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Priorisieren ohne Burnout: Die 5 Prinzipien für Produktivität und Energie-Management

63m 15s

Priorisieren ohne Burnout: Die 5 Prinzipien für Produktivität und Energie-Management

In dieser Folge des Female Leadership Podcasts geht es um Priorisierung als Schlüssel für effektive Selbstführung und Veränderung – sowohl persönlich als auch in Teams und Organisationen. Vera Strauch betont, dass es nicht nur um Effizienz geht, sondern darum, das Richtige zu tun und Energie gezielt einzusetzen. Sie stellt fünf Prinzipien vor, die helfen, Klarheit über Prioritäten zu gewinnen und diese konsequent umzusetzen. Ein zentrales Problem sei die Kultur der „Beschäftigung“, in der viel Arbeit als Statussymbol gilt und Erschöpfung normalisiert wird. Dies führe bei vielen – insbesondere Frauen in Führung – zu Burn-out-Symptomen. Stattdessen plädiert sie für eine Haltung, die Ergebnisse wertschätzt und Mut macht, auch mal Grenzen zu setzen, etwa durch früheren Feierabend. Praktische Gewohnheiten wie ein morgendliches Innehalten oder bewusster Umgang mit dem Handy seien „Game-Changer“ für mehr Präsenz und Zufriedenheit. Letztlich gehe es darum, sich selbst und anderen eine Orientierung zu geben, die nicht auf Optimierung, sondern auf Sinn und nachhaltiger Energie basiert – für ein balanciertes Leben und wirksame Führung.

Transcription

11275 Words, 68898 Characters

German
Das ist eine der zentralen Fragen, die wir uns heute ansehen in dieser Folge. Was ist dir wirklich wichtig? Mein Idealzustand ist schon nicht mich von Urlaub zu Urlaub zu hangeln, sondern ein Grundsätzlich Gut, auch in der Giseite, ich balanciertes Leben zu führt. Wie sehr ist es eigentlich auch schick für mich zu sagen? Ich hab so viel zu tun und ich bin so wichtig, da steht ja auch dahinter. Heute war mal wenig zu tun und ich hab früher Feierabend gemacht. Traue ich mich das, was braucht ein Meeting? Damit es mir nicht Energie zieht, sondern mir sogar vielleicht Energie gibt. Herzlich willkommen im Female Leadership Podcast. Mein Name ist Vera Strauch. Ich bin Gründerin von der Mandae von der Female Leadership Academy. Ich bin Autorin, Kinozbikerin und Leadership Trainerin. Und meine Arbeit verhandelt ich mit Frauen in leitenden Funktionen, Führungskräfte, aber auch Projektleiterinnen, Expertenen. Wir verhandeln gemeinsam Führung jenseits von Klischee. Und dazu sehen wir uns heute ein ganz wichtiges Thema dafür an, weil es nämlich ein großer Kategisator für Veränderung sein kann für dich persönlich, deine Ergebnisse, deine Karriere, aber auch wohlbefinden und Zielerreichung. Aber auch für Gruppen und Teams. Es ist ein ganz entscheidendes Thema für Veränderung. Und zwar geht es um eins der effektivsten und wichtigsten Selbstmanagement-Elemente überhaupt. Es geht um Priorisierung. Wenn wir Klarheit darüber haben, was unbedingt gemacht werden sollte und vor allem auch warum, was aber vielleicht auch ganz gestrichen abgegeben, woanders stattfinden kann oder auch in unter anderem Rahmenbedingungen. Wenn wir diese Klarheit haben, unter noch den Mut konsequent danach zu handeln, dann kann sich in der eigenen Toiliste, aber auch in der Orientierung von Gruppen ganz viel und entscheidend verändern. Wir werden anders produktiv und auch vor allem effektiv. Denn es geht nicht nur darum, effizient gut an den zu arbeiten, mit möglichst wenig Energieaufwand möglichst viel zu erreichen. Sondern es geht hier auch darum, das Richtige zu erreichen. Und das ist ein ganz wichtige Führung, die wir anderen geben können. Übrigens nicht nur als Führungskräfte können wir diese Orientierung auch in Gruppe geben, sondern die wir vor allem auch im ersten Schritt, erst mal alle uns selbst geben können. Und das ist eine der zentralen Fragen, die wir uns heute ansehen in dieser Folge. Und das ist dann ein bisschen unbequem vielleicht. Mach ich vielleicht auch vieles, obwohl es gar nicht wirklich wichtig ist. Und wie kann ich dann für mich konsequent etwas daran verändern? Das heißt, in dieser Folge heute geht es um fünf Prinzipien, die du dafür nutzen kannst für diese Klarheit, auch für die Umsetzung und eben direkt mit in deinen Alltag nehmen kannst. Und an Ende hast du dann eben nicht nur Klarheit und dein eigenes Priorisierungssystem für dich entwickelt, sondern auch ein Plan, wie du anfängst, nicht mehr so verfügbar zu sein für Dinge, die nicht wirklich wichtig sind und dafür aber umso präsenter, mit umso mehr Energie, bei dem zu sein, was wirklich zählt. Und das brauchen wir. Das brauchen wir nicht nur als einzelner Person für unser Wohlbefinden, sondern das brauchen wir auch für Gemeinschaft und für das große Ganze in auch Gesellschaft. Und deswegen sind Leadership-Themen, immer auch Gesellschaft-Themen, die wichtig sind für uns als Gemeinschaften. Und es ist ganz toll, dass du dich mit dir beschäftigst und mit diesen Themen schön, dass du hier bist und dann legen wir gleich mal los. Ich treffe immer wieder Skeptiker in Menschen, die zu Recht sagen, ich möchte mich nicht selbst optimieren und ich möchte auch nicht andere optimieren. Ich finde, dass nicht Menschen centriert, ich finde, dass weder Entführung noch ein Selbstführung richtig und ich gehe da total mit. Also ich finde, es ist wichtig, dass wir Freiheit haben als Menschen uns auch selbst zu überraschen, dass wir Raum haben für unsere Entwicklung und dass wir natürlich nicht so kleine Zahnredchen sind, dass früher so das Verständnis war, die irgendwie möglichst gut ineinander greifen müssen und dass dann alles so eine geölte Maschine ist, wenn wir zusammenkommen, um gemeinsam Dinge zu tun. Zum Beispiel in Unternehmen, in Organisationen. Also wir sind keine Zahnredchen und deswegen geht es darum, auch nicht die Maschine möglichst gut zu ölen, dass wir alle einfach nur so funktionieren. Gleichzeitig sehe ich das in Selbstführung und Selbst Management auch, wirklich mit einfachen Instrumenten, bessere Entscheidungen getroffen werden. Eben nicht nur dafür, dass wir effizienter sind und irgendwie alles besser ineinander greift, was ich schon auch wichtig finde, weil ich zum Beispiel keine Lust habe, meine Energie für Reibungsverluste aufzuwenden, schon Versuche das zu reduzieren und aber auch damit wir effektiver sind. Und wenn wir ein gutes Ziel haben, das motiviert ist, dass vielleicht auch größer ist als nur unser eigenes Fortkommen, wo wir was richtig wichtiges bewegen wollen, was uns persönlich auch am Herzen liegt, dann möchte ich gerade für diese Menschen, also gerade auch für dich dabei unterstützen und begleiten, dass das einfach noch besser passieren kann. Und da geht es eben immer auch darum, wie viel Energie gebe ich wofür rein und sehe ich einen Sinn dahinter, wie ich meine Energie aufwende. Und ich glaube, jede Person, die hier zuhört oder die aller meisten auf jeden Fall, kennen das, dass das mit uns macht, wenn wir was tun, was nicht sinnvoll ist. Und das ist eine Aufgabe von Führung, von Fremdführung, aber auch von Selbstführung, daran zu arbeiten, dass wir nicht an sinnlosen Dingen arbeiten. Und das ist ein Bestandteil der Folge heute. Also wenn du Menschen kennst, diese skeptisch sind, was du dieses Optimierungsthema angeht, dann leite die Folge doch vielleicht direkt weiter. Wir machen das hier bewusst nicht aus einer Optimierungsperspektive, sondern ermöglich aus einer Sinnorientierung und einer Effektivität, die dadurch entstehen kann und übrigens auch dem Mut Entscheidungen zu treffen. Und das geht damit einher. Hab ich die Klarheit und hab ich dann auch den Mut und natürlich auch die Kompetenzen um entsprechend zu handeln. Und noch mal einen Hinweis zu Leadership, weil wir hier im Fime-Leadership Podcast sind. Es geht natürlich hand in hand. Je besser ich mich selbst führere, desto besser kann ich auch Fremd führen. Und in meiner Perspektive auf Führung ist es so, dass wir alle Führen, die ganze Zeit, wir führen uns selbst, aber wir führen auch immer mal wieder Situation bedingt Menschen in unserem Umfeld. Also nicht nur formelle Führungskräfte, brauchen Führungskompetenzen, sondern eigentlich brauchen wir sie alle. Und eigentlich würde ich sie am liebsten auch schon in Schule mitgeben, indirekt passiert das vielleicht auch hier und da. Aber noch viel mehr auch formalisieren, diese Klarheit darüber, dass wir alle führen. Und dass das was ist, was richtig gut und richtig wichtig und richtig im Pact voll sein kann. Also richtig bedeutsam sein kann für uns als Gemeinschaft, wenn wir das noch besser reflektierter und auch zielorientierter tun können. Und deswegen steckt da heute ganz viel drin für die Führungskräfte, aber auch für alle anderen, die nicht nur für sich selbst, was verändern wollen, sondern für alle doch nochmal anders in ihren System, sei es in ihrem System Team, Abteilung, Organisation oder auch im System Familie, Nachbarschaft, Freundschaften für sich etwas bewegen möchten. Es geht heute indirekt auch darum eben nicht auszubrennen, denn wir alle haben begrenzte Energieresflufen und viele von uns sind betroffen davon, oder Leben ist auf jeden Fall, dass einfach auch viel Anspruchshaltung ist. An sie innerhalb ihres Teams von der Führungskraft vielleicht, aber auch von sich selbst, das ist häufig auch ein großer Treiber. Und das kann eben dazu führen, dass es uns schnell alles zu viel wird. Und deswegen geht es indirekt auch darum, in diesem eigenen Priorisierungssystem vielleicht so einen Baustein zu festigen, auch systematisch zu festigen, der auch preventiv dafür ist, dass wir eben ausbrennen und uns erschöpfen. 60 Prozent der frauen Entführungspositionen berichten von regelmäßigen Burn-Aute Symptomen. Und also eine Zahl zu nennen, es sind übrigens bei den Männern 50 Prozent in vergleichbaren Rollen. Das heißt, das ist ein Thema, das natürlich vor allem auch in Führung relevant ist, aber überhaupt nicht nur in Führung relevant ist. Und es ist eben nicht nur offiziell diagnostiziertes Burn-Out, das relevant ist natürlich, sondern es gibt auch den sogenannten Stillen-Burn-Out. Und es gibt eben viele Menschen, die, die eben, wo es sich so anbarnt und vielleicht noch nicht eskaliert, es oder vielleicht auch nicht eskaliert, aber da ist einfach so eine latente innerliche Erschöpfung, die ich zum Beispiel auch fasernweise natürlich auch gut kenne. Und die manchmal eben auch unbemerkt von außen, aber so im Inneren schon total erlebt werden kann, wie zum Beispiel, wir sind einfach greizt. Und so können wir es jetzt auch gar nicht erklären, warum wir vergessen Dinge leichter. Wir sind vielleicht auch erschöpft und haben uns erlauben uns aber nicht die Pausen, weil wir nicht genau wissen, wie wir es auch vor uns selbst rechtfertigen sollen, aber wir einfach überhaupt nicht die Relevanz von Pausen für uns innerlich reflektiert haben. Und deswegen, und das können natürlich auch ganz viele andere Gründe sein, warum das vielleicht so Symptome sind, die uns beschäftigen. Aber konzert sich, ich weiß ja, ob ich gerade in dem erschöpften Zustand auch Grundzustand bin oder nicht. Und gerade wenn das, gerade wenn diese Erschöpfung da ist, ich hätte es zum Beispiel so ganz klassisch letztes Jahr zum Ende des Jahres überhaupt nicht diagnostizierter oder wie Burnout, nur einfach eine ganz tiefe Erschöpfung. Und mein Idealzustand ist schon nicht mich irgendwie so von Urlaub zu Urlaub zu hangeln, sondern ein grundsätzlich gut auch energieseitig balanciertes Leben zu führen. Und das natürlich pragmatisch zu machen. Es gibt immer mal Phasen, da ist irgendwie auch ungeplant, einfach viel los oder es gibt ja manchmal auch persönliche oder auch berufliche Veränderungen, die keiner hätte vorhersehen können, die aber dazu führen, dass dann manchmal sich die Arbeitsbelastung oder auch die Trageweise von einzelnen Entscheidungen, das kann ja auch Energie kosten, sich einfach irgendwie bald und das dann mal Phasenweise anstrengend ist. Ich finde nur, dass es wichtig ist, dass das kein Dauerzustand wird und du kannst dich ja mal fragen, wie ist es gerade bei dir, bist du überhaupt erschöpfst oder nicht? Wie fühlst du dich und wie lange ist das vielleicht auch schon so und ist es eher so was, was du jetzt ganz so piektiv für dich eher als ein Dauerzustand schon bezeichnen würdest oder was werde ich gerade auch einfach eine Phase ist und eher so in Wellen geht. Und das Leben ist ja ein, ja, ist ja so. So züglich, es bewegt sich. Es ist alles im Bewegung. Wenn ich nicht darum, sich selbst zu verurteilen, oder deine Organisation und dein Team, was auch immer die Rahmenbedingungen, sondern eher zu gucken, was brauche ich, damit ich in so 'ne gute Rhythmus finde. Aus Anspannung aber auch Entspannung. Und dazu helfen finde ich Prinzipien, weil sie nicht so starre Regeln sind, aber auch nicht drei Schritte. Sondern eher eine Orientierung für uns bieten. Und vielleicht kannst du mit den Prinzipien, die wir heute mitgebracht haben, gut arbeiten, weil sie für dich einfach noch mal eine gute Auffrischung oder auch Inspiration sind, wie du, wie du noch mal anders auch an deinen Alltag herangehst. Da geht es natürlich auch immer darum, wie organisierst du dich und wie strukturierst du deinen Alltag. Und das ist das, wo dann die Optimierungskritiker, die ich auch in meinem direkten Umfeld haben. Vielleicht so leist mit den Augenrollen. Jetzt kommt Vera schon wieder mit ihrem Journalin, und dann entweder sagen, da färb ich keine Zeit, oder das ist mir irgendwie zu. Das passt für mich nicht, das möchte ich nicht. Was ja auch total legitim ist. Nur ich glaube, ich weiß, wie wissen, wie viel Kraft in Gewohnheiten liegt und in dem, was wir jeden Tag wiederholt tun. Wie viel Kraft da liegt, um uns auszurichten auf unsere Ziele, um innerlich klar, zum Beispiel in den Tag, zu starten, was ich hier immer wieder hole. Und wirklich mein Tipp für dich, wenn du es noch nicht machst, nimm dir am Anfang des Tages, bevor der Alltag losgeht, Zeit und Überleg einmal, was ist heute wirklich wichtig? Vielleicht auch, wie möchte ich heute in diesen Tag starten? Also, gehen mit Klarheit. Und wenn es einfach nur ein gut sortiertes, innerlich aufgestellt sein, in deinem Tag. Du wirst anders durch den Tag gehen, du wirst auch anders in der Fremdführung mit anderen sein. Und es ist eine der wirkungsvollsten Gewohnheiten für das tägliche, was wir tun. Und wir wissen, diese Routine sind wichtig. Die rechnen sich vor allem auch so auf, also die Ergebnungen in der Summe, nachher auch andere Ergebnisse. Und wir wissen vor allem auch im Negativen, was das mit uns macht. Und auch, wenn du jetzt sagst, ich hab gar keine richtigen Gewohnheiten. Das ist kein Thema für mich. So hast du sie auf jeden Fall. Und du hast sie vielleicht auch. Und das lad ich immer wieder ein, so reflektieren im Umgang mit deinem Handy. Also, es ist vielleicht sehr selbstverständlich, morgens deine Mädels auf dem Handy zu checken oder in Social Media unterwegs zu sein. Wie viel Zeit verwendest du darauf? Gibt dir das Energie? Einige Sachen natürlich so Mädels checken, müssen wir machen. Die Frage ist nur in welcher Form, wie nutzt ich da die Spielräume, die ich habe. Und das ist so heute auch die Essenz dieser Folge. Und etwas für das, du wundervat die Prinzipien verwenden kannst, die wir mitgebracht haben. Denn die Daten zeigen, das Problem ist, es ist kein Problem, dass wir ambitioniert sind. Das ist nicht das Problem, dass wir haben, wenn wir uns vielleicht erschöpft fühlen. Oder wenn uns einfach alles auch mal so viel wird. Und ich glaube, wir haben ein. Wir haben irgendwie so einen Knoten im Kopf, wenn es um das Thema Produktivität geht und auch um Besienes geht. Denn es gibt eben auch, diejenigen, die gelernt haben, beruflich sozialisiert worden sind, das, bis sie zu sein, was zu tun zu haben, darüber auch sprechen zu können, damit sichtbar zu sein, dass das Schick ist, dass das Wert hat, dass das geschätzt wird, von meiner Führungskraft, von meinem Umfeld. Und dass das irgendwie was ist, was so eine gute Idee ist. Und am Anfang haben wir es vielleicht noch so ein bisschen gespielt. Ich hab so viel zu tun, alle haben so viel zu tun, es fährt auch Teil der Kultur. Und irgendwann wird es dann zu so einer selbst erfüllenden Profizeiung. Dann ist es irgendwann Teil meiner Arbeitsidentität geworden, vielleicht. Und ich weiß, das ist ein bisschen unbequem dahin zu gucken. Aber wie sehr ist es eigentlich auch Schick für mich zu sagen? Ich bin wichtig in dieser Kultur, wenn ich vielleicht auch sorge habe, dass man, dass da vielleicht gerade auch viel Bewegung ist, was so die personelle Struktur angeht, dass ich vielleicht meinen Job sichern möchte, dass ich gerne zeigen möchte. Ich bin ein wichtiger Teil hier. Ich mache hier richtige Dinge, ich bin unersetzlich und hier ist einfach ganz viel zu tun. Und wie sehr wird das auch zum Teil meiner Identität. Und vielleicht als da auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich früher Feier mache, wenn ich mal, obwohl ich anders war, vielleicht auch länger gearbeitet habe, wenn ich mir das auch erlauben kann, vielleicht mal früher zu gehen. Und da können wir aus aller Per-Allemperspektiven reflektieren, natürlich die Führungskräfte als allererstes, was incentiviere ich in meinem Team, als positive Reinforcement, also positive Verstärkung. Belone ich, das würdige ich, das wertschätze ich, dass wenn Menschen viel zu tun haben im Team, schaffe ich vielleicht auch durch meinen Verhaltenteile dieser Kultur. Was lebe ich vielleicht aber auch vor und wie sehr zeige ich in Richtung meines Teams AS Schick. Und ich bin ja selber so beschäftigt. Oder schaffe ich vielleicht ganz bewusst Akzent und sag, heute war mal wenig zu tun und ich hab früher Feierabend gemacht. Traue ich mich das. Hab ich das vertrauen, dass wir trotzdem als Team gut arbeiten. Und wenn nicht das kann ja berechtigt sein, woran liegt das? Und wie könnte ich vielleicht auch da eher strukturell in dem Team arbeiten? Was braucht es eigentlich? Was ist denn für mich eine Kultur, in der wir uns nicht nur durch Besienes zeigen, sondern wirklich auf Ergebnisse blicken? Und die Ergebnisse würdigen. Und vielleicht nicht nur das Ergebnis, sondern auch ermutigen, dass es wichtig ist, wie wir zu dem Ergebnis gekommen sind, und was wir daraus lernen, wie wir dahin gekommen sind. Also große wichtige Fragen vor allem auf Führungsfragen, aber nicht nur Führung, Pläktikultur, sondern wie alle. Das heißt, wenn ich als Kollege, indem er sagt, ich bin so bissech, hab so viel zu tun, dann signalisiert es natürlich auch, was in Richtung meiner neuen Kollege*innen, aber auch diejenigen, die da sind, dann prägt das natürlich die Kultur. Und ich kann auch da vorleben, dass ich zum Beispiel auch rechtzeitig feierend machen kann, wenn es passt, dass ich auch zeige, ich kann tolle Ergebnisse bringen und, ah, übrigens hab ich einen Weg gefunden, mit dem das vielleicht ergeht, jetzt hab ich mir Zeit für andere Dinge. Also da liegt gerade zum Beispiel natürlich auch im Einsatz von KI, die schon hier und da vielleicht auch Produktivitätsgewinne schafft. Da liegt ganz viel auch in dem Mut. Und in dem Selbstvertrauen, das dahinter steht, ich bin ein wichtiger Mensch, auch wenn ich nicht besiege bin. Und der Weg zum Ziel ist schon was, was wichtig ist und was für uns auch strukturell als Organisationen spannend ist. Und das passt auch gut zu unseren fünf Prinzipien, zu denen wir jetzt kommen. Es sind jetzt nicht die großen Tools, sondern es ist eher eine Haltungsfrage auf deine Selbstorganisation. Und mit der Kanzler noch mal überprüfen, welche Selbstführungsstools hast du? Wir verlinken dir in den Schonorts auf jeden Fall auch noch mal eine Folge mit vielen Selbstmanagement-Tools. Die sind hier immer mal wieder ein Thema. Das heißt, du kannst mit den Prinzipien nochmal überprüfen. Wir bin ich gerade aufgestellt in Punkte meiner Gewohnheiten, in Punkte, auch von Selbstführungs-Tools seien es digitale, aber auch einfach nur Techniken, Frameworks mit denen ich arbeite, um dich nochmal bewusster auch aufzustellen und vor allem auch immer wieder zur Haltung zurückzukehren. Denn die prägt sein Verhalten und die prägt auch vielleicht die Entschlossenheiten, der du dich dann auch nochmal deinen Gewohnheiten widmest mit denen du dann fährt. Auch konsequenter, das Handy wegpackt, sich es willst euch allen nochmal. Ich gebe es nochmal zu Protokoll hier. Es ist wirklich der große Game-Changer. Wenn ihr sagt, ihr habt keine Zeit, überprüfe einfach mal, wo, wie viel Zeit verbringe ich am Tag für mit meinem Handy? Und wie viel dieser Zeit sollte ich wirklich damit verbringen? Wie präsent bin ich in meinen Beziehungen, sei es im Meeting mit den Kollegen*innen oder auch, weiß ich nicht, mit meinem Kind, mit meinem Partner*innen, mit meinen Freund*innen, wie präsent bin ich oder auch nicht, weil ich ständig dieses Gerät in der Hand habe. Und war ganz viel meiner Zeit aufmerksamkeit und Energie in diese Geräte fließt. Und ich mein es gar nicht vorwuchsvoll, das wirkt jetzt so harsh, vielleicht, weil es auch in meiner Richtung geht. Ich mein es gar nicht so vorwuchsvoll, sondern ich meine eher, dass das wirklich eine der großen Disziplinfragen unserer Zeit ist und einer der großen Game-Changer, wenn es darum geht, mehr zufriedenheit, mehr Orientierung für uns zu finden und uns einfach anders aufzustellen, für in der Präsenz mit uns selbst und in der Präsenz mit anderen. Und da steckt auf jeden Fall noch vielleicht bei dir auch ein ganz schöner Zeitpuffer drin, Zeit, die du anders fühlen könnt, justen dann ist die große Frage, wie willst du sie füllen? Und da sind wir beim ersten Prinzip. Die Wichtigkeit kommt immer zuerst. Es geht immer um die Frage, was ist wirklich wichtig? Und dahinter steht natürlich auch die Frage, was wäre, wenn ich's einfach weglasse? Da können wir gleich bei dem Handy bei Spiele anknüpfen. Was wäre, wäre, wenn du jetzt einfach morgens, was ist ja immerhin schon geschafft morgens nicht direkt dein Handy nach dem Aufstehen in die Hand zu nehmen? Darauf bin ich persönlich sehr stolz. Das macht was mit meiner Energie, mit meinem, wahrscheinlich auch Home-Haushalt und mit allem. Es ist gut. Das hast du immerhin geschafft, Vera, aber was macht, wie wäre es, wenn du diese Social-Media-Zeit, wie du dir dann irgendwann am Vormittag erlaubst, bevor du ins Büro fährst? Diese 15 Minuten, was wäre, wenn du die einfach weglässt? Dann könnte ich vielleicht sagen, "Ne, ich muss morgens meine Melz checken, bevor ich ins Büro fahre." Das ist ganz wichtig, weil ich gerade auf einem wichtigen Projekt arbeite. Und ich muss morgens zu einem gewissen Zeitpunkt einmal gecheckt haben, ob da irgendwelche dringenden Melz von Anwältinnen in meinem Posteingang sind. Okay. Das wäre dann okay, ich weiß, dass es wichtig und ich weiß, warum es wichtig ist. Bei mir ist nichts davon der Fall. Das heißt, es würde sich wahrscheinlich nichts verändern, außer, dass ich Zeit für Dinge hätte, die wirklich wichtig sind, wenn ich es einfach weglassen würde. Bedeutet, dass ich deswegen von diesen Dopamin-Kicks am Morgen weck komme und dass ich das sofort verändern, nur weil ich mir diese Klarheit verschafft hab, nein. Aber ich bin schon mal einen Schritt näher an der Veränderung, als ich es wäre ohne diese Klarheit. Deswegen, was wäre, wenn ich es weglassen würde? Oder auch, und das so eine bisschen Abwandlung, Es ist in fünf Jahren noch relevant, worum es hier gerade geht. Das ist zum Beispiel etwas, was du dich fragen kannst, wenn ein Tadu in deinem E-Mail eingang landet. Oder eine Kollegin steht bei dir am Tisch, im Büro, Fysisch oder im Chat. Stellt bei dir auf der Matte in euer Komponier, Austausch, Plattform und sagt, so hier wäre, das ist die Entscheidung, das ist die Aufgabe, darum geht es. Dann kann ich einfach sagen, alles klar, nehme ich mit. Oder ich guck es mit dem Moment an und überlege, ist das wirklich wichtig für mich in meiner Rolle, aber fällt auch mit meinen privaten Zielen, das kann sich auf alles betragen. Es ist eine Frage in dem Kontext, was ist wirklich wichtig aus meiner Perspektive. Oder auch aus der Perspektive des Teams, der Organisationen, je nachdem, wo für ich verantwortlich bin. Also ist das in fünf Jahren noch relevant, das ist eine gute Frage, um zu gucken. Okay, die Farben, die wir jetzt für dieses Dokument gerade auswählen, in fünf Jahren werde ich mich daran nicht erinnern und es wird keinerlei Rolle gespielt haben. Wer so ist, es geht vielleicht um ein ganz wichtiges Feedback oder es geht um ein großes Projekt mit großer Trageweite. Oder es geht vielleicht auch um etwas, was gerade nicht funktioniert und deswegen den Ablauf für ganz viele Menschen gerade behindert oder einfach gerade stillstand herrscht, weil diese Sache blockiert ist so. Das sind Sachen häufig ja so Notfälle, wo wir sehr klar sehen, das ist gerade richtig wichtig und das braucht gerade meine volle Aufmerksamkeit. Und alle anderen Sachen, die in fünf Jahren eigentlich nicht wichtig sind, oder wir können auch sagen, in einem Jahr, die keine große Wichtigkeit haben, können wir bewusst entscheiden, braucht das gerade mich und wenn ja, warum? Weil auch Kleinigkeiten zum Beispiel für andere Menschen und für die gesamte Prozesskette, das ist wichtig sein können. Wenn meine Aufgabe, das ist jetzt hier zu entscheiden, welche Farben wir nehmen, dann kann das vielleicht sehr hilfreich sein zu merken, ah, das ist überhaupt nicht so wichtig. Ich entscheide das jetzt, weil es meine Rolle ist und dann kann der Prozess weitergehen und das ist wichtig für das Team. Dazu brauche ich aber diesen weitblick, diesen Überblick, um auch entscheidend zu können, ist das gerade wichtig und um meine Bedeutung, fährt einer ganz kleinen Entscheidung, die bei mir liegt in dieser Kette, anders bewerten zu können. Das ist das, was ganz häufig in Organisationen in Teams auch zu richtig viel Frust führen kann, weil Menschen sich nicht trauen zum einen zu entscheiden, weil sie die Wichtigkeit nicht sehen, die Wichtigkeit nicht sehen, in Bedeuteln bezug auf, wie wichtig ist diese Entscheidung und ich sagen können, wirst ihr, was Leute, das ist überhaupt nicht keine große Entscheidung, ich entscheide das jetzt einfach, weiter geht's. Weil sie vielleicht nicht die Befugnis haben, sie werden vielleicht total in der Lage jetzt schnell zu entscheiden, aber sie wissen, dass sie das nicht dürfen, obwohl es vielleicht doch sinnvollerweise beihin liegen sollte, also ihnen wurde nicht die Verantwortung offiziell oder auch inoffiziell übertragen, oder weil sie nicht sehen, nicht das große Ganze. Und dann denke ich vielleicht, okay, das entscheide ich später, aber jetzt, ob wir jetzt grün oder blauen nehmen, entscheide ich später, weil ich nicht weiß, dass da 20 Leute noch darauf warten, dass das endlich weitergeht. Und dass das dann schon große Auswirkungen hat, dass ich gerade nicht entscheide, dass nicht nur mein Berg an kleinen Dingen die zu tun ist, sich immer weiter hoch aufleht, sondern nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen es dazu führt, dass es immer mehr wird, und dass es einfach auch nervt, ihr bekennest alles genervt, es geht nicht weiter, Kleinigkeiten halten uns auf. Und deswegen ist es gerade für Führungskräfte so wichtig, zu wissen, was es wichtig, damit sie auch schnell entscheiden und dass ich sie damit Bewegung im System bleibt. Und ich aber an den richtigen Stellen natürlich auch sagen kann so momentmal. Ihr wollt jetzt vielleicht, dass ich hier ganz schnell entscheide, aber das braucht auf jeden Fall noch mehr. Mehr Informationen, ich brauche Zeit, mach ich mal auch, ich muss dann nochmal eine Nacht drüber schlafen, ich zieh das jetzt raus und dann ist es aber sehr stark erklären zu können, warum. Und dann Kontext-Inns-Team zu geben, zu können, aber auch ich kann ja auch in der Selbstführung machen, mir selbst den Kontext zu geben und zu sagen, Vera, das ist total okay, dass du darüber jetzt noch eine Nacht schlafen möchtest. Sein ich hart zu dir, das ist okay und zwar kann ich dir selber gerade im inneren Dialog erklären, warum das okay ist, dass du eine Nacht darüber schlebst. Es geht hier nicht um dein Ego, das ist für mich immer noch so ein Tech, den ich mache. Es geht nicht um dein Ego, sondern es geht darum, dass wir hier eine solide Grundlage schaffen wollen zum Beispiel. Und dass das was ist, was dann an ganz vielen anderen Stellen auch verwendet wird und womit ihr einfach grundsätzlich und du vor allem auch grundsätzlich zufrieden sein musst. So spreche ich, versuche ich dann mit mir zu sprechen. So, das heißt, je besser ich verstehe, warum treffe ich vielleicht eine schnelle Entscheidung, weil es nicht wichtig ist. Warum dilligier ich vielleicht oder kommen wir gleich noch zu, warum verwerfe ich vielleicht auch, warum sag ich, nee, das lassen wir einfach weg. Auch eine mutige Entscheidung. Und kann ich dann erzählen, warum das so ist. Kann ich dann erzählen, das ist was wichtiges Weihl. Das ist nicht wichtig, das lassen wir jetzt weg, Weihl. Und dieses Weihl, das ist übrigens ein ganz großes Führungsinstrument, denn das zeigt zum einen, dass du dein Projekt, das kann auch ein Projekt sein, dass du führst, das Thema, dass du führst, oder das Team, dass du führst, die Abteilung, das Unternehmen, dass du führst, dass du verstanden hast, was wirklich wichtig ist. Und dass du immer wieder diesen Bezug für andere aus schaffen kannst. Und es gibt andern die Möglichkeit, besser zu verstehen, mehr Kontext zu haben und das dann in ihren inneren Puzzleteilen zusammenzusetzen und vielleicht an anderen Stellen, ähnlich mutig auch Entscheidungen zu treffen. Denn es inspiriert natürlich auch zusätzlich noch dazu, zu entscheiden und zu verstehen, wie entscheide ich denn. Das heißt, dieses Wichtigkeitsthema, es ist das allerwichtigste. Und für dich persönlich, vielleicht noch als einen Tipp, du brauchst einfach Klarheit, was wichtig ist. Das heißt, du musst natürlich wissen, was ist die Strategie deiner Abteilung, wenn du eine Abteilung führst. Was ist übergeordnet wichtig? Was ist wichtig für deine Rolle? Das muss jede Person wissen in ihrem Job. Und wenn wir das nicht wissen, dann müssen wir mit unseren Menschen, die das wissen, das sind dann die Führungskräfte darüber sprechen. Und können wir uns auch immer wieder rückversichern, denn natürlich verändern sich auch Profile gerade in dieser Welt, was ja schön ist. Da ist Bewegung, das heißt, diese Rückversicherung auch immer wieder einzuholen, Fragen zu stellen. Es ist sehr tolle Geidens auch, das ist auch ein schöner Weg, um die eigene Führung zu führen. Immer wieder nachzufragen habe ich das richtig verstanden, dass es jetzt wichtig weil oder auch Prisierungen einzutschicken und zu sagen, nur noch einmal kurz um sicher zu gehen. Ich mache jetzt A und B wird sich dann in der Deadline um zwei Wochen verschieben, denn A ist ja aus diesen Gründen wichtiger. Dadurch signalisier ich, ich habe verstanden, wie wir hier priorisieren und ich kann aber auch der anderen Seite die Möglichkeit geben, noch mal anders einzuordnen, zu korrigieren, mir Perspektive zu geben. Und wenn ich es nicht selber einordnen kann, dann kann ich natürlich Fragen ganz kurz, ich bin mir gerade nicht sicher, es ist jetzt A oder B wichtiger, weshalb. Das gibt einfach uns all ne gute Orientierung, das ist immer eine gute Idee, auch bei den besten Teams immer eine gute Idee, dann noch mal reinzugehen, nachzufragen. Und für dich persönlich heißt es natürlich auch zu wissen, was ist dir denn eigentlich wirklich wichtig? Und zwar nicht nur in deinem Job, das ist auch wichtig für deine Karriere, langfristig auch, wohin soll das so grob gehen. Aber was ist dir auch für dein Leben wichtig? Und Erwerbsarbeit ist nun mal ein großer wichtiger Teil aus verschiedenen Gründen für uns. Wie ordne ich meine Erwerbsarbeit in mein Lebensset ab ein? Jetzt gerade in diesem Lebensabschnitt, aber vielleicht auch, wenn die Kinder groß sind oder wenn ich an einem anderen Punkt in meinem Leben bin oder was brauche ich, was fehlt mir vielleicht auch gerade? Und wie ist das vielleicht nicht nächstes Jahr umsetzbar? Aber in zwei, drei, vier Jahren. Und ich weiß, dass das große Fragen sind und die auch nicht unbedingt, die sind ich so eben mal beantwortet, ich weiß nur, dass es sich lohnt sich dafür immer mal wieder Zeit zu nehmen. Wenn du beim Zuhören gerade merkst, wie viele Themen gleichzeitig um deine Aufmerksamkeit kämpfen und wie schwer es vielleicht auch ist, wirklich zu priorisieren, auch Mutig zu entscheiden und Freiraum für dich zu schaffen, dann bist du damit zum einen nicht allein? Zum anderen gibt es darauf Antworten und du kannst auch mit anderen gemeinsam daran arbeiten, denn genau an dem Punkt setzen wir auch in der Fimedidership Academy an, vor allem aus der Perspektive von was ist wirklich wichtig? Wie kannst du verhandeln? Wie gehst du auch in den Kontakt mit deinem Umfeld? Aber wie schaffst du für dich selbst auch eine andere innere Klarheit in Schlossenheit und auch so Mut-Energie, um das wirklich auch umzusetzen? Und da gibt es nicht, es gibt natürlich ganz viele Tools und Techniken, aber es geht in erster Linie immer wieder auch um deine Haltung und deine Einstellung und die Menschen wundern sich manchmal was das verändern kann. Deswegen, wir machen ja auch hier im Podcast sehr viel Haltungsarbeit, denn Haltung verändert, verhalten und du bekommst eben für beides für deinen Verhalten, aber eben auch für deine Haltung ganz viel, Input und auch Sparing innerhalb der Fimedidership Academy. Es geht dort unter anderem auch um die Themen Priorisierung, Grenzen, Sätzen, Sichtbarkeit, auch Dilegien, Verantwortung übertragen und vor allem arbeiten wir daran, dein eigenes Verständnis von Führung zu entwickeln, deine Klarheit über deine Ziele, aber auch die Ziele, deine Rolle und was ganz genau zu dir passt und zu deiner Herangehensweise, denn die ist anders als die Anderer vielleicht. Und deswegen, wenn du nicht länger nur funktionieren willst, sondern wirklich bewusst gestalten, Veränderung anstoßen und führen möchtest, dann findest du alle Informationen über die Fimedidership Academy in den Show Notes oder unter dir minus meine Punkte e/ Academy. Und jetzt geht es jetzt zurück zur Folgen. Prinzip Nummer 2. Energie-Managen. Im ersten Schritt geht es vor allem darum, meine Aufmerksamkeit und meine Energie gut im Blick zu haben. Und die übersetzt sich dann in meinen Kalender zum Beispiel oder in meine To-Duliste in die Art und Weise, wie ich mich so um Selbstmanagement organisierer, aber dahinter steht immer wieder zu fragen, was gibt mir Energie und was zieht mir Energie? Und das ist überhaupt nicht universell anwendbar. Und es gibt wirklich, mir passiert es regelmäßig, dass Menschen zu mir sagen, wie machst du das Wera? Und ich auch schon mal, was du gefühl hattest, mir wollen andere Menschen irgendwie so ein Burnout einreden. Und dabei wusste ich aber in dem Moment ganz klar, nee, mir geht es wirklich gut. Und natürlich gibt es auch Momente in denen, und es gab und wird wahrscheinlich auch immer wieder Momente geben, wenn ich denke, oh Gott, ich habe ja viel zu viel vorgenommen und ich bin total erschöpft. Es geht ja auch nicht um Perfektion, so, das ist immer wichtig finde ich, sondern vor allem auch für mich zu wissen, was gibt mir richtig viel Energie und was zieht mir aber vielleicht auch Energie? Und ich kenne Menschen, die gehen von Netzwerk-Event zu Netzwerk-Event und dann sind die In-Meetings und dann sind die unterwegs und die brauchen das, weil sie daraus so viel Energie ziehen. Und die macht das eher fertig, wenn sie mal zwei Tage im Homeoffice ohne Meetingskonzentriert arbeiten können. So, diese Menschen gibt es. Wenn ich das höre, dann werde ich schon ganz gestresste, weil ich denke, ich brauche, ich weiß von mir, ich brauche nicht nur, aber auch immer wieder zum Beispielzeit, um ganz en rohe zu denken, für mich zu sein, wirklich auch komplett alleine in einem Raum zu sein. Und andersrum, wenn ich nur alleine in einem Raum wäre, wäre das für mich zum Beispiel auch nicht. Das heißt, ich brauche zum Beispiel beides und ich weiß auch, es gibt gewisse Intaktionen, Themen, die geben mir richtig viel Energie und andere Intaktionen, Settings, Menschen, Dynamiken, aber auch Themenfelder, die ziehen mir die Energie raus. Ich bin danach wie so eine ausgeludste Batterie. Und das zu beobachten, das er ehrlich hinzukucken, auch zu verstehen, wann verändert sich das vielleicht? Was braucht ein Meetings, damit es mir nicht Energie zieht, sondern mir sogar vielleicht Energie gibt? Das sind spannende Fragen und die kann ich nur für mich selbst beantworten. Die können wir natürlich auch im Team beantworten. Da gibt es auch gewisse Patterns, also gewisse Muster, denn natürlich an sinnlosen Dingen zu arbeiten, macht den aller wenigen Menschen Freude und gibt auch den anderen wenigen Menschen Energie. Das heißt, brauche ich mehr Kontext für diese Aufgabe, die vielleicht sehr sinnvoll ist. Ich weiß es nur nicht wieder so ein Führungsthema. Also ich weiß, ich das überhaupt in stelle ich mir diese Frage und merk ich es vielleicht auch, wenn ich aus einem Termin gehe oder aus einer Situation gehe oder aus einem Tag, einem Arbeitstag gehe und merke, ich habe gar keine Kraft mehr. Und was ist eigentlich heute passiert, dass das dazu gekommen ist, oder gehe ich vielleicht aus einzelnen Begegnungen und Situationen, wo ich überrascht bin, ich hatte das gerade wieder, dass ich so viel Energie habe. Und das war bei mir richtig interessant, weil das eigentlich ein Setting war, dass mir früher richtig viel Energie gezogen hätte. Ich habe einen Vortrag gehalten. Aber in so einem Kontext wo ich sie dachte, ah, weiß ich jetzt nicht. Und so. Und ich mach das dann trotzdem, mach das auch gerne. Aber ich weiß schon, wenn ich da raus gehe oder bin ich eher so ein bisschen ausgelutscht und in dem Fall war das aber gar nicht so. Und das war eine sehr spannende Frage, dass ich mich gefahrt habe, okay, warum hattest du danach so viel mehr Energie wäre? Und ich kann ja so, also ich will jetzt gar nicht so in meinen Beispiele reingehen, aber bei mir hatte es so vielfach auch was mit Sinn zu tun. Und deswegen diese Fragen, diese beiden Fragen, was gibt mir Energie, was zieht mir Energie, kannst du für dich mitnehmen, um an diesen Prinzip zu arbeiten wie mannlst du dich meine Energie und wie übernehme ich für Antworten für meine Energie steht ja auch dahinter. Und auch nochmal auf deinen, ich sag jetzt mal den Zyklus zu gucken, aber jetzt nicht nur auf den Zyklus von Menschen mit Uterus, sondern auf den Zyklus zu gucken, auch am Tag. Und allahmen ja diesen Tag Nacht Rhythmus, ist ja sowieso so toll, dass wir uns immerhin legen und schlafen finde ich, sind so ein interessanter Spezies. Aber wir alle brauchen den Schlaf, wir alle legen uns hin meistens Nachts. Dann wachen wir morgens auf Menschen die im Schichtdienst arbeiten, haben zum Beispiel einen anderen Rhythmus, ne? Und da genau hinzugucken, wann in diesem Rhythmus den ich habe, habe ich viel Energie, wofür und wann vielleicht weniger Energie und wann brauche ich vielleicht auch, wann sind Pausenzeiten für mich vielleicht auch gut, wann brauche ich Fokuszeit, wann bin ich vielleicht sehr gerne in sozialer Interaktion und wie kann ich mir meinen Tag nicht nur meinen Arbeitstag, welche Freiräume habe ich, wie kann ich mir den so organisieren? Und aber auch mein Leben, meine Lebenszeit, meine Wochenenden, meinen Monatlichen Rhythmus natürlich, ich finde es vor allem Zyklus orientiert, soweit es möglich ist bei mir ist das und ich bin schon sehr frei, mein Kalender auch überhaupt nicht möglich mich immer danach zu richten. Aber überhaupt das Bewusstsein darüber zu haben, dass ich weiß, jetzt bin ich gerade kurz vor der Blutung, ich bin wahrscheinlich irgendwie, es ist auf jeden Fall kein Wunder, wenn ich irgendwie nicht so gute Laune habe oder nicht so viel Energie habe oder fährt auch nicht irgendwie so gut fühlen. Ich kenne mich einfach gut und kann deshalb auch besser verstehen und vielleicht auch Energie nicht dafür aufbringen, mich zu fragen, was es gerade verkehrt mit mir oder mit mir irgendwie hart und es Gericht zu gehen, sondern weiß einfach, okay, wäre es ist irgendwie gerade Nachmittags, du brauchst sich nicht wundern, dass du gerade kein kreatives Konzept schreiben kannst, weil du einfach Nachmittags nicht so viel Energie hast, wie morgens. Ja, es ist auch okay. Ich glaube, wenn wir mehr in dieser in der eigenen in diesen Ressourcen und in unsere Aufmerksamkeit noch achtsam verwehren, dann steckt da ganz viel Kraft dahinter, um einfach besser unsere Energie zum richtigen Zeitpunkt auch einzusetzen und auch zu lernen für die Zukunft, wenn ich merke, dass einzelne Themen, einzelne Kontexte, mir vielleicht sehr viel Energie ziehen, was kann ich nicht heute oder morgen verändern, aber wie kann ich weichen stellen, um das in der Zukunft vielleicht zu verändern. Und sehr bewusst auch darin sein, wie ich mich auf solche Verabredungen vielleicht auch einlasse. Und andersrum, was will ich vielleicht eigentlich noch viel mehr machen, weil ich merke, da werden meine Batterien so aufgeladen, das geht mir richtig gut danach. Prinzip Nummer drei, woher kommt die Dringlichkeit? Dringlichkeit zu hinterfragen ist essentiell, um sie bewerten zu können. Verstehe ich, woher diese Deadline kommt. Denn dann, besser ich das verstehe. Das du besser kann, ich sagen, ah, warum ich als etwas als Dringlich empfinde, denn auch ich setze mir selber Deadlines. Und wenn ich dann frage, ist das eigentlich eher meine Angst, dass ich irgendwie nicht schnell genug bin, aber eigentlich ist es gar nicht Dringlich, sondern es ist einfach von mir selber gerade so ein Druck, den ich mir mache. Es ist aber vielleicht auch, weil ich gerade Lust auf ein Thema habe und deswegen finde ich es ganz Dringlich, dass wir jetzt über meine Idee sprechen, das sind jetzt zwei ganz unterschiedliche Hintergründe in der inneren Bewertung auch mit der Dringlichkeit entstehen lassen. Und B, ich kann natürlich auch bei anderen, das ist ein großer Game-Changer, für es verstehen warum andere etwas als Dringlich empfinden. Also ist es gerade so, dass sich Stefan nennen wir ihn mal. Mein Kollege, der zu mir kommt und gerne von mir möchte, dass ich diese Aufgabe bis morgen Ende des Tages erledigt habe. Ist das einfach, weil Stefan sich überlegt hat, dass das eine gute Idee wäre, und hat er noch zwei Wochen Zeit, um in Ruhe damit weiter zu arbeiten. Oder gibt es eine externe Deadline von einem Gericht, weil wir ein wichtiges, rechtliches Schreiben zurückschicken müssen, dass in zwei ganz unterschiedliche Hintergründe aus denen sich eine Deadline ergeben kann. Und so extrem sind die Unterschiede wahrscheinlich selten, aber Stefan nochmal kurz zu fragen, warum brauchst du das bis morgen? Am kannst du mir nochmal kurz sagen, nämlich besser verstehe, fährt auch den Kontext besser, für das, was ich da vorbereite. Und danach fragen zu stellen. Das gibt mir Spielraum, um zu verhandeln. Und das ist der große Punkt, wenn es um Dringlichkeiten geht. Und dazu hilft es natürlich, dass wir im Team, so was die Projektpläne haben, dass wir Transparenz darüber schaffen, wie sind Abläufe, wie sind Pläne, dass wir das sehen können, vor allem diejenigen, die es betrifft. Und dass wir auch verstehen, was passiert, wenn diese Deadline sich verschiebt oder dieser vereinbarte Zeitpunkt sich verschiebt. Wie hängen die Dinge miteinander zusammen, das haben wir beim ersten Punkt uns ja gerade schon angesehen. Und dann ist dieses Verhandeln darüber, wann etwas fertig sein muss. Ein wichtiger Faktor zum einen, damit wir verbindlich dann auch wirklich liefern. Denn wenn ich etwas Zusage, dann ist mein Anspruch, dass ich das dann auch schaffe. So, das heißt, es muss verhandeltbar sein mit meinem Plan. Und es muss natürlich aber auch verhandeltbar sein mit dem anderen Plan. Also weiß ich dann, was danach passiert. Und es gibt mir natürlich den Raum noch mal ganz anders zu verstehen und vielleicht auch anders Zeit und Luft zu gewinnen. Und dann habe ich immer die Möglichkeit und das ist ein weiches Nein, ne? In Deadline zu verhandeln ist ein weiches Nein, weil ich sage Nein zu den Konditionen, so wie du sie mir gerade hier vorgelegt hast. Aber ich sage vielleicht ja zu anderen Konditionen. Und das ist sehr selbst wirksam. Und das ist gut für Teams. Das ist gut, wenn wir uns auch daran reiben, wenn wir uns überhaupt trauen zu sagen, Mensch, mich ja, wie ist denn das zustande gekommen? Sag doch mal, verstehe ich nicht. Und übrigens, da kann man mich auch schön Feedback geben, das nächste Mal wäre es wirklich toll, wenn du das schon vor zwei Wochen wirst. Das wäre es toll, wenn du mir einfach vor zwei Wochen bescheid gesagt hast. Denn ich habe ja hier natürlich auch Dinge, die ich für morgen geplant habe. Und wenn mich ja eher aber gar nichts dafür kann, sondern dass irgendwie eine Sache ist, auf die ja eh nicht einfluss nimmt und die fällt auf wirklich einfach gerade spontan sehr dringend geworden ist, weil irgendein wichtiges System gerade ausgefallen ist, dann ist das natürlich was ganz anderes. Und deswegen hilft dieser Kontext auch im frust, im persönlichen Frust mit Deadlines. Es gibt noch andere Wege, um Nein zu sagen, es ist auch okay Sachen, die vor allen Sachen, die nicht wichtig sind, nicht selbst zu machen, zu delegieren, wieder zurückzugeben. ganz wegzulassen. Zu diesem Nein sagen, verlinkt mir, wenn wir eine Folge, in der wir nur über so methodigen gesprochen haben, wie du Nein sagen kannst, im Prinzip Formulierung oder Spielräume, die wir so aushandeln können im täglichen Dwing. Findst du auch in den Schon- und auch das Thema Grenzen setzen, dazu haben wir auch eine Folge aufgenommen, die verlinkt, wie wir auch noch mal, falls du da noch mal tiefer reingehen möchtest. Also Dringlichkeiten hinterfragen, lohnt sich. Und Dringlichkeiten gemeinsam aushandeln. Und wir leben in einer Welt, in der wir eben nicht die Zahnredchen sind, wie es früher mal war und am Band stehen und Schritt A und B machen. Und dann wird bei dem, irgendwo anders weiter. Sondern wir brauchen den Kontext, um immer wieder zu hinterfragen, mal ergibt das Sinn, so wie es gerade ist. Oder gibt es nicht andere Wege, andere Prozesse, mit denen wir das hier ganz anders noch besser machen könnten. Ist das Ziel klar, steht sowieso immer noch dahinter? Ist es sinnvoll, dass wir das tun? Aber auch, wie wir es tun, ist das sinnvoll. Wir brauchen überall in allen Ecken von Organisationen und aber auch von Alltag Menschen, die diesen Blick über den Tellerrand wie selbstverständlich machen. Das brauchen wir überall und von allen. Und deswegen ist das auch eine Form von Kultur, die dadurch sich auch verändern kann, wenn wir mehr und so verhalten. Prinzip Nummer vier, Verantwortung kann übertragen werden. Und das hat ganz viel mit dem Loslassen zu tun. Ich kann Verantwortung übertragen, zum Beispiel im Haushalt. Ich komme gerade von einem Eltern-Workshop. Es war so ein Wochenende ganz toll von unserer Kita organisiert. Und wir haben so einen Eltern-Workshop-Wochenende gemacht. Bei dem ist ganz viel um Ermutigungen von Kindern gegen, was ich sehr schön finde, ich finde auch Ermutigungen von mit Menschen erwachsenen, sehr spannend. Und um auch um Rollen, also um Funktionen, die wir übernehmen. Und darum, wie wir zum Beispiel auch Kindern-Verantwortungen im Haushalt übertragen. Und ich finde es sehr wichtig, Männer nicht, wie Helferleiden im Haushalt zu behandeln. Weder in der VG, das muss gar nicht mehr nur im Mutter-Fahrterkind kontext, irgendwie so im heteronormativen Kontext der Fall sein, sondern dass wir die Spülmaschine gehört nicht der Frau im Haushalt. Ich sag das jetzt so, aber wirklich, wir sind hier eine sehr offene und auch reflektierte Gruppe, auch übrigens nicht nur an Frauen. Wir hören ja viele Menschen, ganz unterschiedliche Menschen zu. Ich sag es aber trotzdem noch mal, weil ich glaube, wenn wir alle inklusive mir über unsere Tellerrender blicken, auch in unseren Freundinnen und Kreisen, in dem Umfeld, in dem wir uns bewegen, in unseren Familien, dann ist da immer noch so viel zu tun. Und dann finde ich es sehr wichtig, dass wir eben nicht sagen, der Mann, wenn wir jetzt mal bei dem heteronormativen Beispiel bleiben, der Mann ist irgendwie das Helferlein der Frau. Und sie übergibt ihn ja nicht die Verantwortung, die Spülmaschine so auszuräumen, sondern oder sich um das Kind zu kümmern, sondern wir brauchen Menschen, die aktiv. Sich die Verantwortung auch nehmen, vor allem, wenn sie merken, dass da einzelne Personen vielleicht auch vollkommen überlastet sind. Und ich finde, diesen Transfer können wir in allen Systemen machen. Also ich übernehme natürlich Verantwortung für mich und meine Rolle. Und gleichzeitig übernehme ich auch Verantwortung für das Miteinander. Ich bin ja total für so radikale Fürsorge. Das heißt, wenn ich merke, da ist jemand vollkommen am Rande der Erschöpfung. Oder auch einfach nur gerade sehr eingespannend. Das muss ja gar nicht so weit gehen. Dann geht es auch darum, für die Gemeinschaft und für die Verteilung innerhalb der Gemeinschaft für Verantwortung zu übernehmen. Und vielleicht dann die Person anzusprechen, "Hey, kann ich dich unterstützen?" Oder im Haushalt zum Beispiel zu sagen, "Hey, wir müssen das jetzt immer noch anders aufstellen, aber wir müssen immer zusammen überlegen, wer hier, wo für die Verantwortung übernimmt." So zum Beispiel sie ich das. Wie teilen wir das sinnvollerweise auf, nach stärken, nach Interessen, aber auch nach Belastung. Und das war irgendwie für mich es am Wochenende. So ein präsentes Thema, deswegen habe ich das jetzt direkt mal mütgebracht. Wie kriegen wir das Reihen in unsere Systeme, in Familie. Aber eben auch zum privaten Kontexte, in denen wir zusammenleben, in denen wir aber auch weiss nicht im Sportverein, in der Partei, im gemeinnützigen Verein, uns gemeinsam miteinander organisieren und natürlich auch im Systemarbeit, Organisation, Teamabteilung. Wie gehen wir da rein in die Übertragung von Verantwortung? Und es ist natürlich vor allem aus der formellen Führungsperspektive ein ganz relevantes Thema. Und ich mag es, dass wir wegkommen von den Begriff "Délegieren", den ich aber auch vor allem so definiere, dass ich eine Aufgabe übergebe, aber nicht so richtig übertrage, sondern ich gebe der Person das und dann bin ich die Chefin. Und dann gebe ich das und dann kommt die Person immer wieder zurück, um sich zurück zu versichern. Und was ich stattdessen gerne möchte, dadurch ist sie immer noch abhängig auch von mir. Was ich stattdessen gerne möchte, ist, dass ich sage, okay, ich trake hier natürlich die Verantwortung, weiß ich nicht fürs ganze Team oder für die Unternehmung, aber ich übertrage dir die Verantwortung. Und übrigens, das ist sehr wertschätzen, ich übertrage dir diese Verantwortung, weil du das total kannst, weil ich dir vertraue, weil ich sehe, dass du das vielleicht auch viel besser kannst, als ich, weil du folgende Stärken und Erfahrungen mitbringst. Und deswegen gebe ich dir das jetzt. Und dann gebe ich dir natürlich einen Unboarding, ich begleite dich dabei und dann lass dich das aber auch alleine tragen diese Verantwortung. Dann bin ich da für was auch immer du brauchst, oder wenn du gerade am Anfang, vielleicht bei Entscheidungen noch mal rückversichern möchtest. Ich bin da, aber ich muss sich nicht kontrollieren. Und wenn du Supportsystem brauchst, dann helf ich dir vielleicht dabei, dass du noch mal anderswo zu finden. Wenn es vielleicht ein vier Augenprinzip braucht, was ja durchaus auch eine Arbeitsorganisation sehr sinnvoll und auch erforderlich sein kann, dann gucken wir vielleicht, wer kann da noch mit vier Augen vielleicht dran arbeiten. Und das ist wirklich eine Form von Befähigung, die finde ich gerade auch mit diesen Begriff von Ermutigung auch einhergeht, Frauen, die Menschen sich das dann zu ergibt, es Sinn aus ihrer Perspektive. Wissen Sie, was wichtig daran ist? Und das kann dann eine sehr stärkenorientierte, auch Funktionsbezogener, Erklärung mit sich bringen. Und es dann etwas, was wirklich auch von dir Aufgaben weg, wirklich auch nachhaltig weg organisiert. Warum ist das wichtig? Jetzt gibt es vielleicht einige, die sagen, ja, aber ich will ja gar nicht meinem Team, das alles aufdrücken, als Führungskraft okay, aber ich bin mit, bin ein Kollegen, ich kann noch jetzt nicht meine Aufgaben jemals anders geben. Und da würde ich immer wieder zurückkehren zu, was ist wichtig? Und ist das der sinnvollste Weg, um dahin zu kommen? Wenn ich merke, dass meine Kollegen dieses Thema viel besser kann, das ist vielleicht auch viel besser zu ihrem Aufgabenbereich passt, dass ich eigentlich gerne an anderen Sachen arbeiten würde, weil ich das viel besser kann, weil das eigentlich viel sinnvoller für meine Rolle wäre auch, warum das nicht ansprechen. Wenn das dann irgendwie, wenn du das in der Kultur überhaupt nicht vorstellen kannst, und so, okay, dann würde ich aber fragen, okay, ist das die Kultur, die es braucht? Wie wirklich auf die Kultur? Und ich glaube, wir brauchen viel mehr Unterhaltung auch darüber, und natürlich auch so ein agileres Mindset im Abformsin kommt, wie wir uns auch gut miteinander organisieren. Weil das natürlich auch mit dem Punkt Energie zu tun hat. Ich und deswegen bin ich sehr für stärkenorientierte Führung auch, weil das bringt überhaupt nix, wenn ich mich durch Aufgaben quäle, weil ich glaube, das muss jetzt unbedingt sein, weil das meine Profil ist. Und ich hab da zu diesem Job. Wenn ich aber andere Sachen viel besser kann, die superwetig sind auch fürs Team für die Organisation, für das, was wir da gemeinsam erreichen wollen, warum das nicht so adressieren. Und da, das lohnt sich einfach, diese Fragen zu stellen, daran zu arbeiten und vor allem auch zu gucken, wie können wir dann Verantwortung wirklich übertragen. Und auch unser eigenes Ego und diesen Wunsch, dass ich da gerne alles kontrollieren möchte, weil ich vielleicht glaub, eigentlich weiß ich es alles besser. Oder auch das eigene Ego, weil das gerne irgendwie alles ganz eng kontrolliert, aus der Angst, dass irgendwas schiefgehen könnte. Das ist innere Arbeit, die müssen wir machen und hier mehr Verantwortung getragen, desto mehr. Wir müssen diese Arbeit machen. Ich kann nicht meine Angst, meine Führungsrolle tragen, treiben lassen. Sondern es werden immer Dinge passieren, die anders laufen, als ich sie gerne möchte. Es werden immer Dinge passieren, die ich vielleicht auch anders gemacht hätte. Es werden auch Fehler passieren, Sachen, die nicht so laufen, die viel geplant, das gehört dazu. Und ich höre ganz viel, dass wir über Fehlerkultur sprechen, aber leben wir sie wirklich. Und da können wir ehrlich von uns hinkucken und sagen, "Leb ich überhaupt mit mir selber eine gute Fehlerkultur?" Oder mache ich mich ein jedes Mal rund, wenn irgendwas nicht ganz genau so gelaufen ist, wie es eigentlich perfekterweise hätte machen sollen. Und das schaffe ich es, mit mir eine gute Fehlerkultur zu etablieren und dann auch mit anderen. Und das ist eine ganz wichtiger Baustein, damit ich Verantwortung wirklich übertragen und auch wirklich loslassen kann. Und das hält mich überhaupt nicht davon zurück, gute Governance-Prozesse einzuführen, an den richtigen Stellen natürlich mit reinzugehen. Aber was sind die richtigen Stellen? Und das ist nicht nur das berufliche, sondern das lässt sich wunderbar ins private übertragen. Bin ich immer diejenige, die für ihre Geschwister, die Geschenke organisiert, damit Mama das Geschenk auf dem Tisch liegen hat, wenn Weihnachten ist. Bin ich diejenige und warum? Und ist das sinnvoll, dass das so ist? Ist es vielleicht ein Riesenlast und super viel Arbeit? Oder fällt es mir einfach total leicht? Ich mache es richtig gerne. Und ich tue mein Geschwister gerne Dinge. Das ist eine sehr unterschiedliche Perspektive. Und deswegen lassen sich die Prinzipien über die Welche sprechen im Wunderbar auf das gesamte Portfolio deiner Tätigkeiten und vielleicht auch der Dinge, die ich belasten übertragen. Und da regelmäßig aufzuräumen, vielleicht auch mit diesen Prinzipien kann dabei helfen, nicht anderen das auf den Tisch zu knallen und dann irgendwie mit viel Vorwurf zu sagen. Das habe ich jetzt letzten zehn Jahre getan, wie furchtbar ist das eigentlich alles. Sondern um zu sagen, hey, Ich merke, das kostet mich super viel Energie. Ich spreche einfach mal jemand an, der das eigentlich für besser kann. Und guck, ob ich diese kleine Sache nicht von meinem Tisch bekomme. Und damit sind wir beim letzten Punkt. Sichtbarkeit ist keine Eitelkeit, sondern wir müssen als Menschen gesehen werden. Wir müssen uns zeigen. Wir müssen uns ein Stück weit trauen uns zu zeigen. Ich weiß, dass es nicht leicht ist. Dabei geht es mir überhaupt nicht darum, ein großes Personal-Branding auf Social Media zu machen. Es geht mir darum, zeige ich mich als Mensch in meinen Beziehungen, in meinen Netzwerken, vielleicht auch, in meiner Organisation. Das ist kein verhandelbares Eton, sondern das ist Teil unseres Seins. Wir wollen ja auch gesehen werden. Wenn ich mich nicht traue, über meine Erfolge zu sprechen, oder wenn ich mich nicht traue, mich mit meinen Ecken und Kanten zu zeigen, und zu meinen Geschwistern zu sagen, ich bin hier nicht die Geschenkeorganisatoren. Für mich kostet das auch viel Energie. Ich finde, wir sollten das jetzt rotieren lassen. Dann ist das auch eine Form von mich zeigen. Es ist sehr spannend, das ist eine große Frage. Es ist sehr spannend, mich zu fragen, wenn ich das habe, vielleicht auch in gewissen Settings, mich so zu zeigen, warum ist das so? Für mich ist es eine der wichtigen Fragen. Es ist tatsächlich auch immer noch für meine persönliche Entwicklung. Ich steh nun auch auf großen Bühnen, deswegen aus der Perspektive, aber übrigens nicht nur aus der. Ich hab gelernt im Prozess, wie sehr das für meine Führungsarbeit wichtig ist, aber auch für meinen Mensch sein, mich so zu zeigen, wie ich wirklich bin oder auch sein möchte. Deswegen kann ich euch nur einladen, wenn du merkst, dass das für dich ein Thema ist, daran zu gehen. Vielleicht auch, wenn du übermäßig viel gesehen werden möchtest, was ist da vielleicht, ne, oder wenn das eher aus einem Defizit kommt, was ist da für eine Lücke und gibt es vielleicht noch andere Wege, die zu schließen, aber gerade, wenn du dich auch vielleicht nicht so zeigen möchtest, was ist die Sorge dahinter? Und wo kannst du vielleicht auch in kleinen, ganz kleinen, fehlt auch gar nicht so Risiko behaftend, in den Momenten dich mal trauen, das anders zu machen? Ich zum Beispiel beim Workshop-Wohren, da kannst du vielen Stellen. Ich traue mich dann immer mal so ein bisschen. Also gerade wenn ich merke, da kommt jetzt vielleicht eher so die angepasste Wära raus. Das kann ich sehr gut. Dann so sehr bewusst zu sein, das braucht natürlich viel Reflexion. Nee, vielleicht jetzt entscheide ich mich mal, bewusst mein ich so zu sein und es ist okay. Und Einsatz, der mir dabei sehr geholfen hat, den ich hier in einem Interview, das noch kommt von einer Lernexpertin gehört habe, ist dieser spannende Menschenmachen Fehler. Also selbst wenn das nicht so läuft wie geplant und ich danach denke, "Weraffau, warum hast du das. Warum hast du das so gemacht?" Denk ich so, okay, ich bin ein. Ich habe für ein interessantes Leben, ich bin ein interessanter Mensch und die wenigsten Sachen lassen sich nicht im Nachhinein noch mal zurechtbiegen. Ich kann eigentlich immer noch mal hingehen und sagen, "Oh, Mensch, das war jetzt irgendwie, wo von mir ist du mir leid?" Übrigens auch mit Kindern, richtig schön. Aber es gilt tatsächlich auch für Mitarbeiter*innen, danach noch mal hinzugehen und zu sagen, "Oh, weiß du was, ich habe irgendwie noch mal darüber nachgedacht, das war kein gutes Verhalten von mir." Das ist auch überhaupt nicht, wie ich das gerne machen möchte. Das tut mir echt leid. Ich werde folgendes verändern. Und Menschen wirklich erstaunlich häufig mögen, dass sehr gerne wissen, das total zu schätzen und sind auch sehr vergebungsvoll. Deswegen selbst wenn es irgendwie doffer, es lohnt sich, sich zu zeigen, mit den Ecken und Kanten und auch über die eigenen Erfolge zu sprechen und Ergebnisse und den Weg dahin, wo wir wieder bei der Priorisierung wären, während Kontext zu geben, auch zu zeigen. Ich habe das verstanden, anderen auch das zu kommunizieren und auch eine Inspiration für andere zu sein, die dann vielleicht sagen, "Oh, wow, cool." Das hast du gemacht und so bist du dahin gekommen. Total toll. Das würde ich auch gerne mal sein, wenn ich in zehn Jahren an den Punkt bin. Oder auch, "Oh, wow, cool." Meine Kollegin hat mich total inspiriert. Ich habe jetzt auch einen anderen Weg, um dahin zu kommen. Und jetzt habe ich verstanden, warum das so wichtig war. Das brauchen ja Menschen, zum Beispiel im Projekten, das ist ein gutes Beispiel. Projekte, die geführt werden, ich muss ja nicht nur verstehen, wie es der Plan, wie betrifft mich das, selbst wenn ich nicht teile, das Projekt hinzbinn. Sondern die grundlegende Frage, die wir überhaupt erst mal alle haben, warum findet jetzt gerade hier im Konzern dieses Projekt statt? Und warum ist das wichtig? Und diese Fragen kann ich übrigens auch immer wieder beantworten. Dazu verlinken wir noch mal von Daniel Coil, The Culture Code, heißt das Buch, eines der stärksten Bücher finde ich über starke Kulturen. Und ich glaube, da habe ich das gelesen, dass dieses wiederholen von Prioritäten und wiederholen vor allem das Kontext von einer Priorität, ein ganz wichtiges Führungsinstrument ist. Und ich würde sagen, ein Kultur-Element. Das können alle nicht nur die Führungskräfte immer wiederzuerklaeren. Und das heißt natürlich auch, wenn ich in meiner Sichtbarkeit gehe und erzähle, was ich für einen Erfolg in dem Projekt erzählt habe. Und dann auch sage, warum das sehr wichtig war. Ist das eine ganz andere Information. Und dann können andere auch anders anknüpfen. Dann kann ich anders in der Rinnerung. Und ich kann mich natürlich auch anders positionieren. Und das ist ein wichtiges Thema. Es ist ein ganz wichtiges Auftrag, den wir haben. Das wir gesehen werden mit unseren stärken Erfahrungen. Aber auch mit unseren Zielen und Plänen, damit dann bei der nächsten Beförderung an uns gedacht wird. Damit wir auf dem Radasen für gewisse Projekte, für gewisse Themen. Das ist eine ganz große wichtige Chance, die wir haben. Und nicht nur in einmaligen Momenten, sondern wirklich auch systematisch an den richtigen Stellen, die richtigen Informationen ankommen zu lassen. Das will geführt werden, auch für deine Karriere. Und das hat da nichts von Elbogenkultur oder irgendwie Opportunismus. Sondern das ist einfach auch ein Service für andere, um zu wissen, "Ahh, Vera kann das gut und die verorte ich dort." Oder auch zu merken, "Ahh, Vera war früher da, aber die will eigentlich dahin." Und damit sind wir am Ende, wir verlinken in den Show notes, noch mal all die Podcastfolgen nicht heute erwähnt habe, denn ihr Kohl, der Kälterkot, ich würde diesmal auch mal im Buch verlinken. Ich habe ja im Buch geschrieben, über das Unbequem sein. Und diese Ecken und Kanten, die ich bei einem Prinzip gerade erklärt habe, mit denen habe ich mich sehr viel in meinem Buch verschäftigt. Und ein Buch, das dafür mich sehr bereichert hat, meine Arbeitser bereichert hat, war auf jeden Fall die ganze Forschung rund um Heiklegespräche. Das fändigen wir auch noch mal in den Show notes. Das haben so mehrere Herren über einen längeren Zeitraum recherchiert und aufgeschrieben, wie wir uns in Heikleensprächen verhalten können. Crucial Conversations, heißt, das glaube ich, in Englischersprache. Ich fand das einfach sehr praxisnah und hilfreich. Vielleicht ist das auch noch mal interessant, wenn ich dieses Thema ganz speziell anspricht. Und damit noch ein Hinweis, denn diese Frage nach Wichtigkeit und Dringlichkeit kommt aus dem sogenannten Eisenhauer Prinzip. Das hat ja heute in direkt eine Rolle gespielt, der Vollständigkeit, halber, dass auch noch mal als eine der Quellen, die wir natürlich für diese Folge hier verwendet haben. Und damit sind wir am Ende. Das ist toll, dass du dich mit diesen Fragen beschäftigt hast. Ich fasse noch mal die fünf Prinzipien zusammen, die für dich vielleicht auch ein guter Weg sind, um gut orientiert, auch gut mutig Entscheidungen zu treffen. Für deine Tutuliste, aber auch für deine Kommunikation, auch für die Verhandlung über Tutus und auch dein Arbeitsprofil, dass ich die ganze Zeit verändern kann, wenn wir so darauf blicken. Und das, was du auch für deine Karriere durch deine Selbstwirksamkeit und Sichtbarkeit möglich machst. Und natürlich auch immer aus der Fremdführungsperspektive ins Team relevant ist. Prinzip Nummer ein, Wichtigkeit kommt immer zuerst. Erst, Prinzip Nummer zwei, Energie vorerst managen, auch vor der Zeit, die Energie managen, Prinzip Nummer drei. Woher kommt die Dringlichkeit? Fragen, Prinzip Nummer vier. Und Dringlichkeit verhandeln übrigens. Prinzip Nummer vier. Loslassen. Und Verantwortung, wirklich übertragen. Prinzip Nummer fünf. Sichtbarkeit ist keine Eitelkeit, sondern eine essenzielle Erfordernis für alles, was du tust. Du bist sichtbar und du bist wirksam. Und das ist total schön und wichtig. Die Frage ist, wie möchtest du das nutzen mit Leben führen? Was hält dich vielleicht auch zurück? Oder treibt dich voll in diese Richtung? Und wie findest du da für dich eine gute? Barlos. Vielen Dank, dass du dabei warst heute. Und ich hoffe, dass du für dich so einen Weg gefunden hast, gut mit den Inmal halten umzugehen. Es geht eben nicht um die reine Optimierung und noch ein Trul und noch Technik, sondern um Klarheit am Ende und um Haltung und um Ermutigung anderer, aber auch Selbstermotigung. Und ein, ich würde es wirklich auch effektiveres miteinander nennen. Denn da haben wir noch richtig viel Potenzial im Privat und auch im Beruflichen. Einfach einen guten Weg miteinander zu finden, um noch effektiver miteinander zu kommunizieren, uns zu organisieren. Gerade bei den großen Prozessveränderungen, die auch durch KI gerade kommen, ist oder auf jeden Fall angedacht werden. Ist es hilfreich, dass wir da immer wieder auch das über den Teller ran gucken, das große Ganze sehen und uns trauen, uns zu zeigen. Auch mit den sinnvollen Fragen, die wir vielleicht an andere haben und auch an uns selbst natürlich haben. Und es ist nicht immer bequem. Umso toller ist es, dass du hier bis jetzt mitgehört hast. und dich darauf eingelassen hast. Und ich freue mich, wenn du. Vielleicht ein, zwei Sachen direkt in die Anwendung bringt, dann in diesem Machen entsteht eben die große Veränderung. Und das ist auch ein Grund, weswegen ich die viel mehr Leadership Academy gestartet habe. Das ist ja unser sechswöchiges Leadership-Programm. Denn genau dieses Machen sich trauen, auch mit anderen zusammen darüber zu reflektieren, nicht alleine zu sein mit diesen Themen. Das ist so, der Kern unserer Arbeit. Und dir dann die Zeit zu nehmen für dich, für diese Fragen, die wir dann sehr strukturiert mit dir bearbeiten. Und ich meine, auch in unserem Curriculum bearbeitet ist, wohin soll es eigentlich gehen? Was sind meine Ziele? Was ist auch das langfristige Lebensrat, das ich für mich aufstelle? Wo stehe ich eigentlich gerade? Wo bin ich vielleicht schon sehr zufrieden? Wo krieg ich ganz viel Energie? Und wo aber vielleicht auch noch nicht? Und wie will ich auch strukturiert an meiner langfristigen Zukunft arbeiten? Denn das ist natürlich das, was dahintersteckt, was wir heute besprochen haben. Wie setze ich meine Energie, wofür ein? Und verstehe ich, warum? Wir sind zu tun, auch mit dem Sinn natürlich unserer Mission. Wir bringen Frauen aus der ganzen Dachregion zusammen, die miteinander gute Sachen machen, und die das für sich selber tun, aber natürlich auch für Gemeinschaft und Gesellschaft. Weil eben die Art, wie wir führen, uns zwar nicht nur in Führungspositionen, sondern in allen Formen der Verantwortung, die wir übernehmen, die Art, wie wir führen, die prägt ganz maßgeblich, was sich dann am Ende verändert. Und wie wir auch zu diesem Ergebnis kommen. Und es ist wichtig, dass wir auch den Prozess würdigen und auch da ermutigen. Und in diesem Prozess zu, wie kommen wir denn eigentlich zum Ziel? Und wir haben wir vielleicht auch sogar eine gute Zeit dabei. Auch wenn wir an was Wichtige um arbeiten, dann muss uns das nicht ausbrennen und ausbeuten, sondern dann können wir einen guten Weg finden und fährt auch noch effektiver daran arbeiten, Reibungsverluste vermeiden und gemeinsam gute Dinge tun. Davon bin ich fest überzeugt, und ich glaube, es ist wichtig, dass wir uns das immer wieder bewusst machen, und auch gucken, wie verteilen wir dann Ressourcen gut miteinander. Und deswegen ist es sehr schön, dass du da warst. Ich weiß, sie hören Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu, was es übrigens sehr schön und wertvoll macht, weil das natürlich auch ein wichtiger Teil unserer Arbeit und meiner Mission ist, Menschen zusammenzubringen, uns ins Gespräch zu bringen, auch verschiedene Perspektiven zu hören, ernst zu nehmen, einfließen zu lassen. Und die sind manchmal widersprüchlich oder vermeintlich widersprüchlich. Und da geht es viel auch um Aushandlung. Und das ist nicht immer bequem und umso schöner ist es, wenn wir auch lernen mit uns selbst, unbequeme Fragen zu beantworten, ernst zu nehmen. Und das fängt eben bei diesem Thema dieser Folge. Und bei den kleinen Entscheidungen im Alltag schon an. Und da können wir sehr viel lernen und dann auch ins große Ganze, wie übertragen. Findest alle Links in den Schonort, findest du in den Link zur Femalidership Academy in den Schonort oder auf D-Mandell.de/academie. Übrigens haben wir auch einen ganz wunderbaren Leitfaden, falls du deinen Arbeitgeber fragen möchtest, dass zu finanzieren ist eine berufliche Weiterbildung, die super wichtig für Kultur, für Führung in Organisationen. Und wenn du da Begleitung brauchst, dann findest du auf unserer Website auch dazu ganz viel weitere Informationen. Ich wünsche dir eine richtig schöne Woche. Troll, dass du hier warst. Freu mich, wenn du uns nächste Woche wiederhören, bis dahin. Und alles Liebe.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Priorisierung ist ein zentrales Selbstmanagement-Element, das Klarheit darüber schafft, was wirklich wichtig ist und was gestrichen oder abgegeben werden kann.
  2. Effektivität bedeutet nicht nur effizient zu arbeiten, sondern das Richtige zu erreichen – für sich selbst und für Teams.
  3. 60 % der Frauen in Führungspositionen berichten von Burn-out-Symptomen; daher ist Priorisierung auch ein präventives Instrument gegen Erschöpfung.
  4. Fünf Prinzipien helfen, ein eigenes Priorisierungssystem zu entwickeln und konsequent umzusetzen, um Energie auf sinnvolle Dinge zu fokussieren.
  5. Die Kultur der „Beschäftigung“ – sich durch viel Arbeit wichtig zu machen – sollte hinterfragt werden; stattdessen geht es um Ergebnisorientierung und Mut, auch mal früher Feierabend zu machen.
  6. Gewohnheiten wie das tägliche Morgenritual („Was ist heute wirklich wichtig?“) und bewusster Umgang mit dem Handy sind entscheidend für mehr Präsenz und Zufriedenheit.

Summary:

In dieser Folge des Female Leadership Podcasts geht es um Priorisierung als Schlüssel für effektive Selbstführung und Veränderung – sowohl persönlich als auch in Teams und Organisationen. Vera Strauch betont, dass es nicht nur um Effizienz geht, sondern darum, das Richtige zu tun und Energie gezielt einzusetzen. Sie stellt fünf Prinzipien vor, die helfen, Klarheit über Prioritäten zu gewinnen und diese konsequent umzusetzen.

Ein zentrales Problem sei die Kultur der „Beschäftigung“, in der viel Arbeit als Statussymbol gilt und Erschöpfung normalisiert wird. Dies führe bei vielen – insbesondere Frauen in Führung – zu Burn-out-Symptomen. Stattdessen plädiert sie für eine Haltung, die Ergebnisse wertschätzt und Mut macht, auch mal Grenzen zu setzen, etwa durch früheren Feierabend.

Praktische Gewohnheiten wie ein morgendliches Innehalten oder bewusster Umgang mit dem Handy seien „Game-Changer“ für mehr Präsenz und Zufriedenheit. Letztlich gehe es darum, sich selbst und anderen eine Orientierung zu geben, die nicht auf Optimierung, sondern auf Sinn und nachhaltiger Energie basiert – für ein balanciertes Leben und wirksame Führung.

FAQs

Das Hauptthema ist Priorisierung als eines der effektivsten Selbstmanagement-Elemente, um Klarheit über wichtige Aufgaben zu gewinnen und konsequent danach zu handeln.

Sie hilft, effektiver zu sein, indem man das Richtige erreicht, statt nur effizient zu arbeiten. Zudem kann man diese Orientierung auch Teams geben und so eine Kultur fördern, die Ergebnisse statt Beschäftigtsein würdigt.

Indem man ein eigenes Priorisierungssystem entwickelt, das präventiv gegen Erschöpfung wirkt, und regelmäßige Pausen einplant, um einen guten Rhythmus zwischen Anspannung und Entspannung zu finden.

Es ist eine latente innere Erschöpfung, die noch nicht eskaliert ist, aber Symptome wie Vergesslichkeit oder Gereiztheit verursacht, oft unbemerkt von außen.

Das Handy kann viel Zeit, Aufmerksamkeit und Energie binden. Bewusster Umgang damit ist ein Game-Changer für mehr Zufriedenheit und Präsenz im Alltag.

Indem Führungskräfte vorleben, dass früher Feierabend okay ist, und Ergebnisse statt Beschäftigtsein belohnen. Auch Kollegen können durch ihr Verhalten die Kultur positiv beeinflussen.

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