Prägungen aus der Kindheit belasten die Beziehung - Ratschläge von Paartherapeuten
0m 0s
Prägungen aus der Kindheit, insbesondere in den ersten Lebensjahren, prägen tief die Beziehungsfähigkeit und das Selbstgefühl. Häufige Ursachen sind mangelnde Aufmerksamkeit und emotionale Verletzungen durch Eltern, insbesondere bei wiederholenden Konflikten oder psychischer Instabilität. Dies führt zu mangelndem Ur- und Selbstvertrauen, Selbstzweifeln, Schwierigkeiten beim Setzen von Grenzen und dem Gefühl, nicht gut genug zu sein. In Einzelcoachings werden diese Ursachen durch die Analyse von frühen Erfahrungen identifiziert und emotional verarbeitet. Der Fokus liegt darauf, positive Erlebnisse zu finden, die das Selbstwertgefühl stärken, und das innere Bild der Eltern zu verändern – indem sie ausgeglichen und kraftvoll dargestellt werden. Dieser Prozess, auch als „Eltern im Neuen“ bezeichnet, ermöglicht es, das Gefühl der Wertschätzung und Zugehörigkeit zu stärken. Die Lösung ist nicht nur symptomatisch, sondern dauerhaft: Durch die Wiederherstellung positiver Erinnerungen und die Verarbeitung von frühen emotionalen Verletzungen entsteht ein neues, gesundes Selbstbild. Diese Methode wird im Coaching verwendet, um Menschen in Beziehungen zu unterstützen, die durch frühe Prägungen belastet sind. Durch die Kombination von Selbstreflexion, inneren Bildern und konkreten Lösungsstrategien wird die Beziehung stabilisiert und die emotionale Sicherheit gefördert.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensidealisten.
In dieser Folge geht es um das Thema Prägungen aus der Kindheit belasten die Beziehung.
Ratschläge von Paartherapeuten.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Manchmal sind Prägungen aus unserer Kindheit der Grund, warum wir in der aktuellen Beziehung so handeln, wie wir handeln.
Manchmal gibt es Unsicherheiten, mangelndes Selbstvertrauen und das Gefühl, nicht gut genug zu sein, entwickelt sich durch Erfahrungen, die wir im Leben machen.
Wir erzählen euch einmal in dieser Folge, inwiefern uns diese Prägungen beeinflussen, welche Probleme und Folgen sie mit sich bringen und wo wir in unseren Coachings ansetzen, um sie zu lösen.
Ja, manchmal ist das in Coachings eine gezielte Frage.
Gibt es auch Einzelcoachings, also in Paartherapien Paarcoachings?
Und die Antwort lautet dann meistens schon.
Also gar nicht so selten beinhalten unsere Paartherapien auch Einzelcoachings, aber gar nicht so sehr, um jetzt einen einzeln zu befragen und dann den anderen sozusagen.
Das gibt es ja auch manchmal.
Aber nicht bei uns.
Dass man die so trennt und dann sagt, ich rede mal mit dem einen, mal mit dem anderen.
Aber das ist bei uns nicht so, sondern wir gehen in ein Einzelcoaching typischerweise dann, wenn wir etwas in die Beziehung mitbringen, was innerhalb der Beziehung belastend wirkt, aber vor der Beziehung entstanden ist.
Und wo man selber von sich sagt, das würde ich auch gerne ändern wollen.
Was ja bei den allermeisten Menschen der Fall ist, dass man etwas aus der Vergangenheit mitbringt in eine Beziehung, weil es einfach ja eine Vergangenheit auch gab.
Also mitverfolgt.
In der Vergangenheit meinst du ja nicht nur vorherigen Beziehungen, sondern natürlich auch Kindheit, Jugend, Ausbildungszeit.
Am Ende bringst du ja alles mit aus deiner Vergangenheit.
Die Frage ist ja immer nur, was davon finde ich hinderlich für die Beziehung, sorgt für Konflikte, sorgt dafür, dass wir uns nicht richtig wohlfühlen in der Beziehung, stört mich selber an mir, dass ich so denke, so handele.
Und genau darum geht es zu gucken, war das in der vorherigen Beziehung?
Hat der vorherigen Beziehung, an welchem Punkt ist das entstanden?
Ist das in meiner Jugend, Kindheit entstanden?
Habe ich das bei meinen Eltern gesehen?
Ist das bei denen schon entstanden?
Und wir machen das dann eben deswegen im Einzelcoaching, weil das ja mit der aktuellen Beziehung ursächlich nichts zu tun hat, aber symptomatisch eben schon.
Und deswegen brauchen wir den Zweiten nicht beim Lösen.
Der kann gern dabei sein, wenn jemand sagt, ich möchte mir das gerne anschauen, ist das okay, aber wir holen den Zweiten später ab.
Und zeigen den Lösungsweg auf, was haben wir gemacht, was war die Ursache, wie haben wir es gelöst, damit auch der, wir sagen, eine neue Brille bekommt.
Also denjenigen nochmal neu betrachten kann, es sozusagen eine neue Chance gibt.
Kommen wir also einmal zu dem Problem.
In der Kindheit gab es also Situationen, die uns negativ beeinflusst haben.
Und da ist, finde ich, der Aspekt immer ganz spannend, dass vor allen Dingen die ersten Jahre, die uns ja vielleicht in der Erinnerung gar nicht mehr präsent sind, auch schon sehr präsent waren.
Prägend sind.
Wenn ihr jetzt vielleicht überlegt, welches Ereignis ihr euch als allererstes noch so in eurem Leben erinnern könnt, ist, dass bei den allermeisten Menschen so ein Zeitraum zwischen dem vierten und siebten Lebensjahr,
dass die meisten dann sagen, okay, rund um die Einschulung, vielleicht noch manchmal auch an den Kindergarten habe ich noch Erinnerungen.
Die ersten drei Jahre sind trotzdem nicht unwichtige Jahre.
Nur weil wir uns an Sachen nicht mehr erinnern können, prägen sie uns trotzdem.
Also haben wir es im Unbewussten oder auch Unterbewusstsein abgespeichert.
Und auch diese Prägung, die wir selber als kleines Kind erlebt haben durch unsere Eltern, Geschwister, Oma, Opa, können sogar bis ins Erwachsenenalter bei uns noch ein Gefühl hinterlassen,
noch etwas auslösen, wenn wir vielleicht in einer ähnlichen Situation sind oder wenn wir eine Entscheidung treffen.
Und das ist vielen Menschen spannenderweise im Coaching gar nicht so bewusst.
Also wenn man an Vergangenheit denkt beim Paarcoaching, ist es häufig so, dass die Menschen die letzten Beziehungen überlegen, was ist da so passiert.
Vielleicht noch so ganz grob die Kindheit, die Jugend, aber gar nicht mehr so an die ersten zehn Lebensjahre denken.
Das ist so die erste Herausforderung, dass man überhaupt mal Ursache und Wirkung zusammenbringt.
Denn wenn man sich natürlich an das ursächliche Ereignis gar nicht erinnern kann oder das vielleicht schon durch Erzählungen weist,
dass das gewesen ist, dann kann man das trotzdem oftmals nicht damit verknüpfen, was ich so gerade spüre.
Und das ist dann meistens ja unser Job, das dann so herzuleiten, zu verbinden, um mal zu schauen, ob derjenige die Muster erkennen kann.
Wenn man das nochmal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und dann wird das für die meisten offensichtlich, dass da mal die entsprechende Ursache war.
Übrigens ein kleiner Disclaimer an der Stelle, weil ich kenne das aus Coachings und sehe schon,
den einen oder anderen Kommentar, ja, aber meine Eltern haben ja keine Schuld, das, das sind ja keine schlechten Eltern gewesen und so weiter.
Genau, das ist alles richtig.
Jeder Mensch handelt in guter Absicht und die Eltern sorgen für uns mit ihren Ressourcen und allem, was ihnen so möglich ist,
dem Wissen, was sie haben über Pädagogik, Psychologie und so weiter.
Dennoch ist es ja nun mal im zwischenmenschlichen Kontakt so.
Dass es nun mal emotionale Verletzungen gibt.
Es gibt eben einen Alltag, also der Alltag der Eltern ist dann die Kindheit.
Und im Alltag gibt es nun mal Stress, es gibt Konflikte, es gibt Probleme auf der Arbeit, es gibt vielleicht mal einen finanziellen Engpass.
Also es gibt immer wieder Dinge, vor denen man die Kinder zwar irgendwie schützen möchte,
aber was ja trotzdem emotional bei den Kindern ankommt, weil die Eltern dann mal nicht so reagieren,
wie sie vielleicht auch von sich selbst wünschen, dass sie reagieren.
Und dadurch entstehen dann eben Prägungen.
Und bei Kindern sind das manchmal keine riesen Dinge, die eine Prägung auslösen oder einen bestimmten Glaubenssatz auslösen.
Das können manchmal auch kleinere Dinge sein, die Kinder dann eben aus ihrer Perspektive heraus,
aus ihrem Entwicklungsstand heraus betrachten und daraus sich einen Glaubenssatz bilden,
der eben aus Erwachsenensicht so gar nicht passieren würde.
Aber bei Kindern passiert das dann eben so.
Ich finde das ganz spannend.
Ich beschäftige mich gerade so ein bisschen tiefer mit der gewaltfreien Kommunikation.
Und da wird immer gesagt, das Bestmögliche, was zur Verfügung steht.
Also, dass Eltern das Bestmögliche, was ihnen gerade zur Verfügung steht, machen.
Und ich finde dieses Bestmögliche ganz schön, weil das zeigt nochmal so diese Mühe dahinter.
Auch wenn das vielleicht negative Konsequenzen für einen selber hat oder für einen selbst als Kind hatte.
Es ist nicht so, dass da ein schlechtes Elternpaar stand.
Würde man jetzt, wie du sagst, das sonst schnell vermuten.
Ja, und man darf eben nicht gleich den Anspruch auf Perfektionismus haben.
Das sowieso nicht als Eltern.
Das funktioniert einfach nicht.
Dass das in jeder Situation gut klappt.
Deswegen ist es aber gut, wenn man vielleicht so in diesem alltäglichen Hamsterrad die Möglichkeit schafft,
sich selbst als Eltern auch regelmäßig zu reflektieren.
Und zu sehen, dass da Situationen vielleicht nicht so gelaufen sind, wie sie gelaufen wären,
wenn man in seinen vollen Ressourcen gewesen wäre.
Und dann diese Themen mit dem Kind aufarbeitet und sagt,
Mensch, wie war das denn eigentlich davor gestern?
Wie war das für dich? Wie hat sich das angefühlt?
Ich habe das Gefühl, ich habe nicht so reagiert, wie es richtig gut für dich gewesen wäre.
Und diese offenen Gespräche zu suchen.
Aber wir schweifen gerade ab.
Wir schweifen ab in Richtung Erziehung, Beziehung zu den Kindern.
Weniger wie man Prägungen löst.
Das zweite Problem bei Prägungen ist, dass es bestimmte Situationen gab,
die sich über einen längeren Zeitraum wiederholt haben.
Du sagtest es schon, wie zum Beispiel Streit bei den Eltern, finanzielle Sorgen, was auch immer.
Vor allem die Konsequenz daraus, diese wenig Aufmerksamkeit, Zuwendung oder Liebe.
Wenn das über einen längeren Zeitraum passiert, der sich immer wieder wiederholt,
dann ist es eine. Großes Indiz dafür, dass da etwas daraus entsteht, was wir mitnehmen ins Erwachsenenleben.
Ja, es fehlen dann wichtige Bausteine, die besonders in der Kindheit wichtig sind,
dass eben genau diese vorhanden sind,
da es ansonsten Auswirkungen auf das Erwachsenenleben hat.
Ein sehr typisches Beispiel ist, was du eben schon sagtest.
Es gibt dann entsprechend Streit zwischen den Eltern.
Oder was wir hier noch haben, ist auch psychische Instabilität von einem Elternteil.
Also wenn ein Elternteil eine depressive Farbe,
eine Phase hat oder Depression hat, sich nicht richtig kümmern kann,
dann passiert es eben, dass Kinder das auf sich beziehen und bei sich die Schuld suchen.
Und das ist eben etwas, wo man immer wieder schauen muss,
dass man da die Verantwortung von den Kindern nimmt,
dass die Kinder immer wieder mitgegeben bekommen.
Das liegt nicht an dir, das ist nicht deine Verantwortung.
Du hast keine Schuld daran, dass ich mich gerade so fühle.
Ansonsten haben wir eben sehr häufig die Prägung im Erwachsenenleben,
nicht gut genug zu sein, es nicht wert zu sein, geliebt zu werden.
Und das macht sich natürlich in Beziehungen besonders präzise.
belastend für denjenigen, aber auch meistens für beide, bemerkbar.
Kommen wir einmal zu den Folgen.
Als erster Punkt, mangelndes Urvertrauen.
Also wie du schon sagtest, das Gefühl, dass immer jemand für einen da ist,
dieser Felsen in der Brandung, das Sicherheitsgefühl, was dann fehlt.
Mangelndes Urvertrauen ist auch etwas, was durch die Eltern häufig erzeugt wird.
Also wenn ich das Urvertrauen von meinen Eltern nicht mitbekomme,
dass ich dann schon als erwachsener Mensch immer noch diese Suche nach Liebe in mir spüre
oder auch diese Suche nach Sicherheit.
In der nächsten Stufe dann ein geringes Selbstvertrauen, Unsicherheiten.
Es entstehen schnell Selbstzweifel.
Also man hat nicht so eine stabile Identitätsebene, wo man weiß, wer man ist,
was man möchte, was man kann und zweifelt dann recht schnell an sich selbst
und braucht Bestätigung von anderen.
Zum Beispiel bei Entscheidungen möchte man gerne von jemandem drinnen
wissen, Mensch, mache ich das richtig, mache ich das gut,
kann da so schwer für sich einstehen.
Das ist auch ein typisches Signal.
Ein weiterer Punkt ist die fehlende Fähigkeit, Grenzen zu setzen.
Es fällt dann also sehr schwer, für sich selbst einzustehen
und man hat das Gefühl, vielleicht man muss sich immer wieder verstellen,
um anderen zu gefallen.
Hat das Gefühl, heute als erwachsener Mensch ist vielleicht allen recht machen zu wollen
und stellt dann automatisch die Bedürfnisse,
von einem selbst hinten an.
Und damit kommt es dann zu dem Punkt,
dass man sich selber immer mehr vernachlässigt.
Das macht es dann halt schwierig, aus diesem Kreislauf wieder rauszukommen,
wenn man das tief in sich hat, dass alle anderen erstmal wichtiger sind
und man sich selbst zurücknehmen sollte zum Beispiel.
Ja, wir könnten hier eine ganze Reihe von Folgen,
also von belastenden Themen auflisten, die daraus entstehen können,
wenn entsprechende Prägungen in der Kindheit infohin,
deren Beziehungen gelegt worden sind.
Das kann Eifersucht sein, das kann Neid sein.
Das sind so viele Dinge.
Harmoniesucht habe ich gerade im telefonischen Erstgespräch gehabt.
Also es kann so vieles sein.
Verlustangst.
Verlustängste.
Also jede erdenkliche Prägung kann da letztendlich entstanden sein,
die die Beziehung belastet, wo man sagt, da würde ich gerne etwas ändern.
Auch wirklich eine Prägung, die ich immer wieder in den Coachings erlebe,
ist dieses. Ich möchte mich wirklich geliebt fühlen.
Also dieses Gefühl zu haben, ist das jetzt zwischen uns noch gut?
Du zeigst mir so wenig, dass du mich liebst.
Sei es mit ausgesprochenen Worten,
aber auch die körperliche Nähe, die bei vielen fehlt.
Und dass dann irgendwie so das Gefühl ist, man läuft diesem Gefühl des Geliebtseins hinterher
und der andere weiß gar nicht so genau, was damit gemeint ist,
weil für die andere Person das jetzt gar nicht so dramatisch ist.
Wir haben zu diesem Thema einen Blogbeitrag.
Dieser nennt sich Selbstliebe in der Beziehung.
Darum ist es wichtig, sich selbst zu lieben, um eine glückliche Beziehung zu führen.
Also wenn ihr gerne nochmal nachlesen wollt oder aktiv damit arbeiten möchtet,
dann schaut doch dort mal rein.
Und natürlich gibt es zu dieser Podcast-Folge wie zu jeder anderen Podcast-Folge in diesem Jahr
wieder ein Workbook, sodass ihr entsprechend mit den Themen aktiv arbeiten könnt.
Also nicht nur hört, sondern auch damit arbeiten könnt.
Die haben immer so. Manchmal zwei, drei, manchmal vier Seiten, sodass man in der Kürze so ein paar Aufgaben
für sich selber machen kann, um dort in der Selbstreflexion zu wachsen.
Kommen wir einmal zu Beispielsituationen und Lösungen.
Wir im Team haben ja verschiedene Schwerpunkte.
Dein Schwerpunkt sind unter anderem ja auch die Einzelcoachings.
Deswegen ist das jetzt so ein Punkt, den ich mir dir überlasse.
Und wir haben mir gedacht, am besten kann man das in Beispielsituationen einmal für sich nachvollziehen,
ein bisschen reinhorchen.
Ob das vielleicht bei einem selber auch ein Thema ist und sich dann ganz entspannt die Lösung anhören.
Fangen wir mal mit dem ersten Beispiel zum Thema Selbstvertrauen an.
Das sind die beiden Beispiele.
Selbstvertrauen und sich nicht genug fühlen.
Denn das sind Themen, die kommen im Einzelcoaching wirklich sehr, sehr häufig vor.
Von Männern wie auch Frauen.
Also das betrifft da jetzt beide gleichermaßen.
Das gibt es. Ich könnte jetzt nicht sagen, wer von beiden häufiger oder weniger in Einzelcoachings,
zum Thema Selbstvertrauen oder sich nicht genug fühlen ist.
Das Problem beim Thema Selbstvertrauen ist häufig,
dass man in der Beziehung dann nicht offen aussprechen kann, was man denkt.
Ich habe da ein paar im Coaching, an das ich mich erinnere.
Da ist genau das das Thema, dass einem von beiden das Selbstvertrauen,
man kann schon fast sagen, fehlt und dadurch entsteht,
dass derjenige die Dinge sehr, sehr persönlich nimmt.
Also es gerät sehr schnell, dass auf Identitätsebene dann Selbstzweifel entstehen
und man weniger sehen kann, dass es gerade um ein situatives Verhalten geht.
Der Gedanke, der dann schnell entsteht, wenn ein Thema hochkommt oder Kritik geäußert wird,
Feedback gegeben wird, ist, an mir stimmt was nicht.
Mit mir ist was nicht in Ordnung.
Also sofortige Selbstzweifel.
Also vielleicht mal so ein konkretes Beispiel.
Wenn jetzt jemand kritisiert wird, weil er eine Situation mit dem Kind
oder den Kindern nicht so gut gelöst hat, wie hätte denn die Person das aufgefasst?
Also ein typisches Beispiel im Coaching und erstmal ist dann ja meistens der Konfliktpunkt,
was ist nun gut und was ist nicht so gut.
Das heißt, dann gibt es erstmal häufig einen Konflikt rund um die Erziehungsansichten.
Aber wenn dann jemand da ist, der ein eher geringes Selbstvertrauen hat,
dann kommt so dieses Thema auf, ich bin eine schlechte Mutter, ich bin ein schlechter Vater,
ich bin schlecht im Erziehen, alles was ich mache ist falsch.
Also da kommt so was Generalisiertes rein.
Das wird dann so auf die nächste Ebene gestellt.
Man kann einfach nicht sehen, dann in dem Moment situativ, in diesem Moment,
habe ich mit meinem Verhalten so gehandelt, dass das bei meinem Partner ein irritierendes Gefühl ausgelöst hat
und derjenige mit mir darüber sprechen möchte.
Sondern ich habe sofort so ein ganz. Ich habe so ein ganzheitlich schlechtes Gefühl, dass mit mir was nicht stimmt.
Mit meinen Ansichten, die ich als Mensch nicht in Ordnung bin.
Also, dass ich als Mutter oder Vater versagt habe zum Beispiel, also auf Identitätsebene.
Ja, oder so auch wirklich dieser Glaubenssatz weiter vorangetrieben wird.
Ich bin eine schlechte Mutter, ich bin nicht gut darin, meine Kinder zu überziehen.
Ich weiß nicht, was die besten Methoden sind.
Ich bin zu viel gestresst.
Also es ist sehr stark auf sich fokussiert, auf den eigenen Mangel.
Und weniger darauf, was vielleicht in der Situation gerade passiert ist.
Oder dass man auch mal im Außen guckt und sagt, ja stimmt, da konnte ich nicht so handeln wie sonst.
Weil ich hatte da die und die Themen gerade bei der Arbeit, das hat mich sehr belastet.
Ich löse das Thema und schaue darauf, dass ich dort von der Arbeit nicht so viel Lasten mitbringe.
Das hört sich auf jeden Fall sehr anstrengend an, weil das glaube ich viel Konfliktpotenzial,
in kurzer Zeit mit sich bringt.
Ja, das macht sehr viel Konfliktpotenzial.
Vor allen Dingen auch sehr schnell dieses Gefühl in der Folge aus, nicht liebenswert zu sein.
Also derjenige fragt sich dann auch irgendwann, warum bist du eigentlich mit mir zusammen,
wenn an mir als Mensch so viel schlecht ist.
Und das kommt auch natürlich dazu, dass die Konfliktlösung an sich sehr schwierig ist,
wenn man das sofort dramatisiert und auf die Identitätsebene bringt.
Und das dadurch eben. Und das dadurch eben viel, viel größer wird dieses Thema, als es eigentlich ist.
Das heißt, es gerät dahin, dass die Konfliktspirale größer wird, die Dinge lassen sich nicht lösen
und diese Selbstzweifel sorgen für starke Zweifel an der Beziehung,
weil man sich selbst eben nicht als liebenswert empfindet,
beziehungsweise der andere ja immer wieder bestätigt auf Identitätsebene in der eigenen Wahrnehmung,
dass ich eben kein guter Mensch bin.
Gute Mutter, nicht liebenswert und das macht eben was.
Die Lösung im Coaching sieht dann so aus, dass wir eben, wie schon angeteasert,
ins Einzelcoaching erstmal gehen und schauen, wann war es denn mal gut?
Wo war denn das Selbstvertrauen noch da?
Gibt es denn überhaupt in der Vergangenheit Momente,
wo man sich sehr selbstbewusst, stark, ausgeglichen, kraftvoll fühlte
oder hat man das für sich noch gar nicht so kennengelernt?
Und wenn wir die Ursache da gefunden haben,
also den Punkt, wann war es mal gut und dann finden wir die Ursache, wo ist es entstanden,
dann lösen wir das, nämlich die emotionalen Verletzungen, die in dem Moment entstanden sind,
wie vielleicht eine Angst, Wut, Traurigkeit, Alleinsein, Hilflosigkeit,
die lösen wir, typischerweise im inneren Bild mit den Eltern.
Wenn das mit den Eltern im inneren Bild nicht geht,
dann schauen wir, dass wir die Eltern ausgeglichen Kraft vollherstellen,
also da geht es dann in die. Da geht es dann in den nächsten Methodikbaustein, die Ginea-Methode
und dann empowern wir die Zeitlinie.
Das heißt, wir gehen dann in dem eigenen Leben voran
und immer dann, wenn solche Situationen entstanden sind,
in denen man sich eben nicht selbstbewusst fühlte,
in denen man sich zurückgesetzt, nicht geliebt fühlte, eher minderwertig fühlte,
die lösen wir dann entsprechend auf,
sodass wir den Punkt, wann war es mal gut, ins Heute schieben.
Das mag sich vielleicht jetzt an der Stelle kompliziert und interessiert,
intensiv anfühlen oder anhören.
In der Regel brauchen wir dafür zwei bis
drei Termine, also so vier bis sechs Stunden
Coaching. Da sind so die
Einzel-Sessions drauf ausgerichtet.
Die erste meistens, um die Ursachen
zu finden, um schon mal vielleicht
das Familiensystem aufzustellen, weil das
ja systemisch ist, wie wir arbeiten.
Dann im zweiten
Termin, um das herzustellen,
die Ursache zu
lösen und im dritten,
um dann entsprechend die
Zeitlinie zu empowern.
Manchmal können wir das eben, wenn das
so ganz konkret ist, wir schnell die Ursache
finden, auch in zwei Terminen lösen.
Kommen wir einmal zum zweiten
Beispiel, sich nicht genug fühlen.
Was ist da das Problem?
Tatsächlich recht ähnlich
zum ersten Thema, Selbstzweifel.
Es fehlt regelmäßig an
Aufmerksamkeit, Liebe, Zuneigung.
Kritik und Feedback
machen Verletzungen. Man kann das
nicht so annehmen und
auch hier wieder nicht so auf
die Situation zurückführen.
Auf sein Verhalten zurückführen, sondern
hat das dann auch wieder sehr schnell
auf Identitätsebene
fühlt sich eben
nicht genug. Also zum Beispiel
hatte ich im Coaching das
gerade, dass bei jemandem das
sehr stark ausgeprägt war
und da ging es dann darum, dass derjenige
hat zum Beispiel seine Tasse
stehen lassen und hat
den Geschirrspüler geräumt.
Dann gab es das Feedback von der Partnerin,
dass das ja störend ist,
wenn das
nicht
weggeräumt wird, wenn jeder das macht,
weil auch Kinder da sind als Vorbild,
dann hat nicht einer die ganze Arbeit,
sondern dann bringt jeder so seinen Anteil
und das ist dann bei ihm
dieses Gefühl direkt nicht genug zu sein,
nicht okay zu sein, wie er ist,
nicht richtig zu sein und
das löst dann intensive Gefühle
aus und typischerweise eben
Gefühle, die schon aus der Vergangenheit
angetriggert werden. Also da rutschen dann
diese Kindheitsgefühle mit
hinein in diesen aktuellen
Vorfall, in diesen aktuellen
Konflikt. Und das gab es dann
bei ganz, ganz vielen Momenten.
Und viele fühlen sich
ja auch sehr überrascht,
dass die Gefühle so stark sind.
Also wenn gerade der Zusammenhang,
wie du vorhin sagtest, nicht immer so ganz
klar ist, also von der Ursache und der Wirkung,
dann ist man vielleicht auch sehr überrascht,
warum ein bestimmter
Themen so sehr antriggern in der Beziehung.
Und dann kann man es meistens
auch in dem Moment nicht lösen, weil
dann kriegt der Verursacher,
der in dem Moment vermeintlich
Ursache, diese ganzen
Gefühle ab, typischerweise. Da geht dann
die ganze Wut vielleicht hin, der ganze Ärger.
Also in dem Fall zu der Frau?
In dem Fall hier zu der Frau. Und die merkt
innerlich natürlich, Moment mal, das
passt jetzt gar nicht dazu, dass ich
gerade nur Feedback gegeben habe
und gebeten habe, ob er seine Tasse
wegstellen mag zukünftig, damit wir
hier nicht die Arbeit
auf einen Menschen lasten haben, sondern jeder
so seinen Anteil trägt. Und
blockt natürlich auch ab und sagt, was ist denn hier los?
Ja. Das heißt,
wichtig ist dann eben zu sehen,
dass sie nur eine Mitverursacherin ist
und vielleicht einen kleinen Anteil daran trägt, nämlich
indem sie diesen Triggerpunkt, der eh
schon da war, getroffen hat. Und
nochmal in diesen Riss, der eh schon im Fundament
war, eine neue Kerbe reingeschlagen
hat, aber das natürlich auch
gar nicht wissen konnte.
Wie wäre da jetzt die Lösung?
Ja, die Lösung ist wieder
sehr gleich, sehr ähnlich zum
ersten. Deswegen fühlen sich viele bei uns im Coaching
auch recht wohl, weil wir
eine sehr klare Systematik haben.
Und wir schauen
wieder, wann war es mal gut. Also gab es
Momente in deinem Leben, wo du dich genug
gefühlt hast und wo das Gefühl war,
ich fühle mich gesehen, anerkannt, geliebt,
alles an mir passt.
Ich bin okay, so wie ich bin.
Und entweder ist
der Moment im Leben irgendwann gewesen und
dann können wir da ansetzen und schauen, was
hat verursacht, dass das
sich verändert hat und können dann
in den Lösungsprozess einsteigen.
Oder vielleicht war das vorher schon
der Fall. Also in dem,
im Coaching, was ich gerade
hatte, da fühlten sich auch
schon die Eltern nicht gesehen und nicht genug.
Dort gab es auch dann Gewalterfahrungen,
den Eltern, also haben die
Eltern in der Kindheit erlebt von ihren Eltern,
den Großeltern. Und dann
gibt es die Genäher-Methode,
in der quasi im Schnellverfahren,
wenn man so will, die Großeltern
und Eltern therapiert werden im inneren Bild,
damit es denen innerlich besser geht.
Und dann hat man das Gefühl,
wir nennen das dann die Eltern im Neuen,
wenn die Eltern im Neuen ausgeglichen Kraft
voll sind, dann können die in der Vorstellung
mein Leid sehen,
das, was sie bei mir ausgelöst haben, sehen,
dafür Verantwortung übernehmen
und die können gemeinsam mit mir
Gefühle verarbeiten,
können mich annehmen, wie ich bin,
mir sagen, dass sie mich lieben,
dass ich genug bin, wie ich bin
und dann kann man dieses Ganze
im Gefühl entsprechend
nacherleben. Warum funktioniert das?
Das ist so eine häufige Frage dann.
Warum geht das? Das geht
daher, da unser Gefühl,
zwischen vorgestellt und real
erlebt, nicht unterscheiden kann.
Sonst würden Filme gar nicht funktionieren.
Wenn ich mir einen Film anschaue, macht der ein Gefühl,
obwohl mein Denken ja
genau weiß, die stehen
vor dem Greenscreen, die kriegen gerade
Geld dafür, die erleben keine echten
Emotionen, die spielen das nur,
aber in meinem Gefühl löst das trotzdem
etwas aus. Und genau
diesen Effekt nutzen wir dann
quasi hier auf positive Art und Weise
und sorgen dafür, dass wir
so eine Prägung, die für die Beziehung sich hinterlässt,
natürlich anfühlt, lösen und verarbeiten
können. Jetzt fragen sich vielleicht viele
ja, aber kann ich das Gefühl von
den starken Eltern denn dauerhaft haben?
Oder habe ich das denn nur einmal in dem
Moment?
Das ist unser Ziel.
Unser Ziel ist, dass das dauerhaft da ist,
denn
viel Energie kommt ja letztendlich auch
daher und viel Rückhalt,
Urvertrauen, Selbstvertrauen, also
die Eltern ausgerechnet kraftvoll sehen zu können,
ist ein großer Hebel.
Und wir machen das so, dass
in der Anfangsphase, wenn wir das durchlaufen haben,
das Sinn macht sich, morgens das einmal
vorzustellen, kann ich die Eltern im Neuen noch sehen,
kann ich sehen, dass die ausgerechnet kraftvoll
sind. Es gibt verschiedene
Ansätze dann, wie man damit umgeht,
wenn man auf die Eltern im realen
Leben trifft, also wir nennen es dann die Eltern
im Alten, wie geht man damit
um. Es gibt verschiedene Hebel, wie man
in bestimmten Situationen
die Eltern
ausgerechnet kraftvoll im Neuen nutzen
kann, um in dieser Situation,
stärker zu agieren,
das sind Dinge, die wir im Coaching
dann mit euch durchführen.
Also, dass man auch weiß, was man macht
in der herausfordernden Situation, wenn man mal
merkt, man hat die Eltern sozusagen im Neuen verloren,
wie man sich die wieder zurückholen
kann.
Entweder das, oder wie man
die präventiv schon mitnimmt
in ein Gespräch, oder in eine
herausfordernde Situation,
damit diese Situation
besser überstanden werden kann,
dass man da halt mehr Energie,
mehr Stärke hat, ausgeglichen, kraftvoller
reagieren kann.
Wir hoffen, dass wir euch durch die beiden Beispiele
so ein bisschen einen Einblick geben
konnten, wie wir mit
Prägungen aus der Kindheit im Coaching umgehen
und wenn ihr jetzt merkt, dass
es auch bei euch ein Thema ist, für das ihr euch
interessiert, oder dass es auch ein Thema ist, was
euch belastet, dann meldet euch
gerne bei uns für ein telefonisches
Erstgespräch an. Wir schauen dann
einmal zusammen, was die
Thematik ist, wie wir euch vielleicht unterstützen
können und gucken, ob der nächste
Schritt denn in ein kostenloses
Kennenlern-Gespräch ist und wieso das
weitere Vorgehen ist.
Vielen Dank, dass ihr dabei wart
und zugehört habt. Wir
hoffen, dass ihr die richtigen Impulse bekommen habt
und freuen uns, wenn ihr bei der nächsten
Folge wieder mit dabei seid. Bis dann.
Ciao.
Untertitelung des ZDF für funk, 2017
Podcast Summary
Key Points:
Prägungen aus der Kindheit, insbesondere in den ersten Lebensjahren, prägen tief das Selbstgefühl und beeinflussen das Verhalten in Beziehungen.
Häufige Ursachen sind mangelnde Aufmerksamkeit, Zuwendung oder Liebe von Eltern, insbesondere bei wiederholenden Konflikten oder psychischer Instabilität.
Dies führt zu mangelndem Urvertrauen, geringem Selbstvertrauen und dem Gefühl, nicht gut genug zu sein, was sich in Unsicherheiten und Selbstzweifeln äußert.
Ein typisches Problem ist die Fähigkeitsmangel, Grenzen zu setzen, was zu Verstellen, Opferrolle und Selbstvernachlässigung führt.
In Einzelcoachings werden Ursachen aus der Kindheit untersucht und emotionale Verletzungen im inneren Bild verarbeitet, um Selbstbewusstsein zu stärken.
Die Lösung beinhaltet die Wiederherstellung von positiven Erfahrungen, die das Gefühl der Selbstwert- und Liebeswirksamkeit fördern.
Die Eltern im Neuen, also im gezielten inneren Bild, werden ausgeglichen und kraftvoll dargestellt, um das Gefühl von Wertschätzung und Zugehörigkeit zu stärken.
Durch diese Methode wird die Prägung nicht nur verarbeitet, sondern dauerhaft verändert, um eine glücklichere, sicherere Beziehung zu ermöglichen.
Summary:
Prägungen aus der Kindheit, insbesondere in den ersten Lebensjahren, prägen tief die Beziehungsfähigkeit und das Selbstgefühl. Häufige Ursachen sind mangelnde Aufmerksamkeit und emotionale Verletzungen durch Eltern, insbesondere bei wiederholenden Konflikten oder psychischer Instabilität. Dies führt zu mangelndem Ur- und Selbstvertrauen, Selbstzweifeln, Schwierigkeiten beim Setzen von Grenzen und dem Gefühl, nicht gut genug zu sein.
In Einzelcoachings werden diese Ursachen durch die Analyse von frühen Erfahrungen identifiziert und emotional verarbeitet. Der Fokus liegt darauf, positive Erlebnisse zu finden, die das Selbstwertgefühl stärken, und das innere Bild der Eltern zu verändern – indem sie ausgeglichen und kraftvoll dargestellt werden. Dieser Prozess, auch als „Eltern im Neuen“ bezeichnet, ermöglicht es, das Gefühl der Wertschätzung und Zugehörigkeit zu stärken.
Die Lösung ist nicht nur symptomatisch, sondern dauerhaft: Durch die Wiederherstellung positiver Erinnerungen und die Verarbeitung von frühen emotionalen Verletzungen entsteht ein neues, gesundes Selbstbild. Diese Methode wird im Coaching verwendet, um Menschen in Beziehungen zu unterstützen, die durch frühe Prägungen belastet sind. Durch die Kombination von Selbstreflexion, inneren Bildern und konkreten Lösungsstrategien wird die Beziehung stabilisiert und die emotionale Sicherheit gefördert.
FAQs
Prägungen aus der Kindheit sind Erfahrungen, die in der frühen Lebensphase entstehen und später im Erwachsenenalter auf Beziehungen wirken. Sie können das Selbstvertrauen, die Fähigkeit, Grenzen zu setzen, oder die Wahrnehmung von Liebe beeinflussen.
Ja, bei vielen Paartherapien werden Einzelcoachings angeboten, wenn eine Person ein eigenes Thema aus der Kindheit mitbringt, das die Beziehung belastet. Dabei wird der andere nicht direkt behandelt, sondern der Schwerpunkt liegt auf der individuellen Selbstreflexion.
Typische Folgen sind mangelndes Urvertrauen, geringes Selbstvertrauen, Unsicherheiten, Schwierigkeiten mit Grenzen und ein Gefühl, nicht genug zu sein. Diese Effekte wirken sich oft auf die Kommunikation und die emotionale Sicherheit aus.
Weil viele Menschen aus der Kindheit gelernt haben, dass Kritik als Anzeichen für Mangel an Wert oder Liebe interpretiert wird. So entstehen sofortige Selbstzweifel und die Situation wird emotional auf die eigene Identität projiziert.
Man identifiziert zunächst Momente aus der Kindheit, in denen man sich gut gefühlt hat, und sucht danach die Ursachen der negativen Erfahrungen. Diese werden dann im Inneren verarbeitet oder durch die Gegenwirkung der Eltern im Neuen ausgeräumt.
Frühe Lebensjahre, besonders zwischen dem vierten und siebten Lebensjahr, sind entscheidend, weil sie das Unterbewusstsein prägen. Selbst wenn man sich nicht mehr erinnert, haben diese Jahre einen tiefen Einfluss auf emotionale Muster und Beziehungsgewohnheiten.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.