Paartherapie nach der Geburt: Die Lösung für alle neuen Herausforderungen?
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Die Geburt eines Kindes bringt für Paare viele neue Herausforderungen mit sich, die weit über die Erwartungen hinausgehen. Schlafmangel, veränderte Rollen, starker Stress und emotionale Belastung sind häufige Erfahrungen. Die veränderte Lebensrealität führt zu Kommunikationsproblemen, da beide Partner in neue Rollen als Vater und Mutter eingehen und ihre persönlichen Ressourcen stark reduzieren. Viele Eltern fühlen sich von der Verantwortung und der Dunkelheit der neuen Situation überwältigt, was zu Enttäuschung, Verletzungen und Konflikten führt. Besonders bei unsicheren Erwartungen und mangelnder Kommunikation entstehen Spannungen, die sich besonders im Alltag zeigen, etwa bei Routinen oder Erziehung. Eine entscheidende Lösung ist eine offene, ehrliche und regelmäßige Gespräche zwischen Paaren, um Bedürfnisse, Erwartungen und Grenzen zu klären. Zudem spielt die Unterstützung durch Paartherapie oder Coaching eine wichtige Rolle, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu lösen. Wenn Paare frühzeitig auf diese Herausforderungen reagieren, können sie ihre Beziehung stärken und die Zeit mit dem Kind besser genießen. Die Erfahrung zeigt, dass eine frühe Intervention nicht nur die Krise vermeidet, sondern auch mehr Zufriedenheit und Freude in der Familie schafft. Die Zeit mit dem Kind vergeht schnell – daher ist es entscheidend, diese Phase bewusst zu leben und gemeinsam zu gestalten.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensirrlisten.
In dieser Folge soll es um das Thema gehen Paartherapie nach der Geburt.
Lösung für alle neuen Herausforderungen.
Also wenn ihr jetzt merkt, dass Unstimmigkeiten, Konflikte auftreten,
grooven die sich wieder ein, wenn die vor eurem Kind noch nicht da waren?
Oder solltet ihr da jetzt frühzeitig rangehen, um die Themen, die jetzt gerade aufkeimen, frühzeitig zu lösen?
Ich bin Florian von den Lebensirrlisten.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen Paaren dabei,
raus aus der Krise, hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Eine Geburt eines Kindes ist für Paare oftmals ein wunderschöner Moment.
Gerade wenn es ein Lebenswunsch von zwei Menschen ist, ein Kind zu bekommen,
ist dieser natürlich in dem Moment dann erfüllt und das macht einfach ein sehr schönes, gutes Gefühl.
Aber gleichzeitig zu dem ganz neuen Gefühl, jemand Neues ist jetzt mit zur Familie dazugekommen,
entstehen auch neue Herausforderungen.
Und über die wollen wir heute mal etwas genauer sprechen.
Und am Ende natürlich auch euch einen Lösungsansatz mitgeben,
wie man mit der ersten Zeit so umgehen kann, wenn man merkt, dass neue Konflikte hervorkommen.
Wenn man merkt, dass das mit dem Partner irgendwie am Anfang doch nicht so läuft
oder mit der Partnerin, wie man sich das vielleicht gewünscht hat.
Ja, was würdest du denn sagen?
Und was sind die ersten großen Herausforderungen?
Was ändert sich?
Ich meine, wir können ja auch ein bisschen aus Erfahrung sprechen.
Ein Kind haben wir ja auch bekommen und war ja auch ein kleiner Wirbelwind,
wenig Schlaf gekriegt und so weiter.
Aber was würdest du sagen, was sind die Herausforderungen nach der Geburt,
auf die man sich vielleicht auch vorher schwer einstellen kann,
weil das vielleicht auch andere nicht so offen berichten, dass diese Themen kommen.
Und weil man natürlich. Weil man natürlich auch nicht weiß, wie das eigene Kind so ist.
Jeder hat ja ein anderes Kind.
Ja.
Genau, erzähl mal.
Also ich glaube, der ganze Prozess fängt ja schon eigentlich in der Schwangerschaft an.
Dass da ja schon ganz viel mit einem passiert und dass da schon die ersten kleinen Herausforderungen passieren.
Aber es ist so ein bisschen, glaube ich, wie am Anfang einer Beziehung,
dass man so ein bisschen eine rosa-rote Brille auf hat.
Und ja, dann zusammen träumt viel, wie das denn ist, wenn der kleine Mensch da ist.
Und das eigentlich ab dem Prozess der Geburt, dass ja alles so in Gang kommt.
Und die Geburt natürlich auch für den Mann, aber besonders auch für die Frau einfach ein wahnsinniges Erlebnis ist.
Und ich finde, da passt immer der Satz so gut.
Es wird nicht nur ein Kind geboren, sondern es wird auch ein Vater und eine Mutter geboren.
Und genau so ist das auch mit den ersten Herausforderungen.
Es entstehen ja neue Rollen als Vater und als Mutter, davor als Mann und Frau.
Und in die muss man erstmal hineinwachsen.
Ja, und neue Herausforderungen können sein, dass man natürlich ganz viele Erwartungen hat,
die durch die Geburt, denn wie läuft die Geburt oder wie laufen die ersten Stunden,
die ersten Stunden mit dem Kind.
Man kennt ja auch ganz viele Videos, Instagram-Posts, wie schön das ist,
die ersten Stunden mit dem Kind und alles ist super, alles ist schön.
Und ja, und ich glaube einfach, dass da so viele Erwartungshaltungen schon vorher da sind
und die können einfach auch schnell enttäuscht werden.
Ich glaube einfach, dass am Anfang viele Herausforderungen, wie zum Beispiel Schlafmangel,
aber auch hormonelle Veränderungen bei der Frau, neues Räumverständnis,
als Familie, der Lärm durch das Schreien, denn die ganzen Besuche von den Familienmitgliedern,
die Ratschläge von den Familienmitgliedern, dass das einen wahnsinnigen Druck machen kann
und es dadurch einfach auch zu Herausforderungen kommen kann,
die man am Anfang nicht so gedacht hätte.
Dass die dann einfach auch einen stören können oder einen belasten können.
Ja, ich denke, dass es das erste Mal für viele ist, dass man so eine starke Knappheit,
aber auch Fremdbestimmung wahrnimmt.
Das eine ist. Das haben wir ja auch so erlebt, dass auf einmal die Zeit deutlich knapper wird.
Ja.
Weil vorher kann man sich wunderbar alles zurechtlegen und sagen, du arbeitest, ich arbeite,
dann haben wir Zeit zusammen als Paar, jederzeit mit Freunden, mit der Familie.
Das ist alles irgendwie gut aufgeteilt und trotzdem ja schon knapp.
Wir hatten ja ohne unseren Sohn keine Langeweile.
Ja.
Wir saßen ja nicht rum.
Und jetzt kommt auf einmal jemand, der die ganze Zeit einnimmt
oder eben. Immer Hilfe braucht.
Wobei man vorher eigentlich schon mit seinem Tag voll war.
Und das ist dann eine Umgewöhnung, dass jemand da ist,
der dann seine Bedürfnisse nicht selbst regeln kann.
Wenn du krank bist, dann gehe ich halt zur Arbeit.
Ich bring dir was mit, irgendwie einen Tee oder was auch immer du brauchst.
Aber du kümmerst dich im Großen und Ganzen um dich selbst.
Ja.
Wenn ein Kind krank wird, dann ist man komplett gebunden.
Dann muss einer sich kindkrank melden.
Oder bei uns jetzt halt, dann sagen wir die Coaching-Termine ab für denjenigen und so weiter.
Also es entstehen halt ganz neue. Es entstehen neue Umstände sozusagen, die man einfach vorher nicht berücksichtigt hat.
Allein das Wort, das ist mir so gerade in den Sinn gekommen,
das Wort Umstand in Verbindung mit einem Kind zu bringen,
ist immer schon so, oh Gott, das darf man nicht sagen, dass das Umstände macht.
Ja.
Und ich glaube, deswegen erfährt man auch von anderen Eltern,
wenn man noch kein Elternpaar ist, zu wenig darüber,
was auch an Belastungen einfach damit einhergehen können.
Ja.
Müssten ja nicht.
Genau.
Ich glaube, genau.
Was. Das stimmt auf jeden Fall.
Dieses Gefühl, was Eltern ja auch oftmals haben,
darf ich über die Belastung sprechen?
Oder heißt das gleichzeitig, dass ich mein Kind irgendwie weniger liebe als andere,
die nicht drüber sprechen?
Und was ich noch so auch ganz stark in Erinnerung habe,
ist dieses Gefühl von, oh Gott, der bleibt jetzt ja dein Leben lang bei dir.
Also dieses Gefühl von. Die Verantwortung.
Verantwortung, ne?
Also ich kann mich noch daran erinnern,
als unser Sohn das erste Mal Schnupfen hatte,
wo man eigentlich denkt so, Alter, ich hatte so oft in meinem Leben schon selber Schnupfen.
Ich muss doch wissen, was ich tue, ne?
Ja.
Und trotzdem ist es in dem Moment so, oh Gott,
jetzt entscheide ich ja über ein anderes Leben.
Braucht derjenige jetzt Hilfe?
Wie fühlt sich das jetzt für denjenigen an?
Und ich glaube, diese Verantwortung kann einfach auch in manchen Momenten sehr erdrückend sein, ne?
Also dass man das Gefühl hat, okay, das ist jetzt. Man kann so viel im Leben beenden, ne?
Man kann eine Beziehung beenden, eine Ehe beenden, ein Haus verkaufen.
Vieles kann man irgendwie so beenden.
Natürlich, da sagen jetzt viele, ja, okay, man kann sein Kind auch zur Adoption freigeben.
Aber. Das nehme ich jetzt mal nicht als Beispiel rein.
Nein.
Aber trotzdem ist das da ja so eine besondere Situation,
das erste Mal im Leben beim ersten Kind,
dass man sagt, okay, krass, derjenige gehört jetzt zu uns, ist ein Teil von uns.
Und trotzdem ist es alles anders, ne?
Absolut.
Also die veränderte Rollenverteilung. Und der Schlafmangel.
Bei uns war es vor allen Dingen Schlafmangel,
aber bei vielen anderen Eltern, die zu uns kommen, auch.
Dass wir merken, dass das ein großer Faktor dabei ist,
wie zufrieden man zusammen ist, der Schlafmangel.
Das andere ist, wie ausgeglichen kraftvoll ist man,
wenn man seine Kinder bekommt oder das erste Kind bekommt.
Also wir waren ja quasi mitten in unserem Coaching- und Ausbildungsprozessen drin.
Also noch voll auf dem Weg.
Wir sind immer noch auf dem Weg, aber da waren wir noch so. Ganz am Anfang.
Ganz am Anfang irgendwie.
Und da hat uns, muss man ganz klar sagen,
so würde ich es einschätzen, sowas wie Schlafmangel, Fremdbestimmtheit,
die ganzen Dinge, hat uns da viel mehr getroffen, als es uns heute noch treffen könnte.
Und ich war auch ehrlich gesagt sehr überrascht.
Und das sagen viele Paare.
Also oftmals ist es ja so, wenn man als Frau mit anderen Frauen sich trifft,
die auch Kinder haben, dann ist das ja irgendwie so eine Scheinwelt am Anfang.
Das ist alles gut und alles so toll.
Und dann fängt man an, eine negative Sache, so ist meine Erfahrung, zu erzählen,
dass man sagt, ich bin so müde, ich bin so kaputt.
Und dann bröckelt so dieses Bild.
Dann erzählt jeder.
Und das finde ich immer so faszinierend, weil dann diese Fassade eingerissen wird.
Weil es ist ja einfach so, dass die Kommunikation untereinander, also im Paar,
ja auch sich stark verändert.
Wenn jeder an seine Ressourcen geht, wenn es Schlafmangel ist, wenn es Lärm ist,
wenn es vielleicht noch Schmerzen sind von der Geburt,
wenn vielleicht Schmerzen sind vom Rumtragen des Babys oder was auch immer,
dann wird die Kommunikation knapper und auch gereizter einfach.
Weil man einfach selber so ist.
Und dann ist es auch so, dass man gegenseitig die Erwartungshaltung vielleicht nicht immer erfüllt,
die man sich vorher doch so fest vorgenommen hat, wie man miteinander umgehen möchte.
Oder man hat vielleicht das nicht ausgesprochen, sondern sich das gewünscht.
Immer gesagt, mein Partner wird als Vater am Anfang so und so sein oder andersrum natürlich genauso.
Und ja, dann läuft es doch alles anders.
Ja, normalerweise müssten die Paare, also in dem Fall ihr, ganz anders drauf rechnen.
Und ja, dann läuft es auch so, dass die Kinder dann nicht so schnell reagieren.
Nämlich nicht die Kommunikation knapper werden lassen und weniger miteinander sprechen, sich zurückziehen,
sondern tatsächlich noch mehr kommunizieren als vorher.
Denn tatsächlich gibt es einfach, sobald das erste Kind da ist, noch viel mehr Dinge zu regeln als vorher.
Weil man einfach viel mehr zu tun hat.
Ja, rund um den kleinen Mann, die kleine Frau, die jetzt auf einmal da ist und sich nicht selbst helfen kann.
Wie du schon sagst, also die erste große Frage, die hoffentlich,
die häufig ein fauler Kompromiss bei Paaren darstellt, ist, wer bleibt wie lange zu Hause,
wer geht wie in Elternzeit, wer geht langfristig oder auch mittelfristig wie in Teilzeit.
Merken wir bei den Paaren, die zu uns kommen, immer wieder, dass das ein großer Konfliktpunkt ist.
Dass dort zwar Lösungen natürlich entstanden sind, mussten ja auch entstehen,
aber dass die für einen von beiden und man muss da typischerweise sagen, eher für die Frau,
nicht mehr zu tun hat.
ganz stimmig sind. Also ich habe
gerade wieder ein paar, die arbeiten
beide immer noch recht viel, also
100 Prozent weiterhin und sie 75
Prozent, also immer noch ein
gutes Pensum als Familie.
Und ja, das ist für sie
eigentlich gar nicht so richtig stimmig,
dieser Anteil.
Ja, viele
Fragen, glaube ich, kommen einfach auch ganz
neu auf mit einem Kind.
Und das ist, glaube ich, auch, was
meine Erfahrung ist im Coaching, oft ein Thema ist,
weil auch viele Meinungen von
außen auf einen einprasseln, da sind das
die Schwiegereltern, die was sagen,
dann sind das die eigenen Eltern, die
immer in positiver Absicht, weil sie vielleicht
auch die Not sehen, weil sie sagen, okay, wir
merken, ihr seid irgendwie mit den
Ressourcen am Ende, versucht das doch mal so,
macht das doch mal so, wir haben das früher so und so
gemacht. Und manchmal ist
das einfach alles zu viel.
Und dann handelt man, obwohl man gar nicht
so handeln will, merkt eine Unstimmigkeit,
weil man vielleicht sagt, okay, irgendwie
fühlt sich das nicht gut an, wie ich das vorgeschlagen bekommen
habe. Und dann entstehen halt
Konflikte, weil man sich vielleicht auch bevormundet
fühlt, weil man denkt, okay,
ich mache alles falsch, weil man möchte ja
alles richtig machen. Alle Eltern
möchten am Anfang irgendwie alles richtig machen.
Allein das ist ja schon ein
Wunsch, den man
nicht erfüllen kann, weil keiner ist
perfekt. Alle machen Fehler. Wir haben am Anfang
auch Fehler gemacht,
natürlich in positiver Absicht gehandelt, aber
im Nachhinein sage ich für mich, okay,
jetzt nichts ganz Schlimmes, aber
ich würde auf viele Situationen jetzt anders reagieren.
Wer würde anders
für mich sorgen, würde
anders vielleicht an
bestimmte Situationen rangehen,
weil man natürlich auch andere Erfahrungswerte jetzt sammeln
konnte, was am Anfang einfach nicht da ist.
Ich glaube, da ist es
ein guter Ansatz, auch mit sich liebevoller
umzugehen und
ja, auch mehr auf sich als Familie zu gucken.
Ja, und dann mittelfristig, vielleicht nicht sofort,
aber ist dann die Frage, was ist der
richtige Erziehungsstil für beide,
auf den beide sich gut einlassen können?
Was ist vielleicht auch der richtige
Mittelweg? Welche Kompromisse müssen gefunden werden?
Weil meistens dann auch
erst richtig klar wird, welche Prägungen
aus der eigenen Erziehung spielen
mit hinein und wovon kann ich
mich vielleicht ganz schwer lösen, wenn ich sehr stark
autoritär erzogen wurde und möchte
mich jetzt auf eine bedürfnisorientierte Erziehung
einlassen, dann ist das erstmal
gut, eine tolle Entscheidung
vielleicht, aber die Frage ist dann,
wie klappt das in der Umsetzung? Und
gerade in Stresssituationen merkt man dann vielleicht,
oh, das ist doch ein bisschen schwieriger
als gedacht. Ich versuche dann doch ein bisschen
zu häufig mit einem
ja, mit einer klaren Ansage
statt mit auf, ich achte auf die Bedürfnisse
zu kommen und sich da immer wieder zu reflektieren
und sich da aus diesen
alten, eigenen Erziehungsprägungen raus
zu lösen, das ist nicht ganz
einfach. Ja, also es fängt
auch, man hat ja so viele
Punkte, an denen man sich reiben kann als Paar,
also das fängt ja schon ganz am Anfang
an. Wie möchten wir gerne damit
umgehen? Soll unser Kind
in Schlaf begleitet werden?
Dann gibt es die eine
Fraktion, die sagt, nee, Kind,
abends weinen lassen, sagt der andere, die
kenne ich überhaupt nicht, möchte ich nicht, rumtragen,
nee, nicht so viel rumtragen, eher
im Kinderwagen. Ich glaube, ich unterbreche
dich, ich glaube, wir machen da eine eigene Podcast
oder eine eigene Folge zu. Das gibt so viele Entscheidungen am Anfang.
Erziehung, Kindeserziehung,
Entscheidung am Anfang, vielleicht machen wir da mal so eine
große Checklist oder so.
Aber natürlich wird es nachher spannend,
ich meine, klar, wenn der erste
Wutanfall im Supermarkt kommt oder die Jacke
nicht angezogen werden will,
da kommen ganz viele Prägungen hervor und
Glaubenssätze, die man hat und dann
knallt es natürlich auch gern bei den Paaren,
weil jeder ja auch,
also Glaubenssätze sind ja tief in uns
verwurzelt und wir sind ja davon auch
sehr stark überzeugt und möchten auch gerne andere
von unseren Glaubenssätzen überzeugen.
Und wenn natürlich ein
Thema hochploppt, meistens sehr situativ,
durch Kinder ist ja immer
nicht so geplant und da ist
ein starker Glaubenssatz und ich sage,
ich möchte das gern, dass das so und so gemacht wird und dann
sagt der andere, ja, aber wieso?
Das kann man doch auch jetzt mal locker sehen oder so.
Ja, dann ist
das schwierig, ne? Dann kommt es schnell zu
Verletzungen und Verletzungen, das haben
wir ja auch oft im Coaching das Thema, sind
gar nicht mal immer die ganz großen Sachen,
sondern auch die Kleinigkeiten, die im Alltag
passieren, ne? Die kleinen Enttäuschungen, dass
man sagt, okay, ich hätte mir jetzt gedacht,
dass mein Partner als Vater
da liebevoller reagiert,
dass das nicht so hart ist, dass der mich mehr
unterstützt, dass er das doch sieht
in dem Moment, dass ich überfordert war und ich
Hilfe brauche. Ja,
und das sind dann die
Verletzungen, die sich schnell im Familienalltag so
mieren können, von Anfang an,
vom ersten Tag, manchmal schon bei der Geburt,
manchmal in der Schwangerschaft schon.
In der Schwangerschaft schon.
Und eine Familie im Aufbau,
wenn sich das alles so eingroovt und so
weiter, stark belasten kann.
Zusätzlich zu den ganz normalen Sachen, wo
jeder natürlich sich erstmal einfinden
muss, kommen diese Verletzungen halt noch
oben rauf.
Okay, also zusammengefasst, Herausforderung nach
der Geburt, das ist erstmal der Wunsch,
alles richtig zu machen, neue Belastungen
als frischgebackenes Elternpaar,
wie jetzt Schlafmangel,
vielleicht dann auch das etwas lautere Schreien
manchmal, veränderte Rollenverteilung,
weniger Paarzeit,
das Thema gegenseitige. Ja, da auch die unterschiedliche Empfindung, ne?
Genau, das Thema gegenseitige
Erschätzung. Ich möchte zusammenfassen.
Ja, ich könnte auch schon wieder eingreifen.
Du hast so viel dazu zu sagen. Das ist dein Thema, ne?
Das fällt mir gerade zum Beispiel ein, was ja auch ein Thema
häufig im Coaching ist, dass der Mann sich nicht
beachtet fühlt mehr durch das Kind.
Auch klassisches Thema, wo man sagt, okay,
seitdem das Kind auf der Welt ist, war ich
abgeschrieben. Ja, wir schreiben uns nach
der Folge gleich nochmal
sieben neue Themen auf, die jetzt
nur durch diese Folge entstehen. Ja, das ist ein
spannendes, großes Thema.
Genau, und dann noch die Frage des
Erziehungsstils. Jetzt ist ja die Frage,
was sind so Tipps,
was kann man machen, damit man
diese Zeit harmonischer
durchläuft und
eben nicht so viele Verletzungen anhäuft,
die dann vielleicht,
nehmen wir mal erstmal, dass man vielleicht
keine Paartherapie machen will, machen
muss. Was kann man tun, damit man
da nicht hinkommt? Wenn man da doch hinkommt,
kann man sich natürlich bei uns melden.
Aber was meinst du, was könnte
man tun, damit man die Zeit
harmonischer durchläuft?
Als erstes aktiv auf die
Kommunikation achten, mehr ins
Sprechen kommen,
ganz klar aussprechen,
was die eigenen Erwartungen sind,
was vielleicht auch enttäuschte Erwartungen von
einem sind, die man selber auch bei sich
festgestellt hat. Das habe ich festgestellt, auch
oftmals so eine Sache, wo der andere
sich eine Ehe eröffnet, wenn man selber erzählt,
Mensch, ich habe mir das selber so und so
anders vorgestellt, also nicht nur den
anderen kritisieren, was denen eine
eigene Wahrnehmung falsch macht.
Dann aktiv über den Alltag sprechen,
auch über Routinen sprechen,
sprechen, ob das stimmig ist
oder ob da was verändert
werden sollte, wie man sich gegenseitig entlasten
kann, weil oftmals
weiß der andere ja gar nicht, dadurch, dass man
ja auch in neue Rollen reingekommen ist,
was gerade eine belastende Situation
ist.
Und da sind ja schon so
Kleinigkeiten, wie zum Beispiel, dass mal eine
Frau sagte, es würde mir so eine Entlastung schaffen,
wenn du siehst, dass ich stille, dass du mir
dann was zu trinken bringst.
Dass ich das nicht darum bitte, sondern ich merke immer
so, denn das dauert doch alles länger und ich habe immer so
ein Durst. Das würde schon für mich
ein wahnsinnig gutes Gefühl machen.
Oder einfach
die Routinen absprechen, auch
in dem Sinne, wer wann, wem mal vielleicht eine
kurze Auszeit geben kann.
Das sind so Sachen,
glaube ich, die sind ganz wichtig.
Und auch,
zu besprechen, wie holt man vielleicht sich Hilfe
ins Boot zur Entlastung?
Oma, Opa, Schwester,
Bruder, wie
stellt man sich das vor? Wie könnte das eine Entlastung
sein, wenn man als Paar vielleicht
mal eine Viertelstunde um den Block spazieren geht?
Ja, das wollte ich auch
nämlich noch ergänzen. Also das Netzwerk ist, glaube ich,
total wichtig. Genau, sich so ein Dorf aufzubauen.
Ja, dass man jemanden hat,
auf den man sich da verlassen kann, der dann auch
einfach mal für eine Stunde, wenn es geht, vorbeikommen kann.
Genau. Dass man einfach mal zwischendurch schlafen kann
oder irgendetwas an der Anfangszeit.
Später dann natürlich auch,
dass man sich Auszeiten
als Paar nehmen kann. Wir waren
immer einmal im Jahr ein Wochenende weg
vor Corona und
haben die Omi aufpassen lassen,
sodass man immer noch Paarzeit hat.
Dann
aber auch andere Eltern,
so gerade durch den Geburtsvorbereitungskurs
und aber auch durch, wir hatten ja
am Anfang auch viele Turngruppen, wo wir mit unserem Sohn
waren und
das hat natürlich viele neue
Kontakte mit sich gebracht und man hat
dann halt, jetzt kommt es halt darauf an,
dass man selbst in den offenen und ehrlichen Austausch
geht, dass man selber auch offen sagt,
nee, du, gerade läuft es
scheiße, die Nacht war echt kacke und
da muss ich so Verbündete suchen, ne?
Die einen stärken, aber. Genau, da gibt es andere, die
dann halt auch sagen, wenn es stimmt, jetzt wo du es sagst,
bei uns läuft es auch gerade nicht so rund und
man kann sich dann austauschen. Das macht einfach das Gefühl,
dass man nicht so allein
davor ist, dass man das nicht falsch macht und so weiter.
Das ist vielleicht ganz entscheidend.
Naja, und dann ist sicherlich tatsächlich
Coaching ein wichtiger Faktor. Wir waren ja halt
gerade in dieser Coaching- und Ausbildungsphase
und konnten da natürlich auch viele
Themen einfach klären währenddessen
und das hat schon gut getan. Also
die Erfahrung zeigt,
grundsätzlich ja bei der
Fragestellung, hole ich mir Unterstützung in Form eines
Coachings oder einer Paartherapie,
dass die Paare
zu lange warten. Ich glaube, wenn ich
kurz da eingrätsche. Grätsch rein.
Also ich glaube, der Unterschied ist jetzt
einmal so reflektierend, man kann das alles
umsetzen, was wir gerade gesagt haben, aber da muss
ein gewisses Fundament schon vorhanden sein.
Ja, guter Punkt. Also man muss noch gut
sprechen können. Wenn ihr jetzt aber merkt,
okay, wenn ihr die Punkte gerade gehört habt und gesagt
so, ja, kriegen wir nicht hin, ist irgendwie
ging vielleicht schon vor dem Kennenlernen. Genau,
oder auch jetzt abends uns hinsetzen und
dann, das klappt irgendwie nicht.
Dann, glaube ich, ist eine Paartherapie,
ein Paarcoaching der richtige Ansatz.
Weil hier haben wir einen geschützten Rahmen.
Ihr könnt euer Baby auch gerne
mit zum Coaching nehmen. Da haben wir auch unsere
Erfahrungswerte mit, dass wir schauen, sonst mit den
Schlafzeiten, wann es am besten passen würde.
Ich habe mir auch schon Frauen gestillt,
während des Coachings, wir sind da komplett offen.
Ich sage mal so, bis zum Alter von einem Jahr kriegt man das immer noch ganz gut hin, denn wenn sie aktiver werden, ist es einfach für euch auch anstrengender. Aber diesen geschützten, dieser geschützte Rahmen, den wir hier bieten können mit einer dritten externen Person, der ist manchmal halt sehr viel wert, um wieder ins Gespräch zu kommen, um Erwartungen auszusprechen.
Wir haben natürlich da auch unsere Methodiken, damit ihr auch ins Sprechen kommt und das ist, glaube ich, so der Unterschied, dass man sagt, okay, oder auch wenn ihr es geführt habt, wir wissen nicht, welche Routinen wir neu aufbauen sollten.
Durch die ganzen Coachings, die wir hatten, haben wir einfach auch viel Einblick in verschiedene Familien bekommen, konnten natürlich dann auch verschiedene Tipps so ein bisschen als Erfahrungswerte zusammennehmen und können euch vielleicht auch da auf jeden Fall gut helfen, zu schauen, wie könnt ihr Routinen aufbauen, was fühlt sich für euer individuelles Familienmodell stimmig an.
Und was kann man noch wirklich aktiv schnell verändern, damit ihr ein gutes Gefühl habt.
Und da würde ich dann schon sagen, lohnt es sich eher, sich Hilfe zu holen, sich Unterstützung zu holen, wenn man merkt, okay, nicht wir selber können uns gerade aus der Situation raus, sondern es braucht auch mal eine dritte Person, eine neue Impulse dafür.
Ich habe oft das Gefühl, dass auch einfach dieser verbindliche Termin dann etwas ausmacht, dass man sagt, das ist nun mal da so ein Zeitfenster von zwei Stunden.
Vielleicht, wo man sich, also die man sich freigeschaufelt hat, diese Zeit und wo man dann voll für sich so als Paar da ist, was man vielleicht für sich alleine auch machen könnte, aber aus irgendwelchen Gründen nicht macht.
Das ist so, wie manche Menschen dann einfach alleine Sport gern ausfallen lassen, wenn sie sich aber mit einem Freund verabredet haben, dann ist die Verpflichtung irgendwie anders und dann geht man halt hin.
Auch wenn man selber vielleicht an dem Tag nicht so wahnsinnig motiviert ist.
Das ist für viele ein Punkt und du hattest die Coachings hier vor Ort.
Wir haben natürlich auch die Möglichkeit der Online-Coachings, die gerade mit Kleinkindern und Babys sehr gerne auch genutzt werden, weil man natürlich dann eine Schlafpause oder wie auch immer anders nutzen kann, wo das Baby vielleicht schläft und man das irgendwie so einbauen kann.
Man weiß ja ungefähr, wann so die Zeiten sind.
Man spart sich die Fahrzeit, wenn man hier aus der Nähe kommt und so weiter.
Wir haben das dann auch manchmal, dass das so ein bisschen abwechselnd ist bei dem einen Paar.
Die haben das mal so schön auf.
So den Laptop auf die Couch gerichtet und hinter der Couch kommt dann so die Küche und all das, was man so im Hintergrund sehen kann.
Und dann ist quasi immer einer mit dem Baby im Hintergrund so ein bisschen am Tüteln, hört aber zu, ist aktiv oder ist so halb aktiv dabei.
Und der Zweite sitzt auf der Couch und ist ganz aktiv dabei.
Und das wechselt dann zwischendurch immer mal so.
Je nachdem, über wen wir gerade sprechen, wer gerade eine Verletzung hat und so, so wechselt sich das so ein bisschen ab.
Zwischendurch klappt das dann wieder, dass das Baby wieder ein bisschen schläft und so.
Und so kriegt man dann einen ganz guten Rhythmus hin.
Also es ist nicht ganz so entspannt, wie wenn man sich jetzt die Oma oder den Opa halt herholt zum Babysitten.
Aber es funktioniert halt auch sehr, sehr gut.
Und wir merken bei den Paaren immer wieder, dass sie sagen, hätten wir das mal früher gemacht, dann hätten wir uns einiges an Leid und Themen ersparen können.
Überhaupt erst mal darüber sprechen.
Also ganz viele Paare gehen schon nach dem ersten, zweiten Termin, habe ich das Gefühl, immer sehr mit einer Entlastung raus, weil sie sagen, okay, jetzt haben wir es wenigstens mal.
Alles ausgesprochen.
Jetzt habe ich mal offen gesagt, was mich verletzt.
Jetzt habe ich mal offen ausgesprochen, was ich mir wünsche.
Und damit auch erst dem anderen ja auch eine Chance gegeben, das zu ändern.
Weil ja, durch die Geburt ist einfach auch so viel Neues entstanden, dass man nicht immer Situationen sehen kann und weiß, okay, da muss ich jetzt unterstützen, da muss ich jetzt helfen.
Und wenn das mal klar ausgesprochen ist, ist es schon eine große Entlastung.
Absolut, ja.
Genau, also das so zum Thema, würde ich sagen.
Also Fazit, eine Geburt bringt viele Herausforderungen mit sich.
Man kann vieles davon selbst lösen, gerade dann, wenn das Fundament vorher sehr stabil war oder stabil war.
Insbesondere, wenn man schon vorher vielleicht erste Themen und Konflikte hatte, die man nicht so gut lösen konnte zusammen, vielleicht über einige Dinge nicht gut zusammen sprechen konnte oder so.
Dann merkt man das natürlich, wenn ein Kind dazu kommt, umso mehr.
Und dann kann eine Paartherapie oder auch ein Coaching genau der richtige Weg sein.
Da entweder nicht in eine Krise hineinzurutschen oder halt aus der Krise, wenn sie schon da ist, auch wieder rauszukommen.
Denn das ist ja auch ein wichtiger Punkt.
Die Ressourcen werden einfach knapper.
Das heißt, Zeit und all das, die Energie wird knapper, wenn dann Schlafmangel hinzukommt.
Und dann frühzeitig da in ein Coaching zu gehen, um nicht in die Krise zu rutschen.
Ja, ich glaube auch, um die Zeit einfach auch genießen zu können.
Die Zeit kommt nie wieder, die ihr mit eurem Kleinkind am Anfang verbringen könnt.
Es geht zu schnell, die werden zu schnell groß.
Und da muss ich auch selber rückblickend sagen, dass ich mir jetzt, obwohl wir auf dem Weg waren, schon gewünscht hätte, dass wir schon weiter wären.
Noch ausgeglichener Krisezeit.
Genau, weil einfach die Zeit, wenn man jetzt alte Fotos sich anguckt, ist einfach schade, dass man das nicht noch mehr genießen konnte.
Darum geht es sicherlich auch, wenn es darum geht, Leid zu vermeiden oder weniger Leid entstehen zu lassen.
Voller in den Situationen umgehen zu können, hast du, glaube ich, automatisch mehr Platz für noch mehr Zufriedenheit, noch mehr schöne Momente und einfach noch mehr die Zeit genießen.
Genau.
Das war ein schöner Abschluss.
Ja.
Also, wenn euch die Folge gefallen hat, dann abonniert sehr gerne unseren Kanal.
Wenn ihr das Gefühl habt, ihr könntet ein Coaching für euch gebrauchen, dann nehmt das gerne in Anspruch.
Je früher, desto besser.
Man muss tatsächlich auch ganz sachlich.
Ich würde sagen, es spart einfach Zeit und Geld.
Je länger ihr wartet, desto komplizierter ist es einfach, am Ende da wieder rauszukommen.
Und da können manchmal die richtigen Anstöße aus zwei, drei Coachings schon Wunder bewirken.
Und ihr freut euch darüber, was das für neue Energie in euer Leben bringt.
Genau.
Also, wir sehen uns beim nächsten Mal wieder.
Bis bald.
Bis bald.
Podcast Summary
Key Points:
Die Geburt eines Kindes bringt neue Herausforderungen mit sich, wie Schlafmangel, veränderte Rollen und erhöhte emotionale Belastung.
Viele Paare erleben eine Abnahme der Paarzeit und eine stärkere Fremdbestimmung, was zu Kommunikationsproblemen und Verletzungen führt.
Erwartungen, die vor der Geburt bestanden, werden häufig enttäuscht, weil die realen Lebensbedingungen anders sind als im vorherigen Leben.
Konflikte entstehen oft durch unklare Rollenverteilung, Elternzeitentscheidungen und unerwartete Einflüsse von Familie oder Außenwelt.
Die Verantwortung für das Kind fühlt sich oft erdrückend an und verändert grundlegend die Beziehung und die persönliche Identität.
Eine offene, reflektierte Kommunikation und regelmäßige Gespräche über Alltag, Routinen und Bedürfnisse sind entscheidend für eine harmonische Entwicklung.
Unterstützung durch Paartherapie oder Coaching kann entscheidend sein, um Konflikte frühzeitig zu lösen und eine gemeinsame Lebenswelt aufzubauen.
Die Zeit mit dem Kind vergeht schnell – daher ist es wichtig, sie aktiv und bewusst zu genießen, um später weniger Leid und Enttäuschung zu erleben.
Summary:
Die Geburt eines Kindes bringt für Paare viele neue Herausforderungen mit sich, die weit über die Erwartungen hinausgehen. Schlafmangel, veränderte Rollen, starker Stress und emotionale Belastung sind häufige Erfahrungen. Die veränderte Lebensrealität führt zu Kommunikationsproblemen, da beide Partner in neue Rollen als Vater und Mutter eingehen und ihre persönlichen Ressourcen stark reduzieren.
Viele Eltern fühlen sich von der Verantwortung und der Dunkelheit der neuen Situation überwältigt, was zu Enttäuschung, Verletzungen und Konflikten führt. Besonders bei unsicheren Erwartungen und mangelnder Kommunikation entstehen Spannungen, die sich besonders im Alltag zeigen, etwa bei Routinen oder Erziehung. Eine entscheidende Lösung ist eine offene, ehrliche und regelmäßige Gespräche zwischen Paaren, um Bedürfnisse, Erwartungen und Grenzen zu klären.
Zudem spielt die Unterstützung durch Paartherapie oder Coaching eine wichtige Rolle, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und zu lösen. Wenn Paare frühzeitig auf diese Herausforderungen reagieren, können sie ihre Beziehung stärken und die Zeit mit dem Kind besser genießen. Die Erfahrung zeigt, dass eine frühe Intervention nicht nur die Krise vermeidet, sondern auch mehr Zufriedenheit und Freude in der Familie schafft.
Die Zeit mit dem Kind vergeht schnell – daher ist es entscheidend, diese Phase bewusst zu leben und gemeinsam zu gestalten.
FAQs
Schlafmangel, veränderte Rollenverteilung, weniger Paarzeit und erhöhte Stresssituationen wie lautes Schreien oder hormonelle Veränderungen.
Weil neue Erwartungen entstehen, die nicht erfüllt werden, und die Kommunikation knapp wird, insbesondere bei mangelndem Schlaf oder emotionaler Belastung.
Durch offenes Sprechen über Erwartungen, Routine und Bedürfnisse, sowie durch die Festlegung klarer, gegenseitig akzeptierbarer Regeln.
Weil sie ein sicheres Umfeld schafft, um Erwartungen auszusprechen, Verletzungen zu erkennen und gemeinsam Lösungen zu finden, ohne sich unter Druck zu fühlen.
Sie versuchen alles perfekt zu machen und reagieren automatisch auf außenweltliche Modelle, ohne ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu berücksichtigen.
Durch das Aufbauen eines sozialen Netzes, wie Freunde oder Familie, die kurzfristige Entlastung bieten, sowie durch regelmäßige Paar-Auszeiten.
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