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PR-Handwerk: Storytelling für Unternehmen und Personen | Juliane Broß

32m 49s

PR-Handwerk: Storytelling für Unternehmen und Personen | Juliane Broß

Jojane Bross, Gründerin der SKC Agency, erläutert im Gespräch die Grundlagen effektiver PR und Kommunikation. Ihr zentraler Ansatz ist das Storytelling, das auf dem „Warum“ (Golden Circle) einer Marke und dem „Konflikt“ basiert, den sie löst. Am Beispiel von Amorelie zeigt sie, wie man die Zielgruppe zum Helden der Geschichte macht, anstatt das Produkt in den Vordergrund zu stellen. Erfolgreiche PR sei ein Marathon, der Zeit und Konsequenz erfordere. Als essentielle Kennzahlen nennt sie Glaubwürdigkeit (wer zitiert einen?), Sichtbarkeit (Reichweite) und Anziehungskraft (sprechen die richtigen Personen an?). Trotz digitaler Tools bleiben klassische Pressemitteilungen relevant, müssen aber für KI-Suchmaschinen optimiert werden. Noch wichtiger sind persönliche Touchpoints wie Presse-Frühstücke oder Redaktionstouren, um Beziehungen aufzubauen und die Bedürfnisse der Medien zu verstehen. Auch Pop-up-Stores haben sich gewandelt: Sie müssen heute immersive Erlebnisse schaffen und die Community aktiv einbinden, um erfolgreich zu sein. Der Schlüssel zu relevanten Interviews liegt in der gründlichen Vorbereitung und der Anpassung der Geschichte an das jeweilige Medium.

Transcription

5670 Words, 35467 Characters

German
(Dynamische Musik) Deep dive. Ja, unseren heutigen Gastkenne, ich schon über zehn Jahre. Und zwar seit den Anfängen von Amorali. Wir haben damals mit Jojane gesprochen, die, glaube ich, 2010 gegründet, hatte ihre Agentur. Wir haben 2013 Amorali gegründet. Und ich hatte damals für die Kommunikation von Amorali einer der bekanntesten PR-Agenturen Deutschlands zugelegt. Die wollten das so probono machen. Und dann habe ich Jojane kennengelernt und habe das wieder abgesagt, war ganz unangenehm und gedacht, okay, nee, mit ihr müssen wir arbeiten. Und mit ihrer damals noch sehr kleinen Agentur. Weil ich das Gefühl hatte, dass sie dieses Handwerk der Kommunikation einfach perfekt beherrscht. Und deswegen wollten wir heute auch mit ihr sprechen. Jojane Bross ist heute Gast, sie ist Gründerin und CEO der SKC Agency, einer Kommunikationsberatung, die magen und Menschen eine Stimme gibt, die man nicht mehr vergisst. Mit über 20 Jahren Erfahrung an der Schnittstelle von Strategie, Storytelling und Sichtbarkeit hat sie eines gelernt. Die stärkste Kommunikation beginnt nicht mit einer Botschaft, sondern mit der Wahrheit dahinter. Heute sprechen wir mit ihr darüber, wie man seine eigene Story entwickelt, wie genau professionelle PR geht, wie man Kommunikation klugstrukturieren kann und wie man sichtbar wird, ohne dass die Sichtbarkeit nur selbst weg ist. Liebe Jojane, herzlich willkommen bei Fast and Curious und wie schön das zu da ist. Vielen Dank für die Einladung. Hallo, Lea. Hallo, Verena. Schön, dass du da bist. Ja, ich freue mich. Ich freue mich sehr. Wir kennen uns schon lange, ich hab es gerade erzählt. Und du hast damals uns geholfen, nicht über Produktversprechen zu reden, also sozusagen für Amoroli jetzt, dass es der Vibrator kann genau dies und das usweiter, sondern darüber, was wir damit machen wollten, dass wir Amoroli gegründet haben. Also über unser Warum, über unsere Geschichte, über den Sinn dahinter. Woher kam deine Erkenntnis? Das ist auch in dem Kontextunternehmenskommunikation. Eigentlich die Geschichten sind die Menschen bewegen. Ich glaube, das kam vorrangig aus meinen ersten PR-Jahren. Ich war in einer der größten PR-Genturen der Welt. Und hab für La Razzar gearbeitet. Bis dato hatten die immer nur Produktkommunikation gemacht. Und natürlich Unternehmenskommunikation. Also was passiert im Unternehmen? Als ich die mag, aber besser kennengelernt habe, hab ich festgestellt, da sind so viele tolle Geschichten. Und man muss dazu sagen, Geschichten aktivieren. Unser Hirn 22-mal mehr als Fakten. Und ich hab mich immer gewundert, warum diese Geschichten nicht erzählt werden. Und irgendwann in Italien hab ich dann frances Galawazer kennengelernt. Hab mit ihr über die Geschichten gesprochen. War noch verzauberta. Und wir wollten mal in die großen Medien, wie eine Erfahrzeitenlufthandsamager ziehen. Das Manager-Mager ziehen. Aber mit Produkten und da mit reinfakten. Relativ schwierig. Ich hatte dann alle überzeugt. Bin mit meinem pitch und dieser wirklich großartigen Familiengeschichte. Anslufthandsamager ziehen gegangen. Und die haben direkt eine Cover Story gemacht, sechs Seiten. Und da ist bei mir so der Knoten geplatzt. Auch was dann passiert ist. Drum herum, wir haben inbound an Fragen bekommen. Ich glaube, darauf sind bestimmt zehn weitere Veröffentlichungen gefolgt. Sie wurde eingeladen aufbühen. Und das war meine ersten Berührungspunkte mit der Power von PR-Geschichten. Und das hab ich natürlich dann auch immer gefühlt, als ich mit Gründern und Gründeren gesprochen hab. Und das war natürlich auch bei Amorali. Lea, du erinnersst dich an unsere ersten Gespräche. Da hab ich direkt den Story-Wald gesehen. Und wusste, das wird eine riesen PR-Story. Und das wurde sie auch. Und ja, nicht nur eine Story um der Story will, sondern am Ende auch wirklich einen Marketingkanal, wie Lea schon oft erzählt hat, für eine Firma, die nicht viel Marketing machen konnte, war PR. Sozusagen eine Goldgrube. Was macht ihr mit SKC heute genau? Also was ist so die Vielfalt, die ihr abdeckt? Wir sind fokussiert auf den Bereich Consumer-PR. Also heißt Vorrangig, B2C-Marken aus ganz unterschiedlichen Bereichen. Wir sind ja mittlerweile sehr groß. Und oder vier größer als damals, haben hier drei verschiedene Bereiche, einmal den FMCG-Bereich, Beauty and Health, wo auch viel Long-Gewity mittlerweile dabei ist. Lifestyle, Darfeld, viel B2C-Teckerein, Fashion-Entaria. Das ist so der Marken- und Produkt- und Corporate-Bereich. Ich persönlich mache aber auch Personality-PR und da tatsächlich für alle Branchen. Da muss dann immer so der Werte-Fitt stimmen. Aber wir sind im B2C-Bereich relativ breit aufgestellt. Wenn man dir jetzt hört und sagt, ja, verstehe ich. Ich glaube, auch das Geschichten wirklich mehr aktivieren als Worte. Dann, wie geht man konkret vor? Also, wie kann man die eigene Geschichte finden, ob als Firma, wie es bei uns der Fall war, als Person, oder auch teilweise ja eine Produktgeschichte? Es gibt ja auch Waren, sind nicht tolle Produktgeschichten. Wie geht man daran, wie sieht so ein Finanissprozess aus? Der Finanissprozess fängt eigentlich wirklich, du hast es gerade schon gesagt, immer mit dem Y-Anh. Viele kennen den Golden Circle von Simon Zinnac, so würde ich immer vorgeben zum Start. Dann fehlen da aber auch meiner Meinung nach bestimmte Bereiche. Das ist einmal das ganze Thema, was ist das Problem, welches Problem löse ich? Also, so ein bisschen der Konflikt. Was meinst du mit Konflikt? Also, was ist ein Konflikt? Gibt man Beispiel? Bei Amorillietz, zum Beispiel, war der Konflikt. Wir müssen ein Markt enttabuisieren. Also, der Konflikt ist, dass eigentlich dieses ganze Thema, wir sprechen über 2013, von der Zielgruppe nicht besprochen wurde. Und das zum großen Teil der Story zu machen, plus natürlich auch ein ganz wichtiger Punkt. Hero muss immer die Kunden und der Kunde sein, oder Konsumentin. Weil viele macht einen großen Fehler, dass sie der Hero der Story sind. Das ist aber falsch. Wir haben bei Amorilliet auch immer unsere sogenannten Lava als Hero der Geschichte gemacht. Also, wir haben bei jedem Thema, haben wir geschaut, wie schaffen wir es, dass unser Lava, unser sogenannte Lava, der Kunde, die Kunde, Teil oder der Mittelpunkt dieser Story wird. Also, heilt dir das hingekriegt? Genau. Wir mussten ja sehr langsam ran gehen. Und haben natürlich auch, wir sind ja gar nicht reingekommen. Irgendwas. Wir Themen hatten die damals in der Presse oder in Medien überhaupt gar nicht veröffentlicht werden durften. Wir hatten damals so einen kleinen Apfel, den Konflikt mehr ab und zu zeigen. Aber wir durften ja gar nichts zeigen. Und dann haben wir natürlich leer als Stimme der Marke, die aber immer hervorgerufen hat oder immer kommuniziert hat. Was sind die Nieds der Zielgruppe? Also zu wenig offene Konkulation über Sexualität. Das durften wir damals noch nicht. Wir haben uns langsam vorangetastet. Ein sich glaubend gutes Beispiel ist zum Beispiel mit dem Amorilli-Advenskländer damals. Wir haben gesagt, okay, das, das, was die Zielgruppe bekommt, ist mehr Intimität in der Adventszeit zu zweit. So, das ist, was du bekommst. Also, das Produktversprechen, das Versprechen an die Zielgruppe ist, es ist ein Produkt, was du so nicht wahrnimmst als Sex-Toy, weil es ein Kalender ist. Das heißt, keiner kommt rein und erschrickt sich, weil da irgendwas schlimme steht. Und gleichzeitig hast du so ein bisschen ein gemeinsames Geheimnis zwischen dir als Paar, ja, zwischen den Partnern. Und jeden Tag kennst du unsere Produkte nicht. Das ist aber in dem Fall egal, weil es geht darum, überrascht zu werden, jeden Tag im Adventskalender. Das heißt, jeden Tag hast du ein überraschendes Produkt. Und es führt auf jeden Fall dazu, dass du miteinander lachst, dass du miteinander nah bist, dass du miteinander Intimität erfährst, dass du miteinander was ausprobierst, dass du wieder spielerischer wirst. Und dass du dir wieder näher kommst als Paar. Und das ist das, was Jojana Duja sagt, mit sozusagen, macht die Kunden, den oder die Helden deiner Geschichte. Es geht nicht darum, wie als Amorali haben die Toys so und so hergestellt, mit hautfreundlichem Silikon, ja, in Europa designed. Was du auch immer alles erzählen hätte es können. Wir sind uns da gerade erst gegründet und so klasset das auch in bestimmten Medien erzählt. Aber es geht vor allen Dingen eigentlich darum, immer wieder die Kunden zu überzeugen. Warum ist eigentlich unser Produktversprechen etwas, was du in deinem Leben brauchst? Und da hast du schon recht. Und da muss ich auch sagen, wenn wir haben dann teilweise Einzelgeschichten rausgepickt und wirklich über Andri und Julia gesprochen und über deren Erfahrung als Paar mit den Produkten. Und haben erzählt, Andri ist 36, lebt in Berlin mit Julia. Die ist im Marketing, so beidem kleines Kind gerade und so weiter. Also wir haben wirklich versucht, an Einzelne Geschichten daraus rauszupicken. Das heißt nämlich auch, es geht nicht nur um dich als Gründerin im Aund um deine Geschichte. Ich glaube, das verstehen auch immer ganz viele falsch, ja. Das ist die Frage mit dem Founding in Publikk, denkt man immer so, man muss als Gründerin immer seine Geschichte erzählen, es geht nur um mich, die geht's gar nicht. Es geht darum, die Kunden zu erzählen, die dir helfen mit deinem Kommunikationszweck. Herr Leer, ich habe eigentlich das erste Mal gemerkt, das finanzielle Unabhängigkeit jetzt nichts ist, was einfach irgendwann passiert. Sondern was man wirklich aktiv angehen muss, als ich alleine erziehend war, meinen beiden kleinen Jungs damals und wusste, wenn ich jetzt nur selber arbeite, aber nicht anfange auch ein bisschen Geld für mich arbeiten zu lassen, wissen, dass ich noch gar nicht so viel Hapf, was ich anlegen kann, dann wird das alles nichts mit der finanziellen Unabhängigkeit. Das fällt sich nicht. Aber die mich zu tot, sie meine Kinder nicht. Irgendwie muss mein Geld auch mitarbeiten. Und da haben wir auch mit Eric von Scalebel darüber gesprochen. Denn gerade wir Frauen schieben das Thema investieren viel zu lange auf die lange Bank. Dabei ist es einfach kein Nice to Herfs, sondern eine echte Grundlage für Unabhängigkeit. Ich bin genau eine dieser Frauen. Ich habe das Ewig geschoben, auch deswegen, weil ich dachte, das ist unfassbar kompliziert. Hier kommt Scalebel ins Spiel. Heute gibt es Lösungen, die einem den Einstieg unglaublich leicht machen. Es nimmt die Einstiegshörder, denn du kannst ab einem Euro starten und dein Geld in ETFs oder Aktien investieren. Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen, sondern überhaupt anzufangen. Dafür gibt es bei Scalebel auch ein Tagesgeldkonto. Dieses Konto hat einen starken Vorteil. Du bekommst nämlich zweieinhalb Prozentzinsen auf. Monatlich ausgezahlt. Du musst dich nicht entscheiden zwischen Spanen und Investieren, sondern du kannst beides easy kombinieren. Wenn ihr loslegen wollt, eröffnet jetzt ein Konto bei Scalebel. Da könnt ihr das Geld ab 1 Euro für euch arbeiten lassen. Es gibt zweieinhalb Prozentzinsen aufs Tagesgeld. Alle Infos findet ihr wie immer in unserem Linktree in den Show Notes. Verstanden. Wenn man diesen Fingungsprozess durchlaufen hat, wenn man seine Geschichte gefunden hat, wenn man weiß, wer die Zielgruppe ist, wie man sie in Mittelpunkt stellt, wie plant ihr dann aus Kommunikation sich so ein Jahr? Also setzt ihr dann ein großes Storytelling-Element an den Anfang. Und dann kommen. Wie muss ich mir das so vorstellen? Wie euer Kommunikationsplan sich jetzt von so einem typischen Presseplan unterscheidet, wo man vielleicht sagt, ich schicke jeden Monat eine Pressemitteilung raus. Wir setzen uns in Q3 hin, entwickeln den Plan für das Kommen der Jahr, halzweise in welcher Form wir die Strategie justieren, folgen aber immer diesem Narrativ und sind da auch sehr, sehr streng. Das haben wir ja auch bei dynamischen Unternehmen gemacht. Wir haben ja viel im E-Commerce gearbeitet. Und es war immer im erfolgreichsten, wenn wir dem Narrativ so lange gefolgt sind, so lange es auch funktioniert hat, weil PR ist immer ratorn. Das ist kein Sprint. Und wenn Narrative nicht funktioniert, das kann mal passieren, dann muss man die auch immer justieren, aber so ein bisschen Zeit braucht man. Und dann natürlich immer wieder die KPIs zu checken und zu checken. Erreichen wir hier unsere Ziele, kriegen wir eine neue Fan-Base dazu, schaffen wir auch unsere Kommunikationsziele. Was sind zum Beispiel KPIs, wo wenn ich jetzt hier zuhörer und ich sage, wo soll ich mich messen lassen? Was ist gute Kommunikation? Wann hat die wirklich eine Wirkung entfaltet? Wo würdest du sagen? Was sind die Top 3 KPIs auf die du schaust? Die Top 3 KPIs auf die Schaue ist Credibility, Magnetism und Visibility. Das und die 3 Kern KPIs. Und die können wir jetzt endlich mit AI auch deutlich besser trecken. Credibility heißt, bin ich glaubwürdig in meinen Botschaften. Folgen mir die richtigen Menschen. Werb ich zitiert? So etwas. Werb ich für Dinge angefragt. Also, wie rena, wenn du über das Thema Innovation sprichst, der Proof-of-Concept ist, wenn du glaubwürdig bist. Das sind Anfragen für Podcast, für Bücher, für Gastartikel, für Medien, etc. Das ist Credibility. Dann gibt es die Visibility. Visibility ist natürlich quantitativ gut zu messen. Also heißt Impression, Spiling in etc. pp. Da werden wir in der Zukunft klassische Reichweite oder Engagements. Ganz genau. Das ist die klassische Reichweite. Wobei man das natürlich qualitativ auch noch bewerten kann, Reichweite ist ein Teil von Visibility. Magnetism ist, spreche ich die richtigen Personen an. Ich habe mir ja Ziele gesetzt. Und wenn mich dann die richtigen Personen ansprechen, ich habe mir das Ziel gesetzt, ich möchte ins Bord irgendwo. Weil ich bin raus aus meinem Unternehmen oder was auch immer. Oder ich möchte eine neue Position haben. Magnetism ist, sprechen mich die richtigen Personen an. Kommentieren die richtigen Personen auf meine Beiträge, wenn ich spiel, komme ich auf die richtigen Bühne. Oder werde ich von den falschen Institutionen, die Kanälen, Medien, Personen angefragt. Das ist Magnetism. Und jetzt weiß ich noch, als wir angefangen haben, hatten wir ganz viele KP-Eistive-Getrag, haben wir einer Riesen-Exselts- und so eigentlich die Faktor, haben wir alle gar nicht die Zeit gehabt, die anzugucken. Dann haben wir ganz stark geguckt auf Clippings. Also irgendwie am Anfang war unser Ziel 20 Clippings im Monat. Das heißt, 20 mal wurde Amorelli irgendwo genannt. Das kann ein Riesenmändiger Magazinartikel gewesen sein. In der bunten mit einem Produkt zitiert worden sein. Das war sehr unterschiedlich, um diese Clippingsziele zu erreichen. Gab es verschiedene, sag ich mal, Tools, die du genutzt hast und die wir genutzt haben. Und vielleicht gehen wir einmal durch diese Tools durch und du sagst uns, sind die heutzutage noch relevant. Und was ist das Wichtigste an diesem Tool, dass man sinnvoll nutzen kann? Also das eine hat Verena vorhin schon mal gesagt, ist das eigentlich noch sinnvoll und gibt es die noch die klassischen Pressemitteilungen. Ja, die gibt es definitiv noch. Die sind auch sinnvoll. Es ist auch wichtig, auch mit Blick auf die Sichtbarkeit jetzt in Chat GPD, Claude, etc. Wir müssen sie anders schreiben. Das ist ganz wichtig. Aber natürlich, wenn ich etwas zu sagen habe, wenn ich einen News habe, macht eine Pressemitteilung auf jeden Fall Sinn. Definitiv. Sie bringt nur in den wenigsten Fällen riesige Story. Aber es gibt ja nach wie vor Medien, die auch zitieren. Womit ich total gute Erfahrung mache, ist mit so Presse, Frühstück, Presse, Mittagessen, Presse-Tour, wo dann so sechs, sieben, acht Medienvertreter zum Thema ein Jahr Bundesregierung oder was auch immer zusammenkommen. Und dann kann man eben auch ein paar Geschichten erzählen. Man kann im Hintergrund ein paar Sachen sagen, also im Hintergrund heißt, dass die das nicht öffentlich drücken dürfen, aber so ein bisschen Kontext bekommen. Für wen macht das, wie oft Sinn solche Presse-Fruistücke oder so eine Tour zu machen? Also großer, großer Fan von allen, wir nennen es Touchpoint-Strategie-Themen. Also heißt, wo wir Menschen treffen und mit ihnen sprechen. Das macht erst mal vor allen Dingen für Startups total viel Sinn. Weil meist ist nicht das große Budget, da um jetzt riesige Events zu machen. Die Person oder die Medien wissen im Zweifel auch noch gar nicht, wer dahinter steckt, das heißt, insbesondere für Startups, die im One One-Bere Story erzählen wollen, die auch jedem Medium ja auch ein bisschen was anderes erzählen, weil jedes Medium auch eine andere Fokussierung hat, da auf jeden Fall tolles Tour, dann aber auch für etablierte Marken, machen wir das mindestens zweimal im Jahr. Viel immer noch Presse-Tour, aber ob es jetzt ein langes Frühstück, den Diner ist, weil es einfach wahnsinnig wichtig ist, diese Beziehung zu fliegen und auch zu raushören, was beschäftigt den Verlag? Gerade was beschäftigt die Redaktion? Wie arbeiten die? Was wünschen die sich? Was können wir beitragen? Wir haben, und ich glaube, Lea kann das bestätigen über Redaktionstouren, die, also die erfolgreichsten Veröffentlichungen generiert. Auf jeden Fall, ich weiß noch, dass wir damals im "The George Hotel" in Hamburg waren. Da haben wir so eine Suite gemietet, die hatten wir komplett ausgestattet mit Amoronie-Produkten überall. Dann hatten wir ganz viele Pressevertreter, die dann vor Beikampe, Häppchen und irgendwie da die Produkte einfach hören und von mir die Geschichte zu hören. Du hast völlig Rechnes, es ist ein starkes Beziehungsaufbau-Tour. Das ist weiterhin extrem relevant. Was mich total überrascht hat, würde ich sagen, früher waren die Puppabstores. Wir haben ja wirklich systematisch fast jeden zweiten Monat Puppabstores gemacht, irgendwo, also in allen großen Städten. Und damals, wenn wir gesagt, okay, wir müssen die Store anbieten, müssen den Ausstatten und so weiter, dann laden wir sozusagen unsere Freundin. Dann ging es erst mal los, dass wir gesagt haben, okay, wir brauchen Presse-Listen. Wir haben sogar gezahlt für bestimmte Influenza oder Opinien-Lieder, die dann da vorbeigekommen sind. Wie siehst du pop-ups-Touren heute und haben die sich in irgendeiner Form verändert, beziehungsweise was führt da zum Erfolg? Ja, die haben sich definitiv verändert, weil natürlich viel auch schon gesehen wurde. Wir machen immer noch Pop-Up-Stores, die sind auch immer noch erfolgreich. Haben letztes Jahr ein relativ großen auch für Lilli-Doo gemacht. Da müssen wir aber mehr liefern. Da müssen wir Welten schaffen. Da müssen wir Räume schaffen, wo Menschen miteinander sprechen. Also, das haben wir natürlich bei Amorelli damals auch gemacht. Wir hatten aber auch ein dankbares Thema. Und heutzutage braucht es da ein bisschen mehr. Wir sind mit Lilli-Doo. Haben wir ein riesiger Wochenbettreportage gemacht. Wir hatten dort Penelts mit tollen Personen. Wir haben dort verkauft, wir haben Kooperationspartner mit reingenommen. Also auch die Community eingebunden. Ich glaube, das haben wir damals bei Amorelli gar nicht so sehr gemacht. Also den Endkunden, die Endkunden. Man muss schon schauen, wie aktiviert man die Emotionen der Person und da braucht es heutzutage wahrscheinlich doch schon ein bisschen mehr. Und jetzt wollen ja viele auch in die Leitmedien im liebsten fallen natürlich in Form eines Interviews. Und da kann ich sehr gut die Journalisten und Journalisten verstehen, die sagen, sorry, aber jetzt um deine Produktprr hier bei mir im Leidmedium zu machen, mal jetzt kein Interview mit dir. Es heißt, wie geht man davor, dass man wirklich Interviews überhaupt bekommt und wenn möglich in total relevanten Reichweiten starken Medien? Also, erst mal muss man natürlich seine Storytelling-Hausaufgaben mit dem Medium auch beschäftigt haben, mit den Personen, was machen die überhaupt? Das ist der größte Fehler, den viele machen so nach dem Gießkan für den Zieb. Ich hab ja meine Story und dann schreibe ich heute zehn Leute an, die ich irgendwie recherchiert habe, falscher Weg zu gucken. Kennne ich Personen, die da schon mal gefiegt worden sind? Kann ich mir eine Intro abholen? Lieber irgendwie so fünf im Monat und zu sagen, die will ich diesen Monat knacken. Das sind die, mit denen ich sprechen möchte, mit denen ich ein Coffee-Date, ein digitales haben möchte. Und da dann natürlich auch zu schauen, wie baue ich eine Verbindung auf? Ich folg den auf Instagram, ich folg den auf LinkedIn. Ich komment hier mal was, ich beschäftige mich mit diesen Personen. Dann beschäftigen sie sich mit Sicherheit auch irgendwann mit mir. Und wie gesagt, auch nach Intro zu fragen, wenn ich sehr meine Bekannte kennt die, so sagen kannst du bitte meine Intro machen und wirklich guten Beziehungsaufbau gesunden und auch wertschätzen. Dieses, ich schreib jetzt mal 20 Leute an, das wird nicht funktionieren. Und auch klein zu starten und auch divers zu starten. Also nicht nur klassische Medien, auch mal Mitbühne, mit Podcast, mit Community-Wenz und sich Pö ab Pö ein gesundes, gutes, starkes Netzwerke aufzubauen. Total und da vielleicht noch einen Punkt, den ich immer wieder erlebt hab, gerade Gründergründerin, die am Anfang stehen. Wenn dann der Journalist anruft oder schreibt, dann haben die häufig das so delegiert an jemanden, nachdem du der macht bei uns Presse oder die macht bei uns Presse, die kann da jetzt mal antworten. Und das ist aus meiner Sicht der große Fehler. Also Gründer und Gründerin, das ist deine Hauptaufgabe, am Anfang diesen Journalisten selber zu antworten. Und selber zum Hörer zu greifen. Und auch da nicht Angst zu haben, was Falsches zu sagen. Oder das müssen wir noch mal absecken. Oder so heute klar, gebe ich Interviews dann frei. Und guck noch mal drüber früher, hab ich das nie eingefordert. Weil ich wusste, so wichtig bin ich nicht. Ich kann froh sein, dass die Bobb über mich schreiben. Da muss ich jetzt kein großen Abstimmungsprozess in die Wege leiten. Also auch da, sich nicht zu schade sein, am Anfang, dass deine Aufgabe selber ist und du das nicht an andere delegierst. Absolut, das ist Chef- und Chef-In-Sache. Darum nehmen wir auch die Gründer und Gründerin immer mit Aufredaktionsturen. Es gibt auch Marken, die sagen ja, dann schicke ich die PR-Gantur los. Oder dann schicke ich die CM-O-Los. Das kann irgendwann funktionieren, aber am Anfang ist das wirklich Arbeit der Führungskräfte. Ganz, ganz klar. Jetzt hatten wir früher ein Thema noch nicht so stark. De facto damals ist es sozusagen mit uns groß geworden und aufgekommen. Und jetzt ist es fast sozusagen relevanter vielleicht. Würden manche sagen, als klassische PR-Kanäle. Und das sind Influencer. Also alle social media-Kanäle und die Influencer, die dort groß sind. Wie würdest du empfehlen in dem Kommunikationsmix? Wie viel Zeit gibt man darauf? Verses klassischer PR, Verses, Kooperationen, Verses, allen möglichen anderen Kommunikationskanälen anlässen, die man auch noch so bedienen muss. Das kommt natürlich total auf die Phase des Unternehmens an. Wenn wir jetzt mal über Start-up sprechen, kommt es sehr darauf an, im welchen Bereich bist du tätig. Bist du um die TUC-Konsumer-Bereicht tätig? Hat das natürlich eine. Also, muss es ein riesen Teil des Marketingmix einnehmen. Wenn man aber zum Beispiel in sehr Erklärungsbedürftigen unterwechend unterwegs ist, nehmen wir mal den Longevity-Bereich, wo ja auch. Wir sehen jeder Influencer hat irgendwelche Longevity-Produkte und wir können es gar nicht auseinanderhalten. Wer hat da gewonnen, die die auch in Ant-Media investiert haben und erklärt haben, was sie machen? Weil alles nur dann an irgendwelche Influencer zu geben, das wird schwierig. Das geht aber natürlich mit Fashion viel einfacher oder mit Interior. Da gibt es jetzt nicht so, die Regel, ich würde aber sagen, gerade zum Start viel Zeit auch in Media zu investieren, weil es einfach ein organisch wachsender Kanal ist und auch Trust bringt. Investoren, Investoren, einen Schauenbraw, ob du in der klassischen Presse warst. Wenn du nur in Social Media unterwegs bist, wird es ein bisschen schwieriger. Also, es kommt auf die Branche an, aber ich würde sagen, wahrscheinlich so im Konzumerbereich ist es vermutlich so 40 PR, 30 Social Media und dann der Rest, Events und Kooperation. Wäre jetzt, wenn ich was sagen müsste, wäre es das. Mhm. Wäre das Kuchen-Diagramm? Ja, jetzt immer, was ich gelernt habe im Laufe der Zeit, ist immer, wenn man kommuniziert, ja auch Risiken einher, nämlich, dass irgendwie Rückfragen kommen, auf die du nicht vorbereitet bist, dass jemand den Artikel anders schreibt, als du das haben wolltest. Trotzdem glaube ich sehr daran, lieber PR und Kommunikation als keine. Und dann ist es eben auch manchmal vielleicht kritischer oder, es kommen Rückfragen. Ich habe mir angewöhnt, auch mit den Teams, mit denen ich arbeite immer so eine Q&A-Liste, schon intern mitzuproduzieren, wenn wir mit pressem Mitteilung, eine Pressetour, Interview und so weiter rausgeben, dass wir schon mal antizipieren, welche Fragen könnten kommen, wo wir dann schnell sein müssen und nicht dann anfangen können, nachzudenken. Was sind so aus deiner Sicht die Risiken davon in die Öffentlichkeit zu gehen? Und was, was hast du für eine Toolbox, die du da automatisch mitdenkst, um die Risiken auch zu minimieren? Also es gibt natürlich Risiken. Da kommt es auch wieder auf die Phase an. Also, das erste Risiko, was vor allen Dingen gründer, gründerin, aber auch Führungskräfte, immer im Blick haben müssen. In Bezug auf die Strategie ist dieses Key-Man-Risk. Also, das heißt, wenn ich mich zu sehr mit der Firma verkaufe, aber dann irgendwann rausgehe, etwas passiert oder oder oder. Das ist natürlich ein Risiko, das aber in einer Strategie abzufangen ist. Also die Strategie immer so zu entwickeln, dass sie zu meinen persönlichen Werten passt und natürlich zu der Company. Aber dass man dieses Risiko ein bisschen aushebelt. Aber wie bilden das aus, wenn man jetzt lehr, sieht leer war Amorelli, Amorelli, war leer so halbwegs. Riesen Key-Man-Risk, aber der Grund für den Erfolg. Das stimmt, aber zum Beispiel bei Ternmau-Innen haben wir es von Anfang an, deswegen anders gemacht. Also bei Ternmau-Innen haben wir extra nicht auf Key-Man gesetzt, sondern gesagt, Lierinvordergrund, Heliinvordergrund, Coachesinvordergrund, den Namen nicht als, was sie nicht, die "Creamer Coaching" zu nehmen, sondern ein Ternmau-Innen. Lierse Academy. - Genau, lehrse Academy. Das hätte man ja alles machen können. Das wäre sicherlich am Anfang, hätte es besser performt. Aber das ist schon, weil in der Tat, ich würde auch sagen, das ist eine Amorelli erst mal schwierig. Also da haben wir, glaube ich, in der Tat sehr viel von dem positiven genutzt als es da war. Und dann aber auch echt geächtst, als die Key-Women raus war. Wie würde man sonst mal ein New Year, trotz dem Erinnern eine relevante Frage? Ja, absolut. Also, genau, wie du es gesagt hast, wie du es auch bei Ternmau-Innen gemacht hast. Wobei ich bei dieser Amorelli, ich meine das so ein bisschen außen und in Warnemungs vielleicht auch, ich glaube schon, dass du rausgegangen bist. Und dich gar nicht dann am Anfang natürlich schon, aber am Ende haben dich auch viele als großartige Brandbilderin, als großartige Unternehmerin. Als großartige Mediale-Personlichkeit. Also, das war auch so eine Transformation. Und das ist auch richtig und gut. Also, total nur für das Unternehmen. Und da waren wir jetzt gerade, hat es natürlich schon, hat das schon gefilt. Ja, also ich glaube, da haben wir sicherlich diese Art von Identifikationsfigur nicht mehr geschafft aufzubauen. Aber wir hatten natürlich dann alle anderen Marketingkanäle schon aufgebaut. Also, ich meine, wir hatten dann TV-Marketing, wir hatten dann Influencer-Marketing, wir hatten dann Pay-Marketing irgendwann, in dem Rahmen, wie es geht. Also, du baust einfach klassische Kanäle dann auch auf. Das ist klar, aber machen wir es vielleicht immer ganz konkret. Es fragen mich ja ganz viele, muss ich mich da so exponieren, muss ich so mein Namen mit der Firma verbinden, kein nicht einfach sagen, die Firma spricht für sich. Und ich bin die Gründerin, aber ich muss da gar nicht immer auftauchen. Was wird zu sagen? Am Anfang definitiv muss die Gründerin in Erscheinung treten. Untergründer, weil das sind die Personen mit dem höchsten Trust. Aber das kann eine Transformation sein. Und man kann das auch plan. Also man kann auch sagen, in den ersten zwei Jahren bin ich hier, diejenigen, die auf dem Bühnen steht. Und dann, Pö, Apö, Apö, ziehe ich meinen Management rein. Oder für bestimmte Themen ziehe ich bestimmte Experten und Experten an rein. Das kann man alles plan definitiv. Und ich glaube, nichts ist so trotz am Anfang. Es ist auch wichtig, dass die Gründer und Gründerin, weil das ja auch für alle möglichen Partnerschaften, die Vertrauensperson sind. Das stimmt, ich glaube. Aber wenn man sich sozusagen die Unicorn gründer anguckt in Deutschland, die sind alle nicht öffentlich gewesen, die sind nicht auf die Bühn gegangen oder die aller meisten nicht. Sehr, sehr weniger. Und das kann man auch machen. Und meine Rede wäre, wenn du gut gefandet bist, wenn du richtig viel Geld hast, dann kannst du sofort Gas geben in den klassischen Marketingkanien. Dann kannst du dir die PR einkaufen, de facto, weil du einfach Influencer bezahlst, überdicht zu reden. So, das heißt, wenn du viel Geld hast, nein, dann musst du nicht auf dem Bühnen gehen sein. Wenn du kein Geld hast oder nur wenig, wie es den meisten muss oder nicht. Und es geht, muss daran, weil das ist wesentlich effektiver und es ist wesentlich kostengünstig am Anfang. Und wie du sagst, der Trust spielt in deiner Richtung, weil es dein Unternehmen ist, dein Produkt keiner kann diese Geschichte erzählen, wie du weil du Eltern teil bist, die anderen sind es nicht, werden es auch nie. Und deswegen musst du dann dann selber sozusagen für dein Unternehmen kämpfen. Vielleicht jetzt zum Abschluss, kann ich mir vorstellen, dass hier viele sitzen und sagen, okay, das Verstand und Geschichten muss ich erzählen. Ich weiß auch, wie, und ich kann mir aber jetzt noch keine Agentur leisten, wie ihr es seid, ja, sondern ja, ja, meistens ein irgendwie Retainer-Modell und dann irgendwie noch einen Bonusmodell oder es hängt an Kopee-Eis oder wie auch immer, aber auf jeden Fall kostet es erstmal Geld. So, und viele Unternehmen starten und sagen, Mensch, ich muss das jetzt erstmal organisch so anfangen. Bevor ich vielleicht auch selber mich überzeugen, kann das Kommunikation, das auch zurückspielt, was ich da rein investiere. Wie kann man also jetzt sofort anfangen, wenn man professioneller kommunizieren möchte? Viel kann man tatsächlich auch schon alleine machen. Also heißt das ganze Thema Storytelling. Die Geschichte mit so ein paar Tools, die ist in den Person, die haben ja aus einer Intention herausgegründet. Und dann das ganze Thema Netzwerk. Natürlich geht das mit einer Agentur schneller, aber zu recherchieren, wer über Themen schreibt, ist jetzt auch nicht unmöglich. Und dann gutes Material, gutes Bildmaterial. Und bitte keine, möglichst keine KI-Fotos. Gute Texte, das kann man mit KI ganz gut schon machen. Und dann einfach wirklich schauen, dass man sich Netzwerk aufbaut, auf welche und auch spricht. Die Story, die ich mir überlegt habe, funktioniert die in der Strife, funktioniert die in der Welt, Manager magazine oder wo auch immer. Und dann einfach sich auch Zeit zu blocken, weil das ist das größte Thema. Das größte Thema ist gar nicht. Ich kann das nicht, sondern dass PR immer runterfällt. Ja, ich muss ja noch dies und ich muss ja noch das. Und denn das Meeting, hab ich mir Zeit blocken. Ich coache mittlerweile tatsächlich auch Gründer und Gründerin, die jetzt sich SKC oder mich nicht zwingt leisten können. Da machen wir so Accountability meetings, ich entwickele die Strategie mit denen zusammen. Und dann wirklich alle zwei Wochen. Und das muss ja nicht ich sein. Man kann auch eine Accountability-Group mit anderen Gründer machen, sagen, okay, wir nehmen uns jetzt vor, wo in den nächsten zwei Wochen die und ich die. Und es einfach machen. Das ist das Thema. Es ist kein Hexenwerk an die Kontakte zu kommen, die kann auch noch mal frengeschliffen werden. Aber es ist einfach Fleißarbeit um Marathon. Und das kann man schon alles gut alleine machen. Total, dass so recht, weil er häufig wird, gerade das Beschäftigen mit PR und Kommunikation so ein bisschen abgetan. Jetzt springen wir nicht da draußen rum. Und sprich mit lauter Leuten, mach mal lieber jetzt hier drin, erst mal Company-Building. Und dass das eine tun und das andere nicht lassen, der richtige Weg ist, ist, glaube ich, die Wahrheit. Du kannst dich natürlich darin verlieren. Also ich treffe auch häufig Menschen, wo ich denke, wow, die sehe ich wirklich sehr oft. Und die sind eigentlich noch gar nicht so weit. Ich hoffe, dass die auch genug Zeit mit Produkt- und Team verbringen und nicht nur mit Aufkonferenzen sein und bei Event sprechen. Aber generell es als Disziplin zu sehen, die auch gerade Führungskräfte und Gründer und Gründerin total priorisieren sollten. Es glaube ich ganz, ganz wichtig. Also vielen Dank, Juliane, dass du da warst, dass gerade in Deutschland mehr Geschichten erzählt werden. Denn wir scheuen uns häufig vor den Geschichten, weil wir denken, die haben ja nicht genug Fakten. Aber das sind die, die wirklich hängen bleiben. Toll, dass du da warst, danke. Vielen Dank. - Vielen Dank. Sehr schön mit euch. Ich hab ja so große Pläne, was meine Sportaktivität da angeht. Und dann ist es manchmal einfach so, dass das Leben dazwischen kommt. Also die Meetings, die Kinder, die Reisen, irgendwie alles gleichzeitig. Und das möchte ich eigentlich nicht mehr, weil ich will ja wirklich Sport machen. Ich möchte mir was Gutes tun. Und genau dafür haben wir jetzt etwas entdeckt, das super in diesen Alltag integrierebar ist. Die Anti-Lob-Evolution-Serie, das ist nämlich EMS-Kleidung. Also Kleidung mit integrierte elektrischer Muskelstimulation. Die übersanfte Impulse zur Muskeaktivierung verhilft. Und ich hab's jetzt letztens zum Beispiel beim Spazieren gehen. Und auch zwischen zwei Kohlz einfach genutzt und angezogen. Und merke, wie mein Körper damit zusätzlich arbeitet, ohne dass ich an dem Tag dann unbedingt das Gym noch hinkriegen muss. Ja, und was wir auch mögen, ist ihr könnt die Produkte kaufen. Aber ihr könnt sie auch erstmal mieten und testen, um ganz unkompliziert, eure erste EMS-Erfahrung zu machen. Ich fand's wahnsinnig aufregend, damit Joggen zu gehen. Und hat das Gefühl, das lohnt sich grad doppelt, was ich hier mache. Und dann könnt ihr nämlich erst mal rausfinden, wie sich das für euch in euren Alltag einbauen lässt. Gesteuert wird alles ganz einfach über die Anti-Lob Go App. Und ab Mai kommt jetzt noch ein ganz neues Teil in die Evolution-Familie dazu, nämlich die High-Waste-Leggings. Diese ist speziell für den Einsatz im Bereich Bauchbeine-Po entwickelt und soll euch im Training und auch im Alltag unterstützen. Also genau da, wo man es oft braucht. Wenn ihr das also ausprobieren wollt, dann geht auf antilob.de, geschrieben "an.t.e. lop.de" und sichert euch mit dem Code "Faß 10" alles groß geschrieben, 10% exklusiven Podcast-Rabbat. Kein Mindestbestell wird einmal pro Kunde und gültig bis zum 22. Juni. Und alle Infos findet ihr wie immer auch im Link-Tree in unseren Show-Nodes. Bye! O.M.A.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Geschichten aktivieren das Gehirn 22-mal mehr als Fakten und sind der Kern erfolgreicher PR.
  2. Der "Golden Circle" von Simon Sinek (Start mit dem "Why") ist zentral, ergänzt um den "Konflikt" (das zu lösende Problem).
  3. Der Kunde oder die Kundin muss der Held der Geschichte sein, nicht das Unternehmen selbst.
  4. PR ist ein Marathon, kein Sprint
  5. Die drei wichtigsten KPIs sind Glaubwürdigkeit (Credibility), Sichtbarkeit (Visibility) und Anziehungskraft (Magnetism).
  6. Klassische Pressemitteilungen sind weiterhin sinnvoll, müssen aber anders geschrieben werden.
  7. Persönliche Begegnungen (Presse-Frühstücke, Redaktionstouren) sind extrem wertvoll für den Beziehungsaufbau.
  8. Pop-up-Stores haben sich weiterentwickelt

Summary:

Jojane Bross, Gründerin der SKC Agency, erläutert im Gespräch die Grundlagen effektiver PR und Kommunikation. Ihr zentraler Ansatz ist das Storytelling, das auf dem „Warum“ (Golden Circle) einer Marke und dem „Konflikt“ basiert, den sie löst. Am Beispiel von Amorelie zeigt sie, wie man die Zielgruppe zum Helden der Geschichte macht, anstatt das Produkt in den Vordergrund zu stellen.

Erfolgreiche PR sei ein Marathon, der Zeit und Konsequenz erfordere. ). Trotz digitaler Tools bleiben klassische Pressemitteilungen relevant, müssen aber für KI-Suchmaschinen optimiert werden.

Noch wichtiger sind persönliche Touchpoints wie Presse-Frühstücke oder Redaktionstouren, um Beziehungen aufzubauen und die Bedürfnisse der Medien zu verstehen. Auch Pop-up-Stores haben sich gewandelt: Sie müssen heute immersive Erlebnisse schaffen und die Community aktiv einbinden, um erfolgreich zu sein. Der Schlüssel zu relevanten Interviews liegt in der gründlichen Vorbereitung und der Anpassung der Geschichte an das jeweilige Medium.

FAQs

Beginne mit dem Golden Circle von Simon Sinek, also dem 'Warum'. Fokussiere dich auf das Problem, das du löst, und mache den Kunden zum Helden der Geschichte, nicht dich selbst.

Produktkommunikation konzentriert sich auf Fakten und Eigenschaften, während Storytelling Emotionen aktiviert und das Gehirn 22-mal mehr anspricht als Fakten. Es geht um die Wahrheit und den Sinn dahinter.

Entwickle im dritten Quartal einen Plan, der einem klaren Narrativ folgt. Bleibe diesem Narrativ treu, solange es funktioniert, und justiere es bei Bedarf. PR ist ein Marathon, kein Sprint.

Die drei Kern-KPIs sind Glaubwürdigkeit (Credibility), Sichtbarkeit (Visibility) und Anziehungskraft (Magnetism). Diese messen, ob du vertrauenswürdig bist, Reichweite erzielst und die richtigen Personen ansprichst.

Ja, sie sind sinnvoll für Neuigkeiten, aber sie führen selten zu großen Stories. Wichtig ist, sie anders zu schreiben, auch im Hinblick auf KI wie ChatGPT.

Mache deine Storytelling-Hausaufgaben und beschäftige dich mit dem Medium und den Journalisten. Vermeide das Gießkannenprinzip und passe deine Geschichte individuell an.

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