Paartherapie Methoden: So geratet ihr nicht an den falschen Paartherapeuten
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Die Podcast-Folge betont die Bedeutung, einen passenden Paartherapeuten zu finden, der nicht nur sympathisch ist, sondern auch die richtige Methode anwendet. Es wird darauf hingewiesen, dass die passende Methode, die persönliche Sympathie und das Wohlfühlen im Gespräch entscheidend für den Erfolg einer Paartherapie sind. Wenn die Methode nicht passt, kann es zu einem Mangel an Fortschritt oder sogar zu einer Verschlechterung kommen. Der Weg zur richtigen Entscheidung erfordert eine bewusste Vorbereitung: Das Paar sollte die Methodik der Therapeuten kennenlernen, sich über deren Hintergrund und Erfahrungen informieren und persönliche Fragen stellen, wie etwa die Beziehung zum Thema, die Arbeitsweise oder die Räumlichkeiten. Die System-Empowering-Methode, die die Arbeit an emotionalen Verletzungen und den Wiederherstellung des Beziehungsfundaments beinhaltet, wird als zentraler Ansatz vorgestellt. Dabei werden persönliche Prägungen aus der Kindheit oder früheren Beziehungen im Einzelcoaching bearbeitet, bevor das Paar zusammenarbeitet, um die Beziehung zu stabilisieren. Die Atmosphäre, die Praxisform und die persönliche Begeisterung des Therapeuten sind ebenso wichtig wie die finanzielle und zeitliche Nachhaltigkeit. Die Empfehlung ist, sich vor der Entscheidung ausführlich zu informieren, um sicherzustellen, dass beide Partner sich wohl fühlen und die Therapie tatsächlich zur Verbesserung der Beziehung führt.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser Podcast-Folge bei den Lebensidealisten.
In dieser Folge geht es um die Paartherapie-Methoden.
So geratet ihr nicht an den falschen Paartherapeuten.
Wir werden uns mal anschauen, was heißt denn falsch überhaupt,
welches Problem entsteht und wie kann man das Ganze lösen,
beziehungsweise wie könnt ihr sicherstellen,
dass wenn ihr euch für eine Paartherapie entschieden habt,
ihr auch einen Paartherapeuten findet, der eben genau zu euch passt.
Ich bin Florian von den Lebensidealisten.
Ich bin Ina.
Und wir helfen Paaren raus aus der Krise,
hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Bei einer Paartherapie gibt es ja verschiedene Methoden und Ansätze,
mit denen Paartherapeuten arbeiten.
Jeder hat sich ja auch ein bisschen auf sein Themengebiet spezialisiert
und hat für sich, glaube ich,
eine gewöhnliche Methode gefunden in der Ausbildung,
wo er sagt, okay, oder sie sagt, da habe ich Bock drauf, mitzuarbeiten.
Das passt zu mir so als Person auch.
Und deswegen wollen wir auch heute noch mal das Thema aufgreifen,
warum es sozusagen so wichtig ist,
sich den Paartherapeuten und die Paartherapeuten ganz bewusst auszusuchen
und da auch einen starken Fokus auf die Methodik zu setzen.
Denn wir wollen euch mal zeigen, warum es auch gut ist,
sich vor dem eigentlichen Coaching schon mit der,
mit der genutzten Methode auseinanderzusetzen.
Und ja, was es für den Erfolg einer Paartherapie eigentlich ausmacht.
Ja, ich fand gerade spannend, dass du gesagt hast,
die potenziellen Coaches oder Paartherapeuten
wählen bewusst eine Methode aus, die ja zu ihnen passt.
Da habe ich gerade überlegt, also es stand jetzt nicht bei uns hier im Skript,
da habe ich jetzt gerade überlegt, ist das denn wirklich so?
Naja, man muss ja Lust haben, so zu arbeiten.
Als Paartherapeut, ja, aber die Frage ist ja,
habe ich die Methodik schon kennengelernt?
Habe ich selber irgendwie, bin ich da vielleicht selber drin gecoacht worden oder irgendwie?
Um dann festzustellen, ja, die Methodik passt zu mir.
Weil wenn wir uns jetzt unseren Werdegang uns angucken,
dann haben wir, sind wir selbst darin gecoacht worden,
Konflikte im Unternehmen, also in meinem ersten Unternehmen haben wir gelöst
und fanden die Methodik so gut, dass wir gesagt haben,
dass das wollen wir gerne lernen.
Ich, weil ich sagte, so als Führungskraft brauche ich das immer.
Damals noch mit dem Gedanken, das halt weiterzuführen,
das erste.
Also selbst auch weiterzuführen und du, bei dir passt es zur Ausbildung,
aber wir haben es ja im Prinzip selber kennengelernt und gesagt,
ja, das kann man gebrauchen und sind dann ja erst so mit dem Abschluss
auf die Idee gekommen zu sagen, das ist, lass uns jetzt mal damit Paaren helfen.
Wir haben jetzt den richtigen Werkzeugkoffer,
aber wir haben ja eigentlich die Methodik hat zu uns gefunden
und wir haben gesagt, damit können wir irgendwie Menschen helfen
und nicht andersrum irgendwie.
Also ich meinte das auch eigentlich anders, ich habe gedacht,
also von wegen, wenn ich jetzt einfach vom Typ her nicht so der Mensch bin,
der gerne zum Beispiel so Körperübungen macht oder ich bestimmte Ansichten habe im Leben,
die vielleicht dem auch gegenüberstehen würden,
dann wäre das ja für mich nicht die richtige Methodik, danach zu arbeiten.
Dann würde ich ja sonst immer zur Arbeit gehen und sagen,
oh nee, hoffentlich muss ich das heute nicht wieder machen und so.
Deswegen glaube ich, muss das einfach auch ein stimmiges Bild sein,
dass man sagt, okay, ich stehe dahinter, ich habe darauf Lust,
dass es ein Ansatz ist, dass ich das heute nicht wieder machen muss.
Das ist ein Ansatz, den ich mit meinen Lebensansätzen,
mit meiner Lebensansicht irgendwie auch vereinbaren kann.
Ich muss überzeugt sein, im besten Fall, in dem, was ich tue,
dass ich auch sagen würde, so ein bisschen wie mit Schenken, finde ich.
Also wenn ich ein Geschenk kaufe, dann ist es ja auch meistens das Beste,
wenn ich mich darüber sehr gut informiert habe im Vorwege
und wenn ich aber auch selber da irgendwie eine Begeisterung für habe
oder wenigstens die Begeisterung bei dem anderen so ein bisschen nachvollziehen kann.
Ich glaube, dann bin ich noch besser in der Ausfall des Geschenks,
als wenn ich jetzt wirklich nur so ganz platt schaue.
Und das glaube ich, so meinte ich das,
dass man da auch so eine eigene Verbundenheit hat für sich in seinem Leben.
Okay, das passt für mich.
Okay, vielen Dank.
Dann sind wir auch schon eigentlich bei dem Problem angekommen,
nämlich, dass wir erst mal falsch definieren, was heißt denn,
oder was meinen wir damit, wenn man sagt,
man gerät vielleicht an den falschen Paartherapeuten.
Damit ist eigentlich eher gemeint,
dass derjenige nicht zutrifft.
Dass es zu euch passt.
Also entweder vom Typ Mensch her vielleicht nicht harmoniert und matcht
oder dass die Methodik nicht passend ist,
weil man vielleicht sagt,
okay, ich bin jetzt nicht der, der gerne Übungen macht
in Form von Aufstehen, Körperübungen,
irgendwelche symbolischen Dinge durchführt oder sowas,
sondern ich mag das lieber sprechend oder genau andersrum.
Und da muss man halt für sich genau schauen,
nach welcher Methodik arbeitet der Paartherapeut.
Ist das was für mich oder beziehungsweise was steckt genau dahinter?
Ich glaube auch, dass es immer so ein,
dass so mehrere Faktoren da reinspielen,
auch so ganz feine Faktoren,
die man vielleicht auch unbewusst oftmals wahrnimmt.
Also wie ist das Setting aufgebaut?
Wie kommt man da an?
Also das sind auch so platte Dinge wie, kann ich da gut parken?
Oder bin ich jedes Mal schon gestresst,
weil ich keinen Parkplatz finde?
Wie ist der Raum? Fühle ich mich da wohl?
Bekommt man was zu trinken?
Ist das auch irgendwie so ein gutes Ankommen?
Und natürlich, wie du sagst, die Sympathie finde ich super wichtig.
Ich meine, wir sprechen da über die persönlichsten Dinge,
die manchmal die Familie nicht weiß
oder die beste Freundin oder der beste Freund nicht weiß.
Und ich kann mich ja nur öffnen
und damit kann ich auch eigentlich ja nur den Erfolg dann auch bekommen,
wenn ich mich öffne, wenn ich ein gutes Gefühl habe.
Wenn ich sage, okay, das matcht.
Ich mag die Person mal gerne ein bisschen angucken,
so im Gespräch auch.
Das finde ich persönlich auch mal vom Redefluss.
Also von der Art, wie derjenige spricht,
also Stimmfarbe, wie drückt derjenige sich aus?
Kann ich das gut verstehen?
Kann derjenige mich nachvollziehen in meinen Gefühlen?
Kann der das gut spiegeln?
Also das sind auch so feine Sachen, finde ich,
das muss auch passen.
Und dann natürlich absolut die Methodik.
Das ist ein großer Schwerpunkt.
Was passiert, wenn jemand
ein paar Therapeuten gefunden hat
und merkt im Verlauf,
dass die Methodik nicht passt?
Oder derjenige merkt das vielleicht zwar,
aber kann das nicht sagen
oder mag das nicht sagen?
Oder die beiden sind sich nicht einig,
ob das passt oder nicht passt?
Die beiden meinst du das Paar jetzt?
Das Paar, genau.
Der eine sagt, super Paartherapeut,
fühle mich total wohl, matcht für mich
und der andere sagt, geht gar nicht.
Also was wären die Folgen einer Entscheidung
für einen persönlich nicht passenden Paartherapeuten?
Also ich glaube,
da gehört auch ganz viel Ehrlichkeit und Offenheit zu,
dass beide Seiten das auch klar aussprechen.
Ich würde jetzt sagen,
ein guter Paartherapeut,
eine gute Paartherapeutin merkt das,
wenn die Methodik nicht matcht.
Also wenn das Paar oder einer von beiden
sich damit extrem schwer tut
und einfach in den Prozess nicht einsteigen kann.
Und ich finde auch,
da gehört auch eine Verantwortung,
das rückzumelden und zu sagen,
okay, wo sind da die Schwierigkeiten,
da vielleicht auch nochmal einen anderen Weg zu wählen.
Also man kann selber bei sich ja auch nochmal überlegen,
wie kann ich den anderen mit dem Prozess
nochmal anders aufnehmen.
Du landest jetzt aber schon mal bei der Lösung.
Genau.
Wir wollen ja wissen jetzt erstmal,
warum ist das denn überhaupt wichtig,
den Richtigen zu finden,
weil dann ist der halt nicht ganz sympathisch
oder dann passt die Methodik halt nicht ganz so gut.
Aber er ist doch Paartherapeut, der hilft doch.
Nein, also mir kann ja nur jemand helfen.
Das ist ja wie beim Arztverhältnis auch.
Ich muss mich ja auf etwas einlassen können.
Und einlassen kann ich mich ja nur,
wenn ich auch eine gewisse Sympathie
habe und ich glaube,
dass man, auch wenn das nur einer hat,
dann fühlt man sich einfach auch
in dem Raum nicht wohl, in dem Gespräch nicht wohl.
Und dann kann ich nicht
in die Tiefe gehen und kann nicht
vielleicht auch neue Blickwinkel annehmen,
wenn der gegenüber mir
total unsympathisch ist.
Würde ich von mir
jetzt ausgehend super schwer sein
und auch für Folgetermine
sehr anstrengend, weil man innerlich
ja auch so eine Brille auf die Person entwickelt
von wegen so, jetzt habe ich wieder einen Termin, jetzt muss ich da wieder
hinfahren. Gucken, wie lange das jetzt
noch dauert. Und eigentlich würde ich jetzt gerne
lieber das und das machen, weil ich glaube
nämlich auch, dass der Erfolg dann auch nicht einsetzen wird.
Also, dass dann
natürlich auch kein Fortschritt in der Paartherapie
möglich ist, wenn
ich gar nicht in die Arbeit reinkomme, gar nicht
in den Prozess reinkomme. Dann komme ich
ja auch als Paar nicht voran. Dann könnte
vielleicht einer gut in den Prozess reinsteigen, aber dafür
werden ja immer beide gebraucht.
Und
dann bringt mich das ja auch nicht weiter, dann drehe ich mich ja im Kreis.
Und im schlimmsten
Fall erreiche ich vielleicht sogar,
erreiche ich das Ziel nicht, aber
ich kann es auch verschlimmern, ne?
Ja, ich kann es auch schlimmern. Ich bin mehr geldlos.
Das ist ja alles so Faktor, wo man
nachher sagt, okay, ich bin da hingegangen.
Und da ist es häufig, also
man hat das, finde ich, super selten. So, wenn ich jetzt an
unsere Coachings denke, wir haben,
das hört sich immer so lustig jetzt an, aber wir haben echt mit
vielen tollen Paaren zu tun.
Und es ist selten, dass
man das Gefühl hat, man muss erst miteinander
warm werden.
Das ist eigentlich schon bei vielen
so eine gute Grundstimmung
vorhanden, eine Offenheit, eine Sympathie.
Und, aber
da trägt ja auch jeder seinen Anteil für, ne?
Weil wenn man natürlich als Paar
ankommt, so gerade zum ersten
Termin, man ist aufgeregt,
man hat die ganze Last ja
auch mit dabei, ne? Man trifft sich ja nicht, um
einfach mal ein nettes Getränk zu trinken,
sondern man ist ja auch da, weil
man in einer Krise ist.
Und da finde ich das umso wichtiger, dass man
auch empathisch
gut aufgefangen wird und das
geführt, okay, die Person kann mir helfen, davon
muss ich auch irgendwie überzeugt sein.
Wenn ich davon nicht überzeugt bin, dass die
andere, also der Therapeut oder die
Therapeutin mir helfen kann,
dann glaube ich, ist man nicht richtig.
Hattest du das schon mal, wenn du jetzt mal
rückblickend schaust, dass du,
das ist sehr selten, oder? Dass man das Gefühl
hat, dass es von der Sympathie nicht
passt? Das ist selten,
kommt
vor, aber dann
kann man das
entsprechend im Erstgespräch
oder so dann auch mitteilen,
dass man das Gefühl hat, das passt nicht so gut.
Aber es ist sehr, sehr selten.
Manchmal merken natürlich
Paare im Verlauf, dass die Methodik
doch nicht ganz so das Richtige ist.
Aus unterschiedlichen Gründen.
Entweder, weil wirklich die Methodik nicht passt.
Wir hatten mal ein Paar, die brauchten,
dass denen
ganz konfrontativ gesagt wird,
was in deren Beziehung falsch läuft.
Und das ist jetzt nicht so unser Ansatz.
Da kommen wir nachher nochmal drauf, wie
wir arbeiten, ne? Genau, aber
eben nicht der konfrontative Ansatz.
Manchmal
geht den Paaren das, glaube ich,
zu tief. Dass sie sagen, nee,
das ist mir jetzt zu tief eine Ursache.
Dann ist noch nicht so die ganze Bereitschaft
da. Und ich glaube, manchmal
passt das auch einfach nicht. Also ich hatte
einmal ein
älteres Paar, die waren da, die haben
sich das auch, haben sich vorher auch verständigt.
Nur das Kennenlernen erstmal zu machen und
dann in Ruhe zu Hause zu
überlegen. Die haben sich auch irgendwie, glaube ich,
zwei oder drei verschiedene angeguckt.
Und die waren zum Beispiel
sich uneinig. Die hatten zurückgemeldet, einer von
beiden wäre gern bei uns gewesen, der andere nicht.
Und haben dann halt den kleinsten
gemeinsamen Nenner gewählt und gesagt, dann machen sie es nicht.
Und ich glaube, warum das
bei uns häufig ganz gut ist, weil
man, glaube ich, schon eine ganz gute Vorauswahl
treffen kann. Also
durch die umfassende Website, den Podcast,
den wir haben, oder auch bei
YouTube kann man uns schon mal sehen, schon mal kennenlernen,
hat uns schon mal gehört,
hat unsere Methodik vielleicht schon mal kennengelernt,
oder einige Meinungsbilder
über die verschiedenen Podcast-Folgen bekommen
und kann sich, glaube ich, so schon
ganz gut ein Bild machen, ob das harmonieren
kann oder nicht. Und
von daher
passt das, glaube ich,
recht häufig bei uns. Also,
wenn ihr wissen wollt, ob unsere Methodik
besser zu euch passt,
dann könnt ihr mal in unseren aktuellen
Blogbeitrag dazu schauen. Wir stellen
euch acht verschiedene Methoden vor,
die in Paartherapien
genutzt werden, darunter auch
unsere eigene. Und
dann könnt ihr für euch einfach mal vergleichen
und was sich für euch am stimmigsten
anfühlt, was für euch am besten
passt. Und wenn ihr merkt, dass
unsere Methodik oder wir als
Coaches sehr gut zu euch passen,
dann meldet euch gerne bei uns
und sagt Bescheid,
wenn ihr ein Coaching durchführen möchtet.
Was ich noch sagen wollte, ist,
wir sind ja die
liebsten Menschen, die zum
Coaching kommen. Und wenn einer
von beiden, oder vielleicht auch beide, manchmal so ein bisschen
misstrauisch sind, weil
es finde ich irgendwie auch mal recht sympathisch
und total verständlich auch, dass man
gerade, wenn man das erste Mal in seinem Leben
sich als Paar Hilfe holt, dass man
erstmal denkt so, ich weiß
nicht, ist das so meins?
Kann uns das helfen? Oder
einer vielleicht auch allgemein noch so ein paar
Glaubenssätze oder
Prägung mitbringt innerlich und sagt, okay,
es hat für mich, fühlt sich einfach
erstmal ganz komisch an. Und da ist
meine Erfahrung,
dass das auch Paare sind, die
häufig mit einer Erleichterung
nachher rausgehen und sagen, okay,
ich hab mir das so in meinem Bild
im Kopf ganz anders vorgestellt, es ist ja doch
viel lockerer als gedacht und
ja, ich konnte doch
das alles so erzielen
und ich hab mir das ganz anders vorgestellt
und das finde ich immer so schön und
so sympathisch, dass man das so geschafft hat,
so dieses erste Misstrauen,
das finde ich auch sehr berechtigt, ist so ein bisschen
ja, abzufedern,
zu sagen, Mensch, das ist völlig in Ordnung,
dass du misstrauisch bist.
Ich erwarte hier niemanden, der
hier total
offen immer herkommt,
sagt, ja, lass uns sofort loslesen. Ich meine,
die Menschen sind in einer Krise, die haben gerade ganz dolle Probleme
und da ist auch vielleicht
natürlich auch ein Misstrauen dabei,
wem öffnet man sich, ne?
Lass uns mal schauen,
wie man sicherstellen kann, dass man für sich einen
stimmigen Paartherapeuten gefunden hat
und auch die Methodik zu einem passt.
Denn die Paare
kommen ja ganz unterschiedlich auch zu uns,
also es gibt, ich würde
sagen, das teilt sich fast so 50-50,
die eine Hälfte hat sich sehr intensiv
informiert, bei uns
auf der Website, auf anderen Websites, bei uns
im Podcast, andere Podcasts
und hat dann eine, ja, ich würde
sagen, relativ fundierte Entscheidung getroffen
und dann gibt es wiederum so
die Spontanen, wo dann
tatsächlich irgendwie das Fass zum Überlaufen
gekommen ist, die dann bei Google
Paartherapie eingeben und
den Erstbesten nehmen,
was uns auch gesagt wird.
Dass man sagt, Mensch, ihr wart die Ersten,
auf die wir geklickt haben, wir haben angerufen und fertig
und nebenbei, ja, Website sah ja auch
okay aus, habt ihr denn irgendwas gelesen?
Nee, haben wir nicht. Und die haben einfach
dann eine schnelle Lösung gesucht.
Da ist natürlich die Gefahr, dass man
eher mal an jemanden
gerät, will ich fast gar nicht sagen,
aber dass man eher mal jemanden erwischt,
wo das doch nicht so matcht.
Von daher,
das Auseinandersetzen mit den verschiedenen
Methodiken und vielleicht auch den
verschiedenen Persönlichkeiten,
die um einen herum
Paartherapie anbieten, wenn man das
vor Ort machen möchte und eben
nicht online. Online hat man
natürlich dann eine ganz breite Auswahl.
Sich damit intensiver auseinanderzusetzen
macht auf jeden Fall sehr viel Sinn.
Immerhin, es geht um eure Beziehung.
Ja, und auch finde ich,
also ich würde mir vorab auch einfach verschiedene
Fragen stellen. Also was du Paare erzählen
ist, erstmal so checken, möchte ich das
in meiner Stadt gern machen, wo ich wohne?
Oder ist es einfach für mich schöner,
irgendwo hinzufahren? Also gucke ich
so ein bisschen außerhalb, ganz bewusst.
Dass man sich nicht nächste Woche an der Kasse trifft, meinst du so?
Genau. Haben wir sehr, sehr selten.
Sehr, sehr selten, wirklich, komischerweise.
Aber die wenigsten kommen bei uns auch aus
Neumünster. Ja, das stimmt.
Ich glaube, ich habe es bis jetzt in der ganzen Zeit nur zwei oder
dreimal, dass ich mal jemanden gesehen habe.
Naja, also das würde ich mir so stellen,
die Frage stellen, dann würde ich
natürlich,
Methodik grenze ich jetzt kurz mal aus, ich würde mir überlegen,
möchte ich das bei einem Mann oder einer Frau machen?
Ist es für mich wichtig oder ist es egal?
Weil damit ist ja auch eine Entscheidung,
die dann schon fällt, für oder
gegen eine Person dann.
Ja, und dann würde ich
gucken, wo ist mein Problem am besten aufgehoben?
Also gibt es vielleicht Schwerpunkte?
Habe ich, wenn ich jetzt
mal das klassische Thema emotionale
Verletzungen nehme, was ja jetzt unser Schwerpunkt ist,
also fühle ich mich emotional
vor meinem Partner, durch Konfliktsituationen,
immer wieder keinen Streit,
stark verletzt.
Schaue ich das vielleicht, schaue ich mir
da nochmal genau an, wie arbeitet
die Person? Ist sie der,
oder diejenigen Experte für
Konfliktsituationen, darauf spezialisiert,
auf Kommunikationsprobleme?
Habe ich vielleicht aber ein ganz anderes Problem, wie zum Beispiel
ein sexuelles Problem,
was sich da so sehr stark auf das sexuelle auch
eingrenzen kann? Würde ich mir vielleicht eher
jemanden suchen,
der Sexualtherapeut,
Therapeutin ist, ne? Genau.
Und dann würde ich halt schauen,
passt die Methodik?
Also, so wie derjenige arbeitet,
also ein bisschen gucken, wie hat
derjenige die Ausbildung gemacht?
Wo hat derjenige die Ausbildung gemacht, wenn
mich das interessieren würde? Und dann
zu schauen, passt die Methodik?
Wie ist
der ganze Aufbau auch von der Paartherapie?
Ist das auch stimmig? Bin ich da zu
irgendwas,
schließe ich da irgendein Abo ab? Oder
ist das von Termin zu Termin?
Wie lang geht sowas?
Also der Rahmen, der angeboten wird? Genau.
Das muss ja auch alles stimmig sein. Und letztendlich auch
das Geld, das muss ja auch stimmig sein.
Ist es für mich stimmig, für diese Leistung
den Preis zu bezahlen?
Ich würde da nochmal eine eigene Folge drüber machen.
Das ist ja auch ganz schwer zu vergleichen,
die Honorare. Na klar, natürlich.
Weil man ja nie weiß, wie effektiv ist
eine Stunde, ne? Genau, natürlich.
Du kannst in einer Stunde laberababer
und kommst nicht voran.
Nein, ist ja einfach so. Oder du kannst eine Stunde
richtig krass
das ganze Blatt drehen, ne?
Und dann natürlich vielleicht auch nochmal zu schauen,
ist derjenige wirklich Spezialist?
Ist derjenige darauf fokussiert?
Also, wir haben bei uns
ja erstmal vom Kern,
wir haben ja nur Paare, die zu uns kommen,
gehen aber auch regelmäßig in
Einzelcoachings, weil unsere
Methodik darauf beruht ja zu schauen,
was ist hinderlich für die
Beziehung und sehr regelmäßig
bringen Menschen Dinge aus
der vorherigen Zeit,
vorherige Beziehung, Kindheit,
Dinge mit, Prägungen mit,
die für die Beziehung hinderlich sind
und dann lösen wir die gemeinsam im Einzelcoaching
auf, aber grundsätzlich sind wir auf
Paare fokussiert. Es gibt bei uns jetzt
keine Gruppencoachings, keine
Teamcoachings, keine Businesscoachings
und all diese ganzen Sachen, sondern
wir lösen Konflikte
und emotionale Verletzungen mit Paaren
und sind dadurch spezialisiert.
Das macht natürlich einen anderen
Erfahrungsschatz und auch eine große
Detailtiefe, auch wenn
wir vielleicht mit Mitte 30
noch nicht so alt sind und vielleicht
im Bereich der Paartherapie
noch relativ jung.
So machen wir das, was da
vielleicht irgendwie an Lebenserfahrung
fehlt durch unsere fundierte Methode,
und das ist natürlich super widerwettend.
Man muss einfach auch schauen, was man
für sich braucht. Also was viele Paare
auch zurückmelden, ist, dass sie auch schauen
ganz bewusst auf die Bilder.
Also passt die Person irgendwie?
Ist das mir sympathisch auf dem Bild?
Einige haben uns ja zum Beispiel
zurückgemeldet, dass sie es ganz schön finden, dass
wir in Anführungsstrichen noch nicht so alt sind.
Also dass wir eigentlich genau in der gleichen Lebensphase
wie, nicht alle, aber
wie wirklich einige, die sich melden
bei uns stecken und
da einfach das Gefühl ist, okay, man hat nicht
das Gefühl, man kommt zu seinen Eltern.
zur Paartherapie, sondern eher vielleicht
zum Bekannten, zum Freund,
von einer Altersstufe her. Aber wiederum
haben wir auch ältere Leute, ältere Paare,
die zu uns kommen und sagen ganz bewusst,
wir wollen mal was Neues,
was Innovatives, wir wollen was Frisches
und wir glauben, dass das vielleicht ein Weg
sein könnte. Und dafür
bieten dann ja viele Paartherapeuten auch das
kostenlose Erstgespräch an,
wie bei uns ja auch, wo man dann
persönlich oder halt wenn es
online ist, per Video, denjenigen
nochmal kennenlernt, sich nochmal
austauscht. Genau, das ist auch die Frage,
möchte ich das online oder vor Ort haben?
Damit grenzt sich ja auch wieder, die suchen
ein Paartherapeuten ein. Habe ich
beide Möglichkeiten? Also kann ich
auch sagen, okay, ich starte vor Ort,
aber weil ich
kleine Kinder habe und die kann die
abends, bringen die erst irgendwie
ins Bett und möchte, hab dann ab 8
oder so Esszeit und möchte
das, aber das kennenlernen vor Ort machen und möchte
dann online das aber lieber machen.
Gibt es die Möglichkeit, ja, zum Beispiel bei uns
auch oder gibt es das halt bei anderen dann auch? Weiß ich nicht.
Zusammengefasst würde ich sagen,
man muss sich auf den Weg machen und wirklich
im besten Fall, wenn man Zeit
und ja, noch Ressourcen
hat, einmal recherchieren, wer passt
zu einem, was ist einem wichtig
und sich informieren über die
Methodik, ne?
Da habe ich noch einen spannenden Impuls dazu, was ja
auch einigen sehr wichtig ist, ist
immer die Lebensgeschichte des Therapeuten
und auch die
Familien- und Paargeschichte
so ein bisschen, ne, also
wir haben schon einige
gehabt, die das als klares
Ausschlusskriterium gesehen haben,
wenn ein Paartherapeut
geschieden ist,
Single ist.
Wir hatten mal einen, der war
vorher bei ein paar Therapeuten, der
homosexuell ist, das war für den schwierig.
Also auch
die Fragen stellen sich einige,
zu schauen, wie ist denn wirklich
die Beziehung, wahrscheinlich
wegen Erfahrung, Erfolgsquote,
eigene Anwendung, bei ein paar
Therapeuten, also ist das
wichtig, was würdest du sagen?
Also ich kann ja nur, ich weiß nicht, ob es
wichtig ist für die Person, ich kann ja nur für mich
sprechen, für mich wäre es nicht
wichtig, weil für mich
ist, also ich gehe ja auch nicht
zu einem Arzt
und überlege
vorher, ob der
gesund ist und
gucke mir seine Lebensgeschichte an und
gucke, ob er am besten selber schon mal die Erkrankung hatte,
weil dann kann er das am besten nachvollziehen,
sondern ich würde da eher auf die
Ausbildung schauen, auf
die Methodik schauen und wie intensiv
derjenige mit
also wie er arbeitet, also
wenn ich jetzt ganz platt
gesagt zum Chirurgen gehe, der einmal
die Woche nur operiert,
macht das bei mir ein anderes Gefühl, als wenn ich wüsste,
Mensch, da ist jemand, der macht
fünf OPs,
acht OPs die Woche und bildet sich immer
weiter und steckt voll in der Materie drin.
Also ich würde zum
Spezialisten natürlich dann gehen,
aber da ist es mir persönlich
egal, der Hintergrund.
Da ist mir eher die Sympathie wichtiger. Ich kann ja
auch super mit jemandem sprechen
über Dinge, vielleicht auch mit einer Freundin,
die ein ganz anderes
Leben führt, wenn uns aber was anderes
miteinander verbindet, wenn die Sympathie passt,
wenn ich das Gefühl habe, beide Seiten können
stehen gelassen werden, darum geht
das ja auch häufig, dass man auch
sagen kann, ja, es ist einfach auch ein neuer Blickwinkel.
Wie wäre das für dich?
Wäre das für dich wichtig?
Habe ich auch gerade
überlegt, nee, wäre für mich auch nicht wichtig.
Für mich wäre spannender die Frage,
ist derjenige mit der
eigenen Methodik selbst schon mal von
anderen gecoacht worden oder therapiert worden?
Ja. Also saß er schon mal
auf der anderen Seite
und hat das selber erlebt,
wie sich das anfühlt und wie die Wirkung ist.
Hat derjenige
auch an seinen Prägungen und eigenen
Themen gearbeitet, um sicherzustellen,
nicht in eine Befangenheit zu geraten?
Und für mich wäre noch wichtig zu prüfen,
ob derjenige selbst irgendwie im Leid
hängt. Also relativ schnell
herauszufinden, wie gut geht's dem
quasi, wie ist
sein Fundament aufgestellt.
Denn das hört man auch immer mal wieder,
dass, wenn jemand unzufrieden
war woanders oder
man mit Bekannten spricht,
dass es immer mal
einen Therapeuten gibt, der über
sein eigenes Leid spricht und sagt, wie schlecht
es ihm selbst geht. Und
naja, das würde einem ja beim Arzt auch irgendwie komisch
auffallen, wenn du hingehst und hast irgendwas
und sagst, du hast Kopfschmerzen oder so und
brauchst da mal Unterstützung. Und der Arzt
sagt, jojo, ich hab auch dauernd Migräne und
hilft halt alles nicht und
ist halt doof mit Kopfschmerzen.
Ja, ist halt so.
Das bringt ja nichts. Also,
wenn der Arzt mitleidet, da hab ich nichts von.
Und wenn der Paartherapeut mitweint,
bringt mir das auch nichts.
Da brauch ich schon jemanden, der selber
vom Fundament her gefestigt ist,
um mich auch wirklich unterstützen zu können.
Also zusammengefasst
würde ich sagen, mir wäre wichtig,
welche Methodik setzt derjenige
ein? Passt die wirklich zu mir?
Ist das eine, die ich
A, mag, vom
Stil her? Und B,
ist das eine, die auch wirklich
zu meinem Problem passt? Also
hab ich emotionale Konflikte und
Verletzungen? Dann
ist das was, wo zum Beispiel unsere Methodik gut
passt? Gibt es andere
Themen, um die sich das im Kern dreht?
Dann passen andere Methodiken vielleicht besser.
Und dann ist wiederum entscheidend,
passt das von der Sympathie her?
Hat derjenige seine Themen?
Soweit gelöst? Und dann natürlich
nochmal passt der große Rahmen
vor Ort. Du sagtest
Parkplatz, ja, nein.
Oder stresst mich das?
Fühle ich mich da in der Umgebung wohl?
Sieht das da gemütlich aus? Oder ist das
irgendwie total ungemütlich
und steril? Ist das entspannend
mit dem Getränk? Sitze ich gut?
Also sitze ich gut ist tatsächlich auch häufig eine Frage.
Das dauert ja auch
so seine Zeit. Bei uns so 90 Minuten
bis zweieinhalb Stunden, je nachdem.
Und da kann das schon mal sein, dass der ein oder andere
halt der gewisse Rückenschmerzen
gerade hat und solche Sachen,
dass dem das gut tut, dass wir
halt ein gemütliches Sofa haben und so weiter.
Ich glaube, was auch so wichtig wäre, ist
für manche Menschen, haben wir ja schon rausgefunden,
wie ist die Umgebung
vor Ort? Also wie gehe ich innerlich
selber mit dem Thema Paartherapie für mich um?
Ist das vielleicht für mich
unangenehm zu wissen, ich parke irgendwo
und die Menschen von außen, gerade wenn
es vielleicht jemand ist, der in der gleichen Stadt wohnt,
weiß, dass ich jetzt
bei den Paartherapeuten, bei der Paartherapeutin
bin, weil ich da reingehe ins Gebäude
und auf dem Parkplatz stehe.
Ist ja manchmal so, dass dann vielleicht, wenn es
eine Hauptstadt ist, andere Leute vorbeifahren und mein Auto sehen.
Möchte ich vielleicht nicht.
Oder
ist es sozusagen anonym gehalten?
Ja,
wir kriegen irgendwie kein Fazit hin.
Uns fallen doch immer wieder neue Sachen ein.
Ja, vielleicht sollten wir nochmal selber auf die Suche gehen.
So ein spannendes Thema.
Ich hatte gerade noch als Impuls, und damit
schließen wir jetzt auch wirklich ab.
Aber wir müssen noch erzählen, wie wir ja
arbeiten.
Und damit es die Leute auch wissen,
jetzt haben wir immer so erzählt, was uns wichtig wäre,
aber jetzt würde ich mich ja fragen, wenn ich diesen Podcast höre,
wie macht ihr das?
Ist das da eigentlich bei euch?
Also,
dann können wir das vielleicht verbinden.
Eine vielleicht noch wichtige Frage ist,
dass warum, warum
ist derjenige Paartherapeut geworden
und hilft anderen Paaren?
Ja, kann man fragen.
Was ist denn dahinter überhaupt
die Mission oder die Vision?
Warum macht derjenige das?
Finde ich auch nochmal,
natürlich einen spannenden Ansatz.
Wenn er sagt, ja, coole, flexible Arbeitszeiten,
dann ist vielleicht nicht das Richtige.
Wenn er sagt, meine Vision ist es, Menschen
von Leid zu befreien, ich will Paaren raushelfen
aus der Krise hinein in eine glückliche
und harmonische Beziehung, dann sind wir wohl
bei uns gelandet.
Jetzt geht es rüber in den Werbeblock.
Also, für alle, die jetzt
dieses Thema verstanden haben
und sagen, ich kann den richtigen Paartherapeuten
wählen, ihr seid es nicht, die können jetzt
abschalten. Genau, für alle, die jetzt sagen,
okay, bis jetzt war es ganz nett bei euch,
aber was macht ihr jetzt eigentlich?
Ja, wie arbeiten wir?
Bitte schön.
Ja, wir arbeiten nach der System-Empowering-Methode,
nach dem
Hanseatischen Institut.
Dr. Dieter Bischof hat das Ganze ins Leben gerufen
und da geht es darum, emotionale Verletzungen
und Konflikte zu lösen.
Wir arbeiten so, dass wir an den Punkt
zurückgehen, wann war es mal gut
und ab da anfangen, die emotionalen
Verletzungen und Konflikte zu lösen
und damit entstandene Gefühle wie Wut, Ärger,
Trauer, Leid,
aufzulösen und
damit auch dann, wir nennen das Brillen,
die Brille auf den anderen zu verändern und
wieder mehr Leichtigkeit in die Beziehung
zurückzuholen, um dann das gemeinsame
Beziehungsfundament wieder herzustellen,
um abschließend auf den oberen Ebenen
wie Verhalten, Überzeugung
und Co. vielleicht auch die
Umgebung, wenn es gebraucht wird, gemeinsam
mit den Paaren zu arbeiten.
Relativ häufig kommt es dabei dazu,
dass der Punkt, wenn wir nur das
Fundament uns ansehen, wann war es mal gut,
vor der eigenen Beziehung
lag, nämlich dann, wenn man
Dinge aus der vorherigen Beziehung
mitbringt, wie eine Eifersucht
oder andere Dinge, oder man Prägungen
aus der Kindheit hat, wie zum Beispiel
nicht reden dürfen, nicht
über Gefühle reden dürfen, mangelndes
Selbstvertrauen, viele andere Dinge,
die da möglich sind, die
jetzt heute für die aktuelle Beziehung hinderlich
sind und im Laufe der Beziehung
nämlich die Konfliktspirale
befeuern, dann gehen wir dahin,
wo es mal gut war, im Einzelcoaching
lösen diese Themen gemeinsam
und dann geht es zurück
ins Paarcoaching, um dann das
Fundament vollends
stabilisieren zu können.
Genau, das würde ich sagen, ist unser Prozess.
Das Ganze machen wir ohne
irgendwelche Körperübungen oder irgendwas.
Man sitzt bei uns auf einem gemütlichen Sofa,
kriegt ein schönes Fritzgetränk
oder auch ein anderes Getränk.
Genau, bei uns ist das alles ein bisschen
lockerer. Genau.
Was nochmal wichtig ist, vielleicht so
um der Umgebung, hier ist es ein großes Bürogebäude
in Neumünster, also falls ihr vor Ort
uns besuchen wollen würdet, also
Online geht das natürlich auch.
Ihr habt einen entspannten, großen Parkplatz vor der Tür.
Es weiß kein Mensch, wo ihr hier
zu welcher Firma reingeht. Hier sind mehrere Firmen
drin.
Genau.
Wir haben zwei Coaching-Räume momentan.
Vier Coaches sind wir.
Und somit habt ihr auch eine gewisse Auswahl.
Ihr könnt schauen, was passt
von der Sympathie. Vielleicht schon auf den ersten Eindruck
von der Website. Da hat man auch so ein Gefühl.
Denn wir haben jeder auch
so ein bisschen Expertenbereiche,
wo wir unseren Schwerpunkt gelegt haben.
Und das war halt auch mal interessant zu schauen,
welcher
Bereich einfach zu eurem
Problem passt.
Genau. Und ihr spürt gerade die Auswirkung
dessen, dass wir unseren Podcast-
Bereich ein bisschen umgebaut haben und jetzt
gegenüber sitzen und nicht mehr genau sehen können,
wie lange die Zeit läuft.
Und auf der anderen Seite jetzt
mehr ins Quatschen kommen, weil wir uns gegenüber sitzen
und nicht mehr parallel auf den Monitor schauen.
Das ist eigentlich ganz gemütlich so.
Ja, super gemütlich, aber wir haben jetzt auch über 30 Minuten gequatscht.
Dann beenden wir.
Ich denke, das reicht für diese Folge.
Wenn ihr das Gefühl habt,
ihr braucht dann auch Unterstützung bei der Wahl
des richtigen Paartherapeuten oder wollt ganz gerne
mal einen von uns Vieren kennenlernen,
dann meldet euch gerne bei uns oder
schaut in unseren Blogbeitrag,
wo wir acht verschiedene Methodiken vorstellen,
darunter auch unsere.
Ansonsten wünschen wir euch
einen schönen Tag, eine schöne Woche
und eine harmonische und glückliche
Beziehung. Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.
Podcast Summary
Key Points:
Es ist entscheidend, den richtigen Paartherapeuten auszuwählen, da die Methode und die persönliche Sympathie einen direkten Einfluss auf den Erfolg der Therapie haben.
Eine gute Passung entsteht, wenn die Methode der Therapeutin oder des Therapeuten zu den individuellen Bedürfnissen und Lebensansichten des Paares passt.
Viele Paare merken im Laufe der Therapie, dass die Methode nicht zu ihnen passt, was zu einem Mangel an Fortschritten und sogar zu Verschlechterungen führen kann.
Die Sympathie und das körperliche, emotionale und atmosphärische Wohlfühlgefühl im Gespräch sind ebenso wichtig wie die methodische Ausrichtung.
Ein guter Paartherapeute merkt früh, wenn die Methode nicht funktioniert, und ermöglicht so eine transparente Rückmeldung und eine sachliche Entscheidung.
Die Lebensgeschichte und die eigene Erfahrung mit Therapie beeinflussen die Entscheidung, ob jemand zum richtigen Therapeuten passt.
Die Wahl zwischen Online- und vor Ort-Begegnung sollte auf persönlichen Bedürfnissen wie Stresstoleranz und Privatsphäre beruhen.
Die System-Empowering-Methode, die von Dr. Dieter Bischof entwickelt wurde, konzentriert sich auf emotionale Verletzungen und das Wiederherstellen von Beziehungsfundamenten.
Summary:
Die Podcast-Folge betont die Bedeutung, einen passenden Paartherapeuten zu finden, der nicht nur sympathisch ist, sondern auch die richtige Methode anwendet. Es wird darauf hingewiesen, dass die passende Methode, die persönliche Sympathie und das Wohlfühlen im Gespräch entscheidend für den Erfolg einer Paartherapie sind. Wenn die Methode nicht passt, kann es zu einem Mangel an Fortschritt oder sogar zu einer Verschlechterung kommen.
Der Weg zur richtigen Entscheidung erfordert eine bewusste Vorbereitung: Das Paar sollte die Methodik der Therapeuten kennenlernen, sich über deren Hintergrund und Erfahrungen informieren und persönliche Fragen stellen, wie etwa die Beziehung zum Thema, die Arbeitsweise oder die Räumlichkeiten. Die System-Empowering-Methode, die die Arbeit an emotionalen Verletzungen und den Wiederherstellung des Beziehungsfundaments beinhaltet, wird als zentraler Ansatz vorgestellt. Dabei werden persönliche Prägungen aus der Kindheit oder früheren Beziehungen im Einzelcoaching bearbeitet, bevor das Paar zusammenarbeitet, um die Beziehung zu stabilisieren.
Die Atmosphäre, die Praxisform und die persönliche Begeisterung des Therapeuten sind ebenso wichtig wie die finanzielle und zeitliche Nachhaltigkeit. Die Empfehlung ist, sich vor der Entscheidung ausführlich zu informieren, um sicherzustellen, dass beide Partner sich wohl fühlen und die Therapie tatsächlich zur Verbesserung der Beziehung führt.
FAQs
Weil eine gute Sympathie und eine passende Methode entscheidend sind, um sich in der Therapie wohl zu fühlen und echten Fortschritt zu erzielen.
Die Methode sollte mit den persönlichen Werten, Lebensansichten und der Art, wie man mit Konflikten umgeht, übereinstimmen, damit man sich eingehend einbringen kann.
Man sollte sich fragen, ob die Methode auf emotionale Verletzungen oder Konflikte fokussiert ist und ob das mit den eigenen Problemen übereinstimmt.
Sie schafft ein sicheres und offenes Umfeld, in dem man sich öffnen und echte emotionale Erfahrungen teilen kann, was entscheidend für den Erfolg ist.
Die Person fühlt sich ausgeschlossen, kann nicht in den Prozess einsteigen und es entsteht kein echter Fortschritt – das kann sogar die Beziehung schädigen.
Man kann sich über die Methode, die Persönlichkeit und die Arbeitsumgebung des Therapeuten informieren, beispielsweise über den Blog oder Podcast des Anbieters.
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