Eine Paartherapie oder Paar-Coaching ist sinnvoll, wenn Paare wieder in einem emotionalen Austausch miteinander sind und Wunsch und Bedürfnis nicht mehr ausdrücken können. Häufige Gründe sind Ungleichgewichte im Haushalt, fehlende Intimität, Mangel an Anerkennung oder konkrete Konflikte wie Untreue. Viele Paare vermeiden emotionale Gespräche, weil sie sich vorwürdigen fühlen, was zu langfristigen Verletzungen führt. Der Begriff „Therapie“ wirkt oft negativ, weshalb viele lieber auf „Coaching“ setzen, um einen persönlicheren, weniger steifen Ansatz zu wählen. Ein wesentlicher Voraussetzung ist, dass beide Partner bereit und mit einbezogen sind, was eine gemeinsame Verantwortung und Offenheit erfordert. Die Therapie zielt darauf ab, Kommunikation, Vertrauen, gegenseitige Anerkennung und emotionale Verbindung wiederherzustellen. Viele Paare haben bereits in der Kindheit gelernt, Konflikte zu unterdrücken, was zu späteren, tieferen Krise führt. In der Krise wird oft die eigene Perspektive vernebelt, weshalb eine externe, objektive Perspektive – wie bei einer Paartherapie – entscheidend ist. Der Ablauf beginnt mit einem telefonischen Kennenlerngespräch, bei dem das Ziel, die Situation und die Zusammenarbeit abgestimmt werden. Wenn beide ein positives Gefühl haben, wird eine gemeinsame Therapieinitiative aufgebaut. Das Angebot ist deutschlandweit verfügbar, sowohl online als auch vor Ort.
Hallo und herzlich willkommen bei den Lebens-E-Listen. Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen Paaren dabei, raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Heute soll es um eine sehr viel gesuchte Frage gehen. Paartherapie, ja oder nein?
Also hilft mir eine Paartherapie, sollte ich eine machen, ja oder nein?
Wenn das für dich interessant ist und du dich schon immer mal gefragt hast, für dich selbst oder einfach generell, wann man eine Paartherapie macht,
dann bleib dran. Jetzt kommt erstmal der Trailer. Wir wünschen dir ganz viel Spaß und viele gute Erkenntnisse für dich.
Ja, wenn es um das Thema gibt, Paartherapie, ja oder nein, ist ja meistens die Frage im Fokus, in welcher Situation bin ich gerade?
Also bin ich unangenehm?
Bin ich unglücklich mit meinem Partner schon über einen längeren Zeitraum und möchte deshalb eine Paartherapie?
Oder sind wir gerade in so einer akuten Streitphase? Gibt es einen bestimmten Auslöser, der im Vordergrund steht?
Und ja, was ist die Veränderung? Was soll kommen?
Und das stellen sich halt einige oder viele Leute immer die Frage.
Also passt eine Paartherapie für uns als Paar? Haben wir das Gefühl, wir kommen da voran?
Genau. Also die Frage stellt mich etwas konkret und ist das Leid so groß, dass ich. gerne eine Veränderung möchte, dass ich gerne einen Neuanfang möchte in der Beziehung?
Ja, und häufig ist es ja leider so, dass wenn ich in so einem Konfliktverhalten bin oder wenn das Leid in der Beziehung so groß ist,
dass man halt nicht mehr ins Gespräch kommt. Also dass ich meine eigenen Bedürfnisse nicht mehr selber zum Ausdruck bringen kann,
sodass es auch bei dem anderen wirklich ankommt. Also dass der andere dann auch das Gefühl hat, es ist kein Vorwurf.
Und das ist, glaube ich, auch der Moment, wo man sich gerne Hilfe dann sucht, weil man nicht mehr das Gefühl hat,
man ist emotional mit dem Partner so verbunden, dass man eine gute Basis hat, über die Probleme zu sprechen und selber eine Lösung zu finden.
Ja, die Gegenfrage ist ja ganz häufig, können wir das auch alleine schaffen?
Weil häufig ist ja die Idee, das schaffen wir auch alleine.
Aus irgendwelchen Gründen ist das bei Beziehungen so, dass viele einfach den Anspruch haben, das alleine zu schaffen.
Wobei man sich bei anderen Dingen ganz selbstverständlich Hilfe holt.
Also wenn ich mir jetzt ein Bein breche, dann sage ich auch nicht, das schaffe ich alleine.
Oder. Die Zeit heile Wunden oder sowas.
Ja, oder auch wenn was kaputt geht.
Also wenn ich jetzt im Haushalt zum Beispiel, wenn jetzt die Waschmaschine kaputt geht und ich bin handwerklich nicht begabt oder so,
dann hole ich mir ja auch Hilfe.
Also ich finde, man holt sich ja auch in Form von Dienstleistungen viel häufiger Hilfe mal ins Leben.
Wenn ich irgendwie ein Ernährungsproblem habe, dann gehe ich zur Ernährungsberatung.
Aber das ist halt schon mehr anerkannt.
Vielleicht liegt das daran am Begriff, dass der Begriff Therapie immer eher nach Krank und Störung klingt.
Aber es ist die Menschen. Die im Regelfall nicht krank oder gestört fühlen, sondern einfach Konflikte in der Beziehung bestehen, die man gerne gelöst haben möchte.
Deswegen finden wir beide den Begriff Coaching auch eigentlich viel sinnvoller und viel passender.
Danach suchen die Menschen nur nicht.
Die Menschen suchen nach einer Paartherapie, wenn sie im Konflikt sich befinden, weil das ist so der Begriff, den alle kennen.
Also die Frage ist auch, vermeidet ihr Dinge?
Vermeidet ihr es, Dinge anzusprechen bei dem Partner, die euch eigentlich belasten und stören?
Habt ihr vielleicht das Gefühl, dass ihr Wünsche und Bedürfnisse nicht mehr so gut äußern könnt, weil sie beim Partner nicht so gut ankommen, eher als Vorwurf ankommen?
All diese Dinge sind ganz wichtig.
Und dann fragen wir euch im Laufe des Kennenlernens nach eurem Ziel.
Das ist eine ganz wichtige Frage.
Wir wollen immer ganz gerne im Coaching, in der Paartherapie zielgerichtet arbeiten.
Das heißt, die Frage ist, warum seid ihr da?
Was ist euer Ziel, wenn ihr jetzt durch seid und wir irgendwann mal sagen, so, das war unser letzter Tag.
Was soll dann da sein?
Manchmal ist das Klarheit, ob gehen oder bleiben.
Manchmal sind sich beide klar, wir wollen zusammenbleiben, aber es soll harmonischer laufen, es soll anders laufen.
Nur unter gewissen Voraussetzungen können wir zusammenbleiben, dass das erfüllt ist.
Vertrauen wiederhergestellt ist ein Thema, was häufig da ist.
Oder auch manchmal, dass klar ist, das kommt zu einer Trennung.
Auch schon manchmal, bevor sie zu uns kommen, haben sie sich schon getrennt.
Da soll eine Trennung das Ziel sein.
Aber dann im Kern, dass man im Guten auseinander geht.
Manchmal nur, weil man vielleicht wichtige Dinge klären möchte.
Vermögen, Immobilien und so weiter.
Manchmal vielleicht auch, weil Kinder im Spiel sind und man sich nur zum Teil trennt.
Nämlich das Liebespaar trennt sich.
Das Elternpaar bleibt für immer verbunden und ist in der Aufgabe, für das Kind gut da zu sein.
Weiterhin vernünftige Werte zu vermitteln und zu zeigen, wie man Konflikte löst.
Genau, also die Paartherapie dient dazu, Paare wieder ins Gespräch zu bringen.
Und dafür zu sorgen, dass die Kommunikation wieder mehr wird.
Man sich mehr miteinander befasst und das auch gerne macht.
Und dafür ist eine ganz wichtige Voraussetzung, die wir auch immer direkt im Telefonat abfragen.
Sind beide bereit dazu?
Also wenn bei uns einer der beiden anruft, dann fragen wir,
Mensch, weiß deine Partnerin, weiß dein Partner Bescheid, dass du dich bei uns gemeldet hast?
Ist er auch dafür, den Versuch einer Paartherapie,
zu gehen und wenn das so ist, dann ist das okay.
Wenn das nicht so ist, dann bitten wir darum,
erstmal den Partner, die Partnerin mit ins Boot zu holen und zu prüfen,
wie ist das denn überhaupt?
Ja, genau, weil das bringt ja auch nichts, wenn einer zum Termin einfach nur mitkommt,
weil er mitkommen muss.
Also weil das sozusagen eine Bedingung ist und derjenige dafür gar nicht offen ist.
Dann ist es auch nicht gut für das Ziel oder für die Lösung,
mit so einem Status zu starten.
Also eine gewisse, finde ich, eine gewisse kritische Haltung am Anfang ist ja auch völlig in Ordnung.
Dass man erstmal sagt, okay, ich gucke mir das vielleicht erstmal an.
Ich schaue mal, ob das was für mich ist.
Ich habe so was vielleicht noch nie gemacht, bin mit diesem Bereich noch nie so in Kontakt gekommen.
Das finde ich auch völlig Verständnis.
Also Verständnis.
Absolut.
Das ist ein super wichtiger für viele existenzieller Bereich, in dem wir arbeiten.
Ist auch sehr persönlich.
Es ist sehr persönlich.
Es geht um viel.
Und wir haben, glaube ich, eine große Sache, die Paartherapeuten von anderen,
unterscheidet, nämlich vom Arzt zum Beispiel.
Wenn jemand Arzt ist, dann weiß ich ziemlich sicher, derjenige wird lange studiert haben
und wird in der Zeit viel gelernt haben, wird vielleicht dann noch Praxiserfahrung
irgendwie anders gesammelt haben, bevor er sich als Arzt niederlässt und das auch darf.
Paartherapie, Paartherapeuten sind unregulierte Begriffe.
Also das heißt, jeder, der möchte, kann einfach sagen Ich bin Paartherapeut und legt los.
Also man braucht keine fundierte Ausbildung, keine Erfahrung und das macht sicherlich eine gesundes,
Skepsis und auch mal ein Hinterfragen Mensch, mit welcher Methodik arbeitet ihr?
Wie seid ihr dazu gekommen, was für Ausbildungen habt ihr?
Genau, es sind absolut berechtigte Fragen und da ist auch einfach bei uns zum Beispiel so
ein kostenloses Kennenlernen extra für diese Fragen da, damit beide Seiten prüfen können.
Ist das stimmig zusammen?
Haben wir ein gutes Gefühl dabei, euch unterstützen zu können, dass wir auch wirklich die Kompetenz haben?
Weil es gibt manchmal Themenfelder, da sind wir einfach nicht die richtigen Ansprechpartner für.
Ja, wiederum.
Müsst ihr ja auch immer ein gutes Gefühl haben, dass ihr euch bei uns öffnen könnt,
dass einfach eine gewisse Chemie stimmt, was immer gebraucht wird und dass ihr natürlich auch euch mit eurer,
mit unserer Methodik ein Stück weit identifizieren könnt, dass das für euch als logischer,
schlüssiger Weg klingt, eure Themen zu klären.
Genau.
Wir haben jetzt mal ein paar Themen so rausgesucht, was, warum Menschen zu uns kommen,
also was sozusagen die Gründe sind für eine Paartherapie, welche Themen?
Ja, als erstes hatten wir ja einmal so diese tiefgreifende Veränderung der Lebenssituation,
also zum Beispiel sowas wie Geburt eines Kindes oder auch berufliche Veränderungen,
also wenn eine extrem hohe Arbeitsbelastung vor allem mal reinkommt.
Oder wenn die Kinder erwachsen sind und ausziehen.
Genau, oder selbstständig werden, sodass das nicht mehr so gebraucht wird.
Ja.
Genau, also so typische Lebenssituationen, aber auch Schicksalsschläge.
Einfach, was das Leben einfach mal auf den Kopf gestellt hat.
Genau, also haben wir typischerweise so die Paare in den 30ern bei uns mit ein, zwei kleineren Kindern.
Manchmal so Anfang der 50er, wenn die Kinder ausziehen.
Und dann haben wir noch so Themenschwerpunkte manchmal.
Also zu mir kommen ganz gerne Paare, wo sich ein oder beide in der Selbstständigkeit befinden.
Einfach, weil ich selbstständig bin und Unternehmen habe, seitdem ich 20 bin.
Dadurch ganz gutes Verständnis aufbringen kann.
Bei dir kommen wiederum gerne Familien.
Wenn es um Kinder geht, aufgrund der Erzieherausbildung, Pädagogik und Soziologiestudium.
Das ist natürlich so dein Schwerpunkt, dass du gerne mit Familien dann arbeitest.
Genau.
Ja, und dann gibt es die Punkte, die sicherlich in jeder Beziehung immer mal besprochen werden müssen.
Und die halt manchmal schieflaufen und warum man dann vielleicht nach Paartherapie googelt.
Das ist Anerkennung, Wertschätzung, Respekt in der Kommunikation, in der Haltung.
Was in vielerlei Hinsicht und in vielen Details vorkommt.
Ob man sich nun nicht mehr geliebt fühlt, ob man eigentlich Absprachen getroffen hat, wer was macht und einfach das nicht anerkannt wird, dass der eine mehr im Haushalt macht als der andere.
Was automatisch zum nächsten Thema führt, nämlich dem Ungleichgewicht von Geben und Nehmen.
Genau, also wenn etwas, wir sagen immer, wenn jemand anfängt aufzurechnen, das ist immer ein starker Hinweis darauf, dass ein Ungleichgewicht in einer gewissen Form in der Beziehung vorliegt.
Also wenn ich dem anderen etwas nicht mehr gönnen kann.
wirklich, wenn ich aufrechne, wie viel Zeit
der nicht immer Sport verbringt, wie viel Zeit oder wie viele Aufgaben einer im Haushalt trägt.
Also wenn ich das Gefühl habe, es ist irgendwie nicht in einem Gleichgewicht,
dann liegen da häufig Verletzungen zugrunde.
Ein weiterer Grund ist auch noch die fehlende Intimität, also körperliche Nähe.
Das ist auch ein Thema, was immer wieder aufkommt.
Wenn das fehlt, wir sagen ja auch immer, dass bei Konflikten körperliche Nähe ist das Erste, was geht.
Kann man sich auch gut vorstellen.
Dadurch, dass man in einer Konfliktspirale ist oder so,
möchte man vielleicht nicht mehr so die körperliche Nähe von dem anderen zulassen
und halt auch das Letzte, was wiederkommt.
Und es gibt ja einige Menschen, die haben zum Beispiel körperliche Nähe im Sinne von Umarmung
oder auch Küssen als Sprache der Liebe.
Und für die ist es natürlich eine extrem belastende Situation oder ein Mangelgefühl
über einen häufig langen Zeitraum, wenn diese körperliche Nähe nicht mehr stattfindet.
Genau. Daraus resultiert dann manchmal die Frage,
bin ich alleine glücklich?
Ja, oder warum bin ich eigentlich noch in einer Partnerschaft dann?
Warum bin ich in einer Partnerschaft?
Das ist auch mal spannend, Paare, die zu uns kommen und sagen,
wir sind ein wirklich gutes Team.
Manchmal, nicht immer.
Ja, aber wir funktionieren ganz gut im Alltag.
Dann hat sich jeder so ein bisschen seine Routinen ja auch eingewöhnt.
Aber irgendwie fehlt uns was.
Das ist nicht so die Beziehung, die wir uns jetzt die nächsten 20, 30 Jahre so vorstellen,
weil wir sind irgendwie ein bisschen,
ja, wie sehr gute Freunde, wie Geschwister.
Es ist nicht mehr das Gefühl da, ne?
Das ist aber wirklich nur ein Bestandteil, ne?
Ja, natürlich.
Der größere Teil sind eher Paare, die wirklich gerade intensiv in Wut, Ärger, Traurigkeit oder Angst hängen
und wo sich Gefühle lange, lange aufgestaut haben,
wo dieses Teamgefühl eigentlich verloren gegangen ist.
Genau. Na klar.
Das ist der größere Anteil.
Und manchmal gibt es dann ganz klare Auslöser, wie zum Beispiel Untreue in der Beziehung,
ähm, wo man,
ja, einfach einen klaren Auslöser hat,
das sofort offensichtlich ist, wir sind ab dem Moment, wo das klar wird, in der Krise.
Ähm, wobei man sagen muss, dass auch häufig davor eine Konfliktspirale da war.
Und wenn wirklich davor alles gut gewesen wäre,
dann wäre das nicht passiert wahrscheinlich.
Also nochmal vielleicht ganz konkret, so nachdem wir jetzt gehuckt haben,
was so typische Auslöser sind oder typische Wege.
Wann ist eine Paartherapie sinnvoll?
Also eigentlich immer sinnvoll, wenn man wieder mit dem,
mit dem Partner eine harmonische Beziehung führen möchte.
Also wenn man das Gefühl hat, ich möchte mit meinem Partner, meiner Partnerin wieder ins Gespräch kommen,
ich möchte mich wieder emotional verbunden fühlen.
Wenn man dann noch Hoffnung sieht, dass auf bessere Zeiten,
wenn man sich noch an alte, gute Zeiten erinnert und sagt, da möchte ich wieder hin,
dann ist das, glaube ich, der richtige Weg.
Und auch wenn man natürlich an seiner Familie festhalten möchte.
Also wenn man sagt, ich möchte auch als Elternpaar stark sein,
aber auch als Liebespaar, ich möchte gerne wieder eng als Familie,
ich möchte gerne wieder eng als Familie leben.
Deswegen würde ich sagen, lieber zu früh im Gefühl als zu spät.
Denn eigentlich kann man sagen, sobald bei den ersten Konflikten Probleme entstehen,
diese nachhaltig zu lösen und man merkt, da bleibt irgendwie ein Gefühl zurück.
Da bleibt irgendwie ein bisschen Wut zurück, ein bisschen Traurigkeit zurück.
Oder wenn man merkt, beide haben ganz andere Mechanismen, wie man mit Konflikten umgeht.
Der eine verdrängt lieber, der andere redet lieber offen darüber.
Und das kracht dann noch darum, wie man Konflikte,
also es entsteht eigentlich ein Streit darüber, wie man einen Streit löst.
Das sind so Momente, wo man sicherlich schauen sollte,
ob man ein Paar-Coaching oder eine Paar-Therapie macht.
Denn ein ganz wichtiger Aspekt ist ja, dass viele von uns einfach das in der Kindheit nicht gelernt und gesehen haben,
wie man emotionale Verletzungen nachhaltig löst und Konflikte nachhaltig löst.
Wir sind eigentlich eher trainiert worden, das zu unterdrücken und zu sagen,
ein Indianer kennt keinen Schmerz, die Zeit heilt alle Wunden.
Da muss ich mal zusammenreißen.
Da wächst Gras drüber, all diese ganzen Dinge.
Und das haben unsere Eltern natürlich gemacht, weil es das Beste ist, was man tun kann,
wenn man nicht anders weiß, wie es richtig geht und wie man Gefühle nachhaltig lösen kann.
Dann ist Deckeln und Verdrängen erstmal das Beste, was geht, um weiterhin überlebensfähig zu bleiben
und nicht dauerhaft mit diesen unguten Gefühlen durch die Gegend zu laufen.
Spätestens aber, wenn ihr selber das Gefühl habt und euch bewusst darüber werdet, wir sind in einer Krise.
Dann ist ganz wichtig.
Das ist häufig der Punkt, dass es sehr, sehr schwer wird, da alleine rauszufinden.
Und das liegt nicht daran, dass vielleicht euch das Wissen fehlt,
sondern das liegt häufig daran, dass ihr befangen seid.
Dass ihr mittendrin steckt und ihr den objektiven Blick von außen häufig braucht.
Und das geht vielen so.
Wir sind beide Paartherapeuten, wir sind beide Coaches, wir verstehen die Systematik
und wir sind eigentlich, glaube ich, auch ganz gut reflektiert.
Und wir können fast alle Konflikte mit uns selber lösen, wenn sie noch auftreten,
weil wir natürlich dafür sorgen, dass die Konflikte,
die gerade gar nicht erst in Gang kommt.
Trotzdem schließen wir es nicht aus und haben auch schon das ein oder andere Paar-Coaching
bei Dieter Bischof gehabt, also da, wo wir die Ausbildung gemacht haben.
Einfach aus dem Grund heraus, weil wir durch die Befangenheit selber
den Weg nicht mehr ganz sehen konnten, obwohl wir die ganzen Mechanismen wissen,
weil wir zu tief drin steckten.
Und dann haben wir gesagt, Mensch, wir brauchen von außen mal einen objektiven Impuls.
Was ist da jetzt bei uns gerade schiefgelaufen?
Und das heißt, in der Krise ist man häufig ein Stück weit blind für den Lösungsansatz.
Selbst wenn man alle Fähigkeiten mitbringt.
Genau, also wenn ihr jetzt am Überlegen seid, Paar-Therapie ja oder nein,
hoffen wir, dass wir euch einige Impulse mitgeben konnten.
Und ja.
Genau, wenn ihr am Überlegen seid und euch nicht sicher seid,
könnt ihr uns sehr gerne kontaktieren.
Der Ablauf ist bei uns, dass man erstmal telefoniert, mal kurz prüft,
wie ist so die Lage, was ist so das Grundthema,
um dann gemeinsam einen Kennenlern-Termin zu vereinbaren.
Kennenlern-Termin kann online stattfinden.
Wir haben mittlerweile Coachings deutschlandweit.
Oder natürlich bei uns vor Ort, wenn ihr hier aus der Nähe kommt.
Und in diesen 30 Minuten geht es darum, erstmal abzustimmen,
wer seid ihr, was sind eure Themen, wer sind wir, warum können wir vielleicht helfen.
Und wenn das im Ergebnis passt und wir sagen,
Mensch, das sieht nach einem guten Plan aus, das kriegen wir hin,
dann machen wir uns auf den Weg des Coachings.
Genau.
Also wenn das für euch spannend ist, meldet euch sehr gerne.
Wenn ihr weitere Fragen habt, ob eine Paar-Therapie für euch Sinn macht oder nicht,
schreibt uns.
Gerne Mail.
Dann antworten wir sehr, sehr gerne drauf.
Oder auch bei Instagram könnt ihr uns schreiben.
Eine Direktnachricht.
Genau.
Wir sind über viele, viele Kanäle mittlerweile erreichbar.
Ja.
Also wir wünschen euch, dass das euch spannende Impulse gebracht hat.
Klarheit zum Thema Paar-Therapie, ja oder nein.
Und wünschen euch eine harmonische und glückliche Beziehung.
Bis bald.
Bis bald.
Bis bald.
Podcast Summary
Key Points:
Eine Paartherapie ist sinnvoll, wenn Paare wieder ins Gespräch kommen und emotionale Verbindung wiederaufbauen möchten.
Häufige Auslöser sind Konflikte, Ungleichgewichte im Haushalt, fehlende Intimität oder Trennungen, oft nach einer schweren Krise.
Paare suchen Hilfe, wenn sie sich nicht mehr verstanden fühlen, Wünsche nicht mehr äußern können oder sich gegenseitig vorwürdigen.
Der Begriff „Therapie“ wirkt oft negativ, weshalb viele lieber „Coaching“ wählen, da es persönlicher und weniger krankheitsbezogen ist.
Beide Partner müssen aktiv und bereit sein, an der Therapie teilzunehmen – ein gemeinsamer Wunsch ist entscheidend.
Die Arbeit zielt darauf ab, Kommunikation, Vertrauen und gegenseitige Anerkennung wiederherzustellen.
Lebenssituationen wie Geburt, Berufswandel oder Kinder ausziehen können Konflikte auslösen, die eine professionelle Unterstützung verlangen.
Ein entscheidender Punkt ist das Gefühl, dass das Paar in der Krise ist und ohne äußere Perspektive nicht mehr selbst aus der Konfliktspirale herauskommt.
Summary:
Eine Paartherapie oder Paar-Coaching ist sinnvoll, wenn Paare wieder in einem emotionalen Austausch miteinander sind und Wunsch und Bedürfnis nicht mehr ausdrücken können. Häufige Gründe sind Ungleichgewichte im Haushalt, fehlende Intimität, Mangel an Anerkennung oder konkrete Konflikte wie Untreue. Viele Paare vermeiden emotionale Gespräche, weil sie sich vorwürdigen fühlen, was zu langfristigen Verletzungen führt.
Der Begriff „Therapie“ wirkt oft negativ, weshalb viele lieber auf „Coaching“ setzen, um einen persönlicheren, weniger steifen Ansatz zu wählen. Ein wesentlicher Voraussetzung ist, dass beide Partner bereit und mit einbezogen sind, was eine gemeinsame Verantwortung und Offenheit erfordert. Die Therapie zielt darauf ab, Kommunikation, Vertrauen, gegenseitige Anerkennung und emotionale Verbindung wiederherzustellen.
Viele Paare haben bereits in der Kindheit gelernt, Konflikte zu unterdrücken, was zu späteren, tieferen Krise führt. In der Krise wird oft die eigene Perspektive vernebelt, weshalb eine externe, objektive Perspektive – wie bei einer Paartherapie – entscheidend ist. Der Ablauf beginnt mit einem telefonischen Kennenlerngespräch, bei dem das Ziel, die Situation und die Zusammenarbeit abgestimmt werden.
Wenn beide ein positives Gefühl haben, wird eine gemeinsame Therapieinitiative aufgebaut. Das Angebot ist deutschlandweit verfügbar, sowohl online als auch vor Ort.
FAQs
Eine Paartherapie ist sinnvoll, wenn beide Partner wieder ins Gespräch kommen wollen und ein Bedürfnis nach Verbundenheit und Harmonie in der Beziehung spüren. Das gilt besonders, wenn verletzende Konflikte, ein fehlendes Vertrauen oder ein Ungleichgewicht im Alltag bestehen.
Eine häufige Ursache ist ein fehlendes Gefühl von Anerkennung oder Respekt in der Beziehung. Auch Ungleichgewichte im Haushalt, fehlende körperliche Nähe oder konstante Konflikte können ein deutliches Anzeichen dafür sein, dass Hilfe notwendig ist.
Nein, eine Paartherapie funktioniert nur dann, wenn beide Partner bereit sind und aktiv mitzumachen sind. Einzeln zu kommen führt zu einem verlorenen Prozess, da die Beziehung als Ganzes behandelt wird.
Der Begriff „Therapie“ klingt oft nach Krankheit oder Störung, obwohl es sich um konfliktbezogene Situationen handelt, die nicht krankheitsbedingt sind. Viele Menschen bevorzugen daher den Begriff „Coaching“ als persönlicherer und offenerer Ansatz.
Themen wie Anerkennung, Respekt, Haushaltsverteilung, körperliche Nähe, emotionale Verletzungen und Konfliktmuster werden behandelt. Auch die Frage, warum man noch in einer Beziehung ist, wird ernsthaft diskutiert.
Zunächst erfolgt ein telefonisches Kennenlernen, um die Situation und Ziele abzustimmen. Anschließend wird ein gemeinsamer Kennenlern-Termin vereinbart, der online oder vor Ort stattfindet, um eine passende Zusammenarbeit abzustimmen.
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