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4. Reaktionen: was sage ich wenn, ...?

17m 17s

4. Reaktionen: was sage ich wenn, ...?

In dieser Folge von "FSB Explained" bereitet Noah angehende Ärzt:innen auf unvorhergesehene Situationen im Fachsprachprüfungsgespräch vor. Er betont, dass es nicht darum geht, standardisierte Reaktionen auswendig zu lernen, sondern vielmehr um authentische und flexible Kommunikation. Der Podcast behandelt typische Herausforderungen, wie wenn Patient:innen ungeduldig sind, zu viel reden, zu leise sprechen oder emotional belastende Themen ansprechen. Für jedes Szenario werden beispielhafte, empathische Antwortformulierungen gegeben, die deeskalierend wirken und das Gespräch professionell lenken. Zudem wird erläutert, wie man mit Fragen umgeht, auf die man (noch) keine Antwort hat, oder wie man Patient:innen bittet, präziser oder verständlicher zu sprechen. Abschließend werden Strategien für den Umgang mit häufigen Patient:innenfragen zu Diagnosen, Operationen, Lebensstilfaktoren und Erblichkeit von Krankheiten vorgestellt, stets mit dem Ziel, Sicherheit zu vermitteln und auf Unterstützungsangebote wie den Sozialdienst hinzuweisen.

Transcription

2436 Words, 15340 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu FSB Explained. Ich bin Noah, angehender Lehrer und Spracheinfluencer. Und zusammen üben wir alles, was du für die FSB wissen musst. In dieser Folge werden wir über Reaktionen sprechen, die euch unerwartet in der FSB begegnen können. Natürlich sage ich euch dann auch, wie ihr Dementsprechend reagieren könnt. Bitte denk daran, dass ihr das nicht unbedingt auswendig lernen musst, wenn ihr zum Beispiel praktische Erfahrung in der deutschen Sprache habt, das heißt, wenn ihr eine Ausgutation gemacht habt oder irgendwo gearbeitet habt, dann werdet ihr schon wissen, wie ihr auf solche Aussagen reagieren könnt. Einige Schüler sagen mir zum Beispiel, dass sie, das was ich euch gleich erzählen werden, in dieser Folge nicht lernen, weil sie das Gefühl haben, dass man Reaktionen nicht lernen kann, sondern dass man spontan reagieren muss und authentisch reagieren muss. Denn wenn man Reaktionen lernt, dann ist das nicht mehr authentisch. Deswegen achtet bitte darauf, dass, wenn ihr diese Reaktionen wirklich Wort für Wort auswendig lernen musst, dass ihr das in der Prüfung flüssig und authentisch sagt und nicht wie ein Roboter runterratat. Um ehrlich zu sein, ratig meistens davon ab, diese Ausdrücke auswendig zu lernen, weil es meistens zu grammatischen Fädern kommt. Natürlich gibt es nicht die einzige richtige Reaktion, sondern es gibt Tausende mögliche Kombinationen. Einige von euch werden bei bestimmten Reaktionen denken, das ist total blöd als Reaktion, das würde ich niemals sagen. Das ist auch völlig legitim, jeder hat eine gewisse Art zu sprechen und das ist auch in Ordnung. Lange Rede kurzer Sinn, die Ausdrücke in dieser Folge sollen euch nur eine Orientierung geben, wie ihr auf gewisse, unerwartete Aussergen des Patienten reagieren könnt. Legen wir los. Der Patient kommt rein und sagt, als allererstes, ich habe viel gewartet. Ihr könnt den Patienten nicht ignorieren und sagen, "Hallo, ich bin ihr Assistentat auf dieser Station." Nein, ihr müsst etwas dazu sagen. Eine mögliche Antwort könnte so lauten. Es tut mir sehr leid, dass sie so lange warten mussten. Wie sie wissen, sind wir in der Notaufnahme und es ist viel los, wir haben einfach viele Patienten. Aber ich bin jetzt für sie da und kümmere mich um ihre Beschwerden. Wie heißen Sie bitte? Wie ihr seht mit ganz einfachen Worten und mit der richtigen Satzstruktur natürlich, könntet ihr auf die Aussage anworten. Komm wir zu der nächsten, zu der nächsten möglichen Aussage. Warum fragen Sie mich noch einmal nach meinem Namen? Ich wurde vorhin schon mal danach gefragt. Oder ihr habt den Namen des Patienten nicht verstanden. Und ihr bitte den Patienten darum, seine Namen noch mal zu Buch stabilern. Und er sagt so, was wie, können Sie kein Deutsch oder hören sich leicht? Das ist natürlich unhöflich und ungeduldig. Aber die Prüfer wollen auch sehen, wie ihr in Stresssituation reagiert. Die Kommission hat natürlich Verständnis dafür, dass ihr in der Prüfung gestresst seid. Oder einige von euch sogar Prüfungsangst haben. Aber rechnet bitte damit, dass euch die Prüfer in solche Situationen hineinversetzen wollen. Eine mögliche Antwort könnte einfach lauten. Es ist wichtig, die Daten zu bestätigen. Ansonsten verwechseln wir sie mit einem anderen Patienten. Und das wollen sie sicherlich nicht. Auch hier habt ihr gehört. Die Reaktion muss nicht lang sein, sondern kurz und knackig. Dazu müsst ihr ab und an neue Werben lernen, wie z.B. Verwechseln. Jemanden, mit jemandem anderen, verwechseln. Das heißt, eine Person für eine andere Person halten. Machen wir weiter. Ihr wisst natürlich, dass ihr für das Anamnesiegespräch nur 20 und in anderen Bundesländern sogar nur 15 Minuten habt. Wenn der Patient euch oft oder zu oft unterbricht, weil er viel Redebedarf hat und um die Sache herumredet, dann müsst ihr in darum bitten, zu Sache zu kommen und seine Aussagen auf dem Punkt zu bringen. Das machen die Prüfung natürlich mit Absicht, um euch noch mehr zu stressen. Wir nehmen wir an, der Patient unterbricht euch mit ganz, ganz vielen Fragen oder erstellt euch sogar eine Frage auf die ihr gerade keine Antwort habt. Folgendes könnt ihr sagen. Gute Frage, Herr Müller. Aber darf ich Sie bitten, dass wir unser Gespräch zu Ende führen und nachher beantwort ich sehr gerne alle Ihre Fragen einverstanden? Wie ihr gesehen habt, konntet ihr mit der Aussage zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Erstens habt ihr richtig reagiert und zweitens, konntet ihr eine Frage vermeiden, auf die ihr gerade keine Antwort habt, weil es zum Beispiel eine fachliche Frage ist und ihr euch in der FSB und nicht in der Kenntnisprüfung befindet. Der Patient hat einen großen Redebedarf und erzählt immer zu ausführlich. Er stellt Fragen zu eurer Person und erzählt von Sachen, die nicht wirklich relevant sind. In diesem Fall könnt ihr den Patienten unterbrechen, hörlich unterbrechen und ihm folgendes sagen. Herr, ich ist absolut und all diese Informationen sind wichtig, aber lassen Sie uns zuerst die jetzigen Beschwerden klären. Ich möchte Ihnen dazu noch ein paar Fragen stellen und dann stellt ihr die nächste Frage. Das heißt nicht, dass der Patient jetzt damit aufhört, zu viel zu reden. Deswegen müsst ihr manchmal abwegen, was ihr ignorieren könnt und was nicht. Sprich der Patient zu schnell oder zu untrücklich, dann bitte den Patienten darum, langsamer zu sprechen. Herr Frau X Y, können Sie bitte langsamer sprechen? Ich muss mir auch notizen machen. Oder können Sie bitte das langsamer erzählen, damit ich mir alles genau notieren kann? Oder Sie haben einen interessanten Akzent. Ich würde Sie darum bitten, hochdeutsch zu sprechen. Natürlich kann genau das Gegenteil auftreten und der Patient spricht zu langsam. Das kann euch Probleme schaffen, weil ihr vor allem die Teile innerhalb von 20 Minuten erledigen musst. Deswegen bitte den Patienten darum, etwas schneller zu sprechen. Ihr könnt sowas sagen, wie geben Sie gerne ein bisschen Gas, Herr Möder? Damit wir schnell alle Fragen klären und mit der Behandlung beginnen können. Antworten Sie bitte kurz und knapp, denn wir haben keine Zeit zu verlieren. Jetzt kann es aber sein, dass der Patient zu leises spricht und das macht er auch mit Absicht. In diesem Fall bitte die einfach den Patienten etwas laut zu sprechen. Zum Beispiel könnt ihr sagen, würden Sie bitte etwas lauter sprechen, so dass ich alles gut verstehen kann? Empathie in einer Fremdsprache auszudrücken ist auch nicht einfach, das weiß ich. Deswegen würde ich euch hier ein paar empathische Sätze an die Hand geben. Ihr müsst sie nicht alle auswendig Wort für Wort lernen, sondern ihr sucht euch bestimmte Sätze raus und entscheidet euch für die Sätze, die euch am besten gefallen und euch leicht fallen. Fangen wir an. Ich habe einen guten Draht zu meiner Mama und sie befindet sich gerade in einer sehr schwierigen Situation, weil sie neulich in einen alten Heim gezogen ist. Das könnt ihr nicht ignorieren. Sagt so was wie, es tut mir wirklich sehr leid, Frau Müller. Das ist bestimmt schwer. Unseres Sozialdienst steht Ihnen gerne zur Verfügung, falls Sie Hilfe brauchen. Bei meinem Kind wurde neulich Krebs diagnostiziert. Das belastet mich sehr und wie Sie sich vorstellen können, ist das für die Eltern die Hölle. Das ist bestimmt eine sehr schwierige Situation, Herr Müller. Es tut mir sehr leid, dass Sie das durchmachen müssen. Und dann weißt Ihr bitte auf den Sozialdienst nochmal hin. Meine Frau und ich befinden uns gerade in der Scheidungsphase. Und es ist sehr kompliziert, zu wohl für uns als auch für unsere Kinder. Folgendes kannst du sagen. Scheidungen sind nicht einfach. Und denn meisten Menschen würde es in ihrer Lage auch so gehen. Sie sind damit nicht alleine. Wir stehen Ihnen als Team gerne zu Seite. Sagen Sie uns bitte Bescheid, wenn Sie Hilfe vom Sozialdienst benötigen. Ich bin nur 20 Jahre alt und habe neulich meinen Vater verloren. Seitdem nehme ich antidepressiver ohne Ende und weiß gar nicht, wie ich damit weiter leben soll. Mein herzliches Beileid, Herr Müller. Ihr Verlust tut mir wirklich leid. Ich kann mir vorstellen, dass der Verlust eines Familienmitglieds in so einem jungen Alters sehr schwierig sein muss. Deswegen sagen Sie ruhig, wenn Sie Hilfe vom Sozialdienst benötigen. Ich kann Ihnen gerne einen Termin mit unserem Psychologen vereinbaren. Sie müssen sich nicht alleine mit Ihren Sorgen herumschlagen. Vergesst bitte in diesem Fall nicht? Psychotherapie für den Patienten anzuordnen in dem Arztbrief. Nehmen wir an, das Gespräch ist zu Ende. Ihr habt noch Zeit und die Prüfer wollen euch ein paar Fragen stellen. Natürlich wird diese Frage immer, fast immer gestellt. Der Patient will wissen, was die Ursache seiner Beschwerden ist. Es ist jetzt zu früh eine Diagnose zu stellen. Erst mal müssen wir dieses Gespräch zu Ende führen. Dann kann ich Ihnen alles ausführlich erklären. Es sei denn, ihr habt das Gespräch zu Ende geführt. Machen Sie sich bitte keine Sorgen. Der Patient will wissen, ob er eine OP braucht oder ob er Krebs hat. Ihr habt drei Optionen. Entweder ihr glaubt nicht, dass der Patient eine OP braucht. Beziehungsweise Krebs hat. Oder ihr glaubt, dass der Patient wirklich eine OP braucht. Fangen wir mit dem erstenzenario. Ihr glaubt nicht, dass der Patient Krebs hat. Beziehungsweise eine OP braucht. Ihr könnt folgendes sagen. Herr Müller, wie so denken Sie gleich an das Schlimmste? Ich möchte Sie beruhigen, denn Ihre Beschwerden deuten nicht auf einen Krebs hin. Aber wir werden ein paar Untersuchungen durchführen, so dass wir sicher sein können, dass alles in Ordnung ist. Scenario Nummer zwei, ihr glaubt, dass der Patient Krebs hat. Frau Müller, machen Sie sich keine Sorgen. Sie sind bei uns in guten Händen. Es gibt auch viele andere Diagnosen, die zu Ihrem Krankheitsbild passen. Versuchen Sie bitte positiv zu denken. Wir müssen zuerst noch einige Untersuchungen durchführen. Wenn alle Ergebnisse da sind, können wir uns besser orientieren und hoffentlich eine klare Diagnose stellen. Ich werde Ihnen alles Schritt für Schritt erklären, inklusive der Therapie. Scenario Nummer drei, ihr glaubt, dass der Patient eine OP braucht. Ich glaube, eine Operation wird nötig sein, aber versuchen Sie sich keine Gedanken zu machen. Die Kollegen hier sind sehr gut ausgebildet und solche Operationen werden bei uns rotinemäßig durchgeführt. Sie sind bei uns in den besten Händen. Ihr kommt zu den Noxen, stellt fest, dass der Patient früher ein Kettenraucher war. Das heißt, viel geraucht hat. Dann können Sie Ihrem erst mal gratulieren, dass er mit dem Rauchen oder das Rauchen reduziert hat. Mit dem Rauchen hat er ja noch nicht aufgehört, aber immerhin reduziert. Erst mal den Patienten gratulieren und so was sagen wir. Ich gratuliere Ihnen, dass Sie das Rauchen reduziert haben. Hoffentlich kriegen Sie es auch hin, mit dem Rauchen ganz aufzuhören. Angenommen raucht der Patient immer noch und er raucht relativ viel. Zum Beispiel eine Packung täglich. Dann könnt Ihr Folgendes sagen. Aus medizinischer Sicht ist eine Packung zu viel. Haben Sie schon mal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören? Bitte nicht wundern, wenn der Patient erst mal die Empfehlung nicht gleich akzeptiert oder so was sagt wie. Ja, ich hab zwar versucht, aber das war ja voll glos. Ihr könnt den Patienten noch mal ermutigen, einen neuen Versuch zu starten und auch auf die Entzugspraxen hinweisen, die es im Krankenhaus gibt. Entzugspraxis ist eine Praxis, die dabei hilft mit den Süchten aufzuhören. Zum Beispiel Alkoholrauchen, etc. Noch eine mögliche Reaktion ist. Keine Sorge. Der Sozialdeans unseres Krankenhauses kann Sie dabei unterstützen, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten. Am Ende des Gesprächs werde ich Ihnen ein paar Tipps dazu geben. Der Patient hat Angst, weil Krebs in der Familie schon vorliegt und es bei der Diagnose oder bei dem Anamnese indizien auf Krebs gibt. Wie kann man vorgehen? Folgendes kann man sagen. Na ja, das kann ich gut verstehen, dass Sie Angst haben. Aber ich möchte Sie beruhigen, weil Krebs nicht zu 100% erblich ist. Malen Sie den Teufel nicht gleich an die Wand. Versuchen Sie bitte also positiv zu denken. Mein Vater ist an ME verstorben. Hab ich auch ME? Ich verstehe, dass Sie Angst davor haben. Also ich möchte Sie beruhigen. Das heißt nicht unbedingt, dass Sie auch ME haben. Ist Blutdurchdruckerblich? Nicht erblich, aber wenn die Eltern Blutdurchdruck haben, dann besteht bei den Kindern ein Risiko, Blutdurchdruck zu entwickeln. Wann war Ihre letzte Blutdruckmessung? Ich erinnere mich nicht daran. Vielleicht vor einigen Wochen? Das ist nicht gut für Ihre Gesundheit. Die regelmäßige Messung ist ein wichtiger Bestandteil, damit wir wissen, dass die Dosis der Medikamente ausreichend ist. Kann ich von Ihnen ein Blutdruckmessgerät kriegen? Ja, ich kann Ihnen ein Blutdruckmessgerät verschreiben oder empfehlen. Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten dafür. Sie sollten Ihren Blutdruck regelmäßig überwachen. Wie kann ich zu Hause meinem Blutdruck messen? Es ist super einfach. Mit einem Blutdruckmessgerät können Sie zu Hause Ihren Blutdruck messen. Ich kann Ihnen eine Anleitung geben. Sie legen nur die manchette an und drücken auf den Knopf. Wie kann man den Blutdruck einstellen? Kann man mit Blutdruck gut leben? Der Blutdruck kann durch Lebensstiländerungen, Medikamente und regelmäßige Überwachung eingestellt werden. Mit einer angemessenen Behandlung und gesunden Gewohnheiten kann man gut mit Blutdruck leben. Ich bin seit zehn Jahren nicht mehr bei meinem Hausarzt gewesen, weil ich einfach nur gesund bin. Es ist ratsam regelmäßige Gesundheitskontrollen durchzuführen. Auch wenn Sie sich gesund fühlen. Fragen Sie bei Ihrer Gesundheitseinrichtungen nach dem Namen Ihres Hausarztes und vereinbaren Sie bitte einen Termin. Führt Fettlebigkeit zum Tod? Fettlebigkeit ist keine Todesursache. Allerdings könnte Sie verschiedene Krankheiten für Ursachen, die zum Tod führen können. Wie zum Beispiel Schlaganfall und Herzinfakt. Kann man heute am Blutvergiftung sterben? Die Medizin hat Fortschritte bei der Behandlung einer Blutvergiftung erzielt. Und glücklicherweise ist die Behandlung besser geworden. Kann mein Vater wegen grauen Star blind werden? Es hängt von den Symptomen und Stadium der Krankheit ab. Es ist möglich, aber mit guten Behandlungen tritt es sehr selten auf. Mein Vater hat grünen Star. Was ist das und ist das erblich? Das ist eine Augenkrankheit, die oft bei älteren Menschen vorkommt. Die Behandlung ist abhängig vom Symptomen und Stadium der Krankheit. Der Patient soll regelmäßig einen Augenarzt aufsuchen. Es geht um einen erhöhten Augen in den Druck. Ob das erblich ist oder nicht? Ist der Zeit nicht nachgewiesen. Meine Tochter hat Hühnerauge. Hühneraugen sind Runde, Verhornze, Haut stellen. Das heißt, sie muss zum Hautarzt gehen und nicht zum Augenarzt. Das ist eine Verhornze-Hautstelle, die meist an 10 oder Fuß so len entstehen. Die Ursache ist Druck oder Reibung durch zu enge Schuhe. Deswegen ist es nicht erblich. Ein Hühnerauge verschwindet meist von selbst, wenn die Hautstelle entlastet wird. Wenn euch die Folge gefallen hat, dann schreibt mir gerne eine Nachricht auf Instagram. Wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt oder zu weiteren Ideen beitragen möchtet, dann schreibt mir ebenfalls auf Instagram. Bis zum nächsten Mal.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast bietet Strategien für unerwartete Patient
  2. Es werden konkrete Gesprächsszenarien behandelt, wie z.B. ungeduldige, redselige oder emotional belastete Patient:innen, mit Vorschlägen für empathische und deeskalierende Antworten.
  3. Der Fokus liegt auf praktischer Kommunikation
  4. Abschließend werden Antwortmuster auf häufige medizinische Fragen der Patient

Summary:

In dieser Folge von "FSB Explained" bereitet Noah angehende Ärzt:innen auf unvorhergesehene Situationen im Fachsprachprüfungsgespräch vor. Er betont, dass es nicht darum geht, standardisierte Reaktionen auswendig zu lernen, sondern vielmehr um authentische und flexible Kommunikation. Der Podcast behandelt typische Herausforderungen, wie wenn Patient:innen ungeduldig sind, zu viel reden, zu leise sprechen oder emotional belastende Themen ansprechen.

Für jedes Szenario werden beispielhafte, empathische Antwortformulierungen gegeben, die deeskalierend wirken und das Gespräch professionell lenken. Zudem wird erläutert, wie man mit Fragen umgeht, auf die man (noch) keine Antwort hat, oder wie man Patient:innen bittet, präziser oder verständlicher zu sprechen. Abschließend werden Strategien für den Umgang mit häufigen Patient:innenfragen zu Diagnosen, Operationen, Lebensstilfaktoren und Erblichkeit von Krankheiten vorgestellt, stets mit dem Ziel, Sicherheit zu vermitteln und auf Unterstützungsangebote wie den Sozialdienst hinzuweisen.

FAQs

Entschuldigen Sie sich und erklären Sie kurz die Situation, z.B. durch hohen Andrang. Zeigen Sie dann Bereitschaft zur Hilfe: 'Es tut mir leid, dass Sie so lange warten mussten. Wir sind heute sehr ausgelastet, aber ich kümmere mich jetzt um Sie.'

Erklären Sie sachlich den Grund: 'Es ist wichtig, Ihre Daten zu bestätigen, um Verwechslungen zu vermeiden. Das dient Ihrer Sicherheit.'

Bitten Sie höflich um Fokussierung: 'Darf ich Sie bitten, dass wir zunächst das Gespräch zu Ende führen? Gerne beantworte ich danach Ihre Fragen.'

Zeigen Sie Mitgefühl und bieten Sie Unterstützung an: 'Das tut mir sehr leid, das muss eine schwierige Situation sein. Unser Sozialdienst kann Ihnen bei Bedarf helfen.'

Beruhigen Sie den Patienten, ohne voreilige Schlüsse zu ziehen: 'Machen Sie sich bitte keine Sorgen. Wir müssen erst Untersuchungen durchführen, um eine klare Diagnose zu stellen.'

Gratulieren Sie bei Reduktion oder ermutigen Sie zum Aufhören: 'Aus medizinischer Sicht ist Rauchen riskant. Unser Sozialdienst kann Sie beim Aufhören unterstützen.'

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