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Raus aus der Falle, Dich falsch zu fühlen

37m 55s

Raus aus der Falle, Dich falsch zu fühlen

In diesem Interview wird das Gefühl thematisiert, ein Leben lang falsch zu sein und nicht dazuzugehören. Die Gesprächspartnerin Marlies, eine erfahrene Seminarleiterin, erklärt, dass dieses Empfinden oft auf tiefe Blockaden zurückgeht. Diese Blockaden sind nicht nur mentale Hürden wie Glaubenssätze, sondern haben viel mit dem Nervensystem, Emotionen und körperlichen Reaktionen zu tun. Die Ursache liegt häufig in der Kindheit: Wenn Kinder nicht das tiefe Gefühl vermittelt bekommen, dass sie genau so, wie sie sind, in Ordnung sind, entstehen tiefe Verletzungen und Verunsicherungen. Im Erwachsenenleben äußert sich dies dann in Selbstzweifeln, Angst vor Sichtbarkeit oder dem Gefühl, nicht voranzukommen. Der Schlüssel zur Veränderung liegt nicht in Selbsthass oder Druck, sondern in einem mitfühlenden Zugang zu sich selbst. Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse wirklich zu fühlen und zu lernen, für sich selbst zu sorgen, anstatt dies von anderen zu erwarten. Ein zentraler Ansatz dafür ist das Embodiment, also Übungen mit Atem, Bewegung und Stimme, die helfen, den Körper wieder zu spüren und authentischer zu werden. Auf diese Weise kann man aus der Spirale von Schuld und Scham aussteigen und ein tiefes Vertrauen in sich selbst aufbauen, um ein erfülltes, authentisches Leben zu führen.

Transcription

5954 Words, 34771 Characters

German
[Musik] Manche unter uns fühlen sich ihr Leben lang falsch. Ständig nagt dieses unangenehme Gefühl an dir irgendwie fehl am Platz und nie genug zu sein. Ich selber bin mein halbes Leben herumgelaufen und hab gedacht, ich bin ein Alien, ich bin auf dem falschen Planeten gelandet. Und was mir geholfen hat und was sie Hintergründe für so ein Empfinden sind, darüber spreche ich in der heutigen Folge mit Marlies, die mich zu diesem Thema interviewt hat. Sei also echt gespannt, denn es ist, ich würde sagen extrem erleichtern zu bemerken, dass nicht du, der oder diejenige bist, den irgendeiner Form kaputt oder falsch ist. Und wir sprechen auch darüber, wie du aus dieser Spirale von Schuld, Schaam, Selbstzweifeln und so weiter wirklich aussteigen kannst. In diesem Sinne, ganz viel Freude mit diesem Interview. Komm, die Belierjahren zu einer weiteren Indo-Juerei im Rahmen meines Erleinkongresses. Und ich freue mich sehr, dass du heute zu mir gefunden hast und das dir die vor allen Dingen Zeit genommen hast. Das ist mir heute dieses Geschmack. Sehr gerne, danke für die Einladung. Und mal ich dich freu mich dabei zu sein. Danke dir auch. So, liebe Lerjahren, stell dich erst mal vor. Du bist jetzt seit 20 Jahren schon selbstern, die Asterebeutin, Menturen und Seminareitere. Und wir unterstützt Menschen, die bei ihrer inneren Stärk und ihr Vertrauen sich selbst zu finden, und ein bewusstes, unbeintesturusstes Authentisches Leben zu leben. Und wir begleiten sie und bestärkt diese Menschen in Kursen und Aufensseminalen, die beruflich so vieler Privat an einem Wendepunkt stehen, die Schwelle zu überschreiten, um das Erlebende Handel zu kommen. Ist das richtig? Ja, genau. Genau. Was zu oder magst du noch gerne was dazu? Also, ich sag mal so, es gibt ja einfach für viele Menschen, den inneren Wunsch sich zu. Also, einfach wege Schritteln nach vorne zu gehen, ein bisschen ins Wachstum zu kommen. Man nennt das ja ganz gerne auch einfach so einen Transformationensweg zu gehen, an sich selbst zu wachsen und so weiter. Und ich habe die Erfahrung gemacht und das kennen ganz viele, dass man eben manchmal merkt, man möchte gerne in die Veränderung reingehen. Und dann gibt es aber, wer man denkt, am Anfang noch ist alles easy. Und dann gibt es eben einfach diese Punkte, wo es einen plötzlich raushaut, wo plötzlich alles blockiert ist, wo wir nicht weiterkommen, oder wo ganz plötzlich engste Hochschießen und alles raus sabotieren und es einfach nicht weitergeht. Und ich habe das selber in meinem Leben ganz oft erlebt, gerade was den beruflichen Teil, also was auch Thema rausgehen, Sichtbarkeit und so weiter anbetrifft. Und dann habe für mich einfach Dinge rausgefunden, die für mich sehr gut funktioniert haben, mich als früher sehr scheutes Schüchternes Wesen, wir sehr viel Selbstsicherheit gegeben haben. Und das ist ein Teil von dem, was ich heute auch weitergebe. Sobar, genau. Und du hast ja gar nicht gesagt, die Angst für Sichtbarkeit verlieren, wenn es war ein ganz großes Thema von dir, genau, rauszugehen. Und da hast du ja sehr an dir gearbeitet. Man sieht ja, dass selbstbewusst du geworden bist, man sieht, dass es geht. Und dass man in die Veränderung gehen kann, wenn man möchtet. Und du hilfst ja auch bei Stachungen und Blockaden lösen. Ist das richtig? Was ist hier an? Viele Wissen, was sind Blockaden? Viele Wissen, wie was sind das Blockaden? Na ja, also ich sag mal, so der Kopf spuckt dann oft alle möglichen Ausreden. Ja, auch das ist heute ist, ich bin zu bequem, hab heute ist nicht der richtige Tag. Das kann ich auch morgen machen oder der, der, der die ist blöd. Dann habe ich auch eine Ausrede und muss es nicht mal, also der Kopf spuckt oft ganz viele Ausreden aus, dass da hinter steht, sind einfach so ein bisschen wie vorborgen der Ängste. Und das ist dann der Moment, wo wir halt, ich sag mal, wir projizieren was raus. Ja, und sagen falscher Tat, blöder Mensch oder was auch immer. Und halten es uns damit sozusagen vom Hals. Also eigentlich wollten wir was machen, eigentlich wollten wir vorwärts kommen. Und dann hat unser Kopf uns plötzlich erklärt, dass es Gründe gibt, das es nicht zu tun. Und dann tun wir es halt nicht. Und dann stehen wir am nächsten Morgen wieder auf den Angriff nehmen und merken dann, es geht wieder nicht. Und dann gucken wir uns so ein bisschen wie selber hinterher. Aber in merken irgendwas geht nicht vorwärts. Eigentlich wollte ich doch vorwärts kommen. Und das meine ich so ein Stück wie auch mit Blockade. Ja. Dass wir eigentlich einen Weg gehen wollen. Und wir bemerken aber diese Ausreden oft selber gar nicht. Aber wir ergern uns dann über uns selber, dass wir unseren Weg nicht gehen. Und das ist oft ein bisschen tricky und ein bisschen fies. Und es lohnt sich sehr sich da einfach auch ein bisschen näher zu kommen. Und sich selber besser kennenzulernen. Also was spricht es da in mir? Was gibt's für Ausreden? Sind das ächter ausreden? Oder ist das eigentlich nur so vorgeschoben? Geht das wirklich nicht so in die Richtung? Weil ich sag mal, wir Menschen können glaube ich ziemlich viel. Und solche Blockaden. Also gerade wenn engste im Hintergrund. Also wenn in meinem Nervensystem eine Angst getriegert ist, dann ist das ja für unser Nervensystem so was, was wie Gefahr ist. Und dann macht automatisch mein Körper ganz viele Dinge, ob die einwerden krank, die anderen finden, wie gesagt ausreden. Und es gibt noch ein paar andere Sachen. Das wir dann eben nicht ins Handeln kommen. Und da ein Zugang zu sich zu finden, also sich selber ein Stück besser zu verstehen ist. Einer der Punkte, der mir auch sehr geholfen hat, an dem Punkt einfach auch mitfühlen, damit sich selber zu werden. Und also nicht mit Dresche, mit Druck, mit draufhauen und mit sich selber schlecht machen oder so. Sondern wirklich eher ein genaures Gegenteil. Ich habe das früher immer genannt. Nicht ohne mich. Ich habe immer gesagt, wenn ich gegen mich selber war, habe ich mich auch ein Stück wie verlassen. Sondern ich möchte diesen Weg gerne mit mir gehen. Ja, genau. Und es ist dabei viele Dinge, wenn man dann vermutlich ein unbewusst oder, wenn du das so erzählst, dass wir das gar nicht wissen, dass wir uns mit diesen Ausreden eigentlich selber blockieren. Genau. Und dann die Blockaden, die wir ein unbewusst hinderns haben. Ja. Und da eigentlich nicht dran arbeiten, weil wir uns die Ausreden einverlassen. Euch das richtig verstanden. Ja, und ich füge dem noch, also ja total, was du sagst. Und ich füge dem noch was hinzu, weil viele Menschen glauben, dass blockaden, so was ist, wie zum Beispiel, Glaubenssätze, und dass das nur im Kopf zu finden ist. Und ich würde sagen, dass das ein ziemlich großer Irrtum ist, weil die Blockaden teilweise Gedanken sind. Aber ein ganz großer Teil ist eben, hat mit unserem Nervensystem zu tun und mit Empfindungen, mit Emotionen und mit all den Dingen, die uns ja auch lenken und leiden. Und wenn wir rein, also wenn es um Blockaden geht, rein auf der mentalen Ebene an uns arbeiten, dann komme vielleicht so ein kleines bisschen vorwärts, wenn überhaupt. Aber nicht so ein lalig weit ist meine Erfahrung. Wir können nicht alles auf der mentalen Ebene lösen. Das ist so meine Erkenntnis gewesen. Genau, das Thema ist auch zum Beispiel bei dir Unsicherheiten überwinden. Ja. Was kannst du dazu sagen? Ja, ich sag mal, ich war so ziemlich der Unsicherste Mensch. Heute kann ich drüber lachen. Als Kind habe ich mich schrecklich gefühlt. Ich ohne Begründung, man konnte nicht sagen, wie so sie, also die kleine Lilian, so Unsicher und so blockiert und so schüchtern und so still und so zart und so was gewesen ist. Und mich hat das in meiner Kindheit so ausgenockt, oft dass sogar mein Körper richtig krank geworden ist, wenn ich zum Beispiel vor der Klasse was vortragen musste oder andere Situationen, wo ich irgendwo mit mehreren Menschen konfrontiert war, wo ich angeschaut worden bin. Dann hat mein Körper das einfach dann blockiert, weil die Angst im Hintergrund eben so groß gewesen ist. Und es hat mir aber damals keine erklärt. Ich habe mich selber nicht verstanden und habe mich für mal ein, mich schlecht fühlen und für meinen Anderssein, für das nicht so zu können wie alle anderen, habe ich mich selber gehast. Und was man dann macht ist, also dieser Selbsthass macht ja letztlich das, was es in uns blockiert, noch viel schlimmer als besser. Selbsthass ist ja nie irgendwie konstruktiv, gibt uns keine Kraft, sondern vernichtet uns eigentlich und nimmt uns die Kraft, den Weg zu gehen, den wir eigentlich gehen können. Der uns vielleicht aus dieser Unsicherheit herausbringt. Und davon ist meine ganze Kindheit und Jugend sehr geprägt gewesen von dieser starken Unsicherheit. Und ich habe so einen kleinen Wadenbeiser in mir, sag ich immer, ich habe trotz all diesen Ängsten und Unsicherheiten, diesen tiefen Beschluss gehabt, ich will leben, ich will fröhlich sein, ich will auch mal rausgehen und ich will, vor Menschen, was vortragen. Ich möchte mich zeigen können und ich möchte verdammt nochmal mich damit gut fühlen können. Und diesen kleinen Wadenweiser, den habe ich dann lieben gelernt, sozusagen, weil der mich durch alles durchgetragen hat, was es an Ängsten, ich will gar nicht mal sagen, zu überwinden gab, sondern eher zu integrieren gab. Ja, ja, ja, ja, ja, man hat mit Hirme immer raus, was vieles in der Kindheit entsteht und bewusent, was viele wissen, es ist ja gar nicht, dass es oft mit unserer Kindheit so dumm hat. Ja. Wenn wir uns ganz viel rausmediert, dass das alles in der Kindheit schon angefangen ist und dass du das in das Ambaxen, in alle mit rein gehen, aber dann hast du nicht das jetzt richtig, die Hand haben, wie du es erzählen hast und dort angefangen hast, dann zur Revonitier zu arbeiten. Ja, ja. Ja, das ist schön, dass du das aus der Kindheit, also die Prägung und aus der Kindheit nochmal so explizit ansprichst, weil ich sage mal diese tiefen Grundverunsicherung, die ja ganz viele Menschen eigentlich in sich tragen. Also die aller wenigsten sind im Kern wirklich zutiefst selbstbewusst, die aller wenigsten von uns. Und so ein bisschen ist ja mal die Frage, was passiert in unserer Kindheit, dass wir dieses, also wenn ein Kind erstmal auf die Welt kommt, ist es ja so ein bisschen wie "ju, ich bin hier, ich bin lebendig und wo kann ich strampeln und schreien und so weiter." Also erst mal ist das ja so in uns diese Lebendigkeit und auch diese Sehnsucht nach Ausdruck und im späteren Abwachsenleben gibt es einfach ganz viele, die dann sagen, "Wieso bin ich so, warum bin ich so verdammt unsicher, warum habe ich vor so vielen Dingen Angst, warum bin ich im Kontakt mit anderen Menschen so unsicher, warum habe ich Angst?" Also ich habe ja jahrelang jetzt die letzten fünf, sechs Jahre habe ich Coaches und Trainer auf dem Weg in die Sichtbarkeit, also ins Vertrauen finden begleitet und viele sind sehr enthousiastisch da reingegangen, also genau wie so ein kleines Kind eigentlich voll hervorfreude und so und dann ist ihnen eben diese Angst vor Sichtbarkeit und diese Unsicherheiten auf die Füße gefallen und dann einfach zu merken, wo kommt das denn eigentlich her und ich behaupte heute, dass vieles davon damit zu tun hat, dass wir die allerwenigsten Eltern geben den Kindern ein ganz tiefes Gefühl von "Du bist genau so okay, wie du bist." Also nicht das Kinder das gesagt bekommen, sondern dass sie spüren, dass ihre Eltern ihnen das auf der Gefühlsebene übermitteln so und das kriegen ja die wenigsten Kinder, weil ich sag mal Erziehung, bis heute ein streitbares Thema ist und auch die Gesellschaft sehr viel dafür tut, du musst aber und so macht man das und Mädchen ist so und junge ist so und es prasseln ja tausend gesetz auf uns ein, die uns eigentlich zu tiefes im Kern treffen mit der Grundauslage "Du bist nicht richtig, du bist nicht, du bist verkehrt so wie du bist." In deinem So sein bist du nicht okay und das ist eine wie eine ganz tiefe Kerbe, wie eine ganz tiefe Verletzung in unserem System und wenn wir als Kind in vielen Situationen, ich hole noch ein kleines bisschen aus, weil wir oft denken, dass die Dinge, die in der Kindheit schlimm laufen können, so was ist wie Gewalt oder wie andere Dinge, ja das ist schlimm, aber es gibt ja auch eine Form von Verformung von uns Menschen, die sehr früh passiert, indem wir auch Dinge nicht bekommen, nämlich zum Beispiel eben nicht die Bestätigung, dass du in deinem So sein wirklich, wirklich geliebt und okay bist und das hinterlässt mindestens genau solche tiefen Kerben und Spuren wie auch erlebte körperliche oder emotionale Gewalt, wenn wir bestelle unseren Grundbedürfnis der Bestätigung, dass wir wirklich fein und okay sind mit all unserem Ausdruck, wenn wir das nicht bekommen hinterlässt, dass einfach eine tiefe Kerbe, eine tiefe Verletzung und damit gehen wir dann in die Welt und merken dann ihr an irgendeinem Punkt, ob das jetzt eine Beziehung ist oder ob das der Job ist, ob das das eigene Coaching-Business ist, was auch immer merken wir dann, dass uns eben diese Unsicherheit so auf die Füße fällt und damit man nicht einfach, dass sie uns dann sabotiert, dass sie uns ausbremst, dass wir da nicht weiterkommen und das ist glaube ich ganz gut und stückweit wie auch ich nenne das immer Puzzle Teile zusammen, dass ein stückweit wie zu wissen, wie sowas zu stande kommt, weil wir dann so ein bisschen auch, wenn wir uns vorstellen, ich jetzt an die kleine Lilian do, an die kleine Malis, wenn wir an diese kleinen Wesen denken, dass wir da einfach irgendwo so merken, hey wow, die kleine Malis, die kleine Lilian, die hätten eigentlich das und das und das gebraucht, noch viel mehr Bestärkung, viel mehr das sehen, wie ist sie eigentlich wirklich, anstatt so macht man das und so weiter und wenn wir als Erwachsene dann so ein bisschen ein Gefühl dafür kriegen, wow, der kleine Peter, die kleine Julia da wäre immer, hätte das und jenes tatsächlich irgendwo gebraucht und hat es aber nicht bekommen, wie kann ich denn heute dafür sorgen, mir mehr von dem zu geben, was ich eigentlich bräuchte, wie kann ich auf meine eigenen Bedürfnisse besser aufpassen, das ist so essentiell und letztendlich ist der Weg, also ich sach immer ganz gerne nicht mental, sondern erst wirklich auch ein Stück über das spüren, weil meine, wenn ich auf meine Bedürfnisse mehr achten möchte, muss ich ja erstmal meine Bedürfnisse auch wirklich fühlen können, das heißt ich muss mich spüren können um meine Bedürfnisse zu spüren und dann kann ich an dem Punkt wirklich besser auf mich aufpassen und ein tiefes Gefühl von Selbstsicherheit in mir installieren, was dann aber nicht irgendwie nur ein Konstrukt im Kopf ist. Aber ich jetzt auch gerade sagst nämlich mit diesem Gefühl, mir Bedürfnis auf mich zu schauen, weil ich glaube nämlich in Beziehung, was man viel draußen sieht, dass viele die Bedürfnisse von anderen erwarten, dass sie ihnen die erfüllen sollen. Und ich glaube also wirklich wie du sagst, also was ich so mitbekommen, dass das gut ist, wenn ich, dass dabei mir die Bedürfnisse stille und nicht vom anderen erwarte. Ja, das Bedürfnis, dass wir es eben von anderen haben wollen, ist ja letztlich auch ein ganz tiefes menschliches Grundbedürfnis. Also dafür sind wir ja auch Herdentiere, wenn wir uns unseren Nervensystem anschauen, dann brauchen wir Menschen uns gegenseitig. Also dieses gesehen und auch mal bestätigt oder auch mal abgelehnt zu werden. Aber dieses Miteinander, das brauchen wir schon. Und es ist beides ein Stück weit, dass wir lernen dürfen, unsere eigenen Bedürfnisse vor allen Dingen erst mal überhaupt kennenzulernen, weil vieles von den Bedürfnissen, die wir an andere richten, sind nicht immer unbedingt die Bedürfnisse. Also was dahinter steht, was wir eigentlich wirklich bräuchten, nicht immer. Und wenn wir aber ein Bezug zu uns selber bekommen und merken, was so wirkliche Bedürfnisse sind und ein bisschen wegkommen von diesem, ich projiziere das jetzt auf jemand anderen, sondern ich setze mich erst mal selber damit auseinander und guck mal an welchen Punkten ich gut für mich sorgen kann, mir sicherheit schenken kann, gut auf mich aufpassen kann und so weiter. Dann entsteht einfach eine Form von Vertrauen in sich selber und dann sind wir nicht mehr in dieser Abhängigkeit zu dem anderen, der dann irgendwie was erfüllen soll. Wenn der dann aber was erfüllt, dann ist das wieder sanräubliche in oben drauf. So. Ja, ja, super. Ja, sich selbst wirst du es auch gerade gesagt, sie selber wahrzunehmen, auch welchen Bedürfnisse ich habe und ich mich schenken kann, erst mir selber schenken kann, um wirklich mehr ins Vertrauen zu gehen dadurch. Sehr schön zusammengefasst. Ja, sehr gut. Ja und du hast jetzt natürlich ein ganz tollen Kurs, das heißt embodiment und vielleicht magst du mal erklären, dass ist eigentlich embodiment für die Menschen daraus. Viele werden das gar nicht wissen, vielleicht magst du das mal kurz erklären. Ja, es geht so bis immer bei embodiment geht es sehr stark darum, wie wir über also zwischen zwischen psychie und körperne Verbindung herstellen können, wie wir sehr viel Einfluss nehmen können auf unser befinden, auf unsere Bedürfnisse und so weiter, um eben genau diesen Schritt zu gehen, besser auf uns aufzupassen und um es ein bisschen plastisch zu machen. Letztlich, wenn ich Übungen sagt, trifft es das nicht wirklich und ich nutze aber dieses Wort ganz gerne, dass man so ein bisschen das in den Rahmen pranken kann. Es sind letztlich Übungen, die man erst mal macht, aber nicht wie Sportübungen oder wie irgendwas Yoga oder sonst irgendwas, was man so macht, um dem Körper was Gutes zu tun, sondern es geht viel mehr beim Embadimentertrum in so einen tiefen selbst ausdruck zu kommen, wo es also um es geht um Atem, Bewegung und Stimme und vieles von dem ist ja in unserer Zeit sehr vernachlässigt, also viele von uns Atmen viel zu wenig oder völlig falsch und auch was Bewegung anbetrifft. Viel ist so genormt, also zum Beispiel gerne mit dem Mund weit aufreißen, das macht man nicht heißt es, dabei hat das eine ganz tiefe entspannte Wirkung, ja auf unser ganzes Gehirn, auf unser ganzen Körper, auf unser ganzes Nervensystem, wenn Kinder rumzappeln, sind ja manchmal irgendwie so, Splenkern sie mit den Armen und dann kommen die Eltern daher und sagen, das macht man nicht, hör auf damit, zappeln nicht so rum und so weiter. Das sind aber alles natürliche Formen in den eigenen Ausdruck zu kommen und sich wirklich zu spüren oder auch um Bedürfnisse auszudrücken oder Gefühle auszudrücken, also im Flow zu sein. Und Embadiment sind halt einfach diese Übungen, die uns wieder das zurückschränkenen Stück weit, in dieses authentische Spüren reinzukommen. Bewegeungen mit dem Körper, viele Dinge, die man wirklich von kleinen Kindern auch kennt, ganz simpe Sachen, die gar nicht irgendwie kompliziert sind, viel auch mit Atem und eben auch mit Stimme, zum Beispiel Summen, Katzen, Schnuren, Mama's Summen ihren Babys was vor, das hat auch eine tiefe Wirkung, eine sehr beruhigende Wirkung auf das Nervensystem und so weiter. Also das ist so ein ganz kleiner Ausblick und den Kurs, den du eben angesprochen hast, der heißt ja in dir selbst zu Hause sein und da gibt es tatsächlich mehrere Übungen, die von mir angeleitet sind, durch Videos, wo man einfach mal auch einen schönen Geschmack kriegen kann, was für eine Wirkung Embadiment auf einen haben kann und ja, was es letztlich in einem auslösen kann oder wie es einen auch zu sich selber wieder mehr her tragen kann. Ja, das blickt ja spannend. Ich habe mir auch untergeladen. Ja, schön. Ich werde definitiv als probierende. Und werde die berichten. Ich fand es super. Spalend, wo ich das gelesen habe und ja, ich werde mit Sicherheit machen, also die Tage. Ja, was kannst du noch zu meinem ganzen Online? Das sind ja so viele Themen da drin. Es gibt auch viele fühlen sich auch schuldig für irgendwas. Ist das auch so ein Thema, wo du sagst ja, das gehört mit der rein, denn diesen beruflichen Wendebrunn, das war da irgendwie sagt, das stört mich oder das, das, das, dann komme ich nicht vorher. Schulte, scham, Angst, Vorsichtbarkeit, keine Grenzen setzen können und so weiter. Das sind alles Themenbereiche, die damit letztlich auch in Verbindung stehen. Also ich habe das auch schon oft gehört, dass ich ein Mensch, wenn er denn mal in seine Größe wachsen möchte. Also wenn er zum Beispiel ein eigenes Business aufbauen möchte, plötzlich kommen Schuldgefühle gegenüber den Eltern oder der Partnerin oder so. Also das sind alles, ich sag mal, man kann diese einzelnen Themenbereiche gar nicht so sehr separieren, weil vieles auch ineinander übergeht. Manchmal steckt hinter einer Schuld auch eine Angst oder umgekehrt. Hinter einem nicht austrug von Wut und Grenzen steckt vielleicht eine Traurigkeit oder so. Also es gibt so ganz viele Dinge, dass ich immer sagen würde, dass erst mal das obertehmer natürlich schnappen und damit ein Stück wie in die Tiefe gehen, aber lass uns auch ein bisschen überraschen, was am Ende wirklich bei rauskommt, weil oft versteckt sich hinter einer Sache, mindestens noch 1, 2, 3 andere Sachen, die wichtig sind und deswegen gehört das alles genauso wie du es gerade gesagt hast. Wir hört das alles ein Stück weit, wieder zu, weil es ja alles Dinge sind, die uns auch ausmachen. Also wenn wir von Wut sprechen, von Ängsten sprechen, von Schuld und Scha, das sind ja erstmal in der Oberfläche so die Themen, wir sagen, da wir nichts mitzutun haben. Ja, also ich nicht, nähle, ich will Spaß und ich will Leichtigkeit und so was und das eben aber die dieses integrieren von den eigenen Ängsten und das integre das zu mir nehmen, dass damit im Kontakt sein, dass das mehr mehr Freude geben kann, mehr Leichtigkeit geben kann. Das ist ja irgendwie so was wie fast ein Tabut-Thema in unserer Gesellschaft, der das sagt an ja keine. Deswegen finde ich das ganz wichtig, das ein Stück wie auch auf dem Schirm zu haben, so den Popos ein bisschen hochzukriegen, sich auch mit diesen eher unbequemeren Themen auseinanderzusetzen, weil am Ende wirst du mehr Leichtigkeit, mehr Freude, mehr gefühlte Freiheit und all solche Dinge und vor allem auch dieses herauswachsen, eben aus den Ängsten, aus den Unsicherheiten erleben. Und der Weg geht manchmal so ein bisschen wie durch den Schlamm, ja, aber auch aus dem tiefsten Schlamm wächst irgendwann ein Lotus raus und das nimmt man sinnbildlich und das solger keine. Ich mag mich, ich will mich damit gar nicht lustig machen oder so, sondern ich mein das sehr ernst. Also aus dem auseinandersetzen mit den eigenen Themen, wie Schuld oder so, kann sehr viel Schönes rauswachsen und das Leben fühlt sich danach befreitern an lebendiger an echter. Ja, viele haben auch Angst, darüber zu sprechen wie du sagst, viele Schluckens abrunden. Das ist ja auch was die ganzen emotionalen Sachen, die wir haben, diese Ängste, die Schuldgefühle. Das ist auch ja so ein Thema, was ich finde, was mit Sicherheit auch bearbeitest, wo man sagt, ja, das durch jetzt nach unten drücken und dann behalten ich das bei mir, weil ich Angst habe, mich ja so authentisch zu zeigen, der oder der an der so drüber reden, das ist auch, glaube ich, ganz pro Systemat aus, oder? Ja und zwar immer im Kontext von, ich bin die einzige oder ich bin der einzige, der das so hat, dabei haben wir das alle, ja, so, und ich glaube, wenn wir drüber reden und ich bin jetzt wirklich seit 20 Jahren dabei, Räume dafür zu schaffen, dass Menschen zusammenfinden, auch in meinen Kursen und so weiter, dass Menschen zusammenfinden sich genau so offen zu zeigen und was da an Offenheit, an Wachstum, an Möglichkeiten zwischen Mensch, also alleine zwischen Menschen schon passiert, denn Menschen sich mit ihren verletzten Teilen, mit ihren Ängsten, mit ihren Sorgen und so weiter wirklich zeigen. Da gibt es gar keine Worte dafür, was da alles möglich ist und was da alles an Wachstum letztlich auch passiert und dieses Gefühl eben mit einer gewissen Angst, mit einer Unsicherheit oder mit einer Scham oder sowas alleine zu sein, das da immer wieder sehr deutlich gesagt werden, dass wir das alle haben, alle Menschen, also seitdem man ist super, super, super abgespalten, dann hat man vielleicht keine Angst, aber Angst ist ja etwas oder Unsicherheit ist auch etwas, wenn wir uns in der Unsicherheit begegnen, du und ich dann begegnen sich ja zwei Menschen, also es wird sehr menschlich, wenn ich die sage, wo ich Angst habe oder was mich verunsichert und es macht gleichzeitig aber dir auch ein Stück, die inneren Türen auf, dass du dich draußen mir genauso offen zu begegnen und das sind dann die echten schönen Begegnungen und keine Fake-Nummer, wo wir uns was vormachen müssen. Genau, das hast du jetzt wirklich schön gesagt, der Nause ist das genau, weil man sich begegnet und man jeder zeigt das und ich glaube, es gibt ja keiner, der keine Angst der Unsicherheiten hat, wie du gesagt hast, also ich glaube, dass jeder ganz viel von gewissen Sachen in sich trägt und wir haben glaube ich durch die Kindheit gelernt, dieses Authentische zu sein, weil es war der Kind, aber vielleicht ist es noch bis zu Krisen gerade authentisch gezeigt, so wie ich das auswirken habe, weil hier, und später wachst du alle, du drücken wir, dass es authentisch sein, weil wir Ängste zweiben haben, das mal auf einmal an das sind. Ja und ich mag das, was du gesagt hast, unterstreichen und dem noch was anfügen, weil es schnell missverstanden werden kann von, naja, wir unterdrücken das, aber das machen wir ja nicht bewusst, sondern das sind dann innere Mechanismen, die dann einfach anspringen und uns und das gemeine an diesen unbewussten Mechanismen in uns ist, dass wir sie eben nicht auf dem Schirm haben, das wir es nicht merken, was wir da eigentlich mit uns machen, also was in uns passiert und da ist der Weg eben ein Stück wie wieder zurück zu sich selber zu kommen, in die wirklich in diese, ich nenne das immer in die Weisheit des eigenen Körpers auch wieder zurück zu kommen, um dann guten Anschluss zu sich zu finden, kann wahnsinnig heilsam sein, eben diese unbewussten Muster in uns auch mitzukriegen, wie reagier ich und was, was habe ich denn für nutzen davon, wenn ich so und so reagiere, das wirklich zu verstehen und dann auch die Wahl zu haben und zu merken, wow, ich da ein bisschen achtsam mit mir bin, dann kann ich die Entscheidung treffen, das heute anders zu machen. Und dann dübel ich nicht über mich drüber oder ich verleugne mich oder so, sondern ich habe wirklich diesen Ansatz von, ich habe den, ich habe den Moment geschnappt, ich habe den Moment gefunden, wo ich wirklich in Veränderung reingehen kann und das finde ich sehr besonders und sehr speziell. Ja, sehr schön. Du hast ja auch seit vielen Jahren ein ganz tolles Motto. Soll ich dir sagen, da wo ich Angst habe, um mich das Leben echt voller, da geht mein Weg hin, durch und hinein. Ja, ja, ja, ja, das ist tatsächlich ein Satz, den ich oft gesagt habe und auch immer mal wieder zitiere, weil es auch so ein bisschen, ich sag mal, wie eine Anti-Haltung ist, zu dem ich gehen nur da lang, wo es leicht ist und wo es Spaß macht. Also dieses Konsumverhalten, dieses Mainstreamverhalten, es muss alles easy sein oder sowas. Ich würde sagen, dass es easy ist, kommt oft danach, wenn wir durch Ängste durchgegangen sind, dann wird es tatsächlich leichter. Und für mich ist das immer so gewesen, also ich nehme nochmal ein schönes Beispiel. Ich hatte schon viel gelernt, ich war schon eine ganze lange Zeit selbstständig. Das heißt, ich hatte nicht mehr ganz so viel Angst, mich zu zeigen und so weiter. Aber ich habe mich noch nicht wirklich so freigefühlt, wie ich das gerne gewollt hätte. Und an irgendeinem Punkt, weil ich das, ich habe das gemerkt, aber ich habe keine Lösung gewusst. Also ich bin immer schon bereit gewesen, alles Mögliche auszuprobieren, habe ich auch gemacht. Und diesen Kern, das habe ich immer gespürt, diesen Kern hat es nie getroffen. Und dann ist mir vor zehn Jahren, oder so ist mir ein Body-Mment begegnet. erst malig. Und ich habe gespürt, das ist mein Schlüssel, aber das wird nicht leicht, weil ich sag mal zu dem Zeitpunkt in großen Gruppen, 20, 30, 40 Leute, wildes Tansen und ganz viel sich zeigen, Grimmassen schneiden und Geräusche machen und was weiß ich nicht alles. Das war mir eine Nummer zu viel, das hat mich echt gefollert. Und ich habe an diesen Übungen, aber wenn ich sie für mich gemacht habe, gemerkt, das löst was. Und dann habe ich gesagt, okay, ich habe wahnsinnig Angst in solche Gruppen zu gehen, solche Dinge zu erleben, solche Sachen auch mitzumachen, genauso auch gesehen zu werden. Und ich habe gespürt, da ist aber irgendwas, ist da dran, was mir schmeckt. Irgendwo habe ich das Gefühl, da fällt der Groschen in mir an die richtige Stelle. Und dann habe ich ganz viele solcher Kurse besucht, weil ganz vielen unterschiedlichen leeren und habe gemerkt, da gehe ich durch meine Angst durch, weil das mal Konfrontation pur und es hat aber genau so gewirkt in mir, wie ich mir das gewünscht habe, z.B. wie ich es vom Anfang an auch gespürt habe. Und dieses manchmal ist was unbequem und manchmal machen uns gewisse Dinge einfach richtig viel Angst. Und wir haben aber eine Ahnung, dass es am Ende richtig gut wird und dass wir dafür auch belohnt werden. Manchmal wissen wir die Belohnung noch nicht so genau, aber wir haben vielleicht eine Ahnung davon, dass danach so was wie Freiheit wartet. Und das ist auch ein Teil dieses Zitates, dieses, dieser Zahlen, die du gerade vorgelesen hast, dieses, dass wir uns nicht schäuen durch die Ängste wirklich durchzugehen. Und manchmal wissen wir gar nicht genau, was am anderen Ende rauskommt. Aber nur wenn wir durch was durchgehen machen wir ja echtes Wachstum. Weil so ein bisschen Lala Lala, ich lebe in Ponyland und keine Ahnung was, soll immer alles gut und easy sein sind, nicht die tiefen Learnings, die uns zu dem, diesen Menschen auf dem Wachstum es wegligen, wo wir eigentlich auch sein können, sondern die großen Learnings sind ja oft eher die unbequem. Ja, das irgendwie das übertes Grazachs Veränderung ist nicht leicht. Und das was es aber am meisten schwerfältet ist eigentlich das größte Potenzial zu Wachst ganz viel davon. Und das hat ja gerade bei dir ausgeholt, du hast dich diese Angst und diese Herausforderungen gestellt und was gemerkt, wie du daraus gewachsen bist und total. Und es geht mir bis heute tatsächlich so. Ja, ja, das ist ja mehr als tändische. Wie gesagt, dieses Autentis sein, dann einfach, wenn es so mehr du da abgestreifeleste, autentisch mögen wir dann. Und jetzt leichter gehen wir mit den ganzen Sachen rum. Ja, ist sehr schön. Du hast auch noch einen ganz erfolgreichen Podcast und da heißt das Menschsein auf deinem Art. Vielleicht wachst du da, bis du noch was dazu erzählen. Ja, diesen Podcast gibt es jetzt schon seit über vier Jahren, also wirklich eine lange Zeit und der wird sehr viel gehört. Ich liebe dieses Format sehr, die höhere und höhere neben dieses Format auch. Und es bespielt so die ganze Bandbreite von dem, was wir heute auch so ein bisschen angerissen haben, ob es Ängste sind, Unsicherheiten sind, wie wir daraus wachsen können. Ich teile sehr gerne andere Sichtweisen als die, die man in jedem Bestseller, in jedem Buch, in jedem Video, in YouTube oder irgendwo finden. Also ich teile ganz gerne immer auch ein Stück weit, Sichtweisen, die anders sind als das, was man so stand, netmäßig kennt. Und das ist auch das, was die höheren und höhere sehr schätzen, weil ich viel Feedback bekommen. Ich bekommen viel Nachrichten geschickt zu diesen Themen, die ich da aufgreife und wie gesagt, ich liebe das. Ich konnte früher meine Stimme nicht hören und mittlerweile mache ich das total gerne. Und ich glaube, dass die Botschaft auch Dinge mal anders anzuschauen, für viele eine sehr große Inspiration ist und sehr gut tut, weil wir so denken, wir wissen, wie die Welt ist und mein Leben ist halt so und manchmal tut es gut hinzugehen und zu sagen, es ist nur ein Teil von allem, wir können jetzt einfach auch mal auf die andere Seite der Torte gehen und mal ganz anders auf das Thema drauf schauen. Und dann kommen mit einmal so a Haaremente, wo einfach irgendwo gut tut zu merken, so kann es auch gehen und das entspricht mir vielleicht viel mehr als das so, wie ich es bisher immer gemacht habe. Und das ist auch das, was mir einfach viel Freude macht neben dem, dass ich merke, dass ich Menschen über diesen Podcast sehr viel mitgeben kann, einfach wirklich auch zu merken. Das ist ein Medium, das ist ein Format, was gut funktioniert und beiden Seiten Freude macht und was gibt es besser wird. Ja und es ja kostenlos, den kann sich jeder Zeit jeder anhören und kann sich da einlocken und ich bin, wie das heißt, mein Stein auf deine Art, heißt da nochmal noch zu Wiederholo und ist die Lilian und der Weg ist für euch den Podcast an, weil ich bring es jeden Stück schon weiter. Super. Ja, du hast dieses embodiment, der Kurs, den biebst du ja an, wenn ich das richtig würde, anlässig dieses Online-Kongresses. Magst du da gerne noch natürlich besprechen? Ja, den kannst du dir sehr gerne kostenfrei runterladen, den gibt es, wahrscheinlich bist du den hier irgendwo verlinkt, nehme ich mal an. Und dann kriegst du Zugang, also völlig kostenfrei, völlig unverbindlich und es ist nicht einfach nur ein Video und das war es oder so, ich glaube das ist ein 11 oder 12 angeleitet wie die von mir wo ich sehr viel auch Übungen mit gebe und Dinge dazu erkläre und so weiter, es lohnt sich sehr um einfach mal ein gutes Gespür dafür zu kriegen, genau. In dir selbst zu Hause sein heißt der. Oh, danke. Danke, danke, liebe Julian. Ja, nee. Alles gut. Jetzt los, Lilian. Vielen Dank. Vielen Dank. Wundervoll das Gespräch heute. Ich hoffe, denn Zuschauern hat es gefallen und wir hast Ihnen ganz viel mitgeben können. Und ich danke mich für deine Zeit. Ich danke dir für die Einladung und für dieses super tolle Thema, was ich glaube, was ganz vielen Menschen ganz, ganz viel mitgeben wird, dass wir uns dort auf dieser Unsicherheits-Ebene wirklich begegnen können und irgendwie voneinander lernen können und vor allem den ganz große Stück auch aus dieser Unsicherheit herauszuwachsen, weil es einfach ein so unfassbar befreien des Gefühle ist. Ja, ich habe mich der vollkommen richtig merke es aus, selber man wächst mit seiner Herausforderung. Genau. Ja, das ist ja ein ganz liebe Dank, liebe Lilian, für dein wunderbares Gespräch. Danke dir. Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann hinterlasse mir einen Kommentar oder eine tolle Bewertung und ich sage an dieser Stelle, danke für deine Zeit und ich freue mich, dass du bis hierhin gelaucht hast. Bis zur nächsten Folge, hab eine ganz ganz lebendige Zeit. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Viele Menschen fühlen sich ihr Leben lang falsch und fehl am Platz, was zu Schuld, Scham und Selbstzweifeln führt.
  2. Blockaden sind nicht nur mentale Glaubenssätze, sondern stark mit dem Nervensystem, Emotionen und körperlichen Empfindungen verbunden.
  3. Die Ursache für tiefe Verunsicherung liegt oft in der Kindheit, wenn das Grundgefühl „Du bist genau so okay, wie du bist“ nicht vermittelt wurde.
  4. Statt mit Druck oder Selbsthass gegen sich selbst zu arbeiten, ist ein mitfühlender Zugang zu den eigenen Bedürfnissen und Gefühlen essenziell.
  5. Embodiment beschreibt Übungen mit Atem, Bewegung und Stimme, die helfen, den eigenen Körper wieder zu spüren und authentischen Selbstausdruck zu finden.
  6. Ziel ist es, aus Abhängigkeiten von anderen herauszutreten und durch bessere Selbstfürsorge ein tiefes Vertrauen in sich selbst aufzubauen.

Summary:

In diesem Interview wird das Gefühl thematisiert, ein Leben lang falsch zu sein und nicht dazuzugehören. Die Gesprächspartnerin Marlies, eine erfahrene Seminarleiterin, erklärt, dass dieses Empfinden oft auf tiefe Blockaden zurückgeht. Diese Blockaden sind nicht nur mentale Hürden wie Glaubenssätze, sondern haben viel mit dem Nervensystem, Emotionen und körperlichen Reaktionen zu tun.

Die Ursache liegt häufig in der Kindheit: Wenn Kinder nicht das tiefe Gefühl vermittelt bekommen, dass sie genau so, wie sie sind, in Ordnung sind, entstehen tiefe Verletzungen und Verunsicherungen. Im Erwachsenenleben äußert sich dies dann in Selbstzweifeln, Angst vor Sichtbarkeit oder dem Gefühl, nicht voranzukommen. Der Schlüssel zur Veränderung liegt nicht in Selbsthass oder Druck, sondern in einem mitfühlenden Zugang zu sich selbst.

Es geht darum, die eigenen Bedürfnisse wirklich zu fühlen und zu lernen, für sich selbst zu sorgen, anstatt dies von anderen zu erwarten. Ein zentraler Ansatz dafür ist das Embodiment, also Übungen mit Atem, Bewegung und Stimme, die helfen, den Körper wieder zu spüren und authentischer zu werden. Auf diese Weise kann man aus der Spirale von Schuld und Scham aussteigen und ein tiefes Vertrauen in sich selbst aufbauen, um ein erfülltes, authentisches Leben zu führen.

FAQs

Blockaden sind oft Ausreden, die der Kopf produziert, wie ‚heute ist nicht der richtige Tag‘ oder ‚die Person ist blöd‘. Dahinter stecken meist Ängste, die uns daran hindern, vorwärts zu kommen.

Indem man sich selbst besser versteht und Mitgefühl entwickelt, statt mit Druck gegen sich vorzugehen. Es hilft, die eigenen Bedürfnisse zu spüren und sich selbst die Bestätigung zu geben, die man früher vielleicht nicht bekommen hat.

Weil die wenigsten Kinder das tiefe Gefühl bekommen, genau so okay zu sein, wie sie sind. Fehlende Bestätigung hinterlässt tiefe Verletzungen, die später als Unsicherheit und Selbstzweifel wieder auftauchen.

Embodiment verbindet Psyche und Körper durch Übungen wie Atem, Bewegung und Stimme. Es hilft, wieder in einen authentischen Ausdruck zu kommen und das Nervensystem zu beruhigen, sodass Blockaden gelöst werden können.

Indem man in sich hineinspürt und sich fragt, was man wirklich braucht. Wenn man sich selbst Sicherheit und Fürsorge schenkt, wird man unabhängiger von anderen und baut tiefes Vertrauen in sich auf.

Weil Blockaden nicht nur Gedanken sind, sondern auch mit dem Nervensystem und Emotionen zusammenhängen. Reine mentale Arbeit bringt oft nur kleine Fortschritte; man muss auch den Körper und das Fühlen einbeziehen.

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