Reboot Germany, Now – mit Otto-CIO Michael Müller-Wünsch
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In dem Podcast „Tech Talk Voice of Digital“ diskutiert CIO Michael Müller-Wünsch die digitale Lage Deutschlands unter dem Motto „Reboot Germany Now“. Er kritisiert die mangelnde Umsetzungsgeschwindigkeit und Passivität trotz politischer Bekenntnisse zur Digitalen Souveränität und der Einrichtung eines Digitalministeriums. Anhand dreier Schlüsseldaten – der Pandemiebeginn 2020, der KI-Revolution durch ChatGPT 2022 und der politischen Unsicherheit 2024 – verdeutlicht er, wie die CIO-Community als Krisenmanager agierte, doch insgesamt zu wenig Fortschritt erzielt wurde. International hinkt Deutschland insbesondere in der Hardware-Herstellung hinterher, besitzt aber Potenziale in Software, Quantencomputing und domänenspezifischen Lösungen. Müller-Wünsch betont die Dringlichkeit, Ökosysteme für Innovation zu schaffen, Bildung für digitale Teilhabe zu fördern und Technologie wie KI-Agenten verantwortungsvoll einzusetzen, um globale Herausforderungen wie Nachhaltigkeit und personalisierte Bildung zu bewältigen. Ein aktiver Dialog zwischen Politik und CIO-Community sei essenziell, um mutige Entscheidungen für die digitale Zukunft zu treffen.
[Musik] Herzlich willkommen bei Tech Talk Voice of Digital. So heißt der Podcast von Computerwoche, CIO-Magazine und CSO-Online. Heute geht's um. "Reboot Germany Now". So Gast bei mir im Studio ist Michael Müller-Wünsch. Er ist CIO beim wohlgrößten deutschen Online-Händler-Oto. Dort verantwortet er die Weiterentwicklung der IT-Landschaft und das tausendköpfige Tech-Team. Mein Name ist Jürgen Hill. Ich bin Chefreporter Future Technologies bei Computerwoche und CIO. Hallo Jürgen, hier ist der Müvue, so kennt mich ja alle in der CIO-Community. Ich freue mich, dass wir heute miteinander sprechen können und der Titel irgendwie verfängt den ich mir für die Hamburger Strategitage ausgedacht habe. Guten Einleitung. Hallo Müvue, von meiner Seite ebenfalls. Mit dir haben wir heute einen Gast, der nicht nur zweimaliger Breisträger des CIO des Jahres ist, sondern auf den Hamburger Strategitagen auch eine der CIO-Kinots hält. Du startest dort einen Aufruf an die CIO-Community, gepad mit einem Weckruf an die Politik, dass wir die Zukunft jetzt durch mutige Entscheidungen und gemeinsames Anpacken gestalten sollten. Was mich da ein bisschen wundern oder so meine erste Frage wäre, warum dieser Weckruf zum jetzigen Zeitpunkt, wenn ich so zurückschau auf das Jahr 2025, da hatten wir durch ständig politische Absichtserklärung in Sachen digitaler Souveränität und wenn wir nach Deutschland gucken, so ganz untätig war ja die Politik eigentlich auch nicht, wenn ich jetzt nur mal an die Gründung des digitalen Ministeriums denke. Wo hapert es denn aus deiner Sicht immer noch in Sachen Digitalisierung? Ja, also was mir halt doch letztendlich fehlt, ist die Umsetzungsgeschwindigkeit und die Intensität mit der wir an die Themen rangehen. Und ich glaube dieses Reboot-Deutschland-Now war für mich so die Zusammenfassung, dass wir wirklich unsere Haltung, unsere Einstellung als Gesellschaft zu unserem Land und unserer Gesellschaft noch mal schärfen müssen und weiter voranbringen müssen. Und ich erlebe doch eine zu große, starken Aktion und passivität. Und würde mir wünschen, dass Dinge schneller gehen, wir haben große Hoffnung an die aktuelle Koalition und die jüdige Statur gesetzt und müssen doch sehen, dass es mit den Großankündigungen doch nicht so vorankommt. Und gleichwohl schätze ich natürlich und habe mich auch sehr gefreut, dass wir zumindest eine institutionelle Struktur, wie das Digital Ministerium jetzt hier in Deutschland etabliert haben, was auch anfängt, ein paar Duftmarken zu setzen. Aber oder und, wenn ich mir überlege und die Hamburger Strategitage sind, da sind ja mittlerweile die bedeutendste Technologie, entscheidere Veranstaltung in Deutschland. Dann vermisse ich doch auch den Dialog zwischen gesellschaftlichen Vertretern, also der Politik und uns als Community der CIOs. Und deswegen eben hat auch die Idee, in dem in der Kino mal darauf einzugehen und die leider weiterhin durch Abwesenheit glänzende Politik doch einzuladen, den Dialog mit unseren Hamburg und darüber hinauszuführen. Okay, also das, weil Du auch anfangst über passivität geredet hast. Da kam bei mir im ersten Moment so vielleicht da verdacht, auf Du könntest meinen, dass wir vielleicht zu viel über Digitalisierung reden, aber zu wenig passiert, weil in den letzten Worten gewinne ich eher den Eindruck, dass es selbst in Sachen Reden hier zu Lande noch, auch da noch hapert. Na, ich nehme mal drei Daten. Und diese drei Kalender-Daten haben für mich so eine große Bedeutung, was dort die CIO-Community für dieses Land gemacht hat. Und ich würde mir einfach wünschen, dass diese Kraft, die da in Hamburg ja auch versammelt sein würde, aber es gibt ja auch viele Kollegen, die Kremote zugeschaltet sind oder einige, die nicht dabei sein können, dass wir das einfach viel mehr nutzen. Es war der 7. Januar 2020. Es war der 30. November 22. Und es war der 6. November 2024. Und jedes dieser Daten hat aus meiner Sicht eine große Bedeutung für die digitale und technologieentscheiderssehene in Deutschland. Ich habe jetzt gerade so erst geschwiegen, weil ich versuchte so in meinem Hinterkopf diese Daten mit irgendeinem IT-Erreignis in Verbindung zu bringen. Ich muss allerdings sagen, ich bin dabei gescheitert. Ich gehe aber davon aus, die wir uns gleich aufklären, welche Bewandnisse es mit den drei Daten hat. Ja, es waren Daten, wo die Bedeutung der CIOs und ihre Organisation in unserer Gesellschaft zum Tragenbode oder wo es eben auch einen großen Impact auf die CIO-Organisation geben hatte. Sinter Januar 2020 hört Deutschland zum ersten Mal von einer seltsamen Lungenkrankheit in China. Das AID, der Hörfung, berichtet über diese Entwicklung. Wir haben dann festgestellt, wie langsam unsere Prozesse sind, wie fragil unsere digitale Infrastruktur ist und war. Wir sind auf Sicht gefahren, um den Herausforderungen damit einherkam, dass Menschen auf einmal nicht mal in ihre Unternehmen zurückgehen konnten, nicht ohne weiter sich bewegen konnten. Die Bildung zum Erliegen kamen. Schulen ihren Betrieb nicht ordentlich fortführen konnten. Und da hat die CIO-Community eingegreffen. Und sich zum ersten Mal so als Krisenmanager unserer Gesellschaft bewiesen. Und wurde dem entsprechend auch, wurde auch die Arbeit sehr, sehr häufig auch von den Top-Omsweiteren der Organisationen und Unternehmen angemessen gewürdigt. Ein Weckruf. Aber wir sind da auch jetzt nicht wirklich gut weiter vorangekommen. Wir können jetzt, wie hier auch, digital Podcasts machen und Kollaborationen machen. Aber wir rudern auch immer schnell wieder zurück und halten an. Also da, glaube ich, da ist mehr möglich. Am 30.11.2022, das war als JetGPT die Bühnebetrat, der, wenn man es mal positiv formuliert, die Welt auf dem Kopf gestellt hat. Und ich glaube, nicht ein Einseger hätte vorhersehen können, was dies als quasi Beispiel einer wirklichen echten digitalen Disruption für uns bedeuten könnte. Wir wissen, dass heute bei OpenAI weit über 800 Millionen weltweit registrierte Benutzer sind, die diese Plattform nutzen. Es gibt auch andere hervorragende Plattformen. Und wenn wir auf Konferenzen sind, wenn wir am privaten sind, reden über dieses Thema Technologie KI-Agenten. Und was wirklich schade ist, wir haben an dem Beispiel leider sehen müssen, dass Europa eben da nicht leading war in der Anwendung. Es kam auch nicht aus der deutschen Forschung. Und für uns in Deutschland ist deutlich geworden, was wir für eine große Lücke haben. Und wir versuchen jetzt über Regulatorik, über Strukturen irgendwie dem Herd zu werden. Es war sozusagen ein zweiter Wegruf, aber diesmal nicht ein medizinischer Virus, sondern es war die KI, die uns da in Ballungen gebracht hat. Und warum habe ich den sechsten November 24 außerkohren? Das war das Datum, als Olaf Scholz faktisch die Ampel beendet hat. Und wir einmal mehr wieder in so einer halte und warte Position gekommen sind. Unsicherheit hat uns geprägt, obwohl wir eigentlich Spitzenpolitik an einen Mandat gegeben haben, die digitale Zukunft von Deutschland zu prägen. Durch die Neuwahlen wurde das Mandat noch mal erneuert. Ja, wir haben ein Digitalministerium. Aber ich muss leider sagen, dass wir bei Weiten noch nicht die Fortschritte erzielen, die sich, glaube ich, alle hier in dem Staat erhoffen, der der Staat, der doch eine Disruption braucht, eine Restrukturierung braucht. Und das sind halt Kernkompetenzen, die mal auch Technologen an den Tag legen, weil sie ja oß betreiben den Change in Organisationen. Und haben das, wenn ich das mal so mit Verlaub sagen darf, von der Pika auf gelernt, wie man so was macht? Du hast das im Vorgespräch auch angedeutet, dass du jetzt in letzter Zeit viel unterwegs warst. Wir schauen es aus, wenn du jetzt, so das, was du hier zur Lande erlebst, in Sachen Digitalisierung mit deinen internationalen Erfahrungen vergleichst. Sind wir da absolut abgehängt oder sind wir da irgendwo im Mittelfeld, wie wir da so deine Einschätzung? Na ja, es gibt ja aus meiner Sicht so zwei Perspektiven, die man berücksichtigen sollte. Die eine ist, sind wir in der Lage wirklich bedeutsame Technologie für unsere Gesellschaft bereitzustellen. Und sind wir als Gesellschaft in der Lage, Technologie auch sinnvoll und verantwortungsvoll zu nutzen. Das Zweite hat viel mit Bildung zu tun, mit auch Zugang bis hin zu Teilhabe, an technologischen Infrastrukturen und das andere eben mit der Möglichkeit, Technologie für den Markt bereitzustellen. Bei dem Bereitstellen muss man leider anerkennen, dass wir einen Teil der ganzen Technologien Infrastrukturen aus der Hand gegeben haben, da wo es um Hardware Infrastrukturen geht. Da gibt es keine bedeutende Wertschöpfung mehr in Deutschland zu. Die substanziell, die irgendwie weltweit anerkannt ist, im Bereich IT-Technologie. Wird dich leid sofort unterhalten? Im Softwaremarkt haben wir einige Anbieter, die sich mühen, die dabei sind. Wir haben natürlich unser Flagship, die SAP. Aber wir haben auch ein paar andere interessante Unternehmen. Aber wenn man mal in so einen Rechenzentrum reinschaut, von denen ja gerade immer heutzutage viel gesprochen wird, dass jetzt neue Rechenzentrums Infrastrukturen in Deutschland geschaffen werden, dann muss man anerkennen, dass das Gebäude hoffentlich von einem deutschen europäischen Unternehmer bereitgestellt wird. Die Hardware kommt ausschließlich aus Regionen, außerhalb Europas. Und hin und wieder, je nachdem, in welcher Schicht man sich bewegt, kann man darauf hoffen, dass eben deutsche oder europäische Software-Komponenten dann die Infrastruktur dieses Rechenzentrums prägen. Und das ja auch einen Teil unserer Soberinitätsdiskussion. Wo haben wir da eigentlich eine Chance, im halt auch wieder Maßstäbe zu setzen, gar nicht so sehr, damit alle nacheifern, was wir machen. Aber um uns im halt auch aus Abhängigkeit nach Hause zu bewegen. Und da ist ja vergleich zu anderen Regionen. Und aber mal USA ist mir vertrauter als dann Asien. Doch so, dass wir hinten dranstehen und uns wirklich sehr, sehr schwer tun, da Maßstäbe zu setzen, was ich persönlich doch als tragisch empfinde. Ich teile deine Analyse. Auch bei dem Punkt, was die Wertschöpfung, am Betrifft jetzt wenn nur meine Frage, wer es wirklich notwendig ist, dass wir bis auf die Hardware-Ebene spricht, schipp eben eine runter eigene Entwicklung haben, um eine Wertschöpfung zu gewährleisten. Oder wer es nicht reichen, wenn wir darauf aufsetzen. Ich sag mal, eine Art eigenen Stack mit Software, mit Anwendungen machen. Und vielleicht das Spezifel und so spezifisches Domänen wissen, was man zumindest im Industriebereich haben, dabei weiterverländen. Also, das ist natürlich jetzt erst mal eine taktisch valide Option, weil im Hardware-Bereich werden wir ja die Entwicklung, die von den großen Technologien, der Dialogie, Hardware-Probeil, dann kommen wir ja nicht ohne Weiteres in der Architektur logik, in der wir uns da noch bewegen aufholen können. Das ist ein Unterfangen, wo ich uns nicht allzu viele Chancen einräume mehr. Es gibt eine andere Ecke, auf die ich gerne zurückkommen würde, von der ich mir vorstellen könnte, da könnte Deutschland wieder Maßstäbe setzen, wenn es um Hardware geht. Und in der Tat, wenn uns jetzt nicht auch noch die industrielle Wertschöpfungskompetenz, die Wertschöpfungskompetenz flöten geht, was wir ja leider Gottes auch durchaus in einigen Industrien, Stichwort Robotik, Stichwort Automobil sehen, dass wir da ganz schön wettbewerbsmäßig unter Druck geraten, dass wir da eben genau über die von dir beschriebene Software-Stacks noch eine Chance haben, auf Welt-Niveau wettbewerbsfähig zu sein. Das ist denkbar, dann brauchen wir aber eben auch Bökosystemen, bis hin auch zur Finanzierungstrukturen, die das leicht möglich machen. Meine Hoffnung wäre, wenn man tatsächlich über den gesamten Stack inklusive der Hardware nachdenkt, dass Deutschland und Europa ihren wirklich großartigen Ruf in der Welt im Bereich Quantekomputing und Forschung von Quantencomputing, wie zum Beispiel auch hier in Hamburg tatsächlich dazu nutzt, Maßstäbe zu setzen, in zweierlei Hinsicht, natürlich wirklich auch die Computingleistung, die wir uns davon versprechen, zu realisieren. Aber dadurch, dass dann Computing auch anders stattfindet, auch ein Beitrag zu diesem immense Energiebedarf zu leisten, der dann nicht mehr notwendig ist, wenn ich große Rechenanlagen und heutigen Architekturen betreibe, dass wenn ich über Quantencomputing komme, meine Hoffnung wäre, dass wir mit einem anderen Energiebedarf zu rechnen haben, weil die ganze Diskussion neuer Rechenzentren ist ja keiner auf den ersten Blick wirklich end-to-end gedachte Diskussion, die wir so als COS und Technologen gerne haben. Sondern da fehlt dann meistens der Teil energetische Infrastrukturen, wo kriegen wir eigentlich die her, wenn wir große Rechenzentren parks hier in Deutschland ansiedeln wollen? Der letzte Punkt, den hab ich in letzter Zeit sehr häufig in Diskussionen eben gehört, auch vergnüpft mit Forderungen, wir brauchen Industrie, Strompreis für Rechenzentren, damit was vorran geht, aber auch dein Aspekt in Sachen Quantencomputung fand ich sehr interessant, weil in dem Zusammenhang habe ich noch nie an Quantencomputing gedacht, dass es uns dabei helfen könnte, kleinere effizientere Rechenzentren zu bauen. Ich hab es bisher immer nur unter dem Aspekt gesehen, dass ich mit Quantencomputing bisher nicht lösbare Probleme lösen kann. Na ja, oder eben tatsächlich, da wo ich sie über bisherige Architekturen nur sehr aufwendig und lange lösen kann, in verhältnismäßig kurzer Zeitbewerb stelle ich bekommen. Und wenn ich Zeit gleich Energiebedarf setze, und das ist sehr trivialisierend, was ich jetzt gerade mache, aber um einfach mal die Botschaft zu beschreiben, dann müssten wir uns jetzt ransetzen auf diesen Hardware-Architekturen, Betriebssystemen, Strukturen, aber auch betriebswirtschaftliche Anwendungssystem-Architekturen zu konzipieren. Und damit könnte ein Technologiestek entstehen, der uns in der Welt im Konzert aller Daten getriebenen Geschäftsmodelle und Daten getriebenen Lösungen tatsächlich wieder ganz nach vorne in die erste Reihe bringen könnte. Und da brauchen wir, meine Sachen, jetzt die Ökosysteme, wenn wir wirklich über Innovationen sprechen, dass das eben vorangebracht wird, weil es eben nicht nur in der Wertschöpfung mit Daten gut umzugehen, einen strategischen Vorteil darstellen wird, sondern eben wie gesagt auch auf der zweiten Seite, nämlich was die ganzen Energiebedarfstrukturen betrifft, wahrscheinlich auch, eine substanzielle Disruption im positiven Sinne mit sich bringen dürfte. Und da hätte ich großen Wunsch, dass wir da uns unterhaken und schnell vorankommen. Klar, es gibt einige Dinge, die tatsächlich noch in Universitären Kontexten bewegen. Aber da brauchen wir dann eben halt genau auch diese Gründerparks, diese Innovationszentren, die dann eben halt auch durch den Start jetzt als eine Strukturmaßnahme vorangebracht werden, damit wir dann nicht dieses Rennen auch verpassen, wie wir es eben halt leider Gottes an vielen anderen stellen, welche oft verpasst haben, wo es jetzt eigentlich immer nur darum geht, dass für wenigstens noch die Rücklichter im Sicht behalten. Ja, deine Argumentation teile ich. Ich sehe auch die deutschen Quantencomputing Firmen, die wir haben momentan, als kleine Zart der Pflänzchen, die glaube ich durchaus etwas Wassersprichinvestitionsmittel brauchen könnten, um besser wachsen zu können. Ich sehe aber auch noch ein anderes Problem, dort ist es vorher noch angesprochen, dass du zwei geteilt hast zwischen Bildung und Hardware, müssten wir denn nicht, um dann beim Quantencomputing ganz vorne mitspielen zu können, nicht jetzt schon in den bei der Universitärenausbildung anzufangen, die Leute fit zu machen, für das Zeitalter des Programmierens von Quantencomputern, weil die Logik läuft ja doch ein bisschen anders, wie ich im herkömmlichen Computer programmiere. Also ich glaube, das ist immer eine wichtige Maßnahme, dass wenn ich eine Gesellschaft bilde, mich die Chance habe, dass es in der welcher Gesellschaft besser vorangeht und jetzt in dem ganz speziellen Thema sehe ich das auch so. Deswegen sagen wir für einzelne Unternehmen und ich weiß ja, dass viele meiner Kollegen gerade auch in den letzten Jahren, und ich habe ja da diese Events genannt, die sagen wir mal vielleicht so ein bisschen disruptiven Charakter haben, habe ja viel in den Unternehmen und auch in den öffentlichen Bereichen getan, dass Menschen einen größeren besseren Zugang bekommen haben zum Umgang von Technologie im alltäglichen Geschehen. Und ja, ich glaube auch hier wäre es gut, dass wir die Menschen auf so ein Zeitalter vorbereiten und gleichzeitig würde ich aber auch einen Appell halt in die Richtung bringen. Und das ist das, was ich eben durch meine Reisen oder auch Austausche, die großen Technologiepläern in anderen Kontinenten erlebe, dass wir tatsächlich auch Technologie benutzen, um Technologie zu bauen. Stichwort, Agentengetriebene, Softwareentwicklung oder Softwaresysteme, wo es so einer Augmentation zwischen Menschen und Technologie gibt, um dann entsprechend eine Lösung zu bauen. Und da sind wir, glaube ich, auch heute noch nicht mutig genug oder auch in bestimmten Bereichen, glaube ich, in der Breite noch gar nicht qualifiziert genug, um das voranzubringen. Und vielleicht müssen wir die Quanten-Computer gar nicht 100% dieselber programmieren, einmal die grundsätzlichen Architektoren alle definiert hat haben, sondern können eben halt auch Technologie einsetzen, um dann für diese Gesellschaft, Lösungen zu schaffen, die uns als Gesellschaft weiterhelfen. Und wir haben ja zwei, drei große Themen aus meiner Sicht, die wir bedenken müssen. Und man mag es vielleicht nicht hören wollen und es gibt ja Regionen in der Welt, die es gänzlich ignorieren wollen. Es geht immer noch darum, all das, was wir tun, in den Kontext zu stellen, dass wir für die Menschheit ein Lebenswerten und lebensfähigen Planeten erhalten. Ich bezeichne das einmal so ein bisschen als die Planet First Strategie. Und dementsprechend, wenn wir mit Quanten-Computing modellisch schaffen können und simulieren könnten, wie das Verhalten aussieht bei uns in der Gesellschaft. Etten wir vielleicht nicht nur die Transparenz über bestimmte Dinge, sondern können uns auch Maßnahmen ableiten lassen. Das haben wir mal, also der erste Leer, über den ich danach denken würde. Der zweite Leer, den ich auch immer sehe, den wir voranbringen müssen ist, dass wir neben diesen für die Welt bedeutenden Antrieb, dass wir eben die Menschen einfach durch Bildung, also wenn man sich mal vorstellt, wir schaffen es heute, ich bekam da weiß man ja, dass ich aus dem Unternehmen komme, was Personalisierung und Online-Geschäft sehr individuelle Angebote schaffen kann. Wie wäre es eigentlich, wenn wir mit den Möglichkeiten von Computing idealisierte, personalisierte Bildung schaffen? Und damit eben halt auch Menschen, die vielleicht andere Fähigkeiten, sich wissen zu haben, gerechter zu werden als in Schema-Tan zu arbeiten, die wir alle, die vielleicht auch schon länger hier, sich bewegen, ob schon früh so mitbekommen hat haben. Also ich glaube, für mich als Bildung und Teilhabe ein zweiter großer Handlungstrang, wo wir reingehen können und wo wir, wenn wir in großen Bildern ein Scale, wie man ja so gerne sagt, etwas voranbringen wollte, dass wir das eben halt auch entsprechend einbringen, was nicht heißt, dass wir nicht die menschliche Interaktionen auch weiterentwickeln müssen. Ich glaube, das im Zeitalter von Technologie, gerade die Qualifizierung im menschlichen Umgang, was ja oft so mit Coaching verbunden wird, eine hochgradig wichtige Disziplin ist, weil ansonsten wir sehen ja, was das Missverständnis zwischen Menschen für manchmal ganz schreckliche Auswirkungen haben kann. Ich glaube, da hat den Prospekt für die Gegenseite zu entwickeln. Und der dritte Teil, den ich mir einfach wünsche und darum, glaube ich, eben halt auch wir brauchen einen ganz anderen intensiveren Dialog, von CIOs, mit der Politik, in beide Richtungen und Mitwirkungen, ist eben entsprechend auch Infrastrukturen zu schaffen, die nachhaltig sind, die nicht nur kurzfristig funktionieren. Und dafür stehen ja eigentlich auch einmal wieder CIOs, dass sie ganzheitlich Ende zu Ende nachhaltige Lösungen schaffen wollen, die auch ein bisschen belastbar sind. Und das ist einfach das, was ich mir wünsche, dass wir das mehr erleben und eben über einen qualifizierten Dialog zum Beitrag leisten, das Deutschland doch wieder mit ein bisschen mehr Optimismus in die Zukunft schauen kann, als wir so irgendwie über die letzten Jahre sich gerade leider Gottes in die andere Richtung entwickelt hat. Ich würde sagen, nicht nur mit Optimismus in die Zukunft schauen kann, sondern in meinen Augen, wir müssen es sogar, weil wenn ich mir anschaue, ich war jetzt die letzten Jahre viel in China unterwegs, über das politische System braucht man nicht diskutieren, aber wenn ich die technologische Innovationsgeschwindigkeit drüben an, anschaue und dann nach Deutschland zurückkommen, dann kann sein irgendwo schlecht werden. Interessant fand ich aber auch dein Aspekt in Sachen Bildung, diese Idee, mit Hilfe der Technik, ein individualisiertes Bildungsangebot schaffen zu können, dass wirklich die eigenen Veranlagungen fördert, finde ich eine super Idee. Ich befürchte nur, wenn ich in Deutschland denke, auch wenn ich so an Digitalisierung in der Medizin denke, dass wir wahrscheinlich zuerst wieder anfangen, uns tot zu regulieren, bevor wir überhaupt das Potential erkennen. Ja, ich muss auch zugegeben dabei sagen, dass es auch leider Gottes so ein bisschen in meinen Erfahrungen schwarz auch aus den letzten zehn Jahren. Und sofern war ich auch da oft bebüht, Dinge, die wir nehmen, uns am Apparat entstehen, auch zu fördern und zu begünstigen. Da gibt es ja einige wirklich wunderbare Projekte vorhaben, wo auch vieles COS mitwirken. Und ich spreche jetzt vor allen Dingen mal in den Kontext der Digitalisierung. Es ist natürlich, wir müssen, ich meine, auch als COS haben wir ein großes Interesse, eine gewisse Gavarnenz zu haben, dass wir gewisse mal Stabilität und Struktur in unserer Systemlandschaft und System dabei nicht nur technisch gesehen sollen, auch als soziotechnisches System zu verstehen zu schaffen. Und da habe ich ja jeden Respekt dafür, aber wenn man sich jetzt aus verdierbeschriebenen, wahrscheinlich gemachten Erfahrungen von China und China Speed nimmt, ich hatte jetzt das Privileg gerade letzte Woche in Las Vegas auf der CS zu sein und dort auch einige sehr prominent, asiatische, chinesische Unternehmen wieder kennenzulernen und da Kontakt zu haben, deren Geschwindigkeit in Innovationen ist mittlerweile so atemberaubend, dass man wirklich sich überlegen muss, müssen wir nicht doch an der einen oder anderen Stelle in das Risiko gehen und ein paar Gavarnenzüberlegungen hinterfragen, ohne das gleich unser gesamtes Werte-System ins Wankengerät. Ich wäre der letzte, der jetzt einfach nur aus Gründen von Opportunismus jetzt einfach erstmal alle Züge schleifen lässt. Ich finde, es ist, und ich persönlich, aber Kinder möchte gerne in einem Gesellschaftssystem arbeiten, wo es einen Werte-Kanon gibt, der den Respekt im Umgang mit Menschen, unter anderem, aber auch den Respekt im Umgang mit unserer Umwelt, als ein wirklich erstremenswert, das Ziel vertritt, dass wir aber trotzdem, vielleicht doch den Mut haben, ab und zu mal, Dinge schneller hinzukriegen, in Evente auch mal was nicht bis zur Ende durch die Klede zu haben, um es dann vielleicht auch schnell zu korrigieren. Also, wir in unseren Technologierunternehmen sprechen ja mal von dem MVP, dem most viable Product. Vielleicht muss man das an der einen oder anderen Stelle doch auch mal da, wo es die Regulatorik aus der Meinung vieler vielleicht überhand genommen hat, müsste man da vielleicht mal in die Richtung denken. Ich will schon auch alle daran erinnern, wir als Bürger wählen unsere Politiker, wir wählen uns unter politisches System. Und deswegen, da müssen wir sehr achtsam sein, dass die Politik dann Dinge macht, die für uns als Bürger auch wieder in unser Gesellschaft förderlich ist. Und es ist sich nicht so entwickelt, dass die gesamte Gesellschaft nur bedingt davon profitiert. Und ich glaube, diesen Dialog müssen wir führen, was da angemessen ist. Und ich will hier bei Weiten kein Besschen machen, von der einen oder der anderen Gruppe. Aber das ist genau das, was mir fehlt, das Augenmaß zu entwickeln, wofür denn Dinge da sind. Und wenn wir Dinge regulieren und Gavannens machen, sei es im Unternehmen als CEO oder sei es in der Politik für die Gesellschaft, dann sollten wir immer sehr deutlich machen, auf welches CEO das denn genau einzahlt. Denkt sich ein bisschen mit meinen Vorstellungen. Ich würde es für euch ein bisschen anders formulieren. Ich habe so den Eindruck, wir fangen immer allen schon irgendwas zu regulieren, bevor wir es überhaupt entwickelt haben, um zum Beispiel auf den Thema Quantencomputing zu kommen. Warum lasse ich denen nicht am Anfang eine gewisse Freiheit, um das Produkt, die Technologie weiterentwickeln, zu können und fangen dann, wenn es um den täglichen Newscase in der Praxis geht, an da die Leitblanken zu setzen. Also, ich hätte jetzt, in dem Kontext jetzt kein konkreten Fall, sehr jetzt doch zu abstrakt, was ich da formuliere. Aber es ist ja merkwürdig, dass die gesamte Gesellschaft das Gefühl hat, dass wir überreguliert sind. Und selbst wenn es nicht formal korrekt wäre, dass wir das alle mit uns herumtragen, schreit doch danach, dass wir da was verändern müssen. Und da finde ich, müssen wir zusammen. Und es ist natürlich, dass man dann auch im Halt in die Gremien reingeht. Und das dann eben auch das CROs sich genauso nach außen wagen oder nach außen auftreten und sagen halt, das sind unsere Positionen an der Stelle, die dann eben halt auch gehörfinden, gehörfinden müssen. Und insofern würde ich mir wünschen, dass jetzt eben halt auch das Digitalministerium eine relevante Usergruppe ihrer Arbeit, nämlich uns IT-entscheider viel mehr nutzt, um für Deutschland noch bessere Arbeit machen zu können. Also es geht gar nicht darum, ob das schlecht ist. Aber ich glaube, wir könnten viele Dinge noch für besser machen. Und ich meine, wir haben hier ausgebildete Digital-Spezialisten jetzt auch in Hamburg, wo es da Menge gibt, die da sicherlich sehr gut unterstützen können, in der gesamten Transformation unserer Gesellschaft, die ja mehr als dringend unnötig ist. Was schwimmt dir denn vor? So ein bisschen gemeinsamer Sinktank aus Politik und CIOs oder, wie darf ich so die letzten Ausführungen verstehen? Na ja, es gibt ja immer mal so irgendwie los, sporadische Kontaktkonstrukte. Das dauert halt nur öre lang nicht. Manchmal reden wir uns ja dann auch mit über unsere fördererativen Strukturen raus, dass wir das alles so angelegt haben oder es mal für die Bundesrepublik so angelegt wurde. Ich glaube, dass wir viel schneller, ein bisschen hemsärmlicher. Das war ja auch die große Hoffnung an unserem Bundesminister Wettberger, dass er so ein bisschen aus seinem unternehmerischen Kontext den Pragmatismus erkennen lässt. Und ich glaube einfach, wir müssen mit einer viel höheren Geschwindigkeit, wenn man noch mal wieder dieses Beispiel China Speed nimmt, an die Dinge ran gehen, auch hin und wieder mit dem Risiko, das Dinge auch nicht so funktionieren. Deswegen, wenn im Beweive vielleicht an der einen oder ananstelle. Und natürlich wird es jetzt viele Menschen geben, die dann sagen, aber an der Stelle wird es doch nicht ausprobieren und so weiter. Ja, aber ich meine, viele Millionen Bürger können doch nicht euren, wenn sie den Zustand der Staates oder unser Gesellschaft so beschreiben, indem wir uns gerade befinden, der eben halt nicht davon geprägt ist, dass wir als Gesellschaft prospirierend und fröhlich in die Zukunft schauen, halt können, sondern man muss schon ein bisschen sorgenvoll überlegen, wie können wir diese Zukunft gestalten? Jetzt für die, die hier sind, aber auch für die, die jetzt noch kommen werden. Ja, ich glaube, die diversen Aspekte, können wir jetzt wahrscheinlich noch Stunden lang diskutieren und philosophieren. Ich sehe allerdings, dass die Zeit schon etwas sehr weit vorgerückt ist. Du hattest gerade auch nochmal das Thema China Speed und Speed Insgesamt angesprochen. Deshalb zum Schluss vielleicht eine Frage, wenn du einen Wunsch oder, ja, doch Wunsch frei hätte es bei einer Call to Action zu sagen, das sollten wir jetzt unbedingt sofort als erstes machen. Was während das? Ich glaube, in der Digitalisierung spielen, spielt das Thema verantwortlicher Umgang von Daten, eine riesige Rolle. Über Daten wird sehr viel für die Zukunft beschrieben. Und ich glaube, wir müssen unsere Haltung im Umgang zu Daten überdenken. Also das Schutzniveau, was wir da anlegen, ist schon beachtlich, verkompliziert. Auch Innovation und da würde ich mir einen Vereinfachten umgang wünschen. Dann kann ich an diese Stelle nur noch sagen, Mövie, danke, dass du da warst. Das waren sehr interessante Gedankenimpulse. Ja, für mich war es ganz großartig, dass ihr mir die Chance gegeben habt, im Vorfeld der Veranstaltung hier dieses Gespräch zu führen. Und ich freue mich natürlich ganz besonders darauf, dann real und dann Farbe, auch viele Kolleginnen und Kollegen, dazu erleben, aber natürlich auch darauf hinaus, über die Konferenzen aus, genau diesen Dialog zwischen CSOs, der Politik und damit der Gesellschaft wirklich zu voranzubringen. Und wer da Lust hat, sich mit mir positiv konstruktiv zu streiten, da freue ich mich auf den Austausch. Da kann ich auch noch mal sagen, herzlichen Dank. Das war die heutige Folge von "Technock, Voice of Digital". Mein Gast war Michael Müller-Wünsch, CSO bei Otto. Und wenn sie seinem Aufruf doch zu einem realen persönlichen Dialog nachkommen wollen, melden sie sich doch zu den Hamburger IT-Strategietagen unter www.it-strategietage.de an. Ich bin Jürgen Hill, Chefreporter Future Technologies bei Computerwoche und CSO, und alle, die zugehört haben, noch einen schönen Tag und tschüss von dieser Stelle. Tschüss, liebe Jürgen. In hat die Episode gefallen, dann hören Sie auch in unserer anderen Tech Talks rein. Uns gibt es überall da, wo es Podcasts gibt.
Podcast Summary
Key Points:
Deutschland fehlt es an Umsetzungsgeschwindigkeit und Intensität in der Digitalisierung trotz politischer Ankündigungen und der Gründung eines Digitalministeriums.
Drei historische Daten (Januar 2020, November 2022, November 2024) markieren Weckrufe durch die Pandemie, KI-Disruption wie ChatGPT und politische Unsicherheit, die die CIO-Community als Krisenmanager hervorhoben.
Deutschland ist in der Hardware-Produktion abhängig, hat aber Chancen in Software, Quantencomputing und domänenspezifischem Wissen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Souveränität zu stärken.
Notwendig sind Ökosysteme für Innovation, Bildung für digitale Teilhabe und der Einsatz von Technologie (z.B. KI-Agenten) zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen wie Nachhaltigkeit und personalisierter Bildung.
Summary:
In dem Podcast „Tech Talk Voice of Digital“ diskutiert CIO Michael Müller-Wünsch die digitale Lage Deutschlands unter dem Motto „Reboot Germany Now“. Er kritisiert die mangelnde Umsetzungsgeschwindigkeit und Passivität trotz politischer Bekenntnisse zur Digitalen Souveränität und der Einrichtung eines Digitalministeriums. Anhand dreier Schlüsseldaten – der Pandemiebeginn 2020, der KI-Revolution durch ChatGPT 2022 und der politischen Unsicherheit 2024 – verdeutlicht er, wie die CIO-Community als Krisenmanager agierte, doch insgesamt zu wenig Fortschritt erzielt wurde.
International hinkt Deutschland insbesondere in der Hardware-Herstellung hinterher, besitzt aber Potenziale in Software, Quantencomputing und domänenspezifischen Lösungen. Müller-Wünsch betont die Dringlichkeit, Ökosysteme für Innovation zu schaffen, Bildung für digitale Teilhabe zu fördern und Technologie wie KI-Agenten verantwortungsvoll einzusetzen, um globale Herausforderungen wie Nachhaltigkeit und personalisierte Bildung zu bewältigen. Ein aktiver Dialog zwischen Politik und CIO-Community sei essenziell, um mutige Entscheidungen für die digitale Zukunft zu treffen.
FAQs
Weil die Umsetzungsgeschwindigkeit und Intensität in der Digitalisierung fehlen, trotz politischer Ankündigungen. Es besteht eine zu große Passivität, und Fortschritte wie das Digitalministerium reichen nicht aus, um die erforderlichen Veränderungen schnell genug voranzutreiben.
7. Januar 2020 (Beginn der COVID-19-Pandemie, die digitale Schwächen offenbarte), 30. November 2022 (Start von ChatGPT als digitale Disruption) und 6. November 2024 (Ende der Ampelkoalition, die Unsicherheit schuf). Jedes Datum markiert einen Weckruf für die digitale Transformation und die Rolle der CIOs.
Deutschland hinkt hinterher, besonders bei Hardware-Infrastruktur, wo kaum Wertschöpfung stattfindet. Im Softwarebereich gibt es zwar Akteure wie SAP, aber insgesamt fehlt es an Maßstäben und Wettbewerbsfähigkeit, insbesondere im Vergleich zu den USA.
Deutschland könnte durch seine Forschung im Quantencomputing Maßstäbe setzen, nicht nur in Rechenleistung, sondern auch durch energieeffizientere Lösungen, die den immensen Energiebedarf heutiger Rechenzentren reduzieren. Dies erfordert jedoch unterstützende Ökosysteme und Investitionen.
Erstens eine 'Planet First'-Strategie für Nachhaltigkeit, zweitens Bildung und Teilhabe durch personalisierte Lernangebote und drittens die Stärkung menschlicher Interaktionen im Technologiezeitalter, um Missverständnisse zu vermeiden und soziale Kompetenzen zu fördern.
Es fehlt ein aktiver und regelmäßiger Dialog zwischen politischen Entscheidungsträgern und der CIO-Community. Trotz Veranstaltungen wie den Hamburger Strategitagen bleibt die Politik oft abwesend, was gemeinsame Initiativen zur Digitalisierung behindert.
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