Q&A Vertrauen aufbauen mit wirksamen Übungen und Strategien
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Vertrauen bildet das Herz einer glücklichen und stabilen Beziehung. Im Gespräch wird betont, dass es nicht nur eine Frage der Treue, sondern vielmehr ein komplexes Gefüge aus Zuverlässigkeit, Selbstvertrauen und gegenseitiger Anerkennung umfasst. Wenn Vertrauen fehlt, entstehen Misstrauen, Konflikte und Entfremdung, die sich auf alle Lebensbereiche auswirken, einschließlich der Kinder. Die Wiederherstellung von Vertrauen beginnt mit der Aufarbeitung von Verletzungen und der Identifikation von Musterprozessen. Ehrliche, tiefgründige Gespräche, gemeinsame Ziele, verbindende Lebensmomente und bewusste Paarzeit sind entscheidende Werkzeuge. Kleine Rituale und tägliche Momente der Nähe stärken die emotionale Verbindung. Nachhaltig ist die Anwendung von bewährten Methoden wie der System-Empowering-Methode, die helfen, Konflikte grundsätzlich zu lösen und das Fundament der Beziehung zu stabilisieren. Bei schweren Vertrauensbrüchen wird eine professionelle Unterstützung empfohlen, um schrittweise zurück zur Wiederherstellung des Vertrauens und zur gegenseitigen Sicherheit zu kommen.
Wir haben ja heute das Thema Vertrauen in der Partnerschaft. Was würdest du sagen, wie wichtig ist dir der Punkt Vertrauen im Fundament von einer Beziehung?
Maximal wichtig.
Maximal, ist der das Wichtigste für dich?
Das weiß ich nicht, ob es das Wichtigste ist, aber es ist auf jeden Fall ja das Zeichen, ob ein Fundament stabil ist oder nicht. Je mehr Vertrauen da ist, desto stabiler ist wohl das Fundament.
Und es schafft natürlich extrem viel Sicherheit, Ruhe, Ausgeglichenheit. Man kann entspannt durch den Tag wandern, ohne sich ständig Gedanken machen zu müssen.
Vertrauen ist ja vielschichtig, geht ja nicht nur um Treue, geht ja auch um Selbstvertrauen.
Zuverlässigkeit, einfach darum, dass ich vertrauen kann, dass der andere in meinem Sinne handelt, darauf vertrauen kann, dass du mit unserem Sohn so umgehst, wie es für uns beide sich stimmig anfühlt.
Also, dass du so erziehst, wie wir es vereinbart haben, dass nichts passiert, während der andere nicht da ist.
Also, es gibt ja ganz viele Ebenen, wo man in der Beziehung vertraut.
Oder wenn man so wie wir gemeinsam ein Unternehmen betreibt, dann ist da ja auch, das vermischt sich ja mit der Beziehung.
Und auch da ist natürlich das Vertrauen, was man natürlich auch unter Geschäftspartnern ohne Liebesbeziehung hätte, das Vertrauen, dass du damit vernünftig umgehst, dass wir die gleichen Werte haben im Umgang mit Kunden und wie wir mit Dingen umgehen.
Also, es sind ja sehr viele Ebenen, auf denen dann Vertrauen einfach gebraucht wird. Und für dich?
Ja, für mich ist Vertrauen auch sehr wichtig, weil mir ja auch die Werte Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit sehr wichtig sind.
Und für mich ist Vertrauen die Grundlage eigentlich mit, also einer meiner wichtigsten Werte, würde ich sagen, im Leben.
Weil ich merke, wenn ich Menschen vertrauen kann, dann kann ich mich auch fallen lassen.
Und wenn ich Menschen nicht vertrauen kann, dann merke ich immer so eine innere Angespanntheit. Und diesen Zustand mag ich überhaupt nicht.
Deswegen ist es bei mir auch so, dass ich eher wenige Menschen habe, die sehr eng mit mir sind, aber denen vertraue ich dann auch wirklich zu 100 Prozent.
Deswegen ist mir Vertrauen auch so wichtig.
Hallo und willkommen im Lebensidealisten-Podcast. Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Wir haben heute das Thema Vertrauen. Und Vertrauen ist das Fundament einer Beziehung oder ist ein großer Teil.
Und wenn das natürlich verletzt ist, also wenn man das Gefühl hat, man kann den anderen nicht mehr so richtig vertrauen oder es ist eher Misstrauen da statt Vertrauen,
dann macht das was in der Beziehung. Dann macht das bei einem selbst was und auch innerhalb der Partnerschaft fühlt sich das für viele sehr unstimmig an.
Wir wollen euch heute mal ein paar Impulse mitgeben, wie das gelingen kann, wieder Vertrauen aufzubauen, wie das gelingen kann, wieder zueinander zu finden
und ein glückliches und harmonisches. Paarleben zu haben.
Das Thema Vertrauen ist immer eins der Top-3-Themen bei den Podcast-Folgen, die am meisten gehört werden.
Das ist für sehr viele anscheinend sehr relevant, deswegen machen wir da auch mehr Folgen jetzt zu, zu diesen Themen, die für viele von euch dann auch relevant tatsächlich sind.
Und falls ihr schon andere Folgen von uns gehört habt, dann lasst uns doch gerne einen netten Kommentar da oder bewertet unseren Podcast.
Bei Spotify oder Apple, das hilft uns immer sehr, dort natürlich besser zu ranken, mehr Menschen in den Podcast hineinzuziehen und damit mehr Leuten einfach durch unsere Methodik zu helfen.
Oder wenn ihr jemanden wisst, für den das Thema interessant wäre, dann teilt gerne die Podcast-Folge, da freuen wir uns auch mal sehr drüber.
Wir wollen heute ja wieder eine Q&A-Folge machen, das heißt wir haben einige Fragen und werden darauf antworten, aber lasst uns ganz kurz skizzieren,
was denn so die Probleme sind, wenn das Vertrauen nicht da ist, welche Folgen daraus resultieren und dann schauen wir uns mögliche Lösungsansätze an.
Das Erste, was natürlich immer zu nennen ist, sind Konflikte, Streit oder einfach Dinge passieren, die mit Vertrauen nicht passieren würden.
Ein weiterer Punkt ist ja Misstrauen, also das Gegenteil von Vertrauen, wenn man an Aussagen oder an Handlungen von einer anderen Person zweifelt,
dass man sich eigentlich nur noch sich selbst vertraut.
Dann mache ich das lieber alleine, da weiß ich, dass das klappt, aber es ist natürlich schwierig, weil das in der Partnerschaft einen eher auseinandertreibt.
Oder wenn du schon darauf vertraust, dass es schiefläuft und das schon erwartungskonform wird.
Machen wir auch gerade im Coaching, dass jemand weiß, dass der andere nicht das macht, wie es richtig wäre.
Das ist ja auch schon spannend, richtig, ne?
Ja, wie er es als richtig empfindet, aber das auch mehrfach angesprochen hat.
Mhm.
Dass es immer wieder vergessen wird.
Mhm.
Und dann sagt, dann mache ich meinen Teil lieber selbst.
Ja.
Dann machst du deine 80 Prozent, die du gehen kannst und woran du denkst und ich mache den Rest lieber selbst,
aber ärgert sich trotzdem weiterhin darüber, dass er diese 20 Prozent machen muss.
Das ist super spannend.
Ich hatte im Coaching vor ein paar Wochen den Fall, dass jemand sehr vergesslich war,
einfach grundsätzlich schon im Leben und das für die Partnerin in der Vertrauensbasis ein Problem gemacht hat.
Weil sie gesagt hat, sie hat das Gefühl, er kennt sie gar nicht, obwohl sie auch schon Ewigkeiten zusammen sind.
Aber er vergisst zum Beispiel, was ihre Lieblingspizza ist oder was sie gerne mag beim Einkaufen.
Also so absolute Kleinigkeiten, aber das ist für sie so wie ein Fundament,
dass der andere einen kennt und für einen entscheiden kann und weiß, was man mag.
Und für ihn war das überhaupt nicht nachvollziehbar, weil er sagt, nur weil ich jetzt nicht weiß, was sein Lieblingsjoghurt ist,
heißt das doch jetzt nicht, dass ich dich nicht kenne.
Wir können Vertrauen zueinander haben.
Wie kannst du das in so Nichtigkeiten dann festmachen?
Passt ja genau zum nächsten Problem, was wir uns auch notiert haben, Entfremdung.
Ja.
Es entsteht vielleicht so eine Art Entfremdung, wenn das Vertrauen nicht da ist.
Das Beispiel zeigt das ja ganz gut, dass dann eben das macht, was miteinander ist.
Diese Vertrauensebene entsteht ja dadurch, dass man viel positive Zeit miteinander verbracht hat
und das Gefühl hat, ich kann mich auf dich verlassen, ich bin dir wichtig.
Und all die ganzen Dinge.
Und wenn das nicht so da ist, weil du dir nichts merkst, was mir wichtig ist,
dann ist ja die Frage, wie ist das mit dem Vertrauen?
Es sind verschiedene Aspekte, die dann negativ sich aufs Vertrauen auswirken können
oder welche Probleme einfach entstehen.
Und als Folge kommen dann weitere Konflikte dazu.
Also die Anzahl der Konflikte steigt meistens.
Man rutscht dann auch schnell in so eine Konfliktspirale rein,
weil das Fundament, wie wir das immer nennen in der Beziehung,
was sich auch durch Vertrauen unterandert,
in anderem auszeichnet, sehr bröckelig wird.
Ja, wir haben gesagt Entfremdung.
Das heißt, die Nähe geht zurück, dass man sich nicht mehr so verbunden fühlt,
das Wir-Gefühl weggeht, körperliche Nähe vielleicht zurückgeht.
Also wie schon mehrmals jetzt gesagt, ist Vertrauen eben für das Fundament ganz wichtig.
Wenn das Fundament eben bröckelt, dann schlägt sich das auf viele Bereiche nieder
und eben auch auf die Verbundenheit, das Wir-Gefühl.
Es kann passieren, dass Entscheidungen vielleicht mit alleine getroffen werden,
weil man vielleicht nicht darauf vertraut oder keine Antwort bekommen hat
oder den Konflikt wieder meiden möchte.
Also man gerät in eine regelrechte Spirale hinein.
Das hatte ich jetzt diese Woche im Coaching.
Wir haben auch den Punkt Instabilität aufgeschrieben.
Jetzt muss ich kurz überlegen, wie ich das beschreiben kann,
dass das nicht so sehr detailliert ist, weil das schon ein sehr besonderer Fall ist.
Da ist ein paar, wo das Vertrauen erschüttert worden ist
und da ist ein paar, wo das Vertrauen erschüttert worden ist.
Und dass man das auch bei den Kindern merkt,
also besonders bei einem Kind in dem Verhalten,
dass das Kind sehr stark zur Mutter gerutscht ist
und sehr anhänglich an der Mutter ist
und sich so eine Art Frontenbildung gebildet hat in der Familie.
Also dass die Bindung von Vater und Sohn in dem Fall sehr schwierig wurde,
weil das Kind, wie haben wir schon gesagt, so hochgerutscht,
also das Kind kümmert sich jetzt sozusagen gerade um die Mutter.
Die Mutter fühlt sich sehr verletzlich, sehr alleine,
sehr zurückgewiesen.
Und das fand ich ganz interessant, weil das so eine Verletzung,
also das Vertrauen ist nicht mehr da
und das geht so auf verschiedene Personen und Lebensbereiche dann über.
Und der Vater ist wiederum verletzt von seinem Sohn,
dass der sozusagen gar nicht mehr sich von ihm ins Bett bringen lässt,
nicht mit ihm kuschelt mehr.
Und er ist verletzt darüber, dass die Frau so wenig Zeit für ihn hat
und die so eng beieinander sind.
Aber eigentlich ist die Grundlage von alledem das Fundament der Familie,
das Vertrauen zwischen den Eltern.
Das muss einem immer sehr bewusst sein,
dass man dieses Fundament eben auch für die Kinder bildet
und dadurch auch den sicheren Rahmen für die Kinder herstellt.
Und wenn das für einen selber nicht ist,
darf man nicht den Irrglauben haben, dass das die Kinder nicht mitbekommen,
sondern die Kinder spüren, dass diese Sicherheit nicht da ist,
der Rahmen nicht da ist,
dass das Fundament, das Vertrauen nicht stabil ist.
Und wenn das immer nur so Kleinigkeiten sind,
das ist Nervosität.
Ob das ins Handy gucken ist,
ob das verschiedene Gespräche, die Haltung ist,
die Kinder spüren das ganz genau.
Genau, und die haben natürlich die positive Absicht.
Die wollen trösten, die wollen Verantwortung übernehmen.
Und dann wiederum wäre natürlich jetzt ein Kurzschluss zu sagen,
ja, das liegt einfach nur an der Bindung zwischen dem Vater und dem Sohn,
sondern dann tiefer zu schauen,
aber was ist denn passiert, warum das Kind das macht, ne?
Dann schlägt es natürlich um und das Wohlbefinden insgesamt in der Beziehung reduziert sich.
Das ist auch etwas, was das Paar, was ich eben im Beispiel hatte, beschrieben hat.
Die waren im Urlaub und im Urlaub lief das ganz gut, weil dort waren sie so umsorgt.
Da gab es diesen Alltag nicht, da gab es das Thema bei denen ist Haushalt.
So unterschiedliche Ansichten zur Sauberkeit, zur Ordnung.
Ja, da hast du betreutes Wohnen wahrscheinlich.
Genau, im Hotel hast du eine Art betreutes Wohnen, du musst dich um nichts kümmern.
Es wird jeden Tag gereinigt und das ist dann für die beiden dadurch sehr entspannend gewesen,
weil diese Alltagsprobleme alle nicht da waren.
Also dort war das Wohlbefinden sehr hoch, kann im Urlaub ja auch noch anders sein,
dass eben wenn man zu viel Zeit miteinander verbringt, dass eben die Konflikte mehr werden.
Hier war es jetzt so, dass ein großer Konflikt herrschte,
nämlich das Thema Haushalt, Ordnung, Sauberkeit, Strukturen,
dass das eben dort vorgegeben worden ist und gemacht wurde
und die dann entsprechend entspannt waren, also dort das Wohlbefinden hergestellt.
Weil jetzt haben wir daran gearbeitet, wie man das eben dann auch ins Zuhause übertragen kann,
was da gebraucht wird.
Ja und final geht es natürlich immer nochmal immer in Richtung Trennung.
Wenn das Vertrauen nicht da ist, das ist ja eine wesentliche Folge,
dass man dann überlegt, wenn ich dir nicht vertrauen kann, mich unsicher fühle,
die Beziehung instabiler wird.
Wenn in der Folge Konflikte entstehen, dann kommt natürlich irgendwann auch der Gedanke auf,
kann man das Vertrauen zurückgewinnen, können wir gemeinsam daran arbeiten
oder macht eine Trennung irgendwann Sinn?
Man lebt ja auch mit dem Partner oder mit der Partnerin so eng zusammen,
dass man ja auch dauernd konfrontiert ist mit der Person.
Also wenn es da einen Konflikt im Vertrauen gibt, ist man ja auch dauerhaft konfrontiert darin,
irgendwie im Leid zu sein und ich glaube, deswegen ist das auch für viele so,
so ein Mechanismus drin, dass dieser Gedanke kommt, sollte ich mich lieber trennen,
kann das eine Erleichterung sein, dann ändert sich vieles, weil man das nicht lange aushalten kann.
Wir brauchen ja Sicherheit, jeder Mensch braucht Sicherheit im Leben.
Deswegen reiten wir immer so viel auf dem Fundament rum, weil genau das der Punkt ist,
wie du sagst, man kann dem anderen schwer ausweichen und wenn doch,
hat es sofort sehr viele Konsequenzen.
Das heißt, ich kann dem Arbeitskollegen aus einer anderen Abteilung,
mit dem ich mal aneinander geraten bin, dem kann ich halbwegs gut ausweichen.
Auch dem Nachbarn von drei Häusern weiter kann ich einigermaßen gut ausweichen.
Der spielt in meinem Leben auch nicht so eine große Rolle.
Aber wenn wir beide Probleme miteinander haben, das macht sich eben tagtäglich bemerkbar
und schlägt sich auch auf alle Lebensbereiche, auf alle Beziehungen, Freundschaften,
den Familienkreis, wie viel Antrieb ich beim Sport habe und so weiter.
Das schlägt sich ja auf alles nieder, auch die Performance bei der Arbeit leidet darunter.
Das ist einfach die Basis für ganz vieles und deswegen reiten wir auf diesem Fundament immer so viel rum.
Wenn ihr merkt, dass das ein Thema bei euch ist, dass ihr wieder Vertrauen aufbauen möchtet,
dass ihr daran versucht habt zu arbeiten, aber es funktioniert alleine nicht,
dann meldet euch sehr gerne bei uns für das telefonische Erstgespräch.
Gemeinsam schauen wir dann, wie wir euch am besten unterstützen können.
Und dann geht es im nächsten Schritt ins Kennenlernen mit einem unserer Coaches oder einem von uns beiden.
Dann begleiten wir euch auf dem Weg, wieder das Vertrauen herzustellen.
Aber vielleicht wollt ihr zunächst unsere Tipps und Importe,
die jetzt im nächsten Step kommen.
Dann lasst uns mal schauen, was wir uns als erstes aufgeschrieben haben.
Und die Frage ist, was muss passieren, damit wir neues Vertrauen aufbauen können?
Dafür muss als allererstes der Schritt erfolgen, dass wir emotionale Verletzungen auflösen.
Also es geht darum, wenn man Vertrauen aufbauen muss,
dass man sozusagen nicht mehr als verletzte Person sich gegenübersteht,
sondern dass man auf den Weg schaut.
Also wie ist das entstanden?
Wir schauen dann immer, wenn wir zurückkehren, wann war es mal gut?
Wann ist die erste Verletzung in dem Themenbereich Vertrauen zum Beispiel entstanden?
Weil es ist ja nicht so, dass das Vertrauen von heute auf morgen einfach so verschwindet,
sondern es ist meistens ein Prozess, der durch viele kleine Verletzungen,
auch große, aber auch von den kleinen Verletzungen so angetrieben wird.
Und daher ist es natürlich wichtig, in einer Analyse zu schauen,
welche Muster und Dynamiken sind entstanden,
die das Vertrauen immer mehr zu Misstrauen verwandelt haben.
Und da setzen wir dann an mit unserer System-Empowering-Methode.
Wir schauen mal, wie kann Vertrauen wiederhergestellt werden,
was verändert sich, wenn Verantwortung übernommen wird,
wenn man das Leid beim Anderen sehen kann
und würden euch dann so durch den Prozess führen.
Und das ist eine sehr nachhaltige Methodik,
weil wir wollen natürlich, dass in Zukunft
das nicht wieder zu diesen starken Aufs und Abs kommt,
also zu Verletzungen, die das Fundament mit Vertrauen ins Schwanken bringt.
Und dafür ist es wichtig, erstmal das Wissen,
aus der Vergangenheit zu haben,
damit man das mit in die Zukunft nehmen kann,
damit man Strategien und Tools hat,
damit man es genau so selber auch alleine zu Hause anwenden kann,
damit man ein Gefühl für Bedürfnisse entwickelt,
ein Gefühl für das Leid des Anderen auch entwickeln kann,
warum ist dem Anderen das überhaupt wichtig.
Und das würden wir dann in dem Prozess genauer angehen.
Ein Beispiel aus dem Coaching, was da sehr gut zu passt.
Das Paar ist so, dass sie hat das Vertrauen ein Stück weit verloren,
beziehungsweise es war so,
dass er hat ihr oder sie ihm auch immer mal so Bilder
oder kleine Nachrichten geschickt.
Wenn die beiden unterwegs waren, einfach so, guck mal hier,
das esse ich und da bin ich und so.
So gerade in dieser Verliebtheitsphase, ne, und das mache ich.
Also haben da so die Zugehörigkeit hergestellt,
indem auch wenn sie unterwegs waren, alleine,
dass sie sich so ein bisschen kleine Nachrichten und Bildchen geschickt haben.
Das war einfach ganz angenehm, ne.
So eine Zugehörigkeit hergestellt.
Und irgendwann hatten die Streitigkeiten miteinander
und dann wurde das erste Mal eine Trennung ausgesprochen.
Und dann wieder zurück.
Und dann irgendwann eine Streitigkeit und so weiter.
Wieder eine Trennung ausgesprochen und wieder zurück.
Und bei ihr hat das Unsicherheit gemacht.
Ja.
Und dann hat er weiterhin und sie auch Nachrichten, Bilder geschickt.
Und irgendwann hat das man nicht gemacht.
Man hat sie gemerkt, das macht was in ihr.
Ja.
Also das war vorher einfach nur zum Zugehörigkeit herstellen.
Auf einmal hat das was mit Sicherheit und Vertrauen bedeutet.
Also ob er wirklich da ist, wo er gesagt hat, dass er sein wird,
um diese Unsicherheit durch diese Trennung, die passiert sind, zu kompensieren,
wurde das auf einmal gebraucht.
Weil sie dann dadurch reflektieren konnte,
dass das Vertrauen nicht mehr so da ist in die Stabilität der Beziehung,
ob das hält, ob er wirklich das macht, was er sagt und so weiter.
Und da wäre es quasi genauso, ne.
Wenn wir jetzt gucken, wo war es mal gut,
dann würde man an den Anfang der Beziehung gehen,
zur Sicherheit, das haben wir auch gemacht,
sind wir nochmal in die Beziehung davor gegangen und geguckt,
gab es da schon mal ähnliche Phänomene,
dass sie eben Nachrichten oder Bilder oder sowas brauchte,
um Sicherheit herzustellen, das gab es vorher aber nicht.
Und am Anfang der Beziehung, hat sie reflektiert,
war das wirklich nur, weil es schön war, von dem anderen zu hören,
da war es angenehm und dann ist das umgeschlagen,
denn jetzt wird es gebraucht.
Und da ist dann eben der Punkt, wo man ansetzen kann
und das nochmal nachverarbeitet und löst.
Die zweite Frage, die kam,
wie können wir uns gegenseitig unterstützen,
während wir gemeinsam an der Wiederherstellung des Vertrauens arbeiten?
Ehrliche und tiefe Gespräche führen,
sich wirklich gemeinsam reflektieren,
sich einzeln auch reflektieren,
das zusammenführen,
aber eben vor allen Dingen Ehrlichkeit,
Offenheit und tiefgründige Gespräche.
Je tiefgründiger das Gespräch ist,
desto mehr man von seinem Gefühl zeigt und offen ist,
desto vertrauensvoller wird das Ganze.
Denn wenn wir beide oberflächliche Gespräche miteinander führen,
die ich auch mit einem Arbeitskollegen führen könnte,
dann baut das keine tiefe Verbindung zwischen uns auf.
Wenn ich dir aber von meinen Gefühlen, von meinen Gedanken,
vielleicht auch manchmal von Sorgen und Ängsten erzähle,
dann macht das was, weil das ist ja etwas,
eine Art verletzliche Seite und die sorgt eben dafür,
dass dir signalisiert wird, oh, da muss Vertrauen da sein,
ansonsten würde er sich nicht so öffnen.
In der Folge öffnest du dich auch mehr
und das geht auch wieder in eine Art Spirale hinein,
dass man sich eben immer weiter gegenseitig auch öffnet,
mehr von sich präsentiert und erzählt,
das Vertrauen dadurch immer tiefer wird.
Und ich glaube, was da auch hilft,
also gebe ich dir recht, ehrliche und tiefe Gespräche,
aber auch verbindende Lebensmomente.
Also Lebensmomente, die besonders sind,
die man zusammen erlebt hat,
wo man vielleicht auch etwas, was man immer gesagt hat,
das wollten wir schon immer mal zusammen machen,
auch mal wirklich zusammen machen,
sich mal die Zeit und die Priorität einräumen,
dass die Beziehung jetzt dran ist, dass das wichtig ist.
Ja, gemeinsame Ziele,
dass man weiß, wo man überhaupt hin möchte,
ob das erstmal die Wunschbeziehung ist,
die man als gemeinsames Ziel mal definiert,
sich überlegt, wie sieht denn so eine Wunschbeziehung für mich aus,
wie sieht die für dich aus,
wenn wir das übereinanderlegen,
haben wir eine gute Schnittmenge
und alles, was sich nicht überschneidet,
ist das im Toleranzbereich, dann passt das.
Aber so gemeinsame Ziele sind natürlich auch etwas,
was verbindet und damit wieder Vertrauen schafft.
Ja, und ich glaube, auch ein großer Punkt ist einfach auch mal Zeit haben.
Das ist, finde ich, etwas heute, was vielen Paaren auch schwerfällt.
Das frage ich immer, wenn wir am Anfang die Ziele definieren vom Coaching,
ob mehr Paarzeit auch ein Ziel wäre.
Da sagen viele, ja, eigentlich rückblickend
haben wir eigentlich viel zu wenig Zeit zu zweit.
Also uns gibt es eigentlich gar nicht mehr Zeit.
nicht in dieser Paarkonstellation mehr wirklich,
seitdem es die Kinder gibt. Häufig ja
so ein Punkt. Und dass
es einfach gar nicht die Möglichkeit gibt,
sich auch wieder vertrauensvoll miteinander
zu verbinden. Weil wie willst du dich verbinden, wenn
du ein Kind oder Kinder
dabei hast, die dich dauernd unterbrechen oder
um einen rumwuseln oder sonst was. Du kommst
ja auch nie in diese Tiefe von Gesprächen, finde ich.
Oder schwierig. Und ganz viele Paare, die
sich mit Freunden in der Zeit treffen.
Und die kommen natürlich auch nicht in tiefe Gespräche, weil
die sind ja mit Freunden im Gespräch. Die haben zwar
einen lustigen Austausch, aber keine
tiefgründigen Gespräche miteinander.
Ja, also in so einer Freundschaft, ja okay,
ich weiß, wie du das meinst. Das ist natürlich
schwierig dann auch, ja.
Und ich glaube, das sind auch viele Gewohnheiten, dass es einem gar nicht
immer so bewusst ist. Also wenn ich
das manchmal frage und dann überlegen die
Paare ehrlich, wie viel Zeit sie miteinander
zu zweit verbringen,
dann sagen manche,
uns gibt es eigentlich gar nicht mehr seit
so und so vielen Jahren zu zweit.
Weil unser Kind
akzeptiert
keinen Babysitter oder es ist schwierig
in der Familie, wir haben kein Netzwerk,
die uns unterstützen
oder die Arbeit lässt es nicht zu oder oder
oder. Und dann
kann das gar nicht entstehen.
Ich habe vorhin mit unserem Sohn
über das Thema Ausreden gesprochen.
Und man muss natürlich dann
wieder für sich, finde ich, auch nochmal reflektieren,
sind das sozusagen echte
Einwände, warum das nicht geht?
Also tatsächliche Begründungen
oder wenn man so ganz ehrlich
in sich hineinhorcht,
sind das Ausreden, sind das
Vorwände, die man hat, weil man
vielleicht nicht weiß, was man
reden soll. Also auch unbewusst vielleicht, ne?
Genau, unbewusst. Also das wird
selten bewusst sein. Wenn ja, dann
ist da schon mehr, was man sich angucken muss.
Aber häufig auch unbewusst.
Ich war
auf einem Seminar,
eine Schulung
zum Thema Marketing
und da hatte jemand erzählt,
dass er sich mehrere
Wohnungen angeschaut hat,
zum Kauf und
an jeder Wohnung was auszusetzen hatte.
Und hat da viel
Geld und hat
sich schon die
besten Wohnungen angeguckt, die man so bekommen
kann. Und trotzdem ging irgendwas
immer nicht. Und hat seinen Bruder
hingefragt, Mensch, was ist denn los bei dir?
Du guckst dir die geilsten Wohnungen der Stadt an
und überall findest du irgendeinen
kleinen Makel. Das kann doch nicht sein.
Und er ist ja in sich gegangen
und hat festgestellt, dass er
mit seiner Freundin keine Wohnung zusammen haben will.
Und hat sich getrennt.
Ach, er hat sich die selber angeguckt für sich.
Ach so, jetzt habe ich es verstanden.
Er wollte eine Wohnung kaufen und mit seiner Partnerin
da einziehen und
hat immer wieder Gründe, also
Vorwände gefunden, warum diese Wohnung nicht passend ist.
Obwohl das die geilsten Wohnungen sind, die man sich
vorstellen kann. Und hat sich dann auch
irgendwann mit seinem Bruder zusammen gefragt, warum ist das so?
Warum habe ich an jeder dieser tollen Wohnungen
irgendetwas auszusetzen? Und dann kam er
in der Selbstreflexion drauf, dass das eben
ein Vorwand ist, die Wohnung nicht zu haben,
weil er eigentlich,
gar nicht mit seiner Partnerin mehr zusammen sein möchte
und gar nicht mit ihr eine Wohnung kaufen will.
Und dann hat er sich von ihr getrennt.
Aber spannend, ja, wie sehr
wir manchmal
vor so einer Wand stehen und das nicht sehen können.
Und dann, also, wie wichtig es ist,
dann auch jemanden an der Seite zu haben, der mal sagt,
lass uns mal zusammen von außen rauf schauen
und das nicht einfach nur hinnehmen.
Oder man könnte jetzt auch oberflächlich sagen,
ist einfach ein sehr penibler, kritischer Mensch,
dem kann man das halt nicht irgendwie
recht machen. Das ist er, glaube ich, trotzdem.
Aber
ja, das macht natürlich Sinn,
da einfach jemanden zu haben, der
unbefangen ist und sich da so hinleitet.
Ja, das ist spannend. Das hatte ich auch im Coaching
vor zwei Wochen, da ging es um Babysitter und da sagte
der Mann, ja, lass uns doch mal einen Babysitter
holen. Dann sagt die Frau, nee, geht nicht.
Das Kind akzeptiert keinen Babysitter. Dann sagt er,
wie willst du das denn wissen? Wir haben das noch nie ausprobiert.
Sagt er, das kann ich dir jetzt schon sagen.
Dann sagt er, ja, aber das ist total frustrierend. Du sagst
jetzt, das geht nicht, obwohl wir es noch nicht ausprobiert
haben. Ich habe aber das Gefühl, das geht.
Der wird das total feiern.
Und dann hat sie gesagt, ja, aber sie möchte es auch nicht
ausprobieren. Dann hat er gesagt, das sieht er
als totale Verletzung gerade an, weil
sie sagt sogar, sie wird es nicht ausprobieren,
obwohl er davon überzeugt ist.
Das ist ein Thema in ihr wahrscheinlich, was vorliegt
und nicht nichts, was jetzt mit dem Babysitter
zu tun hat. Und dann hat er was gemacht, das ist natürlich auch
nicht richtig, das ist Ausschluss, gar keine Frage.
Hat er einen Babysitter organisiert
und sich mit dem Kind getroffen,
mit dem Babysitter
und das hat gematcht.
Dann hat sie gesagt, wir hatten heute Nachmittag
einen Babysitter hier.
Das war wunderbar. Ich hatte zwei,
ganz ruhige Stunden.
Ja, aber ich glaube,
sie fühlt sich damit nicht so gut.
Aber er hatte das Gefühl,
er ist ja im Recht und er musste sich das
beweisen. Danach gab es
noch andere, weitere Themen, die daraus
resultierten. Das ist ja im Ergebnis
gar nicht so verkehrt, aber
der Weg dahin. Genau. Der Weg dahin wäre
natürlich zu schauen,
was ist denn in ihr, was sie da zurückhält?
Hat sie Sorgen oder Ängste
bezüglich eines Babysitters? Hat sie selber
mal schlechte Erfahrungen gemacht?
Hat jemand im Umfeld irgendwas erzählt
in Bezug auf Babysitter? Also irgendwas steckt
ja bei ihr dahinter. Aber er sagte, sie hat ja kein
Vertrauen zu ihm gehabt. Also er hat das so gespürt,
dass sie kein Vertrauen zu ihm hat, das mal auszuprobieren.
Weil er hatte ja ein gutes Gefühl.
Und er sagte, sie kann ja gar nicht
auf seine Intuition als Vater vertrauen.
Wenn sie eine Angst in sich hat, wirkt die stärker.
Genau. Das war aber für ihn so
der Grund. Und dann hat er natürlich
eigentlich genau rückverletzt, wie wir sagen.
Und dann sagt sie, wie soll ich dir jetzt noch
vertrauen? Ja.
Natürlich dann im Gefühl ganz schlimm.
Kann ich dich überhaupt noch mit unserem Sohn alleine lassen?
Ganz wichtiger Punkt beim Thema
Vertrauen, das haben wir gar nicht so
aufgeführt, Grenzen einhalten.
Ja. Wenn jemand anderes
eine Grenze setzt, dass man
darauf vertrauen kann, dass der
die Grenze wirklich einhält.
Denn das ist ja auch etwas, was sonst
sehr, sehr negativ
in Richtung Vertrauen, also eher ins
Misstrauen. Klar, die Aktion
hat das nochmal verschärft, was
das Vertrauen angeht. Ganz klar.
Klar, weil sie hat jetzt eine Grenze gesetzt und sagt, das geht erstmal
für sie nicht und er hat es trotzdem gemacht.
Jetzt ist aber die Frage, was kommt beim
nächsten Mal, wenn sie wieder sagt, sie möchte
was nicht und er sagt, ich kann es mir mal
vorstellen, macht das dann wieder so.
Da entsteht eine Brille.
Das heißt, diese Vorahnung,
ich kann ihm da nicht vertrauen, er hält meine
Grenzen nicht ein. Und das ist eben
etwas, was nicht geht. Wenn dann so eine Grenze
da ist und man das Gefühl hat,
da steckt ein limitierender Glaubenssatz
hinter, da steckt eine Angst hinter,
dann muss man eben schauen, was ist denn das, was da
los ist? Was wird gebraucht?
Ja, so eine Frage könnte sein,
was können wir tun, lernen, verändern,
damit stimmig wird, ein Babysitter
zu nehmen. Genau, oder was war
ein stimmiger Kompromiss? Vielleicht doch
jemanden aus der Familie, was auch immer.
So was. Gut, kommen wir
zur dritten Frage. Was gibt es
für Übungen, um wieder Vertrauen aufzubauen?
Ich finde das Wort Übung ein bisschen
schwierig. Also
gerade beim Vertrauen, da stellt sich sofort
jeder bei Übungen wahrscheinlich vor, dass man
sich so hintereinander stellt
und lässt sich in die Arme des anderen fallen.
Das ist immer grausam. Ich finde das immer schön,
wenn ich dann irgendwo diese Videos sehe, wo man
das so am See macht, dann klatscht derjenige in den
See hinein und so was.
Also solche Übungen machen natürlich wenig
Sinn tatsächlich. Das sind so
Show-Effekt-Übungen. Aber die werden
durchaus gemacht. Ich weiß, ich musste die öfters
Ausbildung, Studium, so ein
Dauerbrenner in der Pädagogik, ne?
In der Psychologie, ja. Aber ob das wirklich Vertrauen macht.
Also man durfte immer auch sagen, man möchte es
nicht machen. Ich finde das immer so ein Show-Effekt in der Gruppe.
Ja. Das ist immer so ein
Show-Effekt und ganz witzig, aber
so ein tiefes Vertrauen macht das nicht.
Nein. Insbesondere nicht, wenn man
vielleicht sagt, man möchte ein Misstrauen wieder herstellen.
Ja. Wenn man jetzt sagt, Mensch,
da hast du meine Grenzen nicht
eingehalten. Oder man sagt, ja, dann
lass dich doch mal in meine Arme fallen,
dann vertraust du mir wieder. Das funktioniert nicht.
Also was haben wir wirklich für Möglichkeiten?
Was können wir tun,
damit Vertrauen wieder hergestellt
wird? Welche Übungen oder Trainings
gibt es? Genau. Es ging ja um
den praktischen Anteil, wie wir sagten. Genau. Wie kann man es praktisch
umsetzen?
Ein Part, den man versuchen könnte,
da muss man aber so ein bisschen sensibel sein, wenn da
zu viele Verletzungen noch in der Tiefe
vorliegen. Ich würde eher sagen, es wäre eher was,
was man im Prozess machen könnte,
wäre, sich mal paar
Kartenspiele anzuschauen. Wir haben uns ja
auch vor ein paar Jahren mal mehrere Kartenspiele
zusammen angeschaut und die mal
geprüft sozusagen.
Und manche Kartenspiele sind eigentlich ganz nett aufgebaut.
Da sind dann Fragen drauf, die
dann der eine stellt und der andere beantwortet.
Und die sollen halt ein
Gefühl von Verbundenheit, Vertrauen
anregen. Häufig sind das
Fragen gewesen, wo es auch um
die Kindheit geht. Was mochtest du
als Kind gerne essen? Oder
was würdest du in
zehn Jahren gerne
als Reiseziel haben?
Oder irgendetwas, was sozusagen
über den Charakter des Anderen was aussagt.
Weil es schon so ist,
dass viele Paare ja auch berichten,
sagen wir, wir sollen miteinander reden, aber
wir haben keine Gesprächsthemen. Wir sitzen
uns gegenüber und
ja, nach zehn Minuten ist dann die
Tiefe immer noch nicht erreicht und man weiß nicht, was
man sich sagen und fragen soll.
Und da kann es eine nette Anregung sein, so ein paar
Kartenspiele mal dazu zu ziehen und
zu sagen, okay, lass uns mal ganz locker
angehen. Jeder zieht mal fünf Karten und
lass mal ein paar Fragen beantworten.
Kann man auch lustiger machen.
Das muss man ja auch nicht so
stocksteif da sitzen, sondern man kann es ja so
couchgemütlich machen. Ist vielleicht auch
verwundert über manche Antworten.
Kommt dann wieder an weitere Gespräche,
fragt nochmal nach.
Wegen, ja, was
hast du denn als Kind gegessen?
Wenn man dann der eine eine Antwort, was weiß ich,
Dauerbrenner ist ja irgendwie sowas wie Fischstäbchen oder
keine Ahnung, Spaghetti mit Tomatensauce.
Und der andere sagt vielleicht so, boah, nee, kann ich
gar nicht ab. Das kann ich als Erwachsener nicht mehr
essen. Ich muss mal an meine Schwiegermutter denken, die jetzt
als erwachsene Frau ja keinen Pfannkuchen mehr essen kann.
Man kommt ja so ins Gespräch
dann. Und darauf kommt es
ja an. Genau, diese
Karten sind ja unterschiedlich ausgelegt.
Manche so ein bisschen oberflächlicher,
manche ein bisschen tiefgründiger. Das ist immer
ganz unterschiedlich. Die moderne Form,
wäre wahrscheinlich irgendein Prompt
bei ChatGPT reinzuhauen und zu sagen,
was sind die?
tiefgründige Fragen, die ich in meiner Partnerschaft stellen
kann und dann werden wahrscheinlich, kann ich ja
sagen, wie viele ich haben will und zu
welchem Themenbereich und dann kann ich die natürlich genauso
durchgehen, wenn ich mir jetzt kein Kartenspiel holen
möchte. Das heißt, die ganze Branche ist
zerstört.
Letztendlich ist das ja nur
etwas, das brauchst du nur googeln.
Ja, natürlich. Aber es geht ja so um
die Haptik auch, dass du das gemütlich
machen kannst, Karten hast und so weiter.
Das ist halt der Vorteil.
Selbst wenn man Chat-GPT befragt,
würde ich es eben ausdrucken, damit
kein Gerät in der Nähe ist, keine Ablenkung
in der Nähe ist, damit man Handys und
Co. im Flugmodus lassen kann. Das macht
dann schon Sinn.
Dann kann man natürlich durchaus die Dankbarkeit
und den Fokus trainieren.
Man hat da häufig
so einen Negativ-Fokus auf Dinge,
weil das ist, was mehr in Erinnerung
bleibt als die positiven Dinge.
Und dass man da so ein Dankbarkeitsjournal
führt oder auch
das 6-Minuten-Tagebuch, das gibt
Journale für Paare,
dass man einfach schaut
was sind denn die Punkte,
wo ich sage, Mensch, das war
im Wir-Gefühl, da fühlte ich mich
zugehörig, dafür bin ich dankbar,
das macht mich zufrieden.
Man kann auch seine eigenen Fragen
stellen. Also was zeigt mir, dass ich
dir vertrauen kann, um da
sich mehr auch auf diese
positiven Dinge zu
fokussieren. Denn manche Dinge sind
natürlich auch schwer herzustellen.
Wenn man mal unehrlich war und das Vertrauen
in die Ehrlichkeit nicht mehr so da ist,
ist es relativ schwer, Ehrlichkeit nachzuweisen.
Das ist nicht ganz so einfach.
Eine Zuverlässigkeit nachzuweisen
ist deutlich einfacher, wenn man
sagt, Mensch, du kommst dauernd unpünktlich
und das macht was in mir.
Dann pünktlich zu kommen ist sehr einfach,
dass man diesen Beweis führt und dann
wieder ins Vertrauen kommt. Bei Ehrlichkeit
zum Beispiel ist das schwerer. Dann kann man
sowas gemeinsam mal reflektieren.
Ein weiterer Punkt könnte sein,
Meditationsübungen
oder auch gemeinsam Sport zu machen, also
aktiv werden gemeinsam.
Das ist nochmal so eine
besondere Form der Verbundenheit,
weil man auf der einen Seite natürlich
das Vertrauen aufbaut,
bei der Meditation zum Beispiel.
Man schließt die Augen, man sucht was
zusammen aus, man kann danach drüber in der Tiefe
noch sprechen, sich darüber verbinden, wie hast
du das empfunden, wie habe ich das empfunden.
Beim Sport kann es auch eine Verbindung
sein, wenn man sagt,
was ich will, laufen zusammen
und laufen eine Strecke und
finden das schön, am See lang zu laufen
und verbinden das mit einem schönen
Ritual, dass man sagt,
immer auf dem Rückweg holen wir uns irgendwie
ein Getränk oder so und sprechen nochmal
bei ein, zwei Themen. Also auch so
etwas kann einfach eine tiefe Verbundenheit
und damit auch wieder das Vertrauen stärken.
Also grundsätzlich kann man sagen,
dass man eine unbeschwerte Zeit
miteinander verbringt, die
angenehm verlaufen ist. Es baut
immer Vertrauen auf.
Der letzte Punkt wären Date Nights,
was man gut machen kann,
was insgesamt ja für Beziehungen gut ist,
dass man den anderen mal überrascht,
und
das ist genau der Punkt, wenn man das
so gestaltet, dass man zum Beispiel
im 14-Tage-Rhythmus oder alle
vier Wochen den anderen
mit einer Date Night überrascht,
dann hat es ja verschiedene Dinge,
die man herstellt. Also man muss
sich Gedanken darum machen, was
gefällt uns beiden, was würde dem anderen gefallen
und das bedeutet, dass man
genauer zuhören muss, dass man
vielleicht auch mal die eine oder andere Frage
nochmal stellt, dass man sich mehr Gedanken darüber
macht, was dem anderen den Spaß machen
könnte und
wenn man dort Dinge wählt, die
wieder im Rahmen sind, wo der andere sagt, das macht
mir auch Spaß, dann baut das
wieder Vertrauen auf. Das ist natürlich schlecht,
wenn du sagst, Mensch, ich habe
Angst vor Fallschirmspringen und
ich suche dann Fallschirmspringen raus,
weil ich sage, das verbindet uns gut und wir
können da zusammen in so einem Fallschirm hängen,
dann würdest du wieder sagen,
du kennst mich ja gar nicht richtig.
Das heißt, Grundvoraussetzung für diese
Date Nights ist eben, dass man zuhört
und den anderen versteht, weiß, wo
die Grenzen liegen, weiß, was Spaß macht und was
eben einen gemeinsam verbindet,
aber so kommt man eben zu immer mehr Dingen,
die einen gemeinsam verbinden,
wo man zusammen Spaß dran hat.
Wir haben ja
verschiedene Sportarten, die wir uns gerne zusammen angeguckt
haben, Eishockey, eine Zeit lang
Boxen damals oder
gucken dann zusammen
irgendwie Comedy-Geschichten, Poetry-Slam
und so weiter. Das sind alles Dinge, die machen
uns zusammen Spaß und
die schauen wir uns gerne zusammen an,
unterhalten uns danach darüber und lassen die
alles Dinge, die total entspannt
sind und wo auch, und das ist
eben etwas, was ja auch in so einer Phase,
wo man vielleicht Konflikte hatte und wieder Vertrauen
aufbauen möchte, das sind auch häufig
dann ja so Dinge, da ist wenig
Konfliktpotenzial normalerweise drin.
Also ein Eishockey-Spiel
zu gucken ist wie ins Kino gehen, du sitzt
halt nebeneinander und guckst das Spiel, hast nette
Emotionen und kannst dich danach darüber unterhalten
und da ist
wenig Konfliktpotenzial drin.
Jedenfalls bei den Zuschauern.
Ja, bei den Spielern ist Konfliktpotenzial da,
aber es wäre auch sehr lustig, wenn einer
den Handschuh auszieht und dann sagt, hey, stopp,
lass uns mal gucken, wann war es mal gut, nicht
zuhauen. Wäre auch
sehr, sehr witzig, aber wird wohl nicht
passieren. Nein, das wird nicht passieren.
Lass uns zum letzten Punkt kommen.
Der letzte Punkt, die letzte Frage.
Welche Strategien
können wir verwenden, um das Vertrauen
langfristig zu stärken?
Wir haben schon gemeinsame Ziele genannt,
natürlich auch gemeinsame Werte,
Wunschbeziehungen formen,
wo möchten wir eigentlich hin? Sind wir da auf
dem gleichen Weg? Denn ich glaube,
das ist sehr wichtig, das kann man
auch alle, das kann man einmal
im Jahr machen oder alle drei Jahre, alle fünf
Jahre, das immer mal zu wiederholen,
weil die Wunschbeziehung, die man
formt, ist natürlich eine Momentaufnahme.
Ja, das kann bald anders sein.
Genau, diese Woche war das,
habe ich mich so durch
Dokumente von uns gewälzt, weil ich ja was
gesucht habe und da war so ein Zettel
eingeklappt, wo
dann Ziele drauf stand. Und da habe ich
mal ausgegraben und habe mal geguckt,
das ist schon ein bisschen älter, schon ein paar
Jahre alt gewesen und
fand ich ganz spannend zu sehen, welche Ziele
wir damals aufgeschrieben haben
auf verschiedenen Ebenen, die wir haben.
Es müsste wieder Ende des Jahres
gewesen sein, das ist ja meistens ein Ritual
bei uns zwischen den Tagen. Genau.
Und das fand ich total spannend.
Ich muss sagen, es war
so ein bisschen ansatzweise auch
komisch, weil ich das Gefühl hatte,
sind das wirklich meine Ziele
tatsächlich gewesen? Also man wickelt schon so ein bisschen
Distanz manchmal dazu, wenn das Leben sich doch noch mal
gewendet hat und es jetzt doch
noch mal anders ist.
Oder die Dinge lange erfüllt sind
und man das heute gar nicht mehr als Ziel
hat, weil es gar kein Thema mehr ist.
Also die Ziele, die man sich
fürs nächste Jahr setzt, macht man ja
auch häufig, weil man dieses Jahr
damit eine Unzufriedenheit vielleicht hatte.
Und wenn diese Unzufriedenheit nicht mehr da ist,
dann gibt es das Ziel gar nicht mehr.
Aber es ist bei der Wunschbeziehung eben ähnlich. Die kann sich
wandeln. Es gibt verschiedene Aspekte,
berufliche Perspektiven,
berufliche Veränderungen, die
Gesundheit spielt häufig noch Rolle. Es gibt ja ganz
viele Dinge, die einfach
die Wunschbeziehung noch mal verändern können.
Kinderwunsch, also diverse Dinge,
die darauf einwirken. Deswegen macht
das Sinn, sich das immer wieder anzuschauen
und zu gucken, wie
sieht denn die Wunschbeziehung von beiden aus?
Ist da ausreichend Match da? Und das
schafft eben Vertrauen in Form von
wir sind auf dem gleichen Weg.
Das ist ja was, was regelmäßig bei
Paaren passiert, dass sie sich darüber nicht
austauschen. Und dann
ist irgendwann so das Ding,
wir haben uns auseinandergelebt. Das heißt
ja eigentlich nur, dass man
irgendwann einer von beiden oder
beide abgebogen sind
und eben nicht mehr die Wunschbeziehung
geformt haben. Weil dieses
Ziel sorgt natürlich auch dafür,
dass man eben den gleichen Weg
geht. Und ein weiterer
Punkt, den ich vorhin ja auch sagte, im Alltag
Zeit füreinander nehmen und ganz bewusst
Zeit füreinander nehmen. Und da passen
finde ich auch ganz gut einmal
die Sprachen der Liebe. Also
wie kann ich den anderen ansprechen, dass er sich
geliebt fühlt? Weiß ich, was meine
eigene Sprache der Liebe ist? Weiß ich, was
deine Sprache der Liebe ist? Damit ich auch
im Alltag durch dieses
Gefühl von geliebt sein auch
wieder Vertrauen und Verbindung aufbauen kann.
Das kann man sehr gut machen.
Das Buch kann man sich ja überall kaufen oder
ich glaube, es gibt es auch schon als Hörbuch.
Haben wir auch bei uns ein Video zu. Ja, genau.
Ein kostenlosen Videokurs. Genau. Und das
finde ich immer noch eine schöne Geste
auch, wo man merkt, dass beide
sich in der Haltung verändern, dass sich Mühe gegeben
wird in der Beziehung. Weiterer Punkt,
wenn man auch noch machen könnte, ist natürlich auch zu
überlegen, gibt es Rituale und Routinen,
die uns gut tun im Alltag, die
uns auch wieder näher zusammenbringen.
Und das muss ja auch gar nichts Großes
oder Langes immer sein. Das sind so ganz
kleine Momente. Ich habe
jetzt gerade diese Woche mit ein paar so erarbeitet,
alle zwei Wochen mal einen Abend
zu organisieren durch
Familie, Babysitter, wo die mal weggehen
können. Vielleicht nur eineinhalb Stunden, weil
länger geht es mit den Kindern noch nicht.
Oder auch mal eine kurze Kaffeepause
einzubauen. Das ist mal
und sagt, wir
machen uns einen Slot frei, häufig auch
durch Homeoffice, ist ja auch möglich heutzutage,
dass wir nur mal diese 20 Minuten haben,
einmal kurz auszutauschen,
einfach nur Zeit für uns zu haben.
Aber ich glaube, heutzutage muss man das auch planen.
Also dieses Ritual muss irgendwie
im Kalender sein, sonst fällt es hinzu.
Insbesondere wenn Kinder da sind, dann ja sowieso.
Genau. Ja und da
vor allen Dingen auch Konflikte und Streiten
Punkt sind, die massiv
das Fundament beeinträchtigen
und damit das Vertrauen
ist einfach sehr ratsam,
eine passende und für sich wirksame
Methode zu haben, mit der man
Konflikte und Streit nachhaltig lösen kann
und immer dafür sorgen kann,
dass das gemeinsame Fundament
stabil bleibt. Wir nehmen dafür
die Systemempowering-Methode,
gibt bestimmt auch andere wirksame Methoden,
die man sich suchen kann, die besser
zu einem passen vielleicht. Das ist die, die
wir nutzen und die wir als nachhaltig
und wirksam erachten und auch
vielen Paaren damit geholfen haben.
Und das macht natürlich total Sinn.
dass man einfach das Fundament stabil hat,
ist das Fundament stabil,
ist normalerweise das Vertrauen auch da und es läuft auch gar nicht in diese ganz großen Vertrauensbrüche hinein.
Also mit stabilem Fundament und sich geliebt fühlen, sich gewertschätzt fühlen, anerkannt fühlen,
läuft das normalerweise nicht in eine Affäre, fremdgehen, fremdverlieben,
was ja dann so die ganz großen Vertrauensbrüche wären, läuft das dann normalerweise nicht hinein.
Und im Zweifelsfall, wenn man merkt, dass das einfach schon zu weit fortgeschritten ist,
dann eben eine Paartherapie machen, ins Coaching gehen, sich Unterstützung holen,
und das Fundament wieder stabilisieren, denn man kann wunderbar die letzten Jahre aufarbeiten,
dass den Punkt, dann war es mal gut, Schritt für Schritt durchs Lösen der Verletzung wieder ins Heute bringen
und dann mit einem stabilen Fundament und neuem Vertrauen in die nächsten Jahre starten.
Wir freuen uns, wenn diese Folge euch dabei hilft, das Vertrauen wieder aufzubauen.
Und wenn ja, schreibt uns gerne in die Kommentare, welcher Punkt hat euch am meisten weitergebracht,
und ansonsten freuen wir uns natürlich sehr über ein Like, ein Follow bei YouTube,
oder wenn ihr das als Podcast-Folge hört, sehr gerne eben eine gute Bewertung bei Spotify, Apple und wie sie alle heißen.
Danke fürs Zuhören.
Bis bald.
Untertitelung des ZDF für funk, 2017
Podcast Summary
Key Points:
Vertrauen ist das fundamentale Fundament einer stabilen und harmonischen Beziehung, das Sicherheit, Ruhe und gegenseitige Zuverlässigkeit schafft.
Vertrauen umfasst verschiedene Ebenen – von Treue und Selbstvertrauen bis hin zu Zuverlässigkeit im täglichen Leben und in gemeinsamen Entscheidungen.
Fehlende Vertrauensbasis führt zu Misstrauen, Entfremdung, Konflikten, Instabilität und einer abnehmenden Verbundenheit, was sich auch auf Kinder und andere Beziehungen auswirkt.
Um Vertrauen wieder aufzubauen, müssen emotionale Verletzungen aufgearbeitet und verantwortungsvolle Reflexionen stattfinden, um Ursachen und Muster zu erkennen.
Ehrliche, tiefe Gespräche, gemeinsame Ziele, verbindende Lebensmomente und bewusste Paarzeit stärken das Vertrauen und fördern die Nähe.
Rituale und kleine tägliche Präzedenzpunkte schaffen eine sichere und wertschätzende Beziehungsumgebung.
Der Zugang zu Methoden wie der System-Empowering-Methode ermöglicht nachhaltige Veränderungen und verhindert eine Wiederholung von Verletzungen.
Bei intensiven Vertrauensbrüchen ist eine professionelle Unterstützung durch Paartherapie oder Coaching entscheidend, um das Fundament wieder zu stabilisieren.
Summary:
Vertrauen bildet das Herz einer glücklichen und stabilen Beziehung. Im Gespräch wird betont, dass es nicht nur eine Frage der Treue, sondern vielmehr ein komplexes Gefüge aus Zuverlässigkeit, Selbstvertrauen und gegenseitiger Anerkennung umfasst. Wenn Vertrauen fehlt, entstehen Misstrauen, Konflikte und Entfremdung, die sich auf alle Lebensbereiche auswirken, einschließlich der Kinder.
Die Wiederherstellung von Vertrauen beginnt mit der Aufarbeitung von Verletzungen und der Identifikation von Musterprozessen. Ehrliche, tiefgründige Gespräche, gemeinsame Ziele, verbindende Lebensmomente und bewusste Paarzeit sind entscheidende Werkzeuge. Kleine Rituale und tägliche Momente der Nähe stärken die emotionale Verbindung.
Nachhaltig ist die Anwendung von bewährten Methoden wie der System-Empowering-Methode, die helfen, Konflikte grundsätzlich zu lösen und das Fundament der Beziehung zu stabilisieren. Bei schweren Vertrauensbrüchen wird eine professionelle Unterstützung empfohlen, um schrittweise zurück zur Wiederherstellung des Vertrauens und zur gegenseitigen Sicherheit zu kommen.
FAQs
Vertrauen bildet die Grundlage für Stabilität, Sicherheit und Nähe in einer Beziehung. Ohne es entstehen Misstrauen, Konflikte und eine Entfremdung zwischen den Partnern.
Man beginnt mit der Aufarbeitung emotionaler Verletzungen, reflektiert gemeinsam, welche Muster zu Misstrauen geführt haben, und setzt auf ehrliche, tiefgründige Gespräche und gemeinsame Erfahrungen.
Ehrliche, tiefgründige Gespräche ermöglichen, dass beide Partner sich offen zeigen, Gefühle und Ängste teilen, was zu einer stärkeren Verbindung und einem tieferen Vertrauen führt.
Ja, zum Beispiel Kartenspiele mit Fragen zur Kindheit oder zukünftigen Träumen, Dankbarkeitsjournal und gemeinsame Meditationen, die eine verbundenere und entspanntere Atmosphäre schaffen.
Regelmäßige, bewusste Zeit zu zweit fördert Nähe, Verbundenheit und das Gefühl der Wertschätzung, was wiederum das Vertrauen in die Beziehung stärkt.
Wenn eine Person Grenzen setzt, aber der andere sie nicht einhält, entsteht Misstrauen. Dies führt zu einem Gefühl, dass das Vertrauen nicht mehr stabil ist und die Beziehung schwach wird.
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