Reise-Gigant aus dem Rewe-Reich: Dertour-Chef Christoph Debus (#936)
76m 12s
Christoph Debus, ein erfahrenes Führungskraft in der Reise- und Flugbranche, teilt seine tiefen Erfahrungen aus der Rettung der Fluggesellschaft Kondor während der Krise 2019. Damals musste er unter extremen Liquiditätsdruck mit einem Schutzschirmverfahren und einer Brückenfinanzierung der Bundesregierung agieren, um die Fluggesellschaften zu erhalten. Diese Erfahrungen zeigten ihm die entscheidende Rolle von Cash-Management und Vertrauen bei Krisensituationen. Heute ist Debus als CEO der Tour, einem globalen Reise- und Hospitality-Konzern, tätig, der über 10 Milliarden Umsatz und 16 Millionen Gäste generiert. Die Tour kombiniert Reiseveranstaltung, eigene Hotels, Zielgebiete und Ausflugsservices in einem breiten Portfolio. Im Zentrum steht die Bereitstellung sicherer und emotionaler Reisen, die durch Personalberatung, klare Produkte und umfassende Unterstützung bei Krisen ausgezeichnet sind. Der Wachstumsmarkt für Reisen ist stark, da digitale Verbraucher zunehmend auf echte Erlebnisse und persönliche Beratung ausgerichtet sind. Die Tour setzt auf ein omni-channel-Vertriebsmodell, bei dem Online- und Offline-Beratung den Kunden den optimalen Weg zur Entscheidung ermöglichen. Zudem arbeiten die Unternehmen aktiv an einem verbesserten Kundenimage, insbesondere bei der Bereitstellung von Sicherheits- und Schutzangeboten in Krisensituationen. Die Kombination aus persönlicher Beratung, technologischer Unterstützung und emotionaler Produktpolitik macht den Reiseveranstalter zu einem leistungsfähigen und vertrauenswürdigen Anbieter.
Obwohl der Sommer in seine Späte Phase geht hier in Deutschland, haben wir gesagt, wir machen noch mal weiter eine Reisefolge,
weil Reise oder Hospitalityfolge einfach sehr, sehr gerne gehört werden, offensichtlich.
Und zwar nicht mit Irgendwem, sondern mit einem ja wahrscheinlich der spannendsten Reiseköpfe überhaupt in Europa.
Die Rede ist von Christoph Debus, der ist heute Chef von der Tour, der Tour bietet alles an von ganz günstigen Reisen, bis zu ganz teuren Reisen.
Aber vorher war er schon mal CFO von Flix, hat davor Fluglinien gerettet, hat also extrem viel gesehen.
Und jetzt eben der Tour als Teil der Rewegruppe, ich habe meine Podcast mit dem Lionel Zug vor einiger Zeit schon mal über der Tour gesprungen, weil es eben zu Rewe dazu gehört.
Es ist eine wirklich spannende und komplexe Firma, die kürzlich alleine mal 11.000 Gäste aus der Golfregion retten musste, als dort der Krieg eingefangen hat.
Die generell im Jahr 16 Millionen Gäste hat, die bei ihnen und in ihren Hotels Urlaub machen und die alles anbietet von Hotels bis zu Erlebnissen.
Das Ganze jetzt im großen Gespräch mit Christoph Debus, auf geht's!
*Musik*
Hallo Christoph!
Hallo Philipp, vielen Dank für die Einladung, freut mich sehr hier zu sein.
Es ist schon ne Fakt, der Tour ist einer der größten Player im Bereich.
Hast du die Möglichkeit, die kann man sie sagen, Hotels Reisen in Europa?
Ja, genau. Wir sind eine der großen Reisegruppen.
Im letzten Jahr haben wir über 10 Milliarden Umsatz gemacht, 16 Millionen Gäste.
Und sind da sehr stark unterwegs, im Bereich Reiseveranstaltungen, Distribution von Reisen, aber auch eigene Hotels, eigene Zielgebietsagenturen.
Und das ist wirklich ein sehr, sehr schönes Geschäft und eine Aufgabe, die mir große Freude macht.
Bevor wir gleich sofort einsteigen, einmal Christoph Debus, was immer schon so in der Sparte unterwegs ist.
Also hast du Fluggesellschaften mitgeleitet. Was ist CFO von Flix?
Ja, der war schon mal Daniel und Jochen, zu Gast waren über die Jahre die Gründer von Flix. Aber hast du auch schon mit erlebt, ist mir aufgefallen,
dass einige dieser Firmen dann auch in den Strahlen gekommen sind.
Du warst dann auch da, was als da gar nicht leicht war, bei verschiedenen zum Beispiel Fluggesellschaften?
Ja, das stimmt. Ich sag mal erst mal, wie wenig die Branche gekommen ist.
Das ist eher Zufall. Ich hab Wirtschaftsingenieurwesen studiert und nach dem Studium wusste ich nicht so genau, was ich machen sollte.
Und damals war Beratung an Wok und hab damals bei Rolandberger angefangen eine ganz tolle Phase, wo ich sehr, sehr viel gelernt habe.
Du hast ja Rolandberger auch mal hier gehabt und sehr hat uns alle sicherlich zu der Zeit sehr unternehmerisch geprägt.
Und wie das so ist, du landest dann irgendwann bei deinem Kunden, das sind die, die sehr an Angebote machen.
Und damals bin ich Geschäftsführer bei der Kondurg geworden. Sehr früh, ich war da mal, glaube ich, 32.
Und das war da schon ein großes Unternehmen. Ich durfte mein eigenes Restructurierungskonzept umsetzen.
Und obwohl ich so quasi eher ingenieur bin, bin ich da drüber wirklich in die Flieger reigekommen und Kondo ist ein Ferienflieger und dann immer an der Schnittstelle zum Reisen.
Und das hat mich seit dem Zeitpunkt sehr fasziniert und nicht wieder losgelassen.
Ich glaube es gab also neben dem Kondo war es dann noch irgendwie Erberlin noch?
Genau, bei Erberlin war ich auch knapp drei Jahre, genau. Und habe dort die Transformation und die Integration in Wornworld, in die Alleranz damals mitverantwortet.
Das war so ein bisschen schwierig dann vom menschlichen, so auch untereinander im Vorstand und dann hatte ich die Möglichkeit,
zu Thomas Cook-Gruppe zurückzugehen, die waren damals Eigentüber von Kondo und dort alle europäischen Airlines aus einer Hand zu führen und die wirklich zu eigenen Airlines.
Also früher, dort in unserem Reisekonzern waren die Airlines eher so. Das Busunternehmen des Tourapparaters und unser Ansatz war eine Airline.
Man braucht wirklich die komplette kommerzielle Verantwortung, muss auch sehr stark im Einzelplatz geschäft tätig sein und daraus haben wir dann eine sehr sehr schlagkräftige Einheit von fünf europäischen Airlines innerhalb des Thomas Cook-Gruppe verbundsgeschmiedet.
Und da war ich CEO, habe in London gelebt mit meiner Familie, das war eine wunderschöne Zeit.
Und dann haben die Flix-Jungs einmal kurz rausgezogen, was der Welt ein bisschen in die Welt reingezogen, als das aber bei Flix-Gruppe ging gerade?
Du hast ja eben angesprochen, mit den Airlines ist es ein bisschen schwierig. Ich glaube die Situation, ich hol jetzt ein bisschen aus, das war damals so, dass wir uns sehr sehr gut innerhalb der Thomas Cook-Gruppe als Airlines entwickelt haben.
Und die Gruppe sollte aufgespalten werden in einen Reiseveranstalterteil und in einen Airline-Teil, den ich verantwortet habe. Wir waren sehr stark wachsend, wir waren sehr profitabel, wir waren haben viel Cash generiert und die Idee war uns an die Börse zu bringen.
Und ich hatte schon meine ersten Early Look-Meetings. Und dann kurz bevor die Gruppe, das war alles verkündet an der Börse, dass die Gruppe aufgespalten ist und einen Tag vom Closing, und da renne ich mich wie heute dran, das war der 22. September 2019.
In Sonntag kamen wir abends um 11. Anruf UK Time, Guys We Didn't Make It, also die Top-Cro, ich sag mal, der Veranstaltertreil der Thomas Cook-Gruppe hat die Finanzierung nicht zusammenbekommen, dann ist es Guys We Didn't Make It, help yourself.
Und dann es gibt kein Panoropeisches Insolvenzrecht und dann ist es wirklich help yourself. Und ich saß da mit meinen 5 Airlines in UK ganz dramatisch.
Das war eigentlich mit die Größe mit Kondohr, hier in Deutschland sehr profitabel, 4000 Mitarbeitende. Da konnte ich, weil das unter der gleichen Lizenz lief, konnte ich am nächsten Morgen nur um 8 Uhr in einem winnigen Hanger in Manchester zu den Mitarbeitern sagen, der Insolvenzverwalter steht neben mir. Ich kann nichts mehr vor euch tun, also das war schon wirklich dramatisch.
Aber wir hatten noch Airlines in Skandinavien, in Spanien, in Deutschland und so weiter und die galt es dann zu retten. Und dann begann das sehr, sehr schwierige Zeit.
Ja, also ich sag mal hier, die bekannteste hier für den deutschen Markt ist das die Kondohr und wir hatten zum Glück, weil damals habe ich gelernt, du brauchst immer einen Plan B und wir hatten zum Glück einen Plan B.
Wir hatten noch 70 Millionen auf dem Konto, aber in Kaspern von 7 Millionen am Tag und dann haben wir erst mal so genannt, das Schutzschirm verfahren beantragt. Das ist so die softeste Form des Insolvenzrechts in Deutschland.
Haben dann sehr schnell, ich sag mal eine Brückenfinanzierung, der Bundesregierung gesichert und haben aber in einer unfassbar Hardenzeit dann wirklich geschafft, die Kondohr am Fliegen zu halten, weil vorher war es, alle haben schuld angeklopft, ihr macht einen Börsengang, alles super.
Und dann, wenn dein Mutterkonzern pleite geht und dann rufen am nächsten Tag alle an und sagen, du, ich möchte meine Liesflugzeuge zurück, ich möchte meine Liestriebwerke.
So, bitte alles irgendwie auch vorkasse um, das musst du sicherstellen, du kriegst die Kundengelder, bekommst du erst nach Abflug, also das war auch vom Cash Management und vom Arbeiten fürs Management und fürs gesamte Team, also auch für die Kondohr Janerin und Kondohr Janerin.
Eine wahnsinnig harte Zeit, wir hatten ein gleiches Thema mit der Erleihen in Dänemark, aber ich sag mal so im Nachhinein, das war eine unfassbar Hardenzeit vom Arbeiten, aber ich möchte sie nicht missen und bin sehr, sehr dankbar mit dem Team, mit dem wir das damals geschafft haben.
Wie kriegt man eine Erleihen von 7 Millionen Verlust am Tag dann so schnell gedreht, wenn das ist ja dann im Modat.
Ja, das war der Cash Burn, das war nicht unbedingt der Verlust, ich sag mal, das große Problem ist die Liquidität, weil normalerweise Erleihen ist wie viele touristische Unternehmen, die leben ja von den Anzahlungen, also dass du Kundengelder vorher hältst und du zahlst dann mit Flug oder am Tag des Abflugs oder danach zahlst du deine Lieferanten.
Du musst eben in einer Sekunde quasi alles umstellen, du musst dann, wenn du in einem Schutzschirm verfahren bist, alles per Vorgrasse zahlen und musst die Kundengelder die Anzahlungen auf einen sogenannten S-Roll-Count, also auf einen Treuhand-Konto legen und das sehr erst nach Flug letztendlich releasing.
Deshalb brauchten wir die Brückenfinanzierung der Bundesregierung, also da auch noch mal großen Dank an Land Hessen und die Bundesregierung, das die uns so schnell geholfen haben.
Und ich glaube, das hat sich im Nachhinein auch für die Bundesregierung wirklich ausgezahlt. Aber dann musst du ganz, ganz hart managen, dass alle sagen immer Cash-is-King und ich glaube, so mit Zahlen kenn ich mich ganz gut aus und ich habe das vorher auch gesagt, aber was wirklich Cash-is-King ist, habe ich erst in dieser Phase erlebt, weil wir dann ganz mit ganz Spitzenbleistift gerechnet haben.
Und jeden Abend hatten wir dann ein Call, können wir morgen weiterfliegen, ja oder nein. Und dann schaust ich mit deinen Geschäftsführer-Kollegen in die Augen, weil ein paar Anwälte sitzen im Raum, die einigen sagen, oh, das wird jetzt echt kritisch, passt lieber auf.
Andere schütteln mit dem Kopf und vielleicht nur einer, sagt ja, das könnte gehen und dann musst du dann sagen, okay, du trägst ja dann komplett die Haftung, nein, wir probieren das noch mal.
Und dann haben wir uns Schritt für Schritt aus dem Tal der Tränen gearbeitet, mussten dann den Kredit der Bundesregierung, das ist so ein Sanierungsdale in innerhalb von sechs Monaten zurückzahlen, das heißt, wir mussten einen Investor finden innerhalb von sechs Monaten.
Und dann haben wir damals einen Verkaufsprozess gemacht, aber eine Erleine ist hochkomplex zu verkaufen, also sechs Monate ist dann schon echt auch mit Klosing, das ist sehr, sehr kurze Zeit.
Und dann waren wir gemeinsam eine große Ferienfluggesellschaft letztendlich schmieden, alles war unterschrieben, es war verkündet, das waren riesen Deal in Polenisches Unternehmen, kauf eine deutsche Ikone, haben alles fertig gehabt, haben alle Klosing-Bedingungen erfüllt, und dann war früher 2020, der März begann COVID-Stand vor der Tür, und dann kam es zum kompletten Lockdown, und dann stehst du wieder Bräutigam in der Kirche.
Und obwohl du alle Closing-Bedingungen erfüllt hast und den. Ringen dabei hast, die Braut kommt nicht mehr. Das hilft dir dann auch nicht. Wir haben dann zwar
geklagt, aber da so schnell geht es nicht. Dann hatten wir die zweite Nahtoterfahrung, haben noch mal
dann auch noch eine Covid-Hilfe besorgt und haben dann noch mal angefangen, wirklich mit der gesamten
Belegschaft auch durch die Covid-Pandemie zu kommen. Du konntest ja dann nicht mehr fliegen,
passagiere, dann haben wir die Sitze aus den Flugzeugen rausgenommen, um nach China, also Frachtverkage
zu fliegen, Masken am Anfang zu bringen. Sind da sehr, sehr kreativ geworden, jeden Kostenhebel genutzt,
den wir nutzen konnten und haben auch das dann geschafft. Und man war das im Juni 2021-20.
Oder ich sag mal, wir haben es schon geschafft, in 2020 aus dem Schutzschirm verfahren rauszukommen,
das war schon eine große Leistung mitten in der Pandemie. Und in 2020 im Sommer haben wir mit
Attestor 9. Eigentümer für die Kondor gefunden. Haben im gleichen Zeitpunkt auch komplett verrückt
für anderthalb Milliarden neue Flugzeuge gekauft, 16 Nageln, neue A33 Neo und haben es geschafft,
so der Kondor eine neue Zukunft zu geben. Und wenn die jetzt mit der neuen Lackierung, mit den
Streifen rumfliegt, ich freue mich jeden Tag mit heute Morgen, habe am Flughafen Kondor-Kollegen
getroffen, war auch auf dem Kondor-Flieger hier nach Hamburg und ist eine schöne Sache und ist für
mich weiter eine Herzensangelegung. Welche Zeit sind wir heute? Ist Attestor. Das ist ein
britischer Finanzinvestor, der heute die Kondor hält. Und ich sag mal, planmäßig werden wir jetzt
Ende September die letzte KFW, Daliens Tranche, also die letzte Tranche der Staatshilfe zurückgezahlt.
Und dann ist die Kondor komplett frei und auf zu neuen Ufern. Aber nachdem die bist du in
Zuflicks. Also das war für mich meine Aufgabe war ja eine größere, weil ich CEO dieser Pan-Auropäischen
Airlinegruppe war. Neben Kondor hatten wir auch noch Airlines, ich sag mal, in Dänemark und in
den anderen Ländern, die haben wir auch retten können. Und mich hat immer dieses internationale
Arbeiten und eine große Transformationsaufgabe interessiert. Die Flicksgründer hatten mich schon
deutlich früher mal approached zu Beginn der Pandemie, ob ich nicht unterstützen wollte. So quasi aus
einem Unternehmen, was damals Startup Scale-Up war, ein profitables, wachsendes Unternehmen zu machen.
Aber ich war noch bei Kondor gebunden. Also ich bin jemand, der dann Unternehmen im Stich lässt,
dann habe ich gesagt, ich muss erst mal helfen, mit die Kondor zu retten. Aber dann als der Deal fest war,
ein gutes Management war da und da war der Zeitpunkt richtig zu sagen, ich kann noch was neues machen.
Ich bin den Schritt sehr bewusst gegangen, weil ich immer so in dieser Reise, Treffelbranche und
Flicks ist natürlich ein Tech-Unternehmen, aber das Produkt sind natürlich Reisen, Bus-Reisen,
ist Netzwerkmanagement, ist Hieltmanagement, das sind Aufgaben, mit denen ich mich sehr gut ausgerne.
Ja, kann ich mich gut ran erinnern, dann hat André einen Abend noch mal angerufen, hat gefragt,
können wir uns das vorstellen. Ich möchte mich mit André und Jochen in München getroffen und dann
haben wir sehr schnell ein Henschek-Diege gemacht, das war eine ganz tolle Phase. Und dann viel auch
noch in deine Zeit, der ganze Kühne-Dieel, mein Flicks ist ja dann auch vom Börsengang, die Rede,
dann wurde es aber kein Börsen, sondern überraschend für viele, ist da dann die große Kühne aus Hamburg,
als Einzelinvestor, Börsengang, hartlich reingegangen, das heißt ja auch mitverhandelt.
Ja, klar, ein Stück weit war das ja meine Aufgabe, quasi zu helfen den nächsten Entwicklungsschritt zu
machen, wie schaffst du aus einem faszinierenden Wachstumsunternehmen, ein Unternehmen, was profitabel
wächst, was Cash generiert, was eine klare Governance hat und eine meiner Aufgaben war dann auch die
Börsenfähigkeit vorzubereiten, die IPO-Fälligkeit. Wir haben auch alles durchlaufen, ist ja auch bekannt,
ist ja kein Geheimnis, aber wir haben wirklich den gesamten Prozess gemacht, early luck meetings,
wir hatten eine analyst presentation und wir waren wirklich sehr sehr gut unterwegs und dann kam
in diesem Prozess, kam EQT und Kühne auf uns zu und dann haben wir im Hintergrund sehr hart
verhandelt, sehr schnell und haben dann sehr kurzfristig eigentlich den geplanten Intention to float,
haben wir quasi eine Woche vorher abgesagt und haben den Deal mit EQT und Kühnern. Natürlich
war ich da insbesondere mit André, aber auch dem Rest des Teams, haben wir das sehr sehr intensiv
gearbeitet und war eine sehr spannende Zeit und war ein guter Diff, alle glaube ich, oder?
Ich würde sagen schon, also meines Erachtens wirklich wen, wen für alle, ich glaube fest an Flix,
ich bin ja auch weiter im Aufsichtsrat, ich glaube, das Unternehmen hat die besten Jahre und Jahrzehnte
noch vor sich, es ist von daher mit so tollen Investoren wie Kühne und EQT, also ich glaube,
das hilft natürlich wirklich auch noch mal die nächste Phase zu machen, es ist für die Vounder,
es ist aber auch für die Mitarbeiter, die ESAubs hatten, ist ein guter Deal, es ist für die bisherigen
Investoren, einige haben ja die Möglichkeit genutzt dadurch letztendlich Kasse zu machen rauszugehen,
also ich würde schon sagen, was das ein excellenter Deal ist für alle Beteiligten. Und dann kam
Lionel Suck und hat dich angerufen, ob du zur Rewe Gruppe, also der zu ist ja Teil von Rewe,
weiß man vielleicht gar nicht so sehr genau, kommen wollen würdest? Ja, ja genau, Lionel kam eigentlich
sehr früh, da hatte ich bei Flix gerade angefangen und habe gesagt, du Lionel, wir haben uns unterhalten
und das ist ja ein faszinierender Tool, das ist ja auch ein Bruch. Ja, kann man hier nachhören,
wir haben auch hier einen tollen Podcast gemacht, ist nicht nur leidenschaftlicher FC-Fans, sondern auch,
wie ich finde, ein leidenschaftlicher CEO und für so eine Struktur wie Rewe auch ein excellenter CEO
und jemand, mit dem ich sehr gerne zusammen arbeite. Und er hat gesagt, ja, du musst unbedingt kommen,
wir brauchen dich, ich habe gesagt, nein, du ich, ich habe hier mein Wort gegeben, ich habe Vertrag und
ich kann zu der Zeit nicht weg, ruft doch noch mal in dem Jahr an und bin eigentlich davon ausgegangen,
er ruft gar nicht mehr an, aber er ist sehr sehr hartnäckig geblieben und ja, dann haben wir
gewartet, aber ich glaube, der ganze Prozess hat fast zwei Jahre gedauert bis wir dann den
Ego-Teel und Kühner hatten und ich sagen konnte, jetzt ist ein guter Zeitpunkt, wo die Phase,
wo ich helfen konnte, flix deutlich besser zu machen und mit aufzubauen und auf profitables Wachstum zu
trennen, wo die Phase vorbei war und wo, glaube ich, ein guter Moment war zu sagen, jetzt gibt's eine
neue Aufgabe für mich privat, weil ich es mit meiner Familie damals nicht geschafft hatte, nach München
zu ziehen, wir haben drei Kinder, wir wohnen in der Nähe von Frankfurt, ist natürlich auch der
Standort bei der Tour sehr spannend an. Ich lieb die Aufgabe auch, weil der Tour ist vielleicht ein
Unternehmen, was nicht ganz so bekannt ist, obwohl wir ja mit über zehn Milliarden Umsatz sehr groß sind,
aber es ist, es ist eine Schatzdrohe, weil wir so viel Perlen und unterschiedliche Geschäftsmodelle
haben und deshalb bin ich damit großer Leidenschaft und Freude dabei. Na, mal ganz kurz, wieder muss
ich das vorstellen, du und Leonel, ihr Kinderjahr war schon länger, also wenn man kennt sich da auch
die Flixgründer auch so, das ist also, wenn man lange bei Berger war und in der Wirtschaft tätig
wird, dann kennt man sich und dann hofft man sich mal so an. Leonel kann dich aus Funk und Fernsehen
um ehrlich zu sein, den habe ich persönlich mal auf einer touristischen Veranstaltung nur ganz kurz
kennengelernt, aber wir kannten uns eigentlich nicht, also wir haben uns dann, dann hat er mich
angerufen, weil es gar nicht woher plötzlich meine Handy-Nummer hat und dann sagt da, also hier ist
Leonel, wie er ebenso ist und ja kannst du nicht mal nach Köln kommen und dann haben wir uns
in Köln getroffen und wie gesagt, da haben wir. - Beide Französisch. - Ja, genau, ja. - So ist die Wurzeln,
du bist ja auch sehr gut. - Ja, er ist voll Franzose, er ist deutlich mehr Französisch als ich, aber das hilft natürlich auch,
weil man da zumindest ein gleiches kulturelles Verständnis hat und ja, so haben wir uns kennengelernt und
saßen uns da genauso gegenüber wie wir beide und haben jeweils erzählt. - Ah, okay. Also, und der Tour, also das ist mein
Zerstörger, das ist ein riesen Ding, ich glaube, man kennt dann vielleicht im Endverbrauch
am Marken, ein paar Marken, Al Diana ist eine, so einen Club. Ich verkurze, habe ich gesehen,
in der Ostsee Aja, also Hotels, gibt es einige, die Marke gehört dazu. Ich hab mir noch ein Pande,
weil wie gepädig, ich fahre dann so ein 20-30 Stück, also sag mal, sagst du noch mal vielleicht ein paar. - Ja,
ich sag mal, wir sind insgesamt, also über 10 Milliarden Umsatz, 211 Unternehmen und 70 Marken.
So, und das teilt sich auf. Unser größtes Geschäft, das ist das Reiseveranstalt der Geschäft, das
kennt man wahrscheinlich in Deutschland die Marken der Tour natürlich oder Mayas Weltreisen. Wir
haben ja gerade die Hotelplangruppe letztes Jahr in der Schweiz übernommen oder so Marken wie
Kouni. Das ist das klassische Veranstalt der Geschäft, wo wir reisen organisieren und quasi Reisepakete
an Kunden verkaufen. Wir haben wirklich unser gesamtes Spezialistengeschäft, was du unter der Tour,
oder ich sag mal, unser Bausteingeschäft, was du auch unter Marken wie der Tour Deluxe oder auch
unter Kouni oder Mayas kennst. Und dann haben wir sehr viele kleine Spezialisten zu den,
kann ich später kommen. Und dann haben wir insgesamt 120 Hotels. Diese 120 Hotels, da haben wir so
erdgebundene Anreisen, das ist Aja oder Arosa oder hier in Hamburg, letztendlich das Louis C. Jakob.
Das ist eine Gesellschaft. Du hattest Ihnen ja auch hier als Gasthorstrah heute Morgen, weil ich gerade
bei uns und er war auch da, wir hatten Beiratssitzung, wir haben letzten Monat den letzten 25 Prozent
Anteil quasi der deutschen Serie der Reihe holt ihn übernommen. Das heißt mittlerweile gehören
diese Hotels und Marken.
Komplett zu uns, das ist dieses Eierhotel oder die Arosahotels, die man hier kennt,
die vor allen Dingen Ostsee, Nordsee oder im Alpenländischen Raum sind.
Und dann haben wir auch noch Ferienhotels in Flugdestination.
Also was wir dann eher san und biet, so rund ums Mittelmeer oder teilweise in Übersäedestination.
Da kennt man sicherlich Aldiana, man kennt Centito, unsere neue Lifestyle-Marker, Ananea.
Und ich sage mal, das Hotelgeschäft ist für uns als Wachstum,
Streiber, aber auch als Profitabilitätstreiber, wirklich sehr, sehr wichtig.
Und deshalb liegt uns das auch sehr am Herzen.
Also, ihr habt am Ende die ganze Wertschöpfungskette?
Also von Reisebüros oder also sagen, man ist die Situation, was das dazu?
Genau, Disribozion, komplett Omni-Channel.
Das sind ja nicht nur Reisebüros, sondern natürlich über alle Kanäle, die man verkaufen kann.
Das ist das Paketieren von Reisen, das ist das Eigenhotels.
Ganz wichtig für uns auch das Thema Zigebietsagenturen.
Also, wir sind wirklich in über 30 Ländern mit eigenen Mitarbeitenden unterwegs,
um Ausflüge zu organisieren und Transfer zu organisieren,
um auch beim Hotel Einkauf zu unterstützen, sehr wichtiges Geschäft,
auch ein wichtiger Profitabilitätstreiber, das ist das, was wir letztendlich machen,
dann die eigenen 120 Hotels, was wir nicht haben, sind eigene Flugzeuge.
Und eigene Kreuzfahrtschiffe bis auf eine kleine Ausnahm in Kroatien,
wo wir so ganz kleine Schiffe haben, aber keine großen Crossliner und Flugzeuge haben wir auch nicht.
Das bleibt auch so, oder du als Alleyner?
Und die Frage kriege ich immer im Moment bleibt das so.
Aber wenn Erleines jetzt weiß, wie es läuft, oder auch nicht läuft,
oder was man da ein richtiges Falsch machen und kaufen könnte, dann würde ich dir da fallen.
Ja, das würde ich mir auch durchaus nach wie vor zutrauen, dass ich das Geschäft verstehe.
Aber ich glaube, die Logik im Reisegeschäfts, ob du einen Flug-Sitz verkaufst, ob du einen Bus-Sitz verkaufst,
ob du einen Zug-Sitz verkaufst, aber auch in Hotels oder Reisepakete.
Das hat eine gleiche Logik, das ist ein sehr, sehr emotionales Produkt.
Also das ist ja auch Reisen, man träumt davon, man lässt sich inspirieren.
Und wenn Reise gut ist, zieht man ja Lebenslange-Erinnerung.
Und das sind verdärbliche Güter, sage ich immer,
das heißt, das Thema Revenue-Management, wie steuerst du Nachfrage,
wie steuerst du die Auslastung, wie steuerst du das Angebot,
das Revenue-Management, die Preising-Logik, die Distributionswege,
die sind sehr, sehr ähnlich, deshalb gibt es da sehr viel.
Also von daher habe ich im Erleihen-Bissen es sehr viel gelernt,
was aber auch sehr relevant ist für die gesamte touristische Wertschöpfungskette.
Und von daher fühle ich mich sehr wohl, dass jetzt in den anderen Bereichen anzuwenden.
Und ich habe auch bei Thomas Cook habe ich die Hotelkette als CEO verantwortet.
Ich habe auch schon mal Reiseveranstalt der Gefühl geführt, auch bei Thomas Cook.
Von daher ist mir das auch schon vertraut, was es benötigt, um so ein Reiseveranstalt dazu führen.
Was ist denn in der Wertschöpfungskette das größte?
Also, umsatz, ja, war ich jetzt.
Ja gut, du hast das gesamte Paket.
Das ist ja in der Regel ein, der Flug, der Hotelaufenthalttransfer-Ausflüge.
Da kannst du sagen, die zwei größten Komponenten sind natürlich Hotel- und Flug.
Wahrscheinlich irgendwie jeweils so 30, 40 Prozent vom Umsatz.
Die anderen Dinge sind letztendlich kleiner.
Und deshalb ist bei uns im Konzern das Reiseveranstalter Volumen das größte.
Aber ich sag mal, die eigenen Hotels, die werden teilweise in unseren Paketen verkaufen.
Aber auch direkt verkaufen, teilweise auch an dritten verkaufen, ist ein stark wachsender Bereich.
Und dieses Ziege-Beats-Agenturmanagement, was ich genannt habe, was die Ausflüge organisiert, was die Transfers organisiert.
Das ist auch ein Geschäft, was wir sowohl für unsere eigenen Kunden machen.
Aber auch selektiv an dritt Kunden eben anbieten.
Also da machen wir auch relevante Trittumsätze.
Also für uns im Konzern ist das Reiseveranstalter Geschäft das größte.
Also von der Geografie, also wo seid ihr am stärksten, das Reisen als Mittelmeer oder wenn das so runterbricht?
Also jetzt erst mal, wir schauen da immer drauf in zwei Dimensionen.
Die eine Dimension ist, wo kriegen wir unsere Gäste?
Wir sind in 16 Europäischen Quellmarkten, wie wir das nennen, aktiv.
Also sehr stark natürlich in der Dachregion, das ist auch unser Hauptanteil.
Deutschland, Schweizer und Österreich, wir sind unheimlich stark, auch mit sehr hohen Marktanteilen in Ostauropa,
gerade Tschechern, Slovakai, Rumänien.
Und wir haben Geschäfte in Skandinavien, in den 4 Skandinavischen Ländern, Benelogs, UK und Frankreich.
Aber das sind wir jeweils ein bisschen klein abends.
Und wenn jetzt in Destinationsmix ansprich, dann ist schon die großen Klassiker, die größten Reisegebiete,
normalerweise unterscheidest du da zwischen Kurzstreckenziele.
Das meiste ist ja wirklich mit Flug zu erreichen.
Das ist alles rund ums Mittelmeer und da wechseln sich die Nummer eins im Ab.
Das ist entweder Spanien, Griechenland oder Türkei.
Das kann man so ein bisschen wechseln im Moment, ist Spanien und Griechenland vorne.
Und dann haben wir auf der Langstrecke wirklich die Ziele.
Da sind wir sehr stark in den indischen Ozeanbereich, das ganze Thema Asien, Mittel East,
auch wenn das im Moment zur UAE sind wir eigentlich Marktführer.
Das ist natürlich jetzt durch den Iran-Krieg unter Druck gekommen.
Historisch auch Marktführer in die USA.
Das läuft seit zwei Jahren ein bisschen schwächer, aber auch das ganze Thema Karibik.
Und was sich jetzt großer beliebt hat, erfreut auf der Langstrecke.
Ist das ganze Thema südliches Afrika?
Oder wirklich Fern-Ost gerade Japan, das sind so die neuen Trenddestinationen, die stark wachsen?
Und USA, die Rückgang ist wahrscheinlich auch mit der neuen Regierung, so ein bisschen verbinden.
Ja, da kannst du also das ganze Thema Einreisebedingungen, was Leute abschreckt.
Ich die Regierung, da verrät man kein Geheimnis, dass das nicht jedem gefällt.
Und einige sagen, da möchte ich nicht mehr hinreisen.
Es ist auch, man muss auch schauen, die Kaufkraft in den USA ist deutlich größer.
Da ist ja die Schere aufgegangen zwischen Europa und USA beim Thema Beigenpower.
Das heißt, das ist auch für Europäer mittlerweile sehr, sehr teuer geworden.
Und das sind dann alles Faktoren, die dazu führen, dass dieses eigentlich faszinierende Reiseland,
das Land der unbegrenzten Möglichkeit, das gilt ja auch für Reisen, dass das aktuell unter Druck kommt.
Okay, okay. Aber sozusagen Japan und in Afrika sind zu die neuen Sachen, sagst du gerade?
Ja, genau. Das sind so neue Ziele, das historisch waren wir immer Marktführer in die USA.
Von daher muss man dann gucken, wo und gehen, geht die Gäste ströme woanders hin.
Und da gewinnt aktuell Thema indischer Ozean, das ist südlich jetzt Afrika.
Was sind indische Oze, was sind das für Sie?
Ah, das ist malediven Maurizios-Seschellen, also alles, die schönen Insel im indischen Ozean.
Wie viel Deutsche würdest du denn schätzen, wenn du mal gefühlt sind bekommen, fliegen jedes Jahr.
Jetzt sozusagen da in dieser Richtung.
Ja, das sind vielleicht nur ein paar tausende.
Ja, gut, das sind schon dann hunderttausende, also das ist dann insgesamt, also jetzt wirklich komplett in alle Länder.
Da habe ich die Daten jetzt nicht parat, aber das sind schon substanzielle Umsätze.
Also auch ja, kann es fliegen, wahrscheinlich rein touristisch gesehen.
Über euch jedes Jahr hunderttausendeutsche nachher patenten, grüßen auch noch schätzungsweise.
Ja.
Insgesamt schon im Gesamtmarkt jetzt über uns organisiert, ist die Zahlen ein bisschen kleiner.
Aber stark wachsend.
Ok.
Ok, ist ja schon auch wirklich große Reise, auch richtig teure Reise, ne?
Ja, also ich sag mal, die Lust auf Reisen ist ungebrochen.
Das sehen wir ein deutlich in unseren Zahlen.
Wir sind alleine letztes Jahr 60 Prozent gewachsen, davon die Hälfte organisch.
Also ich hatte es ja eben gesagt, wir haben die Hotelplangruppe übernommen.
Das hat natürlich quasi ab September, hat das natürlich geholfen.
Aber allein, dass hier und hier organische Wachstum, war 9 Prozent.
Und man sieht insgesamt, also Reisen in Europa, ist ja in Riesenmark.
Je nach Schätzungen ist es rund eine Billion oder ein bisschen mehr, wie der geschätzt wird.
Und Reisen wächst immer ein bisschen überhalb des darunterliegenden Wirtschaftswachstums.
Von daher ist das so ein spannender Wachstumsmarkt.
Deshalb ist er auch so erkehr umkämpft, weil er groß ist und weil er stark wächst.
Und ja, von diesen Wachstumspartizipieren wir und was wir aktuell sehen,
auch in Zeiten der Zunehmendigitalisierung
und dass Menschen mehr und mehr Zeit vor digitalen Endgeräten verbringen,
sind echte Erlebnisse immer wichtiger und werden immer mehr nachgefragt.
Also von daher in den Konsumprioritäten der Deutschen ist neben Lebensmitteln
und Produkten des täglichen Gebrauchs das Thema Reisen und echte Erlebnisse
immer die Top 2 Spendkategorie und hält sich da wirklich sehr überraschend.
Eigentlich sind es in der konjunkturellen Phasen, die wir gerade sind,
wo er eigentlich das unterliegende Wachstum, wenn du gerade sprachst, ist eigentlich 0.
Also ja, dass das jetzt dann so stark wächst ist überraschen.
Ja, aber du siehst auch so, du hast ja am Eingangs ja auch einige Podcasts jetzt zur Hospitality gemacht
und das Thema, was ich da sehr stark rausgehört habe, ist,
dass es gerade in Zeiten der Zunehmendigitalisierung wirklich ein Trend zur Erlebnisseökonomie gibt.
Also neuer Luxus ist echte Erlebnisse,
die werden ja auch im Zeitablauf in die Erinnerung werden immer mehr Wert,
eine Tasche oder neues Smartphone wird eigentlich weniger Wert.
je länger du es hast. Und das ist ein Trend, den wir eindeutig sehen, dass je mehr Menschen
digital verbringen, umso größer ist die Sehnsucht einerseits zu echten Erlebnissen, aber auch
nach Auszeiten, um abzuschalten, um mal wieder Kraft zu tanken. Das sind zwei Trends, die wir
eindeutig sehen und die wir auch in unseren Buchungszahlen nachvollziehen können. Der tut es ja
in der Firma die 100-Jahre-Altizung gefilmt, länger. Und jetzt seit einigen Zeit zu
Rebe dazu, warum eigentlich zu Rebe ist. Wenn man dich jetzt so hört, dann macht das Sinn okay,
so ein Riesenmarkt, genau wie Lebensmittel einzelnen Autoniesenmarkt ist, auch ein Wachstumsmark,
da hat er mir was dagegen. Aber dennoch, was ist genau die strategische Logik, das ihr bei
der Rebegruppe dazu gehört? Ja gut, da gehören wir jetzt schon mehrere Decaden dazu. Und ich
sage mal, ursprünglich kann das sehr stark aus dieser, weil so ein Veranstalter ist ja auch
den Stück weit ein Händler. Ich glaube mittlerweile haben wir die Gruppe mit eigenen Hotels und
eigenen Produkten immer weiter entwickelt, aber so ein Veranstalter kauft ja auch Kapazitäten,
einbündelt die und verkauft die weiter. Das war glaube ich so am Anfang auch ein Stück weit die
Logik. Wir passen sehr, sehr gut von den Liquiditätsprofilmen zusammen, weil wir haben ja in sehr
hohen Cash Bestand, also wir sind sehr Cash-Positives Unternehmen auch durch die ganzen Kundenanzahlung
und finanzieren damit ein Stück weit die Rebegruppe, aber da gehört zu Fernes auch dazu, die machen
100 Milliarden Umsatz insgesamt als Konzerne, davon tragen wir nur mit zehn dazu bei. Und von daher
sind wir von der Profitabilität, aber auch vom Liquiditätsprofil ein wichtiger integrierter Bestandteil.
Und ich glaube, wenn man Dinge jetzt nach vorne denkt, Kundenbindungsprogramme haben wir auch noch
sehr viel mehr Potenzial gemeinsam letztendlich zu haben. Werden denn eure Reisen auch zum
Teil mit der Rebe verkauft? Wir haben einen Produktbereich, der heißt Rewe-Reisen, wo wir im Moment noch,
das wird jetzt bald digitalisiert, wo wir über diese Flyer, die du siehst, dann auch an Rewe-Kunden
Rewe-Reisen letztendlich verkaufen. Das kann man sicherlich noch deutlich besser machen und da gibt's
jetzt auch sehr viel Nachfrage und Bedarf. Und da arbeiten wir dran, da möchte ich jetzt noch nicht
zu sehr eingehen, weil das sicherlich dann auch noch in der Zukunft kommt, aber natürlich gibt es
da auch Potenzial, weil ich sage mal, jeder Kunde der Lebensmittel kauft 90 Prozent der deutschen
Wollen auch Reisen. Wenn man da reingeht und sagt, okay, ich habe bis die ganzen Monat für 1.000
Euro Rewe eingekauft, dann bekomme ich vielleicht ein Reisegutschein und dann eine Preisereduktion auf
der Reise. Das ist ja eigentlich schon eine Ladung. Das ist sehr naheliegend und das sind Dinge,
über die wir im Moment im Konzern auch intensiv im Austausch sind. Aber es ist ja nicht so einfach,
aber euch mit verschiedensten Einzelgesellschaften und Firmen und dann weiß ich nicht über Rewe,
wir auch jetzt noch keine kleiner Laden, das alles einmal zu kulieren. Und das ist auch ein Stück weit
meine Aufgabe jetzt, weil wir gesagt, in Konzern mit 200 Einzelgesellschaften und historisch war
die Derturgruppe sehr, sehr fragmentiert geführt. Wir haben sehr, sehr wenige chorizontale Synagien
gehoben oder auch das ganze Thema, was du ansprichst. Also wirklich cross-selling, das ist ja nicht nur
mit der Rewe selbst, sondern ich sag mal gerade das Beispiel, was wir eben hatten hier, die Aja und
die Arosa Hotels, da hatten wir keinen CRM, das wir sagen, die könnten auch potentiell meine
Allianne reise oder was anderes buchen, das ändern wir gerade im Moment mit sehr viel, sehr viel
macht und wir bauen jetzt wirklich von der Struktur her, dass wir diese fantastische Plattform, wo wir die
20 Veranstalter haben, wo wir unsere 30 Spezialisten haben, wo du wirklich die außergewöhnlichsten
Kulturreisen, Sportreisen, wirklich Spezialisten für Willen dort, wo Airbnb aufhört, da haben wir
ganz, ganz tolle Geschäfte, wo wir hervorragenden, ich sag mal, Produktkontent haben, stellen wir von
der Idee, so wie wir uns sehen, wir sind die Plattform für das beste korratierte Reise angebot. Wir
nennen das intern wirklich Home of Holidays, wo du dann den Kunden auch wirklich in das Ziel wie
Betrachtung wirklich bedienst mit den besten Reiseprodukten für jeden Bedarf und das entwickelt sich
jetzt in den ersten Stufen schon wirklich sehr, sehr gut. Was ist denn eigentlich jetzt so rein von der
Profitseite betrachtet, das attraktivste Business-Bereil, ist eher der Veranstalter oder eher das Hotel oder
eher die sauber Ideen vor Ort oder die kleinen Tournen vor Ort, oder was ist da so das? Ja gut,
wenn du jetzt einzelne Dinge rauspickst, jetzt haben wir Spezialreiseveranstalter, die fantastische
Margen machen, die du aber eben nicht auf eine Milliarde oder zwei Milliarden Umsatz galieren kannst
und du hast einzelne Ausflüge, die wirklich auch zweistellige und hoch zweistellige Margen machen
und du hast einige Hotels, die auch wirklich ganz, gibt es echte absolute Perlen, aber ich
samm'a, du musst ja das gesamte Portfolio letztendlich managen und da würde ich sagen das
Veranstalter-Geschäft von der Kapitalintensität ist sehr niedrig. In Gegenteil, du hast ja
einen positiven Work in Capital Effect, da erzielst du niedrige bis mittlere einstellige Margen in
Ostauropa, teilweise auch höher. Das Hotelbereich ist für uns, da investieren wir sehr viel rein,
wir gibt es auch unterschiedliche Betriebsmodelle, gehören dir die Hotels, pachtest du, manage
die, aber das ist etwas, wo du deutlich höhere Margen erzielen kannst, aber letztendlich dann auch
höhere Kapitalbindung hast und dieses Ziege-Beats-Agentur-Management um die Klammer zu bilden, das ist ein
hochattraktiver Bereich, um noch Zusatzmargen durch Ausflüge, durch Transfers, durch Sonderleistung.
Ist das auch so eine Get Your Guide aktiv? Ist das so der Space, wo du auch unterwegs sind?
Also Get Your Guide ist im Grunde genommen auch ein Betbewerber, letztendlich von uns oder wir
umgekehrt, also wir organisieren und verkaufen auch eigene Ausflüge, primär an unsere Kunden,
teilweise auch an Drittkunden. Get Your Guide ist da klassisch eine Plattform, von daher haben wir
vergleichbare Angebote und es stehen dadurch aus einem Betbewerber. Also wenn man jetzt mal
sozusagen versucht zu beschreiben, anhand von vergangenen Podcastgästen oder ganz großen Geschäften,
die man vielleicht noch mehr kennt, ihr seid in der Mischung aus, nur was ein Get Your Guide macht,
ihr seid dann sicherlich irgendwie auch was, was ein Airbnb macht auf der Art, oder was
eine Motel 1 macht, wo du den Hotelzieher selber besitzt oder verschiedene andere Hotelmenschen,
die wir auch schon jaten, die man so kennt, als vieles verschiedene bei euch drin. Und dennoch
jetzt mal einmal gefragt über die ganze Gruppe hinweg, klar, man wird da ordentlich Cash produzieren,
können müssen auch, und so der Leonel wahrscheinlich irgendwie bei dir anrufen, aber das sind also
zwei oder drei Prozent, die man da schaffen kann oder? Ja, also das ist ganz klar die Zielsetzung,
die wir haben. Jetzt, wie gesagt, letztes Jahr haben wir gerade die Hotelplangruppe mit anderthalb
Milliarden übernommen. Deshalb haben wir aktuell ein bisschen Integrationsaufwand dieses Jahr,
hilft die Irankrise nicht, aber wir werden insgesamt auch klar profitabel sein, aber das ist,
ich sage mal, die Größenordnung, die du genannt hast, das ist ganz klar die Zielmasche, die wir
anstreben, und da geht aus meiner Sicht sogar noch ein bisschen mehr. Und unsere Irankrise, wie sich
das ja aktuell darstellt, kostet aber schnell so 100 Millionen, also was stecken wir vor? Ja, nicht
ganz so viel zum Glück, aber das ist natürlich echt hart, aber da zeigt sich aber auch sehr schnell
wirklich den Vorteil, den wir letztendlich Kunden bieten, also am 28. Februar als das losging,
hatten wir 11.5.000 Gäste wirklich im Ziegebiet, also in Dubai, Abu Dhabi, Doha, aber teilweise auch
in Destination auf den Malediven oder auf Maurizios, die über die Drehkreuz am persischen Golf
geflogen sind, und du kommst ja nicht mehr raus. Und das heißt erst mal ging es um den Schutz unserer
Kunden, weil teilweise waren einige Hotels ja auch wirklich direkt betroffen, weil eine Drohne oder
Drohnteile dagegen geflogen sind, das heißt wir mussten erst mal unsere Gäste schützen, also da ist
es auch wirklich der Vorteil, wenn du mit einem Veranstalt erreicht, weil wir haben unsere eigenen Leute,
die sich dann drum kümmern, dass du in sicherer Hotels kommst, und dann mussten wir die
gesamte Rückreise organisieren für 11.5.000 Menschen, die du zurückbringen musst. Und auch da wirklich
ein Veranstalt erkümmert sich gerade in den Krisenmomenten, das heißt wir haben über 50
sogenannte Charterflüge organisiert, mit denen wir die Gäste sehr, sehr zügig zurückgebracht haben,
nur mal zum Vergleich, die Bundesregierung hat, ich glaube insgesamt sechs Flüge organisiert,
einfach nur mal die Größenordnung, wir machen das natürlich auf eigene Kosten, haben dann
sehr schnell wirklich alle Gäste wieder sicher nach Hause gebracht, aus allen Zühlen, das war teilweise
nicht einfach, weil wir die mit einem Bus-Transfer, ich sag mal aus Abu Dhabi nach Masket im
Oman bringen mussten, weil du aus Abu Dhabi nicht fliegen kannst, das so das Schlimmer was aus Doha,
da musst du dann 20 Stunden im Bus nachriert. Und das haben wir dank unseres Krisenmanagements
hervorragend gemanaged, die Kosten auch, wenn du länger in einem Hotel bleibst, das
bisschen viele nicht, wie toll du durch eine pauschale Reise geschützt bist, weil wenn deine Rückweise
planmäßig am 1. März war und du steckst irgendwie bis zum 5. oder bis zum 10. März fest, wenn du
individual reißt, dann fragt der Hotel je am 2. März bitte zahl, wir haben da komplett für unsere
Gäste, haben auch die gesetzliche Verpflichtung, die Kosten zu tragen, haben wir auch gemacht,
wir kümmern uns wirklich um die Rückholflüge, wir kümmern uns um die ganze Organisation und
kümmern uns da wirklich um die Kündin, haben die Kunden zurückgebracht.
Und ich glaube, die Kunden, die damals mit uns zurückgebracht sind.
Ich habe selten so viel positive Feedback bekommen und so viel Dank.
Danke, dass ihr meine Familie zurückgebracht habt.
Danke, dass ihr meine Eltern zurückgebracht habt.
Danke, dass ihr mir geholfen habt.
Also das war eine sehr harte Zeit.
Hat uns auch einen zweistelligen Millionenbetrag gekostet.
Also jetzt nicht zum Glück drei Stelle, sondern eher mittlerer, zweistelliger Millionenbetrag.
Aber das ist unsere Verantwortung.
Das ist das, was wir für unsere Gäste fühlen.
Und in so einer Situation zeigt sich, wenn was schiefgeht, ist das beste Produkt mit Abstand die Poschale heißen.
Und die Poschale ist jetzt ja nicht jetzt das Hübsde.
Nein, mein, das gibt ja nun durchaus eine Tradition und auch ein Legacy vielleicht.
Und da man das Image ist ja gar nicht so positiv, wie es eigentlich sein könnte.
Das ist echt schade.
Das ist echt schade.
Da müssten wir und wir arbeiten auch an Industrie dran, das zu verbessern.
Weil historisch ist das ja die Neckermannreisegruppe und da kommt ein Bus an und alle müssen aussteigen und einer läuft mit der Frage an.
Mittlerweile ist es ja so individuell geworden.
Du kannst unterschiedliche Airlines für hin und rückflug bohren.
Du kannst die kompliziertesten Rundreisen machen.
Und du hast diesen unfassbaren Schutz, wie jetzt erzählt, wenn du da in Dubai während des Iran-Kriegs gestrandet war,
dass da jemand ist, der sich kümmert, der für dich den Rückflug organisiert, der den auch bezahlt, der deine Hotelkosten übernimmt, der die transferkasten,
aber dann ist die sicherstellt, dass du sicher bist.
Also wenn was schief geht, ich sag mal irgendwie in Wetter, Phänomen oder Wetter-Kratastrofe.
Wenn was im Hotel nicht passt und so die Rückreise, du hast einen unglaublichen Schutz und du hast immer ein korratiertes Angebot.
Wenn was mit Modell nicht passt, wir kümmern uns.
Das ist vom Wert für den Kunden aus Preis-Leistungssicht, meines Erachtens unschlagbar.
Es ist leider vom Image in Deutschland immer noch beeinigen.
Es werden zum Glück immer weniger, ein bisschen negativ behaftet.
In England ist das anders. In England gibt es ja so ein Qualitätssiegel.
Das heißt, Atoll protected. Und du siehst, dass seit der Pandemie da paketierte und pauschal reisen, deutlich schneller wachsen als Individualreisen.
Die Verbraucher festgestellt haben, dass das mit Abstand das Produkt ist, wo sie am besten geschützt sind und wo sie die höchste Sicherheit haben.
Was habt ihr für einen wahren Kopf sprechen?
Also wenn man so jetzt über die Gruppe hinweg ist, dann ist der Unterschied, es gibt ja da auch eine Art von Luxus bis zu vielleicht Economy.
Aber wo würdest du sagen, der normale Kunde von euch, was buchte er so ein?
Gut, das sind ein bisschen nach Ländern unterschiedlich. Und wie du sagst, ist auch nach Veranstaltern, gibt es ja auch hoher Preisege.
Aber ich würde sagen, dass mittlerweile der Schnittpreis in Deutschland für eine Reise ein bisschen über 1.000 Euro liegt.
So zwischen 1.000 und 1.300 Euro, das ist der durchschnittlich gut.
Und ist das pro Kopf oder für diese?
Das ist pro Kopf und dann wenn du zu 2/3 musst du das natürlich mal 2 nehmen.
Ok, also das ist ein Schnitt auch für eine 8-Tägige Reise, das ist das so der durchschnitt.
Also die Reise dauert, die meistens bei euch angefragt sind, also 8 Tage.
Das ist das, was im Durchschnitt gebucht ist, viele Buchen, ich natürlich dann 2 Wochen, andere irgendwie nur 5 Tage, sehr sehr viele, nur eine Woche.
Und ich sag mal im Schnitt sind das ist ein bisschen unterschiedlich, auf der Langstrecke ist es natürlich länger, aber so ein Mittel würde ich sagen, gut 8 Tage.
Wo kommen euch Kunden her? Also die Menschen, die das machen, kommen die noch über eure Reisebüros, kommen die über Webseite, kommen die über Booking, wie finden die zu euch?
Das ist unterschiedlich.
Das ist auch unterschiedlich nach Ländern, weil Europa ist immer noch nicht eins, aber es gibt große kulturelle Unterschiede.
Die Skandinavia buchen alle fast online und rufen dann später im Kohlcenter an und machen die ganzen Amendment letztendlich dann am Kohlcenter, wenn sie irgendwie die Reise kastoreisen wollen.
In Deutschland ist traditionell noch ein Markt, wo die Offline-Beratung als das Reise-Beroen sehr großen Gewichts spielt.
Und da würde ich sagen, ist gut, die Hälfte kommt noch wirklich über das Reise-Bero, da haben wir eigene und natürlich arbeiten wir auch mit den anderen Ketten und der Rest ist überwiegend mittlerweile online.
Und Ostauropa ist so ein Markt, wo sehr viel online gesucht wird und dann die conversion, aber sehr gerne immer noch über einen Kohlcenter und über einen Reise-Bero erforderlich ist.
Deshalb gibt es da wirklich große kulturelle Unterschiede.
Wie viele Reise-Beros habt ihr in Deutschland?
Also eigene, die wir wirklich selbst unter der Market der Tour betreiben, sind das rund 400.
Ist das nicht wehlich? - Ja, nein, das ist nicht wehlich.
Und das ist auch ein zukunftsmodell, weil ich meine, man könnte argumentieren, das ist die TUSI.
Also da gibt es ja so diese Business-Logigen, die auch mit der HIP werden und man sagt, okay, dadurch die Konzumer war eine Weile lang nicht so geschätzt, dann wurde es richtig HIP.
Und jetzt gibt es ja immer mehr Modelle, wo das sich als doch richtig erweist.
Verkürztem hatte ich jemanden hier von Teufel, Lautsprecher Kopfhörer, der sagt ja auch, wir machen Läden auf, aber wenn es in Reise-Berot nichts anderes für euch um die Wirtschaftskritte voranzufahren?
Ja, also ich sage mal, das ist noch hoch spannende Frage und jetzt habe ich ja auch, bin ich ja seit 20, 25 Jahren auch in dieser Industrie und da wurde das Reise-Berot schon ganz häufig totgerätet und ist es ja nicht tot, sondern im Gegenteil ist lebt,
weil ich glaube vertrauen persönliche Beratung ist ein sehr sehr hoher Wert, gerade in der Zeit, wo du ja eine unfassbare Transparenz hast, dass es für viele Konsumenten eben sehr sehr schwierig zu entscheiden ist.
Und ich glaube, was ist eben kein USB-Kabel, wo ich einfach sagen kann, ich such mal das Billigste irgendwo im Internet, sondern es ist ein hoch emotionales Produkt und es ist auch eine große Ausgabe.
Also der durchschnittliche Deutsche gibt es 6 bis 8 Prozent vom Netto-Euer-Einkommen für Reisen aus, also ich habe ja eben die Preise genannt.
Das ist schon eine große Investition, das ist die wertvollste Zeit im Jahr und da möchtest du keinen Ärger haben und das muss passen.
Deshalb sehen wir nach wie vor ein sehr hohes Bedürfnis für Beratung. Und ich spreche eigentlich lieber von Beratung, weil Beratung kann auch, wie es heute auch schon so ist, sehr stark über das Telefon erfolgen.
Die muss ja nicht immer nur im Reise-Berot, teilweise telefonieren die Leute noch und sehen sich physisch gar nicht.
Aber das ist schon in unseren Buchungs dialogen. Mit den Kunden sehen wir auch zunehmend das Inziten von Agentic Commerce, also natürlich KI-Suchen reinkommen. Die Leute haben irgendwas gebrompte.
Das ist die Reise, die ich gerne buchen würde. Könnt ihr mir dabei helfen, wirklich die richtige Entscheidung zu treffen.
Unsere Währung ist vertrauen in einer Zeit, wo die Visibilität sehr sehr hoch ist, wo Dinge immer mehr vergleichbar werden. Und dort, wo kennt man die wirkliche Differenzierung und wie identifiziert für mich als Kunde das richtige Bedurte zu finden?
Das ist ja für euch dann wahnsinnig wertschaffet. Also wenn die Hälfte in Deutschland, das wird uns jetzt aus dem Reise-Berot kommt, dann ist es ja nun für euch also ohne Reise-Berot erst mal undenkbar.
Nein, absolut, absolut. Deshalb wir sind total überzeugt von Omni Channel und jeder einzelne Kanal hat seine Berichtigung und die Gäste buchen.
Ich sehr primär die Entscheidung der Kunden. Wichtig ist, dass du die Kunden am richtigen Punkt erreicht und ich glaube nicht, dass es gerade für unser Geschäftsmodell, wo es ja darum geht.
Wir wollen ja unsere Produkte, wir wollen unsere paketierten Reise, wir wollen unsere Hotels, wir wollen unsere Zilsatzleistung von den DMC, das ist ja unser Produkt.
Ich sag mal die Buchung ist ja nur der erste Interaktionspunkt und ich sag mal das ganze Thema Inspiration.
Das ist ein deutlich, das findet ja immer weniger oder gar nicht mehr in Broschüren und Katalogen statt, sondern primär irgendwo im Internet oder in Social Media.
Und es ist die Frage, wo im Sails funnel, erreicht du letztendlich die Kunden am besten und wie konvertierst du dann am besten und sehr häufig, dass es auch der Omni Channel Approach, dass du deine Buchung hast, wo ein Kunde online angefangen hat zu suchen.
Und dann ist ja aus irgendeem Grund stockt es und dann rufen wir teilweise sehr aktiv an und versuchen den Kunden wirklich bei der Entscheidung zu helfen.
Und das ist für uns im Omni Channel Approach das wichtigste Thema und weil es so ein emotionales Produkt ist und je komplexer eine Reise wird, umso wichtiger ist auch das Thema Faktor vertrauen.
Und da ist der Mensch natürlich sehr sehr, weil es ein Produkt für Menschen ist von Menschen gemacht und das ist wie wir es eindeutig sehen in unseren Zahlen auch ein sehr sehr großer Wertreiber.
Und dann sind die Reisebürgels auch profizenter, also das sind ja klar.
Ja, das ist keine Marketing.
Ja, unser Reisebüros, also wenn du den Leiter, unser Reisebürokette, also ich sag mal in den verschiedenen Ländern, wir haben ja auch eine sehr große Kette in Osteuropa und die sind unfassbar wie produktiv, die mit ihren Reisebürgels sind, wie stark die in der Conversion sind.
Also mit unseren eigenen Reisebürgels sind ja klar, das sind Profizenter.
Also ich suche auch mal nach neuen Geschäftsideen, finde das spannend, dass man so eine machen könnte.
Es ist natürlich total so counterintuitive, indem man so als Außenstehender denkt.
Aber jetzt, wo das so erzählst, frag ich mich, könnte man nicht heutzutage fast wieder ein Reisebüro gründen und sagen, okay.
das ganze im Netz. Das machen wir jetzt mal auf eine coole Art, persönlich irgendwie einen
guten Lagen oder vielleicht auch B-Lager mit einem guten Image, mit Leuten, die da gerne arbeiten,
da gibt es ja einige wahrscheinlich, weil das halt so ein attraktiv Industrie ist, hätte man als
interprenörer eine Chance mit Reisebüros? Wenn du es gut machst, es gibt einige, die weiterhin Reise
beros investieren. Und ich glaube, die Idee ist, es ist ein faszinierendes Produkt, es ist ein sehr,
emotionales Produkt. Du brauchst eine sehr gute Spezialisierung. Und ich glaube, das ist ja auch etwas,
was wir sehr stark machen, mit unseren Spezialreise veranstaltern. Das sind ja die Leute, die die besten
Reisen nach Lapland oder irgendwie ans Nordkap oder nach Island machen, tolle Kulturreisen,
Bahnreisen, also jedes Spezialgebiet decken wir da ab. Und wenn du als Reisebüro und vielleicht auch
so als kleiner Direktveranstalter, die eine Nische suchst, indem du einen klaren Kundenstamm gewinnen
kannst, indem du wirklich einen Mehrwert bieten kannst, dann funktioniert das, weil es ist ein
Riesenmarkt, da werden große Gelder umgesetzt. Viele Menschen sind auch bereit für Beratung zu zahlen,
also viele scheuen ja auch die Komplexität, die die tiefen des Internets bietet und die
weiten des Internets bietet und wollen da wirklich Beratung für haben. Und wenn man dann eine
klebrere Geschäftsidee haben und viele haben das ja, kann man das machen. Aber ich würde immer
heutzutage und das ist auch unser Ansatz, wir nennen das bei uns Tech Enttouch. Ich glaube, ohne
eine leistungsfähige technologische Basis, ohne gute Systeme, ohne eine gute Datenstruktur, ohne
KI-Tools, die wirklich unseren Agenten helfen, die besten Produkte für die Kunden zu finden,
also geht sicherlich schon, also gibt sicherlich Leute, die das auch sehr sehr gut können. Aber ich
glaube, du musst auch wirklich die technologischen Möglichkeit, die es heute gibt, musst du auch nutzen.
Das gibt ja auch echt spannende deutsche Unternehmer, die gar nicht so im Fokus stehen, die große
so Veranstalter gegründet haben, also so Alltures, ich glaube, der heißt Verhofen.
Willi Verhofen? Ja, genau, totaler Unternehmer. Schau ins Land, ist doch wie aus dem Fall, oder?
Ja, genau. Gerard Kasten aus Tüßburg, ja, genau. Also das sind so Leute, die vor 30, 40 Jahren
noch länger angefangen haben und da jetzt zu sagen Unternehmen, Familienbesitz haben, die teilweise
wirklich hunderte von Millionen an cash produzieren im Reisebereich. Und die sind so in der deutschen
Wirtschaftspresse tauchen, die geil so stark auf. Ja, wir in der Industrie kennen die schon und wir
reiben uns natürlich, aber das, ich sag mal, Philippe Verhofen ist fantastischer Unternehmer, hat
das ganz toll gemacht, hat auch mittlerweile ein Portfolio von 30 eigenen Hotels, vor allen Dingen auf den
Balearen. Also das ist wirklich klasse, was er macht und Schau ins Land reisen, gut da ist es jetzt,
glaube ich, die zweite oder dritte Generation bei Gerard Kasten, aber ist auch toller Wettbewerber oder
Wettbewerber. Der größte Wettbewerber ist toe, ne? Der größte Wettbewerber ist toe, ja.
Das ist doch irgendwie nicht vergessen haben? Ja, gut, ich sag mal, du hast eben booking genannt, wobei
das ist so eher so im OTA-Bereicher, aber das, das muss man ja sagen, das haben wir ein Stück weit
verschlafen, wenn man ehrlich ist, wir sind ja so als deutsches Reisebüro letztendlich mal gestartet und
da wäre es naheliegend gewesen, dass man selbst irgendwie zum Online-Treffel agent dafür steht,
ja OTA wird, die haben das fantastisch gemacht und machen das fantastisch, aber ich glaube im
Veranstalterbereich und mit den Produkten, Eigenhotels, Eigengebiets, Augenturen und vor allen Dingen
sehr, sehr differenziertes Produkt, auch in über unser Veranstalterprodukten sind wir ein bisschen in
einem anderen Bereich. Und mit booking kann man nicht mehr kompieten, also sagen wir bauen sowas
heutzutage nach und sagen jetzt, das versuchen wir noch mal hinzustellen, wir haben ja nun auch
kein Schlow und wir haben Möglichkeiten, das ist ja gut, aber das ist ja, das ist ja Faktor 20,
was die an Cross Revenue haben zu uns, das was die an Technologie investieren, ist wahrscheinlich
viel, viel mehr, also wahrscheinlich ein großer Teil unserer gesamten Revenue und die sind so stark
in dem Bereich, in dem sie das machen und das machen sie gut, aber ich sage mal auch wenn ich
mir unsere eigenen Hotels anschaue, wenn ich sehe, wie gut wir sind da die Eigenvertriebsanteile,
wirklich im mittleren bis hohen, zweistelligen Prozentbereich direkt vertrieb zu machen und das
booking dann dann nur ein sehr kleinen Vertriebsanteil zeigt, zeigt ja, dass wir auch in der Lage sind,
unseren Kundenzugang zu gewinnen und da auch sehr effizient arbeiten. Aber man hat den besten
Kundenzugang booking, also weil die auch Performance Marketing machen ohne Ende, wenn du irgendwas
eingewiesen hast. In ihrem Bereich, in ihrem Bereich, wir verkaufen ja die komplette Reise und nicht nur
das Hotel und ich sage mal, wir bieten im Kunden ja auch einen ganz, ganz klaren Mehrwert den
booking so in der Form nicht bieten. Ja, wir haben die Esserts, ich glaube wir sind deutlich
spezialisierter, wir haben korratiertes Angebot und wir haben gerade bei uns im Pauschalreisebereich,
haben wir wirklich, du hast eben gesagt, klingt vielleicht ein bisschen Old Fashion, unmodern,
ich glaube es ist moderner denn je in Zeiten von Wetter, ich sage mal Katastrophen und geopolitischen
Krisen und wo man auch gegen Flugausfälle nicht gefeit ist, ist glaube ich das Thema der Schutz,
den Pauschalreiseanbieter bietet, gerade für Familien, gerade für jeden, der ganz eng kalkulieren muss,
ist das ein riesiger Mehrwert und wir haben immer einen Ansprechpartner, wir haben unsere eigenen
Hotels, wir haben eigene differenzierte Produkte und das ist ein großer Mehrwert und deshalb noch mal,
wir sind im letzten Jahr habe ich ja gesagt, um 16 Prozent gewachsen, wir würden ja nicht wachsen,
wenn die Kunden unsere Produkte nicht wollten. Ich meine es glaube in der Wirtschafts-Song Logik in
den letzten Jahren so ein paar Swings, erst dieses SF-Light ist total attraktiv, da war dann ja auch
in den Buckeg und Airbnb genau das, also die haben nicht oder auch einen Flix, also man besitzen
kein SF-Sitz und trotzdem sind sie die Kategorie-Lieder und haben alle die Kunden zugang und haben
alles, das geht ja gerade ein bisschen in einer Richtung, jetzt wird ja wieder ein bisschen auch an der
Börse, das ist für euch jetzt irrelevant, aber dennoch auf einmal wieder so bewertet, na ja, wenn
du kein SF-Hast dann bist du auch ganz schnell raus zu kompeten oder dann hast du vielleicht mit KI-Problemen
auf einmal schätzt die Börse wieder, geschäftst du dann ja mit großen Essets. Bürst du das auch
wie wie guckst du doch? Du kannst ja noch traurig sagen, du bist ja ja ja, ne, also ich, ich sage mal,
ich habe ja auch in der Vergangenheit immer genau in der Schneidstelle gearbeitet, wo ich große
teure Essets, sei es Hotel, sei es Flugzeuge verantwortet habe oder bei Flix hatten wir ja auch Züge,
und ich sage mal, irgendjemand muss die betreiben und wenn du das gut machst, verdienst du am Esset und
verdienst am Betrieb des Essets und da kannst du auch sehr sehr attraktive Margen generieren und
vor allen Dingen sicherst du dir etwas, was glaube ich auch gerade in Zeiten von AI und Agentik
Commerce wichtig ist, du hast natürlich ein absolut exklusives Produkt, was nicht durch KI ersetzt werden
kann, also das ist natürlich schon mal ein großer Vorteil, du musst nur diese Esset riesigen
managen können und du musst auch die notwendigen Margen erzielen können, von daher glaube ich schon,
das neben der starken Marke, und ich sag mal die Kontrolle über den Content im Sinne Content von
guter Datenqualität, Agentik Commerce, das exklusive Produkte sehr sehr wichtig sind und in unserem
Fall können, dass unsere eigenen Hotels sein oder Hotels, die wir mit Partnern gemeinsam betreiben,
da muss uns aber nicht immer das Esset gehören, das sind unsere eigenen Pauschalreisen, die möglichst
differenziert sind und das sind unsere ganzen Spezialistenangebote und das schützt uns natürlich als
Unternehmen, aber eigentlich müsste ihr als Marke fast noch stärker sein, das ist nicht so, dass ihr auf
gut der Vielzahl der Marke, die im Konzern habt, fast die Dertur-Marke ein bisschen im Hintergrund
still, aber ein bisschen verwässert ist, im Vergleich zu Erbien-Bi oder es ist natürlich jetzt eine
vierunferere Vergleich, aber nimmerer, weil ich selbst Mutter wann oder so ist, ist ja schon noch
fast Präsenter in Deutschland als Dertur und wenn man sich die Zahl der Kundern guckt zu den Rechten.
Das ist eine sehr gute Frage, die ist wirklich sehr sehr gut und wenn du aus einer reinen Plattform
Logik kommen würdest und heute starten würdest, dann würdest du mit Dertur sehr viel stärker
starten. Also man sieht schon, dass in letzter Zeit wir die Marke Dertur in vielen Bereichen immer mehr
in den Vordergrund geschoben haben, gerade in dem Veranstalter, bereich ich glaube, das wird auch
weiter zunehmen. In einigen Märkten haben wir natürlich absolut führende Marken, also gerade in
Ostauropa, da haben wir Markzanteile, ich sag mal 50 Prozent oder 50 Prozent plus, also selbst
erarbeitet und haben starke Marken, wo ich sagen würde, da wären Marken wechselwürde nicht viel
bringen, weil die lokalen Kunden natürlich dann irgendwie eine Marke wie Fischereisen oder sowas
kennen oder von daher macht es aktuell keinen Sinn, aber ich sage mal, die Markenkonsolidierung,
mit sehr viel fein Gefühl, über Zeit macht mir Sinn und ich glaube, der Trend den sieht mir schon,
was wir immer stärker auch mit Dertur wachsen und die Marke über die Zeit auch immer mehr in den
Vordergrund schieben werden. Im Hotelbereich, sage ich mal, sind es sehr differenzierte Produkte,
da brauchst du für ein Sporthotel mit Pleiitas, also das ist ein ikonisches Hotel und eine ikonische
Marke für Sporthotels. Ich sag mal unsere Leistung.
was von Eier-Arosage arbeitet, die sind so gut etabliert für Hotels.
Ich glaube, da macht es Sinn, nicht kein Sinn, da eine Dachmarke darüber zu setzen.
Würdet ihr noch Hotels oder Hotels-Kinder zu kaufen?
Wir wollen im Hotelbereich wachsen.
Also wir wachsen, wir haben ja auch in diesem Jahr 8,9 neue Hotels eröffnet.
Das machen wir primär organisch.
Wir haben gerade die Vollakquisition der DSRH-Hotelgruppe von Hostrah abgeschlossen.
Es sind sehr, sehr zufrieden mit dem Produkt.
Ich sage niemals nie im Moment, haben wir da nichts geplant, aber das ist sicherlich nicht auszuschließen.
Aber ich glaube, unsere Hotels-Konzepte sind so stark.
Und es kommen auch viele Hotels, auf uns zu, die ich gerne eine unserer Marken hätten.
Und deshalb versuchen wir dort in dem Bereich aktuell primär organisch zu wachsen.
Okay, aber wenn du bist du offen für Eier und guckst dir den Markt an, hast du gerade beschrieben.
Und da gibt es einen großen Deal, die wir gerade gemacht haben, Hostrah.
Also es heißt, guckst du schon, ist da vielleicht auch mal eine Spurgesellschaft, die man irgendwie betreiben könnte?
Sie sind ja Hotelketten, vielleicht die da irgendwie Interesse hätten, bei euch in das Dach zu schlüpfen.
Also das ist schon ein Teil der das Job.
Ja, es gibt auch viele, die anklopfen.
Weil, wie gesagt, dass die Fragmentierung kommt ja auch dazu.
Daher, dass die Gruppe in der Vergangenheit sehr viel M&A gemacht hat.
Was ich gerade stärker oder wie als Team gerade stärker zusammenführen.
Daher schauen wir auf jede Opportunität.
Und wenn die strategisch und vom profitablen Wachstum für uns Sinn macht, dann sind wir dadurch aus offen.
Aber wir haben natürlich den Anspruch, erst mal organisch profitables Wachstum selbst zu liefern.
Wo war es eigentlich zuletzt selber im Urlaub?
Spannende Frage, dieses Jahr haben wir so, ich sag mal, eine Rundreise oder Island-Tropping in Griechenland gemacht.
Athen. - Über der Tour.
Hotels über der Tour gebucht, die Fähren habe ich selbst gebucht.
Okay. Also, bist auch jede Woche oder jede Monat in irgendeinem Ziegebiet unterwegs oder?
Ich versuche sehr viel in unseren Märkten bei unseren Mitarbeitenden zu sein.
Und ich versuche auch regelmäßig im Ziegebiet bei unseren Hotelpartnern zu sein.
Ja, fast jeden Monat würde ich schon sagen, so knapp.
Ja, doch, wahrscheinlich so 10, 11 mal im Jahr bin ich im Ziegebiet bei uns ein paar.
Also, Spannien sowieso wahrscheinlich Griechenland, was jetzt gerade?
Aber dann auch mal Afrika-Japan, die ganzen neuen Sachen?
Ja, eher so der Mittelmeerbereich, wo wir einfach mehr geschäft haben, wo wir auch mehr Eigenhotels haben.
Türkei ist für uns ein Riesenmarkt, immer auch einer der größten Märkte.
Da geht meine nächste Reise hin dann später im September nochmal nach Regübten.
Also auch die Märkte, aber natürlich.
Und das gibt ein Hotelpartnern, das sind dann weiß ich nicht mehr, den dann mehr Rotels gehört?
Und ihr mietet was was?
Genau, das sind Hotelpartner, wo wir entweder sehr große Kontingente haben,
oder wo wir eigene Markenhotels gemeinsam mit Hotelpartnern betreiben,
oder wir haben unsere eigenen Hotels, die wir vor Ort haben.
Das ist unsere Ziegebiet zur Organisation, die ich dort besuche.
Häufig auch die Politik, also wirklich Tourismusminister, wo man dann überlegt,
wie kann man gemeinsam das Touristische Geschäft zwischen den Ländern weiterentwickeln?
Wenn man jetzt so eine starke Polizienierung am Mittelmeer hat,
machst du dir Sorgen, wenn du siehst, dass jetzt in diesem Sommer da 40 Grad, 38 Grad,
es gibt jetzt ja nicht wenige, die sagen also Mittelmeer im Sommer eigentlich schon zu heiß
und macht keinen Spaß mehr, ich gucke mir eher irgendwas an in Deutschland oder in Skandinavien
oder sowas, was ja für euch ein Problem wäre.
Weil ich dann nicht so stark sei, also als Ziemarkt.
Ja, ich sag mal, unser Produkt lebt natürlich von der intakten In-Welt.
Deshalb investieren wir sehr, sehr viel in nachhaltige Hotels, auch in unsere Sustainability Initiativen.
Also das ist für unseren Thema, was schon sehr stark unserem Herzen liegt.
Und ich glaube auch da spielt der organisierte Tourismus natürlich auch eine führende Rolle.
Also für Sustainability ist natürlich das ganze Thema Klima, aber ich glaube,
wir leisten auch im Sinne von Nachhaltigkeit einen sehr großen Beitrag,
dass Länder sich entwickeln können.
Also gerade wenn ich nach Sandsiba-Schau oder auch in der Türkei in Griechenland in Ägypten,
wir tragen ja wirklich aktiv dazu bei, dass Inseln, Länder, ganze Landstriche
sich da sehr positiv entwickeln können.
Und von daher haben wir als Tourismus dort eine große Verantwortung,
dass wir, ich sag mal, die Wirtschaftskraft fördern,
dass wir dort Menschen in Arbeit bringen, ich glaube das gelingt uns sehr gut,
aber dass wir mit unseren Mitteln dazu beitragen, die Natur so weit wie möglich zu schützen.
Zum Thema zwei ja selbst in Griechenland, da war es in Deutschland deutlich wärmer als in Griechenland.
Okay, muss ich ja sagen mittlerweile, weiß ich gar nicht, wo es wärmer ist.
Und man hat dann immer noch den Vorteil, dass man ein Pool hat, ein Meer hat,
von daher genießen sie Leute auch im Hochsommer weiter.
Ihr habt schon da irgendwie mal drauf geschaut und guckt irgendwie tut sich da was,
gehen mehr Reisen an die Ostsee oder an das Graninavino so?
Das ist natürlich auch ein Teil unserer Strategie.
Also ich habe es ja gerade einsgangs gesagt.
Wir haben hier die deutsche C-Rederei Holding von Australia übernommen.
Das sind 35 Hotels für primär erdgebundene Reisen.
Das ist der ganze Bereich um Nordsee und Ostsee teilweise im Altenraum.
Also von daher gibt es schon einen Trend auch zu "Culcation",
also auch die nordischen Länder legen zu.
Aber das groh, wenn man ehrlich ist und wenn man die Zahlen anschaut.
Die wollen ans Meer, die wollen Sonne, die wollen auch Wettersicherheit.
Der Trend zum Sommerurlaub ist nach wie vor ungebrochen.
Was ist die teuerste Reise verkauft?
Also wenn man sagt, ich bin jetzt mal hier, habe ich es richtig.
Ich weiß nicht, was auszugeben.
Wo kann man dann bei euch am meisten Geld lassen, wenn du mal einen Whale hast?
Also was Buchtein? Der Buchtein wahrscheinlich jetzt.
Wir haben in England einen Spezialreiseveranstalter, der heißt Carrier.
Das ist Ultra-Luxury High End, die organisieren Reisen für die ganzen Fußballer,
für die Promise für Unternehmer, für Gründer, die dann pendil ihres Lebens gemacht haben.
Ja, genau zu, aber all den hier jetzt hier.
Ja, genau, also da können jetzt viele zuhören.
Also da kann es mal passieren, dass du eine Einzelreise mit allem drum und dran,
für zwei Millionen.
Wirklich?
Ja, für zwei Millionen.
Für zwei handvoll Leute.
Aber noch mal, da ist dann auch eine Private Cruise dabei,
dann bist du irgendwo auf den Säschellen, da wird ein Rockstar eingepflogen.
Aber das ist auch unsere Kompetenz, dass wir sowas orchestrieren und organisieren können.
Also. Das ist eine Handvolle Leute. Das sind dann pro Kopf.
Ja, dann zu acht oder zu zehn.
Dann reist man die ganze Familie oder die Eltern oder ein paar Freunde mit ein.
Aber noch mal, das ist. High, high, high, high End.
Aber wir sehen schon wirklich im Luxusbereich, dass dort immer fünfstellige Beträge,
selbst pro Kopf leicht mal ausgegeben werden.
Die Wipgemeier, die von "True Cruise" wahrscheinlich auch kennst, waren jetzt. Ja, klar.
Und die erzählte, dass jetzt auch "True Cruise" ist, also Kreuzfaden stattfinden,
wo auch riesige Summen oder sich dann ganz speziell im Hinfahren lassen.
Also da tut sich schon was da in diesem Luxusbereich, ne?
Ja, also ich habe es ja eben erzählt.
In Europa und das ist sehr konstant, auch über alle Einkommen schichten.
Urlaub und echte Erlebnisse ist die zweitgrößte Spentkategorie.
Und du gibst sechs bis acht Prozent deines Netto-Einkommens für Reisen aus.
Und wenn das Menschen gibt, die sehr, sehr viel verdienen,
gibt es auch dem zufolge.
Und das ist wirklich sehr, sehr stabil, auch über die Einkommensschichten.
Und da gibt es schon Leute, die gewaltige Summen für Reisen ausgeben.
Aber als Chef von der Tour könnte man das auch?
Ja, ich habe drei Kinder.
Von den Versouri zu erklären.
Geld hat man nur nicht vom Geld ausgeben, sondern nur wenn man es auch abends so behält.
Deshalb muss ich da immer so eine Bisse Bescheidenheit ausgeben.
Und ich sage mal privat, würde ich auch sagen, wir reisen gerne.
Wir lernen gerne neue Kulturen kennen.
Aber das muss nicht immer im Ultra-Luxusbereich sein.
Auch wenn wir uns abends um mal gerne gut gehen lassen, sondern für uns ist wirklich das Thema Dinge erleben
und gemeinsam als Familie erleben und echte Erfahrungen zusammen.
Und Dinge, das vergisst man nicht und das weißt ein Jahr für's Leben,
noch stärker zusammen, als man ohnehin schon als Familie ist.
Ich habe in der Fortscherche über dich gelernt,
dass du auch so eine Reise sehr sportaffin bist,
also im Sinne von Aktiv-Sport zu machen.
Was genau ist hier dahinter?
Du, ich habe schon immer auch als Kind gerne Sport gemacht.
Und seit ich berufstätig ist, dann ist das ja immer schwieriger.
Ich habe früher Handball und Tennis gespielt.
Dann Handball glaube ich auch recht gut.
Aber das ist ja dann schwieriger, auch wenn man viel Reis so in dem Verein zu sein.
Und dann habe ich mit Ausdauersport angefangen zu erst laufen, dann triathlon.
Und mir hilft das.
Mir hilft das den Kopf klar zu kriegen.
Ich glaube, in dem Moment, in dem du körperlich fit bist, bist du einfach resilienter.
Und trifft auch letztendlich, weil du mehr Kraft und mehr Energie hast,
wenn anderen die Energie beim Verhandeln ausgeben.
Dann hast du vielleicht noch was, triff's bessere Entscheidung.
Und von daher brauche ich das auch, dass ich regelmäßig laufen, Schwimmen oder Radfahren geh.
Also was hat dir da auch zum Stück?
Ich habe früher auch viele Wettkämpfe gemacht.
Das habe ich jetzt seit der Pandemie.
Ich glaube, ich noch einen Wettkampf gemacht.
Ich überlegt mal, nächstes Jahr wieder einen zu machen.
Aktuell trainier ich nur für Triathlon.
haben letztlich einen Platz.
das ja hier mit dem einen der Flicks gründer, mit Daniel, gemeinsam eine Staffel in Rot gemacht,
aber das war eher mehr zum Spaß. Was umfang läuft es dir da? Was umfang läuft es dir so im Jahr,
wenn du oder im Monat, wenn du laufen möchtest? Ja gut, also dadurch, dass ich Fahrradfahrer laufen
und schwimme, ich glaube ich komme so auf 100 bis 120 Kilometer laufen im Monat. Im Monat, ja. Okay,
also da ist schon real, ja. Das ist schon schon jetzt nicht so wenig. Ja, das. Aber dann noch mal 5-5 Kilometer
oder 4 oder? Nein, also so schnell bin ich nicht mehr, das ist das Problem des Alters, dass man da ein
bisschen langsamer wird. Nee, das versuche ich schon hinzukriegen und nochmal, dass das hilft mir sehr,
die körperliche Fitness, hilft mir auch im Beruf sehr. Okay, okay, okay, also wer nach reisen sucht,
was würdest du dir zur Portfolio durchgehen für die ganzen Wohnhaben unter euch? Carrier,
hier ist das Ding, ne? Carrier in England. Aber wir haben auch mit der Tür der Lux, sind wir, ich glaube,
auch mit der größte oder der größte deutsche Luxusreisenanbieter, das gibt es auch in Deutschland bei uns.
Okay, okay, okay. Hast du noch irgendwelche Bacchinen? Das ist doch wohl noch gar nicht was? Reisen gibt es
wie Gebietsmessel? Ah, du, da gibt es immer noch was, also ich sah mal so. Ich war noch, ich glaube, ich
war sehr viel in der Welt unterwegs. Nordamerika, Südamerika, teilweise Asien, aber ich war
noch nie in Australien. Das ist wirklich sagen und unsere kleine Betrochter möchte unbedingt zu den
Känggerus, das müssen wir irgendwann nochmal machen. In Australien war ich noch nicht. Ich bin mir ganz
viele, wenn ich ganz viele, ein, zwei Freunde, denen es auch sehr gut geht, von mir, die erzählen
von Safari als großem Thema. Ja, das, ich habe eben gesagt, südliches Afrika, ist ja auch ein tolles
Produkt, wer unser Sohn hat in Namibia und Praktikum, so einer großen Farm gemacht, den haben wir
letztes Jahr in den Herbstfähren besucht und dann dort auch Safari gemacht, aber auch Botswana,
Tansania, Kenia, kann man fantastisch Safari machen und kann ich jedem nur ans Herz legen, ist eine
ganz, ganz tolle Erfahrung, wenn du das licht, wenn du die Natur magst, plus auch diese Game drives um
Tiere zu sehen. Macht das sowas auch? Ja, ja natürlich, also das ist gerade auf der Langstrecke
eins unserer Topprodukte und da kann es sich gerne an uns wenden. Also da auch die Beratung gerne im
Reisebüro, das ist etwas, was wir exzellen können. Wenn man in meiner Kumpel, der da jetzt Ziefe
eingestiegen ist, auch wirklich nörd, der alles sofort dann voll, der ist reinget, der sagt,
naja, das Problem ist, Safari ist, die werden jetzt immer teurer, weil das Produkt ist limitiert,
man kann gar nicht so viele Game drives und Safari machen und die Nachfrage ist halt global.
Und da kommen auch dann die wohlherden Amerikaner mit der großen Buying-Power und sagen, ich will das
auch. Und einmal treffen da halt für mir knappes Inventar auf große Nachfrage, dann gehen die
Preise für das Feistunität die stecken, ne? Das ist immer das Thema, wenn Angebot knapp ist,
so ein Nachfrage hoch, nomm das ist ja auch das, was du balanciern musst, aber das ist glaube ich
auch ein Trend, wo wir noch ein Stück weit weg sind, aber den wir sehen werden. Es gibt ja global,
auch gar nicht so viele Regionen, wo du wirklich dauerhaft hinreisen kannst, Europa ist sicherlich
eine. Wir sehen auch im Flugverkehr, dass immer mehr Amerikaner nach Europa kommen, auch durch
ihre Kaufkraft und in einigen Regionen, also versuchen wir in Deutschland an der Ost- oder Nordsehen
neues Hotel zu bauen, also das kriegst du vom Genehmigungsverfahren, gar nicht mehr hin, an vielen
Destinationen im Mittelmeer. Zum Beispiel Mallorca ist die Anzahl der Hotel-Betten mittlerweile
limitiert. Da wächst du vielleicht nur noch durch Airbnb und durch die Ferienhaus- oder Finka-Vermietung.
Von daher sage ich mal, es gibt schon Bereiche, wo sicherlich das Angebot limitiert ist und wenn
die Nachfrage hoch ist, dann regelt das Ganze der Preis. Oder das entstehen neue Destination,
also wenn du dir wollen oder wo hin und wenn sie dann merken, okay, in Europa ist alles voll
oder die Preise gehen natürlich in Decke. Könntest du sein, dass Afrika eine neue Destination
wütte? Also die sind ja fahre ich es eigentlich nicht, ne? Afrika ist ein faszinierendes Land,
das ist eine Destination. Menschen müssen sich auch sicher fühlen, das ist noch nicht wirklich
in jedem afrikanischen Land, dann musst du mit Mallaria, Profilaxie, nachdem, wo du hingehst,
musst du immer ein bisschen aufpassen, aber wir sehen gerade in der Destination, wo ich unfassbar
viel Potential sehe, ist das ganze Thema sanzipart, ne? Also fantastisch, dort gelegen, quasi in der
gleichen Zeitzone, das hat für mich das Potential das nächste Maurizius zu werden.
Ach krass. Wir haben jetzt angefangen mit O.M.R. Travel, wir machen jetzt einen B2B-Reisen,
also das erste Ziel, Rwanda. Wir wollen mit 20 Leuten, wenn wir jetzt machen, in der September
nach Kigali fliegen und ein ehemaliger Podcast ist da große Unternehmer und kennt sich der
aus und macht uns die Türen auf. Also ich werde es auch im ganz kleinen Wasserreise veranstalten.
Ja, wir unterstützen sich gerne zum Erfahrungsausthausch. Ich habe das gehört, finde das auch, es ist
ja ein Land, was sich auch wirtschaftlich unfassbar gut entwickelt hat, in den letzten Jahren sehr,
sehr spannend, gerade zufällig. Der Freund meines Sonas war am Wochenende bei uns und der hat
selbst, weil sein Vater Botschafter war, dort, glaub, zwölf oder 14 Jahre gelebt. Ja, genau,
der hat first hand erzählt, ist auch ein Land, in dem ich noch nicht war, aber nach den Geschichten
am Wochenende, wo ich unbedingt hinreißen möchte, wahrscheinlich muss ich mitkommen.
Genau, genau, genau, wir machen hier noch einen Platz, halt.
Ja, ja, ja. Du musst mir Intro machen zu dem Kuppel von deinem Sohn, weil der scheint
dir dann da wirklich lokalmäßig Ritid an uns zu haben. Ja, gerne. Also da muss ich dir
oder wann sprachen. Gerne. Vielen, vielen Dank, Christoph. Ja, vielen Dank, Philipp, hat Spaß gemacht,
danke dir. Also tschau, tschau. Wehm, dieses Gespräch gefallen hat, für den habe ich wirklich
zwei sehr konkrete Empfehlungen, es müsste euch auf jeden Fall auch gefallen. Und zwar mein
Gespräch mit der TuiCruiseschefin, der wiebgemeier, oder die Folge mit dem Jens Bischof, das ist der
Chef von Eurowings, beides knüpft perfekt hier an und ist zu finden, indem wir einfach bei Google
eingebt, OMR Podcast und TuiCruises oder OMR Podcast und Eurowings, ihr werdet diese Gespräche finden.
Dieser Podcast wird produziert von Podcasts.
Bei OMR.
Podcast Summary
Key Points:
Christoph Debus, ehemaliger CFO von Flix und heute CEO der Tour, hat Erfahrung aus der Rettung mehrerer Fluggesellschaften, darunter Kondor, durch kreative Finanzierung und starker Cash-Management.
Die Tour ist ein weltweiter Reise- und Hospitality-Konzern mit über 10 Milliarden Umsatz, 16 Millionen Gästen und 211 Tochterunternehmen, der sich auf Reiseveranstaltung, eigene Hotels, Zieleinstellungen und Ausflugsservices spezialisiert hat.
Der Wachstumsmarkt der Reisen ist stark, besonders bei echten Erlebnissen, da digitale Verbraucher zunehmend auf persönliche, emotionale und sichere Reisen ausgerichtet sind – ein Trend, der auch in der deutschen Konsumausrichtung deutlich wird.
Summary:
Christoph Debus, ein erfahrenes Führungskraft in der Reise- und Flugbranche, teilt seine tiefen Erfahrungen aus der Rettung der Fluggesellschaft Kondor während der Krise 2019. Damals musste er unter extremen Liquiditätsdruck mit einem Schutzschirmverfahren und einer Brückenfinanzierung der Bundesregierung agieren, um die Fluggesellschaften zu erhalten. Diese Erfahrungen zeigten ihm die entscheidende Rolle von Cash-Management und Vertrauen bei Krisensituationen.
Heute ist Debus als CEO der Tour, einem globalen Reise- und Hospitality-Konzern, tätig, der über 10 Milliarden Umsatz und 16 Millionen Gäste generiert. Die Tour kombiniert Reiseveranstaltung, eigene Hotels, Zielgebiete und Ausflugsservices in einem breiten Portfolio. Im Zentrum steht die Bereitstellung sicherer und emotionaler Reisen, die durch Personalberatung, klare Produkte und umfassende Unterstützung bei Krisen ausgezeichnet sind.
Der Wachstumsmarkt für Reisen ist stark, da digitale Verbraucher zunehmend auf echte Erlebnisse und persönliche Beratung ausgerichtet sind. Die Tour setzt auf ein omni-channel-Vertriebsmodell, bei dem Online- und Offline-Beratung den Kunden den optimalen Weg zur Entscheidung ermöglichen. Zudem arbeiten die Unternehmen aktiv an einem verbesserten Kundenimage, insbesondere bei der Bereitstellung von Sicherheits- und Schutzangeboten in Krisensituationen.
Die Kombination aus persönlicher Beratung, technologischer Unterstützung und emotionaler Produktpolitik macht den Reiseveranstalter zu einem leistungsfähigen und vertrauenswürdigen Anbieter.
FAQs
Christoph Debus ist Chef der Tour, einer der größten Reise- und Hospitality-Gruppen in Europa. Er hat bereits Erfahrung als CFO von Flix und bei verschiedenen Fluggesellschaften wie Kondor und Erberlin, wo er Unternehmen rettete und Transformationen leitete.
Nach dem Zusammenbruch der Thomas Cook-Gruppe im Jahr 2019 wurden die Airlines unter der Führungsleitung von Christoph Debus mit einem Schutzschirm verfahren. Mit Brückenfinanzierung der Bundesregierung und einem schnellen Verkaufsprozess wurde die Kondor gerettet und im Jahr 2020 wieder auf dem Markt.
Christoph Debus verfügt über umfassende Erfahrung in Flug- und Reisebranche, einschließlich der Management von Fluggesellschaften, Reiseveranstaltern und Hotelketten. Seine Expertise umfasst auch Kapitalmanagement, Revenue-Management und Krisenmanagement.
Die Tour ist ein führender Anbieter mit über 10 Milliarden Umsatz und 16 Millionen Gästen jährlich. Das Unternehmen betreibt Reiseveranstaltungen, eigene Hotels, Reise- und Urlaubskonzepte sowie nationale und internationale Zielgebiete.
Die Zusammenarbeit zwischen Tour und Rewe ermöglicht gemeinsame Angebote wie Rewe-Reisen, bei denen Kunden, die Lebensmittel bei Rewe kaufen, Reisegutscheine erhalten. Dieses Cross-Selling-Modell wird im Bereich Kundenerfahrung und Kundenbindung weiter ausgebaut.
Das Reiseveranstaltungsgeschäft ist das größte Geschäft bei der Tour. Es erzeugt hohe Umsätze und ist durch seine Niedrigkostenintensität und hohe Skalierbarkeit attraktiv. Es bildet die Basis für viele andere Produkte wie Hotels und Ausflüge.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.