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Richtig kommunizieren durch Metaprogramme? So nimmt dein Partner dich endlich wieder wahr! #266

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Richtig kommunizieren durch Metaprogramme? So nimmt dein Partner dich endlich wieder wahr! #266

Metaprogramme sind unbewusste Wahrnehmungsfilter aus dem neurolinguistischen Programmieren (NLP), die unsere Erfahrungen und Reaktionen prägen. Sie beeinflussen, wie wir Informationen wahrnehmen, interpretieren und handeln – oft ohne dass wir es merken. In Beziehungen führen Unterschiede in diesen Filtern zu Missverständnissen, Verletzungen oder Enttäuschungen, wenn die Partner nicht verstehen, dass sie unterschiedlich wahrnehmen. Beispiele wie die Aktivität (proaktiv vs. reflektiv), die Orientierung (überblicksgeprägt vs. detailgeprägt) oder die Zeitsicht (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) verdeutlichen, dass die Wahrnehmung individuell ist. Das Bewusstsein für diese Unterschiede ermöglicht eine empathischeren Kommunikation und verhindert, dass einfache Dinge als Verletzung wahrgenommen werden. Mit einem Metaprogrammetest können Paare ihre eigene Kommunikationsweise erkennen, verstehen, welche Filter sie haben und gemeinsam Lösungen finden. Statt Konflikte als Mangel zu sehen, kann man die Differenzen als Stärke nutzen und gemeinsam einen ausgewogenen, wertschätzenden und wachsenden Umgang finden. In der Praxis hilft dies, Missverständnisse zu reduzieren, gegenseitige Wertschätzung zu stärken und die Beziehung langfristig zu stabilisieren.

Transcription

5504 Words, 33089 Characters

German
weil man sich dann fragt vielleicht, warum kommst du nicht aus dem Quark? Warum hast du da keine Motivation? Weil man wird ja sagen, ich habe das jetzt schon dreimal gesagt. Wieso siehst du das nicht? Um zu sagen, das ist für mich jetzt alles nicht wichtig und ich habe auch eine gewisse Form der Langeweile, die ich empfinde. Aber letzte Woche haben wir uns mit unterschiedlichen Kommunikationsstilen beschäftigt und dabei einen ersten Blick auf die Metaprogramme geworfen. Wir wollen in dieser Folge schauen, wie es genau funktioniert, welchen Einfluss Metaprogramme haben und wollen uns einige Beispiele nochmal anschauen für Metaprogramme und wie dort Unterschiede zu Beziehungskonflikten, zu emotionalen Verletzungen, zu Missverständnissen führen, die man, wenn man das Wissen hat, eigentlich sehr einfach reduzieren könnte und die dadurch dann auf einmal, wenn man das Wissen hat, total unnötig erscheinen und man so einen Klickmoment im Kopf hat und denkt, oh Mann, das war so unnötig. Oder sogar, wie man das als Mehrwert für seine Beziehung anwenden kann. Weil das, finde ich, bieten Metaprogramme ja auch, dass man die Unterschiedlichkeit nicht mehr als Nachteil sieht, sondern auch als etwas anerkennen kann, wo man sagt, ja, in der Kombination, so wie wir beide ticken, auch wenn es unterschiedlich ist, in manchen Bereichen im Leben sogar ein Vorteil. Du bist bei den Lebens-Ear-Listen im Podcast gelandet. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine dauerhaft glückliche und harmonische Beziehung. Wenn wir jetzt mal googeln, ich habe gerade mal eingegeben, was sind denn Metaprogramme? Dann gibt es ja eine KI-Antwort, zusammengefasst inzwischen von Google. Schauen wir mal, was die antwortet. Das sind unbewusste Wahrnehmungsfilter aus dem NLP. Das ist das neurolinguistische Programmieren. Das ist ein Teil unserer Ausbildung. Das steckt mit drin im System Empowering. Also wir nutzen das ganz aktiv. Und diese Wahrnehmungsfilter beeinflussen unser Denken, Fühlen und Handeln, indem sie bestimmte Informationen auswählen und strukturieren, während andere ignoriert werden. Finde ich sehr treffend. Das passt ja bei uns auch zu dieser Kommunikationsschleife, Brillen und Filter. Das ist ja ein Baustein in unserer Methode, die wir haben, wo man sagt, wir haben eine objektive Wahrnehmung und schicken das dann als erstes eben durch diese Filter durch. Warum wird das gebraucht? Weil wir pro Sekunde unfassbar viele Informationen und Reize empfangen, die wir nicht verarbeiten können und daher auswählen müssen, was ist für uns davon bedeutend. Und das passiert bei den Menschen unterschiedlich. Was vielleicht alle sofort nachvollziehen können und schon mal gemerkt haben, ist, wenn man sich in einer größeren Menschenmenge aufhält und wir beide zum Beispiel würden uns jetzt unterhalten, dann können wir ganz gut alles andere, was um uns herum passiert, ausblenden und hören nur noch ein buntes Gebrabbel. Aber deine Worte kann ich klar verstehen. Und jetzt passiert folgendes. Zwei Meter entfernt sagt jemand, hey, da steht doch Florian. Dann passiert das nicht selten, dass in dem Moment ich diesen Satz aus dieser Gemengelage höre, rübergucke und die richtige Richtung erwische und sehe, ah, da steht Felix. Weil es könnte ja eine Gefahr lauern, ausgehend davon, was da passiert. Das heißt, dieses ganze Gebrabbel blende ich aus. Also das heißt, mein Gehirn hat ganz viel Arbeit, das wegzublenden. Aber in dem Moment, wo da jemand sagt, hey, das ist doch Florian, kann ich rüberblenden und mein Gehirn nimmt das wahr. Ich weiß sogar, von woher das kommt und kann Felix identifizieren und damit sagen, ah, das ist ein Freund, keine Gefahr. Und das ist etwas, was gut zeigt, wie unsere Metaprogramme wirken. Das passiert aber nicht nur im Gebrabbel und in der Gemengelage, sondern das passiert dauerhaft. Denn auch in diesem Moment, wo ich hier gerade spreche, prasseln ganz viele Reize auf mich ein, die ich ausblende, um mich konzentrieren zu können und die richtigen Worte zuzunehmen. Und einige Dinge sind eben gerade nicht wichtig. Also ich beschäftige mich gerade nicht aktiv damit, wie warm ist es? Wie fühlt sich mein Körper an? Habe ich gerade Hunger? Habe ich Durst? Also wenn ich jetzt da hingehe, dann kann ich mich damit beschäftigen. Ich kann jetzt sagen, das fühlt sich für mich ausreichend warm an. Ich schwitze nicht. Ich habe ein Hungergefühl. Wir haben gerade 17.10 Uhr das letzte Mal um 12 gegessen. Es wird langsam Zeit fürs Abendessen. Ich kann mich mit diesen Dingen jetzt aktiv beschäftigen. Aber ich filter sie weg, weil sie werden gerade nicht gebraucht. Und da wird es ja spannend, dass Menschen da unterschiedlich sind. Und in einer Beziehung ist es halt so, dass man durch den Alltag ja zusammengeht und man sich häufig fragt, warum handelt die Person so anders? Das ist doch total logisch für mich. Für mich ist das doch total logisch, dass man das sieht, dass Haare im Badezimmer auf dem Fußboden liegen. Und warum werden die nicht weggemacht? Für mich ist das total logisch. Dass es hier stickig ist und warum wird nicht gelüftet? Und ganz viele Dinge empfindet man dann gerade, wenn das Fundament bröckelig ist, als wenig wertschätzend. Oder halt auch als verletzend, dass die andere Person da so anders ist und anders handelt. Ja, das beschreibt wunderbar den nächsten Satz hier oder die nächsten Sätze der Zusammenfassung von Googles KI. Nämlich die Metaprogramme, sie entstehen durch Erfahrungen, und prägen unsere Persönlichkeit, sind aber weder gut noch schlecht, sondern situativ nützlich. Und das ist eben das. Unsere Erfahrungen und Prägungen sind natürlich alle unterschiedlich. Deswegen sind wir dort auch eben immer unterschiedlich in unseren Metaprogrammen, also in unseren Filtern. Und das Bewusstwerden dieser Filter ermöglicht es, die eigene Kommunikation zu verbessern, Reaktionen anderer zu verstehen und flexibler zu handeln. Und das ist eben das Spannende. Wir wollen eigentlich an den Metaprogrammen gar nicht viel rumdoktern und diese groß verändern, weil das wäre auch sehr intensiv, schwierig und für die meisten auch nicht zielführend. Aber wir wollen durch die Kenntnisse in Alternativen kommen, in Flexibilität und auf Dinge ja nicht nur mit einem Weg, mit so einem Tunnelblick reagieren, sondern wollen neue Möglichkeiten für uns schaffen. Du hattest ja in der letzten Podcast-Folge schon ein Beispiel für die Metaprogramme gebracht oder wir zusammen hatten darüber gesprochen, was so ein Thema der Partnerschaft ist. Das ist einmal, wie wir geprägt sind. Sind wir aktiv oder passiv geprägt? Bei aktiv geprägten Menschen ist es so, wenn eine Aussage erfolgt, dass sich für die Menschen eine Aufgabe daraus ableitet und bei passiv geprägten Menschen nicht. Die nehmen das einfach wahr. Auch nochmal ganz wichtig, da keine Wertung reinzubringen. Aber es gibt ja noch andere Dinge. Also wen das sehr interessiert mit aktiv-passiv, der kann einfach in die letzte Folge der letzten Woche reinhören. Das war so ein erstes Beispiel von uns, was ja auch so halb zutraf, weil wir beide aktiv geprägt sind. Genau, es ist ja nicht immer so, dass ein aktiv geprägter Mensch in der Partnerschaft auf einen passiv geprägter Mensch kommt. Also das kann sein, muss aber nicht. Es gibt natürlich Konstellationen, die einfacher sind und die schwieriger sind vielleicht. Wenn beide aktiv sind, ist es einfach. Wenn du sagst, ich friere, dann baue ich eine Aufgabe daraus. Wenn ich sage, der Flur sieht unordentlich aus, dann kann es passieren, dass du losgehst und da was dran änderst oder wir beide zusammen losgehen und den aufräumen, weil halt klar ist, da fühlen wir uns gar nicht wohl mit. Wenn beide passiv geprägt sind, ist es auch relativ einfach, weil dann tauscht man sich viel Informationen aus. Und wenn man aber dann eine Aufgabe hat, dann benennt man sie klar. Also wir beide brauchen nur Informationen austauschen, bauen Aufgaben daraus. Passive Menschen, wenn beide passiv sind, die benennen sich nicht. Dann benennen die Aufgabe direkt und dann wissen die auch, dass was zu tun ist. Schwierig wird es, wenn einer aktiv, einer passiv ist und beide das nicht wissen. Dann gehen die Missverständnisse los, aber das haben wir in der letzten Folge als Beispiel gehabt. Dann gibt es, wenn wir mal so die Metaprogramme ein bisschen durchgehen, die Weg-von- und die Hin-zu-Motivation. Das ist auch sehr spannend, weil man sich dann fragt vielleicht, warum kommst du nicht aus dem Quark? Das kann manchmal daran liegen, dass man sich dann auch nicht mehr und eben auch da unterschiedlich geprägt ist. Und der eine ist hinzu motiviert und prägt die ganze Zeit so ein Wunschbild in der Zukunft. Und der andere, bei dem löst das keine Motivation aus. Der braucht was ganz anderes, nämlich dann eine Skizzierung und eine Intensivierung des aktuellen Schmerzes, weil er sagt, da will ich ja raus, ich bin weg von geprägt. Das ist beim Abnehmen zum Beispiel sehr, sehr wichtig. Der eine, den motiviert das, auf die Waage zu steigen und zu sehen, scheiße, bin ich schwer, da will ich weg von. Der geht also immer wieder auf die Waage und sagt, da will ich weg. Oder stellt sich vor einen Spiegel und sagt, ich bin zu dick, ich will da weg von. Und der andere, der hängt sich Bilder auf von seinem Körper von vor fünf Jahren, wo er sagt, da hatte ich meine Top-Figur. Da habe ich mich maximal wo gefühlt, da sah ich richtig gut aus. Hängt sich da von Bilder auf und sagt, da habe ich mich maximal wo gefühlt. Da will ich hin. Und das motiviert mich. auch wenn es gerade um Haushaltsthemen geht, also was ja auch für viele Paare ein Streitthema ist, dass Menschen überblicksgeprägt und detailgeprägt sind. Und das merke ich immer wieder, dass das beim Punkt im Metaprogramm ist, wenn da es eine Unterschiedlichkeit gibt, dass das für Menschen auch schwer ist, also das Anerkennen fällt leicht, aber an einen anderen Blickwinkel zu kommen. Dass man sagt, oh, da tue ich mir schwer mit, weil für mich ist das so logisch. Oder, ne, also wenn ich jetzt überblicksgeprägt bin, dann baue ich Strukturen eher auf, dann wundere ich mich, warum ein Mensch an Kleinigkeiten so festhängen kann. Man sagt, ja, aber seht doch das große Ganze. Ich habe nicht jede Kleinigkeit hier heute geschafft, aber ich habe es so gemacht, dass wenn wir heute Abend, als Beispiel, wenn wir heute Abend Besuch bekommen, dass das okay aussieht in der Wohnung. Und ein detailgeprägter Mensch sagt, ja, aber wenn ich jetzt so stehe, in die Räume gehe, habe ich Bauchschmerzen, weil hast du das und das und das gesehen und naja, da hast du ja nicht gesaugt. Oder den Müll hast du ja nicht entleert, wo der überblicksgeprägte Mensch sagt, ja, in den Raum geht aber keiner. Ich habe die anderen Müll einmal alle ausgeleert, das war für mich jetzt nicht wichtig. Da sieht man an einem guten Beispiel, bei uns beiden ja auch, wir sind in dem Punkt ja unterschiedlich geprägt. Ja. Das ist übrigens auch der nächste Punkt, der nächste Punkt auf der Liste hier bei nlp.at, eine österreichische Website, da schauen wir mal gerne mal drauf und da gibt es nämlich auch dann den Persönlichkeitstest. Also da gibt es hier den Metaprogrammetest, den wir dann auch immer empfehlen zu machen, das ist auch Bestandteil der Paartherapie bei uns, damit wir besser verstehen, mit wem wir da kommunizieren und auf welche Art und Weise und natürlich auch wir eine Anleitung mit reingeben können, was bedeutet, was bedeutet das für die Beziehung, wie kann man da seine Kommunikation in dem Sinne verbessern. Also ist hier Überblick und Detail der nächste Punkt und wir waren gestern in Hamburg unterwegs, im Westfield-Quartier heißt das ja glaube ich dann, weil es ja kein Einkaufscenter ist, so ein bisschen offener gestaltet, ist ja ganz neu gerade entstanden und dann sind wir an einem Geschäft vorbeigegangen, wo ich als überblicksgeprägter wahrnehme zwei Dinge, okay, da geht es um Croissants und dann gucke ich in Schaufenster und sehe, oh die sind abgefahren. Ich würde vielleicht dann einmal beim Überfliegen noch auf die Croissants stoßen, die mich besonders anziehen, war ja auch so, ich hatte gesagt, guck mal, das sieht cool aus und das mit dem Rührei und dem Bacon, das sieht auch cool aus und dann gehe ich weg. Dann weiß ich jetzt für mich, mir bleibt in Erinnerung, es gibt im Quartier ein Geschäft mit Croissants, die ganz fancy sind und natürlich, ich lösche aber das meiste andere wieder, weil ich mich sowieso glutenfrei ernähren muss, das heißt, ich habe jetzt keinen Anreiz, das weiter zu wissen, aber sollte mich ja mal jemand fragen, was es dort Besonderes zu essen gibt, kann ich sagen, da gibt es fancy Croissants. Ich weiß aber nicht welche und ich weiß auch nicht mehr, wie der Laden heißt. Das mit dem Rühr und Bacon, aber das werde ich wahrscheinlich auch irgendwann vergessen. Aber, weil das für mich nicht wichtig ist, weil erstens interessieren mich die Details nicht, weil ich wüsste jetzt und das ist für mich wichtig, sollte ich da nochmal sein und jemand interessiert sich dafür und fragt, ey, ich habe jetzt hier irgendwas total Abgefahrenes zu essen, dann könnten wir zur Map gehen und ich würde irgendwie als Suchbegriff Croissants eingeben oder sagen, hey, lass mal rumgehen, hier gibt es irgendwo fancy Croissants. Wie heißt der Laden? Keine Ahnung. Wie schmeckt das? Keine Ahnung. Wie sind die Preise? Keine Ahnung. Weil das kann man alles dort, wenn man will, nachlesen. Ich muss mir das nicht merken. Jetzt kannst du ja mal dein Erleben erzählen, denn das war völlig anders, weil wir haben nämlich gestern auch nochmal drüber gesprochen, weil noch eine Besonderheit quasi am Ende der Croissants kam, wo du sagtest, oh, als detailgeprägter Mensch tut mir das weh. Ja, wir sind ja zusammen an diesem Schaufenster vorbeigegangen und ich habe, wie gesagt, ich bin da sehr stark detailgeprägt, habe mir genau angeschaut, wie werden die präsentiert, habe sogar, also wir sind im gleichen Tempo, muss man sagen, dran vorbeigegangen. Ich habe aber gesehen, wie wird das präsentiert, wir sind die so aufgelegt, gelistet, habe geguckt, wie sieht die Person dahinter aus. Also wie ist diese Aufmachung, wie ist das Marketing von diesem Laden? Und da würde ich jetzt kurz einhaken, weil das finde ich nämlich spannend, das mit nochmal zu erwähnen, wie man das jetzt auch als überblicksgeprägter Mensch erlebt, weil das nämlich auch wichtig ist, deine Erzählung dazu. Denn es ist so, dass schon die Erzählung jetzt darüber in mir Herausforderungen macht, dir weiter zu folgen und nicht abzuschweifen, weil das geht in einen Detailgrad, der meine Interessen übersteigt und ich kenne das schon, ich war mit dabei. Das heißt, in mir entsteht jetzt und da haben wir nämlich vorhin drüber gesprochen, dass man sagt, mir ist nicht so bewusst jetzt gerade, weil es nicht wichtig ist, dass ich Hunger habe und so weiter, all die Dinge. Bei mir entsteht auf einmal Raum abzuschweifen. Second screen, sag ich nur. Also das heißt, ich habe gerade Impuls bekommen, oh, mein Getränk ist leer. Dann habe ich gerade so, Hunger habe ich auch. Dann habe ich gesagt, ich könnte jetzt losgehen, ich würde eigentlich gerade gerne so mal kurz einhaken und sagen, ich gehe mal kurz mir ein neues Getränk holen. Du kannst das ja erzählen, ich kenne das schon. Und das heißt, diese Detailfülle, in der du das erzählst und dass ich das schon kenne, löst in mir ein inneres Abschweifen auf. Das heißt, um wertschätzend zu bleiben, musst du mir jetzt zuhören. Ja, genau. Um wertschätzend zu bleiben, darauf einsteigen zu können, brauche ich jetzt eine gewisse innere Disziplin, um zu sagen, das ist für mich jetzt alles nicht wichtig und ich habe auch eine gewisse Form der Langeweile, die ich empfinde, aber ich höre dir zu, weil es wertschätzend ist, weil es gebraucht wird und weil ich ja mit dir in einen Austausch gehen möchte, höre ich dir zu. Genau. Die Situation, weil ich gefragt habe, die Situation gibt es ja auch in anderen Momenten. Zum Beispiel, wenn wir uns mit verschiedensten Freunden treffen, im Erzählungsbereich, gehst du die Dinge ja mehrfach gleich, logischerweise. Ich würde dazu neigen, das wahrscheinlich von Gespräch zu Gespräch abzukürzen, weil ich sagen würde, ich habe das jetzt ja schon denen im Detail erklärt. Jetzt treffe ich neue Freunde, denen erkläre ich das wahrscheinlich ein bisschen weniger intensiv als den ersten und den dritten noch weniger und den vierten, da bin ich schon gar nicht mehr, weil das Thema habe ich jetzt zu oft in Details erzählt. Ja. Kommen wir zurück? Kommen wir zurück. Damit du erzählst, ich hole mir ein Getränk. Also wir sind da ja zusammen an dem Schaufenster vorbeigegangen und da waren ganz viele leckere Croissants halt aufgelistet, also so schön präsentiert und es war eine schöne Dekoration dahinter, eine Person, die das zubereitet verkauft hat, wie ordentlich und sauber angezogen war. Also das Gesamtbild dieses Ladens war sehr fancy, sehr außergewöhnlich. Es ist jetzt so ein bisschen anders, als wenn ich vom Dorf komme und noch nie sowas gesehen hätte, aber es war schon besonders. Ich habe es vorher so noch nicht gesehen. Willst du auch Popcorn holen? Oh ja. Genau. Und dann gehen wir beiden knapp an dem Geschäft vorbei, also die letzten Meter und ich konnte, ich habe dich ja auch zurückgehalten, weil wir sind nochmal dann zurückgegangen und dann sehe ich die letzten anderthalb Meter von der letzten Präsentation des Croissants war so ein kleiner Wagen im Hintergrund und da war ein Rucksack drauf, eine Trinkflasche, ein Karton, also etwas Persönliches von dem Verkäufer einfach. Und nicht schön, sondern es passt überhaupt nicht in dieses Bild von diesem Laden mit den auf der einen Seite super geilen, teuren, muss man auch sagen, Croissants. Und dann ist hinten in der Ecke, total offen, steht da so ein Wagen mit einem Rucksack und einer Trinkflasche irgendwie so ein bisschen hingeschmettert, wo man denkt so, das ist eigentlich für den Lagerraum gedacht. Dann sind wir vorbeigegangen und haben gesagt, weißt du, die Croissants waren total toll, aber wie kann man in so einer Verkaufsfläche dann so ein kleines Wegchen da hinstellen, wo ein Mitarbeiter seine private Trinkflasche hinstellt, seinen Rucksack und ein Karton da steht? Das macht das Bild doch kaputt von diesem Laden. Das ist das letzte Bild, was ich mitnehme. Das muss doch schön sein. Ich muss doch mit Erinnerung weggehen und sagen, so, boah, nächstes Mal, wenn ich da bin, die haben so geile Croissants gehabt, das letzte ist mir noch im Gedächtnis geblieben und dir ist es überhaupt nicht aufgefallen. Und da kommen wir nämlich dann zu dem Punkt, warum es wichtig ist, wenn wir jetzt nur mal aus unternehmerischer Sicht drauf blicken, im Team zu gucken, wer ist detailgeprägt und den über solche Sachen drüber gehen zu lassen, denn die Führungspersonen oder Inhaber sind gar nicht selten überblicksgeprägt und schaffen nämlich Strukturen, Prozesse und einen Überblick und sehen das nicht unbedingt, weil die sich um andere Abläufe kümmern. Deswegen brauche ich am besten noch jemanden, der detailgeprägt ist, wenn ich das nicht selber bin, und sag dem, geh mal am Schaufenster vorbei und alles, was dir auffällt, schreibst du mir auf. Und alles, was nur irgendwie ein Störgefühl bei dir auslöst, schreibst du auf. Weil die und am besten mehrere Personen und auch Menschen, die vielleicht gar nichts mit dem Laden zu tun haben, lässt dir vorbeigehen und lässt dir diese Details sagen, denn die Detailgeprägten, denen fällt das auf, das macht ein Störgefühl und die gehen deswegen nicht in das Geschäft rein. Bei Intersport habe ich deswegen die Lust verloren, dort weiter zu gucken. Lass uns umdrehen, das haben wir auch in mehreren Läden gehabt, weil die Verkäufer alle mit sich selber beschäftigt waren. Und als ich dann die Sprachnachricht, die jemand gerade aufnahm, hörte, ja und wenn dein Fahrrad geklaut wurde, prüf mal deine Hausratsversicherung. Bei mir, als mein Fahrrad geklaut wurde, hat das nämlich auch die Kosten übernommen und dann mach mal das und das. Und ich ging vorbei und dachte, hm, ich bin gerade bei Intersport, es geht hier um Sport, ich will was kaufen. Ich kann das manchmal verstehen, dass jemand ins Handy sozusagen guckt, weil es auch inzwischen ja bei vielen ein Arbeitsgerät geworden ist und die vielleicht damit auch. Ein QR-Code scannen und was nachbestellen, kann ja alles sein, aber da war sofort klar, okay, die drehen sich gerade um ihre eigene Welt, die haben kein Interesse daran, gleich auf mich zuzukommen. Und wenn ich den gleich noch frage und sage, Mensch, habt ihr die Schuhe auch noch in meiner Größe, dann fühlt er sich womöglich durch mich als Kunden noch gestört. Das macht kein gutes Gefühl. Aber das ist dann wiederum so eine Kombi, ist eher Überblick, weil ich gehe rein, habe den Überblick und sehe sofort irgendwie alles klar. Die Mitarbeiter, die wirken alle desinteressiert und beschäftigen sich mit ihren Themen. Wir sind dann jetzt, um bei den Croissants nochmal ganz kurz zu bleiben, wir sind ein Stück zurückgegangen und ich habe dir das auch gezeigt und dann hast du es ja auch gesehen. Und das haben wir ja in unserer Partnerschaft ganz häufig, dass ich etwas sehe, rieche auch oder wahrnehme und unser Sohn hat das ja auch, dass er etwas wahrnimmt und wir dich darauf aufmerksam machen und sagen, hier ist es aber so und so. Und dann siehst du das auch. Also es ist ja nicht so, dass der Mensch, der das nicht im Detail wahrnimmt, gar nicht wahrnimmt oder gar nicht sehen kann, aber also im ersten Schritt nicht sehen kann. Und das finde ich halt in Partnerschaften und das merke ich in den Coachings halt auch, was halt auch frustrierend sein kann, weil für mich sind die Dinge ja, ich gehe ja nicht durch Geschäfte oder sonst was, weil ich etwas Negatives suchen will oder es kann ja auch mal was Positives sein, es muss ja nicht immer negativ sein. Aber mich springt das gefühlt manchmal an und umso skurriler ist es ja, dass dieses Filterprogramm bei dir zum Beispiel ganz anders läuft. Ja, ich kann ja schon durchaus Details wahrnehmen, ich muss mich aber anders als du aktiv dafür entscheiden und sagen, ich gucke das mal detailliert durch und es strengt mich anders an. Ja. Während dich das nicht anstrengt, so macht das bei mir ein Gefühl von Anstrengung und zum Beispiel geht es dabei auch um. Um ein Gefühl von Werterfüllung vielleicht, also ein Beispiel, was dann vielleicht im familiären Beziehungskontext auch relevant ist, während das für dich vielleicht erfüllend ist, wenn du dich um Details in der Deko kümmerst und am Ende sagst, boah, guck mal hier, das habe ich gemacht und hier noch eine Kleinigkeit neu gekauft und das hier und ist dir das aufgefallen? Da habe ich nochmal ein bisschen was extra gemacht. So ist das für mich eher so, dass ich sehe, ah, wir haben auf Herbst umgestellt. Der Rest ist für mich fast egal. Ja. Aber wenn du mich darauf hinweist, was du umgestellt hast, dann kann ich das durchaus sehen und anerkennen. Aber wenn du jetzt aus deinem Blickwinkel der Details auf mich zukommst und sagst, schau mal die schöne Herbstdeko, was ja das ist, was ich wahrnehme, da hört es ja erst an. Erstmal auf. Ist da nichts Schönes dran oder fällt dir nichts Besonderes auf oder so? Und du in Erwartung bist, dass ich jetzt sage, oh Ina, hast du das besonders dir überlegt oder das und so weiter? Dann wird es schwierig, weil das nicht kommt. Oder anderes Beispiel, wenn du jetzt vielleicht sagen würdest, fällt dir was Besonderes an mir auf, weil du beim Friseur warst, hast irgendwas ganz, hast Details verändert, einen Farbton in den Strähnchen oder irgendwas. Dann würde ich sagen. Ja, du warst beim Friseur. Und du wirst aber erwarten vielleicht, dass mir was Besonderes an dir auffällt. Dann ist das schwer, weil das in meinem Überblicksgeprägen eben weggefiltert wird, dieses Detail. Ich sehe, weil das für meinen Filter wichtig ist, du warst beim Friseur. Aber nicht die Details. Und schwierig wird es ja immer, wenn man das gegenseitig als Verletzung empfindet. Also das kann ja auch durchaus sehr verletzend sein. Ja, weil du es erwartest. Der Grad zwischen ich filter anders und ich habe Desinteresse, mich interessiert das nicht, kann ja im Gefühl manchmal sehr schmal sein, wenn ich nicht weiß, dass man unterschiedlich ist. Wir bei der Arbeit, in dem Moment, wo wir das mal für uns vor ein paar Jahren reflektiert haben und wir uns ja auch in dem Punkt sehr gut kennen, können das ja als Mehrwert auch einsetzen. Das heißt beruflich, aber auch privat. Aber wenn man das nicht weiß voneinander. Wundert man sich ja und empfindet das eigentlich auch häufig, so ist mein Empfinden, so wie es viele berichten, eher als anstrengend oder kränkend oder verletzend. Im Haushalt eine Sache und der andere sagt, ja, das hast du gesagt, aber das ist jetzt ein ganz neues Detail. Die anderen drei Sachen, die du mal erwähnt hast, die habe ich doch auch gemacht. Ja, aber das ist doch genau das Gleiche. Also so, das kann ja auch einfach sein. Kann das so sein, dass man sagt, Mensch, warum? Ja, und das kann manchmal dann auch so unangenehme, limitierende Glaubenssätze nochmal verändern, wo man auch vielleicht so auf Stereotypen eingeht. Also, dass man zum Beispiel sagt, ja, Männer sehen das im Haushalt halt nicht. Oder, dass man sagt, ja, du sagst immer, du siehst das nicht, du willst dir das nur einfach machen. Ja. Wenn man das mal mit so einem Metaprogrammetest rausbekommt und merkt, ah, die Frau ist dort detailgeprägt und der Mann vielleicht überblicksgeprägt. Kann auch andersrum sein, ne? Aber in diesem Fall vielleicht mal so, weil das ist ja so ein typisches, klassisches Beispiel. Der Mann sagt, ich sehe das einfach nicht. Ich habe gesaugt, aber ich habe nicht gesehen, dass da noch Staub liegt. Und die Frau sagt, wie kann man das nicht sehen? Du hast einfach keinen Bock. Ja. Du machst Wischiwaschi, Hauptsache die Scheiße. Die Scheiße ist erledigt, Aufgabe ist ein Haken dran. Und gibst dir keine Mühe, weil die Aufgabe kommt ja von mir. Genau. Und dir ist es ja nicht wichtig. Oder das ist mir wichtig und dir ist scheißegal, was mir wichtig ist. So, und dann kommen wir ja an den Punkt, wo es eben für die Beziehung kritisch wird. Und wenn man dann über die Metaprogramme und den Test merkt, dass die Prägung tatsächlich so ist und dass der das wirklich wegfiltert, dann gibt es ja mehrere Möglichkeiten. Da muss ich dann vielleicht etwas entspannen und sagen, ah, okay, der kann das wirklich nicht sehen. Das ist für den ganz schwer und anstrengend. Der macht das tatsächlich nicht, um mich zu ärgern. Oder der macht das tatsächlich nicht aus dem Grund, weil ich ihm nicht wichtig genug bin. Ja. Der Mann wiederum kann aus der Erkenntnis sagen, okay, lass uns genauer hinschauen, wie sieht das jetzt ganz genau aus, damit dich das stört und wie ganz genau, damit das für dich in Ordnung ist. Und dann muss man dann wirklich sagen, okay, vorher, nachher vielleicht, schau mal, so ist für mich nicht in Ordnung. Macht das einmal zusammen und sagt, so ist für mich in Ordnung. Und wenn man das will, ich finde das auch nicht schlimm, macht man halt vorher, nachher Fotos. Und der Mann kann dann versuchen, der überblicksgeprägte Mann kann dann versuchen und sagen, so, ich bin jetzt für mich durch, jetzt schaue ich aber nochmal ganz genau auf die Details und die Ecken, weil das ist meiner Frau wichtig und ich möchte ihr Gutes tun. Ja, und das heißt ja auch nicht, dass wir den anderen verbiegen wollen oder dass der eine mal recht hat. Man sollte sich ja schon in der Mitte treffen. Also es heißt ja nicht, dass der Mann in dem Beispiel jetzt die ganzen Standards der Frau, die aus verschiedenen Gründen von ihr gesetzt worden ist, dass das alles immer sein muss. Man kann sich ja auch in der Mitte treffen für einen gewissen Standard. Es gibt Kompromisse, die man treffen kann. Es kann auch sein, dass man in einzelnen Bereichen sagt, okay, dann macht das die Frau lieber selbst, dass das dann einfach so in dem Rahmen passt, wie man möchte. Aber das sollte eben gemeinsam gütlich abgestimmt sein und keine Trotzreaktion werden. Ja. Dass die Frau aus Unzufriedenheit darauf sagt, dann mache ich mein Kram eben alleine. So bist du mir keine Hilfe. Das ist kein schönes Ergebnis. Lass uns weitere Metaprogramme nochmal anschauen. Es gibt noch das Metaprogramm der Aktivität, welches sich in proaktiv und reflektiv aufteilt. Proaktive Menschen handeln, ohne zu denken. Und 100% reflektive Menschen, die handeln gar nicht, sondern denken nur nach. Das zeigt schon, es gibt hier keine 100%. Ja. Sondern das ist eben auch etwas, was bei diesen Metaprogramm-Tests dann entsteht. Es entstehen prozentuale Tendenzen. Jemand ist zum Beispiel zu 80% proaktiv. Das heißt, der handelt sehr häufig intuitiv. Aber kann auch gewisse Dinge erst reflektieren, bevor er dann handelt. Und jemand, der 80% reflektiv wäre, der würde Entscheidungen, Handlungsweisen immer erst reflektieren. sehr intensiv durchdenken, bevor derjenige handelt. Und das ist ja auch eine Dynamik, die in einer Beziehung Verletzungen machen kann, weil man sagt, okay, ich fühle mich ausgebremst oder ich habe das Gefühl, wir kommen nicht voran, du kannst dich nicht entscheiden oder ich habe das Gefühl, du machst das leichtfertig, dir ist es gar nicht wichtig, schnell, schnell durchdrücken. Also man kann ja bei diesen ganzen Filtern, deswegen, es gibt ja kein Richtig und kein Falsch und es ist ja auch sehr situativ immer bezogen, man muss halt damit umgehen können. Und das Wichtigste, finde ich, ist, dass man das Wissen darüber hat und dass man ins Gespräch geht darüber, also dass man auch mal bespricht und meistens ist mein Eindruck, dass Paare bei uns, wenn sie das Wissen haben, in Gespräche kommen, wo ihnen ganz viele Sachen einfallen. Ach so, jetzt weiß ich auch, warum du dann und dann das und das immer machst. Und jetzt ist mir auch logisch, ja, also es baut sich wie so ein Puzzle, vor allem mal so ganz viele Situationen bauen sich so zusammen und denken so, okay, jetzt macht das irgendwie vor allem mal Sinn, jetzt auch vom Verständnis, jetzt kann ich das auch eher verstehen, jetzt kann ich dein Verhalten zuordnen und ich habe mich schon gewundert, das, ne, so und das macht es, glaube ich, aus, dieses gemeinsame Verständnis darüber zu haben und dann zu überlegen, wie gehen wir damit als Paar um, damit wir uns gegenseitig in den Punkten nicht verletzen, damit keine unguten Gefühle entstehen, keine Gefühle entstehen von, mangelnder Wertschätzung, dass es so ist, dass man kein Wir-Gefühl mehr hat, sondern wie können wir in einer Kommunikation darüber so sprechen, dass wir daran zusammen wachsen und wie können wir im besten Fall das als Mehrwert nachher nutzen, damit wir die Wunschbeziehung führen können, die wir uns vorstellen. Also gibt es natürlich noch mehr Metaprogramme, zum Beispiel den Referenzrahmen intern, extern, es gibt Beziehungen in Form von Gleichheit oder Unterschied. Nicht immer die gleichen Sachen sehe ich, denke ich, eher in Unterschieden. Es gibt dann den Zeitspeicher, so ein In-Time versus Through-Time. Es gibt also die Menschen, die mehr so ein bisschen mit dem Tag schwimmen und es gibt die Menschen, die ihren Tag sehr strukturieren und sehr pünktlich sind. Es gibt die Zeitorientierung, also richte ich mich mehr in die Vergangenheit aus, in die Gegenwart oder in die Zukunft. Was ist da für mich relevant? Wer vergangenheitsorientiert ist, der möchte halt gerne so in Erinnerung schwelgen. Wer zukunftsorientiert ist, möchte gerne träumen, wo man hinkommt. Und wer gegenwartsorientiert primär ist, der sagt, hör auf mit dem ganzen Quatsch, nicht träumen, lass Vergangenheit ruhen, lass uns die Gegenwart genießen, im Hier und Jetzt sein. Und da gibt es noch mehr, die wir jetzt nicht alle im Detail noch weiter ausführen wollen. Was kann man tun, wenn man jetzt so merkt, eure Beispiele, die sind interessant und die Dinge, die ihr da ausführt, googelt natürlich nach dem Metaprogramm, schaut euch diese an, geht auf nlp.at, da sind die Metaprogramme sehr schön beschrieben und führt den Metaprogrammetest durch und schaut euch an, wie die Ergebnisse sind und reflektiert, was das für eure Beziehung bedeuten kann. Wir haben jetzt schon Beispiele genannt, bei uns im Beziehungstraining oder auch bei uns in der Paartherapie kann man dann natürlich richtig in die Tiefe einsteigen, wenn man merkt, wir sind da echt häufig in diesen Missverständnissen drin. Wir sind dadurch sehr viel am Interpretieren, treffen auch vielleicht regelmäßig falsche Schlussfolgerungen, die beim anderen Verletzungen und Irritationen auslösen, die in so eine Gegenwehr kommen und sagen, Mensch, das siehst du völlig falsch, so bin ich nicht, das meinte ich nicht. Wenn man sich häufig nicht gehört und nicht verstanden fühlt, dann kann das Sinn machen. Wir hoffen, dass ihr einige spannende Impulse mitnehmen konntet und möchten euch motivieren, diesen Test mal durchzuführen und vielen Dank fürs Zuhören. Bis bald. Bis dann.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Metaprogramme sind unbewusste Wahrnehmungsfilter aus dem NLP, die unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.
  2. Unterschiede in den Metaprogrammen erklären Missverständnisse, emotionale Verletzungen und Konflikte in Beziehungen.
  3. Beispiele wie aktiv/passiv, überblicksgeprägt/detailgeprägt oder proaktiv/reflektiv zeigen, wie unterschiedlich Menschen auf Situationen reagieren.
  4. Das Bewusstsein für diese Filter ermöglicht eine verbesserte Kommunikation und einen verständnisvolleren Umgang mit Konflikten.
  5. Die Erkenntnis der Metaprogramme kann zu wertschätzendem Miteinander führen und die Beziehung als stärkend und vielfältig erleben.
  6. Metaprogrammetests helfen, eigene und fremde Kommunikationsweisen zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden.
  7. Die Differenz zwischen den Partnern kann nicht als Nachteil, sondern als Vorteil in der Beziehung angesehen werden.
  8. Mit bewusster Reflexion entstehen Kompromisse, die gegenseitige Wertschätzung und gemeinsame Wachstumschancen fördern.

Summary:

Metaprogramme sind unbewusste Wahrnehmungsfilter aus dem neurolinguistischen Programmieren (NLP), die unsere Erfahrungen und Reaktionen prägen. Sie beeinflussen, wie wir Informationen wahrnehmen, interpretieren und handeln – oft ohne dass wir es merken. In Beziehungen führen Unterschiede in diesen Filtern zu Missverständnissen, Verletzungen oder Enttäuschungen, wenn die Partner nicht verstehen, dass sie unterschiedlich wahrnehmen.

Beispiele wie die Aktivität (proaktiv vs. reflektiv), die Orientierung (überblicksgeprägt vs. detailgeprägt) oder die Zeitsicht (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) verdeutlichen, dass die Wahrnehmung individuell ist.

Das Bewusstsein für diese Unterschiede ermöglicht eine empathischeren Kommunikation und verhindert, dass einfache Dinge als Verletzung wahrgenommen werden. Mit einem Metaprogrammetest können Paare ihre eigene Kommunikationsweise erkennen, verstehen, welche Filter sie haben und gemeinsam Lösungen finden. Statt Konflikte als Mangel zu sehen, kann man die Differenzen als Stärke nutzen und gemeinsam einen ausgewogenen, wertschätzenden und wachsenden Umgang finden.

In der Praxis hilft dies, Missverständnisse zu reduzieren, gegenseitige Wertschätzung zu stärken und die Beziehung langfristig zu stabilisieren.

FAQs

Metaprogramme sind unbewusste Wahrnehmungsfilter aus dem neurolinguistischen Programmieren (NLP), die unsere Persönlichkeit und Kommunikation prägen.

Sie erklären, warum Menschen sich unterschiedlich verhalten und Kommunikationsschwierigkeiten haben, was zu Missverständnissen, Verletzungen oder langfristigen Konflikten führen kann.

Aktiv geprägte Menschen bauen aus Aussagen Aufgaben daraus, passiv geprägte nehmen Aussagen nur wahr – das beeinflusst, wie sie auf Gespräche oder Herausforderungen reagieren.

Weil ein Partner Details wahrnimmt, die für den anderen nicht relevant sind, was als Desinteresse oder Unwertschätzung wahrgenommen wird – es entsteht ein Missverständnis.

Durch das Bewusstsein dieser Filter können Paare verstehen, warum andere handeln, was Vertrauen aufbaut und gemeinsam Lösungen für Konflikte finden.

Der überblicksgeprägte sieht das Ganze und filtert Details aus, der detailgeprägte bemerkt kleinste Einzelheiten und kann dadurch eine andere Wahrnehmung haben.

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