Paartherapie wann sinnvoll? So rettet ihr eure Liebe rechtzeitig! #292
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Kleine Alltagsprobleme wie ungeschlossene Schubladen oder vergessene Aufgaben können bei Paaren schnell zu einer Konfliktspirale führen, wenn sie nicht früh erkannt und behandelt werden. Die Wahrnehmung, dass man sich im Kreis dreht, entsteht, wenn wiederholte Gespräche keine nachhaltigen Lösungen bringen und die Stimmung im Verlauf schwankt. Zentrale Signale einer Beziehungskrise sind fehlende Wertschätzung, unerfüllte Versprechen und das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Viele Paare verzögern die professionelle Unterstützung aus Angst vor dem Scheitern oder dem Gefühl, nicht stark genug zu sein, was die Krise vertieft. Eine Paartherapie oder Beziehungstrainings ist daher sinnvoll, wenn wiederkehrende Streitthemen oder emotionale Verletzungen auftreten, selbst wenn die Beziehung noch nicht in einer tiefen Krise ist. Moderne Beziehungen erfordern eine differenzierte Kommunikation, da beide Partner heute im Beruf, finanziell und familiär verantwortlich sind. Wichtiger noch ist, dass je früher Paare Unterstützung suchen, desto effektiver und angenehmer der Prozess wird und die Heilungschancen erhöht werden. Paare können sich heute über Podcasts oder Videos informieren und bewusst entscheiden, ob sie eine therapeutische Unterstützung benötigen, was die Zusammenarbeit angenehm und wirksam macht.
Man merkt halt auch relativ schnell nach ein paar Gesprächen häufig, gerade wenn das Themen sind, die einem, sag ich mal, als Paar auch vertraut sind, die man schon öfters in der Vergangenheit hatte, dass man sich schnell im Kreis dreht.
Also, dass man sagt, ja, wir haben ein gutes Gespräch, aber im nächsten Gespräch, da kippt die Stimmung wieder.
Das heißt, solche Kleinigkeiten sind relevant, daraus baut sich eben so eine Konfliktspirale auf.
Ich bin dir nicht wichtig, meine Anliegen zählen für dich nicht. Deine Versprechungen, was zu ändern, hältst du nicht ein.
Jetzt geht es auch auf einmal um dich. Es sind schon Risse da, es sind Vorahnungen da, da mag ich nicht mehr drüber sprechen.
Das sind alles schon Dinge, wo man lieber früh eingreifen sollte und sagt, dann lass uns lieber ganz früh Unterstützung holen, bevor man in der Krise erst so richtig drinsteckt.
In dieser Folge sprechen wir darüber,
woran ihr erkennt, dass eine Paartherapie sinnvoll ist und warum viele Paare oft zu lange damit warten.
Wir haben in den letzten Jahren hunderte Paare begleitet, die genau an diesem Punkt standen.
Unsicherheit, Hemmschwellen, Angst vor dem Scheitern, bis die Krise fast schon zur Trennung führte.
Du bist im Podcast der Lebensidealisten gelandet. Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch, raus aus der Krise hinein in eine dauerhaft glückliche und harmonische Beziehung.
Die Situation bei Paaren ist ja häufig, wenn man in einer Krise ist.
Dass man erstmal versucht, sich selber zu helfen.
Also das ist ja so ein erster Aspekt, den man erstmal loslegt.
Dass man sagt, okay, was kann ich denn tun?
Was kann ich verändern, um aus dieser Krise rauszukommen?
Man versucht vielleicht erste Gespräche.
Man sagt, müssen wir ein Wochenende wegfahren?
Irgendetwas, was uns guttun würde, weil man den Zustand als so unangenehm empfindet.
Aber man merkt halt auch relativ schnell nach ein paar Gesprächen häufig,
gerade wenn das Themen sind, die einem als Paar auch vertraut sind, die man schon öfters in der Vergangenheit hatte,
die vielleicht noch nicht in die Krise geführt haben.
Die einem bekannt sind, dass man sich schnell im Kreis dreht.
Also dass man sagt, ja, wir haben ein gutes Gespräch, aber im nächsten Gespräch, da kippt die Stimmung wieder.
Und dann reden wir wieder fünf Stunden und gehen mit einem unguten Gefühl raus.
Und dann haben wir wieder ein schönes Wochenende.
Aber irgendwie haben wir das Gefühl, wir kommen da nicht dauerhaft nicht gut voran.
Deswegen würde ich eigentlich nochmal viel früher ansetzen.
Nämlich, wenn jetzt beiden bewusst ist und das so ausgesprochen wird,
wir befinden uns in einer Krise.
Dann ist man ja schon mal als Paar recht weit.
Weil meistens beginnt ja die Herausforderung damit, dass eine Krise zwar schon da ist,
aber entweder keiner von beiden das für sich so reflektiert und so ausspricht
oder das nur einer von beiden so spürt und aber vielleicht auch gar nicht so offen benennt und ausspricht.
Und der andere das auch vielleicht ganz anders sieht und sagt, ich glaub, du übertreibst.
Wenn du jetzt mal uns mit den Nachbarn vergleichst.
Mhm.
Also.
Auf die streiten, hast du gerade gestern gehört, wie laut das da war, als wir vorbeispaziert sind.
Also da brauchen wir uns ja auch gar keine Sorgen machen.
Anderen geht es viel schlechter als uns.
Ja, oder viele sagen ja, wir fahren ja noch zusammen in den Urlaub oder wir gehen ja noch beide arbeiten.
Den Kindern geht es ja auch gut.
Also die nivellieren das so runter.
Ganz wichtiges Signal, häufig für die Männer, dass die Männer das sehr schwer finden,
einen Krisenzustand zu fühlen oder anzuerkennen, auch wenn die Frau über ihr Leid spricht.
Wenn solche Signale kommen, man kauft sich zusammen etwas, zusammen zwei E-Bikes gekauft.
Hatten wir mal als Beispiel.
Ja, da war der Mann ganz, ganz traurig im Erstgespräch und hat gesagt, das war für ihn so der Punkt,
da dachte er, ist noch alles okay, man würde doch so eine Investition nicht machen, wenn es so schlimm wäre.
Gemeinsame Urlaube, Planung für die Zukunft zusammen.
Alles Signale, die gerade dem Mann eigentlich zeigen, du hast noch alles gut.
Das heißt, das ist eigentlich so die erste Herausforderung, erstmal einen gemeinsamen Nenner bezüglich des Gefühls der Krise
und der echten Gefühle, Intensität, der Dramatik des Ganzen zu bekommen
und einfach zu hinterfragen, wie sehr ist man da im Leid.
Was natürlich etwas, finde ich, an unserer Kultur hier liegt, dass wir ja immer dazu neigen und geprägt sind,
etwas dann zu tun, wenn etwas Schlimmes eingetreten ist.
Also das heißt bei uns.
Krankenversicherung und nicht Gesundversicherung oder sowas.
Also wir gehen also alle zum Arzt, wenn wir krank sind und lassen uns dann helfen.
Viele sogar eher stolz, ich war jahrelang nicht beim Arzt und eigentlich müsste es andersrum laufen.
Und so müssten auch Paartherapien oder Beratungen sein, dass man sagt, ich gehe zum Arzt, um ihn zu fragen,
was kann ich tun, um gesund zu bleiben?
Einmal durchchecken lassen und was kann ich tun, um wirklich gesund zu bleiben?
Wie ist mein aktueller Lebensstil?
Wie wird er bewertet?
Wie würdest du Ernährung, aktuellen Körper, Fett und Muskelzusammensetzung bewerten?
Wie ist meine Lungenfunktion und so weiter?
Woran sollte ich arbeiten, damit ich möglichst gesund bleibe?
Aber so ticken wir ja nicht.
Und das ist hier auch der Fall.
Das heißt, da ist immer so ein inneres Abwägen.
Sind wir nun doll genug in der Krise, damit man wirklich Beziehungsbücher
lesen muss, Podcasts dazu hört oder wohlmöglich sogar noch einen fremden Menschen mit dazu
holt?
Muss das wirklich sein?
Und das ist ja auch etwas, was uns immer wieder entgegenkommt, sozusagen in den Gesprächen,
dass manchmal Paare sagen: Ja, ich weiß gar nicht, ist das in Ordnung, dass wir über
diese Themen hier sprechen?
Weil es sind so Kleinigkeiten.
Also mir ist es fast unangenehm, das zu erwähnen, wo ich verletzt bin, weil das ist eine Kleinigkeit.
Aber so ist ja das Leben.
Es sind manchmal oder nicht nur manchmal, sondern sehr oft sogar.
Gerade viele, viele Kleinigkeiten, die mich stören und die dann ein Unwohlsein machen.
Wenn ich jetzt auf mich schaue, selbstkritisch, wenn ich Schubladen nicht zumache oder du
könntest wahrscheinlich jetzt gerade viel besser ergänzen, irgendetwas nicht mache,
dann kann das ja schon bei dir, weil das unser Alltag ist, ein ungutes Gefühl auf Dauer machen.
Gerade wenn du mich darauf aufmerksam machst und ich es trotzdem nicht mache, dass man
sagt: Okay, aber es sind auch denn eine Form von fehlender Wertschätzung oder Respekt,
fehlender Wertschätzung oder Respektlosigkeit und dann sind wir schon bei einem ganz anderen
Thema.
Und dann rutschen Paare, nicht nur deswegen, aber auch wegen vielen anderen Dingen, dann
in eine Krise.
Und dann ändert sich vor allem der Modus.
Und dann sind sie in Erstgesprächen und sagen: Wir sind ein echt, echt harter Fall.
Ich weiß nicht, ob ihr uns da helfen könnt, wo was Schweres hattet ihr vielleicht noch
nicht.
Meistens schon.
Ja, genau.
Aber das ist dann das Gefühl in dem Moment.
Meistens hatten wir noch viel komplexere Fälle.
Ja.
Aber natürlich.
Jedes Paar, was sich meldet, fühlt sich als schwer.
Ja.
In einem schweren Fall und sehr komplex und aus der eigenen Wahrnehmung und den eigenen
Emotionen auch vollkommen berechtigt.
Aber das ist ja genau die Kette, die häufig bei emotionalen Verletzungen eintritt.
Zunächst ist das so ein Störgefühl, Unstimmigkeitsgefühl, wo auch noch ein Feedback gegeben werden
kann.
Also wenn du Schubladen nicht schließt, dann sind das erst mal nur Schubladen, die nicht
geschlossen sind.
Das stört.
Aber es sind die Schubladen, da sind wir noch beim Thema, wo man wirklich sich rund um Schubladen
dreht und wo das Thema auch etwas ist, wo man sagt, das ist trivial, wir reden hier
über Schubladen.
Wo jeder noch so ein bisschen grinst und sagt so, ja, gut, ne?
Jetzt gebe ich dir bei Feedback und sage, ich wünsche mir, dass du sie immer schließt,
das stört mich.
Und du sagst, ja, kann ich sehen, mache ich.
Du stimmst zu.
Jetzt machst du es wieder nicht.
Jetzt fängt es an, langsam das Störgefühl sich zu verstärken.
Ich gebe vielleicht sogar noch ein zweites Mal Feedback.
Meistens kommen ja noch zwei, drei andere Sachen dazu.
Und irgendwann machst du es wieder nicht, aber hast wieder zugestimmt und dann beginnt
es nachher, nämlich sich in der Ebene zu wechseln und auch dann in eine Verletzung
mehr hinein zu geraten, weil dann beginnt das sich zu wandeln, weg von den Schubladen
hin zu mir.
Ich bin dir nicht wichtig.
Meine Anliegen zählen für dich nichts.
Du bist unzuverlässig.
Und jetzt haben wir auf einmal, dass ich mich auf Identitätsebene als Mensch in der Partnerschaft
schlecht fühle und nicht gesehen fühle.
Und dir noch unterstelle und immer mehr präge, dass du ein unzuverlässiger Mensch bist und
auf meine Wünsche nicht eingehst, obwohl du zugestimmt hast.
Und dann ist das Ping-Pong-Spiel sozusagen geöffnet.
Wenn du denn etwas machst, was mich stört und ich dann sagen würde: Ja, kannst du bitte
deine Tasse auch in den Kühlspüler stellen?
Klar, wenn du die Schublade schließt.
Und schon.
Also das ist schon.
Wir schmunzeln jetzt ja noch drüber.
Aber das ist richtig anstrengend, wenn man diesen Modus erreicht hat.
Dann sagst du: Ja, kannst du mir dabei helfen?
Ja, kann ich machen.
Aber was tust du denn für mich?
Also was heißt, wir haben bei uns sieben Ebenen der Veränderung und wir haben so drei
obere Ebenen.
Da ist eine Ebene die Verhaltensebene und wir haben untere Ebenen, die mehr im Fundament
liegen.
Und das sind zwei Ebenen, zum Beispiel Identität, also ich bin und Überzeugung, die ich zum
Beispiel bei dich dann habe.
Und das ist eben dieser Switch, der passiert.
Am Anfang geht es bei den Schubladen und bei der Tasse um ein Verhalten.
Deswegen können wir Feedback geben.
Und wenn es dann in die Verletzung rüber geht, dann wechselt das eben Ebenen tiefer und es
trifft auf einmal mich als Mensch und ich habe dann noch zusätzlich eine Brille auf
dich, eine Überzeugung von dir, dass du einfach deine Versprechungen nicht einhältst, du
mich nicht ernst nimmst.
Also solche Sachen.
Das ist ja schon eine ganz krasse andere Ebene, muss man sagen.
Also wenn jemand über mich denkt, ich bin ein unzuverlässiger Mensch oder ich halte
mich nicht an Absprachen, das trifft einen schon viel, viel mehr, als wenn jemand sagt:
Ja.
Und unser Gehirn denkt in verrückten Mustern.
Ja.
Mensch, Schatz, warum soll ich die Kinder denn nicht abholen?
Warum machst du das immer und ich habe das Gefühl, du willst da voll die Kontrolle drüber
behalten.
Du schließt die Tür nicht.
Geh lieber selber einkaufen, du vergisst immer so viele Dinge.
Und das heißt, da entstehen solche
Muster. Und auf einmal,
wenn nämlich erstmal diese
Überzeugung auf Identitätsebene ist,
du bist unzuverlässig,
also wenn du schon nicht in der Lage bist, obwohl du es
versprochen hast,
Schubladen zu schließen, wie willst du
dann irgendwie, so eine Kleinigkeit
geht schon nicht, wie soll ich dir dann die Kinder anvertrauen?
So geht
die Kette dann los, bei den
Verletzungen. Das heißt, solche Kleinigkeiten sind relevant.
Daraus baut sich eben
so eine Konfliktspirale auf.
Und da sind wir nämlich an dem Punkt,
mit der Frage, ab wann
macht das denn Sinn, sich zu melden?
Eigentlich kann man sagen, sobald man merkt,
dass solche Themen beginnen
und man bekommt für diese
Themen keine nachhaltige,
wirkliche Lösung mehr, sondern
man schaut vielleicht
weg, man spart Themen aus
und spricht darüber nicht mehr, man dreht
sich im Kreis. Wenn man drüber spricht,
es beginnen so
innerliche Sorgen
vor Themen und sagt,
ich mag nicht schon wieder mit dir über Urlaub
sprechen, da haben wir uns die letzten drei Male
schon drüber gestritten. Also man merkt,
dass so immer mehr Themen im
Fundament zwischen
euch als Paar
schon problembehaftet sind. Es sind schon Risse
da, es sind so Vorahnungen
da, da mag ich nicht mehr drüber sprechen.
Und ein Hinweis ist ja
auch, wenn man zum Beispiel
einen Podcast wie unseren hört und sich
für diese Themen mal interessiert oder sich
irgendwie ein Buch kauft, also dass man
so merkt im ersten Schritt, okay, ich brauche
dann andere Impulse, ich bräuchte dann nochmal Unterstützung.
Ganz pauschal kann man sagen, eigentlich jeder, der
jetzt die Folge hört, der
sollte auf jeden Fall
mit seinem Partner sprechen und
überlegen, welcher Weg, und das muss ja nicht gleich
die Paartherapie sein, aber es wird anscheinend
was für die Beziehung gebraucht. Es gibt anscheinend ein
Mangelgefühl, was da ist, eine Unzufriedenheit,
ein Unglücklichsein.
Und es wird anscheinend etwas in der Beziehung gebraucht,
um wieder mehr in Richtung Wunschbeziehung
und Erfüllung zu kommen. Bei vielen ist halt
auch eine Angst, sich Unterstützung zu holen
da. Also
das Gefühl, gescheitert zu sein, wir haben das nicht
zusammen hinbekommen oder
nicht stark genug zu sein.
Dass da halt auch diese Hemmschwelle ist,
jemanden außen stehen, und ich kann das auch erstmal
verstehen, das sind mir viele Menschen auch in anderen Bereichen,
etwas
zu erzählen. Und es ist ja nicht etwas
nur, sondern es sind ja häufig extrem
intime, vertrauensvolle
Themen, die man vielleicht nicht mal mehr
mit Freunden besprechen mag, oder
auch mit der Familie sowieso nicht, dass man sagt,
das auszusprechen in der Partnerschaft
ist schon schwierig. Und jetzt
noch bei jemand Dritten da etwas
auszusprechen, da ist man
Hemmschwelle extrem hoch.
Und da hilft das sehr, den Blickwinkel zu
verändern und einfach zu sehen, das
sind Menschen, die machen das tagtäglich,
beschäftigen sich mit diesen Themen,
die urteilen darüber nicht, sondern
man kommt zu uns,
hat ein Ziel, was man gerne erreichen
möchte, und wir sind einfach die,
die unterstützen. Und gerade,
wenn man das aus diesem Optimierungsblickwinkel
sieht und sagt, wir sind
einfach die, die helfen, eine
schönere, erfüllendere Beziehung
führen zu können, dann entspannt
sich die Lage. Weil am Ende ist ja
auch das häufig so, natürlich kann ich
irgendwie alleine meine Finanzen
irgendwie handeln, aber
ich hole mir einen Finanzberater dazu,
damit das noch besser geht. Und damit
ich noch mehr Sicherheit habe und vielleicht
auch Blickwinkel und
Themen erfahre, die ich
selber noch gar nicht kennengelernt habe.
Also auch wirklich neues Wissen bekomme
und dadurch neue Methoden, neue
Verhaltensweisen erlerne,
die ja viel stimmiger sind als das, was ich
vielleicht irgendwann mal mir selbst
erarbeitet habe, von Eltern,
Erziehern und Co. mir abgeguckt habe.
Vielleicht gibt es da ja neue Dinge. Und das ist in allen
Bereichen so. Man holt sich doch eigentlich in so
vielen Bereichen einen Experten
dazu, der einem hilft. Und
hier kann man es eigentlich ganz genau so sehen.
Und je früher man das macht,
desto angenehmer ist der Prozess.
Das ist wie beim Arzt ja auch.
Je früher ich hingehe, typischerweise
desto weniger unangenehm sind die
Untersuchungen, die gebraucht werden,
desto weniger unangenehm sind die
Therapiemaßnahmen, die gebraucht werden und
die Heilungschancen beim Arzt sind
umso größer. Das ist in der Paartherapie
auch so. Je früher man kommt,
desto angenehmer sind die Gespräche,
desto entspannter kann man Dinge
lösen, desto sicherer ist, dass man
auch wirklich gemeinsam
zur Wunschbeziehung findet.
Je weiter man in der Krise
vorangeschritten ist, desto schwieriger
wird das alles. Man hat eine lange
Zeit Leid hinter sich, die nicht gebraucht
wurde. Und ich halte mir immer vor, bei
Situationen, die ich unangenehm im Leben finde,
dass ich wirklich immer denke, das macht
die Person ja beruflich.
Also die Person, zum Beispiel auch bei Ärzten oder so,
hat ja,
ich würde mir natürlich jemanden suchen, der
Erfahrung hat, gar keine Frage, hat das
bestimmt schon mal gehört, hat das bestimmt schon mal
gesehen. Wir sind hier auf einer
anderen Ebene. Das ist nichts,
wofür man sich schämen muss, weil ich
mir denke, das hat
die Person vielleicht nicht in der Ausprägung, aber
in diesem Themenbereich schon mal gesehen.
Und ich möchte ja gerade jemanden, der
Erfahrung hat mit dieser
Thematik und um davon zu
profitieren. Und dafür wird eine
gewisse Offenheit auch gebraucht, aber auch
dieses Gefühl danach, häufig auch von Erleichterung,
zu sagen so, oh Gott, ich habe jemanden gefunden,
der hat mich verstanden und der kann
mir helfen. Das ist immer so
eine Hemmschwelle, die man dann überwunden hat
und denkt so, okay, es war doch nicht so schlimm. Und das erleben wir
auch häufig in der
Paartherapie. Und ich frage das so mal ganz aktiv,
wenn Paare bei mir landen nach der ersten Sitzung,
was für ein Gefühl geht dir jetzt raus? Wie war
das für euch heute? Und ganz häufig
ist es auch gerade bei skeptischen Menschen, dass sie
sagen, ich hatte so ein bisschen Bauchschmerzen
am Morgen, als ich zur Arbeit gegangen bin, weil ich wusste,
wir sehen uns heute Nachmittag. Aber ich bin sehr
froh, weil jetzt ist so eine Erleichterung.
Das war ja gar nicht so schlimm, wie ich dachte.
Das fiel mir
doch leichter und jetzt kriege ich mir ein gutes Gefühl und
irgendwie auch so einen Optimismus. Und eigentlich freue
ich mich auch so ein bisschen auf unsere nächste Sitzung sogar.
Aber das finde ich immer sehr schön,
weil das ist das Gefühl, das wir ja auch vermitteln wollen,
dass nichts komisch ist,
man alles aussprechen darf.
Das ist, glaube ich, immer ein bisschen herausfordernder,
wenn das so die Psyche quasi betrifft,
wenn das nicht so greifbar ist.
Aber ich habe gerade überlegt,
warum ist das so unterschiedlich in der
Beziehung im Vergleich zu Krankheiten
zum Beispiel? Wenn man in der
Beziehung sagt, wir sind
so am Anfang, wir sind unzufrieden.
Uns geht es nicht gut miteinander.
Da sind Dinge, die machen uns nicht
glücklich. Da ist
irgendwie bei vielen so die Hoffnung da,
das könnte sich ja ändern oder
das ist nur eine Phase. Das wird schon irgendwie
wieder werden. Manche machen auch aktiv
was, aber irgendwie
lässt man das dann so laufen.
Da fehlt anscheinend vielen
dieses Bild, was wir aus dieser
Konfliktspirale und dem Fundament
so nehmen, dass das dann in die nächste Phase
eintaucht und in die nächste Stufe schlimmer
wird, was uns bei Krankheiten bewusst
ist, typischerweise. Also wenn
wir jetzt bestimmte
Krankheiten nehmen, die auch tödlich enden und
ich habe Stadion 1 und das würde mir
ein Arzt diagnostizieren, dann würde ich ja nicht
sagen, okay, danke für die Info.
Ich gucke mal, ob es wieder gut wird und warte mal
ab, ob ich ins nächste Stadion komme, sondern dann
sage ich doch, ja scheiße, wir müssen
sofort was tun. Aber in der Beziehung
passiert das nicht. Da ist irgendwie ganz viel
Hoffnung da. Das regelt sich schon
irgendwie von alleine. Aber da auch nicht so ganz.
Also ja, du hast recht. Ich habe letztens
ein Reel gesehen, das fand ich in dem Sommerfilm ist ein sehr
passend, dass da zum Beispiel ganz viele
Menschen Angst haben, zum Arzt zu gehen,
wenn sie Hämorrhoiden haben. Und da haben sie
so einen Leidensweg, ich glaube, das war so eine
Pharma-Werbung oder so,
zusammengestellt, dass die Menschen zum Beispiel
im ersten Schritt sich online
etwas bestellen, also ohne Menschenkontakt,
was sie denken, so okay, es könnte,
obwohl sie ja nicht wissen, ob sie es haben,
nur aus Selbstrecherche, es könnte
zu einem Symptom passen. Ich bräuchte denn ja mit
niemandem darüber reden, niemandem das sagen und
gehe in die Selbstbehandlung. Zweiter Schritt ist,
ich gehe zur Apotheke und gucke, ob es
doch noch was Besseres gibt, weil das hat nicht geholfen
und gehe zu meiner Apotheke jetzt nicht im Umkreis
sondern fünf Kilometer weiter,
weil da kennt mich niemand. Und im dritten
Schritt, dass sie dann erst zum Arzt gehen und sagen,
okay, und selbst da,
dass die Menschen extrem unangenehm
ist und sagen so, ich kriege Schweißausbrüche,
ich will das gerade nicht. Und der Arzt
da ganz entspannt sitzt und sagt, Sie sind die
Dritte heute Morgen, das ist gar kein
Problem. Und da war das real,
dass jemand gesagt hat, ja, ich habe da vorhin ein Foto gemacht.
Und der Arzt so ganz cool sagt, ja, klar.
Er sagt, das war ein Scherz. Ich habe gar kein Foto
gemacht. Ich wollte mal gucken, wie sie reagieren.
Wo der Arzt gesagt hat, so,
das schockt mich alles gar nicht, weil das ist meine
Arbeit. Ich weiß, wie das aussieht. Ich weiß,
wie das am Menschen aussieht. Ich weiß, wie das auf Fotos aussieht.
Und sie hätten sich das alle
sparen können. Die ganzen Euros
vorher, die sie in Apothekensachen
manchmal gesteckt haben. Ich habe
hier Mittel. In drei Tagen sind sie durch.
Auf der anderen Seite muss man das ja auch aus Blickwinkel
des Arztes oder für uns als Paartherapeut
sehen. Das ist ja unser Job.
Also wenn alle das selber könnten
oder können müssten, dann bräuchte es
uns ja gar nicht. Das heißt, es würde ja
unser Job abgeschafft werden. Und wie
du schon sagst, wir gehen ja gar nicht
mit dem Glaubenssatz da rein
zu sagen, jeder müsste doch
gelernt haben, wie eine Beziehung funktioniert.
Was seid ihr nur dämlich, dass ihr es nicht hinbekommen
habt. Naja, wir retten euch.
Das ist ja gar nicht das Ding, sondern
wir gehen ja da rein und sagen, die meisten
haben eher nicht gelernt von ihren
Eltern, die man eine glückliche,
harmonische, stabile Beziehung
langjährig führt.
Zumal sich ja auch in den Generationen
auch drastisch Dinge verändern.
Das ist auch so ein typisches Thema,
warum ja häufig auch die Eltern
als Vorbild und auch
heute als Ratschlaggeber
manchmal gar nicht mehr
die beste Wahl sind, weil die Eltern
hatten ganz häufig ja ein sehr klassisches
Modell und haben sich in Abteilungen
aufgeteilt. Der Vater
geht arbeiten, macht
gleich noch den Garten. Die Mutter,
die bleibt bei den Kindern zu Hause,
arbeitet noch in Teilzeit oder so und macht
den Haushalt. Und da braucht es
natürlich recht wenig Kommunikation, weil die
Verantwortung ist klar geteilt.
Mein Vater hat mich nie gefragt, wie es in der Schule läuft.
Das war ganz klare Verantwortung und Aufgabenbereich meiner Mutter. Das heißt, ich weiß nicht mal, ob die darüber gesprochen haben, weil die haben sich vertraut und gesagt, du kümmerst dich. Das heißt, wenig Kommunikationsbedarf, ganz anders als heute.
Heute wollen wir das meistens alles gut aufteilen, in unterschiedlichen Dimensionen, 70-30, 60-40, 50-50 oder so, aber wir haben typischerweise kaum noch, dass man sagt, nur einer ist für Geld verdienen verantwortlich, nur einer ist verantwortlich für Kinder und Erziehung, nur einer kümmert sich um die Schule.
Eltern wollen zusammen zum Elternabend, Eltern wollen zusammen sich um die Kinder kümmern, wollen alle beide was von den Kindern erleben, wollen beide ihre Welt.
Werte weitergeben. Frau wie Mann haben heute richtig gute Ausbildung, beide haben vielleicht auch Karrierewünsche und sagen, ich möchte auch ganz gerne verschiedene Aspekte haben, ich möchte gerne Kinder haben und ich möchte auch was beruflich leisten, mich erfüllt die Kombination aus vielen Dingen und dadurch brauchen wir heute eine ganz andere Kommunikation, ein ganz anderes Fundament, eine andere Basis, als das unsere Eltern brauchten.
Grundsätzlich kann man also sagen, je früher ihr euch unterbreitet.
Wenn man Unterstützung wirklich holt, desto leichter lassen sich emotionale Verletzungen und Konflikte bearbeiten.
Eine Paartherapie ist immer dann sinnvoll und man kann es auch für sich entschärfen und Paarcoaching nennen, wenn man das Gefühl hat, dass Paartherapie irgendwie nicht so passt, weil man sich nicht so krank in der Beziehung quasi fühlt oder nicht so in der Krise, dass man sagt, wir brauchen eine Therapie.
Dann macht ein Paarcoaching oder unser Beziehungstraining und sorgt dafür, dass wirklich ungelöste Konflikte,
wiederkehrende Streitthemen, Themen, bei denen ihr alleine nicht weiterkommt, ihr unglücklich seid oder ihr einfach nicht ganz eure Wunschbeziehung führt, nutzt das und sorgt dafür, dass ihr mehr Richtung Wunschbeziehung kommt.
Manchmal sind es auch wirklich einzelne Entscheidungen, wo man sagt, da haben wir jetzt siebenmal drüber gesprochen, das läuft jedes Mal schief, das ist ein wichtiges Thema, zum Beispiel ziehen wir in Ort A oder B, wann wollen wir Kinder bekommen?
Und so weiter. Besonders schön fand ich die Paare, die zu uns gekommen sind und gesagt haben, wir planen nächstes Jahr zu heiraten und wir wollen präventiv unser Fundament stabilisieren.
Mega, ne? Dass man vorab daran arbeitet und gar nicht erst in die Krise hineinrutscht.
Grundsätzlich kann man sagen, dass man vor allen Lebensumbrüchen, wenn man sie vorher weiß, gerne nochmal aufs Fundament schauen kann.
Also auch gerade, wenn man weiß, okay, wir kommen einfach in eine Lebenssituation, die könnte herausfordernd sein.
Lass uns da nochmal vorher einchecken und gucken.
Wie ist unsere Verbindung untereinander? Weil ganz klar, und das weiß ja jeder, so ein Lebensumbruch, wenn der planbar ist, wie zum Beispiel eine starke Veränderung am Job, die braucht Ressourcen.
Und da ist es wichtig, dass man da gestärkt ist.
Und das ist ja auch das Besondere bei unserer Methodik, dass wir einen systematischen Ansatz haben.
Und da unterscheiden wir uns ja auch von einigen anderen Ansätzen, von anderen Paartherapeuten, dass es bei uns nicht darum geht, dass wir einfach euch auf eure Themen,
bringen wollen und ihr dann sozusagen selbst heraus die Lesung finden sollt, weil ihr, dass euch selbst erarbeitet alles, sondern es geht darum, dass wir einen Fahrplan haben,
dass wir eine Methodik haben, die systematisch aufgebaut ist, wir kehren zurück an den Punkt, wann war es mal gut und schauen uns mit euch zusammen ganz intensiv eure Beziehungslinie an,
arbeiten die emotionalen Verletzungen auf, schauen nach Mustern, schauen nach Dynamiken und lernen aus der Vergangenheit, was für euch, für eure Zukunft wichtig ist in der Veränderung.
Und das ist natürlich hoch individuell, weil das ist für jedes Paar was anderes, deswegen ist es kein Standardding, wo wir sagen, okay, wir machen die Schublade auf und das passt auf jedes Paar,
sondern wir wollen natürlich aus eurer individuellen Vergangenheit, die auch manchmal natürlich sehr leidvoll war, manchmal auch sehr schön, aber da das Wissen mitnehmen für die Zukunft.
Wobei ich sagen würde, dass es ein Mix ist aus einigen Standards plus einigen individuellen Aspekten, denn das ist ja auch das, was manche sich wünschen, diesen Werkzeugkoffer.
Mit Standardwerkzeugen, die helfen und das finde ich dann auch so passend, weil das ist ja wie in dem Werkzeugkoffer auch, du wirst in jedem Werkzeugkoffer einen Hammer finden, so wie man einfach in jeder Beziehung braucht, wie man echte stimmige Kompromisse schließen kann.
Das Individuelle war auch eher auf die Muster bezogen und auf die Dynamik, die entsteht und das ist ja bei jedem Paar auch so ein bisschen anders, für den einen ist Dynamik, wenn die Kinder dazu kommen, dass es dann erstmal Distanz gibt für den nächsten Paar.
Und das Schöne heute ist ja, dass man sich umfassend informieren kann. Man geht ja nicht mehr zwingend zum Paartherapeuten um die Ecke, den man dann das erste Mal sieht, sondern man kann ja wie bei uns, aber auch bei anderen natürlich genauso in Podcasts und YouTube-Videos reinschauen.
Man kann sich umfangreichen Bild machen, wie die Menschen sprechen, wie die Haltung ist, wie die ticken.
Was für methodische Ansätze die haben und kann dann, wenn man ein stimmiges Bauchgefühl hat, sagen, da melden wir uns.
Und da wird es Paare geben, für die wir und unser Ansatz genau richtig ist und andere, die sagen, wir ziehen mal weiter, ist ganz nett, aber irgendwie matcht das noch nicht.
Und das ist ja super, dass man heutzutage das so vorab für sich herausfinden kann, wo so ein Match dann auch letztendlich entsteht, weil das natürlich auch dafür sorgt, dass diese Zusammenarbeit angenehm wird.
Und auch sehr wirksam, wenn man diesen Match für sich verspürt.
Und dann können wir dann in der Tiefe einmal schauen, was wirklich eure Themen und Dynamiken sind, was eure Ziele sind für das Paar-Coaching, die Paar-Therapie und wir euch dann aufzeigen, wie mit uns der genaue Weg dann für euch aussehen wird, sodass man da dann einfach ein gutes Gefühl gemeinsam hat, miteinander zu arbeiten.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Bis bald.
Musik
Podcast Summary
Key Points:
Kleinigkeiten wie ungeschlossene Schubladen oder vergessene Aufgaben können sich im Laufe der Zeit zu einer Konfliktspirale entwickeln, wenn sie nicht früh erkannt und behandelt werden.
Paare merken oft früh, dass sie sich im Kreis drehen, wenn sie wiederholte Gespräche ohne nachhaltige Lösungen führen und die Stimmung zwischen den Partnern schwankt.
Zentrale Hinweise auf eine beziehungsechtige Krise sind fehlende Wertschätzung, unerfüllte Versprechen und das Gefühl, nicht ernstgenommen zu werden.
Die Erkennung eines Krisenstatus sollte früh erfolgen, bevor sich die Probleme tief in das Fundament der Beziehung eingeschlichen haben.
Viele Paare verzögern die Suche nach Unterstützung aus Angst vor dem Scheitern oder dem Gefühl, nicht stark genug zu sein, was die Krise verstärkt.
Eine Paartherapie oder Beziehungstrainings ist sinnvoll, wenn sich wiederkehrende Streitthemen oder emotionale Verletzungen äußern, selbst wenn die Beziehung noch nicht im höchsten Grad krisenartig ist.
Die moderne Beziehung erfordert eine andere Kommunikation als die traditionellen Modelle, da beide Partner heute vielfach beruflich, finanziell und familiär verantwortlich sind.
Je früher Paare Unterstützung suchen, desto effektiver und angenehmer ist der Prozess, und die Heilungschancen sind größer.
Summary:
Kleine Alltagsprobleme wie ungeschlossene Schubladen oder vergessene Aufgaben können bei Paaren schnell zu einer Konfliktspirale führen, wenn sie nicht früh erkannt und behandelt werden. Die Wahrnehmung, dass man sich im Kreis dreht, entsteht, wenn wiederholte Gespräche keine nachhaltigen Lösungen bringen und die Stimmung im Verlauf schwankt. Zentrale Signale einer Beziehungskrise sind fehlende Wertschätzung, unerfüllte Versprechen und das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.
Viele Paare verzögern die professionelle Unterstützung aus Angst vor dem Scheitern oder dem Gefühl, nicht stark genug zu sein, was die Krise vertieft. Eine Paartherapie oder Beziehungstrainings ist daher sinnvoll, wenn wiederkehrende Streitthemen oder emotionale Verletzungen auftreten, selbst wenn die Beziehung noch nicht in einer tiefen Krise ist. Moderne Beziehungen erfordern eine differenzierte Kommunikation, da beide Partner heute im Beruf, finanziell und familiär verantwortlich sind.
Wichtiger noch ist, dass je früher Paare Unterstützung suchen, desto effektiver und angenehmer der Prozess wird und die Heilungschancen erhöht werden. Paare können sich heute über Podcasts oder Videos informieren und bewusst entscheiden, ob sie eine therapeutische Unterstützung benötigen, was die Zusammenarbeit angenehm und wirksam macht.
FAQs
Eine Paartherapie ist sinnvoll, wenn sich beide Partner im Bewusstsein befinden, dass eine Krise besteht und sich wiederkehrende Konflikte oder Verletzungen entwickeln, die die Beziehung belasten.
Je früher Paare Unterstützung suchen, desto leichter lassen sich emotionale Verletzungen bearbeiten und desto höher sind die Chancen, eine dauerhafte und glückliche Beziehung zu erreichen.
Typische Anzeichen sind wiederkehrende Streitgespräche, eine abnehmende Wertschätzung, fehlende Respekt für die Partnerinnen und Partner, sowie ein Gefühl, dass die Beziehung nicht mehr auf den Wunschzustand abgestimmt ist.
Viele Männer fühlen sich oft nicht direkt in einer Krise, weil sie Schwierigkeiten haben, emotionale Zustände anzuerkennen oder zu benennen, was oft zu einer Verstärkung von Verletzungen führt.
Eine Konfliktspirale entsteht, wenn kleine, wiederholende Konflikte wie z. B. ungeschlossene Schubladen sich zu größeren Verletzungen entwickeln und dann zu einem Gefühl der Unwichtigkeit und Unzuverlässigkeit führen.
Ja, Paarcoaching oder Beziehungstraining kann genauso hilfreich sein, wenn eine Person nicht im „kranken“ Zustand ist, sondern nur bestimmte Themen wie Planung oder Kommunikation verbessern möchte.
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