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Prof. Dr. Philipp Bartholomä – Erweckung: Nur ein Trend oder Gottes Wirken in unserer Zeit?

82m 54s

Prof. Dr. Philipp Bartholomä – Erweckung: Nur ein Trend oder Gottes Wirken in unserer Zeit?

Im Podcast diskutieren Oliver Laster und Prof. Philipp Bartolomeh das aktuelle Reden über Erweckung, das durch Berichte wie das „Asbury Outpouring“ an einer US-Universität ausgelöst wurde. Bartolomeh schildert, wie ihn diese Ereignisse tief bewegt haben: Stäbe von großer Demut, Buße und Lebensveränderung bei jungen Menschen weckten in ihm die Sehnsucht, Ähnliches an der FTH Gießen zu erleben, bevor er in Rente geht. Er definiert Erweckung als eine besondere Intensivierung der Wirken des Heiligen Geistes – mit Schwerpunkten auf Gottes Gegenwart, Buße, Heiligung und Freude. Historische Beispiele wie die Erweckung in Möttlingen unter Blumhardt (1842–1844), die große walisische Erweckung (1904–1905) oder die Erweckung auf den Hebriden (1949–1952) zeigen, dass Gott oft an unscheinbaren Orten durch einfache Menschen handelt und sich von dort aus global ausbreitet. Gleichzeitig ist der Begriff „Erweckung“ in manchen Kreisen negativ besetzt, da er mit Triumphalismus oder übertriebenen Großveranstaltungen assoziiert wird. Bartolomeh plädiert für eine gesunde biblische Spannung zwischen „schwärmerischem Triumphalismus“ und „routinehafter Erwartungslosigkeit“, um sich geistlich gesund in diesem Thema zu orientieren.

Transcription

11093 Words, 66735 Characters

German
Herzlich willkommen zum "Stab's leaders Podcast". Wir wollen gemeinsam im Glauben unterratsleiter wachsen. Die Berichte über eine Stille erweckung in den USA und den Großbetanien oder das, was in Espray passiert ist. Das Beschäftigt seit einiger Zeit viele Christen weltweit und weckt auch bei uns Sehnsucht nach einer neuen Erweckung. Mein Name ist Oliver Laster und bin dieser Volk und halte ich mich mit Philipp Bartolomeh, das Prof. an der FD-Hein-Gießen. In dem Gespräch schauen wir uns an, was sich hinter dem aktuellen reden über Erweckung verbirgt und was das für uns heute bedeutet. Wir reden darüber, warum das Thema Erweckung gerade jetzt zu viele Herzen bewegt, was Erweckung eigentlich ist und vor allen Dingen auch darüber, wie wir uns als Leiter geistlich gesund in diesem Thema orientieren können mit unserer Sehnsucht nach Erweckung und den aktuellen Berichten. Ich wünsche dir ganz viel Freude mit dieser Folgen. Hallo, Philipp, ich freue mich sehr, dass du wieder hier im Podcast bist und genau, ich habe letztes mit Benitool. Könnte gerne mal nachhören, Leute, Über Erweckung gesprochen und habe irgendwo, haben mir so viele Gute in gezwitschert, dass dieses Thema auch bewegt und dann habe ich dich angeschrieben und habe gedacht, ah, Philipp, deine Perspektive, die hätte ich auch gerne. Kannst du mich und kannst uns ein bisschen mit reinnehmen, warum bewegt dich dieses Thema Erweckung gerade? Ja, danke, Philipp, für die Einladung. Freu mich sehr, hier mit dabei zu sein und über ein Thema zu reden. Das tatsächlich, ja, mein Herz ist schon eine ganze Weile bewegt, auch mein Verstand, vor allem mein Herz. Und das Ganze hat begonnen, würde ich sagen, 2023 als man so die ersten Meldungen von diesem Asperi Outpouring ist, glaube ich, jetzt die Bezeichnung, wie heute verwendet wird, dieser Aufbruch, diese kleinere Erweckung, würde ich mal sagen, dort an dieser Universität und ich habe das mitbekommen, es hat mich bewegt und ich habe es hier und da mal in Vorträgen und so weiter verarbeitet und dann im knappes Jahr später, das war sehr spannend, also ein Jahr nach diesem Asperi Outpouring habe ich eine Mail bekommen von einem meiner Kollegen hier an der freien Theologischen Hochschule und er hat mir einen Link zugeschickt zu so einer kleinen Video "Doku 1 Year After Asperi" und hat in dieser Mail geschrieben, Philipp, wenn wir an der FTA für mehr Arbeiter, für die Ernte beten, also für mehr Studenten, dann hat mir dieses Video gezeigt, wir müssten eigentlich für Erweckung beten. Und der Hintergrund ist, dass in diesem Video der Präsident von dieser Asperi Outpouring Universität einfach nur diese Anmerkung gemacht hat, dass nach der Erweckung bei denen die Studentenzahl nach oben gegangen sind, was ja sehr nachvollziehen kann, dass Leute einfach da hin wollen, wo Gott am Wirken ist. Also dieser Punkt einfach entwiegt drop, Philipp, wir müssen für Erweckung beten, wenn wir mehr Leute sozusagen im Theologiestudium sehen wollen. Und das war so ein bisschen der Auftakt dann zu einer kleinen Gebeetsrunde, die jetzt während das Semester jeden Mittwoch morgens sich trifft vor den Vorlesungen an paar Leute aus unserem Kolleginnen und wir bewegen diese Erweckungssensucht im Gebeets. So, das zieht sich jetzt so durch seit 2024 und dann waren weiteres Highlight an der Stelle für mich noch die Begegnung mit einigen Playern sozusagen aus Asperi auf dem Lusan 4 Congress in Seoul, wo ich das Vorricht hatte dabei zu sein und die haben so einen kleinen Workshop gemacht und einfach erzählt, wie sie das erlebt haben und was auch die Folgen waren, auch die längerfristigen Folgen. Und das hat mich sehr, sehr bewegt, weil ich gespürt habe, da wird kein Riesenheib gemacht, das war jetzt nicht so ein Erweckungshalligali und durch die Decke und happy gläppig Zeug, sondern sehr demütige Erzählung von dem, was da passiert ist unter diesen jungen Menschen, starker Wunsch nach geheiligtem Leben, verlangen, südend zu bekennen, Boose zu tun, sehr mal erzählt, welche langfristigen Folgen das hatte auch auf ihrem Campus und darüber hinaus eine tiefe Glaubensfreude, Frieden in Gott bei vielen, Leute sind von Süchten freigeworben. Und wie gesagt, die Art und Weise, wie sie das erzählt haben, hat mich sehr, sehr bewegt und hat mich letztlich dahingebracht, dass in mir die Sehnsucht gewachsen ist, dass ich zu meinem Herrn gesagt habe, Herr, das will ich auch in Gießen an der FTA erleben und zwar bevor ich in Rente gehe. Und das ist ein, ich weiß nicht, ob das eine egoistisches Gebet ist. Ich würde mich auch freuen, wenn es an anderen Bibelschulen oder Hochschulen passiert. Ich würde mich dann ins Auto setzen und unterhindüsen, aber diese Sehnsucht ist einfach da, sowas in der Art zu erleben und du fängst natürlich dann auch an zu reflektieren, was hätten wir denn an der FTA gemacht. Wenn in unseren Gottesdienstlichen Treffen, die wir ja auch ganz ähnlich haben, wie das, was da in Asperi gelaufen ist, wenn das hier passieren würde, wie würden wir damit umgehen. Aber das waren so ein paar eher Startschüsse oder prägende Dinge, die dieses Thema mir ganz stark aufs Herz gelegt haben. Du hast gerade gesagt, wenn sowas in der Art passiert, Erweckung ist ja auch irgendwie so und Bas, Word oder so, so so, so, so, Fülldingen. Du hast es auch schon gesprochen, dass man mal immer so als keine Ahnung. A hype. Auf der anderen Seite, der einen Seite sagen kann, da gibt es irgendwie die großen The Great Awakening von irgendwann mal, wenn du von Erweckung sprichst, wo von sprichst du, was ist sowas in der Art, was du dir wünscht, was ist Erweckung. Ja, ich gehe jetzt mal aus von dem, was ich ja auch nur vom Höhen sagen weiß, was seine Asperi war, einfach eine Manifestierung der Gegenwart Gottes, ein besonderes Bewusstsein, seiner Gegenwart, die eben begleitet war von verschiedenen Begleiterscheinungen, wie einer großen Sehnsucht, Sicht Neugort zu weien, ein heiliges Leben zu führen, freizuwerden von gewissen Süchten und Dingen, die einen beträngen, eine tieferen Glaubensfreude und ja, vielleicht kommen wir gleich noch drauf, aber so dieses Verständnis von Erweckung als ein intensiveres Erleben dessen, was der Heidegegeist normalerweise tut. Ja, aber in einer tieferen Stärkeren Intensität an verschiedenen Stellen, so das ist das, was ich mir da vorstelle, also in Asperi ist ganz konkret, da feiern Studenten einen Gottesdienst, denn kann man ja auch im Internet nachschauen, der war jetzt relativ simpel, ich würde auch sagen, die prädigt war jetzt nicht irgendwie so der totale Hammer, ja, hatte ich jetzt nicht so komplett geflascht und trotzdem ist danach irgendwie eine Präsenz Gottes, die dazu führt, dass da über über mehr als zwei Wochen die Leute einfach nicht raus wollen aus diesem Raum. Und ich musste ehrlich sagen, ich kann mir das so konkret gar nicht vor, also ich kann mir vorstellen, dass das in einem Moment passiert und ich dann irgendwie dabei bleibe, aber jetzt müssen wir uns ja vorstellen, da kamen Leute Tage später von irgendwo andersher auf der Welt da hingefloben und gingen in diesen Raum und haben genau das selbe gespürt und erlebt und da sage ich ganz offen, dass das übersteigt so ein bisschen meine Vorstellungskraft und befeuert gleichzeitig meine Sehnsucht, diese Art von Gottesbegegnung auch mal zu haben. Mir ist völlig klar, dass das nicht die totale Normalität ist und ich sein sollte, dann wird es vielleicht hell logisch auch schräg, aber es hat ja diese Zeiten in der Geschichte immer wieder gegeben, die auch ganz viel ausgelöst haben im persönlichen Leben von Leuten und dann auch gesamtgesellschaftlich und das noch mal irgendwie während meiner Lebzeiten so wahrzunehmen und zu erleben, das wünsche ich mir schon sehr. In der Geschichte, hast du gesagt, sind solche Dinge schon gewesen? Habt ihr jetzt gerade auch noch mal so Great Awakening und also ich bin da auch nicht der historische Experte in diesem Bereich, was hast du da so mitgenommen? Was ist in der Geschichte passiert, wo du sagst, das befeuert deine Sehnsucht an dieser Stelle, kannst du so ein bisschen keine Erweckungsvorlesung halten, weiß nicht, ob er dir hältst, aber einfach so ein paar Schlaglichter auf. Ja, auch ein paar Schlaglichter, einfach die du. Ja, also Fürs Protokoll bin ich auch weiter von entfernt an irgendwie gearteter Erweckungs-Experte zu sein, aber in dieser Phase, wo mich das stärker bewegt, hat dann schon an der einen oder anderen Stelle zu lesen. In Deutschland hat es ja in kleinen, in großen, auch verschiedene Erweckungsbewegungen gegeben, interessant ist, dass da sozusagen gar nicht so viel Literatur erschienen ist, wo diese Stories erzählt werden. Also ich bin mal hier zu meinem kirchengeschichtlichen Kollegen hier an der FTH gegangen, hab gesagt, da brauche ich ein bisschen Material, das meiste, was man so findet, sind die angelsächsischen Erweckungen, da gibt es ganz, ganz viele. Und ich brauche jetzt nicht so ein hoch akademisches Buch, sondern auf Deutsch gesagt, ich brauche ein paar Stories, die ich auch mal in Vorträgen irgendwie so, die man gut präsentieren kann, die das ein bisschen kripplich machen. Und da gibt es sehr, sehr wenig, erstaunlicherweise, weil wir wohl in Deutschland irgendwie dann immer gleich Angst hatten, bohr dann jetzt zu Triumphal und zu Unüchtern und so als es gibt natürlich akademische dicke Welze über die Erweckungsbewegung, aber nicht ganz so viele, ich sage es mal so, Hans, aber eins, was ich gefunden habe und wenn ich da für dich da mal so ein paar Sätze vortragen von der Erweckung in Möcklingen unter Blumen hat und dann kriegt man mal so ein bisschen Gespühe, was da passieren könnte, das ist jetzt 19, das ist ja 118, 42, 18, 43 und ich lehste einfach mal kurz so ein paar Sätze vor, am 25. März, dem Kaffeeitag des Jahres 1842 hat Blumen hart über die Worte des sterbenden Jesus Johannes 19 zu prädigen. Als er sich in der Sackristei auf den Gottesdienst vorbereitet, steht ihm wie Gemeinde vor Augen, wie sie in den letzten Jahren schlafen vor ihm gesessen hat. Das finde ich jetzt prädige ausspannend, die sitzen da schlafen und der leide drunter, ganze reien eingenickt in sonntäglicher Behakelichkeit wird da beschrieben, also die prädigt rauscht an den Leuten vorbei und dann sagte da viels auf einmal wunderbar und fühlbar auf mich, ich betrate Kanzl eigentümmlich gehoben und prädigte von der vordauenden Liebe des gekreuzigten. Zum ersten Mal blieb alles Wach schreibt Blumen hart und wie ein Strom viel was geprädigt wurde in die Herzen. Von da an blieben immer die Leute Wach wurden auch immer ernstlicher und andächtiger in aller Stille und nach anderthalb Jahren brachst du euch zu der bekannten großen Erweckung. Und dann beschreibt er und das ist total spannend wie zuerst die Bewegung unter den konfirmanten Spürbar wird. Der Pfarrer erhält, heißt es hier von diesem und jenem einen Brief mit zünden bekenntnissen, alles ganz in der Stille. Dann kommen die Jugendlichen aus freien Stücken zusammen und halten Stunden, Erbautungsversammlungen, wobei einer von ihnen die Leitung übernimmt. Und dann geht's weiter den ersten Erweckten folgt nach und nach die ganze Gemeinde, die Menschen beckennen dem Pfarrer unter vier Augen ihre Verfehlungen. Dessen Briefe vom Januar und Februar 1844, also knapp anderthalb Jahre später, lesen sich wie ein Tagebuch der Busbewegung. Am 8. Januar sind es 4, am 27. Januar 16, am 30. Januar 35 Personen. Im Februar steigt ihre Zahl auf 67, dann 156, darauf 246, langsam greift die Bewegung auch auf andere Ortschaften über. Blumen hat fühlt sich an Jesu Wort vom Menschenfischer erinnert. Mit einer Mischung von Freude und Beklemmung stellt er fest, sein Netzdrohe angesichts der Größe des Fangs, der ihm ohne sein Zutungelinge zu zerreißen, eine außergewöhnliche Sehlsorge Situation. Also ich glaube jeder, der irgendwie im geistlichen Pastoran liest, wie auch immer Verantwortung trägt für Gemeinden und das irgendwie kennt, man prädigt sich die Seele aus dem Leib und das manches kommt an. Aber man das Gefühl, vieles bleibt auch irgendwie, geht ins eine Uhr rein, im anderen wieder raus, es passiert nicht so viel und dann hört man hier von einem in anfüllstrichen ganz normalen Pfarrer, wie sich ohne sein wirkliches Zutun auf einmal die Situation komplett ändert und eine außergewöhnliche Sehlsorge Situation entsteht, weil die Leute in welche Briefe schreiben und sagen wir wollen, wir wollen Buse tun, wir wollen Bekennen, wir wollen unser Leben neu gott wein, das zeigt schon so ein bisschen was von dem, was da was da losgehen kann, wenn Gott in seiner Soorynität an einem Ort einfach kommt und Dinge tut, die völlig ungewöhnlich sind. In Leben, also du hast das jetzt so beschrieben, es beginnt irgendwie auch in ihm, er nimmt sowohl die schlafende Gemeinde, war als auch das etwas mit ihm passiert, das ist das, ich glaube das finde ich schon mal gesagt, die Intensivierung irgendwie auch von dem die Gemeinde hat dann eine Reaktion, die Leute die hören, es passiert etwas bei den Leuten, also das sind so die Stücke ich mir mitgenommen habe, es passiert eine Buse, da essen ein Augenöffent für Sünde da und dann hat das so ein ausbreiten des Moment, macht das mit zahlen, ich weiß nicht mehr genau, wie viel wir waren, es war dann zwei, dann vier, dann etwas, also dann hat zu, das nimmt zu und da ist so eine Dynamik auf, also da passiert etwas, was genau, was die Herzen erwärmen, was zu Buse ruf, was irgendwie fasziniert ist und sich ausbreitet, das ist praktisch beschrieben, Erweckung und das haben wir in der Geschichte an verschiedenen Orten. Ja, und es beginnt ganz ganz häufig mit einzelnen, auch sehr uinscheinbaren Menschen an ja auch an uinscheinbaren Orten, also zwei noch relativ jüngere Erweckungen im analisexischen Raum, die betäugend ist, also die große Erweckung in Wales 1904, 1905, also kein Land der Welt sagt uns die Erweckungsliteratur kann es mit Wales aufnehmen, was die Häufigkeit von Erweckungen angeht, man hat eine Zahl gelesen bei Martin Lloyd Jones, der sagt zwischen 1760 und 1860, also in 100 Jahren 15 große Erweckungen in Wales und die ganz große 1904, 1905 kam dann erst und jetzt kann man sagen, hey Wales, das ist so ein uinscheinbarer Teil des vor einigen Königreichs und wenn man an dieses Story ein bisschen ließ, dann merkt man ein Mann, der dort sozusagen mit zur Initialzübzündung gehörte, Evan Roberts, da hat jemand mal über ihn geschrieben, den hat Gott einfach gebraucht in seiner Einfachheit, in seiner Hingabe, obwohl ihm alle Qualitäten fehlen, die wir bei prädigern Profeten und Leitern gesucht haben, heißt es da, also den hätten wir in unseren Gemeinden gar nicht angestellt und der wird sozusagen zum Katerlisator dieser Erweckung oder auf den Hebriden, das ist von eine kleine Inselgruppe, das ist die letzte große Erweckung in Europa, die die Hebriden der Inselgruppe an der Westküste von Schottland, also tatsächlich komplett ab vom Schuss, also es ist nicht mal in Schottland, Eddenbroer oder Glasgow oder irgendwas, sondern es ist da noch mal weiter draußen 1949 bis 1952 und da beginnt die Erweckung mit dem Gebet von zwei älteren Frauen Peggy und Christine Smith, die waren 84 und 82 Jahre alt, die eine blind und die andere fast komplett von Attritis, von Räumar gebeugt und die konnten nicht mehr zum Gottesdienst gehen und dann fangen sie an in ihrem Haus zu beten und beten dieses Gebet, Gott greift ein und für die verwahrlose Jugend zu dir zurück, das war ihr Gebet. Also zwei alte Frauen, die ich sag's mal so, die nicht mehr viel anderes konnten als Beten, an irgendeinem Ort am Ende der Welt und dann geht etwas los und es entstehen Gebetversammlungen und am Ende ist diese ganze Inselgruppe sozusagen komplett verändert und es kommen unzählige Menschen zum glauben. Also das ist so ein bisschen irgendwie Gottesparadoxes handeln, er geht nicht in die Metropolen, das kann auch mal sein und auch da wirkt Gott und hat mächtig gewirkt, aber es sind ganz oft so die abgelegenen Erteile, wo er kommt und erstaunliche Dinge tut und von dort breiten sich dann Dinge aus. Also wenn man die Valisa-Erweckung sich anschaut, von dort sind nach weislich Erweckungsbewegungen ausgegangen in die anderen Teile Großbritannien nach Irland, dann nur wegen Denemark Schweden, Finland, die skandinavischen Wände auch Deutschland, Corea vor allem, dieses Landeskumpel, geprägt wurde vom Christentum. Das waren Valisa Missionare, die danach nach Korea sind in Afrika, Frankreich, Tschechchen, Belgien, Indien, China, USA, viele andere Locations, also eine globale Erweckung, die in Wales beginnt. Ein Land, das wir vielleicht mal weiß ich nicht vom Fußball kennen oder so, aber sonst nicht viel mitzutun haben. Das ist schon erstaunlich, sich das mal so auch geschichtlich vor Augen zu führen, sehr, sehr faszinierend und auch demütigend und ermutigend für mich, dass Gott sozusagen nicht das große, nicht das schöne, nicht das herrliche in den Augen der Welt gebraucht, sondern so wie er es in seinem Wort bezeugt, sich zum niedrigen Stellt und dadurch großes Macht auch geistlich, sehr, sehr anregend, sich das vor Augen zu führen. Du hast in deine Erziehung vorhin, ich soll ja sagen, dich abgegrenzt, du hast gesagt, ja, das ist jetzt nicht so triumphales oder Unnüchternes oder deswegen gibt es dafür so, vielleicht auch das Unnüchtern, wahr, deswegen schreiben wir nicht davon in Deutschland so viel in dieser Literatur. Das ist ja auch schon eine Assoziation, die hochkommt oder, ja genau, ich wollte vorhin was so fragen, was denken die esgebtische Philipp jetzt so, weil wir es mal mal diese Fragen haben, also diese Assoziation gibt es ja, wenn davon gesprochen wird, da ist jetzt so die nächste große Erweckung und habt ihr auch schon mal so ein, zwei gesehen und auch auf YouTube Dinge gesehen, wo ich gedacht habe, also in irgendwelchen Livestreams, bei Esprit tatsächlich nicht so, aber es gab auch schon andere, wo man sagt, wo, das, was du ja auch aufgenommen hast, irgendwo gibt es auch mal mal Triumphalismus oder was Unnüchternes, wie gehst du da mit um, wie ordnest du das ein, wie sind da deine Zugänge zu? Also ich merke tatsächlich, dass das Wort Erweckung, ich sage es mal in einigen unsere Kreise ein verbranter Begriff ist, mir ist es ein, zweimal so gegangen, wo man nicht so ähnlich Themen eingeladen hat, und dann habe ich so in meiner Themenformulierung, kam dann in Eni das Wort Erweckung vor und dann kam so von den Veranstaltungen so ein bisschen der Pushback, hey, können wir das ein bisschen anders nennen, so weil das, das holt unsere Leute nämlich ab oder im Gegenteil, das macht sie irgendwie aggressiv oder so. Und dann habe ich das für mich in die reflektiert und kann das inzwischen, glaube ich auch ganz gut einordnen und verstehen, weil ich inzwischen weiß, die Leute assoziieren mit unter damit so keiner an und da kommt irgendein Erweckungsprädiger, der vorzugsweise aus dem USA und der mietet sich dann irgendwo in Stadion und dann gibt es irgendwie ein Awakening und an dem Tag muss jetzt sozusagen der Herr so vom Himmel herabkommen und die Erweckung schenken, irgendwie an diesem Tag und wir zwingen ihn quasi herbei, wie auch immer das dann Theologisch geframt wird und ich will da auch nicht zu sehr urteilen, aber das ist glaube ich so diese Vorstellung, die viele haben und dann mit einem gewissen Recht auch sagen, das, ah, ist das nicht das, was ich eben so ein bisschen geschichtlich skizziert habe und beiget es da auch dann manche Auswüchse, wo man vielleicht zurecht skeptisch ist und mir hat geholfen, ein, ein, ich soll sagen, ein biblisches Spannungsfeld aufzumachen, um sich da ein bisschen vor den Extremen zu schützen. Ich habe das mal bei Gelegenheit so genannt, dass gesagt, es gibt auf der einen Seite so ein schwermarischen Trimferismus im einen extrem und auf der anderen Seite so eine rotinierte Erwartungslosigkeit und bei das halte ich für falsch und ich habe für mich da zwei biblische Bezupspunkte formuliert, die mir da helfen so ein bisschen den Kurs zu halten in diese Abgrenzung von den Extremen und zwar auf der einen Seite ist es, sind zwei Stellen aus den kleinen Profeten zur Haier vier, fest zehn, wer die eine Stelle, da heißt es, denn wer hat den Tag der geringen Anfänge verachtet? Die werden doch mit Freuden sehen, den Schlussstein in Serubabelshands. Also das ist so die erste Rückkehrwelle aus dem Exil unter Kyrus und der Tempel wird teilweise wieder aufgebaut, aber der Tempelbau kommt kaum voran und die ersten Fundamenten sind jetzt auch nicht so wahnsinnig beeindruckend und so weiter, viele Weinent sogar lesen, wenn ein Buch escher und jetzt sagt hier sozusagen Gott durch den Engel hei aber verachtet den Tag der geringen der kleinen Anfänge nicht. Im Englischen ist es sehr schön ausgebrückt, die Day of Small Things. Also da sehen Leute frustriert über die langsamen Fortschritte, Gott scheint irgendwie abwesen oder das Ganze ist nicht so herrlich, nicht so triumfahl könnte man sagen, diese ganze Tempelbaugeschichte und es fühlt sich so ein bisschen hoffnungslos an und es geht zu wenig und Gott sagt hey wartet ab, ich kann aus kleinen Anfängen, wenn am Ende endlich der Schlussstein gesetzt ist, das ist ja so der Stein oben in der Mitte des Torbogens, der dem ganzen dann so den statischen Halt gibt, wenn ich diesen Stein setze, dann ist aus kleinen Anfängen großes geworden und das erleben wir ja an verschiedenen Stellen auch in unserem Leben, das aus kleinen Anfängen großes werden kann wir erlebens bei den jüngeren, die nach der Kreuzigung da sehr verängstigt unterwegs waren und dann durch den Aufverstanden in Jesus wie ich immer sage, 40 Tage evangeliumszentriertes Bibelstudium und dann heben sie die Welt aus den Annen so also sehr sehr kleine verängstigte Anfänge und Gott macht was, was großes raus und ich glaube, dass wir diese Botschaft brauchen in die eine Richtung, weil wir in der Zeit leben, wo wir an vielen Stellen, wenn wir ehrlich sind, es in Anfängenstrichen nur mit geringen Anfängen zu tun haben. Wir haben hier glaube ich irgendwann auch über misionarschen Gemeindeaufbaugeräte, waren zumindest persönlich auch im Austausch und da habe ich ja auch ein paar Jahre lang dran geforst und würde sagen, hey, bei allem guten, was da passiert, das sind in Deutschland bestenfalls geringe Anfänge, die wir da erleben, oft sogar Rückgänge, bestenfalls kleine Fortschritte und da brauchen wir, dass das Evangelium in diesem Text bei Sahara ja, würde ich sagen, verachtet die kleinen Anfänge nicht. So wenn wir, wenn wir das außer Acht lassen, dann besteht die Gefahr darin, dass wir Erweckung in wie herbeizwingen wollen, weil wir mit geringen Anfängen nicht leben können und ich glaube, dass unser Herr uns sagen will, kleine Anfänge sind per Definition für mich kein Problem, die gute Nachricht ist, dass ich der Experte bin, der aus kleinen Anfängen großes machen kann. Also glaube ich sag Reihe, vier die Botschaft ist Gott verachtet, kleine Anfänge nicht und deshalb sollten wir sie auch nicht verachten. So und jetzt, genau, hack nochmal ein. Und das ist so ein Punkt zu bringen, das ist ein Stück das Heilmittel gegen so einen Triumphalismus gegen einen, vielleicht auch Machbarkeit, da kommt jetzt der Erweckungsbedingar, da ist der Heip, da ist die Erweckung, da ist ein Stück weit, so das bewusst machen, Gott ist ein Gott, der die geringen Anfänge nicht verachtet, der manchmal in Wales aktiv ist, der nicht mit dem FTH-Studentsen die Erweckung macht, sondern mit dem, was auch immer prädiger, der da ist, der wo auch immer, unterwegs ist und Dinge macht, die wir nicht erwarten und deswegen sind diese Small Things, diese kleinen Dinge nicht zu verachten, denn oft 40 Gott zu einem Stussstein und nein, wir machen jetzt keinen Entweder oder raus, aber wir sehen, wir nehmen das wahr und wir verwachten es nicht und wir setzen nicht auf den Heip und auf den Triumph und auf das große, sondern wissen, wie Gott aktiv ist und so ein kleiner Rabi irgendwo in einem fernen Lande mit ein paar Leuten, die Angst haben, startet eine Bewegung und das und das, die weltweit über 2000 Jahre sich ausbreitet und etwas macht und deswegen sind uns die kleinen Anfänge. Genau und dann müssen wir eben nicht in die Erweckung irgendwie, ich sage es mal manipulativ gehyped, herbeizwingen, so Triumphal, nur weil wir im Herzen mit diringen Anfänge nicht leben können, sondern wir können auch von Gottes Wort her sagen, nein, er schreibt uns in Stammbuch. diese kleinen Anfänge sind okay und das ist sozusagen das das gegen Mittel gegen diesen schwärmerischen Triumverlismus über den wir den wir gerätet haben wenn wir dieses dieses Evangelium in diesem Text auch annehmen die gute Nachricht das Gott aus kleinen Anfängen was machen kann aber und das war jetzt die die gegenbewegung es gibt eine Art von Akzeptanz dieser kleinen Anfänge die die ungut ist nämlich so eine eine erwartungslosigkeit im Sinne von mir doch wir sind die anfänge halt klein dann kann ich auch damit leben ist halt gerade irgendwie harte boden und secularisierung und in deutschland oder europa geht halt nix und kann man jetzt auch nix machen so also das wer dann auch nicht so die haltung die ich für sehr biblisch oder evangeliums gemäß halten würde und da hat mir ein zweiter fers aus den kleinen profeten sehr sehr geholfen sozusagen als spannungsreicher gegen polzuserei er 4 nämlich hava guckt 3 f2 und die die story der hinkter ist einfach wenn du so versuchst in einem jahr durch die biebel zu lesen dann landest du halt so am ende des jahres in den kleinen profeten meistens lang genug durchhälst so und und in einem jahr haben sich halt innerhalb von von wenigen Tagen diese diese zwei fersen also wir kann man das nachvollziehen man hat die für sich genommen schon zich mal gelesen und in diesem einen jahr vor vor wenigen jahren hat sich an sich diese fersen in in meinem herren und herzen irgendwie miteinander verbunden und ich habe irgendwie gedacht hey die haben ja was miteinander zu tun also sache er 4 hat aber guckt 3 f2 ist der andere fers heißt es her ich habe deine botschaft bekommen was du getan hast habe ich gesehen belebe dein werk in unseren jahren mach es offenbar in dieser zeit auch wenn du zornig bist hat mit uns erbaren also es ist dieser dieser dieser psalen bei harber guckt nach dieser ganz gravierenden verherenden gerichtsankündigung der die babilonische in version die wird kommen wir sind knapp 100 jahre vorsacher ja so zeitlich plus minus um und diese botschaft des gerichts erfüllt sacherier mit großer gottes furcht der rüttel da auch nicht dran ne also es ist nicht so hey wir müssen jetzt beten um das gericht noch mal zu verhindern sondern da ist auch herrlich sicher dass das wird kommen aber in diese situation hinein entsteht diese diese unglaublich leidenschaftliche bitte dass er sagt belebt ein werk in unseren jahren mach es offenbar und er beruf sich auf Gottes verheißungen erbietet um neue belebung erneuerung um Gottes erbaren um um um einen neuen schallommen könnte man sagen und dann habe ich ein bisschen in wie diesen über diesen fers recherchiert und habe gemerkt der hat eine krasse wirkungsgeschichte dieses gebät von harber guckt hat in der geschichte viele dazu bewegt mit leidenschaft für erneuerung und erweckung zu beten also dieser fers spielt in vielen erweckungs stories eine rolle soweit ich weit ich sehe der kommt immer wieder vor und regt uns dadurch an so hey nutzt diesen harber guppsalm sozusagen um in wieder zu verwenden um ihn um ihn um ihn nach zu beten und in diesem fers drückt sich so ein Stück diese sehen sucht aus die vorhin artikulärter mit Blick auf aspirina er sagt mach es offenbar in dieser zeit belebe dein werk in unseren jahren das ist jetzt exeketischen ein bisschen umstritten aber ich glaube man kann das so lesen dass er sagen will he noch noch zu unseren lebzeiten erhoffende und erbeten wir und erbieten wir diese neue belebung auch das das Gottes vollküsst und seine umstände und wie gesagt das wäre dann der gegenpolzuserei erbe verachten die kleinen anfänge nicht aber gleichzeitig verlieren wir uns auch nicht in erwartungslosigkeit sondern bringen gott dieses sehen suchtige anliegen he belebt doch dein werk noch mal auch auch in unseren breiten graden in einem secularisierten europa in einem in einem entkirklichten deutschland ergieß deinen geist noch mal aus auf dürstwand wie sind ihr seier 44 heißt dann lasst deine kirche nicht immer in dem zustand in dem wir sie gerade gerade vorfinden erweck uns noch mal zeigen uns nochmal deine herrlichkeit also lange rede kurzer sehen diese spannungen zwischen sachier und harberguck scheint mir eine sehr gesunde zu sein wenn wir eine dieser perspektiven vernachlässigen dann laufen wir in gefahr entweder trüben fall zu werden weil wir mit den kleinen anfänge nicht leben können oder wir landen in so eine passiven routine abgeklärten erwartungslosigkeit wenn wir wenn wir harber guckt rein ich nicht regelmäßig beten und ich würde einfach dafür plädieren dass wir gesünder und in beide richtungen leidenschaftlicher und evangeliums gemäßern unterwegs sind wenn wir sagen wir sind dankbar für auch das kleine was god shankt übrigens auch in unseren gemeinden für die eine bekehrung die stattfindet für das was an lebensveränderung stattfindet in in familien für ehren die gerettet werden für für kinder die geprägt werden ja das was was wir was wir manchmal so über sehen weil wir sagen hey wir wollen doch die die dreieinhausen bekehrungen an eine wochenende wie in der aposturgeschichte die kleinen anfänge nicht verachten aber gleichzeitig nicht verlernen mit vollem herzen sehen sucht es voll dafür zu beten dass god noch mal eine zeit schenke ich habe das vor kurzem so formuliert beim dreißigjährigen jubileo meiner ehemaligen gemeinde in in landau wo ich viele Jahre passt wo ich habe gesagt ich sehe nämlich nach dem tag wo das was daher in dieser gemeinde in 30 jahren getan hat und das war durchaus viel das er das in zwei wochen tut das werden das werden erweckung das ist mein gebet mit mit haberguck 3 fs 2 für meine kontexte für mein land für die gemeinden in den wir unterwegs sind auch auch für die ft ha und manches mehr warum haben wir diese neigung oder diese rutinierte erwartungslosigkeit in uns was denkst du vorm zieht uns dahin also wenn wir die erweckungsgeschichten der vergangenheit kennen wenn wir so diese gebiete haben wenn wir neutester mentliche aufbrüche an manchen stellen manchmal sehen was geht ihr durch den kopf wenn ich frage wie warum landen wir da warum glauben wir nicht dass der geist erwähnen kann wo er will gute frage also was du ansprichst ist ja im prinzip die die wahrnimmung diese sehen sucht nicht zu haben ist eigentlich komplett unnatürlich oder dass ist das was du gerade was du gerade ausdrückst so warum ist da nicht mehr warum ist da nicht mehr also klar also ich kenn da wir kommen daher dass das erzählt dieses capsis ok die kann ich auch halt an manchen stellen verstehen weil erweckung manchmal inflationär irgendwie gebraucht wird oder halt auch was was anrüchiges hat und ob man jetzt diesen begriff in den rau in den mund nimmt oder nicht so aber woran glauben wir von der sache herne dass Gott allmächtig ist das das habe ich jetzt gerade zitiert das sein geist da wird wo er will dass wir einen mächtigen gott haben der aufbrüche schenken kann und trotzdem neigen wir auch dazu nicht nur die andern sondern vielleicht du und ich habe mich auch das dann keine an was man dann bei der priecht einschleift so rum und nicht so aktiv ist und das ganze nicht so wahr nimmt also ich zeige jetzt auf keinen so sondern wenn nur auf mich selber aber ja trotzdem ja brichtet man sich ja manchmal in seiner erwartungslosigkeit auch ein ja ja also ich zeige auch auf niemand anderen um das zu sagen sondern stellt stellt mich eine komplett komplett runter also man ganz trivial man kann natürlich folgen wir sagen wir haben in in unseren langen in unseren breiten eben schon lange keine derartige neu belebung mehr erlebt oder gehab vielleicht kurzzeitig nach nach dem zweiten welt krieg aber das war auch ein paar Jahrzehnte bevor ich geboren wurde also wir kennen diese situationen nicht wir kennen sie besten falls aus erzählungen und dann aus anderen teilen der welt und dann neigt man natürlich dazu bis zu sagen ja in wie okay nörda in hina und so in der hauskriegenbild da geht was ab oder hier in afrikan oder hier und da und das macht natürlich was mit uns wir wir erleben am eigenen leid die secularisierungsprozesse und und in den letzten Jahren noch mal verstärkt. Das bleibt ja die Großen. große Mainstream-Tendens und das macht natürlich was mit uns. Aus der Nummer kommen wir auch nicht so ganz leicht raus. Also ich will euch uns 30 nicht vom Haken lassen, aber da gibt es schon einmal von außen Einflüsse, die es plausibel machen, dass wir jetzt nicht von uns aus, so mit der ganz großen Sehnsucht und Erwartungshaltung irgendwie durch die Gegend laufen. Also das kann ich schon nachvollziehen und ich glaube die Geschichten aus der Vergangenheit, Oli ehrlich gesagt, bis von ein paar Jahren, kannte ich sie auch nicht wirklich. Klar hatte ich ihr nur mal gehört, da war einmal in Wales und dies und das und jenes und so auch Erwägungsbewegungen in Deutschland, das hatte ich schon gehört, aber wirklich sich mal mit den Geschichten zu befassen und wirklich dem Nachzespüren was da passiert ist, war auch bei mir nicht so wahnsinnig präsent und ich merkte jetzt bei meinen Studenten, wo ich das Thema immer mal wieder so in bestimmten Settings auch an der FDH einbringen so die Hand von diesen Dingen noch nie was gehört. Also dieser Effekt wir lernen und lassen und inspirieren und unsere Sehnsucht anfachen durch das Handeln Gottes in der Vergangenheit, das passiert nicht und vielleicht genau wer hier ein Hebel um mal einzuhaken, was was vielleicht weniger nachvollziehbar ist und das hast du ja auch angedeutet, wenn wir mal ein Schritt zurückdrehten, dann merken wir, die ganze Bebel ist eigentlich oder die ganze Heile geschrift erzählt eine Erwägungsgeschichte. Also wir haben diese Erwägungszüklen im alten Thessalon man das beginnt schon bei der wüsten Wanderung Gotthandel und das Volk wendet sich wieder ab und dann ist wüste und dann gibt es wieder Neubelebung usw. Und dann in Buchdichte dieser dramatische Züchlus immer wieder der Ruf Gott hilft uns wir sind verloren und dann kommt Gott rein und schenkt Erlösung und Erneuerung und dann wendet sich das Volk wieder ab und es kommt wieder eine Phase wo Gott abwesend scheint und dann eben von vorn, also dieses Muster von von Niedergang und Neubelebung haben wir ganz ganz oft, wir haben das Leiden an der Abwesenheit Gottes und die Sehnsucht kommen noch mal rein, wir haben im neuen Testament die großen Erwägungen angekündigt von Johannes den Teufel und dann kommt Jesus und dann und dann fängsten und dann zieht sich durch die Apostelgeschichte. Also eigentlich bin ich beide hier, wenn wir anfangen mal mit der Brille Gotteswort zu lesen, dann merken wir wie diese Erwägungszücklen eigentlich zum roten Faden, zur Grundstruktur der heiligen Schrift gehören und umso erstaunlicher, dass in unseren Tagen das wenig präsent ist zumindest in einer ausgewogenen Form. Es gibt diese, wie gesagt, wir haben über Drehung, Verlismus gerädet, das gibt es dann schon, aber eine gesundtheologisch reflektierte Erwägungssehnsucht, die kommt jetzt auf um das mal, um das mal sehr hoffnungsvoll oder mutig zu sagen, also egal wie groß die Neuaufbrüche in unserer Zeit in Europa jetzt tatsächlich sehen und wie wir sie einschätzen, was ich definitiv wahrnehme ist, dass es kein Zufall ist, dass wir jetzt heute hier diesen Podcast machen. Das ist ein Thema geworden, so ganz platt gesagt in unseren Kreisen, also in den Jahrzehnten, die ich überblicken kann, jetzt im Hauptamtlichen, die uns in Gemeinde und im Reich Gottes hat es in meiner Erfahrung nie eine Zeit gegeben, wo die Sehnsucht danach und die am des Gespür dafür, hey, Gott könnte noch mal was tun, so groß ist wie jetzt gerade, so würde ich dann mal hoffnungsvoll positiv formulieren, da bricht gerade was auf, ob wir die Neuaufbrüche jetzt schon in der massiven Form sehen, das müssten wir mal diskutieren, aber dass die Sehnsucht in vielen Kreisen da ist, das gebetet wird dafür, dass es Veranstaltungen gibt, die sich mit diesem Thema beschäftigen, das habe ich in meiner Laufbahn noch nie so massiv erlebt wie zur Zeit. Also denk zu schon darüber nach, dass so was wie so ein fortlaufenden Richterzüchlus gibt in Anführungsstrichen, also der irgendwo in Niedergang, in Anführungsstrichen, also da ist jetzt gerade nicht so viel aktiv und da mit Richterzüchlus meinigt, dass dann ja immer wieder da schrien sie um Hilfe und Gott greift in der Zeit ein, durch jemanden der kommt, also dass dieses aufwachen dieses dieser schrei um Hilfe an verschiedenen Stellen diese Sehnsucht aufblitzt und da eingreifen aufwachen stattfindet. Ja also ich, also in dem Moment wo du sozusagen dir diese Brille aufsetzt, würde ich sagen, entdeckst du das an so vielen Stellen in der Schrift, also gerade auch das Leiden an der scheinbaren Abwesenheit Gottes ist so ein Motiv und das ist ja die Kerseite der Erweckung sehnsucht, dass ich, dass ich darunter Leide das Gott gerade nicht so handelt wie ich sein Handeln aus der Vergangenheit kenne, das war ja oft die Erfahrung auch des Volkes Gottes, auch im alten Testament, also vielleicht auf dem Punkt gebracht, in psalm 77 wurde psalm ist sagt ja das ist es was mich so sehr quält, also was wir was wir richtig innerlich not macht, nämlich dass der höchste nicht mehr so eingreift wie früher. Und wenn man dieses Motiv immer auch auch gerade im alten Testament, ne, inert euch an die Vergangenheit an Gottes Handeln, ne und jetzt drückt hier ein Beta aus, Herr, was quält mich, dass ich aus der Vergangenheit weiß wie großartig und herrlich Gott gehandelt und gewirkt hat und wie gegen erwärtig er war und ich erlebs gerade gerade nicht, gerade ist gerade ist Gerichtszeit oder wir haben diese diese massiven Bilder, Sekul 37, das Tal der Toten knocheln und dann die Verheißung, aber auch das wird Gott nicht hindern, dieses Skelete irgendwann wieder zum Leben zu erwecken, also all diesem Motivik, die nämlich war und wenn wir uns das zu eigen machen, dann würde ich sagen treibt uns das vor dem Hintergrund dessen was wir gesellschaftlich und kirchlich gerade erleben, wirklich zu einem Sehnsuchtsvollen Gebet und sagen, hätte das was wir jetzt haben, ist nicht der normalzustand, also Theologisch gesprochen ist eigentlich Fingsten und das was danach passiert ist in der apostgeschichte geistlich der normalzustand, das was was Gott sich wünscht. Aber wir erleben es nicht immer, also was wie Gericht gibt und man könnte drüber reflektieren, so ich sag das mal ganz ganz vorsichtig, was von dem was wir momentan erleben, auch an kirchlichen Zuständen ist auch Gottesgericht für bestimmte weichen Stellungen, die wir seit vielen Jahrzehnten vielleicht auch Jahrhunderten und Theologisch getroffen haben in unserem Land und so weiter, in die Richtung könnte man nachdenken. Aber mein Punkt ist eigentlich, wenn ich zum Beispiel die Waliza-Erwägungsgeschichte anschauhe, dann liest man in den Berichten über die Zeit vor der Erwägung des Erspannens, also ich habe vor einem gesagt 15 Erwägungen zwischen 1760 und 1860 und dann gibt es so 40, 45 Jahre bis am Anfang das 20. Jahrhunderts und dann liest man über Wales nach den vielen Erwägungen, hätte kirche es eingeschlafen, es bewegt sich nichts, also so du liest die Berichte und denkst hätte es es ja wie bei uns heute, also vor erhundert Jahre lang ständig Erwägungszeiten, aber dann auch dann niedergang relativ schnell wieder, auch das müsste man mal irgendwie, ja dafür Erklärungen finden, aber wie auch immer dann liest du das und denkst, hält das doch das, was wir heute haben und in diese Not hinein schenk Gott einen Aufbruch in Wales, der wirklich faszinierende globale Auswirkungen hat und wenn ich das dann lese, dann denke ich, okay, dann ist Gott vielleicht auch mit unserem Land und mit unseren Gemeindeverbänden und Kirchen und mit seinem Volk und mit dieser Gesellschaft in Deutschland, in Westeuropa, nicht fertig, auch wenn ich gar keine konkreten Vorstellungen habe, wie diese neue Aufbrüche konkret aussehen könnten, aber sowas ermutigt mich, also wahrscheinlich quasi vor dem Hintergrund der wahrgenommenen Dunkelheit und Dürre und geistlichen Wüßen. Zeit zu sagen, die hat es immer gegeben. Und wie wäre es, wenn Gott jetzt nochmal seinen Geist und seinen Ausgieß und wirklich Regen kommt oder wie es im San 166 heißt, Herr, willst du nicht unser Geschick jetzt nochmal wenden? Also das Geschick der Kirche momentan ist kein besonders gutes Geschick. Wir haben wenig Erfolg und Einfluss und Prägekraft, aber kannst du es nochmal wenden, wie du es im Volk Israel vielfach getan hast, wie du es in Wales getan hast, wie du es auf den Hybriden getan hast. Also ich erinnern nochmal an dieses Gebäten, eine Führe, die verwahrlose Jugend zu dir zurück. Da können wir uns ja ungefähr vorstellen, was da los war. Mit Alkoholismus und so weiter und diese zwei Frauen beten und dann kommt der große Change. Also jetzt finde ich wahnsinnig andregend und so, du merkst, das fachst so ein bisschen meine Leidenschaft an und es hat was mir der dunklen Hintergrund vor dir auch zu tun. Ja, ich muss gerade denken an. Ich habe mit deinem Kollegen Stefan Schweyer über das Buch gemeinde mit Missionen gesprochen, was jetzt zusammen rausgebrochen habt, da mit dem hatte ich den Talk darüber. Und der Studie, also da habt ihr auch untersucht, das kommt ja auch dann vor, wie wenig Bewegung in vielen deutschen Freikächnis, wie wenig Menschen zum glauben kommen. Also das nehmen wir jetzt mal so mitte als ja, wie viel ist da gerade nicht in Bewegung, wo es gerade keine Neubelegeung, muss dann Stück weit auch dran denken und ihr gibt ja finde ich wirklich richtig gute Hinweise. Wie geht man damit um, was kann man tun, wie sieht Gemeindebau aus? Also es ist ja sehr praktisches Buch, es ist ja nicht die Untersuchung mit einem mit so einem ernüchternen Ergebnis, sondern gibt wirklich viele praktische grundlegende gute Hinweise. Das, was mir jetzt gerade durch den Kopf geht, ist dieser Punkt okay und ich weiß nicht was, ist jetzt Erweckung auch das, was gegen unseren Machbarkeitswunsch dann manchmal steht. Also oder gegen dieses, also es ist ja wirklich gut was zu machen, ja das find ich auch so spätisch gesagt, es war jetzt nicht der der von der FTH, sondern es war der, der die Predigt nicht gemacht hat und haben in meinen ich ja komplett nicht sehr total gut eine fundierte Ausbildung einfach zu bekommen. So rum und auch super gute Hinweise mit Gemeinde und mit Mission, das bewirkt ja auch viel Gutes, ja, dass da gute Prinzipien gelebt werden können und dass wir die geistlich ausdeuten können und dass wir, ja nämlich das jetzt mal in diesem Bild, die kleinen Schritte gehen können, das Small Things, dass wir die sehen können und die wollen wir sehen. Ja, genau, es ist die Ergänzung vielleicht auch dieser Wunsch danach weißt du, was ich meine, die Ergänzung zu diesen praktischen Schritten, diesen, ja die dann gegangen werden müssen, dass gleichzeitig diese Hoffnung auf was größeres da ist. Ich habe mich glaube ich gerade selber versucht das zusammenzubringen zu reflektieren. Ja, ich glaube, dass du was ganz, ganz wichtiges ansprichst, was mich auch viele Jahre sehr, sehr umgetrieben hat, nämlich letztlich die Frage, hey, wenn das was ich mir am meisten ersehene Erwäckung ist und wenn ich weiß, dass diese Erwäckung in letzter Konsequenz unverfügbar ist und nicht von mir hergestellt werden kann, dann ist doch die Frage bottom line, was mache ich hier eigentlich? Als Gemeinde-Pastor so, wofür rödel ich mich denn ab und ich habe mir dann noch stärker die Frage stellt, seit ich hier in der FTA unterricht, da auch in der Prägung von Studenten so lohnt es über, überhaupt was machen wir oder sollten wir so ein bisschen übergeistig einfach die ganze Zeit auf dem Knieen sein und einfach darüberringen, dass das Gott den Regen der Erwäckung schenkt. Da ist mir vor einiger Zeit eine Aussage begegnet von Richard Loveless, der vor vielen, vielen Jahren, ich meine schon in 70er Jahren, müsste mir jetzt noch mal FACCHEC machen, ein Buch über Dynamik, der Erwäckung geschrieben hat, das wird, glaube ich, nächstes Jahr noch mal neu übersetzt und aufgelegt, also mal Ausschau halten danach, ich weiß nicht genau wie der Titel dann lauten wird, auf jeden Fall folgestivat und ich sage das mal langsam damit jeder, dass ich das mitschreiben kann, was glaube ich wirklich gut staff ist und dann was so ist, nochmal kurz zu erklären, ich glaube, das könnte eine Antwort sein für diese Reflexion dieses ringen, das du eben artikuliert hast, ein lautes Schreibt folgendes, er sagt die Konzentration auf eine Reformation ohne Erwäckung für zu schleuchend ohne Wein, aber die Konzentration auf eine Erwäckung ohne Reformation verliert bald den Wein aus Mangel anschleuchend, sagts nochmal die Konzentration auf eine Reformation ohne Erwäckung für zu schleuchend ohne Wein, die Konzentration auf eine Erwäckung ohne Reformation verliert bald den Wein aus Mangel anschleuchend, das hat mir geholfen und zwar auf folgende Art und Weise, also Reformation ist hier für mich jetzt das Wort für unsere reformierende, verendende, mühsame Arbeit in kleinen, in unseren Gemeinden, wir verbessern Dinge, wir verändern Dinge, wir versuchen evangelistische neue Wege zu finden zu den Menschen, wir versuchen unsere Gottesdienste schöner und vielleicht an manchen Stellen gestessensiebler zu machen, wir arbeiten seltsäugelig mit Menschen, wir tun reformierende Dinge, aber wenn dazu nicht die Erwäckung kommt, dann haben wir schöne Gemeindeschläuche gebastelt und reformiert, aber wir haben keinen neuen Wein, den muss Gott schenken. Wenn wir aber nur beten für den neuen Wein sozusagen ohne im Alltag, im kleinen, treu und kompetent auch unsere missionarische und Gemeinde aufbauliche Arbeit zu machen, dann kann es sein, dass Gott irgendwann den Wein schenkt, aber unsere Schleuche, unsere Gemeinden sind nicht vorbereitet. Und Oli, das ist für mich so ein bisschen die Motivation geworden für meine Arbeit, dass ich sag für die Erwäckung bin ich nicht zuständig, das ist auch entlastend. Vielleicht, wenn wir nur eine Runde drehen können, können wir uns auf Erwäckung vorbereiten und wenn ja wie und so weiter alles gut, aber machen können wir sie nicht, die ist unverfügbar, aber wofür ich zuständig bin mit meinem kleinen Leben und mit dem was Gott mir anvertraut hat, ist meinen Beitrag zu bringen, das Gemeinden sich reformieren jetzt in Anführungsstrichen, sich verändern, Dinge besser machen, als es vielleicht vor zehn Jahren gemacht haben, besser auch in Anführungsstrichen, irgendwie Evangeliums, Gemäser und Missionarischer und Kontextsensiebler und so weiter. Und dafür zum Beispiel würden wir sagen, haben wir dieses Buch geschrieben, dieses Buch ist nicht sozusagen die Blaupause oder das Manual für Erwäckung, sondern vielleicht eher ein kleines bescheidenes Manual, um mit einer ortsgemeinde Schritte in Richtung Missionarisches Leben zu gehen. Und das haben wir reflektiert und das durchdenken wir ein bisschen in Best Practice, Beispiele und konkrete Ansätze. In der Hoffnung, dass dadurch sozusagen Gemeinde-Schleuche entstehen, die besser vorbereitet sind für den Tag, wo Gott die Schläuzen des Himmels nochmal öffnet und um jetzt die Metaphern alle miteinander zu verbinden, der meint dann fließt. Ich finde, das wirklich hilfreich, weil uns auch das bewahrt vor so einem Boah, wir müssen das machen, was eigentlich unmöglich ist, aber gleichzeitig uns auch nicht aus der Verantwortung nimmt, zu sagen, nee, wir müssen auch so ein Buch wie es du erwähnt, dass Gemeinde-Mission schreiben und diese Dinge durch exaktieren und im kleinen Treu und Kompetenter unsere Arbeit machen. Das ist unser Job und die Erweckung ist Gottes Job, wenn ich das mal so formulieren darf. Und das hilft mir, um morgens motiviert aus dem Bett zu kommen und zu sagen, okay, ich habe ungefähr eine Vorstellung, wofür ich heute mit Gottes Hilfe und getrieben von seiner Gnade auch an der FDH, in dem, was ich hier im kleinen Tun kann zuständig bin. Schön, wirklich schön und dann drehen wir noch eben die Schleife von der du gesprochen hast. Wir wollen jetzt nicht, dass unverfügbare verfügbar machen, also die Erweckung davon hast du gesprochen, das ist Gott der wirkt und der ist tut, nicht in dem Sinne ist verfügbar zu machen, aber irgendwie den, was ist denn das Bild dafür, auch nur nicht mehr zu den Boden zu bereiten, das gesagt, darauf vorbereiten, also es dann schon vielleicht von sehen, sollt hast du gesprochen, ist zu ersehnen die nötige Reformation zu machen, wir auch immer. Das sind die Bilder von denen jetzt gesprochen haben, etwas, wo du gesprochen hast in der FDH, habt ihr angefangen, diese Gebete, um Erweckung, also in diesem Sinne eine Belebe, dein Werk in unseren Jahren, also habe ich das Verstanden also. Ein ernsthaftes Gebet mit diesem Wunsch. Was gibt es noch, von dem du sagen würdest, dass ja, lässt uns diese Sehnsucht anfangen, uns fortbereiten, Gott diesen Wunsch bringen. Ja. Ja, also ich glaube es gibt zu der Frage auch wieder die Extreme. Man kann die Unverfügbarkeit von Erweckung so extrem überbetonen, dass am Ende rauskommt, wir können gar nichts machen, der erschenkt oder erschenkt es nicht. Wir haben ja Theologisch an bei vielen Fragen so ein bisschen die in der Wohnende Spannung. Was macht denn Gott und was machen denn wir? Heiligt uns Gott komplett alleine oder haben wir da Verantwortung und so. Und ich würde sagen ganz oft ist es ein auch geheimnisvolles Zusammenwirken. Und so würde ich es bei dieser Erweckungsfrage auch sehen. Ich habe vor einiger Zeit, es ist eine Bredig, die viele inzwischen gehört haben, die sich mit dem Thema beschäftigen von einem New Yorker Pastor John Tyson, der das von Zahlen 63 her mal so formuliert hat auf Englisch. Gott kam es, wo er hier ist, wo er erwartet, ersehnt wird, wo er gewollt ist. Jetzt kann man diesen Satz aus dem Kontext reißen und dann wird er sehr, sehr einseitig und dann scheint Erweckung machbar zu sein. Und trotzdem glaube ich, dass da etwas dran ist, dass Erweckung doch in gewisser Weise vorbereitet werden kann und dass man Gott den Boden bereiten kann, ihn in besonderer Weise einladen kann, ohne dann gleich in einen Machbarkeitsbahn zu verfallen. Und du hast es eine erwähnt, ich meine, man ist ja eigentlich so ein No-Brainer-Gebet oder die Erweckungsliteratur würde sagen, dringliches Gebet. Ist eine Voraussetzung, zweite Chronik 7/14 wäre so eine Stelle und wenn mein Volk über das mein Name genannt ist, sich demütig das Sie beten und mein Angesicht suchen. Unsich von ihren Bösen wegen bekehrt, dann will ich vom Himmel herhören und ihre Sünde vergeben und ihr Land heilen, also Gebet im Zentrum und zwar nicht einfach nur irgendein Gebet, sondern ein dringliches Gebet, das verlangen, ausdrückt und von einem demütigen Herzen getragen ist, behalig ist, hartnäckig ist und diese Erwartung hat, dass das Gott was tut, ein Gebet, das ich nicht nur darum dreht, dass das Gott unsäglich nicht in unsere Gemeinden und die häufig auch mal eher trivialen Bedürfnisse in unser eigenen Lebens, sondern ein Gebet, das das Anliegen Gottes für diese Welt in den Blick nimmt. Vielleicht auch ein Gebet, da wäre das Vorbild Pz. 126, die mit Tränen sehen werden mit Jubelernten, also diese Frage, welche Rolle spielt denn auch eine unsere trainen reiche Emotionen, leiden wir unter dem Zustand auch unsere Gesellschaft und unserer Kirchen, dass das wären so Fragen, die man da reflektieren kann. Also Gebet, wie eine Sache, die ich nennen würde, eine zweite wäre, dass wir zunächst mal den Beklagenswerten zustande, unseres eigenen Lebens und unser Kirchen und Gemeinden und unserer Gesellschaft demütig und ehrlich anerkennen. Also in diesem zweite grohnig sieben Gebet, wenn sie sich demütigen und beten, wenn sie mit Zerschlagen nehmen und gebrochenem Herzen kommen und sagen, wir bekannen unsere Schuld, wir bekannen unsere Sünde, wir stehen zum Beklagenswerten Zustand auch unsere Existenz, so wie wir das in Daniel Neu, Wäser und Gebet, wo er sich sogar die Sünde seiner Fäter zu Eigen macht, für die ihr eigentlich gar nichts kann. Und er bringt sie vor Gott und heilsgeschichtlich würden wir dann sagen, die Rücke aus dem Exil, wie wir sie dann im Buch Esra beschrieben, bekommen scheint offensichtlich eine Reaktion zu sein auf Daniels Busgebädin, Daniel Neu, also ganz, ganz faszinierend. Also dieses vielleicht auch hier unterdrehenen vorgebrachte demütige Klagen und bekannten dessen was schiefgelaufen ist. Auch die Lauhheit unseres eigenen Herzens, dass wir eingeschlafen sind, dass wir zuroutineiert und abgeklärt auch einfach damit leben, dass unsere Gemeindeprogramme laufen, unsere Jungscher funktioniert, wenn eine coole Jugendfreizeit haben, der Gottesdienst irgendwie halbwegs inspirierend und erbaulich ist. Aber nicht mehr sehen, dass da viel, viel mehr auch möglich wären, Gott viel, viel mehr tun könnte. Und wir vielfach auch ein Stück in eine geistlichen Lattergie, aber die ist mal zumindest nennen irgendwie unterwegs sind. Und in diesen Zusammenhang hat Leonhard Ravenhill auch so ein so ein Erwäckungssehnsüchtiger Mensch. Er hat mal in seinem Buch gesagt, "The road to revival is paved with tears", also der Weg zur Erwäckung ist geflastet mit Reinen, in Anspielungen im Saar 126. Und das könnte auch was sein, dass wir da ein Stück lernen könnten, ich hingewungsvoller auch in Gebrochenheit zu klagen und Busi zu tun, also gebild und diese Klage. Dann eine dritte Sache, wenn man stellt fest, in der Erwäckungsliteratur, Erwäckung speist sich dadurch, dass Menschen sich an Gotteswort binden, diesen Wort vertrauen und diesen Wort gehorchen. Also können wir auch die biblischen Erwäckungen durchgehen, bei Hiskea geht es um das Befolgen der Geboote als Rückbindung an Gott, als Hinwendung wieder neu an Gott, bei Hiskea dann ein paar Kapitel später im Zweidebuch Könige, die Wiederentdeckung des Gesetzbuches. In Nehemia 8, die Ohren des ganzen Volkes waren, dem Gesetzbuch zugekehrt, unter Ezra, also im Blick auf die Erwäckungsgeschichte obieblich oder dann auch in der Moderne, ist ganz deutlich, Gott beginnt mit denen, die kein Interesse an sein Wort haben, keine Erwäckung, so würde ich es mal auf den Punkt bringen. Und das sollte uns einfach auch in unserem normalen Gemeinde leben, wirklich anspornen zu sagen, wir stellen die heilige Schrift ins Zentrum. Das muss man in manchen Bewegungen deutlicher sagen als in anderen, aber an der heiligen Schrift, in der wirklichen tiefen Liebe und auch einen Befolgen dessen, was wir dort sehen, vorbei wird's keine Erwäckung geben, das wäre das dritte und dann würde ich noch zwei andere Sachen nennen, das Vierte wäre dieses ganz bewusste Streben nach einem heiligeren Leben, nach einem geheiligten Leben, Robert Murray in Chain hat das mal so ausgedrückt, Herr macht mich so heilig wie es eine Erlöser Sünder nur sein kann, macht mich so heilig wie es eine Löser Sünder nur sein kann, da könnt man jetzt lange drüber reden, was bedeutet das im alltäglichen Leben, aber dieses Sehnsuchtvergort auszubreiten, ich will dir wirklich Ehre machen mit meinen Fühlen und Denken und Handeln, meinem Leben, meinen Einstellungen, dem, was andere Leute an mir sehen, wenn das zu einer stärkeren Sehnsucht wird, dann würde ich sagen, ist das Erwägungsvorbereitend. Da können wir alle Erwägungsstories durchgehen, ob Hebriden, Wales, wo auch immer bei Blumenhardt haben, war das gesehen in Möcklingen, sorry in Möcklingen, wo Konfirmhanden auf einmal diesen Wunsch haben. James C. Studenten, die sagen ich will frei werden von meiner Pornografie sucht, ich will Gott Ehren mit einem reinen Herzen und mit reinen Händen, all diese Dinge. Und das letzte haben wir sehr viel darüber geredet ist letztlich das, dass wir sagen wir lassen uns aus der Geschichte oder von der Geschichte ermutigen und inspirieren. Also wir beschäftigen uns mit diesen Geschichten aus der Vergangenheit um dadurch angesporn zu werden, auferweckung, wir soll ich sagen, hinzuarbeiten, hinzufiebern. Sprache 25, 25, 20 ist da eine grandiose Stelle, da heißt wie kühles Wasser für eine dürstende Seele, so ist eine gute Botschaft aus Fernemland. Also diese gute Botschaft, das ist in fernen Ländern heute und in der Vergangenheit großartige Dinge passiert sind, die Gott gewirkt hat. Das kann uns erfrischen und ermutigen. Also das wäre für fünf Dinge, die ich nennen würde, die demütige Buse und Klage, das dringliche Gebett, die Hinwendung zur heiligen Schrift, als absoluter Maßstab für Glaube und Leben. Das Streben nach dem wirklich tief. Verheiligung unseres Herzens und Lebens und die Inspiration durch die Geschichte. Es gibt sicher mehr von dem, was ich gelesen habe, schein mir das 15. Rale Dinge zu sein und ich würde sagen für mein kleines Trotzik verzagtes Herz schon ausreichend. Ich bin noch die Frage stellen, ich bin hängen geblieben und noch für mich herausfordernd bedenken das Werte. Ich bin hängen geblieben bei den, die mit treinen Seelen. Das wird mich noch mal wirklich von dir interessieren, wie es dir damit geht. Ich habe jetzt, als ich das gehört habe, ein bisschen darüber nachgedacht wie, nämlich mal die Reaktion darauf war, also auf das, was wirklich nicht gut ist in unserem Umfeld und das war ein spannendes Gebet von den Frauen. Aber was haben wir jetzt alles nach in der Junge Generation, wenn wir mental über mentale Herausforderungen sprechen, wenn wir es auch egal weltweit über, reden wir jetzt gerade über Kriege und alles was kommt für jeden über, genau, glaube der nicht mehr der spregende Element ist und ich habe mich jetzt gerade fertig keich, ich glaube ich zwei Reaktionsmuster war und das ein Stück weit so ein eher gleichgültiges existieren lassen von diesen Dingen ist halt so. Können wir auch nicht, kann ich auch nicht ändern oder ich weiß auch nicht, ich habe genau andere Themen, die da sind oder das berührt unser Herz nicht und auf der anderen oder mache ich auf der anderen Seite, ich weiß nicht wie ich das formulieren sollte, ich habe mir mal aufgeschrieben, abscheu oder so eine Abwertung oder so eine, guck mal, natürlich passiert das in unserer gottlosen Gesellschaft oder so, wenn dem so ist oder dann wir haben eine politisierung und alles mögliche, das sind mir so, also schein mir die typische Reaktionsmuster zu sein, also diese Abwertung und diese Gleichgültigkeit, was hilft mir Philipp da, da bitte rauszukommen und mit Training zu sehen. Boa ich wünsche ich hätte eine ganz einfache Antwort auf für mich persönlich, also jetzt, na man muss ja immer dazu sagen, dass man sagt dann so was und dann denken alle, der Philipp, der ist jetzt irgendwie dreimal am Tag, da mit ganz viel Training auf dem Knie, in seinem Büro und und fläd um Erwreckung ist ja nicht der Fall, ich, es ist eine Wahrnehmung, also im 26 geht jetzt schon eine Weile auch mit mir herwende unser geschick wieder zum guten und dann kommt dieser schnelle Erwreckungsweg, indem du die das Südland sozusagen, die Wasserwäche im Südland so wieder strömen lässt und und und und die Wüste wieder aufblüht so ganz ganz plötzlich und schnell und dann aber auch dieser langsame Weg, mit diesem, die mit Training sehen, die werden dann irgendwann voll Jubel die Ernte einbringen und also ich glaube es beste was ich sagen kann ist das zum Gebett zu machen und sagen her, füll auf gesunde Art und Weise an der Stelle auch unsere, unsere Trainingkanäle damit sie uns ins Gebett reiben, also macht unser hartes Herz, unser abgeklärtes Herz, weich für Dinge die aus deiner Sicht notvoll sind im Blick auf die Zustände in der Gesellschaft, aber auch im Blick auf manche manche Lauheit in in unseren in unseren Gemeinden, lass uns das sehen, was was dein Herz bricht vor Atem Himmel und und und und schenk uns einen angemessen gebrochenen umgang damit nicht bei uns allen fließen die Trainend gleichermaßen ich bin manchmal in einer gewissen Art und Weise im Wasser gebaut andere vielleicht nicht so ich will jetzt nicht komplett ins metaphorische ziehen aber zumindest sagen ob es dann echte trainend sind oder oder oder trainend im Geist ist dann nicht so schlimm aber sich eine eine gebrochene sehen sucht voll Gott schenken zu lassen dass das er nochmal noch mal handelt und manche notwendigt darum geht es und dieses Wort von Ravenhill ist mir dann halt nur ansporen dass er sagt wenn wenn der Weg zur Erweckung mit reinen geflastet ist dann sagt es mir jetzt nicht in einem moralistischen Art und Weise als Druck sondern dann sagt mir das wenn ich teil einer solchen Bewegung sein will dann sollte ich Gott bitten dass er mir mehr mehr dieser dieser trainend schenkt und das ist dann wahrscheinlich ein langwieriger geistlicher prozess also ein immer wieder arbeiten gegen unser hartes rotiniertes Herz dass ich mit mit dem startes quo irgendwie zufrieden gibt so langwes auch in unserem land in unseren gemeinden noch noch halbwegs gut haben und da ist ja auch die frage ob Gott uns noch mal Zeiten und jetzt sage ich das mit aller vorsicht den anführungsstrichen schenkt wo mancher Druck und manche Härte zunehmend so dass die trainend vielleicht auch ein bisschen automatischer schließen fließen ich wünsche mir das nicht das wer glaube ich ne sehr nicht sehr weise und klug er hat das jetzt herbei zu reden aber ich will nur sagen wir haben geschwister weltweit wo die trainende näher liegen und ich könnte das noch eine antwort sein das merke ich auch bei mir immer mehr die beschäftigung mit der verfolgten Gemeinde die gleichzeitig deutlich mehr erweckung erleben gibt mir zumindest an der stelle noch mal eine perspektive also da geschichten zu lesen da muss man dann schon sehr sehr abgeklärt sein um da nicht ab und zu auch auch anzufangen zu weinen wenn man ich sage jetzt mal den ein oder anderen open doors newsletter sich sich zugemüte führt und so also das wer vielleicht noch so ein spannender horizon der jetzt wahrscheinlich ein bisschen zu weit führt aber die die gemeinde jesowelt weit in den Blick zu nehmen auch mit ihren nöten könnte ein trainen spenden der faktor zusätzlich sein glaube ich in in diesem bereich ich glaube viel mehr viel mehr weises auf diese gute frage habe ich nicht ich ring genauso wie durch ich ich ich fühl das dass man sich da einstück ertabts fühlt auch und denkt wo warum bin ich eigentlich an manchen stellen so so rotiniert unterwegs klagen wir es unserem herren lassen uns neu leweich machen in unserem herzen ja euch gerade daran denken muss sich mit den eindokabers einfach auch diesen schmerz nicht so an uns ran lassen nicht so viele mechanismen auch gefunden haben davon uns wegzuducken und sei es uns abzuläng uns ja keine andere auch die innersten mechanismen zu finden wie gedrummerum zu gehen und ja nicht mit dem weichen herz dem wahrnimmt in herzen zu machen also und das genau sage ich sehr von mir jetzt gerade dass ich das das merke wie schwer ist mir fällt und wie nüchtern ich dann doch den obendorsten ausletter lesen kann ist doch gelingt also jetzt um dieses bild einfach zu nehmen oder noch viel mehr wie nebenbei ich an menschen vor oder menschliche situation ignorieren oder nicht ist sehr nur nie wird es ignorieren aber tolerieren daneben stehen kann ohne das zu fühlen genau so geht es mir filip danke die an die mit arbeiter die mitarbeiterinnen der jetzt gerade hier diesen podcast gehört haben ein gedanken ein wunsch ein tipp ein gedanken den du zum ende mit auf den weg geben möchte es nach deiner beschäftigung wenn ich dir diesen raum gebe was gibst du als abschluss mit auf den weg spät jetzt etwas zu sagen ohne sich komplett zu zu wiederholen ich wünsche euch dass die ja reflektion jetzt dieses podcast meine persönlichen gedanken dazu euch ein Stück anregen und motivieren sich auf spuren suche zu begeben blick auf das handeln Gottes in der geschichte und ihr könnt in eurer ganz normalen biebel leck türe damit beginnen mal diese diese brille aufzusetzen wo sind da rücktmen von nie gegangen, aber dann auch ganz starke Erneuerung und Erweckung zu sehen, nicht nur an den ganz bekannten Stellenhiskier und Josia und Drücke aus dem Exil und der Richter-Zügelus, sondern auch an anderen Stellen und dann auch im neuen Testament. Das könnte sehr, sehr anregend sein und dann man das ein und andere Buch sich vielleicht auch an sigualisch zu besorgen, wo es um Erweckung entgeht. Man findet im Internet sehr, sehr leicht auch die Berichte zu Wales und zu den Hibriden auch auf Deutsch und ich glaube, das kann der unfassbare Inspiration sein und dann eben auch eine wache Wahrnehmung, da sind wir jetzt heute nicht hingegangen, aber ich glaube, da gab es auch schon Podcast mit Benitool und so weiter. Wach wahrzunehmen, was Gott in unsere durchaus auch nicht nur Spannungsvollen, sondern auch Spannendenzeit tut. Da gibt es in kleinen Bewegungen auch im westlichen Europa, die mich nur noch mehr ins Gebet treiben und meine Hoffnung vergrößern und meine Sehnsucht wachsen lassen, dass wir da wachsehen und uns auch ansporn lassen und aufmerksam drauf gucken, was was Gott tut uns daran freuen und uns dann auch auch einklingen. Und am Ende bleibt wie bereiten wir uns vor, in dem wir beten, in dem wir demütig mit gebrochenem Geist unterwegs sind, in dem wir Gotteswort seine Heilige Schrift hochhalten, auch für uns ganz persönlich und in dem wir uns mühren und den guten Kampf kämpfen, auch um ein Heiliges Leben, das Gott erht. Das ist unser Part und dann beten, dass daher nicht seine Teil, sondern den ganzen Teil beiträgt und Erweckung schränkt, dass das wünscht mir. Das eine Bewegung entsteht in unserer Generation, in unseren Lebenszeiten, dass das wäre super, wenn wir da zusammenstehen auch bei diesem Thema. Ich danke dir, dass du die Zeit genommen hast, dass uns in diesen Herzschlag, der so persönlich ist, das schön dir, dass so persönlich abzuspüren, damit hineingenommen zu werden. Vielen Dank für die Zeit, vielen Dank für den Herzschlag Philippe. Sehr gerne, danke dir. Das war mein Gespräch mit Philippe Bartolome über Erweckung und warum die 10 sucht danach so relevant für unseren Alltag unsere Gemeinde und die Jugendarbeit ist. Wenn du bist zum nächsten Podcast noch mehr Content rund um Leitenschaft lau und Jugendarbeit haben wir jetzt dann schauen gerne auf stepsminus.dv/die wichtigsten Infos bekommst du ganz bequem in unserem monatlichen Newsletter. Mach's gut, ich wünsche dir, dass du im Glauben und als Leiter weckst.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast „Stab‘s leaders Podcast“ mit Oliver Laster und Prof. Philipp Bartolomeh von der FTH Gießen behandelt das aktuelle weltweite Interesse an Erweckung, ausgelöst durch Berichte über „Asbury Outpouring“ und historische Erweckungen.
  2. Philipp Bartolomeh beschreibt, wie seine Sehnsucht nach Erweckung durch Asbury geweckt wurde – insbesondere durch demütige Berichte über Buße, Heiligung und tiefe Glaubensfreude bei jungen Menschen – und wie dies zu einer Gebetsrunde an der FTH führte.
  3. Er definiert Erweckung als „intensiveres Erleben dessen, was der Heilige Geist normalerweise tut“ – gekennzeichnet durch Gottes Gegenwart, Buße, Sündenbekenntnis und Veränderung.
  4. Historische Beispiele (Möttlingen unter Blumhardt 1842–1844, Wales 1904–1905, Hebriden 1949–1952) zeigen, dass Erweckung oft an unscheinbaren Orten durch einfache, hingebungsvolle Menschen beginnt und sich dann ausbreitet.
  5. Der Begriff „Erweckung“ ist in manchen Kreisen „verbrannt“ und wird mit Triumphalismus oder unausgegorenen Großveranstaltungen assoziiert. Bartolomeh schlägt eine biblische Spannung vor: zwischen „schwärmerischem Triumphalismus“ und „routinehafter Erwartungslosigkeit“, um gesunde Orientierung zu finden.

Summary:

Im Podcast diskutieren Oliver Laster und Prof. Philipp Bartolomeh das aktuelle Reden über Erweckung, das durch Berichte wie das „Asbury Outpouring“ an einer US-Universität ausgelöst wurde. Bartolomeh schildert, wie ihn diese Ereignisse tief bewegt haben: Stäbe von großer Demut, Buße und Lebensveränderung bei jungen Menschen weckten in ihm die Sehnsucht, Ähnliches an der FTH Gießen zu erleben, bevor er in Rente geht.

Er definiert Erweckung als eine besondere Intensivierung der Wirken des Heiligen Geistes – mit Schwerpunkten auf Gottes Gegenwart, Buße, Heiligung und Freude. Historische Beispiele wie die Erweckung in Möttlingen unter Blumhardt (1842–1844), die große walisische Erweckung (1904–1905) oder die Erweckung auf den Hebriden (1949–1952) zeigen, dass Gott oft an unscheinbaren Orten durch einfache Menschen handelt und sich von dort aus global ausbreitet. Gleichzeitig ist der Begriff „Erweckung“ in manchen Kreisen negativ besetzt, da er mit Triumphalismus oder übertriebenen Großveranstaltungen assoziiert wird.

Bartolomeh plädiert für eine gesunde biblische Spannung zwischen „schwärmerischem Triumphalismus“ und „routinehafter Erwartungslosigkeit“, um sich geistlich gesund in diesem Thema zu orientieren.

FAQs

Erweckung ist für ihn eine Manifestierung der Gegenwart Gottes, begleitet von tiefer Sehnsucht nach Heiligung, Sündenbekenntnis und Glaubensfreude. Es ist ein intensiveres Erleben dessen, was der Heilige Geist normalerweise tut.

Es begann mit Berichten über den ‚Asperi Outpouring‘ 2023 und einer wachsenden Sehnsucht, solche Gottesbegegnungen auch an der FTH Gießen zu erleben. Demütige Erzählungen von Betroffenen bestärkten ihn darin.

Er erwähnt die Erweckung in Möcklingen unter Pfarrer Blumhardt (1842–1844), die große Erweckung in Wales (1904–1905) und die Erweckung auf den Hebriden (1949–1952).

Blumhardt predigte am 25. März 1842 über die Worte des sterbenden Jesus. Danach blieben die Zuhörer wach und andächtig, und nach anderthalb Jahren brach eine große Erweckung aus, die mit Sündenbekenntnissen begann.

Die blinde Peggy Smith (84) und die an Arthritis leidende Christine Smith (82) beteten zu Hause für die verwahrloste Jugend. Ihr Gebet löste Gebetsversammlungen aus, die die gesamte Inselgruppe veränderten.

Er versteht die Skepsis, da manche mit Triumphalismus oder unausgegorenen Veranstaltungen assoziieren. Er vermeidet Extreme wie schwärmerischen Triumphalismus oder routinierte Erwartungslosigkeit und orientiert sich an biblischen Bezugspunkten.

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