In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie spricht Patrick Rolimund, stellvertretender Leiter der UEFA-Pro-Lizenz-Ausbildung, über Beratungs- und Coaching-Kompetenz im Profifußball. Er betont, dass Trainer regelmäßig innehalten und reflektieren sollten, um ihre eigenen Motive zu verstehen. Der Vergleich mit einem Marionettenspieler, der alle Fäden in der Hand hält, verdeutlicht die Vielschichtigkeit der Aufgabe. Ein guter Trainer brauche Begeisterungsfähigkeit, klare Kommunikation, Souveränität und ein klares Selbstbild. Entscheidend sei die Arbeit mit Handlungs- und Leistungszielen statt reiner Ergebnisorientierung, da nur der Weg beeinflussbar sei. Als Beispiel nennt er die EM 2022 mit der Frauennationalmannschaft, wo ein gemeinsames Auftrittsbild definiert wurde, das alle Handlungen leitete. Beratung unterscheide sich vom Coaching: Bei der Beratung gehe es um Wissensvermittlung und Instruktion, beim Coaching um gezielte Fragen, die Reflexion anregen und Lösungen aus dem Gegenüber hervorholen. Beziehung vor Inhalt sei dabei ein zentrales Prinzip. In der Ausbildung wird zunehmend auf Coaching-Fähigkeiten gesetzt, etwa durch das Erkennen des richtigen Moments zum Unterbrechen im Training. Effektives Lernen finde im realen Alltag statt; daher werden Trainings gefilmt, selbstreflektiert und mit Ausbildern besprochen. So können Trainer ihre Fähigkeiten nachhaltig verbessern.
Aus meiner Sicht ist wesentlich, dass ich Trainerin und Trainer einfach ab und zu Zeiten nehmen, hinzusetzen und zu reflektieren, warum tue ich die Dinge eigentlich. Also wo ist meine Antrieb? Weil das der Kern vom Ganzen. Trainer-Kompetenzen im Profifufball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akademie. Der Podcast mit Patrick Rolimund wurde am 26.10. 2023 in Augsburg aufgenommen. Servus aus Augsburg und herzlich willkommen zum Podcast der DFB-Akademie, indem wir über Trainer-Kompetenzen im Profifufball sprechen. In dieser Folge geht es um Coaching und Beratungskompetenz und aus dem Vorgespräch mit unserem heutigen Gast Patrick Rolimund. Im Stellvertretendenleiter der UEFA Prolicenz ausbildung beim DFB ist mir nicht nur, aber vor allem auch Einsatz im Kopf hängeblieben. Jede Situation ist coachbar. Patrick, vielen Dank, dass du die Zeit nimmst, um mit uns über diesen Kompetenzbereich zu sprechen. Anselmen Augsburg, wo wir heute sind es ja bei Weitem nicht nur für den Bundesliga-Klub bekannt, sondern deutlich länger noch für seine Puppenkiste. Und ja, beim Bild des Marionettenspielers, der quasi alle Fäden in der Hand hält, ich weiß nicht, wie es dir geht, da konnten ich schon so diese Rolle des Cheftrainers auch sehr nahe. Wie siehst du diesen Vergleich? Auch von mir erstmal, hallo zusammen, ich freue mich, dass wir hier in Augsburg zusammen sind. Und ja, irgendwie gefällt, die mir tuff hat, deine Wortspiele zu beginnen, die werden immer besser. Denn es finde ich richtig gut. Und was mir eben so sehr gut gefällt, ist, dass du dir das Anreignest sind in Bayern und begrüßt mit Servus. Es ist schön, da gab es jetzt vielleicht die Möglichkeit, noch bissel zu variieren, und es nächst immer sagst du, okay, ist dir ja so. Aber ich weiß nicht, wie oft wir noch jetzt hier nach Bayern kommen. Aber zurück zur Puppenkiste. Klar, ich denke, dass es tatsächlich ein sehr passender Vergleich ist. Denn wenn wir mal überlegen, wie viele Fäden, so ein Trainer in der Hand haben muss, während einer aktiven Tätigkeit dann ist es ja schon sehr, sehr beeindruckend. Ich meine, das ist ja auch der Grund, warum wir so vielfältig über das Traineramt sprechen. Und das zeigt halt gleich wieder auf, wie komplex dieser Aufgabe ist. Und heute werden wir über eine weitere oder mehrere Facetten sprechen, die eben das Traineramt unter anderem auch ausmachen. Eine weitere mehrere, genau zu Beginnpatrieg. Wir sind wir immer ganz allgemein und fragen uns, was deiner Sicht heraus, was macht denn für dich einen guten Trainer, eine gute Trainerin aus? Also welche Attribute müssen vielleicht alle mitbringen, dass du sagst, ja, das ist schon wichtig, um da gut perform zu können. Ja, vielen Dank für die einneidenden Worte und dem auch Servus von meiner Seite. Ich finde tatsächlich dieses Spiel oder diese Gedanken mit dem Puppenspiel auch total faszinierend. Und der hat mir gerade jetzt einen Gedanken ausgelöst und zwar, geht es ja darum, dass derjenige, der diese Puppen auch bewegt und gegenwohin's Leben bringt, mittlerweile nicht mit statischen Puppen arbeitet. Das war wahrscheinlich auch die Genese, so über die letzten Jahrzehnte, dass wir mittlerweile mit künstlicher Intelligenz halt Puppen haben, die sich selbstständig bewegen und auch Spielrennen und Spieler, die mir heute als Menschen war und die müssen wir integrieren. Und da geht es darum, dass ich als Top Trainer und da war ja deine Frage jetzt drin, hat wirklich Menschen begeistert, inspirierend für einen Weg, den wir gemeinsam gehen. Und da muss ich eine Superkommunikation haben, da muss ich ein Super-Trenneteam haben, da muss ich selber total souverän sein, ich muss klar sein, ich muss wissen, wie ich mein Fußball sehe, ich muss aber auch wissen, wie ich mich als Mensch sehe, was ich für Umgangsformen mir wünsche, in den gemeinsamen Arbeiten, dass wir im Idealfall und ich glaube, dass es tatsächlich wahrscheinlich der Hauptteil meiner Randwort regelmäßig wiederholten Erfolg haben. Und der Volk im Sinne auf Ziele, die wir gemeinsam gesetzt haben, die wir im Idealfall erreichen oder sogar übertreffen. Und das wirklich, diesem serial winning coaches approach regelmäßig und sich verändeten Rahmenbedingungen immer wieder zu performen. Dafür muss ich einfach sehr, sehr viel mehr bringen. Du spielst über Erfolg, du hast es auch ein bisschen eingerückt und sagst, okay, wir müssen erstmal Ziele definieren, jetzt sind wir im Proofiebereich Erfolg, Ergebnis oder was spielt da noch alles rein? Ja, das war eine der geredlichen Fragen absolut. In der Schweiz gab es einen Präsidenten von einem Verein, da der hat gesagt, ja, der Totomat, also die Ergebnisübersicht entlässt enttrennen, nicht ich. Deswegen ist ja total logisch, dass die Ergebnisse überall im Schwäben, aber der Weg zu den Ergebnissen, den kann ich natürlich schon gestalten und da ist es wichtig, dass wir mit Handlungs- mit Leistungszielen arbeiten, dass wir eben den Weg auch definieren, wie wir den gehen wollen. Das macht schon Sinn, dass man sich dort irgendwo löst von Ergebnissen und immer wieder diese Handlungsperspektive ins Zentrum rückt. Ich glaube, das auch wichtig für sich selbst, das Trenne, aber auch in der Kommunikation im Führen seines Teams, Trenne Teams, auch der Spiele, auch nach oben, auch mit dem Sportdirektor, einfach, dass es so alle Merkenhelbe haben, einfluss, das, was wir beeinflussen können, da lassen wir uns persönlich auch messen. Und wenn von außen dann mal was entschieden wird, das gehört hat dazu, das Part of the Business. Patrick, da würde ich gern noch mal reingehen, weil ich es sehr interessant finde, auch wie du über die Einordnung der Ziele sprichst. Für uns ist es ja auch immer super spannend, dass dann direkt auch in die Praxis umzumünzen und geben falls auch den Trainerinnen und Trainer draußen der Tipps an die Hand zu geben oder vielleicht sogar Entscheidern, die mit Trainer arbeiten. Hast du da vielleicht Beispiele, Parat, zum Beispiel jetzt für etwa Gehandlungssiele jetzt in der Zusammenarbeit? Ja, absolut. Ich würde sogar noch ein Schritt zurückgehen und nicht nur auf Handlungssiele, sondern einfach generell zuerst mal gemeinsam auch zu definieren, wie wir auftreten wollen. Ich gebe euch gerne ein Beispiel aus der eigenen Praxis, das war die die EM 2022 mit der Frauennazionale Mannschaft, wo wir recht schwierige Voraussetzungen hatten. Und da hatten wir uns im Trenneteam sehr, sehr intensiv damit auseinandergesetzt. Wie wollen wir eigentlich über den Sommer, über dieses Turnier auftreten? Und da ging es nicht darum, dass wir Europa meister werden wollen, da ging es nicht darum, dass wir das erste Spiel 3-0 oder was auch immer gewinnen waren, sondern da ging es darum, dass wir gesagt haben, wir wollen echt, wir wollen bis zum letzten Spieltag dabei sein, wir wollen im Wemble die Emotionen genießen, wir wollen die Leute begeistern mit unserem Fußball, wir wollen wirklich immer wieder Leidenschaft zeigen und Leidenschaft spüren. Also ihr es auf eine übel geordneten Ebene und davon abgeleitet hat das natürlich Konsequenzen, wie du spielst im Spiel, das bedeutet dann, du gehst ins Frühjahrpressing rein. Weil sonst passt das ja nicht mit Leidenschaft auf das Beispiel. Das heißt auch, du kannst gemeinsam besprechen, was wir machen, wenn es mal nicht so läuft, dann gehen wir zusammen, dann zeigen wir uns mutig, dann haben eine Körpersprache, dann Prost raus, Körpersprache, Präsenz zeigen und dann nicht die Aktion angehen. Und dann sind wir eben immer wieder in diesen nächsten Aktionen, die schlussendlich darauf einzahlen, dass wir dieses gemeinsame Bildigen erreichen, ihr auf eine Vision herren, stufe, aber natürlich runtergebrochen, dann ist im Beispiel gegen Präsen, wie gehen wir dort rein, was sind unsere Handlungsmuster, auf was achten wir dort, dieses gemeinsame Passwege schließen, Druck auf den Ball, aber auch längere Pässe irgendwo absichern, schon dann bist du sehr schnell bei handlungsorientierten Lösungen, die der Spielerin in diesem Beispiel natürlich auch Orientierung geben und es ist congruent in sich und ich fab das ist der Schlüssel dann. Und das schöne, ich glaube ja auch nicht nur der Spielerin oder dem Spieler, sondern auch dem Trainertieben sprechen, weil du kannst immer wieder drauf zurückkommen, dass immer so ein Ankerpunkt, wo du sagst, in die egaligen Welcher Situation, ob es jetzt positiv oder negativ ist, dieses überorgordnete Ziel, das zu erreichen will, um dann verschiedene Steps dahin zu gehen. Da haben wir schon erste Einblicke aus deiner Erfahrung heraus, ich freue mich auch darauf Einblicke aus der Ausbildung von dir zu bekommen und ich glaube ansehm um so ein bisschen den Rahmen, der ja sehr sehr groß sein kann, wenn wir über Coaching sprechen und auch Beratungskompetenzen ein bisschen kleiner zu machen, vielleicht kannst du uns einmal sagen, wie habt ihr denn in diesem Kompetenzbereich in der Studie definiert? Ja die heutige Folge ist ja insofern besonders, dass wir eigentlich gar nicht über eine Kompetenz sprechen, sondern wir werden eigentlich über zwei Kompetenzen sprechen. Warum eigentlich? Weil wir es ja heute mit der Beratungs- und Coaching-Fähigkeit zu tun haben und in der herkömmlichen Form des Kompetenzadlers, also in der Theorie, was so das eigentlich mit der Beratungsfähigkeit gearbeitet wurde, auch in der Wirtschaft und in der Folge der Entwicklung dann eine es Team-Sport- spezifische Atlas ist man dazu, der Erkenntnis gekommen, uns fehlt aber irgendwo noch diese Fähigkeit zu Coaching und deswegen haben wir es hier mit einem Begriff am Ende zu tun, der aber zwei geteilt eigentlich zu bedrachten ist und das werden wir sicher heute auch in der Folge dann ja auch etwas ausarbeiten. Ich möchte kurz darauf eingehen, was Endeffekt die Unterschiede sind in der Beratungsfähigkeit geht so eine Kompetenz in der es schon vor allem den auch um eine Instruktion geht bzw. um den Input von wissen, eine Person hilft einer anderen oder einer anderen Institution im anderen System dabei sich zu verbessern, Lösungen zu finden und gibt dabei auch eigenen Input, eigene Erfahrung mit und weiter und wenn wir das auf den Trainer produzieren, dann können wir feststellen, dass ja natürlich auch Trainer oftmals auch Berater sind für ihre Spieler und zudem sind sie eben auch Coaches und nicht Coaches in dem herkömmlichen Sinn, dass man sagt, hey, da steht halt ein Coach an der Seitenlinie, sondern wenn wir es dann wirklich ins Detail bedrachten, Danke.
beim Coaching, darum, vor allen Dingen gute Fragen zu stellen, zu Reflexionsprozessen anzuregen und eben nicht denjenigen zu sein, der die Lösung kennt, sondern immer mit dem Bewusstsein rein geht, mein Gegenüber kennt die eigene Lösung. Bloß, wir müssen sie hervorholen aus dem unbewussten Bereich, das Gedächtnis ist, das Kopf ist. Darum geht es sozusagen in der einfachen Abtrennung aus meiner Sicht bei der Beratungs- und bei der Coaching-Fächke. Also geht es um den Prozess, weil das Ziel ist, wir wollen ein Ziel erreichen, auf der einen Seite brate ich mehr, auf der anderen Seite bin ich auch in einer Beraterrolle, versuch aber eigentlich, dass oder denen, die gegenüber dazu zu bringen, selber auf die Lösung zu kommen. Patrick, was macht denn für dich einen guten Berater aus? Da kommen natürlich dieses Expertenwissen rein, was Anzene gesagt hat, dass sind wir bei den Begriffen wie Fachkompetenz, Methodenkompetenz. Voran diese Fachkompetenz im klassischen Sinne, da muss da einfach fix sein. Also die Spielphasen, wie du Training organisierst, wie man Lösungen findet im Spiel, da musst du ein Haus Verständnis haben vom Fußball und auch wie er sich heute darstellt und vielleicht auch morgen, weil du ja auch in der Beratung entwickeln willst für die nächsten Spiele oder für die nächsten Jahre. Beispiels als bei Jugendspielen. Deswegen ist das natürlich nicht verhandelbar. Also wenn du wirklich sehr, sehr stark sein willst, deine Beraterkompetenz als Trainer, dann musst du sicherstellen, dass du außergewöhnliche Analysefähigkeiten Fachkenntnisse hast zum Spiel und alles, was dazu gehört hast. Da sind wir eigentlich beim Inhalt oder bei der Basis, die ich als Berater habe, wie seht die das mit dieser Interaktion oder dieser Beziehung zwischen Berater und zu Beraten der Person. Also was ist dabei vielleicht wichtig, kann das sehr fremd sein, wenn man es jetzt gar nicht kennt oder es das Vorteil hat, wenn man sich kennt, wenn also eine gewisse Beziehung bereits besteht und was ist wichtig, dabei zum Ziel zu kommen. Wir arbeiten in der Ausbildung mit einem ganz, ganz einfachen Schlagwort, nämlich Beziehung vor den Halt. Ich glaube, das gibt die Antwort schon. Natürlich kann ich auch mit der Expertise jemandem helfen, ohne dass wir Beziehungen haben und ohne dass wir uns schon lange kennen und wissen, wie wir miteinander umgehen. Aber das ist jeden seltener Fall. Ich glaube, das wäre sehr spezifisch, nehmen wir das Beispiel eines Spielers, der sich verletzt und eine Verletzung hat, die vielleicht noch nicht so bekannt ist. Dann ist es klar, dann schaut man natürlich, dass diese Spieler auch externe Beratungsfähigkeit kriegt über Ärzte, die sich genau in dem Fall da auskennen. Dann ist das so ein kurzer Moment, wo man im Austausch ist, wo sie mit der Anfang eine Hilfestellung gibt für den Spiel. Das kann auch mal im Fußballspiel sein, wenn wir sagen, wir haben zu weniger Expertise im Bereich Standardsituationen. Das uns mal in der Vorbereitung ein, zwei Wochen Trainer dazunehmen, wo wir wissen, hey, das könnte funktionieren, der ha coolen Inhalte und den mal mit uns arbeiten lassen. Oder auch im Bereich ein Psychologie, wenn es darum geht, vielleicht gewisse Teambildungsmaßnahmen zu machen. Dort kann ich schon mal von außen Expertise reinholen, die irgendwo einen beratenden Charakter hat, wo es diese Beziehung nicht jetzt über das große braucht. Aber selbst dort lebt es natürlich davon, dass es angenehm ist und dass es eine sauberer Kommunikation ist. Absolut, also wenn ich gleiche Kerbe würde ich ausschlagen, wir haben ja auch schon in mehreren Folgen darüber gesprochen, wie wichtig die Beziehung untereinander ist, das ist einfach das non plus ultra eine belastbare Beziehung zwischen Spiele und Trainer. Und gleichzeitig möchte ich noch auf dem anderen Aspekt hinweisen, denn ich glaube schon auch diese große Schnittstelle in den Kommunikativen Bereich ist sehr, sehr wichtig, auch bei der Beratungsfähigkeit. Nicht umsonst ist es ja eine sozial kommunikative Kompetenz, das heißt es ist natürlich auch wichtig, dass sich der Trainer in dem Fall ausdrücken kann. Das wissen die Expertise, die über den Trainer verfügt, dass auch Spielern erklären kann, darstellen kann und sozusagen dann auch nicht nur das in seinem Kopf hat, sondern dann auch auf dem Platz produziert bekommt. Ich meine, denken wir auf der einen Seite ans Training und auf der anderen Seite aber vor allen Dingen ans Spielfeld. Das heißt ja auch mal Coaching, wo natürlich einen Min-Pieh, was dafür aussagen kommen. Ich würde da in dem Zusammenhang interessieren, worauf ihr zum Beispiel auch in der Ausbildung werdet, wenn es jetzt um tatsächlich Instruktionen der Trainer geht sowohl im Training als auch wenn wir ans Spiel denken. Ich hätte noch einen Punkt, den ich gerne noch ergänzen möchte und zwar geht es ja bei Expertise und Qualität. Also da, dass sich eben das Spiel verstehe und auch entsprechend was dazu sagen kann. Aber damit das bei einem Spiel, z.B. ankommt, brauche ich auch eine hohe Akzeptanz von mir selbst. Ich glaube, das ist so ein Element, was den Fußball ganz speziell macht. Diese Akzeptanz, die gepart sein muss mit der Qualität, mit der Expertise. Und dann habe ich auch tolle Möglichkeiten als Berater unterwegs zu sein, jetzt wenn wir das als Trainingbereich anschauen. Auf deiner Frage ansehen, wie wir damit umgehen, wenn es um Instruktionen geht. Tatsächlich ist das ein Bereich jetzt gerade bei uns in der Prolizens, der wird gar nicht mehr so viel betrachtet. Für uns ist viel interessanter, umgang mit Coaching. Also wie nutze ich die Ressourcen, die mir das Spiel schon bringt, weil das sind alles Topspieler, mit denen die Trainer bei uns zu tun haben. Das sind Spieler, die gut ausgebildet sind, die viele Spielminuten schon gehabt haben, die sich mit dem Spiel beschäftigen. Und da ist es viel interessanter an der Coachfähigkeit des Trainers in der Ausbildung zu arbeiten. Auf der anderen Seite muss natürlich schon gegeben sein, dass er auch instruieren kann, dass er auch mal in einem Moment einverdienen kann, beispielsweise in der taktischen Trainingsform. Und dort geht es um Präzision um erkennen von Momenten, dass es immer so ein Thema da haben, viele Trainer mühe, den Moment zu erkennen, wo es sich lohnt, reinzugehen und kurz zu unterbrechen und einzufrieren. Und dann wiederum, eher über das Coaching Gespräch zu entwickeln, was Lösungen sein können. Dort ist so eine Verbindung zwischen Expertise, die ich haben muss und ich gehe jetzt quasi als Berater rein und habe kurz mal eine Kerpe und unterbreche das Ganze und gebe vielleicht auch hinweise, da möchte ich gerne, dass du dieses Verhalten machst, da möchte ich gerne diesen Pass sehen, das wäre so diese Berater Perspektive und das andere aus Sicht des Coaches, um dem vielleicht schon vorweg zu nehmen, ist dann eher, dass ich dem Spieler auch sage, "Schau, ich habe jetzt kurz unterbrochen." Was war deine Absicht jetzt? Was war dein Ziel hier? Und das wird an ihr über Fragen seine optimalen Lösungen entwickeln. Wie arbeitet ihr mit den Teilnehmern genau an diesem Punkt im richtigen Moment auch einzugehen, am Schwerpunkt vielleicht zu arbeiten? Was bedarf es dazu? Dafür bedarf es tatsächlich die Möglichkeit beim Teilnehmer in seinem Verein, derjenigst durchzuführen. Das haben wir schon festgestellt über die Jahre, dass es wenig Nutzen bringt, wenn du das im Lehrgangsetting machst. Natürlich kannst du das auch machen. Aber effector ist es so, dass beste Lernfeld des Trainers ist immer dort, wo er seinen Alltag verbringen. Das ist die große Zeit, wo er mit seinen Spielen arbeitet. Da ist alles echt, das sind seine Co-Träne recht, das ist der Platz echt, das ist der Rasen mehr echt, das alles echt im gesamten Dana. Und dort musst du hinkommen. Und das ist für uns natürlich nicht möglich, dass wir bei 16 Teilnehmern jede Woche ein Training im Verein beobachten. Deswegen haben wir angefangen jetzt über die Reform auch in der Trainerausbildung, dass wir sehr viel auch aufnehmen lassen. Also, dass der Trainerkandidat beispielsweise, wenn er jetzt in Augsburg wäre, hier in Augsburg mit der U23 als Beispiel am Mittwoch sein Training filmt, das auch vorbereitet, dokumentiert und dann der Aufnahme macht, so einen bestimmten Teil. Und das hochlädte im Online-Kampus. Und dann gibt es eine Selbstreflexion von ihm, das immer vorgelagert, dass er schon selbst mal reinschauen soll. Und dann gibt es die Möglichkeit, dass wir natürlich als Trainerentwickler, Trainerausbilder, unsere Sicht geben, unser Feedback geben, zum Teil auch die Gruppe noch involvieren, in kleinen Gruppen, dass es mehrere Lernmomente noch mal gibt. Aber das ist eigentlich der Kern, dass sich den Trainer dort, wo er täglich arbeitet, begleiten kann. Und dort muss man das besprechen. Und dann konkret jetzt, zum Beispiel, einfrieren, führt es dann dazu, dass man halt über den Moment diskutiert. Und da kannst du dann Vorspulen zurückspulen, das gemeinsam diskutieren, wer wahrscheinlich hier besser gewesen ist. Und das hat häufig der Consequenz, dass der Trainer auch merkt, ah, dann muss ich meine Position verändern. Ich habe das gar nicht gesehen. Okay, lass uns mal was ausprobieren. Und das wiederum, dann in der nächsten Woche, kann er ausprobieren. Und so hast du über ein Jahr schon die Möglichkeit, an diesen Fähigkeiten zu arbeiten. Und das ist jetzt unsere Erfahrung, dass dort die Trainer große Schritte machen. Viele drinnen deine Antwort, viel Reflexion auch schon ansehen, worüber wir auch häufig sprechen. Du hast es selber gesagt, das geht um Selbstreflexion, das geht um Fremdreflexion. Ich nenne es mal Feedback auch in dem Moment von euch ausbildern. Für mich ein ganz spannender Punkt oder auch eine besondere Situation bei euch in der Ausbildung ist ja, dass du dann aber auch noch mit Kollegen sprechen kannst. Dass du dich austauschen kannst, mit gleichgesinnten, wie habt ihr das gesehen? Wie wär es von ihr auf dem Platz? Ich glaube, das macht es schon besonders und ist vielleicht etwas, was ich im Alltag nicht so häufig habe. Nein, ich denke, es ist ja auch etwas, was dann auch mal unangenehm sein kann, ja, sich vor allem eine andere Meinung einzuholen, über vielleicht die Eingentätigkeiten. Ja, und es ist, man kommt vielleicht auch auf mir erst so ein Schritt gar nicht alleine drauf. Hey, ich könnte mal jemanden nahe stehen fragen. Wie siehst du mich denn eigentlich in meiner Aufgabe, jetzt wenn wir es auf dem Trainer beziehen, wie siehst du mich auf den Platz wie wirke ich denn? Denn es geht ja auch um Wirkung. Sender im Fänger, wenn wir daran denken, häufig meint man ja, gewisse Dinge zu tun oder auf eine gewisse Weise zu wirken, aber beim Gegenüber, zum Beispiel dem Spieler,
kommen wir gewisse Worte oder auch non-verbalesignale anders an. Und dann geht es ja eben darum, sich eben andere Einschätzungen einzuholen. Und da gibt es ja vielfältige Möglichkeiten, auch heute zu tag, auch in die Selbstreffektion zu gehen. Und deswegen ist es ja auch umso schöner, dass wir heute einen absoluten Experten auch da haben, der sich ganz viel mit dem Thema beschäftigt hat. Und um sozusagen die Brücke zu schlagen, zwischen den Begrifflichkeiten ist es ja so, dass auch Coaching als solches ja auch eine Methode ist, um zu reflektieren. Eine von vielen Möglichkeiten, eine sehr mächtige Möglichkeit. Und ich würde natürlich da interessieren, wie Patrick bringt ihr das Thema Selbstreffektion in eure Ausbildung ein? Und was erlebst du durch diese Selbstreffektion, die die Teilnehmer vornehmen für Sprünge gegebenfalls auch in Entwicklung? Ja absolut massives Sprünge anselm. Schlüssel ist dabei, dass man die Haltung verändert. Ich glaube, das ist so der Kern. Natürlich ist das ne Methode, die bekannt ist, wo auch alle immer abnicken, ja, die ist wichtig, aber das wirklich für sich zu erkennen, dass das ein Mehrwert gibt. Das ist der Schlüssel. Und das hat viel mit Haltung zu sich selbst zu tun, auch zu seinen Mitmenschen. Und das verändert tatsächlich dann auch das Coaching des Trainers mit seinen Spielen. Weil in dem Moment wurde Teilnehmer bei uns in der Ausbildung merkt, wie Coaching auf ihn wirkt. Also das, was wir quasi mit ihm machen. Das ist immer schon ein Schlüsselmoment. Da macht irgendwann macht's Klick über das Jahr. Irgendwann macht's einfach Klick. Das ist auch der Moment, wo er sein Coaching mit dem Team verwendet. Weil dann ist für ihn klar, ey, das gibt einfach Lösungen. Die haben erst dann eine Wirkung und eine Macht, wenn sie vom eigenen Menschen von sich heraus kommen. Und das kann ich nutzen für mich selbst, aber kann ich natürlich auch nutzen, für die Arbeit mit den Spielen und Spielen. Mir ist so ein Punkt noch ganz wichtig, wenn es um Reflexion als Ganzes geht, dass immer die Zielsetzung entscheidend vorab. Weil ansonsten, wir wegen uns einfach im Laden, sonst ist es einfach ein Gequassel über irgendwas. Das ist so wie der Moment, wenn wir uns im Stadion sind, wir schauen einen Spiel und wir analysieren das Spiel. Das ist natürlich auch total Spaß. Am besten ist es noch ein leckeres Getränk, gegen was zu knappen dabei. Das ist total spaßig und das ist wichtig für uns Menschen. Aber wenn wir es jetzt mit einer professionellen Herangehensweise zu tun haben, mit Trainern entwickeln wollen, wenn die Trainerin und Trainer besser machen wollen, dann ist es wichtig, dass wir Reflexionen, Analyse, mit Zielsetzungen verbinden. Also im Kern ist immer ein Ziel, das gibt uns den Referenzrahmen auf was wir beziehen, auf was wir sprechen, auf was wir analysieren können, auf was wir reflektieren können. Also wenn ich weiß, was das Ziel des Trainers setzte U23 wahr in seinem Training, bezüglich technisch staktischen Inhalten, also Fußball-Aktionen, aber auch bezüglich seines eigenen Auftreten, seine Wirkung, wie du das angesprochen hast. Dann kann ich ihm erst ein richtiges, ein fundamentales Feedback geben dazu, was ein Mehrwerk bieten. Und dort, das wäre noch so ein Punkt, der mir wichtig scheint, gibt es tatsächlich verschiedene Möglichkeiten, wie du das auch schon gesagt hast, aus meiner Erfahrung sind es drei Bereiche, die interessant sind, sich zu überlegen, wo wir dich investieren, weil nicht jeder hat den gleichen Zugang. Das eine ist wirklich purer Selbstreflexion. Ich mache das einfach für mich. Ich setz mir ein Ziel, ich schaue es mir vielleicht über den Video an, oder ich mache mir danach Gedanken, Ziel bezogen, und ich definiere nächste Schritte, die ich jetzt mitnehmen, ich sicherer Dinge, die ich gut gemacht habe, merk vielleicht auch, wo ich noch Probleme habe und da setze ich neue Ziele. Das zweite ist das klassische Feedback. Also ich nehme fremd Reflexion rein. Ich selbstreflexion, sondern fremd Reflexion. Dafür brauche ich andere Menschen. Im Idealfall ist das jemanden, ist das jemand, dem ich vertraue, jemand, der auch eine gewisse Standing hat. Ihr so mentoringmäßig vielleicht an im Verein. Und dort läuft das genau gleich. Das auch das Ziel wieder der Kern, aber ich lasse quasi auch die Außen Sicht auf mich zu. Das kann ich natürlich super verbinden mit der Selbstreflexion. Das gibt auch wieder in spannenden Abgleich, den du ja auch beschrieben hast, so wie ich das in der Rennerung habe in der Arbeit mit mit diesem Selbstumfremdbild. Und der dritte Teil, und der scheint mir gerade für den Amateurbereich, wo nicht immer alles bezahlbar ist und nicht immer Videokameras vorliegen sind. Der scheint mir verdorte talwesentlich. Das nennt sich etwas spärig, Communitys of Practice. Und das heißt nichts anderes, als dass ich mich mit gleichgesinnten auch austauschen kann. Und das ist halt auf der Topstufe schwierig, aber da gibt es nicht mehr viele, das die Luft dünn. Es gibt nur einen Bundesdrehen. Es gibt nur 18 Bundesliga-Trennen. Und das die gemeinsam über ihre Trainingssprechen ist eher unrealistisch. Aber wenn wir dann die Jugendtrennen nehmen aus dem Verein X-Sypsilon, irgendwo in der Agglomeration, da gibt es wahrscheinlich noch 2-3 andere die Jugendmannschaften in seinem Verein. Also gibt es auch Trainer, die mit ähnlichen Themen unterwegs sind wie er. Und da macht es total Sinn, dass man das auch pflegt. Dieses Netzwerk, diesen Austausch pflegt. Und auch das kann, wenn es bezogen ist auf eine Zielsetzung, und dank es bringt uns zum Kern zurück. Natürlich eine Supermöglichkeit sein, und man seinen Kompetenzen an seinen Fähigkeiten als Trainer zu arbeiten. Unabhängig auf welche Stufe wir uns benutzen. Vielen Dank für den interessanten Impuls. Gleichzeitig wird mich noch mal interessieren, wie können das Profitreiner genau machen? Denn auch die möchten sich erweiternwickeln und suchen sicherlich auch hier und da mal Impulse. Was kannst du darüber sagen? Ja, die Profitreiner können grundsätzlich ja auch diese drei Wege wählen. Und das sage ich gerne was dazu. Vorweg, glaube ich, müssen uns einfach noch mal das Bild schärfen, was denn der Unterschied ist. Weil so groß ist der Unterschied gar nicht. Schossendlich geht es darum, Trainer zu sein, unter Spiele zu coachen und Spiele zu spielen und zu analysieren und so weiter. Das vereint uns ja alle, die wir im Fußball unterwegs sind als Trainerin oder als Trainerin. Aber im Provi-Bereich hast du halt, ich nenne das gerne exponentieller Konsequenzen. Und was meine ich damit? Ich mein damit, dass alles, was du tuest, ist öffentlich. Alles, was du tuest, hat Einfluss auf bis zu Tausende von Leuten, wenn wir die Fans sein rechnen. Also, du kannst nicht einfach so aus dem Stehgreif, kurz was machen, was nicht wirklich top ist. Du bist gezwungen, in diesen Endprozenten einfach immer wieder perfekt zu sein. Oder zumindest nahezu perfekt zu sein. Und alles ist öffentlich und alles interessiert alle. Das heißt, du kannst gewisse Dinge, gewisse Entscheidungen, einfach nicht mit Menschen diskutieren. Die, du nicht im engsten Kreis siehst. Deswegen nimmt auch jede tolle Trainer, natürlich in gewissen Teilseines Trainer-Teams mit, von Station zu Station. Weil er genau in diesem kleinen Kosmos, dann die Möglichkeit hat, Dinge auszutauschen. Also das, was ich vorhin meinte, mit Community of Practice, mit zugleich gesenden, sich im Vertrauen auszutauschen, das passiert ja genau dort. Dadurch, dass ich meinen Code-Trainer und dann zweiten Code-Trainer mitnehme, habe ich zumindest einen kleinen Kreis, wo ich weiß, dass es alles vertraulich und da kann ich mich auch austauschen. Also dieses Element ist möglich abzubilden. Aber eingeschränkt, ich kann es nicht mit anderen Training von anderen Freinen, dass es einfach in der Realität sehr, sehr schwierig. Und das zweite ist der Bereich der Fremdreflexion. Und da schauen Top-Trainer schon auch, dass sie in ihrem Wohumfeld, Leute haben, die ihnen immer wieder fremd wird geben. Sei, dass die Berateragentur, die spielen immer eine wichtige Rolle, sind zum Teil auch sehr gut aufgestellt. Oder sei, dass einfach auch ein Mentor, in deinem persönlichen Umfeld, wo du weißt, da habe ich über Jahre lang, über viele, viele Jahre habe ich da einen Vertrauensverhältnis aufgebaut. Der hat mich begleitet, hat mir vielleicht auch Martyrn geöffnet und das für mich ein Ansprechspartel im Vertrauen. Und dem kann ich auch mal etwas erzählen und der überlegt sich was und wie wir dann dann Feedback dazu. Und der Dritte Teil natürlich, ihr wisst das schon, jetzt ist selbstreflexion. Und das ist nun mal das Ding, was du einfach maximal entwickeln kannst. Und da gibt es halt Studienergebnisse, die auch sagen im Vergleich der Topsportarten, nicht nur Fußballjetzt, aber auch Fußball, dass das hat einen Unterschied machen. Träne die Fähig sind, eine Ressourcenlösung, orientierte selbstreflexion mit sich selbst zu machen. Also nicht grübeln und einfach nur kaputt und alkohol und dann weg, sondern wirklich Ressourcenorientiert Zielbezogen strukturiert, in einer gewissen Regelmäßigkeit, Selbstreflexion zu betreiben. Die sind in der Regel halt einfach gesünder, erfolgreicher, nachhaltiger in der Wirkung. Die haben auch meistens tatsächlich, zumindest so eine Vermutung, auch ein stabile Ressourcialleben, was nicht heißt, dass das Leben seine Geschichten macht, das ja logisch. Aber einfach so aufs Ganze betrachtet, scheint zu dieser Sälement, gerade in dieser Führungsposition, wo ich einfach häufiger leiner bin, wichtig zu sein, dass ich mir selbst hat auch Wohlben und auch mir selbst wertschätzen und umgeh, und dazu gehört sauberer Selbstreflexion. Glaubst du das, kommt mal oder häufiger zu kurz in dem Business, in dem man im Profilbereich, schaffe ich das im Alltag wirklich immer so, je nachdem wie gerade meine Position, vielleicht auch in der Liga ist. Ja, hat das so absolut recht. Das ist etwas, was natürlich auch Zeit intensiv ist, wenn ich das Strukturiert machen will. Und dann habe ich nicht immer die Möglichkeit, wenn der Alltag läuft. Das meint ich vorhin, damit, dass das auch wieder mit Haltung zu tun hat und im Idealfationautomatismus wird, der für mich selbstverständlich ist, im Sinne von, ich habe diese Kompetenz, aber ich mache sie unbewusst. Dass er so die Endqualität von Kompetenz, wenn ich sie habe und es mir gar nicht mehr so bewusst, sondern ich mache das einfach, weil es in meinem Bauch drin ist jetzt mittlerweile. Und wenn ich dort hinkomme und gewisse Techniken mir angeeignet habe, die eben auf das Einzahlen, dann nehme ich es ja nicht mehr als Zeitintensiv wahr. Ich gebe auch euch auch gerne ein Beispiel dazu, Das war der eigenen Praxis, wir hatten. Ich habe. wir vorhin schon über die EM22 gesprochen, die war für mich persönlich sehr, sehr anspruchsvoll aufgrund der verschiedenen Aufgaben, aufgrund von Parferenderungen noch mal kurz davor. Und ich wusste, dass sehr, sehr viel auch auf meinen Schultern liegt und ich das Turnier einfach topprofessionell auch begleiten will in meiner Rolle, die ich damals hatte. Und ich habe mir angewöhnt, dass ich jeden Morgen mehr auf einem Zettel aufgeschrieben habe. Was steht heute dann? Was ist so das Wichtigste? Also Zielsetzung. Und ich habe mich gefragt, für was bin ich verantwortlich von all den Themen, die im Moment so rumschwähnen und auf was habe ich Einfluss. Und das hat mir total geholfen. Und das hat sich so entwickelt und das habe ich nicht als intensiv in der Zeit wahrgenommen. Das ist vielleicht auch mal an einem Tag nicht gemacht worden, aber grundsätzlich hat das stattgefunden. Und mir hat das mega krass geholfen zu wissen, auf das bin ich verantwortlich, da zahl ich darauf ein, da investiere ich auch und auf der anderen Seite. Okay, das findet auch noch statt. Da gibt noch Medienanfragen. Da hätte ich Einfluss jetzt, aber das nicht mein Aufgabengebiet. Also halte ich mich zurück. Ich vergoide dort keine Energie und wenn dann zahlliche Interesse der gemeinsamen Vision positiv darauf ein, weil ich jemanden der andere ist einfach unterstützen mit einem Lächeln, mit einem "Hey, das kriegst du schon hin", aber hat bei mir so eine Aufgabenverteilung geführt, die total wesentlich und wertvoll war, über das ganze Tonilie. Vielen Dank, ja, für die wirklich superinteressanten Impuls und gleichzeitig erinnert mich das auch noch mal daran, auch vielleicht auch noch mal darauf einzugehen. Was gibt es denn noch für Möglichkeiten, die man einfach umsetzen kann, auch in der Selbstreflexion ich finde, das Beispiel passt sehr gut zu dem Thema "Gernelling". Das ist ja im Endeffekt "Gernelling". Also sich bewusst machen von Dingen und das kann man ja auf ganz verschiedenste weisen. Patrick hat da jetzt für einen wundervare Beispiel gebracht. Menschen gehen ja auch oder setzen sich einfach vor mit "Spet" gehen noch mal an Tisch, beantworten für sich noch mal gewisse Fragen. Was habe ich denn heute positiv ist vollbracht, wofür bin ich dankbar sind, ja auch solche Fragestellungen, die Hilfe euch sein können, um sich bewusst zu sein, wie gut es einem zum Beispiel geht, auch mal vielleicht in stessigeren Phasen. Also "Gernelling" ist da wirklich ein erprobtes Mittel und wird nicht umsonst deswegen auch vielfältige gerne gewendet in allen möglichen Branchen. Und ich möchte auch noch mal auf das Thema "Selbstremdreflexion" eingehen. Hier gibt es auch eine Möglichkeit, kennen vielleicht auch der eine oder andere, das "Johari-Fenster". Hier gibt es ja hier ja auch eine bekannte Übungsform, um einfach selbst und "Fremdreflexion" zu vollziehen. Wenn hier geht es ja auch im Endeffekt darum, dass ich mir einfach von Menschen, die mich kennen, ein Feedback einholt, wie sie mich einschätzen, welche Attribute sie mir zuschreiben würden. Ich das gleiche auch tue. Wir haben hier sozusagen Selbstattribute zuschreiben und dann das ganze übereinanderlegen. Und dann wird sich halt vielleicht einen blinder Fleck ergeben, im Sinne von Attributen, die mir gar nicht bewusst waren, die mir andere zuschreiben. Und dann geht es darum, was verbegegt sich denn dahinter? Warum seh' ich denn genau andere Menschen so, welche meiner Taten und Maßnahmen lassen denn genau das ausstrahlen? Und das kann man natürlich dann im gewissen Prozess auch mal wiederholen und ist super einfach. Am Ende ist das Tages. Anseher mich finde dieses Beispiel vom "Johari-Fenster" total spannend, weil sich dort ja genau diese drei Bereiche verbinden lassen. Man da habe ich das Selbstbild zu mir und ich kriege "Fremd Feedback" dazu, diese blinder Fleck der dann sichtbar werden kann. Das, was sich bestätigt, ist ja auch wert. Wir unterschätzen häufig den Wert von Bestätigung. Dadurch, dass mir was bewusst ist und jemand anderes sieht das auch und wir können darüber sprechen, stärkt mich das häufig in eine stärkere ich habe. Also auch dort ist ein riesen Wert drin. Und zum anderen logischerweise kann ich das auch in einer Gruppe machen, dann habe ich wieder diesen Touch von Community of Practice, Gemeinschaft, aber ich auch wieder treine. Also ich finde das ein tolles Beispiel, wie man mit bewerten Methoden, die auch viele Lehrpersonen ja kennen arbeiten kann. Und wie oft hast du per der Gugische Leute in einem Verein drin, die sowas in ihrem Job machen und vielleicht das auch mal anwenden könnten im Verein? Mit der Idee Jugend, mit der CDU, mit der Training. Also ich sehe da ganz tolle Anwendungsmöglichkeiten. Ich möchte noch mal zurückkommen zu diesem Begriff des Innovators, der beim Profitrehen auf höchste Stufe einfach eine große Rolle spielt. Weil dort, wie schon gesagt, nicht die Möglichkeit habe, mich immer mit Experten auszutausch und alles zu diskutieren. Ich habe auch Zeitdruck, ich muss auch häufig und beruhend Zeitdruck schnell Lösungen finden, nicht nur zu mir selbst, sondern auch zum Spiel, wie wechsel ich, wie passig Dinge an, wie kommuniziere ich auf der PC nach dem Spiel. Das Erhuhezeitdruck drin und dort ist es eben wichtig, dass ich die Fähigkeit habe, sehr schnell zu analysieren, bezogen auf die Zielsetzung, was braucht sie jetzt als nächstes. Also was ist der Ausblick, was will ich jetzt angehen, was ist meine Lösung für welchen Fall auch immer. Und das ist halt was innovativ ist. Also da muss ich irgendwo eine Lösung creieren, die es vielleicht noch nicht gibt, weil diese Top-Bereich sich einfach unfassbar schnell entwickelt. Ich weiß nicht, wie das Spiel sich entwickelt in den nächsten Monaten. Wenn wir schauen in England, was Brighton gemacht hat in der letzten Saison. Das war neue Elemente im Spiel. Da können wir von Kontrausseigen im Ballbesitz sprechen, was bei uns ja in den Spielfassen irgendwie nicht stimmig ist, weil Kontraus ist ja etwas, was ich nicht verbinde mit eigenen Ballbesitz. Aber die haben wir eigentlich genau das gespielt. Und das sehr schnell zu realisieren als Trainer in der Premiere League, eine Lösung zu finden, im Spiel vielleicht in der Vorbereitung aufs nächste Spiel, wenn wir gegen Brighton spielen würden. Das macht natürlich schon Top-Trenne dann aus. Und das hat was innovativ ist. Und da hatte ich noch einen letzten Punkt dazu, auch so aus der Wissenschaft, da unterscheidet man gerne bezüglich Reflexion, Analyse, drei Bereiche, nämlich In-Action, On-Action und Retrospective on Action. Und ich sehe, du nix schon anseln, weil du dementsicherheit auch im Berührung gekommen bist. Und ich finde das für die Fußball-Trainer total interessant. Lass uns ein konkrete Beispiel nehmen. Ich bin als Trainer im Spiel 40. Minute. Die läuft irgendwas spezielles passiert. Der Gegenden macht ein Tor, es gibt ein bisschen Rudelbildung und so weiter. Ich nehme das ja wahr in dem Moment. Und ich habe Einfluss jetzt über mein Coaching. Also ich reflektiert das in der Aktion drin, in diesem Moment. Und das läuft in meinem Kopf. Dann habe ich die Möglichkeit, kurz danach, sei das in der Pause, also in einer gewissen Distanz, kurz zurückzuschauen auf das. Also nach der Aktion als solches. Und auch dort ins Coaching zu kommen mit dem Team und Lösungen zu finden. Und vielleicht ein Hinweis zu geben, was wir jetzt anpassen für die zweite Halbzeit. Und der dritte Bereich dieses Retrospective würde bedeuten, ja, vielleicht zwei, drei Tage danach, wenn ich in die Tiefe analyser dieses Spiels reingehe, ich habe eine Distanz, die Emotionen sind raus und ich schau mir dieses Zehne nochmal an. Mit viel Distanz. Und leite auch ab, was es jetzt für Lösungen geben könnte für unseren weiteren Fortlauf. Und logisch reises in diese drei Perspektiven, ganz unterschiedlichen, meine Wahrnehmung, emotional, aber auch bezüglich der Lösung, weil ich seh gewisse Dinge ja nicht im Moment. Ich brauche dafür das Coaching-Feed, also Bilder aus der Ferne. Und das macht natürlich einen Top-Trainet auch aus, dass er sich dem bewusst ist, dass es verschiedene Momente der Reflexion gibt. Auch auf Spielsituationen. Und das ist ein Fakt, kann ich nicht alles selber abbilden, sondern dafür brauche ich eben die Traineteam, was mich auch unterstützt in der Reflexion. Und ich glaube, das nimmt nochmal so ein Element, was vielleicht jetzt auch aus dem Gespräch so ein bisschen innovativ ist, dass wir sagen, auch Reflexion, auch Selbstreflexion auf Inhalte, auf Spielsituationen bezogen, kann delegiert werden. Und das macht wahrscheinlich den Top-Trainet dann auch aus. Ich finde es super spannend, den Gedanken und weil du sagst, es macht einen Top-Trainer aus, finde ich ebenso noch wichtig damit einzubringen. Es ist ja auch etwas und das geht in die Richtung, wie du es beschrieben hast. Da, was es ja auch im Coaching gibt, ein guter Coach hat ja auch die Fähigkeit zum Beispiel. Man endet das kürbanetig zweite Ordnung, sich sozusagen aus der Vogelperspektive zu betrachten. Also im Endeffekt, wie du es beschrieben hast, der Trainer betrachtet sich selber aus der Vogelperspektive und überlegt sozusagen, wie hat er denn jetzt, in dem Fall vielleicht diese Situation gesehen, hat er denn auf diese richtig reagiert, hat er es anders machen können. Das ist sozusagen so ein normaler Prozess, der dann direkt abläuft bei diesen Personen, die es eben schaffen, dann direkt auch in der Reflexion zu gehen. Und das ist schon eine Fähigkeit, die ja auch erlernenbar ist. Also man kann sich auch in dem Bereich weiterentwickeln, durch stetiges Tun, durch stetige Maßnahmen, die man versucht zu implementieren. Deswegen fähig das super, interessant. Und jetzt habe ich ja sowieso auch hier die Brücke geschlagen zum Thema Coaching, denn das hast du schon mal persönlich einen Coaching in einen Anschluch genommen? Tatsächlich nein, wenn ich euer Dialog mal so ein bisschen folge, geht es sehr, ihr spricht über Methoden, ihr spricht über sehr bewusstes Vorgehen. Wir sind ganz allgemein bei Entwicklung, bei Entwicklungen des Trainers und auch bei uns im Moment so Trainer-Entwicklungen wie schaffen wir das überhaupt, in welchem Setting auch immer. Wir sind natürlich im Proofiebereich, aber vielleicht auch ein, zwei Klassen tiefer. Wie ist es im Leistungszentrum? Trainer-Entwickter der DFB hat ja auch ein Projekt dazu gemacht und geschaut, okay, wie können wir Trainer unterstützen? Aber auch aus Gesprächen finde ich immer wieder, dass das viel zu selten stattfindet. Und dass diese persönliche Entwicklung oft auf der Strecke bleibt. Jetzt haben wir diese tolle Situationen mit euch in der Ausbildung, dass sie ganz bewusst ja darauf eingeht, mit den Teilnehmern arbeiten können. Nur wenn ich im Alltag bin, in diesem Spannungsfeld vielleicht auch erfolgreich sein zu müssen auf einer gewissen Ebene. Ich glaube, das ist oft schwierig, das tatsächlich so bewusst zu machen. Und mich hat dieses Coaching auf das Du drauf kommen wolltest, das habe ich so nicht erfahren. Ich glaube, es gibt verschiedene Brücken, die man das schlagen kann. Das hatten wir natürlich, holt man sich Feedback ein, bekommt das, denkt über sich nach. Aber das wird man auch immer bewusst da, dass ich es häufiger machen könnte. Weil bei mir läuft das nicht unter bewusst da, so wie Du es gerade gesagt hast. Das ist nicht.
nicht tief in mir drin. Ich sehe da aber hohes Entwicklungspotenzial bei jedem Einzelnen, aber bezogen auf dieses Setting, dass wir das wir schlichtweg haben. Es ist so, wie nehmen wir die mit, die keinen der begehrten Ausbildungsplätze bekommen haben in der Lizenz. Wie können wir die unterstützen, natürlich durch unterschiedlichste Medien und dieses Angebot sich coachen zu lassen? Aber das nahe Liegensste ist doch eigentlich im Verein selber. Du hast es vorhin gesagt, Patrick, ich kann im Trainer team mich austauschen, welche Ressourcen habe ich denn im Verein, um mich als Trainer auch weiterzuentwickeln und wie sieht ihr so die Rolle des Vereins auch in dieser thematik, sagt ihr, das ist auch vielleicht wichtig, Traination zu, in Trainer Talenten an und zu bin und zu sagen, wir arbeiten mit dir, wir wollen das zu dich entwickelt, weil am Ende ist der Erfolg für den Verein ja dann auch größer. Also ich sehe dann absolut eine echte Lücke, ich weiß ich, wie empfindest du das Patrick? Dann ist das gar nicht nur unterstützen, also auch meine Wahrnehmung im Sport generell, dass es sich total lohnt in diese Entwicklung zu investieren, wenn es darum geht, Trainerinnen und Trainer zu unterstützen, dass sie ich sage jetzt mal besser mit ihrem Team, mit ihren Umfeld umgehen, dass sie diese Freude entwickeln können, die die jeweilige Sport hat als Ausmacht, jetzt wenn man beim Fußball sende, ist ja logisch, da geht es um uns zocken um Torererziehen, um Freude um gemeinsame Erlebnisse und auch das unabhängig von der Stufe, das soll ja da kehren sein, dass wir Freude haben am Fußballspiel und ich persönlich sehe das halt schon in der Verbindung mit Werten auch. Also für mich ist jetzt nicht so, dass der Zweckeiligt alle Mittel, sondern der Fußball zumindest so wie ich in See, der hat schon auch ein hohen Aspekt von Fairplay, von wir akzeptieren auch Dinge, da können wir auch überschiedsrichtes sprechen, also auch da läuft ja nicht alles optimal, so in der Wahrnehmung jetzt, wenn man einfach mal ein Wochenende schaut, egal auf welchem Platz, aber das dorthin zu entwickeln, dass wir diesen Sport einfach was total schönes betrachten, wo Leute gerne Zeit investieren, wo sie gerne gemeinsam Sport treiben, wo sie gerne mal ein Spiel gewinnen, aber wo sie auch gerne irgendwo aushalten, dass sie es halt mal verlieren und das auch richtig einordnen können, da bin ich ja dann als Trainerin, als Trainer in einer absoluten Schlüsselposition, weil ich diese Dinge moderiere, ich manche das, ich bereite das vor, ich kommuniziere mit den Spielen, ich habe die Kommunikation mit dem Schiedsrichter gerade auf dem Amateurbereich, wenn ich ja wirklich die eierlegende Wollmeldung sage, ich muss eigentlich alles können irgendwo und dort zu investieren, dass diese Menschen sich wohl fühlen und ihre Kompetenzen weiterentwickeln können, ihre Stärken ausbauen können, vielleicht an Potenzialen arbeiten können, das würde ich total unterstützen, egal auf welche Stufe und wenn wir es natürlich auf einen Top-Bereichbeziehen, auf NLC, auf Profe-Bereich, soll ich das nicht einfach nice drauf, dass es ein absolutes Muss, dass es ein Muss, wenn der deutsche Fußball sagt, wir wollen zurück an die Welt spätze oder wie man es auch immer formuliert, dann ist das ein absolutes Muss, dass ich maximal investiere in die Trainerqualitäten von Trainerinnen und Tränen. Mich wird bei dem Thema Coaching-Fähigkeit jetzt auch noch mal speziell, der Trainer interessiert, nicht der gekocht wird, sondern der selbst sozusagen coacht Patrick, was macht aus deiner Sicht einen Trainer mit hohen Fähigkeiten in diesem Bereich aus? Das ist eine Frage, die uns in der Ausbildung auch immer sehr stark beschäftigt und manchmal macht es Sinn, dass man über gewisse Zitate auch den Einstieg findet und gerade bei dir fragen jetzt nach einem guten, nach einem Top-Coach, da gibt es ein tolles Zitat, das sagt ein guter Coach, sagt dir, was du zu tun hast und ein Great Coach, also der wirklich Top-Coach, der zeigt dir halt, wo du hinschauen solltest und ich glaube, das zeigt es ganz gut, also wenn ich das Transferier jetzt auf dem Trainingsplatz und ich habe eine Situation, wir machen irgendwie Angriff aufs Gegnerische Tor im letzten Drittel und ich frier ein, um dieses Beispiel nochmal zu bedienen mit dem Einfrihen. Er kann ich natürlich zum 10er hingehen und dem einfach sagen, was er jetzt zu tun hätte, wenn er jetzt beispielsweise die andere Seite nicht gesehen hat, also es wieder in den Druck reingegangen und das hat dann nicht funktioniert. Ich kann nicht zu ihm hingehen und sagen, hey, wenn man kurz das hat mir nicht gefallen, ich will, dass du da auf die andere Seite rüber gehst. Okay, ist eine Möglichkeit, sehr instructiv. Oder ich kann in dem Moment halt auch reingehen und sagen, ey, sagen wir kurz, was weiß dein Grund, wieso hast du da nochmal reingespielt? Vielleicht hat er was gesehen, was ich nicht gesehen habe. Vielleicht wäre das eine supergeile Idee gewesen. Dann gibt es ja meine Antwort, dann sind wir im Dialog drin und dann kann ich beispielsweise fragen, hast du die andere Seite gesehen, schauen wir mal rüber kurz, dann drehen wir uns gemeinsam. Dann schaut er auf die andere Seite und dann sagt er von sich aus, ja, stimmt, dort sind wir zwei gegen eins, aber ich habe nicht gesehen. Okay, ist doch super, komm, lass nochmal spielen. Und in dem Moment hat der Spieler die Zehen für sich eine Lösung gesehen, die zwar vom Trainer, vom Coach in dem Moment unterstützt wurde, aber vom Gefühl her und das bringt uns zur Alten, denn es, die du vorhin auch angesprochen hat, ist, die von der Haltung her aus dem Spieler selbst kommen. Ich als Trainer habe die Prozessverantwortung übernommen, damit er neue Lösungen findet, aber ich habe ihm nicht ein Inhalt vorgegeben. Und das macht aus meiner Sicht schlussendlich Alten Top Coach auch im Fußball aus, wenn ich diese Prozessverantwortung sehr, sehr professionell übernehme, ohne immer reinzugehen und dann Inhalt schon vorzugeben. Ja, finde ich super schöne Beispiele, denn man sagt ja auch beim Coach, zum Beispiel jetzt im Businessbereich, spricht mir auch darüber, dass es eben ein Prozess begleiter ist und nicht derjenige der sozusagen Lösungen vorgibt, ein Begleiter und das ist ja irgendwo auch ein ganz schönes Gefühl, glaube ich auch für einen Trainer zu wissen, ich bin ein Begleiter. Ich bin nicht derjenige, der jede Lösung kennen muss, sondern ich lasse auch den Freiraum für meine Spieler, die immer eigene Lösungen mit einbringen können. Das nimmt auch so ein bisschen, finde ich Verantwortung von der Schulter und kann eine auch helfen, mit gewissen Maßnahmen, dass man nicht der altwissende ist und was ja gleich auch wieder rauszuhören ist, aus deiner Aussagen ist das, was Theresa und wir bereits auch schon mal ann diskutiert haben, dass ja Fragen speziell eine ganz entscheidende Rolle spielen. Inwiefern kannst du hier eine Entwicklung beobachten bei Trainern von vielleicht, Trainern, die vielleicht vor zehn, 15 Jahren eher weniger mit Fragen arbeitet, haben bis heute. Da stelle ich fest, dass fast alle für sich in Anspruch nehmen, dass sie das machen und gleichzeitig ist unsere Beobachtung, dass die meisten schon echt Mühe haben damit. Weil es gerade in diesem Moment, den ich als das Beispiel geschildet habe, ja dazu führt, dass vielleicht vom Spiel irgendein Antwort kommt, die ich nicht kontrollieren kann und das wiederum macht vielen Trainern echt Mühe. Und das bringt mich zurück zur Haltung, zu sich selbst. Das hat natürlich Einfluss dann, wie ich zu fehlend stehe, wie ich zu meinem Selbstbild stehe, ob ich den Anspruch habe, alles perfekt machen zu müssen im Sinne von Fehlervermeidung. Dann funktioniert das nicht, dann kann ich noch tausende coachingfragen anwenden, wenn ich immer diese fehlende Vermeidung im Train-Drage, dann wird das nichts, ein bisschen saloppfummuliert. Wenn ich hingegen Perfektion, er sehe im Sinne von so tolles Bild und so was inspirierendes, also nicht im Sinne von "Ich muss alles kontrollieren", aber ich habe einfach diesen Blick auf ein wunderbares Fußballspiel, was kreativ ist im letzten Drittel, wo Lösungen aufgehen, die es vielleicht manchmal nicht gibt und dann so einen tollen Tor führen, das ja auch ein Blick von Perfektion. Dann habe ich eine ganz andere Halbung in so einem Moment mit der Numer 10 jetzt, weil dann kann ich dort ins Gespräch reingehen und ich habe gar nicht in Anspruch, dass ich jetzt alles wissen muss. Wenn ich aber diesen Switch nicht hängt, krieg für mich, dann wird es für mich auch schwierig sein, wirklich mit coachingfragen sauber arbeiten zu können. Und da müssen wir natürlich ehrlich sein, dass es ein sehr, sehr starkes Persönlichkeitsthema, irgendwo wahrscheinlich auch ein Gesellschaftsthema, irgendwo auch ein Fußballthema, also umgang mit fehlenden Umgang, mit Offenheit, Umgang mit neuen Lösungen, auch mal sich zurücknehmen und viele Tränen haben natürlich ein großes Geltungsbedürfnis. Was ja in anderen Bereichen eine Stärke ist, eines Top-Trennen, ist das ja klarer, muss ich in dem Moment irgendwo zurücknehmen können. Also dieses Bewusstereinsätzen von meinen Fähigkeiten oder auch mal zurückhalten, das ist schon eine Crooks, die es zu entwickeln gilt, wo ich jetzt nicht sagen würde, dass es in der Top-Level angelang ist. Wiefern ist das dann ein Teil der Ausbildung, genau daran zu arbeiten an dieser Haltung? Das ist ein Schlüsselthema in der Ausbildung. Ihr kennt ja auch das trainere Entwicklungsmodell, wo bewusst diese ich Perspektive im Zentrum steht und davon hängt alles ab dann im Endeffekt. Und da ist ja, ich nicht so zu verstehen, dass wir jetzt Persönlichkeitsentwicklung des Menschen machen, sondern da geht es darum, ich als Trainerpersonigkeit, also wirklich in meiner Rolle als Trainer, wo ich halt auch meine Facetten, meine Prägungen habe. Und da gilt es genau mit diesen Methoden, die wir vorher schon besprochen hatten, beispielsweise über den Johari-Fenster, Dinge sichtbar zu machen, diskutieren zu können. Und dann wieder Ziele abzuleiten und in der Bereitschaft, das jeweiligen Trainer, auch mal was auszuprobieren. Und das ist natürlich der Schlüssel dann, dass man es ausprobiert und das bringt uns wieder zurück, wo muss das stattfinden, nämlich im Verein mit deinen Spielen, wer muss dort dabei sein, kompetente Leute, die der Feedback geben, vertrauensvolle Leute, die auch nicht weiter plappern, irgendwo in eine andere Richtung. Und das kann im Idealfall, würde ich behaupten, ein Vereinstrener entwickle sein, wie sie eben zum Teil ja stattfindet, wie du vorhin auch gesagt hast. Oder zum anderen natürlich von unserer Seite, im Rahmen einer Ausbildung. Stell ich mir aus sehr vielfältig vor, es geht um die Trainerrolle. Jetzt sind wir aber alle natürlich.
unterschiedliche Typen. Und der eine hat dieses dominantere Auftreten, was manchmal wichtig ist. Und vielleicht auch die Vorstellung, damit schneller zu mehr folgt zu kommen, ja. Vielleicht in dem Business auch in der Situation zu sein, dass es dann auch sein muss. Jetzt ist es so dieser Königsweg, mit den Fragestellungen dahin zu kommen, die Spieler zu entwickeln. Im Trainerausbildung steht das Trainer ich im Mittelpunkt. Wir alle wissen auch, dass eigentlich der Spieler, oder dass Talent auch im Mittelpunkt steht, dass wir weiter entwickeln wollen, hängt aber auch immer ein bisschen vom Setting ab. Bei welchem Verein bin ich denn? Und welche Persönlich, welche Stärken bring ich denn vielleicht auch ein? Also wie geht ihr denn mit diesen unterschiedlichen Trainer Typen um? Weil ihr wollt ja auch kein Beschneiden, wenn ihr sagt, okay, da hast du deine absolute Stärke, aber? Ja, da hast du absolut recht. Das wichtig, dass ein Trainer, ein Trainer, den auch bei sich bleibt. Und gleichzeitig ist es natürlich eine Möglichkeit, seinen Werkzeugkoffe einfach zu erweitern. Dadurch, dass sich mit coachingfragen arbeiten kann, auf dem Platz, gibt es mehr Möglichkeiten, mit Situationen und zu gehen. Und ich glaube, wenn du das den Teil nehmen, sichtbar machst, ist es für jeden, weil die sind ja alle motiviert und ärgehaltig. Ist es für jeden klar, dass er sich das aneignen will? Also diese Bereitschaft kriegst du schon hin, weil die wenigsten können, dass bewusst einsetzen. Und das bringt mich zum nächsten Punkt, dass bewusst der einsetzen. Das ist halt auch eine tolle Fähigkeit, wenn das eine Trainerin oder ein Trainer auch kann. Und das, was du vorhin auch noch mal meintest, wie man das konkret entwickeln kann. Da kann ich natürlich dann schon die Methode auch mal besprechen. Ich habe jetzt sehr viel von Haltung gesprochen, die halt einfach erfahrungsgemäß der Kern dazu ist. Wenn wir uns mal lösen von der Haltung, die als Geben voraussetzen, dann kann ich natürlich den Zugang wählen über die Methode. Und da gibt es ein schönes Beispiel, was ich teilen kann, was auch viele Trainerin aktuellen Ausbildung kennen werden. Das ist das Modell der Fußballaktionen. Und da arbeiten wir sehr konsequenz damit. Also da geht es nicht nur um die Ausführung eines Flachpasses, sondern es immer im Kern halt auch wieder die Wahrnehmung des Spielers, die Kommunikation mit seinen Mitspielen und auch eine Entscheidung. Und danach kann ich fragen. Also wenn ich mit einem Spielern eine Analyse mache, lass uns nochmal zum Szene zurückgehen. Er ist ja in der bestimmten Fußballaktion und entscheidet sich für dein Pass nochmal in den Druck rein, irgendwo um hinter die Kälte zu kommen. Und da kann ich ihn fragen, was denn deine Entscheidung war. Was wolltest du genau machen? Was hast du gesehen? Wer hat dich davon deinen Mitspielern signaligesendet? Wer ist in die Tiefe gelaufen? Wo hättest du noch Anspielmöglichkeiten gehabt? Und das sind ja Coaching-Fragen, nichts anderes. Und das ist für dein Spiel total wertvoll, diese kurze Dialog. Ich kann dann auch die vier Dimensionen in einer Fußballaktion anwenden. Und auch dort steht der Zilsetzung, die Intention im Kern. Wenn wir die Intention haben, wenn er mir sagt, ja, ich hätte da wirklich sehr, sehr gerne hat einfach die Linie durchspielt, das Schnittstellenpass wieder in den Druck rein, weil ich hab deine Lösung gesehen, mit einem tief einlaufenen Spiele. Der kann ich ihn fragen, wie war denn jetzt deine Position in diesem Moment? Also Position, Moment, Richtung und Tempo von deiner Ausführung. Und das total einfach zu verwenden, dann mit Fragetächniken. Da muss ich ihm nicht sagen, deine Position war so, die Richtung war das, das Tempo so und so weiter, sondern kann ich ja fragen. Und dann begibt mich das auf diese Ebene, dass ich Coaching-Fragen-Anwender in der konkreten Fußballaktion. Und mit einer Methode, mit einer Selbstverständlichkeit für mich als Trainer auf. Du hast gerade gesagt, es hilft dem Spieler auf der einen Seite, natürlich. Und es hilft auch mir als Trainer, wenn ich das immer wieder im Kopf habe, auch gewisse Situationen dann auch zu coachen. Mit der gleichen Methode. Ja, auf jeden Fall. Es ist einfach eine Hilfestellung. Und aber auch hier geht es einfach darum, auch als Trainer, wenn ich das bisher vielleicht nicht so gemacht habe. Das ist auch ein Prozess. Und das funktioniert natürlich nicht von heute auf morgen. Hatrik, du hast uns schon ein paar Einblicke gegeben, zu der Zeit bei der Frau Nationa-Manschaft. Du warst vom Titel her "Head of Performance and Development". Nimm uns da nochmal mit. Also "Head of Performance" ist klar, die "Vellopment" nur in Richtung Spielerinnen oder hat dir auch mit dem Trainer-Team gearbeitet. Was war so dein Aufgaben-Puffier? Wir haben in beiden Bereichen viel gearbeitet. Und du hast jetzt die beiden Bereiche schon angesprochen. Zum einen stand für mich immer die Chef-Trainerinnen und das Sänge-Trainer-Team im Zentrum. Da ging es darum, sich hier zu stellen, dass die Rahmenbedingungen top sind. Und dass wir gut unterwegs sind. Und zum anderen die Spielerinnen, es ist total klar herum. Die geht's ja am Endeffekt. Also auch dort ist der Weg über die Trainerin im Endeffekt einfach eine Möglichkeit auf die Spielerinnen einzuhägen. Kein geht's immer um die Spielerinnen und den Spieler, wo wir Dinge verbessern wollen. Und da haben wir natürlich unsere Aufgaben immer gehabt, im Alltag in den Lehrgängen zum Turnier hin. Also ganz klassische Aufgaben, die man begleitet als Trainer oder als Trainer-Team. Und mir scheinen so ein, zwei Aspekte, tatsächlich noch interessant, die eine längrfressige Perspektive haben. Weil, wissen die auch nicht immer nur für die Momente verantwortlich, sondern wenn wir von Wertensprechen, von Größeren, Visionen usw. Dann macht es auch Sinn, mal über den Telegram-Team auszuschauen. Und da hat mir ein Projekt, was wir damals gemacht haben. Und das war die B-Plus-Lizenz für die Nationalspielerin. Und das ist für mich ein Teil, den ich in meiner Rolle als jetzt her auf Performance and Development ganz bewusst wahrgenommen habe. Und da haben wir nicht darauf eingezahlt, dass die Spielerinnen in der nächsten Länderspielmaßnahme eine bessere Leistung bringt. Sondern haben wir im Idealfall darauf eingezahlt, dass 12 Spielerinnen bereits Trainerkompetenzen erwärten, im Übergang zu der nächsten Karriere dann, als Trainerinnen oder als Sportmanagerin. Und da hatten wir gemeinsam, wirklich gemeinsam im Trainer-Team und auch im Umfeld die Überzeugung, dass sich das total lohnt, dazu investieren und da reinzuarbeiten. Und das ist halt weit weg vom Alltag. Deswegen macht das Sinn, das bringt mich zurück zu diesen verschiedenen Zeithebenen der Reflexion halt auch mal lettropressperspektiv ziele zu definieren, für die längerfristige Zukunft. Das ist unbeispiell. Und das Zweiter, ja, wir haben absolut intensiv mit einem Trainer-Team gearbeitet, wir haben uns zu Workshops zurückgezogen, auch mal drei, vier Tage am Stück, wo wir zu 10, dann, ich meine, das auch eine Hausnummer, zehn Leute in einem Trainer-Team. Es ist ja klar, da musst du investieren, dass du eine gute Kultur hast in der Gruppe, dass du dich einigst auf Visionen, auf Zielsetzungen, auf Vorgehen, etc. Und da war ich auch sehr aktiv. Mit aber anderen natürlich in einem Kreis auch noch, dass mich vor allem jetzt bergelt, Prinz zum Beispiel erwähnen, die Sportpsychologin zu jene Zeit, die da auch in diesem Mehrwert natürlich für uns geboten hat, in Vorbereitung, aber auch Begleitung von solchen Maßnahmen. Bevor du zum DFB gekommen bist, Patrick, und du bist zum DFB gekommen in der Doppelrolle, ja, weil du hast gleichzeitig auch noch Daniel Nitzkowski in der Prolizentz unterstützt, und war es bei der Frau Nationalmannschaft. Aber du bist zu uns gekommen, was hier schweizt. In der Schweiz war es so als Trainer aktiv und da auch in der Ausbildung aktiv. Wir haben es gerade schon gehört, du warst auf der einen Seite natürlich auch in der Wissenschaft, hast dir was Selbstreflexion Projekte gemacht und darüber nachgedacht. Woher kommt denn dein Interesse für dieses Feld? Und was hast du aus dieser Zeit auch mitgenommen? Und kannst du das vielleicht jetzt auch einbringen in die Ausbildung? Ich habe das einfach immer schon in mir gehabt, dass mich zum einen dieses Sport fasziniert. Ich habe wie die meisten von uns eine gewisse Biografie im Fußball, die bei mir aber über seine Zeit und Jugend Nationalmannschaft und dann auch einen Ende gefunden hat aufgrund von Verletzungen. Und bin halt sehr schnell dann auf die Schiene gekommen von Studium und habe immer gemerkt, mich interessieren Dinge, aber die beantworten mir nicht alles. Also habe ich dann das nächste Studium gemacht, mittlerweile irgendwie drei Stunden gänge oder so, was keine Ahnung. Dieses permanente Lernen, dieses Live-Flong Learning, das war bei mir glücklicherweise für mich, manchmal fürs Umfeld nicht, weil sie auch anspruchsvoll ist, aber für mich persönlich irgendwie in mir drin. Ich kann dir das gar nicht wirklich erklären, deswegen ich umbewusst. Und das hat dazu geführt, dass ich mich mit diesen Themen beschäftigt habe, weil ich ab sehr schnell gemerkt habe, bis wir sehen, der Belizenz damals in der Schweiz, dass mit der Respekt von Fitness fehlt in der Ausbildung. Also habe ich eine Fitness-Train-Rausbildung gemacht. Und dann habe ich ja Alicenz gemacht, habe ich gemerkt, wo aber Alicenz irgendwie da dich mehr erwünscht, dass da noch mehr die mentalen Aspekte drin sind. War nicht drin, dann habe ich Coaching-Ausbildung gemacht, das Sport-Sychologische Fortbildung. Also so hat wieder seine das andere ergeben. Und dann in der Mischung nochmal mit Praxis und Theorie hat auch immer die Möglichkeit, Sachen auszuprobieren, mit einer Nationalmannschaft oder auch mit einem Verein, auch Herdenteams in der Schweiz sich trainiert habe. Und auch dort, wenn man wieder gemerkt, Dinge funktionieren, irgendwie nicht optimal, wie ich es gelernt habe und wie ich die Überzeugung habe. Und zum Glück gab es immer tolle Leute in meinem Umfeld, die auch man Tür geöffnet haben, oder tolle Ausbildungslärgänge, Fortbildungsmöglichkeiten. Wirklich spannende Gespräche, die sich irgendwie durchziehen, seit jetzt Jahrzehnten, man wäre die auch nicht jünger, man mit ihr Älter und stellt fest, du bist dann 43 und bist immer noch mit diesem Themen beschäftigt. Und ich glaube ganz ehrlich, Dennis, ich habe heute mehr Fragezeichen bei mir drauf, als noch vor zehn, fünfzehn Jahren. Ich habe mir Sicherheit auch viel mehr Ausrufe zeichen, weil ich viel gelernt habe und viel anwenden und reinbringen kann. Aber dieses Gefühl von, wo das lohnt sich da weiter zu forschen, über die eigenen Gedanken oder auch über die Gespräche, in unserem Team, dann in den Kopf, als du angesprochen hast, das ist natürlich ein wunderbares Umfeld, um genau an diesen Themen auch zu verholen.
dran zu bleiben mit unseren Teilnemen, mit den Möglichkeiten in der DFB-Akkademie, die Möglichkeit in die Teams reinzugehen. Jetzt bin ich seit einhalb Jahren nicht mehr aktive Teil eines Trainer-Teams, aber das kann sich auch wieder ändern. Also diese permanente Wandel, aber doch irgendwie immer so mit einem klaren Strang, der darauf einzahlt, sich mit dieser Trainerfähigkeit, mit Trainerkompetenzen auf der Topstufe zu beschäftigen. Und das ist mir wichtig, gleichzeitig die Basis nicht zu vergessen, weil ich komm selber von dort, mir ist das total bewusst. Ich mach bis heute mindestens ein zweimal im Jahr bewusst Trenelergänge in der schweizliche Unterrichter auf C-Lizenz-Stufe. Um einfach auch dort wirklich den kompletten Range auch wieder abgebildet zu haben und wenn ich ehrlich bin, diese Tage machen wir mindestens gleich viel Spaß. Wie wenn ich das Glück habe, hier in Augsburg dann ein Modul mit der Proliizenz begleiten zu dürfen. Die Trainerausbildung wurde reformiert vor gar nicht allzu langer Zeit, auch bei uns hier in Deutschland. Wir haben jetzt ein sehr kompetenzorientierten Ansatz. Wie siehst du das im Vergleich zu der Ausbildung, die in der Schweiz aktuell läuft und kann man das überhaupt vergleichen, sagt ihr, es gibt natürlich länderspezifische Punkte, die hat jedes Land für sich natürlich inne, aber dadurch, dass die UE für ja gewisse Dinge vorgeht, ist es einfach so, dass es sehr vereinheitlich wird. Das ein bisschen beides drin. Zu meinen Jahr hat die UEFA Convention schon dazu geführt, dass die Ausbildungslärgänge jetzt bei den bedeutsamen europäischen Fußballverbänden vergleichbar sind. Wir hatten dazu auch ein Modul gemeinsam mit Österreich und Deutschland und der Schweiz im Januar und da haben wir gemerkt, das sind die gleichen Themen, die uns beschäftigen. Das war auch ein leichtes dort ein gemeinsames Modul aufzusetzen, weil alles ein bisschen ähnlich unterwegs sind und sich mit den gleichen Themen auch beschäftigen. Und zum anderen Jahr, absolut, hast du natürlich Unterschiede in den Ländern. Beispielsweise haben wir eine größere Gruppe als andere Nationen, aber das erklärt sich halt einfach aufgrund der Größe, der Popularität des Fußballs, der auch anderen Wege, die es bislang in Deutschland noch nicht gab. Das sind uns jetzt länder wie Belgien, Holland, Schweiz natürlich voraus. Die haben schon lange eingeführt mit A+ also A-Juselizenzen. Die haben auch im Segment Ausbildung für Ausbilder schon deutlich mehr Vorlauf als wir das haben und das sind Themen, die uns im Moment ja sehr stark beschäftigen, wo wir aber über das Netzwerk auch profitieren von den Erfahrungen der anderen. Und zum anderen ist bei uns natürlich auch so, dass die Prolizensgrader der ehemalige Fußballlehrer natürlich auch eine Strahlkraft hat. Also auch dort ist wie umgekehrt dann, dass auch andere Verbände man sagen, wie macht ihr das, wie geht ihr damit um und wir haben ja wirklich tolle Möglichkeiten auch dort im Austausch voneinander zu profitieren. Endes ich habe da so eine Frage an dich, warum hat dich eigentlich nach deiner hervorragenden Alli-Zensstüge gemacht, dass noch keiner gefragt, ob du jetzt die Prolizensmachen möchtest? Die Frage, es musst du mir die Frage stellen, oder stellt sie jemanden an, die Frage? Ne, wir mit. Das schön ist ja an sehr einen Bons in der Podcast-Reihe. Wir auch heute wieder streifen, wer eigentlich das ganze Trainer da ist. Wir haben immer einen gewissen Schwerpunkt, über den wir sprechen möchten. Aber wir kommen immer wieder auf Kommunikation zu sprechen, auf Entwicklungen im Allgemeinen und auf die verschiedenen Punkte, die es nun mal mit sich bringt und ausmacht auch Cheftrainer zu sein. Um uns einmal noch mal zurückzubringen, zum heutigen Thema und zu der Kompetenz über die Worte sprechen an, sie im in deiner Studie du hast es definiert und du hast dann auch Trainer und Sportdirektoren gefragt, wie wichtig ist euch denn diese Kompetenz? Kannst uns da mal Einblicke geben? Die Kompetenz-Coaching-Beratungsfähigkeit als solches, wie wir sie heute auch diskutieren, die Worte in neutral bewertet, wieder extremes Verbesserungspotenzial noch stärke. Was aber interessant war, wir haben noch weitere sogenannte operative Kompetenzen, die sind den Aufgabenfeldern von Trainer und Sernai definiert und da gibt es unter anderem einst, das heißt Coaching und Mannschaftsführer und dieser Bereich wurde zum Beispiel als Stärke gesehen von den Trainer und die Sportdirektoren haben hier noch Verbesserungspotenzial gesehen, aber das ist meckern auf oben die wo, denn wir wissen, wie anspruchsvoll die Aufgabe ist und gleichzeitig haben die Sportdirektoren dabei auch betont, wie gut wir, wie gut ausgebildet unsere Trainer auch in Deutschland sind. Ich glaube dieses verbessern, das zeigt einfach, wie essentiell dieser Bereich geworden ist, dass einfach in diesem Bereich man nicht genug tun kann, um sozusagen eigenen Skills noch weiter zu verbessern. Das unterstreichte es einfach am Ende des Tages. Es ist auch ein absolut elementarer Baustein, meinem Trainer, das sind jetzt mit dem ich eigentlich jeden Tag Berührungspunkte habe, weil ich so viele Maustausch bin, nicht nur mit meinem Staff mit den Spielern, mit auch der Vereinsführung und da geht es ja für mich dann auch darum, wie stelle ich mich da, wir haben Überhaltung gesprochen, über das Aufgaben-Spektrum gesprochen und dann habe ich tagtäglich diese Gespräche, wir haben auch über Fragestellung gesprochen, wir haben mit Theresa Merkel auch über zuhören gesprochen, wo wir uns glaube ich alle manchmal ein bisschen schwer tun, wo wir uns aber auch entwickeln können und sagen ja ich lasse genau diesen Raum für kreative Lösungen vielleicht auch mal da und dass sowohl auf dem Platz unmittelbar, wenn wir in der Spielsituation sind oder auch in der Persönlichkeitsentwicklung der Spielerchen und von daher wieder man sehr weit es fällt, dass wir heute bespielen dürfen. So, so, das war bis hierhin schon wirklich eine herausragende Folge. Ich glaube, diejenigen, die die Folge heute hören werden mit dir, die werden gleich schauen, wo ist die E-Mail-Adresse? Ich werde die mal schreiben, ja, weil ich finde, das war heute super, super spannend, hat richtig viel Spaß gemacht. Vielen Dank, also gleichfalls, das haben wir extrem Spaß gemacht, ich finde das auch überragend, dass sie er investiert in so ein Podcast, ich habe mir die Folgen vorab ja auch angehört, das macht echt Spaß da rein zuhorchen und das hilft uns auch in der Trainerausbildung, Themen sichtbar zu machen, mit Toptrenden, wie es sie teilweise auch kriegt, das ist echt eine tolle Sache. Ich habe noch einen letzten Satz, den ich mir erlauben würde, weil du hast den eingeleitet, denn es mit dem jede Situation ist coachbar und ich muss jetzt noch mal dran denken, wo Anselm ausgeführt hat, von coaching und mantschaftsführung, weil genau so war das gemeint. Also wenn wir es dann dort aufbeziehen, dann ist eben jede Situation coachbar, weil es Teil meines Leaderships ist, aber das logisch weiß ich, dass wir durch mindestens ein, zwei andere Folgen nochmal füllen, wo es bestimmt auch Trainerinnen und Tränen gibt, die da auch interessant sein können. Und das schönen Patrick, ja, du bist auch noch nicht entlassen, denn wir enden immer mit einer eigentlich zusammenfassenden Frage und zwar geht es darum, welche Tipps hast du noch für die höhererinnen und höherer daraus, in so welche drei takeaways, vielleicht um sich in dieser Kompetenz, in diesem Kompetenzbereich coaching und Beratungsfähigkeit gut aufzustellen. Ja, eine tolle Frage für mich noch mal zum Abschluss, die mich richtig fortet jetzt, denn es aus meiner Sicht ist wesentlich, dass sich Trainerinnen und Trainer einfach ab und zu Zeiten nehmen hinzusetzen und zu reflektieren, warum tue ich die Dinge eigentlich. Also wo ist mein Antrieb, weil das der Kern von ganzen? Wenn ich weiß, wie so ich das mache, wie so ich Zeit investiere für es Training am Abend, für Trainingslager, für das Spiel, für Fahrdienst, was auch immer, unabhängig von der Stufe, es ist es, warum dieses Why ist der Kern von ganzen. Und da ist meine Erfahrung, dass alle Trainerinnen und Trainer sehr schnell im Zugang finden und das für sich festzuholen kann und sich dem bewusst zu sein, das trägt eine Kraft in sich. Das das einen. Und das zweite ich würde schon empfehlen, dass man sich als Trainerin, als Trainer in seinem Umfeld ein, zwei Personen definiert, wo man weiß, mit denen kann ich auch im Vertrauen austausch pflegen. Da habe ich die Möglichkeit, mal ein Problem, was mich beschäftigt anzusprechen, da kriege ich auch man ehrlichen Rad, wenn ich vielleicht nicht gerecht weiß, was ich in diese Situation machen soll, oder da kriege ich auch mal ein Schulterklapp, wenn ich Bestätigung brauche. Also so dieses Element, das Mentoring, der Beraterfähigkeit von außen. Und das dritte, das würde ich mir tatsächlich offen lassen, weil ich eben überzeugt bin, dass in der Haltung ja wichtig ist, dass die Leute ihre eigenen Lösungen finden. Also wenn ihr jemand noch einen dritten Punkt möchte, dann wenn ich sicher und hofft natürlich, dass euch irgendwas getriegt hat, der zu über die Folge oder auch über die anderen Folgen, die ihr schon gehört habt und dann definiert das für euch. Und dann nimmt den mit und setzt den an Nummer 1, weil das wird der wichtigste sein. Ansehmt toll, die plomatische Antwort auf meine tatsächlich herausfordernde Frage, danke Patrick, hast du noch was zu ergänzen? Also ich finde, das war ja eigentlich eine perfekte Antwort an am Ende passend zum Thema, wenn man so will. Und ich möchte eigentlich nur ergänzen, dass natürlich Reflexion toll ist und eine super Sache ist. Am Ende des Tages ist es aber glaube ich auch wichtig zu betonen, dass man es nicht damit verwechseln sollte, dass ich mich jeden Tag als Trainer von Spiegel stellen sollte und ja auch mich selber kritisch beugen muss, denn das ist dann auch Tomatz, denn wir wissen ja alle, vor allem schwierigen Phasen ist der Trainer häufig alleine und deswegen sollte man es eher für sich nutzen, um das fand ich das Sandspirin-Party, was du gesagt hast, um auch einfach mal sich hinzusetzen und zu schauen, was mache ich denn gut und wie wirklich denn überhaupt, was kann ich beeinflussen und was eben nicht, weil am Ende ist man als Trainer eben auch manchmal auch, ich sage jetzt mal, dem was passiert, ausgesetzt, ausgeliefert und das muss man dann irgendwo auch akzeptieren. So ist dann leider manchmal die Branche. Ansehmt, du musst da keine Sorge haben, ich lasse dich nicht alleine, zumindest noch nicht. Ich freue mich auf die kommenden Folgen, mir bleibt euch zu Danke für die Frage.
wirklich spannende informative Gespräche. Patrick, vielen Dank für deinen Zeit. Und vor allem viel Spaß und Freude dabei, weiterhin die Trainer Richtung Profi bereit zu fühlen, diese zu entwickeln. Ich habe das Gefühl, dass du da drin aufgehst und freue mich darauf für dich ansehen. Ich sag mal so, es war mir natürlich auch eine Freude. Und wir hören uns wieder. - Danke. - Vielen Dank. Trainer Kompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akaneomie.
Podcast Summary
Key Points:
Trainer müssen regelmäßig reflektieren, warum sie handeln, und ihre eigenen Antriebe hinterfragen.
Der Vergleich mit einem Marionettenspieler verdeutlicht die Komplexität der Trainerrolle – viele Fäden müssen gleichzeitig gehalten werden.
Gute Trainer zeichnen sich durch Begeisterungsfähigkeit, klare Kommunikation, Souveränität und ein klares Selbstbild aus.
Erfolg sollte über Handlungs- und Leistungsziele definiert werden, nicht über Ergebnisse; der Weg ist gestaltbar.
Beratungskompetenz beinhaltet Instruktion und Wissensvermittlung, während Coaching durch gezielte Fragen Reflexion anregt und Lösungen beim Gegenüber hervorholt.
Beziehung vor Inhalt
In der Ausbildung wird zunehmend auf Coaching statt reiner Instruktion gesetzt; der richtige Moment zum Unterbrechen ist zentral.
Lernen findet am besten im realen Trainingsalltag statt; Videoanalysen und Selbstreflexion sind wichtige Werkzeuge in der Trainerausbildung.
Summary:
In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie spricht Patrick Rolimund, stellvertretender Leiter der UEFA-Pro-Lizenz-Ausbildung, über Beratungs- und Coaching-Kompetenz im Profifußball. Er betont, dass Trainer regelmäßig innehalten und reflektieren sollten, um ihre eigenen Motive zu verstehen. Der Vergleich mit einem Marionettenspieler, der alle Fäden in der Hand hält, verdeutlicht die Vielschichtigkeit der Aufgabe.
Ein guter Trainer brauche Begeisterungsfähigkeit, klare Kommunikation, Souveränität und ein klares Selbstbild. Entscheidend sei die Arbeit mit Handlungs- und Leistungszielen statt reiner Ergebnisorientierung, da nur der Weg beeinflussbar sei. Als Beispiel nennt er die EM 2022 mit der Frauennationalmannschaft, wo ein gemeinsames Auftrittsbild definiert wurde, das alle Handlungen leitete.
Beratung unterscheide sich vom Coaching: Bei der Beratung gehe es um Wissensvermittlung und Instruktion, beim Coaching um gezielte Fragen, die Reflexion anregen und Lösungen aus dem Gegenüber hervorholen. Beziehung vor Inhalt sei dabei ein zentrales Prinzip. In der Ausbildung wird zunehmend auf Coaching-Fähigkeiten gesetzt, etwa durch das Erkennen des richtigen Moments zum Unterbrechen im Training.
Effektives Lernen finde im realen Alltag statt; daher werden Trainings gefilmt, selbstreflektiert und mit Ausbildern besprochen. So können Trainer ihre Fähigkeiten nachhaltig verbessern.
FAQs
Ein guter Trainer muss Menschen begeistern und inspirieren, eine starke Kommunikation und ein gutes Trainerteam haben, souverän sein und wissen, wie er Fußball sieht und wie er als Mensch auftreten will.
Beratung beinhaltet Instruktion und den Input von Wissen, um Lösungen zu geben. Coaching hingegen fördert durch gute Fragen und Reflexionsprozesse, sodass das Gegenüber selbst auf die Lösung kommt.
Dieser Ansatz betont, dass eine belastbare Beziehung zwischen Trainer und Spieler entscheidend ist. Nur so können Inhalte und Beratung effektiv vermittelt werden.
Trainer filmen ihre eigenen Trainings, reflektieren sie selbst und erhalten Feedback von Ausbildern und Gruppen. So lernen sie, den richtigen Moment zum Eingreifen und Coaching zu erkennen.
Akzeptanz gepaart mit Expertise ermöglicht es dem Trainer, dass seine Ratschläge ankommen und Spieler ihm vertrauen. Ohne Akzeptanz nützt auch die beste Fachkenntnis wenig.
Handlungsziele fokussieren auf den beeinflussbaren Weg und Prozess, nicht auf Ergebnisse. Das gibt Orientierung und hilft, auch bei Misserfolgen die Leistung zu messen.
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