Go back

pv magazine Podcast: Jannik Schall, wie werden Bestandsanlagen fit für die neue Energiewelt?

40m 52s

pv magazine Podcast: Jannik Schall, wie werden Bestandsanlagen fit für die neue Energiewelt?

Im PV Magazine Podcast erläutert Janik Schall von 1,5 Grad die Strategie des Unternehmens. Kern ist die Plattform "Hardbiet", ein Energiemanagementsystem, das Hardware, Software und Energieversorgung integriert. Es zielt darauf ab, bestehende PV-Anlagen, Speicher und Wärmepumpen durch individuelle Optimierung und Vernetzung netzdienlich zu machen und für die Kunden wirtschaftlich zu optimieren. Dies geschieht durch Lastverschiebung, Nutzung dynamischer Stromtarife und Handel, was die Stromkosten deutlich senken kann. Das Unternehmen transformiert sich dabei vom Hardware-Anbieter zum Dienstleister mit Software-Abonnements. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Erschließung des großen Bestands an ungesteuerten Anlagen in Deutschland, wobei eine hohe Kompatibilität angestrebt wird. Das ambitionierte Ziel ist die klimafreundliche Umstellung von 1,5 Millionen Gebäuden bis 2030. Der Ansatz unterscheidet sich von klassischen Aggregatoren durch individuelle Kundenoptimierung statt pauschaler Steuerung.

Transcription

5594 Words, 36662 Characters

German
Wir haben 10.000 von Kunden und am Ende der Kapazität von 600 Megawatt. Das ist ein ganzer Kraftwerkspark, der übrigens auch schon finanziert ist. Und die können jetzt einem neuen Zweck zugeführt werden und die Menschen am Energiemarkt teilnehmen lassen. Wir machen zu den Differenzierungen, was wir auch anders machen als andere, dass wir eben kein klassischer Aggregator sind. Wir bauen sehr konsequent eine individuelle Optimierung für jeden einzelnen Kunden, für jedes einzelne Esset. Wenn man das jetzt umrechnen würde, im Kraftstoff, also es ist ein Euro-Proliter, also ein Liter Benzinkost irgendwie in Euro 70 oder so momentan. Bei uns sind es umgerechnet für unsere Kunden umschnittet, etwas unter 50 Cent den Liter. Wenn wir da jetzt noch oben draufpacken würden, das Thema bidirektionales Laden, dann würde tatsächlich für einen Großteil der Kunden dieser Wert negativ sein. Guten Tag und herzlich willkommen zum PV Magazine Podcast. Ich bin Cornelia Lichner, Rektoren bei PV Magazine. Die Solar-Ansylatöre haben ja ein hartes Jahr 2025 hinter sich und fragen sich, was 26 wohl bringen wird. Zu den Nachrichten aus dem letzten Jahr gehört, dass es wieder viele Stunden mit sehr niedrigen oder negativen Preisen gab. Die Einspeisevergütung ist unhin niedrig und eine Einspeisung zur Mittagszeit bringt daher häufig zunächst mal gar keine Erlöse. Auch aufgrund des Solar-Spitzengesetzes. Das heißt, ungesteuerte Einspeiseanlagen sterben aus. Aber stattdessen bieten ja Systeme, Chancen die zusätzliche und andere Einnahmequellen eröffnen. Neben der Eigenstromnutzung kann beispielsweise der Handel am Strommarkt und der Entradehandel sehr interessant sein. Darüber hatten wir ja auch schon im letzten Podcast mit Blick auf Gewerbebatteriespeicher gesprochen. Aber auch im Heimbereich entwickeln sich die Ansätze dafür rasant weiter. Ein System, das diese Funktion und noch weitere Funktion integriert hat und nun auch für Bestandsanlagen eingesetzt werden kann, ist der Hardbeat von 1,5 Grad. Wir sprechen heute im Podcast darüber, was ist damit für Betreiber möglich? Welche Chancen eröffnen sich vielleicht auch für Installationsbetriebe? Und wir diskutieren, welche Auswirkungen diese Lösungen oder insgesamt Lösungen die viele Geräte, viele Sektoren verknüpfen, für die Branche und für die Energiewende insgesamt haben könnten. Dafür begrüße ich Janik Schall, er ist CPO und Co. founder von 1,5 Grad. Er hat seine Karriere-Uspremlich-Petersler begonnen und später bei Sonnen die Verantwortung für das globale Produktportfolio und hat dann gemeinsam mit Philip Schröder 2021 1,5 Grad gegründet. Das erklärt der Ziel dieses Clean-Tech-Einhorns aus Hamburg ist, bis 2030 1,5 Millionen Gebäude auf eine klimafreundliche Energieversorgung umzustellen. Auch darüber wollen wir heute reden. Herzlich willkommen, Herr Schall. Vielen Dank, dass ich hier sein kann. Sehr gern. Noch ein Hinweis zu dem Podcast 1,5 Grad ist Initiativpartner des heutigen Podcasts. 1,5 Millionen Gebäude in nur noch vier Jahren. Das ist ambitioniert. Das bedeutet 375.000 Häuser pro Jahr. Und da die Markzahlen im letzten Jahr ja runtergegangen sind, laut Bundesnetzer-Gentur wurden 2025 435.000 PV-Anlagen aufdechern installiert. Rechnen Sie damit, dass der Markt jetzt wieder wächst oder wollen Sie einfach nur einen größeren Anteil haben? Ja, das ist eine spannende Frage. Und natürlich schauen wir sehr genau auf die Entwicklung im Markt. Sie haben es gerade schon erwähnt, der wächst nicht, der Schromf sogar. Wir sehen einen deutlichen Rückgang hier, aber hier auch jetzt wieder, wenn wir vergleichen 2025 mit 2026, 2026, zumindest dem Teil von 2026, den wir schon sehen können. Für uns bedeutet diese Ambition mit den 1,5 Millionen Gebäuden nicht nur, dass wir neu anlagen bauen wollen, auch übrigens nicht nur in der voller Voltaik, sondern z.B. auch in der Wärme oder im Bereich Iwi-Charging, Klimaanlagen und weitere Geräte. Sondern jetzt geht's, und das haben Sie auch in der Anmoderation schon erwähnt, auch an die Bestandsanlagen ran. Wir haben nämlich ein riesiges, ungenutztes Potenzial mit über 4 Millionen PV-Anlagen speichern, Wärmepumpen etc. in Deutschland, die völlig ungesteuert sind. Und die sich übrigens auch mit Blick auf das Netz nicht letztendienlich verhalten, die mittags einfach einspeisen. Und dieses Potenzial wollen wir heben und diese Gebäude gehören natürlich auch zu den 1,5 Millionen, die wir anstreben. Wie war für 1,5 Grad das vergangene Jahr? 2025 waren ein absolutes Schlüssel, ja. Wir sind in einem extrem schwierigen Marktumfeld zweistellig organisch gewachsen, das ist gut. Aber viel wichtiger, wir konnten unseren Software-Umsatz fast verdoppeln. Und da schauen wir mittlerweile fast stärker darauf, das heißt hier geht es um das Geschäft mit, man kann sagen, Energieabonement, also den Optimierungsdienstleistungen, die wir für unsere Hardbeat-Kunden erbringen zum Beispiel. Und dann sind wir natürlich auch außerhalb von Deutschland in den 6 Märkten, in denen wir zusätzlich noch aktiv sind, ebenfalls stark gewachsen, insbesondere in Australien. Die großen Umsatztreiber sind natürlich weiterhin die Solaranlagen und die Wärmepumpe. Die Wärmepumpe wird immer wichtiger für uns und wir sehen, dass die Menschen immer stärker diese Gesamtlösungen nachfragen, also wirklich eine Elektrifizierung des Eigenheims, die besteht eben nicht mehr nur aus Hardware und die besteht auch nicht mehr nur aus einer PVanlage und Batteriespeicher, sondern immer mehr Kunden kaufen zum Beispiel bei uns erst eine Vorder-Elt-Hike-Anlage und dann zwei Jahre später eine Wärmepumpe oder anders herum. Neu dazu gekommen ist in diesem Jahr oder im letzten Jahr auch die Klimaanlage, das heißt wir erweitern auch das Portfolio und generieren auch hier wachsende Umsätze. Und 1,5 Grad ist ja auch Energieversorgers für seine Kunden. Ist dieser Teil auch wechselt dieser Teil auch? Dieser Teil ist ganz wichtig für unseren Harbiet AI, weil Harbiet AI als ganzheitliche Lösung eben nicht nur einzelne Bestandteile wie Energieversorgung oder Energiemanagement oder auch Hardware beinhaltet, sondern alle diese Dinge in einem und da ist die Energieversorgung halt einer der Bausteine, die bei nahezu allen unserer Kunden immer auch eine Rolle spielt. Warum ist das Wachstum so wichtig auf dem deutschen Markt? Ich meine wenn der Markt zurückgeht, müsste man dann nicht auch sagen, ja müssen wir mit Leben und uns ein anderes Wachstumspel suchen. Ja, ich habe es gerade schon mal erwähnt, der deutsche Markt ist natürlich nicht nur innerhalb von Europa und global gesehen, trotzdem noch einer der größten und spannendsten in unserer Branche. Er hat aber vor allem auch einen riesigen Bestand, das heißt wir haben hier eine hohe Penetration mit vor der Wollteiganlagen, wir haben noch viel Potenzial in der Wernerpumpe und deswegen glauben wir auch weiterhin an den deutschen Markt. Ein Schritt um dieses Potenzier zu erschließen war ja die Entscheidung ihren Energiemanager, Hardbiet auch für bereits bestehende Anlagen bereitzustellen. Das ist ja auch eine strategisch wichtige Entscheidung, warum haben Sie diesen Schritt gemacht? Ja, wer uns von Anfang an verfolgt hat, der hat uns wahrscheinlich in der ersten Phase so ein bisschen als M&A-Player wahrgenommen, also als jemand der bestehende Handwerksbetriebe integriert hat, sehr schnell, der stärker gewachsen ist. In der zweiten Phase sind wir dann stärker aufgetreten mit unserem Hardbiet und der Optimierung, dynamische Stromtarifen und diese Teil des Geschäfts wird immer wichtiger. Das heißt für uns liegt auch eine Transformation hinter uns von einem Hardware-Business in ein Software-Business rein. Das heißt, wir werden immer stärker an Anbieter von Energiedienstleistungen, von Softwarelösungen, von Software-Systems. Und da ist natürlich Hardbiet das entscheidende Element. Die Frage ist jetzt ein bisschen, wie schafft man das, dass ein Energiemanager sich mit ganz vielen verschiedenen Produkten aus verschiedenen Jahren von verschiedenen Herstellern zusammenschließen kann? Wie groß ist die Kompatibilität ihres Ansatzes? Vielleicht, bevor wir auf die Kompatibilität kommen, erst mal geht es, genau wie Sie gesagt haben, um die Vernetzung. Da ist das Energiemanagement nur ein Teil davon. Das heißt, der erste Schritt ist möglichst viele Systeme kompatibel machen. Der zweite Schritt ist die Optimierung des Erforses. [Musik] Anzureichern mit möglichst vielen Daten und Informationen und es möglichst ganzheitlich. Das heißt, alle Kunden, die bei uns aufgenommen werden, erhalten eine viertelstunden genaue Prognose für die Produktion, also für die vor der Euteigproduktion, basierend auch Wetterdaten, Standortdaten für den Verbrauch. Also, wann wird das Elektroauto geladen, wann wird besonders viel Strom im Haushalt verbraucht und eben aber auch für den Strompreis an der Strombehausen. Das heißt, wir prognostizieren für jede viertelstunde jeden Tag diese drei Parameter, Strompreis, Stromerzeugung, Stromverbrauch. Und daraus bauen wir dann einen ganzheitlichen Verplan individuell für jeden Kunden. Das heißt im Ergebnis eigentlich, dass wir dem Kunden die Notwendigkeit nehmen, sich irgendwie mit dem Energieversorger auseinanderzusetzen. Der Energieversorger ist eigentlich nichts weiter als ein Mithilzmann, also ein Unternehmen des ganze Armen von Menschen beschäftigt dafür, dass Strom eingekauft wird, den man dann mit Gewinn an den Kunden weiterverkaufen kann. Das machen wir voll automatisiert direkt an der Börse und das eben in diesem ja ganzheitlichen Ansatz, Formen der Hardware Integration bis in den Energiehandel. Und das neue sozusagen ist, dass wir diese Dienstleistung jetzt für alle erbringen können, also auch für Menschen, die ihr Hardware nicht bei uns kaufen, sondern auch für die Millionen Bestandsanlagen da draußen. So und jetzt kommt die Frage nach der Kompatibilität, wer kann damit machen? Wir sehen schon heute, dass wir mitten Parklangen kniffen, 60 bis 80 Prozent der Anlagen kompatibel machen können. Das heißt, entweder wir haben eine bestehende Tiefenintegration mit einem der Hersteller oder wir haben die Möglichkeit durch eine kleine Nachrüstung zum Beispiel über einen zusätzliches Messsystem in einigen Fällen auch über einen preiswerten Austausch vom Wechselrichter dann eben auch kompatibel zu machen. Und da sehen wir uns auf einen guten Weg eben wie gesagt, so 60 bis 80 Prozent dann auch abzudecken bei der Wärmepumpe sogar noch deutlich mehr. Und wenn solche Maßnahmen nötig sind, wie wird jetzt der Hardbiet an die Kunden ausgegeben? Wie wird der vertrieben? Ja, der Hardbiet kommt direkt zum Kunden nach Hause tatsächlich. Das heißt, hier gibt es im ersten Schritt erst mal keinen Umweg über einen Installateur oder auch unsere eigenen Elektriker, sondern wir schicken den Hardbiet mit der Post zum Kunden nach Hause. Das ist ein bisschen, muss man sich vorstellen, wie wenn man jetzt ein Smartphone bestellt hat oder so kommt in einer in einer quadratischen Box. Man packt den dann aus, schließt ihn an die Schumversorgung, anschließt ihn an das Internet an über ein kleines Ethernet-Kabel und kann dann die in Betriebnahme vollkommen eigenständig machen. Wenn der Kunde sich jetzt entscheidet und das sehen wir jetzt schon aus den ersten Ergebnissen, es ist sehr häufig der Fall, dass er sagt, hey, in diesem Zuge würde ich gerne noch ein Speicher nachrüsten, weil ich habe vielleicht noch keinen oder ich möchte auch mein System erweitern und ergänzen. Dann kommen wir natürlich noch mal beim Kunden vorbei, machen nur ordentlich Aufnahme der technischen Gegebenheiten und führen dann auch die Installation durch. Und können Sie dann jetzt auch den Installatören an angewohnt machen? Also die wollen ja auch noch an ihren Kunden Geld verdienen und jetzt nicht alles an Sie abtreten schätze ich. Ja, wir sehen also einerseits natürlich, dass der Markt so groß ist, dass die auch gerade die kleinen Installatüre weiter eine ganz ganz wichtige Rolle spielen und einen großen Teil des Marktes auch bedienen. Wir sehen auch, dass gerade die kleineren Betriebe sich schwer tun mit diesen neuen Themen mit dem Thema Vernetzung und man sieht ja auch, dass die sich auf den reinen Vertrieb von Hardware konzentrieren, dass die am meisten Schwierigkeiten haben. Also wenn man jetzt einfach nur noch eine vor der Wollteiganlage verkaufen will, das ist einfach 20, 26 extrem schwierig. Gleichzeitig kommen all diese neuen Themen mit einer sehr hohen Komplexität. Da muss man sich dann mit dem Thema Smart Meter auseinander setzen. Da muss man sich mit dem Thema Energieversorgung auseinander setzen. Da hat der Kunde plötzlich Fragen, die er vorher nicht hatte und ich muss auch eine gewisse Diensteiligung über ein längerem Zeitraum am Aufrecht erhalten. Und das ist glaube ich was, das können wir sehr gut. Das heißt auch, wenn jetzt in Kunde bei einem Installateur, sagen wir mal letztes Jahr eine PV-Anlage mit Speichererworben hat und jetzt sich jetzt melden, sagt Menschen irgendwie, habt ihr da nicht irgendwas für mich und dann stehen wir sozusagen bereit und kümmern uns voll umfänglich um dieses Thema. Nämlich muss ja auch zugeben, dass es im Markt schon einige Installatöre gibt, die sich auch nicht so gerne um Alternlagen kümmern. Die kümmern sich lieber um das Neugeschäft und die älteren Kunden fühlen sich vielleicht gelegentlich auch alleine gelassen. Absolut. Und wir sehen dann ein gigantisches Potenzial, weil gerade, also sowohl eine Investition in die Vorderholtheikanlage als auch in eine Wärmepumpe, ist ein langfristiges Projekt. Und eine PV-Anlage hat eben nur mal eine Lebensdauer von 30 Jahren plus und wir wollen in diesen 30 Jahren auch für unsere Kunden da sein. Das ist ein erklärtes Ziel und ich glaube auch, dass dieses ZNV-Getz, sagt man im Install und in der Englischsprachigen Raum, also ich bau da jetzt eine Anlage und dann renne ich so schnell ich kann und hoffe, dass der Kunde sich nicht wieder meldet. Das ist zu kurz gegriffen nicht nachhaltig und wird auch den Ansprüchen der Kunden nicht gerecht. Jetzt ist natürlich so, dass was ich vorhin sagte, die niedrigen Einspeisevergütung, die negativen Strompreise, die betreffen natürlich vor allem die Neukunden, also die Leute, die noch keine Vorderholtheikanlage haben. Ältere Anlagen, die haben ja nach Regeln, eine ganz gute Einspeisevergütung und haben vielleicht gar nicht den Druck in der Beziehung. Aber was bieten Sie dann den Kunden jetzt an? An mehr Wert durch dieses Energiemennagementsystem, so dass er sozusagen seine Einnahmen steigern könnte im Vergleich zu dem, was er bisher hatte. Ja, also das eine ist, dass natürlich die Einspeisevergütung nicht angefasst wird, grundsätzlich, also durch die Nachrüstung von Hardbiet, ändert sich an der Höhe der Einspeisevergütung in Zellenprokille war schon nichts. Wir haben aber trotzdem ein riesiges Optimierungspotential. Das heißt, wir können natürlich Lasten verschieben, wir können den Solarschromeffizienter nutzen und wir können dafür sorgen, dass der Reststrom, den ich benötige, zu dann aus dem Netz genommen wird, wenn er besonders günstig ist für den Kunden und wir sehen, dass wir hier die Stromkosten für Elektroauto werden, aber auch den Haushalt locker im 50% senken können. Und das ist das Angebot im Prinzip an Menschen da draußen, die sagen, ich habe hier im Bestand System, das ist nicht gesteuert, das ist auch nicht netzlinlich und ich habe das Gefühl, ich spare auch nicht das, was ich sparen könnte. Die können wir mit ein paar einfachen Handgriffen in diese neue Welt holen und dann eben auch ordentlich Geld sparen. Einfacher Handgriff, okay, aber was kostet das denn? Die Habby Box kostet 599 Euro einmalig und dann gibt es zusätzlich noch einen Vertrag, der läuft, kann es monatlich kündbar, kostet 1499 im Monat, zusätzlich buchen die Kunden dann unseren dynamischen Stromtarif, der kommt ohne Grundgebühren, also mit den 1499 ist einmal alles abgedeckt. Und damit kommen man dann auch am Strommarkt handeln oder wie merkt man, dass man jetzt andere einnahmen hat als vorher? Ja, man kann das alles ganz transparent in unserer App Nachverfolgen, das heißt, wir haben die Möglichkeit, sowohl nachzuvollziehen, hey, was macht mein System gerade, also wie viel Strom wird produziert, wie viel wird eingespäß, aber eben auch was passiert am Strommarkt und zum Beispiel, wann haben wir aus welchem Grund den Batteriespeicher aus dem Netz geladen, wann haben wir das Elektroauto geladen und warum, also da sieht man richtig in der Zeitleiste dann sehr anschaulich, zum Beispiel nach zum 3 wurde das Elektroauto geladen und gleichzeitig der Batteriespeicher, weil der Strompreis sehr günstig war, sehr niedrig war und dann morgens um 9 war der Strompreis hoch, es gab aber noch keine nennenswerte PV, Erzeugung und dann bedienen wir uns eben aus dem Speicher mit dem günstig abgespeiherten Strom, auch das kann dann wieder nachvollzogen werden. Und wir sehen auch unsere Kunden, schauen da tatsächlich im Schnitt viermal am Tag rein, das heißt, sie sind da ziemlich engagiert und verfolgen gerne was da so passiert. Und wie geht ihr, wie geht ihr denn jetzt im Sommer mit den negativen Strompreisen um, also wie beeinflusst, dass die Erträge und Erspanisse euer Kunden? Eigentlich gar nicht. Wir haben ja schon seit letztem Jahr das Solar-Schmitzgesetz in Kraft und damit auch eine Ausnahme der der einschöpsel Vergütung zu Zeiten mit negativen Strompreisen. Da können wir mit Hardbiet sehr, sehr bequem darum rumsteuern, das heißt wir sorgen dafür, dass der Speicher eben in diesen Zeiten zum Einsatz kommt und wir sozusagen diese Lücke dann auch föhlen und dafür sorgen, dass in diesen Zeiten mit negativen Strompreisen im Sommer nicht eingespäßt wird. Auf der anderen Seite haben wir natürlich auch ein Potenzial von negativen Strompreisen. Strompreisen zu profitieren, indem wir zu diesen Zeiten also möglichst viel Stromverbrauch erzeugen, also zum Beispiel das Elektroordio geladen oder die Wärmapumpel. Wir haben übrigens mittlerweile auch Kunden, die haben gar keine Vorderweltheikanlage, die haben zum Beispiel nur ein Batteriespeicher und eine Wärmapumpel und das sind dann natürlich die Zeiten, wo der Speicher dann fleißig geladen wird. Und würde der Batteriespeicher dann auch abends ins Netz einspeisen, wenn die Preise am Strommarkt hoch sind? Genau, das machen wir zum Beispiel bei unseren Kunden in den niederlanden Tag täglich, da gibt es auch Kunden, die verdienen teilweise über 10 Euro am Tag durch diesen Abitragehandeln entmantest. Also ich lade den Speicher, wenn er schon günstig ist und entlade ihn ins Netz, wenn er teuer ist, das erleben also viele tausende Kunden bei uns schon jeden Tag in Deutschland fehlen noch so ein paar Kleinigkeiten auf der regulatorischen Seite, sobald die DASEN und die Prozesse funktionieren, werden auch in so Kunden in Deutschland davon profitieren können. Das ist also Zukunftsplanung für den Hardbeat, wenn die sogenannte Misspöre formt durch ist? Genau, da sprechen Sie schon die richtigen Stichworte an, da geht es um das Pauschalmodell, also die Frage, wie man grünen und grauen schon voneinander trennt, um dann einfach aus der Batterie wieder ins Netz einspeisen zu können und sobald das möglich ist sind wir bereit. Was habt ihr sonst noch vormittart bietet? Vor allem geht es darum, jedem Haushalt völlig unabhängig auf dem Elektrifizierungsgrad Zugang zu NeoEnergie zu ermöglichen und diese Black Box, die eigentlich das Thema Energieversorgung für viele Kunden darstellt aufzulösen und vielleicht auch da noch man satt zu der Zudifferenzierung, was wir auch anders machen als andere und wo wir konsequent weiter daran arbeiten werden, ist, dass wir eben kein klassischer Agrigator sind. Es gibt also virtuelle Kraftwerke da draußen, die sagen ich nehm einfach 10.000 Batteriespeicher, die vermagte ich dann irgendwo agregiert und wenn mir das passt, dann sage ich diesen 10.000 Speichern, die sollen alle gleichzeitig beeladen oder entladen, weil ich gerade damit am Intro-Daymarkt oder so wie Geld verdienen kann. Das steht häufig im Konflikt mit dem Interesse des Kunden, das heißt der Kunde hat eigentlich zum Beispiel gerade eigentlich Bedarf für Batteriekapazität, für seine Kv-Anlage vielleicht und dann wird ihm da so von der Seite reingefuhig verwerkt. Wir bauen sehr sehr konsequent eine individuelle Optimierung für jeden einzelnen Kunden, für jedes einzelne asset und da kann man natürlich ein paar Themen haben wir schon angesprochen, immer mehr Märkte anschließen und auch immer mehr Anwendungsfälle anschließen. Auch das Thema Befreiung von Netzengen, für Batterie-Speicher macht den gerade beschriebenen Case mit dem Abitragehandel, also dem Ausspeichern von Energie aus dem Batterie-Speicher ins Netz, noch mal deutlich attraktiver und auch das Thema Netzdienstleistung, also die Stabilisierung vom Stromnetz, hat ein riesiges Potenzial. Wir sind jetzt natürlich sehr gespannt auch, was die Politik macht. Gucken hier sehr kritisch auf die Kraftwerkstategie der Bundesregierung, weil wir schon sagen, unser virtuelles Kraftwerk, unser Hardbeat, kann einen signifikanten Beitrag leisten, auch zur Stabilität des Stromnetzes und zur Zufallersigkeit der Energieversorgung und für unsere Kunden ergeben sich daraus natürlich dann auch wieder neue Einkunftsmöglichkeiten. Und wie muss man sich das praktisch vorstellen, würden Sie jetzt ihr virtuelles Kraftwerk auch prequalifizieren am Regelässungsmarkt? Was ich ob die Regelleistung jetzt sozusagen das erste Instrument ist, an das man denken würde, aber da gibt es das wäre eine Möglichkeit. Es gibt auch das neue Instrument der momentanreserve, was spannend ist, es gibt auch sekundäre Regelleistung und verschiedene andere Möglichkeiten dazu participieren. Auch am Ende des Tages eine Steuerung nach dynamischen Netzen gelten, etwa ist schon eine Art von Netzdienstleistung, indem man das Stromnetz dann tatsächlich auch entlastet, wenn die Belastung groß ist. Also tatsächlich diese Flexibilität reagieren zu können auf Angebote und Nachfrage und mit dem Netz zu atmen, ist eine ganz, ganz essentielle sein in Zukunft, weil wir einfach ein fundamentalen Umbau des Energiesystems erleben, weg von diesem zentralen System, wo die Erzeugung einfach dem Verbrauch folgt, hinzu einer, wo die Erzeugung immer schlechter, planbar ist und sehr volatiles und wie eben Zeiten erleben, wo Strom knapp und teuer ist und dann andere Zeiten, wo Strom im Überfluss zur Verfügung steht und die Preise ins negative rutschen. Und gegen diese Mechanik kann man natürlich sehr, sehr gut optimieren, wenn man über Flexibilität auch dezentrale Flexibilität verfügt und davon profitieren, am Ende alle, also gerade mit Blick auf die Bedarf zum Netzausbau auf das Thema Reservekapazität, wo man jetzt sagt, wir müssen wahnsinnig viel Gascafwerk kaufen, die wir mit Milliarden subventionieren müssen, die am Ende dann wieder auf den Stromkunden umgelegt werden. Sagen wir auf der anderen Seite, wir haben 10.000 davon Kunden und am Ende der Kapazität von 600 Megawatt, das ist schon ganz ordentlich, was nur bei uns, wenn wir jetzt die gesamte Kleinflexibilität anschauen, das ist ein ganzer Kraftwerkspark, der für dutzende Milliarden erst neu gebaut werden müsste, der übrigens auch schon finanziert ist. Und das ist auch einer der Gründe, warum wir die Bestandsanlagen so spannend finden. Das sind Anlagen, die sind schon bezahlt und die können jetzt einem neuen Zweck zugeführt werden und die Menschen am Energiemarkt teilnehmen lassen. Ganz viele Leute hoffen ja darauf, dass auch die Elektroautos bald ihren Anteil leisten. Wie sehen Sie das? Absolut, also gerade in dem Thema bidirektionales Laden sehe ich in großes Potenzial ergänzend, gerade zum Batterie, zum stationären Batteriespeicher, auch Flexibilität zu nutzen und zusätzlich Einkünfte zu generieren. Die sind ziemlich signifikant, ich gebe Ihnen mal an Beispiel, wir haben das mal simuliert für durchschnittliche Kunden und einmal versucht, darzustellen, was würde es bedeuten, wenn das jetzt, wenn man das jetzt umrechnen würde, in Kraftstoff, also es ist ein Euro pro Liter, also ein Liter Benzinkos irgendwie in Euro 70 oder so momentan. Bei uns sind es umgerechnet für unsere Kunden, momentan zahlen die so umschnitt, wenn man zu übertragen würde, etwa etwas unter 50 Cent den Liter. Das heißt, es wäre ein bisschen so, als würde man an die Tankstelle fahren und man würde noch Geld bekommen für jeden Liter Benzin, den man tankt und jetzt stellen sie sich mal für einen Moment vor, was da draußen los wäre, wenn es eine Tankstelle geben, die mit einem negativen Benzin auftauchen würde und wenn es nur irgendwie drei Stunden am Tag wären. Und das ist tatsächlich, also diese Welt wird kommen. An diesem Thema arbeiten wir sehr, sehr intensiv, es ist ein komplexes Zusammenspiel aus Regulatorik, Technik und auch den Automobilherstellern. Aber ja, da kommt ein Riesenpotenzial. Da schließt sich so ein bisschen der Kreis zu der Frage vorhin, Kompatibilität und Hardware und Selbstinstellation. Gibt es dann eine Chance, dass ich sowas auch wirklich selbst entzerlieren kann an meiner Anlage mit irgendeiner Lage solle? Das kommt dann ein bisschen auf die individuellen Gegebenheiten an, aber ja, grundsätzlich schon. Und grundsätzlich haben wir auch Hardby-So-Kon zipiert, dass das jeder selber im Betrieb nehmen kann. Wir haben auch, wenn wir jetzt auf die Fahrzeuge gucken, eine kompatibilität schon 70% der Automobilhersteller, wo wir Daten auslesen können, über Schnittstellen und die wird natürlich weiter wachsen. Also ja, definitiv trotzdem für das Thema DB Directionales Laden. Brauche ich natürlich auch eine spezielle Wallbox. Da haben wir auch schon was vorbereitet, ohne jetzt zu viel Verraten zu wollen. Zu diesem Thema kommt dann bald noch mal was Neues von uns. Und wenn sich jetzt aber für den einzelnen Kunden herausstellt, okay, seine Flexibilitäten sind vielleicht nicht so groß und er spart am Ende des Jahres nichts. Was dann? Ja, da haben wir uns natürlich auch Gedanken dazu gemacht, gerade bei allem was neu ist. Ja, auch so eine gewisse Skepsis vorherrscht. Also auch nachvollziehbar vielleicht auch zu recht teilweise, dass man sagt, hey, funktioniert das überhaupt, kann ich da wirklich was sparen. Wir haben jetzt die Erfahrung einfach von 10.000 Kunden in verschiedenen europäischen Ländern und können sagen, ja, das funktioniert. Deswegen sind wir da relativ selbstbewusst und geben auch eine Geld zurück garantiert. Das heißt, Kunden, die nach dem ersten Jahr sagen, okay, guck mal, hier ist meine Stromrechnung. Ich habe hier gar nichts gespart, die bekommen dann ihr Geld zurück, wenn sie wollen. Sie hatten ja Hart, Beat, AI als eigenes Unternehmen letzten Jahr ausgeründet. Was ist seit dem Geschehen? Ja, wir haben ja mit der Ausrindung damals angekündigt, ein 100 Millionen Euro in diese Gesellschaft investieren zu wollen. Davon haben wir jetzt ungefähr etwas über 30 Millionen bereits investiert. Das heißt, da ist ordentlich was an Entwicklungsarbeit reingefchlossen. Wir haben unseren Hart, Beat noch mal komplett neu entwickelt, auch eine komplett neue Hardware entwickelt, made in Germany. Also das heißt, das Gateway wird in Deutschland produziert, die Daten landen auf deutschen Sörwern und wir haben auch die Optimierung noch mal grundlegend verbessert. Natürlich mehr auch Geräte angebunden und weiter in den Ausbau unserer Energieversorgungsinfrastruktur investiert. Brauche ich jetzt eigentlich zusätzlich zu dem Hart, Beat noch einen Smart Meter? Ja, ein Smart Meter ist immer erforderlich, wenn man spannende Dinge am Energiemarkt machen möchte und so auch hier, das heißt für Kunden, die bei uns noch eine Installationsleistung erwärben, erledigen wird es kostenlos mit, an sonst den Vermitteln wir gerne in wettbewerblichen oder in grundzuständigen Messstellen betreiben, weil der das übernimmt. Ich würde gerne noch zwei andere Themen kurz anschneiden. Ihr befürchtet ja, die Modulpreise können in diesem Jahr steigen, wäre das jetzt ein Grund noch schnell eine Photovoltaikanlage zu kaufen, bevor der große Anstieg kommt? Ja, leider ist es nicht so, dass wir das nur befürchten, sondern es ist schon passiert. Das heißt, wir sehen, dass die Preise für übrigens nicht auch Photovoltaikmodule, sondern auch für andere Komponenten steigen, woran liegt das? Da gibt es zwei Effekte, dass eine ist, sind einfach Materialkosten anstiegeln. Wir haben zum Beispiel ein Photovoltaikmodulen Silberpaste als eine wichtige Komponente, die hat vor zwei Jahren irgendwie noch einen absoluten Bruchteil der Materialkosten aus gemacht, hat sich kaum jemand mit beschäftigt. Der Silberpreise ist jetzt aber der Art explodiert, dass plötzlich 30 Prozent der Materialkosten in einem Solarmodul vom Silberher kommen. Wir sehen auch ein Anstieg, der Materialkosten jetzt in den letzten drei, vier Monaten beim Aluminium, bei Kupfer, beim Lithium-Kabonat, also dem Rohstoff in den Batterie zählen. Und das führt natürlich zu einer erheblichen Preissteigerung. Kommt noch ein zweiter Effekt dazu und das ist das die chinesische Regierung, ihre Exportförderung geändert hat, das heißt auf den Export von Solarmodulen, aber auch bestimmten Komponenten, die in Batterien drin sind und Batterien selbst werden jetzt andere Steuern, beziehungsweise die Steuervergünstigung werden gestrichen. Allein daher kommt eine Verteuerung bei den Solarmodulen von fast 10 Prozent und bei Batterien von 3 Prozent. Das heißt, wenn wir diese beiden Effekte zusammennehmen, es ist tatsächlich so, dass also auch bestimmten Komponenten jetzt im Sommer dann Preissteigerungen von mindestens 25 Prozent auf uns zukommen. Also ja, man kann sagen, aus dieser Perspektive ist der günstigste Zeitpunkt eine Verteilgeanlage zu erwerben, auch im Batteriespeich als Erwerben jetzt. Und da kommt noch ein Punkt dazu und das sind auch die Unsicherheiten auf der politischen Seite, wie jetzt mit der Förderung weiter, was passiert mit einem Thema Bauchkosten Zuschüsse. Jetzt haben wir klare Rahmenbedingungen und noch sehr sehr günstige Materialpreise, die in dieser Form auch vermutlich nicht mehr wiederkommen werden. Sie haben schon kurz angesprochen, politische Unterstützung ist wichtig. Sie sind ja vor zwei Jahren in das Geschäft mit den Wärmepumpen eingestiegen, da man dieses jede Handwort gebraucht, dann gab es aber so eine große Zahl, was durchschritten werden musste. Inzwischen hat sich der Markt wieder ganz gut berupt, aber jetzt hat die Bundesregierung Eckpunkte für ein neues Gebäudeenergiegesetz herausgegeben, die ja nicht mehr ganz so stark auf Wärmepumpen fokussiert sind. Wie steht 1,5 Grad dazu? Also erst mal muss man sagen, die Wärmepumpel war 2025, die beliebteste Heizung in Deutschland, das heißt die Wärmepumpel hat sich etabliert und läuft auch weiter gut. Mit Blick auf das Wärmepumpen-App-Papier sind wir ja vorsichtig optimistisch. Da sind ein paar Dinge drin, die darauf hindeuten, dass wir eine Kontinuität insbesondere in der Förderung bekommen und das ist in dem Fall ganz, ganz wichtig. Wir haben es eben auch gesehen mit dem ersten Ausschlag des Heizungsgesetzes, was dann auch Verunsicherung macht, wie der Markt darauf reagiert und wie sich Verunsicherung auf die Nachfrage auswirkt. Das heißt, wir sind froh, wenn wir hier einfach ein bisschen Kontinuität und Stabilität vor allem bei der Förderung bekommen. Auf der anderen Seite gibt es diese Grüngasquote, also dass man sagt, ja, man kann irgendwie weiterhin eine Gas oder eine Höhlehezung einsetzen. Die müssen dann aber zu einem gewissen Prozentzatz mit erneuerbaren Kraftstoffen, so ein bisschen Bay gemischt werden. Das kann man jetzt sehr kritisch sehen. Ich glaube, es wird unter dem Strich einfach dazu führen, dass Gas und Öl teurer werden, weil diese erneuerbaren Stoffe wie zum Beispiel oder auch Wasserstoff, dann erbeigemischt werden soll, die sind relativ knapp und teuer. Gleichzeitig bleibt auch der CO2-Preis ein realer Kostentreiber für für Silas Heizen. Ich will damit sagen, auf einer aus einer von einer wirtschaftlichen Perspektive, wenn man die gerade die Betriebskosten anschaut, ist die Werb um eine einfach unschlagbar und da ändert sich jetzt auch mit dem neuen Gesetzespaket erst mal nichts. Und man kann ja gerade mit Gas auch nicht diese schöne neue Energiewelt nutzen. Ja, absolut. Haben Sie sonst noch Dinge, die Sie 26 erwarten, die jetzt vielleicht noch wichtig werden für den Heimmarkt? Ja, also ich glaube, da gibt es einiges, wenn wir uns anschauen, was politisch diskutiert wird. Da gibt es das Netzpaket, also die Kraftwerkstrategie, das heißt, die Frage, wer kann an diesem neu geschaffenen zu schaffen, denn Kapazitätsmarkt teilnehmen und was wir Prodenzial ergeben sich da draus. Viel wichtiger vor allem für Hausbesitzer wird die Frage sein, was passiert mit den Baukosten zu schüssen für Einspeiseanlagen, da kursieren auch Entwirfe, die sagen, dass, also der Netzbetreiber vergütet werden muss für den Anschluss von der PVanlage. Das sind so bei einer durchschnittlichen PVanlage etwa 1000 Euro, die der Netzbetreiber als reine Anschlussgebühr nehmen würde für einen Anschluss, den der Kunde schon hat. Also hier wird ja nicht wie bei einer frei-flächenden Anlage neue Anschluss gelegt, sondern einfach der Hausanschluss verwendet. Das sind so Themen, auf die wir sehr genau schauen müssen und die auch für den Kunden am Ende höhere Kosten bedeuten könnten bei dem Anschluss. Und da müssen wir jetzt dran bleiben, das sind einfach die Themen, die dann 20/26 prägen werden. Ich glaube nicht, dass die Nachfrage jetzt weder explodiert noch einbricht, 20/26 bleibt ein anspruchsvolles Jahr und es wird weiter darum gehen, sich zu differenzieren, dem Kunden auch mehrwert zu bieten, in attraktives Gesamtpaket zu schnüren, um sich auch vom Webberverb abzuheben. Und denken Sie, dass bei der neuen EEG-Novelle noch Einspeisevergütungen drinstehen werden? Da kann man jetzt drüber spekulieren. Ich würde mal sagen, dass ein interessanter Punkt, der hier häufig vernachlässigt wird, sind eben auch wieder um den Kreis zu schließen, die Bestandsanlagen. Das heißt, man versucht jetzt, die Kosten zu senken bei neuen Anlagen, die ins EEG kommen. Das ist auch nachherziehbar, man sagt, hey, das ist ein bisschen wie so eine Hängematte. Lass uns doch die Förderung eher marktlich orientieren oder auch die Einspeisevergütung marktlich orientieren. Den Grundgedanken gehen wir da auch mit. Da ist jetzt auch mit dem Solarstromspitzen gesetzt ja auch schon ein bisschen was passiert. Aber wir haben halt auch einfach voll einen Speiser da draußen. Die Speisen zum Mittagszeit ohne Batteriespeicher voll ins Netz ein und verursachen hier erhebliche Kosten. Und ich glaube, wir werden gut beraten, wenn wir uns gerade dieses Thema noch mal anschauen, weil wie gesagt, das sind einfach, sind extrem großes Potenzial, was da draußen liegt, auch eben um die Netze und das EEG-Konto gleichermaßen zu entlasten. Vielen Dank, das war Janik Schall, CPO und Co-Founder von 1,5 Grad. Danke, dass ihr heute wieder da waren. Sehr gerne. Das Thema Heimspeicher- und Energiemanagement im privaten Segment wird ja auch wieder ein Schwerpunkt auf unserem PV Magazine Focus auf der Inter-Solar sein. Da können Sie sich gerne schon ein kostenfreies Ticket sichern. Alle Infos dazu finden Sie auf unserer Webseite unter dem Punkt Events. Wenn Sie sich eher für groß und gewerbespeicher interessieren, kommen Sie vielleicht auf unser Battery, Business und Development Forum. Die Konferenz findet am 31. März und 1. April in Frankfurt statt. Und ich würde mich natürlich sehr freuen, Sie dort zu treffen. Ansonsten kann ich Ihnen die aktuelle Ausgabe, unseres Magazins empfehlen. Dort haben wir einen Schwerpunkt Großspeicher mit zwei aktuellen Marktübersichten zu Großspeichern und zu Algutredern. Es geht auch um Grünstromspeicher, Netzeanschlüsse und virtuelle PPA ist sowie die Frage, wie man sich als besteller gegenüber dem Batteriehersteller absichern kann und auf welche Tests man da wertlegen sollte. Ein zweiterschwerpunkt dreht sich um Energiemanagement im Gewerbo und die Frage, mit welchen Geschäftsmodellen sich Energie einsparen und Flexibilitäten vermarkten lassen. Unsere Podcast-Töre bekommen natürlich wieder auf das Heft oder ein Abonement, 10% Rabatt mit dem Code Podcast 10. Falls Sie zu dem Podcasts, Kommentare oder Wünsche haben, senden Sie uns gerne eine E-Mail an [email protected]. Anhand falls freue ich mich über ein Like oder eine Weiterempfehlung und damit verabschiede mich und hoffe, Sie hören auch beim nächsten Mal wieder rein. Auf Wiedersehen!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Unternehmen 1,5 Grad bietet mit "Hardbiet" eine ganzheitliche Energiemanagement-Lösung, die Hardware, Software und Energieversorgung integriert, um Gebäude klimafreundlich zu versorgen.
  2. Der Fokus liegt auf der Optimierung bestehender Anlagen (PV, Speicher, Wärmepumpen), um Stromkosten durch Lastverschiebung, dynamische Tarife und Handel zu senken und Netzdienlichkeit zu erhöhen.
  3. Das Geschäftsmodell transformiert sich von Hardware-Verkauf zu softwarebasierten Dienstleistungen (Abonnements), wobei die Kompatibilität mit vielen Bestandsanlagen angestrebt wird.
  4. Ambitioniertes Ziel ist die Umstellung von 1,5 Millionen Gebäuden bis 2030, auch durch Erschließung des großen Potenzials ungesteuerter Bestandsanlagen in Deutschland.

Summary:

Im PV Magazine Podcast erläutert Janik Schall von 1,5 Grad die Strategie des Unternehmens. Kern ist die Plattform "Hardbiet", ein Energiemanagementsystem, das Hardware, Software und Energieversorgung integriert. Es zielt darauf ab, bestehende PV-Anlagen, Speicher und Wärmepumpen durch individuelle Optimierung und Vernetzung netzdienlich zu machen und für die Kunden wirtschaftlich zu optimieren.

Dies geschieht durch Lastverschiebung, Nutzung dynamischer Stromtarife und Handel, was die Stromkosten deutlich senken kann. Das Unternehmen transformiert sich dabei vom Hardware-Anbieter zum Dienstleister mit Software-Abonnements. Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Erschließung des großen Bestands an ungesteuerten Anlagen in Deutschland, wobei eine hohe Kompatibilität angestrebt wird.

Das ambitionierte Ziel ist die klimafreundliche Umstellung von 1,5 Millionen Gebäuden bis 2030. Der Ansatz unterscheidet sich von klassischen Aggregatoren durch individuelle Kundenoptimierung statt pauschaler Steuerung.

FAQs

Das Ziel ist, bis 2030 insgesamt 1,5 Millionen Gebäude auf eine klimafreundliche Energieversorgung umzustellen, einschließlich Bestandsanlagen.

Der Hardbiet ist ein Energiemanager, der Hardware, Energiemanagement und Energieversorgung integriert und individuelle Optimierung für jeden Kunden bietet, auch für Bestandsanlagen.

Es werden Prognosen für Strompreis, -erzeugung und -verbrauch erstellt, um Lasten zu verschieben, den Eigenverbrauch zu maximieren und Stromkosten zu senken, oft um bis zu 50%.

Die Hardbiet-Box kostet einmalig 599 Euro, dazu kommt ein monatlich kündbarer Vertrag für 14,99 Euro, der alle Dienstleistungen abdeckt, inklusive dynamischem Stromtarif ohne Grundgebühr.

Hardbiet steuert um negative Preise herum, indem Speicher geladen oder Verbrauch erhöht wird, um Einspeisung zu vermeiden und von günstigen Preisen zu profitieren.

Ja, durch Tiefenintegration oder Nachrüstung können 60-80% der bestehenden PV-Anlagen und noch mehr Wärmepumpen kompatibel gemacht werden.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.