REUPLOAD: 70 - "Jugend im Jammermodus" - warum wird jungen Menschen nicht zugehört?
20m 24s
Die Podcast-Folge diskutiert die jüngste Äußerung von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt, der jungen Menschen vorwarf, zu viel zu meckern und auf ihre guten Chancen hinwies. Auslöser war eine INSA-Studie, die zeigt, dass 18- bis 29-Jährige in Thüringen die unzufriedenste Altersgruppe sind. Voigt erntete dafür breite Kritik, selbst aus der eigenen Koalition, während die Junge Union ihn verteidigte. Die Moderatoren ordnen die Debatte ein: Sie betonen, dass solche Vorwürfe ein uraltes Muster sind, bereits vor 4000 Jahren klagten Ältere über die Jugend. Dennoch sehen sie berechtigte Gründe für Unzufriedenheit: Klimawandel, Kriege, steigende Lebenshaltungskosten, Wohnungsnot, Bildungskrise und die psychischen Folgen der Corona-Pandemie. Zudem würden junge Menschen von einer älteren Politikergeneration Entscheidungen auferlegt, deren langfristige Konsequenzen sie tragen müssten, etwa bei der Debatte um eine Wehrpflicht. Die Moderatoren fordern mehr Dialog und echte Beteiligung statt pauschaler Kritik. Am Ende der Folge gibt es zwei positive Geschichten: Die älteste Kakteengärtnerei der Welt in Erfurt bietet nun Kaktus-Kaffee und -Kuchen an, und eine 100-jährige Thüringerin erhielt eine Glückwunschkarte vom Buckingham Palace, weil ihr Enkel ihre Liebe zu Großbritannien beschrieben hatte.
Hallo und herzlich willkommen bei Turingen. Was geht euer Podcast für die junge meckende Generation? Wir schauen auf das Geschehen dieser Woche in Turingen immer positiv, immer lösungsorientiert. Heute sitze ich mit dem wunderbaren Jakob. Jakobus, auch genannt. Ich habe ihn noch nie so genannt, aber er ist selber anscheinend. Und heute geht es genau darum. Unser Ministerpräsident Maye fokt, sagt die Jugend soll mal aufhören zu Mekan und dafür mehr arbeiten. Wir sehen das anders. Wir ordnen uns allen genau und zurück geht es ja auf eine Studie oder wenn ich es richtig künftig künftig. Ich habe dann euch ein etwas kurioses mitgebracht und ich sage nur, Kaktus bratwurst, mehr nicht dazu und du hast uns auch etwas hoffnungsvolles mitgebracht? Etwas wirklich schönes hoffnungsvolles zum Schluss, womit man gut ins Wochenende starten kann. Freude euch drauf. Okay, ich bin gespannt. Keine Hattentage. Genau, es gab eine Innsastudie und da wurden Tausend Turinger befragt, um herauszufinden, wie Turingen so tickt. Also waren verschiedene Fragen, wie kommen sie mit ihrem Einkommen zu Recht, wie zufrieden sind sie im Dorf oder ihrer Stadt, wie zufrieden sind sie mit der Politik. So ganz viele verschiedene Fragen. Und da kam als ein Ergebnis raus, dass von allen befragten die Altersgruppe der 18 bis 29jährigen im Durchschnitt am unzufriedensten sind. Und das hat eben unser Ministerpräsident, der seit den Langem nicht mehr zur Gruppe der 18 bis 29jährigen gehört. Mit einem Satz eingeordnet, der für viel Unverständnis gesorgt hat. Holt uns mal. Genau, er hat da nämlich ja was relativ deutliches gesagt, er hat auf dieser Veranstaltung gesagt, da habe ich keinen Verständnis für. So zu tun als hätte die Generation nicht die besten Chancen, ist einfach falsch, sagt er da und erinnert an die Nachkriegszeit und die Wendekinder die Zitat vor ganz anderen Herausforderungen gestanden hätten. Also ja, motto jammert nicht so viel, euch geht es doch so gut, wie lange nicht und wurde da eben relativ deutlich. Also kurz gefasst Jugend so offen weniger zu jammern. Dieser hat ihm eine Menge Kritik eingebracht. Also fuckt es natürlich von der CDU und ist unser Ministerpräsident, der in seiner Brombeer-Kolition, das heißt CDU SPD und B.S.W. unser schönes Land Turing-Liege. Und selbst der Koalitionspartner SPD findet Generations-Bashing Schwierig unter anderem auch deshalb, weil sie meinen, man müsste ja langfristig denken und die Jungen treffen später die Entscheidung für die Eltern. Die linke sagt, man sollte die Sorgen der Jungen Generation ernst nehmen und man sollte auf Selbstbestimmung setzen, statt die Jungen Menschen zum Dienst an der Waffe zu zwingen. Und jetzt wenig Turing bezug, aber das haben sie gesagt. Und die in Turing als rechtsextreme eingestuft der AfD hat gesagt, dass sie die Unzufriedener der Jungen Generation gut nachvollziehen kann. Genau, dann gab es auch wiederum eine Replik darauf hin. Also der J.U., Chef der Jungen Union, Leonard Geibert, seinem Kollegen Mario Fugt zur Seite gesprungen und hat gesagt, die Empörungswelle über Mario Fugt aussagen, ist völlig überzogen und fuckt habe junge Menschen nicht kritisiert, sondern derlich dazu aufgerufen, die eigenen Chancen in den Blick zu nehmen. Ja, ganz interessant, weil es ja durchaus auch was ist, was wir versuchen, diesen positiven Blick zu waren. Leonard Geibert sagt, man sollte Jugendlichen nicht ständig einreden. Sie seien eine verlorene Generation, sondern es braucht mehr Zuversicht und Eigenverantwortung und ja eben Oppositionsritorische Oppositionspolitik zu betreiben und man kann sich jetzt eben fragen, es ist eine Debatte, die es schon immer gegeben hat, die Jungen jammel zu viel, die Jungen meckert zu viel. Dann möchte ich kurz einsetzen, da habe ich ein wunderbarer Statistat für dich. Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute höre nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe. Mario Fugt. Fast, ähnliche Zeit. Nein, es ist ein Keilschrifttext, der um ca. 2000 vor Christus geheilt wurde und ich finde der verdeutigt ganz gut, dass dieses Arty Jungen sind so schlimm. Sie werden uns alle ruinieren, sie werden die Welt ruinieren, sie sollen man nicht so meckern. Immer ist die ältere Generation schon seit 5.000 Jahren, damit beschäftigt zu sagen, dass die Jungen Leute doch alle so viel jammeln und nicht so viel jammeln sollen und ganz schlimm sind. Ja, ne, also ich glaube es gibt auch ein Zitat von Ares Totele, was in diese Richtung geht. Also es scheint schon irgendwie, sagen menschlichen Gesellschaften in errennst so sein, dass irgendwie, dass es eine ältere Generation gibt und eine jüngere auf die dann und es dann die Fliegt gibt. Ja, vielleicht ist es so ein Ding beim Alter, dass man da wütend auf die Jugend wird einfach so ab dem 40. Geburtstag. Ja, aber deswegen müssen wir uns jetzt schon um das ganze mal ein bisschen einzuordnen. Ist das sozusagen eine Lehre-Debatte? Ist das reine Rhetorik? Mal ein bisschen schauen, wo es wirklich eine besondere Situation gerade für junge Menschen oder auch wie sehen wir es und wie ist da, wie ist da dein Eindruck? Also was ist das besondere an der Situation der jungen Menschen heutzutage und wo haben sie vielleicht auch recht sich zu beschweren? Also ich finde sie haben jedes Recht sich zu beschweren, zu sagen, andere Generationen hatten es schlimmer stimmt. Wir sind nicht in Kriegszustehen ein Groß geworden, das kann man jetzt nicht. Aber was ist denn das für ein Argument zu sagen? Andere Generationen hatten es noch viel schlimmer, deshalb dürft ihr jetzt nicht mehr meckern. Das finde ich für ja absolut ins gar nichts, das ist ja wortabbautism. So könnte man ja den Kampf für Gleichberechtigung genauso niederbuttern und sagen ja, ihr wart ja auch schon mal ungleichberechtigter, egal ob es jetzt um Rassismus oder Feminismus geht. Also das ist ja kein sinnvolles Argument. Ich finde schon, dass die Jugend heute total mit vielen Krisen zu kämpfen hat. Beispiel Klimawandel, immer mehr Kriege, starke Autoritäre, eben zum Beispiel auch das Erstarkende AfD, was haben wir noch? Wir haben ja einen Kapitalismus, der dafür sorgt, dass wir alle weniger Geld am Ende im Portmane haben, dass wir uns keine Immobilien mehr leisten können außer man ärbreich. Wir haben eine schlechte Bildung. Wir hatten die Corona-Pandemie, wo uns vielen jungen Menschen auch die Jugend ja nicht gestohlen, aber das waren starke Eingriff in das Studium, in die Schulzeiten. Auch in die Kindergarten sei das geht ja gar nicht nur um ältere junge. Das räumen ja auch mittlerweile viele politiker Politikerin ein, dass ja die jungen Menschen in der Corona-Zeit wirklich zu kurz gekommen sind. Und ja, ich habe da auch nochmal ein Zitat jetzt dabei von dem Virologen Hendrik stregt, der so gesagt, die Corona-Phase habe eine Epidemie von depressiven und psychisch gestörten Kindern hervorgebracht. Also da ganz deutliche Worte. Genau, und was nimmt? Macht Fugtspartei. Gut, das ist jetzt auf Bundesheben da hat Mario Fugt wenig Einfluss drauf, aber es war eine Entscheidung der CDU und SPD, die gehalter der Psychotherapeuten zu kürzen als Reaktion darauf. Ja und ich finde es gibt halt überhaupt keine Notwendigkeit sich zu so einer Aussage hin, da sich da so hinreißen zu lassen und so wenig Verständnis zu zeigen. Also warum nicht den Schritt in ein Auseinandersetzungen machen, die Diskussion sozusagen an dem jungen Menschen, was habt ihr zu sagen zu zu hören und dann zu versuchen, einen Austausch zu kommen, sondern von vorne rein sozusagen sagen, es ist, ich habe kein Recht, so was zu sagen, hört auf zu Jaman, gibt genug Möglichkeiten. Also gibt überhaupt keinen Grund für diese
, diese, diese es ableben einer Diskussion. Es de legitimiert ja auch Kritik, die junge Menschen an der Politik haben erneut, dafür kann Mario Fugt wenig, aber zum Beispiel bei einer Werklich, und die Politik besteht ja fast nur aus Menschen einer älteren Generation, also die Politiker, die wirklich was zu sagen haben. Und die sagen, ey, für uns ist eine Werklich, jetzt wieder wichtig, weil wir wären angegriffen, also wir wären noch nicht direkt angegriffen, aber es ist ein relevanteszenario, das Russland, die NATO angreifen, könnte. Ich finde die einen umdenken statt. Also wir merken, das funktioniert als Verteidigung nicht mehr ganz so gut, auch dadurch, dass unser enger Partner langjährig Amerika einfach wegfällt und die haben uns ja militärisch deutlich geschützt. Und das stimmt, dass ich ja auch, dass man darüber reden muss, wie wir unser Land wieder Verteidigungsfähig machen. Das Problem ist ja, aber es gibt ja gute Argumente dafür. Warum müssen wir denn jetzt eine Werpflicht einführen? Warum kriegt man es denn nicht hin, mit Argumenten, die junge Generation einzubinden, mit "Hey, vielleicht machen wir den Werdienst auch attraktiver für junge Menschen, vielleicht probieren wir eben da auf einen demokratischen Konsens zu setzen und sagen, okay, wenn es denn so wichtig für unsere Demokratie ist, warum trauen wir den junge Menschen nicht zu, das zu verstehen und auch umzusetzen, sondern wir müssen sie zwingen, an die Waffe zu gehen. So da ist doch gar kein Diskurs, da es wird einfach bestimmt so über die Köpfe weg und natürlich denke ich mir dann so, ja, okay, super. Ja, und man muss ja, wie du es jetzt gerade beschrieben hast, anerkenntnis ist, eine fundamental neue Situation mit dieser, dass diese Möglichkeit eines Krieges wieder da ist und allein das, erere doch schon mal einen Grund anzuerkennen, dass die jungen Menschen in anderen Situationen sind, als es vielleicht, erfolgt war, als er jungen war. Also es ist einfach eine neue Situation, die natürlich auch was mit jungen Menschen macht. Dazu kommt einfach diese Angst vor der Zukunft oder diese auch Vision-Slosigkeit. Kann man jetzt auch sagen, das hat die Zukunft war schon immer ungewiss, aber gerade mit dem Klimawandel ist es ja schon auch so, dass einfach nicht so richtig sicher ist, wie will die Zukunft, wie können wir eigentlich in 10, 20, 30 Jahren noch zusammen gut zusammen
Leben und ja, was ich auch noch sagen möchte, ist das Jugendliche oder junge Menschen natürlich auch in Schulen, auch in Thüringen, wenn sie den Lehrermangel erleben, wenn sie teilweise die öffentliche Infrastruktur erleben, da immer mit einem Staat konfrontiert sind, der irgendwie nicht ganz kompetent erscheint. Der auch immer spart. Der Spart, der durchaus ein Dreh offenbart und dann auf einmal kommt dieser Staat daher und sagt, ihr müsst uns jetzt dienen. Und ja, ich finde man muss es anders kennen, dass da natürlich das natürlich eine schwierige Situation ist. Ich finde auch immer hart, dass dieses Generations-Bashing kommt aus meiner Perspektive meistens von älteren Generationen zum Beispiel Klimakrise. Die junge Generation sagt, wir haben eine Welt vor uns, die vor einem enorm negativen Wandel steckt, dadurch dass wir bisher so gelebt haben oder die Generation vor uns so gelebt haben, wie sie es getan hat. Und jetzt wollen wir etwas tun, um dagegen anzukämpfen, damit wir in Zukunft eben auch lebenswürdige Umstände haben. Und uns ja, das Ökosystem nicht umklappen, das die Natur gefahren ausgesetzt ist, das ist massensterben, das ist ja auch für unsere Zukunft ein massives Problem. Und wir sagen, hey, wir wollen jetzt was dagegen tun, denken wir mal, Freie ist für Future. Und die Reaktion der älteren ist, erstens ist doch gar nicht so schlimm. Zweitens hört man auf uns zu baschen, wir haben ja nur so gelebt, wir haben uns das ja arbeitet, keine Zweifel an, dass ihr euch das arbeitet habt. Aber warum können wir denn nicht Generationsübergreifend nach einer Lösung suchen, anstatt dieses komplette Abblocken, dass selber ist ja beim der alternen Gesellschaft. Dann heißt es ja, wir müssen jetzt 73 Stunden arbeiten, damit wir den Wohlstand in unserem Land halten. Und ich denke mir, ja, aber es ist ja auch nicht unsrisch schuld als junge Generation, das ihr es nicht hingekriegt hat, mehr Kinder zu bekommen. Man ganz simple gesagt, oder dass ihr euch Migration verweigert, es gibt natürlich auch junge Menschen, die rechts extrem tendierende brauchen jetzt gar nicht darüber reden. Aber es gibt ja auch eine massiven Gegendruck gegen zum Beispiel sowas Migration, das merken wir an CDU und AfD. Und das finde ich hart, dasselbe ist junge Leute, das heißt, junge Leute sollen sich engagieren. Und dann heißt es, ah, die jungen Leute, die sind immer so laut und so selbstgerecht, so Freie ist für Future. Was soll denn das? Immer jetzt schwensen sie die Schule und sie sollen was machen, aber sie sollen bitte nicht sowas machen, dass sie laut sind und sie sollen auch bitte eigentlich, ja, eigentlich sollen sie genau das machen, was sie alten machen, das ist engagieren und möglichst nicht ihre eigene Perspektive einbringen. Ja, ich denke, das ist vielleicht sogar eine strukturelles Problem, dass man einerseits von der Jugend erwartet, sie soll irgendwie frischen Wind reinbringen. Andererseits sollte er aber auch nicht so dolle sein, dass sich sozusagen alles verändert. Genau. Und das ist ja, gleichzeitig sind wir jetzt gerade in der Situation, wo ich glaube, ich aufgrund des Klimawandels wirklich einiges verändern muss. Ja, Klimawandels, dass das Rechtspopulismus teilweise ja auch Lebensentwürfe, die es halt bisher gab, vielleicht teilweise nicht mehr so möglich sind. Und ja, kann das vielleicht ein bisschen auch verstehen, dass der Leute aus der älteren Generation dann sich so dagegen wären gegen die Veränderung, weil sie sozusagen Angst haben, dass hier Lebensentwurf missbildigt wird. Aber auch da, denke ich, gibt es Lösungen, kommunikative Lösungen. Ja, und das Harte ist ja auch, man muss ja einfach mal sagen, alle Menschen, die gerade Entscheidungssträger sind, das fokts jetzt auch nicht mehr derjeneste, das sind Menschen, die mit den langfristigen Konsequenzen ihre eigenen Politik nichts mehr zu tun haben. Wir als junge Generation müssen die langfristigen Folgen jeder Entscheidung treffen, die man momentan getroffen wird. Und wir haben in den letzten acht Jahren, zumindest hat ich mich mit Politik in den letzten acht Jahren beschäftigt, gemerkt, dass da auch nicht viel für uns kommt, dass Entscheidungen kurzfristig getroffen werden, dass populistische Entscheidungen, denen vorgezogen werden, die vielleicht ein bisschen unbequem sind, aber längerfristig auch einfach effektiver sind. Und ich verstehe den Frust, ich teile diesen Frust selber, weil ich schalte die Nachrichten an und denk mir natürlich, hat er jetzt gesagt, dass wir 73 Stunden die Woche arbeiten sollen. Das betrifft ihn ja nicht mehr, er war da vor wahrscheinlich auch im Vorstand, ich könnte auch 73 Stunden im Vorstand sitzen, KW dringen und stittchen essen und ein Riesengeil, ich hätte bekommen, merzt, sorry, merzt. So, aber wenn ich auf mein Leben blicke und jetzt schon denke, okay, seit 1918 gibt es das Recht auf den 8-Stunden-Tag, das wollen wir jetzt einfach abschaffen, damit die jungen mehr Schuften müssen, weil es sind ja die Leute, die jetzt ins Arbeitsleben eintreten, die auch die fest im Arbeitsleben sind, die betrifft es genauso. Find ich, entschwierig, dass wir eben die Konzentrenzen tragen müssen, der Politik. Ja, wie kommen wir da raus? Mehr mit den Jungenleuten sprechen. Auf jeden Fall. Maximal alter beim Wählen. Aber man sollte sich doch vielleicht schon überlegen, dass man Entscheidungen auch für die Zukunft trifft, deshalb junge Menschen mehr in Politik einbeigen, mehr auf sie zugehen, vielleicht auch mal diesen ersten Impuls mit auch die Mekan immer nur, einfach auch mal niederringen und sagen okay, ich lasse mich darauf ein, ich rede auch mal mit den, ich rede mit jungen Menschen, nehme ihre Ideen ernst und nicht es einfach abkänzeln. Oder als jungen Menschen muss ich sagen, ganz klar engagiert euch, geht auf Demos, geht ihr die Politik, wenn einem nicht zugehört wird und wenn eben einfach gesagt wird, man jammert immer nur, dann muss man sich gehört verschaffen. Punkt. Ja, ich bin generell großer Fan von Gesprächsformaten, von davon neuen Ideenkonzepten wie zum Beispiel auch verschiedene Generationen, vielleicht mal in einem Setting, wo auch Zeit ist, in Gespräch kommen, ich denke da, dass es auch ein guter Weg wie eine Lösung, wie einfach der gesellschaftliche Austausch verbessert werden kann. Aber was wir natürlich auch machen können, ist miteinander darüber reden, was uns Hoffnung gibt. Und das machen wir hier regelmäßig. Das ist richtig. Du hast schon gesagt, deine Koriasität ist auch ein bisschen hoffnungsvoll, wenn du anfangen, oder? Ja, okay, dann machen wir erstmal das Koriose, denn ich denke wir haben uns alle etwas Korioses verdient zum Wochenende. Martin Wischmann hat eine Ticket geschrieben aus Erfurt. Es geht um die älteste Kaktienzucht der Welt und gleichzeitig die älteste Gärtnerei Deutschlands, die ist nämlich hier in Erfurt. Wirklich, älteste Gärtnerei Deutschlands, okay? Kaktienhage in der Erfurt der Blumestrasse wurde 1685 von Johann Peter Hage gegründet und spezialisiert es sich 1822 auf die Zucht von Kaktien und Beherberg mittlerweile über 3000 Kaktienzorden. Allein das finde ich schon extrem koriose, dass das die älteste Gärtnerei der Welt ist in Erfurt. Aber jetzt haben Sie eine neue Aktion, Kaktus, Kaffee und Kuchen. Nein, du musst nicht auf einem Kaktus rumweisen, denn bisher gab es so eine Aktion schon wie Kaktus Dine, da gab es Kaktus Bratwurst und Kaktus Eis und jetzt gibt es eben auch Kaktus Kaffee mit. Was? Kaktus Kaffee. Kaktus Kaffee. Also ich glaube, das ist einfach normaler Kaffee, in Kaktus Atmosphäre. Aber der Kaktus Kuchen ist tatsächlich ein stachläger Kuchen, es gibt ein Bild davon im Artikel. Aller zwei Samstages soll das Kaffee geöffnet haben von 12 bis 16 Uhr und am 16. Mai das ist diesen Samstag, wenn ihr diese Folge hört oder kurz nachdem ihr diese Folge gehört habt oder da vorn hat es wieder geöffnet und da gibt es auch rote Betekuchen, hört sich ganz koriose an. Ich werde es mir lange nicht anschauen, weil ich dieses Wochenende nicht in Erfurt bin, aber ich wünschte, ich könnte, kannst ihr noch nachholen und wer weiß vielleicht ist das auch noch was für Ihrem Gartempel. Ihrem Gartempel ist nämlich die Protagonistin meiner Hoffnungsvollen Geschichte, die ich dir jetzt resistieren werde. Ihrem Gartempel ist auf jeden Fall, das kann man schon mal sagen, ein unternebenslustiger Mensch und auch offen für Neues. Sie kommt aus dem Eixfeld und der Tickle heißt 100jährige Eixfelderin bekommt Post aus dem Buckingham Palace von unserem Kollegen Daniel Wiegand. Ihrem Gartempel hatte am letzten Mittwoch ihren Hundertsten. Ich habe es gut. Ja, auch von mir, nachdräglich. Ich erzähle ganz kurz, ganz kurz was zu Ihrem Leben. Sie wurde im Mai 1926 in Vowlungen geboren und hat dann die DDR verlassen, ist dann nach Gießen kommen mit ihrer Familie, hat es da aber nicht so leicht. Hat dann da einen ihr zweiten Ehemann kennengelernt. Kinder bekommen und ihr Kind ist als Opair noch London gegangen. So kommen wir langsam zum Buckingham Palace und dort auch geheiratet und viele Jahre lang geblieben und die Ihrem Gartempel, die hat, weil es ihr da so gut gefallen hat, sie immer wieder dort besucht und hat so eine gewisse Liebe zu Großbritannien entwickelt und jetzt, sie hat mittlerweile auch ein Enkel so ein. Und der kam jetzt auf die Idee, weil das in Großbritannien so üblich ist, wenn jemand 100 wird, dass man da Post aus dem Buckingham Palace bekommt. Die einfach mal anzuschreiben, meine Großmutter, die lebt zwar in Thüringen, aber die hat große Liebe zu unserem Land, könnt ihr das nicht was machen, so ungefähr. Und tatsächlich kam eine Antwort. Auch wie schön. Ja, wunderschön und ich würde auch, weil so schönes Einsatz raus vorlesen. Although the King is hardly unable to send personal messages of the time you have requested, I can tell you that his Majesty was touched by your kind tribute to your grandmother a head of her special birthday and would be most grateful therefore if you will convey to her the King's warmest good wishes. Wow, der König konnte leider nicht. Der König konnte leider nicht. Antworten hat sich aber sehr gefreut und sendet die wärmsten Grüße, der Brief kam vom Head of Royal Correspondence. Und ja, ich find's einfach eine tolle Geschichte, weil sich da jemand was fühl, fühl jemand anderen tut, einfach mal was wagt, eine witzige Idee hat und es dann auch auf ne ne übergrafen. Schön. Und ja, schöne Geschichte. The Royals. Ja, damit schließen wir ab und entlassen euch in ein fantastisches Wochenende oder eine fantastische Woche. Wir wissen nicht, wann den diesen Podcast hört. Alle Artikel, die wir besprochen haben, findet ihr wie immer in den Showdowns. Ihr könnt uns auch auf YouTube sehen und gleichzeitig hören zwei Sinne, die von uns.
uns überflutet werden. Besser geht es eigentlich nicht. Und ihr findet auch unseren Podcast auf Spotify, Apple Podcast, der OTC, TLC, der TAA-Seite. Ich weiß, wie unsere Zeitung heißen. Und deshalb wünschen wir euch alles Gute und bis zum nächsten Mal. Ciao, ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Eine INSA-Studie zeigt, dass 18- bis 29-Jährige in Thüringen die unzufriedenste Altersgruppe sind.
Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) kritisiert die Jugend als zu meckernd und verweist auf härtere Zeiten früherer Generationen.
Die Aussage stößt auf Kritik, unter anderem von SPD, Linken und AfD; die Junge Union verteidigt Voigt.
Die Diskussion ist ein wiederkehrendes Muster, wie ein 4000 Jahre alter Keilschrifttext belegt.
Junge Menschen haben berechtigte Sorgen
Kritik an der Politik
Lösungsansätze
Kurioses
Hoffnungsvolles
Summary:
Die Podcast-Folge diskutiert die jüngste Äußerung von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt, der jungen Menschen vorwarf, zu viel zu meckern und auf ihre guten Chancen hinwies. Auslöser war eine INSA-Studie, die zeigt, dass 18- bis 29-Jährige in Thüringen die unzufriedenste Altersgruppe sind. Voigt erntete dafür breite Kritik, selbst aus der eigenen Koalition, während die Junge Union ihn verteidigte.
Die Moderatoren ordnen die Debatte ein: Sie betonen, dass solche Vorwürfe ein uraltes Muster sind, bereits vor 4000 Jahren klagten Ältere über die Jugend. Dennoch sehen sie berechtigte Gründe für Unzufriedenheit: Klimawandel, Kriege, steigende Lebenshaltungskosten, Wohnungsnot, Bildungskrise und die psychischen Folgen der Corona-Pandemie. Zudem würden junge Menschen von einer älteren Politikergeneration Entscheidungen auferlegt, deren langfristige Konsequenzen sie tragen müssten, etwa bei der Debatte um eine Wehrpflicht.
Die Moderatoren fordern mehr Dialog und echte Beteiligung statt pauschaler Kritik. Am Ende der Folge gibt es zwei positive Geschichten: Die älteste Kakteengärtnerei der Welt in Erfurt bietet nun Kaktus-Kaffee und -Kuchen an, und eine 100-jährige Thüringerin erhielt eine Glückwunschkarte vom Buckingham Palace, weil ihr Enkel ihre Liebe zu Großbritannien beschrieben hatte.
FAQs
Eine INSA-Studie zeigte, dass 18- bis 29-Jährige in Thüringen am unzufriedensten sind. Voigt reagierte darauf mit der Aussage, die Jugend solle weniger meckern und mehr arbeiten, was viel Kritik auslöste.
Die SPD nannte das Generations-Bashing schwierig, die Linke forderte, die Sorgen ernst zu nehmen, und die AfD zeigte Verständnis für die Unzufriedenheit. Die Junge Union verteidigte Voigt und sprach von einer überzogenen Empörungswelle.
Ein Keilschrifttext aus etwa 2000 vor Christus beklagt, dass die Jugend heruntergekommen und zuchtlos sei. Dies zeigt, dass solche Debatten seit Jahrtausenden existieren.
Junge Menschen kämpfen mit dem Klimawandel, Kriegen, dem Erstarken rechter Parteien, steigenden Lebenshaltungskosten, schlechter Bildung, den Folgen der Corona-Pandemie und psychischen Belastungen.
Kritiker bemängeln, dass junge Menschen nicht in den Diskurs eingebunden werden und stattdessen zum Dienst gezwungen werden sollen. Es fehle an attraktiven Angeboten und demokratischen Lösungen.
Die Kakteengärtnerei in der Erfurter Blumenstraße wurde 1685 gegründet und beherbergt über 3000 Kakteenarten. Sie bietet nun 'Kaktus, Kaffee und Kuchen' an, inklusive eines stacheligen Kaktus-Kuchens.
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