Personal Brand oder Unternehmensaccount – was lohnt sich wirklich?
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Die Entscheidung zwischen Personal Brand und Unternehmensaccount ist nicht ein oder das andere, sondern ein synergischer Zusammenhang. Studien belegen, dass persönliche Inhalte, wie z. B. Mitarbeiter-Content, viel höheren Engagements und Authentizität erzeugen als traditionelle, werbeprofilierte Unternehmensposts. Personal Brands sind daher entscheidend für die Erzeugung von Reichweite und Aufmerksamkeit, da sie persönliche, emotionale und authentische Themen vermitteln. Gleichzeitig ist ein Unternehmensaccount unverzichtbar als stabil, planbarer und vertrauenswürdiger Kern der Marke – besonders für Produktlaunches, Employer Branding und Kundengewinnung. Die beiden Accounts ergänzen sich: Die Personal Brand bringt die ersten Leads, der Unternehmensaccount dient als vertrauenswürdige Quelle für Produkte und Werte. Große Unternehmen wie Starbucks, Salesforce oder T-Mobile setzen bereits auf Mitarbeiter als Corporate Influencer, um echte, authentische Geschichten zu zeigen. Diese Strategie fördert nicht nur die Markenwahrnehmung, sondern auch die Mitarbeiterbindung und Selbstständigkeit. Für kleine Unternehmen oder Solo-Founders ist es sinnvoll, zunächst die Personal Brand zu priorisieren, um Leads zu generieren, während der Unternehmensaccount weniger häufig, aber strukturiert und als „Website“ fungiert. Beide Accounts sollten miteinander verknüpft sein – die Personal Brand öffnet die Tür, der Unternehmensaccount schließt die Wertschätzung ab. Der Schlüssel liegt nicht in der Entscheidung zwischen Account und Brand, sondern in der klaren Positionierung und dem strategischen Zusammenspiel beider Kanäle.
0:01
Einführung: Personal Brand vs. Unternehmensaccount
Hallo und herzlich willkommen ihr Lieben.
Zu einer neuen Folge Business Spice heute wird es eine Solo Folge, denn meine Liebe Cohost Janet ist gerade in Los Angeles.
Nee, wo ist sie eigentlich?
Las Vegas Season Las Vegas hoffentlich gewinnt sie ein paar Euro die wir dann hier in den Podcast stecken können, dass uns ja alle ein bisschen freuen.
0:24
Und ja, deswegen nehm ich heute eine Folge nur mit euch auf.
Und zwar möchte ich mit euch über das Thema sprechen.
Ja, was lohnt sich eigentlich mehr sollte man in seinen Unternehmensaccount investieren oder in seine Personal Brand das ist ne Folge die ich so so viel gestellt bekomme, da wir ja ganz viel Personal Brands aufbauen mit Combi Donna geht es halt immer wieder darum ja was mach ich denn mit meinem Unternehmensaccount und wieviel soll ich dann da posten und?
0:54
Ja, weil ich zu dieser Frage immer so viel Feedback bekomme, habe ich mir gedacht, nehme ich doch meine Podcast Folge dazu.
Auf dem Weg gehen mal wirklich in der Tiefe darauf ein.
Ja, was sollte man eigentlich priorisieren, was funktioniert gerade auf Social Media, wie, ja, wie gehe ich damit um und was würde ich euch raten zu tun.
1:12
So, bevor wir in die Folge reingehen, hab ich noch eine kleine Ankündigung für euch und ich glaub, das ist besonders spannend für alle, die nämlich gerade ihre Personal Brand auf Social Media aufbauen wollen.
Und zwar werden wir nächsten Montag und ich hab das im Podcast schon angekündigt vor ein paar Wochen and it's happening.
1:31
Und zwar haben wir einen Minikurs aufgenommen für alle von euch, die ihre Personal Brand auf Social Media aufbauen wollen.
Ja, ihr lernt in dem Kurs genau wie es geht eine Personal Brand aufzubauen.
Was sind die einzelnen Steps, was muss man tun und ja ich hoffe, dass es ganz ganz vielen von euch weiterhilft und der Kurs wird komplett kostenlos sein.
1:50
Also wenn ihr da Interesse habt, dann folgt auf jeden Fall bei mir auf dem Account rein und habt am Montag die Augen und Ohren offen, denn da ist der offizielle Launch des Minikurses.
Alle, die bei uns in der Community sind, werden sowieso davon erfahren und ja, ich bin ganz ganz gespannt auf euer Feedback dazu und hoffe natürlich, dass es euch weiterhelfen, dass ihr richtig Bock habt, den dann auch zu machen.
2:15
Studien belegen: Warum Unternehmensaccounts Reichweite verlieren
So also worum geht es heute, wie gesagt.
Mainley möchte ich mit euch mal darüber sprechen, warum ja folgt eigentlich niemand mehr einem Unternehmensaccount ja, also warum tun sich unternehmensaccounts vielleicht auch gerade besonders schwer auf Social Media?
2:30
Und ja, ich hab dazu eigentlich eine ganz klare These, und zwar.
Bin ich der Meinung, die meisten Unternehmens Accounts auf Social Media handeln einfach komplett am Ziel vorbei.
Sie haben einfach nicht verstanden, dass sie sich auf einer sozialen Plattform befinden, die sich eigentlich dafür eignet, ja, dass Menschen miteinander interagieren und nicht als Werbeplattform und viele Unternehmen geben wahnsinnig viel Geld für Social Media aus, ohne dass sie eigentlich das Grundproblem gelöst haben oder jemals darüber nachgedacht haben und.
3:04
Ich meine Unternehmen haben Content Manager, redaktionspläne, Content Days, Corporate Design, zig Freigabeschleifen.
Aber was bei ganz vielen Unternehmen fehlt, ist eigentlich die Person dahinter, der man folgen möchte und die vielleicht auch eine Geschichte erzählt und also mal ganz ehrlich, wann habt ihr das letzte Mal Instagram geöffnet und euch gefragt, was macht eigentlich Fielmann heute so?
3:31
Ich glaube nie.
Und nichts gegen Fielmann oder deren Social Media Strategie.
Es war jetzt einfach mal ein Beispiel, aber es ist ja faktisch so, dass wir nicht proaktiv auf einen Unternehmensaccount gehen und irgendwie zu gucken, was die gerade gepostet haben, weil es uns so sehr, sehr interessiert.
3:46
Ja, also es geht ja eher darum, dass wir Freunden, creatern, Experten oder Foundern folgen und uns deren Geschichten anhören, und das sind ja auch die Dinge, die uns auf Social Media eigentlich wirklich begeistern, ja.
Und wie ich schon gesagt hab, Social Media ist eben für eine zwischenmenschliche Kommunikation gebaut und Unternehmen ja haben versucht das eben ja in eine Art Unternehmenskommunikation zu pressen und merken dann aber ganz schnell, dass das irgendwie nicht funktioniert, dass der Account nicht performt und dass man dann ganz, ganz viel Werbebudget da reinstecken muss, um irgendwie die Social Media Ziele und die gewisse Reichweite dann auch erreichen zu können.
4:26
Das heißt, die Frage, die man sich eigentlich.
Stellen muss ist.
Brauchen Unternehmen überhaupt noch Brand Accounts oder es ist viel zielführender, Personal Brands aus dem Unternehmen heraus aufzubauen und die Frage möchte ich heute mit euch gemeinsam beantworten.
4:44
Ja, also vielleicht könnt ihr euch an der Stelle auch mal selber fragen, wieviel Brand Accounts ihr eigentlich noch folgt, wann ihr das letzte Mal irgendwie einen Brand Post gesehen habt und gedacht habt, boah das ist ja wirklich richtig, richtig cool umgesetzt.
Schreibt doch gern mal in die Kommentare.
Es würde mich auch mal interessieren, welchen Unternehmen ihr tatsächlich gerne folgt, weil es gibt auf jeden Fall Ausnahmen da draußen.
5:05
Es gibt auch auf jeden Fall Brands, die das irgendwie richtig cool umsetzen und das sind ja auch die Beispiele, die dann irgendwie spannend sind, also schreibt das auch gerne mal hier als Kommentar drunter.
Ja und faktisch ist es auch so, dass das Problem, von dem ich gerade eingangs gesprochen habe, ist auch auf jeden Fall messbar.
5:23
Ja, ich habe mal für uns so ein paar Studien rausgesucht.
Die sich genau damit beschäftigt haben.
Ja, und dann gibt es zum Beispiel eine aus dem Jahr 2024 von Hood Suite in der 59% der Studienteilnehmer sagen, dass sie einfach zu viel Werbung von Marken auf Social Media sehen und regelrecht erschöpft sind von diesem selbst promotenden Brand Content.
5:45
Ja, und jeder Dritte würde gerne eine auf eine Social Media Erfahrung ganz ohne Brand Content, also würde eine Social Media Erfahrung ganz ohne Brand Content bevorzugen, so rum.
Ja, es ist so, dass Menschen wollen schon wissen, was in Unternehmen passiert, aber sie wollen das anders wissen.
6:05
Ja, also 40% der Konsumentinnen entdecken mindestens einmal im Monat zum Beispiel neue Projekte, Produkte über Mitarbeiter, Content, ja, bei der Joint z sind es sogar 60 bis 62% und dieser Employer Content ist auch wesentlich authentischer und ehrlicher als dieser typische Brand Content.
6:23
Ja, das heißt, es ist eigentlich das gleiche Unternehmen die gleiche.
Die Produkte eine ähnliche Botschaft, aber sobald ein Mensch das Post ist, hat es einen viel, viel höheren Impact auf den Zuschauer.
Ja, ich glaube auch eine Sache, die wir alle schon ganz oft gehört haben, aber ich finde die Zahl einfach immer wieder krass.
6:41
Persönliche linkedin Profile erzielen bei identischem Content die 561% mehrfache Reichweite als Unternehmensseiten, also das finde ich wirklich krass.
Und sie kommen sogar auf 2,75 Mal mehr Impressions und 5 mal mehr Engagements als Postings von Corporate Pages.
7:02
Personal Brands: Authentizität als unfairer Vorteil
Also diese Zahlen sprechen meiner Ansicht nach auf jeden Fall für sich, was das Thema Personal Branding angeht, ja.
Und faktisch ist es auch so, dass das Thema Thought Leadership einfach die vertrauenswürdigste Grundlage für die Kompetenz eines Unternehmens ist.
7:20
Also wir sehen das ganz oft als Unternehmen, die viele starke Personal Brands haben, auf Social Media, egal ob linkedin oder Instagram, haben faktisch auch einen höheren Trust.
Beim Konsumenten, kommen besser an, haben bessere Ergebnisse, haben bessere Reichweiten und so weiter und sofort, also es ist faktisch auch durch Studien bewiesen.
7:38
Ein sehr, sehr, sehr starker Effekt, den diese Personal Brands letztlich auf die Unternehmen haben.
Ja also ganz klar ist, dass wenn ich auch als Personal Brand über ein Unternehmen spreche, kann ich ganz anders sprechen als das Unternehmen ja, also Personal Brands haben ganz viele Vorteile die ein Unternehmen nicht hat in der zwischenmenschlichen Kommunikation, also beispielsweise.
8:05
Ich kann über meine Fails sprechen, ich kann darüber sprechen, was mich gerade beschäftigt, ich kann darüber sprechen, ja, wie ich bestimmte meine Meinung zu verschiedenen Dingen, ja, das sind alles Themen, die ich von einem Corporate Account nicht so stark aussteuern kann, weil eine Brand halt immer sehr, sehr fest gefahren ist in ihrer Kommunikation, in der Außenwahrnehmung und dem, wie sie eben wahrgenommen werden will, ja, also.
8:31
Das heißt, so Themen, die ja eigentlich auf Social Media gut funktionieren, also eigene Meinungen, die polarisieren, oder starke Thesen oder emotionaler Content, den kann ich als Brand faktisch sogar nicht spielen, wie ich ihn als Personal brand kann.
Ja, das heißt, Personal Brands haben natürlich auch einen unfairen Vorteil gegenüber Unternehmensaccounts, gerade eben in diesem.
8:54
Social Media Kontext, der ja eben sehr, sehr social ist und wo es genau darum geht, persönlich zu sein, nahbar zu sein und so weiter also ich würde sagen, es ist es gibt einen ganz klaren Grund, warum es für Unternehmensaccounts einfach so so viel schwerer ist, auf Social Media ja heißt aber nicht und jetzt komme ich zum nächsten Punkt, dass dein Unternehmensaccount überflüssig ist.
9:16
Warum der Unternehmensaccount unverzichtbar bleibt
Ja, das ist definitiv nicht der Fall, weil.
Es ist ganz klar ein Unternehmensaccount hat auch sehr, sehr viele Vorteile und es gibt einen wichtigen Grund oder mehrere wichtige Gründe, warum ihr auch unbedingt trotzdem einen Unternehmensaccount führen solltet.
Ja, und zwar einmal.
9:32
Ich glaube, es ist ganz klar, wenn die gesamte Sichtbarkeit einer Brand an einer Person hängt, dann wird es sehr, sehr schnell gefährlich, ja.
Also stell dir mal vor, du hast einfach nur einen Found.
Das ist jetzt nur dein persönlicher Account, du bist mal krank, du bist im Urlaub, du kannst aus irgendwelchen Gründen nicht posten, das heißt deine ganze Unternehmenskommunikation fällt flach.
9:52
Ja, es ist, man weiß im Leben nie was passiert und es ist einfach sehr, sehr risikoreich, ein Unternehmen auf einer einzigen Person aufzubauen.
So, das heißt, der Unternehmensaccount hat eben den Vorteil, dass verschiedene Leute den bespielen können.
Man kann den vorausplanen, man kann Content planen, man hat vielleicht n Team ne Agentur, was auch immer, die sich um den Content dafür kümmert, das heißt, es ist absolut unabhängig davon, ob die eine Person, die jetzt der Founder ist, zum Beispiel den Account weiterbespielen kann, so was auch ganz, ganz wichtig ist, ne Personal Brand.
10:24
Erzeugt eher Aufmerksamkeit und so dieses Anfangsvertrauen für ein Unternehmen.
Die Company Brand ist aber das, worauf sich Kundinnen auf Dauer auch verlassen.
Ja, also wie ich schon gesagt habe, wenn eine Gründerin mal im Urlaub ist, keine Lust mehr hat, kein Content produzieren will oder vielleicht auch das Unternehmen verlässt, ja, was natürlich auch immer passieren kann, dann ist es natürlich super, super wichtig, dass dieser Unternehmens Account auch weiter geführt wird und.
10:51
Ich sag das auch ganz oft zu den Personal Brands die wir aufbauen, die auch eigene Unternehmen haben, dass es so so wichtig ist, dass wir auch beide Accounts bespielen und das auch auf dem Brand Account was passiert und dass der auch ordentlich aussieht.
Ja, also es bringt mir auch nichts, wenn ich als Personal Brand erzähle, was ich für ne krasse Gründerin bin und was ich alles mache und dann gehen die Leute auf meinen Brand Account und dann ist er Kraut und Rüben und da ist irgendwie.
11:15
Kein ordentlicher Content drauf und die Thumbnails sehen nicht gut aus und so weiter und sofort, ja, das schafft auch einfach keinen guten Eindruck und ist dann auch wiederum reflektiert das negativ auf die Personal Brand ja das heißt es ist super super wichtig diese beiden Accounts können sich extrem gut gegenseitig stärken und es ist quasi.
11:34
Am Ende des Tages auch immer ein Zusammenspiel aus den beiden.
Also die Brand baut Vertrauen auf, wenn ich sehe da ist ein Brand Account, der hat vielleicht auch schon eine gewisse Größe, der ist gepflegt, da ist gut kuratierter Content drauf, da kann ich mich informieren.
11:47
Wie Personal Brand und Unternehmensaccount zusammenwirken
Ja also der Funnel meiner Ansicht nach ist quasi ich komme über eine Personal Brand rein weil die erzeugt die Reichweite die erzeugt die Aufmerksamkeit, ich fühle mich irgendwie angesprochen von der Art und Weise wie sie kommuniziert und dann gucke ich mir natürlich an okay was ist das denn eigentlich für ein Unternehmen?
Und dann erfahre ich dort was zum Beispiel über die Produkte, über die.
12:04
Services.
Ich gucke mir an, was haben die schon für Projekte gemacht und das baut natürlich dann auch noch mehr Vertrauen auf, auch für das Unternehmen und deren Dienstleistungen.
Ja, also deswegen ist es ganz, ganz wichtig, beides voranzutreiben und auch beides zu bespielen.
12:21
Ich würde behaupten, dass man einen Unternehmensaccount auch mit einer geringeren Frequenz bespielen kann als einen Personal Branding Account, wenn man eben das Ziel hat, dort vor allem Vertrauen aufzubauen.
Ja, also wenn es nicht um Reichweite geht und darum, den Account möglichst groß zu machen.
12:37
Da würde ich zum Beispiel eher bei der Personal Brand darauf setzen, ja, dass man da guckt okay ich möchte da mit dem Content wirklich die Zielgruppe erreichen, die richtigen Menschen erreichen und dass sie dann auf dem Brand Account sich irgendwie wiederfinden, informieren können über Produkte et cetera.
So so vermeide ich auch, dass ich als Personal brand die ganze Zeit irgendwie Werbung mache und nur über meine Produkte berichte, ja.
12:57
Ich habe es vorhin auch schon gesagt, der Riesenvorteil eines Unternehmens Account ist, er lässt sich planen.
Ich kann ein Team dafür haben, ich kann eine Agentur dafür haben, die sich darum kümmert, das ist vollkommen unabhängig von einer einzigen Person.
Ja und es ist eben super, super wichtig auch für die Planbarkeit eines Unternehmens.
13:16
Außerdem ist es natürlich auch sehr, sehr risikoreich, ein Unternehmen auch insofern nur an eine Person zu hängen, dass das nicht wirklich zeigen kann, was dahinter steht.
Ich habe das gerade auch schon so angerissen, also wenn ich als Personal Brand einen Unternehmens Account hinter mir geschaltet habe, der auch schon eine gewisse Größe hat, wo ein gewisser Content drauf ist, wo ich sofort sehe okay das ist sehr professionell, da finde ich mich wieder, das sieht irgendwie gut aus, dann schafft das ultimativ natürlich auch Vertrauen bei der Person, die sich das anschaut, ja, deswegen ist es so so wichtig, dass man auch beides ordentlich aufbaut.
13:54
Und es hat zum Beispiel auch eine Recruiting Funktion.
Ja, also ein Unternehmensaccount ist auch erst der, also oft der erste Anlaufpunkt, wenn zum Beispiel Kundinnen sich über das Unternehmen informieren wollen oder auch potenzielle Bewerber, dann gehen die nicht über die Personabread, sondern suchen die nach dem Unternehmen auf Instagram oder auf linkedin, gucken sich an, OK, was machen die so, was posten die so?
14:16
Und da ist es natürlich super, super wichtig, dass dieser Unternehmensacount auch da ist und gepflegt ist, damit ich auch einfach auffindbar bin mit meiner Marke auf Social Media, also vielleicht als kleines Zwischenfazit.
Eine Personal Brand ist dein Turbo, aber dein Unternehmensacount ist die Basis für Vertrauen und natürlich auch für den Erfolg sowohl von deiner Personal Brand als auch von deinem Unternehmensacount.
14:39
Große Marken setzen auf Corporate Influencer
So, wir gucken uns jetzt mal ein paar Cases aus der Praxis an, das finde ich nämlich auch super spannend.
Es gibt tatsächlich schon einige Unternehmen, die genau das verstanden haben und diese Idee auch schon in Programme übersetzt haben.
Ja, was ich sehr sehr spannend finde, ein ganz ganz fresher Case ist Starbucks, Starbucks hat jetzt im Sommer 2026 als erste Marke überhaupt das.
15:04
Das Pilotprojekt für TIK TOK gestartet und zwar ein Custom Creator Network.
Ja, also das heißt, Tik TOK hat ein eigens entwickeltes Custom Creator Network gelauncht und Starbucks ist sozusagen das erste Unternehmen, das diesen Case testet und es geht dabei darum, dass eben die Baristas selbst zu bezahlten Creatern werden, das heißt, Starbucks zahlt ausgewählten Mitarbeitern dafür, dass sie tik Toks über ihren Alltag, über den Arbeitsalltag machen und.
15:31
Und laut Berichten posteten die Starbucks Baristas schon organisch dreimal so viel Content wie die Mitarbeitenden vergleichbarer Ketten.
Und das Unternehmen hat hier, also nicht künstlich im Programm erfunden, sondern es hat mit einem starken Partner zusammen das Ganze aufgebaut.
15:48
Das ist natürlich super, super spannend, das mit TIK tok zu machen und man sieht einfach, dass genau das verstanden wurde.
Ja, also es macht einfach super Sinn.
Die Mitarbeiter aus dem eigenen Unternehmen zu instantivieren und dazu anzuhalten, eben diesen Content für das Unternehmen zu machen.
16:05
Ja, und es gibt noch so viel weitere Beispiele, ja, also zum Beispiel hat Salesforce ein Social Brand Ambassador Programm gelauncht.
Cisco, eine weitere Softwarefirma, hat auch eine advokacy Plattform gegründet, wo die Mitarbeiter eben auch dazu angehalten werden, Content zu posten.
16:21
T Mobile hat mit Dream TM ein Programm, das alle 50000 Mitarbeitenden als Markenbotschafter fördert, das heißt, dort werden zum Beispiel zum Beispiel Content gepostet, den sie dann auf den verschiedensten Social Media Plattformen, auch natürlich auf ihre Art und Weise weiterverbreiten können, also einfach quasi um den Mitarbeitern so ein bisschen Futter zu geben, was gepostet werden könnte.
16:43
Sowohl hat auch Adobe und IBM jeweils ein Programm gelauncht, um die Mitarbeiter eben dazu anzuhalten, auch ja soziale Netzwerke zu nutzen, zu Corporate Influencer zu werden und so weiter also ich finde das super, super spannend zu beobachten, dass gerade diese großen Firmen gerade aus dem Softwarebereich das irgendwie schon verstanden haben, dass es hier wirklich über die Personenmarken gehen muss.
17:07
Und ja, warum die Programme funktionieren.
Gerade glaube ich das von Starbucks finde ich sehr sehr spannend.
Case, weil es ist jetzt nicht bitte teilt unseren Unternehmenspost, dass wir die x te Filiale geöffnet haben, sondern es geht halt wirklich um den Arbeitsalltag dieser Menschen und ich glaube das ist auch ganz ganz wichtig jetzt wieder von Unternehmensseite zu verstehen.
17:27
Also bitte kommt jetzt nicht zu euren Mitarbeitern und sagt Hey.
Teilt mal bitte unsere Unternehmens News oder Reposte diesen Post oder so, weil das ist dann einfach sehr schnell wieder Werbung und es ist auch wieder boaring.
Das ist ja genau das, was wir auf Social Media nicht wollen, sondern es geht halt tatsächlich darum, die Perspektiven, die Meinungen, das Leben der Mitarbeiter auf einer persönlichen Ebene zu zeigen und das eben nach außen zu tragen.
17:48
Ja, also ich glaube, das ist ein ganz, ganz, ganz wichtig an der Stelle zu erwähnen, weil sonst haben wir einfach.
Ja, sonst bauen wir einfach Multiplikatoren für unser Unternehmen, für unsere Unternehmensplattform, für unsere Unternehmens Social Media auf.
Und genau das wollen wir ja nicht, ja, sondern man will ja das Unternehmen aus den Augen, aus der Perspektive der Mitarbeitenden zeigen, und das kommt einfach viel, viel ehrlicher, viel, viel authentischer rüber, ja, als wenn ich quasi als Mitarbeiter einfach nur mein unternehmenspost copy paste auf meinem linkedin Profil zeige.
18:17
Ressourcen optimal nutzen: Personal Brand zuerst
Ja, das ist ja genau das, was wir nicht wollen, ja und du fragst dich jetzt vielleicht OK.
Was zur Hölle soll ich jetzt mit all diesen Informationen anfangen?
Ich habe vielleicht noch ein kleines Startup, ein kleines Business, ich bin ein Solo founder, ich tue mir ja schon schwer, meinen Unternehmensaccount zu bespielen, jetzt soll ich auch noch hier eine Personal Brand aufbauen und ich kann verstehen, dass das im ersten Moment vielleicht super over wellming wirken kann.
18:40
Aber ich glaube, man kann erst mal sich angucken.
Ja, wenn ihr schon ne Personal Brand habt und nen Unternehmensaccount guckt euch doch mal an worüber kommen gerade mehr Leads rein?
Ja also ich kann in meinem Fall ganz eindeutig sagen unsere Leads kommt 99% über meine Personal brand trotzdem.
19:00
Melden die sich zum Beispiel über die Call Me Donna Website an, obwohl man mir theoretisch auch eine DM schreiben kann oder meine E Mail ist hinterlegt meinem Social Media Profil, das heißt wir wissen die kommen über meinen Account, die gehen dann auf Call me Donna und dann schreiben sie uns auf der Website eine e Mail sagen hey wir würden irgendwie gerne mit euch arbeiten.
19:17
Ja das ist finde ich super spannend weil das zeigt ja genauso diese Kaskade wie ich sie beschrieben habe quasi ich erzeuge die Reichweite, die Aufmerksamkeit, die Leute gehen auf mein Profil, auf unser Unternehmensprofil, gucken sich dann da Projekte an oder was?
Dass wir so Posten sehen, Ah okay, Hope Police Themes legit hoffe ich mal.
19:34
Da hoffe ich mal, dass sie sich das denken und dann melden Sie sich eben direkt bei uns.
Ja, und das ist eigentlich auch genau das, worüber ihr mal nachdenken könnt.
Ja, sammelt ihr wirklich Leads über euren Unternehmens Account oder macht es vielleicht Sinn das so ein bisschen umzuschiften und mehr auf eurer Personal Brand zu posten und den Unternehmens Account wie ich es schon gesagt habe quasi ein bisschen mehr wie eine Website zu sehen, also weniger dynamisch weniger?
19:58
Wir posten 345 mal die Woche und mehr als.
Kuratierter Content Projekte zeigen Eure Brand, zeigen, ja zeigen, worum es in eurem Unternehmen geht und so eine Art Gefühl vermitteln.
Vertrauen aufbauen also es heißt eher sowas wie zum Beispiel Testimonial Content von den Kunden die ihr betreut habt, die Projekte die ihr macht, eure Werte als Unternehmen, also das, was klassischerweise ja eigentlich auch auf einer Website steht, das heißt so, so ein bisschen mehr euer Social Media, euer Unternehmen, Social Media zu bespielen und auch mit weniger Frequenz und dafür mehr Frequenz auf eure Personal Brand zu lenken.
20:29
Mitarbeiter zu Corporate Influencern entwickeln
Ja, das macht auf jeden Fall Sinn, wenn ihr sagt, Hey, ich hab einfach auch begrenzte Ressourcen und voll verständlicherweise kann ich jetzt nicht 2 Accounts 5 Tage die Woche oder 7 Tage die Woche bespielen, also dontschivori ich würde dann zum Beispiel auf jeden Fall gucken, je nachdem was ihr für ein Business habt, kann es auf jeden Fall Sinn machen.
20:47
Auf eure Personal Band zu Shiften und dort mehr zu machen.
Ja das wäre schon mal das erste.
Das zweite ist überlegt doch mal wer so bei euch arbeitet und bastelnden Personen die man eben vielleicht instantivieren kann mehr Content zu machen.
Ja also habt Ihr Mitarbeiter die sowieso Bock haben auf Social Media wo man sagen könnte hey hast du nicht Lust noch mal aus deiner Perspektive auf linkedin oder eben auch auf Instagram auf Tik tok wo auch immer zu berichten über das was wir machen und das Ganze noch mal aus einer anderen Perspektive zu zeigen ja und ich weiß, dass.
21:14
Diese Angst dann ganz schnell, kommt so ja und weiß ich nicht.
Wenn der Mitarbeiter dann selber zu Personal Brand wird oder sein eigenes Ding macht oder whatever und dann würde ich sagen ja und also es profitieren am Ende ja beide davon, also in der Zeit, in der dieser Mitarbeiter sich und seine Personal Brand aufbaut zahlt das ja natürlich auch auf euer Unternehmen ein und wenn dieser Punkt tatsächlich irgendwann kommen sollte, dass der Mitarbeiter und die Mitarbeiterinnen dann sagt, Boah, ich will jetzt mein eigenes Ding machen, ich hab hier voll.
21:44
Irgendwie.
Das ist so diese die Luft der Selbstständigkeit geschnuppert und ich möchte das jetzt für mich machen.
Dann so Beat, ich denke immer Reisende soll man nicht aufhalten und man ich denke wenn Leute irgendwann gehen, die wären sowieso gegangen, also Nothing Last Forever und jeder ist auch in gewisser Weise ersetzbar, also man findet auch immer wieder gute Mitarbeiter, ja deswegen ich finde das Risiko Leute klein zu halten viel viel viel größer.
22:12
Als die Chance, Leute groß zu machen und dass dadurch einfach beide profitieren.
Ja, also ich denke da einfach eher aus so einem bundance Mindset und ich denke einfach eher hey, am Ende profitieren wir alle davon und wenn ich einen glücklichen Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin hab, weil die sich da selbst verwirklichen kann, ist doch geil ja also ich glaube man muss natürlich immer sich den Content gemeinsam angucken und auch einen gewissen Rahmen setzen und sagen, Hey darüber kannst du sprechen, darüber kannst du nicht sprechen, also wenn er jetzt auf einfach irgendwie.
22:40
Irgendwelche Zahlen geleakt werden, die nicht nach außen getragen werden dürfen?
Selbstverständlich ja, überall solche Dinge muss man sprechen, so einen Rahmen muss man geben, ja, aber ich glaube, am Ende des Tages können beide davon eigentlich nur profitieren.
Ja, also das sind auf jeden Fall schon mal so 2 Hebel, die ihr für euch identifizieren könnt, wo ihr schon mal gucken könnt, OK, kann man da irgendwie was draus machen?
23:03
Werde "Microfamous": Positionierung deiner Personal Brand
Ja und wenn ihr jetzt sagt Hey.
Ich hab Bock, meine Mitarbeiter haben Bock sich ne Personal Brand aufzubauen.
Ja dann kann ich euch auf jeden Fall schon mal sagen, die ersten Schritte die ihr gehen solltet ist schafft euch eine ganz klare Positionierung, also überlegt euch wofür wollt ihr mit eurer Personal Brand stehen, das ist nicht ich bin die Founderin von ja das ist nicht ne Personal Brand ne Personal Brand haben bedeutet die Leute hören meinen Namen und sie verbinden mich mit einem Thema.
23:34
Und dieses Thema, das müsst ihr für euch einmal identifizieren.
Ja, und das macht natürlich super viel Sinn, dass das Thema natürlich im gleichen Kontext stattfindet, wie das Unternehmen, das ihr führt oder für das ihr arbeitet.
Ja, also das heißt, überlegt euch ein Thema und dann überlegt ihr euch, wie ihr zu diesem Thema steht.
23:54
Ja, das ist dann quasi eure Positionierung, also welche Meinung vertretet ihr in eurer Branche, die zum Beispiel kaum jemand anders vertritt?
Ja, in meinem Fall ist es zum Beispiel dieses ganze Thema Microfamous ja, ich sage ja immer als Personal Brand musst du nicht riesig sein, um erfolgreich zu sein, sondern du musst microfamous sein, das heißt, du musst in deiner Nische in dem Markt, in dem du unterwegs bist, als Thorteader erkannt werden.
24:17
Die Leute, die sich in deinem Kosmos bewegen, die sollen dich erkennen, die sollen dich weiterempfehlen, die sollen wissen, wer du bist, was du machst, was ein Unternehmen macht.
Und das ist wichtig.
Es ist wichtig, dass dir die richtigen Leute folgen.
Es ist nicht wichtig, dass dir viele Leute folgen, ja, und ich sage das immer wieder in meinem Content und hier im Podcast und sowieso jedem das hören will, es ist wirklich unfassbar, was man auch schon mit einer Reichweite von unter 10000 Followern erzielen kann, an Ergebnissen, an Umsätzen, an Output, ja also sowohl Call Me Donna als auch unsere Mentorings als auch der Podcast als auch Mitarbeiter, die ich finde, als auch jetzt gerade neues Office was?
24:55
Beziehen.
Das sind alles Dinge, die ich über meine Personal Brand bekomme, ja auch Kooperation, irgendwelche Chancen, Einladungen zu Events und so weiter und sofort ja und ich bin kein riesen Account, aber ich habe das eben geschafft mich in diesem Kosmos, in dieser Welt, in der ich mich bewege, also Social Media und Personal Branding, mit den richtigen Leuten zu connecten und mir da eben meine für mich relevante Reichweite aufzubauen.
25:20
Und gerade ist es tatsächlich an dem Punkt.
Wir können gerade keine neuen Projekte annehmen, weil wir sind sowas von ausgebucht.
Wir haben eine Warteliste für neue Leute, die zu uns kommen wollen, und es ist gerade wirklich so, dass ich gucken muss, dass ich Mitarbeiter dazu bekomme, dass wir halt diese Nachfrage bedienen können und.
25:38
Das ist Crazy und das hat sich alles im Laufe dieses Jahres entwickelt.
Ja, ich habe im Februar angefangen, wirklich richtig, richtig regelmäßig auf meinem eigenen Profil zu posten und seitdem hat sich so unfassbar viel verändert.
Ich wurde vor 2 Wochen wieder als Speakerin eingeladen und wirklich die Tagline in der E Mail war dann ich habe dann Instagram Content gesehen und fand das irgendwie richtig cool.
26:00
Hast du nicht Bock bei uns auf dem Event zu sprechen und so weiter also deswegen es ist wirklich es lohnt sich und.
Und es zahlt auf euer Unternehmen.
Es zahlt auf euren Erfolg ein und wenn ihr selber Bock habt als Personal Brand nach außen zu gehen, dann do it probiert es traut euch, wenn ihr einfach absolut sagt ey, ich habe keine Zeit, ich habe keine Lust.
26:22
It's not for me, dann überlegt doch mal, wen ihr in eurem Unternehmen vielleicht dazu intensivieren könnt, und zwar nicht dieses klassische Brandface ja, sondern tatsächlich, wie ich schon gesagt habe, eine Personal Brand, die dann.
Über das über euer Thema, über euren Markt spricht und natürlich immer wieder auch euren Unternehmens Account verlinkt.
26:41
Unternehmensaccount als inhaltliche Klammer: Zusammenfassung
Ja, um da einfach diese Symbiose herzustellen, aber das ist auch eine Möglichkeit als Unternehmen von Personal Branding zu profitieren und ganz wichtig, euer Unternehmens Account sollte auf jeden Fall die inhaltliche Klammer bleiben.
Ja das heißt Produkt launches, Informationen über die Produkte, Employer Branding, Social Proof, Community, all das.
27:01
Muss nach wie vor auf eurem Unternehmensaccount stattfinden.
Ja, das heißt, wenn ich auf den Account gehe, ich will da diesen Proof haben, das ist n legitous Unternehmen, die machen coole Sachen, ich finde mich als Konsument da wieder auch da ne, auch die Community sollte ich um die Brand sozusagen aufbauen und darüber sollten Programme launches und so weiter stattfinden also das ist ganz ganz wichtig.
27:22
Dass sich das dann nicht alles auf die Personal Brands shiftet, sondern dass das Unternehmen und der Account auch trotzdem noch der zentrale Punkt bleibt, auf den ich verweise, wenn es gerade um ja ums Business geht und das, was ich am Ende ja auch verkaufen und aufbauen möchte.
Die Frage ist also nicht, brauche ich einen Personal Branding Account oder einen Unternehmensaccount, sondern die Frage ist wie nutze ich beide Accounts so, dass sie maximal voneinander profitieren.
27:43
Ja und ich hoffe diese Folge hat euch geholfen ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen und ein bisschen besser zu verstehen, wie man jetzt diese beiden Accounts optimal aufbaut und was auf welchem Account stattfinden sollte.
Falls nicht, schreibt mir gerne, schreibt auf Instagram, kommentiert diese Folge.
28:01
Ich gehe da auch super gerne noch mal drauf ein, ich glaube es ist ein spannendes Thema für viele, die sich gerade ihre Social Media Präsenz aufbauen wollen und ich hoffe die Folge hat euch gefallen.
Nächste Woche gibt es eine ganz spannende Gastfolge ich verrate mal noch nicht mit wem ist eine kleine Überraschung, aber da freuen wir uns auch schon sehr sehr doll drauf und ja wie gesagt, wenn ihr unseren Minikurs haben wollt, haltet nächsten Montag die Augen und Ohren offen.
28:26
Ich werde es auf meinem Account posten und ich freue mich ja von euch zu hören, zu lesen.
Danke für euer tolles Feedback, immer danke fürs Teilen der Folgen, Danke für Euren Support, danke fürs Zuhören, danke für Eure Zeit und ich freue mich aufs Ja aufs nächste Mal und euch nächste Woche wieder zu sehen und zu hören.
28:44
Ciao ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Personal Brands erreichen signifikant mehr Reichweite und Engagement als Unternehmensaccounts, insbesondere durch Authentizität und persönliche Geschichte.
Studien zeigen, dass Menschen von Unternehmen mit echten Mitarbeiterinhalten wie Employer Content überzeugt werden und diese authentischer und vertrauenswürdiger erscheinen.
Ein guter Unternehmensaccount bleibt unverzichtbar als vertrauenswürdige, stabile und planbare Plattform für Kundengewinnung, Recruiting und langfristige Marke.
Summary:
Die Entscheidung zwischen Personal Brand und Unternehmensaccount ist nicht ein oder das andere, sondern ein synergischer Zusammenhang. Studien belegen, dass persönliche Inhalte, wie z. B.
Mitarbeiter-Content, viel höheren Engagements und Authentizität erzeugen als traditionelle, werbeprofilierte Unternehmensposts. Personal Brands sind daher entscheidend für die Erzeugung von Reichweite und Aufmerksamkeit, da sie persönliche, emotionale und authentische Themen vermitteln. Gleichzeitig ist ein Unternehmensaccount unverzichtbar als stabil, planbarer und vertrauenswürdiger Kern der Marke – besonders für Produktlaunches, Employer Branding und Kundengewinnung.
Die beiden Accounts ergänzen sich: Die Personal Brand bringt die ersten Leads, der Unternehmensaccount dient als vertrauenswürdige Quelle für Produkte und Werte. Große Unternehmen wie Starbucks, Salesforce oder T-Mobile setzen bereits auf Mitarbeiter als Corporate Influencer, um echte, authentische Geschichten zu zeigen. Diese Strategie fördert nicht nur die Markenwahrnehmung, sondern auch die Mitarbeiterbindung und Selbstständigkeit.
Für kleine Unternehmen oder Solo-Founders ist es sinnvoll, zunächst die Personal Brand zu priorisieren, um Leads zu generieren, während der Unternehmensaccount weniger häufig, aber strukturiert und als „Website“ fungiert. Beide Accounts sollten miteinander verknüpft sein – die Personal Brand öffnet die Tür, der Unternehmensaccount schließt die Wertschätzung ab. Der Schlüssel liegt nicht in der Entscheidung zwischen Account und Brand, sondern in der klaren Positionierung und dem strategischen Zusammenspiel beider Kanäle.
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