Raus aus dem Funktionieren – zurück in Dein lebendiges Leben
40m 40s
Die Transkription thematisiert, wie man aus dem unbemerkten Funktionsmodus aussteigt und echte Veränderung durch Embodiment – also das bewusste Spüren des Körpers – erreicht. Ein erster Schritt ist eine einfache Übung: die Augen schließen, die Aufmerksamkeit auf die Sitzfläche lenken, das Gewicht nach unten abgeben und den Bauch entspannen. Dies trainiert, aus dem Kopf in den Körper zu kommen, was oft als fremd oder verwirrend empfunden wird, aber mit der Zeit zu mehr innerer Klarheit und Selbstführung führt. Wichtig ist, diese Praxis regelmäßig und kurz in den Alltag zu integrieren, statt sie als zusätzliche Aufgabe zu sehen. Gegen einen überaktiven Kopf helfen konkrete Übungen wie das Kneten der Augenbrauen mit warmen Händen oder das Auflegen der Handflächen auf die Augen (Palmieren), was den Stress im Gesicht und den Augen entspannt. Diese kleinen Handlungen fördern die Selbstwirksamkeit und helfen, dem Gefühl der Unterlegenheit gegenüber Stress und Alltag zu entkommen. Viele Klienten, die zu der Expertin kommen, sind Menschen, die Projekte starten wollen (z. B. Podcasts), aber an Sichtbarkeit und Authentizität scheitern, was oft mit Ängsten und Stress verbunden ist. Die Botschaft ist, dass einfache, regelmäßige Körperübungen den Weg zu mehr Authentizität und innerer Ruhe ebnen.
Im Funktionsmodus zu sein bedeutet nicht zu merken, dass du im Funktionsmodus bist. Das ist ein bisschen fies und deshalb sprechen wir in dieser Folge darüber, wie du aus dem Funktionsmodus rauskommst und weshalb echte Veränderung leichter und tiefer wird, wenn du dabei dein Körper mitnimmst. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass diese Folge ein echter Gewinn für dich ist, speziell dann, wenn du für dich spürst, da ist noch mehr in mir, aber ich lebe das noch nicht so richtig. Also sei gespannt, ich wünsche dir viel Freude und ganz besonders viel Erkenntnis. Liebe Lilian, herzlich willkommen. So schön, dass du dabei bist. Ich freue mich sehr. Ich freue mich auch im Ketotal. Ja. Du arbeitest seit vielen Jahren als Coach und Therapeutin und begleitest Menschen dabei, ihr authentischen Ausdruck zu finden. Also sprich raus aus dem Funktionsmodus und hin zur innere Klarheit und auch zu echter Selbstführung. In deiner Arbeit verbindest du bewusst sein Arbeit mit Embodiment. Also mit Spüren im Körper anstatt nur Denken im Kopf und du sagst je besser wir uns von innen heraus spüren, je mehr wir uns von innen heraus spüren, desto klarer und authentischer treten wir auch auf. Und das ist ja auch besonders wichtig, muss man sagen, auch für die Arbeit und für das Berufsleben. Wenn ich jetzt so ganz kurz in mich reinspüren, spüre und mich frage, bin ich jetzt im funktionieren oder stecke ich im funktionieren oder bin ich bei mir selbst, wie finde ich das raus und was ist ein konkrete erster Schritt, um mehr wieder in Spüren zu kommen. Das ist eine richtig gute Frage direkt wenn anfangen, bin ich klasse. Freut mich. Weil ich die Erfahrung gemacht habe von mir selber und auch von ganz vielen Menschen, dass wir zwar auf Denken, dass wir uns spüren, aber wir spüren uns gar nicht. Also es ist dann immer noch einfach nur ein Denken, so von wegen, ja, ich bin ja meinem Körper, also spür ich mich auch oder so. Und wie stark wir wirklich eigentlich im Kopf sind, merken wir erst mal, ich sag mal im Standard, Altersleben, so gut wie gar nicht. Wir merken das dann vielleicht irgendwann mal durch solche Dinge, dass wir uns irgendwie umzufrieden fühlen, wie stimmt was nicht, es könnte irgendwie was noch besser sein und man kann es nicht richtig definieren. Und um, also erst mal, das ist einfach so gesellschaftlich auch so, wir schauen raus in die Welt, wir sehen andere Menschen, die sind alle auch in ihrem Funktions-Kopf, Funktionsmodus drin und es ist so wie normal. Also nach dem Motto irgendwie so ist das halt irgendwie und ich, was ich ganz schön finde sind, halt wirklich Schlichteübungen, die man machen kann, um ein bisschen wieder einen kleinen ersten Geschmack für einen Spüren im eigenen Körper zu kriegen. Und es ist zum Beispiel, wir beide sitzen jetzt hier, jeder sitzt auf seinem Popo und irgendwo auf einer Unterlage so und jeder, der zu Hause jetzt auch zum Beispiel irgendwo gerade sitzt, einfach mal für so einen Moment die Augen zu schließen und die Aufmerksamkeit quasi wie ein bisschen aus dem Kopf runtertripfeln lassen. Also ich so vorstellen, man kann wirklich mit der Aufmerksamkeit Richtung Popo gehen, da, wo wir mit dem Popo und den Oberschenkeln die Unterlage berühren und das einfach ein Moment mitkriegen und dort, wo wir im Kontakt mit der Unterlage sind, so ein bisschen wie auch das Gewicht nach unten abzugeben. Das heißt immer auch so ein bisschen wie dem Bauch mal zu entspannen, vielleicht kleines bisschen des Wegendes entspannen und damit zu atmen. Und einfach so, ob man das 30 Sekunden machen möchte, ob man es eine Minute oder zwei oder auch ausdenen möchte und danach die Augen zu öffnen und einfach nochmal so ein bisschen sich vielleicht umzugucken und zu reflektieren, spüre ich gerade was mehr, spüre ich was anders oder so und das reicht eigentlich auch schon, weil es immer wieder, also der Kopf lenkt und es ja immer wieder auch ab, wenn wir jetzt die Aufmerksamkeit in den Bereich des Popos bringen, wo wir die Unterlage berühren und auch das Gewicht nach unten abgeben. Der Kopf ist ja irgendwie und kontrolliert oder hört geräusch oder dann kommt ein Gedanke oder so was und allein dieses Trainieren immer wieder, also sich zu fokussieren auf den Körper, das ist ein ganz wesentlicher erster Punkt, der einen Stückchen mehr zum eigenen Körper tragen kann. Ja, das ist bestimmt eine sehr gute Übung, das kennen wir ja auch aus diesem, ja zum Beispiel auch aus dem Yoga, dass man, dass man versucht sich in den Körper reinzu, also in den Körper zu konzentrieren und da auch so wandern, sozusagen. Das ist ja letztlich wirklich genau das, was du sagst, sie ist fokussieren und auch zur Ruhe kommen. Das ist ja auch etwas, was unsere Arbeit sehr häufig sehr stark auszeichnet, dieses so immer und hat Druck immer und da stress immer den Kopf an, was du auch gedacht hast, das ist, ich glaube, das merken viele, deswegen ja auch dieses raus aus dem funktionieren, das man denkt, ich muss da, das muss aufhören, man das natürlich auch echten Stress ausübt auf die Menschen. Das ist auf jeden Fall eine gute Methode, das ist ein toller Tipp, das denke ich, aber es ist natürlich ein bisschen auch der Tropfen auf den heißen Stein, kann man sagen, wenn man damit könnte, man dir, wer haben wir auch gesagt, der erste Schritt, der erste Schritt, wie kann es weitergehen? Ja, das dran bleiben, das ist halt, das ist das, was so schwierig ist und du hast auch grad das Yoga erwähnt und da hab ich so schnell auf der Zunge liegen, ja genau das praktizieren wir im Yoga, im Schegorgen und den anderen Methoden auch und es kommt aber immer ein Stück wie darauf an, wie viel Bewusstheit wirklich da drin ist oder vielleicht ist es einfach auch eine Form von Performance. Ja, also ich mache meinen Morgenroutine, weil es gerade Mode ist oder so, da ist für mich meistens nicht die Substanz, da ist keine wirkliches Ankommen, sondern es ist eher wie ein Abarbeiten, das kommt dann auf die Tudoliste noch oben drauf und das echte praktizieren ist ja eher, wie können wir das so stark auch in den Alltag integrieren, das ist so normal, wie zähne, putzen, kaffee trinken, früchstücken und die üblichen Dinge so und das ist, wenn du sagst, so wie kann es dann weitergehen, das ist für viele einfach oftmals wie, oh, da muss ich jetzt noch eine Übung machen, das kommt noch auf das was ich schon eben im Alltag zu tun habe wie oben drauf und ich bin sehr stark daran interessiert, immer wieder Dinge weiter zu geben, die im Alltag leicht und in kurzer Zeit umsetzbar sind und die trotzdem der Gewisse tiefer haben und auf einen Punkt bringen, weil das brauchen wir alle, wir brauchen wirklich die Dinge, die uns abholen und die nicht noch wie in den Alltag, und auch noch mehr Arbeit wie oben drauf, weil wir haben alle ein sehr vollen Alltag und du hast ja auch dieses Thema funktionieren und stress immer wieder auch in hier im Konkreis und sprich es auch an, die Bewusstheit, die Achtsamkeit und wenn es nur 30 Sekunden oder 60 Sekunden sind, aber die ist, wenn wir es konstant machen, ist das was uns wirklich Stück für Stück für Stück, das ist wie so ein Tropfen nach dem anderen wieder zu uns zurückbringt. Also wir brauchen die liebevolle Disziplinen wirklich dran zu bleiben. Ja, ja, ja, ja, ist natürlich eine Herausforderung, da ist es wirklich sehr schön, was du gesagt hast, das stimmt, dass man dazu neigt, dann auch zu sagen, okay, morgens mache ich das geförter Stunde, fühle ich mich auch so ein bisschen angesprochen, morgens mache ich das und dann mache ich das, damit ich das alles hinbekommen, aber letztlich ist es natürlich eine wirkliche Veränderung der gesamten Haltung, die dann notwendig ist, den Leben der Arbeit, den Anforderungen gegenüber, die sich einstellen. Ja. Also würdest du sagen, wenn man im ersten Schritt versucht, genau das wirklich einzuführen, da mehr an sich rein zu hören, mehr an sich rein zu refühlen, was ja genau dieses embodiment auch bedeutet, das quasi übt, also immer wieder, dass das dann so ein wirklich anderen Zustand führt, wenn man das sozusagen regelmäßig so übt. Ich will darauf hinaus, es ist ja sehr schwer eine gute Entscheidung zu treffen, für sich, wenn man so drin ist in diesem Eher, in diesem ganzen, meine Tochter sagt immer, "Jumm", in ganzem "Jumm". Es ist ja schwierig, also im Grunde möchte man gerne an einen Punkt kommen, wo Klarheit, deswegen hatte ich auch am Anfang gesprochen von Du Hives, dabei diese innere Klarheit und auch diese Selbstführung zu schaffen. Würdest du sagen, das passiert dadurch, dass man an diesen Punkt kommt? Ich würde sagen, ja vor allen Dingen, weil wir wieder in ein stärkeres Körperspion reinkommen, das heißt wir kommen raus aus dem Kopf. Am Anfang mag das ein bisschen erscheinen, wie euch spür ich aber noch mehr von all dem Wahnsinn titschen, kann ich spüren möchte. Weil wir einfach so stark abgeschnitten sind von uns, weil wir so stark einfach mental unterwegs sind, dass wir die Körperweisheit ein Stück wie abgeschaltet haben oder vergessen haben und davon wie abgeschnitten haben. Und bei diesem Reinspüren, deswegen ist es für mich auch sowas, wo ich so ein bisschen wie drauf beharrer oder so, also liebevoll immer irgendwo, weil es bei dem, worum es hier geht, eben nicht darum geht, dass wir was falsch oder richtig machen.
oder dass sich gut anfühlt und bloß nicht schlecht oder so, sondern dass wir das Wertungsfreiereien bringen aus der Achtsamkeit. Das heißt, wenn du wahrnimmst, dass du gestresst bist, das mitzukriegen und mitfühlen, mit dir sein zu können und mitfühlen können, wir nur mit uns sein, wenn wir uns überhaupt wieder fühlen, weil sonst ist da kein echtes mitgefühl, das heißt, wir merken zum Beispiel im Stress, dass unsere Russ zusammen gezogen ist oder dass unsere keine an, dass wir den Bauch anspannen oder die Vorstellung, Atmung, genau diese Dinge und wenn mir das mitbekommen, diesen Moment von Innerhalten, was ja aus der Achtsamkeit sehr stark kommt, wenn wir Innerhalten entsteht wieder Raum mitzukriegen, was eigentlich überhaupt ist und mit dem, was dann ist, auch wie ein Moment zu atmen und dann sind wir schon automatisch wieder mehr im Kontakt mit uns und wenn ich eins in aller Deutlichkeit sagen kann, ist ja, wenn man das regelmäßig praktiziert, dann gibt es wie etwas, was sich in uns öffnet, dafür wieder mehr im Kontakt mit uns zu sein, weil es sich gut anfühlt, also hinter allem, was am Anfang vielleicht noch verwirrend ist und fremd ist und so weiter gibt es irgendwann dieses, da entsteht ja, da entsteht Raum in uns, ob wir merken, der Stress wird weniger, ich atme mehr, ich bin mehr bei mir und das fühlt sich gut an, weil es stimmig ist. Und wenn wir damals einen Hauch von Geschmack um deine Frage wirklich auf einen Punkt zu beantworten, wenn wir einen Hauch von Geschmack davon bekommen haben, wie sich Stimmigkeit in uns wieder anfühlt, dann wollen wir nichts anderes mehr und dann werden wir alles dafür tun dran zu bleiben und das ist das magisch oder dran. Ja, der Kopf ist ja wirklich ein großes Thema und was ich auch dadurch gehört hat, bei dem, was du gesagt hast, es ist, dass es eben so wirklich fließen sollte. Es entsteht ja gerne auch so ein Widerstand, dass man sich sagt, "ah mein Kopf, der lässt mich nicht los." Also selbst bei diesen Erkenntnissen, du hörst wahrscheinlich durch, ich spreche aus einer Erfahrung. Also dieses Bewusstsein, darüber, "ah, wenn finde ich auch wahnsinnig hilfreich, also wirklich um dazu Ruhe zu kommen, auch dieses fokussieren auf jeden Fall, aber stelle auch immer wieder fest, dass mein Kopf wirklich einwult und je mehr, ich sage jetzt, jetzt sei doch mal ruhig, lasst mich dann mal Ruhe, dass du schlimmer wirds, also dass du stärker wird, dass du da einen guten Tipp wie, was man da tun kann. Ja, ich glaube, das ist auch gut so deutlich, wie du das sagst, weil es dann wirklich auch einfach so Maßnahmen braucht und es gibt zwei Nähne, ist Übungen. Ich mache das mal einfach und dann können wir das so mitgeben, weil ja, gerne. Zum Beispiel merken einfach der Kopf lässt uns nicht in Ruhe und wir reiten die Hände im Moment warm, so die Handslecheln, dass die richtig schön warm werden und wir merken, dass der Kopf der Humort und so weiter und die Handslecheln werden irgendwann warm und dann greifen wir einfach mal in unsere Augenbrauen rein und kleben die von außen nach innen und von innen nach außen und das machen wir so richtig, so richtig intensiv. Ja und das machen wir mal einfach irgendwie eine ganze Zeit immer wieder, immer wieder, immer wieder. Also, angenommen haben wir es jetzt irgendwie 10 mal oder so hin und her gemacht, nehmen die Hände im Moment runter, schließen kleinen Moment die Augen und gucken mal wie viel wir jetzt in der Zeit, wo wir unsere Augenbrauen knietet haben, so richtig ruf, so richtig wie so ein kleines Raubtier, inwiefern unser Kopf da immer noch aktiver und uns weggetragen hat und die meisten würden sagen, in dem Moment, wo wir sowas komisches machen, ja, also so körperlich auch mutten, da muss der Kopf, da schaltet der Kopf weg. Also wenn wir das so ganz sanft machen, vielleicht nicht, aber wenn wir richtig reingreifen, dann ist was wie auch in uns ein bisschen, wie irritiert und gleichzeitig haben wir den Bezug wieder auch zum Körper und unser Gesicht hält ja auch viel von dem Stress und von dem Aushalten und funktionieren müssen, hält unser Gesicht durch die Alltagsmaske, also die Gesicht, wie wir so im Alltag gucken einfach so ganz automatisch, wird viel auch im Gesicht und auch in unseren Augen, so wie wir in die Welt rausstarren, wo wir auch viele Energie verlieren, also diese ganze Stressgeschichte hat auch viel, wir müssen alles kontrollieren, wir müssen alles implikar, wir müssen alles schaffen und dann wird automatisch unser Blick so hart und wir verlieren sehr viel Energie über die Augen und da gibt es eine zweite Übung, wo wir auch die Hände warm reiben können, die Hand flächen, man nennt das auch Palmieren viele, die auch aus dem Körperbereich Yoga und so weiter kommen kennen, das auch und dann die Hand flächen einfach, die warm rebenen Hand flächen, mal ein Moment auf die Augen zu legen, diese Dunkelheit war zu nehmen und die Augen sich einfach ein bisschen entspannen zu lassen und wir haben es sehr angeneh. Ja, das ist gerade, wenn wir viel Bildschirmarbeit machen oder einfach wirklich viel im Stress, das entspannt, wir haben ja Ringmuskeln um die Augen rum und die sind, wenn wir so blicken, halt die ganze Zeit angespannt und wir dürfen nicht denken, dass das nur was hier mit den Muskeln macht, das was hier passiert und in unseren Augen, das schwiegelt sich letztlich in unserem ganzen Körper wieder und deswegen bin ich ein Fan von solchen ganz simplen Dingen, wo wir auch relativ schnellen Effekt merken, da kann ich vielleicht plötzlich mal, wenn ich die Augen so berühre und die Energie der Hand flächen auch so ein bisschen wie in die Augen fließen, da merke ich plötzlich, also geht Entspannung, du musst es vielleicht erstmal wieder lernen oder ein bisschen an mich lassen und sich davon auch berühren zu lassen. Genau solche Dinge. Ja, es ist witzig wie einfach es eigentlich ist, das man denkt, das wäre alles wahnsinnig kompliziert und schwierig und es ist kein rauskommender, aber im Grunde sind das ja ganz einfache Methoden, um da diese ersten Schritte zu tun, auch so wie du sie beschrieben hast. Die Dinge, die wir tun können, die sind tatsächlich so einfach, dass ich immer sagt, die sind auch fast wie untrendy, unsexibel, wir brauchen halt immer diese tollen Heiler, brauchen immer irgendwas Neues und ich würde sagen, nee, das ist gar nicht das Ding, das Ding ist, dass wir dran bleiben, das ist viel schwieriger für die meisten Verlunst. Ja, aber da sagt es, du ja, dass das so überzeugend ist, dass es dann doch ganz gut funktioniert, wenn jemand erst mal diesen Schritt tut und sagt, ich probier das aus, also das ist schon mal die erste offene, die wichtig ist. Ja total. Ja, das ist auch ein wichtiger Punkt, finde ich, dieses überhaupt die Bereitschaft erst mal zu haben, zu sagen, sich zu öffnen für wirklich Neues Denken, neue Methoden, also der Moment, wo man feststellt, ich möchte raus aus dem funktionieren, ist auch der, der an dem ist besonders wichtig ist, bereit zu sein, Offenheit zu zeigen, Offenheit für Dinge, die man vielleicht noch nie gemacht hat, für Methoden, für Menschen, für alles Mögliche, wenn man diese Veränderung wirklich möchte, dann ist das ein ganz wichtiger Punkt, glaube ich. Ja und wenn ich dir lausche, dann kommt mir noch einfach ein Gedanke, der glaube ich auch wichtig ist, weil wir durch Stress und durch einen vollen Alltag oft das Gefühl haben, wie unterlegen zu sein, als der Stress und des Level vom Stress und des Tudus und so ist der Alltag und so ist so all umgreifend und so fordant und so, dass wir das Gefühl haben, wie wir haben, war keine Chance und wir rutschen automatisch von unserer Haltung in, ich muss das alles ja aber schaffen, also bin ich unterlegen und habe gar keine Chance und wenn wir so kleine Sanfte Übungen machen, wie ich das jetzt gerade ein bisschen vorgemacht oder auch beschrieben habe, dann merkt etwas in uns dadurch, dass wir tätig werden, also eine Form von Selbstwirksamkeit auch haben, spürt etwas in uns, dass wir selbst wirksam sein können, dass wir nicht dem Stress oder dem Alltag unterlegen sind, sondern dass wir eben durch diese kleinen Handlungen wieder in unserem Macht kommen, also aus der Ohren macht raus, dieses ich weiß kein wie das alles geht und jetzt noch was oben braucht und geht alles nicht und alles ist stressig und so was und wir brauchen halt die Erfahrung, dass wir Selbstwirksam sein können und das können wir durch so kleine Tätigkeiten, durch so kleine Übungen, weil es in uns spürt, ich kann ja doch was machen und dann kommen wir in diesem, dann kommen wir aus diesem Unterlegenheitsmodus raus und stress ist wirklich wie ein Gift, was Unterlegenheit anbetrifft. Wir merken das gar nicht, aber wir sind dann so in diesem Strodel drin und deswegen diese kleinen Übungen, die diesen Geschmack auch geben von ich, ich kann das bewirken, das geht ja ganz wichtiger und toller Aspekt, ich rede ja etwa von Selbstermächtigung, Selbstwirksamkeit finde ich auch ein sehr schönes Wort, ja das ist so wie du sagst, würde ich auch denken, dass diese Frau von Stress und Leben wie wir das führen, uns also wirklich, du hast so schön runterdruckt in Klammern hält, auch das Thema Kreativität, das ist natürlich ein sehr breites Wort, aber aus der heraus entstehen ja auch sehr viele Dinge, was das eine Leben betrifft, was man nach außen trägt, die hat natürlich ein denkbar schlechten Nährboden, denkbar schlechte Kultur, wenn man so unter Stress steht, weil da kann die kann sich gar nicht entwickeln, das heißt da kann wirklich großes entstehen, wenn man in der Lage ist das auch zu brechen, ja, und Unterstützung, wie durch dich zum Beispiel, mich würde interessieren, was für Menschen kommen zu dir, was ist die konkrete Situation, wenn man das so sagen kann, du kannst natürlich auch sagen, es ist wirklich komplett heterogen ist, aber das kann ich spannend zu hören. Die aller meisten Menschen, die zu mir kommen die ganzen letzten Jahre, sind Menschen, die sich selber ein bisschen
die ein Projekt starten wollen, die einen Podcast, ein YouTube-Kanal, was auch immer machen wollen. Und die haben einfach noch sehr enthysiastisch sind, da reingehen und dann merken das Thema Sichtbarkeit. Und alles, was zu tun ist und wie man nach außen auftritt und man stellt sich das authentisch sein in der Öffentlichkeit, so einfach vor und so weiter an denen fällt, dann einfach dieses sich zu zeigen, sehr auf die Füße und ganz viele Ängste und Unsicherheiten, die dann plötzlich kommen, wenn man eigentlich schon angefangen hat oder die Vorstellung hatte, so ist es vielleicht ganz einfach oder so und dann merken sie einfach, sie bleiben hängen. Und das spielt das Thema Stress natürlich auch mit rein, weil es einfach dann so viel zu tun auch gibt, dass man dann irgendwie das Gefühl hat, man weiß gar nicht mehr, wo man anfängt, dann fehlt die Klarheit, das Thema Klarheit hatten wir ja auch schon. Und die Klarheit, klar, man kann sich irgendwo Pläne machen, aber wenn man körperlich von sich distanziert ist, also wenn man sich gar nicht mehr richtig spürt, dann ist es unglaublich schwierig, bis fast nicht möglich gute Entscheidungen für sich zu treffen, weil wenn man sich nicht spürt, wie soll man denn dann eine gute Entscheidung für sich treffen? Also man kann mental noch vermeintlich gute Entscheidungen treffen, aber nicht das, was einem wirklich entspricht. Und dann bleibt man halt doch wieder selber auf der Strecke. Also dieser ganze Themenbereich ist etwas, wo ich würde mal sagen, 70-80 Prozent der Menschen, die zu mir kommen, also mit mir in Gruppen arbeiten, aber auch eins zu eins arbeiten, sind Menschen, die einfach merken, dass das so, wie sie sich das vorgestellt haben, meistens im Kontext von sichtbar werden, von rausgehen, vertrauen haben sich zu zeigen und so weiter, die dann einfach merken, es blockiert. Es geht irgendwie nicht weiter, genau. Und was machst du dann? Kann ich das so ganz. Also kannst du das so ein bisschen schilder? Ja, sehr viel von dem tatsächlich, was ich auch schon ein bisschen angesprochen habe, dieses Weedsurück führen, zu sich selber ganz stark über den Körper, über das Embadiment über 8 Samkeit. Und das interessante ist oft, dass Menschen mit Themen oder vermeintlichen Problemen kommen. Und genauso wie wir distanziert von uns sind, sind die Probleme, die sich an der Oberfläche zeigen, meistens auch gar nicht die echten Probleme. Sondern wenn wir dann ein bisschen in Verbindung mit uns selber kommen, dann merken wir, der Hasel liegt an einer ganz falsch, also ganz anderen Stelle irgendwo begraben. Und das, was eigentlich mein Schmerz, mein Problem, meine Angst, meine Sorge oder mein Nicht-Funktionieren ist, hat einen ganz anderen Ursprung. Und damit in Kontakt zu gehen und immer wieder den Körper und die 8 Samkeit auch einzuladen. Und dann merkt man plötzlich das Problem, mit dem ich eigentlich andere. und dann ist gar nicht mehr so wirklich, dass worum es wirklich geht. So, mir jetzt merkt ich, worum es wirklich geht. Und dann öffnen sich plötzlich die Türen und die Tore und die Unsicherheiten und die Ängste werden weniger, weil man einfach am Kern, also an der oesächlichen Sache arbeitet. Und das funktioniert aus meiner Erfahrung. Ich bin ja körperlich, früher auch sehr stark blockiert gewesen. Und für mich hat das körperlicher auch mit am meisten funktioniert und war mit der größte Türöffner. Und das erlebe ich einfach bei den Menschen, mit denen ich arbeite auch. Ich arbeite sehr gerne längerfristig mit Menschen, weil ich einfach merke so, je persönlicher es ist, je näher man einfach menschlich auch miteinander ist. Desto mehr ist wirklich möglich, weil dieses gesehen und gefühlt werden und wirklich zuhören schon einen riesengroßen Heilungsaspekt hat. Wie lange geht das dann? Also, wie lange machst du das dann so eine Begleitung oder Betreuung? Das kommt tatsächlich von Person zu Person drauf an. Ich habe eine Gruppe mit der ich jetzt arbeite. Da sind ein paar ganz neue Menschen dabei. Da sind welche dabei, die sind ein halbes 3-file Ja dabei und die, die am Denkst dabei sind mittlerweile seit zwei Jahren und die wollen auch gar nicht aufhören. Weil es ihnen so viel Freude auch macht, weil sie dort allein der Raum wohnt gemeinsam aus. Tausch für viele so ist das sie sagen. Sie wissen, sie finden sonst in der Welt solche Plätze gar nicht. Also, man kann wirklich ein bisschen variieren, wie akut das gerade ist und wie lange man wirklich dabei sein möchte. Und dieses sich aufgefangen, aufgehoben fühlen und gleich gesinnt und spielt für viele ganz in eine ganz große Rolle. Und eins ist es unterschiedlich. Manchmal sind es drei Monate. Manchmal ist es ein drei, vierte Jahr. Manchmal ist es ein Jahr oder auch andere drei Jahre. Und das ist von Personen zu Personen unterschiedlich und wird auch persönlich vereinbart. Ja, also diese Unterstützung zu holen, wenn man in einer Situation ist, in der man das Gefühl hat, man möchte daraus. Und Veränderung initiieren ist, glaube ich, wirklich ein guter Rat. Ja, es ist einfach, man kriegt das einfach nicht immer selber hin. Also da wirklich ganz selbstständig aus irgendwas rauszufinden, diese Unterstützung kann so Lebensentscheiden sein. Ja, das denke ich ist ein wirklich guter Schritt. Und auch was du gesagt hast, die Gemeinschaft. Also dieses sich austauschen. Und auch ein Lieblingsthema von mir, dass ich immer festgestellt habe, wenn man, wie man immer so schön sagt, in seiner Babbel drin bleibt. Also in dem was, was man so als normal imprendet und so, dann wird es auch schwierig. Also dann fehlt dieses wirklich, diese Inspiration. Und das war so, ach, das geht. Ich brauche, ich atme oder ich fokussiere und plötzlich gibt es diese Veränderung. Also das braucht man natürlich auch. Da wirklich auch einmal rausgezogen zu werden und die Augen und den Geist zu öffnen für neue Dinge, für neue Methoden. Ja und was auch ganz stark mit rein spielt, ist das ganz viel. Und ich kenne das ja von mir auch, ich habe früher gedacht, ich bin mit meinem Problem, mich nicht zeigen zu können und unsicher zu sein. Und das ist ein Gottlos alleine auf dieser Welt. Und das schönste in diesen Gruppen ist, weil es ist ein sehr authentischer Raum, es ist ein sehr nah-Raum, das ist eine sehr wertschätzende Atmosphäre, eine sehr achtsame Atmosphäre auch unter den einzelnen Personen. Wie die Soffenheit da ist und das ist auch ein bisschen mein Anspruch an Gruppen, sich von dem, was jemand anderes berichtet, wirklich berühren zu lassen und einfach auch zu merken, wo ich bin nicht alleine mit meinem Problem, es geht so vielen anderen auf. Wie das ganz viel in uns öffnet, wenn wir sehen, auch drehen, weil jemand anderem oder Wut, weil jemand andere, die sind so menschlich. Und die sind, wenn wir es bei anderen sehen, haben wir plötzlich so ein Verständnis dafür und denke, aber für meine eigene Trauer, für meine eigene Wut habe ich kein Verständnis. So ein lernen untereinander durch dieses sehr offene und sehr vertrauensvolle Teilen, was auch wenn ich, wenn einer an dem Tag nichts gesagt hat in der Gruppe, der nimmt so viel für sich mit, die sind teilweise dann auch über die Gruppe hinaus untereinander irgendwie konnektet oder befreundet oder treffen sich oder so. Und das ist einfach ganz ganz wertvoll. Ja, schön. Ja, wir funktionieren viel. Also das ist es eben wirklich, dass wir denken, nee, dass das darf nicht sein, dass ich diese Gefühle habe. Ja, es ist mir weil mich gut geht dabei, dass darf nicht so sein, es ist alles in Ordnung, ich habe meinen Job, ich mache wieder, das ist wirklich ein wichtiger Punkt, dass man natürlich so eine Erfahrung realisiert, dass es anderen auch so geht. Und dadurch natürlich auch eine große Ermutigung erfährt, daran vielleicht auch was zu ändern, oder so, dass das anzunehmen, dass die Gefühle so sind, wie sie sind. Ja, das sprichst du was an, was total wichtig ist, weil wenn wir, wenn wir da an dem Punkt, wo wir, wo wir schon merken, es geht, was in uns nicht, oder die Gefühle sind schwierig, wenn wir da noch böse auf uns werden, oder da einfach nur drüber weggehen und versuchen uns von abzuspalten, dann wird diese innere Ohnmacht oder dieses Gefühl von tiefem Schmerz oder wie auch immer jemand das beschreiben würde, das wird immer mehr, weil wir uns ja selber damit wie auch alleine lassen und in so einem Ort. Und in so einem Raum einfach zu merken, ich werde gesehen damit, ich werde gehört damit, es ist menschlich solche Gefühle zu haben und es ist in Ordnung und wir atmen jetzt mal alle ein bisschen mit dem, was du gerade erlebst oder was ich gerade erlebe oder. Ja und da entsteht einfach so nicht einfach nur Akzeptanz, sondern ein Sein mit dem, was sowieso schon da ist und das fehlt uns halt allen total. Ja und welcher Aspekt da vielleicht auch noch reinkommt, auch um die ermutigende Perspektive da auch mit reinzubringen, in dem Moment, wo ich jetzt diesen Weg gehe und diese Erkenntnisse habe und die Gemeinschaft habe, öffne ich ja auch. Den Raum dafür wirklich in was neu ist, toll ist zu kommen, was sehr viel mehr mit mir zu tun hat und absolut. Ich glaube, das ist eine ganz klare Sache, das in dem Moment, wo ich etwas mache, was viel mehr mit mir zu tun hat, hat das eine ganz andere Wirkung, sowohl nach innen als auch nach außen. Ganz schön, wie du das sagst, ja, auf dem Punkt. Ja, ist so, das glaube ich auch und die Vorstellung, wenn man jetzt, was wir ja jetzt auch tun durch das Gespräch, ich hoffe, dass wir dadurch auch wirklich da inspirieren, auch Schritte in diese Richtung zu gehen. Wenn man sich vorstellt, was da daraus werden kann, wenn mehr Menschen wieder zurückfinden zu sich selbst, also embodiment vom Feinsten, wieder zurückfinden in diese Spüren, in die eigene Wirksamkeit.
Dann wird das natürlich auch ein ganz großen Effekt haben auf sehr viel, auf die Arbeitswelt, auf unser Leben, auf unser Zusammenleben. Das ist ja die Kraft davon ist ja in Nahrung großen. Ja, das was du beschreibst ist ja letztlich das Nervensysteme untereinander auf eine unsichtbare Art, sage ich jetzt mal auch kommunizieren. Das heißt, wenn du auch eine Arbeit gehst in einer mehr an dir angebundenen Art und Weise, dann strahlst du automatisch etwas anderes aus, weil der Nervensystem zum Beispiel regulierter ist. Und andere um dich herum spüren, das ist so ein bisschen wie auch anstecken, wo andere Nerven sind. Es ist so ein Gang, wo. Die hat irgendwas, die strahl etwas aus, die tut ihre Anwesenheit tot gut, das will ich auch. Also so, also das ist ja die Natur auch unter uns Menschen, dass wir einfach uns auch hingezogen fühlen, zu Menschen, die ausgeglichen sind oder die mehr beisech sind, die authentischer sind und so weiter. Und so ist es tatsächlich was, wo wir uns gegenseitig auch in positiven Sinne anstecken können. Ja, absolut, das weiterzutragen. Ja, da gibt mir auch keine durch den Kopf, wenn du das sagst, das zeigt ja auch davon, dass es gar nicht immer der große Wurf sein muss. Es muss ja gar nicht sein, ich gehe raus aus allen, sondern dass man auch in seinem Job, in dem, was man tut, in ganz anderen Zustand herstellen kann. Kann man, das finde ich ja, das finde ich auch ein ganz wichtigen Aspekt, weil es ist einfach nicht jeder, manzsache alles hinter sich zu lassen, ganz was Neues zu machen, gar nicht. Also ich würde sagen ja weniger. Aber zu verändern in dem Kontext, in dem man lebt und ist, diese Möglichkeit ist riesig, das ist so, wie du sagst, wie man Menschen begegnet, ob ich jetzt, weil ich unter Druck bin und gestresst bin, dann gehe ich raus und hab immer nur Stress mit Leuten, das ist wirklich so. Und wenn es mir gut geht, weil ich mich um mich selber kümmere und darum kümmere, dass ich eine Verbindung zum je habe. Und dann wirklich anders und hat ganz andere, ganz andere Erlebnisse Interaktionen. Ja, so wie du es gesagt hast. Ja, schön. Ja. Sehr schön. Wenn du, also was ich noch unbedingt auf wissen wollte, dass du hattest das schon mal einflächten lassen, aber das finde ich auch immer sehr spannend. Wie bist du ganz, was war der Moment, zu dem du diesen, diesen Weg, diesen Weg einzustagen, den du jetzt eingeschlagen hast? Was war bei dir der Ausschlag, Kinderimpuls? Für mich ist meine Kindheit und Jugend, in der ich einfach sehr, sehr stark in mir gefangen war, so stark, dass mein Körper, wenn ich von mehreren Menschen angesprochen worden bin, also zum Beispiel vor der Klasse sprechen musste oder ähnliche Dinge, dass ich eingefroren bin, aber nicht nur vom Nervensystem, also Innerricht, sondern tatsächlich, dass mein ganzer Körper sich nicht mehr bewegt hat. Mein Körper war für mich wie ein, ein Gefängnis, was ich gehast habe. Ich bin manchmal auch bei bestimmten Vorführungen oder irgendwelchen anderen Sachen bin ich auch richtig krank, also physisch krank geworden und so weiter. Und ich habe mich einfach die ganze Kindheit und Jugend in meinem Körper nicht wohl gefühlt und ich glaube darüber auch, wie eine Form von, also in einem Körper, in dem man sich nicht wohlfühlt, da möchte man gerne raus, da möchte man sich von abspalten. Und ich habe irgendwann gemerkt, ich würde gerne mit Menschen arbeiten und das hat sich widersprochen. Ja, so auf der einen Seite frie ich ein und ja, ich kann nicht in Kontakt gehen, weil mein Körper nicht funktioniert und auf der anderen Seite gibt es in meinem Herzen den riesengroßen Wund mit Menschen arbeiten zu wollen. Und ich habe den Wunsch größer werden lassen und habe dann gemerkt, dass wenn ich mich selber nicht mehr so im Stich lasse und mich aufhör immer zu hassen, für mein So sein, für meine Unsicherheit, Zartheit, Sanfteid und so weiter, wenn ich das eher wie integriere und mitnehme, dann kann ich auch mein Weg gehen wirklich mit Menschen zu arbeiten. Und das habe ich mit, ich habe jetzt nicht den einen Lehrer oder so gehabt, der mir alles beigebracht hat, so ich habe wirklich viel durch auf den Losgehen und Hinfliegen selbst erarbeitet und es war nicht immer leicht so. Aber das ist ein stücktes Weges und vor ungefähr 10, 12 Jahren habe ich gemerkt, ich habe damals schon Seminare gemacht und habe auch von Menschen gesprochen und so, aber es war immer noch was, was sehr angespannt war in mir und ich habe so gemerkt, irgendwas fehlt noch und da ist mir dann das Environment begegnet und da habe ich gemerkt, das war nochmal wie, oh wow, da kommt so viel engste und schaum und alles möglich hoch und ich weiß immer da, wo so viel Unsicherheit getriggert wird in mir, da gehe ich rein, da gehe ich durch, weil da habe ich mir was zu holen und das habe ich gemacht, es ist nicht, es ist nicht so angenehm gewesen und ich habe aber, ich habe zutiefst gewusst, wenn ich da dranbleibe, dann bekomme ich diese Freiheit nach der ich mich immer gesehen habe und die Faktor, es war für mich das Missingling, weil sich dann ganz vieles im Leben noch mal verändert hat in meinem Auftreten, in meinem Wohlbefinden, in mir, in gegenüber anderen Menschen und so weiter und das ist jetzt ein Mini-Auschnitt, weil du so fragst. Ja, schön, vom Willen, ja, schöne Geschichte, das steckt aber auch drin, dass es eben nicht alles so ganz easy geht, sondern das ist eben, das hast du ja auch beschrieben, schon auch braucht, dass man das spürt und sagt, möchte diese Veränderungen auch bereit ist, ja gewisse Schritte zu gehen, die vielleicht auch ein bisschen Beethoven oder oder, wie nennt man es stresswillig nicht so gerne nehmen, aber raus, mehr Herausforderern, genau, also das diese Bereitschaft schon wichtig ist auch dafür, wie man ja auch mal so sagt, nur stimmt auch wirklich zu wachsen, das ist ja eine Form von Wachstum, das das wichtig ist, da ist so da. Ja, das ist wichtig, was du, also du weißt das sowieso, aber ich sag es einfach noch mal dieses wirklich Entscheidung zu treffen und dann einfach auch einzukalkulieren, dass wir einfach bestimmte Dinge erleben, die dann also damit einhergehen, die vielleicht nicht ganz so toll sind, aber wir haben ja ein Ziel, also wenn ich eine Entscheidung treffe, da wirklich auch dran zu bleiben, wenn jemand in einer stressspirale befangen ist und sich sagt, irgendwie irgendwie wird es gehen und ich werde jetzt mal auf den und zumindest losgehen, auch wenn ich moment noch nicht richtig weiß, wo ich letztlich lande, weil wir wollen ja unser Kopf will, das ist ganz stark, der will immer schon wissen, das Endergebnis, wo komme ich dann am Ende raus und so werde ich mich dann fühlen und wir überspringen, aber in dieser Vorstellung oft dieses aufstehen und losgehen kann halt einfordern, dass wir auch auf die Nase fliegen und das wir vielleicht auch mal abbiegen müssen, aber wir merken, dass wir in der Sackgasse gelaufen sind, aber das braucht und diese Entscheidungskraft, was zu verändern, die haben wir alle und das interessante ist ja, das kann uns keiner abnehmen, also diese Entscheidung zu treffen und loszugehen, das müssen wir tatsächlich selber tun und der Stress kostet uns aber so viel Kraft, dass ich sagen würde die meisten, die in einer stressspirale gefangen sind, die verpulfern ja jeden Tag ganz viel Kraft, weil sie glauben, dass alles erledigen und teilweise tatsächlich auch müssen, also die Kraft für eine Entscheidung würde ich behaupten ist da und dann vielleicht auch eine Begleitung zu haben, finde ich super wertvoll, mir hat das einfach an vielen Punkten auch oft gefehlt, also ich habe mir manchmal auch Begleitung sucht oder auch suchen können, würde das heute auch jederzeit wieder machen da, wo ich blinde Flecken habe, weil ich das sehr wertvoll finde und gleichzeitig aber dieses Moment von ich treffe eine Entscheidung und auch wenn ich im Moment noch nicht genau weiß wie, ich gehe zumindest mal los, das finde ich wahnsinnig wichtig, weil in dieser aufbruchskraft steckt unglaublich viel Energie für Veränderung drin. Ja, wunderbar, Lilian, ich hätte dich sowieso gefragt was, was würdest du jetzt, was würdest du jetzt allen zuschauen, zuschauen, sagen was, was wäre der Tipp, was ich tun sollten, das hätte es du nicht schöner sagen können als du das eben getan hast insofern hast, diese abschlussfrage erledigt. Ich kann gerne noch was sagen, weil man sich ja so körperlich werden, embodiment wie machen das oder so, also ich habe ja ein ganz urskreiert für Menschen, die das interessiert, die man einfach ein bisschen Erfahrung für sich zuhause machen wollen, wie kann man das machen und weil ich weiß, dass es gut ist, ganz simpler Anleitung zu haben, ist der kurz in dir selbst zuhause sein, der ist kostenfrei und da sind elf Videos drin, wo Übungen angeleitet wird, wo er klärt wird und so weiter und wo man im Alltag wirklich eine super Begleitung hat, mal ein bisschen ein Feeling dafür zu bekommen, wie das gehen kann auf eine ganz einfache Art und Weise. Super, werde ich auch sofort machen, also toll, das klingt toll. Ja, ich werde natürlich alles hier unter unserem Video unter unserem Interview verlinken, also dass jeder weiß, wie er Kontakt mit dir aufnehmen kann, auch zu dem Kurs natürlich. Ich danke dir sehr für dieses sehr, sehr schöne Gespräch, das war toll auch die vielen, ja also viele wirklich gute Tipps, also die denke ich hilfreich sind für eine ganze Menge Menschen. Ich danke dir. Ich danke dir für den Raum, den ihr aufmachst, mit diesem wertvollen Thema, wo ich glaube, dass sehr viele Menschen sehr von profitieren werden. Wow, du hast bis hierhin gelauert. Lass es alles gut sagen,
und start am besten sofort damit etwas von dem was du gehört hast umzusetzen. Damit deine wertvolle Lebenszeit nicht vom Funktionsmodus erstickt wird. Das heißt nutze dein Körper genau dafür und hab bis zur nächsten Folge eine ganz ganz lebendige Zeit. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Der Funktionsmodus ist oft unbemerkt; echte Veränderung gelingt leichter durch Einbeziehung des Körpers (Embodiment) statt nur durch Denken.
Ein erster Schritt ist eine einfache Körperübung
Regelmäßige, kurze Praxis (30 Sekunden bis 2 Minuten) ist wichtiger als lange, einmalige Übungen; sie sollte in den Alltag integriert werden, nicht als zusätzliche Aufgabe.
Durch Körperspüren entsteht innere Klarheit und Selbstführung; wertungsfreie Achtsamkeit hilft, Stressmuster wie angespannte Schultern oder flache Atmung zu erkennen.
Konkrete Übungen gegen einen überaktiven Kopf
Diese kleinen Handlungen stärken die Selbstwirksamkeit und helfen, aus dem Gefühl der Unterlegenheit gegenüber Stress und Alltag herauszukommen.
Viele Klienten sind Menschen, die Projekte starten wollen (z. B. Podcast, YouTube), aber an Sichtbarkeit und Authentizität scheitern, was oft mit Stress und Ängsten zusammenhängt.
Summary:
Die Transkription thematisiert, wie man aus dem unbemerkten Funktionsmodus aussteigt und echte Veränderung durch Embodiment – also das bewusste Spüren des Körpers – erreicht. Ein erster Schritt ist eine einfache Übung: die Augen schließen, die Aufmerksamkeit auf die Sitzfläche lenken, das Gewicht nach unten abgeben und den Bauch entspannen. Dies trainiert, aus dem Kopf in den Körper zu kommen, was oft als fremd oder verwirrend empfunden wird, aber mit der Zeit zu mehr innerer Klarheit und Selbstführung führt.
Wichtig ist, diese Praxis regelmäßig und kurz in den Alltag zu integrieren, statt sie als zusätzliche Aufgabe zu sehen. Gegen einen überaktiven Kopf helfen konkrete Übungen wie das Kneten der Augenbrauen mit warmen Händen oder das Auflegen der Handflächen auf die Augen (Palmieren), was den Stress im Gesicht und den Augen entspannt. Diese kleinen Handlungen fördern die Selbstwirksamkeit und helfen, dem Gefühl der Unterlegenheit gegenüber Stress und Alltag zu entkommen.
Viele Klienten, die zu der Expertin kommen, sind Menschen, die Projekte starten wollen (z. B. Podcasts), aber an Sichtbarkeit und Authentizität scheitern, was oft mit Ängsten und Stress verbunden ist.
Die Botschaft ist, dass einfache, regelmäßige Körperübungen den Weg zu mehr Authentizität und innerer Ruhe ebnen.
FAQs
Im Funktionsmodus zu sein bedeutet, dass man hauptsächlich im Kopf lebt und kaum noch spürt, was im Körper vorgeht. Man merkt es oft gar nicht, fühlt sich aber unzufrieden oder gestresst.
Schließe die Augen und lenke deine Aufmerksamkeit auf die Stellen, wo dein Körper die Unterlage berührt, z. B. das Gesäß. Gib dort das Gewicht nach unten ab, entspanne den Bauch und atme – für 30 Sekunden bis zwei Minuten.
Weil selbst 30–60 Sekunden Achtsamkeit, wenn sie konstant geübt werden, wie ein Tropfen nach dem anderen zu dir zurückbringen. Es geht um liebevolle Disziplin, nicht um lange Routinen.
Reibe deine Hände warm und knete dann kräftig deine Augenbrauen von außen nach innen und zurück. Das lenkt den Kopf ab und bringt dich wieder in den Körper.
Wenn du die warmen Handflächen auf die Augen legst, entspannen sich die Ringmuskeln um die Augen. Das wirkt beruhigend auf den ganzen Körper, besonders nach Bildschirmarbeit.
Durch das Spüren kommst du aus dem Kopf und in Kontakt mit deiner Körperweisheit. Das öffnet Raum für Stimmigkeit, die sich gut anfühlt, und fördert authentische Selbstführung.
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