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Private Investor Relations Podcast #24: Veronika Rief in der Philosophie-Viertelstunde über Nachhaltigkeitsberichterstattung im Finanzwesen

16m 3s

Private Investor Relations Podcast #24: Veronika Rief in der Philosophie-Viertelstunde über Nachhaltigkeitsberichterstattung im Finanzwesen

Im Podcast diskutieren Christian Drastilich und Veronica Rief, Expertin für Finanzkommunikation, die aktuelle Lage der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Kritisiert wird, dass der Prozess oft zu bürokratisch und komplex ist, was Unternehmen von kreativen Lösungen ablenkt. Neue EU-Regulierungen wie die Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) sollen Abhilfe schaffen, indem sie Berichte vereinfachen und Greenwashing eindämmen. Der Finanzsektor wird als Schlüsselakteur betont, da Banken durch nachhaltige Kreditvergabe und grüne Anleihen langfristige Risiken wie Klimafolgen mindern können. International zeigen Länder wie China oder EU-Staaten (z.B. Slowenien, Ungarn) Fortschritte bei grünen Finanzprodukten. Zukünftig werden Themen wie Biodiversität, Ressourcenverbrauch durch Digitalisierung und die Sicherung von Lieferketten an Bedeutung gewinnen. Trotz Herausforderungen herrscht Optimismus, dass eine entspanntere Herangehensweise die Nachhaltigkeitsziele fördert.

Transcription

2246 Words, 14464 Characters

German
Herzlich Willkommen wieder zum Private Investor Relations Podcast auf Audio-ZDRD. Mein Name ist Christian Drastilich, ich bin der Haust, dieses Podcast und mein heutiger Gast ist Veronica Rief. Spezialistin für Finanzkommunikation und mit ihr werde ich jetzt über die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Ich bin Finanzwesen Philosophieren und Philosophieren. Deswegen, wenn man es ganz spontan darauf, dass du gleich mitkommen bist für einen Podcast. Danke, lieber Christian, das war spontan. Wir sind spontane Leute. Deswegen treu ich mich auch Philosophieren von meiner Seite aus sagen, das Thema ist natürlich top Nachhaltigkeitsberichterstattung. Ich sage dazu, wie man im Börse-Biple Podcast gemacht hat. Der ist in den Genots verlinkt, dann fährt man auch sehr, sehr viel über deine spannende Karriere auch im Bankensektor aus Europa. Vieles, vieles mehr heute reden wir eben über Nachhaltigkeitsberichterstattung. Und, ja, beginnen wir mal. Warum hast du dieses Thema als spontane Idee ausgesucht? Die Finanzkommunikation kommt ja seit langem nicht mehr aus ohne das Thema nach Hause. Und dann möchte ich es gleiche mal in eine Landze brechen für den Finanzsektor und in mir schlagt ja immer noch das Bankerinnenherz. Vielen ist, glaube ich, nicht klar, wie groß der Beitrag vom Finanzsektor zur Nachhaltigkeit ist. Absolut. Das wird immer unter verkauft eigentlich von der Branche selber, muss man sagen. Ja, oder vielleicht auch, weil es von anderen Leuten sichtbarer getragen wird. Und wenn ich mir jetzt anschau, was in den letzten Jahren passiert ist, wie eigentlich das zu einem eher unangenehmen Thema wurde, die ganze Berichterstattung, die ewigen langen Frage bögen, die Themen, die vorgegeben werden, ist es eigentlich Schade. Und ich frage mich heute rückblickend, ob man das nicht alles handwerklich hätte besser machen können. Ja, definitiv. Das ist, glaube ich, auch ein Statuscode, den man von vielen Unternehmen hört in der Sache super, aber viel zu komplex. Und es gibt halt ein paar dritt breit faradierungen, darum Geld verdienen wollen und können. Rennung, die Berichterstattung herunter. Ja, das sind durch ein Nebeneffekt, aber insgesamt fehlt mir die Lust und die Freude an dem ganzen, weil eigentlich geht es ja um, was ganz langfristiger ist, eigentlich geht es ums Überleben von Unternehmen, von Firmen, aber auch im Wesentlichen von uns allen. Es gibt zum Beispiel immer wieder Unternehmen, die sagen wir kriegen ein Fragebogen zugeschickt. Und wenn man den nicht beantworten, dann sind wir irgendwie so ein negativ Liste, dass Nachhaltigkeit für uns nicht wichtig sei. Das ist ein bisschen oppressorisch fast und nachhaltig sein und nachhaltig berichten. Das muss ja nicht unbedingt zusammenhängen, aber im Kapitalmarkt gehört es halt dazu. Es ist ein sehr guter Punkt, den du gerade ansprichst, weil ich stelle gerade selber private Nachforschungen zu den Themen an. Wie ob das nicht eigentlich mehr an Kreativität in den Unternehmen abwirkt? Weil sie sich so viel befassen müssen mit dem Ausfühlen von Listen. Das ist ein bisschen so, wie wenn man brav seine Statistiken für den Blutdruck jeden Tag misst. Aber dabei keine Lust mehr hat sich über ein gesünderes Leben gedankens machen. Und immer mehr höheren Blutdruck kriegt, weil das Ganze so anstrengend ist und mal aufgeregt ist. Genau. So ungefähr. Wie würdest du sagen jetzt den Status, wo Anfang 20/26 Nachhaltigkeit berichte Stattung in Österreich? Auch im internationalen Vergleich. Du hast da einen guten Blick auch in Richtung aus der Robo und Co. Ja, wir sind jetzt gerade in einem Umbruch. Also die von der EU-Frage gegebenen Regulierungen ändern sich gerade stark. Also wie es noch den Omnibus hat sich für die Unternehmen einiges erleichtert. Und das nächste ist jetzt der Finanzsektor dran mit der SFDA, mit der September-Finance Disclosure Regulation. Und das ist schon interessant. Also wenn ich jetzt aber noch eher auf den Finanzsektor eingehen kann, was da jetzt passiert. Dass die wird auch auch vereinfacht und wir werden zum Beispiel in den Westmann-Fonds ganz andere Bezeichnungen sehen. Wenn nicht mehr von Artikel 9 oder 8 oder was immer sprechen, sondern andere Code-Kartigerien sehen die auch bessere Namen anwerben. In welcher Richtung kann das gehen? Das wird dann haltig oder übergangskartigerie oder ISG-Grundlagen. Okay. Die Paragraphen. Genau. Das war auch nie so gemeint, es ist eher passiert mit den Paragraphen. Ja, vieles ist passiert und irgendwann was zu viel. Ja. Ja, ich habe schade, das hätten eigentlich vorherseh können. Aber noch ein interessanter Punkt bei der Neuauslegung der SFDA ist, dass das viel beschimpftige Good-Playting damit offenbar ausgeschaltet wird, weil das offenbar so gut formuliert sein wird und so wenig Interpretationspielraum offen lassen wird, dass es vielleicht vorbei sein wird. Dass die nationalen Bürokraten wenig Chance haben noch ein Straf zu setzen. Und wir sprechen jetzt in den ersten Minuten unseres Tages vor allem über den Finanzsektor. Jetzt ist ja irgendwie, wenn man sich mal so pragmatisch anschaustakt okay im produzierenden Bereich, da gibt es tausende Dinge, was man nachhaltiger und ökologischer machen kann, was kann der Finanzsektor tun, um nachhaltig zu agieren? Banken und so weiter. Ja. Der Sektor ist natürlich aufgefordert, das Portfolio entsprechend zu gestalten. Ja. Und auch durchaus im eigenen Interesse, weil man möchte ja Kredite haben oder mit Kunden zusammenarbeiten, die auch noch leben werden und die das auch zurückzahlen können im Endeffekt und nicht wegen irgendwelchen Naturkatastrophen oder anderen Dinge, die von außen auf sie einkommen, die sie nicht vorhergesehen haben. Darum geht es ja immer, dann in Probleme geraten. Es geht ja bei dem ganzen eigentlich um ein langfristiges Betachtungsweise, den sogenannten "Langtermism". Nehmen wir erst einen, den da in schönes Portfolio ist. Ja. Ich habe dann neben mir direkt das Umweltbundesamt und die kontrollieren auch viel, ob diese Tage dann eigentlich dann auch erfüllt werden. Und das ist auch alles eine gute Sache. ISG, gelten die Begriffe noch so oder gehört auch schon was verändert. Ich bin ein Fan von I und S, gebe ich zu beim G-Happers, bei mir ein bisschen im Kopf. Ja, insgesamt ist der wahrscheinlich ein bisschen zu viel hineingebakt worden von Anfang an ein Sammelsurium und Themen gut gemeint. Ja, also da zweiflich nicht dran, aber irgendwie schwer scharfbar. Ich finde vor allem beim G-Sübertrieben worden, weil manche es geht einfach nicht, was man dann gut ergabernen sieht. Social liebe ich einfach, weil das sind die wirklich schönen Projekte. Das finde ich auch, mir gefallen, das Social auch sehr gut und die Schwierigkeit dran ist halt dieses am schwierigsten messbar ist. Jetzt gibt es natürlich ein US-Präsidenten, der das Thema durchaus ein bisschen zurückgefahren hat und auch sehr stark drommelt in die Richtung, dass man das alles nicht brauchen. Inwieweit hat das jetzt dann eine große Ausrede auch geschaffen für viele, das auch nicht wollten. Gibt es dann Backlösch in die Richtung? In der öffentlichen Wahrnehmung gibt es den sicher und dass die EU zurückgeruhte hat wahrscheinlich auch damit zu tun. Aber interessanterweise gibt es in China ganz neue Entwicklungen. Die Kinesen werden den Nutzen all der Chancen, die sich auf tun. Er hat den Beruf und würde ich sagen, was sich in den letzten drei, vier Jahren getan hat. Und für unter den Banken ist mittlerweile ein Art Wettbewerbe über die Grünenheit entstanden. Und da ist es wirklich also von ganz oben vorgesehen, sich wirklich um die Finanzierung von klimarellebernten Bereichen zu kümmern. Und da wurden auch viele Taxonomien entwickelt und einreizig geschaffen, auch privates Geld. Und das ist, glaube ich, der wesentlichste Punkt, den du jetzt ansprichst, weil es geht ja nicht um die Berichterstattung drüber, sondern um den Planeten. Und China war immer der Markt, der am weitesten hinten war und jetzt eine Superentwicklung finde ich großartig aus der Europa. Das möchte ich nochmal bringen, das Thema, da du ich dich in deiner Bankenzeit, als ganz ganz große Experten, oft auch vor Ort und so weiter, wie sieht's da aus. Das glaube ich auch ländermäßig sehr unterschiedlich, oder? Es ist sehr unterschiedlich, aber es gibt teilweise ganz erstaunliche und erfreulichen Entwicklungen. Zum Beispiel hat Slovenien gerade im letzten Jahr den allerersten Sustainability-Linkt-Bond in Europa aufgelegt. Seine Slovenien hat das geschafft. Eigentlich hat das immer österreich auf sich genommen, da hat er da Vorreiter zu sein, aber wir sind die auch brav. Und das Investor-Relations-Team von der österreichischen Bundesfinanzierung, sagen du, hat auch etliche Grünpreise bekommen. Alles im richtigen Weg. Noch zu aus Europa. Ungarn hat gerade erst im Jänner eine Grüne anlei aufgelegt. Da braucht man dem Orang gar nicht zu, aber er wird es nicht verhindert haben, sagen wir mal so. Wenn man das Ideolik frei sieht und einfach sagt, das sind Dinge, die zu finanzieren sind. Da können wir ja hineingehen. Und es vor allem auch Abnehmer gibt es. Also das wird ja sehr gut platziert. Und das einzige, was vielleicht, weil sowaschen Länder noch fehlt, ist da die Unternehmensanlein. Also noch sind die Regierungen und die Staaten, die es auflegen. Da braucht halt die KPIs, auch die dann irgendwie kontrolliert und da fehlt. Hab ich auch, hab ich gehört, einmal was aus Europa betrifft, dann diese Umweltbundesamt oder sonstige Dinge. Und dann auch die KPIs, letztendlich zu kontrollieren, die so einem Grimband hinterliegen zum Beispiel. Zur Österreich möchte ich auch noch dazusagen, dass die österreichische Entwicklungsbank ja da sehr aktiv ist. Sie hat von der Regierung das Mandat, Investitionen im Klimabereich in Schwellenländern durchzuführen. Und hat jetzt gerade einen Klimafon für Imagine Markets aufgelegt, gemeinsam mit einer strategischen Partner. Das hat schon begonnen. Und da geht es auch um Themen wie erneuerbare Energie, Energieeffizienz und jetzt haben sie mal in Asien begonnen mit den Investitionen. Also es tut sich einiges hier bei uns im Land. Jetzt möchte ich noch kurz deine Profession reinbringen, Spezialistin für Finanzkommunikation. Du bist da selbstendig tätig. Inwieweit spielt die Nachhaltigheitsberichterstattung in deinen Jobrenn? Ist das ein Special von dir auch? Du hast das damals, wie gesagt, philosophisch und schnell ausgesucht, weil es alles schnell schnell ist. Natürlich spielt sie meinen Job rein. Es spielt eigentlich immer ein ganzes Leben rein. Und ich habe mich eigentlich immer schon damit befasst, welche Auswirkungen meinen Tunen auf meine Umgebung hat. Und das eigentlich kann man das ganz im Sinn des Katakorschen imperativ sehen. So gesehen wäre ja der Emanuel Kant, der Vorfahrter, der doppelten Wesentlichkeitsanalyse? Jetzt hat mich wirklich überrascht für das nicht vorbereitet, die Geschäft. Aber wir haben die Runde zur Philosophie auch noch abgerundet. Mit einem Kant ist natürlich der Stichwort. Wir haben jetzt den kategorischen Imperativ wieder mal geben. Ich bin so am wissensdurstigen, terippurgend wie und das heißt, ein deutig das Stichwort. Abschlussfrage ist die Zukunft. Anfang 2026, draußen Verzureitung vorbei. Anfang 2026-3-Fonds. Was sind die Themen, die kommen werden jetzt in den nächsten Quartalen? Ja, was sich abgezeichnet hat in den letzten Monaten ist das Thema Biodiversität, also Naturschutz. Ich bin auch großartig, aber. Da gibt's auch jetzt immer mehr gesicherte Daten dazu. Das war ja auch nicht immer so, dass man verlässliche Daten hatte. Und das ist schon für Unternehmen auch relevant, also nicht nur ein Netz zu haben, weil auch die Unternehmen im Endeffekt und dem Verlust von Naturresursten leiden werden. Wenn z.B. wir mit sinkenden Wasservorräten oder Arten sterben oder kaputtem Wäldern Bodenverlust befasten müssen. Die Versiegelung ein Riesenthema natürlich in Österreich da und in den Medien? Ja, also die Bodenversiegelung ein Teufelszeug. Und interessanterweise hilft uns ja der offenbar gar keine von den vorhandenen Regulierungen dagegen. Und da muss ich sagen, da kennt ihr die Politik auch ruhig ein bisschen mutiger sein, weil meine Arten ist dieses unbehagenem Zupetonieren, die durchquerd auch alle Bevölkerungsschichten und Partei grenzen. Definitiv, da fehlt auch irgendwie das Breite, wissen noch drüber. Ich finde wir haben auch ein Problem mit dem Melting-Bot-Win irgendwie, auch was die Flächen betrifft, dass alles in Win zentriert ist und Deutschland macht z.B. ganz bewusst mehrere Städte stark auch mit staatlichen Einrichtungen und sowieso in Österreich überhaupt nicht gegeben. Und so geht in Win alles immer dichter, dichter, dichter und sonst wird es zum Teil auch dünner. Und das ist glaube ich auch so ein Ding, wo die Bodenversiegelung stark reinspielt im Direkt. Aber kann man da auch viel so viel drüber? Und dass die Dörfe wird auch genug betoniert, leider, leider, leider. Aber man kann auch nicht alles in die Höhepanen, das ist auch wieder. Noch zu den Themen, die uns beschäftigen werden in nächster Zeit. S&P hat da eine Artikel veröffentlicht, wo die wichtigsten Themen sein werden, neue Zugänge zu der geopolitischen Fragmentierung antworten dazu, im Nachhaltigkeitsdenken. Und auch die Anpassung und Widerstandsfähigkeit, also Adaption und Resilience. Dann ist es auch gigantische Ressourcenverbrauch von all den Datenzentren, die wir jetzt mit der künstlichen Intelligenz und vorher mit Krypter haben, wo es noch keine Antworten dafür gibt. Und dann ganz, ganz grundlegende Themen wie Wasserversorgung, Nahrungsmittelketten und insgesamt die Sicherheit von Lieferketten. Spannend Spannend, also das Thema bleibt auf jeden Fall auf der Agenda. Und ich habe schon das Gefühl, dass mal alles ein bisschen entspannter sieht. Und damit kommt man dem Ziel, da in die richtige Richtung zu gehen. Gab ich eher näher, als das muss noch hinten drängt. Aber das ist meine persönliche Meinung. Also die entspannteres Sicht schadet nie. Ich finde auch und eine freut voller Resicht. Ganz genau. Manchmal den Freude auch. Man nimmt dem Kant irgendwie. Ja, liebe Veronika, vielen lieben Dank für den spontanen Besuch oder für das Mietrankommen nachdem wir uns draußen getroffen haben, ob den Computer auch gemacht haben. Alles Gute dir und alles Gute, auch der Nachhaltigkeit wir Kenntens brauchen. Tschüss. Danke, fährt mich da gefreut jetzt zu sein. Mich auch, dass du da bist. Ciao, ciao. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Nachhaltigkeitsberichterstattung wird oft als zu komplex und bürokratisch empfunden, was die eigentlichen Ziele behindert.
  2. Neue EU-Regulierungen wie die SFDR sollen Vereinfachungen bringen und „Greenwashing“ reduzieren.
  3. Der Finanzsektor spielt eine zentrale Rolle durch nachhaltige Portfoliogestaltung und grüne Finanzprodukte.
  4. International gibt es positive Entwicklungen, etwa in China oder mit grünen Anleihen in Europa.
  5. Zukünftige Schwerpunkte sind Biodiversität, Ressourcenverbrauch (z.B. durch KI) und resilientere Lieferketten.

Summary:

Im Podcast diskutieren Christian Drastilich und Veronica Rief, Expertin für Finanzkommunikation, die aktuelle Lage der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Kritisiert wird, dass der Prozess oft zu bürokratisch und komplex ist, was Unternehmen von kreativen Lösungen ablenkt. Neue EU-Regulierungen wie die Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) sollen Abhilfe schaffen, indem sie Berichte vereinfachen und Greenwashing eindämmen.

Der Finanzsektor wird als Schlüsselakteur betont, da Banken durch nachhaltige Kreditvergabe und grüne Anleihen langfristige Risiken wie Klimafolgen mindern können. B. Slowenien, Ungarn) Fortschritte bei grünen Finanzprodukten.

Zukünftig werden Themen wie Biodiversität, Ressourcenverbrauch durch Digitalisierung und die Sicherung von Lieferketten an Bedeutung gewinnen. Trotz Herausforderungen herrscht Optimismus, dass eine entspanntere Herangehensweise die Nachhaltigkeitsziele fördert.

FAQs

Der Finanzsektor trägt wesentlich zur Nachhaltigkeit bei, indem er sein Portfolio langfristig und risikoarm gestaltet, um Kredite an zukunftsfähige Unternehmen zu vergeben. Dies dient auch dem eigenen Interesse, da stabile Kunden langfristig Rückzahlungen sicherstellen.

In Österreich und der EU befindet sich die Regulierung im Umbruch, mit Vereinfachungen wie der SFDR für den Finanzsektor. International zeigen Länder wie China erstaunliche Fortschritte, während in Europa Staaten wie Slowenien und Ungarn grüne Anleihen emittieren.

Häufige Kritikpunkte sind zu komplexe Fragebögen und bürokratische Hürden, die Kreativität hemmen. Zudem wird oft kritisiert, dass Berichterstattung und tatsächliche Nachhaltigkeit nicht immer zusammenhängen, was zu Unmut bei Unternehmen führt.

Banken und Finanzinstitute gestalten ihre Portfolios nachhaltig, um langfristige Risiken wie Naturkatastrophen zu minimieren und in klimarelevante Bereiche zu investieren. Dies fördert die Finanzierung grüner Projekte und stärkt die Resilienz der Wirtschaft.

Zukünftige Schwerpunkte sind Biodiversität, Ressourcenverbrauch durch Datenzentren, Wasserversorgung und Lieferketten-Sicherheit. Auch Anpassung an geopolitische Fragmentierung und Widerstandsfähigkeit (Resilience) gewinnen an Bedeutung.

Neue EU-Regulierungen wie die SFDR vereinfachen die Klassifizierung von Fonds, ersetzen etwa Artikel 8/9 durch klare Kategorien und reduzieren Interpretationsspielraum. Dies soll Greenwashing eindämmen und Transparenz erhöhen.

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