Richtig kommunizieren durch Metaprogramme? So nimmt dein Partner dich endlich wieder wahr! #266
0m 0s
Metaprogramme sind unbewusste Wahrnehmungsfilter aus dem neurolinguistischen Programmieren (NLP), die unsere Erfahrungen und Reaktionen prägen. Sie beeinflussen, wie wir Informationen wahrnehmen, interpretieren und handeln – oft ohne dass wir es merken. In Beziehungen führen Unterschiede in diesen Filtern zu Missverständnissen, Verletzungen oder Enttäuschungen, wenn die Partner nicht verstehen, dass sie unterschiedlich wahrnehmen. Beispiele wie die Aktivität (proaktiv vs. reflektiv), die Orientierung (überblicksgeprägt vs. detailgeprägt) oder die Zeitsicht (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) verdeutlichen, dass die Wahrnehmung individuell ist. Das Bewusstsein für diese Unterschiede ermöglicht eine empathischeren Kommunikation und verhindert, dass einfache Dinge als Verletzung wahrgenommen werden. Mit einem Metaprogrammetest können Paare ihre eigene Kommunikationsweise erkennen, verstehen, welche Filter sie haben und gemeinsam Lösungen finden. Statt Konflikte als Mangel zu sehen, kann man die Differenzen als Stärke nutzen und gemeinsam einen ausgewogenen, wertschätzenden und wachsenden Umgang finden. In der Praxis hilft dies, Missverständnisse zu reduzieren, gegenseitige Wertschätzung zu stärken und die Beziehung langfristig zu stabilisieren.
weil man sich dann fragt vielleicht, warum kommst du nicht aus dem Quark?
Warum hast du da keine Motivation?
Weil man wird ja sagen, ich habe das jetzt schon dreimal gesagt.
Wieso siehst du das nicht?
Um zu sagen, das ist für mich jetzt alles nicht wichtig
und ich habe auch eine gewisse Form der Langeweile, die ich empfinde.
Aber letzte Woche haben wir uns mit unterschiedlichen Kommunikationsstilen beschäftigt
und dabei einen ersten Blick auf die Metaprogramme geworfen.
Wir wollen in dieser Folge schauen, wie es genau funktioniert,
welchen Einfluss Metaprogramme haben
und wollen uns einige Beispiele nochmal anschauen für Metaprogramme
und wie dort Unterschiede zu Beziehungskonflikten,
zu emotionalen Verletzungen, zu Missverständnissen führen,
die man, wenn man das Wissen hat,
eigentlich sehr einfach reduzieren könnte
und die dadurch dann auf einmal, wenn man das Wissen hat,
total unnötig erscheinen und man so einen Klickmoment im Kopf hat
und denkt, oh Mann, das war so unnötig.
Oder sogar, wie man das als Mehrwert für seine Beziehung anwenden kann.
Weil das, finde ich, bieten Metaprogramme ja auch,
dass man die Unterschiedlichkeit nicht mehr als Nachteil sieht,
sondern auch als etwas anerkennen kann, wo man sagt,
ja, in der Kombination, so wie wir beide ticken,
auch wenn es unterschiedlich ist,
in manchen Bereichen im Leben sogar ein Vorteil.
Du bist bei den Lebens-Ear-Listen im Podcast gelandet.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches
und helfen euch raus aus der Krise hinein
in eine dauerhaft glückliche und harmonische Beziehung.
Wenn wir jetzt mal googeln,
ich habe gerade mal eingegeben, was sind denn Metaprogramme?
Dann gibt es ja eine KI-Antwort, zusammengefasst inzwischen von Google.
Schauen wir mal, was die antwortet.
Das sind unbewusste Wahrnehmungsfilter aus dem NLP.
Das ist das neurolinguistische Programmieren.
Das ist ein Teil unserer Ausbildung.
Das steckt mit drin im System Empowering.
Also wir nutzen das ganz aktiv.
Und diese Wahrnehmungsfilter beeinflussen unser Denken,
Fühlen und Handeln,
indem sie bestimmte Informationen auswählen und strukturieren,
während andere ignoriert werden.
Finde ich sehr treffend.
Das passt ja bei uns auch zu dieser Kommunikationsschleife,
Brillen und Filter.
Das ist ja ein Baustein in unserer Methode, die wir haben,
wo man sagt, wir haben eine objektive Wahrnehmung
und schicken das dann als erstes eben durch diese Filter durch.
Warum wird das gebraucht?
Weil wir pro Sekunde unfassbar viele Informationen und Reize empfangen,
die wir nicht verarbeiten können und daher auswählen müssen,
was ist für uns davon bedeutend.
Und das passiert bei den Menschen unterschiedlich.
Was vielleicht alle sofort nachvollziehen können und schon mal gemerkt haben,
ist, wenn man sich in einer größeren Menschenmenge aufhält
und wir beide zum Beispiel würden uns jetzt unterhalten,
dann können wir ganz gut alles andere, was um uns herum passiert,
ausblenden und hören nur noch ein buntes Gebrabbel.
Aber deine Worte kann ich klar verstehen.
Und jetzt passiert folgendes.
Zwei Meter entfernt sagt jemand, hey, da steht doch Florian.
Dann passiert das nicht selten, dass in dem Moment ich diesen Satz aus dieser Gemengelage höre,
rübergucke und die richtige Richtung erwische und sehe, ah, da steht Felix.
Weil es könnte ja eine Gefahr lauern, ausgehend davon, was da passiert.
Das heißt, dieses ganze Gebrabbel blende ich aus.
Also das heißt, mein Gehirn hat ganz viel Arbeit, das wegzublenden.
Aber in dem Moment, wo da jemand sagt, hey,
das ist doch Florian, kann ich rüberblenden und mein Gehirn nimmt das wahr.
Ich weiß sogar, von woher das kommt und kann Felix identifizieren
und damit sagen, ah, das ist ein Freund, keine Gefahr.
Und das ist etwas, was gut zeigt, wie unsere Metaprogramme wirken.
Das passiert aber nicht nur im Gebrabbel und in der Gemengelage,
sondern das passiert dauerhaft.
Denn auch in diesem Moment, wo ich hier gerade spreche,
prasseln ganz viele Reize auf mich ein, die ich ausblende,
um mich konzentrieren zu können und die richtigen Worte zuzunehmen.
Und einige Dinge sind eben gerade nicht wichtig.
Also ich beschäftige mich gerade nicht aktiv damit, wie warm ist es?
Wie fühlt sich mein Körper an?
Habe ich gerade Hunger? Habe ich Durst?
Also wenn ich jetzt da hingehe, dann kann ich mich damit beschäftigen.
Ich kann jetzt sagen, das fühlt sich für mich ausreichend warm an.
Ich schwitze nicht. Ich habe ein Hungergefühl.
Wir haben gerade 17.10 Uhr das letzte Mal um 12 gegessen.
Es wird langsam Zeit fürs Abendessen.
Ich kann mich mit diesen Dingen jetzt aktiv beschäftigen.
Aber ich filter sie weg, weil sie werden gerade nicht gebraucht.
Und da wird es ja spannend, dass Menschen da unterschiedlich sind.
Und in einer Beziehung ist es halt so, dass man durch den Alltag ja zusammengeht
und man sich häufig fragt, warum handelt die Person so anders?
Das ist doch total logisch für mich.
Für mich ist das doch total logisch, dass man das sieht,
dass Haare im Badezimmer auf dem Fußboden liegen.
Und warum werden die nicht weggemacht?
Für mich ist das total logisch.
Dass es hier stickig ist und warum wird nicht gelüftet?
Und ganz viele Dinge empfindet man dann gerade,
wenn das Fundament bröckelig ist, als wenig wertschätzend.
Oder halt auch als verletzend,
dass die andere Person da so anders ist und anders handelt.
Ja, das beschreibt wunderbar den nächsten Satz hier
oder die nächsten Sätze der Zusammenfassung von Googles KI.
Nämlich die Metaprogramme, sie entstehen durch Erfahrungen,
und prägen unsere Persönlichkeit, sind aber weder gut noch schlecht,
sondern situativ nützlich.
Und das ist eben das.
Unsere Erfahrungen und Prägungen sind natürlich alle unterschiedlich.
Deswegen sind wir dort auch eben immer unterschiedlich
in unseren Metaprogrammen, also in unseren Filtern.
Und das Bewusstwerden dieser Filter ermöglicht es,
die eigene Kommunikation zu verbessern,
Reaktionen anderer zu verstehen und flexibler zu handeln.
Und das ist eben das Spannende.
Wir wollen eigentlich an den Metaprogrammen
gar nicht viel rumdoktern und diese groß verändern,
weil das wäre auch sehr intensiv, schwierig
und für die meisten auch nicht zielführend.
Aber wir wollen durch die Kenntnisse in Alternativen kommen,
in Flexibilität und auf Dinge ja nicht nur mit einem Weg,
mit so einem Tunnelblick reagieren,
sondern wollen neue Möglichkeiten für uns schaffen.
Du hattest ja in der letzten Podcast-Folge
schon ein Beispiel für die Metaprogramme gebracht
oder wir zusammen hatten darüber gesprochen,
was so ein Thema der Partnerschaft ist.
Das ist einmal, wie wir geprägt sind.
Sind wir aktiv oder passiv geprägt?
Bei aktiv geprägten Menschen ist es so,
wenn eine Aussage erfolgt,
dass sich für die Menschen eine Aufgabe daraus ableitet
und bei passiv geprägten Menschen nicht.
Die nehmen das einfach wahr.
Auch nochmal ganz wichtig, da keine Wertung reinzubringen.
Aber es gibt ja noch andere Dinge.
Also wen das sehr interessiert mit aktiv-passiv,
der kann einfach in die letzte Folge der letzten Woche reinhören.
Das war so ein erstes Beispiel von uns,
was ja auch so halb zutraf, weil wir beide aktiv geprägt sind.
Genau, es ist ja nicht immer so,
dass ein aktiv geprägter Mensch in der Partnerschaft
auf einen passiv geprägter Mensch kommt.
Also das kann sein, muss aber nicht.
Es gibt natürlich Konstellationen, die einfacher sind
und die schwieriger sind vielleicht.
Wenn beide aktiv sind, ist es einfach.
Wenn du sagst, ich friere,
dann baue ich eine Aufgabe daraus.
Wenn ich sage, der Flur sieht unordentlich aus,
dann kann es passieren, dass du losgehst
und da was dran änderst
oder wir beide zusammen losgehen und den aufräumen,
weil halt klar ist,
da fühlen wir uns gar nicht wohl mit.
Wenn beide passiv geprägt sind,
ist es auch relativ einfach,
weil dann tauscht man sich viel Informationen aus.
Und wenn man aber dann eine Aufgabe hat,
dann benennt man sie klar.
Also wir beide brauchen nur Informationen austauschen,
bauen Aufgaben daraus.
Passive Menschen, wenn beide passiv sind,
die benennen sich nicht.
Dann benennen die Aufgabe direkt
und dann wissen die auch, dass was zu tun ist.
Schwierig wird es, wenn einer aktiv, einer passiv ist
und beide das nicht wissen.
Dann gehen die Missverständnisse los,
aber das haben wir in der letzten Folge als Beispiel gehabt.
Dann gibt es,
wenn wir mal so die Metaprogramme ein bisschen durchgehen,
die Weg-von- und die Hin-zu-Motivation.
Das ist auch sehr spannend,
weil man sich dann fragt vielleicht,
warum kommst du nicht aus dem Quark?
Das kann manchmal daran liegen,
dass man sich dann auch nicht mehr
und eben auch da unterschiedlich geprägt ist.
Und der eine ist hinzu motiviert
und prägt die ganze Zeit
so ein Wunschbild in der Zukunft.
Und der andere,
bei dem löst das keine Motivation aus.
Der braucht was ganz anderes,
nämlich dann eine Skizzierung
und eine Intensivierung
des aktuellen Schmerzes,
weil er sagt,
da will ich ja raus,
ich bin weg von geprägt.
Das ist beim Abnehmen zum Beispiel
sehr, sehr wichtig.
Der eine, den motiviert das,
auf die Waage zu steigen und zu sehen,
scheiße, bin ich schwer,
da will ich weg von.
Der geht also immer wieder auf die Waage
und sagt, da will ich weg.
Oder stellt sich vor einen Spiegel
und sagt, ich bin zu dick,
ich will da weg von.
Und der andere, der hängt sich Bilder auf
von seinem Körper von vor fünf Jahren,
wo er sagt, da hatte ich meine Top-Figur.
Da habe ich mich maximal wo gefühlt,
da sah ich richtig gut aus.
Hängt sich da von Bilder auf
und sagt, da habe ich mich maximal wo gefühlt.
Da will ich hin.
Und das motiviert mich.
auch wenn es gerade um Haushaltsthemen geht,
also was ja auch für viele Paare ein Streitthema ist,
dass Menschen überblicksgeprägt und detailgeprägt sind.
Und das merke ich immer wieder,
dass das beim Punkt im Metaprogramm ist,
wenn da es eine Unterschiedlichkeit gibt,
dass das für Menschen auch schwer ist,
also das Anerkennen fällt leicht,
aber an einen anderen Blickwinkel zu kommen.
Dass man sagt, oh, da tue ich mir schwer mit,
weil für mich ist das so logisch.
Oder, ne, also wenn ich jetzt überblicksgeprägt bin,
dann baue ich Strukturen eher auf,
dann wundere ich mich,
warum ein Mensch an Kleinigkeiten so festhängen kann.
Man sagt, ja, aber seht doch das große Ganze.
Ich habe nicht jede Kleinigkeit hier heute geschafft,
aber ich habe es so gemacht,
dass wenn wir heute Abend,
als Beispiel, wenn wir heute Abend Besuch bekommen,
dass das okay aussieht in der Wohnung.
Und ein detailgeprägter Mensch sagt, ja,
aber wenn ich jetzt so stehe,
in die Räume gehe, habe ich Bauchschmerzen,
weil hast du das und das und das gesehen
und naja, da hast du ja nicht gesaugt.
Oder den Müll hast du ja nicht entleert,
wo der überblicksgeprägte Mensch
sagt, ja, in den Raum geht aber keiner.
Ich habe die anderen Müll einmal alle ausgeleert,
das war für mich jetzt nicht wichtig.
Da sieht man an einem guten Beispiel,
bei uns beiden ja auch,
wir sind in dem Punkt ja unterschiedlich geprägt.
Ja.
Das ist übrigens auch der nächste Punkt,
der nächste Punkt auf der Liste hier bei nlp.at,
eine österreichische Website,
da schauen wir mal gerne mal drauf
und da gibt es nämlich auch dann
den Persönlichkeitstest.
Also da gibt es hier den
Metaprogrammetest,
den wir dann auch immer empfehlen zu machen,
das ist auch Bestandteil der Paartherapie bei uns,
damit wir besser verstehen,
mit wem wir da kommunizieren
und auf welche Art und Weise
und natürlich auch wir eine Anleitung
mit reingeben können,
was bedeutet,
was bedeutet das für die Beziehung,
wie kann man da seine Kommunikation
in dem Sinne verbessern.
Also ist hier Überblick und Detail der nächste Punkt
und wir waren gestern
in Hamburg unterwegs,
im Westfield-Quartier
heißt das ja glaube ich dann,
weil es ja kein Einkaufscenter ist,
so ein bisschen offener gestaltet,
ist ja ganz neu gerade entstanden
und dann sind wir
an einem Geschäft
vorbeigegangen,
wo ich als überblicksgeprägter
wahrnehme zwei Dinge,
okay, da geht es um
Croissants
und dann gucke ich in Schaufenster
und sehe, oh die sind abgefahren.
Ich würde vielleicht dann einmal beim Überfliegen
noch auf die Croissants stoßen,
die mich besonders anziehen,
war ja auch so,
ich hatte gesagt, guck mal, das sieht cool aus
und das mit dem Rührei
und dem Bacon, das sieht auch cool aus
und dann gehe ich weg.
Dann weiß ich jetzt für mich, mir bleibt in Erinnerung,
es gibt im
Quartier ein Geschäft
mit Croissants,
die ganz fancy sind
und natürlich,
ich lösche aber das meiste andere wieder,
weil ich mich sowieso glutenfrei ernähren muss,
das heißt, ich habe jetzt keinen Anreiz,
das weiter zu wissen, aber sollte mich ja
mal jemand fragen, was es dort Besonderes
zu essen gibt, kann ich sagen, da gibt es fancy
Croissants. Ich weiß aber nicht welche
und ich weiß auch nicht mehr, wie der Laden heißt.
Das mit dem Rühr und Bacon,
aber das werde ich wahrscheinlich auch irgendwann vergessen.
Aber, weil das für mich nicht wichtig ist,
weil erstens interessieren mich die Details
nicht, weil ich wüsste jetzt
und das ist für mich wichtig,
sollte ich da nochmal sein und jemand
interessiert sich dafür und fragt, ey, ich habe jetzt hier irgendwas
total Abgefahrenes zu essen, dann könnten
wir zur Map gehen und ich würde
irgendwie als Suchbegriff Croissants eingeben oder
sagen, hey, lass mal rumgehen, hier gibt es irgendwo
fancy Croissants. Wie heißt der Laden?
Keine Ahnung. Wie schmeckt das?
Keine Ahnung. Wie sind die Preise? Keine Ahnung.
Weil das kann man alles
dort, wenn man will, nachlesen.
Ich muss mir das nicht merken.
Jetzt kannst du ja mal dein Erleben erzählen, denn
das war völlig anders, weil wir haben nämlich gestern
auch nochmal drüber gesprochen, weil noch eine
Besonderheit quasi am Ende der Croissants
kam, wo du sagtest, oh, als detailgeprägter
Mensch tut mir das weh.
Ja, wir sind ja zusammen an diesem
Schaufenster vorbeigegangen und ich habe,
wie gesagt, ich bin da sehr stark detailgeprägt,
habe mir genau angeschaut, wie werden
die präsentiert, habe sogar, also
wir sind im gleichen Tempo, muss man sagen,
dran vorbeigegangen. Ich habe aber gesehen,
wie wird das präsentiert, wir sind die so aufgelegt,
gelistet, habe geguckt, wie sieht die Person dahinter aus.
Also wie ist diese
Aufmachung, wie ist das Marketing von
diesem Laden? Und da würde ich jetzt kurz
einhaken, weil das finde ich
nämlich spannend, das mit
nochmal zu erwähnen, wie man das
jetzt auch als überblicksgeprägter
Mensch erlebt, weil das
nämlich auch wichtig ist, deine Erzählung
dazu. Denn
es ist so, dass schon die Erzählung
jetzt darüber in mir
Herausforderungen
macht, dir weiter
zu folgen und nicht abzuschweifen,
weil das geht in einen
Detailgrad, der meine
Interessen übersteigt und ich
kenne das schon, ich war mit dabei.
Das heißt, in mir entsteht jetzt
und da haben wir nämlich vorhin drüber gesprochen,
dass man sagt, mir ist nicht so
bewusst jetzt gerade, weil es nicht wichtig ist, dass ich
Hunger habe und so weiter, all die Dinge.
Bei mir entsteht auf einmal Raum
abzuschweifen.
Second screen, sag ich nur.
Also das heißt, ich habe gerade Impuls bekommen,
oh, mein Getränk ist leer.
Dann habe ich gerade so, Hunger habe ich
auch. Dann habe ich gesagt, ich könnte
jetzt losgehen, ich würde eigentlich gerade gerne
so mal kurz einhaken und sagen, ich
gehe mal kurz mir ein neues Getränk holen.
Du kannst das ja erzählen, ich kenne das schon.
Und das heißt,
diese Detailfülle, in der du das
erzählst und dass ich das schon kenne,
löst in mir
ein inneres Abschweifen auf. Das heißt,
um wertschätzend zu bleiben,
musst du mir jetzt zuhören.
Ja, genau. Um wertschätzend
zu bleiben, darauf einsteigen zu können,
brauche ich jetzt eine gewisse innere
Disziplin, um zu sagen,
das ist für mich jetzt alles nicht wichtig
und ich habe auch eine gewisse Form der
Langeweile, die ich empfinde, aber
ich höre dir zu, weil es wertschätzend
ist, weil es gebraucht wird und
weil ich ja mit dir in einen Austausch gehen
möchte, höre ich dir zu.
Genau.
Die Situation, weil ich gefragt habe,
die Situation gibt es ja auch in anderen Momenten.
Zum Beispiel, wenn
wir uns mit verschiedensten
Freunden treffen, im Erzählungsbereich,
gehst du die Dinge ja mehrfach
gleich, logischerweise.
Ich würde dazu neigen, das
wahrscheinlich von Gespräch zu Gespräch
abzukürzen, weil ich sagen würde,
ich habe das jetzt ja schon
denen im Detail erklärt.
Jetzt treffe ich neue Freunde, denen erkläre
ich das wahrscheinlich ein bisschen weniger intensiv
als den ersten und den dritten
noch weniger und den vierten, da
bin ich schon gar nicht mehr, weil das Thema habe ich
jetzt zu oft in Details erzählt.
Ja. Kommen wir zurück?
Kommen wir zurück. Damit du
erzählst, ich hole mir ein Getränk.
Also wir sind
da ja zusammen an
dem Schaufenster
vorbeigegangen und da waren ganz viele leckere
Croissants halt aufgelistet,
also so schön präsentiert und es
war eine schöne Dekoration dahinter,
eine Person, die das
zubereitet verkauft hat, wie
ordentlich und sauber angezogen war.
Also das Gesamtbild dieses Ladens
war sehr fancy, sehr außergewöhnlich.
Es ist jetzt so ein bisschen anders, als wenn ich
vom Dorf komme und noch nie sowas gesehen hätte, aber es war
schon besonders. Ich habe es vorher so noch
nicht gesehen.
Willst du auch Popcorn holen?
Oh ja. Genau.
Und dann gehen wir beiden
knapp an dem Geschäft vorbei, also die letzten Meter
und ich konnte, ich habe dich ja auch
zurückgehalten, weil wir sind nochmal dann zurückgegangen
und dann sehe ich die letzten
anderthalb Meter von der letzten Präsentation
des Croissants war so ein kleiner Wagen
im Hintergrund
und da war
ein Rucksack drauf,
eine Trinkflasche, ein Karton,
also etwas Persönliches von
dem Verkäufer einfach.
Und nicht schön, sondern es passt
überhaupt nicht in dieses Bild von diesem Laden
mit den auf der einen Seite super
geilen, teuren, muss man auch
sagen, Croissants. Und dann ist
hinten in der Ecke, total offen,
steht da so ein Wagen mit einem Rucksack
und einer Trinkflasche irgendwie so ein bisschen
hingeschmettert, wo man denkt so, das ist
eigentlich für den Lagerraum gedacht.
Dann sind wir vorbeigegangen und haben gesagt, weißt du,
die Croissants waren total toll,
aber wie kann man in so einer
Verkaufsfläche dann so ein kleines
Wegchen da hinstellen, wo
ein Mitarbeiter seine private Trinkflasche
hinstellt, seinen Rucksack und
ein Karton da steht? Das macht das Bild
doch kaputt von diesem Laden. Das ist
das letzte Bild, was ich mitnehme.
Das muss doch schön sein. Ich muss doch mit
Erinnerung weggehen und sagen, so, boah,
nächstes Mal, wenn ich da bin, die haben so
geile Croissants gehabt, das letzte ist mir noch
im Gedächtnis geblieben
und dir ist es überhaupt nicht aufgefallen.
Und da kommen wir nämlich dann
zu dem Punkt, warum es wichtig ist,
wenn wir jetzt nur mal aus
unternehmerischer Sicht drauf blicken,
im Team zu gucken, wer ist detailgeprägt
und den über solche
Sachen drüber gehen zu lassen, denn
die Führungspersonen oder
Inhaber sind gar nicht selten
überblicksgeprägt
und schaffen nämlich Strukturen,
Prozesse und einen Überblick und
sehen das nicht unbedingt,
weil die sich um andere
Abläufe kümmern. Deswegen brauche ich
am besten noch jemanden, der detailgeprägt ist,
wenn ich das nicht selber bin, und
sag dem, geh mal am Schaufenster
vorbei und alles, was dir
auffällt, schreibst du mir auf.
Und alles, was nur irgendwie
ein Störgefühl bei dir auslöst,
schreibst du auf. Weil die
und am besten mehrere Personen
und auch Menschen, die vielleicht gar nichts mit dem Laden
zu tun haben,
lässt dir vorbeigehen und lässt dir
diese Details sagen, denn
die Detailgeprägten,
denen fällt das auf,
das macht ein Störgefühl und die
gehen deswegen nicht in das Geschäft rein.
Bei Intersport habe ich deswegen die Lust verloren, dort weiter zu gucken. Lass uns umdrehen, das haben wir auch in mehreren Läden gehabt, weil die Verkäufer alle mit sich selber beschäftigt waren.
Und als ich dann die Sprachnachricht, die jemand gerade aufnahm, hörte, ja und wenn dein Fahrrad geklaut wurde, prüf mal deine Hausratsversicherung. Bei mir, als mein Fahrrad geklaut wurde, hat das nämlich auch die Kosten übernommen und dann mach mal das und das.
Und ich ging vorbei und dachte, hm, ich bin gerade bei Intersport, es geht hier um Sport, ich will was kaufen. Ich kann das manchmal verstehen, dass jemand ins Handy sozusagen guckt, weil es auch inzwischen ja bei vielen ein Arbeitsgerät geworden ist und die vielleicht damit auch. Ein QR-Code scannen und was nachbestellen, kann ja alles sein, aber da war sofort klar, okay, die drehen sich gerade um ihre eigene Welt, die haben kein Interesse daran, gleich auf mich zuzukommen.
Und wenn ich den gleich noch frage und sage, Mensch, habt ihr die Schuhe auch noch in meiner Größe, dann fühlt er sich womöglich durch mich als Kunden noch gestört. Das macht kein gutes Gefühl.
Aber das ist dann wiederum so eine Kombi, ist eher Überblick, weil ich gehe rein, habe den Überblick und sehe sofort irgendwie alles klar.
Die Mitarbeiter, die wirken alle desinteressiert und beschäftigen sich mit ihren Themen.
Wir sind dann jetzt, um bei den Croissants nochmal ganz kurz zu bleiben, wir sind ein Stück zurückgegangen und ich habe dir das auch gezeigt und dann hast du es ja auch gesehen.
Und das haben wir ja in unserer Partnerschaft ganz häufig, dass ich etwas sehe, rieche auch oder wahrnehme und unser Sohn hat das ja auch, dass er etwas wahrnimmt und wir dich darauf aufmerksam machen und sagen, hier ist es aber so und so.
Und dann siehst du das auch. Also es ist ja nicht so, dass der Mensch, der das nicht im Detail wahrnimmt, gar nicht wahrnimmt oder gar nicht sehen kann, aber also im ersten Schritt nicht sehen kann.
Und das finde ich halt in Partnerschaften und das merke ich in den Coachings halt auch, was halt auch frustrierend sein kann, weil für mich sind die Dinge ja, ich gehe ja nicht durch Geschäfte oder sonst was, weil ich etwas Negatives suchen will oder es kann ja auch mal was Positives sein, es muss ja nicht immer negativ sein.
Aber mich springt das gefühlt manchmal an und umso skurriler ist es ja, dass dieses Filterprogramm bei dir zum Beispiel ganz anders läuft.
Ja, ich kann ja schon durchaus Details wahrnehmen, ich muss mich aber anders als du aktiv dafür entscheiden und sagen, ich gucke das mal detailliert durch und es strengt mich anders an.
Ja.
Während dich das nicht anstrengt, so macht das bei mir ein Gefühl von Anstrengung und zum Beispiel geht es dabei auch um. Um ein Gefühl von Werterfüllung vielleicht, also ein Beispiel, was dann vielleicht im familiären Beziehungskontext auch relevant ist, während das für dich vielleicht erfüllend ist, wenn du dich um Details in der Deko kümmerst und am Ende sagst, boah, guck mal hier, das habe ich gemacht und hier noch eine Kleinigkeit neu gekauft und das hier und ist dir das aufgefallen?
Da habe ich nochmal ein bisschen was extra gemacht.
So ist das für mich eher so, dass ich sehe, ah, wir haben auf Herbst umgestellt.
Der Rest ist für mich fast egal.
Ja.
Aber wenn du mich darauf hinweist, was du umgestellt hast, dann kann ich das durchaus sehen und anerkennen.
Aber wenn du jetzt aus deinem Blickwinkel der Details auf mich zukommst und sagst, schau mal die schöne Herbstdeko, was ja das ist, was ich wahrnehme, da hört es ja erst an.
Erstmal auf.
Ist da nichts Schönes dran oder fällt dir nichts Besonderes auf oder so?
Und du in Erwartung bist, dass ich jetzt sage, oh Ina, hast du das besonders dir überlegt oder das und so weiter?
Dann wird es schwierig, weil das nicht kommt.
Oder anderes Beispiel, wenn du jetzt vielleicht sagen würdest, fällt dir was Besonderes an mir auf, weil du beim Friseur warst, hast irgendwas ganz, hast Details verändert, einen Farbton in den Strähnchen oder irgendwas.
Dann würde ich sagen.
Ja, du warst beim Friseur.
Und du wirst aber erwarten vielleicht, dass mir was Besonderes an dir auffällt.
Dann ist das schwer, weil das in meinem Überblicksgeprägen eben weggefiltert wird, dieses Detail.
Ich sehe, weil das für meinen Filter wichtig ist, du warst beim Friseur.
Aber nicht die Details.
Und schwierig wird es ja immer, wenn man das gegenseitig als Verletzung empfindet.
Also das kann ja auch durchaus sehr verletzend sein.
Ja, weil du es erwartest.
Der Grad zwischen ich filter anders und ich habe Desinteresse, mich interessiert das nicht, kann ja im Gefühl manchmal sehr schmal sein, wenn ich nicht weiß, dass man unterschiedlich ist.
Wir bei der Arbeit, in dem Moment, wo wir das mal für uns vor ein paar Jahren reflektiert haben und wir uns ja auch in dem Punkt sehr gut kennen, können das ja als Mehrwert auch einsetzen.
Das heißt beruflich, aber auch privat.
Aber wenn man das nicht weiß voneinander.
Wundert man sich ja und empfindet das eigentlich auch häufig, so ist mein Empfinden, so wie es viele berichten, eher als anstrengend oder kränkend oder verletzend.
Im Haushalt eine Sache und der andere sagt, ja, das hast du gesagt, aber das ist jetzt ein ganz neues Detail.
Die anderen drei Sachen, die du mal erwähnt hast, die habe ich doch auch gemacht.
Ja, aber das ist doch genau das Gleiche.
Also so, das kann ja auch einfach sein.
Kann das so sein, dass man sagt, Mensch, warum?
Ja, und das kann manchmal dann auch so unangenehme, limitierende Glaubenssätze nochmal verändern, wo man auch vielleicht so auf Stereotypen eingeht.
Also, dass man zum Beispiel sagt, ja, Männer sehen das im Haushalt halt nicht.
Oder, dass man sagt, ja, du sagst immer, du siehst das nicht, du willst dir das nur einfach machen.
Ja.
Wenn man das mal mit so einem Metaprogrammetest rausbekommt und merkt, ah, die Frau ist dort detailgeprägt und der Mann vielleicht überblicksgeprägt.
Kann auch andersrum sein, ne?
Aber in diesem Fall vielleicht mal so, weil das ist ja so ein typisches, klassisches Beispiel.
Der Mann sagt, ich sehe das einfach nicht.
Ich habe gesaugt, aber ich habe nicht gesehen, dass da noch Staub liegt.
Und die Frau sagt, wie kann man das nicht sehen?
Du hast einfach keinen Bock.
Ja.
Du machst Wischiwaschi, Hauptsache die Scheiße.
Die Scheiße ist erledigt, Aufgabe ist ein Haken dran.
Und gibst dir keine Mühe, weil die Aufgabe kommt ja von mir.
Genau.
Und dir ist es ja nicht wichtig.
Oder das ist mir wichtig und dir ist scheißegal, was mir wichtig ist.
So, und dann kommen wir ja an den Punkt, wo es eben für die Beziehung kritisch wird.
Und wenn man dann über die Metaprogramme und den Test merkt, dass die Prägung tatsächlich so ist
und dass der das wirklich wegfiltert, dann gibt es ja mehrere Möglichkeiten.
Da muss ich dann vielleicht etwas entspannen und sagen, ah, okay, der kann das wirklich nicht sehen.
Das ist für den ganz schwer und anstrengend.
Der macht das tatsächlich nicht, um mich zu ärgern.
Oder der macht das tatsächlich nicht aus dem Grund, weil ich ihm nicht wichtig genug bin.
Ja.
Der Mann wiederum kann aus der Erkenntnis sagen, okay, lass uns genauer hinschauen,
wie sieht das jetzt ganz genau aus, damit dich das stört und wie ganz genau, damit das für dich in Ordnung ist.
Und dann muss man dann wirklich sagen, okay, vorher, nachher vielleicht, schau mal, so ist für mich nicht in Ordnung.
Macht das einmal zusammen und sagt, so ist für mich in Ordnung.
Und wenn man das will, ich finde das auch nicht schlimm, macht man halt vorher, nachher Fotos.
Und der Mann kann dann versuchen, der überblicksgeprägte Mann kann dann versuchen und sagen,
so, ich bin jetzt für mich durch, jetzt schaue ich aber nochmal ganz genau auf die Details und die Ecken,
weil das ist meiner Frau wichtig und ich möchte ihr Gutes tun.
Ja, und das heißt ja auch nicht, dass wir den anderen verbiegen wollen oder dass der eine mal recht hat.
Man sollte sich ja schon in der Mitte treffen.
Also es heißt ja nicht, dass der Mann in dem Beispiel jetzt die ganzen Standards der Frau,
die aus verschiedenen Gründen von ihr gesetzt worden ist, dass das alles immer sein muss.
Man kann sich ja auch in der Mitte treffen für einen gewissen Standard.
Es gibt Kompromisse, die man treffen kann.
Es kann auch sein, dass man in einzelnen Bereichen sagt, okay, dann macht das die Frau lieber selbst,
dass das dann einfach so in dem Rahmen passt, wie man möchte.
Aber das sollte eben gemeinsam gütlich abgestimmt sein und keine Trotzreaktion werden.
Ja.
Dass die Frau aus Unzufriedenheit darauf sagt, dann mache ich mein Kram eben alleine.
So bist du mir keine Hilfe.
Das ist kein schönes Ergebnis.
Lass uns weitere Metaprogramme nochmal anschauen.
Es gibt noch das Metaprogramm der Aktivität, welches sich in proaktiv und reflektiv aufteilt.
Proaktive Menschen handeln, ohne zu denken.
Und 100% reflektive Menschen, die handeln gar nicht, sondern denken nur nach.
Das zeigt schon, es gibt hier keine 100%.
Ja.
Sondern das ist eben auch etwas, was bei diesen Metaprogramm-Tests dann entsteht.
Es entstehen prozentuale Tendenzen.
Jemand ist zum Beispiel zu 80% proaktiv.
Das heißt, der handelt sehr häufig intuitiv.
Aber kann auch gewisse Dinge erst reflektieren, bevor er dann handelt.
Und jemand, der 80% reflektiv wäre, der würde Entscheidungen, Handlungsweisen immer erst reflektieren.
sehr intensiv durchdenken,
bevor derjenige handelt.
Und das ist ja auch eine
Dynamik, die in einer Beziehung
Verletzungen
machen kann, weil man
sagt, okay, ich fühle mich ausgebremst
oder ich habe das Gefühl,
wir kommen nicht voran,
du kannst dich nicht entscheiden
oder ich habe das Gefühl, du machst das
leichtfertig,
dir ist es gar nicht wichtig, schnell, schnell
durchdrücken. Also man kann ja bei diesen
ganzen Filtern, deswegen, es gibt ja kein Richtig und kein
Falsch und es ist ja auch sehr situativ immer
bezogen,
man muss halt damit umgehen können.
Und das Wichtigste, finde ich, ist, dass man das
Wissen darüber hat und
dass man ins Gespräch geht darüber,
also dass man auch mal bespricht und
meistens ist mein Eindruck, dass Paare
bei uns, wenn sie das Wissen haben, in
Gespräche kommen, wo ihnen ganz viele Sachen einfallen.
Ach so, jetzt weiß ich auch,
warum du dann und dann das und das immer machst.
Und jetzt ist mir auch logisch, ja,
also es baut sich wie so ein Puzzle,
vor allem mal so ganz viele Situationen bauen sich
so zusammen und denken so, okay, jetzt
macht das irgendwie vor allem mal Sinn,
jetzt auch vom Verständnis, jetzt kann ich das
auch eher verstehen, jetzt kann ich dein Verhalten zuordnen
und ich habe
mich schon gewundert, das, ne, so
und das macht es,
glaube ich, aus, dieses gemeinsame Verständnis
darüber zu haben und dann zu überlegen,
wie gehen wir damit als Paar um,
damit wir uns gegenseitig
in den Punkten nicht verletzen,
damit keine unguten Gefühle entstehen,
keine Gefühle entstehen von,
mangelnder Wertschätzung,
dass es so ist, dass man kein Wir-Gefühl
mehr hat, sondern
wie können wir in einer Kommunikation
darüber so sprechen, dass
wir daran zusammen wachsen
und wie können wir im besten Fall
das als Mehrwert nachher nutzen,
damit wir die Wunschbeziehung
führen können, die wir uns vorstellen.
Also gibt es
natürlich noch mehr Metaprogramme,
zum Beispiel den Referenzrahmen
intern, extern, es gibt
Beziehungen in Form von Gleichheit oder
Unterschied.
Nicht immer die gleichen Sachen sehe ich, denke ich,
eher in Unterschieden.
Es gibt dann den Zeitspeicher,
so ein In-Time versus Through-Time.
Es gibt also die Menschen, die mehr so ein bisschen
mit dem Tag schwimmen und es gibt
die Menschen, die ihren Tag sehr strukturieren
und sehr pünktlich sind.
Es gibt die Zeitorientierung,
also richte ich mich
mehr in die Vergangenheit aus,
in die Gegenwart oder in die Zukunft.
Was ist da für mich relevant?
Wer vergangenheitsorientiert ist,
der möchte halt gerne so in Erinnerung
schwelgen. Wer zukunftsorientiert
ist, möchte gerne träumen, wo man hinkommt.
Und wer gegenwartsorientiert
primär ist, der sagt, hör auf mit dem
ganzen Quatsch, nicht träumen,
lass Vergangenheit ruhen, lass uns
die Gegenwart genießen, im Hier und Jetzt sein.
Und da
gibt es noch mehr, die wir jetzt nicht
alle im Detail noch weiter ausführen wollen.
Was kann man tun,
wenn man jetzt so merkt,
eure Beispiele, die sind interessant
und die Dinge, die ihr da ausführt,
googelt natürlich nach dem Metaprogramm,
schaut euch diese an,
geht auf
nlp.at, da sind die Metaprogramme
sehr schön beschrieben und führt
den Metaprogrammetest durch
und schaut euch an, wie die
Ergebnisse sind und
reflektiert, was das für eure Beziehung
bedeuten kann. Wir haben jetzt schon
Beispiele genannt, bei uns
im Beziehungstraining oder auch bei uns in der
Paartherapie kann man dann
natürlich richtig in die Tiefe einsteigen,
wenn man merkt,
wir sind da echt häufig
in diesen Missverständnissen drin.
Wir sind dadurch sehr viel am Interpretieren,
treffen auch vielleicht regelmäßig
falsche Schlussfolgerungen,
die beim anderen Verletzungen
und Irritationen auslösen,
die in so eine Gegenwehr kommen
und sagen, Mensch, das siehst du völlig falsch,
so bin ich nicht, das meinte ich nicht.
Wenn man sich häufig nicht gehört
und nicht verstanden fühlt, dann kann das Sinn machen.
Wir hoffen,
dass ihr einige spannende Impulse mitnehmen
konntet und möchten euch motivieren,
diesen Test mal durchzuführen
und vielen Dank fürs Zuhören.
Bis bald. Bis dann.
Podcast Summary
Key Points:
Metaprogramme sind unbewusste Wahrnehmungsfilter aus dem NLP, die unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.
Unterschiede in den Metaprogrammen erklären Missverständnisse, emotionale Verletzungen und Konflikte in Beziehungen.
Beispiele wie aktiv/passiv, überblicksgeprägt/detailgeprägt oder proaktiv/reflektiv zeigen, wie unterschiedlich Menschen auf Situationen reagieren.
Das Bewusstsein für diese Filter ermöglicht eine verbesserte Kommunikation und einen verständnisvolleren Umgang mit Konflikten.
Die Erkenntnis der Metaprogramme kann zu wertschätzendem Miteinander führen und die Beziehung als stärkend und vielfältig erleben.
Metaprogrammetests helfen, eigene und fremde Kommunikationsweisen zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden.
Die Differenz zwischen den Partnern kann nicht als Nachteil, sondern als Vorteil in der Beziehung angesehen werden.
Mit bewusster Reflexion entstehen Kompromisse, die gegenseitige Wertschätzung und gemeinsame Wachstumschancen fördern.
Summary:
Metaprogramme sind unbewusste Wahrnehmungsfilter aus dem neurolinguistischen Programmieren (NLP), die unsere Erfahrungen und Reaktionen prägen. Sie beeinflussen, wie wir Informationen wahrnehmen, interpretieren und handeln – oft ohne dass wir es merken. In Beziehungen führen Unterschiede in diesen Filtern zu Missverständnissen, Verletzungen oder Enttäuschungen, wenn die Partner nicht verstehen, dass sie unterschiedlich wahrnehmen.
Beispiele wie die Aktivität (proaktiv vs. reflektiv), die Orientierung (überblicksgeprägt vs. detailgeprägt) oder die Zeitsicht (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) verdeutlichen, dass die Wahrnehmung individuell ist.
Das Bewusstsein für diese Unterschiede ermöglicht eine empathischeren Kommunikation und verhindert, dass einfache Dinge als Verletzung wahrgenommen werden. Mit einem Metaprogrammetest können Paare ihre eigene Kommunikationsweise erkennen, verstehen, welche Filter sie haben und gemeinsam Lösungen finden. Statt Konflikte als Mangel zu sehen, kann man die Differenzen als Stärke nutzen und gemeinsam einen ausgewogenen, wertschätzenden und wachsenden Umgang finden.
In der Praxis hilft dies, Missverständnisse zu reduzieren, gegenseitige Wertschätzung zu stärken und die Beziehung langfristig zu stabilisieren.
FAQs
Metaprogramme sind unbewusste Wahrnehmungsfilter aus dem neurolinguistischen Programmieren (NLP), die unsere Persönlichkeit und Kommunikation prägen.
Sie erklären, warum Menschen sich unterschiedlich verhalten und Kommunikationsschwierigkeiten haben, was zu Missverständnissen, Verletzungen oder langfristigen Konflikten führen kann.
Aktiv geprägte Menschen bauen aus Aussagen Aufgaben daraus, passiv geprägte nehmen Aussagen nur wahr – das beeinflusst, wie sie auf Gespräche oder Herausforderungen reagieren.
Weil ein Partner Details wahrnimmt, die für den anderen nicht relevant sind, was als Desinteresse oder Unwertschätzung wahrgenommen wird – es entsteht ein Missverständnis.
Durch das Bewusstsein dieser Filter können Paare verstehen, warum andere handeln, was Vertrauen aufbaut und gemeinsam Lösungen für Konflikte finden.
Der überblicksgeprägte sieht das Ganze und filtert Details aus, der detailgeprägte bemerkt kleinste Einzelheiten und kann dadurch eine andere Wahrnehmung haben.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.