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Paartherapie nach einer Trennung: Chance oder Unsinn?

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Paartherapie nach einer Trennung: Chance oder Unsinn?

Eine Paartherapie nach der Trennung ist nicht nur ein Versuch, eine kaputte Beziehung zu retten, sondern ein wichtiger Prozess der emotionalen Heilung und Abschließung. Auch wenn die Beziehung offiziell vorbei ist, bestehen oft tiefgreifende Bindungen durch Kinder, gemeinsames Zuhause oder Freunde. Diese Verbindungen erfordern ein sorgfältiges, wertschätzendes Umgang mit dem Ex-Partner, um beispielsweise Konflikte über Vermögen oder Kindererziehung zu lösen. Zudem kann eine Paartherapie dazu führen, dass die ursprünglichen Ursachen der Trennung – wie z. B. versteckte Muster oder Wertkonflikte – identifiziert und behandelt werden. So kann es passieren, dass beide Partner wieder mehr Vertrauen aufbauen und eine mögliche Wiederherstellung der Beziehung in Betracht ziehen. Für den einzelnen Partner ist der Prozess auch wichtig, um persönliche Verletzungen, Eifersucht oder Glaubenssätze zu verarbeiten, z. B. durch Einzelcoaching. So entsteht nicht nur ein gesicherter Abschluss der Trennung, sondern auch eine bessere Grundlage für zukünftige Beziehungen, die auf Wertschätzung, Vertrauen und gegenseitigem Respekt beruhen. Die Folge zeigt, dass eine Paartherapie nach einer Trennung nicht bloß eine Ansicht des „Rettens“ ist, sondern ein nützlicher, individueller Weg zur persönlichen und familiären Wiederfindung.

Transcription

2981 Words, 18142 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen in dieser neuen Folge der Lebensidealisten. Ich bin Florian. Ich bin Ina. Und wir helfen euch raus aus der Krise, hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. In dieser Folge soll es darum gehen, ob eine Paartherapie nach der Trennung Sinn macht oder völliger Blödsinn ist. Wir wollen das mal von allen Richtungen beleuchten, denn tatsächlich kommen auch immer wieder Paare zu uns, die sich mitten in der Trennung befinden, die sich bereits getrennt haben, um dann an sich zu arbeiten. Und wir wollen heute mal schauen, warum ist das gut und warum kann dir das helfen, auch in oder nach der Trennung eine Paartherapie zu machen. Ich wünsche dir spannende Impulse und Aha-Momente nach dem Intro. Bis gleich. Eine Paartherapie kennen die meisten Menschen eigentlich nur in Bezug, die Beziehung zu retten. Also wenn man in der Krise ist, wenn man sich externe Hilfe holt, um die Beziehung sozusagen nochmal neu zu starten, nochmal neu zu gestalten. Bei uns geht es jetzt aber darum, eine Trennung zu begleiten, eine Paartherapie zu machen, wenn man sich gerade getrennt hat oder wenn man im Trennungsverfahren ist. Und deswegen haben wir einmal für euch. Wir haben für euch vier Fragen aufgelistet, ob sich eine Paartherapie denn noch lohnt oder eine Chance sozusagen auch ist, wenn man schon in der Trennung ist. Ja, nach einer Trennung wird Paartherapie nur selten in Betracht gezogen, weil man das einfach kaum kennt. Obwohl, wenn man genauer darüber nachdenkt, ja einfach noch viele Sachen hat, die einen verbinden häufig in einer Trennung. Also gerade, wenn Kinder noch dabei sind oder wenn man zusammen am Haus wohnt. Man hat ja auch einfach noch wahrscheinlich den gleichen Freundesfamilienkreis, den man zusammen überjagt. Also man ist in vielerlei Hinsicht ja noch verbunden und eine Trennung geht ja meistens auch nicht von heute auf morgen. Es ist ja nicht mehr so, wie wenn man sich mit Anfang 20 trennt, dass man sagt, okay, ich nehme meine Tasche, ich gehe, schönes Leben noch. Sondern man hat erstmal einiges zu regeln. Und genau da setzen wir sozusagen mit der Paartherapie in der Trennung an. Wir begleiten euch dabei, gut durch die Trennung zu kommen, einen wertschätzenden Umgang auch in der Zukunft zu haben, dass man kommunizieren kann, auf Augenhöhe das Gefühl hat, okay, wenn ich dich jetzt bei Ikea an der Kasse sehe, habe ich kein ungutes Gefühl, der Tag ist nicht gelaufen, sondern ich kann im besten Fall dir noch einen schönen Tag wünschen und wir können aber getrennte Wege gehen. Und wir haben auch kein komisches Gefühl, wenn wir uns die Kinder übergeben am Wochenende und so weiter. Ihr seht schon, es gibt wahnsinnig viele Gründe, eine Paartherapie noch zu machen in der Trennung. Und ja, wir haben einmal vier Fragen aufgelistet. Ich glaube, das entsteht auch ein Stück weit daraus, was du eben sagtest. Die meisten erleben ja in ihrer Jugendzeit und in der ganz jungen Erwachsenenzeit einige Trennungen. Ja. Und da gibt es nicht viel zu regeln. Wenn ich mich mit 18, 19 vielleicht von meiner Freundin trenne, dann fahre ich nochmal hin, packe nochmal die drei T-Shirts und Boxershorts ein, die ich dann einsammle und dann düse ich wieder los und dann ist das ganze Ding erledigt. Ja. So, dann ist das halt doof, dass man sich nochmal auf der Geburtstagsparty von Freund XY begegnet, aber am Ende komme ich da irgendwie so drüber hinweg. So, dann trennen sich die Wege für Ausbildung, Studium und sonstiges. Ja. Und dann sieht man sich ähnlich. Nicht mehr häufig. Das ist ja was ganz anderes, wenn ich vielleicht nachher im Erwachsenenalter eine langjährige Beziehung hinter mir habe, wo einfach sich Dinge ganz anders verbunden haben. Das fängt ja an mit dem gemeinsamen Haushalt und geht dann immer weiter und immer weiter bis hin zur Verbundenheit, die sich gar nicht mehr trennen lässt, nämlich wenn ich Elternpaar geworden bin und ich mein Leben lang dadurch verbunden bin. Gut, erste Frage. Kann man nach einer Trennung auch einfach die Reißlinie ziehen und keinen Kontakt mehr haben? Ja, kann funktionieren, aber wenn man dann auch noch miteinander zu tun hat, wie du schon sagtest, durch Kinder, durch ein Haus, was vielleicht verkauft werden muss oder ja, auch finde ich, manchmal ist man auch mit der Familie des anderen ja auch verbunden. Also wenn man jetzt, wir sind jetzt zwölf Jahre zusammen. Wenn ich mir überlege, du hast mit meiner Familie, aus der ich komme und ich mit deiner Familie ja auch einen Kontakt aufgebaut und da möchte man ja vielleicht auch gar nicht sofort die Reißlinie ziehen und sagen so, okay, da schneide ich das Band jetzt auch durch. Heißt, man ist ja irgendwie doch dennoch mit dem anderen verbunden und es fühlt sich vielleicht doch noch irgendwie eine Vertrautheit an. Und die anderen Familienmitglieder möchten am liebsten ja auch, dass man sich gut versteht nach der Trennung, weil die ja auch sagen, ich möchte eigentlich mit dir in Kontakt bleiben. Und da kann es natürlich, wenn da noch nicht aufgelöste Konflikte sind zwischen einem, es zu Problemen führen. Typischerweise auch im Freundeskreis. Und ja, was ist denn normal der Weg, wenn man jetzt so eine Reißlinie zieht und sagt so, ab morgen blockiere ich dich, du kannst mich nicht mehr anschreiben. Ja, das ist ja auch so. Das heißt, der andere muss oder möchte ja noch mit der Person in Kontakt sein, um halt Sachen zu klären. Der nächste Weg wäre dann halt bei Kindern, das über Jugendämter zu klären, über Anwälte zu klären. Aber das sind alles Wege, die ja nicht die Verletzung heilen. Da gibt es ja nur von außen jemanden, der sozusagen die Reißlinie wieder so ein bisschen lockert, beziehungsweise sagt, okay, ihr könnt nicht miteinander sprechen. Wir haben hier ein Gesetz, das besagt, so und so habt ihr jetzt miteinander umzugehen. Und dieses Gesetz ist einfach fest. Ob das jetzt für euch stimmig ist, für eure Kinder stimmig ist, ist halt wenig individuell geregelt. Ich glaube, es hängt dann wirklich damit zusammen, wie lange war man ein Paar, wie viele Verbundenheiten haben sich aufgebaut. Also nach drei Monaten kann man sicherlich sagen, man kann das relativ schnell wieder kappen. Da hat sich nicht viel aufgebaut. Aber je länger das geht, desto mehr hat sich typischerweise aufgebaut. Je mehr Verpflichtungen bestehen. Im gesamten Umfeld auch. Ja. Genau. Von daher. Das macht es aber häufig keinen Sinn, einfach so die Reißleine zu ziehen, sondern dafür zu sorgen, dass man im Guten auseinander geht und die Dinge, die zu regeln sind, im Guten miteinander regelt, damit einfach auch ein gutes Gefühl auf die Zeit zurückblickend entsteht. Was, glaube ich, aber normal ist, dass, wenn jetzt gerade eine starke Verletzung vorliegt, also wenn jemand jetzt zum Beispiel fremdgegangen ist, dass man erstmal sagt, boah, weißt du was, ich brauche erstmal ein paar Tage. Ja, erstmal Abstand. Lass mich mal kurz. Fahr bitte du zu deinen Eltern, ich zu meinen Eltern, wie auch immer. Ich brauche jetzt sogar mal kurz Kraft zum Atmen. Ich kann natürlich jetzt nicht gleich die nächsten Entscheidungen treffen oder mich ganz vernünftig mit dir an den Tisch setzen. Da brauchen wir uns alle nichts vormachen. Da ist einfach die Verletzung erstmal so stark. Und da wird ja auch von niemandem verlangt, in dem Moment sofort zu funktionieren. Man darf dann ja auch erstmal traurig und wütend sein im ersten Moment. Ja, gerade wenn diese Gefühle vorherrschend sind, dann lassen sich eh keine sachlichen, vernünftigen Entscheidungen und Kompromisse finden. Das wirft eh dann auf Konflikte hinaus. Okay, zweite Frage. Unsere Beziehung ist doch sowieso schon vorbei. Was soll eine Paartherapie nach einer Trennung überhaupt noch bringen? Ja, da geht es dann häufig auch um das nachhaltige Auflösen von emotionalen Verletzungen und Konflikten, um dann danach im Guten miteinander umgehen zu können. Das wird für verschiedene Aspekte gebraucht. Also das eine ist, nehmen wir an, man hat zum Beispiel ein oder mehrere Immobilien gemeinsam und Vermögensverlust. Da wird dann ein Vermögen aufgebaut, wo es darum geht, wie können wir das vernünftig lösen, dass da keiner von beiden jetzt als Verlierer rausgeht, sondern beide da vernünftig rausgehen und das sinnvoll aufgeteilt wird. Das andere ist, dass wenn man Elternpaar bleiben möchte oder auch muss, weil einfach Kinder entstanden sind und man sagt, wir möchten trotzdem noch gemeinsame Werte dem Kind vermitteln. Wir möchten nicht, dass unser Kind dieses typische Scheidungskind ist, was dann mit entsprechenden Prägungen, Verlustängsten und Co. hervorgeht, sondern was die Situation trotzdem gut übersteht, dann macht es Sinn, in eine Paartherapie zu gehen und genau das zu besprechen oder auch vorbereiten. Das hast du mehrfach gemacht, sozusagen. Unsere Kinder wissen das noch nicht. Wie kann ich es so sagen, dass ich möglichst wenig Prägung auslöse, wenig Ängste auslöse und welche Gefühle der Kinder, je nachdem, in welchem Alltag. Wie können die Kinder auf mich zukommen? Wie könnte ich damit optimal verfahren, um einfach möglichst gut aus dieser Situation rauszugehen? Das ist auch ganz praktisch gemeint. Also wenn ich kurz einhaken darf. Ich hatte mal ein Paar, da war das Kind noch sehr, sehr klein. Also ich glaube zweieinhalb. Da bedarf es einfach nicht viel Erklärung, weil das Kind kann es noch gar nicht greifen. Aber wie kann ich Trauer begleiten? Und wie kann ich auch Ängste bei dem Partner? Bei der Partnerin abbauen oder Ex-Partner in dem Fall? Zu sagen, okay, was ist the worst case, sage ich mal, am Abend, wenn das Kind denn bei dem anderen das erste Mal übernachtet und nur weint und zu Mama will? Was können wir vorher absprechen, damit wir alle mit einem guten Gefühl zu Hause sitzen? Weil es ist ja wahrscheinlich nicht so, dass die Mutter denn zu Hause sitzt und sagt, freier Abend, nach mir die Sintflut. Egal, was mein Kind heute Abend macht, ich gehe nicht ans Telefon. Sondern die wird auch da sitzen und sagen, oh, geht das gut? Und wird ein besseres Gefühl haben, wenn es davor Absprachen gab, zu sagen, okay, wenn es gar nicht geht, ruf mich an, wir machen FaceTime, wir haben uns die und die Strategien überlegt. Dass beide auch einfach sich gegenseitig stärken können. Nicht mehr als Liebespaar, aber als Elternpaar. Genau. Absolut. Und dabei geht es ja auch darum, auf die gemeinsame Zeit positiv zurückblicken zu können. Und sagen zu können, hey, die letzten zwölf Jahre, die waren jetzt nicht verschenkte Lebenszeit, sondern da gab es viele schöne Lebensmomente. Und die dann auch anzuerkennen, wertzuschätzen und nicht nur den Blick auf die Krise zu haben, auch die Verletzungen zu haben, das hilft natürlich auch enorm, um einfach selber mit sich zufrieden zu sein. zu sein und gegebenenfalls aber auch entsprechende Prägungen und wenn jetzt auch Brillen, also Vorurteile abzubauen und nicht in eine potenzielle neue Beziehung mit hineinzunehmen. Also angenommen, jemand ist fremdgegangen und dann trennen die beiden sich und man nimmt dann Eifersucht mit hinein in die neue Beziehung, dann gehört die da eigentlich gar nicht hin. Der neue Partner, die neue Partnerin kann tief treu sein, das kann nie passieren und trotzdem trifft denjenigen eine Eifersucht, was die Beziehung belastet und erschwert. Das heißt, die Ursache und die Verantwortung liegt in der Beziehung davor. Um solche Dinge halt eben nicht mitzuschleppen und für die neue Beziehung hinderliche Dinge abzubauen, kann eine Paartherapie, aber auch ein Einzelcoaching total viel Sinn machen. Dritte Frage. Ich möchte eine Paartherapie, aber meine Ex-Partnerin nicht. Was kann ich nun tun? Das ist natürlich auf jeden Fall ein Fall, der ja gar nicht selten eintritt auch. Und da ist eine Variante natürlich auch ein Einzelcoaching zu machen. Also in solchen Situationen kann es passend sein, ein Einzelcoaching zu machen, um sozusagen mit der Trennung abzuschließen, um für sich selber wieder ein Fundament zu bilden, zu sagen, okay, wie kann ich für mich neu starten? Wie gehe ich mit einem guten Gefühl aus dieser Beziehung raus? Wie kann ich mein Kind stärken? Wie kann ich nicht immer bestimmte Muster wieder bedienen aus meiner Verletzung heraus? Weil es ja auch wichtig ist, für sich selber wieder einen Fuß zu finden und damit abschließen zu können, um auch das Gefühl zu haben, ich bin auch, dieser Trennungsprozess ist irgendwann abgeschlossen. Dann zieht sich so eine Trennung ja auch und ich mache mich ja auch abhängig von dem anderen. Wenn der sagt, nee, will ich nicht, gibt es immer noch die Möglichkeit, das für sich selbst zu klären. Ja, da geht es häufig darum, Liebeskummer und damit Traurigkeit abzubauen, manchmal aber auch Glaubenssätze. Mal zu revidieren und zu hinterfragen, es kursiert manchmal so der Glaubenssatz, eine Trennung zu verarbeiten, würde so lange dauern, wie jemand in der Beziehung zusammen war. Das ist natürlich ein schweres Laster, was dann auf einem liegt. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass wir zwölf Jahre Liebeskummer haben müssten, um unsere zwölfjährige Beziehung zu verarbeiten, das wäre ja grausam. Das stimmt nicht. Das muss so nicht sein. Das kann ganz anders gehen. Von daher kann man das auch wunderbar im Einzelcoaching lösen und sogar die Verletzungen kann man gut lösen, da wir dafür ja so eine Art innere Aufstellung nutzen. Das heißt, wir machen das ja auch sehr regelmäßig in Coachings, dass wir Verletzungen mit Eltern lösen. Die Eltern sind aber gar nicht dabei, weil sie nicht bereit dafür sind, weil das im Inneren ausreicht oder mit ehemaligen Schulkollegen, Lehrern, ehemaligen Freunden, Arbeitskollegen und das funktioniert natürlich auch mit der Ex-Partnerin oder dem Ex-Partner ganz gut. Das ist natürlich auch immer besser, wenn das beide machen und wenn das zusammen geschieht und wenn auch der Ex-Partner dann im neuen Bild ist, aber es funktioniert auch alleine. Genau. Denn die nächste Frage noch, kann man die Beziehung trotz Trennung durch die Paartherapie retten? Ja, das ist durchaus manchmal der Fall, dass dann nochmal was passiert und das Paar auch wieder zusammengeführt wird, dass in der Trennungsphase oder auch nach der Trennung das entsteht. Das liegt dann häufig am Ziel und was passiert, also was ist die Ursache der Trennung? Nehmen wir an, die Ursache der Trennung war ein Fremdgehen und das geht vollkommen gegen die Werte meiner Partnerin, meines Partners. Dann kann ich vielleicht Gefühle lösen und so weiter, aber ich kann meistens das Bild nicht wieder ganz herstellen. Das Vertrauen wieder ganz aufbauen, wenn das absolut gegen den Wert strebt. Das kann sein, dass es also nicht geht, aber nehmen wir an, die Ursache war, dass Ina hat jetzt eine Prägung, die kann nicht über Gefühle sprechen und kann nie aussprechen, was ist und frisst immer alles in sich hinein und deswegen habe ich gesagt, damit kann ich nicht leben, das macht mich unglücklich, unzufrieden, es stauen sich Sachen auf, ich muss mich jetzt trennen. Und Ina geht ins Einzelcoaching und löst dieses Thema. Diese Prägung, warum sie nicht über Gefühle sprechen kann und das kommt bei mir an, also auch in der Paartherapie merke ich, Ina spricht dauernd über ihr Gefühl und kann ihr Gefühl aussprechen und so weiter und ich baue mein Misstrauen ab und fange an, dadurch wieder langsam neues Vertrauen aufzubauen und ich sehe jetzt so ein bisschen wie in der Mathematik auch den Lösungsweg, also gemeinsam mit dem Coach wird dann gezeigt, wie Ina das gemacht hat und was ihr Weg war, woher das kam, was die Ursache war und die Wirkung ist, dass sie nicht über Gefühle spricht. Wenn ich über Gefühle sprechen kann und es hat sich gelöst und sie zeigt das auch und kann auf einmal über Gefühl sprechen, dann kann ich natürlich sagen, oh, also deswegen musste ich mich trennen, ich wollte es eigentlich gar nicht, weil immer noch das Gefühl der Liebe da war, jetzt kann sie über Gefühl sprechen, unsere Beziehung kann ja völlig anders werden, lasst uns das nochmal probieren. Wenn der andere auch das Ziel hat. Es kann ja auch sein, dass ich dann sage, ja, ich kann jetzt über Gefühle sprechen, möchte es trotzdem nicht. Kann natürlich passieren, dass das nicht mehr geht, aber das wäre so ein Beispiel, wo das gehen kann. Wo trotz ausgesprochener Trennung das geht, weil die Ursache, wenn sie gelöst ist, dazu führt, dass beide sagen, doch, das ist in Ordnung. Wenn das jetzt geht, dann lasst uns das weiter zusammen probieren. Also nochmal ein Fazit. Paartherapie kann passend sein, um eine Trennung nachhaltig zu verarbeiten und auch mit der Beziehung oder mit der Ehe abzuschließen. Es kann auch ein Weg sein, miteinander wieder zu versuchen, also sich näher zu kommen. Es kann, wie du sagst. Einige Variationen, die funktionieren könnten, aber einfach auch aktiv mit seiner Vergangenheit, mit seiner Beziehungsgeschichte sich auseinanderzusetzen, hat immer einen Mehrwert für einen selbst, weil man ja auch vielleicht zukünftig wieder in eine neue Beziehung starten möchte und da natürlich keine Verletzungen mit hinnehmen möchte, sondern da auch wieder so fair und so wertschätzend sein möchte, dem anderen eine Chance zu geben. Genau. Genau. Also wenn du da für dich, für euch ein. einen Bedarf siehst, das Gefühl hast, Mensch, daran habe ich noch nicht gedacht, gut, dass ich das gefunden habe hier, diese Podcast-Folge, das YouTube-Video, dann melde dich gerne bei uns, wenn du da Unterstützung dir wünschst. Wir haben ein kostenloses Kennenlerngespräch, was online stattfinden kann, was bei uns hier vor Ort in Schleswig-Holstein stattfinden kann und wo du für dich herausfinden kannst oder auch wir mit dir gemeinsam schauen, ob das für dich funktionieren kann und dir hilft oder nicht. Genau. Sollte dir die Folge einfach nur Spaß gemacht haben und dir spannende Impulse geliefert haben und genau das ist, was du brauchst, neue Impulse, Aha-Momente, abonniere doch gerne unseren Kanal oder hinterlasse uns ein Abo bei Instagram, Facebook oder schau mal bei Pinterest vorbei, da freuen wir uns immer sehr drüber. Ansonsten hören wir uns vielleicht ein nächstes Mal wieder. Darüber freuen wir uns sehr. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Ciao. , Ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Eine Paartherapie nach der Trennung kann sinnvoll sein, um emotionale Verletzungen zu verarbeiten und einen wertschätzenden Umgang in der Zukunft zu fördern.
  2. Trennungen sind nicht immer abrupt – viele Verbundenheiten wie Kinder, gemeinsames Zuhause oder Freundschaftsrunden machen eine nachhaltige Beziehungsausrichtung notwendig.
  3. Eine Paartherapie hilft, Konflikte offen zu besprechen, z. B. über Vermögensaufteilung oder die gemeinsame Erziehung von Kindern, um eine gesunde Zukunft zu sichern.
  4. Ein Einzelcoaching kann nützlich sein, wenn der Ex-Partner nicht mitwirkt, um persönliche Heilung, Selbstfindung und Trauerarbeit zu ermöglichen.
  5. Paartherapie kann auch dazu führen, dass die Beziehung nach der Trennung wieder aufgebaut wird, wenn die ursächlichen Konflikte gelöst wurden.
  6. Die Beziehung kann durch die Arbeit an versteckten Muster und Wertkonflikten wieder wertschätzend und vertrauensvoll gestaltet werden.
  7. Es ist wichtig, dass die Trennung nicht als vollständiger Verlust gesehen wird, sondern als eine Phase, in der auch positive Momente und Lebenserfahrungen erkannt werden.
  8. Die Therapie fördert ein tieferes Bewusstsein für eigene Glaubenssätze und ermöglicht eine gerechtere, verantwortungsvollere Zukunft in Beziehungen.

Summary:

Eine Paartherapie nach der Trennung ist nicht nur ein Versuch, eine kaputte Beziehung zu retten, sondern ein wichtiger Prozess der emotionalen Heilung und Abschließung. Auch wenn die Beziehung offiziell vorbei ist, bestehen oft tiefgreifende Bindungen durch Kinder, gemeinsames Zuhause oder Freunde. Diese Verbindungen erfordern ein sorgfältiges, wertschätzendes Umgang mit dem Ex-Partner, um beispielsweise Konflikte über Vermögen oder Kindererziehung zu lösen.

Zudem kann eine Paartherapie dazu führen, dass die ursprünglichen Ursachen der Trennung – wie z. B. versteckte Muster oder Wertkonflikte – identifiziert und behandelt werden.

So kann es passieren, dass beide Partner wieder mehr Vertrauen aufbauen und eine mögliche Wiederherstellung der Beziehung in Betracht ziehen. Für den einzelnen Partner ist der Prozess auch wichtig, um persönliche Verletzungen, Eifersucht oder Glaubenssätze zu verarbeiten, z. B.

durch Einzelcoaching. So entsteht nicht nur ein gesicherter Abschluss der Trennung, sondern auch eine bessere Grundlage für zukünftige Beziehungen, die auf Wertschätzung, Vertrauen und gegenseitigem Respekt beruhen. Die Folge zeigt, dass eine Paartherapie nach einer Trennung nicht bloß eine Ansicht des „Rettens“ ist, sondern ein nützlicher, individueller Weg zur persönlichen und familiären Wiederfindung.

FAQs

Ja, das kann funktionieren, besonders bei kurzen Beziehungen. Doch bei langjährigen Beziehungen mit gemeinsamen Kindern, Häusern oder Familienkontakten ist ein vollständiger Abstand oft nicht sinnvoll. Man bleibt oft emotional verbunden, und eine gegenseitige Anerkennung hilft, die Trennung positiv zu verarbeiten.

Sie hilft, emotionalen Verletzungen und ungeklärten Konflikten zu verarbeiten. Ziel ist es, mit dem Ex-Partner im Guten zu interagieren, z. B. bei gemeinsamen Vermögensangelegenheiten oder bei der Aufrechterhaltung von Werten für die Kinder. Auch die Unterstützung von Kindern und die Reduzierung von Ängsten werden priorisiert.

Ja, es ist möglich, ein Einzelcoaching zu machen, um mit der Trennung abzuschließen und ein neues Selbstbild zu bauen. Dadurch kann man emotionale Verletzungen verarbeiten und sich auf die Zukunft vorbereiten – ohne die Ex-Partnerin einzubeziehen.

Ja, das kann passieren, wenn die Ursache der Trennung behoben wird – beispielsweise wenn ein Vertrauensproblem durch eine Prägung verursacht wurde. Wenn beide lernen, Gefühle zu kommunizieren, kann eine Wiederbegegnung sinnvoll und nachhaltig sein.

Um die Kinder nicht zu prägen, werden gemeinsame Absprachen getroffen, z. B. über Übernachtungen oder Trauerreaktionen. So entsteht ein sicheres Umfeld und das Kind fühlt sich sicher, ohne Ängste oder Verletzungen zu erleben.

Durch die Aufarbeitung von Wurzeln und Verletzungen, z. B. durch Prägungen oder mangelnde Kommunikation, kann man das Vertrauen wieder aufbauen. Dadurch wird Eifersucht nicht mehr mit in die nächste Beziehung mitgenommen.

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