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Psychologische Beratung: Darum könnte psychologische Hilfe der richtige Weg für euch sein!

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Psychologische Beratung: Darum könnte psychologische Hilfe der richtige Weg für euch sein!

In dieser Folge wird das Thema psychologische Beratung und Einzelcoaching durch vier praktische Beispiele dargestellt, die die unterschiedlichen Ursachen und Lösungen für emotionale Belastungen zeigen. Ein Fall aus einer Beziehung, in der eine Frau durch Lügen und Vermeidung von Wahrheit im Umgang mit Kindern belastet war, führt zu einer Rückgriff auf familiäre Wurzeln der Lüge, die durch die Genea-Methode und das Empowering der eigenen Zeitlinie gelöst werden. Ein weiteres Beispiel betont das Thema Perfektsein, das durch Ängste und Kontrolle entsteht und sich in Haushalt und sozialen Kontakten zeigt; hier wird durch bewusste, humorvolle „Worst-Case“-Situationen die Resilienz aufgebaut. Ein dritter Fall zeigt, wie ein Mann durch detailliertere Vorstellungen über das Leben und seine Beziehungen Wut und Abwehr auslöst, die durch die Aufklärung früher emotionaler Verletzungen und die Schaffung von Kommunikationsroutinen abgebaut wird. Der vierte Fall betrifft eine eifersüchtige Beziehung, die durch familiäre Eifersucht überwiesen wurde; hier wird die Eifersucht in der Familie abgebaut und der Betroffene erlaubt, seine eigene Freiheit wiederzufinden. Alle Fälle zeichnen ein Muster auf: tiefgehende Ursachen im familiären Hintergrund werden identifiziert, emotionale Verletzungen gelöst und die Betroffenen werden durch praktische, alltägliche Übungen in Selbstwirksamkeit und Kommunikation gefördert. Die Ergebnisse sind eine stärkere emotionale Stabilität, eine verbesserte Beziehung und eine tiefere Lebenszufriedenheit. Die Beispiele zeigen, dass psychologische Beratung und Live-Coaching nicht nur kurzfristige Lösungen, sondern langfristige, nachhaltige Veränderungen ermöglichen.

Transcription

5540 Words, 33251 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensjahrlisten. In dieser Folge geht es um das Thema psychologische Beratung. Darum könnte psychologische Hilfe der richtige Weg für euch sein. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Diese Folge läuft etwas anders ab. Wir haben nämlich eigentlich ja das Thema psychologische Beratung, haben aber festgestellt, eben spontan, dass sich das sehr stark mit dem Thema der vorherigen Woche deckt, also mit dem Thema Live-Coaching. Das heißt, wenn du an dem Thema psychologische Beratung, wie wir arbeiten, wie wir vorgehen, welche Themenbereiche das so betrifft, im Tiefen interessiert bist, dann switch einmal gerne die Woche davor zu dem Thema Live-Coaching. Da gehen wir nochmal genauer drauf ein. Und wir haben. Wir haben gedacht, diese Folge nutzen wir jetzt mal dazu, ein paar praktische Coaching-Beispiele dir hervorzubringen, also dir nochmal ganz praktisch zu zeigen, wie wir arbeiten mit Menschen im Einzelcoaching, wo es ja immer um das Thema psychologische Beratung, Live-Coaching geht. Und wir haben einfach nochmal so einen anderen Zugang zu finden, wie kann sowas aussehen an praktischen Beispielen. Ich werde das so ein bisschen moderieren, da Florian, also da du ja eigentlich unser Einzelcoaching-Spezialist bist, kommen die Beispiele. Wir haben die Beispiele alle von dir aus dem Coaching. Und ja, wir fangen gleich mal an. Wir machen das natürlich so, dass wir die Namen selbstverständlich nicht nennen von den Personen, die im Live-Coaching oder in der psychologischen Beratung bei dir waren. Aber wir erklären natürlich so ein bisschen den Hintergrund, was die Problematik war und wie es weitergegangen ist bei den Personen. Ja, wir haben festgestellt, das sind eigentlich alles Synonyme für uns. Live-Coaching, psychologische Beratung, Einzelcoaching. Ja. Das ist irgendwie das Gleiche. Wir haben eben einen bunten Werkzeugkoffer, nutzen das, was gebraucht wird. Das nennt man jeder anders. Der eine Mensch, der sucht nach Live-Coaching, der andere nach psychologischer Beratung. Jeder hat da so seinen anderen Fokus, findet uns und der Weg ist dann eigentlich der gleiche. Die Beispiele, die bei uns entstehen, die entstehen ja häufig aus Paaren heraus, wo einer von beiden ins Einzelcoaching geht, weil er merkt, ein für ihn persönliches Thema belastet die Beziehung. Und er selber möchte es auch gerne verändern. Genau. Und diese Personen landen dann bei dir im Einzelcoaching, sind meistens ja auch ein bisschen aufgeregt davor, weil gar nicht selten da auch nochmal so ein bisschen eine Hemmschwelle entsteht. Okay, jetzt nochmal tiefer in das Thema reinzugehen, was einen belastet. Und die Themen, die im Einzelcoaching, im Live-Coaching, wie immer man das auch nennen mag, dann hervorkommen, sind ja auch sehr individuell, weil der Leidensdruck einfach immer ein anderer ist. Fangen wir mal mit der ersten Person gleich an. Das war eine Frau. Um welches Thema ging es da? Also sie sind als Paar zu mir gekommen, waren auch bei mir im Coaching. Also ich habe ja auch manchmal Einzelcoachings, die ich von dir übernehme. Genau. Du machst aktuell keine Einzelcoachings, aber Lukas, Nico und ich, wir machen dann die Einzelcoachings. Hier ist das Paar auch bei mir gewesen, waren bei mir, weil sie ist fremdgegangen. Die beiden wollten das auflösen, verarbeiten und da geht es natürlich auch immer um die Ursachenfindung. Und eine Baustelle für sie war, die auch die Beziehung belastet hat, auch jetzt im Zusammenwirken mit den Kindern, dass sie dazu neigt zu lügen, um eine Außenwirkung zu erzeugen, weil das letztendlich in ihrer Familie so gemacht wird. Sie kennt das so aus der Erziehung heraus und das, was andere denken, ist enorm wichtig. Also ihr war es wichtig, das Außen. Das Außen. Das Außen. Also Personen, die im Umfeld sind, was die von ihr denken, dass es natürlich möglichst positiv ist. Und um diesen Effekt zu erzielen, war ihre Strategie, wenn es nötig war, zu lügen. Genau, also innerhalb der Beziehung mit den Kindern und nach außen hin auch. Also eines der Kinder war zum Zeitpunkt des Coachings sechs oder sieben und wusste gar nicht, dass sie Raucherin ist. Das hat sie erfolgreich verheimlicht, weil sie nicht wollte, dass das Kind weiß, dass sie raucht, weil das eben in der Außenwirkung ja nicht gut ist. Und sie raucht auch so in der Öffentlichkeit nicht, sondern eher so ein bisschen versteckter dann, um eben nicht dieses Bild, was sie mit Rauchen verbindet, nach außen hin zu transportieren. Und das ist eben bei anderen Situationen in ihrem Leben auch so, dass sie eben dann das ein oder andere Lügengeflecht aufbauen musste, was natürlich extrem anstrengend ist. Genau, also der Leidensdruck war auch für sie richtig selber spürbar, warum sie auch ins Einzelcoaching gegangen ist. Genau, wir haben dann geschaut, wann war es mal gut, woher kommt das? Und da die Eltern das ja auch tun, ist schon mal sehr schnell klar, dass das in ihrem Leben noch nicht gut war, sondern das bei ihren Eltern begonnen hat oder vielleicht sogar schon von den Großeltern noch kommt. Und wir sind dann die Zeitlinie so weit zurückgegangen, bis sie das Gefühl hat, ne, die kennen das noch nicht und das war bei den Großeltern so, die kannten das noch nicht, dass es da nachher bei den Eltern entstanden. Und hatte dann verschiedene Ursachen, warum das entstanden ist. Das hatte teilweise mit der Kirche oder mit Schuld zu tun, was da eine Rolle spielte, was dann so bei den Großeltern einwirkte und gehörte dann natürlich auch teilweise in die Schulzeit bei den Eltern, wo es um Leistung ging und wie man da wirkt und immer gut genug zu sein. Teilweise waren es Ängste. Den Großeltern gegenüber dann die Wahrheit zu sagen, dort entsprechende Konsequenzen zu haben, sodass man da lieber gelogen hat und so hat sich das Ganze dann entwickelt und wurde weitergetragen. Da haben wir innerlich die emotionalen Verletzungen gelöst für die Großeltern, für die Eltern, haben die Verantwortung und die negativen Gefühle abgegeben, haben im inneren Bild die Eltern ausgerechnet kraftvoll werden lassen. Sodass diese Verantwortung übernehmen konnten für das, was bei ihr passiert ist. Um dann letztendlich ihr Leben, ihre Zeitlinie nochmal durchzugehen und zu schauen, was ist denn da bei ihr entstanden. Wo haben ihre Eltern sie emotional verletzt, wo haben auch vielleicht die Eltern in ihrem Beisein anderen gelogen und sie hat das mitbekommen und das als kleines Kind noch gar nicht verstanden, warum. Und ihr da sozusagen beigebracht wurde, dass das der Weg ist, das haben wir gelöst, verändert und so weiter, bis sie das dann ins Heute transportieren konnte und dann Dinge auch eben verändern konnte. Jetzt weiß das Kind, dass sie raucht und so weiter, hat das aber auch reduziert, glaube ich. Aber auch mit dem Mann hat sie natürlich jetzt eine ganz andere Basis gefunden, wo die beiden eine ganz neue Ebene in der Beziehung gefunden haben, weil sie jetzt dann beide eben vollkommen ehrlich zueinander sind und Dinge aussprechen, über Dinge sprechen können. Nach außen hin, der Druck da ist, der sich ja auch auf den Zweiten überträgt, wenn der eine das Gefühl hat, immer nach außen hin muss alles perfekt sein, dann muss natürlich auch der Zweite aufpassen, was er nach außen hin sagt. Da muss er mitspielen, diesen Konstrukt. Genau, ist dann so eine Co-Last mit drin. So und das haben wir sozusagen dann über die Genea-Methode plus das Empowering der eigenen Zeitlinie gelöst, sodass sie das dann in ihren Alltag übernommen hat und man muss sagen, hier war, besonders hilfreich, dass die beiden eben alles, was wir gemacht haben, aufgesogen haben. Also die haben da zu Hause so viel an sich gearbeitet, das so stark in ihre Beziehung integriert, mit ihren Kindern das durchgeführt und dann aber auch im Freundeskreis genutzt, sodass sich da eben einfach wahnsinnig viel bei den beiden bewegt und entwickelt hat. Jetzt stellen sich ja viele, vielleicht auch gerade, wenn sie jetzt so in die Überlegung gehen, wie lange dauert sowas denn? Also wie viele Coachingstunden? Wie viele Coachingstunden hat die Frau im Einzelcoaching verbracht? Also als Paar waren sie ja auch bei dir, aber jetzt im Einzelcoaching, um dieses Problem zu lösen. Hast du da irgendwie noch ein Gefühl? Ja, also sie war dreimal 90 Minuten da. Okay, um mal so einen äußeren Rahmen zu haben für eine Vorstellung, wie lange das geht. Genau, also sie war dreimal 90 Minuten da, er war auch dreimal oder viermal 90 Minuten für seine Themen da und als Paar waren sie eben auch einige Male da. Beispiel, bevor wir, normalerweise gehen wir an den Punkt, wann war es mal gut. Hier sind wir gesprungen, sind zu dem Punkt gegangen, auch wann war es mal gut, haben uns angeguckt, welche Ursachen führen zum Fremdgehen, um das Verstehen erstmal zu erzeugen, haben sie aber so noch nicht gelöst, weil wir sind dann zum Fremdgehen selbst gesprungen und haben das erstmal gelöst. Das ging auch mit dem Wissen, was die Ursache dahinter war, weil er eben unter Flashbacks und Panikattacken litt und wir diese schnellstmöglich verändern, wollten und da haben wir zwei Stunden für gebraucht, das durchzuarbeiten. Das ging dann ja sehr gut, ne? Das ging sehr gut und seitdem hat er auch keine tiefen Flashbacks mehr bekommen, es waren natürlich noch Signale und Impulse, die haben ihn aber nicht mehr den ganzen Tag zerstört, ihn dann nicht rausgerissen oder ihn letztendlich in eine Panikattacke gestürzt. Und dann sind wir wieder zurückgegangen an den Punkt, am Anfang der Beziehung, wann war es mal gut, wo die Ursachen entstanden sind. Und haben dann nachhaltig die ganzen Ursachen gelöst. Okay, spannendes Thema. letzte Woche hätten die einen Termin gehabt und haben mir vor zwei Wochen geschrieben, sie wollen den Termin erstmal verschieben, weil sie haben keine Themen. Ja, super. Perfekt, ne? Perfekt. Also das ist aber auch ein paar was, was wirklich sehr, sehr gut mitgearbeitet hat. Kommen wir mal zum zweiten Beispiel. Also wir haben jetzt nicht bewusst geschaut, ob das Männer oder Frauen sind. Das ist jetzt vielleicht, also es ist einfach Zufall, dass es jetzt gerade wieder eine Frau ist in der Reihenfolge. Wir haben zwei Frauen, zwei Männer gewählt. Ah, okay. Ich dachte, wir haben drei Frauen und einen Mann. Okay. Super, dann sind wir da ja gut aufgebaut. Kommen wir zum zweiten Beispiel. Ein ganz anderes Thema. Um was ging es da bei dieser Frau? Das Thema, was einfach so viele Menschen betrifft, dass perfekt sein müssen. Ja, ganz großes Thema im Coaching, ne? Ganz großes Thema im Coaching. Angst machen, Fehler, Angst davor haben, Fehler zu machen, perfekt sein müssen und so weiter in den verschiedensten Lebensbereichen. Welche Lebensbereiche waren das ganz praktisch bei der Person? Hier war es jetzt der Haushalt. Ah, okay. Aufräumen, Sauberkeit zu Hause, das war da ganz wichtig, aber auch andere Lebensbereiche, also Schriftstücke formulieren, Angst, dort Rechtschreibfehler zu machen, also ganz, ganz viele Bereiche, eigentlich alles auch da, wo man wieder was nach außen transportiert. Wo jemand von außen urteilt, sozusagen. Ja, also das ist natürlich zu Hause so, wenn der Mann dann drei Krümel fallen lässt, dann müssen die sofort weggemacht werden, das macht bei ihr ungute Gefühle, wenn das da ist. Sie konnte nicht entspannt mit ihren Kindern backen und kochen, weil die Kinder natürlich beim Backen und Kochen jetzt nicht genau drauf achten, wo was liegt und wo was durch die Gegend fliegt und so weiter. Oder es ist eben so, dass sie kaum spontan, eigentlich gar nicht, Menschen einladen kann, weil natürlich immer mal ein Krümel rumliegt und wenn der Krümel rumliegt, ist es nicht perfekt und man kann keine Leute einladen. Also das ist dann natürlich schon so, dass da viele Limitierungen durch das Perfektsein müssen entstehen, neben dem Stress, den man empfindet. Das ist ja auch so ein Thema, dass manche Menschen auch sagen, ich kann nicht schlafen gehen, bevor die Küche aufgeräumt ist oder ich kann mich nicht entspannen, bevor hier durchgesaugt ist oder so. Also das sind schon so Sätze, Prägungen, die ich auch immer wieder in den Paar-Coachings höre, dass da immer, wenn dann, Sätze kommen und gerade, was einfach glaube ich daran liegt, dass das Thema Haushalt immer noch eine frauenbasierte Aufgabe leider ist, heutzutage noch viel, ist es auch so ein Frauenthema, woran Frauen sich messen, wie perfekt sie da sind. Was ja spätestens im Moment, wo Kinder dazukommen, immer neue Dimensionen annimmt. Also ich glaube, wenn man das erste Mal den Punkt überschritten hat, dass man merkt mit einem Kleinkind, man kann den Anspruch vielleicht nicht mehr halten an Perfektion und Sauberkeit, wie man das vorhatte, als Pärchen zu Hause, wo zwei Menschen kontrolliert etwas dreckig gemacht haben, verändert sich das nochmal, aber es kann natürlich auch mehr Druck machen. Naja, wir sehen uns ja bei unserem Sohn, ne? Also das Zimmer haben wir gestern und vorgestern schön aufgeräumt. Heute kommt die Oma und sagt, hattet ihr nicht aufgeräumt? Genau. Wir müssen dein Zimmer mal wieder aufräumen. Das ist eben das Leben mit Kindern, ne? Also mit zwei Erwachsenen oder einzeln kannst du das wunderbar herstellen und schaffst das mal für einige Stunden oder wenn man Kleinigkeiten macht, auch für Tage oder dauerhaft, die Wohnung sauber zu halten, alles aufgeräumt zu haben. Mit Kindern muss man sich da ein Stück weit von verabschieden, außer man will sich den ganzen Tag verrückt machen, und nur hinter den Kindern herrennen, das macht aber auch den Kindern keinen Spaß. Oder man macht einfach die Tür zu. Also in dem Bereich, wo das Kind festnimmt. Wenn du perfekt sein müssen hast und das tief verankert ist, dann kannst du die Tür nicht einfach zumachen und sagen, ich guck da nicht hin. Dann reicht das, dass du innerlich weißt, hinter dieser Tür sieht es nicht gut aus. Ist die Bombe eingeschlagen im doppelten Sinne. Hier lag der Punkt, wann war es mal gut, auch nicht in ihrem Leben, sondern auch da beim Vater verankert. Würde man jetzt da gar nicht denken? Würde man jetzt denken, ach, das liegt doch bestimmt daran, dass die Mutter das auch schon nicht so klischee-mäßig konnte. Nee, der Vater, dem war das so wichtig, dass alles fehlerfrei läuft. Auch wieder Kriegshistorie der Eltern, keine Fehler auf der Flucht machen dürfen und so weiter. Dass er alle Aufgaben für sie als Tochter übernommen hat. Das heißt, sie ist heute vor dem Coaching als erwachsene Person eben nicht in der Lage, Dinge zu tun, selbstständig, ohne Rückversicherung durch ihren Vater oder von außen, weil sie diese Selbstsicherheit nicht aufgebaut hat in den Themen. Und zum Beispiel ist dann wiederum natürlich das Perfektsein müssen drin, aber auch so etwas wie der Haushalt ist etwas, was sie eben dann sicher beherrscht, sich da wohl fühlt und dann zumindest in diesem Bereich dafür sorgen konnte, dass da Stabilität herrschte, bis die Kinder kamen. Und das dann zur Belastung auch für das Paar und die Familie wurde und auch für sie selbst. Und die Ursache lag da eben beim Vater. Wir haben das innerlich wieder mit der Genea-Methode gelöst, haben die emotionalen Verletzungen, Ängste bei den Großeltern gelöst, dann die Lasten vom Vater genommen, die Lasten von ihr genommen, dafür gesorgt, dass sie innerlich die Erlaubnis bekommt, Dinge selbst zu regeln, die Erlaubnis bekommt, Fehler machen zu dürfen und auch die Zuversicht, dann Fehler korrigieren zu können und haben damit eben wieder auf ihrer Zeitlinie gearbeitet, ihr Leben empowert, die Verletzungen in ihrem Leben gelöst, die auch bei Eltern entstanden sind, teilweise auch von außen kommende. Da gab es auch mal eine Verletzung von der Tante, die dann mal in ihr Zimmer gekommen ist und gesagt hat, wie sieht das hier denn aus? Warum räumt jetzt eure Tochter ihr Zimmer nicht mehr vernünftig auf? Dabei war das relativ sauber und sie hat da immer sehr gut für gesorgt. Also auch da wieder so dieses Thema, das ist schon sehr sauber, aber es reicht nicht. Es muss noch perfekter sein. Da geht ja auch viel um das Thema, nicht genug sein. Nicht genug sein, ne? Ja, das haben wir bis heute geprägt. Wie geht es ihr jetzt? Was hat sich verändert? Also erstmal so die Empfehlung war nochmal, einmal das Muster zu durchbrechen. Das weiß ich nicht, ob sie es gemacht hat. Das Muster zu durchbrechen heißt, sich die Kinder zu schnappen und die ganze Küche zu versauen beim Backen. Und dann einfach zu sehen, man kann die wieder sauber machen, um zu merken, das ist nicht schlimm. Also einmal den Worst Case sozusagen. Einmal den Worst Case machen und wenn du merkst, boah, wenn die ganze Küche verschmiert war und alles voller Krümel und Dreck und Backsachen und Staub und was auch immer liegt und du hast nochmal Konfetti durchgehauen und eine Cola umgeschmissen. Wenn du das sauber gemacht hast und sagst, ja, das ging ja, das kann man auch machen und der Partner hilft vielleicht sogar noch unterstützt und man sieht, ich stehe da eigentlich gar nicht alleine mit da, wenn das so schlimm wäre. Dann ist dieses innere Muster durchbrochen und wenn dann drei Krümel liegen und man hat vor Augen, ah, das sieht ja immer noch bei weitem nicht so schlimm aus, wie es mal war, dann ist ja gut. Das ist so eine Methodik aus dem Theater. Man macht Dinge, die auf der Bühne mit anderen, die so unfassbar peinlich sind, dass das, was du sonst auf der Bühne machst, nichts mehr dir ausmacht. Vor allen Dingen hat man da auch eine ganz falsche Einschätzung schnell, die man im Kopf aufbaut, wo du gerade sagst, eine Cola umschütten. Also ich habe gestern Abend, war bei jemandem zu Besuch und habe aus der See einen Becher Cola umgeschüttet und habe das richtig gut gemacht und habe das so geschafft, dass sehr viele Dinge klebrig waren danach. Und ich habe im ersten Moment gedacht, oh, Alter, ist das viel Arbeit. Das habe ich jetzt gemacht. Also es war auch kurz, bevor man gehen wollte. Letztendlich hat mir dann noch jemand geholfen und das Ding war innerhalb von drei Minuten, war alles wieder gut. Aber in der Vorstellung, im ersten Moment fühlt sich das halt anders an. Ich stelle mir gerade die Frau vor, die so eine dicke Mehlbrühe und die Mehlpackung in der Küche einmal so, ich meine, Kinder werden das total feiern, weil Kinder finden sowas meistens mega geil, einmal hochwirft. Es ist eine Sauarbeit. Aber ich glaube, um dieses Gefühl neu zu entwickeln, es passiert nichts Schlimmes. Naja, und das ist der, die Problematik ist ja, wenn so ein Perfektsein müssen drin ist, dass sich so keine Resilienz, keine Frustrationstoleranz aufbaut. Also während jemand, der das nicht so in sich hat, mit den Kindern zum Beispiel, dann lernt, ja, alles klar, ist ja doch nicht so schlimm, wenn man da mal ein Spielzeug liebt und da immer mehr Ruhe und Gelassenheit reinkommt in dieses Thema. So ist das für jemanden, der perfekt sein muss, nicht möglich. Der hat das immer wieder und immer wieder diesen Druck aufzuräumen und kommt dann nicht an diesen Punkt, mal fünfe gerade sein lassen zu können. Das geht einfach nicht. Heute geht es ihr ganz gut. Sie hat eine neue Struktur gefunden, aufzuräumen. Macht nicht mehr hier und da, sondern nimmt sich, dann eben dafür feste Zeiten und plant sich das alles so ein bisschen besser ein und kann auch das ein oder andere einfach mal liegen lassen und entspannen oder letztendlich auch einfach mal ihren Mann mehr mit einspannen, weil sie dann sehen kann, dass nicht alles genauso gemacht werden muss, wie sie das will, sondern es auch durchaus mal okay ist, wenn jemand etwas anders macht. Kommen wir zu dem dritten Fall. So wie ich das in Erinnerung habe, war das eine Paar, was bei mir gestartet ist, also auf jeden Fall ein Mann, der dann bei dir ins Einzelcoaching ging. Ich habe mit dem Paar erst mal gearbeitet, wir haben die Verletzungen aufgelöst. Während des Vorgangs der Verletzungen auflösen sind wir halt auf ein Muster gestoßen, was sich klar gezeigt hat, was immer wieder Themen bei den beiden gemacht hat, ein Päckchen, was er mit reingebracht hat in die Beziehung und ja, am Anfang war die Person noch nicht dem Einzelcoaching so offen. Ich hatte das schon mal ein bisschen drüber erzählt, gesagt, wie das Vorgehen wäre und so weiter, Aber ich lasse die Leute auch erstmal wieder in Ruhe. Und sag immer, kannst du darüber nachdenken, ob das vielleicht ein Weg wäre. Und das war ganz spannend, weil die Person dann beim übernächsten Coaching-Termin dann auf mich zukam und sagte, ja, ich würde das doch nochmal gerne angehen und würde da gerne mit deinem Mann einen Termin vereinbaren. Die Person ist dann bei dir gelandet. Um welches Thema ging es nochmal? Das Thema hier ist, dass er sehr konkrete Vorstellungen davon hat, wie etwas ablaufen muss. Ich betone, das muss. Und auch in welcher Qualität und in welcher Art und Weise. Das heißt, er hat einen sehr detaillierten Ablaufplan im Kopf und auch von verschiedensten Dingen bestimmte Bilder im Kopf, die genauso sein müssen. Und wenn sie anders sind, dann erzeugen sie halt eben Wut und Ablehnung bei ihm. Und das haben wir uns angeschaut, woher kommt das? Dann dauert natürlich so sein Moment, bis man da gelandet ist. Denn der erste Punkt, der so da war, ist, dass er immer weniger mit Freunden verbringt, immer weniger auf Feiern geht oder rausgeht, sich mit Menschen trifft und so weiter. Also immer mehr sich zurückzieht. Das lag unter anderem auch nämlich daran, dass er am liebsten in seiner kleinen, heilen Welt Zeit verbringt und da eben nicht so raus will, weil er sich da unsicher fühlt und andere eben nicht, mit seinen Vorstellungen dann entsprechen. Ob das nun in Form von Toleranz ist, ob das so ist, dass mal in einer Runde mit Freunden draußen ein Bekannter sich einen Joint angezündet hat und er völlig aus der Haut gefahren ist und dann geht, weil das aus seiner Sicht so nötig gewesen wäre, dass derjenige fragt, ob das für die anderen in der Runde okay ist, wenn er sich da, war nun draußen, aber dass er sich da einen Joint anzündet, weil er sagt, er hat eine Null-Drogentoleranz. Null-Drogentoleranz, das ist verboten und er will das nicht und möchte nicht danach riechen und auch nicht, dass das neben ihm gemacht wird. Und dann ist es eben nicht so, dass er dann sagt, Mensch, ich mache ein ungutes Gefühl, würdest du es ausmachen oder so. Wäre schön gewesen, hätte es nicht angesprochen. Oder er sagt, Mensch, dann gehe ich mal, ziehe mich mal kurz zurück, gucke mal, ob ich mit irgendjemandem woanders rede oder sowas. Sondern das macht bei ihm eben eine extreme Wut. Er kann da nicht bleiben und muss dann gehen und wird dann auch eben unangenehm den Menschen gegenüber. Und das hat er auch zu Hause mit den Kindern zum Beispiel. Dass wenn er nach Hause kommt und die Tochter im pubertierenden Alter ist dann im Zimmer drin, dass er die Tür aufmacht und wütend ist, dass sie nicht Zeit mit den Eltern verbringt, sondern in ihrem Zimmer ist, weil sein Bild doch wäre, dass sie Zeit mit den Eltern verbringen müsste und so weiter. Und natürlich auch ganz andere Aspekte, dass er zu seiner Frau sagt, wenn sie sich kleidet manchmal, sagt er, du siehst heute unmöglich aus. Für ihn geht das gar nicht, wie sie sich anzieht. Und findet da dann eben auch keine wertschätzenden Worte. Das hat natürlich immer wieder zu Verletzungen geführt im Umfeld, die natürlich auch negative Konsequenzen für ihn hatten. Genau, also auch für ihn selber natürlich durch Abgrenzung, Distanz, weniger soziale Kontakte. Ja, viele, viele Punkte, die da schwierig waren, schwer schlafen. Also das sind so viele Dinge, die zusammengekommen sind. Das haben wir uns auf den verschiedenen, auf den verschiedenen Ebenen angeguckt. Wir haben einiges auf den oberen Ebenen uns angeschaut, wie er damit praktisch umgehen kann. Und haben letztendlich auf der Systemgesetz-Ebene geschaut, wann war es mal gut. Das war bei ihm in der Kindheit. In der Kindheit gab es verschiedene emotionale Verletzungen mit den Eltern und dem Umfeld. Aufgrund dessen er dann dieses heile-Welt-Modell aufgebaut hat und dieses nur da reinlassen, was dann eben für ihn gut ist. Mit klaren Vorstellungen, Kontrolle über Dinge zu haben. Und dann ist das eben gut für ihn. Und das haben wir mit seinen Eltern im innerlichen Bild gelöst. Die haben Verantwortung übernommen, sodass da die verletzten Gefühle gegangen sind. Und hier war es aber vor allen Dingen auch ganz viel praktisches Umsetzen. Neue Glaubenssätze zu finden, die wir dann eben, als wir die Ursache gelöst hatten, innerlich auch implementieren konnten. Aber auch ganz einfache, praktische Dinge, auf die er bisher nicht gekommen ist, weil es eben auch nicht in seiner Erziehung und in seinem Umfeld so stattfindet. Einfach mal zu fragen, zum Beispiel die Tochter. Wie geht es dir? Wie fühlst du dich? Wie möchtest du das denn gerne machen? Wie stellst du dir das vor? Also einfach so zu sagen, ich habe da eine Vorstellung, du hast eine Vorstellung. Wie ist die denn? Lass uns mal gucken, ob wir die verbinden können. Sondern immer von seiner Vorstellung ausgegangen. Also weg von der Konfrontation des negativen Gefühls, was er schnell hatte. Ja, auch weg davon, dass er eben sich abschließend Gedanken darum macht, wie etwas sein muss. Dass man davon ausgeht, dass andere den Weg gehen müssen. Hinzu, naja, wir haben ja eine Vorstellung, wir wollen irgendwie heute vielleicht an den Strand fahren und das essen. Und dann einfach die Tochter zu fragen, wie wäre denn dein Wunsch? Wie willst du es denn machen? Oder was hast du denn für eine Vorstellung, was wir am Wochenende machen könnten? Magst du dich einbringen? Oder wie fühlst du dich bei dem und dem Thema? Oder zu sagen, Mensch, mein Bedürfnis wäre, dass du mehr Zeit mit uns verbringst. Wie sind denn deine Bedürfnisse? Warum magst du es gerade nicht? Also können wir als Eltern irgendwas tun, lernen, verändern, damit du als Kind mehr Lust hast, Zeit mit uns zu verbringen? Oder so einfach in den Austausch zu gehen, kommunikativ. Das ging eben aus diesem Tunnelblick nicht mehr, aus dieser Brille, die da war, diesen Tunnelblick, fokussiert auf, ich muss in meiner kleinen, heilen Welt bleiben, ansonsten wird es mir wahrscheinlich schlecht gehen. Und dadurch, dass wir eben die Ursache gelöst haben, ist er freier dafür geworden, sich zu fragen, kann es auch anders sein? Kann es auch anders gehen? Und eben auch andere mit einzubinden. Sehr spannend. Kommen wir zu der letzten Person. Ja, nehmen wir das letzte Beispiel noch. Auch wieder ein Mann. Paar-Coaching bei mir. Genau, das war bei dir. Ich erinnere nicht mehr schon lange her, ob sie fremdgegangen ist oder ob sie nur geplant hatte, fremd zu gehen und das vorher aufgeflogen ist. Das erinnere ich nicht mehr ganz genau. Dazu habe ich auch einfach gesagt, zu viele Paare, wo Fremdgehen eine Rolle spielt. Ja, das geht mir auch um. Also das ist gar nicht so leicht, gerade wenn es lange jetzt auch schon her ist. Ja, das ist ein Paar, was wirklich schon länger her ist, wo aber das Einzelcoaching bei ihm sehr präsent war. Die waren schon sehr lange Zeit zusammen und er war sehr, sehr eifersüchtig und die Eifersucht, die ging auch sehr stark in Richtung Kontrolle, also Handy kontrollieren, andere Dinge kontrollieren, also Fragen stellen, Tagebücher lesen, all solche Sachen. Also sehr, sehr intensiv alles kontrolliert aus der sehr, sehr starken Eifersucht heraus. Und um im Paarcoaching weiterzukommen und auch emotionale Verletzungen bei ihr lösen zu können, die eben durch diese Kontrolle entstanden sind, wurde gebraucht, dass sich seine Eifersucht verändert. Wir sind ins Einzelcoaching gegangen. Wir hatten zusammen, damals haben wir noch lange Termine gemacht, zwei Termine, drei Stunden. So lange ist das schon her, ne? Ja. Wahnsinn. Da waren das, wenn das drei Stunden Termine waren, das heute würden wir dreimal zwei Stunden machen. Ja. Und in den zweimal drei Stunden haben wir dann die Eifersucht gelöst. Auch da haben wir gesucht, den Punkt, wann war es mal gut. Und er hat jetzt in seinem Leben nicht so den Punkt gehabt, wann war es mal gut, aber auch nie den Auslöser gehabt. Also das war ganz schwammig für ihn, warum das in seinem Leben entstanden ist, weil zuvor auch noch nie jemand fremdgegangen ist oder sowas. Also es gab nie einen Auslöser. Es gab da keinen Moment, wo man sagen würde, das war der Auslöser. Also das war ganz schwammig für ihn. Und dann haben wir mal geguckt, was denn so bei seinen Eltern ist. Und haben dann festgestellt, dass sein Vater sehr eifersüchtig ist. Und haben dann wiederum gesehen, dass seine Mutter fremdgegangen war. Und da haben wir gesehen, dass sein Vater die Eifersucht an ihn als Angst weitergegeben hat über die Gene und auch natürlich über das erlebte Verhalten, und das ist etwas, was unser Organismus macht, um sich zu schützen natürlich. Also wenn das für jemanden sehr traumatisch ist, dieses Erlebnis, wie hier dieses Fremdgehen zum Beispiel, weil das sich existenziell bedrohlich anfühlt, dann macht es für unseren Organismus ja nur Sinn, das an die nächste Generation weiterzugeben, um sich davor zu schützen. Also dieses Gefühl weiterzugeben, Achtung, aufpassen, wie deine Partnerin sich verhält, damit du nicht das, auch erlebst oder in die Lage kommst. Richtig, genau. Um eben nicht so stark emotional verletzt zu werden, weil da sind wir ja im Systemgesetz 1, Ausschluss. Und in diesem Ausschluss, das ist natürlich das stärkste wirkende Systemgesetz, ist für uns gefühlt existenziell am bedrohlichsten. Vor 10.000 Jahren hätte das den Tod bedeuten können, aus einer Gruppe ausgeschlossen zu werden. Und das sorgt dafür, dass unser Organismus bestrebt ist, das weiterzugeben, damit die nächste Generation besser überleben kann. Hier ist es hinterlich für die Beziehung und für ihn und für sein Leben. Deswegen wollen wir das ganz gerne verändern. Wir haben im inneren Bild seinen Vater aus redlichen Kraft vorgemacht. Seine Mutter hat Verantwortung beim Vater fürs Fremdgehen übernommen, sodass sein Vater die Eifersucht auflösen konnte. Und der konnte dann diese Eifersucht als Last von ihm als Sohn wieder zurücknehmen. Wir haben sein Leben im Üblichen empowert, sind es durchgegangen, bis zum Punkt, Wo die Beziehung bei den beiden startete und diese erste Verletzung mit der Kontrolle aufkam, da wieder zurückgegangen ins Paar-Coaching. Ich habe die beiden längere Zeit begleitet und habe auch nochmal danach was von denen gehört. Eifersucht ist gar kein Thema mehr für ihn. Die beiden haben leider zu lange gewartet. Wir haben sehr, sehr intensiv und sehr, sehr viel gelöst bei den beiden. Und da waren auch Dinge dabei, wo man sagt, krass, dass man das überhaupt lösen kann. So würde man von außen nicht denken. War das nicht auch das Thema mit dem Thema Gewalterfahrung? Waren da auch dabei. Da waren auch Dinge dabei, das ist sehr prägnant, das erinnere ich noch, da war ein Thema dabei, das konnte und wollte sie gar nicht aussprechen. Das hat sie nur auf einen Zettel geschrieben und ihm gezeigt. Und ich habe das mit den beiden gelöst und wusste gar nicht, worum es geht, weil den Prozess kann ich trotzdem anleiten. Krass, ja. Und also es war wir haben sehr viel gelöst, sehr viel gemacht und wir haben dafür sorgen können, dass die beiden ein gesundes, harmonisches, stabiles Elternpaar bleiben konnten, für die Kinder, die sie haben. Allerdings haben beide sehr schnell neue Partner gefunden und sind sehr schnell glücklich geworden. Neue Liebespartner und sind da sehr schnell glücklich geworden und haben beide gesagt, insbesondere die Einzelkinder, Einzelcoachings, aber natürlich auch das Lösen der ganzen Verletzungen, haben die sehr frei gemacht für eine neue Beziehung und sind natürlich jetzt ein ganz anderer Staat, ohne Eifersucht in neue Beziehungen rein starten zu können und so weiter. Ich muss einfach sagen, es hat sich über zwei Jahrzehnte einfach so viel angestaut und so viel passiert, dass einfach die Energie rausgegangen ist und die hätten einfach 10, 15 Jahre früher da sein müssen, was lange ist, der Durchschnitt muss man sagen, so 5 bis 7 Jahre. 7 Jahre hätten die früher da sein dürfen, um ihre Themen zu klären. Ja, das sind mal vier Beispiele gewesen aus Einzelcoachings, Live-Coachings, psychologischer Beratung, wie auch immer man das für sich am liebsten nennen mag, die wir so als Erweiterung für das letzte Thema für euch gerne mal reinnehmen wollen. Genau. Das war ein schöner Abschlusssatz. Dann hören wir uns in der nächsten Folge. Wir hoffen, dass es euch gefallen hat, mal so ein bisschen einen praktischen, lebensnahen Einblick zu bekommen in die Coachings. Wenn euch das sehr gut gefallen hat, gebt uns gerne mal eine Rückmeldung, ob das auch ein Format ist, was ihr gerne hört, wenn wir mal direkt so ein bisschen erzählen, was die Problematik von Menschen ist, wie die bei uns ins Coaching gehen. Vielleicht auch nächstes Mal mal ein Paar-Coaching, dass wir da mal ein bisschen was erzählen, was da so die Probleme sind. Wir teasern das ja zwischendurch immer schon so ein bisschen an oder erklären das, aber genau. Da freuen wir uns über Rückmeldung. Ansonsten bis zum nächsten Mal. Bis bald. Musik

Podcast Summary

Key Points:

  1. Psychologische Beratung, Live-Coaching und Einzelcoaching sind für die Therapie von Beziehungskrisen und inneren Belastungen synonom.
  2. Die meisten Fälle beginnen mit einem individuellen Leidensdruck, der in der Beziehung Belastung verursacht und durch Rückgriff auf frühe Erziehungserfahrungen verankert ist.
  3. Mit der Genea-Methode werden emotionale Verletzungen in der familiären Geschichte identifiziert und gelöst, um Ursachen für Verhaltensmuster zu erkennen und zu überwinden.
  4. Ein zentrales Thema ist das Perfektsein, das durch Ängste, Kontrolle und fehlende Selbstsicherheit entsteht und in Haushalt, Soziale Kontakte und Beziehungen nachwirkt.
  5. Die Lösung erfolgt durch das Empowering der eigenen Zeitlinie, die Erlaubnis zur Fehlererlaubnis und die Entwicklung von kommunikativen, ressourcenbasierten Alternativen.
  6. Eifersucht und Kontrolle werden durch familiäre Vererbung und Übertragung aufgezeigt und durch innere Veränderung abgebaut.
  7. Die kohärente Wirkung der Therapie zeigt sich in einer stärkeren emotionalen Resilienz und in einer gesunden, glücklichen Beziehung mit den Kindern.
  8. Die Zusammenarbeit zwischen Paar- und Einzelcoaching ermöglicht eine tiefgreifende und nachhaltige Veränderung im gesamten Lebensverlauf.

Summary:

In dieser Folge wird das Thema psychologische Beratung und Einzelcoaching durch vier praktische Beispiele dargestellt, die die unterschiedlichen Ursachen und Lösungen für emotionale Belastungen zeigen. Ein Fall aus einer Beziehung, in der eine Frau durch Lügen und Vermeidung von Wahrheit im Umgang mit Kindern belastet war, führt zu einer Rückgriff auf familiäre Wurzeln der Lüge, die durch die Genea-Methode und das Empowering der eigenen Zeitlinie gelöst werden. Ein weiteres Beispiel betont das Thema Perfektsein, das durch Ängste und Kontrolle entsteht und sich in Haushalt und sozialen Kontakten zeigt; hier wird durch bewusste, humorvolle „Worst-Case“-Situationen die Resilienz aufgebaut.

Ein dritter Fall zeigt, wie ein Mann durch detailliertere Vorstellungen über das Leben und seine Beziehungen Wut und Abwehr auslöst, die durch die Aufklärung früher emotionaler Verletzungen und die Schaffung von Kommunikationsroutinen abgebaut wird. Der vierte Fall betrifft eine eifersüchtige Beziehung, die durch familiäre Eifersucht überwiesen wurde; hier wird die Eifersucht in der Familie abgebaut und der Betroffene erlaubt, seine eigene Freiheit wiederzufinden. Alle Fälle zeichnen ein Muster auf: tiefgehende Ursachen im familiären Hintergrund werden identifiziert, emotionale Verletzungen gelöst und die Betroffenen werden durch praktische, alltägliche Übungen in Selbstwirksamkeit und Kommunikation gefördert.

Die Ergebnisse sind eine stärkere emotionale Stabilität, eine verbesserte Beziehung und eine tiefere Lebenszufriedenheit. Die Beispiele zeigen, dass psychologische Beratung und Live-Coaching nicht nur kurzfristige Lösungen, sondern langfristige, nachhaltige Veränderungen ermöglichen.

FAQs

Für uns sind diese Begriffe synonym. Wir nutzen unterschiedliche Namen, je nachdem, was jemand suchend hat, aber der Ansatz und der Prozess sind im Wesentlichen gleich.

Meistens, weil ein Partner ein persönliches Thema hat, das die Beziehung belastet. Der betroffene Partner möchte es verändern und sucht Unterstützung, um die Beziehung zu stärken.

Beispiele sind Lügenmuster, das Perfektsein, eifersüchtige Kontrolle und emotionale Verletzungen – alle sind individuell und hängen von der Lebensgeschichte ab.

Durch die Genea-Methode gehen wir zurück in die frühe Kindheit und analysieren, wo emotionale Verletzungen oder Ängste entstanden sind, die weitergegeben wurden.

Weil Kinder das Unperfekte nicht vermeiden können und die Eltern dann unter Druck stehen, was zu Stress, Angst und einem Gefühl von Unzulänglichkeit führt.

Durch die Aufklärung der familiären Ursprünge – oft von Eltern – und die Verantwortung für die eigenen Gefühle, sodass die Eifersucht als Last abgebaut wird.

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