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Ragnhild Struss: Bin ich vernetzt oder wirklich verbunden?

71m 12s

Ragnhild Struss: Bin ich vernetzt oder wirklich verbunden?

The transcription discusses the importance of personal development, emphasizing the need to release certain aspects, such as reshaping social circles and setting boundaries. It highlights the significance of financial well-being not only for security but also for achieving future aspirations. The text also underscores the importance of setting meaningful goals and reflecting on personal growth to lead a fulfilling life. It touches on the impact of inner development and the need to align actions with personal values to avoid energy drain. The speaker suggests reflecting on what activities energize versus drain individuals and proposes journaling as a tool for self-coaching. Overall, the text encourages introspection on personal growth, goal setting, and managing energy to lead a more fulfilling life.

Transcription

12359 Words, 74729 Characters

Wenn das Urteil anderer Menschen keine Rolle spielen würde, was würde ich dann eich machen? Ich kann Angst hätte, was würde ich dann eich machen? Was die eine Sache von der ich weiß, dass ich die ändern müsste, und ich mach's einfach nicht. Wir sind darauf ausgerichtet, im Leben immer mehr, die zu werden, die wir im Kern angelegt sind, zu sein. Viele sagen ja "Meetime" und dann chillen Sie den ganzen Abend von Netflix und das kann auch mal in Ordnung sein. Aber wenn das den Tank nicht wieder auffüllt, dann ist es keine qualitativ sinnvolle Meetime. Und die Frage ist eben, fühle ich mich dabei wirklich. Also, ist das etwas, was mir wirklich Energie gibt? Persönliche Weiterentwicklung bedeutet ganz häufig auch, dass es etwas loszulassen gilt. Sei es, dass du deine Freundesgruppe vielleicht noch mal ein bisschen neu sortierst, dass du Menschen auch mal Nein sagen musst, das ist nicht immer nur easy. Also, Weiterentwicklung heißt nicht, es ist alles total leicht und barrierefrei, sondern Weiterentwicklung heißt, ich überwinde innere Grenzen und Hindernisse. Und das hat auch was damit zu tun, dass es mal ein bisschen unangenehm sein kann. Mhm, und es gibt nie den richtigen Zeitpunkt dafür. Weil es ist immer der richtige Zeitpunkt dafür. Werbung. Jetzt ist es wieder so weit. Die Uhr werden auf Neul gestellt, überall nur hier in Juni. Und ihr bekommt gleich in der Folge ganz viel Input. Aber dabei geht es dieses Jahr weniger um die Klassiker, wie mehr Sport treiben, mehr Mietheim, mehr Selbstoptimierung, sondern mehr um Seenugierner und Beißig bleiben. Aber ganz ehrlich, ich glaube, wir sollten 20, 26 mindestens mit einer Sache anfangen, wenn wir sie noch nicht tun. Und vor allem dafür nicht auf den perfekten Moment zu warten und auch gar nicht auf diesen Jahresumschwung, sondern jetzt anzufangen. Ich spreche von dem Thema Finanzen. Frage, warum behandeln wir Geld eigentlich immer noch, wie so ein dunkle Wolken-Thema? Während wir in allen anderen Lebensbereiten so proaktiv an uns arbeiten wollen. Jeden Tag, den wir warten, könnte unser Geld schon für uns arbeiten. Und es geht nicht nur darum, Finanzen abgesichert zu sein, die Jenna Pay-Gab zu schließen, etc., das ist alles wichtig. Es geht aber auch darum, dass wir uns in Zukunft wünsche erfüllen können. Denn das macht niemand anderes für uns. Und genau deshalb arbeite ich gerne mit Skalbel zusammen. Weil es ihr nicht umschnende Gewinne oder komplizierte Finanzansprachen geht, sondern um langfristigen Vermögensaufbau verständlich, zugänglich und vor allem realistisch. In der Skalbel-App kannst du ganz entspannt Sparpläne auf Aktien, ETFs oder Fonds einrichten und das schnappt 1 Euro im Monat. Keine Anlageberatung, sondern kleine automatisierte Routine, die einfach im Wintergrund laufen, während du dein Leben lebst. Einmal aufgesetzt. Über eine Million Menschen nutzen Skalbel bereits und verwalten dort gemeinsam mehr als 30 Milliarden Euro Vermögen. Das zeigt, investieren ist kein exklusives Thema mehr, sondern etwas, das uns allen offen steht. Und weil es jetzt gerade denkt, okay, Annie, aber wie fange ich damit eigentlich an, dann schaut doch zum Beispiel zu allererst weiß scale-billupun capital auf Instagram vorbei. Da gibt es genau den Input der Sicherheit gibt, ohne Druck und ohne budgetbingo. Wenn du dieses Jahr also nicht nur deine Gewohnheiten, sondern auch ein Fundament für die Zukunft upgradt, der Link zur Deporöffnung hier ist hier in den Show-Nodes, macht den Haken hinter das Thema Finanzen am besten noch bevor die Neujahrsvorsätze überhaupt starten. Eine Katze springt auf eine Luftballon, der zerplazt, die Katze fliegt durch den ganzen Raum, stößt dabei den Fernseher um der zerbricht und die landet dann auf dem Schuss von ihrem Besitzer. Swipe. Sprechende Cougies, eine Frau, die mit ihren Geschenken in der Bahn stecken bleibt und dann nun fällt. Weihnachtsbaum explodiert, Stromausfall in der ganzen Straße, KI, der hab' es bald von McDonald's. Uff, keine Ahnung, ob ich das bekannt vorkomme, aber so oder so ähnlich sehen meines Social Media-Feeds aktuell aus. Jetzt It's called AI-Slop. Auf Guteutsch, KI-Müll. Wir sind jetzt schon an dem Punkt, dass die meisten Menschen von KI-Videos auf Social Media genervt sind. Schade, denn mit KI kann man so tolle Sachen machen, die die Produktivität steigern und den Content aufs nächste Level heben können. Gerade im Marketing und vor allem in Social Media Content Teams kann KI nämlich eine Riesenerleichterung im Arbeitsalltag sein. Und das muss doch nicht so aussehen, wie ich das Anfangs beschrieben habe. Falls ihr euch selbst ein bisschen verloren fühlt in diesen KI-Jungeln dann gar nicht richtig wisst, wie ihr das in eure Workflows und Arbeitsabläufe aktuell integrieren sollt, dann hear me out. Wir bei Babygab Business haben einen KI-Crash-Course entwickelt. Das ganze findet volle Remote am 10.2.2026 von 9.30 bis 16.30 Uhr statt, ja wo? Im Internet natürlich. Ihr könnt also von überall her teilnehmen und dabei sein. Euch erwarten fünf exklusive digitale Live-Sessions, a 60 Minuten, in denen ihr lernt, eine klare KI-Strategie für Social Media zu entwickeln, ein Deep-Deif in alle relevanten Tools bekommt, inklusive Live-Demos, ganz praktische KI-Bromz, die du direkt in deinen Arbeitsalltag integrieren kannst. Eine echte Effizienzsteigerung hinbekommst, dank eigener KI-Bitterbeitenden und konkreteren Richtlinien. Und das in allen relevanten Bereichen, also wirklich von Bildgenerierungen, Video, Voice over Music und Strategie. Am Ende gibt es natürlich wie immer bei Babygab Business auch ein Abschlusszertifikat. Das ganze machen wir nicht alleine, sondern mit Victoria Rode, die dieses Jahr für meine Beauty Brands, Nulls, als auch für meine Auftritte auf dem Bühnen alle meine KI-Projekte mit mir gemeinsam umgesetzt hat. Die weiß nicht nur extrem viel über KI, sondern ist auch eine echt coole Frau. Wenn das so klingt, als ob ihr das gebrauchen könntet fürs nächste Jahr, dann schaut doch mal hier in die Show-Nodes, da sind noch mal alle Infos zusammen gefasst und der Link zu bohren, ich freue mich aber euch. ♪ Musik ♪ Anja, du bist ja eine Wiederholungstäterin schon fast, könnte man sagen, ab wann ist es deine Routine? Oder ab wann sagt man, ja, es ist so ein Annual, Sache, dass du jetzt jedes Jahr kommst und uns noch mal endet das Jahres. Ich hab fast sagen, so eine Art Therapie, Intervention, Intervention, Session gibt's. Schau mal, was es ja so bringt, ne? Also, mein Jahr war ein ziemlich verrücktes Jahr, aber um mich soll es heute gar nicht unbedingt gehen. Der holen so normal ganz kurz so ein bisschen ab, der kommt dann sonst so zu dir. Also, wir sind ja in Hamburg, jetzt ab Frühjahr auch in München und in Düsseldorf und wir haben ein Team von ungefähr 30 Leuten und beschäftigen uns damit, Menschen dabei zu helfen, sich im Kern zu verstehen, sich wertzuschätzen und ihr Potenzial dann freizusetzen. Und unsere Kunden sind von 15 bis 75, je nach Beraterin ist das aufgeteilt in unterschiedliche Beratungsfragen und meine Hauptzielgruppe sind eigentlich Exekutives, Unternehmer*innen und Verstände. Ich muss an der Stelle dazu sagen, ich will es gar nicht weiter so ins Detail gehen, denn es gibt eine komplette Sohlufeuge von mir dazu. Ich war ja bei Rangeld ein kompletten Tag. Das heißt, es war sehr intensiv und sehr aufschlussreich und wie das genau abgelaufen ist, wie man sich darauf vorbereitet. Was dann letztendlich vor Ort passiert, was das mit dir macht und was du da vor allem danach machen musst oder kannst. Das habe ich alles in einer ganz, ganz intensiven Sohlufeuge, die schon super viele gehört haben, das weiß ich. Alles erzählt, deswegen werde ich mich jetzt nicht wiederholen, das war ja langweilig. Also wir verweisen an der Stelle in die Show-Nodes, da sind direkter Link noch mal zu der Sohlufeuge, wo ich das alles ganz genau erkläre. Deswegen wollen wir die Zeit heute nutzen und direkt in die vollen gehen, so zu sagen, es wird deep und hoffentlich sehr deutlich und hoffentlich sehr aufschlussreich. Ich habe ja über Instagram so ein paar Struggles und Themen auch der Community, also von euch einen da draußen eingesammelt und geschaut. So, wo sind die großen Überschneidungen? Wie kann ich das so besten abstrahieren, dass das irgendwie auf jeden passt? Jetzt bin ich total gespannt. Ich sag mal so, viele der Sachen haben mich nicht überrascht, und in vielen der Denken habe ich mich auch selber wiedergefunden, deswegen sind wir hier eine Community vermutlich, weil wir uns dadurch alle da draußen ein bisschen ähneln. Aber das ist ja auch sehr schön und jetzt können wir eben auch unsere Baustellen und unsere Struggles gemeinsam beakan. Ich habe schon gesagt, mein Jahr war super intensiv, ich mache immer richtig, richtig viel, ich bin immer busy, ich halte mich auch beschäftigt, ich habe super viel gemacht und glaube, jeder kennt das Gefühl oder viele von da draußen werden auch viele Dinge gemacht haben, vielleicht noch mal was verändert haben, neun Tag an Gefangen haben, einfach ganz normal gearbeitet haben, aber man hat häufig das Gefühl, dann doch nichts geschafft zu haben oder besser gesagt, nichts gewonnen. Warum fühlt sich ein Jahr am Ende oft schlechter an, als das dann objektiv wirklich war? Warum nehmen wir das so wahr? Ich glaube, auf der einen Seite gibt es so ein Erwartungs- und Wunschdelter, also das erlebe ich total häufig, das läuft sich am Anfang des Jahres, so krasse Ziele setzen, die meistens übrigens auch ganz schön doll im Außen liegen, also so haben Ziele, ne? Ich will irgendwie den und den Job, ich will so und so viel Kohle, ich will irgendwie die Kleidergröße, die Körperfettmaß oder so, also das sind alles so Außenziele, die irgendwie am Haben haben wollen orientiert sind und die natürlich unfassbar groß gefasst sind. Und dann, guck ich am Ende des Jahres zurück und vergleichenerlich, so was ist denn davon jetzt tatsächlich eingetreten und dann entsteht dieses Enttäuschungsmoment, das liegt aber nicht unbedingt daran, dass man jetzt ein schlechtes Jahr hatte, sondern das hat eigentlich schon da begonnen, dass man sich die falschen Ziele gesetzt hat. Wie wir richtig Ziele setzen, das frage ich dich dann später noch mal, aber woran merkt man denn, dass man in Anführungszeichen viel gemacht hat? Aber vielleicht, wie du sagst, ja emotional eher weniger davon mitgenommen hat, also vielleicht hat man einfach 1.000 Dinge getan, aber es persönlich in seiner Persönlichkeit nicht gewachsen und ich glaube, viele, die hier zuhören, die haben schon das bestreben, sich weiterzuentwickeln und Entwicklung passiert ja nicht, dadurch, dass ich nur eine Beförderung bekomme, sondern dass erfordert ja da auch ein anderes Skilzett, oder was ich nicht sich selbstständig zu machen, erfordert dann noch mal ganz anderen emotionalen Zugang dazu ja auch. Also wie kann ich denn da auf der Ebene wachsen, nicht nur an den Hartz gilt, sondern auch an den Softskillz? Also ich glaube, die Frage nach der inneren Entwicklung ist ja immer, wie viel emotional der Resonanz hatte, das für mich, was ich erlebt habe. Wenn ich jetzt sagen, irgendwie geil, ich habe die Beförderung bekommen und merke, aber das ist überhaupt nicht mit so einer inneren Buchhaltung verbunden, ja, also ich habe es gar nicht gebucht quasi, ich habe überhaupt nichts dabei gefühlt, ich habe das jetzt erreicht, weil ich irgendwie dachte, dann geht es mir besser, dann fühle ich mich freier, dann bin ich irgendwie wertvoller oder so und dann merke ich im Innen, ne, also irgendwie ist lehre, ja, irgendwie. Ja, macht das jetzt auch kein großen Unterschied, das ist immer das Zeichen dafür, dass ich mir entweder ziele gesetzt habe, die gar nicht unbedingt meine eigenen sind, also das haben wir total häufig, das Leute denken, "Hey, es wird von mir erwartet, irgendwie die und die Unabhängigkeit zu erreichen, die und die Ziele vorweisen zu können." Und dann, wenn man sich ehrlich fragt, merkt man aber, weiß ich ja, ob das jetzt auf meiner persönlichen Wunschliste stand. Und was es auch gibt, ist einfach, dass wir so ein Hassel haben während des Jahres und so im funktionieren sind, dass Schlichtweg keine Zeit bleibt, um das Ganze überhaupt mal zu fühlen, um mal zu gucken, okay, wie geht es mir denn eigentlich, damit kommt es bei mir innen an? Ja oder nein, ich glaube, das kennt jeder, dass man so vollkommen erschöpft ist am Ende des Tages und sich dann fragt, war ich anwesend in meinem Tag, also warte mal kurz, muss ich mich jetzt vielleicht irgendwie noch mal selbst einsammeln und überhaupt zu checken, was war denn heute Phase? Wir haben gestern schon mal über dieses, ich habe immer noch nicht nachgeschaut, wie das wirklich auf Schlau und richtig heißt, über dieses Revenge-Schlaf-Sundrom gesprochen. Ich guck das nochmal nach, aber es geht darum, zu prokrastinieren ins Bett zu gehen. Das heißt, ich habe halt superviele Sachen am Tag gemacht, aber zu wenig Zeit für mich gehabt. Ich habe das tatsächlich in einem Mim-Tick-Tock-Erklärvideo gesehen und darf ich das erste Mal auf diesen Begriff gestoßen und dachte so, oh mein Gott, das bin ich. Das ist meine Diagnose, warum ich so Schlafprobleme habe. Das Krasse ist ja Revenge als ja Rache und das ist nämlich ein total spannender Punkt, nämlich, wenn ich das Gefühl habe, am Tag frempestimmt gelebt zu haben, weil ich irgendwie den Erwartungen der Kollegen innen entsprechen musste, weil ich irgendwelche Listen abarbeiten sollte, weil ich vielleicht irgendwie jemanden gefallen wollte. Es geht ja nicht nur darum, dass ich irgendwas erledigt habe auf der Tuduliste. Es geht ja auch darum, dass ich meine inneren Mantren von euch muss immer lieb und nett sein und ich darf keinen enttäuschen und ich muss jedem helfen. Wenn ich das ganze frempestimmt, vom Tag dann abends realisiere, dann ist meine Rache am Tag sozusagen, dass ich meine Schlafen geh Zeit nach hinten verschiebe, damit ich jetzt endlich nochmal selbstbestimmt leben kann. Also dass ich so irgendwie keine Ahnung, in der Wohnung so rum puddle oder vielleicht noch mal spazieren, geh oder irgendwie ein Podcast-Höre oder tagenguckt an Netflix. Und das ist so bescheuert, weil man recht sicher nicht am Tag, sondern die Rache trifft ein selber. Weil man steht am anderen Morgen wieder gerädert auf, ist müde und alles geht von vorne los. Und jetzt sagst du quasi sowas fast philosophisches, weil das auf einer Meta-Ebene betrachtet ist ja genau das, was im Leben dann eigentlich schiefläuft. Wenn man zu frempestimmt lebt, dann recht ist sich halt an einem selbst. Also Tag ist aktuell bin ich heute sehr müde, muss ich zugeben. Aber ist es normal, dass man eher Ende des Jahres einfach müde und ausgelockt ist, statt die ganze Zeit dazu sitzen, sagen wow, ich bin so stolz auf mich, ich bin die beste, ich bin die krasseste, ich bin ja ja auch nicht so gut, wie du weißt drin, vielleicht. Also ich glaube am Ende des Jahres gibt es eine Erschöpfung, die irgendwie auch normal ist und das ist ja, dass in der Weihnachtszeit so viele Lebensbereiche gemeinsam nochmal irgendwie bedient werden wollen. Dann geht es irgendwie um alle Liebsten zu bedenken, dann noch Weihnachtsgeschenke, dann zu Orgen, dann irgendwie so, also dann ist der Monat kürzer und dann ist irgendwie im Job noch vielleicht mehr zu tun, dann ist der Jahresabschluss, du musst irgendwie zu Ende bringen. So, das heißt gibt eine faktische Ebene von, der Dezember ist einfach für jeden jedes Jahr zu voll. Und wie oft nehmen wir uns das vor im Sommer, ey, diesmal planig besser und irgendwie geschild in die Weihnachtszeit gehen kann und dann mich auch mal den Weihnachtsgeist so ein bisschen fühlen kann. Ja, und jedes Jahr versagt man, es ist wirklich dramatisch. Ach, ja, natürlich. Auf jeden Fall ist das, glaube ich, ein Teil der normal ist, aber es gibt schon und das ist in der Rückschau des Jahres, vielleicht auch für die Zuhörn dann gar nicht so uninteressant, mal zu überlegen, ist es eigentlich eine anhaltende, wirklich tiefe Erschöpfung. Und da wäre die Frage super spannend, sich zu überlegen, wenn ich das Jahr noch einmal leben würde, welche Entscheidung würde ich euch genauso treffen und welche nicht. Also wirklich mal in der Reflexion zu überlegen, wenn ich unter dem Aspekt der Müdigkeit, mal gucken, was habe ich für mich entschieden und was habe ich eher gegen mich entschieden, da so habe ich die Kraft verloren. Und das ist eine interessante Bilanz sozusagen, dann mal zu sagen, was hat mir Kraft gegeben und was hat mir Kraft genommen und wenn ich das jetzt wirklich banal in so einer Liste mal gegen Überstelle, dann kann ich nicht mehr von mir selbst weg laufen, weil dann muss ich mir fürs nächste Jahr automatisch überlegen, will ich das so weitermachen. Und was ich spannend finde, deshalb Journalen empfehle ich ja immer, immer, immer. Erstens, weil das die Gedanken verlangsamt, weil wir es schwarz auf weiß haben, weil wir deshalb nicht so viel entschleifen denken, sondern weil wir da weitermachen können, wo wir quasi den Stift abgesetzt haben. Und zweitens gibt es so eine psychologische innere Funktion, dass wenn du die Sachen aufschreibst, dass so eine innere Radgeberfunktion anspringt. Also irgendwie machst du dich durchs Schreiben zu deinem eigenen Coach und deshalb ist so eine Liste von, was hat mich eigentlich wirklich richtig gedraint dieses Jahr und was hat mich mit Energie versorgt und das in der Gegenüberstellung ein super guter Startpunkt um fürs nächste Jahr mal zu überlegen? Okay, wie kann ich denn darauf eingreifen, was kann ich denn mal besser machen? Und ich glaube, dass man häufig in diesen, also wenn man das falsch projezieht, also man denkt, die Arbeit war so anstrengend, man schafft, zieht mir voll viel Energie oder der und der Kollege oder was auch immer. Und man, also ich projezieh das immer sehr auf den Job, weil natürlich der Job auch ein großer Teil meines Lebens ist. Aber es kann ja auch so was wie eine Freundschaft sein, die allm nicht mehr gut tut und die so, die man somit schleift. Ja, und die zieht ja dann auch Energie und frisst irgendwie was weg an Kapazitäten. Oder du kennst mir ja jetzt schon eine Weile, ich mag das ja gerne, wenn Sachen einmal so systemisch und systematisch aus Blatt Papier gebracht werden. Und das, was dich drained, sind hauptsächlich zwei Sachen. Nämlich erstens, dass du ein Leben lebst in Teilen auch oder in Lebensbereichen, du hast jetzt gerade eine Freundschaft angesprochen, was dir nicht mehr entspricht. Also da, wo du funktionierst, aber innerlich überhaupt nicht anwesend bist, zum Beispiel im Job, ja, dass man vielleicht mal in Meeting muss, auf das man kein Bock hat. Fein, ist ganz normal. Aber wenn jetzt sozusagen deine Rollenanforderungen weit über das hinausgehen, was eigentlich dich im Kern auszeichnet, dann verlierst du da Kraft. Es kannst du gar nicht verhindern, weil du ja immer über proportional viel Energie aufbringen musst, die dir nicht zurückgegeben wird. Und das ist in Freundschaften so, das ist in Hobbies so, das ist vielleicht so, wenn es um deine finanzielle Planung geht, da kannst du dir ganz einfach klar machen. Wenn du mehr ausgibst, erst zu einnimmst, dann bist du irgendwann pleite, also und verschuldet. Und so ist das energetisch auch. Der andere Bereich, wo du Energie verlierst und ein bisschen unbemerkter, ist der Bereich deiner Persönlichkeit, der noch nicht ins Leben gebracht wurde. Also wenn du zum Beispiel jemand bist, die als Kind immer super kreativ, total ausboken, vielleicht manchmal auch ein bisschen den Statusquoenfragen gestellt hast, rebellisch bist und so. Jetzt bist du irgendwie 35, arbeitest irgendwo in einem Unternehmen oder in einer Organisation, wo du ständig sozusagen innerhalb der Leitplanken laufen musst, wo du total angepasst bist, wo du nur nach ganz bestimmten Regeln und Strukturen funktionieren darfst und wo du vielleicht maßgeblich im Projektmanagement oder in einer Atmentätigkeit oder so gefesselt bist, wo dieser Teil deiner Persönlichkeit überhaupt keine Rolle mehr spielt. Dann hast du einen ganz großen Teil ungelebtes Leben in dir und das macht traurig, weil du dann ganz viele innere Stimmen machst, die eich zum Leben erweckt werden wollen, die kreative, die rebellische, die ausgeflippte, die irgendwie unkonventionelle oder so. Und das ist super häufig eine Energieverlustquelle, die wir gar nicht so richtig bemerken, weil da musst du schon, dir mal in Ruhe Zeit nehmen, um überhaupt zu hören, okay, was sind die Botschaften aus meinem Unbewussten? Weil dein Unbewusstes spricht immer mit dir, die Psyche ist ein intelligentes System. Wir sind darauf ausgerichtet, im Leben immer mehr, die zu werden, die wir im Kern angelegt sind zu sein. Und deshalb, das sind die zwei Quellen, wo du Kraft verlierst, da, wo du nicht anwesend bist persönlich, aber irgendeine Handbildmann machst, sehr irgendeine Rolle spielst. Und da, wo das, was in dir steckt, keine Bühne findet. Ich muss gerade an dieses Mieden denken, wo so ein Corporate Meeting, so Anzugsträger sitzen und blusend Trägerinnen und dann sitzt da neben so ein Bibo, so jemanden, so ein Bibo-Kostümen. Und da steht da irgendwie so darüber, wann fällt denn eigentlich oft, was ich hier so da falsch bin. Und das könnte irgendwie ein gutes Sinnwelt sein für vielleicht nochmal checken, ob man energetisch eigentlich da ist, wo man hingehört. Auch so ein bisschen, manchmal manipiert ein, das Leben, aber auch ja daher. Und ich kenne das ja selber. Mir werden auch super viele tolle Chancen gegeben und nur weil die Leute von außen sagen, du bist da gut drin oder du bist in der Rolle irgendwie toll oder so, ist das ja nicht unbedingt das, was ich will oder was mich glücklich macht. Und ich komme dann ganz häufig vom Weg ab und denke mir so, ja, aber ich kann das sehr ganz gut und die Leute wollen das vielleicht, oder wenn man sagt mit das und deswegen gehe ich den Weg jetzt weiter. Also mir selber fällt das auch super schwer, mich da immer wieder auszurichten, auszuloten. Und es gibt ja auch Optionen, die von außen verführerisch sind. Also das ist jetzt zum Beispiel super häufig so, dass Leute mir erzielen. Okay, eigentlich wollte ich schon lange kündigen, aber dann wurde mir noch mal das und das Angebot oder dann habe ich nochmal mehr Kohle gekriegt und so weiter. Das sind dann sozusagen Kompensationen im Außen. Status ist auch eine Kompensation, also sozusagen wie wirkt das und zahlt das sozusagen auf meinen Social-Conto ein oder so. Und es ist ja nicht nur so, dass wir Dinge machen, die uns selbst nicht wirklich erfüllen, sondern es ist ja auch so, dass wir sogar Selbsterwartungen an uns haben, die Sachen betreffen, die wir gar nicht brauchen. Also weil zum Beispiel du aufgewachsen bist in der Familie und dir wurde immer gesagt, Mensch, du bist die unabhängige. Also es ist wirklich toll und übrigens macht dich bitte niemals abhängig von irgendjemanden. Ja, da ist das so narrativ, was du quasi runtergeladen hast, ohne das jemals in Frage zu stellen und dann leitet das dann fühlen, denken und handelt. Ganz unbewusst Autopilot. Und dann wehst du vielleicht ein Job, der ganz hart auf Unabhängigkeit ausgerichtet ist, was meistens nicht immer, was meistens heißt, dass du vielleicht viel arbeitest, dass du irgendwie viel Führungsverantwortung oder generell verantwortung hast. Und dann steckst du da drin und hast vielleicht immer weiter Erwartungen, die an diese fortschreitende Karriereentwicklung geknüpft sind. Im Grunde genommen ist es aber vielleicht gar nicht, dass du brauchst, ja, vielleicht brauchst du eigentlich einen Job, der dir viel mehr Freizeit lässt, der dir ermöglicht, bedeutungsvolle Beziehungen zu vertiefen, Zeit mit Freunden mehr zu verbringen. Ja, vielleicht möchtest du auch gleich so viel reisen, sondern eher an einem Ort sein, aber irgendwie denkst du die ganze Zeit, boh, das ist doch total cool, das gehört doch dazu, wenn man erfolgreich sein will oder so. Also es geht wirklich nicht nur darum, sich zu überlegen, okay, wo folge ich Erwartungen von außen, Anforderungen, Rollendefinitionen oder auch Wünschen von meinem privaten Umfeld, von meinem Partner, keine Ahnung, meinen Geschwistern oder so, sondern eben auch die Frage, wo könnte ich vielleicht auch die Erwartungen, die ich an mich selbst stelle? Und die Wünschen, die ich selbst habe, noch mal dahingehend überprüfen, ob das, was ich will, wirklich das ist, was mir gut tut. Und das ist so krass wichtig, weil das sitzt ein bisschen partätisch, aber wir haben ja nur das eine Leben. Und wenn man nachher darauf zurückblickt und sich die meiste Zeit und dann ehrlich zu sich selber, ich glaube, das kommt im Alter, also wirklich im letzten Lebensabschnitt erst, dass man dann reflektiert sagen kann, ach guck mal, da hab ich irgendwie eine ganz, ganz lange Zeit was gemacht, das habe ich verandere gemacht, die Zeit komme ich zurück. Ja, deshalb sind ja auch solche Fragen total wichtig zu inneren Überprüfung, wenn das Urteil anderer Menschen keine Rolle spielen würde, was würde ich dann eich machen? Weil ich keine Angst hätte, was würde ich dann eich machen? Wenn ich nicht in der Sozentilisation leben würde, die mich im Moment umgebt, was würde ich denn dann vielleicht machen? Weil das schon, wir sind ja soziale Wesens, super viel Mut kostet manchmal, eigenes Wachstum, eigene Entwicklung voranzutreiben, weil das auch immer von der Angst begleitet ist, dass wir vielleicht nicht mehr in der Crowd zu Hause sind, in der wir jetzt gerade sind, zum Beispiel, oder auch so eine Frage, wie, was die eine Sache von der ich weiß, dass ich dir ändern müsste und ich mache es einfach nicht. Sorry, let that sink in, ja. Und das erfordert immer ganz schön, wie klar ist der Ballo? Das erfordert immer so viel Kraft, und man muss sich jeden Tag proaktiv dazu entscheiden, sich da gedanklich auch rein zu dicken. Ja, das ist echt unangenehm auch, mir fällt das nicht leicht, muss ich sagen. Genau, das ist aber eine Übungssache. Weil schon natürlich ist es ja auch so ungelehrt und dann sitzt man da vor seinem Blätchen und weiß irgendwie nicht, was euch hier jetzt machen. Kommen, dann kann ich jetzt gleich Werbung machen. Ja, mach mal, wir haben im Februar startet der nächste Inner Voice in a Choice Course und da geht's genau darum, dass du eben mit uns lernst. Wir beginnen mit einer ganz ausführlichen Persönlichkeitsanalyse und dass du dann mit uns lernst, zu gucken, hell was sagt denn eigentlich mein Inneres. Und was darf ich vielleicht auch mal loslassen von irgendwelchen alten Überzeugungen oder von irgendwelchen inneren Antreiber? Also zum Beispiel, wenn man jetzt so ein Antreiber hat, wie, wie beeilte ich, ja. Da ist natürlich total schwer, sich ab und zu hinzusetzen, in die Reflexion zu gehen, weil du immer denkst, ich verliehe wichtige Zeit, die schon woanders einsetzen könnte zum Beispiel. Also wir machen diesen Kurs, der geht über acht Wochen, da gehen wir auch an die Kindheit, da geht's eben wirklich ganz stark darum, mal zu verstehen, was ist denn überhaupt mein authentischer Weg. Also wie finde ich denn überhaupt den Ausdruck im Leben, der mich auch wirklich erfüllt und nicht nur erfolgreich macht im Sinne von, ich funktioniere supergeile, ne? Ja, und ich muss wirklich sagen, dass ich habe jetzt einige im Sommer ja bei dir ganz, ganz, ganz intensiv, ganz viele Persönlichkeits-Tests gemacht. Und ich hatte letzte Woche einen Medien-Training und habe da auch noch mal einen Persönlichkeits-Test gemacht. Und ich hatte das schon wieder alles auch so ein bisschen verdrängt aus unserer Session, also diesen Persönlichkeits-Test-Teil auf jeden Fall. Ich kann nur wirklich sagen, wenn ihr noch nie einen Persönlichkeits-Test gemacht habt, macht das mal. Also da kann man sich selber nicht belügen, das ist so interessant, das ist so heilsam, sich selbst besser zu verstehen und dann fallen ganz viele positive automatisch an ihren Platz. Und dann tut das alles weniger, weh sich damit zu beschäftigen, das ist weniger anstrengend, es ist weniger traurig. Ich konnte mir ganz viele Sachen oder kann mir aktuell auch im Hinblick auf nächstes Jahr und die Entscheidungen, die ich treffen muss, ganz viele Sachen mehr verzeihen. Und das ist so toll. Deswegen allein dieser Persönlichkeits-Test lohnt sich so krass. Es geht eben so doll darum, eine Sprachfähigkeit zu entwickeln für das, was uns im Kern auszeichnet, weil das ganz schwer ist zu benennen. Also klar kann jeder irgendwie sagen, "Hey, ich bin kommunikativ, ich bin sozial, ich kooperiere gerne sowas." Aber wenn es dann darum geht, man sich zu überlegen, okay, ich habe eigentlich gar nicht so viel Impulskontrolle. Deshalb fällt es mir manchmal schwer, was was ich jetzt ganz banal, abends kein Teller-Nudeln mehr zu essen oder so. Oder ich habe vielleicht eine hohe soziale Reizbarkeit, krass, okay, deshalb trägert mich alles mögliche jeden Tag. Umgekehrt, auch festzustellen, okay, ich bin überhaupt nicht reizbar, deshalb habe ich aber auch kein Dringlichkeitsgefühl. Vielleicht gibt es ja auch Leute, die irgendwie sagen, man eigentlich wollte ich schon seit fünf Jahren ein kleines Zeit-Business starten. Und mich irgendwie selbst verwirklich in einem Projekt. Warum mache ich das denn nicht? Ich finde das geil, was ich davor habe, ich bin eigentlich motiviert. Wie so komme ich denn nicht über die Schwelle von nicht zu tun. Und das dann zu verstehen, also wirklich im Blick in deine Persönlichkeit zu checken. Daran liegt es, dann erst hast du ja auch den Hebel in der Hand, um zu sagen, okay, daran ändere ich jetzt mal was. Du stoch hast ja vollkommen im Dunkeln, wenn du nicht die Gründe oder die Intentionen oder die Herleitung innerlich verstehst. Hast du 'n Hot-Take on Visionboards? Machen wir das noch? Das ist deine Meinung dazu. So wie ich dieses Ausschnippeln von Sachen und dann aufkleben oder jetzt auch digital machen oder so. Also total, die Frage ist für mich ja immer nicht ob, sondern wie. Und wenn du dir jetzt irgendwie eine Zeitung nimmst und da nur jachten und große Willen und irgendwas ausschneidest, dann kann das sozusagen den gegenteiligen Effekt haben, von dem, was du möchtest, nämlich genau dieses Erwartungsdelter wieder vergrößern, was dich am Ende des Jahres dann so 'ne Enttäuschung bringt. Aber wenn du jetzt so 'ne Zeitung op digital oder, also, kannst du ja auch mit Pinterest oder so machen. Aber wenn du das durchblätterst und eigentlich mal innen heuchst, so welche Bilder lösen in mir eigentlich 'ne Resonanz aus, ohne, dass ich mir das wirklich erklären kann. Also vielleicht ist es ja auch, dass du irgendwie einfach nur 'ne Kaffee tasse siehst oder irgendwas, was geizbesonderes erst scheint, was aber für etwas anderes steht. Und dann eben das wirklich konsequent alles aufzukleben, ohne Bewertung, ohne jetzt zu sagen, ah, warte mal, das Bild passt jetzt hier aber nicht so gut in meinen Visionboard rein, das das lieber raus. Weil das ist dann sozusagen eine Metapher für dein Leben, dass du das, was quasi unpopulär aussieht oder was nicht hübsch genug im Gesamt-Frame ist, dass du das rausradierst. Deshalb, du klebst es alles auf, ohne Bewertung und danach guckst es dir mal an und tu es so, als ob du das Bild eines fremden Menschen anschaust und guckst dann, wie du das interpretieren kannst. Also was siehst du da, was spricht aus dem Bild? Was gibt da vielleicht 'ne Richtung vor, was in Vergleich zu deinem jetzigen Leben darfst du vielleicht auch loslassen. Also wir machen gerne am Ende des Jahres so 'n Übung, die heißt Love, Lose oder Let Go, Level Up und Lieb. Und da geht's eben darum, sich mal zu fragen und das kannst du mit dem Visionboard eben total gut. Was hab ich liebt im letzten Jahr, was möchte ich mitnehmen? Auch die kleinsten Momente, also was hat mich wirklich in meine innere authentischste Schwingung gebracht. Dann Let Go, also wenn es um Jahresvorsätze geht, ist es mindestens genauso wichtig, sich mal zu überlegen, okay, nee, was darf ich auf keinen Fall mitnehmen, weil das einfach nicht gut für mich war. Also Let Go, was willst du loslassen? Und da wirklich auch die Frage, hey, warte mal, weil ganz häufig haben Leute irgendwas von dem sie wissen, dass sie's loslassen müssten. Aber irgendwie haben sie soziale Ängste das zu tun, weil es dann irgendwie Kritik gäbe oder weil man sich irgendwie neu aufstellen müsste, vielleicht auch was den Lebensstandard betrifft oder so. Dann Level Up, also wo möchte ich vielleicht noch ein Niveau höher kommen in meinen Kompetenzen, in meiner Sichtbarkeit, vielleicht auch tatsächlich in voller Zahlen oder so. Also wo will ich das, was ich schon habe, noch weiter nach vorne bring und lieb ist finde ich total spannend, weil das eine Frage ist, die sich viele Leute überhaupt nicht trauen. Nämlich mal zu sagen, okay, wo will ich mal einen Sprungwagen, wo will ich mal ins kalte Wasser, wo will ich mal etwas machen, was ich vorher noch nie gemacht habe oder was ich mich vielleicht gar nicht getraut habe, überhaupt als Erwartung an's Leben zu formulieren. So viele Leute sagen, oh nee, das darf ich ja nicht mehr wünschen, weil dann bin ich vielleicht enttäuscht. Also erst mal, Mensch, man gefühle sowieso nicht im Voraus, ja, also du fühlst dann, wenn du fühlst und es kannst du auch nicht dadurch beeinflussen, dass du dich irgendwie besser davor bereit ist. Also lass es einfach so ein Geh dahin in die Situation hekt und deshalb so dieses Lieb, auch mal zu sagen, okay, der träumende Teil in mir so, wenn ich dem wirklich mal erlaube, ohne dann irgendwie mich zu schämen oder mich irgendwie schuldig zu fühlen oder alte Loyalitäten aufgeben zu müssen. Viele träumen auch nicht groß, weil sie eben Angst haben, dass sie dann die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe oder zur Familie verlieren oder das habe ich super häufig beruflich, wenn Menschen irgendwas machen wollen, was in der Familie vielleicht wenig angesagt ist oder was als irgendwie unkohl gilt oder so oder wo Leute dann neidisch werden. Ja und da glaube ich ja, dass man seinen Freundeskreis ein bisschen mehr zu trauen sollte, weil ich glaube, dass wenn ein Mensch dich liebt und dich ohne eigene Ego-Team auch lernen zu begleiten, dann kann er auch gönnen. Also das finde ich ganz wichtig und wer den nicht gönnen kann, der hat entweder ein eigenes Thema, was er mal zu bearbeiten hat oder ist einfach nicht deine Crowd, sorry. Ganz ehrlich, wenn es ein Thema gibt, dass ich an meiner Selbstschönigkeit wirklich überhaupt nicht liebe, dann ist es Buchhaltung. Ich glaube, so geht es eigentlich 90% aller Menschen hier in eigenes Business haben und zwar nicht, weil ich das irgendwie unwichtig finde, ganz im Gegenteil, sondern weil sich das oft wie diese stille Hintergrundrauschen anfühlt, dass man ewig mit sich rumschleppt. Ich kenne viele die ihre Buchhaltungen dann am Wochenende oder am Feierab machen müssen, weil sie das zu lange weg procrastiniert haben und so war das bei mir auch häufig, belegerechnungen da und irgendwo noch so ein Ordner, den man eigentlich mal sortieren wollte. Und genau deshalb arbeite ich wirklich seit Jahren mit Seth Desk. Was mir darin gefällt, Seth Desk nimmt diesen Thema die schwerer raus. Nicht im Sinne von, ist alles egal, sondern im Sinne von Struktur, Übersicht und Kontrolle, ohne dass man sich jeden Tag damit beschäftigen muss. Ich nutze Seth Desk, hauptsächlich um Angebot und Rechnungen zu schreiben, belege digital zu erfassen und meine Finanzen an einem Ort im Blick zu behalten. Das Besondere, Seth Desk denkt für dich mit an den Stellen an denen man selbst mal im Unstrukturiert wird, zum Beispiel fortlaufende Rechnungsnummern, Kundendaten sauber erfassen und an einem Ort ablegen. Das wird, wenn man immer erfolgreicher wird und immer mehr Kunden gewinnt, nämlich ganz schön struggleig irgendwann. Er stellt automatisch Rechnungen aus Angeboten und vor allem sie Seth Desk, wenn nämlich mal was nicht bezahlt wurde. Also alles deutlich organisierter und vor allem alltagstauglich für selbstständige Gründe in einem kleinen Teams. Gerade jetzt zum Jahresende merke ich, wie viel mentalen Platz das frei macht und nein, Seth Desk hat keinen Steuerberater ersetzen. Aber es hilft dabei, die Basis sauber zu halten, Prozesse zu vereinfachen und einfach besser vorbereitet zu sein, stattdinger aufzuschieben. Falls du also 20/26 mit einem besseren Gefühl für deine Finanzen im Bissen starten willst, dann schau dir Seth Desk bitte unbedingt mal an. Mit dem Kot Business 60 bekommst du 60% Rabatt. Den Link findest du wie immer in den Show Notes und glaub mir, ein vergangenes Jahr abzuschließen fühlt sich sehr viel besser an, wenn man nicht erst 3 Ort nur durchsieden muss. Eine Sache, die ich dieses Jahr ganz brutal mir aufgefallen ist, ich glaube, wenn man mich von außen sieht, dann würde man grundsätzlich mir selbst vertrauen. Und ich habe auch, glaube ich, viel selbst vertrauen. Ich habe aber auch gemerkt aufgrund einer persönlichen Krise, dass ich manchmal gar nicht so viel vertrauen in mich selbst habe. Und das war auch eine Frage, die aus der Community kamen. Wie geht man denn damit um, wenn man sich selbst aktuell noch nicht oder aufgrund von so einer Krise merkt? Ich vertraue mir gar nicht mehr selber. Also wie kann ich wieder mehr vertrauen in mich selbst gewinnen? Gibt's da irgendwie eine praktische Übung, gibt's da einen Hot Take und man sagen kann, okay, richtet den Blick nach innen und mache irgendwie das immer gut. Ja, das ist auf jeden Fall immer, das haben wir schon mal mitgenommen. Aber wie arbeitet man denn an seinem Vertrauen an sich selbst so? Das ist ja eine ziemlich große Frage, weil ich unterscheiden würde zwischen vertraue ich zum Beispiel nicht in meine Fähigkeiten. Also habe ich vielleicht Angst überfordert zu sein oder vertraue ich nicht in meine Stabilität, also dass ich irgendwie auch über Dauer für mich sorgen kann, bei mir sein kann. Oder vertraue ich vielleicht auch nicht in meine Resilienz, also in meine, sozusagen Geschwindigkeit, wie ich wieder zurückkomme zu einem guten Punkt. Vertrauen hat ganz viel auch mit dem Thema von Nähe zu sich selbst zu tun. Also wie lieb habe ich mich eigentlich selbst, es ist da auch eine ganz, ganz wichtige Frage. Und am Selbstwert oder an der Selbstliebe zu arbeiten, das natürlich ein großes Unterfangen, was jetzt erstmal ein einfacher Tipp wäre, ist, Biografiearbeit zu machen und mal zurückzugehen und zu schauen, wo habe ich mir entweder richtig gut vertraut und es hat sich toll angefühlt und es ist was Gutes bei rausgekommen, wie zum Beispiel keine Ahnung kann auch weit zurückliegen. Ich war irgendwie 16, ich habe einen Schulwechsel gemacht, die haben irgendwie alle mit spanisch angefangen, ich muss 2 Jahre nachholen, irgendwie habe ich gedacht, ich schaff das und so. Und dann mal zu überlegen, welche Umstände galten damals. Also was hat dazu beigetragen, dass ich mir vertraut habe, hat es da vielleicht ein total starkes Netzwerk oder warst du einfach insgesamt in deiner Kraft? Also warst du irgendwie physisch gut aufgestellt, mental gut aufgestellt so oder umgekehrt die Frage, wo habe ich erst gedacht, oh shit, schaff das überhaupt, kann ich da überhaupt sicher sein in mir krieg ich das hin, traue ich mir das zu. Und hab es dann gemacht und es hat doch irgendwie geklappt und dieses Gefühl von, ich habe mir was vorgenommen und ich habe das geschafft, hat irgendwie mein Vertrauen wieder hergestellt. Weil dann kannst du dich mich bezogen auf das jetzt fragen, okay, was brauche ich, um diesen mutigen Schritt zu machen, weil wenn das Vertrauen in sich selbst nicht gut ausgeprägt ist, dann braucht man natürlich Mut für den nächsten Schritt, der weil du da quasi mit der Angst gehen musst. Mut heißt immer, ich mach die Dinge, trotz der Tatsache, dass ich Angst hab, Leute denken ja immer ordner, Mutige Leute sind nicht ängstlich, nee. Wenn du nicht ängstlich wärst, bräuchst du sogar keine Mut, gar keinen Mut, oh Gott, dann gehst du halt einfach so, ne? Und deshalb also zurückzuschauen, wo habe ich mir vertraut oder wo habe ich mir nicht vertraut, wo da aber eines besseren Belehrt durch die Erfahrung, die ich gesammelt habe. Und dann eben das zu übertragen auf die Zukunft, nämlich mit der Frage, was brauche ich denn jetzt, um mir gut vertrauen zu können. Eine Sache ist dafür noch total wichtig, so banal sich es anhört, so kraftvoll ist es, Gesundheit, also Schlaf, gute Ernährung, Bewegung, das fördert das Vertrauen in sich selbst. Und wenn du jetzt sagst, mit diesen ganzen Fragen kann ich nichts anfangen, dann kannst du mal mit kleinsten Akten der Selbstwirksamkeit beginnen. Jeder von uns hat zu Hause und es ist jetzt wirklich ein ganz klassisches einfaches Beispiel, irgendeine Schublade, die nervt. Irgendwo, wo groß ist oder irgendwie ein Kleiderschrank Chaos oder irgendwas. In kleinsten Dingen schon mal Ordnung herzustellen, das fördert das Selbstwirksamkeitserleben. Also es gibt dir wieder so dieses Gefühl, hey, ganz ehrlich, wenn ich etwas Anpacken mit einem bestimmten Ziel, dann kriege ich es auch hin. Und so kleine Sachen wie zum Beispiel Ordnung zu schaffen, oder diese Überweisung, die du schon lange machen musstest. Oder irgendwie, was was ich rechnung bei der Krankenkasse einreichen. Irgendso ein Ant-Man-Kram. Die "The Frog" ganz genau. Mach irgendwie eine kleine von diesen Sachen stärkt dann Vertrauen in dich selbst. Und wenn du die aneinander reißt, dann bist du irgendwann am Punkt, das zurückgucken kannst und sagst, oh ja, jetzt soll ja eigentlich ganz schön viel auf die Kette gekriegt. So jetzt kann ich mir auch für größere Vorhaben wieder vertrauen. Toll ja. Erkenntnis, mutige Menschen haben auch Angst, nur sie haben den Mut, es trotz der Angst zu machen. Genau, Mut bedeutet eigentlich, dass Ziel ist wichtiger als die Angst. Woran es auch vielen Zuhörer*innen und Zuschauern bei Insta gemangelt hat, ist das Gefühl an Fokus und Struktur. Gepart mit so einem jetzt End-of-Jähr-Motivationsloch. Das heißt, alle reden jetzt schon über neue Ziele und Verbesserungen und höher, schneller weiter. Wie das auch immer für sich persönlich definiert. Viele haben aber das Gefühl, den ist die Kraft jetzt ausgegangen. Alle sind müde und wie kommt man jetzt da ins Handeln nächstes Jahr? Oder wie überwinde ich dieses Gefühl der kompletten Energielosigkeit und dieses mir fehlt einfach komplett die Motivation, das anzugehen? Okay, da sind super viele Fragen in einer Frage drin. Lasst mich auf zwei Punkte eingehen, dass eine ist es funktionieren und die Müdigkeit und das andere ist die Motivation. Über beide Sachen haben wir auch schon ein bisschen gesprochen. Wenn du übermäßig funktionierst, ohne dass du innerlich anwesend bist. Also zum Beispiel irgendwie, du hast das Gefühl, du musst an Weihnachten deine ganze Familie katern. Wenn du ehrlich bist, hast aber Bock mit deiner Kernfam oder gegründeten Familie irgendwie einfach zwei Tage aufs Land zu fahren. Und du fühlst diese Rolle aus, du funktionierst, aber eigentlich ist es eben nichts, was du selbst willst. Dann ist das das, was die Kraft zieht, das macht ihre Müde. Das heißt, diese Müdigkeit am Ende des Jahres kann schon bedeuten mal zu gucken, wo habe ich denn eigentlich funktioniert, ohne dass ich das selbst wollte. Und da nochmal die Frage, die Dinge, die ich geleistet habe, würde ich die eigentlich nochmal so entscheiden, wenn ich im Vollbesitz meiner geistigen mentalen und physischen Kräfte wäre. Also so ist das, was ich will oder tu ich das für andere. So das ist ein, das ist funktionieren. Weil die Frage, die du jetzt gerade gestellt hast, bezieht sich meines Erachtens viel weniger da drauf, jetzt zu überlegen, oh, wie kann ich noch besser durchhalten? Wie kann ich noch mehr irgendwie dagegen die Widerstände anwirken, sondern die eigentliche Frage, die da drin ja liegt, ist, wie gewinne ich die Kraft für die Ziele, die wirklich meines sind. Denn Motivationen und das zweite Thema schwankt ja eh, ne? Also es ist total normal im eigenen Erwartungsmanagement sich klar zu machen, du bist nicht immer motiviert, das wäre ja auch komisch irgendwie. Deine Willenskraft geht über ein Tag verloren, du hast nur so eine Sicht für Entscheidungen, die du treffen kannst. Motivation ist wie Wetter, so, ne? Motivation ist wie Wetter. Ja, so, du kannst nicht erwarten, also das geht einfach nicht und das ist ja auch das Problem bei den Neujahres zielen. Das machen wir ja in einer Situation, in der wir denken, im neuen Jahr habe ich Magically mehr Kraft als ich jemals zuvor hatte und deshalb, da ist der Neujahres. Genau, eben ist ja irgendwie so spirit of the new. Also erst mal die Erwartung, was Motivation angeht, realistischer zu gestalten und dann sich aber auch mal zu fragen, was braucht es eigentlich um motiviert zu sein, um motiviert zu sein, braucht es schon ziel, was da ins ist. Ich habe auch noch einen sehr praktischen Tipp an dieser Stelle, bring dich an einen Ort, der dir gut tut oder bring dich mal raus aus deinem Trott, zieh dich mal auch wirklich so haptisch ortgebunden aus der Situation raus, in der du vielleicht jetzt schon seit Monaten oder Jahren irgendwie drin steckst. Ich weiß es jetzt auch einfacher gesagt als getan. Nee, das ist ein ganz wichtiger Punkt, wie es das umfällt für alle und für Leute, die irgendwie Kinder haben und die können das nicht mehr einfach so frei entscheiden. Es ist mir auch klar, aber kann an und überlegt doch mal für dich, was könnte das sein. Und ich habe das jetzt auch festgestellt, ich habe immer super gerne aus anderen Ländern gearbeitet, ich habe das ewig nicht mehr gemacht, vielleicht zwei oder drei Jahre nicht mehr, obwohl ich ja selbstständig bin und das entscheiden darf und kann mir das gefühlt gar nicht mehr erlaubt. Obwohl ich das so geliebt habe, das hat mir so viel input gegeben, das hat mir so viel Kraft gegeben, so vielen neuen Blick dieser räumliche Abstand von einem anderen Ort auf mein Leben zu gucken, auf mich selbst, das ist so wichtig für mich, deswegen komm ich da irgendwie seit Jahren innerlich auch gefühlt nicht mehr weiter. Also, du schreibst so eine wichtige Sache, das umfällt darauf, komm ich gleich nochmal und eben auch für Motivationen noch mal ganz wichtig überprüfe, ob das deine Ziele sind oder ob das fremd bei einer Ziele sind. Und was du jetzt gerade beschrieben hast mit dem Motor, super spannend, uns geht die Motivation flöten, wenn wir in einem bestimmten psychologischen Grundbedürfnis nicht erfüllt sind. So, bei dir jetzt zum Beispiel, wenn ich das, was du gerade gesagt hast, einmal aufnehme, wofür steht das denn in einem anderen Land zu arbeiten? Ja, ich würde ganz genau. Es ist autonomie, Freiheit, Unabhängigkeit, das ist ein wichtiges Lebensmotiv für dich. Und wenn du Motivation ist ja irgendwie, merk man, wenn du auf diesen Motiv nicht befriedig bist, dann geht dir einfach die Kraft aus und dann hast du auch keinen Bock mehr Kräfte zu mobilisieren und genau das ist ja Motivation, ich mobilisiere meine Kräfte. Also, sich zu überlegen, okay, ich brauche einfach nicht nur Abstand, sondern ich brauche das Gefühl von Freiheit, ich muss aus dem Trott austreten. Ich bin jemand, der vielleicht nicht motiviert ist, wenn ständig redundant irgendwelche routinierten Prozesse mich gefühlt in ein Raster pressen. So, und das kann genauso gut sein für das Bedürfnis von Zugehörigkeit zum Beispiel, oder Unlustvermeidung und Lustgewinnung. Also, welches Bedürfnis müsste eigentlich jetzt erfüllt sein, damit du wieder denkst, jetzt habe ich Bock. Motivation bedeutet, ich beantwortet die innere Frage, ob ich Lust habe, zu leisten mit Ja. So und dafür muss ich bestimmte Umstände geben und das ist abhängig von den Bedürfnissen und von deinen Motivatoren. Übrigens und darauf, ich noch kurz eingehen, die testen wir zum Beispiel auch bei uns im Inner-Vice-Inner-Choice-Kurs, weil es so entscheidend ist, sich zu überlegen, okay, was motiviert mich eigentlich? Weil wenn du herausforderungsmotiviert bist, dann brauchst du auch einige Nüsse zu knacken, einige schwierige Aufgaben, vielleicht irgendwie Rätsel zu lösen, im Sinne von wahnsinnig hochgesteckten Zielen. Was vielleicht für dich eher kontraproduktiv ist, wenn du dem motiviert bist, durch Herausforderung. Vielleicht bist du motiviert durch Teamarbeit, dann musst du halt ein geiles Team suchen, sonst kommst du halt nicht in Wallung. Und deshalb meine ich, die Psyche ist ein bisschen mehr so wie Matte oder Schach als wir denken. Also so vergleich ich das immer. Ich mochte beides immer gerne und irgendwie. Und wenn man eben das eigene Muster versteht und das ist ja so spannend, dann kann ich mein Leben auch adäquat daran ausrichten. Ist es deshalb dann nie wieder nervig? Nein, natürlich nicht, weil wir Wachstumsorientiert sind und wir brauchen manchmal auch die Reibung, um irgendwie zu checken. Ja, das ist ja auch das schöne daran. Jetzt war auch eine Frage oder ein Struggle, der über proportional häufig mir aufgefallen ist. Und ich glaube, den kennt auch jeder mindestens ein, wenn ich drülf mal im Leben. Wann ist es besser aufzuhören und neue anzufangen? Und woran merke ich das? Arstritt von Wranghilft? Jetzt. Stell dir die Frage, würde ich das heute so nochmal wählen oder nein? Und jeder denkt sich so, jeder hat ja jetzt ein Thema im Kopf, wo er checkt und denkt sich so, würde ich das jetzt nochmal so machen. Wir wahrscheinlich nicht, oh Gott, leben ganz häufig nach zwei Dingen, nämlich einmal St. Kost-Falacy. Also ich habe schon so viel investiert, dass ich doch jetzt sich aufgeben kann, obwohl es eigentlich viel besser wäre, loszulassen. Und das ist auch wichtig zu verstehen, loslassen Kostet, Kraft auch vor allen Dingen, loslassen Kostet, Kraft. Das ist eine, mich sehr gerade, ja. Ich bin nämlich genauso, ich bin dieser Mensch, der sagt, jetzt sind wir doch schon so weit, also das ist so, ich kann ganz schlecht loslassen. Aufgrund von der Energie, die ich schon investiert habe. Und wir wollen auch eine Ich-Coherenz festhalten. Also wir wollen so ein biografisches Narrativ haben, was irgendwie Sinn ergibt. Und deshalb ist es auch schwer loszulassen, weil damit auch verbunden ist, zu sagen, nicht, entscheide mich jetzt anders. Ich will jetzt gar nicht mehr das, was ich für drei Jahren wollte und vielleicht bin ich eine super extravertierte dominante Person, die es überall rauspursaunt hat, keine Ahnung jetzt. Weil sie nicht, man ganz banales Beispiel. Du warst jetzt die Person, die auf jeder Partie gesagt hat, oh, komm einer geht doch noch, trink doch noch. Und so und du warst immer der Leifer für Party und irgendwie das Beast, ja. Und jetzt stellt zu fest, nee, also ich habe es irgendwie Podcast gehört, allkohl des Schlechts fürs Gehirn, ich will nicht mehr trinken. Dann ist es vielleicht gar nicht so leicht, das durchzuziehen, obwohl du innerlich weißt, dass du das möchtest. Und ich habe jetzt extra so ein Banalbeispiel gewählt, ja, das ist nicht so banal. So auf jeden anderen Kontext übertragbar. Weil du gar nicht so gut riskieren kannst, dass die Leute diesen quasi Identitätsbruch gefühlt, nicht mitgehen. Dass die dann sagen, ey, aber du bist doch eigentlich ganz anders, du warst doch jemand anders. Das ist ja auch das Problem, warum Leute, wenn sie eine schlechte politische Einstellung haben, nicht so leicht davon wieder loskommen. Weil sie dann quasi sagen müssten, ich bin jetzt eine andere Mensch, so gefühlt, ja. Deshalb ist zum Beispiel eine Jobkündigung neu anfangen oder so. Viel schwere und viel existenzieller häufig, als wir das zu denken, weil wir eben unser biografisches Narrativ und diese ich coherenz, also diese Stabilität. Ich weiß, wer ich war, ich bin auch heute noch so, ich werde auch in Zukunft so sein, weil wir das so schwer aufgeben können. Der war mir das als unauthentisch empfindet. Ja, genau, in dieser Welt in der wir leben. Ganz genau, aber es ist ja eigentlich viel klüger zu sagen, ja, ich habe X geglaubt, weil ich einfach wissensstand Y noch nicht hatte. Jetzt habe ich mich weiterentwickelt. Damit ist man ja viel mehr ein Vorbild und übrigens ist es fürs Umfeld auch eine krasse Entlastung, wenn man mal sagen kann. Ich glaube, ich habe mich geirrt. Zu der Zeit konnte ich nicht besser und nicht anders. Heute will ich es nicht mehr. Der Job ist das häufig super schwierig aus mehreren Gründen. Nämlich erstens Status, zweitens Kompetenz, du willst nicht wieder anfänger sein. Und drittens ist es vielleicht manchmal auch schwierig von bestimmten Positionen zurückzutreten, weil du dir dann auch eingestehen musst, dass du vielleicht gar nicht selbst dahin wolltest. Und dann ist das eine kompensatorische Leistung. Aber wie wir alle wissen, seine Meinung zu ändern, ist dann Zeichen von Intelligenz. Und das muss man sich immer bewusst machen. Ich glaube von Reife auch vor allen Dingen. Also emotional Reife heißt ja, dass du auch Veränderungen zulassen kannst, dass du auch nebeneinander stehen lassen kannst, dass zwei unterschiedliche Dinge gleichzeitig wahr sein können, dass du nicht so stark am Ego haftest. Dass du auch ein bisschen unabhängiger bist vom Urteil anderer. Aber das ist schon manchmal. Ich kenne viele Leute, die im stillen Kämmerlein schon Veränderungen quasi leben und durchziehen, die sie nicht öffentlich bekannt geben. Also das Ding ist, ich habe ein Freund. Der hat zum Beispiel ganz krass einen Identitätsswitch hingelegt vor, ich glaub zwei Jahren. Ich bleibe jetzt mal schwammig, weil ich muss mal ein bisschen aufpassen, das sollte sich hier nicht ertappt oder kannte oder suchen. Der war "The hell of a party", also es war so einiger Partyboy. Und er hat gefühlt, von einer Woche auf die nächste entschieden, ich werde jetzt sportlich, ich trink an Alkohol mehr, ich geh nicht mehr feiern. Und für uns war er aber alle der Feierfreund und der Partyboy und den wir anrufene Wochenende und nicht unter der Woche oder wenn wir ein Problem haben oder wenn wir mit jemandem über tief vergehende Sachen sprechen wollen oder so. Und ich habe nie mit ihm da so intensiv trocken, aber ich glaube schon, dass es für ihn diese banale Entscheidung, ich geh nicht mehr auf Partys oder ich bin dieser Partyboy nicht mehr komplett lebensverändern war, weil sein gesamtes Umfeld muss ich verändert haben. Und viele sind diese Entwicklung auch nicht mitgegangen. Und viele haben gesagt, ja, okay, wenn ich wenn wir mit dir feiern gehen können, dann können wir mit dir nichts mehr anfangen. Und dann musst du ja selber erst mal eine neue Identität entwickeln, die andere wieder attraktiv finden als Freundesattribute oder so. Also das muss so viel weitreichender und krasser gewesen sein, dieser Entscheidung, als sich diese Banalität im ersten Moment anhört. Und das Spande ist ja auch das von der anderen Seite noch mal zu beobachten, was löst es eigentlich in dir aus, wenn jemanden in deinem Umfeld so eine radikale Entscheidung für sich trifft. Weil manchmal ist es ja auch so, dass das für uns nicht nur Vorbilder, sondern quasi wie so eine Zumutung, diese Leute sind, weil sie eigentlich und da muss man dann ehrlich mit sich selbst sein, etwas in uns ansprechen, was wir uns entweder nicht erlauben oder was wir ablehnen oder was wir selbst gerne würden, aber uns nicht trauen oder so. Also vielleicht gibt es ja in dir auch eine Stimme, die irgendwie sagt, ich müsste auch mal mehr Sport machen, also was oder ich weiß ja eigentlich, dass mit dem Alkohol und so. Und dann fühlen wir uns vielleicht auch mal so ein bisschen geträgert, weil wir selbst für diesen Entwicklungsschritt noch nicht bereit sind, dass das eine. Und das andere ist natürlich schon die Frage, was sehe ich auch in anderen Menschen, was für ein Lebensbereich decken, die für mich ab, welche Erwartungen habe ich auch an einen Menschen. Ich glaube nicht, dass jeder Freund oder jede Freundin nun die tiefgehendsten Gespräche mit uns führen muss. Also es kann da auch total lustig sein, einfach einen Sportfreund zu haben und ein paar die Freund und so ist es auch okay. Ich will ja auch nicht für jeden alles sein. Genau, also mit dieser Identitätsveränderung ist dieser Mensch zum Beispiel aus meinem Leben gegangen. Also A für ihn, auf jeden Fall mit Sicherheit Schmerzhaft und für mich aber auch ein guter Check, dass der halt kein Freund war, der in diesem, also ich mal mir das im Kopf immer auf, wie so Baumringe, der so wirklich in dem inneren Dreivieringen stattfindet, sondern der war einfach weiter außen. Und ich denke, hat mir das jetzt gar nicht so weh getan, den Lust zu lassen. Ich glaube, dass das auch total okay ist, zu sagen, es gibt Fronschaften, die eine Zeit haben. Also wenn es jetzt zum Beispiel ums neue Jahr geht und man sich überlegt, der Lebensbereich, Verbindungen, Beziehungen. Wie ist es denn eigentlich mit den Beziehungen, um dich herum, haben die die Qualität, die du möchtest? Siehst du die Menschen, die du besonders gern hast, auch genauso häufig, wie du möchtest? Oder ist es vielleicht so, dass du mit ganz vielen Bekannten und Work acquaintances oder so viel Zeit verbringst, dass du eigentlich mit den Menschen, die dir zu je hart sind? Nicht mehr die Spaziergerge machst, die du machen willst. Also da kann man sich ja jetzt genau überlegen, okay, welche Fronschaften habe ich eigentlich für und in welchen Bereichen? Möchte diese Beziehungen alle aufrechterhalten, möchte die vielleicht davon manche auch loslassen, gibt es vielleicht auch Beziehungen, die ich neu aufnehmen möchte, nachdem ich mich schon ein paar Jahre sehne oder so. Das ist ja ein ganz wichtiger Teil vom Leben. Und das sind meistens nicht so Ziele, die Leute sich so stecken, weil das so schwammig klingt. Aber sich mal wirklich damit auseinanderzusetzen, wie ist denn eigentlich die Beziehungsqualität in meinem Leben? Wer um jetzt in deiner Baum thematik zu bleiben, wer darf eigentlich wie nah rankommen? Bin ich vernetzt oder bin ich wirklich verbunden? Was davon brauche ich? Also das sind alles ganz wichtige Fragen, die jetzt erstmal nicht besonders messbar klingen und deshalb meistens nicht auf so eine Liste von Neujahrsvorsätzen schaffen. Aber die sind super wichtig und es kannst ja auch auf die Arbeitsbeziehungen ausweiten. Also wie ist eigentlich dein Beziehungsmanagement im Job? Bin ich vernetzt oder wirklich verbunden? Das ist ein ziemlich epischer Satz. Ich habe noch zwei Sachen, zwei Aspekte, die mir wichtig sind. Erstens, worüber ich mir gerade viel Gedanken mache. Und das war der letzte Titel meiner Solo-Folge. Es diese Mietheim-Manie, die wir entwickeln. Auf der einen Seite versuchen wir gerade vielmehr den Blick nach innen zu richten, auf uns zu richten, uns besser zu verstehen. Sich selbst ein bisschen selbst zentrierter zu werden im Sonne von sich selbst besser verstehen und an sich arbeiten und Grenzen setzen und für sich selber einstehen und selbstbewusster werden und mehr sich selbst in den Fokus zu rücken oder mehr auf sich selbst zu achten. Auf der anderen Seite, also wie äußert sich das denn im Alltag, Leute sagen immer häufiger Verabredungen ab, weil sie im Kanänegie das müde. Obwohl der Andere ja auch Erwartungshaltung und dich bräuchte vielleicht, werden unzuverlässiger, weil sie sich selbst progressieren, verbringen mehr oder auch zu viel Zeit im Klammern alleine. Wie kriegt man denn zwischen dieser "Ich bezogenheit" oder dieser Mietheim-Manie ein gesundes Mittelmaß hin, sich selbst an erste Stelle zu stellen, aber damit nicht andere zu enttäuschen oder in irgendeiner Form zu einem "Fucking-Atsystem" so händen? Also gehen wir jetzt, um die Frage ein bisschen spezifischer beantworten zu können, mal davon aus, dass es wirklich sich um gute Freunde handelt, die genau wie du ein Interesse an der Fortführung der gemeinsamen Beziehung haben. Dann finde ich, ich bin total erschöpf vom Leben und kann dich deshalb nachhaltig nicht treffen und sagt dir immer wieder ab. Aussage eigentlich schon ein Widerspruch in sich, weil dann ja nicht unbedingt nur aus der Freizeit und aus den privaten Beziehungen, die Zeit und Energie sozusagen rausgeschnitten werden muss, um sich für sich selbst wieder zu finden. Wenn das meine Aussage ist, dann ist ja schon in anderen Lebensbereichen zu viel Energieverlust passiert. Es gibt eine gesunde Frage nach sich selbst und es gibt eine egocentrete Frage nach sich selbst. Ego ist immer so etwas wie Gewinnerverlierer, wer ist besser, wer ist schlechter, wer hat mehr, wer hat weniger. So ein Vergleichsthema und da geht es auch darum, dass man sich vielleicht ein bisschen übermäßig in den Vordergrund spielt oder so. Das sind aber nicht die Themen, die mit echter Mietheim wirklich abgegriffen werden sollten, nämlich echt nach innen zu gehen, Resonanz zu finden, in Erholung zu sein. Viele sagen ja Mietheim und dann chillen sie den ganzen Abend von Netflix und das ist ja keine qualitative Mietheim, sondern das ist etwas, wo du receptiv dich von außen briseln lässt und in andere Lebenswelten abtauchtst. Das kann auch mal in Ordnung sein, aber wenn das den Tank nicht wieder auffüllt, dann ist das keine qualitativ sinnvolle Mietheim. Deshalb glaube ich, es ist schon wichtig, sich nicht nur zu fragen, okay, welche Rituale muss ich jetzt irgendwie durchziehen? Wo breit jetzt irgendwie eine Abendroutine und eine Morgenroutine und ditt und ditt und ditt und jenes, sondern die Frage ist eben, fühle ich mich dabei wirklich. Also ist das etwas, was mir wirklich Energie gibt. Und dann ist Mietheim total sinnvoll und es würde ich auch absolut unterstützen. Wenn ich aber diesen Tank durch die Zeit, die ich von anderen quasi abschneide, nicht auffülle, dann muss ich an der Qualität der Mietheim was ändern, weil das einfach fehler geleitet. Und es gibt schon dieses Mi-Mi-Mi-Mi-Mi, ja, das ist glaube ich schon echt in unserer individualisierten Gesellschaften ganz starkes Thema. Es macht die Leute aber nicht glücklich. Und es liegt übrigens auch daran, dass man in Social Media häufig eigentlich vereinsamt, weil man immer irgendein Plakat von sich ins Schaufenster hängt und wenn dann aber wenig im Regal ist, dann ist es halt nicht besonders Kräfte gebt. Also deshalb glaube ich schon, die Frage, wie kann ich zu mir selbst wieder eine Verbindung aufbauen? Und dafür ist es und da hat mir ja gerade schon mal von gesprochen, auch echt gut mal so Persönlichkeitstest zu machen, sich einfach mal zu analysieren, sich zu verstehen überhaupt zu merken, was muss ich mir in der Mietheim denn geben, damit die für mich auch erfüllen ist. Ja, gar nicht, was ist die eine unbequeme Wahrheit, aber die persönliche Weiterentwicklung, die kaum jemand hören will, aus deiner Erfahrung? Ich glaube, die haben wir gerade schon angesprochen. Und das kommt ganz häufig damit, dass vielleicht Zugehörigkeiten neu organisiert werden müssen. Ob es nun darum geht, dass du den Job kündigst und mit den tollen Kollegen, die sich da die ganze Zeit noch gehalten haben, irgendwie nicht mehr so viel Kontakt hast, sei es, dass du deine Freundesgruppe vielleicht noch mal ein bisschen neu sortierst, dass du Menschen auch mal Nein sagen musst, dass du konsequenter sein darfst, wenn es darum geht zu priorisieren. Das ist nicht immer nur easy. Also Weiterentwicklung heißt nicht, es ist alles total leicht und bei jerefrei, sondern weiterentwicklung heißt, ich überwinde innere Grenzen und Hindernisse und das hat auch was damit zu tun, dass es mal ein bisschen unangenehm sein kann. Und es gibt nie den richtigen Zeitpunkt dafür. Es ist immer der richtige Zeitpunkt dafür. Man gemein, aber ist so. Ist du es recht? Ich liebe es, wie ich immer setze sage und du drisst die um und machst sie dann wahre und unwickwemer und eigentlich auch noch unangenehmer. Ja, aber das ist ja super spannend. Das geht ja jedem. Es geht ja auch mir so. Ich habe auch meine Lebensbereiche, in denen ich auch ab und zu ausreden finde, weil ich einfach weiß scheiße. Es wäre halt einfach hart anstrengend, mich jetzt darum zu kümmern. Und wie du gerade sagt, es ist nie der richtige Zeitpunkt. Das hat es zuerst vorher mit dem Journalen auch schon mal angesprochen. Das ist ja nur und mir geht es dann nicht um die Bewertung von irgendwelchen faktischen Aussagen, sondern mir geht es immer um die innere Dynamik, die zu verstehen. Und was ich jetzt verstehe ist, hey, bei dir liegt auf jeden Fall eine kleine Hürde, sich damit wirklich tief zu beschäftigen, weil du Dinge hast, die du befürchtest. Und es geht ganz vielen Menschen. So wir haben alle Angst vom unbekannten Kuma. Wenn wir in der Entwicklung sind, dann ist das alte irgendwie ober und das merken wir, das ist zu klein geworden. Also wir haben ja rausgewachsen, aber es gibt noch kein Bild fürs neue. Und es ist hart, natürlich, weil wir mit leeren Händen ins Leere springen, weil wir sagen, okay, ich verlasse mich im Grunde genommen nur auf mich selbst, weil ich eben diese äußere Sicherheit nicht habe. Und natürlich kann das etwas sein, was man mal ein bisschen aufschiebt. Das macht jeder das auch total normal. Man muss ja auch innerlich abwägen, habe ich jetzt die Kraft dafür. Das sagt auch eine meine Schlaufe, Freundin, immer immer zu mir. Immer wenn ich mit ein Thema komme und ein größeres Thema, emotionaleres Thema, sagt sie immer, aber hast du jetzt gerade die Kraft dafür? Ist jetzt gerade der richtige Zeitpunkt oder kannst du gerade noch ein bisschen aushalten und warten bis die krasse Präsentation vorbei ist, die Konferenz hinter dir liegt. Das Thema durch ist, dass ja abgeschlossen ist. Also guckt es, dass du das große wirklich dann angehst, wenn du auch die Kapazitäten dafür hast. Nein, wenn du schon halt ausgelaugt und gestresst sind, dann neigen wir ja manchmal auch zu so kurzschluss entscheiden. Und das sind nicht immer unbedingt die besten, das sind die, die eben aus Stress, aus Angst, aus trotz getroffen wurden. Und das sind meistens die, die wir im Nachhinein nochmal korrigieren. Also wenn man zum Beispiel aus Wut kündigt oder so, weil man vielleicht auch gerade selbst voll am Ende ist. Und sich denkt, boi, könnt mich alle mal, dann ist das vielleicht keine wirkliche hinzuentscheidung zu etwas Gute, sondern reine von weg. Ich habe keinen Platz mehr dafür im Moment. Und das wäre vielleicht in einer anderen Situation mehr Kraft, dann eher darin gemünde zu sagen, okay, welche Veränderungen muss ich in meinem bestehenden Job eigentlich vornehmen, um damit wieder zufrieden zu sein. Das ist nur ein Beispiel jetzt aus dem Jobleben. Also ich weiß, dass das immer so groß klingt. Und das ist ja auch genau das Problem bei Vorsetzen fürs Neue. Ja, das ist immer so, wow, ne? Ab jetzt mache ich immer Sport, ab jetzt bin ich irgendwie immer discipliniert, ab jetzt krieg ich eine Gehaltserhöhung, die sind das nicht jenes. Und manchmal sind es aber eigentlich die viel kleineren Sachen, die ja den größeren Effekt haben. Also sich mal zu fragen zum Beispiel, was ist die kleinste tägliche Gewohnheit? Die ich easy in mein Leben integrieren kann, um zumindest einen kleinen Schritt näher zu dem übergeordneten Ziel zu kommen. Oder auch wirklich qualitative Fragen, wie will ich mich denn eigentlich mehr fühlen nächstes Jahr? Was ist denn nicht möglich sein? Ja, weil ich was die Überschrift für mein nächstes Jahr. Und dann zu fragen, okay, was macht es mir am leichtesten, das zu fühlen? Was kann ich am meisten erreichen, wenn ich diese kleine Leitplanke neu aufstelle? Ich will ja niemandem wie so ein Internet-Guru, irgendwelche Überschriften für sein Jahr vorwegnehmen. Aber nächstes Jahr, ich mache das ja jedes Jahr. Und das ist meine Neujahrsansprache, meine letzte Solofolge, die nächste Woche kommen. Okay. Wenn ihr noch keine Überschrift habt, dann gebe ich euch eine. Die ist ziemlich großartig und die passt eigentlich auf jeden. Und über die habe ich mir monatelang Gedanken gemacht. Ja, ich bin sehr gerne rum und reflektiere und grüble und mache und Tour und wege ab und entscheide und so weiter. Und ich bin sehr stolz auf diese Überschrift und die. Es ist wie so ein Mantra, was ich mir seitdem ich sie habe immer wieder jeden Tag sage. Jeden Tag, morgens abends. Zwischn durch. Crazy Teig wird sich tätowieren. Stay tuned. Ich habe gerade und vielleicht findet sich der ein oder andere darin wieder. Habt sich schon mal daran wiedergefunden. Dieses komische Gefühl, man kann den Finger noch nicht so richtig dahin legen. So, ich habe das Gefühl, ich bin gerade zwischen zwei Versionen von mir selbst. Ich bin so zwischen zwei Leben. Ich bin im Umbruch. Und das habe ich nicht jedes Jahr. Das habe ich weiß ich nicht alle vier Jahre. Mal so, so krass. Aber ich kann die Zeichen nicht mehr ignorieren. So, jetzt sind wir uns glaube ich auch alle einig. Was redst du Menschen, die sich gerade zwischen zwei Versionen ihrer selbst fühlen? Wir nennen das ja den luminalen Raum. Also der Raum, in dem du noch nicht entscheiden kannst. In dem du eigentlich eben auch nicht handeln kannst. Wir haben das total verlernt. Weil wir ja so krass auf Produktivität ausgerichtet sind, dass wir immer dahin, dahin, dahin, dahin, dahin. Wir müssen irgendwas entscheiden, denn mehr als wir handelnde sind, sind wir entscheidende, wenn die Entscheidung getroffen ist, dann gehen wir auch los. Und diesen Raum mal sein zu lassen, da drin mal zu verweilen und zu vertrauen. Dass wenn ich immer wieder innerlich, mir überlege, was ich mir wünsche, nämlich "Hey, leben, hey, psyche, hey, Seele, wie auch immer du dein Inneres nennen möchtest". Ich warte, bist du mir den Weg zeigst. Ich nehme die Zeichen ganz aufmerksam wahr. Und in der Zwischenzeit lass ich es wirken. Das Leben ist rhythmisch. Und diese Phasen von dich lasst das eine los. Und bevor das andere anfängt, die überhaupt mal wieder zu fühlen. Und dem Druck zu widerstehen, sagen, "So jetzt muss ich aber richtig Gas geben hier und irgendwie eine Liste schreiben und irgendwelche Kennzahlen aufmalen". So einfach mal sagen, "Okay, ich beobachte mal. Ich lass mal wirken. Ich guck mal was kommt in mir und im Leben". Ganz, ganz aufmerksam, tue ich meinen Blick für die Zeichen, die ich im Außen wahrnehme. Und das ist weniger eh so, als es sich anhört, denn letztendlich spricht unser unbewusstes auch so mit uns. In dem ist die Erfahrung, die wir machen, für uns quasi strukturiert. Also die eine Person, die dann irgendwie spazieren geht am Silvester Tag. Und die sieht irgendwie zwei ältere Menschen auf der Bank sitzen und Händchen halten und kriegt irgendwie feuchte Augen und merkt in dem Moment Mensch. Was ich eigentlich will, ist eine Beziehung oder Beziehungskalität zu verbessern oder zu verändern oder so. Die andere Person würde den selben Spaziergang machen und würde vielleicht einen Schwarmzugvögel aus einem kalen Baum davon fliegen sehen. Und würde in dem Moment merken, ich muss einfach wieder mehr reißen, ich brauche mehr Freiheit. So, das heißt, das Unbewusste ist die Funktion, die über die innere Stimme deine Wahrnehmung fehlt hat und dir deshalb eben sozusagen Zeichen gibt. Und diesen Raum von nicht wissen, voll auszuleben und zu sagen, ich beobachte nur. Ich bin lernende, über mich selbst, über mein eigenes Leben. Das ist eine Qualität, die unfassbar viel Kraft gibt. Weil die nämlich dann auch sicherstellt, dass du abwartest, bis der Zeitpunkt zu entscheiden, wirklich da ist. Und was man nicht damit, bist du alle nötigen Informationen hast, die du für deine Entscheidung brauchst und bist du die Kraft hast, die du für deine Entscheidung brauchst. Wenn du nicht weißt, was du tun ist, ist eventuell genau das deine innere Stimme, deine Intuition, die dir sagt, it's not time yet. My drop. Also, Rangel, das war episch. Wow, ich hab Gänsehaut. Ja, und das war das schönste Schlusswort. Du klingt selber wie eine KI manchmal. Also du bist so gut. In dem, was du machst, ist unoverkaint. Tausend Dank, dass du das alles vor free hier mit uns geteilt hast. Ich hoffe, du kommst wieder nächstes Jahr, wenn wir wieder neue Probleme haben und Baustellen, die es super akkert gilt. Oder einfach Räume, die es mit Gefühlen zu fühlen gilt. Also so toll. Ich möchte dir danken für die Einladung und möchte auch mal sagen, dass ich das unfassbar toll auch von dir finde. Komm mal, wir haben schon Endjahresstimmung. Magst du das richtig heilig gerade? Ich finde das unfassbar toll von dir. Es muss ich echt sagen, dass du Menschen eine Bühne gibt, so wie mir auch, die irgendwas in dir auslösen und du überhaupt nicht danach kategorisierst, wie bekannt oder beliebt oder berühmt oder so jemand ist. Dass du hier Leute sitzen hast, die weltweit bekannt sind und dann auch so jemanden wie mich, die in ihrer Szene sicher bekannt ist. Aber darüber hinaus nicht so. Das finde ich, spricht unfassbar für deinen Charakter. Das finde ich mich total toll, dass es ein Zeichen davon, dass du nicht nur an dem "Hey, was ist von außen cool höher weiter schneller mehr." Dich entlang hangels mit deinen eigenen Lebensentscheidungen, sondern dass du für dich selbst schaust, was ist mein authentischer Weg und den eben in Entsprechung im außen lebst und auch andere Menschen daran teilhaben lässt und das finde ich wirklich extrem beeindruckend. Das ist nämlich auch alles andere als selbstverständlich. Also schau da te ihr. Tausend Dank für dieses tolle Feedback. Und wir wünschen allen ein schönes neues Jahr. Genau! Ein frohes neues Jahr, ganze Kraft, ganze Energie, auf das alle Ziele und Wünsche, die ihr euch gesteckt habt in der Füllung gehen. Das wünsche ich euch wirklich. Der Zwischenzeit ist sich vom Leben in positiefster Form überraschen zu lassen, dafür offen zu sein. Halt stopp! Wenn euch das noch nicht an Input gereicht hat, wir haben ja noch einen zweiten Podcast unter Babygut-Business-Flagge. Und für alle, die noch nie reingehört haben, heißt What the Social. Gehostet von meiner Managing Director bei Babygut-Business Kaster Maria Müller. Im What the Social Podcast ist weniger persönlich als hier, aber dafür umso aufgeladener mit allem, was die Social Media Welt bewegt und was ihr gerade über die Creator-Economie wissen müsst. Kaster hat viele Jahre selber bei einer großen Social Media Plattform gearbeitet, hat Marken und Creator begleitet und hat großen Kunden die Welt in die Social Media Welt bereitet. Mit ihr lernt ihr in kurzen knackigen Folgen, die sich easy nebenbei konsumieren lassen, wie ihr Content-Planet-Redaktionspläne-Aufsets Serienformate entwickelt. Es gibt Deep Dives in Plattformen und wirklich unabhängige Praxis-Tests von uns. Und manchmal wird es auch echt nie schicht. Zum Beispiel wie kann Personal Branding auf Social Media eigentlich den Umsatz für einen Handwerks-Buf steigern. Solche und auch viel mehr Themen, die heute im What the Social Podcast mit Kaster verlinkt in ihr den Showdowns. * Musik *

Podcast Summary

Key Points:

  1. Personal development involves letting go of certain aspects such as reshaping social circles and setting boundaries.
  2. Financial well-being is crucial for future goal fulfillment and personal empowerment.
  3. The importance of setting meaningful goals and reflecting on personal growth for a fulfilling life.

Summary:

The transcription discusses the importance of personal development, emphasizing the need to release certain aspects, such as reshaping social circles and setting boundaries. It highlights the significance of financial well-being not only for security but also for achieving future aspirations. The text also underscores the importance of setting meaningful goals and reflecting on personal growth to lead a fulfilling life.

It touches on the impact of inner development and the need to align actions with personal values to avoid energy drain. The speaker suggests reflecting on what activities energize versus drain individuals and proposes journaling as a tool for self-coaching. Overall, the text encourages introspection on personal growth, goal setting, and managing energy to lead a more fulfilling life.

FAQs

Persönliche Weiterentwicklung bedeutet, innere Grenzen und Hindernisse zu überwinden, um zu wachsen. Es ist wichtig, um die beste Version von sich selbst zu werden.

Die Wahl der richtigen Ziele beeinflusst, wie erfolgreich und erfüllt man sich am Ende fühlt. Falsche Ziele können zu Enttäuschung und Unzufriedenheit führen.

Das 'Revenge-Schlaf-Syndrom' bezeichnet das prokrastinierende Ins-Bett-Gehen, um sich selbstbestimmt zu fühlen. Es tritt auf, wenn man sich tagsüber fremdbestimmt fühlt und abends Rache an sich selbst übt.

Indem man reflektiert, welche Lebensbereiche Kraft kosten und welche Energie spenden. Die Gegenüberstellung hilft dabei, zu erkennen, wo Anpassungsdruck besteht und wo die eigene Persönlichkeit nicht gelebt wird.

Journaling verlangsamt die Gedanken, bietet eine Selbstreflexionsmöglichkeit und dient als innerer Coach. Es hilft dabei, Energiequellen und -drainer zu identifizieren und Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

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