - Oh.
Und dann war in dieser langen, gläsernen Tube ein Stein und eine Feder.
Und dann hat er sie umgedreht.
Und der Stein und die Feder sind gleich schnell runtergefallen.
Weil der Grund, warum die Feder langsam erfällt,
ist wegen des Luftwiderstandes.
Mhm. - Und das war beeindruckend.
Kuck, das haben wir nie gemacht. - Ja.
Manuel, ganz anders,
sah es bestimmt aus im Englischunterricht.
Ja. - Da warst du doch bestimmt nach deinem Jahr in Amerika der Star.
Came back with an American accent. - That's right.
Ich war nicht der Einzige.
Wir werden noch zwei, drei andere Leute im Englisch LK,
also Leistungskurs, da wo die. Die Leistungsschüler, sie sind. - Die guten Schüler, genau.
Da waren noch andere, die auch in England waren im Austausch ja oder in Australien.
Und so hatten wir alle unsere. eigenen Akzente. - Unsere Akzente.
Und unsere Englischlehrerin hatte dann eben ihren. German accent. - Im German accent.
Da waren wir schon ein bisschen arrogant, das stimmt.
Warte, da warst du das stolz drauf, als du schrückrastst.
Du würd' ich nicht sagen, aber wir dachten schon, wir sind das shit.
(Lachen)
Waren wir aber auch, also ich meine, ich hab auch einen 1+ im Abi geschrieben.
Wir dachten schon, wir sind das shit. - Ja.
Okay, das ist sehr interessant.
Und ich muss sagen, ich war auf der anderen Seite, ich war nicht ein Jahr im Ausland.
Und ich hab die Leute gehast, die kam zurück in der zwölften Klasse.
In der Elf geht man bei uns ins Ausland ungefähr, ne? 10 oder 11?
11, normalerweise. - Ja, und in der zwölften Klasse waren die plötzlich alle wieder da.
Die waren ein Jahr in Amerika, und jetzt dachten sie alle, sie sind beschät.
Ja. - Und wir dachten alle, nee, ne. - Als Maul.
Ist halt shut-up. (Lachen)
Ja, aber englisch unterricht. Also du sagst top?
Ja, klar. - Ja.
Ich wusste, man ja nur auf Englisch labern und. Wollen wir uns auch manchmal Bücher lesen? - Ja.
Weißt du, was damals mein Geheimnis war für eine 1+ in meiner Facharbeit auf Englisch?
Keins Plus, das ist also die beste Note, die es in Deutschland gibt?
Ich hatte kein Chat GbT, oder so, aber ich hatte ein Synonymel.
Lexicon, und ich hab dann einfach immer so geschrieben, wie ich das so konnte.
Und dann aber jedes dritte Wort, durch ein Wort ausgetauscht, was ich noch gar nicht kannte.
Aber was aber ein bisschen fanziek lang. - Ja, smart.
So kommt man auf ein hohes Niveau. - Super, Manuel, da warst du bestimmt. Live hack. - Ja, wirklich live hack.
Ja, englisch war bei mir auch top.
Und dann die weiteren Fremdsprachen, welche Fremdsprachen hattest du noch?
Französisch, und da war ich seltsamerweise wirklich schlecht.
Das ist ja komisch. - Ja, weil ich glaube ich aber auch gezwungen wurde,
diese Sprache zu lernen und sie nicht aus eigenem Willen gelernt haben.
Von wem deine Mutter, dein Vater, wer war da ausschlaggeblich?
Die Schule. - Man musste sich entscheiden, ab der achten Klasse,
ab der fünften hat man Englisch gelernt.
Und ab der achten musste man entweder Latein oder Französisch dazu wählen.
Mehr Möglichkeiten hatten wir nicht.
Warum hast du nicht Latein genommen?
Weil mir eingeredet wurde, weil ich ja schon so schlecht in Mathe war,
dass ich wahrscheinlich in Latein auch fählen werde,
weil das so eine logische Sprache ist. - So, ah.
Und dann habe ich halt Französisch genommen.
Und da hatte ich aber ein wenig Lust zu.
Wobei unsere Reise nach Paris war, ganz schön wild und lustig.
Reise nach Paris, habt ihr immer? - Zwei sogar.
Ein Schüler austausch, zwei Wochen. - Träbieren? - Ja.
Oh, Lala? - Ja.
Ja, sehr schön.
Ich hatte Englisch, Latein, Französisch und Niederlandisch in der Schule.
Ich hab alle Sprachen mitgenommen, die da waren. - Unglaublich.
Nur italienisch. Hab ich ausgeschlagen.
Hatte man machen können bei dir? - Ja, aber statt Niederlandisch.
Also ich hätte nicht fünf Sprachen lernen können.
Und ich fand alle vier toll, lustigerweise sogar Latein,
obwohl unser Lehrer so ein, wie nennt man diese Lehrer,
die so streng und konservativ sind,
so ein richtig klassischer Latein Lehrer.
Der auch, man merkte ihm an, für ihn war,
jeder Mensch, der keinen Lateinsprach dumm.
Und so hat er auch die Menschen behandelt,
die im Unterricht schlecht waren, hat er schlecht behandelt.
Ich war immer ganz einigermaßen gut, da hatte ich Glück.
Und die Grammatik hab ich bis heute noch im Kopf.
Also nicht die Lateinische.
Aber wir mussten dann ja auch so Fälle lernen und so.
Das hilft mir noch bis heute, wenn ich Deutsch erkläre,
versuche zu versuchen.
Also, lad.
top. Ja, ich weiß nicht, heute hätte ich vielleicht dann doch lieber mehr aktive
Spremnsprachen gelernt, aber ich muss sagen Französisch spreche auch nicht, weil der dritten,
bei der vierten Sprache habe ich dann aber gedacht, okay, jetzt habe ich zwei Sprachen gelernt,
die ich nicht spreche, Nederlands, das, das Mut, gut ran, da habe ich dann ein bisschen mehr
gelernt und das spreche ich noch ein bisschen oder verstehe zumindest gut. Werbung!
Apropos gut verstehen. Wahrscheinlich versteht ihr uns schon ziemlich gut, aber vielleicht klappt
es noch nicht so gut mit dem Deutsch sprechen. Das hören wir immer wieder von euch. Was können wir
euch da empfehlen? Da können wir unbedingt unsere Partner App Seedleng empfehlen. Seedleng ist
eine App, die wirklich multimedial ist. Das heißt, ihr könnt dort gucken, hören und selber
sprechen und zwar mit der Technik des Shadowing oder man nennt es auch manchmal Merowing, aber das
kann ich nicht so gut aussprechen. Auf Englisch, was bedeutet das Manuel? Das bedeutet, dass ihr einen
Satz hört, den dann nachmacht und dann eure eigene Aufnahme, also das, was ihr gesagt habt,
noch mal vergleichen könnt mit dem Original. Also eine sehr effektive Möglichkeit um die Aussprache
und das Sprechen zu üben. Manuel, ich habe hier gerade mal was aufgemacht und zwar eine Geschichte
aus der Seedleng App und spiele was ab. Guck mal, da ist die Person, die spricht. Das bin
zufällig ich, denn ich bin auch in der App. Ich habe gesagt, das ist der Regen und jetzt werde ich
aufgefordert, diesen Satz nachzusprechen. Das mache ich mal. Das ist der Regen. Zufällig habe ich
das jetzt sehr gut nachgesprochen, denn ich habe meine eigene Stimme imittiert, aber ihr könnt
das auch machen. Ihr könnt mit Sätzen von mir und von Manuel und von vielen anderen Menschen, die bei
Seedleng mitarbeiten Deutsch hören, so wie es tatsächlich gesprochen wird. Danach könnt ihr eure
eigene Stimme aufnehmen und dann vergleichen. Dadurch könnt ihr besser trainieren, wie Deutsch klingt
und was ihr an eure Aussprache noch verbessern könnt. Ihr könnt das einfach ausprobieren, denn
Seedleng gibt es im Google Play Store und im App Store von Apple und da könnt ihr heute noch loslegen.
Lade die App mal runter und entdeckt uns in der App. Sportunterricht Manuel. Sportunterricht
top. Ich würde sogar sagen, dass Sport noch eine viel größere Rolle an Schulen spielen sollte. Es kommt
natürlich auch wieder auf den Lehrer an, weil Sport, ich habe es letztens in einem Interview gehört,
man sollte im Sportunterricht gerade bei jüngeren Kindern, aber eigentlich in der gesamten Schulzeit
nicht so viel Wert legen auf die Regeln der Sportarten und ob man das jetzt alles perfekt beherrscht. Wir
haben zum Beispiel dann Basketball gelernt und dann ging es wirklich darum, wie gut macht man die
Bewegung und wie perfekt trifft man oder dann haben wir Badminton gelernt und es ging doch immer
sehr stark um die Regeln und eigentlich finde ich sollte es im Schul-Sport darum gehen, dass man sich
bewegt. Ja, genau. Ich hätte es auch schön gefunden, wenn man da ein bisschen was mehr praktisches
gemacht hätte, weil es tatsächlich bei uns ging es auch vielse um Gruppen, populäre Gruppen-Sportarten,
Volleyball, Basketball, Fußball. Das war glaube ich 80 Prozent der Sportzeit und dann noch
Gymnastik, das geht schon in die richtige Richtung, aber so ein bisschen mehr über den Körperlernen
und was überhaupt, welche Bewegung tut dem Körper gut, das wäre gut gewesen, Kunstunterricht.
Manuel, bei mir ein absoluter Flopf, ich war einfach wenig talentiert, wurde mir zumindest so gesagt,
ich finde das war das Fach, bei dem man am wenigsten vorher sagen konnte, ob man es gut oder schlecht
gemacht hat. Ich habe manchmal was gemalt, das war dann richtig schlecht und manchmal etwas,
das war dann das Kunstwerk der Woche und ich wusste aber vorher nicht, welches wir jetzt weißt es
waren irgendwie, man konnte das nicht so wissen. Kunst war bei mir ein absolutes Top, mein Lieblingsfach,
wir hatten auch einen sehr prägenden Lehrer, dessen Sprüche ich bis heute kenne, ohne dass wir immer
so viel gelernt haben, aber wir konnten uns einfach gut entfalten, der hatten mir zum Beispiel so Sachen
gesagt, wie rot und blau trägt die Sau und ich habe in dieser Zeit immer eine rot blaue Trainingsjacke
getragen, die ich auf dem Sperrmill gefunden habe und einmal hat ja zu einem Bild von mir gesagt,
da war so ein Fleck in der Mitte, der war braun, damit er toll, das sieht aus wie ein dünnflüssig
verspritzt der Kot eines Hundes, das fällt mir direkt ein, wir haben so viel Spaß gehabt in diesem
Kunstunterricht, ich liebe Kunst, ganz anders war es bei mir im Musikunterricht, Top bei dir,
ja, wenn wir da einen modernen netten Lehrer oder Lehrerinnen gehabt hätten, wäre das so schön
geworden, aber unser Musikunterricht war bei einem Lehrer, der so richtig, wo du das Gefühl hast,
der kommt noch aus den 20er Jahren, der war super streng, der hat nur so Opin gehört und wir
mussten monatelang die Entführung aus dem Serie hören, kennst du das? - Nein, ich weiß gar nicht mehr
von Leben, das ist aber. - Nein, ja, wir haben immer nur Beatles gesungen und irgendwie. - Von Mozart die
Entführung aus dem Serie. - Okay, wir haben meistens gesungen, manchmal haben wir Xylophone gespielt,
wir hatten an meiner Schule nicht so die großen Möglichkeiten, es gab jetzt nicht tausende
Instrumente, die man ausprobieren konnte, ganz anders in den USA, wo wir den ganzen Bandraum hatten
und Jazz Band und normale Band und alles Mögliche. - Das ist crazy. - Das war in den USA schon besser,
aber trotzdem, Musikunterricht hat immer Spaß gemacht. - Ja, leider bei mir nicht. Geschichte,
Top oder Flop? - Flop. Leider, Flop, weil Geschichte war bei mir in meinem Unterricht auswendig
lernen. - Das ist sehr schade, oder? - Es ging nicht darum, in die Geschichte einzutauchen,
etwas zu erfahren, nach zu empfinden, sondern es war irgendwie gefühlt, man musste auswendig
lernen, was irgendwann mal passiert ist. - Das ist sehr schade, so sollte Geschichteunterricht
nicht sein, man sollte ja in die Geschichte sich einfühlen, aus der Geschichte lernen, bei mir war es
immer top. Die einzige schlechte Note in Geschichte hatte ich im Abitur in meiner finalen Prüfung,
das war eine vier, da war ich total traurig und dann habe ich Geschichte studiert. - Ja, da hast du
gesagt, das kann ich nicht auf mir sitzen lassen. - Genau. Erdkunde oder Geografie? - Ja,
kann ich mich gar nicht mehr so richtig dran erinnern. Hatte ich, glaube ich, nur bis zu neunten Klasse,
oder so, kann das sein. Und damals noch mit so dicken Atlanten, also meine Erinnerung,
an den. - Ein Atlas, was ist das? - Ja, ein dickes Buch mit ganz vielen Karten. Das ist meine
Erinnerung an den Erdkunde unterricht, dass ich dieses schwere Buch hin und zurück tragen musste.
Das war nämlich wirklich schwer. Ich hoffe, das heutzutage irgendwie mit Google Earth gearbeitet
wird, oder so. - Das hoffe ich auch. Erdkunde, Geografie, mich hat alles, was in jetzt ein Topo
da flopp, Manuel. - Also, ich kann mich wie gesagt nicht dran erinnern, ich würde sagen, flopp. - Schade.
Bei mir war es ganz klar gesplittet, alles, was mit fremden Welten und Fernenländern zu tun
hatte, fand ich top. Ich habe immer schon Karten geliebt, mich mit anderen Ländern beschäftigen,
vielleicht daher auch heute die große Reise lust. Aber wenn es um Deutschland ging, flopp. - Ach,
Deutschland behandelt man auch im Geografie unterricht. - Ja, genau. Da muss man solche Sachen auch
Nr. Karten in Deutschland lesen und auch es ging dann auch bei uns viel so um Sozialkunde.
Da gibt es aber noch mal ein eigenes Fach in Deutschland, das heißt, Sozialwissenschaften oder auch
kurz Sophie. - Ja, das hatte ich nie dieses Fach. Das ist scheinbar nicht überall pflicht. Was lernt man
in den Sozialwissenschaften? - Im besten Fall so die Sachen, die eine Gesellschaft zusammenhalten,
wie sich eine Gesellschaft aufgebaut ist, Gesellschaftsstrukturen, bisschen Politik auch.
Ich kann dir jetzt auch gar nicht mehr so genau sagen, was ich da gelernt habe, denn wir hatten leider
auch nicht so einen tollen Lehrer. Aber schade. - Glaube an sich wäre das auch eine meiner Lieblingsfächer gewesen,
mit einem guten Lehrer. - Ja, wir kommen jetzt so langsam zu den Fächern, die es nicht in allen Jahren,
in allen Jahrgängen und auch nicht an allen Schulen gibt. - Was ich schade finde, weil warum gibt's
Chemie in jedem Jahr? - Ja, aber zum Beispiel eben nicht Politik. Das hatte ich zum Beispiel auch nie.
- Du hattest nie Politik? Und auch nie Sozialwissenschaften. Was hast du dann gelernt über das Leben?
Ich war an einer katholischen Schule, ich hatte Pflicht bis zu Zehntenklasse Religionsunterricht.
Aha.
Da muss ich aber sagen, es war eigentlich trotzdem top.
Also ich bin nicht unbedingt dafür, dass man das verpflichtend macht.
Heutzutage oder an den meisten Schulen gibt es die Auswahl, ob man Religion oder Ethik nehmen möchte.
Bei uns musste es katholische Religionen sein, aber ich wurde sogar unterrichtet
von einem katholischen Priester.
Also der war außer das Erlehrer war auch noch Priester und trotzdem war er wahnsinnig
offen und es war ein intellektueller.
Also er hat gesagt, Leute, ich möchte euch hier nicht wieder indoktrinieren.
Ihr könnt glauben, was ihr wollt.
Ich möchte einfach nur, dass ihr die Religionswissenschaft versteht, dass ihr versteht,
wie die Bibel von Wissenschaftlern ausgelegt wird oder von wie nennt man Religionswissenschaftler,
wie die die Bibel auslegen.
Insofern. Bei uns durfte man welchen Religionen und Philosophie?
Das finde ich gut, das gab es bei uns leider nicht.
Und ich muss sagen, ich habe dann beides ausprobiert?
Ja.
Und bei Philosophie, der Lehrer war einfach Philosophie als Thema, hätte mir gefallen, aber der Lehrer
war nicht gut.
Und ich bin dann wieder zurück zum Religionsunterricht und das war auch interessant.
Es war auch nicht missionarisch, sondern eher so mal gucken, was ist dann eigentlich
historisch passiert und warum glauben Menschen, was?
Ja, Manuel, das war noch jetzt einige Fächer, haben wir noch was vergessen?
Es gibt noch zwei Fächer, die es auch nicht überall gibt, aber einfach hast du bestimmt
gehabt.
Informatik.
Informatik hatte ich auch nie.
Nein.
Wir hatten nur eine Informatik AG, also eine freiwillige Arbeitsgemeinschaft am Nachmittag.
Da war ich dann natürlich drin, als einer von irgendwie fünf Nörz an unserer Schule.
Und wir haben da in dieser Informatik AG gemeinsam die Website unserer Schule programmiert
und betreut.
Programmiert.
Keinen Squarespace oder WordPress?
Wir haben die selbst mit Hand per Hand in HTML gekodet und unser Lehrer saß vorne und hat
was anderes gemacht.
Wir hatten wirklich, ich glaube nicht, dass das immer noch so ist, aber wir waren irgendwie
in der zehnten Klasse und hatten die komplette Kontrolle über die Website der Schule.
Wir haben die Website gemacht.
Habt ihr da auch so kleine Witze eingebaut, wenn du auf dieses Pixel klickst, dann war uns
ganz da ein paar böse Sachen, wo du plötzlich Bilder im Internet waren.
Na ja, gut.
Aber das letzte Fach, das du aufgeschrieben hast, das hatte ich.
Echt?
Bittig, ne?
Pedagogik.
Da geht es bei uns gings zum Beispiel um Freut und so.
Ein bisschen Psychologie.
Psychologie auch, aber natürlich sind das auch die Erziehungswissenschaften.
Ja.
Also man lernt da nicht, wie sollte man ein Kind erziehen, sondern es geht um die Pedagogik,
die Wissenschaft.
Ich muss sagen, wenn man sich diese ganze Fächerliste anguckt, ich muss sagen, insgesamt
ist die Auswahl der Fächer im deutschen Schuheunterricht für mich ein Flop.
Ja.
Ich habe viele alternativ Fächer.
Ich denke, wir lernen in Deutschland.
Vielleicht ist es nicht mehr so, aber vielleicht kann mir da mal Klaus später eine Sprachnachricht
schicken, die wir hier abspielen können, unser Freund Klaus, der Lehrer oder auch unsere Freundin
Ursula.
Die Lehrerin beide waren hier schon zu Gast und ich muss sagen, ich finde viele Fächer-Flop
und an der Realität der Menschen vorbei und ich möchte jetzt gleich in der Aftershow
Manuel, der noch ein paar alternative Fächer vorschlagen.
Wie hört man die?
Auf EasyGerman.org/membership findet ihr alle Infos zu unserer Mitgliedschaft und wenn
ihr ein Learner-Member seid oder ein Conversation-Member, dann bekommt ihr zu jeder Episode ein interaktives
Transkript, eine Vokabelhilfe und eine Aftershow, denn nach jeder Episode quatschen wir noch
ein bisschen weiter.
Ich bin sehr gespannt auf die Kari-Fächer, die eingeführt werden, wenn Kari irgendwann
Bundeskanzlerin ist.
Ah, das geht ja nicht, ist ja nicht zentral.
Nee, aber ich könnte ja nochmal Bildungsministerin in einem Bundesland werden.
Und in dem Bundesland, da gibt's dann die Kari-Fächer, da freue ich mich drauf.
Tschüss, lieber Manuel.
Bis bald.
Ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Die Autoren reflektieren über den deutschen Schulunterricht und bewerten verschiedene Fächer wie Deutsch, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Englisch, Fremdsprachen, Kunst und Sport, mit unterschiedlichen Erfahrungen.
Die Schulstruktur in Deutschland ist länderspezifisch, was zu großen Unterschieden in den Lehrplänen und -methoden führt, obwohl die Schulfecher in vielen Fällen gleich sind.
Die Diskussion zeigt, dass Lehrerqualität, Interesse der Schüler und die Relevanz der Inhalte entscheidend für die Erfolgs- oder Misserfolgskonzeption von Fächern sind.
Summary:
Die Episode des Easy German Podcasts behandelt die Erfahrungen von Manuel und Kari mit dem deutschen Schulsystem und bewertet verschiedene Fächer wie Deutsch, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Englisch und Kunst. Manuel erzählt, dass er in der Schule 2007 sein Abitur gemacht hat, wobei er sich an die Zeit der zentralen Abiturprüfung erinnert. Er beschreibt, dass sich die Schulstunden je nach Fach und Bundesland unterscheiden, wobei Doppelstunden ohne Pause und unterschiedliche Lehrerqualitäten vorherrschen.
Besonders Mathematik und Biologie werden als spannend und interessant beschrieben, während Chemie und Physik durch schlechte Lehrer und hohe Anforderungen als langweilig oder schwierig empfunden werden. Englisch wird als positives Fach wahrgenommen, insbesondere durch den Austausch im Ausland. Kunst wird als einziges Fach genannt, bei dem Spaß und kreative Freiheit entstehen, auch wenn es für Manuel ein Flop war.
Sport wird als wichtiges und positiv zu bewerten, aber überwiegend durch Gruppenaktivitäten und Regeln geprägt. Die Autoren betonen, dass die Lehrqualität, das Interesse der Schüler und die Relevanz der Inhalte entscheidend sind. Außerdem wird die Bedeutung von alternativen Fächern wie Informatik und Sozialwissenschaften hervorgehoben, die nicht in allen Schulen vorhanden sind.
Die Podcaster empfehlen die App Seedleng, um die Aussprache und Sprachkompetenz zu trainieren, da sie das Shadowing-Prinzip nutzt. Abschließend wird kritisch angesprochen, dass die Fächerauswahl im deutschen Schulsystem oft nicht den Bedürfnissen der Schüler entspricht und vielmehr die traditionellen Strukturen beibehält. Die Diskussion endet mit der Hoffnung auf zukünftige Verbesserungen durch neue Fächer und bessere Lehrerqualität, wobei Manuel träumt, dass Kari als Bildungsministerin neue Lehrinhalte einführen könnte.
FAQs
Remote bedeutet 'aus der Entfernung'. Die Podcaster hören sich aus verschiedenen Orten, beispielsweise aus Singapur oder über das Internet, zusammen.
Der Schulunterricht ist in Deutschland eine Ländersache. Jedes Bundesland bestimmt selbst die Lehrpläne und Bildungsangebote, was zu unterschiedlichen Systemen führt.
Eine reguläre Schulstunde dauert 45 Minuten. In Doppelstunden können es bis zu 90 Minuten ohne Pause sein, wobei dann oft eine kurze Pause eingelegt wird.
Die Schulfecher sind fast überall gleich, unabhängig vom Bundesland. Obwohl die Unterrichtsformen variieren, bleiben die Fächer wie Deutsch, Mathematik oder Biologie weitgehend konstant.
Biologie vermittelt grundlegende Kenntnisse über Tiere, Pflanzen und Gesundheit. Auch das Thema Kondom-Unterricht zeigt, dass das Fach praktische und soziale Aspekte abdeckt.
Der Musikunterricht war bei ihm durch einen strengeren Lehrer mit wenig Freiheit und wenig musikalischer Vielfalt beeinträchtigt, wodurch er wenig Freude daran fand.
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