In dem Gespräch reflektiert Philipp Bündel seine Entwicklung aus der rheinischen Provinz (Dormagen/Köln) hin zu einem ambitionierten Unternehmer und Podcaster. Ein entscheidender Wendepunkt war ein USA-Austausch in der 11. Klasse in Aberdeen. Die dortige Kultur, geprägt von einem "Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär"-Mindset, der Sport- und Wettbewerbsorientierung sowie der Hip-Hop (insbesondere 50 Cents "Get Rich or Die Tryin'"), formten seinen Ehrgeiz und sein Selbstverständnis nachhaltig. Zurück in Deutschland stieg er intensiv in die Kölner Hip-Hop-Szene ein, zunächst bei FMN Music und später als Redakteur für Hip-Hop.de. Über ein Interview kam er zu Echo Fresh und dessen Label German Dream, wo er seine praktischen Fähigkeiten in Design, PR und Marketing ausbaute, jedoch stets nach professionelleren Strukturen strebte. Sein Weg war von großer Leidenschaft, Lernbereitschaft und der typischen Ungeduld eines Machers geprägt, der sich nicht aufhalten lässt und stets neue Herausforderungen sucht.
* Musik * Eine neue Episode, diesmal mit Philipp Bündel. Philipp hat mich gefragt, ob ich Zeit haben, Portrass zu machen. Wenn ich mich fragen würde, ob ich Lust hat, mit ihm vor Rims zu machen und zu bauen. Philipp ist nämlich ein mehr erfolgreicher Podcaster und Unternehmer in der Welt der Werbung. Ein Bunterhund sehr bekannt durch Raketen und eine Bomberjacke. Das ist ein USB, das er mehr kann und das da mehr Tiefgang ist und er auch Dinge zurückgeben möchte. Hier in dieser Episode zum Schluss gibt es noch ein Trick an die Leute, die den Tag planen wollen. Es geht um Energie, checkt es mal aus, ist am Ende rein in die Person. * Musik * So, liebe Leute, eine neue Episode diesmal ist es so, wenn mich keine Ahnung nahes fragen würde, ob ich mit ihm noch noch Runde ein Parleins spitten möchte. Nämlich niemand anders als Philipp Bündel ist hier bei mir zu Gast. Moin, moin. Und "freaking out". Große Ehre, das wie hier ist, finde ich mega schnell. Nee, gar nicht, weil ich bin großer Fan, deine Arbeit. Vielen Dank. Und so deiner Kultur, die du ohn nach außen lebst, ist immer straight ahead. Und wir hatten ja zusammen auch das Vergnügen im Retreat bei "Beyond Social Club". Eine gute Zeit zu haben. Da stimmt. Und. - Eines meiner Highlights dieses Jahr. Ja, safe, auch bei mir. Hat viel gemacht, auch im Kopf. Und ich glaube, du hast ja auch nur das Format jetzt aufgesetzt. So zurück geht. Anfültelt. Anfültelt, genau. Sehr gut. Also, ist viel in der Making. Und ich bin sehr gespannt darauf, um uns Hundes umher abwickelt zu denen so her. Ich glaube, es külle, ne? Fast richtig aus Dormagen. Ich weiß nicht, wer Dormang ist. Ja, ja, ja, ja. Ich bin zwischen Köln und Düsseldorf geboren im wunderbaren Dormagen. Tatsächlich nur geboren. Ich hab im Kölner Norden gelebt. Also in Köln-Esch. Eschpäsch. Aber weil er für diejenigen, die es kennen, Echer See, eigentlich legendär. Und genau, das war das nächste gelegende Krankenhaus. Entsprechend sind meine Eltern nach Dormang gefahren. Hab ich dort geboren. Und dann sind wir auch schon wieder zurück nach Köln. Und entsprechend bin ich auch aufgewachsen. Im Kölner Norden. In Köln-Esch bin in Weiler auf die Schule gegangen. Köln-Weiler, Heinrich Mann, Genansium. Ja, ländlich, oder? Also, das ist jetzt noch Speckgültel, Köln, würde man sagen? Definitiv. Das ist ja nicht centum. Nee, um Gottes Willen. Nein, nein, nein, nein. Also direkt nach Esch ist Bergheim. Das ist wirklich das nördlichste Dorf Kölns. Und absolut Speckgültel. Absolut dörflich. Da wohne ein paar 100 Menschen. Da ist man dann im SV-Aulweiler Esch. Ja. Durchläuft da die Jugend. Hab ich tatsächlich auch getan. Ja, in der, in der, wann bin ich rein? In der E-Jugung bin ich rein. War dann Zehner. Zentrales Mittelfeld. Ich hatte auch einen richtig talentierten, rechten Fuß. Ich glaub, den hatten viele. Dann hatte ich eine Verletzung. Dann war der talentierte Fuß auf einmal weg. Ja. Auch wie viele. Nee, genau. SV-Aulweiler Esch. Aber dann in Weiler auf die Schule gegangen. Heinrich Mann, Genansium. Ja, relativ klassisch durchlaufen. In der Elf in den Usagewesen. Für mich rückblickend. Mitziehungsweise genauer gesagt in Aberdeen, Aberdeen ist ein Vorn von Seattle und bekannt für Kurt Cobain. Genau. Denn in Aberdeen ist Kurt Cobain. Ich glaube sogar umgekommen. Beziehungsweise hat sich damals umgebracht. Deswegen haben da alle Nirvana gehört. Ich war der einzige mit 50 Cent. Hi. Also wirklich so. Alle waren irgendwie auf Grunge auf Nirvana. Und ich war dann irgendwie der Typ, der in der Mall verzweifelt eine Baggypens gekauft hat. Und 50 Cent Get Richard I Drawing runterhörte. Und ja, das war ein sehr prägendes Jahr für mich tatsächlich. Ich glaube, das ein Jahr da in der Heißgruppe gewesen. Genau. So ganz klassisch 11. Schuljahr irgendwie in der Zähn ganz gut gewesen. Sich deswegen hat man sich erlauben können, die Elf auszusetzen in die Usage zu gehen. Und inhaltlich passiert da ja gar nichts. Das war ja wirklich zero. Entsprechend aber viel Zeit für Sport. Hab mich dort vergebens darum, bemüht Teil der Basketballmannschaft zu werden. Das hat natürlich nicht geklappt. Also für diejenigen, die mal in den Usage waren, dann gibt es dann Tryouts. Dann muss man irgendwie mithalten im Basketball gar keinen Chance. Also was für eine damliche Idee, auch von mir das überhaupt zu versuchen. Geiler Sport. Geiler Sport. Es hat dann immerhin dazu gereicht, dass ich der Manager der Frauen Basketballmannschaft wurde. Oh nein. Ah, geil. Genau. Das heißt, ich war im Prinzip hester Teil der Frauen Basketballmannschaft der Aberdeen High School. Ja, inklusive allem was irgendwie so dazu gehört. Auswertsparten hin und her handlicher reichen, getränke reichen und Bälle bedienen. Es war eine gute Zeit. Da, wo ich es ins Ding geschafft habe, war natürlich Soccer. Ganz klar, Fußball. Ja. Ich war zu dem Zeitpunkt bereits vom zentralen Mittelfett-Spieler zum Rechtenabwehrspieler degradiert worden. Aufgrund meines nicht mehr ganz totalentierten rechten Fusses. In den USA habe ich mich natürlich erreicht. Als Stürmer verkauft. Ja klar. Ja, das war meine Chance, irgendwie noch mal die Karriere als Stürmer zu forcieren. Entsprechend war ich da neuner. Und es ist ganz geil, weil Soccer ist eine Saison oder ein Jahreszeit vor Football. Das heißt, das Footballstadion der High School ist frei. Und zur Footballstadion der High School ist wirklich ganz geil. Also in Aberdeen haben da so drei, dreieinhalbtausend Menschen reingepasst. Es war völlig irre. Da waren natürlich keine drei, dreieinhalbtausend. Also maximal beim Football, beim Fußball waren da so keine Ahnung. 150. Und davon auch 90 Prozent Eltern. Trotzdem war es geil. Du warst plötzlich Nummer neun im Fußballstadion in Aberdeen und Tennis. Tennis habe ich auch gespielt. Genau. Da hat es auch für die Mannschaft gereicht. Da habe ich sogar am Ende den MVP-Wok-Pokal gewonnen. MVP Most Valuable Player, der Aberdeen-Tennis-Mannschaft. Fräume ich bis heute drüber. Ja, tatsächlich. Also ich war im Sport und bin im Sport wahnsinnig ambitioniert und ehrgeizig. Ich glaube es macht eine Menge Spaß gegen mich zu spielen. Egal ob Tennis, Pedal, Fußball, Basketball, whatever. Ich bin nicht so richtig, richtig gut. Aber es ist so, ich sage mal Stefan Rabsendrom. Ja, sehr, sehr richtig gut. Ich beise mich rein. Genau, ich probiere alles. Ich beise mich rein. Und ich würde auch behaupten, dass mich mein Ehrgeiz zu dem ein oder anderen Triumph trägt. Aber ansonsten bin ich kein Spitzen-Sportler. Okay, aber da kommt die Ambition schon her. Die Ambition kommt vor allem aus den USA tatsächlich. Also das hat mich damals auch sehr geprägt. Also dieses typische vom Tellerwäscher zu milionärding. Großdenken, viel erreichen. Das habe ich damals mitgenommen aus den USA zurück nach Deutschland. Aber wie hat es sich schnittmenge? Weil du warst theoretisch auf der High School und da ist ja eher so die Kinder der Eltern. Und was ich so krass finde, also ich war auch in den Starten in der Austausch. Mein Haus hatte einfach nur drei Jobs und zwei Firmen. Und der war einfach immer on. Und so, wenn du halt irgendwie so ein Hurricane da mal das Haus und fünf Autos weggefickt hatte. Du hast du heute noch etwas aufgebaut. Warum ist noch was? Oh, farsbar. Also geh nicht geheult, nicht einen Tag, sondern einfach so, okay, let's do it. Wir können das besser noch mal neu machen. Ja. Aber hast du so eine Schnittmenge da irgendwie in der Zeit zu so einem Unternehmertum gekriegt oder eher weniger? Unternehmertum würde ich noch nicht sagen. Aber die ganze Habitus. Die Atemweise, wie man Dinge artikuliert, wie man an den Tisch kommt, wie man Sport angeht, wie man Schule angeht, wie man Business angeht. Also damals natürlich Peri, Fer, Elfte, Klasse, ich war relativ jung. Da war noch nicht so viel mit Business. Aber du bekommst ja viel im Subtext mit. Wenn du Zeitungen liest, wenn du ein Fernseher anschaltest, wenn du mit Menschen sprichst, eigentlich überall schwimmt dieses Racks to Riches Narrative mit. Ja. Und das macht was mit dir. Und das war für mich total ungewohnt, weil noch mal Deutschland tickt ganz anders, können das Speckgürtel, tickt ganz anders. Da war auch relativ wenig mit Ambition. Ich sag auch immer, die Ambition hat mich wirklich so richtig dann in den USA geketst und auch natürlich über Hip-Hop oder durch Hip-Hop. Aber ansonsten war das erstmal bis dato, Dormagen, Köln-Esch, Köln-Weiler, SVO-Weller-Esch, die Jugendrechterverteidiger. Da war noch nicht nach den Sternen greifen damals. Nein, ja, richtig. Aber dann war das so die Initialze noch für dich? Rückblickend ja, würde ich schon sagen. Das war die Initialze noch. Also da habe ich gesehen, meins halt andere Kulturen. Ich glaube, das macht auch früh mit einem was oder mit meiner anderen Kulturen. Ich glaube, es waren drei Dinge zur selben Zeit. Es war zum einen, ich bin das erste Mal weg von zu Hause, so der Klassiker, wie es vielen auch so geht, selbstständig ohne Eltern, ohne Freunde, die ja was aufbauen. Und dann das Gefühl, ich schaff das. Dann generell USA, mein Set, das was wir gerade besprochen haben, Racks to Riches und dann auch noch Hip-Hop. Weil Hip-Hop schon in Deutschland zugegen war. Ich hab so ein bisschen Deutschrap gehört und ein bisschen irgendwie französischem Rapp-NTM. Kumpel von mir in der siebten Klasse mit dem Sony Walkman vorbeikommen, mir so ein paar Dinge gezeigt hat, oder die Firma damals noch in Köln. Kreuzfeld Ja-Hop, die ganzen allen Sachen, R-A-G. Aber Deutschrap war auch irgendwie anders als Ami-Rapp. Und dieses wirklich Ambition nach vorne, du kannst Dinge erreichen, mir damals tatsächlich 50 Cent mit "Get Riches or die Trying". Das war das Album, das damals kam, 2002. Und genau zu der Zeit war ich eben in den USA. Und ich glaub, der Dreiklang aus, selbstständig Karl-Amerikanisches Mindset und dann noch "Get Riches or die Trying". Das hat sehr viel mit mir gemacht. Und deswegen kam er ein völlig anderer Philipp zurück, also gegangen ist. Und deine Eltern also du bist dann zurückgekommen, dann haben die direkt festgestellt, okay, das ist ein anderer. Also war das so oder meintest du das in der Retro-Perspektive nur so? Also sie haben es nie attikuliert. Ich würde eher sagen, es ist in der Retro-Perspektive so. Ich habe aber durchaus schon von meinen Freunden und meiner damaligen Freundinnen zurückgespiegelt bekommen. Du tics irgendwie anders. Du bist ein bisschen wie sagt man, Restless auf Englisch, so ein bisschen Ruhe los, du willst irgendwie Dinge machen vorantreiben, aufbauen. Ich bin dann damals relativ schnell auch Richtung Hip-Hop abgebogen in Köln. Damals Teil von FMN geworden, FMN Music. FMN stand für Freeman, das war der Producer, der saß unsitzt in Köln am Barbarossa-Platz. Und der hat so ein Kollektiv an vermeintlich talentierten Rapper in um sich herum gefliegt, und haben das Sampler aufgenommen und gemacht und getan. Und das war so der Go To Place. Du hattest da irgendwie dieses verkifte Zimmer am Barbarossa-Platz, wo du eigentlich Tag und Nacht das singen gehen können. Und der saß da Freeman an seinem Rechner und hat Beats gebaut. Und dann konntest du in die Boothgain und Rappen. Und das war der Melting-Porte der Köln, das sehen damals. Und da bin ich dann auch hingekommen und habe mich selbst verwirklicht. Wahnsinnig schlecht, also im Rappen kannst du mich auf jeden Fall abschreiben. Aber ich hab ein anderes Talent gehabt und das war dann eben Kommunikation und Marketing und PR für diejenigen, die es besonders gut konnten und können. Und hab deswegen damals schon zu FMN-Zeiten angefangen, mich um die Label-Compilation zu kümmern, mich um die Pressearbeit zu kümmern. Bin damals mit 50 gepressten FMN-Compillations in den Kölner Satoren am Hanserin gefahren. Und hab dem Abteilungsleiter, genau dem großen Hersten, dem legendären, alle kennen ihn. Und hab dem Abteilungsleiter, der Musikabteilung versucht zu erklären. Hammer, das ist das Album. Das musst du dir ins Regal stellen. Ja, genau. Du wirst wahrscheinlich innerhalb von zwei Tagen alle verkaufen. Wahrscheinlich nichts. 49 stehen immer noch da. Aber das war das noch zur Schulzeit. Nee, das war das war Ende der Schulzeit. Also zwölfte, dreizehnte Klasse, ich hab 2005 Abitur gemacht. Stand damals tatsächlich beim Abigegg, auch auf der Bühne, ob man es glaubt oder nicht. Hab einen Rapp zum Besten gegeben. Beziehungsweise stimmt gar nicht. Nicht Abigegg, sondern Abiball. So ist es richtig. Also hab das wirklich irgendwie gelebt, hat auch Turn-Table zu Hause. Hab selber Beats gebaut. Also alles im Kreativen irgendwie mal ausprobiert. Aber in allen Kategorien maximal eine 3+. Das einzige, was ich bis heute gut kann, ist wirklich Labor, Marketing-Komunikation, PR. Und ja, das hat sich seitdem durchgezogen. Und dann bist du da rein gerutschen, dass du okay das kann ich. Und jetzt gehe ich mal in den Satoren und Labor den mal die Alben hier an. Und dann haben die anderen gemerkt, okay, da macht der Philipp, der ist so. Da war ich plötzlich der Held. Ja, klar, du bist schnell. Was ist das? Was ist das? Im Satoren? Ja. Wir werden jetzt groß rauskommen. Ganz genau. Ja. Und da war schon klar, okay, das machst du weiter. Was hast du danach gemacht? Ich bin leider ein sehr ungeduldiger Typ. Das heißt, sobald ich mehrke Menschen um mich herum sind, nicht ganz so schnell und ambitioniert wie ich, dann werde ich schnell abtrünnig, im Besten aller Sinne. Ja, also ich lasse mich ungern von anderen Menschen aufhalten. In meiner Ambition. Und bin dann tatsächlich auf den Trichter gekommen. Das war dann schon nach dem Abitur. Ich hab eine Ausbildung zum Mediengestalter gemacht. Okay. Wo du ursprünglich Kaufmann für Marketingkommunikation lernen in Köln. Damals war es wahnsinnig schwierig, einen Ausbildungsplatz zu bekommen in Köln. Für den Kaufmann für Marketingkommunikation alle wollten zu RTL. Da saß ich dann in einem Assessment Center mit 250 anderen. Und hab ich irgendwie um drei Ausbildungsplätze geprügelt. Leider nicht bekommen. Und bin dann eben einen anderen Weg eingeschlagen, nämlich dem Weg des Mediengestaltes, Digital und Print. Damals in Oberhausen ohne jetzt jemanden zu langweilen. Aber das war bei Convigual. Und Convigual hat damals das Jambas Sparabog gemacht. Warum? Vielleicht kann man sich noch an den Crazy Frog erinnern. Und die traurigen Tassen und so weiter. Genau, der Krämpel lag da bei mir auf den Tisch. Und ich hab da dann das Designhandwerk gelernt. Also irgendwie Kochel Draw. Damals noch Photoshop. Die ganze Adobe Suite. Und war da nicht ausgelastet. Deswegen hab ich parallel angefangen zu bloggen. Und geblockt hat man damals im Hip-Hop umfällt bei Hip-Hop.de. Das war nämlich der Schachzug oder die Antwort von Hip-Hop.de auf mc.com. Mc.com war so die andere große Seite. Und mc hatte ein Forum. Und Hip-Hop.de hat sich überlegt, wie können wir dieses Forum kontan? Und gesagt, okay, wir machen einen Blog. Okay. Deswegen konnte man auf der Plattform Hip-Hop.de.de damals bloggen. Und zum Blog hab ich mir dann auch angelegt. Und ich hatte Zeit, weil ich war in einer Ausbildung und hatte nichts zu tun. Und hab dann fleißig geblockt. Tag täglich. Tag einen Tag aus. Bis dann irgendwann der damalige Chef-Redaktor Tobias Toxic Cargoi. Mich anschrieb, ich glaube, MSN oder ICQ. Falls man sich noch erinnert. Genau. Und sagte Hömer. Du scheint es ja hier sehr ambitionierte Motivier zu sein. Wir suchen jemanden, der unsere Redaktion unterstützt. Und zwar haben wir morgen einen Interview mit der 365-Mafia, eine uralte Rap-Gruppe. Problem dieses Interview ist in Belgien. Und wir haben jetzt weder Kamera-Equipment noch Auto. Könnte es zu damit dienen. Ich hab natürlich zugesagt, aber weder Kamera-Equipment noch Auto. Okay. Aber die Chance und gesetzt okay, denn die Reste lauere ich mir noch zusammen. Genau. Deswegen habe ich erst mal meine Mutter angerufen und mir ihr Auto geliehen. Und hat das Civic damals und Freunde angerufen, ob die mir nicht eine Kamera leihen können. Hat am Ende alles geklappt. Und am nächsten Tag saßen wir dann im Auto umweg nach Belgien. Und haben die 365-Mafia interviewt. Und das war dann im Prinzip meine Eintrittskarte zu Hip-Hop.de. Das heißt, ich hab dann mein Blog wieder eingestampft. Wurde Teil der Redaktion von Hip-Hop.de. Hab dann auch gar nicht so lang. Ich glaube, das war rückblickend maximal ein Sommer. Interviews gemacht mit unterschiedlichen Künstler*innen. Und hab da wiederum Echo-Fresh kennengelernt. Bei einem dieser Interviews. Und Echo war gerade weg von Poshido, aber damals bei erst guter Junge. Und hat sich von Poshido getrennt und meinte, hör mal, ich baue mein Label wieder neu auf German Dream. Und ich such so Typen wie dich. Ja, jung motiviert, unbezahlt. Ich hab gesagt, klar. Das bin am Start. Das passt perfekt. Und genau, dann ging im Prinzip meine Zeit an der Seite von Echo los. Liebe Grüße auch an Ralf Jakobs. An Rale, der heute noch CEO von Banger-Musik ist hier in Düsseldorf, Label von Farid. Und unter den Fittlichen von Rale durfte ich dann damals bei German Dream meinen Unwesen treiben. Und das war dann, ich hab die Website-Design, ich hab Autogramm-Karten-Design, ich hab Musikvideos gedreht. Ich hab aber auch die Fanflaschen aus dem Studio geräumt und irgendwie versucht professionelle Strukturen zu etablieren. Und das waren so meine Anfänge. Dann ist auch mal auf Künstler-Seite im Hip-Hop bei Echo. German Dream damals auch schon mit Fahrräden, mit Summerjam, mit Cupcakes, mit Hakkan Arby. Das war tagtäglich in Köln-Kalk, Trimborn-Straße, Köln-Gremberg. Wir sind halt völlig random abgehangen in so einem Kiosk, der gleichzeitig Kaffee war und haben dann irgendwie malbro Bigbox-Gerauch-Türkische Lieger geguckt. Und weiß ich nicht, Noro lang gespielt. Aus wann die Zeit meines Lebens kannst du dir gar nicht vorstellen. Das war wirklich der absolute Hammer. Und wir kam ja daher ohne dich oder euch zu langweilen, dass ich schnell ungeduldig werde, wenn sich Dinge nicht so entwickeln, wie ich mir das vorstellen würde. Da hatte ich erst mal was zu tun. Da hatte ich dann auch erst mal wieder anderthalb Jahre was zu tun. Wollte dann aber professionellere Strukturen etablieren, als Echo ist. Weil Echo hat immer gesagt, wir sind das Label mit dem Handschlag. Und wir machen ja alles auf Bruderbasis. Und ich habe gesagt, weiß ich nicht. Ich weiß nicht, ob das funktioniert. Und bin deswegen dann auch wieder Flüge geworden und bin über falsch schacht. Damals wir heute ein renommeter Journalist im Hip-Hop, damals Mixery Rodelüchs gemacht, auf Viva bin ich an Lassnern Limited gekommen. Damals ein New-Kamer in Hamburg, der gerade mit Zawasch zusammengearbeitet hat. Und so nahm die Dinge ihren Lauf. Aber du hast das vom Keller ausgemacht, oder bist du denn nach Hamburg? Ich habe mir dann relativ schnell auch schon zu der Zeit, wo ich immer nach Kalk gefahren bin, von meinem ersten Ersparten ein Smart gekauft. Damals wir heute feist Smart, heute nur noch als Zweitwagen. Aber es war immer schon mein Lieblingsauto irgendwie. Und bin dann, weiß ich nicht, 1000 km im Jahr hin und her getinge. Nach Kalk und dann später nach Hamburg. Das heißt, ich bin mit dem Smart. Genau, ich hatte noch die Ausbildung in Oberhausen. Das heißt, ich bin immer Oberhausen, Kalk, Hamburg. Alles mit dem Smart gemacht, alles war mir völlig egal. Ich habe mein Traum gelebt. Es war der absolute Hammer. Und ich krieg heute noch leuchtende Augen. Weil diese Zeit kommt, gefühlt nie mehr zurück. Wo man nicht über Bezahlung nachdenken, nicht über Aufwand nachdenken, nicht über Müdigkeit nachdenken, nicht über Akku nachdenken, sondern einfach macht sich treiben lässt. Ja, angetrieben von positive Energie und einfach wahnsinnig viel Magie, auch, weil man plötzlich seinen Traum leben kann. Aber du bist, das war eher für dich das Plus, dass du so drüben warst. Aber am Ende war es sehr billiger Schnapper, oder? Weil du warst in der Ausbildung. Du hast wahrscheinlich nicht tausende von Euro verdient jeden Monat. Du meinst für die Künstler. Klar, klar. Das war letztendlich auch meine Eintrittskarte. Also bestimmt war ich auch total gut im Webseite-Design. Aber vor allem war ich günstig. Ja. Wie das ist? Vor allem war ich günstig. Und hab dann da tatsächlich keine Ahnung. Dreife in meinen Rechnungen geschrieben, über ein paar tausend Euro. Aber das waren Pinats. Ja. Und da ging es auch gar nicht um Geld. Überhaupt nicht. Ich habe vor meinem Ausbildungsgehalt gelebt. Ich wollte Referenzen sammeln. Ich wollte Einblicke gewinnen. Ich wollte einfach nur Teil davon sein. Und das war letztendlich meine Bezahlung. Und das ist im Übrigen auch etwas, was ich heute jungen Menschen immer wieder versuchen mitzugeben. Geld ist nur ein Teil deiner Bezahlung. Bezahlung besteht aus vielen Komponenten. Geld ist eine davon. Aber auch Knowledge Transfer. Kontakt Transfer. All diese Dinge hab ich damals im Übermaß genossen. Deswegen war Geld einfach ein bisschen geringer ausgepiegelt in diesem Triangle der Bezahlung. Aber von allem anderen hab ich eine ganze Menge mitgenommen von dem ich heute noch profitiere. Aber irgendwann musst du auch so diese Wage mal so ein bisschen ruperschaufen von hin zu kontakte Tralala. Weil am Ende geht's darum nach so einer Ausbildung, die es dann auch beendet. Und da muss man irgendwie Geld verdienen. Ja, aber ich glaube schon sagen so Leute. Ich glaube, wenn du eine gewisse Zeit lang auf Geld verzichtest. Und das Hauptaugenmerk eher auf Knowledge und Kontakte legst, dann kannst du anders hebeln. Weil dein Knowledge und deine Kontakte dir ermöglichen, ganz andere Jobs mit ganz anderer Vergütung zu bekommen. Das ist korrekt. Und du kannst im Zweifel zwar sogar Stationen überspringen oder kommst an Rollen an diese sonst nie kommen würdest. Und das meine ich mit Hebel. Das heißt eigentlich ist es so, dass du eine gewisse Zeit lang Geld anlegst. Im übertragenen Sinn, also du verzichtest drauf, dafür legst du's an und hebelst. Und dann kommt der Moment nach, ich sag jetzt mal fünf bis acht Jahren, wo du anfängst zu hebeln. Und ähnlicherweise hebeln wir heute auch noch. Ist korrekt. Was ich mir gerade vorstelle, ist die in dieser noch jungen Zeit. Ich meine, was dann ein junger Typ, der in dieser Sendingen so durchzieht. Und einfach das auch schon das Verständnis aufzubauen. Okay, ich park das jetzt da und dann aber umzuschalten, weil irgendwann hast du die größeren Pitches. Und dann ist halt so, okay, wie viel bin ich überhaupt wert? Die Frage. Maist du euch mal ne? Was hast du dir jemand gestellt oder wusstest du vom vornherein so? Ich kann das jetzt hier, ich kann jetzt die und die Nummer aufrufen. So eine gute Frage. Ich glaube, ich frage mich heute noch, wie viel bin ich wert? Ich glaube, ich glaube, da habe ich noch keine Antwort auf die Frage. Oder anders, ich habe die Hoffnung, dass die Antwort auf die Frage in Zukunft, noch mal anders ausfällt als die heute ausfällt. Und das meint ich eben, wohin mit ich Hebel gefühlt immer noch. Also, all das, was ich hier mache, wir haben vor Start der Aufzeichnung darüber gesprochen, über die letzten fünf Jahre, über die Themen, die ich gerade bewegen. Ich bin auch heute noch meilenweit von dem Income entfernt, dass ich vermeintlich verdiene im wahrsten Sinne des Wortes. Warum? Weil ich mich für Erfahrung entschieden habe und auch immer wieder entscheide. Weil ich immer wieder wege gehe, um Dinge auszuprobieren, Einblicke zu bekommen, Erfahrung zu sammeln, in der Hoffnung eines Tages all das zu Hebeln. Ich werde euch auf dem laufenden halten. Ob man das haben. Dieser Tag ist noch nicht gekommen. Ich meine, ich will nicht klagen. Ich führe ein ganz, ganz tolles Leben. Ich fahr tolle Autos. Ich war irgendwie gerade in Miami und habe da weiß ich nicht. 40 Dollar, das Glas, bei es sind meine Geräte getrunken. Also worüber reden wir hier? Ich führe ein unglaublich privilegiertes Leben. Aber auf die Frage hin, was bin ich wert und welche Nummer kann ich aufrufen? Glaube ich. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Ja, ist ja gut so. Das ist meine Zeichen sicher dadurch aus, dass du ambitioniert und man nach vorne marschierst und das impliziert ja noch, dass da noch Luft noch um sein muss. Ja, und ich habe auch ehrlicherweise. Es klingt immer so ein bisschen nach Koketerie, aber ich bin überhaupt nicht monetär motiviert. Also gar nicht, gar nicht. Ich bin jemand, dem es Geld wirklich egal. Klammer auf. Es muss immer genug da sein, Klammer zu. Es ist natürlich auch ein Teil der Courtsch eigentlich. Also der Flex mit Money. Aber es ist nicht, ja, nein. Also ich glaube es ist weniger Money und mehr Freiheit, Möglichkeiten, Experiences. Ich glaube darum geht es mehr. Also ich habe noch nie einen Rapper getroffen, der mit seinem einfach nur Konto stand flex. Ja, an der ein oder anderen Stelle wird sich mal ein Bündel Geld ans Org erhalten und damit telefoniert. Man kennt das. Aber ansonsten geht es wirklich eher darum. Ich bin mein eigener Chef und ich kann mir leisten, was ich möchte. Ist ja auch beruhigend am Ende des Tages, oder? Ich glaube darum geht es in Ersteilung. Ich glaube es geht. Genau. Unabhängigkeit, Freiheit. Selbstermächtigung. Gerade Selbstermächtigung. Wenn wir den Begriff noch mal hervorheben, das ist doch letztendlich das, worum es in der Hip-Hop-Kultur auch geht. Wenn wir noch mal anfangen, 1973. Bronx, Rassismus, Klassismus. Menschen, die. Kaum Möglichkeiten hatten. Die nicht inkludiert wurden, sondern die bewusst ausgegrenzt wurden. Und dann mit den wenigen Mitteln, die man hatte, mit den wenigen Zugäng, die man hatte, sich etwas aufzubauen und zu erschaffen. Also diese Selbstermächtigung. Ich kann es aus eigener Kraft, mit eigenen Mitteln schaffen. Das ist letztendlich die Genugturm. Und das ist auch ein wesentlicher Teil dieser Kulturen selbstverständnis. Und was auch ein. Ich bin nicht mal staunlich, was von Wandel das mitgebracht hat. Also ich mein, du bist mit der Hip-Hop-Kurs geworden. Ich sehe nicht so aus, aber meine Pläle ist es vorne mit, seit immer schon. Und früher auch so war zu den Zeiten, so waren wir so, die so in so Klubs gehen und auch so Konzerte gehen. Da waren da so gefühlt 50 Pipeln. Und jetzt guck so halt die, die die Haftedokumentation an und gefühlt ist, jede Puzzball und jeder als hier auch irgendwie haft die Fan, was die Kultur, wie die sich entwickelt hat. Also welche Größe die hat. Das Tal ist trotzdem noch rao geblieben ist, weil die Texte darf man sich ehrlicherweise nicht im Detail anhören, vielleicht nicht bei jedem Kind. Manche Wiener, manche Wiener, ja. Aber es am Ende immer noch eine Rao-Kultur, oder? Also warum geht's? Es geht um Respekt. Abgrenzung von anderen. Ja, im Haus zu tun ist ja auch im Endeffekt so ein bisschen deine Geschichte. Ich mein, du bist jetzt mich unik, im Bischen ist. Hast du Wettbewerb? Also der so spezialisiert ist wie du? Ich würde sagen nein. Für mich ist aufstieg und Ambition tatsächlich der Kern der Hip-Hop-Kultur. Ja, Hip-Hop ist irgendwo auch anti-establishment. Es geht eben aus den Restaurant-Thimos heraus, die einem vor allem damals entgegengeschlagen sind. Für mich ist Hip-Hop aber im Grundsatz sehr positiv konnotiert, weil es geht eben von unten nach oben. Es geht um sozialen Aufstieg, es geht darum etwas zu erreichen, es geht darum Dinge zu entwickeln, es geht darum Dinge zu ermöglichen. Und das ist letztendlich auch das, was mich und uns antreibt und auch das Narrativ, das wir marken immer wieder näher bringen. Ja, irgendwo auch so Billionen, aber es ist vor allem eben Selbstermächtigung, Ambition, Aufstieg und viel positives in dieser Kultur. Ist das schwierig? Also wie weit ist die Knowledge-Base von einem Entschalter? Ist hier im O irgendwas von einer großen Firma corporate? Der gesagt bekommt das Hip-Hop in der Ziehgruppe von ihm ist? Immer mehr, immer besser. Also ich sage auch meinem Team immer, die Zeit spielt uns in die Karten. Weil die Leute, die kommen auch damit groß gewonnen sind? Exakt, weil inzwischen die N50-Jährigen rausgehen, aus dem Position, die N30 Anfang 40-Jährigen kommen rein und den muss ich Hip-Hop nicht mehr erklären. Also in der Regel jeder der Zwischen, ich sage jetzt mal 25, und 45 ist, hat irgendwie Berührungspunkte mit Hip-Hop gehabt. Der eine mehr, die andere weniger, aber im Wesentlichen ist das seit 2, 3 Jahrzehnten, die dominierende Strömung in der Popkultur. Und auch heute gibt es eigentlich nur noch zwei wesentliche Musikströmungen. Das ist zum einen Raveculture, elektronische Musik und zum anderen Hip-Hopkultur. Beide oder der Erfolg, beider Strömungen macht im Gesamtkontext dessen, wo wir gesellschaftlich gerade stehen, wahnsinnig viel Sinn. Das geht uns beschissen, die Welt, im Renn von Krise zu Krise zu Krise, Poly Krisen. Und muss ich alles nicht aufzählen, das haben wir auf dem Schirm. Und beide Kulturen sind eine Antwort auf diese Krisen. Die eine Kultur, Raveculture, elektronische Musik ist eher Eskapismus. Ich flüchte mich in eine, ich nenne es jetzt mal Fantasiewelt oder wie auch immer. Also ich flüchte vor den Problemen und Krisen, gerne auch unterstützt von Supplements. Aber es ist eher Eskapismus. Und das andere ist Hip-Hop, es ist Hacker-Mentalität. Ich pack's an und mache aus der Scheiße, die hier vormel liegt das Beste. Das ist die Chance. Genau, da rinliegt die Chance. Das heißt, beide subkulturellen Strömungen sind Antworten auf die Gesellschaft, auf die gesellschaftlichen Probleme, nur eben sehr unterschiedlich konnotiert. Aber bist du nicht sell out? Ich bin sell out. Ja, wenn du überlegst, guck mal. Ich bin groß geworden, mit dem sollte du das nicht ins Nika tragen, den die anderen tragen. Das ist schon ein drüber. Du musst super Unix sein. Ja. Und auch die Musik bloß nicht in Album machen, was irgendwo dropt, weil dann bis weit Mainstream so. Hip-Hop ist Mainstream geworden. Und das ist so krass Mainstream geworden. Ich guck dir mal die Top 100 an. Ja. Heute nicht, wir sind kurz vor Weihnachten, gerade wo es aufnehmen und da ist halt wieder alles voll mit Jingle Bells und Ho. Ja, aber das Wort die Fall wrapped. Ich weiß nicht, ob du Spotify kund in bist, aber Spotify hat gerade vor. Ich glaube zwei Wochen maximal, Spotify wrapped rausgebracht. Das heißt, ein Überblick der meistgehörten Künstler*innen, der meistgehörten Alben, der meistgehörten Songs. Und Hip-Hop ist mal wieder die dominierende Musik dort draußen. Das meistgehörte Album "Jazik" unter den Top 10 der meistgehörten Künstler*innen sechs aus dem Hip-Hop. Födiger Wahnsinn. Födiger Wahnsinn. Und in den Top 3 sind außer Hip-Hop-Akts nur Taylor Swift und linken Park. Man es glaubt oder nicht, aber linken Park ist mit Anlauf zurück. Mit der neuen Singerin. Und generell, um da vielleicht mal ein Abstecher zu machen. Ganz spannend, dass das Künstler*innen aus den 2000 an plötzlich eine Renaissance haben. Voll. Auch mein Kumpel 50. Ja, der spielt plötzlich in ausverkroften Arrenen. Unglaublich, vor ein paar Monaten noch in Hannover im Fußballstadion gewesen. Der Kerl hätte vor 10 Jahren nicht mal das Paladium in Kölnfolge gemacht. Ja, es fälliger Wahnsinn. Und jetzt kommen die Backstreet Boys. Ja, ich liebe sie. Ja, ja, ja. Ich glaube sogar für mehrere Dates. Und was ich somit bekomme, ganz düsseldoffe da sein. Also. Wut haben Sie sich auch? Wut haben Sie es für? Ist das ja. Ja, gemerkt. So. Die alten Recken kommen zurück. Ja, die alten Recken kommen zurück. Mit dem Rollator. Und das ist aber eben das Schöne. Und wir kommen ja über den Aspekt Mainstream. Das ist einfach das Schöne daran, dass Hip-Hop inzwischen Mainstream ist. Ja, weil eben auch vermeintlich kleinere Künstler*innen und Kollektive und Talente aus den 2000ern heute die Möglichkeit haben, gut davon zu leben. Siehst du, dass die musikalischen Wechnung gerade als schwierig für den Hip-Hop? Überhaupt nicht. Also ja, mein Dänzmusik und Jazz und keine Ahnung, was wir haben, also eine KI-Gruppe und dann. Das ist ein Tool, wo du einfach nur. Ich glaube, ja, mein Prom war. Jazz, 50er-Jahre, eine Trompete, einen Schlagzeug, einen Klavier. Geil. Machen ein Jam. Geil. Das liegt jetzt drei Minuten und 26 lang. Exakt so lang raus. Und es hat bedauert 25 Sekunden, bis es nicht, aber. Mhm. Und das geht natürlich bei. Ich glaube, bei elektronischer Musik, wahrscheinlich schon. Ist ja bei Spotify schon relativ. Du, das geht bei allem. Ja. Das geht bei allem. Es gibt ja Sensorzonelle KI-Kawe vor allem von 50 Cent. Kann ich sehr empfehlen, muss man bei YouTube eingeben, 50 Cent. KI, ich glaube, Jazz. Jazz oder das Whole? Das klingt so geil. Also, das ist das Chance. Ja, natürlich. Also, das ist das Chance, das ist eine. Natürlich. Natürlich. Ich veränderme Romänne. Ja, weil KI generierte Kunst. Machen wir ja diese Diskussion bei Spotify. Dass einfach dann gesagt wird, okay, das ist. Wir zahlen ja einfach weniger Zentimeter und dadurch wird es billiger. Und die spielen es dann raus und damit. Blatt mehr über bei Spotify, weil sie halt keine Ausstruktur machen müssen, ein Thema gebilden oder nicht in der Höhe. Also, ich glaube, das sind unterschiedliche Handlungstrengen, die wir da diskutieren müssen. Das eine ist natürlich, das Plattformen wie Spotify, damit beginnen. KI Musik zu generieren und damit Geld zu verdienen, definitiv. Ich glaube, das gilt vor allem für keine Ahnung. Schlafmusik, Fahrstuhlmusik, Yogamusik. Konzentrationsmusik. Konzentrationsmusik. Ja, ich sag mal, viele generische Dinge. Ja. Das wird aber das Groh der Musik nicht tankieren, weil am Ende des Tages bist du immer noch Fan von Künstlern, von Menschen, Menschen, Folgen, Menschen. Das wird sich nie ändern. Ich werde nie Fan einer KI. Ich werde aber vielleicht Fan von einem KI-Promter oder wie auch immer. Das heißt, es geht schon immer auch um die Menschen dahinter. Wer hat den Tonschu gemacht? Wer hat das Musikstück gemacht? Wer hat das Kunstwerk gemacht? Ich hatte Leon Löfentraut vor einigen Monaten bei mir im Podcast. Da geht es ja mehr um die Menschen als um die Kunst. Bruno Barneby-Komidien war auch bei mir im Podcast. Es geht mehr um die Menschen als die Kunst. Es geht eigentlich immer, egal, wo man hinguckt, mehr um den Menschen als um die Kunst. Das heißt, KI ist am Ende des Tages ein Produktionstool, das viele Dinge obsolet macht. Das wäre ich ein durchschnittlicher Bassist. Ich würde dich mir durchaus Gedanken machen. Aber das war es dann auch schon. Am Ende des Tages, ich meine, die Live-Instrumentalisierung im Studio wurde doch auch schon vor 30 Jahren von Plugins ersetzt. Das hast du alles über deinem Synthesiser gemacht. Und die Antwort auf den Synthesiser ist jetzt halt KI. Und in zehn Jahren haben wir eine neue Antwort. Am Ende ist es doch nur die Fortsetzung der Digitalisierung durch künstliche Intelligenz. Und ich finde es super, weil es die Erschaffung und Kreation von Kunst und in dem Fall Musik noch weiter demokratisiert. Das heißt, noch viel mehr Menschen haben jetzt plötzlich die Möglichkeit, kreativ zu sein und Dinge zu erschaffen. Jetzt kann man sich über den Wert der Kreativität unterhalten. Und da gibt es sicherlich auch Unterschiede. Es ist eine abendfüllende Diskussion. Aber vor 40 Jahren, 50 Jahren, brauchte ich Musikunterricht, brauchte ich Geld von Instrument und konnte eigentlich nur als privilegierter Mensch überhaupt darüber nachdenken, Musik zu machen. Geschweige denn ein Album zu veröffentlichen? Und dann wir gehen 20 Jahre zurück, plötzlich brauchte ich nur noch Cubase im Zweifelsfall gekracked aus dem Internet und so konnten da Menschen wie ich in ihrem Jugendzimmer in Köln-Asch plötzlich mit gekrackten Tools und Plugins Beats bauen. Super. Ja, und dann kam so aus wie Foodie Loops und all diese anderen Geschichten. Garage Band. Und jetzt ist halt KI. Jetzt brauche ich nur noch, wie heißt das Zoomo? Oder so das Tool, das du wahrscheinlich eben zitiert hast? Ja, es ist doch geil. So, das heißt der Zugang wird einfacher, ist für eine mehr Demokratisierung statt. Dadurch haben wir natürlich auch einen ganz anderen Wettbewerb und diesem Wettbewerb muss ich mich stellen und da muss ich durchstechen. Aber ich bin guter Dinge, dass sich da auch wieder Talente hervor tun, die ganz wunderbar sind. Findest du das Wettbewerb in dem Kontext kulturen entwickelt? Also immer Wettbewerb ist doch am Ende, ich meine, der Wettbewerb, der Wettbewerb. So war klar. Ja, so war klar. Ja, so war klar. Das ist am Ende des Tages so, wer halt besser steht und der Bläschen anderen von Platz, so wie es ist. Absolut. Ja, wie siehst du das in Business Content für dich und den Dingen, die wir draußen gerade stattfinden? Wie viele Zugere*innen hab auch ich "The Infinite Game" von Simon Zinneck gelesen und das finde ich ganz spannend, weil Simon Zinneck in diesem Buch beschreibt, das Business per See kein Spieles. Und wenn du überhaupt dann ein Infinite Game, warum? Weil alle Spiele haben einen Anfang und einen Ende. Spielregeln, Grenzen, Regeln, all diese Dinge. Ja, das heißt kann auch nur Fußballspiel 90 Minuten, 11 gegen 11, ein Ball, gelbe Karte, Rote Karte, 11 Meter Freistaus. Tor, so, das gibt es im Business nicht. Es gibt kein Ende, es gibt kein Apfel, es gibt keine gelbe Karte. Ja, das heißt, im Business geht es eigentlich nur darum, im Spiel zu bleiben. Und der oder die Nege gewinnt, die einfach "Infinit" und endlich im Spiel bleiben. Und wenn man das einmal verstehe, das gibt keine Ziellinie auf die ich hinarbeite. Es gibt auch nicht die Größenordnung. Es gibt nicht irgendwie, ey, wenn du 50 Mitarbeiter hast, hast du es geschafft, wenn du 5 Millionen Umsatz hast, hast du es geschafft? Wenn du 30 Filialen hast, hast du geschafft? Nein, das gibt es alles nicht. Ansichts daran. Man kann sich natürlich persönliche Ziele setzen und die dann auch erreichen, 100 Prozent. Aber Business per See hat erst mal kein Ende, kein Apfel. Ja, das man ich ja also gebe. Du kannst natürlich verkaufen und exet haben. Das ist dann irgendwie, du gehst raus aus dem Spiel, aber erst mal gibt es das nicht. Und deswegen auf deine Frage, wie sie ich wettbewerb, wie sie ich andere Menschen vom Platz fegen. Ich bin grundsätzlich sehr kompetitiv. Hab ich ja eben gesagt, Stefan Raab, Sport. Ich glaube, es macht irgendwie Spaß gegen mich Tennis zu spielen. Und das steckt auch sehr im Hörpop drin, diese kompette Diffness. Und die habe ich auch im Business. Ich bin schon auch gerne der beste in dem, was ich tue. Und ich hätte auch ganz gerne, dass die im Bischen, meine Company, mein Team, die besten sind in dem, was sie tun. Deswegen ich sage, mein Leuten immer, wir sind die Bullsende der 80er. Ja, alle, die hier anfangen dürfen sich erst mal "The Last Dance" angucken. Ja, so wir diskutieren noch darüber, wer Michael Jordan, wer Rotman, wer Pippen und wer Phil Jackson ist. Aber der Grundgedanke will, glaube ich, klar. Und ich sage auch immer, ich will ein paar Ringe an meiner Hand haben, wenn wir hier irgendwie eines Tages durch sind. Das ist so der innere Anspruch und Antrieb. Aber man muss auch einfach akzeptieren und respektieren. Das ist da draußen noch andere. Echt gute und schlauer und umtriebige und ambitionierte Menschen gibt. Deswegen ist es immer ein Balance finden aus, bei sich selber bleiben. Und gucken, was sind meine persönlichen Ziele, Werte, Ambitionen und auf der anderen Seite wieder rausdrucken und sagen, "Ich mache hier mein Ding. Ich lasse mich nicht so viel von links und rechts ablenken, weil ich glaube, Ablenkung ist gerade im Unternehmertum eine der größten Stolper fallen überhaupt." Und auch ich hab immer wieder Phasen, wo ich mich extrem ablenken lasse. Deswegen bin ich auch kaum noch auf Link-Dinnerung. Ich bin nur noch auf Link-Dinner, wenn ich selber poste. Weil diese Plattform lenken nicht ab. Weil ich les da, was macht der, was macht die, was ist da, la la la la. Und dann denke ich darüber nah und dann komme ich wieder zu der Conclusion. Ey, warum hast du gerade eigentlich eine Stunde lang über andere nachgedacht? Und weil du so hast da eine Stunde lang Raketen abgeführt. Ja, das ist, da, an die Raketen lasse ich ja nichts rankommen. Ja, und vor allem ist es meine Growth-Hacking-Strategie, um da vielleicht auch noch mal diesen kurzen Exkurs zu machen, woher kommen eigentlich die Raketen? Wir haben die im Bischen, während dem Lockdown gegründet. Das heißt, digitale Kanäle waren für uns Key. Link-Den Zoom. Und ich hab relativ früh verstanden, auf Link-Den gibt es zwei Möglichkeiten für Visibilität. Das ein ist Posten, aber voll anstrengend. Ich muss halt Dinge überlegen, Fotos machen. Und das andere ist kommentieren. Und kommentieren kann auch relativ veranstrengend sein, weil man muss ja den ganzen Sempf durchlesen und noch eine schlaue Antwort darauf geben. Dann hab ich irgendwann gesagt, "Ne, mach ich nicht." Ich leh's hier gar nichts. Ich poste einfach Raketen. Und dann wird noch variiert in der Stückzahl, irgendwie mal 7 mal, 8 mal, 9 mal, 11 mal, 12. Und je nachdem wie viele Raketen ist, ist es dann halt der Pegel, der Greatness. Aber am Ende des Tages alle freuen sich über Raketen. Raketen ist irgendwie Anschub, Auftrieb, positiv, abbaus. Ja, voll. Es ist Visibel. Und ich muss mehr die Sachen nicht durchlesen. Geile Heck. Und daher kommen die Raketen. Ja? Aber du hast eben gesagt, du lässt dich. Also es geht nämlich. Ich lenke einmal das Thema ablenken. Das andere ist aber, was ich im ganzen und auch im persönlichen Kontext. Also, wir sind jetzt hier sehr in einem Business-Kontext, aber am Ende geht's ja auch um dich als Person, und das ist nur als im Bischen die Firma, sondern es geht ja auch um. Wie lasse ich mich ablenken und vielleicht dadurch inspirieren. Also, wie hol ich mir neue, den neue Ansichtspunkte, die kommen ja meist von außen. Und die laufen ja durch den Filter. Das kann sein, dass das in dem Moment so war. Jetzt hab ich in der Stunde rumverbimmelt, aber vielleicht sind die von der Stunde 5 Minuten irgendwas hingeblieben. Also, okay, das ist ein Ding, da denke ich mal darüber nach. Wie rutsche so eine Inspiration. Also, für dich selber, erst mal. Auf jeden Fall nicht durch LinkedIn. Ja. Und generell. Kaum du Social Media warum? Weil mein Algorithmus mittlerweile so trainiert ist. Das ist ja genau weiß, was mir gefällt. Und was ich konsumiere, das heißt, ich werde eigentlich tagtäglich bombardiert mit den gleichen Botschaften, den gleichen Narrativen, den gleichen Input. Also, ich mache das ein paar Minuten am Tag, aber es ist eigentlich langweilig und ich bekomme da keine neue Inspiration. Deswegen habe ich mir antrainiert, mehrmals im Jahr auszubrechen aus meinem Algorithmus. Und das funktioniert leider, in Anfangs strichen nur noch in der analogen Welt und nicht mehr in der digitalen, eben aufgrund dessen, dass mein Algorithmus mich immer mit den gleichen Dingen bombardiert. Deswegen so Dinge wie zum Beispiel unser Retreat Anfang des Jahres war für mich ein Quelle neuer Inspiration. Gute Menschen, gute Gespräche, neu inhalte, neuer Kontext, da fahre ich extrem inspirierter Hause. Gar nicht zwangsläufig durch die Inhalte, die dort gelehrt wurden. Also, ich fahre jetzt nicht in der Hause und denk mir, ey, endlich kann ich Atemtechnik von Wim Hof, sondern eher Subtext, Dinge, die dazwischen passiert sind, durch Gespräche, durch Selbsterkenntnisse, wie auch immer. Und wenn es einfach nur ist, den Kopf zu öffnen. Oder aber ich war vor zwei Wochen mit den lieben Kollegen Kier und Christoph Peach in Miami auf der Art Basel. Auch mit der Anliehrensen, Fabio Zimsen. Ich kann es in jungs waren dabei. Mega. Neues Umfeld, neuer Inspiration, gute Gespräche, weit weg von Arbeit und Zuhause. Auch da gibt es tolle Inspiration. Und so versuche ich mir immer wieder Inseln zu bauen, Inseln der Inspiration, Inseln der Klarheit, gerne drei bis fünf Male Jahr, wo ich eben rauszume und auf die Dinge nochmal neu blicke und dann hoffentlich mit einem iPhone voller Notizen nach Hause komme. Und dann legst du dich dann einem Ditox, um das Bewusstsein zu erleben? Insofern, als ich wenig bis gar nicht am Handy bin, ja. Okay. Also ich versuche diese Klarheit und diese Inspiration, die ich vor Ort bekomme, nicht zu kontakarieren, in dem ich dann trotzdem die ganze Zeit auf LinkedIn bin. Also wenn ich in eine Woche, ich war jetzt eine Woche in Miami nicht einmal LinkedIn geöffnet. Okay. Ehrlich aber auch kein Mädels. So straight bis zu dann. Und sag dann so, das nehme ich mir jetzt? Ja, weil es würde sonst die Dinge kaputt machen. Und ich denke mir, es ist so herausfordernd für mich in meiner Rolle und meiner Verantwortung, die ich habe, mich eine Woche rauszuzziehen und nach Miami zu fahren. Also dass ich mir das erlauben kann, ist echt eine Herausforderung. Jetzt mache ich das aber und nehme diese Dinge aufmäch. Das kann ich ja nicht kontakarieren, indem ich jetzt am Strand lege und plötzlich Maize und LinkedIn mache. Dann kann ich auch zu Hause bleiben. Also ich finde, das gehört dann auch zur Eigenverantwortung dazu, sich bewusst rauszuzziehen. Und ich glaube, das ist etwas, was ich auch erst lernen musste. Und was ich auch meinem Reifeprozess zuschreibe, dieses bewusst Dinge rausnehmen, bewusst Dinge abschalten, bewusst auf Dinge eingehen. Das muss ich erst lernen. Ich bin jetzt 39. Ich würde sagen, bis vor, ich würde fast sagen, das ist noch gar nicht so lange her. Ich würde sagen, bis vor drei Jahren konnte ich das nicht. Aber weil das positiv erlebt hat. Also ich meine, am Ende geht es ja auch. Ich glaube, es hat was mit Disziplin und Reflexion zu tun. Ich glaube, man muss sich selbst besser verstehen. Man muss Mechanismen besser verstehen, um einfach bewusster zuzuhören, bewusster Entscheidung zu treffen, bewusster Inseln zu bauen. Ich glaube, dieses Bewusstsein zu erlangen. Das klingt jetzt um metaphorisch, aber wirklich im wahrsten Sinne des Bordes, Dinge bewusst zu erleben. Das hat bei mir Zeit gebraucht. Ja, bin ich bei dir. Da muss man rein wachsen. Ich habe das positiv erlebt. Also ich habe so ein Detox, mache ich ab dem 27.12. Das ist in dem 5.6.1. so was. Du suchst es nicht so lang? Das sind über 12 Tage. Okay, für die Tage gesehen. Und dann hab ich keine App auf dem Handy. Also außer Messendriff für die Familie und die Kartenapp, damit ich weiß, wo ich lange fahr. Und in der Rest bin für die Firma nur erreichbar für niemanden. Gut. Und in der Zeit lasse ich mal sacken. So, was geht, dann gehe ich mal spazieren, dann gehe ich im Museum. Dann sitze ich mal mit der Familie irgendwo und dann essen wir, bewussten. Dann stellen wir fest, da um uns rum alle gefühlt. Am Handy essen auf Familien. Also dann bewusst. Das ist das gerade, das ist bewusst. Und das ist auch der Zeitpunkt einfach zu sehen. So, okay, wie war das Jahr, wie passieren lassen? So, dann hab ich dir nächstes Jahr vor. Ziele setzen, ja. Im Plan machen wir jetzt auch noch mal hier vergessen, weil das Leben findet statt. Und das hat in dem bewussten Handeln eben nicht ablenken zu lassen. Und das ist für mich die perfekte Zeit, wenn in der Zeit, also in meiner Branche sind alle froh, sind nach Weihnachten das Investor ist im Feind ein Ding erst mal rohe, alles in froh. Also nicht mehr mit irgendjemanden kommunizieren, also brauchen die mich dann auch nicht in der Zeit. Und das ist der perfekte Moment, das zu tun. Aber es kommt halt eben aus diesem bewussten, wie du gesagt hast, dass du das einfach nicht kontakturieren kannst. Durch jetzt schrabe ich nur mal fünf E-Mails, weil dann verballert es auch wieder meine Ruhe. Und ich habe absolut glaubst du noch nicht am fünften, den ganzen Kram wieder zu installieren. Ist so ein U-Mail. Ja, ja, ja, ja. Weißt du, weil ich mir so innerlich, du hast so ein Frieden, du bist so zu Hause, ich bin so in der Mitte. Und dann weiß ich so, jetzt muss ich mir die Hölle wieder aufs Handy laden. Und dann geht der Kram wieder los. Für euch die Anstrengung. Ja. Wie rutsst du Leute? Also ich mein, du hast ja ein neues Format. Mhm. Anfilter. Anfilter. Was ich sehr gut, also die Snippet, ich gesehen habe, bin ich mir. Vielen Dank. Du gibst zurück. Ja, sowohl als auch. Ich gebe zurück. Aber ich. Codeche mich selbst. Therapie. Therapie, ja. Das ist eigentlich öffentliche Therapie, wenn man so möchte. Also es hat mehrere Facetten. Vordergründig hat es die Facette meiner Persönlichkeit und Persönlichkeitsmarke, wenn man davon sprechen möchte, mehr Tiefgang zu geben. Denn ich hatte die Schnauze voll davon, immer nur der Typ mit Bart, Bomber, Jacke und Raketen zu sein. Wir haben jetzt alle gesehen, es haben alle irgendwie gut oder schlecht gefunden, aber es war immer auf so einer Oberflächlichkeit. Ja. Und das war für mich in so vielen frustrierend, als das ich für mich immer gesagt habe. Mensch, aber das war noch so viel mehr. Ich bin irgendwie ein Mensch mit Tiefgang, Mensch mit. Ich glaube, ich gut und reflektierten Gedanken und Mensch mit dem man sich über vielfältige Themen austauschen kann. Und vor allem bin ich ein Mensch. Ich mensche und glaube, ich gerne. Und ich glaube, das gerade meine emotionale Intelligenz oder meine Empathie sehr ausgeprägt sind. Und davon wollte ich einfach mehr zeigen. Und ich hoffe, durch dieses Social Media Format und diese öffentliche Therapie, komme ich diesem Punkt etwas näher, dass die Leute verstehen, ja, der Bönde. Da ist mehr als noch Raketen, Bomber, Jacke. Gleichzeitig hilft es total, gewisse Dinge einfach mal auszusprechen und auch öffentlich auszusprechen, um vielleicht gewisse Glaubensätze entweder zu überschreiben und zu revidieren, wenn sie in der Vergangenheit anders waren, oder aber gewisse Glaubensätze zu manifestieren. Weil wenn du sie einmal ausgesprochen hast und laut ausgesprochen hast, dann macht das auch was mit dir selbst. Weil es dann eben nicht nur ein Gedanke ist, den du mal hast, flüchtig bei einer Wanderung, war der Wanderer oder wo auch immer. Und da bin ich total froh, dass ich mit Martin, liebe Grüße an der Stelle, und du bist ein Partner gefunden habe, der das direkt verstanden hat und geteilt hat. Wir haben uns das war relativ kurzfristig. Ich habe den Gedanken dieses Formats schon länger mit mehr herumgetragen und dann haben wir uns auf einem Creativeife-Event bei Märk in Darmstadt zufällig getroffen und ich habe Martin davon erzählt, "Martin, Martin, die ankommen, lass es doch einfach machen." Sehr wie, der so ja, nächste Woche habe ich Zeit, ich so ach was. Und dann haben wir uns wirklich in der darauf folgenden Woche verabredet und haben uns getroffen und das durchgezogen. Und ich bin auch mega happy und ich freue mich da wahnsinnig drüber. Die Resonanz ist auch sehr sehr positiv und ich freue mich auf die Reise, die damit einhergeht. Ja, ich finde das ist gar nicht so einfach. Also ich gebe dir recht, du bist natürlich viel mehr als so nach außen als Marke so. Ich habe genau das Bild, was du gerade gezeigt hast. Idealerweise noch mit irgendeinem Wort in der Hand. Ja, das ist die Welt, die ich so sehe. Ja. Ich bin aber auch nicht aus der Marketingwelt, aber wenn ich Pech habe und ich mache bei mir meine drei Herzen da irgendwohin, dann geratig irgendwie ganz schnell in den Loop der Marketingwelt und dann bin ich da erst mal zwei Wochen drin und dann. Ich mache alles von euch an, also gut ab und was ihr da so alles macht. Ja. Und auf dem Retreat habe ich doch noch mal einen ganz anderen Philipp kennengelernt. Weil das einfach die Tiefe, die vergangenen, das sind auch Themen, also wir werden es nicht diskutieren. Aber es sind halt auch Themen da gewesen, die halt nicht so easy Clap Marke machen zu, wo man auch mal ein bisschen drüber nachdenken muss. Und ich glaube, das ist auch ein großes Potenzial eigentlich für jeden Menschen da draußen, der Unternehmen Strukturen aufbaut, der Personal führt, dass wir frühzeitig auch mal über die Tiefe in uns selber nachdenken. Weil wir am Ende des Tages doch in der Oberflächlichkeit nicht weit kommen. Ich weiß nicht was euch machen. Ja, du musst halt in den Team ehrlich führen. Du musst halt wissen, was will ich? Was brauchen die von mir? Was brauche ich von denen? Und da muss man halt auch mit die Rose unterlassen. Ich hab das für mir im Team auch, wenn wir, die man neues einstellen, dann gucken wir so, was ist das für eine Persönlichkeit? Was braucht die? Dankeschön personalities und einfaches Ding? Das führt das da aus und dann kommt erstmal so gibt's ein Fit. Was braucht die von mir? Und wie muss die mich verstehen? Ich bin so freigeist, ich hasse Listen, so was. Ich tanze so rum. Ja. Aber wenn die wissen, wie ich ticke, dann wissen die, was sie von mir nicht erwarten können und anders rum. Und das sagt dafür, dass wir als Team super miteinander funktionieren. Weil jeder einfach die nie des anderen erkennt. Was soll ich machen? Ja, zu 100%. Zu 100%. Mega Ding. Und da wird wenig dran gearbeitet. In einem coolen Kontext, ohne dass das so klang scheinmäßig ist. Was soll ich meine? Das hilft nicht, denn vorma halt eigentlich schon genau der richtige Ansatz. Deshalb eine Tiefe zu geben, ohne Belehren zu sein und ohne so singen Sank-Komponente zu haben. Danke. Ja. Und das beschreibt auch schon all meine Gedanken, die damit einhergehen. Auch als Unternehmer. Ich habe auch überhaupt kein Problem, damit mich nackig zu machen. Ganz im Gegenteil. Also es darf gerne jede Schwäche von mir kennen. Hab ich überhaupt gar kein Problem mit. Ich finde das auch sehr befreiend. Weil all diese Schwächen mal kommuniziert zu haben und offen damit umzugehen. Weil auf der anderen Seite hat man ja auch wahnsinnig viele Stärken. So, und ich möchte am Ende des Tages auch für meine Stärken wertgeschätzt werden. Und mich nicht im Umkehrschluss für meine Schwächen schämen oder meine Schwächen verstecken oder meine Schwächen kassieren. Ich finde das überhaupt wahnsinnig viel Energie und sorgt auch nicht dafür, dass man mit sich selbst umreinend ist, sondern ganz im Gegenteil. Hier sind all meine Schwächen, hier ist alles, was ich nicht kann. Bedeute dem Umkehrschluss, bitte bringen du diese Dinge mit, weil irgendwie was sie können. Genau. Und ich kann auch nur dann gezielt Menschen suchen und finden, die diese Schwächen mit Stärken besetzen, wenn ich das offen artikuliere. Und im Umkehrschluss lasse ich aber auch jeden bisschen was ich besonders gut kann. Und ich bin sehr selbstbewusst, ich weiß was ich kann, ich glaube an meine Stärken. Ich glaube auch, dass in denen, wo ich besonders gut bin, es wenig Luft nach oben gibt. Ja, aber ja, weiß ich nicht. Ich finde es ist ein so schönes Gefühl, sich als Mensch selbst zu finden, sich als Mensch bewusst zu werden, was man kann, wo für man steht, was man will und damit offen umzugehen. Ja, das ist doch so die Reise des Erwachsenwerdens. Oh ja, und die, was ich topfinge, auch an den Anschenzett zum Beispiel, ist, dass die vier früher über die Dinge, also ich bin schon gefütztein alt geworden. Um irgendwann zu erkennen, okay, ich muss Dinge fair lernen, neue Dinge dazu fügen und dann ein bisschen besserer sich vielleicht zu gestalten, ein offeneres. Und wir haben Gen-Set schon, die auch hinterfragt, sich selbst hinterfragt und so unangenehme Dinge auch eigentlich. Also ich bin Gen X, weiß nicht meine. Und da gibt es halt auch so kulturelle Unterschiede, die ich aber total positiv finde, dass einfach auch mit sensiblen Themen viel offener umgegangen wird. Weil es einfach sein muss. Also warum habe ich nicht vor 20 Jahren mich schon gefragt, so bin ich überhaupt richtig unterwegs, weiß ich meine. Also kann man das nicht früher starten. Ich sehe das zu eingespalten, tatsächlich. Ja, total. Ohne die Wahrheit oder Richtigkeit für mich zu beansprochen. Aber ich finde, oder was ich beobachte, ist, dass die Gen-Set in meiner persönlichen Wahrnehmung häufig anderen die Verantwortung für etwas übergebt. Oder ist es so ein bisschen wie das beschäftigt mich, das klingt mich, dass es meine Schwäche und die Lösung wird nach außen delegiert. Ihr müsst jetzt rücksicht nehmen, ihr müsst dafür verstessen haben. Und ich finde, der Schlüssel muss bei einem selber liegen. Ich glaube, wenn wir alle selber mit unseren stärken Schwächen befindlichkeiten umzugehen, lernen und das austarieren im Innen, wie im Außen. Dann können wir als reflektierte Menschen aufeinander zugehen und Lösungen für Probleme finden. Aber die Lösung immer nur im Außen zu suchen, finde ich persönlich zu kurz gesprochen. Und das ist etwas, was ich so beobachte bei TikTok oder in anderen Kanälen. Es ist keine pauschale Aussage. Ich glaube auch nicht daran, dass Generationen pauschal funktionieren und gleichticken, bitte nicht falsch verstehen. Aber häufig habe ich eben das Gefühl, dass gerade junge Menschen die Lösung eher im Außen suchen. Wobei mein Approach der ist, zu sagen, ich finde die Lösung erst mal im Innen. Versuche Dinge selbst zu verarbeiten, selber zu contextualisieren oder mit Hilfe dritter. Stichwort Retreat Coaching wie auch immer an Therapie. Um dann eben durch diesen Reife-Prozess zu gehen und sie selbst zu finden. Und ich glaube, ehrlicherweise der Begriff Reife-Prozess impliziert ja auch schon ein gewisses Alter und eine gewisse Dauer. Und ich glaube, du musst ein gewisses Alter erreichen. Du musst einen gewissen Prozess durchlaufen. Im wahrsten Sinne des Wortes den Reife-Prozess, um überhaupt an den Punkt zu kommen. Deswegen bin ich immer ein bisschen skeptisch, wenn ich auf den 17-Jährigen treffe. Der sagt, er hätte irgendwie das Leben schon verstanden und sich selbst reflektiert. Da muss ich immer schmunzeln und denkt mir, ah, junger Bursche, da kommt noch ein bisschen was auf dich zu. Ja, gebe ich dir recht. Aber was ich damit sagen will, ist, dass ich für mich, ich persönlich bin jetzt 49. Und ich hätte das von 15 Jahren schon locker mal angehen können. Einfach mich zu verbessern, durch offener Kommunikation. Also hätte ich das, kann man so sagen, hätte ich diesen Prozess vorhin durchlaufen. Da hätte ich meine Firma nicht gegründet, weil ich wenig rausgeschmissen wurde von meinem Arbeitgeber. Weil ich einfach in der Katastrophe war in solchen Dingen. Dass man meinen Prozessen, meinen Learning, da mit unter der Lassenerhose mit Family zu stehen und sagen, okay, fuck, jetzt habe ich gar nichts mehr, was mich jetzt machen. Dann hat mein Reife-Prozess begonnen. Was ist der Notwendigkeit aus? Aber es hätte mir glaube ich geholfen, einfach schon mehr damit zu beschäftigen. Und das ist als Angestellter, finde ich super schwer. Auch als Führungskraft. Ich habe erst angefangen, mich mit Themen zu beschäftigen, mich weiter zu lesen. Als ich selbstständig war, aber ich gemerkt habe, ich muss, ich bin verantwortlich. Und ich muss gucken, dass der Herr so läuft, ich kann nicht mehr von außen eine Steuerung erwarten. Und ich bin die Steuerung. Und als Angestellter vorher, auch mit Personal, Verantwortung, Umsatzverantwortung. So, viel Druck. Hab ich gar nicht darüber nachgedacht, mich zu entwickeln. Ich bin ja da schon, okay, survival auf das jeden Tag versuche ich hier das bestmögliche irgendwie darzustellen. Ob ich jemals befehle, ich war das überhaupt zu machen, stelle ich meinen Frage. Weil das hat kein Interessier. Wenn du es im Corporate bist, weißt du, du bist in diesem Business, du bist irgendwie ne Rolle. Du musst funktionieren und die erwarten dann so, dass die Zahl und so weiter. Aber ob du überhaupt in der Lage bist, das zu machen, da kümmert sich keiner darum. Weil wenn das nicht klappt, dann kommt das ja nicht so. Also die Entwicklung ist auch, glaube ich, in einem Selbst sehr wichtig. Und das kann auch in einem Angestellten, weil das glaube ich, muss es den Raum dafür geben. Und das sind immer Flosken der Benefits. Es gibt 1500 Euro, weiter Entwicklungsbudget für dich und deinem Ding ist von uns in der Form. So, das wird immer so schön in die Steinerstrom reingeschät. Aber guckt doch mal, wo es wirklich umgesetzt wird. Es ist schon nicht einfach. Aber auch da würde ich, ich verstehe deinen Punkt und verstehe auch, worauf du hinaus möchtest. Aber auch da würde ich ein Stück weit widersprechen. Weil ich finde nicht, dass es die Aufgabe des Arbeitgebers ist. Deinen reife Prozess oder Selbstfindungsprozess zu steuern. Ich glaube, es ist Aufgabe deines Arbeitgebers, dir für deinen Stärken und Schwächen Profil, sofern du dir darüber im Klaren bist, weil du muss es A erkennen und Bartikulieren, das bestmögliche Arbeitsumfeld zu bauen, das dir entspricht und das Dichter zu befähigt, großartige Arbeit zu leisten und dabei gesund zu bleiben und glücklich zu sein und ein tolles Leben zu haben. Das ist meine Aufgabe. Meine Aufgabe ist es aber nicht für dich dein reife Prozess zu durchlaufen. Das heißt, ich glaube, dieser Prozess liegt bei einem Selbst. Beim Individuum, das muss man durchlaufen, dann attikulieren und dann kann einem geholfen werden. Weil am Ende ein Arbeitgeber, wie dein Name schon sagt, dann doch der Arbeitgeber. Punkt. Ja, okay, fair. Wo geht die Zukunft hin? Für mich, für die im Bischen, für die Welt, für Deutschland, für den ersten FC Köln? Fangen wir erst mal bei dir an. Erst FC Köln machen wir hier nicht. Wir sind sehr wissen. Nein, gerade. Also die Zukunft des ersten FC Köln wird wahrscheinlich in Eurolieck sein. Wir wissen nur noch nicht wann. Okay. Fair no. Für mich persönlich. Ich kann dir nicht genau sagen, in welchen Zeitabschnitten was funktioniert, aber meine Aspiration ist, dass ich in den nächsten zehn Jahren mich als Unternehmer weiterentwicke, insofern, als dass ich mein Knowledge, meine Kontakte, meine Erfahrungen in unterschiedliche Konstrukte einbringe, mal als Beteiligter an einem Startup, mal als Beirat, mal als Aufsichtsrat, mal als externer Spachingspartner, mal als Mentor, weil ich großen Spaß daran habe, Prozesse zu begleiten, Input zu geben, Dinge zu entwickeln, Dinge aufzubauen. Und ich glaube, dass die Energie, die ich mit an den Tisch bringen und auch meine Erfahrungen und meine Kontakte, die ich an den Tisch bringen, wahnsinnig wertvoll sein können. Und ich wenn es verschwendetes Talent und verschwendete Erfahrung, das nur im eigenen Unternehmen und im eigenen Kosmos zu machen. Gleichzeitig impliziert es natürlich auch, dass sich diese Unternehmung, die ich gerade führe und aufbau und stückweit von mir, nicht loslöst, aber verselbstendigt. Das heißt, kurzfristig ist meine Aufgabe, hier Organisationen, Strukturen zu schaffen, die so gesetzt sind und so gut funktionieren, dass das System mich nicht mehr braucht, oder zumindest nicht im Tagesgeschäft. Das wäre für mich eigentlich so das kurzfristige Ziel, weil ich bin noch zu sehr involviert im Tagesgeschäft, ob ich das möchte oder nicht. Ja, um dann eben im nächsten Schritt weiter rauszugehen und zu sagen, okay, ich bin, wie man im Englischen sagen würde, Serial Entrepreneur und an den unterschiedlichen Unternehmungen beteiligt. Und das dann hoffentlich auch nicht mehr in Deutschland hätte ich jetzt fast gesagt. Ich glaube es war Anfang des Jahres dabei, ich in Mallorca, in Port Andrad und habe die lieben Kolleginnen und Kollegen des Palmar Tribes besucht. Grüße gehen raus, das war schon sehr inspirierend, wo ich dachte, Mensch, ich hab durch eure kleine Konklave gebaut, die Sonne scheint, das Wetter ist schön, Politik ist weit weg. Und ihr macht hier euer Ding, das fand ich schon gut. Deswegen, wenn ich es aufmahlen könnte, dann würde ich sagen, ich bin jetzt 39, mit Mitte Ende 40, lebe ich mit meiner Frau und meinem Hund auf Mallorca. Fliege regelmäßig nach Deutschland, bin dann unterschiedlichen Start-ups und Wenschers beteiligt, die im Bischen läuft und fluriert mit einer Geschäftsführung, die gut und richtigen Entscheidung trifft, mich auf dem Laufen in darüber hält, wie gut es funktioniert. Und ja, ich hoffe, ich da noch weiter Zeit finde, als Mensch zu reifen, um mich weiter zu entwickeln, weil das macht mir neben all dem Business. Das Tag ein Tag aus passiert, glaube ich, gerade mit am meisten Spaß. Stark, wie das Format, was du jetzt gemacht hast, wie willst du ein Stück zurückgeben, ist das ein Teil dieses oder sagst du so, nee, das will ich dann ausgewählt, also mein Knowledge-Base einfach ausgewählt an Beteiligungen oder sowas zurückgeben, weil so die Gesellschaft. Du sowohl als auch, für mich ist Impact am Ende etwas, was ich erzählen möchte, footprint hinterlassen. Ich möchte gerne irgendwann mal, als jemand bekannt sein oder ich möchte jemand sein, von dem gesagt wird, der hat mir viel mitgegeben, der hat mir Türen geöffnet, der hat mir Bühnen gebaut, der hat mir Tipps gegeben, also so die Befähigung dritter ist das, was mich glücklich macht. Und ich glaube, das ist auch ein Stück weit mein Purpose, denn wenn man es wieder zurückgehen in der Reise, Stichwort, Musiker in Unterstützung und so weiter und so fort, irgendwie hat sich das immer durchgezogen, dass ich jemand bin, der brandbeschleuniger für dritte ist. Befähiger von dritten Dinge weitergeben, all diese Dinge, die ich gerade gesagt habe, das ist, glaube ich, meine Bestimmung, mein Purpose und das, was mich auszeichnet und hoffentlich auch in Zukunft auszeichnet, so dass man irgendwann sagt, Mensch, der Philippe ist ein guter Typ gewesen, hat mich weitergebracht. Hab ich was von gelernt, da gehe ich zur Beerdigung und leg eine Blume hin. Aber mehr ans ist, aber das ist ein Antrieb, den viele in sich drin sind, also das habe ich ja auch, man täglichen Leben will ich ja nichts anderes, außer dass die Talente, die ich schon früh bekomme, dass die eine geile Karriere machen, die richtigen Entscheidung treffen, gute solide Entscheidung treffen auch. Ohne dabei zu verbrennen, schnell zu lernen, so das ist das mein Antrieb. Und wenn ich dann sehe, wie die sich entwickeln und irgendwann da oben stehen und dann die Plakette in der Hand haben und selbst den ersten Steine ankocht haben, ist dann wirklich so ah, fuck, geil. Und das ist der Antrieb einfach und dann ist es mir total egal, also wenn was dabei rumkommt, dann ist es immer cool, weil am Ende muss ich auch mal eine Leute bezahlen oder eine Rechnung bezahlen, aber der Antrieb ist ein anderer, der Antrieb ist halt das mitzumachen und zu erleben, wie die solche Leute. Eine Zieset zum Umsetzen, die erst mal erkennen und so weiter und so fort. Und deswegen glaube ich, da täcken glaube ich bei uns, vermehrt es auf mir und schon viele so, oder? Ja, absolut. Deswegen ist es auch eine gute Truppe. Like my little people. Ne, meine ich meine ich im vollen Ernst und ich glaube, ist eine gut korratierte Truppe aus genauer dem Grund, weil uns viele Dinge gemeint sind. Wir viele Werte teilen, Ziele teilen, mindset teilen und das gehört mit Sicherheit dazu. Definitiv. Was, wenn du so eine Manlöschen schon viel gegeben und aber so was sind die drei, zwei oder drei, das kannst du aussuchen, so Dinge, die du in der letzten Zeit für dich entdeckt hast, die dir mehr Wert gegeben haben, die du gerne teilen würdest. Das war für mich ein Game-Changer, macht das mal für dich an die zuhören. Ich denke nach. Ich habe kürzlich in Anfiltert geteilt, dass ich mehr in Energie als in Zeit, Planen, Tour und Planen würde. Was mein ich damit? Wenn wir unsere Tage und Wochen um Monate planen, tun wir das häufig in Zeitslots. Ich nehme eine Stunde Zeit für den Podcast, zwei Stunden Zeit für das Meeting, drei Stunden Zeit für die Präsentation, vier Stunden Zeit für, weiß ich nicht. Und ich glaube, dass das an seine Grenzen kommt und ich glaube, dass es viel bereichender ist für ein selber, diese Dinge in Zeit, nicht in Zeit, sondern in Energiekontingenten zu planen. Das heißt, sich zu fragen, wie viel Energie habe ich diese Woche zur Verfügung? Wo stehe ich gerade? Wie viel Energie möchte ich in welches Thema investieren und kann ich auch investieren? Und an welchen Tagen ist vielleicht auch schon mittags mein Energie aufgebraucht, weil ich all die Energie schon am Vormittag in etwas investiert habe. Das heißt, sich darüber bewusst zu werden, wie viel Energie man als Person zur Verfügung hat im Jahr, im Monat, pro Woche, pro Tag und dies immer unterschiedlich, je nachdem, wie es uns gerade geht. Und dann diese Energie bewusst zu investieren, ist etwas, was sehr viel Befriedigung bringt, wenn man abends am Wochenende oder war noch immer auf dem Sofersitz und sagt, ich habe meine Energie, die mir zur Verfügung steht, in die richtigen Dinge gesteckt und gut allokiert. Und das ist was, was ich seit geraumer Zeit praktiziere und Pflege und feststelle, dass es mir sehr gut tut. Aus zwei aller Gründen erst mal eben im Sinne von Impact an der richtigen Stelle die richtige Energie zu investieren und zu allokieren und auf der anderen Seite aber auch, wenn es darum geht, auf sich selbst acht zu geben und eben nicht tagtäglich auszubrennen. Weil man eben nicht in einen Tag, wo man nur begrenzte Energie zur Verfügung hat, so viel Dinge packt, dass man abends komplett im Arsch ist und froh, seinen Namen noch zu kennen. Wie misst du das? Das ist kein Maßstab. Ich weiß, wie viel Zeit mich was kostet. Ich weiß, wenn ich in den Jahresgespräch mit einem Mitarbeitenden gehe, dann bin ich danach platt. Also keine Ahnung, wenn mein Tag acht Energiepunkte hat, würde mich das Mitarbeitenden gespräch, wahrscheinlich sechs Energiepunkte kosten. Bei einem Kunden koste mich drei. Es war wahnsinnig anstrengend und kostet mich körperliche Kraft, aber mental nicht so viel, weil es mir so viel Spaß macht, leuchtende Augen, geil, bühne Performance. Da bin ich abends eigentlich noch energetischer als morgens. Das meine ich damit. Ein Podcast mit dir, null Energiepunkte. Ja, es kostet mich zwei Stunden Zeit, aber es kostet also, es macht Spaß. Ich genieße das Gespräch, ich habe mich drauf gefreut. Also mein Akku stand es nach diesen zwei Stunden, der selber als vor den zwei Stunden. Und so lernt man für sich was kostet mich eigentlich wie viel Energie und ich brauche nur 30 Sekunden beim Blick auf meinen Wochenkalender um festzustellen, welche Tage sind im Gleichgewicht und welche sind im Ungleichgewicht und reagiere dann darauf. Also es mache ich tatsächlich, ich gucke sonntags auf meinen Kalender, auf die Woche die ansteht und dann planen ich um. Also wenn ich feststelle, dann geht nicht mehr. Ja, aber zu voll im Sinne von zu anstrengend, meine energetisch zu anstrengend, das packe ich nicht. Dann planen ich um, dann sage ich Dinge ab, dann verschiebe ich Dinge, dann versuche ich andere Tage wieder ins Gleichgewicht zu bringen, aber der Donnerstag sieht gut aus. Jetzt ziehe ich mir ein Thema, das mich wahnsinnig viel Energie kostet auf den Donnerstag oder wie sie wärser. Und ich habe mittlerweile auch den Mut Tage abzubrechen. Also wenn ich feststelle, mein Mittwoch habe ich beschissen geplant. Und ich bin um 14 Uhr platt, dann beendet ich den Mittwoch um 14 Uhr. Krass. Dann fahre ich ins Heid, lege mich dahin oder mache irgendwas anderes. Aber dann ist es auch so, warum, weil es totaler Quatsch ist, den Tag weiter durchzuziehen. Weil ich werde den Themen nicht mehr gerecht, ich werde den Menschen nicht mehr gerecht, ich werde den Termin nicht mehr gerecht. Deswegen mache ich lieber einen Karte und sage ab und hole diese Dinge nach, dann aber mit der nötigen Energie, die ich brauche für das Thema oder dem Inhalt. Und dann haben alle gewonnen. Ich wohne mich und ich gebe den Menschen und den Themen, die Energie, die ihn gebührt. Wenn ich einen mega ansatz, den ich mir nicht immer eingestehe. Das ist auch hart, das ist auch hart. Zu sagen, so am 15 Uhr, ich kann nicht mehr Flo kommt, nicht alles im Eimer. Abbruch, da musst du was ganz anders machen. In Wald gehen kann ich wieder einen Joggenverfahrrad oder mache irgendwas anderes, scheiß drauf. Und danach denkst du, okay, okay, hier ist oben das unten, dann warst du wieder, wo du hinge hast. Aber das abzubrechen und auch wirklich vor dem Mitarbeiter zu sagen, so heute geht nichts mehr, ich bin raus. Oha. Ja, schon mutig. Aber ich glaube, das ist die Champions League. Ist so. Und teilweise, also ich habe, glaube ich, heute sogar wieder bei mir im Feed ein Pause gelesen, in dem Sinngemäß stand. Wir müssen uns, dass wir unternehmer müssen sich das schlechte Gewissen abtrainieren, dass sie haben, wenn sie mal nichts tun. Ja. Und das ist auch etwas, was ich lange nicht konnte, nichts tun. Weil ich auch dachte, oh, ich bin nicht produktiv, ich verschwende meine Zeit. Ich müsste doch eigentlich gerade an Credentials, Homepage, Angebot, E-Mails. Dann denke ich mir nie. Ich bin noch dann am wertvollsten für mein eigenes Unternehmen, wenn ich energetisch auf Ball hör bin, wenn es mir gut geht. Und wenn dazugehört, dass ich jetzt einfach mal zu Mr. Wasch fahre. Ja. Und einfach meine Stunde lang. Und Mr. Wasch gab Hänge. Ja, grüße gehen raus. Ich habe natürlich so ein jahres Abo, Beste. Dann ist das so. Und manchmal kommt die Energie zurück. Manchmal nach einer Stunde Mr. Wasch. Ja, klar. Mit irgendwie zwei Cheeseburger in den Herd, die man sich vorher noch geholt hat, an der Völklinger. Und denkt sich plötzlich sprudelst wieder. Plötzlich hat man Gedanken, man fängt an, man macht sich neue Notizen ins iPhone. Man guckt doch noch mal in die Mails, man macht doch noch mal ein Call. Aber nicht weil man muss, sondern weil man will, weil die Energie zurück ist. Das man nicht mit Flow, das ist bei mir auch so. Dann takt ich den Tag, dann habe ich so, das ist hier, das steht an, das Projekt steht an. Dann ist das so einigermaßen getackt. So, ich boxe mir so ein Tag eigentlich. Ja, ja, ja. Und dann habe ich aber so ein Flow gerade, weil ich so eine spezielle Person, die es ganz selten in Europa gibt, dann muss man sich so reindängen. Und dann kommt so die Erinnerung so bombend, eigentlich ist das laut durch. Und dann denk ich so, fick dich, nein, gar nicht, das so sage ich. Ja, ja, ja. Ich skipp das dann und dann lass ich den Flow einfach laufen, weil ich weiß, das ist jetzt genau das richtige. Weil dann finde ich die Person, die im richtigen Moment, im richtigen Modus auch angesprochen, weil so diese Qualität, die dann kommt. Und da musst du einfach auch in Anführungszeichen die Entscheidung treffen. Alles andere, was da im Weg stand, einfach zu schieben oder zu killen. Weil du sagst so, das ist jetzt das Ding. Und die Freiheit aber auch den anderen zu gewähren. Also ich muss jetzt nicht meine Mitarbeiter takten und so, ja, was steht hier an dieses Nest. Wenn die sagen, ich bin heute in dem Flow und ich kümmere mich gerade um diese Aufgabe, dann ist es deren Freiheit, das zu entscheiden. Und das ist mir purstiger. Ja, also ich kenne keinen einzigen Terminkalender hier. Ja, warum auch? Ja, interessiert mich ja auch nicht. Nee, mich auch nicht. Ist das einmal am Ende interessierliche Ergebnisse? Ja. Das ist ein Stickskriterien, das heißt, der allererste Satz geht hier shit dann. Ja. Ja. Also das ist auch. Ja, aber auch anstrengend für viele. Weil viele verargumentieren Leistung über dem Prozess und den Weg und nicht über das Ergebnis. Ja. Man guckt auf mangelhafte Ergebnisse und bekommt dann lang und breit erklärt, wie der Weg dort hin war. Ja, ja, ja. Aber ich hab doch unso viele Stunden und es und es und es und es und es und ja, ja, aber es ist mir egal. Die Suppe ist trotzdem kalt. Ja, genau, aber ich glaube das ist mir egal, was da kaputt war in der Küche. Die Suppe ist kalt. Ja. Und ja, allein darüber können ich jetzt schon wieder zwei Stunden philosophieren. Eine gute Balance aus Ergebnis orientiert im Arbeiten, aber dem Weg dorthin energetisch so zu gestalten, dass man selber nicht kaputt geht und den Themen gerecht wird. Ich glaube, das ist das, was ich für mich gelernt habe und auch immer noch lerne und etwas, was ich dem Tribe gerne mit auf dem Weg geben wollen würde. Das ist auf jeden Fall richtig gut, weil das fühle ich und das versuche ich mal mitzunehmen. Muss, glaube ich, jeder für sich entscheiden, was sind so. Aber ich glaube, mein Ansatz wird sein. Ich glaube, das ist nicht anders gemacht, einfach mal zu gucken, welche Sachen. Kann man gute Fälle am Leicht und welche sind, muss man machen und sind aber eigentlich Pain, muss aber trotzdem machen, die haben so Energiefresser-Themen sind und die noch mal irgendwie einfach mal aufzuschreiben, dass man mal weiß, wie du sagst, so ein Thema jetzt, das kostet mich super viele Körner, die muss man erst mal rausfinden. Ich glaube, das ist, das ist was, was ich jetzt mal mitnehme für die Woche. Ich drücke dir die Daumen und freue mich auf den Bericht. Ich werde es tun. Philipp, vielen Dank, dass ich hier sein durfte. Ich bin ja Gast bei dir in deinem eigenen Studio. Yes sir, yes sir. Danke, dass du da warst. Es hat mir großen Spaß gemacht, longtime in the making. Ja. Immer wieder gerne. Ganz liebe Grüße an den Tribe oder die Tribes. Die Tribes. Geile Truppe, es macht wahnsinnig viel Spaß mit euch und ich freue mich auf alles, was kommt. Mega, ich danke dir vielmals. Gerne. Tschüss.
Podcast Summary
Key Points:
Philipp Bündel, ein erfolgreicher Podcaster und Unternehmer, erzählt von seinen prägenden Jahren, insbesondere einem USA-Austausch in der 1
Klasse.
Diese Zeit in den USA (inklusive Hip-Hop-Einfluss wie 50 Cent) formte sein ambitioniertes, "Rags-to-Riches"-Mindset, das ihn von seiner rheinischen Herkunft unterschied.
Seine beruflichen Anfänge lagen im Hip-Hop-Umfeld
Sein Antrieb ist geprägt von Ungeduld, Ehrgeiz und dem Wunsch, Dinge voranzutreiben, was ihn zu stetigen neuen Projekten und Lernprozessen führte.
Summary:
In dem Gespräch reflektiert Philipp Bündel seine Entwicklung aus der rheinischen Provinz (Dormagen/Köln) hin zu einem ambitionierten Unternehmer und Podcaster. Ein entscheidender Wendepunkt war ein USA-Austausch in der 11. Klasse in Aberdeen.
Die dortige Kultur, geprägt von einem "Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär"-Mindset, der Sport- und Wettbewerbsorientierung sowie der Hip-Hop (insbesondere 50 Cents "Get Rich or Die Tryin'"), formten seinen Ehrgeiz und sein Selbstverständnis nachhaltig. de. Über ein Interview kam er zu Echo Fresh und dessen Label German Dream, wo er seine praktischen Fähigkeiten in Design, PR und Marketing ausbaute, jedoch stets nach professionelleren Strukturen strebte.
Sein Weg war von großer Leidenschaft, Lernbereitschaft und der typischen Ungeduld eines Machers geprägt, der sich nicht aufhalten lässt und stets neue Herausforderungen sucht.
FAQs
Philipp Bündel ist ein erfolgreicher Podcaster und Unternehmer in der Werbebranche, bekannt durch seine Arbeit mit Raketen und einer Bomberjacke.
Der Austausch in den USA prägte ihn durch das 'Rags to Riches'-Mindset, Hip-Hop-Einflüsse und die Erfahrung, selbstständig zu sein, was seine Ambitionen weckte.
Er startete mit einem Blog bei Hip-Hop.de, machte Interviews und stieg bei German Dream ein, wo er Design, PR und Musikvideos übernahm, während er eine Ausbildung zum Mediengestalter absolvierte.
Hip-Hop, besonders durch Künstler wie 50 Cent, vermittelte ihm ein strebsames Mindset und führte ihn in die Musikszene, wo er seine Talente in Marketing und Kommunikation entdeckte.
Er bezeichnet sich als ambitioniert, ehrgeizig und ungeduldig, mit einem Drang, Dinge voranzutreiben, und einem Fokus auf Marketing und Kommunikation als seine Stärken.
Bei German Dream war er für Website-Design, Autogrammkarten, Musikvideos und den Aufbau professioneller Strukturen verantwortlich, während er auch praktische Aufgaben im Studio übernahm.
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